http://de.wikipedia.org/wiki/Colpitts-Schaltung
Allerdings habe ich statt den BF245A einen 2SK246 verwendet, den ich
hier noch liegen hatte. Leider schwingt es nicht. Müsste so bei 5 MHz
schwingen, wenn ich mich nicht verrechnet habe. Macht das der 2SK246
noch mit? Habe im Datenblatt dazu keine Frequenzangaben gefunden.
Ok, könnte natürlich auch am Aufbau liegen, aber ich habe es dann auch
mal in ltSpice eingegeben und schwingt auch nicht (Schaltung unten). Die
Schaltung im Examples-Verzeichnis von ltSpice, die auch colpits heisst,
sieht auch ganz anders aus. Läuft die Schaltung in Wikipedia nur mit dem
BF254A und was muss man ändern, um es mit dem 2SK246 zum laufen zu
bringen, oder dem FET in der ltSpice Schaltung?
Version 4
SHEET 1 880 680
WIRE 352 -16 144 -16
WIRE 352 16 352 -16
WIRE 352 112 352 96
WIRE 464 112 352 112
WIRE 560 112 464 112
WIRE 640 112 624 112
WIRE 464 128 464 112
WIRE 144 144 144 -16
WIRE 352 144 352 112
WIRE 640 208 640 112
WIRE 352 256 352 240
WIRE 464 256 464 192
WIRE 464 256 352 256
WIRE 352 288 352 256
WIRE 464 288 464 256
WIRE 144 384 144 224
WIRE 304 384 304 208
WIRE 304 384 144 384
WIRE 352 384 352 368
WIRE 352 384 304 384
WIRE 464 384 464 352
WIRE 464 384 352 384
WIRE 640 384 640 288
WIRE 640 384 464 384
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FLAG 352 416 0
SYMBOL voltage 144 128 R0
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WINDOW 39 0 0 Left 0
SYMATTR InstName V1
SYMATTR Value 9
SYMBOL njf 304 144 R0
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SYMATTR Value 2N5484
SYMBOL ind 336 0 R0
SYMATTR InstName L1
SYMATTR Value 22µ
SYMBOL cap 448 128 R0
SYMATTR InstName C1
SYMATTR Value 27p
SYMBOL cap 448 288 R0
SYMATTR InstName C2
SYMATTR Value 220p
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WINDOW 3 32 32 VTop 0
SYMATTR InstName C3
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SYMBOL res 624 192 R0
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SYMBOL res 336 272 R0
SYMATTR InstName R2
SYMATTR Value 1500
TEXT 112 440 Left 0 !.tran 100m startup
--
Frank Buss, http://www.frank-buss.de
piano and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss
> Läuft die Schaltung in Wikipedia nur mit dem
> BF254A und was muss man ändern, um es mit dem 2SK246 zum laufen zu
> bringen, oder dem FET in der ltSpice Schaltung?
L und C parallel (unteres Ende con C2 nach +9V) und einen viel größeren
Lastwiderstand und schon schwingt es gar freudig.
HTH & Grüße,
Robert
> L und C parallel (unteres Ende con C2 nach +9V) und einen viel größeren
> Lastwiderstand und schon schwingt es gar freudig.
Habe mal 100 k Lastwiderstand eingebaut in die ltSpice Schaltung statt
10 k und das untere Ende von C2 nach +9V gelegt und jetzt schwingt es
tatsächlich. Die 20 V Amplitude kommen mir aber schon ein wenig
merkwürdig vor. Mal sehen, ob ich jetzt auch die reale Schaltung ans
laufen bringe.
Ist die Wikipedia-Schaltung also nicht so optimal, oder liegt es
tatsächlich am FET, wie die Schaltung aussehen muß?
Genügt nicht, einen C // über die Batterie zu legen?
w.
> Genügt nicht, einen C // über die Batterie zu legen?
Was sollte das bei ltSpice bringen? Die Batterie ist ideal mit 0 Ohm
Innenwiderstand und der Kondensator ist ebenfalls ein idealer
Kondensator, nur mir einer Kapazität, sodaß seine Anwesenheit parallel
zur Batterie nichts an der Schaltung ändert.
Eine Rakete isser nicht, aber 5MHz sollte er packen. Die recht hohen
Kapazitaeten streuen aber ueber die Fertigung sodass die Frequenz eher
wie ein Lotto ist.
> Ok, könnte natürlich auch am Aufbau liegen, aber ich habe es dann auch
> mal in ltSpice eingegeben und schwingt auch nicht (Schaltung unten). Die
> Schaltung im Examples-Verzeichnis von ltSpice, die auch colpits heisst,
> sieht auch ganz anders aus. Läuft die Schaltung in Wikipedia nur mit dem
> BF254A und was muss man ändern, um es mit dem 2SK246 zum laufen zu
> bringen, oder dem FET in der ltSpice Schaltung?
>
SPICE gaukelt eine irreale Welt vor. Z.B. gibt es kein Rauschen und
damit laeuft ein Oszillator nicht an. Wenn Du die Schaltung
realistischer machst mit Serien-R in der Quelle, 100n Abblock-C und dann
mit 100nsec oder so einschaltest loeppt die Schaltung. Mit dem normalen
Startup oder uic schlabbert das in 20usec reicht es nicht immer.
