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Erfahrungen mit Defekt TK-Anlage Auerswald COMpact 2206 USB

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peri

unread,
Jul 21, 2010, 9:22:55 AM7/21/10
to
ein freundliches Hallo zusammen,

hat jemand Erfahrung bei o.g. TK-Anlage, die sich sang- und klanglos
verabschiedet hat, nachdem sie VOR einem Gewitter (das in der
Nachbarschaft keinerlei Ausfälle an elektronischen Geräten erzeugt hat)
vom Stromnetz getrennt wurde, nicht vom ISDN! Das hier im übrigen auch
weiterhin funktioniert.

Es leuchtet keine LED mehr, auch nicht nach Stunden. Einige Wochen
zuvor, nach Stromaus wg. Arbeiten am Hausstromnetz, auch wie tot - aber
nach ca 2h PowerLED an, Anlagenverhalten danach wieder völlig normal.
Muss jetzt also nicht das Gewitter gewesen sein.

Da Gerät 5 Jahre alt, hab ich reingeschaut. Netzspannung liegt an,
Sicherung ok, aber hinter der ganz schön aufwendigen Stromversorgung
messe ich max 2,5V (wo ich 5V vermute). Kein Elko verbeult, nichts sieht
nach thermischen Schaden aus. Offenbar primärgetaktetes Netzteil mit
7525 und FET...

Ist Jemandem solch ein Fehlerbild schon mal untergekommen? Was war es?


Mit freundlichen Grüßen

Peter Richter


MaWin

unread,
Jul 21, 2010, 9:41:36 AM7/21/10
to
"peri" <pric...@bene-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:8aoali...@mid.individual.net...

>
> Ist Jemandem solch ein Fehlerbild schon mal untergekommen? Was war es?
>

Häufig ist die Startschaltung des Schaltnetzteils oder die
Elkos der "kurz Überstrom beim Einschalten erlauben, dann aber
abschalten weil Überlast vermutet wird" schon lange kaputt,
schliesslich sind die Dinger im Dauerbtrieb und es werden oft
Netzteildesigns verwendet die nur für Kurzzeitbetrieb ausgelegt
waren,
und es fällt erst auf, wenn sie vom Netz getrennt wurden und
wieder anlaufen sollen.

Also doch: Elkos und Widerstände sind die Kandidaten.

--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://freenet-homepage.de/mawin/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.


Michael Karcher

unread,
Jul 21, 2010, 10:08:09 AM7/21/10
to
peri <pric...@bene-online.de> wrote:
> hat jemand Erfahrung bei o.g. TK-Anlage, die sich sang- und klanglos
> verabschiedet hat, nachdem sie VOR einem Gewitter (das in der
> Nachbarschaft keinerlei Ausfälle an elektronischen Geräten erzeugt hat)
> vom Stromnetz getrennt wurde,
[...]

> Es leuchtet keine LED mehr, auch nicht nach Stunden. Einige Wochen
> zuvor, nach Stromaus wg. Arbeiten am Hausstromnetz, auch wie tot - aber
> nach ca 2h PowerLED an, Anlagenverhalten danach wieder völlig normal.
[...]

> Sicherung ok, aber hinter der ganz schön aufwendigen Stromversorgung
> messe ich max 2,5V (wo ich 5V vermute). Kein Elko verbeult, nichts sieht
> nach thermischen Schaden aus. Offenbar primärgetaktetes Netzteil mit
> 7525 und FET...

Das ist ein typisches Fehlerbild an primärgetakteten Netzteilen und
normalerweise auf einen defekten (blöderweise nie ausgebeulten) Elko in
der Versorgung des Reglerchips zurückzuführen, oder auf den
Anlaufwiderstand. Wenn Du einen PIC7525 meinst, scheint das nur der
Leistungsteil eines Schaltregelers im TO-3-Gehäuse (aber mit 4 Anschlüssen)
zu sein. Such mal nach einem Elko 50-100µF, etwa 20-50V auf der primärseite
von dem Wandler. Du hast gute Chancen, dass der ausgetrocknet ist. Der
Anlaufwiderstand ist üblicherweise recht dick ausgeführt (wegen hoher
Spannungen und damit auch hoher Verlustleistung) und liegt im Bereich 80K
bis 300K Ohm), und kann mit der Zeit hochohmiger werden.

