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Negative Spannung erzeugen

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Ursicin Caminada

unread,
Feb 26, 2009, 8:33:15 PM2/26/09
to
Hallo zusammen,

Vor kurzem hab ich meinen alten PC als Fileserver wiederbelebt. Dabei
musste ich ein neues Netzteil dafür kaufen. Doch nun hat sich
herausgestellt dass die neuen ATX-Netzteile keinen -5V Anschluss mehr
haben. Hab gelesen dass ganz alte Soundkarten darauf angewiesen waren.
Da mein System auch ohne die -5V seit 4 Wochen zum Testen einwandfrei
läuft wäre das somit auch kein Problem. Das Problem ist nur dass ich
jetzt das Board im Gehäuse montiert habe und mittlerweile auch den
Lautsprecher angeschlossen habe. Da das Board auch die -5V überwacht
und diese nicht da sind schlägt das Bios natürlich Alarm.

Aus einer der vorhandenen Spannungen möchte ich nun so kostengünstig
wie möglich die -5V generieren um dieses Problem zu beseitigen. Hab
mich etwas schlaugemacht und bin dabei über die 78xx und 79xx
Spannungsregler gestolpert. Ich kenne mich etwas mit Elektronik aus,
aber so eine Schaltung mittels Datenblätter entwickeln..., dafür hab
ich dann doch etwas zuwenig Ahnung davon.

Ich stelle mir sowas vor:

Die vom Netzteil beritgestellten -12V (max. 0.6A) mittels eines 7905
die -5V Spannung erzeugen. Da hab ich auch schon ein Schaltplan
gefunden (für Positive Spannungen):

http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/ureg3pin.htm

Sehe ich das so richtig: Ich nehme den ersten Schaltplan dort, Diode
und Elkos umgekehrt, an Ue -12V anlegen und es funktioniert?

Oder gibt es eine einfachere, bessere, preiswertere Lösung?

Vielen Dank und Gruss
Ursicin

Kai-Martin Knaak

unread,
Feb 26, 2009, 9:26:28 PM2/26/09
to
On Thu, 26 Feb 2009 17:33:15 -0800, Ursicin Caminada wrote:

> Die vom Netzteil beritgestellten -12V (max. 0.6A) mittels eines 7905 die
> -5V Spannung erzeugen. Da hab ich auch schon ein Schaltplan gefunden
> (für Positive Spannungen):
>
> http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/ureg3pin.htm
>
> Sehe ich das so richtig: Ich nehme den ersten Schaltplan dort, Diode und
> Elkos umgekehrt, an Ue -12V anlegen und es funktioniert?

Jein.
Je nachdem wie viel Strom aus den -5V gezogen werden, kann der 7905 etwas
heiß werden. Dafür wäre dann die Bauform TO220 und ein Kühlkörper
angebracht. Wenn ich Dich richtig verstehe, gibt es allerdings keinen
"echten" Verbrauch. Wenn die Überwachung einigermaßen hochohmig ist, und
quasi kein Strom fließt, könnte auch das ein Problem sein, und dazu
führen, dass der 7905 nicht auf die korrekte Spannung regelt. Zur
Sicherheit würde ich daher am Ausgang einen 10k Widerstand als Last gegen
Masse schalten.

> Oder gibt es eine einfachere, bessere, preiswertere Lösung?

Du könntest die Elkos und die Diode aus der Schaltung weglassen.
Die Elkos dienen zu Glättung, was Du nicht brauchts, weil nur sehr wenig
SAtrom gezogen wird. Die Diode verhindert, dass bei plötzlichem
Spannungsabfall vor dem 7905 ein relevanter Strom vom Elko in verkehrter
Richtung durch den Elko fließt.

---<(kaimartin)>---
--
Kai-Martin Knaak
http://lilalaser.de/blog

Jan Fischer

unread,
Feb 27, 2009, 1:25:01 AM2/27/09
to
Hallo,

"Ursicin Caminada" <urs...@gmx.ch> schrieb im Newsbeitrag
news:3771b4bf-44cf-46c6-a8f8-

>Aus einer der vorhandenen Spannungen möchte ich nun so kostengünstig
>wie möglich die -5V generieren um dieses Problem zu beseitigen.

Nimm einen TPS60403 von TI und 3 Kondensatoren - Fertig!
http://focus.ti.com/lit/ds/symlink/tps60403.pdf

Gib`s sogar als kostenloses Sample

Jan


Frank Buss

unread,
Feb 27, 2009, 1:33:48 AM2/27/09
to
Ursicin Caminada wrote:

> Oder gibt es eine einfachere, bessere, preiswertere Lösung?

Wenn es nur dafür sein soll, daß das Bios nicht meckert, sonst aber keine
große Last dran hängt, geht vielleicht auch einfach eine 4,7V Zenerdiode in
Serie zu einem hochohmigen Widerstand.

--
Frank Buss, f...@frank-buss.de
http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de

Dieter Wiedmann

unread,
Feb 27, 2009, 1:45:28 AM2/27/09
to
Jan Fischer schrieb:

>> Aus einer der vorhandenen Spannungen möchte ich nun so kostengünstig
>> wie möglich die -5V generieren um dieses Problem zu beseitigen.
>
> Nimm einen TPS60403 von TI und 3 Kondensatoren - Fertig!
> http://focus.ti.com/lit/ds/symlink/tps60403.pdf

Und das einem Anfänger? Lass den mal mit 7905 machen, so ist das in den
PC-Netzteilen eh üblich, so sie noch -5V haben.


> Gib`s sogar als kostenloses Sample

Und ein 7905 kostet?


