zur Wiederbelebung eines "älteren" Gerätes benötige ich einen
Eisenwasserstoffwiderstand 0,3 A / 3-9 V. Da die Stromregelung
dieses Teils ja sicher nicht allzu präzise ist, überlege ich, ob
man dafür nicht einfach eine entsprechende Konstantstromquelle in
eine Graetz-Brücke (aus Schottky-Dioden?) einschleifen kann. Kennt
jemand von Euch eine möglichst einfache und robuste Schaltung, die
ab ca. 2 V einen Strom auf 0,3 A konstant hält?
Hofft und dankt für Tips im voraus
Reinhard
Kommt drauf an, ob DC oder AC. Die elektronische Strombegrenzung
plättet allfälligen Sinus, während der Eisenwasserstoffwiderstand
kurzzeitig ohmsch ist. Gibt's das Teil nicht irgendwo noch?
So ganz grob circa ungefähr geht natürlich auch eine 230V/150W
Glühlampe.
--
mfg Rolf Bombach
...
> Eisenwasserstoffwiderstand 0,3 A / 3-9 V. Da die Stromregelung...
Hallo NG,
bitte klärt mich mal jemand auf. Was zum Teufel ist ein
Eisenwasserstoffwiderstand ??
Nicht dumm sterben wollend Uwe
> bitte klärt mich mal jemand auf. Was zum Teufel ist ein
> Eisenwasserstoffwiderstand ??
Eine eiserne Glühwendel in Wasserstoffatmosfäre (schreibt man das
jetzt so? sieht seltsam aus ;-). Der ohnehin schon vorhandene
Kaltleitereffekt solcher Anordnungen soll dort wohl besonders gut
ausgeprägt sein, sodass man sie zum Stabilisieren eines Stroms
benutzen kann.
--
Jörg Wunsch
"Verwende Perl. Shell will man können, dann aber nicht verwenden."
Kristian Köhntopp, de.comp.os.unix.misc
Vielleicht hier:
<http://www.die-wuestens.de/dindex.htm?/r7.htm>
<http://www.oppermann-electronic.de/Roehren/Spezialroehren/spezialroehren.html>
<http://www.pollin.de/>
Christian.
Hallo, Christian,
danke für die Tips. Tatsächlich habe ich vor dem Posten bei
Jan Wüstens gesucht - leider ohne Erfolg. Auch bei der jetzigen
Suche bei Oppermann und Pollin wurde ich nicht fündig :-(.
Weitersuchend
Reinhard
>> Was ist ein
>> Eisenwasserstoffwiderstand ??
>
> Eine eiserne Glühwendel in Wasserstoffatmosphäre.Der ohnehin schon
> vorhandene Kaltleitereffekt solcherAnordnungen soll dort wohl besonders
> gut ausgeprägt sein,
> sodass man sie zum Stabilisieren eines Stroms
> benutzen kann.
Hallo Jörg,
hab Dank für die Info. Nun muß ich doch nicht dumm sterben *lach*.
Grüße an alle hier von
Uwe
> "Uwe Wiards" <nos...@uwiards.de> schrieb:
>
>> bitte klärt mich mal jemand auf. Was zum Teufel ist ein
>> Eisenwasserstoffwiderstand ??
>
> Eine eiserne Glühwendel in Wasserstoffatmosfäre (schreibt man das
> jetzt so? sieht seltsam aus ;-). Der ohnehin schon vorhandene
> Kaltleitereffekt solcher Anordnungen soll dort wohl besonders gut
> ausgeprägt sein, sodass man sie zum Stabilisieren eines Stroms
> benutzen kann.
>
Weis jemand, warum man gerade Fe und H nimmt? Die meisten Metalle haben
doch PTC verhalten und H kann beim austreten Knallgas bilden. Eigentlich
sollte es doch jedes innerte Gas tun, wenn auch H und He die beste
Wärmeleitung haben.
--
Martin
Hallo,
die Dinger gibt es noch. Suche mal nach Urdox (oder Urdoxe (mehrz)) Bei
Oppermall lagen neulich noch welche im Web. Jan Wüstens hatt(e) auch noch
welche.
Ob nun genau die, die man sucht - eher fraglich (Murphy)
Und hier wurde trefflich über möglichen Ersatz diskutiert:
http://www.radiomuseum.org/dsp_forum_post.cfm?thread_id=27741
Viel Glück
Guido
> Weis jemand, warum man gerade Fe und H nimmt? Die meisten Metalle haben
> doch PTC verhalten und H kann beim austreten Knallgas bilden. Eigentlich
> sollte es doch jedes innerte Gas tun, wenn auch H und He die beste
> Wärmeleitung haben.
Eben wegen der Wärmeleitfähigkeit.
