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Thermoelektrischer Generator zur Batterieladung 12V Wohnmobil/Camping/Outdoor

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Christian Weber

unread,
Jul 15, 2001, 8:48:16 AM7/15/01
to
Thermoelektrischer Generator zur Batterieladung 12V Wohnmobil/Camping/Outdoor

Eine sinnvolle Verschaltung vieler Thermoelemente sollte sich eigentlich
zur Energiegewinnung im Campingbereich (Wohnmobile/Outdoor/Expeditionen)
eignen.
Die warme Seite durch ein Feuer, Brenner oder Solarspiegel beheizt, die kalte
Seite durch Luftstrom oder Wasser gekuehlt. Auch wenn der Wirkungsgrad
eher bescheiden ausfallen wird (Carnot laesst gruessen), sollte es
gelingen, bei 12V ca. 100W zu bekommen.
Ich habe mal gelesen, daß frueher das Militaer mit dieser Technik
(Funk-?) Geraete unter feldmaessigen Bedingungen betrieben haben soll.
Auch wurde schon von Geräten berichtet, die mittels Petroleumlampe
oder Lagerfeuer beheizt, den Strom für ein Radio lieferten. (3. Welt)

(In der Raumfahrt wird das Prinzip ebenfalls genutzt, um Strom für
Raumsonden zu erzeugen.)

Ich meine *keine* Thermoelemente für Meß- und Regeltechnik, die nur wenige
mV liefern.

Peltierelemente müßten sich theoretisch ebenfalls eignen, da der Effekt
umkehrbar ist.

Kennt jemand ein (beschaff- und bezahlbares) Modul oder Geraet im
Leistungsbereich um 100W, vielleicht aus Armee-Restbestaenden?
Ein Selbstbau erscheint wegen der großen Anzahl von Verbindungen aussichtslos.

Besten Dank im Voraus
Gruß Christian

Andreas Haimberger

unread,
Jul 15, 2001, 9:24:13 AM7/15/01
to

"Christian Weber" <c_w...@my-deja.com> schrieb im Newsbeitrag
news:b702eb71.01071...@posting.google.com...

[....] (Strom aus Thermoelementen)

> Kennt jemand ein (beschaff- und bezahlbares) Modul oder Geraet im
> Leistungsbereich um 100W, vielleicht aus Armee-Restbestaenden?

Conrad hat Peltier-Elemente im Programm, die eigentlich für Kühlzwecke
gedacht sind, z.B. Bestell-Nr. 193674-62
http://www.conrad.de bzw. http://www.conrad.at
Der Wirkungsgrad ist aber eher bescheiden.

> Ein Selbstbau erscheint wegen der großen Anzahl von Verbindungen
> aussichtslos.

Sehe ich auch so, außerdem werden erträgliche Wirkungsgrade nur mit
speziellen Materialien erreicht (Wismut, Tellur, Antimon z.B.).

MFG, Andy


Martin Melzer

unread,
Jul 15, 2001, 3:19:28 PM7/15/01
to
c_w...@my-deja.com (Christian Weber) wrote in message news:<b702eb71.01071...@posting.google.com>...

> Thermoelektrischer Generator zur Batterieladung 12V Wohnmobil/Camping/Outdoor
Die Mondautos hatten früher auch so was dran. Ist eben eine sehr
zuverlässige Energiequelle - eine Schaufel hochaktiven Atommüll rein
und schon hast Du sicher Strom für die nächsten 10000 Jahre! Die
Mondautos hatten denn auch einen Anhänger, wo der Generator drauf war
(von wegen Strahlung und so). Ob mann Mondautos irgendwo auf dem
Schrott findet? Eher unwahrscheinlich - müsste man mal auf dem Mond
schauen...

Martin

Rafael Deliano

unread,
Jul 16, 2001, 2:33:21 AM7/16/01
to
> Auch wurde schon von Geräten berichtet, die mittels Petroleumlampe
> oder Lagerfeuer beheizt, den Strom für ein Radio lieferten. (3. Welt)
Eher 2. Welt: angeblich russisches Funkgerät in Sibirien.
Die Petroleumheizung wurde dort für den Funker ohnehin gebraucht.
Die elektrische Leistung reichte allerdings wohl nur um das Funkgerät
in Empfangsmodus zu halten.

> (In der Raumfahrt wird das Prinzip ebenfalls genutzt, um Strom für
> Raumsonden zu erzeugen.)

Günstige Bedingungen: erhebliche Temperaturdifferenz zur
Rückseite wenn man das Gerät immer auf Sonne ausrichtet.

> Peltierelemente müßten sich theoretisch ebenfalls eignen,

Handelsübliche Peltierelemente müssten prinzipiell verwendbar
aber nicht optimal sein.