Gruß,
Michael Karcher

gUnther nanonüm

unread,
Jul 21, 2010, 10:57:54 AM7/21/10
to

"peri" <pric...@bene-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:8aoali...@mid.individual.net...

> Da Gerät 5 Jahre alt, hab ich reingeschaut. Netzspannung liegt an,


> Sicherung ok, aber hinter der ganz schön aufwendigen Stromversorgung
> messe ich max 2,5V (wo ich 5V vermute). Kein Elko verbeult, nichts sieht
> nach thermischen Schaden aus. Offenbar primärgetaktetes Netzteil mit
> 7525 und FET...
>
> Ist Jemandem solch ein Fehlerbild schon mal untergekommen? Was war es?

Hi,
das alte T-DSL-Modem (das mit der Rille, noch von vor U2-R) hatte das auch
:-) dazu existieren massig Anleitungen, immer noch. So ein mieser kleiner
Elko vorm Trafo...

--
mfg,
gUnther


Gerrit Heitsch

unread,
Jul 21, 2010, 11:54:26 AM7/21/10
to

Erst vorgestern eines repariert. Es war der 10uF/63V-Elko auf der
Primaerseite direkt am Controller (der ist auf der Unterseite der
Platine). Getauscht gegen einen 10uF/400V Elko der gerade rumlag (und
laut Messgeraet auch noch 10uF hat) und das Modem laeuft wieder wie neu.

Sowas in der Art wuerde ich bei obigem Geraet auch vermuten.

Gerrit

Günther Dietrich

unread,
Jul 21, 2010, 12:11:19 PM7/21/10
to
Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> wrote:

>>> Ist Jemandem solch ein Fehlerbild schon mal untergekommen? Was war es?
>>
>> Hi,
>> das alte T-DSL-Modem (das mit der Rille, noch von vor U2-R) hatte das
>> auch :-) dazu existieren massig Anleitungen, immer noch. So ein mieser
>> kleiner Elko vorm Trafo...
>
>Erst vorgestern eines repariert. Es war der 10uF/63V-Elko auf der
>Primaerseite direkt am Controller (der ist auf der Unterseite der
>Platine). Getauscht gegen einen 10uF/400V Elko der gerade rumlag (und
>laut Messgeraet auch noch 10uF hat) und das Modem laeuft wieder wie neu.
>
>Sowas in der Art wuerde ich bei obigem Geraet auch vermuten.

Bei meinem war's das vor einiger Zeit auch. Nach Tausch des 10uF-Elkos
(durch einen mit höherer Temperatur- und Spannungsbeständigkeit) lief
das Teil wieder wie eh und je -- bis es wegen der Umstellung aud ADSL-2
obsolet wurde.

Grüße,

Günther

Stefan Huebner

unread,
Jul 21, 2010, 2:25:10 PM7/21/10
to
> Bei meinem war's das vor einiger Zeit auch. Nach Tausch des 10uF-Elkos
> (durch einen mit höherer Temperatur- und Spannungsbeständigkeit) lief
> das Teil wieder wie eh und je -- bis es wegen der Umstellung aud ADSL-2
> obsolet wurde.

Schon mal gesehen, wie so ein Modem brennend aussieht? Gibt hässliche
Flecken an Betowänden, auf Teppich lieber nicht drüber nachdenken.
Ursache: der meist ebenfalls vermoderte Siebelko (47u 400V), den habt
ihr sicher geprüft bzw. prophylaktisch getauscht, oder?
In den ganzen tollen Selbstreparauranleitungen wird das zumindest nicht
erwähnt :(

Stefan Huebner

unread,
Jul 21, 2010, 2:27:11 PM7/21/10
to
Da Du sekundär überhaupt noch was misst, wird das Netzteil nicht mehr
sauber anlaufen - üblich nach Unterbrechung der Stromversorgung. Wie
schon gesagt wurde, schau nach Elkos primärseitig. Bei diesem Modell ist
mir der Siebelko noch nicht aufgefallen, aber sicherheitshalber auch
prüfen (optisch, olfaktorisch und ESR).

