In message <
avv492...@mid.individual.net>
Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:
>> werden k�nnen. Tempbest�ndigkeit ist sehr gut. Bei Metallen direkt
>> wird kein Aktivator ben�tigt und das "Binden" wird durch Temperatur
>> stark beschleunigt.
>>
> Das waere ja wunderbar, danke fuer den Tip.
>
http://tds.loctite.com/tds5/docs/319-EN.PDF
> Es steht zwar nichts von Leitfaehigkeit drin aber Du hast es ja probiert
> dass es geht.
Ich habe schon darauf hingewiesen, dass kein elektrisch leitender
F�llstoff enthalten ist. Beide Metalle m�ssen sich also direkt
ber�hren. Das geht auch nur, wenn beide Fl�chen plan sind.
Geschliffene Eisen wie Ferritkerne fallen darunter, bzw. Schrauben in
Gewinde, oder eben auch TO220 auf Aluprofil.
Kleben tut es nicht weil der Kleber hart wird.
Das Zeugs wird alleine nie hart. Kann man ausgiessen und warten
bleibt so.
Erst unter Abschluss von Luft im Spalt verbindet es die Metalle.
> Was seltsam ist:
> Oben steht Einkomponenten-Produkt und weiter unten unter "Directions for
> use" dann, Zitat: " Activator 7649 should be applied to one of the bond
> surfaces and the adhesive to the other surface".
> Also doch zwei Komponenten? Wie macht Ihr das?
Loctite 319 ist eine h�rtere oder Klebstoffvariante von 648 .
Das hatte ich vorher benutzt und ist ein Schraubensicherer.
Loctite 319 ben�tigt den Activator 7649 nur dann, wenn es
schnell gehen soll, bzw. zum Verkleben Glas auf Metall-
Metall auf Metall geht auch ohne Aktivator, wie gesagt.
Kleinen Ferritkern nehmen oder TO220 verpressen und klammern.
Heisluftd�se "kurz" raufhalten und es ist fest.
Muss so mindestens mal um die 100� erreichen.
Ohne Hitze und Aktivator kann man sonst Tage warten und es tut sich
kaum etwas.
Zuerst hatte ich bei dem Zeugs bedenken, weil ich dachte es sei
�hnlich wie eine S�ure und w�rde die Platine vieleicht angreifen und
sch�digen. Traf aber dann zuf�llig mal einen technischen Vertreter
von Klebstoff (UHU), der mir erz�hlte, dass der Aktivator dieses
Klebstoffs im Prinzip das Metall selber sei und der Kleber selbst
keine korrosive Eigenschaft h�tte. Aber wenn Luft rankommt ginge der
Prozess nicht. (319 ist auch im Katalog von Ferroxcube gelistet.)
Ich kann nur empfehlen, einfach mit dem Zeugs mal zu experimentieren,
es ist als Glasreperaturkit ja einfach zu bekommen.