Alle diese Untersuchungen fanden ca. in den 60er Jahren statt
( kann bei Bedarf Unterlagen raussuchen ).
Jedoch gab es damals keine Anwendungen wo einige Volt und einige
Milliampere gereicht hätten, wie das bei heutiger Elektronmik
der Fall ist. Deshalb wieder eingestellt.
Wenn man eine griffige Anwendung findet ( z.B. batterielosen
Wärmemengenzähler für Heizungen ) dürfte es zumindest für
orginelles "Jugend Forscht"-Projekt reichen.

In "Electronics World/Wirelesss World" war kürzlich in den Leserbriefen
eine Diskussion bezüglich normaler Gasheizung bei der ein Thermoelement
die Energie liefert ein Relais ( ? ) zu schalten. Was angeblich gängig
ist. Hoffentlich wars nicht die Aprilausgabe.

MfG JRD

Georg Acher

unread,
Jul 16, 2001, 5:26:40 AM7/16/01
to
In article <3B528AB1...@t-online.de>,
Rafael Deliano <Rafael_...@t-online.de> writes:

|> In "Electronics World/Wirelesss World" war kürzlich in den Leserbriefen
|> eine Diskussion bezüglich normaler Gasheizung bei der ein Thermoelement
|> die Energie liefert ein Relais ( ? ) zu schalten. Was angeblich gängig
|> ist. Hoffentlich wars nicht die Aprilausgabe.

Kein Aprilscherz. Sowas ist in unserem Gasdurchlauferhitzer drinnen, der nicht am
Stromnetz hängt. Das Teil sitzt in der kleinen Zündflamme und erzeugt genügend
Strom, um das Magnetventil für die Hauptgaszufuhr zu öffnen. Das ganze ist noch
mit einem normalen Bimetallschalter am oberen Abzug gekoppelt. Wenn es da zu
heiss wird (i.e. Taube im Kamin...), wird das Gas auch abgeschaltet.

Die Spannung wird wohl nicht gross sein (<0.5V), aber der Strom schon...
--
Georg Acher, ac...@in.tum.de
http://www.in.tum.de/~acher/
"Oh no, not again !" The bowl of petunias

Thomas Schaerer

unread,
Jul 16, 2001, 6:11:31 AM7/16/01
to
Martin Melzer <mmh...@hotmail.com> wrote:

> Die Mondautos hatten früher auch so was dran. Ist eben eine sehr
> zuverlässige Energiequelle - eine Schaufel hochaktiven Atommüll rein
> und schon hast Du sicher Strom für die nächsten 10000 Jahre! Die
> Mondautos hatten denn auch einen Anhänger, wo der Generator drauf war
> (von wegen Strahlung und so). Ob mann Mondautos irgendwo auf dem
> Schrott findet? Eher unwahrscheinlich - müsste man mal auf dem Mond
> schauen...

Von jemenden den ich kenne und vor mehr als 20 Jahren nach den USA
ausgewandert ist und als Elektrotechniker sogar eine Stelle bei der
NASA fand, weiss ich, dass er an Projekten gearbeitet hat, wo durch
radioaktiven Zerfall Waerme erzeugt wird und mit dieser Waerme wurde
aus speziell entwickelten Thermoelementen elektrische Energie fuer
Raumfahrzeuge gewonnen.

Gruss
Thomas Meine Mini-Elektronik-Kurse in:
http://www.e-online.de/public/schaerer/
--
#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#
* Thomas Schaerer >>> scha...@isi.ee.ethz.ch <<< ||| *
* Swiss Federal Institute of Technology Zurich, ETHZ ||| *
* Signal and Information Processing Laboratory ISI / | \ *
* Sternwartstr. 7 CH-8092 Zurich, Switzerland / | \ *
#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#


Klaus-Guenter Leiss

unread,
Jul 16, 2001, 6:42:15 AM7/16/01
to
andreas.h...@chello.at schrieb

>
>Conrad hat Peltier-Elemente im Programm, die eigentlich für Kühlzwecke
>gedacht sind, z.B. Bestell-Nr. 193674-62
>http://www.conrad.de bzw. http://www.conrad.at
>Der Wirkungsgrad ist aber eher bescheiden.
>

Uebliche Peltierelemnte sind mit Niedrigtemperaturlot gefertigt.
Die funktionieren nur unter 100 Grad Celsius. Ich habe bis jetzt
nichts ueber generator Elemente im Handel gefunden. Es soll
spezielle Generatoren fuer Heizungen geben. Ich habe letztes
Jahr einen Artikel in einer Amerikanischen Zeitschrift gelesen,
das ein Hersteller eine Heizung mit Generator baut. Der soll genug
Leistung bringen um die Umwaelzpumpen mit anzuteiben.

