Es gibt keine Inchenöre mehr. Alles mausetot.
MIKE
--
www.oho-elektronik.de
OHO-Elektronik
Michael Randelzhofer
FPGA und CPLD Mini Module
Klein aber oho !
Kontakt:
Tel: 08131 339230
Usst.ID: DE130097310
>Da hammas wieder.
>http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,548702,00.html
>
>Es gibt keine Inchenöre mehr. Alles mausetot.
>
>MIKE
Dafür gibst Psychologen zum Saufüttern.
w.
Hah! Zitat "Schon heute gibt es nicht genug junge Ingenieure, um die
älteren zu ersetzen, warnt das Institut."
Die haben sie doch alle rausgeschmissen und jetzt jammern sie? Da
muesstet Ihr alle im Gehalt bereits weit ueber 100k Euro/Jahr liegen,
ansonsten ist dieser Artikel, um es mal in NG-Speak zu sagen, wie
ueblich reine Schwurbelei.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
> Da hammas wieder.
> http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,548702,00.html
> Es gibt keine Inchenöre mehr. Alles mausetot.
31% der Jobs werden von Sklaventreibern angeboten.
> 2007 seien 70.000 Ingenieursstellen nicht besetzt worden, knapp die Hälfte
> mehr als 2006.
Die offenen Stellen von 2006 und die offenen Stellen von 2007
ergeben zusammen mit den offenen Stellen von 2008 und den
offenen Stellen von 2005 sogar 250000 fehlende Ingenieure,
allerdings fehlt vor allem ein Journalist mit Grundkenntnissen
in Mathematik.
> koste der Fachkräftemangel unsere Volkswirtschaft jährlich der sieben
> Milliarden Euro
Klar, bei Fachkraefteschwemme koennte man so viel Lohn einsparen.
> Aufträge abzusagen
Weil FirmaA den Auftrag ablehnt, dann FirmaB denselben Auftrag
ablehnt und FirmaC den Auftrag ebenfalls ablehnt (zu wenig
Geld, zu hohe Forderungen) haben wir schon einen Verlust von
3 Auftraegen. Argh.
Abb. 8) Ingenieure: Talsohle durchschritten
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
M.Randelzhofer schrieb:
> Da hammas wieder.
> http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,548702,00.html
>
> Es gibt keine Inchenöre mehr. Alles mausetot.
Hallo,
fragt sich allerdings wieviele der Schüler wirklich durch eine
technisch-naturwissenschaftliche Schulausbildung für ein
Ingenieurstudium fit zu machen sind. Wer wirklich kein Talent für
Mathematik und Naturwissenschaften hat ist mit einem anderem Studium
oder einer anderen Ausbildung besser bedient.
Bye
Dieser Artikel koennte Fehler enthalten. Zitat "Fast 90 % der Stellen
für Elektroingenieure, die bei den Agenturen für Arbeit eingingen, waren
unbefristet."
Etwas weiter eine Graphik, die 24% Zeitarbeitsanteil anzeigt. Was ich
fuer ein High-Tech Land uebrigens ungewoehnlich hoch finde. Haben die
Firmen keine Traute mehr?
> fragt sich allerdings wieviele der Schüler wirklich durch eine
> technisch-naturwissenschaftliche Schulausbildung für ein
> Ingenieurstudium fit zu machen sind. Wer wirklich kein Talent für
> Mathematik und Naturwissenschaften hat ist mit einem anderem Studium
> oder einer anderen Ausbildung besser bedient.
Wobei das Umfeld das heute auch nicht mehr unbedingt fördert. Selten dass
z.B. in den Medien Ingenieurskunst mal positiv dargestellt wird.
Um so mehr Platz ist für selbstbewußte Wortgewaltige und aufbauschen von
Null-Ereignissen zu Sensationen. Breittreten intimer Dinge in der
Öffentlichkeit scheint höheren Stellenwert zu haben als solide Arbeit.
Lutz
--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Neu: Ethernetbox jetzt auch im 19 Zoll Gehäuse mit 12 Ports für Sensoren
Mag sein.
> Zitat "Fast 90 % der Stellen für Elektroingenieure, die bei den Agenturen für
> Arbeit eingingen, waren unbefristet." Etwas weiter eine Graphik, die 24%
> Zeitarbeitsanteil anzeigt.
Es koennte natuerlich Begruendungen dafuer geben, z.B. dass Zeitarbeitsfirmen
ihne offenen Stellen nicht dem Arbeitsamt melden.
> Was ich fuer ein High-Tech Land uebrigens ungewoehnlich hoch finde. Haben die
> Firmen keine Traute mehr?
Es geht um Lohndumping und Kostenstellen.
Die Firmen haben Tarifvertraege, und muessten neue Arbeitnehmer zu
diesen Tarifvertraegen einstellen.
Die Zeitarbeiter werden von der Zeitarbeitsfirma mit einem Bruchteil
bezahlt, also glaubt die Firma, endlich erfolgreich den Lohn gedumpt
zu haben.
Dass die Firma fuer den Zeitarbeiter mehr bezahlt, als fuer einen
nach Tarifvertrag direkt Eingestellten, spielt aber keine Rolle,
denn Ausgaben fuer Zeitarbeit werden von einem anderen Konto
abgebucht, als Loehne.
Manager und BWL'ler sind dumm, saudumm, und das ist das Prinzip
unserer Wirtschaft: Dumm und duemmer. Haben wir aus dem USA gelernt.
Der Islam wird uns hinwegfegen, der Kapitalismus bekommt den
Darwinaward.
> Wobei das Umfeld das heute auch nicht mehr unbedingt fördert. Selten dass
> z.B. in den Medien Ingenieurskunst mal positiv dargestellt wird.
"Deutschland sucht den Superingenieur", wird sicher ein echter
Gassenfeger.
Gruß Dieter
Dann sollte ein Artikel mit guter Recherche nicht zwei in sich stark
widersprechende Angaben machen. So etwas muss der Redaktion spaetestens
beim Probelesen auffallen.
>> Was ich fuer ein High-Tech Land uebrigens ungewoehnlich hoch finde. Haben die
>> Firmen keine Traute mehr?
>
> Es geht um Lohndumping und Kostenstellen.
>
> Die Firmen haben Tarifvertraege, und muessten neue Arbeitnehmer zu
> diesen Tarifvertraegen einstellen.
>
Ich war in D immer AT angestellt. Ist das bei Ingenieuren heute nicht
mehr der Fall?
> Die Zeitarbeiter werden von der Zeitarbeitsfirma mit einem Bruchteil
> bezahlt, also glaubt die Firma, endlich erfolgreich den Lohn gedumpt
> zu haben.
>
> Dass die Firma fuer den Zeitarbeiter mehr bezahlt, als fuer einen
> nach Tarifvertrag direkt Eingestellten, spielt aber keine Rolle,
> denn Ausgaben fuer Zeitarbeit werden von einem anderen Konto
> abgebucht, als Loehne.
>
Das ist einer der Gruende, warum hier so oft Consultants benutzt werden :-)
> Manager und BWL'ler sind dumm, saudumm, und das ist das Prinzip
> unserer Wirtschaft: Dumm und duemmer. Haben wir aus dem USA gelernt.
>
Hier sind Manager aber meist recht gut. Das sind immer die Leute, mit
denen ich bei Auftraegen als erstes zusammenarbeite. Zuletzt Freitag
nacht und auch dieser Manager war echt auf Zack. EMV Messungen, konnten
nur noch einen Nachttermin bekommen. Ist uebrigens ein Deutscher ;-)
> Der Islam wird uns hinwegfegen, der Kapitalismus bekommt den
> Darwinaward.
Das glaube ich nicht. Und die meisten der Kapitalisten hier glauben
nicht an Darwin ...
Vielleicht sind das unbefristete Stellen in Zeitarbeitsfirmen.
Falk
--
Volker Pispers' history of USA and terrorism mit englischen Untertiteln:
www.youtube.com/watch?v=n4H_E8b-qmo www.youtube.com/watch?v=WOZd3iCknZU
www.youtube.com/watch?v=qRWAyM26YV8 www.youtube.com/watch?v=qQ9Amuri6G8
www.youtube.com/watch?v=Z2ullkbVCL8
> "Deutschland sucht den Superingenieur", wird sicher ein echter
> Gassenfeger.
Man muss ja nicht zur Technikgläubigkeit früherer Jahre zurück, denn Technik
löst die grossen Probleme nicht. Wir werden sicher auch noch 100000
Erfindungen später wie schon vor 1000 Jahren aufeinander einschlagen.
Aber ein wenig mehr in der Richtung wäre sicher nicht verkehrt, denn auf was
soll sich unser Wohlstand in den nächsten Jahrzehnten gründen? Wollen wir
unsere ausgefeilte Bürokratie exportieren?
Könnte es nicht auch sein, daß die Zahlen gewaltig nach oben gelogen
sind ?
In Wirklichkeit die Hälfte oder nur ein Viertel gesucht wird ?
Solche Zahlen machen sich halt recht toll - wirken so dynamisch...
Wie war das doch gleich vor einigen Jahren mit der IT-Branche ?
Suchten die nicht händering. 20 oder 25 000 Ings.
Darauf kam recht schnell die Green-Card und ?
