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Leiterplattenversiegelungslack

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Mark

unread,
Jan 12, 2013, 8:15:19 PM1/12/13
to
Hallo,

weis jemand, wo ich Leiterplattenversiegelungslack herbekomme?
Und zwar mit folgenden Eigenschaften:

Neulich hatte ich eine Platine in der Hand, die mit so einem Lack
beschichtet war. Fuehlte sich gummiartig an, fast wie Silicon. Der Lack
selbst war aber leicht abloesbar, eher so wie Gelee, broeckelte leicht. Man
kann also leicht einige Stellen entfernen und loeten. Der Lack war
klarsicht.

Oder welche Lacke eigenen sich um Platinen witterungsbestaendiger zu
machen?


--
Gruss, Mark

Werner Holtfreter

unread,
Jan 12, 2013, 9:03:57 PM1/12/13
to
Am Sun, 13 Jan 2013 01:15:19 +0000 schrieb Mark:

> Neulich hatte ich eine Platine in der Hand, die mit so einem Lack
> beschichtet war. Fuehlte sich gummiartig an, fast wie Silicon. Der Lack
> selbst war aber leicht abloesbar, eher so wie Gelee, broeckelte leicht.
> Man kann also leicht einige Stellen entfernen und loeten. Der Lack war
> klarsicht.

Das hört sich eher nach manuell aufzubringendem Lötstopplack an, mit dem
man z.B. abdeckt, was nach der Maschinenlötung noch manuell zu löten ist.
--
Gruß Werner
Die Kinder den Müttern schon im Kleinkindalter wegzunehmen
(Kinderkrippen), damit die Frau wieder für fremde Personen
als Arbeitskraft dient, ist eine Perversion ohne Gleichen.

Roland Ertelt

unread,
Jan 13, 2013, 3:27:45 AM1/13/13
to
Und so sprach Mark:

> Hallo,
>
> weis jemand, wo ich Leiterplattenversiegelungslack herbekomme?
> Und zwar mit folgenden Eigenschaften:
>
> Neulich hatte ich eine Platine in der Hand, die mit so einem Lack
> beschichtet war. Fuehlte sich gummiartig an, fast wie Silicon. Der Lack
> selbst war aber leicht abloesbar, eher so wie Gelee, broeckelte leicht. Man
> kann also leicht einige Stellen entfernen und loeten. Der Lack war
> klarsicht.

Das war irgend etwas anderes, aber kein Schutzlack. Schutzlack wird
richtig fest.

>
> Oder welche Lacke eigenen sich um Platinen witterungsbestaendiger zu
> machen?
>

Kontakt Plastik 70, ELPEGUARD von Peters...

ROland

Olaf Kaluza

unread,
Jan 13, 2013, 3:39:46 AM1/13/13
to
Mark <mark...@alumni.tu-berlin.de> wrote:

>Neulich hatte ich eine Platine in der Hand, die mit so einem Lack
>beschichtet war. Fuehlte sich gummiartig an, fast wie Silicon.
>Der Lack
>selbst war aber leicht abloesbar, eher so wie Gelee, broeckelte leicht. Man

Das klingt fuer mich eher wie Abdecklack den man verwendet um auf der
Welle bestimmte Teile nicht zu loeten.

>Oder welche Lacke eigenen sich um Platinen witterungsbestaendiger zu
>machen?

Es duerfte hunderte von unterschiedlichen Lacken/Coatings geben. Ein
Teil bekommst du vielleicht bei RS. Relativ einfach zu bekommen ist
Plastik70. (z.b Reichelt) Der macht deinen Platinen auf jedenfall
witterungsbestaendiger. Aber den knibbelst du nicht ab. :-)

Privat verwende ich BS-C20B weil ich den einfach in Japan im
Elektronikgeschaeft kaufen konnte. Aber das wird dir jetzt wohl nicht
helfen.

http://www.amazon.co.jp/??????????????????-goot-BS-C20B-???????????????????????????20cc?????????/dp/B001UNPOLG

Hm..bin mal gespannt ob der Link bei jemanden funktioniert. Es wuerde
mich doch sehr wundern denn die Kanji im Link nicht auf der Strecke
bleiben.