Gerrit Heitsch

unread,
Jul 21, 2010, 2:46:06 PM7/21/10
to
On 07/21/2010 08:25 PM, Stefan Huebner wrote:
>> Bei meinem war's das vor einiger Zeit auch. Nach Tausch des 10uF-Elkos
>> (durch einen mit höherer Temperatur- und Spannungsbeständigkeit) lief
>> das Teil wieder wie eh und je -- bis es wegen der Umstellung aud ADSL-2
>> obsolet wurde.
>
> Schon mal gesehen, wie so ein Modem brennend aussieht? Gibt hässliche
> Flecken an Betowänden, auf Teppich lieber nicht drüber nachdenken.
> Ursache: der meist ebenfalls vermoderte Siebelko (47u 400V), den habt
> ihr sicher geprüft bzw. prophylaktisch getauscht, oder?

Hm? Das Ding hat zwei primaere Siebelkos. Einmal die erwaehnten 47uF und
noch einen groesseren 400V-Elko nach dem Netzfilter.

Gerrit


Stefan Huebner

unread,
Jul 21, 2010, 5:01:02 PM7/21/10
to

Den kleinen am IC, der für das Nichtwiederanlaufen verantwortlich ist
und den 47u 400V hinter dem Netzfilter. Nur tauschte den aus meiner
Erfahrung fast niemand. Bei dem Modem, das ich von der Wand gekratzt
habe, konnte man recht gut erkennen, dass die Hitzequelle der
ausgelaufene 400V-Elko war. Genaugenommen ist noch ein dritter da, 10u
400V glaube ich vor dem Netzfilter, was bei diesem Netzteil hinter dem
Gleichrichter sitzt.

Gerrit Heitsch

unread,
Jul 22, 2010, 12:40:44 PM7/22/10
to
On 07/21/2010 11:01 PM, Stefan Huebner wrote:
> Am 21.07.2010 20:46, schrieb Gerrit Heitsch:
>> On 07/21/2010 08:25 PM, Stefan Huebner wrote:
>>>> Bei meinem war's das vor einiger Zeit auch. Nach Tausch des 10uF-Elkos
>>>> (durch einen mit höherer Temperatur- und Spannungsbeständigkeit) lief
>>>> das Teil wieder wie eh und je -- bis es wegen der Umstellung aud ADSL-2
>>>> obsolet wurde.
>>>
>>> Schon mal gesehen, wie so ein Modem brennend aussieht? Gibt hässliche
>>> Flecken an Betowänden, auf Teppich lieber nicht drüber nachdenken.
>>> Ursache: der meist ebenfalls vermoderte Siebelko (47u 400V), den habt
>>> ihr sicher geprüft bzw. prophylaktisch getauscht, oder?
>>
>> Hm? Das Ding hat zwei primaere Siebelkos. Einmal die erwaehnten 47uF und
>> noch einen groesseren 400V-Elko nach dem Netzfilter.
>
> Den kleinen am IC, der für das Nichtwiederanlaufen verantwortlich ist
> und den 47u 400V hinter dem Netzfilter.

Nein, es hat zwei grosse Elkos mit 400V im Primaerbereich, zusaetzlich
dazu noch den kleinen 10uF mit 63V der bei Nichtanlaufen defekt ist.

Hier gut zu sehen:

http://scifi.pages.at/dsl-modem/dslmodem2.JPG

Der typischerweise fehlerhafte ist der im roten Kreis.


> Nur tauschte den aus meiner
> Erfahrung fast niemand. Bei dem Modem, das ich von der Wand gekratzt
> habe, konnte man recht gut erkennen, dass die Hitzequelle der
> ausgelaufene 400V-Elko war.

Wenn das Teil ausgelaufen oder ausgebeult ist, ist das was anderes, nur
scheint das eher selten zu sein, auch nach Jahren im 24/7-Betrieb.
Wuerde das oft vorkommen muesste man davon mehr lesen. Wundert mich,
dass bei deinem Modem nicht die Sicherung durchgegangen ist als der Elko
hochging.

Fuer Massenware hielten diese alten DSL-Modems sehr lange.