Normalerweise startet ein Oszillator aufgrund des Rauschens. Habe es mal
angehaengt.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
Nicht so ganz. Probier's mal :-)
Aber setze ein paar Ohm in Serie mit der Batterie. Doch das Hauptproblem
ist die Anschwingbedingung. In SPICE brauchen Sachen einen "Schubs", da
es im Simulator (normalerweise) nicht rauscht.
> SPICE gaukelt eine irreale Welt vor. Z.B. gibt es kein Rauschen und
> damit laeuft ein Oszillator nicht an. Wenn Du die Schaltung
> realistischer machst mit Serien-R in der Quelle, 100n Abblock-C und dann
> mit 100nsec oder so einschaltest loeppt die Schaltung. Mit dem normalen
> Startup oder uic schlabbert das in 20usec reicht es nicht immer.
> Normalerweise startet ein Oszillator aufgrund des Rauschens. Habe es mal
> angehaengt.
Danke, damit läuft es in ltSpice. Aber warum braucht die Schaltung
LTC\LTspiceIV\examples\Educational\colpits.asc sowas nicht?
In der richtigen Schaltung schwingt es aber noch nicht. Habe
verschiedene Serienwiderstände in der Spannungsversorgung von 10 Ohm bis
330 Ohm probiert und Abblockkondensatoren wie in der ltSpice-Schaltung.
Ich vermute mal, so ein Tiefpassfilter ist sinnvoll, um es vom Netzteil
besser zu entkoppeln und die Wirkung der Zuleitungen zu vermindern?
Vielleicht ist der FET doch zu langsam, oder ich sollte es mal auf
Lochraster statt auf der Steckplatine aufbauen?
Ich habe mal in ltSpice eine weitere Variante probiert, die zweite hier:
http://www.edaboard.com/thread188277.html
Die schwingt auch ohne spezielle Vorkehrungen an.
Eigentlich wollte ich nur ausprobieren, wie schnell der FET ist, da ich
ein Photodiodesignal verstärken will. Ich möchte über eine Entfernung <1
cm bis zu 10 MBit übertragen. Habe hier die SFH229 liegen, die laut
Datenblatt 10 ns Anstiegs- und Abfallzeit hat, sodaß das also eigentlich
gut damit gehen sollte. Mit der Schaltung hier:
http://www.zen22142.zen.co.uk/Circuits/Interface/irext5.htm
Konnte ich auch sauber bis 10 kHz übertragen, wobei ich die 5M6
Widerstände durch 820 k ersetzt habe, bei R1 noch 100 pF parallel
schalten musste, um Überschwinger zu vermeiden und bei IC2 R4
weggelassen habe, sodaß ein schönes Rechteck am Ausgang von IC2 rauskam.
Nur in der hohen Geschwindigkeit habe ich keine Op Amps hier, da man ja
schon irgendwas um die 100 MHz GBW brauchen würde, denke ich mal.
Hier habe ich einen Artikel dazu gefunden, wie man es machen könnte:
Aber die S1223 Photodiode kostet bei Farnell fast 16 Euro, und der
AD8014 ist auch nicht gerade preiswert. Also nicht gut, wenn ich das mal
im Internet zum Nachbau veröffentlichen möchte. Daher die Idee, das
diskret aufzubauen, da Bestückungskosten bei Hobbyprojekten keine Rolle
spielen und eine spezielle Schaltung bei hohem Lichtpegel an der
Photodiode für Digitalsignale ja eigentlich auch nicht so aufwendig sein
sollte, um da einen Hochfrequenz Op Amp einsetzen zu müssen. Und ich
kann dabei noch was lernen :-)
Da haengt der Schwingkreis am Gate, was besser ist. Er hat auch keinen
10:1 Faktor im kapazitiven Teiler. Dann reichen die 20usec Startup.
> In der richtigen Schaltung schwingt es aber noch nicht. Habe
> verschiedene Serienwiderstände in der Spannungsversorgung von 10 Ohm bis
> 330 Ohm probiert und Abblockkondensatoren wie in der ltSpice-Schaltung.
> Ich vermute mal, so ein Tiefpassfilter ist sinnvoll, um es vom Netzteil
> besser zu entkoppeln und die Wirkung der Zuleitungen zu vermindern?
Du brauchst immer einen Abblock-C, denn HF-maessig taugt weder eine
Batterie noch ein Netzteil.
> Vielleicht ist der FET doch zu langsam, oder ich sollte es mal auf
> Lochraster statt auf der Steckplatine aufbauen?
>
Kann sein dass der japanische JFET doch zu schlapp ist. Sowas sollte
auch auf einem Steckbrett gehen.
> Ich habe mal in ltSpice eine weitere Variante probiert, die zweite hier:
>
> http://www.edaboard.com/thread188277.html
>
> Die schwingt auch ohne spezielle Vorkehrungen an.
Klar, da geht die Rueckkopplung ja auch auf die Basis. Die erste
Variante duerfte etwas bockiger sein, sollte aber ok sein da selbst ein
2N3904 nicht sehr lahm ist.