Fast keiner wurde eingestellt, bloß ein paar zum
Lohn(Gehalt)drücken....
MfG
bastian
>MaWin wrote:
>> Der Islam wird uns hinwegfegen, der Kapitalismus bekommt den
>> Darwinaward.
>
>
>Das glaube ich nicht. Und die meisten der Kapitalisten hier glauben
>nicht an Darwin ...
Wie? Glauben die etwa an Intelligent-Design?
Oh du höheres Wesen, das wir verehren! Mawin hat Recht!
Gruß Willi
Das kann man natürlich nicht ausschließen...
...
> Wie war das doch gleich vor einigen Jahren mit der IT-Branche ?
> Suchten die nicht händering. 20 oder 25 000 Ings.
Die suchen die Standart[0]-Ingenieure: Ledig, ungebunden, 15j.
Berufserfahrung, nicht älter als 40, Kenntnisse in BWL. Gehalt unwichtig
(Für den Bewerber).
Falk
[0]Standart: Etwas ekliges, an das man sich so gewöhnt hat, daß man es
für normal hält ;-)
Nein, aus Deutschland wollen die Leute im Rest der Welt hautpsaechlich
schnelle Autos. Wie lange dieser Markt bei den inflationaeren Oelpreisen
anhaelt, steht auf einem anderen Blatt.
Yes :-)
> Oh du höheres Wesen, das wir verehren! Mawin hat Recht!
>
> Gruß Willi
Und kaum wird ordentliches Salair eingefordert, gibt's urplötzlich viel
zu viele Inchenöre...
--
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de
> Nein, aus Deutschland wollen die Leute im Rest der Welt hautpsaechlich
> schnelle Autos. Wie lange dieser Markt bei den inflationaeren Oelpreisen
> anhaelt, steht auf einem anderen Blatt.
Maschinenbau läuft wohl auch ganz ordentlich, auch wenn andere da natürlich
nicht schlafen. Aber ohne ein gesundes Interesse an technischen Themen wird
es schwer da langfristig weiter mitzumischen.
Du verlangst du viel.
Recherche? Bei Journalisten? Vergiss es, gehoert nicht zum Berufsbild.
Ich hab schon Jahrzehnte keinen ordentlich recherchierten Artikel mehr
gesehen.
Der Journalist sagt dir: Kiene Zeit, kein Geld.
Ich sag dann: Kannst deine Zeitung behalten. Das weiss er. Daher gehen
immer mehr Zeitungen ein.
So ist es. Hier wird z.B. fleissig an feinster Steuerung von
Verbrennungsprozessen getueftelt und das muss man auch in Europa tun.
Nicht nur wegen der Brennstoffkosten, auch wegen immer strengeren
Abgasvorschriften. Dabei geht es nicht unbedingt um Autos.
Lutz Schulze schrieb:
> Man muss ja nicht zur Technikgläubigkeit früherer Jahre zurück, denn Technik
> löst die grossen Probleme nicht. Wir werden sicher auch noch 100000
> Erfindungen später wie schon vor 1000 Jahren aufeinander einschlagen.
Hallo,
ja, wir versuchen immer noch vergeblich Konflikte mit kriegerischen
Mitteln zu lösen. Der Fortschritt besteht darin das wir nicht mehr mit
bloßer Faust, Steinaxt, Lanze, Speer, Pfeil, Schwert, Degen, Bajonett
aufeinander losgehen sondern das wir Explosivstoffe und Elektronik dazu
benutzen den Gegner aus grösserer Distanz zu töten ohne dabei sein
Leiden und Sterben unmittelbar erleben zu müssen.
Eine wirklich intelligente Waffe die keine Gegner tötet sondern die
Konflikte löst und die Gegner zu Freunden macht haben wir noch immer nicht.
Bye
>Willi Marquart wrote:
>> Wie? Glauben die etwa an Intelligent-Design?
>
>Yes :-)
Hmm, irgendwie halte ich die Thesen vom FSM und IPU für überzeugender.
Letztlich wird die Vernunft siegen :-).
Gruß Willi
Eben. Auf diese Art hatte mich z.B. Elektor gleich nach der ersten
gekauften Ausgabe als Leser verloren. Fuer immer.
Nur für Elektronik und entwicklungs/techniknah gabs die
Schätzung daß es überhaupt nur 100k gibt ( deutscher Sprachraum,
also auch Österreich und etwas Schweiz ). Typisch abgegrenzt auf alle
die eine Fachzeitschrift/Kennzifferzeitschrift (oberhalb M&T) potentiell
lesen könnten. Selbst die Zahl scheint schon überschätzt.
Was man vermutlich relativ genau bestimmen könnte wäre die Zahl
der Leute mit DiplIng-Abschluß und Alter bis ca. 62 Jahre.
MfG JRD
> Es gibt keine Inchenöre mehr. Alles mausetot.
Falsch formuliert. Es gibt keine Ingenieure mehr in DE, die für jene
Kohle, welche die Firmen anlegen wollen, arbeiten möchten.
Mit dem Fachkräftemangel im Krankenhaus/Pflegebereich sieht's genauso aus.
Patrick
Viele davon sind jetzt in USA. Freitag wieder einen kennengelernt :-)
> Mit dem Fachkräftemangel im Krankenhaus/Pflegebereich sieht's genauso aus.
>
--
Glaubst du wirklich, daß zum Allgemeinwissen eines Urwaldkämpsehers
gehört, was ein Ing. ist?
Schließlich holt der ja auch seine großflächige Zimmerbeleuchtung bei
Geiz macht blöd.
--
mfg hdw
> Dieter Wiedmann schrieb:
>>"Deutschland sucht den Superingenieur", wird sicher ein echter Gassenfeger.
> Glaubst du wirklich, daß zum Allgemeinwissen eines Urwaldkämpsehers
> gehört, was ein Ing. ist?
Ironie wird immer sofort erkannt.
Gruß Dieter
> Manager und BWL'ler sind dumm, saudumm, und das ist das Prinzip
> unserer Wirtschaft: Dumm und duemmer. Haben wir aus dem USA gelernt.
Seit wann ehören denn zu deinem Wortschatz beschönigende Adjektive?
Schau dir mal an, was in 3-Weltstaaten inzwischen passiert. Die Leute
dort können oft nichteinmal mehr eine Schale Reis / Tag finanzieren.
Nicht das es kein Reis oder Weizen mehr gäbe, aber Spekulanten haben
wohl inzwischen sämtliche Lieferkontrakte an den Terminbörsen
aufgekauft. Es wird auf steigende Preise gewettet.
Nicht das diese Leute nicht wissen was sie damit anrichten, aber sie
fühlen sich einfach nicht mehr verantwortlich für ihr Tun.
Das ist nur möglich weil inzwischen eine immense Kapitalakkumulation in
der Hand weniger stattfindet. Es ist "überflüssiges" Kapital das nicht
mehr in Arbeit investiert wird. Diese Kapital vernichtet Arbeistplätz
und macht Lohnabhängige arm.
BTW das gleiche Spielchen läuft bei uns mit der Staatlichen
Alterversorgung ab. "Sie" wissen nicht mehr wie sie die Riesensummen
sinnvoll einsetzen können.
Diese Leute, sind nicht dumm, sie sind schlicht gefährlich. Es könnte
durchaus sein, das wir für deren "verbrecherischen" Tuns alle noch
kräftig bezahlen dürfen.
> Der Islam wird uns hinwegfegen, der Kapitalismus bekommt den
> Darwinaward.
Weniger der Islam aber eher Fundamentalisten egal ob islamisch oder
christlich. Siehe auch G.W.Bush.
--
mfg hdw
>>> Das glaube ich nicht. Und die meisten der Kapitalisten hier glauben
>>> nicht an Darwin ...
>>
>> Wie? Glauben die etwa an Intelligent-Design?
>>
>
> Yes :-)
Was gibt es denn da zu lachen? Kapitalisten sind ganz klar Idioten, die
unseren schönen Planeten kaputt machen, einen Großteil der Menschen
verarmen und hungern lassen, noch nicht einmal mit Geld umgehen können
(siehe aktuelle Bankenkrise) und dieses grottenschlechte Design für
"intelligent" halten. Ich meine, was ist schon intelligent an
- einem Auge mit blindem Fleck und Tendenz zur Netzhautablösung, der
Tintenfisch kann das besser
- einer Prostata, die im Alter fast mit Sicherheit Krebszellen entwickelt
- einer Wirbelsäulenkonstruktion, die auf Rückenschmerzen ausgelegt ist
- Einer Luftröhre, die die Speiseröhre kreuzt und Ersticken begünstigt
- Zähne, die sich bis auf den Nerv abnutzen können und nicht nachwachsen
Da gibt es bestimmt noch mehr, aber ich bin ja kein Mediziner.
Damit es nicht ganz OT wird - den Ingenieurmangel gibt es dann wohl
schon länger...
SCNR,
Ed
> und dieses grottenschlechte Design für
> "intelligent" halten.
http://www.meduni.com/angebote/medfun/medizinerwitze.html
Gruß Dieter
> Das ist nur möglich weil inzwischen eine immense Kapitalakkumulation in
>der Hand weniger stattfindet.
Tatsächlich?!