Gerrit

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jul 23, 2010, 5:43:55 AM7/23/10
to
Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> wrote:

>Fuer Massenware hielten diese alten DSL-Modems sehr lange.

Die Siemense definitiv, wogegen die Orckit-Dinger Schrott waren.


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

klaus....@gmail.com

unread,
Dec 15, 2014, 2:11:50 AM12/15/14
to
Hallo zusammen,

der Thread ist schon ein paar Jahre alt. Trotzdem hier eine Anfrage dazu: Bei meiner Anlage gibt es dieselben Symptome, jetzt möchte ich mal versuchen Elkos auszutauschen. Vorher muss ich das Gehäuse öffnen - wie geht das, ohne was kaputtzumachen? Hat jemand einen Tipp für mich?

Vielen Dank, Gruß,
Klaus Birken

Karl Wilhelm Kuhn

unread,
Dec 15, 2014, 2:20:32 AM12/15/14
to
klaus....@gmail.com schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> der Thread ist schon ein paar Jahre alt. Trotzdem hier eine Anfrage dazu: Bei meiner Anlage gibt es dieselben Symptome, jetzt möchte ich mal versuchen Elkos auszutauschen. Vorher muss ich das Gehäuse öffnen - wie geht das, ohne was kaputtzumachen? Hat jemand einen Tipp für mich?
>

Seite 12 der Bedienungsanleitung

http://www.auerswald-root.de/download/datei/handbuch/d/COMpact22064410USB/Installationshandbuch/Version220113/ICOMP.pdf

klaus....@gmail.com

unread,
Dec 15, 2014, 5:34:20 AM12/15/14
to
> > der Thread ist schon ein paar Jahre alt. Trotzdem hier eine Anfrage dazu: Bei meiner Anlage gibt es dieselben Symptome, jetzt möchte ich mal versuchen Elkos auszutauschen. Vorher muss ich das Gehäuse öffnen - wie geht das, ohne was kaputtzumachen? Hat jemand einen Tipp für mich?
> >
>
> Seite 12 der Bedienungsanleitung
>
> http://www.auerswald-root.de/download/datei/handbuch/d/COMpact22064410USB/Installationshandbuch/Version220113/ICOMP.pdf

Da steht zwar, wie man den Deckel aufklappt, um an die Anschlüsse zu kommen - ich möchte aber das hellgraue Gehäuse öffnen, um den Elko austauschen zu können...

Noch weitere Tipps?

Gruß,
Klaus Birken

Message has been deleted

Matthias Weingart

unread,
Dec 16, 2014, 4:39:09 AM12/16/14
to
Martin Gerdes <martin...@gmx.de>:

> Eventuell w„re ja eine Option, f r die wenigen Jahre ISDN-Restlaufzeit

Alles geht auf VOIP? Totgesagte leben länger, auch wenn die Telekom das aus
Kostengründen gerne will und dann auch bald alle ihre Kunden per Zwang dazu
vergraulen will, denn es ist kurios, andere Anbieter verkaufen zur Zeit
tatsächlich wieder mehr PMX-Anschlüsse (PMX=30*SDN) als noch vor ein paar
Jahren. Sowas kostet z.B. ab 90 Eur/Monat (standortabhängig).

M.
--

Axel Berger

unread,
Dec 16, 2014, 5:15:02 AM12/16/14
to
klaus.birken wrote on Mon, 14-12-15 11:34:
>Noch weitere Tipps?

Meine hängt an einem Drahtverkau, mit dem ich mich jetzt auf nichts
einlasse, aber iirc ging sie ganz normal einfach auf. Entweder mit
sichtbaren Schrauben oder einfach Hebeln am Rand oder so. Auf hatte ich
sie jedenfalls schon mal.