> Eigentlich wollte ich nur ausprobieren, wie schnell der FET ist, da ich
> ein Photodiodesignal verstärken will. Ich möchte über eine Entfernung <1
> cm bis zu 10 MBit übertragen. Habe hier die SFH229 liegen, die laut
> Datenblatt 10 ns Anstiegs- und Abfallzeit hat, sodaß das also eigentlich
> gut damit gehen sollte. Mit der Schaltung hier:
>
> http://www.zen22142.zen.co.uk/Circuits/Interface/irext5.htm
>
> Konnte ich auch sauber bis 10 kHz übertragen, wobei ich die 5M6
> Widerstände durch 820 k ersetzt habe, bei R1 noch 100 pF parallel
> schalten musste, um Überschwinger zu vermeiden und bei IC2 R4
> weggelassen habe, sodaß ein schönes Rechteck am Ausgang von IC2 rauskam.
Ok, bis ein paar hundert kHz kriegt man sowas gedrueckt, aber dann geht
die Luft aus.
> Nur in der hohen Geschwindigkeit habe ich keine Op Amps hier, da man ja
> schon irgendwas um die 100 MHz GBW brauchen würde, denke ich mal.
>
> Hier habe ich einen Artikel dazu gefunden, wie man es machen könnte:
>
> http://electronicdesign.com/article/analog-and-mixed-signal/improved-photodiode-pre-amp-uses-current-feedback-.aspx
>
> Aber die S1223 Photodiode kostet bei Farnell fast 16 Euro, und der
> AD8014 ist auch nicht gerade preiswert. Also nicht gut, wenn ich das mal
> im Internet zum Nachbau veröffentlichen möchte. Daher die Idee, das
> diskret aufzubauen, da Bestückungskosten bei Hobbyprojekten keine Rolle
> spielen und eine spezielle Schaltung bei hohem Lichtpegel an der
> Photodiode für Digitalsignale ja eigentlich auch nicht so aufwendig sein
> sollte, um da einen Hochfrequenz Op Amp einsetzen zu müssen. Und ich
> kann dabei noch was lernen :-)
>
Wenn der Gleichanteil nicht wichtig ist weil alles im NRZ-Code laeuft
koennte man es auf die ganz dekadente machen: Photodiode in Sperrichtung
vorspannen. Sollte man immer machen weil dann die ihre Kapazitaet
niedriger wird und das ist immer gut wenn es auf Geschwindigkeit
ankommt. Bei der Osram Diode kannst Du ohne Bedenken bis 12V oder so
gehen, bei schnelleren Varianten muss man oft unter 4V bleiben.
Dann Kondensator dran, den auf 50ohm Lastwiderstand. Hinten MMIC
dranhaengen, bei Bedarf mehrere hintereinander. Die gibt es fuer einige
Groschen. Die feine englische ist das aber nicht.
Billig ist auch die Zweckentfremdung von Logik-Chips fuer Analog, damit
kommt man in Deinen Geschwindigkeitsbereich:
http://www.discovercircuits.com/DJ-Circuits/5mhzfbvr.htm
Von den Kosten her fast unschlagbar. Bei 74HC sollte man nicht ueber 3V
VCC gehen, sonst fliesst zuviel Ruhestrom und es wird heiss. Die Osram
Diode kannst Du trotzdem mit 12V vor spannen, oder 10V, oder was immer
vorhanden ist. Gut RC-filtern, fliesst ja nix.
Sowas habe ich auch schon mit buffered Invertern gebaut, aber da muss
man aufpassen weil das HF-kritisch im Aufbau wird und schnell schwingt.
Das Radio geht aus, Gekrissel auf dem Fernseher bei Frau Suhrbier, es
faengt an nach Ampere zu riechen ... :-)
Im Prinzip kann man das auch alles diskret aufbauen und fuer flottere
Sachen ist der BFS17 ein dankbarer Geselle. Aber sieh mal in der Kiste
nach, da muesste sich doch wenigstens ein Videoverstaerker oder was in
der Art finden, die sind nicht teuer. Ansonsten sind z.B. NJM2137 nicht
sehr teuer, rund $1 fuer einen Dual. Bias Current ist nicht so dolle,
aber bei Micrel bekommt man fuer das Geld nur einen Amp und wenn die
Kosten wichtig sind geht er vielleicht:
http://semicon.njr.co.jp/njr/hp/fileDownloadMedia.do?_mediaId=134
DC-Anteil musst Du bei offener Strecke meist kappen, denn sonst bringt
Tageslicht oder Zimmerbeleuchtung die Sache schnell an den Poller.
Nur Bastlern.
Deshalb müssen die Verlustwiderstände bei C und L auch immer
entsprechend einbezogen werden. Ohne die, ist Simuliererei bestenfalls
Tonne.
--
mfg hdw
Etwas mehr Milde bitte. Auch Bastler wissen um Verlustwiderstände und
Unsymmetrien und beachten die auch hinreichend. Wozu gibt es schließlich
teure Meßgeräte die Bauteile wie L,C,R in Kenngrößen angeben!
--
mfg hdw
Hallo Frank,
Jfets haben eine sehr kleine Steilheit verglichen mit bipolaren
Transistoren.
Deshalb müssen die Schwingkreise dann "hochohmiger" ausgelegt sein.
Die von dir verwendete Schaltung ist für 100MHz und mhöher sinnvoll,
aber bestimmt nicht für 5MHz.
Für deine Frequenz nimmt man Colpitts in mit Transistor in
Drainschaltung(Kollektorschaltung).
