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[OT] Klebstoff für Spülmaschinen-Reparatur

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Johannes Bauer

unread,
May 15, 2015, 1:24:39 PM5/15/15
to
Hallo Gruppe,

heute ist bei uns Monat der defekten Küchen-Haushaltsgeräte und ich habe
eine Frage, die hier sicherlich total OT ist, aber wo ich auch nicht
weiß wo ich sie sonst stellen soll.

Unsere super bekackter Bauknecht-Spülmaschine (NIE wieder kommt mir die
"Marke" ins Haus) hat einen "Sprinkler" oben, der nur zu reinigen war,
indem man ihn "aufknackt". Also es gibt da eine Kunststoff-Naht und das
ist verklebt gewesen. Da der ohne Reinigung eh defekt gewesen wäre, habe
ich ihn also aufgeknackt und gereinigt.

Jetzt muss ich ihn wieder zumachen. Mein erster Versuch war Epoxid.
Problem: Das wird nach dem ersten Spülgang (ohne Spülmittel, leere
Maschine zum Testen) komplett gummiartig und fällt auseinander.

Welchen Klebstoff kann man für den Innenraum einer Geschirrspülmaschine
verwenden, der (fast) kochende NaOH-Lösung dauerhaft aushält?
Bonuspunkte gibt es, wenn man bei Benutzung des gespülten Geschirrs
hinterher kein Krebs bekommt.

Viele Grüße,
Johannes

--
>> Wo hattest Du das Beben nochmal GENAU vorhergesagt?
> Zumindest nicht öffentlich!
Ah, der neueste und bis heute genialste Streich unsere großen
Kosmologen: Die Geheim-Vorhersage.
- Karl Kaos über Rüdiger Thomas in dsa <hidbv3$om2$1...@speranza.aioe.org>

Izur Kockenhan

unread,
May 15, 2015, 1:33:40 PM5/15/15
to
Am 15.05.2015 um 19:24 schrieb Johannes Bauer:
> Hallo Gruppe,
>
> heute ist bei uns Monat der defekten Küchen-Haushaltsgeräte und ich habe
> eine Frage, die hier sicherlich total OT ist, aber wo ich auch nicht
> weiß wo ich sie sonst stellen soll.
>
> Unsere super bekackter Bauknecht-Spülmaschine (NIE wieder kommt mir die
> "Marke" ins Haus) hat einen "Sprinkler" oben, der nur zu reinigen war,
> indem man ihn "aufknackt". Also es gibt da eine Kunststoff-Naht und das
> ist verklebt gewesen. Da der ohne Reinigung eh defekt gewesen wäre, habe
> ich ihn also aufgeknackt und gereinigt.
>
> Jetzt muss ich ihn wieder zumachen. Mein erster Versuch war Epoxid.
> Problem: Das wird nach dem ersten Spülgang (ohne Spülmittel, leere
> Maschine zum Testen) komplett gummiartig und fällt auseinander.
>
> Welchen Klebstoff kann man für den Innenraum einer Geschirrspülmaschine
> verwenden, der (fast) kochende NaOH-Lösung dauerhaft aushält?
> Bonuspunkte gibt es, wenn man bei Benutzung des gespülten Geschirrs
> hinterher kein Krebs bekommt.
>
> Viele Grüße,
> Johannes
>

Stabilit Express oder Stabilit Ultra

Dieter Wiedmann

unread,
May 15, 2015, 2:25:25 PM5/15/15
to
Am 15.05.2015 19:24, schrieb Johannes Bauer:

> Also es gibt da eine Kunststoff-Naht und das ist verklebt gewesen.

Nö, US-verschweißt. Und kleben kannst du vergessen, das ist für
gewöhnlich PP.


Gruß Dieter



P.S.: d.s.c lebt!

Thomas Prufer

unread,
May 15, 2015, 2:35:24 PM5/15/15
to
On Fri, 15 May 2015 19:24:38 +0200, Johannes Bauer <dfnson...@gmx.de> wrote:

>Welchen Klebstoff kann man für den Innenraum einer Geschirrspülmaschine
>verwenden, der (fast) kochende NaOH-Lösung dauerhaft aushält?
>Bonuspunkte gibt es, wenn man bei Benutzung des gespülten Geschirrs
>hinterher kein Krebs bekommt.

