Hat einer von euch vielleicht ein paar Informationen zu ner EMP
Kanone,
wie die funktioniert oder am besten währe natürlich eine Anleitung wie
man so ein ding baut, oder eine Url wo einer so ein Teil als projekt
gebaut ha?
MFG BBM
Michael Gottwik schrieb:
Also sowas?
http://www.heise.de/ct/Redaktion/cm/Thumpmobile_Zapper.html
Viel Spaß damit :-)
lg
Wolfgang
--
From-address is Spam trap
Use: wolfgang (dot) mahringer (at) sbg (dot) at
Aber trozdem Danke erstmal:-)
Mfg
"Michael Gottwik" <bigbo...@gmx.de> wrote in message
news:81810c9a.04092...@posting.google.com...
> Also sowas?
> http://www.heise.de/ct/Redaktion/cm/Thumpmobile_Zapper.html
>
> Viel Spaß damit :-)
Ich hatte den meinem beim Lesen. Jetzt aber mal ernsthaft:
Nachdem moderne Flugzeuge mittlerweile keine Aussenhaut aus
Aluminium, sondern aus Kohlefaserverbundwerkstoff haben, sind
diese nicht mehr geschirmt. Wenn ich jetzt noch darn denke, dass
es Fälle gab in denen die Avionk nur wegen eines CD-Players
gesponnen hat, was wäre dann, wenn man selbiger eine 800W
Dröhnung verpasst?
Wolfgang
Vielleicht das:
Ein mit Sprengstoff gefülltes, verformbares Kupferrohr wird
mit starkem Kupferdraht umwickelt, der mit Hilfe von starken
Kondensatoren ein starkes Magnetfeld erzeugt. Die ganze
Konstruktion wird von einem harten Polymer-Mantel umschlossen,
der die Explosionsenergie gezielt in eine Richtung abgibt.
Wird der Sprengstoff gezündet, dehnt sich das Kupferrohr von
hinten nach vorn aus und berührt die Magnetspule. Dabei kommt
es zu einem wandernden Kurzschluss: Das Magnetfeld der Spule
wird in Bruchteilen von Sekunden stark komprimiert, während
die elektrische Energie im Kupferrohr eingeschlossen bleibt.
Das Resultat sind enorme magnetische Kräfte und ein elektrischer
Puls von bis zu einer Million Ampere - weit mehr als bei einem
Blitzschlag.
Der Nachbau dürfte komplizierter sein und das Ding tut nur genau
einmal (oder garnicht).
Die Beschreibung (gekürztes Zitat) stammt aus einer öffentlich
zugänglichen Quelle, ich würde es sonst nicht wagen, sowas zu
verbreiten.
Martin
--->>>http://www.amazing1.com/emp.htm<<<---
mfg Michi
"Michael Gottwik" <bigbo...@gmx.de> wrote in message
news:81810c9a.04092...@posting.google.com...
mfg Michi
"Hergen Lehmann" <hlehmann.ex...@snafu.de> wrote in message
news:o08g22-...@hergen.dyndns.org...
> "BigBossMike" <bigbo...@arcor.de> wrote:
>
> >Also ich habe was gefunden jedoch auf Englisch und den Plan muss man
kaufen.
> >Aber so ein Teil suche ich oder besser gesagt den Plan dazu.
>
> Und warum kaufst Du den Plan nicht einfach? Gegenüber den Material-
> und Beerdigungskosten sind die ca.15Eur doch nun wirklich Peanuts.
>
> Hergen
>
> P.S:: Bitte TOFU abstellen
> Also ich habe was gefunden jedoch auf Englisch und den Plan muss man
> kaufen. Aber so ein Teil suche ich oder besser gesagt den Plan dazu.
Hallo??? Das Teil ist fast ebenso gefährlich wie eine Rohrbombe... ich
glaube wegen der Kuriosität wahrscheinlich noch wesentlich gefährlicher.
Leg mal in eine Microwelle eine Melone und beschiesse diese 10 minuten mit
EM-Wellen. Danach kannst Du nen Lappen holen.
Eine Satellitenschüssel hat eine Verstärkung von rund 30-40 db, d.h. aus
den 0,7 kW des Erregers machst Du mal eben die hundertausendfache
Abstrahlleistung.
D.H. alles was auch nur ein wenig Wasser enthält geht fast explosionsartig
kaputt, wenn Du einige cm in den Fernbereich Deiner Sat-Antenne kommst,
ähnlich wie ein Würstchen auf dem Grill nach einigen Minuten.
