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[OT] Rechenschieber

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Gregor Szaktilla

unread,
May 15, 2013, 6:31:38 PM5/15/13
to
Hallo!

Kᅵrzlich kam ich zufᅵllig zu einem Rechenschieber. Da ich in der Schule
zu denen gehᅵrte, die gleich einen Taschenrechner bekamen, finde ich das
Schiebe-Spielen ziemlich interessant und unterhaltsam.

Auᅵerdem finde ich schade, dass ich nicht schon in der Schule damit zu
tun hatte. Taschenrechner sind gut und schᅵn, aber mit einem
Rechenschieber kommt rᅵber, dass Nachkommastellen ab der zweiten oder
dritten Stelle nicht sonderlich wichtig sind und dass es sehr hilfreich
ist, wenn man sich die Exponentialschreibweise angewᅵhnt.

Falls jemand noch ein paar Hausaufgaben von damals weiᅵ, mᅵge sie mir
schicken oder hier posten.

Gruᅵ

Gregor

Olaf Kaluza

unread,
May 16, 2013, 1:39:00 AM5/16/13
to
Gregor Szaktilla <spam...@ktilla.de> wrote:

>K�rzlich kam ich zuf�llig zu einem Rechenschieber. Da ich in der Schule
>zu denen geh�rte, die gleich einen Taschenrechner bekamen, finde ich das
>Schiebe-Spielen ziemlich interessant und unterhaltsam.

HM..falls es zu einer ernsten persoenlichen Fehlentwicklung kommt....

http://www.sphere.bc.ca/test/sruniverse.html

Der Laden verkauft eigentlich gebrauchte Elektronik. Falls man sich da
einen alten Spektrumanalyzer kauft, findet man zur Ueberraschung auch
einen Spezial Elektronik-Rechenschieber im Paket. :-)

Olaf

Peter Heitzer

unread,
May 16, 2013, 3:32:49 AM5/16/13
to
Auf http://www.sphere.bc.ca/test/build.html gibt es Anleitungen zum Selbstbau auch
runder Rechnenschieber. Leider habe ich auf hiesigen Flohm�rkten noch keine
Rechenscheiben gefunden; werde mir also mal eine selber bauen.

--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter....@rz.uni-regensburg.de
HTML mails will be forwarded to /dev/null.

Thorsten Just

unread,
May 16, 2013, 4:13:00 AM5/16/13
to
Am 16.05.2013 09:32, schrieb Peter Heitzer:
>
> Auf http://www.sphere.bc.ca/test/build.html gibt es Anleitungen zum Selbstbau auch
> runder Rechnenschieber. Leider habe ich auf hiesigen Flohm�rkten noch keine
> Rechenscheiben gefunden; werde mir also mal eine selber bauen.

In der Pilotenausbildung wird auch heute noch der Umgang mit der
Rechenscheibe gelehrt. Shops mit Pilotenbedarf f�hren diese in
verschiedenen Ausf�hrungen aus Pappe, Kunststoff oder Aluminium.

Thorsten

Message has been deleted

Uwe Hercksen

unread,
May 16, 2013, 4:29:54 AM5/16/13
to


Paul Berger schrieb:
>
> Trotzdem hilft das dem Einen oder Anderen nicht unbedingt zum Erkennen der
> signifikanten Stellenzahl. Ein Kollege legte Wert darauf, das Ergebnis
> exakt auf alle Stellen bis weit hinter dem Komma auszurechnen, obwohl
> bereits die Eingangswerte mit Fehlern im Prozentbereich behaftet waren.
> Mitdenken ist offenbar nicht abhᅵngig vom benutzten Werkzeug.

Hallo,

na dann muᅵ der Kollege es nur noch schaffen ohne Division auszukommen,
nicht das er bei einem periodischen Dezimalbruch ALLE Stellen ausrechnen
will und damit dann bis an sein Lebensende beschᅵftigt ist.

Bye

GRe

unread,
May 16, 2013, 4:46:07 AM5/16/13
to

"Gregor Szaktilla" <spam...@ktilla.de> wrote in message
news:kn12ce$hol$1...@news.albasani.net...
> Hallo!
>
> K�ソスrzlich kam ich zuf�ソスllig zu einem Rechenschieber. Da ich in der Schule zu
> denen geh�ソスrte, die gleich einen Taschenrechner bekamen, finde ich das
> Schiebe-Spielen ziemlich interessant und unterhaltsam.
>
> Au�ソスerdem finde ich schade, dass ich nicht schon in der Schule damit zu tun
> hatte. Taschenrechner sind gut und sch�ソスn, aber mit einem Rechenschieber
> kommt r�ソスber, dass Nachkommastellen ab der zweiten oder dritten Stelle
> nicht sonderlich wichtig sind und dass es sehr hilfreich ist, wenn man
> sich die Exponentialschreibweise angew�ソスhnt.
>
> Falls jemand noch ein paar Hausaufgaben von damals wei�ソス, m�ソスge sie mir
> schicken oder hier posten.

Die Anleitungen sind meist ausf�ソスhrlich genug dir das schieben bei zu
bringen.
Gute chance das Tante Google das manual deines Rechenschiebers irgendwo
findet, sonst:
http://www.antiquark.com/sliderule/sim/sr-calcs-by-example.html#mozTocId330634

Zum virtuell schieben wenn die Rechenstabbatterie leer ist:
http://www.antiquark.com/sliderule/sim/virtual-slide-rule.html

Hausaufgaben nachrechnen geht wunderbar mit eine Faber Castell TR3:
http://sliderulemuseum.com/Calculators/Faber-Castell_TR3_1975_CalculatorWithSlideRuleOnBack.jpg

Gru�ソス,
Gio Re


Message has been deleted

Eric Brücklmeier

unread,
May 16, 2013, 7:22:51 AM5/16/13
to
Am 16.05.2013 10:13, schrieb Thorsten Just:

> In der Pilotenausbildung wird auch heute noch der Umgang mit der
> Rechenscheibe gelehrt.

Allerdings nicht der Umgang mit dem klassischen Rechenschieber, sondern
eigentlich nur die "Windrechungen"...