UHU allplast.

Der Kunststoff quillt im Lösungsmittel auf, verbindet sich, und das
Lösungsmittel verdampft wieder. (Nicht geeignet für PE, PP, aber dafür gibt's eh
keine Kleber).


Thomas Prufer
Message has been deleted

Johannes Bauer

unread,
May 15, 2015, 4:25:20 PM5/15/15
to
On 15.05.2015 20:25, Dieter Wiedmann wrote:

>> Also es gibt da eine Kunststoff-Naht und das ist verklebt gewesen.
>
> Nö, US-verschweißt. Und kleben kannst du vergessen, das ist für
> gewöhnlich PP.

Oha, hab ich gar nicht gewußt, dass das per Ultraschall geschweißt wird.
Ist ja interessant.

Und, ja, hast den Nagel auf den Kopf getroffen: PP-T10 steht drauf.

Versuch es trotzdem nochmal mit kleben, zur Not knall ich eine Spax in
das Scheißding rein, bevor ich diesen Bauknecht-Verbrechern noch einen
Cent in den Rachen werfe. Der Geschirrspüler ist der absolute Müll, ich
hab mich selten so sehr über ein Küchengerät geärgert. Aber jetzt bin
ich wieder still, mein Blutdruck und so.

> P.S.: d.s.c lebt!

Ah, werde ich beim nächsten Mal dann dort posten, danke für die Tipps.

Lars Pötter

unread,
May 15, 2015, 4:47:11 PM5/15/15
to
Versuch mal Sugru.

https://sugru.com/

Ist zwar kein Kleber, klebt aber an allem. Also einfach drüber schmieren
und es sollte dicht halten.

Dieter Wiedmann

unread,
May 15, 2015, 5:20:23 PM5/15/15
to
Am 15.05.2015 21:41, schrieb Karl Davis:
> Thomas Prufer<prufer...@mnet-online.de.invalid> wrote:
>> (Nicht geeignet für PE, PP, aber dafür gibt's eh keine Kleber).
>
> Zumindest Weicon behauptet etwas anderes:
> http://www.weicon.com/pages/de/produkte/klebstoff/easymix-konstruktions-klebstoff/easy-mix-pe-pp.php

Ja, es gibt mittlerweile Klebstoffe für PE und PP die ganz ohne Primer
oder Plasmavorbehandlung auskommen. Aber das Zeug gehört eindeutig nicht
in Laienhände, und der Preis ist ziemlich gesalzen, da könnte Johannes
gleich den bitteren Originalersatzteilpreis bezahlen.


Gruß Dieter

Message has been deleted

Rupert Haselbeck

unread,
May 16, 2015, 2:50:10 AM5/16/15
to
Izur Kockenhan schrieb:
> Stabilit Express oder Stabilit Ultra

Ja. Ist völlig egal. Beides hält nicht :->

MfG
Rupert

Dieter Wiedmann

unread,
May 16, 2015, 4:00:49 AM5/16/15
to
Am 16.05.2015 00:31, schrieb Karl Davis:
> Dieter Wiedmann<dieter....@t-online.de> wrote:
>> Ja, es gibt mittlerweile Klebstoffe für PE und PP die ganz ohne Primer
>> oder Plasmavorbehandlung auskommen. Aber das Zeug gehört eindeutig nicht
>> in Laienhände,
>
> Was meinst Du mit "nicht in Laienhände"? Das hat man vor dreißig Jahren
> bei Cyanacrylat auch gesagt...

Der "man" redet viel wenn der Tag lang ist. Wenn Tabun auch ein guter
Klebstoff wäre...


> Wie ist denn Deine Einschätzung, wäre der auch Spülmaschinen-tauglich?

Sollte eigentlich gut sein, aber mir fehlt dafür die konkrete Erfahrung,
und die Hersteller geben dazu auch nichts wirklich verwertbares an.


> Die Frage stellt sich einfach, falls man mal Geräte hat, für die es
> solche Ersatz überhaupt nicht mehr gibt.

3D-Drucker.