Gruß Dieter

Dieter Wiedmann

unread,
Feb 27, 2009, 1:51:40 AM2/27/09
to
Ursicin Caminada schrieb:

> Die vom Netzteil beritgestellten -12V (max. 0.6A) mittels eines 7905
> die -5V Spannung erzeugen. Da hab ich auch schon ein Schaltplan
> gefunden (für Positive Spannungen):
>
> http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/ureg3pin.htm
>
> Sehe ich das so richtig: Ich nehme den ersten Schaltplan dort, Diode
> und Elkos umgekehrt, an Ue -12V anlegen und es funktioniert?

Jein, der 7905 braucht eingangsseitig 22uF und ausgangsseitig 10uF,
sofern man normale Al-Elkos nimmt.


> Oder gibt es eine einfachere, bessere, preiswertere Lösung?

Nö, nicht insgesamt.


Gruß Dieter

Dieter Wiedmann

unread,
Feb 27, 2009, 1:53:47 AM2/27/09
to
Frank Buss schrieb:

>> Oder gibt es eine einfachere, bessere, preiswertere Lösung?
>
> Wenn es nur dafür sein soll, daß das Bios nicht meckert, sonst aber keine
> große Last dran hängt, geht vielleicht auch einfach eine 4,7V Zenerdiode in
> Serie zu einem hochohmigen Widerstand.

Das BIOS wird bereits bei 5% Abweichung meckern, wird also ehr nix.


Gruß Dieter


Jan Fischer

unread,
Feb 27, 2009, 2:43:07 AM2/27/09
to
Hallo,

"Dieter Wiedmann" <dieter....@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:49a78c32$1...@news.arcor-ip.de...

> Und das einem Anfänger?

Ja, klar. Oder findest Du das einen Anfänger 4 Bauteile überfordern? Oder
meinst Du wegen SMD - obwohl so winzig ist der auch nicht.

> Und ein 7905 kostet?

Ein paar Cent + Versand. Das Sample ist komplett kostenlos.

Jan


Joerg Wunsch

unread,
Feb 27, 2009, 2:44:48 AM2/27/09
to
Dieter Wiedmann <dieter....@t-online.de> wrote:

>Das BIOS wird bereits bei 5% Abweichung meckern, wird also ehr nix.

Also dann halt eine mit 5,1 V. ;-)
--
cheers, J"org .-.-. --... ...-- -.. . DL8DTL

http://www.sax.de/~joerg/ NIC: JW11-RIPE
Never trust an operating system you don't have sources for. ;-)

Christian Zietz

unread,
Feb 27, 2009, 3:46:05 AM2/27/09
to
Kai-Martin Knaak schrieb:

> Du könntest die Elkos und die Diode aus der Schaltung weglassen.
> Die Elkos dienen zu Glättung, was Du nicht brauchts, weil nur sehr wenig
> SAtrom gezogen wird.

Der Ausgangselko dient auch der Stabilität des Reglers. Laut Datenblatt
[1] mind. 1µF Tantal oder 25µF Elko.

> Die Diode verhindert, dass bei plötzlichem
> Spannungsabfall vor dem 7905 ein relevanter Strom vom Elko in verkehrter
> Richtung durch den Elko fließt.

Vor allem verhindert sie in solchem Fall, dass der Regler umgepolt wird.
Das mag der nicht besonders.

Christian
[1] <http://www.national.com/ds/LM/LM7905.pdf>
--
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.com.ar/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA

Heinz Schmitz

unread,
Feb 27, 2009, 6:21:13 AM2/27/09
to
Ursicin Caminada wrote:

>Doch nun hat sich
>herausgestellt dass die neuen ATX-Netzteile keinen -5V Anschluss mehr
>haben.

>...


>Da mein System auch ohne die -5V seit 4 Wochen zum Testen einwandfrei
>läuft wäre das somit auch kein Problem.

>...


>Da das Board auch die -5V überwacht
>und diese nicht da sind schlägt das Bios natürlich Alarm.

Den Bios-Alarm im Bios-Setup abstellen? Hier ist der eh noch
nie gebraucht worden.

Grüße,
H.

Gernot Fink

unread,
Feb 27, 2009, 7:45:02 AM2/27/09
to
In article <pan.2009.02...@lilalaser.de>,

Kai-Martin Knaak <k...@lilalaser.de> writes:
> On Thu, 26 Feb 2009 17:33:15 -0800, Ursicin Caminada wrote:
>
>> Die vom Netzteil beritgestellten -12V (max. 0.6A) mittels eines 7905 die
>> -5V Spannung erzeugen. Da hab ich auch schon ein Schaltplan gefunden
>> (für Positive Spannungen):
>>
>> http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/ureg3pin.htm
>>
>> Sehe ich das so richtig: Ich nehme den ersten Schaltplan dort, Diode und
>> Elkos umgekehrt, an Ue -12V anlegen und es funktioniert?
>
Vorsicht mit der Pinbelegung. Die ist bei den 79xx anders als bei 78xx.

--
MFG Gernot

Henning Paul

unread,
Feb 27, 2009, 7:52:33 AM2/27/09
to
Gernot Fink wrote:

> Vorsicht mit der Pinbelegung. Die ist bei den 79xx anders als bei
> 78xx.

Na eigentlich ist sie genau so wie bei den 78xx: In+, In-, Out. :-)

Gruß
Henning

Kai-Martin Knaak

unread,
Feb 27, 2009, 9:16:33 AM2/27/09
to
On Fri, 27 Feb 2009 09:46:05 +0100, Christian Zietz wrote:

> Der Ausgangselko dient auch der Stabilität des Reglers. Laut Datenblatt
> [1] mind. 1µF Tantal oder 25µF Elko.

Ja, ich weiß, dass das so im Datenblatt steht. Andererseits hat bei mir
bisher mit 100nF NPO, oder Folienkondensator noch kein 79xx geschwungen.


>> Die Diode verhindert, dass bei plötzlichem Spannungsabfall vor dem 7905
>> ein relevanter Strom vom Elko in verkehrter Richtung durch den Elko
>> fließt.
>
> Vor allem verhindert sie in solchem Fall, dass der Regler umgepolt wird.
> Das mag der nicht besonders.

