(In der Raumfahrt wird das Prinzip ebenfalls genutzt, um Strom für
Raumsonden zu erzeugen.)
Ich meine *keine* Thermoelemente für Meß- und Regeltechnik, die nur wenige
mV liefern.
Peltierelemente müßten sich theoretisch ebenfalls eignen, da der Effekt
umkehrbar ist.
Kennt jemand ein (beschaff- und bezahlbares) Modul oder Geraet im
Leistungsbereich um 100W, vielleicht aus Armee-Restbestaenden?
Ein Selbstbau erscheint wegen der großen Anzahl von Verbindungen aussichtslos.
Besten Dank im Voraus
Gruß Christian
[....] (Strom aus Thermoelementen)
> Kennt jemand ein (beschaff- und bezahlbares) Modul oder Geraet im
> Leistungsbereich um 100W, vielleicht aus Armee-Restbestaenden?
Conrad hat Peltier-Elemente im Programm, die eigentlich für Kühlzwecke
gedacht sind, z.B. Bestell-Nr. 193674-62
http://www.conrad.de bzw. http://www.conrad.at
Der Wirkungsgrad ist aber eher bescheiden.
> Ein Selbstbau erscheint wegen der großen Anzahl von Verbindungen
> aussichtslos.
Sehe ich auch so, außerdem werden erträgliche Wirkungsgrade nur mit
speziellen Materialien erreicht (Wismut, Tellur, Antimon z.B.).
MFG, Andy
Martin
> (In der Raumfahrt wird das Prinzip ebenfalls genutzt, um Strom für
> Raumsonden zu erzeugen.)
Günstige Bedingungen: erhebliche Temperaturdifferenz zur
Rückseite wenn man das Gerät immer auf Sonne ausrichtet.
> Peltierelemente müßten sich theoretisch ebenfalls eignen,
Handelsübliche Peltierelemente müssten prinzipiell verwendbar
aber nicht optimal sein.
Alle diese Untersuchungen fanden ca. in den 60er Jahren statt
( kann bei Bedarf Unterlagen raussuchen ).
Jedoch gab es damals keine Anwendungen wo einige Volt und einige
Milliampere gereicht hätten, wie das bei heutiger Elektronmik
der Fall ist. Deshalb wieder eingestellt.
Wenn man eine griffige Anwendung findet ( z.B. batterielosen
Wärmemengenzähler für Heizungen ) dürfte es zumindest für
orginelles "Jugend Forscht"-Projekt reichen.
In "Electronics World/Wirelesss World" war kürzlich in den Leserbriefen
eine Diskussion bezüglich normaler Gasheizung bei der ein Thermoelement
die Energie liefert ein Relais ( ? ) zu schalten. Was angeblich gängig
ist. Hoffentlich wars nicht die Aprilausgabe.
MfG JRD
|> In "Electronics World/Wirelesss World" war kürzlich in den Leserbriefen
|> eine Diskussion bezüglich normaler Gasheizung bei der ein Thermoelement
|> die Energie liefert ein Relais ( ? ) zu schalten. Was angeblich gängig
|> ist. Hoffentlich wars nicht die Aprilausgabe.
Kein Aprilscherz. Sowas ist in unserem Gasdurchlauferhitzer drinnen, der nicht am
Stromnetz hängt. Das Teil sitzt in der kleinen Zündflamme und erzeugt genügend
Strom, um das Magnetventil für die Hauptgaszufuhr zu öffnen. Das ganze ist noch
mit einem normalen Bimetallschalter am oberen Abzug gekoppelt. Wenn es da zu
heiss wird (i.e. Taube im Kamin...), wird das Gas auch abgeschaltet.
Die Spannung wird wohl nicht gross sein (<0.5V), aber der Strom schon...
--
Georg Acher, ac...@in.tum.de
http://www.in.tum.de/~acher/
"Oh no, not again !" The bowl of petunias
> Die Mondautos hatten früher auch so was dran. Ist eben eine sehr
> zuverlässige Energiequelle - eine Schaufel hochaktiven Atommüll rein
> und schon hast Du sicher Strom für die nächsten 10000 Jahre! Die
> Mondautos hatten denn auch einen Anhänger, wo der Generator drauf war
> (von wegen Strahlung und so). Ob mann Mondautos irgendwo auf dem
> Schrott findet? Eher unwahrscheinlich - müsste man mal auf dem Mond
> schauen...
