Roland Ertelt wrote:
>Nimm mal die Scheuklappen ab. Denk nochmal �ber die Warscheinlichkeit
>von Mehrbitfehlern in einem 59 Bit-Bitstrom nach
Was hat das mit der Gesamtzahl der Bits zu tun? Richtig: genau garnix.
Es hat nur was mit der Folgefrequenz/Dauer m�glicher St�rungen im
Verh�ltnis zu Bitdauer und Bitfolgefrequenz zu tun.
>welcher an wimre 4
>Stellen eine Parity jeweils f�r die Bits zwischen den Parity-Bits
>besitzt.
Richtig. Im Falle der Uhrzeit also ziemlich genau 1 Bit Redundanz f�r 10
Bit Information (da ist die implizit vorhandene Redundanz der
BCD-Codierung bereits rausgerechnet, tats�chlich sind es ja sogar 16
Bit).
Nur zum Vergleich: RS232 z.B. benutzt h�chsten 1 zu 8 Bits. Und selbst
das ist bei entsprechend schlechtem Kanal schon recht unzuverl�ssig. Und
RS232 ist keine offene Funkstrecke, die mit Nutzsignalen im nW-Bereich
arbeitet...
>Den Aufstand braucht man gar nicht zu machen. Sobald ein einziges der
>Paritys nicht stimmt, ist der ganze Bitstrom M�ll und wird verworfen.
Was grandioser Bl�dsinn ist. Ein entdeckter Bitfehler z.B. im Datum sagt
n�mlich fast nichts �ber m�gliche Bitfehler in der Uhrzeit aus.
Nur wenn man annimmt, da� die Mehrzahl der relevanten St�rungen �ber
etliche Sekunden andauern oder mit Folgefrequenzen im
Mehrsekundenbereich auftreten, w�re das der Fall.
Nur sieht der typische St�rnebel in Wohnumgebungen garnicht so aus. Die
energiereichsten St�rungen sind im Gegenteil meist sehr kurz, aber daf�r
recht h�ufig.
Falls du noch ein Radio mit AM-Bereichen besitzt, kannst du dir leicht
einen akustischen Eindruck davon verschaffen indem du einfach mal
dorthin tunest, wo kein Sender zu h�ren ist. Da sind nur selten �ber
l�ngere Zeit anhaltende laute St�rger�usche zu h�ren, aber dauernd
unregelm��iges und lautes Knacken. Nat�rlich in einem Mietshaus in einer
dichbesiedelten Gegend wesentlich mehr als in einem freistehenden
Eigenheim eines Singles irgendwo in der Pampa.