Wenn Du keine Ahnung von SHF hast, dann tu Dir und allen Deinen
potentiellen Opfern einen Gefallen: LASS DIE FINGER DAVON...
Und wenn Du Ahnung davon hast: LASS ES SEIN, denk lieber drüber nach 'Ich
könnte ja, wenn ich wollte... zähl bis 23 und geh weiter'...
--
Bis denn,
Ulrich (ug at wopr dot de)
## wget ist mein Freund:-)
> gesponnen hat, was wäre dann, wenn man selbiger eine 800W
> Dröhnung verpasst?
Du bist da aber zu weit weg. Normal kommst Du ja mit solch einem Gebilde ja
nicht 5-20 m in die Nähe eines fliegenden Flugzeugs und da sich die
Feldstärke bei zunehmender Entfernung ja *rapide* verkleinert ist die
Gefahr bei 300m und mehr bestimmt zu vernachlässigen... so hoffe ich:-)
> http://www.heise.de/ct/Redaktion/cm/Thumpmobile_Zapper.html
Schon wieder einer? Erstens ist der Link schon vor fast einem Tag an
dieser Stelle gepostet worden, zweitens frage ich mich, warum so viele
Leute glauben, das habe irgend etwas mit einem EMP zu tun.
Gruß Lars
> Ein mit Sprengstoff gefülltes, verformbares Kupferrohr wird
> mit starkem Kupferdraht umwickelt, der mit Hilfe von starken
> Kondensatoren ein starkes Magnetfeld erzeugt. Die ganze
Dabei handelt es sich um den sog. "Flux-Kondensator", nicht zu
verwechseln mit dem Gerät aus "Zurück in die Zukunft". Die
einzuspeisenden Energien sind nicht unerheblich. Ist schon länger
bekannt, allerdings ist ein Schuss nicht allzu billig. Der
"Thumb-Mobile Zapper" ist dagegen recht einfach nachzubauen und kann
sehr gefährlich sein, selbst wenn es lustig zu lesen ist.
Gruss,
Christian
> Dabei handelt es sich um den sog. "Flux-Kondensator", nicht zu
> verwechseln mit dem Gerät aus "Zurück in die Zukunft".
Das Teil in Zurück in die Zukunft heisst "Flux-Ko_mp_ensator".
Wolfgang
Hi!
>Leg mal in eine Microwelle eine Melone und beschiesse diese 10 minuten mit
>EM-Wellen. Danach kannst Du nen Lappen holen.
>Eine Satellitenschüssel hat eine Verstärkung von rund 30-40 db, d.h. aus
>den 0,7 kW des Erregers machst Du mal eben die hundertausendfache
>Abstrahlleistung.
Autsch.
Die "Verstärkung" bezieht sich auf das Fernfeld! Aus 100m Entfernung
bekommst Du über die Satellitenschüssel durch die Bündelung "die
hunderttausendfache Abstrahlleistung" im Vergleich zum Rundstrahler -
nicht mehr und nicht weniger.
Wenn Du aber direkt davor stehst, wirst Du keinen großen Unterschied
merken, vielleicht einen Faktor 10 im Vergleich zum Rundstrahler. Im
Vergleich zum Garraum einer Mikrowelle ist die Leistungsdichte vor der
Satellitenschüssel sogar noch deutlich geringer. Was natürlich nicht
heißen soll, daß mans ausprobieren sollte, immerhin nimmt einem der
Körper schon die Erwärmung um ein paar Zehntel Grad übel.
Gruß,
Michael.
> Hallo??? Das Teil ist fast ebenso gefährlich wie eine
> Rohrbombe... ich glaube wegen der Kuriosität wahrscheinlich
> noch wesentlich gefährlicher.
>
> Leg mal in eine Microwelle eine Melone und beschiesse diese 10
> minuten mit EM-Wellen. Danach kannst Du nen Lappen holen.
Bloß hat dieses Teil eher wenig mit einer Mikrowelle zu tun, als
einem vollgeladenen 2kV, 1F Hochleistungskondensator, den man
kurzschliesst. Ein Freund von mir konnte einem E-Werk ein
solches Teil, das ausgemustert wurde abbetteln. Über den
Kontakten hatte er einen Stahlbolzen angebracht, den er
pneumatisch auf die Kontake absenken konnte. 3 alte Z80 CPUs
wurden geopfert in 1, 2 und 3m Abstand: Kondensator auf 1kV
aufgeladen (Ladung weiß ich leider nicht) was mit dem ollen
Trafo ca 5 Minuten gedauert hat.