Message has been deleted

Matthias Weingart

unread,
Dec 16, 2014, 5:22:28 AM12/16/14
to
Juergen Roesener <roes...@compuserve.com>:

> Matthias Weingart <mwn...@pentax.boerde.de> wrote:
>
>>Martin Gerdes <martin...@gmx.de>:
>>
>>> Eventuell w„re ja eine Option, f?r die wenigen Jahre ISDN-Restlaufzeit
>>
>>Alles geht auf VOIP? Totgesagte leben länger, auch wenn die Telekom das
>>aus Kostengründen gerne will und dann auch bald alle ihre Kunden per
>>Zwang dazu vergraulen will
>
> Vor zwei Wochen habe ich von der Telekom einen Brief bekommen, in dem
> steht, dass mein ISDN Anschluss zum Ende der Vertragslaufzeit
> gekündigt wird.
>
> Seit einer Vertragsänderung im Jahr 2013 steht in den AGB:
>|Das Vertragsverhältnis läuft auf unbestimmte Zeit und ist für beide
>|Vertragspartner schriftlich mit einer Frist von sechs Werktagen kündbar.
>|Der Samstag gilt nicht als Werktag .

Mpf, ja schlimm, allerdings schliessen die doch trotzdem immer noch gern
Neuverträge mit 2 Jahren Laufzeit ab!?

> Ich habe die Umstellung auf VoIP bis Mitte Januar 2015 verschieben
> können und darf das laut telefonischer Nachfrage als besondere
> Vergünstigung verstehen.

Und hoffentlich gleich auch komplett der Telekom tschüss gesagt, ich kann das
nur empfehlen. Mittlerweile ist unsere 6km Leitung hier so schlecht, das sich
das DSL mehrmals am Tag verabschiedet und es im ISDN-Hörer knistert und
knattert (also eher Unterbrechungen, gibt da anscheinend Paketverluste); da
müssen irgendwelche Störsignale auf dem Kabel sein, Telekom findet aber
nichts. Zum Glück hab ich zwei Alternativen...

M.
--
Message has been deleted

horst-d.winzler

unread,
Dec 16, 2014, 6:21:24 AM12/16/14
to
Am 16.12.2014 um 11:44 schrieb Juergen Roesener:
> Matthias Weingart <mwn...@pentax.boerde.de> wrote:
>
>> Und hoffentlich gleich auch komplett der Telekom tschüss gesagt,
>
> Nein, das würde nichts bringen. Hier wurden extrem dünne Leitungen
> verlegt (0,38mm), die uns sehr viele Störungen beschert haben.

Die wurden aus kostengründen eingeführt. Meines wissens hatte sich die
technische seite dagegen ausgesprochen. Zumal der eigentliche
kostenfaktor die erdarbeiten sind.


>> Mittlerweile ist unsere 6km Leitung hier so schlecht, das sich
>> das DSL mehrmals am Tag verabschiedet und es im ISDN-Hörer knistert und
>> knattert
>
> Genau das war / ist Anlass für ständige Kundendiensteinsätze bei
> meinen Nachbarn und bei mir.

Das deutet auf gravierende kontaktprobleme hin.

> In meinem Haus kommen fünf Adernpaare an,
> davon sind vier aus unbekannten Gründen tot, das letzte Paar tut's
> momentan noch leidlich. Wie VoIP das verbessern soll, ist mir
> schleierhaft.

VoIP kann bei bestimmten eigenschaften eine verbesserung bringen. Aber
wenn ISDN schon unter störungen leidet, dann würde ich mir von VoIP
keine besserung erhoffen.

--
mfg hdw

Peter Thoms

unread,
Dec 16, 2014, 6:28:04 AM12/16/14
to
Hallo,

genau richtig.
Voip steht vor der Tür, und dann fliegt die eh raus.


Peter

Peter Thoms

unread,
Dec 16, 2014, 6:32:32 AM12/16/14
to
Am 16.12.2014 um 12:21 schrieb horst-d.winzler:
[...]
> VoIP kann bei bestimmten eigenschaften eine verbesserung bringen. Aber
> wenn ISDN schon unter störungen leidet, dann würde ich mir von VoIP
> keine besserung erhoffen.
Hallo,

mit Voip kommt der Verteiler auf das Kupfer direkt ins Dorf und liegt
damit praktisch um die nächste Ecke.


Peter

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Matthias Weingart

unread,
Dec 16, 2014, 9:59:17 AM12/16/14
to
Peter Thoms <dl6...@darc.de>:

> Am 16.12.2014 um 12:21 schrieb horst-d.winzler:
> [...]
>> VoIP kann bei bestimmten eigenschaften eine verbesserung bringen. Aber
>> wenn ISDN schon unter störungen leidet, dann würde ich mir von VoIP
>> keine besserung erhoffen.
> Hallo,
>
> mit Voip kommt der Verteiler auf das Kupfer direkt ins Dorf und liegt
> damit praktisch um die nächste Ecke.