Wolfgang Allinger

unread,
May 16, 2013, 7:22:00 AM5/16/13
to

On 16 May 13 at group /de/sci/electronics in article avjgd1...@mid.individual.net
<peter....@rz.uni-regensburg.de> (Peter Heitzer) wrote:

>Auf http://www.sphere.bc.ca/test/build.html gibt es Anleitungen zum
>Selbstbau auch runder Rechnenschieber. Leider habe ich auf hiesigen
>Flohm�rkten noch keine Rechenscheiben gefunden; werde mir also mal
>eine selber bauen.

Ich hab noch eine an der (Dreh)Scheibe: Aristo Nr. 690 incl. Leder Etui
:)

Scala hat 90 Durchmesser. Mal fix rotiert: 283mm L�nge, das schafft mein
Castell Novo-Duplex nicht. Der hat nur rund 275mm, daf�r viel mehr
Scalen.

Hab beide immer gerne benutzt.

Bei der Scheibe ist die Anleitung hinten graviert, der Schieber hat ein
separates Heftchen. Hab ich auch noch :)




Saludos (an alle Vern�nftigen, Rest sh. sig)
Wolfgang

--
Wolfgang Allinger, anerkannter Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt!
Ich diskutiere zuk�nftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf
ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p
(lt. alter usenet Weisheit) iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot

Wolfgang Allinger

unread,
May 16, 2013, 7:37:00 AM5/16/13
to

On 16 May 13 at group /de/sci/electronics in article kn12ce$hol$1...@news.albasani.net
<spam...@ktilla.de> (Gregor Szaktilla) wrote:

>Falls jemand noch ein paar Hausaufgaben von damals wei�, m�ge sie mir
>schicken oder hier posten.


Da iss ne sch�ne Anleitung:

http://www.rechenschieber.org/GebrauchDerRechenschieber.pdf

Und sich ein guter Anfangspunkt f�r weitere Forschungen.

Da auch:

http://www.stauff.de/matgesch/dateien/facharbeiten/calculi/calculi.htm

Gregor Szaktilla

unread,
May 16, 2013, 7:49:05 AM5/16/13
to
Hallo Gio,

Am 16.05.2013 10:46, schrieb GRe:
> Die Anleitungen sind meist ausführlich genug dir das schieben bei zu
> bringen.
> Gute chance das Tante Google das manual deines Rechenschiebers irgendwo
> findet, sonst:
> http://www.antiquark.com/sliderule/sim/sr-calcs-by-example.html#mozTocId330634

die Anleitung war bei meinem Rechenschieber (Aristo Scholar VS) dabei –
allerdings ziemlich zerfleddert. Deshalb lese ich derzeit den
Wikipedia-Artikel zum Thema. Was in der Wikipedia steht, ist deutlich
besser!

Gruß

Gregor

Thorsten Just

unread,
May 16, 2013, 10:12:00 AM5/16/13
to
Nope,

genauso wird Entfernung, Zeit, Spritverbrauch, Spritgewicht etc umgerechnet.

Daf�r sind dann auch wichtige Faktoren wie die Dichte vom Sprit schon
markiert.

Thorsten

Eric Brücklmeier

unread,
May 16, 2013, 10:15:10 AM5/16/13
to
Am 16.05.2013 16:12, schrieb Thorsten Just:
> Am 16.05.2013 13:22, schrieb Eric Br�cklmeier:
>> Am 16.05.2013 10:13, schrieb Thorsten Just:
>>
>>> In der Pilotenausbildung wird auch heute noch der Umgang mit der
>>> Rechenscheibe gelehrt.
>>
>> Allerdings nicht der Umgang mit dem klassischen Rechenschieber, sondern
>> eigentlich nur die "Windrechungen"...
>>
>
> Nope,
>
> genauso wird Entfernung, Zeit, Spritverbrauch, Spritgewicht etc umgerechnet.
>

Ja nat�rlich, ich habs selbst hinter mir - aber auch das sind keine
klassischen Rechenschieberaufgaben...

Josef Moellers

unread,
May 16, 2013, 11:19:44 AM5/16/13
to
On 05/16/2013 12:31 AM, Gregor Szaktilla wrote:

> Auᅵerdem finde ich schade, dass ich nicht schon in der Schule damit zu
> tun hatte. Taschenrechner sind gut und schᅵn, aber mit einem
> Rechenschieber kommt rᅵber, dass Nachkommastellen ab der zweiten oder
> dritten Stelle nicht sonderlich wichtig sind und dass es sehr hilfreich
> ist, wenn man sich die Exponentialschreibweise angewᅵhnt.

Nicht nur das: auch das ᅵberschlagsrechnen, um welche *Grᅵᅵenordnung* es
sich wohl handeln muᅵ, wird geᅵbt!

Gregor Szaktilla

unread,
May 16, 2013, 11:32:44 AM5/16/13
to
Hallo Josef,

Am 16.05.2013 17:19, schrieb Josef Moellers:
> Nicht nur das: auch das ᅵberschlagsrechnen, um welche *Grᅵᅵenordnung* es
> sich wohl handeln muᅵ, wird geᅵbt!

das meinte ich ungefᅵhr, als ich das von den Nachkommastellen schrieb.
Computerei und Taschenrechner mit 10 Stellen haben in meiner Denke dazu
gefᅵhrt, dass ich geglaubt habe, es kᅵme immer darauf an, es ganz genau
zu nehmen. Das stimmt aber nur fᅵr die ziemlich begrenzte Welt des
Computers.

Gruᅵ

Gregor

Manuel Reimer

unread,
May 16, 2013, 11:55:27 AM5/16/13
to
Gregor Szaktilla wrote:
> das meinte ich ungefᅵhr, als ich das von den Nachkommastellen schrieb.
> Computerei und Taschenrechner mit 10 Stellen haben in meiner Denke dazu gefᅵhrt,
> dass ich geglaubt habe, es kᅵme immer darauf an, es ganz genau zu nehmen. Das
> stimmt aber nur fᅵr die ziemlich begrenzte Welt des Computers.

Zumindest in Physik war bei uns die Regel, dass das Ergebnis nicht mehr
Nachkommastellen haben darf wie die Eingangswerte.

Mein neuer Taschenrechner, den ich jetzt aktuell verwende, gibt aber in extrem
vielen Fᅵllen ein Ergebnis aus, das der Bruchschreibweise entspricht.