Ich finde es ein wenig komisch, daß _heute_ die Akkumulation des
Kapitals für Überraschung sorgt.
>Es ist "überflüssiges" Kapital das nicht
>mehr in Arbeit investiert wird. Diese Kapital vernichtet Arbeistplätz
>und macht Lohnabhängige arm.
Tatsächlich?!
Ich finde es ein wenig komisch, daß der Einsatz von Kapital mit dem Ziel
der Maximierung des daraus zu erwirtschaftenden Profits _heute_ für
Überraschung sorgt.
Komisch ist das insofern, als man diese gesetzmäßigen Effekte schon seit
150 Jahren problemlos nachlesen kann. So'n bärtiger Typ hat sich damals
nämlich die Mühe gemacht, den Kram halbwegs systematisch aufzuschreiben.
Naja, ein bissel aufgebläht, sollte ja ein philosophisches Werk werden.
Wenn man den bloat wegläßt, bleibt das über, was heute jedem halbwegs
wissenschaftlich Gebildeten die Analyse der letzten 150 Jahre auch dann
verraten kann, wenn er niemals das Werk diese Typen gelesen hat.
Ausnahme sind natürlich die "Wirtschaftsweisen" und ähnliche
Institutionen. Die wissen zwar sehr wohl, daß der Bartmann die
Gesetzmäßigkeiten des Kapitalismus korrekt dargestellt hat, dürfen das
aber natürlich nicht sagen...
Per se hat diese Wirtschaftsform enorme Vorteile. Sie kommt den
unterschiedlichsten Bedürfnissen sehr entgegen.
Aber, wie so oft, die Randbedingungen sind entscheidend ;-)
> Ausnahme sind natürlich die "Wirtschaftsweisen" und ähnliche
> Institutionen. Die wissen zwar sehr wohl, daß der Bartmann die
> Gesetzmäßigkeiten des Kapitalismus korrekt dargestellt hat, dürfen das
> aber natürlich nicht sagen...
>
Wessen Brötchen ich ess, dessen Lied ich sing!
--
mfg hdw
> BTW das gleiche Spielchen läuft bei uns mit der Staatlichen
> Alterversorgung ab. "Sie" wissen nicht mehr wie sie die Riesensummen
> sinnvoll einsetzen können.
Da unser umlagefinanziertes Rentensystem aus Kaiser Wilhelm Zeiten nur
Anspruchspunkte anhaeuft, kann das nicht passieren und passiert auch
nicht.
Aber die Milliarden des Versicherungsgewerbes treiben in Hedge-Fonds ihr
Unwesen, und wenn dann mal jene Renten ausgezahlt werden ist halt keiner
mehr da, der fuer das Geld noch arbeiten mag, z.B. dir das Essen kocht.
> Diese Leute, sind nicht dumm, sie sind schlicht gefährlich. Es könnte
> durchaus sein, das wir für deren "verbrecherischen" Tuns alle noch
> kräftig bezahlen dürfen.
Das tut man schon heute, mit dem Leben in Entwicklungslaendern, mit
der Zukunft der Kinder...
> So'n bärtiger Typ hat sich damals nämlich die Mühe gemacht, den Kram
> halbwegs systematisch aufzuschreiben.
Leider war sein Gegenvorschlag wenig praktikabel.
--
Manfred Winterhoff
Und gegenueber dem Volk langfristig nur mit Stacheldraht und Kalashnikov
durchsetzbar. Oder in NG-Speak, sein Gegenvorschlag funzt nicht.
Hi,
hast Du schonmal einen Tintenfisch auf dem Trockenen gesehen? Sein Auge
ist dann mangels Innendruck so weich wie ein roher Eidotter, und
"flutscht" nur noch. Damit zu gucken dürfte auch einem Doherty auf LSD
schwerfallen...
> - einer Prostata, die im Alter fast mit Sicherheit Krebszellen
entwickelt
Welches "Alter" ist wohl per Design die Zielvorgabe? Und weshalb
überhaupt eine Prostata? Na wegen der Vermehrung. Wer erstmal im
Sitzkrebsalter ist, taugt wohl kaum noch für eine Familiengründung und
sollte Platz machen....sehr intelligente Lösung.
> - einer Wirbelsäulenkonstruktion, die auf Rückenschmerzen ausgelegt
ist
Nur wenn man damit das macht, was die nicht kann. Ob Fische sich beim
Laufen weniger anstellten? Welche Art Vogel kennst du, der kriechen
kann? Ob eine Kobra irgendwann vom Schlangentanz Bandscheibenärger
kriegt?
> - Einer Luftröhre, die die Speiseröhre kreuzt und Ersticken
begünstigt
Genial, alle wichtigen Verbindungen vom Nervenzentrum zum Massezentrum
durch eine hochbewegliche Kupplung hindurch. Rate mal, welches
Konstruktionselement bei moderner Technik immer als erstes in Verdacht
kommt? Rrichtig, Stecker, Kupplungen, Kontakte...und Kabel.
> - Zähne, die sich bis auf den Nerv abnutzen können und nicht
nachwachsen
Je nun, es gbit auch Tiere mit anderer Bauart, Elefanten etwa. Oder
Eichhörnchen. Offenbar ist "unsere" Machart verbessert worden zu einem
bestimmten Zweck (Linne sei Dung). Ich vermute, weil wir deutlichst
mehr Varianz haben, wir "fressen" fast alles und probieren es bei noch
weit mehr (gib Deine Uhr mal einem Kleinkind...), und dürfen daher
etwas mehr Sorgfalt beim Kauen walten lassen. Das Eichhorn kann sich
selbst verstümmeln mit seinem Zahn, sollte der bei Überlast
abbrechen...und ein Elefant verliert irgendwann seinen letzten Zahn und
verhungert.
>
> Da gibt es bestimmt noch mehr, aber ich bin ja kein Mediziner.
Aber Mit-Mensch. Ist schon ganz gut, unsere Bauart, aus der Tatsache,
daß Du hier mittippen kannst, ist unschwer ablesbar, daß "Dein Modell"
im evolutionären Gewinnspiel bis in diese Runde gekommen ist. Siehst Du
irgendwo den Brontosaurier rumlaufen? Letztlich mal mit Nessie
geknutscht? Auf einen Trilobyten getreten? Archeopteryxfedernallergie
gehabt? Alles "ehemalige Mitspieler" mit offenbar weniger intelligentem
Design.
>
> Damit es nicht ganz OT wird - den Ingenieurmangel gibt es dann wohl
> schon länger...
Den wird es immer geben. Problematisch ist nur die Verteilung, was wir
derzeit mehr bräuchten sind "Geld-Ingenieure", also nicht Banker und
Kaufleute, sondern die mit der Kenntnis über die Monetomechanik. Ist
ganz ähnlich bei den Elektronikern, da wird auch unterschieden in die
Löter und die Informatiker (äh, Kettenraucher)...wenn es an Ingenieuren
fehlt, ist das ein klares Zeichen der Unfähigkeit der Spitzenfachleute
ihrer Branche, die, sofern sie in ihrem Beruf was taugten, selber für
Nachwuchs gesorgt hätten. Nur Trottel bilden sich ein, als einziger
Hahn auf dem Hof ewig zu leben....ein kluger Hahn zieht sich Doubles
heran, eins zum Krähen, eins zum Gesehenwerden, drei für
Doppelkopf...und eins für die Suppe....
--
mfg,
gUnther
Davor wurden Volksfeinde ausgeguckt und in Erholungslager gesteckt.
Jener Gesellschaftsentwurf ist also auch keine Alternative.
Bleiben wir bei dem was wir haben und passen die Randbedingungen
entsprechend den Erfordernissen an. Die notwendigen Änderungen sollten
sich ja inzwischen rumgesprochen haben?
--
mfg hdw
>M.Randelzhofer wrote:
>> Da hammas wieder.
>> http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,548702,00.html
>>
>> Es gibt keine Inchenöre mehr. Alles mausetot.
>>
>Hah! Zitat "Schon heute gibt es nicht genug junge Ingenieure, um die
>älteren zu ersetzen, warnt das Institut."
>Die haben sie doch alle rausgeschmissen und jetzt jammern sie? Da
>muesstet Ihr alle im Gehalt bereits weit ueber 100k Euro/Jahr liegen,
>ansonsten ist dieser Artikel, um es mal in NG-Speak zu sagen, wie
>ueblich reine Schwurbelei.
Die AG wollen wieder die "Green Card" um mit der Ausbeutung von Indern
die Preise drücken zu können! Mehr nicht!
Ausserdem kann man bald in Deutschland den "Regel ing"
schon mit 21 jahren -wiein England- bekommen!
Einschulung: mit 6 (Spart Vorschul plätze!)
Abitur nach 12 Jahren: 18
Kein Bund (da ja Ausbildung in Mangel-Beruf)!
Studium 6 Semester: voila: der Ingenieur mit 21 ist fertig!
OK, dauert noch 20 Jahre, da ja erstmal die Kinder geboren werden
müssten, die in 6 Jahren eingeschult werden könnten...
Lösung:
Ings dürfen, wie Ärzte, erst mit 68, besser mit 72 in Rente.
Rainer
--
Transparency International definiert Korruption als
Missbrauch von anvertrauter Macht zum privaten Nutzen oder Vorteil. [...]
