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F: Drucksensor wasserdicht ?

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Martin Engelhardt

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Jun 30, 1999, 3:00:00 AM6/30/99
to
Hallo,

ich will den Pegelstand (Regenwasser) meiner Zisterne mittels eines
wasserdichten Drucksensors der am Boden liegt ermitteln.
Als Anzeige könnte dann z.B. ein Widerstandsmesser dienen.
Wo bekommt man so einen Drucksensor, oder weiß jemand eine andere
Möglichkeit?

mfg Martin

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anon...@draeger.com

unread,
Jun 30, 1999, 3:00:00 AM6/30/99
to
Du brauchst nur ein Rohr bis unten in die Zisterne reichen zu
lassen. Wenn Du am oberen Ende (im trockenen) einen Drucksensor
luftdicht anschließt, kannst Du ohne große Umstände den Druck messen.
Für Deinen Anwendungsfall benötigst Du einen
Differenzdrucksensor. Sogar C****d hat einen geeigneten im Programm,
der vielleicht wegen seiner hohen Genauigkeit etwas zu teuer ist.

--
Draeger Medizintechnik GmbH
Arno Morbach Tel.:(+49) 451 882 3015
Moislinger Allee 53-55 Fax: (+49) 451 882 2856
23542 Luebeck, Germany Mail: arno.m...@draeger.com

Thomas Goebel

unread,
Jun 30, 1999, 3:00:00 AM6/30/99
to
(Kollege) Martin Engelhardt frug:

> ich will den Pegelstand (Regenwasser) meiner Zisterne mittels eines
> wasserdichten Drucksensors der am Boden liegt ermitteln.
> Als Anzeige könnte dann z.B. ein Widerstandsmesser dienen.
> Wo bekommt man so einen Drucksensor, oder weiß jemand eine andere
> Möglichkeit?

...also ich habe einen Ultraschall-Entfernungsmesser (von BOSCH, DUS20
;-)) genommen, geöffnet, 20m FS-Koaxkabel probeweise zwischen US-
Transmitter und LP geschaltet, diverse Entfernungen überprüft - und für
gut befunden. Seitdem sitzt der Transmitter in der Zisterne (im
Trockenen) und der Rest des Messers an der Pumpensteuerung. Per
Knopfdruck wird der Pegelstand (leider reziprok) angezeigt.

Schöne Grüße aus Frankfurt am Main
--
Thomas Goebel, Abt. UC-PN/MTS, BOSCH Telecom GmbH, D-60277 Frankfurt/M
+49-69-7505-2168, Fax +49-69-7505-4116, mailto:thomas...@gmx.net
______________________________________________________________________
This note does not necessarily represent the position of BOSCH Telecom
GmbH. No liability or responsibility for whatever will be accepted.

Helmut

unread,
Jun 30, 1999, 3:00:00 AM6/30/99
to
hi Martin

hab noch nie in einer NG geantwortet (hoffentlich mach ich nicht alles
falsch)

wenn du eine Zwillingsleitung in die Zisterne legst (von unten nach oben
gespannt)
so ändert sich bei steigendem oder fallendem Wasserstand die Kapazität der
Leitung
(unterschiedliche Dielektrizitätskonstante von Wasser u. Luft)
wenn du diesen "Kondensator" an den 555er hängst (Schaltung ist leicht zu
finden oder bekannt) hast du eine dem Füllstand proportionale Frequenz.

cu Helmut Irrer
din-...@telecom.at

Martin Engelhardt schrieb in Nachricht
<7lcnfu$2tp$1...@news.fr.internet.bosch.de>...
>Hallo,


>
>ich will den Pegelstand (Regenwasser) meiner Zisterne mittels eines
>wasserdichten Drucksensors der am Boden liegt ermitteln.
>Als Anzeige könnte dann z.B. ein Widerstandsmesser dienen.
>Wo bekommt man so einen Drucksensor, oder weiß jemand eine andere
>Möglichkeit?
>