Siehe ganz unten auf dieser Seite.
http://www.elektroniktutor.de/signale/colpitts.html
Gruß
Helmut
Dennoch bleibt Joerg Bastler.
Gruß Dieter
Nix Widerspruch. Nur eben nicht generell für alle Bastler.
--
mfg hdw
Ein Oszillator der auf Anhieb schwingt mit dem stimmt etwas nicht.
> Helmut Wabnig wrote:
>
>> Genügt nicht, einen C // über die Batterie zu legen?
>
> Was sollte das bei ltSpice bringen? Die Batterie ist ideal mit 0 Ohm
> Innenwiderstand und der Kondensator ist ebenfalls ein idealer
> Kondensator, nur mir einer Kapazität, sodaß seine Anwesenheit parallel
> zur Batterie nichts an der Schaltung ändert.
Ein idealer Kondensator parallel zu einer idealen Spannungsquelle ist
eine Singularität. Was dabei herauskommt, bleibt der Fantasie der
Schaltungssimulation überlassen.
So als Denkanregung: er enthält geladen den Energiegehalt C*U^2/2. Der
Beitrag der Spannungsquelle dazu ist Q*U = C*U^2. Ein anderes Bauteil,
das Energie aufgenommen haben könnte, existiert nicht.
--
David Kastrup
Sagt jemand der allen Ernstes meinte in Australien seien Designs fuer
240V ausreichend?
ROFL
> Im Prinzip kann man das auch alles diskret aufbauen und fuer flottere
> Sachen ist der BFS17 ein dankbarer Geselle. Aber sieh mal in der Kiste
> nach, da muesste sich doch wenigstens ein Videoverstaerker oder was in
> der Art finden, die sind nicht teuer.
Habe hier noch einen BFW92 gefunden. Nach der Anpassung des
Basiswiderstands (per Poti ausprobiert) schwingt es jetzt, sogar mit 10
MHz, in ltSpice und auf dem Steckbrett:
http://www.frank-buss.de/tmp/colpitts.zip
Vielleicht ist jetzt ein guter Zeitpunkt, mal etwas über
Arbeitspunkteinstellung usw. im The Art of Electronics nachzulesen, was
schon viel zu lange hier Staub fängt :-)
> Ansonsten sind z.B. NJM2137 nicht
> sehr teuer, rund $1 fuer einen Dual. Bias Current ist nicht so dolle,
> aber bei Micrel bekommt man fuer das Geld nur einen Amp und wenn die
> Kosten wichtig sind geht er vielleicht:
>
> http://semicon.njr.co.jp/njr/hp/fileDownloadMedia.do?_mediaId=134
So wichtig sind die Kosten nicht, wollte es nur für Hobbynachbau nicht
allzu teuer machen. Vielleicht probiere ich ja doch mal den AD8014 aus,
den es für 2,70 Euro gibt, was auch noch nicht die Welt ist. Nur die 16
Euro Photodiode wäre wohl total überdimensioniert, aber ich hoffe ja
immer noch, daß die SFH229 funktioniert.
> DC-Anteil musst Du bei offener Strecke meist kappen, denn sonst bringt
> Tageslicht oder Zimmerbeleuchtung die Sache schnell an den Poller.
Das wäre kein Problem, den optischen Weg könnte ich wohl größtenteils
gegen Fremdlicht abschirmen.
> Ein Oszillator der auf Anhieb schwingt mit dem stimmt etwas nicht.
Ja, scheint so zu sein. Habe letztens aber mal einen Verstärker mit
einem OP gebaut und der schwang ganz von alleine :-)
> Jfets haben eine sehr kleine Steilheit verglichen mit bipolaren
> Transistoren.
> Deshalb müssen die Schwingkreise dann "hochohmiger" ausgelegt sein.
> Die von dir verwendete Schaltung ist für 100MHz und mhöher sinnvoll,
> aber bestimmt nicht für 5MHz.
Ich bin da nicht auf FETs festgelegt. Mein Ziel ist eine
Datenübertragung mit 10 MBps, wobei ich eine Biphase-Codierung verwenden
werde. Da müssen die Flanken aber schon ein wenig steiler sein, damit
der CPLD die zuverlässig dekodieren kann, sodaß 100 MHz Bandbreite wohl
nicht schlecht wären. Vielleicht funktioniert das ja mit dem BFW92, den
ich hier habe, sonst werde ich vielleicht doch mal den AD8014
ausprobieren, damit sollte es dann ja keine Probleme geben. Diskret ohne
OP aufbauen ist aber schon interessant.
Arbeitspunkteinstellung nur ueber einen Widerstand ist so eine Sache,
weil das dann vom hfe des Transistors abhaengt. hfe kann ueber
verschiedene Produktionschargen streuen.
>> Ansonsten sind z.B. NJM2137 nicht
>> sehr teuer, rund $1 fuer einen Dual. Bias Current ist nicht so dolle,
>> aber bei Micrel bekommt man fuer das Geld nur einen Amp und wenn die
>> Kosten wichtig sind geht er vielleicht:
>>
>> http://semicon.njr.co.jp/njr/hp/fileDownloadMedia.do?_mediaId=134
>
> So wichtig sind die Kosten nicht, wollte es nur für Hobbynachbau nicht
> allzu teuer machen. Vielleicht probiere ich ja doch mal den AD8014 aus,
> den es für 2,70 Euro gibt, was auch noch nicht die Welt ist. Nur die 16
> Euro Photodiode wäre wohl total überdimensioniert, aber ich hoffe ja
> immer noch, daß die SFH229 funktioniert.