Corruption is operationally defined as the misuse of entrusted power for
private gain. [...]
>Leider war sein Gegenvorschlag wenig praktikabel.
Das stimmt unbezweifelbar.
Allerdings hat andererseits die bloße Existenz des Versuchs eines
Gegenmodells den Kapitalismus weitaus besser gezähmt als jede Bemühung
von Regierungen kaptitalistischer Länder, Kartellämter und ähnlicher
Quatsch.
Die ganze Idee und Praxis der "Sozialen Marktwirtschaft" ist nichts
anderes als eine Folge der Existenz des Sozialismus. Und stirbt
erwartungsgemäß mit ihm.
Wir erleben es seit knapp 20 Jahren live mit. Die Protagonisten nennen
es "die Folgen der Globalisierung". Dabei ist es natürlich genau
umgekehrt, die Globalisierung ist eine direkte Folge des Zusammenbruchs
des sozialistischen Weltsystems.
Aehm, ich hatte mein erstes Projekt bereits in Asien in der Produktion,
als in Moskau noch ein eiserners Szepter geschwungen wurde.
>Aehm, ich hatte mein erstes Projekt bereits in Asien in der Produktion,
>als in Moskau noch ein eiserners Szepter geschwungen wurde.
So what?
Daß deine kleine elektronische Pißbude schon in den 70ern oder 80ern ein
paar Platinen für Hungerlöhne von Asiaten hat fertigen lassen, ist noch
keine Globalisierung.
Zur "Globalisierung" wird es erst dadurch, das es jeder ohne Rücksicht
auf die Folgen für's eigene Land macht, weil es (zumindest scheinbar)
kein Risiko mehr dabei gibt und die Gewinne hoch sind.
Aber natürlich muß auch dieser Ansatz auf lange Sicht scheitern.
Einerseits werden die Märkte in den hochentwickelten Industrieländern
mangels Kaufkraft wegbrechen (wenn kaum einer mehr ein Einkommen hat,
bröckeln notwendigerweise die Preise) und die Kulis in Asien wollen auch
irgendwann anständig leben und erkämpfen nach und nach eine anständige
Entlohnung.
Siehe Beispiel der Tigerstaaten in Südostasien. Heute investiert kaum
noch wer mit Begeisterung etwa in Südkorea oder Taiwan. Ist einfach zu
teuer geworden. Und die Karawane der Lohndumper zieht weiter. Bloß sind
irgendwann mal die Länder alle, wo sie noch hinziehen kann...
Das war nicht ich, sondern meine Kunden. Da waren auch damals schon
ziemlich grosse drunter. Schon damals gab es in Asien
Fertigungsstaetten, die waren pico bello sauber und automatisiert. Die
berechneten einem nicht 4c/Bauteil fuer das SMT Placement.
> Zur "Globalisierung" wird es erst dadurch, das es jeder ohne Rücksicht
> auf die Folgen für's eigene Land macht, weil es (zumindest scheinbar)
> kein Risiko mehr dabei gibt und die Gewinne hoch sind.
>
> Aber natürlich muß auch dieser Ansatz auf lange Sicht scheitern.
>
Nein, es wird zu einem Ausgleich zwischen arm und reich kommen. Das ist
nicht unbedingt schlecht.
> Einerseits werden die Märkte in den hochentwickelten Industrieländern
> mangels Kaufkraft wegbrechen (wenn kaum einer mehr ein Einkommen hat,
> bröckeln notwendigerweise die Preise) und die Kulis in Asien wollen auch
> irgendwann anständig leben und erkämpfen nach und nach eine anständige
> Entlohnung.
>
> Siehe Beispiel der Tigerstaaten in Südostasien. Heute investiert kaum
> noch wer mit Begeisterung etwa in Südkorea oder Taiwan. Ist einfach zu
> teuer geworden. Und die Karawane der Lohndumper zieht weiter. Bloß sind
> irgendwann mal die Länder alle, wo sie noch hinziehen kann...
>
So ist es. Irgendwann ist Schicht und schon heute scheint in China
beinahe eine galoppierende Inflation zu starten.
Nur wenn sie gerade erst angekommen sind und erschüttert feststellen,
daß auch die Mitarbeiter wissen, daß sie dorthin gegangen sind, weil
Arbeitskraft extrem wenig kostet, wird's schwierig:
http://www.auto-basar.com/autonews?d=1&a=24869&t=Streik
Mal abwarten, wann die neuen Nokia-Arbeiter auf den Trichter kommen.
> Bloß sind
> irgendwann mal die Länder alle, wo sie noch hinziehen kann...
Afrika ist groß.... Und wer Frieden in Afrika _will_, (und etwas weniger
zimperlich ist) wird den auch schaffen.
Der Lebensstandard wird sich zwangsläufig weltweit angleichen.
Eines ist unschön, das andere Diebstahl:
Es wird sich nicht alles auf unser Niveau anheben, mir der Folge, daß
wir _materielle_ Abstriche werden machen müssen.
Der Räuberbande[0] wird es überall viel besser gehen als jetzt.
Falk
[0]Konzerne, Banken und die anderen, die das Spiel der Korruption^W^Wdes
Lobbyismus spielen können.
Es geht natürlich auch darum, dass man Zeitarbeitsplätze auch einfacher
abbauen kann - kündigungsfrist 3 Wochen, oder so. Benöigt Firma x im
nächsten Jahr für ein neues Projekt gerade 50 Mann zusätzlich, kauft sie
die extern ein. Geht das Projekt den Bach runter, oder er wird erfolgreich
beendet entledigt man sich der Leute ohne große Sorgen mit Abfindungen,
Gewerkschaft, Versicherungen usw. zu haben. Ist leider immer mehr eine
Realiät in unserer profitgeilen Gesellschaft.
Als Freiberufler arbeite ich eigentlich immer so und fuehle mich
pudelwohl dabei.
Doch, es gibt einen Anfang: Das Internet.
Kommunikation verbindet, hilft einander verstehen, hilft
Konflikte vermeiden.
Wie scharf diese Waffe ist, siehst Du an der
"großen Firewall" in gewissen Ländern.
Gruß Oliver
--
Oliver Bartels + Erding, Germany + obar...@bartels.de
http://www.bartels.de + Phone: +49-8122-9729-0 Fax: -10
Die sind schon lange auf dem Trichter gekommen. Dort herrscht auch ein
ziemlicher Kampf auf dem Arbeitsmarkt. Die Leute welchseln alle 6 Monate
den Arbeitgeber wenn der nächste 100Eur drauftut und die Arbeitgeber
'klauen' sich gegenseitig die Arbeitskräfte. Denn auch dort gibt es keine
100k Ingenieure die einfach nur auf Arbeit warten.
Dann ist das ganze Gejammer um Ingenieurmangel wohl in der Tat immer
noch reiner Mumpitz. IOW es gibt ihn nicht.
Nun ja, die Angestellten der Zeitarbeitsfirma haben auch ihre Rechte.
Die werden nach Projektabschluß nicht ohne Abfindung auf die Straße gesetzt.
Der Unterschied ist ja auch nicht so schrecklich groß: Baue mal 100km
Autobahn oder einen Häuserblock.
Niemand wird dafür Personal einstellen, sondern Subunternehmer
beauftragen. Das kann der kleine Bauunternehmer nebenan sein oder eine
Zeitarbeitsfirma.
> Als Freiberufler arbeite ich eigentlich immer so und fuehle mich
> pudelwohl dabei.
Aber nicht für 30€/h (48$/h[1]). Man muß ja die Leerlaufzeiten[0]
überbrücken und so. Das Risiko ist größer, so daß man sich das mit
Familie dreimal überlegt.
Falk
[0]Rasen mähen, Segeltörn machen, fortbilden.
[1]Die Stunde hat auch in den USA 60 Minuten, nehme ich an ;-)
Die hatten i.d.R. aber auch vorher schon welche, nur eben aus Stein oder
Stacheldraht. Manchmal inklusive Kalashnikov und Selbstschussanlagen.
Es ist ein Maerchen, dass man als Arbeitgeber Schwierigkeiten hat,
Arbeitnehmern zu kuendigen.
Das geht in den ersten 2 Jahren praktisch taeglich ohne Angabe von
Gruenden (Probezeit)
und in der Folgezeit mit minimaler Frist (1 Monat bis 3 Monate, je
nach Betriebszugehoerigkeit), also meist weniger als dein Vermieter
als Kuendigungsfrist fuer deine Wohnung haben will - dir du natuerlich
nur teuer angemietet hest, um zum Job zu ziehen.
Es muss halt ein 'betriebsbedingter' Grund vorliegen, also zu wenig
Auftraege, und ab einer bestimmten Mitarbeiterzahl darf der
Arbeitgeber nicht mehr ohne Anhoerung des Betriebsrats entscheiden,
WELCHE Arbeitskraefte gehen sollen, damit persoenliche Kuendigungen
nur weil ihm deine Nase nicht gefaellt, erschwert sind.
Nicht mal eine Abfindung ist zu zahlen, obwohl das viele Leute
glauben.
Nicts ist einfacher, als die Mitarbeiterzahl den Auftraegen
anzupassen.
