Meine Problematik ist die folgende: ich möchte für eine Digitalschaltung
auf TTL-Basis einen Takt erzeugen, der soll aber einstellbar sein. Und
zwar möchte ich den Takt im unteren Bereich bis ca. 100Hz etwas
differenzierter haben und auch so ab 1MHz etwas genauer (ein
programmierbarer Frequenzteiler ala 74LS292 an 10MHz fällt also aus, da
hätte ich im oberen Bereich so ziemlich keine Einstellmöglichkeiten).
Der mittlerer Bereich darf dabei ruhig gröber überflogen werden. Ich
habe mir schon die Oszillatoren aus der FAQ angeschaut aber der einzige
bei dem überhaupt von der Frequenz die Rede war (der mit dem
Schmitt-Trigger) hat das Problem dass ich bei so einem großen Bereich
wenns überhaupt geht einen sehr großen Widerstand bräuchte um bis runter
auf 1Hz zu kommen und damit wohl im unteren Bereich nicht sehr flexibel
wäre. Und mein Digitalwissen hilft mir anscheinend im Moment hier nicht
ganz weiter :>
Das ganze Einstellen soll natürlich mitten im Betrieb passieren.
Hintergrund ist, dass die Schaltung sicherlich einiges an Debugging
braucht zu Anfang und ich deswegen mich im niedrigen Bereich bewegen
muss, sobald das alles halbwegs steht, ich aber auch bis an die Grenze
kommen will, also sehen will, wie weit ich den Takt treiben kann. Als
Ziel denke ich da an irgendwas zwischen 1 und 10MHz, deswegen den
angepeilten Regulationsbereich :)
Greetz und schonmal Danke
Dennis
Nimm *einen* Widerstand und *mehrere* Kondensatoren, die du mit einem
Mäuseklavier zuschalten kannst. So solltest du die gewünschten
Größenordnungen überstreichen können. Geht zwar nicht ohne Umschalten,
brauchst du aber auch nicht.
Grüsse
--
Michael Redmann
"I don't want ANY spam!" (Monty Python, 1970)
Narf, manchmal kommt man auf die simpelsten Dinge nicht :) Und dann
einfach die simple Oszillatorschaltung aus der FAQ, werds probieren,
danke auch :)
Vorab mal die Frage wofür/warum der Takt variabel sein muss.
Und wie möchtest Du es verändern (Digital, Analog)?
Vielleicht könnte man auch mit einem programmierbaren Teiler die Sache
variabel gestalten. Hohe Frequenz rein, eingestellt teilen, gewünschte
raus.
Mit freundlichen Grüßen, Thomas.
> Und wie möchtest Du es verändern (Digital, Analog)?
Wäre beides in Ordnung, wobei im effektiv ausschließlich der User das
ändern soll, also reicht analog, digital wäre wahrscheinlich mit dem
DIP-Klavier garnicht so nett zu handeln...
> Vielleicht könnte man auch mit einem programmierbaren Teiler die Sache
> variabel gestalten. Hohe Frequenz rein, eingestellt teilen, gewünschte
> raus.
War auch meine erste überlegung, mein Problem war dabei nur, dass wenn
ich 10MHz habe bei den Teilern die ich so gefunden habe die nächste
Stufe dann 5MHz wäre und dann 2,5 etc. und das wird spätestens
unpraktisch, wenn ich gucken will, wieviele MHz ich rausbekomme :)
Greetz
Dennis
> Moin :)
>
>
> Hintergrund ist, dass die Schaltung sicherlich einiges an Debugging
> braucht zu Anfang und ich deswegen mich im niedrigen Bereich bewegen
> muss, sobald das alles halbwegs steht, ich aber auch bis an die Grenze
> kommen will, also sehen will, wie weit ich den Takt treiben kann. Als
> Ziel denke ich da an irgendwas zwischen 1 und 10MHz, deswegen den
> angepeilten Regulationsbereich :)
Ein Microcontroller ist in der Lage, timergesteuerte Verzögerungen zu
erzeugen und Takte so praktisch beliebig zu skalieren. Wichtig ist, dass
die Taktfrequenz grösser ist als 10 MHz.
Robert
Gut möglich, aber das erfordert dann doch wieder einige teurere Teile
und was zum Programmieren, oder?
Was ist viel? Ein ATMega kostet 4.25 Oiro und einen Ponyprog ist im Netz der
Netze für Lau zu haben. Material gibt es in der Bastelkiste reichlich.
Tools zum Schreiben des Programmes auch. Hirnschmalz müsstest du noch
dazulegen. Wenn das ein Problem ist...:-)
Robert
> Tools zum Schreiben des Programmes auch. Hirnschmalz müsstest du noch
> dazulegen. Wenn das ein Problem ist...:-)
Na irgendwas muss ich als Informatiker ja wohl hinbekommen ;)
Greetz & Danke
Dennis
Naja. Ganz so stimmt das nicht.
Mit einem "nackten" AVR kannst du Verzögerungszeiten in Vielfachen von 2
Takten erzeugen, also bei 16 MHz bekommst du am Ausgang 8 MHz, 5.33 MHz, 4
MHz, 3.2 MHz usw. Das ist nicht grade eine sehr feine Abstufung im für
Dennis interessanten Bereich.
