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Standby-Verbrauch Torantriebe reduzieren - Steckdose mit 868 Mhz für einige Zeit einschalten

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Lutz Schulze

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Jul 4, 2013, 5:06:19 AM7/4/13
to
Hallo,

auf der Suche nach weiteren Standby-Verbrauchern im Haus kam ich auch auf
zwei direkt benachbarte Torantriebe mit Funksteuerung 868 Mhz, von denen
jeder im Ruhezustand an 230 Volt so um die 8 bis 9 Watt braucht.

Ein kurzer Test ergab dass die auch gut arbeiten wenn sie unmittelbar erst
vor der Betätigung in die Steckdose gesteckt werden.

Nun überlege ich ob es eine unaufwendige Lösung gibt (unterm Strich soll ja
neben der Energie auch Geld gespart werden), die einfach mitlauscht ob sich
auf 868 Mhz was tut und dann die Steckdosen der Antriebe für ein paar
Minuten einschaltet.

Natürlich müsste ich auch noch prüfen ob der Bereich sonst überwiegend
sauber ist, aber so viel ist hier auf dem flachen Land HF-mässig nicht los.

Danke für eure Tips.

Lutz

--
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Wolfgang Allinger

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Jul 4, 2013, 5:49:00 AM7/4/13
to

On 04 Jul 13 at group /de/sci/electronics in article 1i4c1mkook2ru.1...@40tude.net
<lsch...@netzwerkseite.de> (Lutz Schulze) wrote:

>auf der Suche nach weiteren Standby-Verbrauchern im Haus kam ich auch
>auf zwei direkt benachbarte Torantriebe mit Funksteuerung 868 Mhz, von
>denen jeder im Ruhezustand an 230 Volt so um die 8 bis 9 Watt braucht.
>
>Ein kurzer Test ergab dass die auch gut arbeiten wenn sie unmittelbar
>erst vor der Betätigung in die Steckdose gesteckt werden.
>
>Nun überlege ich ob es eine unaufwendige Lösung gibt (unterm Strich
>soll ja neben der Energie auch Geld gespart werden), die einfach
>mitlauscht ob sich auf 868 Mhz was tut und dann die Steckdosen der
>Antriebe für ein paar Minuten einschaltet.
>
>Natürlich müsste ich auch noch prüfen ob der Bereich sonst überwiegend
>sauber ist, aber so viel ist hier auf dem flachen Land HF-mässig nicht
>los.

Folgendes evtl. kombinatorisch:

- Effektiveres Netzteil für die Antriebselektronik einbauen,
- Nur den Empfänger versorgen (Wandwarze?)
- Postionierelektronik (kann eigentlich nicht viel Leistung sein)
einschalten, wenn Befehl vom Empfänger kommt,
- Leistung 230V(?) für Motor nur vom Positionierteil schalten
- Wenn Motor in der geforderten Endstellung ist, alles wieder aus,
ausser Empfänger, ggf. Nachlauf für die Beleuchtung.

Dann haste nur den Empfänger auf Standby, da sollten ein paar (hundert)
mW reichen.


Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig)
Wolfgang

--
Wolfgang Allinger, anerkannter Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt!
Ich diskutiere zukünftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf
ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p
(lt. alter usenet Weisheit) iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot

Peter Heitzer

unread,
Jul 4, 2013, 9:59:38 AM7/4/13
to
Lutz Schulze <lsch...@netzwerkseite.de> wrote:
>Hallo,

>auf der Suche nach weiteren Standby-Verbrauchern im Haus kam ich auch auf
>zwei direkt benachbarte Torantriebe mit Funksteuerung 868 Mhz, von denen
>jeder im Ruhezustand an 230 Volt so um die 8 bis 9 Watt braucht.

>Ein kurzer Test ergab dass die auch gut arbeiten wenn sie unmittelbar erst
>vor der Betätigung in die Steckdose gesteckt werden.

>Nun überlege ich ob es eine unaufwendige Lösung gibt (unterm Strich soll ja
>neben der Energie auch Geld gespart werden), die einfach mitlauscht ob sich
>auf 868 Mhz was tut und dann die Steckdosen der Antriebe für ein paar
>Minuten einschaltet.
Evtl. liesse sich ein Bewegungsmelder so umbauen, daß er anstelle auf Bewegung
auf die 868 MHz triggert. Neuere Bewegungsmelder sind sehr sparsam (<1W
in Bereitschaft).