Allerdings haben auch die Arbeitnehmer die Vorzuege der neuen
Kuendigungsregeln erlernt, und schmeissen in der Probezeit auch
mal den Job von einem auf den naechsten Tag ohne Angabe von
Gruenden hin, da stand schon mehr als ein Arbeitgeber ploetzlich
mit grossen Augen da, dass die ewig lange Probezeit nicht nur zu
seinem Vorteil ist.
Ebenso wundert er sich, dass Arbeitnehmer, denen er schon mal
gekuendigt hat, beim naechsten Einstellungsversuch, weil
ploetzlich Auftrage vorliegen die ohne diese ERFAHRENEN und
dem Betriebsablauf vertrauten Kraefte nicht mehr zu bewaeltigen
sind, mehr verlangen als zuvor und damit die Ersparnis der paar
(Winter-)monate zunichte sind.
Alle aktuell in der Zeitung stehenden Kuendigungswellen, gegen
die sich Gewerkschaften wehren, sind nicht wegen zu geringer
Auftragslage oder negativer Profite (=Verluste), sondern weil
die teuren Tarifkraefte gegen billige Handlanger von
Zeitarbeitsfirmen ersetzt werden sollen, um die Profite noch
mehr zu Gunsten der Kapitalgeber und zu Ungusten derer, die
wirklich die Werte produzieren, zu verlangern.
--
Manfred Winterhoff
Man muss Reserven bilden. Z.B. wenn es einen mal gesundheitlich
geplaettet hat. Dicker Virus, Unfall oder so. Da gibt es keine
Lohnfortzahlung.
> Falk
> [0]Rasen mähen, Segeltörn machen, fortbilden.
> [1]Die Stunde hat auch in den USA 60 Minuten, nehme ich an ;-)
Ja, und der Tag 24 Stunden. Wenn das nicht reicht, kommt die Nacht dazu.
Hat unser Spiess immer gesagt.
Ich glaube, daß momentan noch niemand wirklich absehen kann, wie scharf
diese "Waffe" wirklich ist. Jeder, der etwas Englisch kann, kommuniziert
mit jedem. Weltweit.
> Die hatten i.d.R. aber auch vorher schon welche, nur eben aus Stein oder
> Stacheldraht. Manchmal inklusive Kalashnikov und Selbstschussanlagen.
Jetzt haben die Terror... sorry, Freiheitskämpfer PGP, VPN etc. Das
sind, um im Bild zu bleiben, Panzer, die jeden Stacheldraht niederwalzen
und über Kalaschikows und Firewall lachen.
Falk
Kaum, waehle eine beliebige Politik-Newsgroup,
bevorzugt uauf einem amerikanischen Server,
und beobachte die Hineinsteigerungen zwischen
Islamisten und Bushis.
> Wie scharf diese Waffe ist, siehst Du an der
> "großen Firewall" in gewissen Ländern.
Zwar sind in China manchmal merkwuerdige Sites
gesperrt (z.B. mal Wikipedia !!), aber es gibt
mehr Internet-Benutzer als in den USA, und vor
allem wesentlich mehr DSL-Anschluesse als im
angeblichen High-Tech-Farmer-Land.
Soo restriktiv ist es dort also nicht, vermutlich
werden sogar weniger Leute ueberwacht, als bei
uns, mit Schaeubles Terrorabwehrparanoia.
--
Manfred Winterhoff
Ausser dass in manchen Laendern kurz danach ein leichtes
Militaerfahrzeug vorfaehrt und einige Jungs in Uniform runterspringen.
>> Die hatten i.d.R. aber auch vorher schon welche, nur eben aus Stein oder
>> Stacheldraht. Manchmal inklusive Kalashnikov und Selbstschussanlagen.
>
> Jetzt haben die Terror... sorry, Freiheitskämpfer PGP, VPN etc. Das
> sind, um im Bild zu bleiben, Panzer, die jeden Stacheldraht niederwalzen
> und über Kalaschikows und Firewall lachen.
>
Hatte sie frueher auch. Nannte sich Kurzwellensender. War auf der
Empfangsseite sogar nioch getarnter, man braucht kein DSL oder so.
Na gut, China, UK und USA[0] versuchen noch, die freie Meinungsbildung
zu behindern. Die anderen lernen noch. Hierzulande will man aktuell
Bombenbauanleitungen im Internet verbietet. ROTFL.
>>> Die hatten i.d.R. aber auch vorher schon welche, nur eben aus Stein oder
>>> Stacheldraht. Manchmal inklusive Kalashnikov und Selbstschussanlagen.
>>
>> Jetzt haben die Terror... sorry, Freiheitskämpfer PGP, VPN etc. Das
>> sind, um im Bild zu bleiben, Panzer, die jeden Stacheldraht niederwalzen
>> und über Kalaschikows und Firewall lachen.
>>
>
> Hatte sie frueher auch. Nannte sich Kurzwellensender. War auf der
> Empfangsseite sogar nioch getarnter, man braucht kein DSL oder so.
Jetzt schicken die damaligen Empfänger ihre Informationen live zurück.
Und alles wird "gesendet".
Falk
[0]http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,548519,00.html
http://www.nytimes.com/2008/04/20/washington/20generals.html?scp=3&sq=pentagon&st=nyt
Es gibt sehr wohl einen Mangel an Leuten, die verstehen,
wie Technik wirklich funktioniert.
Nicht nur, wie man den Simulator anwirft.
Ich meine, Ihr macht Euch hier viel zu viel Gedanken über
Zeitarbeiter etc., an den Ecken, wo es wirklich klemmt, ist
mit Kurzfrist-Jobs auf Basis Zeitarbeit oder mit kurzfristig
beauftragten Consulants kein Blumentopf zu gewinnen.
Man kann jetzt lange darüber diskutieren, woran das liegt,
ich möchte einfach nur mal einwerfen, dass heute vielen
die Motivation fehlt, die Technik _wirklich_ verstehen zu
wollen.
Als ich mit den Mikroprozessoren angefangen hatte, da
war ein Computer etwas außergewöhnliches und wer einen
hatte oder gar einen konstruieren konnte, der war hoch
angesehen. Man konnte z.B. als Schüler oder Student
Dinge damit rechnen, für die andere selbst nach
wochenlangen Warten keinen Zugang zum Uni-
Grossrechner bekommen hätten.
Gleiches gilt für Elektronik, der Eigenbau-Verstärker
mit 2 x 100W Sinus hat schon zu Schülerzeiten einiges
hergemacht.
Entsprechend groß war die Motivation, sich im Detail mit
der Technik zu befassen und selber z.B. damit zu üben.
Und zwar so, dass es funktioniert, denn ein krächzender
Amp. macht vor Freunden keinen guten Eindruck ;-)
Heute wird das ganze eher als "Job" von oben herab
vermittelt, Schaltungen werden gnadenlos durchsimuliert,
ohne dass wirklich verstanden wird, warum man das besser
so und nicht anders macht, dazu wird vielleicht noch
Theorie schnöde gepaukt, ohne dass der Praxisbezug
vermittelt wird ("... das solltest Du verstehen, damit Dein
Amp nicht pfeift und scheppert") und ohne das wirklich
eine Chance besteht, mit den Kenntnissen etwas zu reißen.
Bei mir war es damals z.B. beim Autorouter so, dass ein
100% Autorouter quasi als heiliger Gral galt, es wurde von
irgendeinem geheimen Algorithmus bei Calay gemunkelt,
der angeblich mit Spezialhardware der einzige 100%
Router damals gewesen sei, auf Standard-Computern
galt derlei als unmöglich.
Als Student motiviert einen das natürlich zusammen mit
der Aussage eines Neben"job"-Kunden ("wenn du
das hinbekommst, dann kannst du dir sofort einen
Mercedes bestellen" - gut, es wurde ein BMW ;-) doch
extrem, sich Gedanken in der Art "da muss es doch eine
Lösung geben" zu machen. Erst viel später nach dem
Niedergang von Calay hatte ich erfahren, dass der
Algorithmus in meinem Autorouter in der Tat ein komplett
neuer Ansatz war, Leute von Calay hatten mir das erzählt
und auch den Vertriebler sonstwohin gewünscht, den
ich damals auf dem Messestand gefragt hatte, ob sie
nicht Interesse hätten ("nö, wir sind Marktführer") ...
( Btw.: Die Story als Warnung an Jörg mit seinen
ein-Jahrzehnt-Produkten, so schnell kann es gehen
und man ist weg vom Fenster ... )
Soetwas fehlt irgendwie heute, die Bunti-Bildi-Klicki
Welt macht es zu einfach und setzt auch den Einsteigern
nicht wirklich Ziele, obwohl es noch genügend
"heilige Grale" gibt. Leider ist es so, dass wirklich gute
Ideen und Erfindungen von einfaltslosen Damagern
speziell heutzutage mit "dann dumpen wir die Neuen
halt weg, wir sind eben nicht innovativ, warum sollen
andere es sein dürfen" Other Peoples Money
kaputtgemacht werden. Speziell Firmen dieser Art
fördern zudem eine reine Verhaltenselite ("ja Cheffe",
Assessment-Center usw.) und keine Leistungselite.