Ohne PLL wird das wohl nichts.
>> Gut möglich, aber das erfordert dann doch wieder einige teurere Teile
>> und was zum Programmieren, oder?
>
> Was ist viel? Ein ATMega kostet 4.25 Oiro und einen Ponyprog ist im Netz
> der
> Netze für Lau zu haben. Material gibt es in der Bastelkiste reichlich.
>
> Tools zum Schreiben des Programmes auch. Hirnschmalz müsstest du noch
> dazulegen. Wenn das ein Problem ist...:-)
Mein Hirnschmalz sagt mir, dass es wohl nicht viel Sinn macht, sich extra
dafür in einen Microcontroller inkl. aller Entwicklungs- und
Programmiertools einzuarbeiten, wenn man ein besseres Ergebnis mit 1/6
74HC14, einem Poti und etwas Hühnerfutter in 10 Minuten Lötarbeit
hinbekommt.
Georg
: Naja. Ganz so stimmt das nicht.
: Mit einem "nackten" AVR kannst du Verz?gerungszeiten in Vielfachen von 2
: Takten erzeugen, also bei 16 MHz bekommst du am Ausgang 8 MHz, 5.33 MHz, 4
: MHz, 3.2 MHz usw. Das ist nicht grade eine sehr feine Abstufung im f?r
: Dennis interessanten Bereich.
: Ohne PLL wird das wohl nichts.
Wozu gibt es den Timer im AVR?
--
Uwe Bonnes b...@elektron.ikp.physik.tu-darmstadt.de
Institut fuer Kernphysik Schlossgartenstrasse 9 64289 Darmstadt
--------- Tel. 06151 162516 -------- Fax. 06151 164321 ----------
Wird aber viel zu modern für Dich sein, wenn es um TTL geht ;-)
Gruß Oliver
--
Oliver Bartels + Erding, Germany + obar...@bartels.de
http://www.bartels.de + Phone: +49-8122-9729-0 Fax: -10
> Wird aber viel zu modern für Dich sein, wenn es um TTL geht ;-)
Das sowieso ;) und etwas zu teuer im Gegensatz zu der Inverter-Lösung :)
Greetz
Dennis
Hab ich mich vertan. Sind nur 8 MHz, 4 MHz, 2.66 MHz, 2 MHz, 1.6 MHz, usw.
> : MHz, 3.2 MHz usw. Das ist nicht grade eine sehr feine Abstufung im f?r
> : Dennis interessanten Bereich.
>
> : Ohne PLL wird das wohl nichts.
>
> Wozu gibt es den Timer im AVR?
Ich rede ja vom Timer. Hat bei fmax =16 MHz eine Auflösung von 125 ns. Siehe
Datenblatt Seite 95:
foc = fclk / (2*n*(1+OCRn)
Da alle Eingangssignale mit der Taktfrequenz syschronisiert werden, kann man
mit dem Timer auch nicht mit feinerer Auflösung messen.
Georg
Moin!
>Mein Hirnschmalz sagt mir, dass es wohl nicht viel Sinn macht, sich extra
>dafür in einen Microcontroller inkl. aller Entwicklungs- und
>Programmiertools einzuarbeiten, wenn man ein besseres Ergebnis mit 1/6
>74HC14, einem Poti und etwas Hühnerfutter in 10 Minuten Lötarbeit
>hinbekommt.
Oder mit einer 4046 PLL und einem einstellbaren Teiler (wer mag, kann
hier ja trotzdem einen Mikrocontroller nehmen).
Gruß,
Michael.
Hallo Dennis,
dieses Problem taucht immer wieder auf und ich habe mir dafür einen
Standadbaustein ausgesucht weil dasd mit einem µP nicht direkt zu
machen ist, den DS1077 (von Dallas/Maxim). Wenn Du unter seine
Grungfrequenz kommen willst, dann kannst Du auch nachträglich
runterteilen.
Falls Du eine Anwendung mit µP und diesem Baustein möchtest, sende ich
sie Dir gern zu.
MfG Manfred Glahe
Auch ein nettes Ding, dürfte aber wenn ich das richtig sehe über ein
Poti oder ähnliches nicht ganz einfach anzusteuern zu sein, für nen µP
wäre das natürlcih kein Problem.
Danke, aber ich werde mich erstmal an der Inverterlösung versuchen, im
Zweifelsfall komme ich nochmla drauf zurück ;)
Greetz
Dennis
www.linear.com -> LTC1799
Ist aber vermutlich Overkill, wenn Du zum Debuggen an Deinem normalen
Oszillator einen anderen Kondensator parallel anklemmen kannst, sollte das
eigentlich langen.
cu
Michael
--
When life hands you lemons, ask for a bottle of tequila and salt.
Hallo dennis,
der wird über den SPI Datenbus angesteuert.
MfG Manfred Glahe
Jup und genau das ist wesentlich komplizierter wenn man einen Drehregler
will im Gegensatz zu einem einfachen Poti ;)
Greetz
Dennis