Olaf

Olaf Kaluza

unread,
Jan 13, 2013, 3:59:38 AM1/13/13
to
Olaf Kaluza <ol...@criseis.ruhr.de> wrote:


>http://www.amazon.co.jp/??????????????????-goot-BS-C20B-???????????????????????????20cc?????????/dp/B001UNPOLG

Wusste ich es doch!

http://item.rakuten.co.jp/auc-partsland/bs-c20b/

Was in dem Zusammenhang noch interessant ist:

Letzerdings gab bei mir mal wieder eine Spraydose von Kontakt den
Geist auf und wurde undicht. Diesmal was es nicht Kontakt 60 sondern
der Loetlack SK10. Den habe ich dann in so eine kleine Flasche mit Pinzel
umgefuellt. Das ist eigentlich auch viel besser als zu spruehen weil
man es so besser auftragen kann und man nicht jedesmal vor die Tuer
gehen muss um zu spruehen. Man muesste nochmal ausprobieren ob das
auch mit Plastik70 klappt.

Olaf

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jan 13, 2013, 4:03:00 AM1/13/13
to
Olaf Kaluza <ol...@criseis.ruhr.de> wrote:

>Das klingt fuer mich eher wie Abdecklack den man verwendet um auf der
>Welle bestimmte Teile nicht zu loeten.

Ich kenne das Zeug aus Weidezaunger�ten. Hochtransparent,
silikonartig, relativ dicke Schicht (mehr als normaler Lack), isoliert
prima und ist auch abzupulen, wenn man was reparieren mu�. Das Zeug
ist super!


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Mark

unread,
Jan 13, 2013, 4:10:34 AM1/13/13
to
Werner Holtfreter <Holtf...@gmx.de> wrote:
> Am Sun, 13 Jan 2013 01:15:19 +0000 schrieb Mark:
>
>> Neulich hatte ich eine Platine in der Hand, die mit so einem Lack
>> beschichtet war. Fuehlte sich gummiartig an, fast wie Silicon. Der Lack
>> selbst war aber leicht abloesbar, eher so wie Gelee, broeckelte leicht.
>> Man kann also leicht einige Stellen entfernen und loeten. Der Lack war
>> klarsicht.
>
> Das hört sich eher nach manuell aufzubringendem Lötstopplack an, mit dem
> man z.B. abdeckt, was nach der Maschinenlötung noch manuell zu löten ist.

Loetstopplack wars definitiv nicht.

--
Gruss, Mark

Mark

unread,
Jan 13, 2013, 4:10:35 AM1/13/13
to
Roland Ertelt <rer...@yahoo.de> wrote:
> Und so sprach Mark:
>
>> Hallo,
>>
>> weis jemand, wo ich Leiterplattenversiegelungslack herbekomme?
>> Und zwar mit folgenden Eigenschaften:
>>
>> Neulich hatte ich eine Platine in der Hand, die mit so einem Lack
>> beschichtet war. Fuehlte sich gummiartig an, fast wie Silicon. Der Lack
>> selbst war aber leicht abloesbar, eher so wie Gelee, broeckelte leicht. Man
>> kann also leicht einige Stellen entfernen und loeten. Der Lack war
>> klarsicht.
>
> Das war irgend etwas anderes, aber kein Schutzlack. Schutzlack wird
> richtig fest.
>
Aber was? Es sah eigentlich mehr aus wie getaucht.
>>
>> Oder welche Lacke eigenen sich um Platinen witterungsbestaendiger zu
>> machen?
>>
>
> Kontakt Plastik 70, ELPEGUARD von Peters...
>
> ROland


--
Gruss, Mark

Mark

unread,
Jan 13, 2013, 4:10:36 AM1/13/13
to
Olaf Kaluza <ol...@criseis.ruhr.de> wrote:
> Mark <mark...@alumni.tu-berlin.de> wrote:
>
> >Neulich hatte ich eine Platine in der Hand, die mit so einem Lack
> >beschichtet war. Fuehlte sich gummiartig an, fast wie Silicon.
> >Der Lack
> >selbst war aber leicht abloesbar, eher so wie Gelee, broeckelte leicht. Man
>
> Das klingt fuer mich eher wie Abdecklack den man verwendet um auf der
> Welle bestimmte Teile nicht zu loeten.
>

Ich muss mal sehen, ob das Zeug Hitze aushaelt. Aber ich glaube das war es
eher nicht. Es waren Smd und bedrahtete Bauteile drauf. Auch war die
Platine eher getaucht statt besperuht.