Naja VOIP hat damit ja nix zu tun, das sind einfach nur die Outdoor-DSLAM's.
Wenn dem so wäre, dann würde ich ja eine bessere Qualität erwarten. Ist bei
uns aber nicht in Aussicht. Dagegen hat ein Fremdanbieter bis zu den
Telekomboxen auf der Strasse geschachtet und Glasfaser gelegt. Das ist jetzt
wesentlich besser.
Dagegen bringt das Wechseln zu einem einfachen Telekom-Reseller (1und1 und
Co) dagegen tatsächlich nix.

Übrigens gibt es ja nach wie vor das Recht auf einen funktionierenden
Telefonanschluss. Wenn der nicht funktioniert - weil das DSL ständig gestört
ist - ist die Telekom (theoretisch) in der Pflicht.... naja Recht haben und
Recht kriegen sind zwei verschiedene Schuhe..

M.
--

Manuel Reimer

unread,
Dec 16, 2014, 10:32:14 AM12/16/14
to
On 12/16/2014 11:15 AM, Juergen Roesener wrote:
> Vor zwei Wochen habe ich von der Telekom einen Brief bekommen, in dem
> steht, dass mein ISDN Anschluss zum Ende der Vertragslaufzeit
> gekündigt wird.

Der einzige ISDN-Anschluss in meinem Umfeld (bei meinem Onkel) ist von
solchen Briefen bisher zum Glück noch verschont geblieben...

Damals hat mein Onkel viel Wert auf die "Notstromfunktion" von ISDN
gelegt. Direkt an der Anlage ist dafür extra ein Relais verbaut welches
bei Anlagenausfall den Notapparat im Haus direkt auf den NTBA legt. Das
kann man bei VoIP dann gleich mal vergessen.

Alles in allem scheint mir in vielen Bereichen der Trend von
"Sicherheit" zu "Billig" zu gehen. Während bei "Analogem Telefon" und
ISDN noch eine Notversorgung selbstverständlich war kann man die bei
VoIP vergessen.


Ich habe zwar schon länger VoIP aber wirklich glücklich bin ich mit dem,
was da so "Standard" ist, nicht. Der ganze SIP-Kram geht per Default
erstmal komplett unverschlüsselt quer durch's Internet und wirklich
schön finde ich die Black-Box-Plastikrouter, die man für VoIP braucht,
auch nicht. Noch gibt es keinen VoIP-Router der ohne Funktionsverlust
komplett mit Open-Source-Firmware läuft... :(

Gruß

Manuel

Manuel Reimer

unread,
Dec 16, 2014, 10:38:55 AM12/16/14
to
On 12/16/2014 12:28 PM, Peter Thoms wrote:
> genau richtig.
> Voip steht vor der Tür, und dann fliegt die eh raus.

Das würde ich so pauschal nicht sagen, denn es kann durchaus Gründe
geben die Anlage zu erhalten auch wenn man auf VoIP umrüstet (umrüsten
muss?).

Bei meinen Eltern haben wir das so gelöst, dass die große Auerswald am
S0 der Fritz-Box hängt. Die Auerswald ist auch für die Türsprechstelle
zuständig weshalb wir diese auch mit VoIP erhalten haben. Schöner wäre
natürlich ein Upgrade auf eine Auerswald-VoIP-Anlage. Allerdings bekomme
ich das kaum "kostenneutral" via ebay getauscht ;)

Gruß

Manuel

Matthias Weingart

unread,
Dec 16, 2014, 10:42:29 AM12/16/14
to
Manuel Reimer <Manuel.N...@nurfuerspam.de>:

> Ich habe zwar schon länger VoIP aber wirklich glücklich bin ich mit dem,
> was da so "Standard" ist, nicht. Der ganze SIP-Kram geht per Default
> erstmal komplett unverschlüsselt quer durch's Internet und wirklich
> schön finde ich die Black-Box-Plastikrouter, die man für VoIP braucht,
> auch nicht. Noch gibt es keinen VoIP-Router der ohne Funktionsverlust
> komplett mit Open-Source-Firmware läuft... :(

Wieso es gibt doch Asterisk? Im Prinzip kan man damit ja nen eigenen Sip-
Server auf einem PC fahren. Welche SIP-Router gibt es eigentlich überhaupt
mit Open-Source? Meinst Du Fritzboxen mit alternativer Firmware?

