weiß jemand, wie man die 50 Hz. Netzfrequenz analog halbieren bzw.
verkleinern kann, so daß man eine reine sinusförmige Spannung aus dem
Netz erhaelt?
tia,
Lijo
Du schriebst am 06.01.99 zum Thema "Wie halbiert man die 50 Hz Netzfrequenz?":
> weiß jemand, wie man die 50 Hz. Netzfrequenz analog halbieren bzw.
> verkleinern kann, so daß man eine reine sinusförmige Spannung aus
> dem Netz erhaelt?
So einfach "analog halbieren" geht nicht. Wenn Du die 25 Hz als
Klingelspannung für Telefone benötigst: Alle modernen Telefone
klingeln völlig problemlos auch mit 50 Hz (vorgeschrieben sind
ca. 20 bis 54 Hz Funktionsbereich).
Ältere Telefone klingeln allerdings nur bei 20 bis 25 Hz
optimal. Da tut es aber auch ein Rechteck.
Als Klingelspannung wird mindestens 25V (effektiv) benötigt,
besser sind 35V (eff.).
Thomas.
> Hallo Lijo!
>
> Du schriebst am 06.01.99 zum Thema "Wie halbiert man die 50 Hz Netzfrequenz?":
>
> > weiß jemand, wie man die 50 Hz. Netzfrequenz analog halbieren bzw.
> > verkleinern kann, so daß man eine reine sinusförmige Spannung aus
> > dem Netz erhaelt?
>
> So einfach "analog halbieren" geht nicht.
Wie wär's mit Halbwellengleichrichten und Filtern?
Gruß,
Andreas
--
Andreas Kabel | andrea...@desy.de
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Lijo wrote:
>
> Hallo,
>
> weiß jemand, wie man die 50 Hz. Netzfrequenz analog halbieren bzw.
> verkleinern kann, so daß man eine reine sinusförmige Spannung aus dem
> Netz erhaelt?
Was willst Du halbieren? Die Spannung halbierst Du mit nem Trafo.
Die Frequenz: mit nem mechanischen Umrichter (Motor - Generator) oder
gleichrichten und wieder Wechselrichten z.B. mit PWM 10kHz - dann
glaetten und Du hast 25 Hz.
Matthias
Falsche Richtung, das ist eine Möglichkeit zum Verdoppeln!
Mit Brückengleichrichter ergeben sich eine 100 Hz "Hügellandschaft"
und man muß nur noch den Gleichanteil mit einem Kondensator 'filtern'.
Und wenn Du nur eine Halbwelle nimmst, nutzt der Filter auch nicht
viel.
Gruß, Ed
>>Wie wär's mit Halbwellengleichrichten und Filtern?
>Falsche Richtung, das ist eine Möglichkeit zum Verdoppeln!
>Und wenn Du nur eine Halbwelle nimmst, nutzt der Filter auch nicht
>viel.
Wie wärs mit einem Halbwellenfilter mit nachgeschaltetem Komparator
(Vergleichsspannung kurz über 0V), um einen Rechteck zu erhalten? Den
kann man noch evtl. mittels Tiefpass (R/C-Glied) einem Sinus
"annähern"...
Bye... Kai
--
visit my homepage: http://privat.schlund.de/xyphro
- xyphro's electronic project page -
Eine andere Möglichkeit ist ein analoger 25-Hz-Generator, der von den
50 Hz des Netzes synchronisiert wird. Das war vor vielen Jahren die
Standardmethode, um in elektronischen Orgeln die Frequenzteiler für
die Ableitung der Einzeltöne aus einem Mutteroszillator zu realisieren.
Allerdings brauchte man da immer noch 12 Mutteroszillatoren für alle
Halbtöne. Ja, ich habe mir mal selber so eine Dr. Böhm BnT zusammen-
gelötet :-).
--
Best Regards, Dr. Peter Kittel // E-Mail:
Private Site in Frankfurt, Germany \X/ peterk @ combo.ganesha.com
>weiß jemand, wie man die 50 Hz. Netzfrequenz analog halbieren bzw.
>verkleinern kann, so daß man eine reine sinusförmige Spannung aus dem
>Netz erhaelt?
50 Hz durch zwei teilen (Flip-Flop) und damit einen VCO
(Spannungsgesteuerten Oszillator) synchronisieren.
Bis die Tage
Peter
Bye
Arndt
Walter.
Kai Gossner wrote:
> On Fri, 8 Jan 1999 15:58:38 -0000, TAN...@t-online.de (Edzard Egberts)
> wrote:
>
> >>Wie wär's mit Halbwellengleichrichten und Filtern?