> >Oder welche Lacke eigenen sich um Platinen witterungsbestaendiger zu
> >machen?
>
> Es duerfte hunderte von unterschiedlichen Lacken/Coatings geben. Ein
> Teil bekommst du vielleicht bei RS. Relativ einfach zu bekommen ist
> Plastik70. (z.b Reichelt) Der macht deinen Platinen auf jedenfall
> witterungsbestaendiger. Aber den knibbelst du nicht ab. :-)

Ich will mir mal saemtliche Beschreibungen durchlesen, vielleich finde ich
ja was darunter.

>
> Privat verwende ich BS-C20B weil ich den einfach in Japan im
> Elektronikgeschaeft kaufen konnte. Aber das wird dir jetzt wohl nicht
> helfen.
>
> http://www.amazon.co.jp/??????????????????-goot-BS-C20B-???????????????????????????20cc?????????/dp/B001UNPOLG
>
> Hm..bin mal gespannt ob der Link bei jemanden funktioniert. Es wuerde
> mich doch sehr wundern denn die Kanji im Link nicht auf der Strecke
> bleiben.

Fuehrt bei mir zu einer Box Legosteinen. :-)


--
Gruss, Mark

Mark

unread,
Jan 13, 2013, 4:14:21 AM1/13/13
to
"Ralph A. Schmid, dk5ras" <ra...@schmid.xxx> wrote:
> Olaf Kaluza <ol...@criseis.ruhr.de> wrote:
>
>> Das klingt fuer mich eher wie Abdecklack den man verwendet um auf der
>> Welle bestimmte Teile nicht zu loeten.
>
> Ich kenne das Zeug aus Weidezaungeräten. Hochtransparent,
> silikonartig, relativ dicke Schicht (mehr als normaler Lack), isoliert
> prima und ist auch abzupulen, wenn man was reparieren muß. Das Zeug
> ist super!
>
Hoehrt sich gut an. Wie heisst das Zeug und wo gibts das? Hab leider keine
Kontakte zu Weidezaungeraeteherstellern. Ist auf jeden fall dicker als
Spruehlack, koennte auch getaucht sein. Weil in kleinen Ecken haengt auch
schonmal etwas mehr.



--
Gruss, Mark

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jan 13, 2013, 4:16:31 AM1/13/13
to
Mark <mark...@alumni.tu-berlin.de> wrote:

>Hoehrt sich gut an. Wie heisst das Zeug und wo gibts das? Hab leider keine

Keine Ahnung, h�tte ich sonst ja geschrieben.

>Kontakte zu Weidezaungeraeteherstellern. Ist auf jeden fall dicker als
>Spruehlack, koennte auch getaucht sein. Weil in kleinen Ecken haengt auch
>schonmal etwas mehr.

Ja, so sah das da auch aus.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jan 13, 2013, 4:17:00 AM1/13/13
to
Mark <mark...@alumni.tu-berlin.de> wrote:

>Ich muss mal sehen, ob das Zeug Hitze aushaelt. Aber ich glaube das war es
>eher nicht.

Mit einem L�tkolben verkokelte es zu schwarzen Kr�meln und stank.

Roland Ertelt

unread,
Jan 13, 2013, 4:26:38 AM1/13/13
to
Und so sprach Mark:
Wacker Cemie hat ein 2-Komponentiges Silikon, welches sich entsprechend
über das Mischungsverhältnis der Komponenten einstellen lässt.

Roland

Olaf Kaluza

unread,
Jan 13, 2013, 4:55:38 AM1/13/13
to
Ralph A. Schmid, dk5ras <ra...@schmid.xxx> wrote:

>silikonartig, relativ dicke Schicht (mehr als normaler Lack), isoliert
>prima und ist auch abzupulen, wenn man was reparieren mu�. Das Zeug
>ist super!