>
Doch, mit der sollte das gehen. Opamp Empfehlungen kann ich aber nicht
so recht geben weil ich nicht weiss was man bei Euch in den Laeden
bekommen kann.
>> DC-Anteil musst Du bei offener Strecke meist kappen, denn sonst bringt
>> Tageslicht oder Zimmerbeleuchtung die Sache schnell an den Poller.
>
> Das wäre kein Problem, den optischen Weg könnte ich wohl größtenteils
> gegen Fremdlicht abschirmen.
>
Kommt drauf an wieviel "groesstenteils" im Verhaeltnis zum Nutzsignal
ist :-)
> Arbeitspunkteinstellung nur ueber einen Widerstand ist so eine Sache,
> weil das dann vom hfe des Transistors abhaengt. hfe kann ueber
> verschiedene Produktionschargen streuen.
Soll kein Serienprodukt werden, daher könnte ein Poti doch auch gehen,
oder ist das dann nicht temperaturstabil?
> Doch, mit der sollte das gehen. Opamp Empfehlungen kann ich aber nicht
> so recht geben weil ich nicht weiss was man bei Euch in den Laeden
> bekommen kann.
Gut bestellen kann ich bei farnell.de, da die glaube ich mittlerweile
auch keinen Mindermengenzuschlag mehr haben. Aber am besten nur auf
Lager, da aus USA 20 Euro zusätzlich kostet.
> Kommt drauf an wieviel "groesstenteils" im Verhaeltnis zum Nutzsignal
> ist :-)
Ich denke das könnte ich durch zwei ineinander verschachtelte Röhrchen
abschirmen, also ein Röhrchen am Sender und z.B. eins kleineren
Durchmessers am Empfänger befestigt. Da sollte so leicht kein Licht um
die Ecke kommen.
Dann geht das. Ein BFS17 ist allerdings HF-maessig "heiss". Etwas zuviel
Kapazitaet vom Metall im Poti in die falsche Richtung und er traellert
eine Arie.
>> Doch, mit der sollte das gehen. Opamp Empfehlungen kann ich aber nicht
>> so recht geben weil ich nicht weiss was man bei Euch in den Laeden
>> bekommen kann.
>
> Gut bestellen kann ich bei farnell.de, da die glaube ich mittlerweile
> auch keinen Mindermengenzuschlag mehr haben. Aber am besten nur auf
> Lager, da aus USA 20 Euro zusätzlich kostet.
>
Fuer Dich ist es natuerlich kein Problem. Ich dachte dass es mit in die
Web-Veroeffentlichung der Optikstrecke sollte.
>> Kommt drauf an wieviel "groesstenteils" im Verhaeltnis zum Nutzsignal
>> ist :-)
>
> Ich denke das könnte ich durch zwei ineinander verschachtelte Röhrchen
> abschirmen, also ein Röhrchen am Sender und z.B. eins kleineren
> Durchmessers am Empfänger befestigt. Da sollte so leicht kein Licht um
> die Ecke kommen.
>
Bei wenigen Zentimetern Strecke sollte das gehen.
> Fuer Dich ist es natuerlich kein Problem. Ich dachte dass es mit in die
> Web-Veroeffentlichung der Optikstrecke sollte.
Das wäre auch kein Problem, da man, zumindest in Deutschland, per HBE
bei Farnell bestellen kann:
http://www.hbe-shop.de/katalog/
Falls es einer aus USA nachbauen will, wäre dann Digikey wieder gut.
Kennst du denn einen guten Op Amp, den man nehmen könnte? Den NJM2137
gibt es bei Farnell nicht und der AD8014 wäre wohl was overzided für so
einen einfachen Anwendungsfall.
Warum denn einen Zwischenhaendler zum Disti? Ihr habt doch farnell.de,
da kann man ja direkt bestellen.
> Falls es einer aus USA nachbauen will, wäre dann Digikey wieder gut.
>
> Kennst du denn einen guten Op Amp, den man nehmen könnte? Den NJM2137
> gibt es bei Farnell nicht und der AD8014 wäre wohl was overzided für so
> einen einfachen Anwendungsfall.
>
Der LT1722 und der MIC912 sollten passen, aber so einen Deal wie bei NJR
bekommt man dann nicht.
Den MIC hat Farnell allerdings nicht und der LT1722 kostet viel mehr als
bei uns. Die Suchmaschine bei denen kann man vergessen. Die von ST ist
allerdings noch schlimmer, die haben es inzwischen tatsaechlich
geschafft das "Web Design" voll in den Sand zu setzen.
> Warum denn einen Zwischenhaendler zum Disti? Ihr habt doch farnell.de,
> da kann man ja direkt bestellen.
Darf man da mittlerweile auch als Normalsterblicher bestellen? Letztens
noch war das nur Gewerbetreibenden und Studenten vorbehalten.
> Der LT1722 und der MIC912 sollten passen, aber so einen Deal wie bei NJR
> bekommt man dann nicht.