Das meinte ich.

---<(kaimartin)>---

Ursicin Caminada

unread,
Feb 27, 2009, 9:47:44 AM2/27/09
to
On 27 Feb., 12:21, Heinz Schmitz <HeinzSchm...@gmx.net> wrote:

> >Da das Board auch die -5V überwacht
> >und diese nicht da sind schlägt das Bios natürlich Alarm.
>
> Den Bios-Alarm im Bios-Setup abstellen? Hier ist der eh noch
> nie gebraucht worden.

Das war auch mein erster gedanke, leider hab ich dazu keine Option
gefunden. Kann nur Lüfterüberwachungen abstellen und
Temperaturüberwachungen verändern. Für die Spannungsüberwachung hab
ich nix gefunden.
Aber wenn Du einen Tip hast probier ich's gerne nochmal. Ist ein Award
Bios auf einem Gigabyte Dualprozessor-Board (GA-6BXDU).

Gruss
Ursicin

Ursicin Caminada

unread,
Feb 27, 2009, 9:58:29 AM2/27/09
to
On 27 Feb., 07:51, Dieter Wiedmann <dieter.wiedm...@t-online.de>
wrote:

> > Sehe ich das so richtig: Ich nehme den ersten Schaltplan dort, Diode
> > und Elkos umgekehrt, an Ue -12V anlegen und es funktioniert?
>
> Jein, der 7905 braucht eingangsseitig 22uF und ausgangsseitig 10uF,
> sofern man normale Al-Elkos nimmt.

Danke für die Infos. Im Datenblatt steht was von 25uF auf beiden
Seiten. Und irgendwo ha ich was gelesen dass die je nach Anwendung
auch vergrössert werden können...
Spiellt der genaue Typ auch eine rolle in Bezug auf die Elko-Grösse?
Ich hab da einen L7905 CV im TO 220 Gehäuse. Ich weiss, ist overkill
für meine Zwecke, ist aber bei mir in der Nähe erhältlich und kostet
auch nicht die Welt. Die Kleineren Typen kämen wegen Porto
schlussendlich einiges teurer.

Gruss
Ursicin

Ursicin Caminada

unread,
Feb 27, 2009, 10:04:50 AM2/27/09
to
On 27 Feb., 08:43, "Jan Fischer" <jan.fisc...@arcor.de> wrote:
> Hallo,
>
> "Dieter Wiedmann" <dieter.wiedm...@t-online.de> schrieb im Newsbeitragnews:49a78c32$1...@news.arcor-ip.de...

>
> > Und das einem Anfänger?
>
> Ja, klar. Oder findest Du das einen Anfänger 4 Bauteile überfordern? Oder
> meinst Du wegen SMD - obwohl so winzig ist der auch nicht.

Da sähe ich auch kein Problem.

> > Und ein 7905 kostet?
>
> Ein paar Cent + Versand.

Davon werde ich nicht arm ;-) Hab zuerst gedacht ein 7905 koste
einiges mehr als es tatsächlich kostet, so um die 7€...weiss nicht
woher ich den Preis hab, war vermutlich was anderes mit einer
Aehnlichen Bezeichnung.

> Das Sample ist komplett kostenlos.

Woher kriegt man denn solche samples?

Gruss
Ursicin


Ursicin Caminada

unread,
Feb 27, 2009, 10:13:29 AM2/27/09
to

Ist nur eine Frage der Bezeichnung :-) Aber Danke trotzdem für den
Hint, hatte ich auch schon bemerkt dass Ein und Gnd vertauscht sind.

Gruss
Ursicin

Ursicin Caminada

unread,
Feb 27, 2009, 10:22:01 AM2/27/09
to
On 27 Feb., 03:26, Kai-Martin Knaak <k...@lilalaser.de> wrote:
> On Thu, 26 Feb 2009 17:33:15 -0800, Ursicin Caminada wrote:

> > Sehe ich das so richtig: Ich nehme den ersten Schaltplan dort, Diode und
> > Elkos umgekehrt, an Ue -12V anlegen und es funktioniert?
>
> Jein.
> Je nachdem wie viel Strom aus den -5V gezogen werden, kann der 7905 etwas
> heiß werden. Dafür wäre dann die Bauform TO220 und ein Kühlkörper
> angebracht. Wenn ich Dich richtig verstehe, gibt es allerdings keinen
> "echten" Verbrauch. Wenn die Überwachung einigermaßen hochohmig ist, und
> quasi kein Strom fließt, könnte auch das ein Problem sein, und dazu
> führen, dass der 7905 nicht auf die korrekte Spannung regelt. Zur
> Sicherheit würde ich daher am Ausgang einen 10k Widerstand als Last gegen
> Masse schalten.

Danke für den Tip. Hatte zwar auch schon gelesen dass der Regler min
5-10 mA braucht um richtig zu regeln, aber noch kein Gedanken
bezüglich der Umsetzung gemacht.


> > Oder gibt es eine einfachere, bessere, preiswertere Lösung?
>
> Du könntest die Elkos und die Diode aus der Schaltung weglassen.
> Die Elkos dienen zu Glättung, was Du nicht brauchts, weil nur sehr wenig
> SAtrom gezogen wird. Die Diode verhindert, dass bei plötzlichem
> Spannungsabfall vor dem 7905 ein relevanter Strom vom Elko in verkehrter
> Richtung durch den Elko fließt.

Diese Frage hat sich bereits erledigt. Wie schon weiter unten
geschrieben dachte ich dass der Regler mehr kosten würde. Die Paar
Elkos, Diode und Widerstand sollten bei mir irgendwo rumliegen, sind
also preislich nicht wirklich relevant.