Dann ordentlich Raum zwischen "Detonationsstelle" und uns
gebracht (50m) und den Bolzen abgesenkt => das war ein Knall und
alle 3 Chips sind über den Jordan gegangen.
Wolfgang
Das ist ein Übersetzungsfehler. Der "Flux-Kompensator" heißt im Original
"Flux Capacitor". Gruß Andy
> Bloß hat dieses Teil eher wenig mit einer Mikrowelle zu tun, als
> einem vollgeladenen 2kV, 1F Hochleistungskondensator, den man
> kurzschliesst. Ein Freund von mir konnte einem E-Werk ein
> solches Teil, das ausgemustert wurde abbetteln. Über den
> Kontakten hatte er einen Stahlbolzen angebracht, den er
> pneumatisch auf die Kontake absenken konnte. 3 alte Z80 CPUs
> wurden geopfert in 1, 2 und 3m Abstand: Kondensator auf 1kV
> aufgeladen (Ladung weiß ich leider nicht) was mit dem ollen
> Trafo ca 5 Minuten gedauert hat.
>
> Dann ordentlich Raum zwischen "Detonationsstelle" und uns
> gebracht (50m) und den Bolzen abgesenkt => das war ein Knall und
> alle 3 Chips sind über den Jordan gegangen.
Das verstehe ich irgendwie nicht... wo waren die CPUs? 1, 2 und 3 Meter
entfernt vom Kondensator? Und die hat der EMP zerblasen? Ein Blitz wirds
ja nicht gewesen sein, bei "nur" 1kV... Und ihr wart 50 _Meter_ entfernt?
Kannst du das alles bitte nochmal genauer erklären?
Viele Grüße
Johannes
--
One can look at the designs of a bridge, realize it's built of tongue
depressers and bubble gum, and from this conclude that it is, indeed,
junk, without once having to take the actual suicidal risk of driving
across it. We do the same with your code. Your code is crap. [...]
- Kelsey Bjarnason in COLA about Jeff Relf's X.EXE
> Dabei handelt es sich um den sog. "Flux-Kondensator", nicht zu
Ich kenne das unter dem Namen "Flux Compression Generator"
http://www.tfd.chalmers.se/~valeri/EMP.html
http://encyclopedia.thefreedictionary.com/Explosively%20pumped%20flux%20compression%20generator
Gruß Andy
Bitte ToFu (Text oben, fullquote unten) abstellen. Nur das Nötigste
zitieren und chronologisch von oben nach unten kommentieren.
Die anderen haben dir ja ein paar Links gegeben, wohl weil sie dachten
du suchst Informationen und NICHT, dass du so etwas bauen willst. Ich
möchte dir dringends raten sowas nicht zu bauen, da du die Gefahren
absolut unterschätzt. Ich denke auch, daß du über keinerlei Wissen
verfügst so ein Ding zu bauen, und wenn dir jemand einen Bauplan
verkaufen will, dann freut sich dieser höchst wahrscheinlich wieder ein
Dummen gefunden zu haben, um ihm Geld aus der Tasche zu ziehen.
Laß es dir und deinen Mitmenschen zuliebe.
> Das verstehe ich irgendwie nicht... wo waren die CPUs? 1, 2 und
> 3 Meter entfernt vom Kondensator?
Genau, eine große leere Wiese, darauf ein alter Stützkondensator
für Hochspannungsanwendungen, in 1, 2 und 3 m Abstand auf
gleicher Höhe die Z80 Chips. Mir ist gerade noch eingefallen,
dass wir die auf Leiterstreifenplatten gelötet hatten (jedes Pin
sein eigener Streifen).
Dazu kam ein kleiner Lego-Technik Pneumatik Kolben und 50m
druckfester Luftschlauch, sowie eine ordentlich Fahrradpumpe um
Druck auf den Kolben zu geben. Der Bolzen war in Mausefalle
Mechanik an einem Kontakt angebracht, um genau zu sein, der
Pneumatik-Schieber hat bloß den Mechanismus ausgelöst.
Sowas kann man nur machen, wenn man gerade auf dem Land lebt und
der Freund die richtigen Bekannten hat.
> Und die hat der EMP zerblasen? Ein Blitz wirds ja nicht gewesen
> sein, bei "nur" 1kV...