MfG

Klaus Leiss

Uwe Hercksen

unread,
Jul 16, 2001, 7:03:19 AM7/16/01
to

Christian Weber schrieb:

> Kennt jemand ein (beschaff- und bezahlbares) Modul oder Geraet im
> Leistungsbereich um 100W, vielleicht aus Armee-Restbestaenden?
> Ein Selbstbau erscheint wegen der großen Anzahl von Verbindungen aussichtslos.

Hallo,

Frag mal eine gute Suchmaschine Deines Vertrauens. Ich erhielt mal vor
einigen Monaten von Metager mit dem Suchbegriff thermoelectric generator
einen Link zu einer Firma in Kanada, aber ich habe den Link jetzt nicht
zur Hand. Der Wirkungsgrad war aber erschreckend niedrig.

Bye

Winfried Send

unread,
Jul 16, 2001, 7:09:05 AM7/16/01
to

Georg Acher wrote:

> In article <3B528AB1...@t-online.de>,
> Rafael Deliano <Rafael_...@t-online.de> writes:
>
> |> In "Electronics World/Wirelesss World" war kürzlich in den Leserbriefen
> |> eine Diskussion bezüglich normaler Gasheizung bei der ein Thermoelement
> |> die Energie liefert ein Relais ( ? ) zu schalten.

Kein Relais , sondern ein niederohmiger Elektromagnet, der das Gasventil offen hält.

> Was angeblich gängig
> |> ist. Hoffentlich wars nicht die Aprilausgabe.
>
> Kein Aprilscherz. Sowas ist in unserem Gasdurchlauferhitzer drinnen,

nicht nur in Deinem Durchlauferhitzer, sondern in prakisch allen Gasgeräten
funktionieren die Zündsicherungen so ( in Deutschland Vorschrift). Der Installateur
hat für evtl. nötigen Ersatz dann oft eine Art "Musterkoffer" mit Thermoelementen
für die verschiedenen Fabrikate und Bauformen.
Beste Grüße
Winfried


Uwe Hercksen

unread,
Jul 16, 2001, 7:13:52 AM7/16/01
to

Martin Melzer schrieb:


>
> > Thermoelektrischer Generator zur Batterieladung 12V Wohnmobil/Camping/Outdoor
> Die Mondautos hatten früher auch so was dran. Ist eben eine sehr
> zuverlässige Energiequelle - eine Schaufel hochaktiven Atommüll rein
> und schon hast Du sicher Strom für die nächsten 10000 Jahre! Die
> Mondautos hatten denn auch einen Anhänger, wo der Generator drauf war
> (von wegen Strahlung und so). Ob mann Mondautos irgendwo auf dem
> Schrott findet? Eher unwahrscheinlich - müsste man mal auf dem Mond
> schauen...

Hallo,

auf dem Mond stehen solche Dinger noch, aber nicht von den Mondautos.

Für die Autos brauchte man eine leichte Energiequelle, die für recht
kurze Zeit eine höhere Leistung liefern konnte. Warum sollte man da eine
Energiequelle nehmen, die für Betriebsdauern von Jahrzehnten
prädestiniert ist, aber für geringere Leistungen?

Diese thermonuklearen Generatoren wurden zum Betrieb der
zurückgelassenen Mondseismometer und anderen Experimente verwendet, auch
die Raumsonden Voyager und andere hatten sowas weil sie besonders weit
von der Sonne weg fliegen sollten.

Bye

Peter Muthesius

unread,
Jul 16, 2001, 7:26:19 AM7/16/01
to
Hallo NG,

> nicht nur in Deinem Durchlauferhitzer, sondern in prakisch
> allen Gasgeräten funktionieren die Zündsicherungen so.
Echt? Ich dachte immer, dass das ähnlich wie in einem Thermostat eine
Flüssigkeits gefüllte Kapillare ist, die dann mechanisch ein Ventil öffnet.
Ciao - Peter

--
'Debilität ist lernbar.'


Georg Acher

unread,
Jul 16, 2001, 7:46:08 AM7/16/01
to
In article <3b52bdd3$1...@pfaff.ethz.ch>,

Thomas Schaerer <scha...@isi.ee.ethz.ch> writes:
|> Von jemenden den ich kenne und vor mehr als 20 Jahren nach den USA
|> ausgewandert ist und als Elektrotechniker sogar eine Stelle bei der
|> NASA fand, weiss ich, dass er an Projekten gearbeitet hat, wo durch
|> radioaktiven Zerfall Waerme erzeugt wird und mit dieser Waerme wurde
|> aus speziell entwickelten Thermoelementen elektrische Energie fuer
|> Raumfahrzeuge gewonnen.