>
> Den MIC hat Farnell allerdings nicht und der LT1722 kostet viel mehr als
> bei uns.
Ok, dann wird es vielleicht wieder eine Digikey-Bestellung. Warte ich
noch was, bis ich weiss, was ich sonst noch für das Projekt brauche,
damit der Versand nicht unverhältnismäßig teuer wird.
> Die Suchmaschine bei denen kann man vergessen. Die von ST ist
> allerdings noch schlimmer, die haben es inzwischen tatsaechlich
> geschafft das "Web Design" voll in den Sand zu setzen.
Ja, die ist nicht besonders von Farnell. Liegt wahrscheinlich auch
daran, daß die die Bauteile nicht so ausgefeilt datenbankmäßig erfasst
haben, wie bei Digikey. Und ich sehe gerade, die Beschwerde an ST aus
den gesammelten Meldung von s.e.d hat scheinbar nichts geholfen, immer
noch diese nervige Flash-Animation als Produktsuche.
> immer
> noch diese nervige Flash-Animation als Produktsuche.
Wo siehst Du da Flash?
Christian
--
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.de/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA
Ok, die Suche scheinbar nicht, aber der Produktkatalog wird bei mir als
Flash-Animation angezeigt:
http://www.st.com/stonline/stappl/productcatalog/app?page=productSelector
Kann man sich da nicht fuer einen Kurs in byzantinischer Altphilologie
an der VHS einschreiben und als Student durchgehen? <floet>
>> Der LT1722 und der MIC912 sollten passen, aber so einen Deal wie bei NJR
>> bekommt man dann nicht.
>>
>> Den MIC hat Farnell allerdings nicht und der LT1722 kostet viel mehr als
>> bei uns.
>
> Ok, dann wird es vielleicht wieder eine Digikey-Bestellung. Warte ich
> noch was, bis ich weiss, was ich sonst noch für das Projekt brauche,
> damit der Versand nicht unverhältnismäßig teuer wird.
>
Hast Du mal gemessen wieviel Strom die Photodiode worst case noch
liefert? Davon noch den "Versiffungskoeffizienten" abziehen und dann
wuessten wir wieviel Verstaerkung gebraucht wird. Wobei ein Dual Opamp
natuerlich fast immer gewinnt.
>> Die Suchmaschine bei denen kann man vergessen. Die von ST ist
>> allerdings noch schlimmer, die haben es inzwischen tatsaechlich
>> geschafft das "Web Design" voll in den Sand zu setzen.
>
> Ja, die ist nicht besonders von Farnell. Liegt wahrscheinlich auch
> daran, daß die die Bauteile nicht so ausgefeilt datenbankmäßig erfasst
> haben, wie bei Digikey. Und ich sehe gerade, die Beschwerde an ST aus
> den gesammelten Meldung von s.e.d hat scheinbar nichts geholfen, immer
> noch diese nervige Flash-Animation als Produktsuche.
>
Ist traurig, ich hatte frueher bei ST manchmal gute Bauteile gefunden,
die dann auch in Kunden-Designs reinkamen. Inzwischen nicht mehr, weil
zu nervig. Da geht echt Umsatz floeten.
Es gibt uebrigens noch eine billige Loesung, auch wenn man den nicht als
TIA schalten kann: uA733. Der stammt noch aus der Zeit kurz nach den
Roemern, ist einer dieser Dauerbrenner und damit billig. NE592 muesste
auch gehen, gibt es in Europa vielleicht einfacher zu kaufen. Die kann
man nicht ohne weiteres als TIA beschalten, aber bei 10V Sperrspannung
an der SFH229 muesste sie auf rund 5pF runterkommen und dann kannst Du
als Arbeitswiderstand einige kohm drueberhaengen. Das gaebe dann schon
ganz gut Spannung und die Brandbreite reicht noch.
Und dann diese elenden Runen. Ich brauche demnaechst wieder space-rated
Klamotten, also mal geguckt was fuer zertifizierte Opamps die haben. Es
erscheint eine lange Latte mit Parametern, darueber ein gruenes Kreuz
(Hilfsorganisation?), dann ein Stern (Weihnachtsgebaeck?), ein Trichter
(Nuernberg?), ein Haus (Bausparkassenreklame?), irgendwas gelbes mit
zwei Sproesslingen, ein Briefumschlag (die Sorte zum Lecken) und ein "i"
in blauem Kreis (Fahrplanauskunft?). All dieser Aufwand fuer fuenf
Opamps an die man nicht rankommt. Na bravo.
Sorry, ich komme mit so einem <Kraftausruck zensiert> nicht zurande.
Gehen wir das wie gehabt bei LTC einkaufen, die sind von den Script
Kiddies noch nicht kaputtgemacht worden.
So, jetzt isses mir wieder besser :-)
> Frank Buss wrote:
>> Ok, die Suche scheinbar nicht, aber der Produktkatalog wird bei mir als
>> Flash-Animation angezeigt:
>>
>> http://www.st.com/stonline/stappl/productcatalog/app?page=productSelector
Hmm, offenbar bin ich bisher immer zu den ST-Produkten gekommen, ohne
den Katalog zu benutzen. Der ist wirklich ... grenzwertig, gerade weil
man so eine parametrische Suche auch problemlos ohne Flash bauen kann.