Das Ding war kein kleiner Elko, sondern ein richtig fettes Teil,
so wie man es z.B. zur Stabilisierung der Versorgung von
Eisenbahn-Gleichstomnetzen einsetzt. Das dürfte irgendwo im
Bereich 2F @ 1kV oder so gelegen haben. Jetzt denk mal nach, was
das für lokale Feldstärken gibt, wenn man das innerhalb des
Bruchteils einer Sekunde entlädt.
Ich hab mal überschlagen: Angenommen die Feldstärke wäre 10kV/m
(Der Bolzen war ca 10cm lang, daran wurde eine Spannung von 1kV
angelegt) gewesen, und die Leiterbahnen 16cm lang (Europlatte)
dann wäre in diesem Fall auf das Die eine Spannung von ca 1,6kV
gekommen, wahrscheinlich weniger, aber selbst 20V reichen ja
schon leicht um einen Z80 zu braten => fetz.
> Und ihr wart 50 _Meter_ entfernt?
Ja, hauptsächlich weil wir Angst hatten, dass es den
Versuchsaufbau mechanisch zerlegt, ich will nicht wissen
wieviele A da geflossen sind, aber das Risiko, dass es da
irgendwas fetzt war vorhanden. Der Bolzen war immerhin mit den
Anschlüssen des Kondensators verschweisst.
Wolfgang
> Das ist ein Übersetzungsfehler. Der "Flux-Kompensator" heißt im
> Original "Flux Capacitor". Gruß Andy
Danke für die Info. Muss mir jetzt doch mal die DVDs besorgen.
Wolfgang
> > Das Teil in Zurück in die Zukunft heisst "Flux-Ko_mp_ensator".
>
> Das ist ein Übersetzungsfehler. Der "Flux-Kompensator" heißt im Original
> "Flux Capacitor". Gruß Andy
Ach wie! Hm, eigentlich finde ich die deutsche Synchro recht gut, aber
bei der Übersetzung stehen mir regelmäßig die Haare zu Berge! Ich
erinnere nur an die seit Jahrzehnten immer noch dominierenden
"Silikonchips"! :-((
Gruß Lars
>> Leg mal in eine Microwelle eine Melone und beschiesse diese 10
>> minuten mit EM-Wellen. Danach kannst Du nen Lappen holen.
>
> Bloß hat dieses Teil eher wenig mit einer Mikrowelle zu tun,
Ich dachte er wollte sich die Magnetron/Sat-Schüssel-LauteMusikStopper
zusammenbauen?
> Die "Verstärkung" bezieht sich auf das Fernfeld! Aus 100m Entfernung
> bekommst Du über die Satellitenschüssel durch die Bündelung "die
> hunderttausendfache Abstrahlleistung" im Vergleich zum Rundstrahler -
> nicht mehr und nicht weniger.
Doch: Denn ein Rundstrahler strahlt dieselbe Leistung eben in 360°
'rundherum' ab. Eine Schüssel hat einen Öffnungswinkel von nur wenigen
Grad, sodass alles was sonst 'rundherum' abgegeben würde eben sich auf
diese paar Grad bündelt. Du hast also bei einer gebündelten Antenne eine -
in einer Richtung - wesentlich höhere Feldstärke. Wenn das nicht so wäre,
würde man es nicht so machen.
> Wenn Du aber direkt davor stehst, wirst Du keinen großen Unterschied
> merken, vielleicht einen Faktor 10 im Vergleich zum Rundstrahler. Im
> Vergleich zum Garraum einer Mikrowelle ist die Leistungsdichte vor der
> Satellitenschüssel sogar noch deutlich geringer. Was natürlich nicht
> heißen soll, daß mans ausprobieren sollte, immerhin nimmt einem der
> Körper schon die Erwärmung um ein paar Zehntel Grad übel.
Das halte ich für ein Gerücht... Im HF Labor hatte der Labor-Ing. mal eine
normale Yagi Antenne (2,3 GHz) mit 60 Watt gespeist. Wenn man seine Pfoten
davorhielt merkte man schon das es ziemlich warm wurde.
Von daher möchte ich nicht wissen was passiert wenn man gleiches mit einer
'wesentlich' Leistungsstärkeren Sendeantenne versucht.
Hi!
>> Die "Verstärkung" bezieht sich auf das Fernfeld! Aus 100m Entfernung
>> bekommst Du über die Satellitenschüssel durch die Bündelung "die
>> hunderttausendfache Abstrahlleistung" im Vergleich zum Rundstrahler -
>> nicht mehr und nicht weniger.