Elektronik-Produkte - selbst wenn sie neu sind - werden
durch diese Billisch-um-jeden-Preis zur-Not-per-
Subvention-andere-plattmachen Strategie in den Augen
der Konsumenten entwertet, und damit wird auch die
Leistung entwertet, diese zu konstruieren.
Von daher kann man verstehen, dass junge Leute sich
eher auf andere Dinge konzentrieren, mit der Konsequenz,
dass es schon einige was-soll-ich-studieren-ach-da-nehm-
ich-halt-E-Technik-da-soll-es-gute-Jobaussichten-haben
Ingenieure mit viel Diplom, aber wenig echtem Technik-
Verständnis gibt, die dann Probleme haben, einen Job
zu finden, der mehr ist, als nur "Simulatorfahrer", aber
umgekehrt ein echter Mangel eben an Leuten besteht,
die wirklich wissen, was sie da machen ...
Reguläres Einschulungsalter *ist* seit langem sechs, in einigen Ländern
wohl mittlerweile fünf. Vorschulen kenne ich nicht und gab es auch nur
in wenigen Ländern.
> Abitur nach 12 Jahren: 18
Hatte ich auch, regulär und nach 13 Jahren.
Ansonsten FACK.
Grüße, Benjamin
Aber dass macht die Allgemeinheit ja auch: anstatt gute Ware zu kaufen
gehen alle auf Geiz-ist-Geil Produkte ab.
> Als Student motiviert einen das natürlich zusammen mit
> der Aussage eines Neben"job"-Kunden
Also auch purer Zufall dass es grad der Richtige mitbekommen hat.
Siegfried
--
http://www.schmidt.ath.cx
Das kann ich (leider) nur voll bestaetigen.
> Ich meine, Ihr macht Euch hier viel zu viel Gedanken über
> Zeitarbeiter etc., an den Ecken, wo es wirklich klemmt, ist
> mit Kurzfrist-Jobs auf Basis Zeitarbeit oder mit kurzfristig
> beauftragten Consulants kein Blumentopf zu gewinnen.
>
Ok, da haben wir in Amerika eine voellig andere Philosophie. Deswegen
wohne ich jetzt hier. Wir haben das weltweit einzige (ja, es ist auch
1.5 Jahrzehnte alt...) Ultraschallgeraet mit vollelektronischem
Aufnahmekatheter mehrheitlich mit Consultants gebaut. Alle blieben bei
der Stange bis es fertig war, es entstanden dort richtige
Freundschaften. Derzeit machen wir in einem anderen Fachbereich
aehnliches, etwa 40% angestellt, 60% Consultants.
> Man kann jetzt lange darüber diskutieren, woran das liegt,
> ich möchte einfach nur mal einwerfen, dass heute vielen
> die Motivation fehlt, die Technik _wirklich_ verstehen zu
> wollen.
>
> Als ich mit den Mikroprozessoren angefangen hatte, da
> war ein Computer etwas außergewöhnliches und wer einen
> hatte oder gar einen konstruieren konnte, der war hoch
> angesehen. Man konnte z.B. als Schüler oder Student
> Dinge damit rechnen, für die andere selbst nach
> wochenlangen Warten keinen Zugang zum Uni-
> Grossrechner bekommen hätten.
>
> Gleiches gilt für Elektronik, der Eigenbau-Verstärker
> mit 2 x 100W Sinus hat schon zu Schülerzeiten einiges
> hergemacht.
>
angeber_modus
Ich habe erst locker gelassen, als bei kraeftigem Durchzug auf der
E-Guitarre zuverlaessig der 16A Automat rausflog. Das war in Europien
mit 230V.
/angeber_modus
Kurz nach "Stairway to Heaven" kam ein Auto mit blauem Pickel ...
So aehnlich habe ich das Anfang der 90er erlebt. "Nein, wir brauchen
keine Hilfe." Etwa 1996 eine Staubwolke, den Investoren riss der
Geduldsfaden. Mit Muehe verkniff ich mir die Bemerkung, dass ich es
geahnt hatte.
> ( Btw.: Die Story als Warnung an Jörg mit seinen
> ein-Jahrzehnt-Produkten, so schnell kann es gehen
> und man ist weg vom Fenster ... )
>
Da haben meine Kunden bei den meisten dieser Produkte aber auch gar
keine Angst.
[...]
Ja, ja. Dann sieh Dir mal an, aus welcher politischen Ecke das mal
wieder kommt. Fakt ist, dass die Presse hier knallhart Sachen ans
Tageslicht bringt. Der gebildete Leser weiss, welche Info-Quellen er
wofuer nutzt. Und Leute wie Christian Amanpour und ihren Kollegen lassen
sich nicht sagen, was oder wie sie berichten. Denen ist das egal, ob es
75 Armee-Reporter gibt oder nicht. Zensur gibt es hier jedenfalls nicht.
sehr passend dazu: http://blog.fefe.de/?ts=b6f21d99
XL
Ich bin selbst mit sechs eingeschult worden. What's the Problem?
Vorschule, Kindergarten, sowas brauchten wir damals nicht.
>> Abitur nach 12 Jahren: 18
>
> Hatte ich auch, regulär und nach 13 Jahren.
>
Dito.
> Ansonsten FACK.
>
Mein Rentenalter ist bereits auf 66.7 raufgesetzt worden. Driss. Mit
viel Abschlag darf ich aber auch schon mit 62. Das ist in USA
einigermassen flexibel (auch nach oben).
> Es gibt
>genügend Firmen die Riesenprofit machen, wo es genügend Arbeit gibt und die
>trotzdem nicht (intern) einstellen.
Wir haben lange gebraucht, um den Externen, der aufhören wollte,
ersetzen zu können. Neu (fest) angestellt wurde dann ein Kollege aus
Pakistan, anscheinend wollte kein Deutscher entspr. Kompetenz in so
ein Kaff zum Arbeiten.
--
Ralph.
>
> Ja, ja. Dann sieh Dir mal an, aus welcher politischen Ecke das mal
> wieder kommt. Fakt ist, dass die Presse hier knallhart Sachen ans
> Tageslicht bringt. Der gebildete Leser weiss, welche Info-Quellen er
> wofuer nutzt.
Ahja, das erklärt dann die fast 100% Zustimmung in den Medien sowie in
der Politik zu Bushs Irakabenteuer.
Und das die USA nach Sieg das Irakische Militär und Polizei aufgelöst
haben, ghörte wohl zum Kalkül.
Man stürzt die Denkmäler der vorherigen Machthaber und schon haben die
im Irak die Demokratie? Interessant ;-)
> Und Leute wie Christian Amanpour und ihren Kollegen lassen
> sich nicht sagen, was oder wie sie berichten. Denen ist das egal, ob es
> 75 Armee-Reporter gibt oder nicht. Zensur gibt es hier jedenfalls nicht.
Ja, das konnte man damals in der USA Berichterstattung vorbildlich
verfolgen.
BTW der Hass der einzelnen Glaubensrichtungen des Islam aufeinander ist
dort tradiert. Wer das nicht gebürend beachtet, will auch wie Jesus auf
dem Wasser laufen. Aber ohne zu beachten, wo die Steine liegen ;-)
Vor Kurzem hat mir ein Sunnit hier in D "gebeichtet" er hasst nichts so
sehr wie die Schiiten. In ihrem Hass auf Aleviten sind sie sich dann
wieder einig.
Und weil die deutschen Schulen ja so unmoralsich sein, schickt er seine
Kinder auf islamische Internate.
Die Folgen dieser Problematik werden wir wohl noch zu spüren bekommen.
--
mfg hdw
Heute eigentlich auch nicht nötig Aber wenn du willst das die eigenen
Kinder mal die Erfahrung machen können, mit anderen Kinder zu spielen,
wirst du sie mit dem Auto eben dorthin fahren müssen.
Un das zu ermöglichen, bieten sich Kinderkrippen, Kindergärten eben an.
> Mein Rentenalter ist bereits auf 66.7 raufgesetzt worden. Driss. Mit
> viel Abschlag darf ich aber auch schon mit 62. Das ist in USA
> einigermassen flexibel (auch nach oben).
>
Hat dir dein Pensionsds nicht gerade mitgeteilt, das du bis 70 arbeiten
darftst? Weil Pensionsfonds in Schrottimmobilien investiert hat ;-)
--
mfg hdw
M.Randelzhofer schrieb:
> Da hammas wieder.
> http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,548702,00.html
>
> Es gibt keine Inchenöre mehr. Alles mausetot.
>
> MIKE
hahahahahaha, netter witz
Matthias
...
>> Falk
>> [0]http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,548519,00.html
>> http://www.nytimes.com/2008/04/20/washington/20generals.html?scp=3&sq=pentagon&st=nyt
> Ja, ja. Dann sieh Dir mal an, aus welcher politischen Ecke das mal
> wieder kommt.
Ich verstehe: Bush-Kritiker sind links. Linke sind unglaubwürdig. Fertig
ist das Weltbild, Fakten stören nur und werden ignoriert.
Eines habe ich gelernt: Wenn ich etwas über mein Land wissen will, muß
ich die ausländische Presse lesen.
Da hat ein Befürworter des Irak-Krieges natürlich wenig Auswahl:
England, Südkorea, vermutlich China, bald wieder Italien, bis vor kurzem
Polen. Die anderen berichten nicht das Gewünschte.
