mit einer kleinen Steuerung lasse ich eine Wasserpumpe zyklisch
laufen. Der Motor wird mit einem Triac angesteuert. Da ich nicht immer
dabei bin, möchte ich verhindern bzw. erkennen ob mir der Triac
durchbrennt. In einem solchen Fall würde die Pumpe dauernd laufen und
irgendwann trockenlaufen. Dann wäre die Pumpe zerstört.
Mich würde interessieren wie ich einen Triac-Kurzschluss direkt in der
Schaltung detektieren kann, im laufenden Betrieb. Mir ist nicht ganz
klar wie das gehen kann, zumal der Triac zeitweise im Betriebszustand
eine Art gewollten Kurzschluss verursacht. Mich würde auch jede Art
von Bastellösung interessieren die möglichst einfach und wirkungsvoll
ist. Auch komplizierte Lösung würde ich mal versuchen.
Hat irgendjemand einen Tip?
Andreas
Am einfachsten wäre eine Art Trockengehschutz mit einzubauen.
Ein Sensor der erkennt ob noch Wasser zum fördern da ist und Relais das
ggf. die Pumpe abschaltet. So kann auch bei einem TRIAC-Schluss nie die
Pumpe kaputt gehen. Wäre wohl eine sehr sichere Methode...
Gruß
Thomas
Optokoppler parallel zur Pumpe geschaltet zeigt Dir an, wann die Pumpe
an ist. Wenn Du den Triac mit einem konstanten Pegel triggerst (also nicht nur durch einen Impuls) mußt Du dann nur den Trigger mit
dem
Signal vom Optokoppler vergleichen: kein Trigger + Signal vom Optokoppler
=> Triac kaputt
Wenn Du den Triac durch Impuls triggerst mußt Du halt erst ein Monoflop mit 10ms triggern (retriggerbar) und dann den Ausgang mit
dem Optokoppler vergleichen.
Wenn deine Steuerung den Triac im 1. und 3. Quadranten triggert, ist das eigentlich recht simpel.
Gruß
Gerd
>Mich würde interessieren wie ich einen Triac-Kurzschluss direkt in der
>Schaltung detektieren kann, im laufenden Betrieb. Mir ist nicht ganz
>klar wie das gehen kann, zumal der Triac zeitweise im Betriebszustand
>eine Art gewollten Kurzschluss verursacht. Mich würde auch jede Art
>von Bastellösung interessieren die möglichst einfach und wirkungsvoll
>ist. Auch komplizierte Lösung würde ich mal versuchen.
Mir erscheint es am einfachsten, die Zeit zu messen, in der der Motor
mit Spannung versorgt wird. Da das wohl ein 50 Hz Betrieb ist, würde
ich parallel zum Motor einen kleinen Trafo schalten und dessen Pulse
zählen. Wenn es z.B. pro Stunde weniger als 50*3600 Pulse sind, ist
er nicht die ganze Zeit gelaufen.
Norbert
> Mir erscheint es am einfachsten, die Zeit zu messen, in der der Motor
> mit Spannung versorgt wird. Da das wohl ein 50 Hz Betrieb ist, würde
> ich parallel zum Motor einen kleinen Trafo schalten und dessen Pulse
> zählen. Wenn es z.B. pro Stunde weniger als 50*3600 Pulse sind, ist
> er nicht die ganze Zeit gelaufen.
Viel einfacher: Wenn Pulse kommen, obwohl der TRIAC ausgeschaltet ist (d.h. sein
sollte), ist er kaputt. Und statt eines Trafos tut's auch ein Optokoppler.
--
Dipl.-Ing. Tilmann Reh
http://www.autometer.de - Elektronik nach Maß.
>Mich würde interessieren wie ich einen Triac-Kurzschluss direkt in der
>Schaltung detektieren kann, im laufenden Betrieb. Mir ist nicht ganz
Hallo Andreas,
im Normalbetrieb bleibt selbst bei einem durchgesteuerten Triac immer
eine Restspannung von 1-2 Volt stehen, da der Triac kurz vor dem
Phasennulldurchgang verlöscht, wenn sein Haltestrom unterschritten ist
und erst wieder nach dem Phasennulldurchgang leitend bleibt, wenn der
Haltestrom groß genug ist. Ich hatte mal eine kleine Schaltung
entwickelt, die diese Restspannung detektiert und bei einem
durchlegierten Triac ein Signal gab. Allerdings funktioniert die
Schaltung nur, wenn der Triac ganz durchlegiert, sollte er nur noch
Halbwellen durchlassen, erkennt die Schaltung das nicht.
Wenn Du trotzdem Interesse hast, dann melde Dich.
Gruß Stefan
Hallo Thomas,
sicher ist schön und gut. Ich möchte den Triackurzschluss direkt auf
der Platine erkennen.
Andreas
Hallo Norbert,
wie schaltest du einen "kleinen Trafo parallel zum Motor" und bringst
das Ganze auf ein und derselben Platine unter?
Andreas
Hast du ein Hersteller parat, der Optokoppler von Niederspannung auf
Kleinspannung anbietet.
Das was ich gesehen habe waren Optokoppler die mir einen Signalausgang
auf Niederspannungsseite hatten. Die Eingangsseite war bei denen immer
die Kleinspannungsseite. Das soll bei mir umgekehrt sein.
Andreas
Hallo Stefan,
ich habe Interesse an der Schlatung und melde mich bei Gelegenheit.
Andreas
Der Optokoppler braucht ca. 1V und 5..20mA für seine LED. Das könnte man
an Netzspannung zB durch einen 22k Widerstand realisieren, eine
antiparallele Diode zur LED braucht man bei AC auch noch, 1N4148
reicht.Der Widerstand wird aber heiß. daher nimmt man besser einen
Kondensator (Folie, Kerko) von zB 0,22µF/250VAC(400VDC) und
sicherheitshalber noch einen 100 Ohm Widerstand in Serie, der wird aber
nicht heiß, solange der C in ordnung ist.
--
Martin
>wie schaltest du einen "kleinen Trafo parallel zum Motor" und bringst
>das Ganze auf ein und derselben Platine unter?
Parallel zum Motor bezeichnet die Art des Anschlusses, d.h. die Spannung,
die an den Strippen zum Motor geht, liegt auch am Trafo an. Ich meinte
damit nicht, dass der Trafo am Motor angepappt wird. Über die Abmessungen
der Platine, Patz darauf etc. ist (noch) nichts gesagt.
Norbert