>Doch: Denn ein Rundstrahler strahlt dieselbe Leistung eben in 360°
>'rundherum' ab. Eine Schüssel hat einen Öffnungswinkel von nur wenigen
>Grad, sodass alles was sonst 'rundherum' abgegeben würde eben sich auf
>diese paar Grad bündelt.
Hab ich soweit auch nicht bestritten.
ABER: Wie breit der Kegel in Grad ist, siehst Du erst aus der Ferne!
In der Nähe interessiert nicht der Winkel, in der Nähe interessiert
nur der Querschnitt - und eine Schüssel mit 80cm Durchmesser macht
eben einen Strahl von mindestens 80cm Durchmesser (der in der Ferne
dann mit dem Öffnungswinkel größer wird). Bei einem schlanken Menschen
geht da die Hälfte daneben, auch wenn er unmittelbar davor steht.
Der Rundstrahler ist sehr klein, man kann direkt davor steht, bekommt
man auch die Hälfte ab - denn auf der einen Seite des Strahlers steht
man, auf der anderen nicht.
>Du hast also bei einer gebündelten Antenne eine -
>in einer Richtung - wesentlich höhere Feldstärke. Wenn das nicht so wäre,
>würde man es nicht so machen.
Eben: Richtung! Richtung sieht man nur in der Ferne, aus der Nähe
zählt der Querschnitt.
>> Im
>> Vergleich zum Garraum einer Mikrowelle ist die Leistungsdichte vor der
>> Satellitenschüssel sogar noch deutlich geringer.
>Das halte ich für ein Gerücht...
Im Garraum wird die Leistung so oft reflektiert, bis sie absorbiert
wurde. Leistungsdichte: 100% pro was-Du-reinhälst.
Direkt vor der Satellitenschüssel: 100% pro 80cm Durchmesser.
Was ist wohl größer?
>Im HF Labor hatte der Labor-Ing. mal eine
>normale Yagi Antenne (2,3 GHz) mit 60 Watt gespeist. Wenn man seine Pfoten
>davorhielt merkte man schon das es ziemlich warm wurde.
Natürlich. Eine 13cm-Yagi hat zwar nicht die Fernfeldbündelung einer
Satellitenschüssel, aber dort, wo "man seine Pfoten davorhält", ist
sie viel viel kleiner als die Schüssel!
>Von daher möchte ich nicht wissen was passiert wenn man gleiches mit einer
>'wesentlich' Leistungsstärkeren Sendeantenne versucht.
Ich auch nicht. Dein letztes Posting klang nur so nach "800W mal
Gewinn 100000 macht 80MW Grill". Nur daß man "mal Gewinn" erst in der
Ferne rechnen kann.
Gruß,
Michael.
Hallo! Man macht das wegen dem _Fern_feld! Auch wenn man direkt vor
einer Satellitenschüssel schon ein paar Wellenlängen Distanz hat, ist es
hier wohl noch kein Fernfeld.
An dieser Stelle hatte ich fast einen Link vergessen:
http://www.ralf-woelfle.de/elektrosmog/sub1/antennen.htm
Es bleibt jedoch dabei: In der Mikrowelle brutzelt's stärker. Und auch
wichtig: Das Richtdiagramm gilt nicht, bzw. nur tendenziell im Nahfeld!
Mit ein Bißchen Nachdenken über den Strahlengang sollte einem
unmittelbar einleuchten, daß selbst direkt vor der Satellitenantenne
alles andere als ein mehr oder weniger punktförmig
gebündelter Strahl zu erwarten ist.
> > Wenn Du aber direkt davor stehst, wirst Du keinen großen Unterschied
> > merken, vielleicht einen Faktor 10 im Vergleich zum Rundstrahler. Im
> > Vergleich zum Garraum einer Mikrowelle ist die Leistungsdichte vor der
> > Satellitenschüssel sogar noch deutlich geringer. Was natürlich nicht
> > heißen soll, daß mans ausprobieren sollte, immerhin nimmt einem der
> > Körper schon die Erwärmung um ein paar Zehntel Grad übel.
>
> Das halte ich für ein Gerücht... Im HF Labor hatte der Labor-Ing. mal eine
> normale Yagi Antenne (2,3 GHz) mit 60 Watt gespeist. Wenn man seine Pfoten
> davorhielt merkte man schon das es ziemlich warm wurde.
Na, das ist ja mal ein meßtechnisch und theoretisch richtig gutes
Argument! ;-)
Nebenbei ist es ein richtig "legales" Experiment. Hier werden schön alle
Personenschutzgrenzwerte eingehalten und es besteht überhaupt keine
Gefahr für die Netzhaut. Vorsicht Ironie!