Danke und Gruss
Ursicin

Jens Fittig

unread,
Feb 27, 2009, 10:31:04 AM2/27/09
to

Ursicin Caminada schrieb:

> Vor kurzem hab ich meinen alten PC als Fileserver wiederbelebt. Dabei
> musste ich ein neues Netzteil dafür kaufen. Doch nun hat sich
> herausgestellt dass die neuen ATX-Netzteile keinen -5V Anschluss mehr
> haben. Hab gelesen dass ganz alte Soundkarten darauf angewiesen waren.

ACK. U.a.

> Da mein System auch ohne die -5V seit 4 Wochen zum Testen einwandfrei
> läuft wäre das somit auch kein Problem. Das Problem ist nur dass ich
> jetzt das Board im Gehäuse montiert habe und mittlerweile auch den
> Lautsprecher angeschlossen habe. Da das Board auch die -5V überwacht
> und diese nicht da sind schlägt das Bios natürlich Alarm.

Dann stell den Alarm halt ab!



> Aus einer der vorhandenen Spannungen möchte ich nun so kostengünstig
> wie möglich die -5V generieren um dieses Problem zu beseitigen. Hab
> mich etwas schlaugemacht und bin dabei über die 78xx und 79xx
> Spannungsregler gestolpert.

Ungeeignet.

> Ich kenne mich etwas mit Elektronik aus,
> aber so eine Schaltung mittels Datenblätter entwickeln..., dafür hab
> ich dann doch etwas zuwenig Ahnung davon.

Es gibt fertige DC-DC-Wandler. So groß wie ein Zuckerstück. Z.B. +12V
rein -5V raus. (+5 an GND des Mobo. GND an die -5. fertig!)

Oder 5V/5V Wandler. Z.B. Reich*elt für 3,95 (SIM1-0505 SIL4)



> Ich stelle mir sowas vor:

> Die vom Netzteil beritgestellten -12V (max. 0.6A) mittels eines 7905
> die -5V Spannung erzeugen. Da hab ich auch schon ein Schaltplan
> gefunden (für Positive Spannungen):

viel zu aufwendig.



> Oder gibt es eine einfachere, bessere, preiswertere Lösung?

s.o.

Jan Fischer

unread,
Feb 27, 2009, 11:09:08 AM2/27/09
to
Hallo,

"Ursicin Caminada" <urs...@gmx.ch> schrieb im Newsbeitrag

news:a13bc7a0-3b81-4ac2-8bff-

> Woher kriegt man denn solche samples?

bei TI. Einfach auf der HP einen Account anmelden. Das Bauteil in den
Warenkorb und zuschicken lassen.


Marte Schwarz

unread,
Feb 27, 2009, 11:11:59 AM2/27/09
to
Hi,

>> Aus einer der vorhandenen Spannungen möchte ich nun so kostengünstig
>> wie möglich die -5V generieren um dieses Problem zu beseitigen. Hab
>> mich etwas schlaugemacht und bin dabei über die 78xx und 79xx
>> Spannungsregler gestolpert.
>
> Ungeeignet.

Unqualifizierte, regelrecht falsche Aussage ohne weiteren Nährwert.
Natürlich ist der 7905 hervorragend für diesen Fall geeignet.

> Es gibt fertige DC-DC-Wandler. So groß wie ein Zuckerstück. Z.B. +12V
> rein -5V raus. (+5 an GND des Mobo. GND an die -5. fertig!)

Autsch!

> Oder 5V/5V Wandler. Z.B. Reich*elt für 3,95 (SIM1-0505 SIL4)

Und welchen Vorteil hat man da jetzt gegenüber 7905?

>> Die vom Netzteil beritgestellten -12V (max. 0.6A) mittels eines 7905
>> die -5V Spannung erzeugen.

> viel zu aufwendig.

Was ist daran aufwändiger, als DC-DC-Wandler zu kaufen?

Marte


Jens Fittig

unread,
Feb 27, 2009, 12:00:22 PM2/27/09
to

Marte Schwarz schrieb:

> Hi,
>
> >> Aus einer der vorhandenen Spannungen möchte ich nun so kostengünstig
> >> wie möglich die -5V generieren um dieses Problem zu beseitigen. Hab
> >> mich etwas schlaugemacht und bin dabei über die 78xx und 79xx
> >> Spannungsregler gestolpert.
> >
> > Ungeeignet.
>
> Unqualifizierte,

So so - es ist mein Job mit so was zu arbeiten. Und was bitte ist
unqualifiziert? Ich lerne ja gerne was.

>regelrecht falsche Aussage ohne weiteren Nährwert.

Was ist falsch? Sicher geht der Chip für den Zweck. Ist ab IMHO(!)
trotzdem ungeignet. Der mechanische Aufwand ihn zu verbauen samt der
nötigen 2 Cs spricht dagegen.

Weiter ist es ein Längsregler mit Verlusten. Da gehe ich grundsätzlich
lieber zum DCDV-Wandler. Der bleibt auch ohne Kühlung kalt.

Den von mir empfohlene DC-DC Wandler kann man leicht mit einem Tropfen
Heisskleber direkt auf /unter das MoBo kleben. Und dann 3 Drähtchen an
die entsprechenden Anschlüsse am Stromanschluss. Fertig!

> Natürlich ist der 7905 hervorragend für diesen Fall geeignet.

ja klar - wenn man nix besseres kennt.



> > Es gibt fertige DC-DC-Wandler. So groß wie ein Zuckerstück. Z.B. +12V
> > rein -5V raus. (+5 an GND des Mobo. GND an die -5. fertig!)
>
> Autsch!

Nix autsch! Schon mal was von galvanischer Trennung gehört? Und wie
man dan so ein Teil als Negativ-Wandler einsetzt?

Übrigens unzählige Male von unzähligen Leuten in unzähligen Firmen so
verwendet. Voll nach Applikationsblättern.

Was spricht dagegen?