> Es
> erscheint eine lange Latte mit Parametern, darueber ein gruenes Kreuz
> (Hilfsorganisation?), dann ein Stern (Weihnachtsgebaeck?), ein Trichter
> (Nuernberg?), ein Haus (Bausparkassenreklame?), irgendwas gelbes mit
> zwei Sproesslingen, ein Briefumschlag (die Sorte zum Lecken) und ein "i"
> in blauem Kreis (Fahrplanauskunft?).
Wenn Du Deinen Mauscursor ein paar Sekundenbruchteile auf den Icons
verweilen lässt, erscheint die Erklärung. 5 der 7 Icons hätte ich
übrigens auch ohne Erklärung zuordnen können. Man kann sich natürlich
auch aus Prinzip darüber aufregen, gerade wenn's auch noch ein nicht-US
Hersteller ist.
> Kann man sich da nicht fuer einen Kurs in byzantinischer Altphilologie
> an der VHS einschreiben und als Student durchgehen? <floet>
Entsprechen die Preise bei HBE nicht denen bei Farnell (zzgl. MwSt
natürlich)? Der einzige Vorteil einer direkten Bestellung bei Farnell
wäre dann deren fixe Lieferzeit.
schau dir mal den RONJA an. Die verwenden BF908 und einen NE592
Videoverstärker. Als Sender superhelle LED's. Geht bis 10MHz. :-)
Wenn man noch alte 10MBit-AUI-Netzwerkkarten auftreiben kann, ist das ein
schönes bastelprojekt.
http://en.wikipedia.org/wiki/RONJA
Interessanterweise ist es schneller, wenn die BPW43 hochohmig(!) angekoppelt
wird. Niederohmige Widerstände als Abschluss verringern die Reichweite, da
das Rauschen durch den Widerstand ansteigt.
http://ronja.twibright.com/schematics/10M_receiver.png
M.
Ich auch, aber ueber Digikey und damit nur die Produkte die sie dort
anbieten :-)
> ... Der ist wirklich ... grenzwertig, gerade weil
> man so eine parametrische Suche auch problemlos ohne Flash bauen kann.
>
Die Motivation zu so einem Stuss gerade in grossen Firmen wird sich mir
nie erschliessen. Ist aber am Ende eh wurscht.
>> Es
>> erscheint eine lange Latte mit Parametern, darueber ein gruenes Kreuz
>> (Hilfsorganisation?), dann ein Stern (Weihnachtsgebaeck?), ein Trichter
>> (Nuernberg?), ein Haus (Bausparkassenreklame?), irgendwas gelbes mit
>> zwei Sproesslingen, ein Briefumschlag (die Sorte zum Lecken) und ein "i"
>> in blauem Kreis (Fahrplanauskunft?).
>
> Wenn Du Deinen Mauscursor ein paar Sekundenbruchteile auf den Icons
> verweilen lässt, erscheint die Erklärung. 5 der 7 Icons hätte ich
> übrigens auch ohne Erklärung zuordnen können. Man kann sich natürlich
> auch aus Prinzip darüber aufregen, gerade wenn's auch noch ein nicht-US
> Hersteller ist.
>
Heute morgen liess sich die Web Site ueberhaupt nicht mehr bedienen, hat
sich wohl von selbst "kaputtgeflasht". Ich rege mich nicht drueber auf,
ich meide solche Firmen einfach wenn sie den Zugang so schwer machen.
Ah ja, stimmt, die Maerchensteuer. Ich hatte vergessen dass die so hoch
ist. Bin inzwischen unsere acht komma irgendwas Prozent gewohnt und die
werden immer erst an der Kasse berechnet. Dafuer haben wir aber keinen
Vorsteuerabzug, ist nicht alles Gras gruener auf dieser Seite des Zaunes.
Frank Buss schrieb:
> Ich wollte mal etwas mit FETs und analogen Schaltungen experimentieren
> und habe diese Schaltung hier nachgebaut:
>
> http://de.wikipedia.org/wiki/Colpitts-Schaltung
>
> Allerdings habe ich statt den BF245A einen 2SK246 verwendet, den ich
> hier noch liegen hatte. Leider schwingt es nicht. Müsste so bei 5 MHz
> schwingen, wenn ich mich nicht verrechnet habe. Macht das der 2SK246
> noch mit? Habe im Datenblatt dazu keine Frequenzangaben gefunden.
>
> Ok, könnte natürlich auch am Aufbau liegen, aber ich habe es dann auch
> mal in ltSpice eingegeben und schwingt auch nicht (Schaltung unten). Die
> Schaltung im Examples-Verzeichnis von ltSpice, die auch colpits heisst,
> sieht auch ganz anders aus. Läuft die Schaltung in Wikipedia nur mit dem
> BF254A und was muss man ändern, um es mit dem 2SK246 zum laufen zu
> bringen, oder dem FET in der ltSpice Schaltung?
>
[LTSPICE-Simulationsfile]
bei mir schwingt Deine Schaltung ohne Probleme an, wenn ich reltol=1.e-5
und step ceiling auf 1 uS setze. Dadurch schaukelt er sich durch
numerisches Rauschen in 20 uS auf bei einer Frequenz von 6.7 MHz.