Voyager, Pioneer und einige andere Raumsonden (Cassini?) laufen damit. Die haben
einen paar Meter langen Ausleger, an dem die Plutioniumbatterie hängt, die den
Strom erzeugt. Die Batterie ist deswegen so weit weg, damit durch die Strahlung
nicht die Messgeräte beeinträchtigt werden (einen dicken Bleimantel kann man
sich ja nicht leisten...)

Holger Petersen

unread,
Jul 16, 2001, 12:45:23 PM7/16/01
to
ac...@in.tum.de (Georg Acher) writes:


>Die Spannung wird wohl nicht gross sein (<0.5V), aber der Strom schon...

Der alte Georg Ohm soll mit Thermo-Elementen sein "Gesetz" herausgefunden
haben. Stimmt das ?

Fragend, Holger

Jochen Zilg

unread,
Jul 17, 2001, 2:53:23 AM7/17/01
to

Uwe Hercksen schrieb in Nachricht <3B52C9F7...@mew.uni-erlangen.de>...

>
>
>Christian Weber schrieb:
>
>> Kennt jemand ein (beschaff- und bezahlbares) Modul oder Geraet im
>> Leistungsbereich um 100W, vielleicht aus Armee-Restbestaenden?
>> Ein Selbstbau erscheint wegen der großen Anzahl von Verbindungen
aussichtslos.


Vor einigen Jahren habe ich einmal einen kleinen Flugkörper zerlegt
und hatte mich gewundert, daß ich keine Batterie fand.
Bis ich auf ein Bauteil stieß, das wie ein Elko aussah dessen
Überdrucksicherung angesprochen hatte.
Beim Zerlegen stellte es sich heraus, daß er mit sehr vielen dünnen
kreisförmigen Metallscheiben bestückt war, die eine Bohrung in
der Mitte hatten, wo irgend ein zündbares Gemisch abgebrannt war.

Die geschätzte Leistung war immerhin 100 Watt, Brenndauer ca.
60 sec. Abmessungen: ca. 50 mm Durchmesser, 80 mm Länge.

Vorteil des Ganzen ist wohl die vereinfachte Lagerhaltung im
Vergleich zur Batterie.

Jochen

Uwe Hercksen

unread,
Jul 17, 2001, 5:08:12 AM7/17/01
to

Jochen Zilg schrieb:

> Vor einigen Jahren habe ich einmal einen kleinen Flugkörper zerlegt
> und hatte mich gewundert, daß ich keine Batterie fand.
> Bis ich auf ein Bauteil stieß, das wie ein Elko aussah dessen
> Überdrucksicherung angesprochen hatte.
> Beim Zerlegen stellte es sich heraus, daß er mit sehr vielen dünnen
> kreisförmigen Metallscheiben bestückt war, die eine Bohrung in
> der Mitte hatten, wo irgend ein zündbares Gemisch abgebrannt war.

Hallo,

das war aber wohl eine thermisch aktivierte Batterie, kein
thermoelektrischer Generator.

Soetwas soll es laut einem Buch über Batterien geben, für militärische
Anwendungen, wo man kurz eine höhere Leistung braucht, aber lange
Lagerfähigkeit will.

Bye

Harald Wilhelms

unread,
Jul 17, 2001, 10:01:47 AM7/17/01
to
Rafael Deliano <Rafael_...@t-online.de> wrote:


>In "Electronics World/Wirelesss World" war kürzlich in den Leserbriefen
>eine Diskussion bezüglich normaler Gasheizung bei der ein Thermoelement
>die Energie liefert ein Relais ( ? ) zu schalten. Was angeblich gängig
>ist.


Hallo Rafael,
sowas ist normalerweise auch in jedem Gasherd als sog. Zünsicherung.
Gruss
Harald

--
__________________________________________________________
News suchen, lesen, schreiben mit http://newsgroups.web.de

Rolf Bombach

unread,
Jul 17, 2001, 3:13:09 PM7/17/01
to
Andreas Haimberger wrote:
>
> Sehe ich auch so, außerdem werden erträgliche Wirkungsgrade nur mit
> speziellen Materialien erreicht (Wismut, Tellur, Antimon z.B.).

Diese Kühl-Peltiers bestehen aus Wismuttellurid u.ä.
Halbleitern, woraus denn sonst? Typ K Thermoelemente
usw. haben viel zu kleine Thermospannungen und viel
zu hohe Wärmeleitung, um für "umgekehrten Thermo-
elementeffekt" zu taugen. (Vorteil Halbleiter: Hohe
Strom- und tiefe Wärmeleitung, naja, Transistorhersteller
sehen letzteres nicht als Vorteil :-)).
Die vorgeschlagene Batterie brauchte ein hochtemperatur-
Peltierelement. Irgenwo habe ich notiert, wer diese
herstellt, vielleicht war es Tellurex. Kann mich dumpf
daran erinnern, dass die Firma immer Reklamen im
Laser focus world publiziert. Auf Wunsch durchsuche
ich auch die HD im Büro.... Auch könnte ich mal
nachfragen, wenn ich es nicht vergesse, was hier
mal für einen solchen Generator für ein Element
genommen wurde.