Von jemenden den ich kenne und vor mehr als 20 Jahren nach den USA
ausgewandert ist und als Elektrotechniker sogar eine Stelle bei der
NASA fand, weiss ich, dass er an Projekten gearbeitet hat, wo durch
radioaktiven Zerfall Waerme erzeugt wird und mit dieser Waerme wurde
aus speziell entwickelten Thermoelementen elektrische Energie fuer
Raumfahrzeuge gewonnen.
Gruss
Thomas Meine Mini-Elektronik-Kurse in:
http://www.e-online.de/public/schaerer/
--
#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#
* Thomas Schaerer >>> scha...@isi.ee.ethz.ch <<< ||| *
* Swiss Federal Institute of Technology Zurich, ETHZ ||| *
* Signal and Information Processing Laboratory ISI / | \ *
* Sternwartstr. 7 CH-8092 Zurich, Switzerland / | \ *
#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#
>
>Conrad hat Peltier-Elemente im Programm, die eigentlich für Kühlzwecke
>gedacht sind, z.B. Bestell-Nr. 193674-62
>http://www.conrad.de bzw. http://www.conrad.at
>Der Wirkungsgrad ist aber eher bescheiden.
>
Uebliche Peltierelemnte sind mit Niedrigtemperaturlot gefertigt.
Die funktionieren nur unter 100 Grad Celsius. Ich habe bis jetzt
nichts ueber generator Elemente im Handel gefunden. Es soll
spezielle Generatoren fuer Heizungen geben. Ich habe letztes
Jahr einen Artikel in einer Amerikanischen Zeitschrift gelesen,
das ein Hersteller eine Heizung mit Generator baut. Der soll genug
Leistung bringen um die Umwaelzpumpen mit anzuteiben.
MfG
Klaus Leiss
Christian Weber schrieb:
> Kennt jemand ein (beschaff- und bezahlbares) Modul oder Geraet im
> Leistungsbereich um 100W, vielleicht aus Armee-Restbestaenden?
> Ein Selbstbau erscheint wegen der großen Anzahl von Verbindungen aussichtslos.
Hallo,
Frag mal eine gute Suchmaschine Deines Vertrauens. Ich erhielt mal vor
einigen Monaten von Metager mit dem Suchbegriff thermoelectric generator
einen Link zu einer Firma in Kanada, aber ich habe den Link jetzt nicht
zur Hand. Der Wirkungsgrad war aber erschreckend niedrig.
Bye
Georg Acher wrote:
> In article <3B528AB1...@t-online.de>,
> Rafael Deliano <Rafael_...@t-online.de> writes:
>
> |> In "Electronics World/Wirelesss World" war kürzlich in den Leserbriefen
> |> eine Diskussion bezüglich normaler Gasheizung bei der ein Thermoelement
> |> die Energie liefert ein Relais ( ? ) zu schalten.
Kein Relais , sondern ein niederohmiger Elektromagnet, der das Gasventil offen hält.
> Was angeblich gängig
> |> ist. Hoffentlich wars nicht die Aprilausgabe.
>
> Kein Aprilscherz. Sowas ist in unserem Gasdurchlauferhitzer drinnen,
nicht nur in Deinem Durchlauferhitzer, sondern in prakisch allen Gasgeräten
funktionieren die Zündsicherungen so ( in Deutschland Vorschrift). Der Installateur
hat für evtl. nötigen Ersatz dann oft eine Art "Musterkoffer" mit Thermoelementen
für die verschiedenen Fabrikate und Bauformen.
