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Yamaha DSP-A595 kratzt

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Johannes Bauer

unread,
Sep 8, 2013, 6:20:18 AM9/8/13
to
Hallo Gruppe,

ich habe mit meinem nervigen Yamaha DSP-A595 Verstärker mal wieder ein
Problem :-(

Ein Kanal verhält sich sehr seltsam: Er kratzt ganz furchtbar (bishin
zum Vollausfall des Kanals). Wenn man dann ordentlich aufdreht dann
"brennt" sich der Kanal irgendwie frei und der Ton ist in Ordnung. Wenn
man danach dann allerdings wieder zu stark den Ton herunterdreht, fängt
das Kratzen wieder an.

An dem Lautstärkepoti liegt's nicht, den habe ich schon getauscht.

Und ich habe auch jede (!) Lötstelle in dem Ding schon nachgelötet. Jede
einzelne. Auch SMD. Problem besteht.

Ich vermute jetzt also irgendwo ein defektes Bauteil, bin aber völlig
planlos, was für ein Defekt sich so äußern könnte. Kann mir jemand auf
die Sprünge helfen? Ein Service Manual mit SChaltplan gibts hier:

http://sportsbil.com/yamaha/tricomp_scans/DSP-A595A.pdf

Viele Grüße,
Johannes

Klaus Bahner

unread,
Sep 8, 2013, 6:40:05 AM9/8/13
to
On 08-09-2013 12:20, Johannes Bauer wrote:

> Und ich habe auch jede (!) Lᅵtstelle in dem Ding schon nachgelᅵtet. Jede
> einzelne. Auch SMD. Problem besteht.
>

Unter der Annahme, dass du wirklich jede Loetstelle nachgeloetet hast:

Hast du schon mal versucht die Platine(n) zu verbiegen, wenn das Kratzen
auftritt? Haarriss bzw. weggefaulte Durchkontaktierung sind typische
Ursachen fuer das beschriebene Verhalten.

Ansonsten Steckverbindungen oder falls vorhanden Umschalter.
Oxydschichten schlagen durch wenn du die Lautstaerke aufdrehst und
einige Zeit lang funktioniert es ...


Gruss
Klaus

Olaf Kaluza

unread,
Sep 8, 2013, 6:41:19 AM9/8/13
to
Johannes Bauer <dfnson...@gmx.de> wrote:

>Ein Kanal verhält sich sehr seltsam: Er kratzt ganz furchtbar (bishin
>zum Vollausfall des Kanals). Wenn man dann ordentlich aufdreht dann

Typisches Kontaktproblem. Entweder Poti oder ein Schalter.

>An dem Lautstärkepoti liegt's nicht, den habe ich schon getauscht.

Tja, dann schau dir halt mal alle Schalter im Signalweg an.

>Und ich habe auch jede (!) Lötstelle in dem Ding schon nachgelötet. Jede
>einzelne. Auch SMD. Problem besteht.

Das haette ich nicht gemacht. :-)

>die Sprünge helfen? Ein Service Manual mit SChaltplan gibts hier:

Dann geh doch einfach das Eingangsignal mit deinem Oszi
nach. Allerdings ist es wenig zielfuehrend wenn du nur genau den einen
Schalter reparierst der Probleme machst. Es muessen naemlich alle
ueberholt werden.

Oh...und wenn der Verstaerker ein Relais hat um die Lautsprecher
abzuschalten, dann sind die Kontakte darin auch eine moegliche
Ursache.

Olaf

Rudi Fischer

unread,
Sep 8, 2013, 6:43:12 AM9/8/13
to

"Johannes Bauer" schrieb
Kontakt[druck|oberflaeche] am Lautsprecher-Schutzrelais
(RY50*) und/oder -Umschalter (SW71?) mangelhaft.

Rudi Fischer
--
...and may good music always be with you.

Dieter Wiedmann

unread,
Sep 8, 2013, 7:01:20 AM9/8/13
to
Am 08.09.2013 12:20, schrieb Johannes Bauer:

> planlos

Plan: Sinus drauf und dann Signal verfolgen.


Gruß Dieter

gUnther nanon�m

unread,
Sep 8, 2013, 7:02:56 AM9/8/13
to

"Johannes Bauer" <dfnson...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:b931b3...@mid.dfncis.de...

> Ein Kanal verh�lt sich sehr seltsam: Er kratzt ganz furchtbar (bishin
> zum Vollausfall des Kanals). Wenn man dann ordentlich aufdreht dann
> "brennt" sich der Kanal irgendwie frei und der Ton ist in Ordnung. Wenn
> man danach dann allerdings wieder zu stark den Ton herunterdreht, f�ngt
> das Kratzen wieder an.