--
MfG Rolf Bombach


Rolf Bombach

unread,
Jul 17, 2001, 3:25:14 PM7/17/01
to
Uwe Hercksen wrote:
>
> Martin Melzer schrieb:

> >
> > Die Mondautos hatten früher auch so was dran. Ist eben eine sehr
> > zuverlässige Energiequelle - eine Schaufel hochaktiven Atommüll rein
> > und schon hast Du sicher Strom für die nächsten 10000 Jahre! Die
> > Mondautos hatten denn auch einen Anhänger, wo der Generator drauf war
> > (von wegen Strahlung und so). Ob mann Mondautos irgendwo auf dem
>
> auf dem Mond stehen solche Dinger noch, aber nicht von den Mondautos.

Sehe ich auch so. Deine Erklärung leuchtet ein.



> Diese thermonuklearen Generatoren wurden zum Betrieb der

"Thermonuklear" werden Kernverschmelzungsprozesse genannt. Das,
was in der Sonne passiert oder in Wasserstoffbomben. War irgend
ein anderes Wort, komme aber selbst auch nicht drauf...

BTW, 10000 Jahre eher kaum. Die Halbwertszeit des Nuklids wird
man an die Halbwertszeit - sagen wir besser, geplante Einsatz-
zeit - des Geräts anpassen. Sonst schleppt man nur unnötiges,
teures Gewicht mit. Man denke an die Atomgewichte typischer
Materialien. AFAIK wird Pu-238 (hallo Echelon, hörste auch mit?)
mit einer Halbwertszeit von 86 Jahren verwendet. Alphastrahler,
also leicht abzuschirmen, abgesehen von ein bisserl spontaner
Kernspaltung, wo das Zeuch so macht. Die lange Stange ist
vielleicht auch gar nicht wegen der Kernstrahlung, sondern wegen
der thermischen Strahlung, wenn das Ding sauheiss wird. Wird's
wohl, im Vakuum, da gibt es nur die T^4 Stabilisierung
(die, wo bei Transis immer versagt :-)).

--
MfG Rolf Bombach


Thomas Schaerer

unread,
Jul 18, 2001, 1:47:09 AM7/18/01
to
Rolf Bombach <bom...@bluemail.ch> wrote:

> "Thermonuklear" werden Kernverschmelzungsprozesse genannt.

Wirklich? Vom Begriff her heisst das doch nichts anderes, dass ein
atomarer Prozess Waerme erzeugt. Ob dies ein Fussions- oder
Kernspaltungsprozess ist, ist sekundaer.

> BTW, 10000 Jahre eher kaum. Die Halbwertszeit des Nuklids wird
> man an die Halbwertszeit - sagen wir besser, geplante Einsatz-
> zeit - des Geräts anpassen. Sonst schleppt man nur unnötiges,
> teures Gewicht mit. Man denke an die Atomgewichte typischer
> Materialien. AFAIK wird Pu-238 (hallo Echelon, hörste auch mit?)

hier echelon, rolf bombach hat pu238 gesagt: commando an nsa
section_1, auftrag an nikita: rolf bombach ueberwachen und woechentlich
meldung erstatten. end/echelon


> mit einer Halbwertszeit von 86 Jahren verwendet. Alphastrahler,
> also leicht abzuschirmen, abgesehen von ein bisserl spontaner
> Kernspaltung, wo das Zeuch so macht.

Tja, das waren noch schoene Zeiten als bei Verschrottung alter
Rauchmelder das Americium nur so herumvegabundierte. *grins*


Gruss
Thomas Meine Mini-Elektronik-Kurse in:
http://www.e-online.de/public/schaerer/

-- --------------------------------

Rolf Bombach

unread,
Jul 18, 2001, 2:08:46 AM7/18/01
to
Rolf Bombach wrote:
[bla]
Nachtrag: Einige Informationen und Daten zu Peltierelementen
auch auf der Melcor site:
http://www.melcor.com/
Übung für den Leser: Vergleiche Wärmeleitfähigkeiten
von Kupfer, Konstantan und Wismuttellurid.

Auch auf der Tellurex site sind einige Infos und eine FAQ.
http://www.tellurex.com/
Irgendwo dort steht auch, sie hätten diese 200°C Elemente.
Allerdings konnte ich sie nicht in der Produkteliste finden.