Beste Grüße
Winfried
Martin Melzer schrieb:
>
> > Thermoelektrischer Generator zur Batterieladung 12V Wohnmobil/Camping/Outdoor
> Die Mondautos hatten früher auch so was dran. Ist eben eine sehr
> zuverlässige Energiequelle - eine Schaufel hochaktiven Atommüll rein
> und schon hast Du sicher Strom für die nächsten 10000 Jahre! Die
> Mondautos hatten denn auch einen Anhänger, wo der Generator drauf war
> (von wegen Strahlung und so). Ob mann Mondautos irgendwo auf dem
> Schrott findet? Eher unwahrscheinlich - müsste man mal auf dem Mond
> schauen...
Hallo,
auf dem Mond stehen solche Dinger noch, aber nicht von den Mondautos.
Für die Autos brauchte man eine leichte Energiequelle, die für recht
kurze Zeit eine höhere Leistung liefern konnte. Warum sollte man da eine
Energiequelle nehmen, die für Betriebsdauern von Jahrzehnten
prädestiniert ist, aber für geringere Leistungen?
Diese thermonuklearen Generatoren wurden zum Betrieb der
zurückgelassenen Mondseismometer und anderen Experimente verwendet, auch
die Raumsonden Voyager und andere hatten sowas weil sie besonders weit
von der Sonne weg fliegen sollten.
Bye
--
'Debilität ist lernbar.'
Voyager, Pioneer und einige andere Raumsonden (Cassini?) laufen damit. Die haben
einen paar Meter langen Ausleger, an dem die Plutioniumbatterie hängt, die den
Strom erzeugt. Die Batterie ist deswegen so weit weg, damit durch die Strahlung
nicht die Messgeräte beeinträchtigt werden (einen dicken Bleimantel kann man
sich ja nicht leisten...)
>Die Spannung wird wohl nicht gross sein (<0.5V), aber der Strom schon...
Der alte Georg Ohm soll mit Thermo-Elementen sein "Gesetz" herausgefunden
haben. Stimmt das ?
Fragend, Holger
Vor einigen Jahren habe ich einmal einen kleinen Flugkörper zerlegt
und hatte mich gewundert, daß ich keine Batterie fand.
Bis ich auf ein Bauteil stieß, das wie ein Elko aussah dessen
Überdrucksicherung angesprochen hatte.
Beim Zerlegen stellte es sich heraus, daß er mit sehr vielen dünnen
kreisförmigen Metallscheiben bestückt war, die eine Bohrung in
der Mitte hatten, wo irgend ein zündbares Gemisch abgebrannt war.
Die geschätzte Leistung war immerhin 100 Watt, Brenndauer ca.
60 sec. Abmessungen: ca. 50 mm Durchmesser, 80 mm Länge.
Vorteil des Ganzen ist wohl die vereinfachte Lagerhaltung im
Vergleich zur Batterie.
Jochen
Jochen Zilg schrieb:
> Vor einigen Jahren habe ich einmal einen kleinen Flugkörper zerlegt
> und hatte mich gewundert, daß ich keine Batterie fand.
> Bis ich auf ein Bauteil stieß, das wie ein Elko aussah dessen
> Überdrucksicherung angesprochen hatte.
> Beim Zerlegen stellte es sich heraus, daß er mit sehr vielen dünnen
> kreisförmigen Metallscheiben bestückt war, die eine Bohrung in
> der Mitte hatten, wo irgend ein zündbares Gemisch abgebrannt war.
Hallo,
das war aber wohl eine thermisch aktivierte Batterie, kein
thermoelektrischer Generator.
Soetwas soll es laut einem Buch über Batterien geben, für militärische
Anwendungen, wo man kurz eine höhere Leistung braucht, aber lange
Lagerfähigkeit will.
Bye
>In "Electronics World/Wirelesss World" war kürzlich in den Leserbriefen
>eine Diskussion bezüglich normaler Gasheizung bei der ein Thermoelement
>die Energie liefert ein Relais ( ? ) zu schalten. Was angeblich gängig
>ist.
Hallo Rafael,
sowas ist normalerweise auch in jedem Gasherd als sog. Zünsicherung.
Gruss
Harald
--
__________________________________________________________
News suchen, lesen, schreiben mit http://newsgroups.web.de
Diese Kühl-Peltiers bestehen aus Wismuttellurid u.ä.