Ganz abgesehen von den Effekten, die man sonst nur aus dem Mobilfunk kennt
und die manchmal auftreten: lange Delays und Verbindungsabbrüche, manchmal
(wenn das NAT nicht richtig geht) hört nur eine Seite und die andere Seite
bleibt taub, (letztens komischerweise nur für die ersten 5 Sekunden des
Gespräches) und wenn man Pech hat, wird auch noch ein GSM-Codec ausgehandelt
(warum auch immer); naja aber auch hier gilt: viel hilft viel (also viel
Bandbreite); es geht ja meistens irgendwie. ;-) Naja das uralte SIP-Protokoll
ist eigentlich ziemlicher Müll, das könnte man sicher auch besser machen
(Skype geht ja praktisch überall), eh man SIP manchmal am Laufen hat, bekommt
man graue Haare.

M.
--

Matthias Weingart

unread,
Dec 16, 2014, 10:45:52 AM12/16/14
to
Manuel Reimer <Manuel.N...@nurfuerspam.de>:
Wie ist das eigentlich bei den VOIP-Zugängen von der Telekom? Bekommt man da
alle SIP-Zugangsdaten, so dass man sich auch extern mit einem Telefon
dranhängen kann oder ist das nur irgendwie mit dem DSL-er verbundelt und
läuft nicht unabhängig?

M.
--

Manuel Reimer

unread,
Dec 16, 2014, 10:47:27 AM12/16/14
to
On 12/16/2014 04:42 PM, Matthias Weingart wrote:
> Wieso es gibt doch Asterisk?

Klar gibt es den. Hätte ich dann aber gerne mit Anschluss für mein
analoges Telefon und in bezahlbar.

> Im Prinzip kan man damit ja nen eigenen Sip-
> Server auf einem PC fahren. Welche SIP-Router gibt es eigentlich überhaupt
> mit Open-Source? Meinst Du Fritzboxen mit alternativer Firmware?

Es gibt eine ganze Reihe "reine Router" die man auf "Open Source"
umflashen kann.

Es hapert aber praktisch überall am VoIP-Teil. Auch die Fritzbox läuft
mit OpenWRT und Co. Das VoIP ist dann aber tot...

> Naja das uralte SIP-Protokoll
> ist eigentlich ziemlicher Müll, das könnte man sicher auch besser machen
> (Skype geht ja praktisch überall), eh man SIP manchmal am Laufen hat, bekommt
> man graue Haare.

Skype ist jetzt nicht wirklich besser. Proprietäre Software ist für mich
keine Lösung.

Gruß

Manuel

Manuel Reimer

unread,
Dec 16, 2014, 11:09:46 AM12/16/14
to
On 12/16/2014 04:45 PM, Matthias Weingart wrote:
> Wie ist das eigentlich bei den VOIP-Zugängen von der Telekom? Bekommt man da
> alle SIP-Zugangsdaten, so dass man sich auch extern mit einem Telefon
> dranhängen kann oder ist das nur irgendwie mit dem DSL-er verbundelt und
> läuft nicht unabhängig?

Man *kann* mit Zugangsdaten einrichten. Es gibt aber auch eine
Möglichkeit das VoIP ohne Zugangsdaten einzurichten (habe ich so
gemacht). Die Authentifizierung findet dann durch die "Anschlusskennung"
statt.

Keine Ahnung ob eine komplett mit Zugansdaten eingerichtete Nummer auch
aus anderen Netzen geht. Die Telekom-Nummer ist eh nur meine
"Zweitnummer". Hauptnummer ist eine Sipgate-Nummer und die kann man
natürlich von überall nutzen.