Hi,
mal w�hrend der "Kratzphase" mit Tuner600 alle Kontaktstellen, Schalter,
Stecker, Buchsen, Relais und schlu�endlich die ganze Platine fluten.
Irgendwo d�rfte es dann pl�tzlich stille sein.
Wichtigster Kandidat ist sowas wie der Eing�ngeumschalter oder
Relais...deren Schutzdeckel mu� tempor�r runter oder kriegt ein Loch...


--
mfg,
gUnther


Johannes Bauer

unread,
Sep 8, 2013, 9:30:04 AM9/8/13
to
Lieber Klaus, Olaf, Rudi, Dieter und Gunther,

vielen Dank für eure Hilfe! Habe einen Sinus angelegt und vor und nach
dem Hauptschaltrelais RY501 gemessen. Eingang hui, Ausgang pfui.

Dank der reich gefüllten Bastelkiste werkelt da jetzt ein Ersatz, der
seinen Dienst tadellos tut. Das alte Relais hatte extrem starken
Kontaktabbrand und etwa 70 Ohm (sowohl links als auch rechts) im
angezogenen Zustand (wobei der Übergangswiderstand wohl sehr dynamisch
war, das Multimeter war sich auch unsicher und pendelte hin und her).

Wie cool! Das Problem hat mich über ein Jahr lang genervt und jetzt ist
es weg. Ich bin der glücklichste Mensch!

Nochmal vielen Dank euch allen,
Johannes (der jetzt erstmal Musik hört)

Klaus Butzmann

unread,
Sep 8, 2013, 11:16:03 AM9/8/13
to
Am 08.09.2013 12:20, schrieb Johannes Bauer:
> Wenn man danach dann allerdings wieder zu stark den Ton
> herunterdreht, fängt das Kratzen wieder an.
Fehler ist eindeutig: Ausgangsrelais tauschen.


Butzo

Rolf Bombach

unread,
Sep 8, 2013, 2:01:52 PM9/8/13
to
Johannes Bauer schrieb:
> Hallo Gruppe,
>
> ich habe mit meinem nervigen Yamaha DSP-A595 Verstärker mal wieder ein
> Problem :-(
>
> Ein Kanal verhält sich sehr seltsam: Er kratzt ganz furchtbar (bishin
> zum Vollausfall des Kanals). Wenn man dann ordentlich aufdreht dann
> "brennt" sich der Kanal irgendwie frei und der Ton ist in Ordnung. Wenn
> man danach dann allerdings wieder zu stark den Ton herunterdreht, fängt
> das Kratzen wieder an.

Schlechter Kontakt im Lautsprecherkreis, daher kann man den auch
mit dem Signal "festschweissen". Typisch Korrosion daher auch sehr
häufig bei Autoradios. Hatte ich im Polo. Die elektronischen
Heinzelmännchen hatten das dann sogar im Fehlerprotokoll eingetragen,
allerdings war anschliessend die Werkstatt mit der Fehlerbehebung
überfordert.

--
mfg Rolf Bombach

Ulrich G. Kliegis

unread,
Sep 8, 2013, 6:06:34 PM9/8/13
to
[Default] Klaus Butzmann <k.butzmann.deletethis.@butzo.de> wrote:

>
>Fehler ist eindeutig: Ausgangsrelais tauschen.

Hatte ich im letzten halben Jahr bei drei Endstufen - es ist
inglaublich, was da in den letzten Jahren an Billigschrott auch in
renommiert benamste Geräte reinwanderte. Die gute Nachricht: Wenn man
da ein bißchen was Gutes einbaut, hält das länger. Erstmal jedenfalls.

Aber diese Unart, so etwas Nichtlineares aus dem Zeitalter des
Drehschrittwählers auch in hochwertige, ähm, also wenigstens
hochpreisige Geräte einzubauen, hat schon was Seltsames.

Gruß,
U.

Klaus Butzmann

unread,
Sep 8, 2013, 6:31:59 PM9/8/13
to
Am 09.09.2013 00:06, schrieb Ulrich G. Kliegis:
> [Default] Klaus Butzmann <k.butzmann.deletethis.@butzo.de> wrote:
>> Fehler ist eindeutig: Ausgangsrelais tauschen.
>
> Hatte ich im letzten halben Jahr bei drei Endstufen - es ist
> inglaublich, was da in den letzten Jahren an Billigschrott auch in
> renommiert benamste Geräte reinwanderte. Die gute Nachricht: Wenn
> man da ein bißchen was Gutes einbaut, hält das länger. Erstmal
> jedenfalls.
Ein Relaiskontakt im Signalzweig eines fetteren Audio Amps ist definitiv
ein Konstruktionsfehler, allerdings einer der nicht auzurotten ist. Da
muß ein Öffner rein der den Ausgang beim Abfall des Relais
kurzschliesst, oder ein Triac.