Sowas habe ich vor 10Jahren mal fuer ein Projekt bei RS gekauft. Wird
es das sicher noch heute geben. Ich weiss aber den Namen nicht mehr.
Ist aber fuer private Anwendung uninteressant. Weil sehr teuer und nur
eine sehr kurze Haltbarkeit bis zur Verwendung. (ich glaub maximal
1Jahr) Ausserdem hat es sehr lange bis zur Aushaertung gebraucht.

Olaf

Rafael Deliano

unread,
Jan 13, 2013, 4:58:32 AM1/13/13
to
> Der Lack war klarsicht.

Unter "conformal coating" googlen.

> Oder welche Lacke eigenen sich um Platinen witterungsbestaendiger zu
> machen?

Für Einzelgerät ohne spezielle Anforderungen würde ich
schlicht Plastik 70 Sprühdose nehmen
http://www.conrad.de/ce/de/product/813621/?insert=U1&hk=WW2&utm_source=epro&utm_medium=seosite&utm_campaign=link&WT.mc_id=epro

* Die Leiterplatte sollte trocken und sauber sein bevor man
sie versiegelt.
* Man beachte daß "trockene Luft" elektrisch immer besser als
ein Überzug ist. Überprüfen ob die Leiterplatte
Schaltungen hat die maximal hochohmig sein müssen >>10MOhm und
sich durch zusätzliche pF Koppelkapazität ändern können.
* es sollten keine Steckverbinder, Potis, Schalter drauf sein
die Kontaktprobleme machen wenn das Zeug reinkriecht.

MfG JRD

Ronald Konschak

unread,
Jan 13, 2013, 5:29:47 AM1/13/13
to
Mark <mark...@alumni.tu-berlin.de> schrieb:
> Hallo,
>
> weis jemand, wo ich Leiterplattenversiegelungslack herbekomme?
> Und zwar mit folgenden Eigenschaften:
>
> Neulich hatte ich eine Platine in der Hand, die mit so einem Lack
> beschichtet war. Fuehlte sich gummiartig an, fast wie Silicon. Der Lack
> selbst war aber leicht abloesbar, eher so wie Gelee, broeckelte leicht. Man
> kann also leicht einige Stellen entfernen und loeten. Der Lack war
> klarsicht.

Das dürfte OSP (Organic Surface Protection) gewesen sein. Das
ist ein Korrosionschutz für Lötflächen für den Fall, daß eine
Beschichtung mit Zinn, Gold oder Silber nicht erwünscht ist.
Außerdem ist es deutlich preiswerter. OSP wird üblicherweise
ganzflächig aufgetragen.


> Oder welche Lacke eigenen sich um Platinen witterungsbestaendiger zu
> machen?

Dafür taugt OSP nicht.

Ronald.

--
Tu was gegen Nazis und staatliche Willkür:

http://www.prozesskostenhilfe-lothar.de/

Olaf Kaluza

unread,
Jan 13, 2013, 5:51:49 AM1/13/13
to
Rafael Deliano <rafael_...@arcor.de> wrote:

>* Man beachte da� "trockene Luft" elektrisch immer besser als
> ein �berzug ist. �berpr�fen ob die Leiterplatte

WArum vergiesst man dann Hochspannungszeug oder Ex-Schutz Sachen wo
man sonst nicht die Mindestabstaende einhalten kann?

> Schaltungen hat die maximal hochohmig sein m�ssen >>10MOhm und

Dafuer braucht man spezielle Verguesse. Das wird man privat nicht so
einfach hinbekommen.

Olaf

Dschen Reinecke

unread,
Jan 13, 2013, 7:01:57 AM1/13/13
to
Am 13.01.2013 02:15, schrieb Mark:

Moin Mark!
Also wir verwenden bei unseren Anforderungen zum Tauchen und bepinseln:
Peters Lack (ich meine 1307, ein Acryl-Lack).

Dieser wird aber eher fest.

Ähnlich ist es mit Kontact Chemie/CRC PU-Lack (ich wundere mich und weiß
nicht ob es einfach die Nummer PLASTIK 70 ist, ich dachte es heißt
PU-Lack). Diesen verwenden wir wenn es schnell gehen muss oder es kleine
Stückzahlen sind, die wir ansprühen.