Hast du(!) da vielleicht eine qualifizierte(!) Gegenmeinung?



> > Oder 5V/5V Wandler. Z.B. Reich*elt für 3,95 (SIM1-0505 SIL4)
>
> Und welchen Vorteil hat man da jetzt gegenüber 7905?

Allein schon die Befestigung. Einspaung einer Kühlung. Und das
Einsparen der Cs

> >> Die vom Netzteil beritgestellten -12V (max. 0.6A) mittels eines 7905
> >> die -5V Spannung erzeugen.
>
> > viel zu aufwendig.

> Was ist daran aufwändiger, als DC-DC-Wandler zu kaufen?

Der einfachere mechanische Aufwand es ordentlich zu montieren. So eben
meine Praxiserfahrung.

Wie und wo machst du auf/an einem MoBo einen 7905 fest? Oder schraubst
du ihn einfach an irgend ein Blechteil im Chassis und verlegst dann
Freileitungen?

Henning Paul

unread,
Feb 27, 2009, 12:08:47 PM2/27/09
to
Jens Fittig schrieb:

> Es gibt fertige DC-DC-Wandler. So groß wie ein Zuckerstück. Z.B. +12V
> rein -5V raus. (+5 an GND des Mobo. GND an die -5. fertig!)
>
> Oder 5V/5V Wandler. Z.B. Reich*elt für 3,95 (SIM1-0505 SIL4)

Sind aber ungeregelt. Wir haben so etwas im Labor laufen um eine
Hilfspannung für einen PIN-Dioden-Switch zu erzeugen. Die
Ausgangsspannung ist im Leerlauf höher als 5V und bricht bei Belastung
ein.

Gruß
Henning
--
henning paul home: http://home.arcor.de/henning.paul
PM: henni...@gmx.de , ICQ: 111044613

Jens Fittig

unread,
Feb 27, 2009, 12:19:18 PM2/27/09
to

Henning Paul schrieb:

> Jens Fittig schrieb:
>
> > Es gibt fertige DC-DC-Wandler. So groß wie ein Zuckerstück. Z.B. +12V
> > rein -5V raus. (+5 an GND des Mobo. GND an die -5. fertig!)
> >
> > Oder 5V/5V Wandler. Z.B. Reich*elt für 3,95 (SIM1-0505 SIL4)
>
> Sind aber ungeregelt.

macht meistens nichts aus

> Wir haben so etwas im Labor laufen um eine
> Hilfspannung für einen PIN-Dioden-Switch zu erzeugen. Die
> Ausgangsspannung ist im Leerlauf höher als 5V und bricht bei Belastung
> ein.

Wenn es dann dem MoBo-Monitor nicht passt, eben noch einen R dazu
schalten. In den Fällen,wo ich die verbaut habe, hat das aber immer
ohne jedes weitere Bauelement funktioniert.

Hier geht es ja nur darum den Spannungsmonitor des MoBos zu
befriedigen. Das geht sogar mit einem einfachen
Widerstandspannungsteiler (Klötzchen-Poti). Einmal einstellen und gut
isses.


Olaf Kaluza

unread,
Feb 27, 2009, 12:23:28 PM2/27/09
to
Frank Buss <f...@frank-buss.de> wrote:

>große Last dran hängt, geht vielleicht auch einfach eine 4,7V Zenerdiode in
>Serie zu einem hochohmigen Widerstand.

Viel zu aufwendig. Wenn er schonmal stabile -12V hat dann wuerde ich
nur einen Spannungsteiler nehmen. Setzt natuerlich voraus das an den
-5V wirklich nur noch ein Spannungsmesser fuer das Bios haengt, aber
davon kann man heutzutage wohl wirklich ausgehen.

Olaf

Olaf Kaluza

unread,
Feb 27, 2009, 12:29:10 PM2/27/09
to
Jens Fittig <nomor...@abwesend.de> wrote:

>Was ist falsch? Sicher geht der Chip für den Zweck. Ist ab IMHO(!)

Nein er geht nicht. Die SIM Teile sind ungeregelt und liefern im
Leerlauf locker 6V oder mehr.

>Weiter ist es ein Längsregler mit Verlusten.

Wie gross sind die denn? Ich meine wenn man bedenkt das an den -5V ja
nichts mehr haengt? .-)

>ja klar - wenn man nix besseres kennt.

Angesichts deiner Empfehlung solltest du erstmal eine Zeitlang nur mit
deinem Rasierspiegel reden.

Olaf

Kai-Martin Knaak

unread,
Feb 27, 2009, 12:40:28 PM2/27/09
to
Hallo Wolfgang,

>> Sind aber ungeregelt.
>
> macht meistens nichts aus

Wenn das dem OP nichts ausmacht, reicht auch eine 5.1V Zenerdiode und ein
Widerstand. Da kein Verbraucher an dieser Spannung hängt, ist die in
Deinem anderen Posting vermutete Kühlung für den 7905 hinfällig und man
kann die Buform TO92 wählen.

---<(kaimartin)>---

Paul Lenz

unread,
Feb 28, 2009, 2:26:20 AM2/28/09
to
"Ursicin Caminada" <urs...@gmx.ch> schrieb:

> Aus einer der vorhandenen Spannungen möchte ich nun so
> kostengünstig wie möglich die -5V generieren

Du hast konstante -12 Volt, und daran hängt offensichtlich
nichts anderes als ein Spannungsüberwacher. Das bedeutet, Du
hast auch einen ziemlich konstanten Verbraucher. In diesem Fall
brauchst Du m.E. gar keinen Regler, sondern nur einen ganz
einfachen Spannungsteiler aus zwei Widerständen.

An die -12Volt schließt Du einen Widerstand 4,7kOhm an und
an diesen einen einen Widerstand 3,3kOhm, der mit der Masse
verbunden wird. An der Verbindung zwischen den Widerständen
ergibt das genau gerechnet -4,95Volt.