Offensichtlich sind alle unfähig die Datenblätter von Relais zu lesen,
Relais die 50..150VDC sicher abschalten können sind rar, bei normalen
Typen ist bei 24..30VDC meist Schluss.
Selbst bei Schützen werden oft drei Kontakte hintereinander geschaltet
um dem Lichtbogen halbwegs Herr zu werden.



Butzo

Wolfgang Allinger

unread,
Sep 8, 2013, 6:33:00 PM9/8/13
to

On 09 Sep 13 at group /de/sci/electronics in article r0tp29hhbdes2p291...@4ax.com
Relais sind noch deutlich älter, als Drehwähler.

Richtig eingesetzt, gibbet fast nix robusteres als Relais. Jedenfalls
wenn man jeden Rotstiftartisten ins Exil schickt.

BTW, worin siehst Du eine Nichtlinearität eines ordentliche Relais?

Ich habe bei meinem RX-V620RDS auch schon mal das Relais (oder waren es
2?) bzw. die Kontakte fachgerecht gereinigt. Ist etwa 10a her, seitdem
kein Problem. IIRC war das Relais von Panasonic.

Einmal den Drehgeber für die Lautstärke zerlegt, gereinigt und viel
später mal gegen einen neuen ausgetauscht.






Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig)
Wolfgang

--
Wolfgang Allinger, anerkannter Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt!
Ich diskutiere zukünftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf
ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p
(lt. alter usenet Weisheit) iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot

Wolfgang Allinger

unread,
Sep 8, 2013, 6:39:00 PM9/8/13
to

On 09 Sep 13 at group /de/sci/electronics in article 522cfadf$0$9514$9b4e...@newsspool1.arcor-online.net
Wenn Du DC auf der LS Leitung hast, dann haste ganz andere Probleme.

Im allgemeinen schalten die Relais AC.

Und wieso willste den Ausgang kurzschliessen? Willste testen, was das
Netzteil oder die Strombegrenzung der ES schafft?

Klaus Butzmann

unread,
Sep 8, 2013, 6:44:24 PM9/8/13
to
Am 09.09.2013 00:31, schrieb Klaus Butzmann:
> Selbst bei Schützen werden oft drei Kontakte hintereinander geschaltet
> um dem Lichtbogen halbwegs Herr zu werden.
Nachtrag, gerade gefunden:
Panasonic EP-Relais,
die 200A Variante kann bei 350V 2kA abschalten - einmal!

Wehe der Solarelektriker vertauscht + und - am Schaltkontakt, dann
schaltet das Dings nix mehr ab sondern beleuchtet den Schaltkasten.

Hatten wir anscheinend kürzlich hier in Ludwigshafen, klassische
Kombination den deutschen Eigenheimers:

Polystyrol und Photovoltaik auf dem Dach
--> http://www.pfaelzischer-merkur.de/region/suedwest/art27515,4832094


Butzo

Klaus Butzmann

unread,
Sep 8, 2013, 6:50:40 PM9/8/13
to
Am 09.09.2013 00:39, schrieb Wolfgang Allinger:

> Und wieso willste den Ausgang kurzschliessen? Willste testen, was
> das Netzteil oder die Strombegrenzung der ES schafft?
Weil die angeschlossenen Lautsprecher ggf. ein mehrfaches des Amps
kosten oder gar nicht mehr ersetzbar sind. Eine abgerauchte Enstufe ist
harmlos. Zweimal JBL 2245 geht selbst mit reconen ins Geld.



Butzo

Axel Berger

unread,
Sep 8, 2013, 1:01:00 PM9/8/13
to
Johannes Bauer wrote on Sun, 13-09-08 12:20:
>Er kratzt ganz furchtbar (bishin zum Vollausfall des Kanals). Wenn man
>dann ordentlich aufdreht dann "brennt" sich der Kanal irgendwie frei

Für mich klingt das nach Releaiskontakt.

