>1. Wo bekommt man diese Stecker einzeln her? Bei ebay finde ich nur
Hab ich in Japan schonmal im Laden gesehen. Aber das hilft dir jetzt
wohl nicht.
Aber das koennte dir helfen:
http://www.edaboard.de/defekter-ds2501-in-dell-notebooknetzteil-t8498.html
Olaf
> 2. Welches Signal liegt auf dem "Smart Pin". Wie sind die Unterschiede der
> verschiedenen Netzteile codiert?
Bei Dell ist ein 1-Wire-IC von Dallas/Maxim angeschlossen, ein DS2501.
Details dazu lassen sich mit Google finden, auch einen Memory-Dump habe
ich schon gesehen.
Christian
--
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.de/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA
Richtig, nur bräuchte man noch ein Target, in das man den Dump schreiben
könnte. Mit PIC oder Tiny nachbauen? Na wenn man sonst nix zu tun hat...
Bei HP ist es ein eher analoger Signalpin, ich habe so ein Netzteil mal
reverse engineered - am Ausgang sitzt ein Shunt, dessen Spannungsabfall
verstärkt wird und neben der Strombegrenzung noch eine Stromsenke
steuert, die mit dem Signalpin verbunden ist. Im HP-Notebook geht dieses
Signal auf eine Schaltung aus einigen LM393-Komparatoren und ich meine
auch LM358. Wenn man bei so einem Netzteil einen Massebruch hat, holt
sich das Notebook erstmal die Masse über den Signalpin, bis die LM393
und der SMSC-Systemcontroller aufgebrannt sind :(
Beim Dell zerlegt es bei einem Wackler an Buchse oder Stecker dafür das
1Wire-IC im Netzteil. Durchdachte Technik eben.
> Da ich vom Vorgänger-Notebook noch 3 einwandfreie 19V-65W Netzteile
> besitze und zudem das Notebook (wie den Vorgänger) gerne direkt am
> hauseigenen 12V-DC-Netz betreiben würde, ....
Wie hast du das 12V-Netz realisiert?
Was machst du mit Dingen, die 9 oder 7,5 Volt benötigen bzw. kann man
irgendwie USB-Stecker damit betreiben um z.B. Handys zu laden?
>
> Ich habe also einen unter 1 beschriebenen Adapter-Stecker aufgeschnitzt
> und 22kOhm zwischen + und den Pin gelegt. Altes HP-Netzteil angesteckt:
> Erfreulicherweise zeigt das Notebook nun Netzbetrieb und "Batterie wird
> geladen" an. Real stellt sich aber heraus, dass egal ob der Rechner
> läuft oder nicht *nur* der Betrieb versorgt wird und bestenfalls 1 Watt
> in Richtung Batterie geht.
>
> Hilft da nur ein anderer Widerstandswert bzw. ein Spannungsteiler im
> Stecker? Den vergossenen Stecker des einen vorhandenen Netzteils möchte
> ich ungern aufschneiden. Im Leerlauf mißt man dort 18.6 Volt am
> Hohlstecker und knapp 8 Volt am "Smart Pin".
Was hast bei deinen 22kOhm am Smart Pin gemessen?
Laienfrage: Was wäre, wenn du ein entsprechendes "Drehpoti" statt den 22
kOhm reinhängst und probierst?
Hannes
--
Für persönliche Nachricht Reply-Adresse verwenden und "usenet" im Betreff
einfügen.
> Da ich vom Vorgänger-Notebook noch 3 einwandfreie 19V-65W Netzteile
> besitze und zudem das Notebook (wie den Vorgänger) gerne direkt am
> hauseigenen 12V-DC-Netz betreiben würde, ....
Wie hast du das 12V-Netz realisiert?
Was machst du mit Dingen, die 9 oder 7,5 Volt benötigen bzw. kann man
irgendwie USB-Stecker damit betreiben um z.B. Handys zu laden?
Artikel superseeded
>Richtig, nur bräuchte man noch ein Target, in das man den Dump schreiben
>könnte.
Es gibt von Dallas auch ein EEPROM das kompatibel zu ihren Roms
ist. Das hab ich schonmal in chinesischen Nachbauten fuer Sonyhandys
gesehen wo im Original auch ein Seriennummernchip drin war.
Olaf
Damit haben die ihre "garantierten" unique ID chips ja irgendwie selbst
ad absurdum geführt. Naja sollen sie.
> Damit haben die ihre "garantierten" unique ID chips ja irgendwie selbst
> ad absurdum geführt.
Nein, denn die ID ist natürlich weiterhin garantiert einzigartig.
Allerdings kümmert sich das Dell-Notebook afaik nicht um die ID des
Chips im dessen ROM sondern nur um den Inhalt des beschreibbaren
Speichers, in dem z.B. vermerkt ist, welche elektrische Leistung das
Netzteil aufbringen kann.
Followup nach d.s.e gesetzt.
> Ja irgendwie logisch - sonst müssten die ja einen fortlaufnden ID-Pool
> haben, der ein für alle mal für alle kompatiblen Netzteile reichen muss.
Naja, man könnte mit der garantiert einmaligen ID schon gemeine Dinge
tun, z.B. den Inhalt des beschreibbaren Speichers verschlüsseln mit
einem Schlüssel, den man aus der ID berechnet. Dann wäre es nicht
möglich, den Speicher-Dump eines bestehenden Chips in einen anderen (mit
anderer ID) zu laden. Afaik macht Dell sowas jedoch nicht.
>An 12 Volt verhält er sich aber bockiger und mag stets nicht mehr als
>300-400mA aufnehmen.
Was veranlasst dich eigentlich zu glauben das die Schaltnetzteile in
deinem Laptop welche fuer 19V designt wurden auch mit 12V klarkommen?
Das scheint mir eine sichere Methode zu sein seinen Laptop zu
verschrotten.
Olaf
Wenn der Akku 12V hat, auch 10-11, altes Akkupack knacken und 12V
einspeisen, vor der Elektronik. Schon hat der Schleppi einen zweiten
Versorgungsport. Die Idee hatte ich letztens. Dann braucht man im Auto
keinen Transverter.
Carsten
--
Salt to go
http://stefan-wirkus.de/Cartoon_Wirkus44.html