Hi-Z hat fertige Module bis 20Watt output.(230/250 °C input)
http://www.hi-z.com/websit12.htm

Undsoweiter. Genereller Tip bei solchen Fragen:
Google: thermoelectric generator 4860 hits
1kW Generator am Dieselauspuff...
Generator mit Radionukliden...
Liste der Hersteller...incl. Peltier Infos:
http://www.peltier-info.com/generators.html

Wenn wir schon bei thermischen Generatoren und Aprilscherzen sind:
http://www.berkeley.edu/news/media/releases/2001/04/02_engin.html

Frage: Ist das ein Aprilscherz.

--
Rolf Bombach

Uwe Hercksen

unread,
Jul 18, 2001, 4:36:11 AM7/18/01
to

Thomas Schaerer schrieb:


>
> Rolf Bombach <bom...@bluemail.ch> wrote:
>
> > "Thermonuklear" werden Kernverschmelzungsprozesse genannt.
>
> Wirklich? Vom Begriff her heisst das doch nichts anderes, dass ein
> atomarer Prozess Waerme erzeugt. Ob dies ein Fussions- oder
> Kernspaltungsprozess ist, ist sekundaer.

Hallo,

aus
http://www.globenet.free-online.co.uk/ianus/npsm2.htm

Radioisotope Thermoelectric Generators (RTGs)
"What Are RTGs?
RTGs are lightweight, compact spacecraft power systems that are highly
reliable. RTGs are not nuclear reactors and have no moving parts. They
use neither fission nor fusion processes to produce energy. Instead,
they provide power through the natural radioactive decay of plutonium
(mostly Pu-238, a non-weaponsgrade isotope). The heat generated by this
natural process is changed into electricity by solid-state
thermoelectric converters. RTGs enable spacecraft to operate at
significant distances from the Sun or in other areas where solar power
systems would not be feasible. In this context, they remain unmatched
for power output, reliability and durability.

Der Begriff "thermonuklear" wird wohl in diesem Zusammenhang nicht
verwendet.

Bye

Peter Muthesius

unread,
Jul 18, 2001, 6:29:29 AM7/18/01
to
> http://www.berkeley.edu/news/media/releases/2001/04/02_engin.html
Aha.
Dann geht man mit seinem Laptop zur Tanke, weil der Tank fast alle ist. Der
Sprit reicht nicht mal mehr zum Runterfahren. Der Tankwart sagt dann: "Nein,
das Betanken bei laufendem Laptop ist verboten. Zu gefährlich!"
...
Kann man da einen Ölkreislauf mit reinbauen? Sonst braucht man u. U. ein
Gemisch wie für Zweitakter. Das stinkt.
...
Man wartet auf das Ende der Bildberechnungen. Dabei liest man Zeitung. Beim
Übergang des Sounds von "RRRRRR" auf "Rängdäng, dängdäng, däng" weiß man:
"Ah ja, er ist fertig".

--
'Debilität ist lernbar.'


Klaus-Guenter Leiss

unread,
Jul 18, 2001, 8:21:10 AM7/18/01
to
In article <3b544550$1...@netnews.web.de>, Harald....@web.de
says...

>
>
>Hallo Rafael,
>sowas ist normalerweise auch in jedem Gasherd als sog. Zünsicherung.
>Gruss
>Harald
>

Das sind meistens Hydraulische Elemente.
Fluessigkeit in geschlossener Roehre dehnt sich
beim Erwaermen aus und haelt ein Ventil offen.

Gruss
Klaus Leiss

Andreas Haimberger

unread,
Jul 18, 2001, 9:27:17 AM7/18/01
to

"Klaus-Guenter Leiss" <Klaus...@ccl.hdpp.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9j3uvm$9li$1...@news.hdpp.de...

> > sowas ist normalerweise auch in jedem Gasherd als sog.
> > Zünsicherung.

> Das sind meistens Hydraulische Elemente.


> Fluessigkeit in geschlossener Roehre dehnt sich
> beim Erwaermen aus und haelt ein Ventil offen.

Du verwechselst da was. Zündsicherungen sind _immer_ mit
Thermoelementen ausgeführt, schon wegen der Temperatur des Fühlers.
Der kann schließlich mehr als 600°C heiß werden, er sitzt ja direkt am
Rand einer Flamme. Außerdem darf eine Zündsicherung nicht zu träge
sein, sie muß ja so schnell wie möglich die Gaszufuhr sperren, wenn
die Flamme ausgeht. Deshalb: Fühler sehr dünn und massearm,
hitzebeständig bis etwa 800°C -> Thermoelement.

Die Röhrchen mit Kapillarrohr und Ausdehnungsbalg werden in
Thermostaten zur Temperaturregelung (z.B. Backrohr) verwendet.
Übrigens ist da meistens keine Flüssigkeit drin, sondern ein Gas.

MFG, Andy


Klaus-Guenter Leiss

unread,
Jul 18, 2001, 9:55:12 AM7/18/01
to
In article <9j42tf$lm9ha$1...@ID-82928.news.dfncis.de>,
andreas.h...@chello.at says...