Rudi Fischer

unread,
Sep 9, 2013, 5:55:33 AM9/9/13
to

"Klaus Butzmann" schrieb
> Am 09.09.2013 00:06, schrieb Ulrich G. Kliegis:
> > [Default] Klaus Butzmann wrote:

> >> Fehler ist eindeutig: Ausgangsrelais tauschen.
> > Hatte ich im letzten halben Jahr bei drei Endstufen - es ist
> > inglaublich, was da in den letzten Jahren an Billigschrott auch in
> > renommiert benamste Geräte reinwanderte. Die gute Nachricht: Wenn
> > man da ein bißchen was Gutes einbaut, hält das länger. Erstmal
> > jedenfalls.
> Ein Relaiskontakt im Signalzweig eines fetteren Audio Amps ist definitiv
> ein Konstruktionsfehler, allerdings einer der nicht auzurotten ist. Da
> muß ein Öffner rein der den Ausgang beim Abfall des Relais
> kurzschliesst, oder ein Triac.

Ein *sehr* kundiger Kollege hat vor xx Jahren in meinen DIY-Aktiv-LS
Relais mit doppelten(3-fachen?) Kontakten verbaut.

IIRC war seine Erklaerung, dass einer der Kontakte toleranzbedingt
immer voreilt - und im Laufe der Zeit eben Schaden nimmt - der
andere bleibt dagegen 'sauber'. Und dann auch noch was zur Wahl
des geeigneten Kontaktmaterials - davon ist aber nix mehr 'in der
grauen Masse'.

Aus der Tatsache, dass es damit bis heute nie Probleme gab,
schliesse ich jedenfalls ganz mutig, dass diese Ueberlegungen
nicht voellig falsch gewesen sein koennen :-)

[...]

GRe

unread,
Sep 10, 2013, 1:15:50 AM9/10/13
to

"Rudi Fischer" <4r...@arcor.de> wrote in message
news:522d9b2b$0$9521$9b4e...@newsspool1.arcor-online.net...
>
> "Klaus Butzmann" schrieb
>> Am 09.09.2013 00:06, schrieb Ulrich G. Kliegis:
>> > [Default] Klaus Butzmann wrote:
>
>> >> Fehler ist eindeutig: Ausgangsrelais tauschen.
>> > Hatte ich im letzten halben Jahr bei drei Endstufen - es ist
>> > inglaublich, was da in den letzten Jahren an Billigschrott auch in
>> > renommiert benamste Geräte reinwanderte. Die gute Nachricht: Wenn
>> > man da ein bißchen was Gutes einbaut, hält das länger. Erstmal
>> > jedenfalls.
>> Ein Relaiskontakt im Signalzweig eines fetteren Audio Amps ist definitiv
>> ein Konstruktionsfehler, allerdings einer der nicht auzurotten ist. Da
>> muß ein Öffner rein der den Ausgang beim Abfall des Relais
>> kurzschliesst, oder ein Triac.
>
> Ein *sehr* kundiger Kollege hat vor xx Jahren in meinen DIY-Aktiv-LS
> Relais mit doppelten(3-fachen?) Kontakten verbaut.
>
> IIRC war seine Erklaerung, dass einer der Kontakte toleranzbedingt
> immer voreilt - und im Laufe der Zeit eben Schaden nimmt - der
> andere bleibt dagegen 'sauber'. Und dann auch noch was zur Wahl
> des geeigneten Kontaktmaterials - davon ist aber nix mehr 'in der
> grauen Masse'.

Der voreilende Kontakt ist ein Wolframkontakt, der nacheilende ein Gold
beschichteter Silberkontakt:
http://www.europe-audio.com/Product.asp?Product_ID=4469
"...designed for switching loudspeakers. It contains a tungsten leading
contact which can switch 100A (at 50V) loudspeaker current. After closing,
this contact is bridged by a gold plated silver contact, giving negligible
contact resistance even at small currents"

Gruß,
Gio Re


Rudi Fischer

unread,
Sep 10, 2013, 4:12:18 AM9/10/13
to

"GRe" schrieb
> "Rudi Fischer" <4r...@arcor.de> wrote in message

[...]
> > Ein *sehr* kundiger Kollege hat vor xx Jahren in meinen DIY-Aktiv-LS
> > Relais mit doppelten(3-fachen?) Kontakten verbaut.
> > IIRC war seine Erklaerung, dass einer der Kontakte toleranzbedingt
> > immer voreilt - und im Laufe der Zeit eben Schaden nimmt - der
> > andere bleibt dagegen 'sauber'. Und dann auch noch was zur Wahl
> > des geeigneten Kontaktmaterials - davon ist aber nix mehr 'in der
> > grauen Masse'.
> Der voreilende Kontakt ist ein Wolframkontakt, der nacheilende ein Gold
> beschichteter Silberkontakt:
> http://www.europe-audio.com/Product.asp?Product_ID=4469
> "...designed for switching loudspeakers. It contains a tungsten leading
> contact which can switch 100A (at 50V) loudspeaker current. After closing,
> this contact is bridged by a gold plated silver contact, giving negligible
> contact resistance even at small currents"

Das verbaute Relay ist ein Standard-Typ[1], nur eben entsprechend
verschaltet.