Man kann natürlich die Scheuklappen anlegen und glauben, was einem
genehm ist. Man sollte das dann aber "glauben" nennen, im Sinne von
"nicht wissen".
Falk
Horst-D.Winzler schrieb:
> BTW der Hass der einzelnen Glaubensrichtungen des Islam aufeinander ist
> dort tradiert. Wer das nicht gebürend beachtet, will auch wie Jesus auf
> dem Wasser laufen. Aber ohne zu beachten, wo die Steine liegen ;-)
> Vor Kurzem hat mir ein Sunnit hier in D "gebeichtet" er hasst nichts so
> sehr wie die Schiiten. In ihrem Hass auf Aleviten sind sie sich dann
> wieder einig.
Hallo,
denke mal in der Geschichte etwas zurück, wie war das mit Katholiken,
Protestanten, Hugenotten, Calvinisten, Anglikanern untereinander?
In Nordirland dauert es immer noch an.
Hass zwischen verschiedenen christlichen Glaubensrichtungen konnten und
können wir auch sehr gut.
Bye
MaWin schrieb:
> Zwar sind in China manchmal merkwuerdige Sites
> gesperrt (z.B. mal Wikipedia !!), aber es gibt
> mehr Internet-Benutzer als in den USA, und vor
> allem wesentlich mehr DSL-Anschluesse als im
> angeblichen High-Tech-Farmer-Land.
Hallo,
nun ja, DSL ist doch für dünn besiedeltes Land mit grossen Distanzen
zwischen Teilnehmer und seiner Vermittlungsstation auch nicht so geeignet.
Bye
> Als Student motiviert einen das natürlich zusammen mit
> der Aussage eines Neben"job"-Kunden ("wenn du
> das hinbekommst, dann kannst du dir sofort einen
> Mercedes bestellen" - gut, es wurde ein BMW ;-)
Würdest du - ich hoffe in einer möglichst fernen Zukunft - dein Erbe
sein, könntest du dir den Mercedes wohl mal nebenbei aus der Portkasse
bezahlen.
Nur dann hättest du die Freude über die Erfolge nicht gehabt. Im
Nachhinein ist wohl der BMW der weitaus bessere Mercedes gewesen.
> Elektronik-Produkte - selbst wenn sie neu sind - werden
> durch diese Billisch-um-jeden-Preis zur-Not-per-
> Subvention-andere-plattmachen Strategie in den Augen
> der Konsumenten entwertet, und damit wird auch die
> Leistung entwertet, diese zu konstruieren.
Sie, lieber Kunde, können nach Bezahlens unseres Super einmaligen
Angebots, diese Gerät gleich an der Kasse lassen.
Wir übernehmen gegen eine geringe Gebühr sogleich die Entsorgung.
Wer denkt noch selber. Unseren Spezialisten in Fernost übernehmen das
gern für Sie.
Leben Sie, lieber Kunde, nach unserer Devise: "Geiz macht blöd"
Sie müssen sich bei unserem Rundum-Sorglos-Angebot um nichts mehr kümmern.
--
mfg hdw
>> So'n bärtiger Typ hat sich damals nämlich die Mühe gemacht, den Kram
>> halbwegs systematisch aufzuschreiben.
>
> Leider war sein Gegenvorschlag wenig praktikabel.
Das liegt aber auch daran, wie damit umgegangen wurde - ein paar gute
Ideen und Erkenntnisse als philosophisches Werk können nicht 1:1
quasireligiös in die Praxis umgesetzt werden. Ich halte "Ideologie"
grundsätzlich für unbrauchbar, weil jeder Plan an der Praxis scheitert
und kontinuierlich angepasst werden muss. Es ist vernünftig, Ziele zu
setzen, aber gerade bei komplexen Sachen wie "Gesellschaften" gibt es
keine "Universallösung", sondern man muss herumprobieren und ständig
nachjustieren, im Notfall sogar komplett neue Ansätze fahren.
Deshalb halte ich unser Parteiensystem auch für überholt - so etwas wie
z.B. "Sozialdemokratie" ist ein historischer Begriff und es wäre viel
besser, wenn man nicht zwischen vernagelten Parteien und ihren
Spitzenarschlöchern, sondern zwischen unterschiedlichen Programmen
wählen könnte, die dann auch umgesetzt werden müssen. Bis zur nächsten
Wahl (die dann ruhig jährlich stattfinden könnte), wo der Kurs validiert
und gegebenenfalls wieder unter mehreren geänderten Lösungswegen gewählt
werden muss. Das heute praktizierte "ballistische Prinzip" - eine Sache
wird auf den Weg gebracht, in Gesetze gegossen und muss dann genau so
funktionieren, ist offensichtlich unbrauchbar. Gesetze sollten nicht nur
verabschiedet, sondern auch korrigiert und zurückgenommen werden - das
findet leider nicht statt. Naja, fiel mir gerade so ein.
Ed
> Als ich mit den Mikroprozessoren angefangen hatte, da
> war ein Computer etwas außergewöhnliches und wer einen
> hatte oder gar einen konstruieren konnte, der war hoch
> angesehen.
Das halte ich für Geschichtsverfälschung - man wurde als durchgeknallter
Freak eingestuft und die meisten Leute hatten nicht das geringste
Verständnis dafür, dass sich jemand mit so etwas beschäftigt. Als dann
plötzlich alle mit Computern umgehen mussten, wurde man zwar als
nützlich, aber immer noch als bekloppt angesehen. Selbst heute ist
"Nerd" nicht unbedingt ein Kosewort und so vor 30 Jahren war das noch
viel schlimmer!
Nein. Systeme, die nicht inherent sicher und selbstregulierend sind,
sind halt untauglich als Gesellschaftsmodell.
> nachjustieren, im Notfall sogar komplett neue Ansätze fahren.
Ach, Revolutionen machen so viel kaputt, alles anders und nichts besser.
> Deshalb halte ich unser Parteiensystem auch für überholt
Ist es auch, seit ueber 100 Jahren weiss man, wie man eine Bevoelkerung
dazu bringt, das zu waehlen, was man haben will, die Demokratie ist nur
noch Alibi, die Politikrichtung eines Landes wird woanders entschieden,
in Wirtschaftsgremien.
Daher wird ein Kohl abgesetzt, wenn er der Wirtschaft nicht mehr dienen
will, und ein Schroeder, als der Genosse der Bosse sich das erste mal
fragte, ob das wirklich alles so gut ist, was ihm seine Spindoctors
einredeten. Merkel war allerdings ein Unfall, man hat nicht damit
grerechnet, dass Schroeder vorzeitig das Handtuch wirft und hatte noch
keine genehme Alternative aufgebaut.
> Gesetze sollten nicht nur verabschiedet, sondern auch korrigiert und
> zurückgenommen werden
Werden sie. Quasi taeglich. Immer wenn derjenige, zu dessen Vorteil das
letzte Gesetz geformt war, in Ungnade faellt bzw. bei Bestchungsgeldern
ueberboten wurde, gibt es ein neues oder anderes Gesetz.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
> sondern zwischen unterschiedlichen Programmen
> wählen könnte, die dann auch umgesetzt werden müssen. Bis zur nächsten
> Wahl (die dann ruhig jährlich stattfinden könnte), wo der Kurs
> validiert
Dann würden diese Programme das Schicksal der heutigen Parteiprogramme
teilen: als Entscheidungsgrundlage zu unspezifisch und zu unverbindlich
- da ja jederzeit änderbar.
Der Rest wären dann kurz laufende Programme rein und raus grad wie es
die jeweiliger Popularität am Wahltag hergibt.
> Das heute praktizierte "ballistische Prinzip" - eine Sache
> wird auf den Weg gebracht, in Gesetze gegossen und muss dann genau so
> funktionieren, ist offensichtlich unbrauchbar.
Genau das wird ja nicht gemacht - eine Reform ist abgeschlossen wenn das
Gesetz in Kraft ist - ob dieses genau so funktioniert ist schon nicht
mehr Teil der Problemlösung.
Siegfried
--
http://www.schmidt.ath.cx
LOL. Ich halte ein solches Gesellschaftsmodell genauso für einen
Wunschtraum wie den Kommunismus. Aus den gleichen Gründen übrigens.
Menschen sind von Natur aus egoistische Arschlöcher.
XL
>>Nein. Systeme, die nicht inherent sicher und selbstregulierend sind,
>>sind halt untauglich als Gesellschaftsmodell.
>
>
> LOL. Ich halte ein solches Gesellschaftsmodell genauso für einen
> Wunschtraum wie den Kommunismus. Aus den gleichen Gründen übrigens.
> Menschen sind von Natur aus egoistische Arschlöcher.
Insofern ist Homo *sapiens* ähnlich aufzufassen wie PMPO.;-)
Gruß Dieter
Daher nutzen real existierende Systeme diese Eigenschaft,
um sich zu regulieren.
--
Manfred Winterhoff
So schlimm ist es nicht. Aber die Interessen der Firma und des Managers
decken sich halt nicht.
Und deshalb handelt ein Manager nicht im Interesse der Firma und deren
langfristigen Erfolgs.
Hallo,
träum weiter.