> Von daher möchte ich nicht wissen was passiert wenn man gleiches mit einer
> 'wesentlich' Leistungsstärkeren Sendeantenne versucht.
Es gibt keine "leistungsstarken" Antennen im wörtlichen Sinne! Jede
Antenne, sofern sie keine Verluste hat, strahlt an einem Sender x die
selbe Leistung ab!
Gruß Lars
> http://www.heise.de/ct/Redaktion/cm/Thumpmobile_Zapper.html
Cool ;-)
Was ernsthaft: Ich hatte mal überlegt ob man mit sowas nicht effektiv
Holzwürmer und ähnliche Populationen in Dachgebälken umbringen kann. Ich
trau mich mangels Ahnung aber nicht zu basteln...
Gruß
Uwe
>Ich dachte er wollte sich die Magnetron/Sat-Schüssel-LauteMusikStopper
>zusammenbauen?
Der OP ist sich mal wieder zu fein für eine Beteiligung an der
Diskussion. :-(
> Ach wie! Hm, eigentlich finde ich die deutsche Synchro recht gut, aber
> bei der Übersetzung stehen mir regelmäßig die Haare zu Berge! Ich
> erinnere nur an die seit Jahrzehnten immer noch dominierenden
> "Silikonchips"! :-((
"Alternative Kontrollöschung" sag ich nur ...
GG
mfg
"Michael Gottwik" <bigbo...@gmx.de> wrote in message
news:81810c9a.04092...@posting.google.com...
> Hi,
>
> Hat einer von euch vielleicht ein paar Informationen zu ner EMP
> Kanone,
> wie die funktioniert oder am besten währe natürlich eine Anleitung wie
> man so ein ding baut, oder eine Url wo einer so ein Teil als projekt
> gebaut ha?
>
>
> MFG BBM
> Was ernsthaft: Ich hatte mal überlegt ob man mit sowas nicht effektiv
> Holzwürmer und ähnliche Populationen in Dachgebälken umbringen kann. Ich
> trau mich mangels Ahnung aber nicht zu basteln...
Es gibt Entfeuchtung von Wänden mit Mikrowellen. Ich weis zwar nicht wie
man das in einem Wintergarten oder Räumen mit ähnlich großen
Fenstern machen soll aber das ist auch nicht mein Problem.
Tschüss
Martin L.
Christian hat vielleicht das Original gesehen, dort heißt das Ding
nämlich "Flux Capacitor".
Rainer
Und aus
"I did't think it was physically possible, but this sucks and blows at the
same time!"
wurde
"Ist das erbärmlich!"
Danke, Ivar!
Gruß
Henning (Futurama-DVD-Besitzer, um sich nicht die Übersetzungen anhören zu
müssen... :-))
F'up2p
> Guido Grohmann wrote:
>
>>> Ach wie! Hm, eigentlich finde ich die deutsche Synchro recht gut, aber
>>> bei der Übersetzung stehen mir regelmäßig die Haare zu Berge! Ich
>>> erinnere nur an die seit Jahrzehnten immer noch dominierenden
>>> "Silikonchips"! :-((
>>
>> "Alternative Kontrollöschung" sag ich nur ...
>
> Und aus
> "I did't think it was physically possible, but this sucks and blows at the
> same time!"
> wurde
> "Ist das erbärmlich!"
"Es saugt und blaest der Heinzelmann, wo Mutti sonst nur saugen kann"
ist im Deutschen halt schon anderweitig belegt...
--
Dr. Juergen Hannappel http://lisa2.physik.uni-bonn.de/~hannappe
mailto:hann...@physik.uni-bonn.de Phone: +49 228 73 2447 FAX ... 7869
Physikalisches Institut der Uni Bonn Nussallee 12, D-53115 Bonn, Germany
CERN: Phone: +412276 76461 Fax: ..77930 Bat. 892-R-A13 CH-1211 Geneve 23
Vieleicht k?nnte man die Wirkung ja noch verst?rken, wenn man
den Sprengstoff durch eine Atombombe ersetzt. Vielleicht findet
man da ja bei ebay was passendes...
SCNR
Harald
Bei einer Atombombe kannst Du Dir Kupferrohr, -draht und Polymer-Mantel
sparen. Zünde sie einfach in einer Höhe von etwa 5-10km; der dabei
entstehende EMP macht jeglichen Halbleiter im "Einzugsgebiet" platt.
Und nun stellen wir uns mal vor, so ein B52 wäre ein Eurofighter... :)
Rainer