--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter....@rz.uni-regensburg.de
HTML mails will be forwarded to /dev/null.

Lutz Schulze

unread,
Jul 4, 2013, 11:21:08 AM7/4/13
to
Am 04 Jul 2013 05:49:00 -0400 schrieb Wolfgang Allinger:

> Folgendes evtl. kombinatorisch:
>
> - Effektiveres Netzteil für die Antriebselektronik einbauen,
> - Nur den Empfänger versorgen (Wandwarze?)
> - Postionierelektronik (kann eigentlich nicht viel Leistung sein)
> einschalten, wenn Befehl vom Empfänger kommt,
> - Leistung 230V(?) für Motor nur vom Positionierteil schalten
> - Wenn Motor in der geforderten Endstellung ist, alles wieder aus,
> ausser Empfänger, ggf. Nachlauf für die Beleuchtung.
>
> Dann haste nur den Empfänger auf Standby, da sollten ein paar (hundert)
> mW reichen.

Ich habe mich gleich mal auf die Leiter begeben und die Teile aus der Nähe
inspiziert.

Der Funkempfänger ist separat gekapselt und mit 3 Anschlüssen an die
Hauptplatine gesteckt.

http://www.systems4you.eu/p/687/H%C3%B6rmann-1-channel-receiver-HE-1-868-MHz

Die Dekodierung erfolgt komplett im Receiver, d.h. wenn ich die Receiver
zwischen den Antrieben wechsle wandert auch die Reaktion auf die Tasten der
Fernbedienung mit.

Der Receiver wird mit 24 Volt versorgt, der Ausgang scheint ein Open
Collector gegen Masse zu sein und liegt offen von der Platine her auf 5
Volt.

Das sieht doch gar nicht schlecht aus, um mit einem sparsamen Netzteil die 2
Empfänger zusammen zu versorgen und über ein Relais 230 Volt Spannung für
die eigentlichen Antriebe zuzuschalten wenn ein Funksignal einging.
Desweiteren muss dann noch das Schaltsignal des Receivers auf den früheren
Receivereingang gelegt werden, aber auch das sollte kein Problem sein.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jul 4, 2013, 11:32:20 AM7/4/13
to
Lutz Schulze <lsch...@netzwerkseite.de> wrote:

>Natürlich müsste ich auch noch prüfen ob der Bereich sonst überwiegend
>sauber ist, aber so viel ist hier auf dem flachen Land HF-mässig nicht los.

Nun ja, da ist schon ziemlich viel Mist in der Luft, Rauchmelder, und
die ganzen KFZ-Fernbedienungen. Warum nicht mal schauen, wo die
Stromfresser da drin sitzen, und ggf. nachbessern?

Rechne einfach mal in EUR um, wieviel Strom das ist, multipliziere es
mit den Jahren, die der Kram voraussichtlich noch hält, und evaluiere,
was die Maßnahmen kosten dürfen. Oft genug macht sich da dann
Ernüchterung breit, und man läßt es einfach, wie es ist :)


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Lutz Schulze

unread,
Jul 4, 2013, 11:46:14 AM7/4/13
to
Am Thu, 04 Jul 2013 17:32:20 +0200 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:

>>Natürlich müsste ich auch noch prüfen ob der Bereich sonst überwiegend
>>sauber ist, aber so viel ist hier auf dem flachen Land HF-mässig nicht los.
>
> Nun ja, da ist schon ziemlich viel Mist in der Luft, Rauchmelder, und
> die ganzen KFZ-Fernbedienungen. Warum nicht mal schauen, wo die
> Stromfresser da drin sitzen, und ggf. nachbessern?

Da sitzt ein Trafo drin, 24 Volt, 60VA. Der erwärmt sich spürbar, da wird
wohl auch die Energie verbraten wenn aktuell keiner so richtig Strom
braucht.

> Rechne einfach mal in EUR um, wieviel Strom das ist, multipliziere es
> mit den Jahren, die der Kram voraussichtlich noch hält, und evaluiere,
> was die Maßnahmen kosten dürfen. Oft genug macht sich da dann
> Ernüchterung breit, und man läßt es einfach, wie es ist :)

In der Tat, viel ist es nicht. Im Jahr ca. 30 Euro für beide Antriebe
zusammen.

Paul Berger

unread,
Jul 4, 2013, 12:22:50 PM7/4/13
to
Lutz Schulze wrote:

> Nun überlege ich ob es eine unaufwendige Lösung gibt (unterm Strich soll
> ja neben der Energie auch Geld gespart werden), die einfach mitlauscht ob
> sich
> auf 868 Mhz was tut und dann die Steckdosen der Antriebe für ein paar
> Minuten einschaltet.