Kommt dann auf die Vorgabe des Lehrers an, ob auf Nachkommastellen der
Vorgabewerte gerundet werden muss oder ob die Bruchschreibweise angegeben werden
darf/soll. Ist auch von Fach zu Fach verschieden.

Gruᅵ

Manuel

Volker Staben

unread,
May 16, 2013, 1:32:33 PM5/16/13
to
Am 16.05.13 10.23, schrieb Paul Berger:
> Trotzdem hilft das dem Einen oder Anderen nicht unbedingt zum Erkennen der
> signifikanten Stellenzahl. Ein Kollege legte Wert darauf, das Ergebnis
> exakt auf alle Stellen bis weit hinter dem Komma auszurechnen, obwohl
> bereits die Eingangswerte mit Fehlern im Prozentbereich behaftet waren.
> Mitdenken ist offenbar nicht abhᅵngig vom benutzten Werkzeug.

Es gibt eine wunderbare DIN-Norm 1333, in der genau beschrieben
steht, wie das Runden von Messergebnissen - die ja per definitionem
mit einer Unsicherheit behaftet sind - zu geschehen hat. Es gibt
dazu also eigentlich weder etwas zu denken noch zu diskutieren.

Gruᅵ, V.

Olaf Schultz

unread,
May 16, 2013, 1:37:07 PM5/16/13
to
Das nicht. Aber genᅵgend Anschauungsbeispiele gibt in der
Sonderausstellung Aristo des Altonaer Museums in Hamburg. Im Forum ist
auch ein etwas groᅵeres Expemplar (soszusagen der Taschenrechenschieber
wie der Dubbel das Taschenbau fᅵr den Maschinenbau ist:) zu ausprobieren
ausgestellt.

Viele Grᅵᅵe,

Olaf

Peter B�sche

unread,
May 16, 2013, 4:43:11 PM5/16/13
to
On Thu, 16 May 2013 00:31:38 +0200, Gregor Szaktilla
<spam...@ktilla.de> wrote:

>Hallo!
>
>Falls jemand noch ein paar Hausaufgaben von damals wei�, m�ge sie mir
>schicken oder hier posten.
>
Als Studenten (Elektrotechnik) haben wir damit R>P bzw .P>R in einem
Rutsch umgerechnet.

Peter

Wolfgang Allinger

unread,
May 16, 2013, 5:19:00 PM5/16/13
to

On 16 May 13 at group /de/sci/electronics in article kn2u6v$uog$1...@news.albasani.net
<spam...@ktilla.de> (Gregor Szaktilla) wrote:

>Hallo Josef,
>
>Am 16.05.2013 17:19, schrieb Josef Moellers:
>> Nicht nur das: auch das �berschlagsrechnen, um welche
>> *Gr��enordnung* es sich wohl handeln mu�, wird ge�bt!

>das meinte ich ungef�hr, als ich das von den Nachkommastellen schrieb.
>Computerei und Taschenrechner mit 10 Stellen haben in meiner Denke
>dazu gef�hrt, dass ich geglaubt habe, es k�me immer darauf an, es ganz
>genau zu nehmen. Das stimmt aber nur f�r die ziemlich begrenzte Welt
>des Computers.

Geh�re auch zur Rechenschieber Generation.
Und damit habe ich �berschlagsrechnen verinnerlicht.

Sp�ter habe ich dann gelernt:

Wer die Stellen hinterm Komma sicher angeben kann,
darf die Stellen vorm Komma sch�tzen :)

Projekt halb feddich, dreiviertel, 90%... f�hrt zu Anforderung eines
Berichtes... :(


Projekt 53,273% 73,137% 89,932% feddich ... und es gibt keine R�ckfragen
:) Erfolgreich viele Jahre Berichte vermieden :) :)

Ralf Haboldt

unread,
May 17, 2013, 7:11:57 AM5/17/13
to
On 16 Mai, 23:19, all2...@spambog.com (Wolfgang Allinger) wrote:
>  On 16 May 13 at group /de/sci/electronics in article kn2u6v$uo...@news.albasani.net
>  <spam0...@ktilla.de>  (Gregor Szaktilla)  wrote:
Auch ich hatte am Gymnasium noch mit dem Rechenschieber gerechnet. Die
meisten anderen Gymnasien in HN arbeiteten schon alle mit
Taschenrechnern. Aber es stimmt: man entwickelt ein Gefühl für die
Größenordnung des Ergebnisses - und das verlernt man nie mehr.

Ralf

Wolfgang Allinger

unread,
May 17, 2013, 7:59:00 AM5/17/13
to

On 17 May 13 at group /de/sci/electronics in article e7175777-9fad-4507...@j20g2000vba.googlegroups.com
<hab...@freenet.de> (Ralf Haboldt) wrote:

>Auch ich hatte am Gymnasium noch mit dem Rechenschieber gerechnet. Die
>meisten anderen Gymnasien in HN arbeiteten schon alle mit
>Taschenrechnern. Aber es stimmt: man entwickelt ein Gef�hl f�r die
>Gr��enordnung des Ergebnisses - und das verlernt man nie mehr.

ACK

Dieter Wiedmann

unread,
May 17, 2013, 8:50:58 AM5/17/13
to
Am 17.05.2013 13:11, schrieb Ralf Haboldt:

> Auch ich hatte am Gymnasium noch mit dem Rechenschieber gerechnet. Die
> meisten anderen Gymnasien in HN arbeiteten schon alle mit
> Taschenrechnern. Aber es stimmt: man entwickelt ein Gef�hl f�r die
> Gr��enordnung des Ergebnisses - und das verlernt man nie mehr.

Vor anderen Fehlern sch�tzt das nicht:

http://de.wikipedia.org/wiki/Hochrheinbr�cke


Gru� Dieter

Uwe Hercksen

unread,
May 17, 2013, 9:00:51 AM5/17/13
to


Dieter Wiedmann schrieb:

> Vor anderen Fehlern sch�tzt das nicht:
>
> http://de.wikipedia.org/wiki/Hochrheinbr�cke
>
Hallo,

hier war das ja ein Vorzeichenfehler bei einer Addition oder
Subtraktion, den Rechenschieber aber verwendete man ja f�r
Multiplikationen und Divisionen.