Diese wird durch den Verbraucher noch etwas abgeschwächt,
aber vielleicht klappt es ja schon damit, und dann kostet Dich
die Sache nur ein paar Cent.

Paul Lenz

Dieter Wiedmann

unread,
Feb 28, 2009, 4:50:52 AM2/28/09
to
Olaf Kaluza schrieb:

> Jens Fittig <nomor...@abwesend.de> wrote:
> >ja klar - wenn man nix besseres kennt.
>
> Angesichts deiner Empfehlung solltest du erstmal eine Zeitlang nur mit
> deinem Rasierspiegel reden.

Oder nicht vergessen die Froschpillen zu nehmen.


Gruß Dieter

Heinz Schmitz

unread,
Feb 28, 2009, 7:04:47 AM2/28/09
to
Ursicin Caminada wrote:

>> >Da das Board auch die -5V überwacht
>> >und diese nicht da sind schlägt das Bios natürlich Alarm.

>> Den Bios-Alarm im Bios-Setup abstellen? Hier ist der eh noch
>> nie gebraucht worden.

>Das war auch mein erster gedanke, leider hab ich dazu keine Option
>gefunden. Kann nur Lüfterüberwachungen abstellen und
>Temperaturüberwachungen verändern. Für die Spannungsüberwachung hab
>ich nix gefunden.
>Aber wenn Du einen Tip hast probier ich's gerne nochmal. Ist ein Award
>Bios auf einem Gigabyte Dualprozessor-Board (GA-6BXDU).

Ich glaub et ja nich :-). Das von Gigabyte downloadbare Manual
http://ftp.gigabyte.de/FileList/Manual/motherboard_manual_ga-6bxdu_e.pdf
soll laut Inhaltsverzeichnis bis Seite 4-33 gehen, im pdf-File finde
ich aber nur 25 Seiten (bis 3-13). Die ganze BIOS-Beschreibung fehlt.
Da steh ich jetzt auf dem Schlauch :-(.

Grüße,
H.


Ursicin Caminada

unread,
Mar 1, 2009, 4:16:18 PM3/1/09
to
On 28 Feb., 13:04, Heinz Schmitz <HeinzSchm...@gmx.net> wrote:

[Spannungsüberwachung abstellen]


> >Aber wenn Du einen Tip hast probier ich's gerne nochmal. Ist ein Award
> >Bios auf einem Gigabyte Dualprozessor-Board (GA-6BXDU).
>

> Ich glaub et ja nich :-). Das von Gigabyte downloadbare Manualhttp://ftp.gigabyte.de/FileList/Manual/motherboard_manual_ga-6bxdu_e.pdf


> soll laut Inhaltsverzeichnis bis Seite 4-33 gehen, im pdf-File finde
> ich aber nur 25 Seiten (bis 3-13). Die ganze BIOS-Beschreibung fehlt.
> Da steh ich jetzt auf dem Schlauch :-(.

Ja, diese Anleitung hab ich auch, hat mir bisher immer gereicht.
Vielleicht ist die originale Anleitung noch irgendwo, wird schwiedrig
die zu finden...ist dch schon etwas länger her dass ich das Board
gekauft hab ;-)
Aber ich hab das Bios komplett durchforstet, leider keine Lösung.

Gruss
Ursicin

Ursicin Caminada

unread,
Mar 1, 2009, 4:39:38 PM3/1/09
to
On 27 Feb., 16:31, Jens Fittig <nomores...@abwesend.de> wrote:

> > Da mein System auch ohne die -5V seit 4 Wochen zum Testen einwandfrei
> > läuft wäre das somit auch kein Problem. Das Problem ist nur dass ich
> > jetzt das Board im Gehäuse montiert habe und mittlerweile auch den
> > Lautsprecher angeschlossen habe. Da das Board auch die -5V überwacht
> > und diese nicht da sind schlägt das Bios natürlich Alarm.
>
> Dann stell den Alarm halt ab!

Sag mir wo! Gigabyte 6BXDU, Award Bios.

> > Aus einer der vorhandenen Spannungen möchte ich nun so kostengünstig
> > wie möglich die -5V generieren um dieses Problem zu beseitigen. Hab
> > mich  etwas schlaugemacht und bin dabei über die 78xx und 79xx
> > Spannungsregler gestolpert.
>
> Ungeeignet.

Warum?

> Es gibt fertige DC-DC-Wandler. So groß wie ein Zuckerstück. Z.B. +12V
> rein -5V raus. (+5 an GND des Mobo. GND an die -5. fertig!)
>
> Oder 5V/5V Wandler. Z.B. Reich*elt für 3,95 (SIM1-0505 SIL4)

Ein 7905 kostet einiges weniger, restliches Beigemüse liegt bei mir
rum. Lötkolben muss eh eingeheizt werden, also macht es dann auch
nicht wirklich viel aus ob ich noch 4 Bauteile mehr anlöte.

> > Ich stelle mir sowas vor:
> > Die vom Netzteil beritgestellten -12V (max. 0.6A) mittels eines 7905
> > die -5V Spannung erzeugen. Da hab ich auch schon ein Schaltplan
> > gefunden (für Positive Spannungen):
>
> viel zu aufwendig.

Vom Aufbau her mag das Aufwendig sein wenn man über
Grosserienherstellung nachdenkt, ansonsten sollte ich es noch knapp
fertigbringen eine Diode, ein Widerstand, 2 Elkos und ein regler
zusammenzulöten...dafür veranschlage ich mal <10 min.

Gruss
Ursicin

Ursicin Caminada

unread,
Mar 1, 2009, 5:17:57 PM3/1/09
to
On 27 Feb., 18:00, Jens Fittig <nomores...@abwesend.de> wrote:

> Was ist falsch? Sicher geht der Chip für den Zweck. Ist ab IMHO(!)
> trotzdem ungeignet. Der mechanische Aufwand ihn zu verbauen samt der
> nötigen 2 Cs spricht dagegen.