Schalte den Receiver (und die Peripherie dran) halt nur dann ein wenn ein
valides Steuersignal kommt!
Das hat mir ernsthaft mal ein Siemens-"Ingenieur" empfohlen.

Was im Amateurfunk seit Jahrzehnten gängig ist: Alle Sekunde mal für ein
paar -zig Millisekunden in den Äther lauschen und erst dann auf
Dauerbetrieb schalten wenn was sinnvolles kommt. Das funktioniert natürlich
nur wenn der RX trennscharf ist und nicht zuviel QRM in der Luft liegt.

Gruß,
Paul

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jul 4, 2013, 12:46:59 PM7/4/13
to
Lutz Schulze <lsch...@netzwerkseite.de> wrote:

>Da sitzt ein Trafo drin, 24 Volt, 60VA. Der erwärmt sich spürbar, da wird
>wohl auch die Energie verbraten wenn aktuell keiner so richtig Strom
>braucht.

Print-Trafo oder sonst irgendein eckiger Trafor? Dann ersetze ihn
durch einen Ringkern-Trafo.

Lutz Schulze

unread,
Jul 4, 2013, 1:07:49 PM7/4/13
to
Am Thu, 04 Jul 2013 18:46:59 +0200 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:

>>Da sitzt ein Trafo drin, 24 Volt, 60VA. Der erwärmt sich spürbar, da wird
>>wohl auch die Energie verbraten wenn aktuell keiner so richtig Strom
>>braucht.
>
> Print-Trafo oder sonst irgendein eckiger Trafor? Dann ersetze ihn
> durch einen Ringkern-Trafo.

Grösseres Teil, vermutlich wegen der Schutzisolierung des Antriebs. Die
Netzleitung geht direkt hinein, da werde ich besser nichts dran ändern.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jul 4, 2013, 1:15:19 PM7/4/13
to
Lutz Schulze <lsch...@netzwerkseite.de> wrote:

>Grösseres Teil, vermutlich wegen der Schutzisolierung des Antriebs. Die
>Netzleitung geht direkt hinein, da werde ich besser nichts dran ändern.

Nun ja, kann man dennoch ordentlich machen, kein Problem. Und wenn man
einfach den neuen Trafo in ein Stahlblechgehäuse schraubt, das man
sauber mit Schutzleiter anschließt...

Arnim Eisenblaetter

unread,
Jul 4, 2013, 1:49:00 PM7/4/13
to
Am 04.07.2013 11:06, schrieb Lutz Schulze:

> auf der Suche nach weiteren Standby-Verbrauchern im Haus kam ich auch auf
> zwei direkt benachbarte Torantriebe mit Funksteuerung 868 Mhz, von denen
> jeder im Ruhezustand an 230 Volt so um die 8 bis 9 Watt braucht.
>
> Ein kurzer Test ergab dass die auch gut arbeiten wenn sie unmittelbar erst
> vor der Betätigung in die Steckdose gesteckt werden.
>
> Nun überlege ich ob es eine unaufwendige Lösung gibt (unterm Strich soll ja
> neben der Energie auch Geld gespart werden), die einfach mitlauscht ob sich
> auf 868 Mhz was tut und dann die Steckdosen der Antriebe für ein paar
> Minuten einschaltet.

Nicht mehr so lässig beim Nachhausekommen, dafür nachhaltig und das
Potential für 0 W Standby:

http://www.gramke-gmbh.de/Schlusselschaltersaule.jpg

Alternativ einen Drucktaster oder eine Lichtschranke mit "Nachlauf" in
die Auffahrt, je nach dem wie die baulichen Gegebenheiten das zulassen.

meinjanur,
Arnim

Lutz Schulze

unread,
Jul 5, 2013, 12:39:35 AM7/5/13
to
Am Thu, 04 Jul 2013 19:15:19 +0200 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:

>>Grösseres Teil, vermutlich wegen der Schutzisolierung des Antriebs. Die
>>Netzleitung geht direkt hinein, da werde ich besser nichts dran ändern.
>
> Nun ja, kann man dennoch ordentlich machen, kein Problem. Und wenn man
> einfach den neuen Trafo in ein Stahlblechgehäuse schraubt, das man
> sauber mit Schutzleiter anschließt...