Nach meiner Erfahrung weichen Transistormodelle (nicht nur die) in
weiten Bereichen stark von der Wirklichkeit ab, deshalb wundert es mich
nicht, wenn die reale Schaltung nicht sofort funktioniert.
mfG. Winfried
Wenn ich das Modell des 2SK246 einsetze, ändert sich am Ergebnis fast
nichts:
.model J2sk246 NJF(Beta=1.07m Rs=56.76 Rd=56.76 Betatce=-.5 Lambda=2.8m
+ Vto=-2.638 Vtotc=-2.5m Cgd=10.38p M=.4373 Pb=.3905 Fc=.5
+ Cgs=6.043p Isr=112.8p Nr=2 Is=11.28p N=1 Xti=3
Alpha=10u Vk=100
+ Kf=1E-18 Af=1)
mfG. Winfried
> schau dir mal den RONJA an. Die verwenden BF908 und einen NE592
> Videoverstärker. Als Sender superhelle LED's. Geht bis 10MHz. :-)
> Wenn man noch alte 10MBit-AUI-Netzwerkkarten auftreiben kann, ist das ein
> schönes bastelprojekt.
>
> http://en.wikipedia.org/wiki/RONJA
Danke, werde ich mir mal genauer ansehen, auch wenn ich keine 1,9 km
brauche, aber generell ist die 10 MBit Übertragung scchonmal gut.
Scheint da ein paar schöne Hacks zu geben, z.B. die Ansteuerung der LED
ohne Strombegrenzung mit 15 mal 74AC04 parallel geschaltet und
Strommesswiderstand, um mit der 9 MHz Bandbreite doch noch auf 10 MBit
zu kommen :-)
> Interessanterweise ist es schneller, wenn die BPW43 hochohmig(!) angekoppelt
> wird. Niederohmige Widerstände als Abschluss verringern die Reichweite, da
> das Rauschen durch den Widerstand ansteigt.
>
> http://ronja.twibright.com/schematics/10M_receiver.png
Das klingt merkwürdig. Klar, wegen dem FET in der Schaltung vermute ich
mal, daß man es hochohmig anbinden muß, aber generell rauscht es doch
umso mehr, je höher der Widerstand ist, oder nicht?
> Matthias Weingart wrote:
>
>> Interessanterweise ist es schneller, wenn die BPW43 hochohmig(!)
>> angekoppelt wird. Niederohmige Widerstände als Abschluss verringern
>> die Reichweite, da das Rauschen durch den Widerstand ansteigt.
>>
>> http://ronja.twibright.com/schematics/10M_receiver.png
>
> Das klingt merkwürdig. Klar, wegen dem FET in der Schaltung vermute
> ich mal, daß man es hochohmig anbinden muß, aber generell rauscht es
> doch umso mehr, je höher der Widerstand ist, oder nicht?
Thermisches Rauschen hat temperaturabhängig eine feste _Leistung_.
Betrachtet man den Widerstand als Signalquelle, dann bringt er bei
Leistungsanpassung am meisten Rauschleistung in die Schaltung ein.
--
David Kastrup
> Thermisches Rauschen hat temperaturabhängig eine feste _Leistung_.
> Betrachtet man den Widerstand als Signalquelle, dann bringt er bei
> Leistungsanpassung am meisten Rauschleistung in die Schaltung ein.
Habe hier was gefunden:
http://www.elektronikinfo.de/strom/widerstandsrauschen.htm
Da steht Ur=sqrt(4*k*T0*B*R), mit k=Boltzmannkonstante, T0=Temperatur in
Kelvin, B=Bandbreite und R=Widerstandwert. Die Rauschspannung ist also
erstmal umso höher, je höher der Widerstandwert ist. Ich verstehe jetzt
noch nicht ganz den Zusammenhang mit der Leistungsanpassung.
> http://www.elektronikinfo.de/strom/widerstandsrauschen.htm
>
> Da steht Ur=sqrt(4*k*T0*B*R), mit k=Boltzmannkonstante, T0=Temperatur in
> Kelvin, B=Bandbreite und R=Widerstandwert. Die Rauschspannung ist also
> erstmal umso höher, je höher der Widerstandwert ist. Ich verstehe jetzt
> noch nicht ganz den Zusammenhang mit der Leistungsanpassung.
Die Leistung wäre dann Ur^2/R und da fällt dann das R weg.
> David Kastrup wrote:
>
>> Thermisches Rauschen hat temperaturabhängig eine feste _Leistung_.
>> Betrachtet man den Widerstand als Signalquelle, dann bringt er bei
>> Leistungsanpassung am meisten Rauschleistung in die Schaltung ein.
>
> Habe hier was gefunden:
>
> http://www.elektronikinfo.de/strom/widerstandsrauschen.htm
>
> Da steht Ur=sqrt(4*k*T0*B*R), mit k=Boltzmannkonstante, T0=Temperatur in
> Kelvin, B=Bandbreite und R=Widerstandwert. Die Rauschspannung ist also
> erstmal umso höher, je höher der Widerstandwert ist. Ich verstehe jetzt
> noch nicht ganz den Zusammenhang mit der Leistungsanpassung.
Das ist die unbelastete Rauschspannung. Der Widerstand ist
Innenwiderstand der Rauschquelle.
--
David Kastrup