Aber ob man dabei nun einen Taschenrechner, eine Tabellenkalkulation
oder Papier und Bleistift benutzt h�tte, vor einem Vorzeichenfehler
sch�tzt das alles nicht.

Bye

Horst-D.Winzler

unread,
May 17, 2013, 9:12:03 AM5/17/13
to
Am 17.05.2013 15:00, schrieb Uwe Hercksen:
>
>
> Dieter Wiedmann schrieb:
>
>> Vor anderen Fehlern schützt das nicht:
>>
>> http://de.wikipedia.org/wiki/Hochrheinbrücke
>>
> Hallo,
>
> hier war das ja ein Vorzeichenfehler bei einer Addition oder
> Subtraktion, den Rechenschieber aber verwendete man ja für
> Multiplikationen und Divisionen.
>
> Aber ob man dabei nun einen Taschenrechner, eine Tabellenkalkulation
> oder Papier und Bleistift benutzt hätte, vor einem Vorzeichenfehler
> schützt das alles nicht.
>
> Bye
>

Das was da passiert ist, ist schlicht der Dummheit der Verantwortlichen
zuschreiben. Die haben es schlicht unterlassen, alles das was berechnet
wurde, dann, wenn möglich, durch Messen, zu verifizieren.

--
mfg hdw

Axel Berger

unread,
May 16, 2013, 4:06:00 PM5/16/13
to
Thorsten Just wrote on Thu, 13-05-16 16:12:
>wichtige Faktoren wie die Dichte vom Sprit schon markiert.

Siehe Gimli Glider.

Uwe Hercksen

unread,
May 17, 2013, 9:33:22 AM5/17/13
to


Horst-D.Winzler schrieb:

> Das was da passiert ist, ist schlicht der Dummheit der Verantwortlichen
> zuschreiben. Die haben es schlicht unterlassen, alles das was berechnet
> wurde, dann, wenn möglich, durch Messen, zu verifizieren.

Hallo,

27 cm Höhenunterschied auf 225 m Strecke, das ergibt einen Winkel von
4,1 Bogenminuten °, das sollte sich schon mit einem einfachen
Theodoliten leicht messen lassen.

Bye

gUnther nanon�m

unread,
May 17, 2013, 9:43:45 AM5/17/13
to

"Uwe Hercksen" <herc...@mew.uni-erlangen.de> schrieb im Newsbeitrag
news:avmpt3...@mid.dfncis.de...

> 27 cm H�henunterschied auf 225 m Strecke, das ergibt einen Winkel von 4,1
> Bogenminuten �, das sollte sich schon mit einem einfachen Theodoliten
> leicht messen lassen.

Hi,
hat man ja auch, beim Bau anhand der Verschalungen...

--
mfg,
gUnther


Wolfgang Allinger

unread,
May 17, 2013, 9:49:00 AM5/17/13
to

On 17 May 13 at group /de/sci/electronics in article 519627b0$0$9503$3ca0...@newsspool1.vodafone-ip.de
<dieter....@t-online.de> (Dieter Wiedmann) wrote:

>Vor anderen Fehlern sch�tzt das nicht:
>
>http://de.wikipedia.org/wiki/Hochrheinbr�cke

Faszinierend! (tm) Spok :)

Dieter Wiedmann

unread,
May 17, 2013, 9:55:54 AM5/17/13
to
Am 17.05.2013 15:49, schrieb Wolfgang Allinger:
>
> On 17 May 13 at group /de/sci/electronics in article 519627b0$0$9503$3ca0...@newsspool1.vodafone-ip.de
> <dieter....@t-online.de> (Dieter Wiedmann) wrote:
>
>> Vor anderen Fehlern sch�tzt das nicht:
>>
>> http://de.wikipedia.org/wiki/Hochrheinbr�cke
>
> Faszinierend! (tm) Spok :)

Geht noch besser:

http://de.wikipedia.org/wiki/Knick-Ei_von_Halstenbek


Gru� Dieter

Horst-D.Winzler

unread,
May 17, 2013, 10:33:14 AM5/17/13
to
Meine Berechnung ergibt einen Winkel von 6,8 Minuten?

BTW Der Sekundentheodolit hat eine Meßgenauigkeit von +/-1". Das wären
dann in unserem Fall +/-4mm. So ich mich jetzt nicht verrechnet habe?

--
mfg hdw

Willi Marquart

unread,
May 17, 2013, 11:02:37 AM5/17/13
to
Horst-D.Winzler schrieb:

>> 27 cm H�henunterschied auf 225 m Strecke, das ergibt einen Winkel von
>> 4,1 Bogenminuten �, das sollte sich schon mit einem einfachen
>> Theodoliten leicht messen lassen.

>Meine Berechnung ergibt einen Winkel von 6,8 Minuten?

0,068754902� = 0�4'7,52"

Gru� Willi

Gregor Szaktilla

unread,
May 17, 2013, 11:47:48 AM5/17/13
to
Mein Rechner (diesmal der Taschen-) meint:

tan^-1 (0,27/225)=0,0012�

Wie man daraus Minuten und Sekunden macht, wei� ich nicht. Wusste ich
nie. Musste ich auch nie wissen :-)

Was ich wei�: Das korrekte Ablesen der Rechenschieberskalen funktioniert
bei mir noch nicht richtig. Die Kontrolle mit dem Taschenrechner zeigt
das bei fast jeder zweiten Rechnung.

Gru�

Gregor

Rupert Haselbeck

unread,
May 17, 2013, 1:30:01 PM5/17/13
to
Horst-D.Winzler schrieb:

> Am 17.05.2013 15:00, schrieb Uwe Hercksen:
>> Dieter Wiedmann schrieb:
>>> Vor anderen Fehlern schützt das nicht:
>>> http://de.wikipedia.org/wiki/Hochrheinbrücke
>>>
>> hier war das ja ein Vorzeichenfehler bei einer Addition oder
>> Subtraktion, den Rechenschieber aber verwendete man ja für
>> Multiplikationen und Divisionen.
>
> Das was da passiert ist, ist schlicht der Dummheit der Verantwortlichen
> zuschreiben. Die haben es schlicht unterlassen, alles das was berechnet
> wurde, dann, wenn möglich, durch Messen, zu verifizieren.