Ich werde mal messen was die Schaltung auf der Sekundärseite im Ruhezustand
zieht. Wenn das ausreichend niedrig ist suche ich nach einem besseren
Trafo/Schaltnetzteil, ggf. dann gleich für beide Antriebe zusammen.

Lutz Schulze

unread,
Jul 5, 2013, 1:59:29 AM7/5/13
to
Am Fri, 5 Jul 2013 06:39:35 +0200 schrieb Lutz Schulze:

>>>Grösseres Teil, vermutlich wegen der Schutzisolierung des Antriebs. Die
>>>Netzleitung geht direkt hinein, da werde ich besser nichts dran ändern.
>>
>> Nun ja, kann man dennoch ordentlich machen, kein Problem. Und wenn man
>> einfach den neuen Trafo in ein Stahlblechgehäuse schraubt, das man
>> sauber mit Schutzleiter anschließt...
>
> Ich werde mal messen was die Schaltung auf der Sekundärseite im Ruhezustand
> zieht. Wenn das ausreichend niedrig ist suche ich nach einem besseren
> Trafo/Schaltnetzteil, ggf. dann gleich für beide Antriebe zusammen.

Als preiswerteste Massnahme mit spürbarem Effekt fällt mir da noch ein dann
erst mal beide Antriebe aus einem der beiden Trafos zu speisen, gleichzeitig
laufen die Tore eigentlich nicht.

Uwe Hercksen

unread,
Jul 5, 2013, 9:40:15 AM7/5/13
to


Arnim Eisenblaetter schrieb:

> Alternativ einen Drucktaster oder eine Lichtschranke mit "Nachlauf" in
> die Auffahrt, je nach dem wie die baulichen Gegebenheiten das zulassen.

Hallo,

und die Lichtschranke bekommst Du mit einem Ruhestromverbrauch deutlich
unter den genannten 8 bis 9 W hin?

Bye

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jul 5, 2013, 9:56:24 AM7/5/13
to
Uwe Hercksen <herc...@mew.uni-erlangen.de> wrote:

>und die Lichtschranke bekommst Du mit einem Ruhestromverbrauch deutlich
>unter den genannten 8 bis 9 W hin?

Sollte gepulst kein Thema sein.

Arnim Eisenblaetter

unread,
Jul 5, 2013, 11:11:35 AM7/5/13
to
Ja, locker. Effizientes Kleinstnetzteil und, wie Ralph schon schrieb,
gepulster Betrieb. War letztendlich aber nur so 'ne fixe Idee kurz vorm
Absenden, ich selbst würde den Schlüsselschalter vorziehen. Schalter
aus, Stromverbrauch null, fertig.

Arnim

Lutz Schulze

unread,
Jul 5, 2013, 11:28:05 AM7/5/13
to
Am Fri, 5 Jul 2013 06:39:35 +0200 schrieb Lutz Schulze:

>>>Grösseres Teil, vermutlich wegen der Schutzisolierung des Antriebs. Die
>>>Netzleitung geht direkt hinein, da werde ich besser nichts dran ändern.
>>
>> Nun ja, kann man dennoch ordentlich machen, kein Problem. Und wenn man
>> einfach den neuen Trafo in ein Stahlblechgehäuse schraubt, das man
>> sauber mit Schutzleiter anschließt...
>
> Ich werde mal messen was die Schaltung auf der Sekundärseite im Ruhezustand
> zieht. Wenn das ausreichend niedrig ist suche ich nach einem besseren
> Trafo/Schaltnetzteil, ggf. dann gleich für beide Antriebe zusammen.

Erledigt. Im Ruhezustand fliessen dort sekundärseitig 55 mA, bei ca. 28 Volt
Spannung vom Trafo im Leerlauf. Wenn der Antrieb läuft geht das dann ab und
an bis 3 A hoch.

Also etwa 1,5 Watt braucht die Schaltung im Standby, der Rest erwärmt den
Trafo.

Axel Berger

unread,
Jul 5, 2013, 4:38:00 AM7/5/13
to
Arnim Eisenblaetter wrote on Thu, 13-07-04 19:49:
>dafnr nachhaltig und das Potential fnr 0 W Standby:

Und wieviele Jahrzehnte Standbystrom kostet die?

