kann man ein Oscilloskop bzw. einen Funktionsgenerator ohne Probleme,
besonders in Bezug auf Geräteschäden, über einen Trenntrafo betreiben.
Was geschieht, z. B. ,wenn in diesem Stromkreis ein Kurzschluss
auftritt. Spannungsspitze ? Bei dem Trenntrafo handelt es sich um ein
10 Kg - Teil.
Gruß
Norbert
> kann man ein Oscilloskop bzw. einen Funktionsgenerator ohne Probleme,
> besonders in Bezug auf Geräteschäden, über einen Trenntrafo betreiben.
Du willst nicht das Meßequipment am Trenntrafo betreiben sondern den
Prüfling!
Gruß
Uwe
Kommt drauf an. Es gibt auch die Fälle, wo der Funktionsgenerator auf Masse
hängt, genauso wie das Oszi. Der Prüfling aber an 'ner galvanisch
getrennten Laborstromversorgung...
Dafür hängt dann das olle Tek bei mir hinterm Trenntrafo oder ich nehm den
GBDSO:-)
Viele Grüße,
Olaf
Norbert Beckmann schrieb:
Wenn Du auf die Schutzerdung tatsächlich verzichten willst, kann dich
keiner dran hindern, solange Du andere nicht gefährdest. Man kann auch
einen Föhn möglicherweise ohne Geräteschaden mit in die Badewanne nehmen..
Sowit ich weiss, darf nur ein Gerät am Trenntrafo betrieben werden.
Haben zwei der angeschlossenen Geräte einen Erdschluss der ja auch nicht
erkannt wird, liegt u.U. das volle Netzpotenzial zwischen den Gehäusen.
Das nur als Anregungung, manchmal muss man ja auch schnell eine Lösung
finden, dann sollte man aber auch entsprechend vorsichtig sein. Bei
einer Dauerlösung lässt erfahrungsgemäss die Vorsicht mit der Zeit nach.
Gruss Udo
Wie gut es ist, dass sich hier noch jemand dran erinnert, dass
Prüfling und jedes Messgerät einen eigenen Trenntrafo braucht (wenn
sie mit Netzspannung laufen).
Wie kann denn aber eigentlich, wenn ich eine Verteilerdose in den
Trenntrafo einstecke und alles ohne Erdschluss betreibe, hier ein
Potential zur Erde auftreten? Wenn ich aufpasse habe ich doch das zu
messende Gerät und das Messgerät gleichzeitig erdfrei (und das mit
nur einem Trafo).
Allerdings muss hier auch wegen eines induktiven Erschlusses höllisch
aufgepasst werden, da dann gleich mehrere Geräte volles Potential
haben.
>
> Wie kann denn aber eigentlich, wenn ich eine Verteilerdose in den
> Trenntrafo einstecke und alles ohne Erdschluss betreibe, hier ein
> Potential zur Erde auftreten? Wenn ich aufpasse habe ich doch das zu
> messende Gerät und das Messgerät gleichzeitig erdfrei (und das mit
> nur einem Trafo).
>
Hallo,
Dank an alle, die mir geantwortet haben. Ich möchte an einem
Schlicht - Beispiel kurz darstellen, worum es mir geht. Wenn ich z.B.
3 Widerstände in Reihe an den Funktionsgenerator hänge, messe ich mit
dem Osci an R1 die Gesamtspannung, an R2 die Spannung von R2 + R3 und an
R3 die Spannung von R3. Ich möchte nun dahin kommen, mit dem Osci die
Sannung zu messen, die an dem einzelnen Widerstand auch anfällt. Würde
es reichen, eins der beiden Geräte an den Trenntrafo zu hängen ?
Gruß
Norbert
>
>
> Hallo,
>
> Dank an alle, die mir geantwortet haben. Ich möchte an einem
> Schlicht - Beispiel kurz darstellen, worum es mir geht. Wenn ich z.B.
> 3 Widerstände in Reihe an den Funktionsgenerator hänge, messe ich mit
> dem Osci an R1 die Gesamtspannung, an R2 die Spannung von R2 + R3 und an
> R3 die Spannung von R3. Ich möchte nun dahin kommen, mit dem Osci die
> Sannung zu messen, die an dem einzelnen Widerstand auch anfällt. Würde
> es reichen, eins der beiden Geräte an den Trenntrafo zu hängen ?
>
> Gruß
> Norbert
Ja, und ich würde in so einem Fall nur den Funktionsgenerator über
den Trenntransformator betreiben. Die Meßfrequenz nicht zu hoch
wählen, sonst gibt's wieder die Probleme mit der Kapazität. Einige
hundert Hz, und es sollte auch bei "fliegendem Aufbau und Drahtverhau"
problemlos funktionieren.