Nein. Man hat den Fehler ja tatsächlich durch Messen entdeckt. Die planenden
Ingenieure haben sich verrechnet, die bauausführenden sind bei der
Herstellung der Widerlager auf den Rechenfehler gestoßen. Bei hinreichend
Arroganz mag man das ja wirklich Dummheit nennen.
Die meisten Menschen, auch einige der hiesigen Mitleser, haben aber wohl
selbst schon mal derart "dumme" Fehler gemacht (außer dir natürlich...). Ob
solche Fehler bekannt werden, ob sie sich gar in Form von Gefängnisstrafen
oder/und Schadenersatzforderungen auswirken, hängt davon ab, von wem und vor
allem, wann und wie sie bemerkt werden

MfG
Rupert

Christian M�ller

unread,
May 17, 2013, 1:49:25 PM5/17/13
to
"Gregor Szaktilla" <spam...@ktilla.de> schrieb im Newsbeitrag
news:kn5jf9$2m4$1...@news.albasani.net...
> Am 17.05.2013 17:02, schrieb Willi Marquart:
>> Horst-D.Winzler schrieb:
>>>> 27 cm H�henunterschied auf 225 m Strecke, das ergibt einen Winkel von

War der Unterschied nicht 54cm?

>>>> 4,1 Bogenminuten �, das sollte sich schon mit einem einfachen
>>>> Theodoliten leicht messen lassen.
>>> Meine Berechnung ergibt einen Winkel von 6,8 Minuten?
>> 0,068754902� = 0�4'7,52"
>
> Mein Rechner (diesmal der Taschen-) meint:
>
> tan^-1 (0,27/225)=0,0012�
>
> Wie man daraus Minuten und Sekunden macht, wei� ich nicht. Wusste ich nie.
> Musste ich auch nie wissen :-)

Mit der Taste >DMS und umgekehrt mit >DD

Gruss Chregu


Wolfgang Allinger

unread,
May 17, 2013, 12:44:00 PM5/17/13
to

On 17 May 13 at group /de/sci/electronics in article kn5jf9$2m4$1...@news.albasani.net
<spam...@ktilla.de> (Gregor Szaktilla) wrote:

>Was ich wei�: Das korrekte Ablesen der Rechenschieberskalen
>funktioniert bei mir noch nicht richtig. Die Kontrolle mit dem
>Taschenrechner zeigt das bei fast jeder zweiten Rechnung.

Alles �bungssache. Fleissig weiter �ben!

Wolfgang Allinger

unread,
May 17, 2013, 12:42:00 PM5/17/13
to

On 17 May 13 at group /de/sci/electronics in article 519636e8$0$9517$3ca0...@newsspool1.vodafone-ip.de
Bruhaha, jetzt weiss ich endlich, zu was Knick-Eier auch gut sind.


Was iss dat f�r eine Eierei!

Naja, wenn Arschitekten (sorry f�r meinen Sprachfehler, Arch�ologe krieg
ich einwandfrei hin) und Rechtsverdreher Knick-Eiersalat machen, bleibt
eben kein Auge trocken und kein Ei am anderen.

Rheinland: ich gl�v, die hann quasi en Ei am wandern!

Willi Marquart

unread,
May 17, 2013, 2:28:00 PM5/17/13
to
Gregor Szaktilla schrieb:
>Mein Rechner (diesmal der Taschen-) meint:
>
>tan^-1 (0,27/225)=0,0012�

Komisch, mein (((UPN-)Smartphone-(Taschen-))Rechner rechnet
0,27/225=0,0012. Der atan macht dann 0,068754902 draus.

Gru� Willi

Gregor Szaktilla

unread,
May 17, 2013, 3:39:41 PM5/17/13
to
Am 17.05.2013 20:28, schrieb Willi Marquart:
> Gregor Szaktilla schrieb:
>> tan^-1 (0,27/225)=0,0012�
> Komisch, mein (((UPN-)Smartphone-(Taschen-))Rechner rechnet
> 0,27/225=0,0012. Der atan macht dann 0,068754902 draus.

Argh! Jetzt bin ich auch schon f�r den Taschenrechner zu doof! Ich hatte
�bersehen, dass der noch auf Bogenma� eingestellt war.

Peinlich ...

Gregor
Message has been deleted

Dieter Wiedmann

unread,
May 17, 2013, 6:21:58 PM5/17/13
to
Am 18.05.2013 00:00, schrieb Martin Gerdes:

> Man k�nnte auch mal eine 8,89-cm-Diskette nachmessen (so man noch eine
> in den Tiefen der Schublade findet) und w�rde zum allgemeinen Erstaunen
> finden, da� sie 90 mm mal 94 mm mi�t, also 3.543307087 mal 3.700787402
> Zoll (Die Magnetscheibe selbst hat 86 mm Durchmesser, also 3.385826772
> Zoll).

Auch die �lteren Disketten waren alle metrisch. In Joergs Augen muss
Alan Shugart ein Vaterlandsverr�ter sein.


Gru� Dieter

Axel Berger

unread,
May 17, 2013, 4:35:00 PM5/17/13
to
Rupert Haselbeck wrote on Fri, 13-05-17 19:30:
>Die meisten Menschen, auch einige der hiesigen Mitleser, haben aber wohl
>selbst schon mal derart "dumme" Fehler gemacht

Absolut und mehr als nur ein paarmal. Wenn aber wie bei einem derart
gro�en Projekt wohl selbstverst�ndlich ein Dutzend Leute den Kram
durchsehen und keiner etwas merkt, oder aber er merkt es und sagt
nichts, vielelicht aus Feigkeit und Angst sich zu blamieren, dann ist
da wohl wirklich was faul.

Klaus Butzmann

unread,
May 18, 2013, 11:02:54 AM5/18/13
to
Am 17.05.2013 22:35, schrieb Axel Berger:
> vielelicht aus Feigkeit und Angst sich zu blamieren, dann ist
> da wohl wirklich was faul.
Derartige Projekte werden nicht mehr von Fachleuten abgewickelt.