Ich kann deine Aussage nachvolziehen, allerdings fehlen die folgenden
zwie Wörter in deiner Aussage: Industrielle Grosserienfertigung.

> Weiter ist es ein Längsregler mit Verlusten. Da gehe ich grundsätzlich
> lieber zum DCDV-Wandler. Der bleibt auch ohne Kühlung kalt.

Die Verluste dürften sich da in Grenzen halten. Nur zur Errinnerung:
Verbrauch wird warscheinlich bei 5-10mA plus geschätzte annähernd 0mA
fürs Bios sein.

> Den von mir empfohlene DC-DC Wandler kann man leicht mit einem Tropfen
> Heisskleber direkt auf /unter das MoBo kleben. Und dann 3 Drähtchen an
> die entsprechenden Anschlüsse am Stromanschluss. Fertig!

Warum sollte ich das MoBo vermurksen wenn das Netzteil die Spannung
nicht liefert, nene, das Teil kommt am oder im Netzteil, mit
zusätzlicher weisser Leitung zum Molexstecker. Arbeit gibt das auch
noch weniger als MoBo komplett abhängen, ausbauen, einbauen und
anschliessen.

> > Autsch!
>
> Nix autsch! Schon mal was von galvanischer Trennung gehört?

Wozu sollte ich die -5V galvanisch trennen wollen? Mag für andere
Anwendungen sinnvoll sein, aber bei meinem spezifischem Problem?

> Übrigens unzählige Male von unzähligen Leuten in unzähligen Firmen so
> verwendet. Voll nach Applikationsblättern.
>
> Was spricht dagegen?

Der Preis?

> > > Oder 5V/5V Wandler. Z.B. Reich*elt für 3,95 (SIM1-0505 SIL4)
>
> > Und welchen Vorteil hat man da jetzt gegenüber 7905?
>
> Allein schon die Befestigung. Einspaung einer Kühlung. Und das
> Einsparen der Cs

Du wirst dein Job in deiner firma 1A machen, keine Frage. Und das
meine ich ernst. Nur für mein Problem sind die von Dir erwähnten
Punkte irrelevant. Auch eine Platine könnte mit Heisskleber befestigt
werden. Ich sehe da eher Schrumpfschlauch als mein Freund. Kühlung
wird , wie aus den vorherigen Postings ersichtlich, nicht gebracuht.
Einsparung der C's nunja, was würden denn die kosten wenn ich sie denn
Kaufen müsste...? Rein von den Teilen wäre ich schon billiger mit dem
7905, auch wenn ich alles neu kaufen müsste. Mal davon abgesehen ist
der SIM1-0505 SIL4 bei mir um die Ecke nicht erhältlich = KO-
Kriterium: Portokosten.

> > >> Die vom Netzteil beritgestellten -12V (max. 0.6A) mittels eines 7905
> > >> die -5V Spannung erzeugen.
>
> > > viel zu aufwendig.
> > Was ist daran aufwändiger, als DC-DC-Wandler zu kaufen?
>
> Der einfachere mechanische Aufwand es ordentlich zu montieren. So eben
> meine Praxiserfahrung.

> Wie und wo machst du auf/an einem MoBo einen 7905 fest?

Nirgends? (s.o.)

> Oder schraubst
> du ihn einfach an irgend ein Blechteil im Chassis

Ja, zum Beispiel im/am Netzteil?

> und verlegst dann Freileitungen?

???

Du meinst dass 3 Leitungen nebst der 94 weiteren frei herumliegenden
Leitungen vom Netzteil, der Festplatten vom CD rom,
Diskettenlaufwerk...im PC irgendwie störend sind? Nur mal zum
Klarstellen: Das soll ein funktionierender Fileserver für daheim
werden, kein PC-Schönheitswettbewerb...

Gruss
Ursicin

Ursicin Caminada

unread,
Mar 1, 2009, 5:32:12 PM3/1/09
to
On 27 Feb., 18:19, Jens Fittig <nomores...@abwesend.de> wrote:

> Hier geht es ja nur darum den Spannungsmonitor des MoBos zu
> befriedigen. Das geht sogar mit einem einfachen
> Widerstandspannungsteiler (Klötzchen-Poti). Einmal einstellen und gut
> isses.

Wäre auch eine Idee, nur da ist immer eine gewisse Unsicherheit dabei.
Wenn jetzt aus irgendeinem Grund irgendwas wider Erwarten doch am -5V-
Anschluss Strom saugt könnte das mir das Board doch abrauchen lassen,
oder? Wie Spannungsfest ist denn die überwachung am Board bzw. der -5V
Anschluss?

Gruss
Ursicin

Ursicin Caminada

unread,
Mar 1, 2009, 5:44:22 PM3/1/09
to
On 28 Feb., 08:26, "Paul Lenz" <p...@lenz-online.de> wrote:
> "Ursicin Caminada" <ursi...@gmx.ch> schrieb:

Danke für deinen Vorschlag. Da hab ich aber noch einige Fragen dazu.
Woher nimmst Du denn die Gewissheit dass am -12V Anschluss nichts
anderes Als die Spanuungsüberwachung dranhängt? Werden die -12V
heutzutage auch nicht mehr benutzt?
Aber auch wenn dem nicht so wäre, sind denn die Ausgänge (z.B. -12V)
eines ATX-Netzteils nicht Grundsätzlich mehr oder weniger gut
geregelt?