Die gummiartigen Beschichtungen kenne ich aus KFZ-Elektronik. Neulich
habe ich ein Produkt getestet, das zumindest ähnlich wirkt: PlastiDip
61001001. Hier habe ich allerdings noch keine Langzeiterfahrungen. Wegen
dem penetranten Lösungsmittelgeruch sollte man es weit von Menschen
entfernt aufsprühen und trocknen lassen.

Ciao Dschen

--
Dschen Reinecke

=== der mit dem Namen aus China ===

http://WWW.DSCHEN.DE mailto:use...@dschen.de

Thomas 'Tom' Malkus

unread,
Jan 13, 2013, 8:46:34 AM1/13/13
to
Ralph A. Schmid, dk5ras (ra...@schmid.xxx):
> Mark <mark...@alumni.tu-berlin.de> wrote:
>
>>Hoehrt sich gut an. Wie heisst das Zeug und wo gibts das? Hab leider keine
>
> Keine Ahnung, hätte ich sonst ja geschrieben.

All solche Lacke, Vergussmassen usw. speziell für Elektronik gibt es bei
http://www.peters.de

73 de Tom
--
DL7BJ * DL-QRP-AG #1186 * DARC OV I19 * FISTS #15933 * ARRL
http://www.dl7bj.de https://twitter.com/dl7bj

Werner Holtfreter

unread,
Jan 13, 2013, 9:04:29 AM1/13/13
to
Am Sun, 13 Jan 2013 11:51:49 +0100 schrieb Olaf Kaluza:

> Rafael Deliano <rafael_...@arcor.de> wrote:
>
> >* Man beachte daß "trockene Luft" elektrisch immer besser als
> > ein Überzug ist. Überprüfen ob die Leiterplatte
>
> WArum vergiesst man dann Hochspannungszeug oder Ex-Schutz Sachen wo man
> sonst nicht die Mindestabstaende einhalten kann?

Zu Ex-Schutz kann ich dir das sagen: Wegen der Kriechwegbildung nach
Betauung: Die leicht leitfähige Feuchtigkeit trocknet weg und dort wo es
zu erst trocken ist, entsteht ein winziger Abreißfunke, der eine
leitfähige Verkohlung hinterlässt. Durch wiederholte inbetriebnahme des
betauten, organischen Isolierstoffs wird Kohlepunkt neben Kohlepunkt
gesetzt, bis die Stecke überbrückt ist.
Message has been deleted

gUnther nanon�m

unread,
Jan 13, 2013, 6:12:52 PM1/13/13
to

"Olaf Kaluza" <ol...@criseis.ruhr.de> schrieb im Newsbeitrag
news:if8as9-...@criseis.ruhr.de...

> Privat verwende ich BS-C20B weil ich den einfach in Japan im
> Elektronikgeschaeft kaufen konnte. Aber das wird dir jetzt wohl nicht
> helfen.
>
> http://www.amazon.co.jp/??????????????????-goot-BS-C20B-???????????????????????????20cc?????????/dp/B001UNPOLG
>
> Hm..bin mal gespannt ob der Link bei jemanden funktioniert. Es wuerde
> mich doch sehr wundern denn die Kanji im Link nicht auf der Strecke
> bleiben.


Hi,
so?
http://www.amazon.co.jp/gp/switch-language/product/B001UNPOLG/ref=dp_change_lang?ie=UTF8&language=en_JP

--
mfg,
gUnther


Uwe Hercksen

unread,
Jan 14, 2013, 4:28:00 AM1/14/13
to


Werner Holtfreter schrieb:

> Das hört sich eher nach manuell aufzubringendem Lötstopplack an, mit dem
> man z.B. abdeckt, was nach der Maschinenlötung noch manuell zu löten ist.

Hallo,

nein, es gibt beides und das sind ganz verschiedene Produkte.
Versiegelungs- und Tauchlacke gibt es, aber auch als schaumgummiartige
Beschichtung. Bei den Lackwerken Peters findet man sowas auch im Internet.

Bye

Uwe Hercksen

unread,
Jan 14, 2013, 4:29:30 AM1/14/13
to


Mark schrieb:

> Aber was? Es sah eigentlich mehr aus wie getaucht.

Hallo,

von den Lackwerken Peters gibt es eben auch Tauchlacke zum Schutz von
bestückten Platinen.