Gruß Dieter

Eric Bruecklmeier

unread,
May 16, 2015, 4:37:51 AM5/16/15
to
Am 15.05.2015 um 22:25 schrieb Johannes Bauer:

> Versuch es trotzdem nochmal mit kleben, zur Not knall ich eine Spax in
> das Scheißding rein, bevor ich diesen Bauknecht-Verbrechern noch einen
> Cent in den Rachen werfe. Der Geschirrspüler ist der absolute Müll, ich
> hab mich selten so sehr über ein Küchengerät geärgert. Aber jetzt bin
> ich wieder still, mein Blutdruck und so.


Yep Bauknecht ist bei mir auch auf dem Index - Amis halt ;-)

Thomas Prufer

unread,
May 16, 2015, 5:26:24 AM5/16/15
to
On Fri, 15 May 2015 19:41:11 +0000 (UTC), Karl Davis <m...@privacy.org> wrote:

>http://www.weicon.com/pages/de/produkte/klebstoff/easymix-konstruktions-klebstoff/easy-mix-pe-pp.php

Klar, irgendwo irgendwie gibt's den Klebstoff.

Aber nur mit Einschränkungen, z.B.: "Eine Verarbeitung von WEICON Easy-Mix PE-PP
ist nur mit der WEICON Dosierpistole PE-PP mit Spezial-Schieber (10:1) und den
dafür vorgesehenen Mischdüsen möglich. "

Dafür kann er sich auch eine neue Spülmaschien kaufen.

Zum OP: Bei PP/PE entweder mechanisch befestigen, (Kabelbinder, Schraube aus VA,
Schrauben aus Plolyamid, sonstwas) oder mit Heißmachen verschweißen, also mit
dem Lötkolben oder Heißluftlötkolben zusammenbraten...

Eventuell gibt's auch ein generisches Ersatzteil, wäre aber Glückssache: Ich
finde für "BAuknecht Sprüharm oben" Teile für ca. 36. Euro...


Thomas Prufer

Olaf Schultz

unread,
May 16, 2015, 6:21:43 AM5/16/15
to
Eric Bruecklmeier wrote:
> Am 15.05.2015 um 22:25 schrieb Johannes Bauer:
>
>> Versuch es trotzdem nochmal mit kleben, zur Not knall ich eine Spax in
>> das Scheißding rein, bevor ich diesen Bauknecht-Verbrechern noch einen
>> Cent in den Rachen werfe. Der Geschirrspüler ist der absolute Müll, ich
>> hab mich selten so sehr über ein Küchengerät geärgert. Aber jetzt bin
>> ich wieder still, mein Blutdruck und so.
>

Bauknecht weiß, was Frauen wünschen.... öfter mal was neues...

Olaf

Johannes Bauer

unread,
May 16, 2015, 7:42:57 AM5/16/15
to
On 16.05.2015 11:26, Thomas Prufer wrote:

> Eventuell gibt's auch ein generisches Ersatzteil, wäre aber Glückssache: Ich
> finde für "BAuknecht Sprüharm oben" Teile für ca. 36. Euro...

Ja, für unser Modell kostet der Sprüharm 40 EUR, schon geschaut.

Aber bei dem Geschirrspüler bin ich stur, da wird nichts mehr ersetzt.

Etwa 6 Wochen nach Inbetriebnahme war unten das Rohr, das das Wasser
nach oben befördert, gebrochen. Und zwar relativ subtil, da war ein
kleiner Riss, der allerdings dazu geführt hat, dass das Rohr durch den
Wasserdruck rausgedrückt wurde und dann kein (bzw wenig) Wasser nach
oben transportiert wurde.

Nach etwa 1 Monat "Geschirrspüler war Fehlkauf, weil spült scheiße" ist
mir das dann aufgefallen. Ersatz bekommen, selbst eingebaut. Dann lief
er eine Zeit wieder. Nach etwa 2 Jahren ist das Ding schon wieder
gebrochen. Da ist jetzt eine Metall Kabelschelle dran, weil ich mich
schon saumäßig drüber geärgert habe.

Und jetzt das mit dem Sprüharm. Der war Verstopft durch eine Dichtung
(an der Stelle, wo sich das Rohr oben mit der Rückwand verbindet), die
sich komplett in ihre Bestandteile aufgelöst hat und dann in das Rohr
gewandert ist. War total bröckelig und anders aus dem Sprüharm auch
nicht mehr rauszubefördern als durch aufknacken desselben.