>
>Du verwechselst da was. Zündsicherungen sind _immer_ mit
>Thermoelementen ausgeführt, schon wegen der Temperatur des Fühlers.
>Der kann schließlich mehr als 600°C heiß werden, er sitzt ja direkt am
>Rand einer Flamme. Außerdem darf eine Zündsicherung nicht zu träge
>sein, sie muß ja so schnell wie möglich die Gaszufuhr sperren, wenn
>die Flamme ausgeht. Deshalb: Fühler sehr dünn und massearm,
>hitzebeständig bis etwa 800°C -> Thermoelement.
>
>Die Röhrchen mit Kapillarrohr und Ausdehnungsbalg werden in
>Thermostaten zur Temperaturregelung (z.B. Backrohr) verwendet.
>Übrigens ist da meistens keine Flüssigkeit drin, sondern ein Gas.
>
Mag sein das du heute recht hast,
ca. 1980 hatte meine Heizung auf jeden Fall so ein Hydraulisches
Teil. Du mustest auch fast zwei Minuten das Ventil mit der Hand
betaetigen bis es offen blieb. Es war dann irgentwann kaput.
Nachdem der Heizungsfritze das ausgewechselt hatte habe ich
es mal auseinandergebaut. Das Ding war auf jeden fall mit einer
oeligen fluessigkeit gefuellt, und von der Spitze ging nur eine
kapillare zum Ventil. Da war kein zweiter Leiter fuer ein Thermo-
element in sicht. Ich habe wahrscheinlich meine eigene Erfahrung
fahrlaessigerweise verallgemeinert.


MfG

Klaus Leiss

Jochen Zilg

unread,
Jul 18, 2001, 2:32:29 PM7/18/01
to
>> Vor einigen Jahren habe ich einmal einen kleinen Flugkörper zerlegt
>> und hatte mich gewundert, daß ich keine Batterie fand.
>> Bis ich auf ein Bauteil stieß, das wie ein Elko aussah dessen
>> Überdrucksicherung angesprochen hatte.
>> Beim Zerlegen stellte es sich heraus, daß er mit sehr vielen dünnen
>> kreisförmigen Metallscheiben bestückt war, die eine Bohrung in
>> der Mitte hatten, wo irgend ein zündbares Gemisch abgebrannt war.

>das war aber wohl eine thermisch aktivierte Batterie, kein
>thermoelektrischer Generator.

Kannst Du mir kurz den Unterschied erläutern ?

Jochen

Uwe Hercksen

unread,
Jul 19, 2001, 3:39:06 AM7/19/01
to

Jochen Zilg schrieb:


>
> Kannst Du mir kurz den Unterschied erläutern ?

Hallo,

wenn keine Thermoelemente drin sind, die Energie elektrochemisch
gewonnen wird, aber nur bei höheren Temperaturen, die durch den Zündsatz
erzeugt werden, dann ist es eine thermisch aktivierte Batterie. Bei der
Lagerung unter Umgebungstemperatur reagiert fast nichts, deshalb lange
Lagerfähigkeit. Durch die Erhitzung nimmt dann aber die
Reaktionsgeschwindigkeit enorm zu, es können grössere Ströme bei
niedrigem Innenwiderstand entnommen werden.

Die von Dir gefundenen Metallscheiben deuten doch schon auf eine
Batterie hin, nicht auf ein Thermoelement. Für einen thermoelektrischen
Generator braucht man ja jeweils einen heissen und einen kalten Schenkel
der Thermoelemente. Es müsste also ein Kühlkörper für den kalten
Schenkel da sein.

Bye

Jochen Zilg

unread,
Jul 19, 2001, 4:56:17 PM7/19/01
to

>wenn keine Thermoelemente drin sind, die Energie elektrochemisch
>gewonnen wird, aber nur bei höheren Temperaturen, die durch den Zündsatz
>erzeugt werden, dann ist es eine thermisch aktivierte Batterie. Bei der
>Lagerung unter Umgebungstemperatur reagiert fast nichts, deshalb lange
>Lagerfähigkeit. Durch die Erhitzung nimmt dann aber die
>Reaktionsgeschwindigkeit enorm zu, es können grössere Ströme bei
>niedrigem Innenwiderstand entnommen werden.
>
>Die von Dir gefundenen Metallscheiben deuten doch schon auf eine
>Batterie hin, nicht auf ein Thermoelement. Für einen thermoelektrischen
>Generator braucht man ja jeweils einen heissen und einen kalten Schenkel
>der Thermoelemente. Es müsste also ein Kühlkörper für den kalten
>Schenkel da sein.


Das mit dem fehlenden kalten Schenkel hat mich überzeugt.
Was sind das wohl für chemische Reaktionen die da ablaufen ?