Elegantere Alternative ohne Trenntrafo-Einsatz ist die Messung mit
Differenzverstärker: Tektronix 7A13 nehme ich da gerne. Das setzt aber
ein Tektronix 7xxx Mainframe voraus. Es können dann sowohl das Scope
als auch der Generator mit Schutzleiter verbunden bleiben.
Andrere Hersteller bieten Ähnliches zum Thema Differenzverstärker an
:)
hth,
Andreas
Hallo,
manche Hameg-Oszis sind schutzisoliert und haben keine Verbindung zum
Nullleiter (Schutzklasse II). Damit sollte eine solche Messung leicht
möglich sein.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schutzklasse_(Elektrotechnik)
Bernd Mayer
Natürlich geht das. Allerdings bekommst du über den Trafo störungen
kapazitiv gegen Erde eingekoppelt.
Etwas besser ist beim Oszi einen Kanal auf invert zu stellen und dann beide
Kanäle zu addieren. Viele Oszis können das und das Ergebnis ist zumindest
im Kleinspannungsbereich besser.
Für Schaltnetzteilreperaturen ist natürlich der Trafo vor dem Netzteil
erforderlich.
--
MFG Gernot
Stefan Engler schrieb:
> Wie kann denn aber eigentlich, wenn ich eine Verteilerdose in den
> Trenntrafo einstecke und alles ohne Erdschluss betreibe, hier ein
> Potential zur Erde auftreten? Wenn ich aufpasse habe ich doch das zu
> messende Gerät und das Messgerät gleichzeitig erdfrei (und das mit
> nur einem Trafo).
Ohne mindestens einen Erdschluss ist sowieso alles besser...
P.S.: Wie sieht es eigentlich mit Arbeitstischen für Versuchsaufbauten
(Spannungen bis ca. 2kV AC/DC) aus? Habe in einem Labor einen geerdeten Tisch
mit grossen metallischen Anschlusspanels gesehen. Bei der Vorstellung, hier
mit dem Körper in Kontakt zu geraten und gleichzeitig am Messausbau zu spielen
war mir nicht grade wohl. Ist sowas üblich bzw. erlaubt? In meiner Vostellung
müsste es eher ein gut isolierter Tisch sein, der solche Probleme verhindert,
ggf. etwas hochohmig antistatisches....
Gruss Udo
> manche Hameg-Oszis sind schutzisoliert und haben keine
> Verbindung zum Nullleiter (Schutzklasse II).
Es gibt keinen Nullleiter.
Lutz
>Es gibt keinen Nullleiter.
Du sollst nicht päbstlicher sein als die VDE-Vorschriften:-). Dort
gibt es 36 Nullleiter, sogar in aktuellen wie z.B. der VDE 0877-16-2-1
vom Mai 2006.
Gruß Willi
Besser Halbleiter
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als Nullleiter.
SCNR
Harald
Hallo,
Mein Hameg 712 nicht, möglicherweise schade.
Gruß
Norbert
Hallo,
sowas will ich mal aufbauen.
Gruß
Norbert
Das wurde doch früher bei den TV Reparaturen dauernd gemacht.
Hallo,
das wäre natürlich die einfachste Lösung - und plausibel klingt sie auch.
Ich werde über diese und die anderen Anregungen nachdenken. Habe alles
ausgedruckt. Danke, bis dann.
Gruß
Norbert
> Ja genau und aus diesem Grund wird es eben oft getrennt. TV Geräte
> hatten früher, und vielleicht manche auch noch heute, Chassis und
> Referenzpotential auf halber Netzspannung.
Nee, auf einer der beiden Leitungen. Wenn ich die Kisten richtig herum
eingesteckt hat (ein Phasenprüfer wirkt Wunder) konnte ich immer die Masse
des Scopes ans Chassis klemmen. Ich geb aber zu, es hat mir auch ein paar
Hirschmänner zerlegt, wenn ich mit der Klemme schneller war, als mit dem
Phasenprüfer ;-)
Marte
Das Chassis war auf halber Netzspannung, weil man da ein vereinfachtes
Trafo verwendet hat und auch negative Spannungen für die Gitter etc
haben musste. Einen Inverter mit negativem Spannungsausgang wäre da zu
diesem Zeitpunkt noch sehr, sehr teuer gewesen.
Darum habe ich auch meinen Laboprtisch noch über Trenntrafo
angeschlossen, kann aber jederzeit auf einen geerdeten Btrieb
umschalten.