H_2: 0,170 J/msK
He : 0,141 J/msK
N_2: 0,024 J/msK
Ar : 0,016 J/msK
Das bischen Wasserstoff stellt auch keine wirkliche Gefahr da,
Knallgasexplosion gibts da eh nicht, bestenfalls leichte Verpuffung.
Gruß Dieter
> Martin schrieb:
>
>> Weis jemand, warum man gerade Fe und H nimmt? Die meisten Metalle haben
>> doch PTC verhalten und H kann beim austreten Knallgas bilden. Eigentlich
>> sollte es doch jedes innerte Gas tun, wenn auch H und He die beste
>> Wärmeleitung haben.
>
> Eben wegen der Wärmeleitfähigkeit.
>
> H_2: 0,170 J/msK
> He : 0,141 J/msK
> N_2: 0,024 J/msK
> Ar : 0,016 J/msK
>
Also geht es wirklich um die Kühlung dieses Widerstandes. He ist
wahrscheinlich zu teuer (gewesen).
> Das bischen Wasserstoff stellt auch keine wirkliche Gefahr da,
> Knallgasexplosion gibts da eh nicht, bestenfalls leichte Verpuffung.
Hab ich auch weniger vermutet, wen auch die Glühwendel eines zerbrochenen
Fe H eine Zündquelle darstellen könnte.
--
Martin
es gibt:
1) EW (Eisenwasserstoff) -Widerstände: Das sind PTCs
2) URDOX (Urandioxid) -Widerstände: Das sind NTCs
3) EW-URDOX-Widerstände: Das sind Reihenschaltungen aus EW und URDOX
EW stabilisiert den Heizstrom, wenn die Netzspannung schwankt.
URDOX verhindert einen hohen Einschaltstromstoß im Heizkreis.
EW-URDOX ist die Rundum-Sorglos-Lösung.
HTH,
Ralf
--
Ralf Laborenz 30161 Hannover
das posting von Guido hat mich auf den Gedanken gebracht, mal in alten
Listen von EW/URDOX/EW-URDOX nachzusehen. Auffällig ist, dass so kleine
Spannungen (3-9 V) eigentlich eher zu einem alten URDOX passen, der den
Einschaltstromstoß im Heizkreis eines Röhrengeräts verhindern soll. Bist
Du sicher, dass Du EW haben willst? Immerhin kann man 3-9 V auch als
Regelbereich eines EW interpretieren. Hast Du möglicherweise noch die
Typbezeichnung? Ist das Ding im Heizkreis eines Röhrengeräts (Typ?)
eingebaut? Oder ist die Anwendung eine völlig Andere?
Hallo Ralf,
schon klar, habe ich auch gerade dazugelernt Bisher waren das alles Urdoxe
für mich. ;-)
Noch schlimmer: Als Kind waren das für mich einfach nur kaputte Röhren, da
sie nicht mehr glühten :-((
Aber gut zum Üben mit dem Luftgewehr, "kaputte Röhren" knallten so schön...
Jetzt nicht hauen! Gruß
Guido
> Hallo Reinhard,
>
> das posting von Guido hat mich auf den Gedanken gebracht, mal in alten
> Listen von EW/URDOX/EW-URDOX nachzusehen. Auffällig ist, dass so kleine
> Spannungen (3-9 V) eigentlich eher zu einem alten URDOX passen, der den
> Einschaltstromstoß im Heizkreis eines Röhrengeräts verhindern soll. Bist
> Du sicher, dass Du EW haben willst? Immerhin kann man 3-9 V auch als
> Regelbereich eines EW interpretieren. Hast Du möglicherweise noch die
> Typbezeichnung? Ist das Ding im Heizkreis eines Röhrengeräts (Typ?)
> eingebaut? Oder ist die Anwendung eine völlig Andere?
Hallo, Rolf,
das Teil sitzt in einem alten Grundig-RVM, das ich restaurieren
möchte. Röhrenbestückung: 2 x EF 42 und eine Gleichrichterröhre mit
Außenkontaktsockel (AZ ?), die aber fehlt und vom Vorbesitzer durch
einen Selengleichrichter ersetzt wurde.
Ich bin eigentlich sicher, daß es sich um einen EW-Widerstand handelt.
Das Ding sieht aus wie eine Sofittenlampe, allerdings mit Kontakten
in Messerform. Einen weiteren EW-Widerstand gleicher Bauart aus dem
RVM mit dem Aufdruck 3-9 V 0,2 A habe ich mal durchgemessen (mit AC
und RMS-DVM): 208 mA @ 3 V, 228 mA @ 9 V. Dieser wie der von mir
gesuchte Typ stammen von Osram. Typbezeichnungen sind nicht zu finden.
In welchen Stromkreisen sich diese Widerstände befinden, konnte ich aus
Zeitgründen bisher nicht ermitteln.
Schöne Grüße
Reinhard