Die Dichtung habe ich jetzt mit hitzebeständigem Silikon nachgeformt,
das funktioniert zu meinem Erstaunen extrem gut. Nur den Sprüharm eben
noch zu kriegen.

Habe ihn jetzt mal Übergangsweise zuge-gaffat. Also kein Gaffa, sondern
Aluminium-Klebeband. Das Alu läuft ein bischen an (weniger schlimm, als
ich dachte allerdings) aber den ersten Spülgang hat es fast unbeschadet
überlebt erstaunlicherweise.

Ich glaube aber wirklich dass ich da ein Loch durchbohre und eine M3
Edelstahlschraube reinknalle, oben und unten eine Beiagscheibe,
Springscheibe, Sicherungsmutter. Fertig.

Habe wirklich schon einen irrationalen Hass auf diesen Baukneckt-Dreck
entwickelt, dass sich mir die Nackenhaare aufstellen, wenn ich nur dran
denke für deren Bekackten Spülarm nochmal 40 EUR auszugeben (der sich
dann nach 3 Monaten wahrscheinlich wieder mit weiteren
Dichtungsbestandteilen zusetzt).

Naja. Viele Grüße,

Christoph Müller

unread,
May 16, 2015, 8:20:09 AM5/16/15
to
Für viele Heißluftföhns gibt es Zubehör zum Kunststoffschweißen. Noch
ein Kunststoffdraht dazu und schon kann's los gehen. Meine
Kunststofftanks für vertikale Gärten werden so aus PP-Platten hergestellt.

--
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de

Christoph Müller

unread,
May 16, 2015, 8:33:11 AM5/16/15
to
Am 16.05.2015 um 13:42 schrieb Johannes Bauer:
> On 16.05.2015 11:26, Thomas Prufer wrote:

> Habe ihn jetzt mal Übergangsweise zuge-gaffat. Also kein Gaffa, sondern
> Aluminium-Klebeband. Das Alu läuft ein bischen an (weniger schlimm, als
> ich dachte allerdings) aber den ersten Spülgang hat es fast unbeschadet
> überlebt erstaunlicherweise.
>
> Ich glaube aber wirklich dass ich da ein Loch durchbohre und eine M3
> Edelstahlschraube reinknalle, oben und unten eine Beiagscheibe,
> Springscheibe, Sicherungsmutter. Fertig.

Du wirst dich wundern, wie schnell das Alu dann weg ist. Bleib' lieber
beim gleichen Material und besorg' dir Aluschraube und -scheibe. Oder
verwende Kunststoffschrauben.

Johannes Bauer

unread,
May 16, 2015, 8:35:25 AM5/16/15
to
On 16.05.2015 14:33, Christoph Müller wrote:

> Du wirst dich wundern, wie schnell das Alu dann weg ist. Bleib' lieber
> beim gleichen Material und besorg' dir Aluschraube und -scheibe. Oder
> verwende Kunststoffschrauben.

Ne, das Teil ist aus Kunststoff.

Das Provisorium ist Alu-Klebeband.

Am Ende mache ich eine Edelstahl-Schraube rein (die das Alu-Klebeband
ersetzt). Oder ich versuche deinen Tipp aus dem Nachbarthread mit
Kunststoff-Heißluftfön. Wobei wenn die Dichtung noch ein bischen
auseinanderfällt dann muss ich es wahrscheinlich wieder aufmachen. Mal
überlegen.

Dieter Wiedmann

unread,
May 16, 2015, 8:37:16 AM5/16/15
to
Am 16.05.2015 14:35, schrieb Johannes Bauer:

> Oder ich versuche deinen Tipp aus dem Nachbarthread mit
> Kunststoff-Heißluftfön.

Wenn du darin noch keine Übung hast, dann lass das besser. Das dünne
Material ist ratzfatz so stark verformt, dass du es nie wieder hinbekommst.


Gruß Dieter

Hanno Foest

unread,
May 16, 2015, 8:56:39 AM5/16/15
to
Am 16.05.2015 um 13:42 schrieb Johannes Bauer:

> Die Dichtung habe ich jetzt mit hitzebeständigem Silikon nachgeformt,

Wozu hitzebeständig? Die Temperaturen von Wasser hält jedes
Sanitärsilikon aus. Und meine Geschirrspülmaschine kann eh nur 55 und 65
Grad.