Bernd Mayer
--
Schäuble, wenns Dir hier nicht gefällt, dann geh doch nach drüben!
Vulgo auseinanderzubrechen bzw aus der Geschichte abzumelden.
--
mfg hdw
Mhm, wissen das auch die Stellvertreter des Himmels oder die, die sich
dafür halten bzw so aufführen? ;-)
--
mfg hdw
Aem, denen die haben wird gegeben, denen die wenig ihr Eigen nennen,
dürfen sich dann befreit fühlen.
Frei nach dem Buch der Bücher, zumindest dem meist übersetzten ;-)
--
mfg hdw
Hallo,
die meisten der Kriege in Afrika werden werden aus dem Ausland
finanziert wegen knallharter Interessen an Rohstoffen z.B. Diamanten.
Die Waffen und Munition kommen im Austausch dafür aus dem Ausland.
http://news.bbc.co.uk/hi/english/static/in_depth/africa/2001/guinea_crisis/
http://en.wikipedia.org/wiki/Blood_diamonds
http://www.un.org/peace/africa/Diamond.html
http://www.washingtonpost.com/wp-srv/inatl/daily/oct99/sierra16.htm
http://www.markswatson.com/WebSite/diamonds.htm
Als Elektroniker hat man oft auch mit der Rüstungsindustrie zu tun und
trägt damit auch Verantwortung dafür was in der Firma produziert wird.
Und die Waschmaschinen kamen gar von hinter dem eisernen Vorhang,
aber es war halt noch keine Globalisierung, wie sie der
Raubtierkapitalismus heute hervorbrungt, sondern bloss Handel.
> Zur "Globalisierung" wird es erst dadurch, das es jeder ohne Rücksicht
> auf die Folgen für's eigene Land macht
Und das ist im Prinzip gut: Kein Patriotismus, kein Nationalismus,
sonder Tomaten dort anbauen, woe sie am besten wachsen, und Erze dort
foerdern, wo sie an einfachsten abbaubar sind,
und Produktionsarbeit dort hin, wo die Leute am aermsten sind und
daher das Geld am noetigsten brauchen.
Fuehrt nicht zu einer gleichmachenden sozialistischen Welt, aber
schon zu weltweit gleichem Lohn fuer gleiche Arbeit, nicht ganz
ungerecht, denn in Folge muessten auch die Preise gleichziehen.
Dummerweise klappt das nicht so. Reiche Deutsche geben nichts von
ihrem Reichtum ab sondern werden im Schnitt sogar 2000 EUR pro
Jahr reicher (im Schnitt :-), arme Afrikaner werden noch aermer,
der eine Dollar von dem sie am tag leben muessen hat die Haelfte
an Wert (umgerechnet in Reiskoernor oder so) verloren.
> Bloß sind irgendwann mal die Länder alle, wo sie noch hinziehen
> kann...
Nein, dann ist Deutschland wieder attraktiv weil verarmt und Leute
fuer 1 EUR echt reinhauen.
Die Trennung wird eher nach GlobalPlayer und KLeinhansel laufen,
schon heute sind Gehaelter der grossen Konzerne jenseits von gut
und boese und stehen in keinem Bezug mehr zur Arbeitsleistung,
waehrend Geringverdiener schuften ohne davon leben zu koennen,
beides egal ob in Deutschland oder China.
--
Manfred Winterhoff
>> Das heute praktizierte "ballistische Prinzip" - eine Sache
>> wird auf den Weg gebracht, in Gesetze gegossen und muss dann genau so
>> funktionieren, ist offensichtlich unbrauchbar.
>
> Genau das wird ja nicht gemacht - eine Reform ist abgeschlossen wenn das
> Gesetz in Kraft ist - ob dieses genau so funktioniert ist schon nicht
> mehr Teil der Problemlösung.
Ähm, ja. Ich dachte, ich hätte genau das oben geschrieben - die
Validierung muss Teil der Problemlösung werden - Rückkopplung und
Regulierung fehlen.
Aha, gleich gerafft, was ich meine! :o)
Hast Du eine bessere Idee, wie man "inherent sicher und
selbstregulierend" in eine Gesellschaft einbringt?
>> nachjustieren, im Notfall sogar komplett neue Ansätze fahren.
>
> Ach, Revolutionen machen so viel kaputt, alles anders und nichts besser.
Nein, ich will doch nun wirklich nicht alles auf den Müll werfen, oder
gar etwas kaputt machen, nur Sachen ändern, die offensichtlich nicht die
gesetzten Ziele erreichen. Mir fällt da gerade die Gesundheitsreform ein
- sollte Geld sparen, klappt nicht, also Verantwortliche feuern und was
Neues ausprobieren, z.B. Kassenärztliche Vereinigung und Apotheken
angehen. ;o)
Oder der Arbeitsmarktkladderadatsch - da haben scheinbar ausgerechnet
die verlachten Ich-AGs etwas gebracht, der Rest ist Müll.
Also wenn vorher gesetzte Ziele nicht erreicht werden, nicht mehr vom
gleichen ausprobieren, oder alles einfach weiter laufen lassen, sondern
reagieren. Dazu muss man natürlich die Interessengruppen heraus halten.
>> Gesetze sollten nicht nur verabschiedet, sondern auch korrigiert und
>> zurückgenommen werden
>
> Werden sie. Quasi taeglich. Immer wenn derjenige, zu dessen Vorteil das
> letzte Gesetz geformt war, in Ungnade faellt bzw. bei Bestchungsgeldern
> ueberboten wurde, gibt es ein neues oder anderes Gesetz.
*g* - zynisch, aber wahr.
Gruß,
Ed
Hallo,
die meisten der Kriege in Afrika werden aus dem Ausland finanziert wegen
> Es ist ein Maerchen, dass man als Arbeitgeber Schwierigkeiten hat,
> Arbeitnehmern zu kuendigen.
Naja, bei so einigen Tarifverträgen gibt es schon mal Festlegungen,
dass Leute für einige Jahre nicht gekündigt werden dürfen.
> Das geht in den ersten 2 Jahren praktisch taeglich ohne Angabe von
> Gruenden (Probezeit)
Korrektur: <=6 Monate
> und in der Folgezeit mit minimaler Frist (1 Monat bis 3 Monate, je
> nach Betriebszugehoerigkeit), also meist weniger als dein
Bis 2J sind es 1 Monat.
Sehr beliebt sind (besonders auch bei oeffentlich Rechtlichen) die 2
Jahresverträge die 3 mal verlängert werden. Danach (also 8J) sitzt der
Uni-Mitarbeiter dann auf der Strasse.
> Allerdings haben auch die Arbeitnehmer die Vorzuege der neuen
> Kuendigungsregeln erlernt, und schmeissen in der Probezeit auch
> mal den Job von einem auf den naechsten Tag ohne Angabe von
> Gruenden hin, da stand schon mehr als ein Arbeitgeber ploetzlich
> mit grossen Augen da, dass die ewig lange Probezeit nicht nur zu
> seinem Vorteil ist.
Probezeit muss ja nicht vereinbart werden.
M.
> Hast Du eine bessere Idee, wie man "inherent sicher und selbstregulierend" in
> eine Gesellschaft einbringt?
It's not my job. Sonst haett ich Politologie studiert.
> Mir fällt da gerade die Gesundheitsreform ein - sollte Geld sparen, klappt
> nicht
Wie kommst du darauf?
Weil du glaubst, was dir im Fernsehen erzaehlt wurde?
Die sollte den Anteil des Medizinsektors am Brittosozialprodukt
erhoehen, was phantastisch gelungen ist.
> Oder der Arbeitsmarktkladderadatsch - da haben scheinbar ausgerechnet die
> verlachten Ich-AGs etwas gebracht, der Rest ist Müll.
'Was gebracht' ist relativ. Den Personalserviceagenturen hat die
Arbeitsmarktreform satte Gewinne gebracht. Lobbyarbeit zahlt sich aus.
--
Manfred Winterhoff
> Soetwas fehlt irgendwie heute, die Bunti-Bildi-Klicki
> Welt macht es zu einfach und setzt auch den Einsteigern
> nicht wirklich Ziele, obwohl es noch gen gend
> "heilige Grale" gibt. Leider ist es so, dass wirklich gute
> Ideen und Erfindungen von einfaltslosen Damagern
Naja, es gibt sie schon noch die Freak. 3 Jungs hier vom Gym um die
Ecke - 3. Platz beim Nachwuchsrobocup (WM!), aber nicht mal ct hat da
vollständig drüber berichtet. Ist auch ein Spezialgym (Technikrichtung)
und die haben NC, nicht alle die hin wollen, werden genommen.
Aber die Elektronik ist heute nicht so das Bastlerfeld; dann eher
Computer und Netze; viele Nachwuchsfreaks stecken ja in
Opensourceprojekten mit drin etc.. Da es auch bei der Entwicklung von
Hardware immer mehr in Richtung Software geht (fast in jedem Gerät ist
ein Prozessor drin, der >>50% der Mannzeit belegt), ist das nicht so
verkehrt, zumindest in Softwarerichtung schon mal ne gute Basis zu
haben.
Aber es sind eben Freaks, belächelt vom Durchschnitt; das war damals
nicht anders als heute.
M.