Gruss
Ursicin

Jorgen Lund-Nielsen

unread,
Mar 2, 2009, 11:00:58 AM3/2/09
to
Gernot Fink wrote:


Festspanningsregler sind weiblich,
das *merkt* man an der Pinbelegung wenn man draufguckt:

Positiv: EMA (Eigang Masse Ausgang)
Negativ: MEA (Masse Eingang Ausgang)

;-)

Jorgen

Jens Fittig

unread,
Mar 2, 2009, 11:23:34 AM3/2/09
to

Ursicin Caminada schrieb:


> Warum sollte ich das MoBo vermurksen wenn das Netzteil die Spannung
> nicht liefert, nene, das Teil kommt am oder im Netzteil, mit
> zusätzlicher weisser Leitung zum Molexstecker. Arbeit gibt das auch
> noch weniger als MoBo komplett abhängen, ausbauen, einbauen und
> anschliessen.
>
> > > Autsch!
> >
> > Nix autsch! Schon mal was von galvanischer Trennung gehört?
>
> Wozu sollte ich die -5V galvanisch trennen wollen? Mag für andere
> Anwendungen sinnvoll sein, aber bei meinem spezifischem Problem?

Mir ging es nicht darum die Spannung galvanisch zu trennen. Sondern
durch das Anlegen der +5V Ausanggsspannung des Wandlers an GND eine
negative Spannung von Minus 5V gegenüber GND zu erzeugen. Und das geht
nur mit einem galvanisch getrennten Wandler.

Das hat der andere Poster wohl nicht verstanden und deshalb "Autsch"
geplärrt.

Paul Lenz

unread,
Mar 2, 2009, 12:40:48 PM3/2/09
to
"Ursicin Caminada" <urs...@gmx.ch> schrieb:

> Woher nimmst Du denn die Gewissheit dass am -12V Anschluss
> nichts anderes Als die Spanuungsüberwachung dranhängt?

Sorry, das habe ich falsch formuliert. An den -12 Volt kann
durchaus etwas dran hängen, z.B. die serielle Schnittstelle.

> Aber auch wenn dem nicht so wäre, sind denn die Ausgänge (z.B. -12V)
> eines ATX-Netzteils nicht Grundsätzlich mehr oder weniger gut
> geregelt?

Doch, davon kannst Du ausgehen.

Was ich meinte: an den -5Volt hängt nichts weiter dran als
die Spannungsüberwachung, also ein konstanter Verbraucher.
Wenn Du eine konstante Spannung hast (die -12Volt) und
einen konstanten Stromverbrauch, dann ist eine aktive
Regelung überflüssig, dann genügt ein einfacher Spannungsteiler
in Form von zwei Widerständen (wobei bei geschickter
Bemessung einer der Widerstände durch den Verbraucher
gebildet werden kann, aber dazu benötigt man ein Messgerät).


Paul Lenz


Ursicin Caminada

unread,
Mar 11, 2009, 6:44:56 PM3/11/09
to
On 27 Feb., 07:33, Frank Buss <f...@frank-buss.de> wrote:

> Wenn es nur dafür sein soll, daß das Bios nicht meckert, sonst aber keine


> große Last dran hängt, geht vielleicht auch einfach eine 4,7V Zenerdiode in
> Serie zu einem hochohmigen Widerstand.

Hallo,

War in der zwischenzeit andersweitig beschäftigt, möchte aber nun
dieses Problem mal angehen.

Hab mich für deine Lösung mit der Z-Diode entschieden. Wie gross
würdet ihr den Widerstand wählen? Hab mal folgende Formel gefunden:

Rv=(Uin-Uz)/I = (12.05V-5.1V)/0.005A = 1390 Ohm

Also 1.3 kOhm, ist das soweit ok? Oder doch etwas grösser? 3.3kOhm?
Würde dann einen Strom von ca 2mA ergeben, was vermutlich reichen
sollte um das BIOS zu beruhigen.

Btw, vielen Dank allen, für die bisher sehr hilfreiche und kompetente
Anworten.

Gruss
Ursicin

Frank Buss

unread,
Mar 12, 2009, 1:06:15 AM3/12/09
to
Ursicin Caminada wrote:

> War in der zwischenzeit andersweitig beschäftigt, möchte aber nun
> dieses Problem mal angehen.
>
> Hab mich für deine Lösung mit der Z-Diode entschieden. Wie gross
> würdet ihr den Widerstand wählen? Hab mal folgende Formel gefunden:
>
> Rv=(Uin-Uz)/I = (12.05V-5.1V)/0.005A = 1390 Ohm
>
> Also 1.3 kOhm, ist das soweit ok? Oder doch etwas grösser? 3.3kOhm?
> Würde dann einen Strom von ca 2mA ergeben, was vermutlich reichen
> sollte um das BIOS zu beruhigen.

Könnte funktionieren. Wenn das BIOS die Spannung aber genauer misst, aber
hochohmig genug ist, vielleicht besser mit einem Widerstandsteiler. Oder
ein 10k Poti an -12V und 0 anschließen und mit Multimeter-Kontrolle solange
dran drehen, bis -5V rauskommt. Da könnte man dann auch den
Eingangswiderstand der Messung vom BIOS in gewissen Grenzen mit
kompensieren.

Besser wäre aber wohl die Lösung per 7905. Hätte ich hier in der
Bastelkiste noch einen liegen.

--
Frank Buss, f...@frank-buss.de
http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de

Frank Buss

unread,
Mar 12, 2009, 1:24:50 AM3/12/09
to
Ursicin Caminada wrote:

> Rv=(Uin-Uz)/I = (12.05V-5.1V)/0.005A = 1390 Ohm
>
> Also 1.3 kOhm, ist das soweit ok? Oder doch etwas grösser? 3.3kOhm?
> Würde dann einen Strom von ca 2mA ergeben, was vermutlich reichen
> sollte um das BIOS zu beruhigen.

3k3 ist eine gute Idee, da bleibt dann auch alles ziemlich kalt. Wenn die
einfach per AD-Wandler messen, dann kann man davon ausgehen, daß der
Eingangswiderstand >1e6 Ohm ist.

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