Das sind meist Veranstaltungen von Kaufleuten und Juristen die sich mit
den Kaufleuten und Juristen der General�bernehmer unterhalten.
Die Ausf�hrung wird dann vom Sub-Sub-Sub Unternehmer erledigt, der
mangels ausreichender Planungstiefe �ber keine gescheiten Pl�ne verf�gt
und stattdessen halt irgendwas macht.
Die Br�cke quasi als zuf�lliges Nebenprodukt einer Vertragserf�llung von
Texten :-(

100 Beteiligte, aber niemand mit technischem �berblick, einzig die
Genehmigungsbeh�rden ziehen gelegentlich die Notbremse.



Butzo


Dieter Brozio

unread,
May 18, 2013, 11:43:37 AM5/18/13
to
Am Fri, 17 May 2013 17:47:48 +0200 schrieb Gregor Szaktilla:

> Am 17.05.2013 17:02, schrieb Willi Marquart:
>> Horst-D.Winzler schrieb:
>>>> 27 cm Höhenunterschied auf 225 m Strecke, das ergibt einen Winkel von
>>>> 4,1 Bogenminuten °, das sollte sich schon mit einem einfachen
>>>> Theodoliten leicht messen lassen.
>>> Meine Berechnung ergibt einen Winkel von 6,8 Minuten?
>> 0,068754902° = 0°4'7,52"
>
> Mein Rechner (diesmal der Taschen-) meint:
>
> tan^-1 (0,27/225)=0,0012°
>
> Wie man daraus Minuten und Sekunden macht, weiß ich nicht. Wusste ich
> nie. Musste ich auch nie wissen :-)

Die Umwandlung ist recht einfach.

0,068754902° -> (ganze Zahl) ->
0 Grad; Rest 0,068754902 Grad
======

0,068754902 Grad x 60 Minuten = 4,12529412 Minuten > (ganze Zahl) ->
4 Minuten; Rest 0,12529412 Minuten
=========

0,12529412 Minuten x 60 Sekunden = 7,5176472 Sekunden
==================

Ergebnis:

0° 4' 7,5176472"
================

Viele Grüße
Dieter


Gregor Szaktilla

unread,
May 18, 2013, 5:47:30 PM5/18/13
to
Am 18.05.2013 17:43, schrieb Dieter Brozio:
> Die Umwandlung ist recht einfach.
>
...

Ist tatsächlich ziemlich einfach und einleuchtend. Danke!

Gruß

Gregor

Josef Moellers

unread,
May 19, 2013, 6:43:50 AM5/19/13
to
On 05/16/2013 05:32 PM, Gregor Szaktilla wrote:
> Hallo Josef,
>
> Am 16.05.2013 17:19, schrieb Josef Moellers:
>> Nicht nur das: auch das ᅵberschlagsrechnen, um welche *Grᅵᅵenordnung* es
>> sich wohl handeln muᅵ, wird geᅵbt!
>
> das meinte ich ungefᅵhr, als ich das von den Nachkommastellen schrieb.
> Computerei und Taschenrechner mit 10 Stellen haben in meiner Denke dazu
> gefᅵhrt, dass ich geglaubt habe, es kᅵme immer darauf an, es ganz genau
> zu nehmen. Das stimmt aber nur fᅵr die ziemlich begrenzte Welt des
> Computers.

Ich meinte eher: sind es nun 5m, 50m, 500m oder 5km? Der Rechenschieber
gibt ja nur die Mantisse, den Exponenten muᅵ man durch
ᅵberschlagsrechnung bestimmen.

Was Du meinst ist die Genauigkeit: Manch einer denkt, wenn er zwei
Messungen macht und bei der einen zeigt das Instrument 5,5V und bei der
anderen 5,6V an, daᅵ dann die Spannung *exakt* 5,55V betrᅵgt!
Tatsᅵchlich gilt doch (ich hofe, ich blamiere micht jetzt nicht vᅵllig,
diese Fehlerrechnung ist schon ein paar Tage her ...):

V1 = 5,55 +- 0,05
V2 = 5,65 +- 0,05

V = 5,60V +- 0.05V

Josef

Raimund Nisius

unread,
May 20, 2013, 1:13:53 PM5/20/13
to
Josef Moellers <josef.m...@invalid.invalid> wrote:

> Was Du meinst ist die Genauigkeit: Manch einer denkt, wenn er zwei
> Messungen macht und bei der einen zeigt das Instrument 5,5V und bei der
> anderen 5,6V an, da� dann die Spannung *exakt* 5,55V betr�gt!
> Tats�chlich gilt doch (ich hofe, ich blamiere micht jetzt nicht v�llig,
> diese Fehlerrechnung ist schon ein paar Tage her ...):
>
> V1 = 5,55 +- 0,05
> V2 = 5,65 +- 0,05
>
> V = 5,60V +- 0.05V

Es kommt sehr darauf an, was der Hersteller an Genauigkeit f�r den
Messbereich angibt, und ob die Spannung bei beiden Messungen �berhaupt
die selbe war. Und ob und wann das Ger�t zuletzt kalibriert wurde.

--
Gru�, Raimund

Josef Moellers

unread,
May 20, 2013, 4:46:52 PM5/20/13
to
Nat�rlich kommt es darauf an, welche Angaben auf der Skala stehen und ob
es eine Spiegelskala zur Vermeidung von Parallaxenfehlern ist usw usf
Darum ging es aber gar nicht. Es ging darum, da� vielen Leuten nicht
bewu�t ist, wie Fehler sich auswirken!

Josef

Bernd Laengerich

unread,
May 21, 2013, 3:29:51 AM5/21/13
to
Am 20.05.2013 22:46, schrieb Josef Moellers:

> Darum ging es aber gar nicht. Es ging darum, da� vielen Leuten nicht
> bewu�t ist, wie Fehler sich auswirken!

Lustig war unser Matheprof nach der Einf�hrung in die Fehlerrechnung, der sich
daf�r entschuldigte, da� er als Pr�fungsvorsitzender unsere Zwischennote auf 2
Nachkommastellen angeben m�sste...

Bernd

Uwe Hercksen

unread,
May 27, 2013, 3:18:40 AM5/27/13
to


Rupert Haselbeck schrieb:
>
> Nein. Man hat den Fehler ja tatsᅵchlich durch Messen entdeckt. Die planenden
> Ingenieure haben sich verrechnet, die bauausfᅵhrenden sind bei der
> Herstellung der Widerlager auf den Rechenfehler gestoᅵen. Bei hinreichend
> Arroganz mag man das ja wirklich Dummheit nennen.