Bye

Uwe Hercksen

unread,
Jan 14, 2013, 5:21:52 AM1/14/13
to


Olaf Kaluza schrieb:

> WArum vergiesst man dann Hochspannungszeug oder Ex-Schutz Sachen wo
> man sonst nicht die Mindestabstaende einhalten kann?

Hallo,

weil eine verschmutzte und eventuell noch befeuchtete
Leiterplattenoberfl�che elektrisch deutlich schlechter ist als saubere
trockene Luft. Die Durchschlagspannung von Traf�l ist ja auch deutlich
h�her als die von Luft, ebenso f�r gute feste Isolierstoffe.

Bye

Olaf Kaluza

unread,
Jan 14, 2013, 11:24:44 AM1/14/13
to
"gUnther nanon?m" <g-...@gmx.de> wrote:

>http://www.amazon.co.jp/gp/switch-language/product/B001UNPOLG/ref=dp_change_lang?ie=UTF8&language=en_JP

Interessant. ICh bekomme bei Amazon-jp Links mit japanischen
Schriftzeichen angezeigt. Aber das liegt vielleicht daran das ich hier
japanische Schriften installiert habe.


Olaf

Dschen Reinecke

unread,
Jan 15, 2013, 2:03:20 PM1/15/13
to
Am 13.01.2013 13:01, schrieb Dschen Reinecke:

> Ähnlich ist es mit Kontact Chemie/CRC PU-Lack (ich wundere mich und weiß
> nicht ob es einfach die Nummer PLASTIK 70 ist, ich dachte es heißt
> PU-Lack). Diesen verwenden wir wenn es schnell gehen muss oder es kleine
> Stückzahlen sind, die wir ansprühen.

Wir benutzen Urethan 71 nicht Plastik 70.

Martin Laabs

unread,
Jan 18, 2013, 1:46:57 PM1/18/13
to
Hallo,

Mark <mark...@alumni.tu-berlin.de> wrote:


> Neulich hatte ich eine Platine in der Hand, die mit so einem Lack
> beschichtet war. Fuehlte sich gummiartig an, fast wie Silicon. Der Lack
> selbst war aber leicht abloesbar, eher so wie Gelee, broeckelte leicht. Man
> kann also leicht einige Stellen entfernen und loeten. Der Lack war
> klarsicht.

Ich kenne das als conformal coating fuer Weltraumelektronik o.ae.
Sie verhindert das Ausgasen etwas und soll etwas gegen die Partikel-
strahlung helfen. Das ist auf Silikonbasis und je nach dem von welchem
Hersteller bzw. welches Produkt ziemlich giftig.
Wenn man das liest wird einem schon uebel - ich hatte es dann unter
dem Abzug aufgebracht weil Reproduktionstoxisch usw.
Auch wenn man mit dem Loetkolben das vernetzte Produkt wegschmilzt
entstehen sehr unschoene Stoffe.
Einmal ausgehaertet ist es aber unbedenklich.

Wenn es wirklich interessiert frage ich mal nach welches Produkt
das war. Wir haben derweilen wohl auch eine etwas weniger giftige
Alternative gefunden.

Viele Gruesse,
Martin

Mark

unread,
Jan 26, 2013, 8:58:11 PM1/26/13
to
Ich habe mir jetzt mal mehrere Sachen bei Peters bestellt.
Ich denke da wird schon das Passende dabei sein.

--
Gruss
Mark

Michael Schwingen

unread,
Jan 28, 2013, 6:03:29 PM1/28/13
to
On 2013-01-13, Dschen Reinecke <use...@dschen.de> wrote:
>
> Die gummiartigen Beschichtungen kenne ich aus KFZ-Elektronik. Neulich
> habe ich ein Produkt getestet, das zumindest ähnlich wirkt: PlastiDip
> 61001001. Hier habe ich allerdings noch keine Langzeiterfahrungen.

Davon habe ich letztens eine Dose gekauft (als Spray, weil ich hoffe, daß
das bei seltenem Gebrauch dann länger haltbar ist als die
nicht-Sprayvariante zum Aufpinseln) - wirkt erstmal brauchbar,
Langzeiterfahrungen habe ich noch keine.

cu
Michael
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