Halbleitern, woraus denn sonst? Typ K Thermoelemente
usw. haben viel zu kleine Thermospannungen und viel
zu hohe Wärmeleitung, um für "umgekehrten Thermo-
elementeffekt" zu taugen. (Vorteil Halbleiter: Hohe
Strom- und tiefe Wärmeleitung, naja, Transistorhersteller
sehen letzteres nicht als Vorteil :-)).
Die vorgeschlagene Batterie brauchte ein hochtemperatur-
Peltierelement. Irgenwo habe ich notiert, wer diese
herstellt, vielleicht war es Tellurex. Kann mich dumpf
daran erinnern, dass die Firma immer Reklamen im
Laser focus world publiziert. Auf Wunsch durchsuche
ich auch die HD im Büro.... Auch könnte ich mal
nachfragen, wenn ich es nicht vergesse, was hier
mal für einen solchen Generator für ein Element
genommen wurde.
--
MfG Rolf Bombach
Sehe ich auch so. Deine Erklärung leuchtet ein.
> Diese thermonuklearen Generatoren wurden zum Betrieb der
"Thermonuklear" werden Kernverschmelzungsprozesse genannt. Das,
was in der Sonne passiert oder in Wasserstoffbomben. War irgend
ein anderes Wort, komme aber selbst auch nicht drauf...
BTW, 10000 Jahre eher kaum. Die Halbwertszeit des Nuklids wird
man an die Halbwertszeit - sagen wir besser, geplante Einsatz-
zeit - des Geräts anpassen. Sonst schleppt man nur unnötiges,
teures Gewicht mit. Man denke an die Atomgewichte typischer
Materialien. AFAIK wird Pu-238 (hallo Echelon, hörste auch mit?)
mit einer Halbwertszeit von 86 Jahren verwendet. Alphastrahler,
also leicht abzuschirmen, abgesehen von ein bisserl spontaner
Kernspaltung, wo das Zeuch so macht. Die lange Stange ist
vielleicht auch gar nicht wegen der Kernstrahlung, sondern wegen
der thermischen Strahlung, wenn das Ding sauheiss wird. Wird's
wohl, im Vakuum, da gibt es nur die T^4 Stabilisierung
(die, wo bei Transis immer versagt :-)).
--
MfG Rolf Bombach
> "Thermonuklear" werden Kernverschmelzungsprozesse genannt.
Wirklich? Vom Begriff her heisst das doch nichts anderes, dass ein
atomarer Prozess Waerme erzeugt. Ob dies ein Fussions- oder
Kernspaltungsprozess ist, ist sekundaer.
> BTW, 10000 Jahre eher kaum. Die Halbwertszeit des Nuklids wird
> man an die Halbwertszeit - sagen wir besser, geplante Einsatz-
> zeit - des Geräts anpassen. Sonst schleppt man nur unnötiges,
> teures Gewicht mit. Man denke an die Atomgewichte typischer
> Materialien. AFAIK wird Pu-238 (hallo Echelon, hörste auch mit?)
hier echelon, rolf bombach hat pu238 gesagt: commando an nsa
section_1, auftrag an nikita: rolf bombach ueberwachen und woechentlich
meldung erstatten. end/echelon
> mit einer Halbwertszeit von 86 Jahren verwendet. Alphastrahler,
> also leicht abzuschirmen, abgesehen von ein bisserl spontaner
> Kernspaltung, wo das Zeuch so macht.
Tja, das waren noch schoene Zeiten als bei Verschrottung alter
Rauchmelder das Americium nur so herumvegabundierte. *grins*
Gruss
Thomas Meine Mini-Elektronik-Kurse in:
http://www.e-online.de/public/schaerer/
-- --------------------------------
Auch auf der Tellurex site sind einige Infos und eine FAQ.
http://www.tellurex.com/
Irgendwo dort steht auch, sie hätten diese 200°C Elemente.
Allerdings konnte ich sie nicht in der Produkteliste finden.