Hallo,

leider haben sie aber den Fehler offensichtlich erst nach dem Bau der
Widerlager entdeckt, beim Einmessen der Baugruben fᅵr die Widerlager
wᅵre besser gewesen.

Bye

Rupert Haselbeck

unread,
May 27, 2013, 5:20:02 PM5/27/13
to
Uwe Hercksen schrieb:

> Rupert Haselbeck schrieb:
>>
>> Nein. Man hat den Fehler ja tatsächlich durch Messen entdeckt. Die
>> planenden Ingenieure haben sich verrechnet, die bauausführenden sind bei
>> der Herstellung der Widerlager auf den Rechenfehler gestoßen. Bei
>> hinreichend Arroganz mag man das ja wirklich Dummheit nennen.
>
> leider haben sie aber den Fehler offensichtlich erst nach dem Bau der
> Widerlager entdeckt,

Ja, anscheinend war das wohl so

> beim Einmessen der Baugruben für die Widerlager
> wäre besser gewesen.

Zweifellos

MfG
Rupert

Uwe Hercksen

unread,
May 28, 2013, 4:25:29 AM5/28/13
to


Bernd Laengerich schrieb:

> Lustig war unser Matheprof nach der Einf�hrung in die Fehlerrechnung,
> der sich daf�r entschuldigte, da� er als Pr�fungsvorsitzender unsere
> Zwischennote auf 2 Nachkommastellen angeben m�sste...

Hallo,

der Mann war wenigstens konsequent!

Wir hatten in der Pr�fungsordnung den sch�nen Passus das die Kernf�cher
f�r die Gesamtnote doppelt zu gewichten w�ren. Der Studentenvertreter
hat dann mal den Professoren vorgerechnet das der einfache Durchschnitt
�ber alle Noten ohne Gewichtung zum gleichen Endergebnis f�hrte.

Bye

Lutz Schulze

unread,
May 28, 2013, 5:01:42 AM5/28/13
to
Am Tue, 28 May 2013 10:25:29 +0200 schrieb Uwe Hercksen:

> Wir hatten in der Prüfungsordnung den schönen Passus das die Kernfächer
> für die Gesamtnote doppelt zu gewichten wären. Der Studentenvertreter
> hat dann mal den Professoren vorgerechnet das der einfache Durchschnitt
> über alle Noten ohne Gewichtung zum gleichen Endergebnis führte.

Und damit lag er richtig?

Lutz

--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Messwerte nachträgliche Wärmedämmung http://www.messpc.de/waermedaemmung.php

Uwe Hercksen

unread,
May 28, 2013, 5:14:52 AM5/28/13
to


Lutz Schulze schrieb:

> Und damit lag er richtig?

Hallo,

beide Rechenverfahren führten zum gleichen Ergebnis.

Bye

Bernd Laengerich

unread,
May 28, 2013, 5:30:36 AM5/28/13
to
Am 28.05.2013 11:14, schrieb Uwe Hercksen:

> beide Rechenverfahren führten zum gleichen Ergebnis.

Aber am Beispeiel konkreter Noten, oder?

10 Fächer, davon 4 Kernfächer.
jeweils 12 Punkte in den Kernfächern, 9 Punkte in den restlichen Fächern:

a) normaler Durchschnitt = (12*4+9*6)/(4+6) = 10,20 Punkte
b) doppelte Gewichtung Durchschnitt = (12*2*4+9*6)/(4*2+6) = 10,71 Punkte

Bernd

Uwe Hercksen

unread,
May 28, 2013, 7:26:44 AM5/28/13
to


Bernd Laengerich schrieb:

> Aber am Beispiel konkreter Noten, oder?
>
Hallo,

nein, das konnte man auch allgemeingültig mit Variablen für die Noten
zeigen.

4 Kernfächer mit den Noten a bis d, 2 Ergänzungsfächer mit e und f.
Den Mittelwert der vier Kernfächer berechnen und den der zwei
Ergänzungsfächer, dann daraus den Mittelwert bei doppelter Gewichtung
der Kernfächer.
Der Mittelwert über alle sechs Noten ohne Gewichtung führt zum gleichen
Ergebnis.

(2*(a+b+c+d)/4 + (e+f)/2)/3 =
((a+b+c+d)/2 + (e+f)/2)/3 =
((a+b+c+d+e+f)/2)/3 =
(a+b+c+d+e+f)/6

Es mussten genau doppelt so viele Kernfächer wie Ergänzungsfächer sein
damit dieses "Paradoxon" auftrat.

Bye

Lutz Schulze

unread,
May 28, 2013, 7:46:31 AM5/28/13
to
Am Tue, 28 May 2013 13:26:44 +0200 schrieb Uwe Hercksen:

> Es mussten genau doppelt so viele Kernfächer wie Ergänzungsfächer sein
> damit dieses "Paradoxon" auftrat.

Da geht es dann los mit den Einschränkungen ...

Uwe Hercksen

unread,
May 28, 2013, 8:40:57 AM5/28/13
to


Lutz Schulze schrieb:

> Da geht es dann los mit den Einschränkungen ...
>
Hallo,

war keine Einschränkung, die Prüfungsordnung schrieb doppelt so viele
Kernfächer vor.

Bye

Peter Bösche

unread,
May 28, 2013, 10:27:37 AM5/28/13
to
On Thu, 16 May 2013 22:43:11 +0200, Peter Bösche
<mys...@domain.invalid> wrote:

>On Thu, 16 May 2013 00:31:38 +0200, Gregor Szaktilla
><spam...@ktilla.de> wrote:
>
>>Hallo!
>>
>>Falls jemand noch ein paar Hausaufgaben von damals weiß, möge sie mir
>>schicken oder hier posten.
>>
>Als Studenten (Elektrotechnik) haben wir damit R>P bzw .P>R in einem
>Rutsch umgerechnet.
>
Hm, scheint niemanden zu interessieren!? Ich geh' mal davon aus, das
die Bedeutung der Taste (INV) "R->P" bekannt ist!?