>mfg Martin
>
>

Uwe Hercksen

unread,
Jun 30, 1999, 3:00:00 AM6/30/99
to
On Wed, 30 Jun 1999 11:19:12 +0200, "Martin Engelhardt"
<Martin.E...@de.bosch.com> wrote:

>Hallo,
>
>ich will den Pegelstand (Regenwasser) meiner Zisterne mittels eines
>wasserdichten Drucksensors der am Boden liegt ermitteln.
>Als Anzeige könnte dann z.B. ein Widerstandsmesser dienen.
>Wo bekommt man so einen Drucksensor, oder weiß jemand eine andere
>Möglichkeit?
>

Es gibt "preiswerte" Drucksensoren für Differenzdrücke von 0 bis 345
mbar, für etwa 3,45 m Füllhöhe. Oder 0 bis 1034 mbar für 10,34 m
Von SenSym, um die 60 DM

Die haben aber keine Temperaturkompensation, keine Kalibrierung und
sind nur für nicht agressive Gase und Flüssigkeiten.

Und dann gibt es auch kalibrierte, temperaturkompensierte
Drucksensoren im Edelstahlgehäuse mit Mebrantrennung für agressive
Flüssigkeiten, um die 500 DM

Wenn die Messung unabhängig vom Luftdruck sein soll, sollte es ein
Differenzdrucksensor sein, der zwei Anschlüsse für den zu messenden
Druck und den Bezugsdruck, den Luftdruck der Umgebung hat.
Dann ist es aber mit einem auf dem Boden der Zisterne liegenden Sensor
nicht getan.
Bei einfacheren und preiswerten Sensoren sind die Anschlüsse auch
nicht gegen das Wasser geschützt.

Bei manchen Sensoren sind nur nichtionische Flüssigkeiten zugelassen,
also kein Wasser. Ob Regenwasser als nicht agressive Flüssigkeit gilt?
Leider nein, ich fand den Zusatz: Wasser ist als agressive Flüssigkeit
anzusehen.

Wenn man einen preiswerten Sensor verwenden will, muss man sich also
selber eine geeignete Medientrennung bauen, die das Wasser vom Sensor
zuverlässig fernhält ohne dabei den Druck zu sehr zu verfälschen.
Für Linearisierung, Temperaturkompensation, Verstärkung und Anzeige
muss man aber dann noch selber sorgen.

Bye,

Uwe Hercksen
--------------------------------------------------
Elektronikwerkstatt Uni. Erlangen
Cauerstr. 5
D91058 Erlangen

Martin Engelhardt

unread,
Jun 30, 1999, 3:00:00 AM6/30/99
to
Danke Helmut,

nicht schlecht die Idee. Nur ändert sich auch die Kapazität, wenn die
Leitung oxidiert. Ich habe keine Lust, die Anzeige dementsprechend laufend
neu zu kalibrieren.

mfg Martin

Uwe Hercksen

unread,
Jun 30, 1999, 3:00:00 AM6/30/99
to
On 30 Jun 1999 11:39:04 GMT, anon...@draeger.com wrote:

>Du brauchst nur ein Rohr bis unten in die Zisterne reichen zu
>lassen. Wenn Du am oberen Ende (im trockenen) einen Drucksensor
>luftdicht anschließt, kannst Du ohne große Umstände den Druck messen.

Hallo,

nicht schlecht die Methode.

Bei etwas tieferen Zisternen stört aber die Kompressibilität der Luft.
Bei 10 m ist der Messfehler dadurch schon ordentlich, bei 1 bis 3 m
kann man ihn wohl eher tolerieren.
Ich habe ausgerechnet: 10 m tief und voll, Druckmesser zeigt statt 100
% Füllstand nur 38 % an.
Eine Temperaturabhängigkeit entsteht dadurch auch noch.

Die beiden Fehler kann man vermeiden in dem man am unteren Ende des
Rohrs einen geeigneten luftgefüllten Balg oder Ballon anbringt. Der
muss aber so bemessen sein das er nie prall gefüllt und nie leer wird.
Er darf dem Druck auch keinen Widerstand entgegen setzen und keinen
zusätzlichen Druckunterschied erzeugen. Die Höhe dieses Balgs muss
gegenüber der Zisternentiefe vernachlässigt werden können.