Hi-Z hat fertige Module bis 20Watt output.(230/250 °C input)
http://www.hi-z.com/websit12.htm
Undsoweiter. Genereller Tip bei solchen Fragen:
Google: thermoelectric generator 4860 hits
1kW Generator am Dieselauspuff...
Generator mit Radionukliden...
Liste der Hersteller...incl. Peltier Infos:
http://www.peltier-info.com/generators.html
Wenn wir schon bei thermischen Generatoren und Aprilscherzen sind:
http://www.berkeley.edu/news/media/releases/2001/04/02_engin.html
Frage: Ist das ein Aprilscherz.
--
Rolf Bombach
Thomas Schaerer schrieb:
>
> Rolf Bombach <bom...@bluemail.ch> wrote:
>
> > "Thermonuklear" werden Kernverschmelzungsprozesse genannt.
>
> Wirklich? Vom Begriff her heisst das doch nichts anderes, dass ein
> atomarer Prozess Waerme erzeugt. Ob dies ein Fussions- oder
> Kernspaltungsprozess ist, ist sekundaer.
Hallo,
aus
http://www.globenet.free-online.co.uk/ianus/npsm2.htm
Radioisotope Thermoelectric Generators (RTGs)
"What Are RTGs?
RTGs are lightweight, compact spacecraft power systems that are highly
reliable. RTGs are not nuclear reactors and have no moving parts. They
use neither fission nor fusion processes to produce energy. Instead,
they provide power through the natural radioactive decay of plutonium
(mostly Pu-238, a non-weaponsgrade isotope). The heat generated by this
natural process is changed into electricity by solid-state
thermoelectric converters. RTGs enable spacecraft to operate at
significant distances from the Sun or in other areas where solar power
systems would not be feasible. In this context, they remain unmatched
for power output, reliability and durability.
Der Begriff "thermonuklear" wird wohl in diesem Zusammenhang nicht
verwendet.
Bye
--
'Debilität ist lernbar.'
Das sind meistens Hydraulische Elemente.
Fluessigkeit in geschlossener Roehre dehnt sich
beim Erwaermen aus und haelt ein Ventil offen.
Gruss
Klaus Leiss
> > sowas ist normalerweise auch in jedem Gasherd als sog.
> > Zünsicherung.
> Das sind meistens Hydraulische Elemente.
> Fluessigkeit in geschlossener Roehre dehnt sich
> beim Erwaermen aus und haelt ein Ventil offen.
Du verwechselst da was. Zündsicherungen sind _immer_ mit
Thermoelementen ausgeführt, schon wegen der Temperatur des Fühlers.
Der kann schließlich mehr als 600°C heiß werden, er sitzt ja direkt am
Rand einer Flamme. Außerdem darf eine Zündsicherung nicht zu träge
sein, sie muß ja so schnell wie möglich die Gaszufuhr sperren, wenn
die Flamme ausgeht. Deshalb: Fühler sehr dünn und massearm,
hitzebeständig bis etwa 800°C -> Thermoelement.
Die Röhrchen mit Kapillarrohr und Ausdehnungsbalg werden in
Thermostaten zur Temperaturregelung (z.B. Backrohr) verwendet.
Übrigens ist da meistens keine Flüssigkeit drin, sondern ein Gas.
MFG, Andy
MfG
Klaus Leiss
>das war aber wohl eine thermisch aktivierte Batterie, kein
>thermoelektrischer Generator.
Kannst Du mir kurz den Unterschied erläutern ?
Jochen
Jochen Zilg schrieb:
>
> Kannst Du mir kurz den Unterschied erläutern ?
Hallo,
wenn keine Thermoelemente drin sind, die Energie elektrochemisch
gewonnen wird, aber nur bei höheren Temperaturen, die durch den Zündsatz
erzeugt werden, dann ist es eine thermisch aktivierte Batterie. Bei der
Lagerung unter Umgebungstemperatur reagiert fast nichts, deshalb lange
Lagerfähigkeit. Durch die Erhitzung nimmt dann aber die
Reaktionsgeschwindigkeit enorm zu, es können grössere Ströme bei
niedrigem Innenwiderstand entnommen werden.