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Arnim Eisenblaetter

unread,
Jul 6, 2013, 7:04:17 AM7/6/13
to
Verrate mir die Strompreise der nächsten Jahrzehnte und den
Standby-Verbrauch des in x Jahren evtl. notwendigen neuen Antriebes,
dann rechne ich Dir das gerne aus ;)

Ernsthaft, schon ab "ein Jahr Standby" + Befestigungsmöglichkeit +
Kabelkrams zu haben: http://www.ebay.de/itm/150513223691

Im Übrigen muss man sowas nicht neu und nicht in der zuerstt verlinkten
Form kaufen, ist ja alles Geschmacksache und von den örtlichen
Gegebenheiten abhängig.

Arnim

Michael Schwingen

unread,
Jul 6, 2013, 2:01:08 PM7/6/13
to
On 2013-07-04, Lutz Schulze <lsch...@netzwerkseite.de> wrote:
> Der Receiver wird mit 24 Volt versorgt, der Ausgang scheint ein Open
> Collector gegen Masse zu sein und liegt offen von der Platine her auf 5
> Volt.

Es würde mich wundern, wenn der intern wirklich mit 24V läuft. Mit etwas
Pech sitzt da ein Linearregler 'drin, der den größten Teil der Leistung
verbrät.

Wenn man den Empfänger öffnen kann: nachsehen, ob der vielleicht intern mit
5V arbeitet, und dann ein effizientes 5V-Netzteil nehmen - die haben unter
0.2W Standbyverbrauch.

Alternative: sehen, ob es ein günstiges 24V-Schaltnetzteil mit geringem
Standbyverbrauch gibt - da wird es aber evtl. exotisch.

cu
Michael

Horst-D.Winzler

unread,
Jul 6, 2013, 2:22:06 PM7/6/13
to
Vorsicht bei empfindlicher Analogtechnik und Schaltnetzteilen! Man
sollte genau wissen, auf was man sich da einläßt.
Wenn allerdings der Spannungsabfall am Linearregler sehr hoch ist,
könnte ein vorgeschaltetes Schaltnetzteil durchaus Leistung einsparen.
--
mfg hdw

Lutz Schulze

unread,
Jul 6, 2013, 3:58:32 PM7/6/13
to
Am 6 Jul 2013 18:01:08 GMT schrieb Michael Schwingen:

>> Der Receiver wird mit 24 Volt versorgt, der Ausgang scheint ein Open
>> Collector gegen Masse zu sein und liegt offen von der Platine her auf 5
>> Volt.
>
> Es würde mich wundern, wenn der intern wirklich mit 24V läuft. Mit etwas
> Pech sitzt da ein Linearregler 'drin, der den größten Teil der Leistung
> verbrät.
>
> Wenn man den Empfänger öffnen kann: nachsehen, ob der vielleicht intern mit
> 5V arbeitet, und dann ein effizientes 5V-Netzteil nehmen - die haben unter
> 0.2W Standbyverbrauch.
>
> Alternative: sehen, ob es ein günstiges 24V-Schaltnetzteil mit geringem
> Standbyverbrauch gibt - da wird es aber evtl. exotisch.

Ich könnte der Vollständigkeit halber noch messen was der Empfänger selbst
zieht (viel wird es nicht sein), insgesamt sind es für die ganze Platine
incl. Empfänger wie schon geschrieben 55 mA.

Ich werde den Weg des geringsten Aufwands gehen und die beiden Antriebe
zusammen aus einem Ringkerntrafo speisen, laut Datenblatt hat der 0,5 Watt
Verlust im Leerlauf. So komme ich insgesamt auf knapp 5 Watt für alles
zusammen ohne Komfortverlust und grossen Umbauaufwand.

Wenn der Strom dann das doppelte kostet habe ich noch Reserven für weitere
Einsparungen ;-)
Message has been deleted

Lutz Schulze

unread,
Jul 7, 2013, 3:17:33 AM7/7/13
to
Am Sun, 07 Jul 2013 02:00:06 +0200 schrieb Martin Gerdes:

> Michael Schwingen <news-13...@discworld.dascon.de> schrieb:
>
>>> Der Receiver wird mit 24 Volt versorgt, der Ausgang scheint ein Open
>>> Collector gegen Masse zu sein und liegt offen von der Platine her auf 5
>>> Volt.
>
>>Es würde mich wundern, wenn der intern wirklich mit 24V läuft. Mit etwas
>>Pech sitzt da ein Linearregler 'drin, der den größten Teil der Leistung
>>verbrät.
>
> Lutz schreibt von nachgemessenen 55 mA bei 28 V, das sind 1,5 W. Mag
> sein, daß der Linearregler davon noch den größten Teil verbrät, so
> richtig viel ist das aber nicht (verglichen mit dem Trafoverlust).