Grüsse nach Lübeck.

Matthias Weißer

unread,
Jun 30, 1999, 3:00:00 AM6/30/99
to

Martin Engelhardt <Martin.E...@de.bosch.com> schrieb in im
Newsbeitrag: 7ld3h9$d5t$1...@news.fr.internet.bosch.de...

> Danke Helmut,
>
> nicht schlecht die Idee. Nur ändert sich auch die Kapazität, wenn die
> Leitung oxidiert. Ich habe keine Lust, die Anzeige dementsprechend laufend
> neu zu kalibrieren.
>

Edelstahlrohre?


--
Cy....

Matthias Weißer
DT...@GMX.de

Gerhard Leismann

unread,
Jul 1, 1999, 3:00:00 AM7/1/99
to

Martin Engelhardt wrote:

> Hallo,
>
> ich will den Pegelstand (Regenwasser) meiner Zisterne mittels eines
> wasserdichten Drucksensors der am Boden liegt ermitteln.
> Als Anzeige könnte dann z.B. ein Widerstandsmesser dienen.
> Wo bekommt man so einen Drucksensor, oder weiß jemand eine andere
> Möglichkeit?
>

> mfg Martin

Hallo !

Zu dem Thema Füllstandsmessung in Regenwasserspeicher haben wir
uns auch schon einige Gedanken gemacht.
Was dabei raus kam findet man unter:
http://www.htw.uni-sb.de/fb/e/mitarbeiter/schwindt/rw_nu/rwn_0.htm

mfg Gerhard

Heinz Saathoff

unread,
Jul 2, 1999, 3:00:00 AM7/2/99
to
In article <7ld3h9$d5t$1...@news.fr.internet.bosch.de>, Martin Engelhardt
says...

> nicht schlecht die Idee. Nur ändert sich auch die Kapazität, wenn die
> Leitung oxidiert. Ich habe keine Lust, die Anzeige dementsprechend laufend
> neu zu kalibrieren.

Einfach isolierte Leitungen verwenden, auch um die ohmsche Komponente durch
die leichte Leitfähigkeit des Wassers zu vermeiden.

Gruß, Heinz

Michael Schoeberl

unread,
Jul 5, 1999, 3:00:00 AM7/5/99
to
Hallo ihr!

[...]
>> Wo bekommt man so einen Drucksensor, oder weiss jemand eine andere
>> Moeglichkeit?

> wenn du eine Zwillingsleitung in die Zisterne legst (von unten nach oben

> gespannt) so aendert sich bei steigendem oder fallendem Wasserstand die
> Kapazitaet der Leitung (unterschiedliche Dielektrizitaetskonstante von
> Wasser u. Luft) wenn du diesen "Kondensator" an den 555er haengst
> (Schaltung ist leicht zu finden oder bekannt) hast du eine dem Fuellstand
> proportionale Frequenz.

also wir haben hier so ein Ding (zur Anzeige, daran ist die
Trinkwassernachspeisung gekoppelt) mit 2 Draeten die bis zum Boden in die
Zisterne haengen - und ich kann euch sagen - das funktioniert beim besten
Willen nicht zuverlaessig (bei uns!)

hin und wieder ist die Zisterne leer und es fliesst kein Wasser nach
(Klospuelung geht dann nicht) - schlimmer jedoch ist es auch schon
vorgekommen, dass Wasser nachlief ohne dass dies noetig war ...

ich hab mir das Teil noch nicht angesehen - zur Zeit ist es einfach
abgesteckt ...

(den Fehler vermute ich pauschal einfach mal in der Isolation der Draehte)

ein paar Fragen zum Prinzip:
- ist die Temperaturabhaengigkeit der Kapazitaet vernachlaessigbar?
- welche Kapazitaeten sind das in etwa? reicht das fuer einen 555er?


bye...
Michael

--
Michael Schoeberl, Oberer Herzenberg 8, 97520 Hirschfeld


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