Jochen

Rolf Bombach

unread,
Jul 21, 2001, 10:44:17 AM7/21/01
to
Jochen Zilg wrote:
>
> Beim Zerlegen stellte es sich heraus, daß er mit sehr vielen dünnen
> kreisförmigen Metallscheiben bestückt war, die eine Bohrung in
> der Mitte hatten, wo irgend ein zündbares Gemisch abgebrannt war.

Vielleicht war es eine Hochtemperatur-Brennstoffzelle?
A la Sulzer-Hexis
http://www.hexis.ch/

--
MfG Rolf Bombach

Dr. Gerhart Hlawatsch

unread,
Jul 26, 2001, 7:55:33 PM7/26/01
to
Messen heisst wissen!

ich hatte noch ein paar 19 W Peltier-Elemente für 3,5 Volt
und 8,5 A Peltierbetrieb, ca. 2,5 * 2,5 cm in der Schublade.
aus Neugier habe ich einen fliegenden Versuchsaufbau gemacht
und bin zu folgenden Ergebnissen gekommen (Messfehler ca. 10
- 20 %):

Ri = 0,15 ohm
U(emk)= 0,35 V @ 30 grad temp-diff.
U(I=0,5 A)= 0,3 V @ 30 grad temp-diff

temp-max = ca. 100 grad >> vielleicht 0,2 Watt pro Element
(geschätzt)

Solche Teile gibts bei Pollin für ca 20,-. Das wären dann
ca. DM 100.000,- pro installiertem Kilowatt.

Schöner Luxus.

Gerhart Hlawatsch

Klaus-Guenter Leiss schrieb:

--
SCITEL GmbH, Beusenstr. 13 A, D-48346 Ostbevern, Germany
Tel:(+49)(0)2532 9058-0, Fax: 9058-8, http://www.scitel.de

Rolf Bombach

unread,
Jul 27, 2001, 3:57:05 AM7/27/01
to
"Dr. Gerhart Hlawatsch" wrote:
>
> Messen heisst wissen!

ACK. Ich möchte ergänzen, Surfen heisst finden. Siehe mein
Posting vom 18.07.01. Google: thermoelectric generator

> Ri = 0,15 ohm
> U(emk)= 0,35 V @ 30 grad temp-diff.
> U(I=0,5 A)= 0,3 V @ 30 grad temp-diff
>
> temp-max = ca. 100 grad >> vielleicht 0,2 Watt pro Element
> (geschätzt)

Hatte ich auch mal so ungefähr mit einem Peltron-Element.



> Solche Teile gibts bei Pollin für ca 20,-. Das wären dann
> ca. DM 100.000,- pro installiertem Kilowatt.
>
> Schöner Luxus.

Das ist eine Schlussfolgerung aus einer Messung an einem
Element, welches nicht für diesen Zweck vorgesehen ist.
Mit einer Messung an einem Fahrraddynamo kann ich auch
"beweisen", dass die Nutzung der Wasserkraft sinnlos ist.
Bei ca. 5000 Google-Hits gehe ich davon aus, dass das
ganze nicht nur Luxus und Spinnerei ist.
(Naja, "UFO" gäbe wohl auch 500000 hits...)

[Tofu entsorgt]

--
MfG Rolf Bombach


Dr. Gerhart Hlawatsch

unread,
Jul 29, 2001, 12:21:22 PM7/29/01
to
Beste Grüße
Gerhart Hlawatsch

Rolf Bombach schrieb:

>
> Das ist eine Schlussfolgerung aus einer Messung an einem
> Element, welches nicht für diesen Zweck vorgesehen ist.

Stimmt, war auch nicht anders gesagt. Trotzdem gilt: Besser
eine gute Messung als viele inhaltslose "Schwätzungen"!

> Mit einer Messung an einem Fahrraddynamo kann ich auch
> "beweisen", dass die Nutzung der Wasserkraft sinnlos ist.

Mit Fahrraddynamos erscheint es mir wahrhaftig sinnlos!

> Bei ca. 5000 Google-Hits gehe ich davon aus, dass das
> ganze nicht nur Luxus und Spinnerei ist.

Sehen Sie sich mal die Theorie zum Seebeck-Effekt an!

> (Naja, "UFO" gäbe wohl auch 500000 hits...)
>
> [Tofu entsorgt]

Was ist bitte Tofu?

Andreas Haimberger

unread,
Jul 29, 2001, 11:18:48 AM7/29/01
to

"Dr. Gerhart Hlawatsch" <g...@scitel.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3B643802...@scitel.de...

[...]
> Was ist bitte Tofu?

Text oben, Fullquote unten. Näheres dazu auf:
http://www.volker-gringmuth.de/usenet/zitier.htm
http://learn.to/quote

MFG, Andy


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