Die von Dir gefundenen Metallscheiben deuten doch schon auf eine
Batterie hin, nicht auf ein Thermoelement. Für einen thermoelektrischen
Generator braucht man ja jeweils einen heissen und einen kalten Schenkel
der Thermoelemente. Es müsste also ein Kühlkörper für den kalten
Schenkel da sein.
Bye
Das mit dem fehlenden kalten Schenkel hat mich überzeugt.
Was sind das wohl für chemische Reaktionen die da ablaufen ?
Jochen
Vielleicht war es eine Hochtemperatur-Brennstoffzelle?
A la Sulzer-Hexis
http://www.hexis.ch/
--
MfG Rolf Bombach
ich hatte noch ein paar 19 W Peltier-Elemente für 3,5 Volt
und 8,5 A Peltierbetrieb, ca. 2,5 * 2,5 cm in der Schublade.
aus Neugier habe ich einen fliegenden Versuchsaufbau gemacht
und bin zu folgenden Ergebnissen gekommen (Messfehler ca. 10
- 20 %):
Ri = 0,15 ohm
U(emk)= 0,35 V @ 30 grad temp-diff.
U(I=0,5 A)= 0,3 V @ 30 grad temp-diff
temp-max = ca. 100 grad >> vielleicht 0,2 Watt pro Element
(geschätzt)
Solche Teile gibts bei Pollin für ca 20,-. Das wären dann
ca. DM 100.000,- pro installiertem Kilowatt.
Schöner Luxus.
Gerhart Hlawatsch
Klaus-Guenter Leiss schrieb:
--
SCITEL GmbH, Beusenstr. 13 A, D-48346 Ostbevern, Germany
Tel:(+49)(0)2532 9058-0, Fax: 9058-8, http://www.scitel.de
ACK. Ich möchte ergänzen, Surfen heisst finden. Siehe mein
Posting vom 18.07.01. Google: thermoelectric generator
> Ri = 0,15 ohm
> U(emk)= 0,35 V @ 30 grad temp-diff.
> U(I=0,5 A)= 0,3 V @ 30 grad temp-diff
>
> temp-max = ca. 100 grad >> vielleicht 0,2 Watt pro Element
> (geschätzt)
Hatte ich auch mal so ungefähr mit einem Peltron-Element.
> Solche Teile gibts bei Pollin für ca 20,-. Das wären dann
> ca. DM 100.000,- pro installiertem Kilowatt.
>
> Schöner Luxus.
Das ist eine Schlussfolgerung aus einer Messung an einem
Element, welches nicht für diesen Zweck vorgesehen ist.
Mit einer Messung an einem Fahrraddynamo kann ich auch
"beweisen", dass die Nutzung der Wasserkraft sinnlos ist.
Bei ca. 5000 Google-Hits gehe ich davon aus, dass das
ganze nicht nur Luxus und Spinnerei ist.
(Naja, "UFO" gäbe wohl auch 500000 hits...)
[Tofu entsorgt]
--
MfG Rolf Bombach
Rolf Bombach schrieb:
>
> Das ist eine Schlussfolgerung aus einer Messung an einem
> Element, welches nicht für diesen Zweck vorgesehen ist.
Stimmt, war auch nicht anders gesagt. Trotzdem gilt: Besser
eine gute Messung als viele inhaltslose "Schwätzungen"!
> Mit einer Messung an einem Fahrraddynamo kann ich auch
> "beweisen", dass die Nutzung der Wasserkraft sinnlos ist.
Mit Fahrraddynamos erscheint es mir wahrhaftig sinnlos!
> Bei ca. 5000 Google-Hits gehe ich davon aus, dass das
> ganze nicht nur Luxus und Spinnerei ist.
Sehen Sie sich mal die Theorie zum Seebeck-Effekt an!
> (Naja, "UFO" gäbe wohl auch 500000 hits...)
>
> [Tofu entsorgt]
Was ist bitte Tofu?
[...]
> Was ist bitte Tofu?
Text oben, Fullquote unten. Näheres dazu auf:
http://www.volker-gringmuth.de/usenet/zitier.htm
http://learn.to/quote
MFG, Andy