[1] Hab grad mal etwas 'gegraben': Da hier noch ein paar antike
Zettler AZ421 rumfliegen, ist es gut moeglich, dass es das war
(die LS stehen schon laenger >400 km entfernt).

Obwohl - fuer mich sehen da die Kontakte zwangsgefuehrt aus
- das waere bei diesem Einsatz doch kontraproduktiv, oder?

Ulrich G. Kliegis

unread,
Sep 11, 2013, 4:55:35 AM9/11/13
to
[Default] all...@spambog.com (Wolfgang Allinger) wrote:

>
>BTW, worin siehst Du eine Nichtlinearität eines ordentliche Relais?

In der Übertragungsfunktion Strom / Ausgangssignal? (Letzteres gerade
im Bereich des gerade mal eben noch gehalten / gerade mal eben noch
einen Elektronenweg durch den Zunder vorhanden)

Gruß in den entfernten Südwesten!

U.

Wolfgang Allinger

unread,
Sep 11, 2013, 7:03:00 AM9/11/13
to

On 11 Sep 13 at group /de/sci/electronics in article htb039p0aufal4pqt...@4ax.com
<diesemailadressevonUlliistzwaret...@kliegis.de> (Ulrich G. Kliegis) wrote:

>[Default] all...@spambog.com (Wolfgang Allinger) wrote:

>>
>>BTW, worin siehst Du eine Nichtlinearität eines ordentliche Relais?

>In der Übertragungsfunktion Strom / Ausgangssignal? (Letzteres gerade
>im Bereich des gerade mal eben noch gehalten / gerade mal eben noch
>einen Elektronenweg durch den Zunder vorhanden)

Wenn Du Sachen ausserhalb der Spezifikation betreibst, dann kommt sowas
davon. Ich schrub `ordentlich` auch im Sinne von fachgerecht.
Also Einsatzbereich und Kontaktmaterial ist nicht ganz unwichtig.


>Gruß in den entfernten Südwesten!

THX, hier ist seit 1 Woche Frühling.
7h00 25°C blauer Himmel, soll bis 1h00 auf 37°C gehen :)
Pollen kannste per Kehrschaufel entsorgen :(

Klaus Butzmann

unread,
Sep 11, 2013, 4:53:45 PM9/11/13
to
Am 10.09.2013 07:15, schrieb GRe:

> Der voreilende Kontakt ist ein Wolframkontakt, der nacheilende ein Gold
> beschichteter Silberkontakt:
> http://www.europe-audio.com/Product.asp?Product_ID=4469
> "...designed for switching loudspeakers. It contains a tungsten leading
> contact which can switch 100A (at 50V) loudspeaker current. After closing,
> this contact is bridged by a gold plated silver contact, giving negligible
> contact resistance even at small currents"
Typisches Schwurbeldatenblatt, so hat das z.B auzusehen:

--> http://pewa.panasonic.com/assets/pcsd/catalog/aej-catalog.pdf
-->
http://www.components.omron.com/components/web/PDFLIB.nsf/0/1E906229E455A9EC85257201007DD583/$file/G9EA-1_0209.pdf

und auch hier nur bei ohmscher Last, induktive Kurzschlüsse sollten
allerdings bei Lautsprechern eher selten sein.

Für einen Audio Amp mit +/- 75..100VDC dann aber zwei davon in Reihe, da
mit Blasmagnet und damit polarisiert.
"Closing contact" ist nicht das Problem, "opening" und "arcing" eher.

Für 200W "Kopfhöreramps" mit +/- 40VDC ist das Teil vertretbar.


Butzo

Holger

unread,
Sep 12, 2013, 10:52:19 AM9/12/13
to
Ulrich G. Kliegis schrieb:

> Hatte ich im letzten halben Jahr bei drei Endstufen - es ist
> inglaublich, was da in den letzten Jahren an Billigschrott auch in
> renommiert benamste Geräte reinwanderte. Die gute Nachricht: Wenn man
> da ein bißchen was Gutes einbaut, hält das länger. Erstmal jedenfalls.

Es gibt Radio- und Fernsehmeister, die schrauben keine Glotzen mehr, die
werfen Billigschrott aus teuren Geräten raus, bauen gute Bauteile rein
und überzeugen ihre Kunden dann mit einem Gerät, das deutlich besser
klingt als vorher. Das finde ich bemerkenswert.

Holger
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