Die von uns damals angewandte Berechnung auf dem Rechenschieber
(Aristo Studio) ist recht trickreich. Unser Mathelehrer hat uns
gezeigt, wie das in eine Rutsch geht. Von selbst hätten wir vermutlich
umständlicher gerechnet - geht doch auch ;-)

Peter

Axel Berger

unread,
Jun 2, 2013, 1:45:00 AM6/2/13
to
Uwe Hercksen wrote on Tue, 13-05-28 13:26:
>Es mussten genau doppelt so viele KernfSigmcher wie ErgSigmnzungsfSigmcher sein

Und eine seltsame Definition von Wichtung. Ich habe das so gelernt:

(2*(a+b+c+d) + (e+f)) /10

Hanno Foest

unread,
Jun 2, 2013, 2:49:59 PM6/2/13
to
Am 02.06.2013 07:45, schrieb Axel Berger:

> KernfSigmcher wie ErgSigmnzungsfSigmcher

ᅵh.

Hanno
Message has been deleted

Frank Buss

unread,
Jun 3, 2013, 1:14:50 AM6/3/13
to
Ralf Döblitz wrote:
> Hanno Foest <hurga...@tigress.com> schrieb:
>> Am 02.06.2013 07:45, schrieb Axel Berger:
>>
>>> KernfSigmcher wie ErgSigmnzungsfSigmcher
>>
>> Äh.
>
> Maus-Netz. Kaputte Software. Nicht durch Löten zu korrigieren. ;-)

Das gibt es immer noch? Wahrscheinlich auch noch mit 1200 Baud Modem
Wählmodems über Mailboxen verbunden :-) Habe ich nie verstanden warum
man noch so ein Netz brauchte und nicht alle FidoNet verwendet haben.

--
Frank Buss, http://www.frank-buss.de
electronics and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss

Christian Müller

unread,
Jun 3, 2013, 3:36:22 AM6/3/13
to
"Frank Buss" <f...@frank-buss.de> schrieb im Newsbeitrag
news:koh8ob$ig5$1...@newsreader4.netcologne.de...
> Ralf Döblitz wrote:
>> Hanno Foest <hurga...@tigress.com> schrieb:
>>> Am 02.06.2013 07:45, schrieb Axel Berger:
>>>
>>>> KernfSigmcher wie ErgSigmnzungsfSigmcher
>>>
>>> Äh.
>>
>> Maus-Netz. Kaputte Software. Nicht durch Löten zu korrigieren. ;-)
>
> Das gibt es immer noch? Wahrscheinlich auch noch mit 1200 Baud Modem
> Wählmodems über Mailboxen verbunden :-) Habe ich nie verstanden warum
> man noch so ein Netz brauchte und nicht alle FidoNet verwendet haben.

Weil die nächste BBS in der Nähe kein Fido pollte? Weil es für die BBS
komplizierter war, Node im FidoNet zu sein. Zu meinen Sysop-Zeiten
(https://groups.google.com/forum/?hl=de&fromgroups#!topic/ch.general/LACeQkHy7H4
=> Amigamania) hatte ich jedenfalls nur einen Point im FidoNet, aber Node im
Ami-Net.

Gruss Chregu


Axel Berger

unread,
Jun 3, 2013, 1:23:00 AM6/3/13
to
Ralf =?UTF-8?Q?D=C3=B6blitz?= wrote on Sun, 13-06-02 21:33:
>Maus-Netz. Kaputte Software.

Correction: Das Netz ist m.W. in dieser Hinsicht erweitert, meine nicht
ganz aktuelle Version von CAT nicht.

Hartmut Kraus

unread,
Jun 8, 2013, 9:44:44 AM6/8/13
to
Am 16.05.2013 10:29, schrieb Uwe Hercksen:
>
>
> Paul Berger schrieb:
>>
>> Trotzdem hilft das dem Einen oder Anderen nicht unbedingt zum
>> Erkennen der
>> signifikanten Stellenzahl. Ein Kollege legte Wert darauf, das Ergebnis
>> exakt auf alle Stellen bis weit hinter dem Komma auszurechnen, obwohl
>> bereits die Eingangswerte mit Fehlern im Prozentbereich behaftet
>> waren. Mitdenken ist offenbar nicht abhängig vom benutzten Werkzeug.
>
> Hallo,
>
> na dann muß der Kollege es nur noch schaffen ohne Division
> auszukommen, nicht das er bei einem periodischen Dezimalbruch ALLE
> Stellen ausrechnen will und damit dann bis an sein Lebensende
> beschäftigt ist.
Das Problem steht bei periodischen nicht, da schreibst du eine Periode
hin und kennzeichenst die mit einem Überstrich. Bei nichtperiodischen
versagt aber selbst diese Methode. ;)

Andreas Graebe

unread,
Jun 12, 2013, 12:43:43 AM6/12/13
to
Am Thu, 16 May 2013 00:31:38 +0200 schrieb Gregor Szaktilla:

> Hallo!
>
> Kürzlich kam ich zufällig zu einem Rechenschieber. Da ich in der Schule
> zu denen gehörte, die gleich einen Taschenrechner bekamen, finde ich das
> Schiebe-Spielen ziemlich interessant und unterhaltsam.
>
> Außerdem finde ich schade, dass ich nicht schon in der Schule damit zu
> tun hatte. Taschenrechner sind gut und schön, aber mit einem
> Rechenschieber kommt rüber, dass Nachkommastellen ab der zweiten oder
> dritten Stelle nicht sonderlich wichtig sind und dass es sehr hilfreich
> ist, wenn man sich die Exponentialschreibweise angewöhnt.
>
> Falls jemand noch ein paar Hausaufgaben von damals weiß, möge sie mir
> schicken oder hier posten.
>
> Gruß
>
> Gregor

Hoffentlich bin ich jetzt nicht zu spät, aber ich möchte den
Interessierten noch die Homepage eines (ehemaligen) Professors meiner Uni
nicht vorenthalten:
http://public.beuth-hochschule.de/~hamann/calc/index.html
wo es um mechanische Rechenmaschinen und um Rechenschieber geht. Links im
Menü herunter bis "slide rules", oder direkt
http://public.beuth-hochschule.de/~hamann/sliderules/index.html

Da ist auch eine Selbstbauvorlage drin. Auf stabiler Pappe gedruckt, ist
der erstaunlich stabil.

p.s.: die Ladezeiten sollten minimal sein, der Mann kodiert HTML noch
selbst!

--
mfG Andreas
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