> Habe ihn jetzt mal Übergangsweise zuge-gaffat. Also kein Gaffa, sondern
> Aluminium-Klebeband. Das Alu läuft ein bischen an (weniger schlimm, als
> ich dachte allerdings) aber den ersten Spülgang hat es fast unbeschadet
> überlebt erstaunlicherweise.

Da du die zu klebende Stelle offenbar umschließen kannst, nimm doch auch
da Silikon. Bei meiner Miele war der Geschirrkorb stellenweise rostig.
Mit dem Dremel entrostet, Sanitärsilikon drübergekleistert, fertig.
Sieht nicht toll aus, hält aber seit Jahren.

Hanno

Johannes Bauer

unread,
May 16, 2015, 9:45:00 AM5/16/15
to
On 16.05.2015 14:56, Hanno Foest wrote:

> Wozu hitzebeständig? Die Temperaturen von Wasser hält jedes
> Sanitärsilikon aus. Und meine Geschirrspülmaschine kann eh nur 55 und 65
> Grad.

Hm, bei unserer steht 55° und 70° drauf; ich war mir nicht sicher und
hatte das hitzebeständige Silikon eh hier und schon offen, darum hab
ich's auch da genommen. Normalerweise nehmen wir zwar die 55°, aber so
alle 10-20 Spülgänge auch mal die hohe Temperatur, wenn das Ding komisch
zu riechen anfängt.

> Da du die zu klebende Stelle offenbar umschließen kannst, nimm doch auch
> da Silikon. Bei meiner Miele war der Geschirrkorb stellenweise rostig.
> Mit dem Dremel entrostet, Sanitärsilikon drübergekleistert, fertig.
> Sieht nicht toll aus, hält aber seit Jahren.

Umschließen nicht, aber vielleicht probier ich das Silikon da auch
wirklich aus. Ist aber eher eine ziehende Belastung, deswegen dachte
ich, da ist das ungeeignet.

Ob das gut aussieht oder nicht, ist eher zweitranging. Es soll ruhig
gleich jeder auf den ersten Blick sehen, was Bauknecht für einen
Dreckspfusch baut.

Christoph Müller

unread,
May 16, 2015, 9:47:32 AM5/16/15
to
Vorher Sand einfüllen sollte stabilisieren.

Johannes Bauer

unread,
May 16, 2015, 9:47:41 AM5/16/15
to
Hm, alles klar, dann probier ich es jetzt erstmal so und schlage mich so
durch. Wird sich dann evolutionär zeigen, welche der pfuschigen
Reperaturen am längsten den Praxisbetrieb überlebt.
Message has been deleted

Gregor Szaktilla

unread,
May 16, 2015, 10:30:32 AM5/16/15
to
Am 16.05.2015 um 14:20 schrieb Christoph Müller:
> ... Kunststoffschweißen. ...

Das Thema interessiert mich, weil ich das noch nie probiert habe. Kannst
Du Webseiten empfehlen, die einem ahnungslosen Stümper wie mir beim
Einstieg in dieses Thema helfen könnten?

TIA

Gregor


Christian Keck

unread,
May 16, 2015, 1:08:30 PM5/16/15
to
Moin, Moin,

> Unsere super bekackter Bauknecht-Spülmaschine (NIE wieder kommt mir
> die "Marke" ins Haus) hat einen "Sprinkler" oben, der nur zu reinigen
> war, indem man ihn "aufknackt". Also es gibt da eine Kunststoff-Naht
> und das ist verklebt gewesen. Da der ohne Reinigung eh defekt gewesen
> wäre, habe ich ihn also aufgeknackt und gereinigt.
>
> Jetzt muss ich ihn wieder zumachen. Mein erster Versuch war Epoxid.
> Problem: Das wird nach dem ersten Spülgang (ohne Spülmittel, leere
> Maschine zum Testen) komplett gummiartig und fällt auseinander.
>
> Welchen Klebstoff kann man für den Innenraum einer
> Geschirrspülmaschine verwenden, der (fast) kochende NaOH-Lösung
> dauerhaft aushält?