Der Vollständigkeit halber habe ich den Empfänger nun auch noch an das
Experimentiernetzteil geklemmt.

Bei 24 Volt zieht er 15 mA. Darin ist neben dem HF-Teil und einem MC für die
Dekodierung in der Tat ein simpler Längsregler, der Empfänger arbeitet noch
bis 8 Volt herunter ohne Probleme.
Message has been deleted

gUnther nanonüm

unread,
Jul 7, 2013, 1:45:28 PM7/7/13
to

"Martin Gerdes" <martin...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:39nit85j3v1garmdt...@4ax.com...

>Also könnte man den Empfänger mit einem kleinen 9V-Trafo mit
>Gleichrichterbrücke und Elko versorgen (in Deinem Fall ggf. beide
>Empfänger aus einem Netzteil. Der "große" 24-V-Trafo, aus dem aktuell
>die ganze Schaltung versorgt wird (zwei bei Dir), könnte man per Relais
>dazuschalten, wenn der Ausgang des Empfängers aktiv wird. Eigentlich
>kein großer Aufwand.

Hi,
passend große Solarplatte in Kniehöhe ans Tor, wer davorsteht, macht
Fernlicht an, dann ist Saft genug da für den Empfänger...der Antrieb braucht
ein selbsthaltendes Relais für einige Minuten, fertig.

--
mfg,
gUnther


Lutz Schulze

unread,
Jul 7, 2013, 2:03:21 PM7/7/13
to
Am Sun, 07 Jul 2013 17:00:04 +0200 schrieb Martin Gerdes:

>>>>> Der Receiver wird mit 24 Volt versorgt, der Ausgang scheint ein Open
>>>>> Collector gegen Masse zu sein und liegt offen von der Platine her auf 5
>>>>> Volt.
>
>>>>Es würde mich wundern, wenn der intern wirklich mit 24V läuft.
>
>>Der Vollständigkeit halber habe ich den Empfänger nun auch noch an das
>>Experimentiernetzteil geklemmt.
>
>>Bei 24 Volt zieht [der Empfänger] 15 mA. Darin ist neben dem HF-Teil und einem MC für die
>>Dekodierung in der Tat ein simpler Längsregler, der Empfänger arbeitet noch
>>bis 8 Volt herunter ohne Probleme.
>
> Also könnte man den Empfänger mit einem kleinen 9V-Trafo mit
> Gleichrichterbrücke und Elko versorgen (in Deinem Fall ggf. beide
> Empfänger aus einem Netzteil. Der "große" 24-V-Trafo, aus dem aktuell
> die ganze Schaltung versorgt wird (zwei bei Dir), könnte man per Relais
> dazuschalten, wenn der Ausgang des Empfängers aktiv wird. Eigentlich
> kein großer Aufwand.

Stimmt, habe den Wechsel zum Ringkerntrafo deshalb auch wieder verworfen und
mittlerweile schon einen mit ca. 20 Zeilen C-Code programmierten ATTiny45
hier liegen, der die beiden Open Collector Signale der Funkempfänger
parallel zum vorhandenen Anschluss abgreift und dann für ein paar Minuten
über ein ebenfalls noch herumliegendes Solid State Relais die Spannung für
die 'alten' Transformatoren schaltet.

Der MC (über 7805) und die beiden Funkempfänger werden mit einem auch noch
herumliegenden kleinen 12 Volt Schaltnetzteil versorgt, die Investition ist
ausser der aufgewandten Zeit für das Bastelprojekt dann also in der Nähe von
Null.

Guido Grohmann

unread,
Jul 7, 2013, 2:16:47 PM7/7/13
to
gUnther nanonüm schrieb:

> Hi,
> passend große Solarplatte in Kniehöhe ans Tor, wer davorsteht, macht
> Fernlicht an, dann ist Saft genug da für den Empfänger...der Antrieb braucht
> ein selbsthaltendes Relais für einige Minuten, fertig.
>
Hmm, dann hätt ich aber ein Problem, wenn ich früh mein Rad aus der
Garage holen oder es abends wieder reinbringen will.

Guido

Peter Heitzer

unread,
Jul 8, 2013, 2:30:33 AM7/8/13
to
Dafür gäbe es dann einen schnöden Taster.


--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter....@rz.uni-regensburg.de
HTML mails will be forwarded to /dev/null.
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