Ich würde bei Loctite www.loctite.de/ gucken, dort kann man sich durch
die verschiedenen Produkte durchhangeln und sich die technischen
Datenblätter angucken. Wichtig ist, daß Du das Material, was verklebt
werden soll, sicher kennst, aber heutezutage findet man auf den meisten
Teilen eingespritzte Logos, an denen Du das Material erkennen kannst.
Loctite EA9492 könnte sich bei Dir eignen.

Kleben kann schwierig sein. Die Mehrzahl der weiter verbreiteten
Kunststoffe ist schwer zu kleben, vor allem wenn die Klebung höheren
Temperaturbelastungen oder agressiven Medien standhalten soll. Ich würde
versuchen die Teile zu verschweißen, einfach mit dem Lötkolben ein paar
Marken an die Verbindungsstellen drücken. Geht aber auch
professioneller: www.wegenerwelding.de/PDFs/schweissfibel.pdf Schön ist
die Tabelle am Schluß zur Materialindentifizierung.

Christian


Rolf Bombach

unread,
May 16, 2015, 1:21:28 PM5/16/15
to
Olaf Schultz schrieb:
Hatten die nicht mal einen Slogan a la "heute kleben"?
*duck*

--
mfg Rolf Bombach

Christoph Müller

unread,
May 16, 2015, 3:11:44 PM5/16/15
to
Da müsste ich jetzt genauso googlen wie du. Die Fa. Steinel müsste
entsprechendes Gerät im Angebot haben. Dazu gibt's bestimmt auch
sinnvolle Anleitungen.
Message has been deleted

Thomas Prufer

unread,
May 17, 2015, 3:56:38 AM5/17/15
to
On Sat, 16 May 2015 17:52:28 +0000 (UTC), Ralf Döblitz <doeb...@doeblitz.net>
wrote:

>Hmmm, ich habe da Temperaturangaben von 250°C gefunden - damit sollte es
>doch (ein wenig on-topic werdend) evtl. auch mit einer SMD-Rework-
>Station gehen. Damit sollte sich die Hitze eigentlich etwas genauer
>dosieren lassen als mit einem (einfachen) Heißluft-Fön.

Sowas meinte ich auch. Mit einem 3000-Watt Dachfolienbräter ist der Sprüharm
schnell hin...

Ich tät mit einem Lötkolben eine Reihen Punkte zusammenbraten. Fachmann schweißt
auch Rohre in PE durch "spiegeln" zusammen, also Hälften durch eine
antihaftbeschichtete heiße Platte lokal erwärmen, zusammendrücken. Führt hier
auch zum Kauf eines Ersatzteils, das ist alles nur einfach wenn man das oft
gemcht hat.

Oder schrauben, das bringt man das Ding aus wenn die nächste Reparatur fällig
ist.


Thomas Prufer

Thomas Prufer

unread,
May 17, 2015, 4:04:54 AM5/17/15
to
On Sat, 16 May 2015 16:32:21 +0200, Gregor Szaktilla <spam...@ktilla.de> wrote:

>Das Thema interessiert mich, weil ich das noch nie probiert habe. Kannst
>Du Webseiten empfehlen, die einem ahnungslosen Stümper wie mir beim
>Einstieg in dieses Thema helfen könnten?

"Leister":

<http://www.leister.com/de-de/leister-technologies/plastic-welding/>

Bei den Produkten sind dann noch PDFs mit irgendwelchen Beispielen.


Thomas Prufer

Gregor Szaktilla

unread,
May 17, 2015, 4:57:26 AM5/17/15
to
Am 17.05.2015 um 10:04 schrieb Thomas Prufer:
> On Sat, 16 May 2015 16:32:21 +0200, Gregor Szaktilla <spam...@ktilla.de> wrote:
>> Das Thema interessiert mich, weil ich das noch nie probiert habe. Kannst
>> Du Webseiten empfehlen, die einem ahnungslosen Stümper wie mir beim
>> Einstieg in dieses Thema helfen könnten?
> <http://www.leister.com/de-de/leister-technologies/plastic-welding/>
> Bei den Produkten sind dann noch PDFs mit irgendwelchen Beispielen.

Danke! Das sieht nach interessanter Sonntagslektüre aus.

Gruß

Gregor

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