Gruß

Manuel

Matthias Weingart

unread,
Dec 16, 2014, 11:10:08 AM12/16/14
to
Manuel Reimer <Manuel.N...@nurfuerspam.de>:

> Skype ist jetzt nicht wirklich besser. Proprietäre Software ist für mich
> keine Lösung.

Ja, vor allem wer da alles mithört;
http://www.heise.de/security/meldung/Vorsicht-beim-Skypen-Microsoft-liest-
mit-1857620.html
Und a sag noch jemand, wir wären paranoid. ;-)
Aber eins muss man skype lassen, es funktioniert eigentlich immer sofort
(sofern ausreichende Bandbreite da ist).

M.
--

Peter Bösche

unread,
Dec 16, 2014, 11:14:53 AM12/16/14
to
On Tue, 16 Dec 2014 16:32:12 +0100, Manuel Reimer
<Manuel.N...@nurfuerspam.de> wrote:

>On 12/16/2014 11:15 AM, Juergen Roesener wrote:
>> Vor zwei Wochen habe ich von der Telekom einen Brief bekommen, in dem
>> steht, dass mein ISDN Anschluss zum Ende der Vertragslaufzeit
>> gekündigt wird.
>
>Der einzige ISDN-Anschluss in meinem Umfeld (bei meinem Onkel) ist von
>solchen Briefen bisher zum Glück noch verschont geblieben...
>
>Damals hat mein Onkel viel Wert auf die "Notstromfunktion" von ISDN
>gelegt. Direkt an der Anlage ist dafür extra ein Relais verbaut welches
>bei Anlagenausfall den Notapparat im Haus direkt auf den NTBA legt. Das
>kann man bei VoIP dann gleich mal vergessen.
>
man könnte den Speedport o.ä. ja aus einem Akku o.ä. speisen..

>...

Peter

Dieter Wiedmann

unread,
Dec 16, 2014, 11:23:36 AM12/16/14
to
Am 16.12.2014 17:14, schrieb Peter Bösche:

>> Damals hat mein Onkel viel Wert auf die "Notstromfunktion" von ISDN
>> gelegt. Direkt an der Anlage ist dafür extra ein Relais verbaut welches
>> bei Anlagenausfall den Notapparat im Haus direkt auf den NTBA legt. Das
>> kann man bei VoIP dann gleich mal vergessen.
>>
> man könnte den Speedport o.ä. ja aus einem Akku o.ä. speisen..

Und den Outdoor-DSLAM auch...


Gruß Dieter

Manuel Reimer

unread,
Dec 16, 2014, 4:26:51 PM12/16/14
to
On 12/16/2014 05:23 PM, Dieter Wiedmann wrote:
>> man könnte den Speedport o.ä. ja aus einem Akku o.ä. speisen..
>
> Und den Outdoor-DSLAM auch...

Ich persönlich wäre mir auch bei DSL ohne Outdoor-DSLAM nicht mehr so
sicher, dass die Verbindung bei lokalem Stromausfall noch eine
nennenswerte Zeit weiterläuft. Die Telekom ist auf Sparkurs und warum
sollte gerade die kleine Vermittlungsstelle im Nachbardorf an einer USV
hängen?

Notfallsicherheit ist einfach nicht mehr "in". Vielleicht sind wir auch
nur zu sehr verwöhnt von den (relativ) stabilen Netzen? Aber
Stromausfall über mehrere Tage hat es auch in Deutschland schon gegeben!
Wie setzt man dann einen Notruf ab wenn auch die Handy-Basisstationen
"aus" sind?

Wenn das so weitergeht, dann sind Amateurfunker bei längerem
Stromausfall wirklich die einzigen, die noch Sprechverbindungen aufrecht
erhalten.

Sieht ja beim Behördenfunk nicht anders aus. Die alte Technik, die mit
recht einfachen Mitteln doch recht weite Strecken abdecken konnte,
ersetzt man da ja auch durch komplexe digitale Technik die ohne
funktionierende Basisstationen wohl recht unbrauchbar ist.

http://www.taz.de/!68548/

Gruß

Manuel

Axel Berger

unread,
Dec 16, 2014, 6:15:01 PM12/16/14
to
Manuel Reimer wrote on Tue, 14-12-16 16:32:
>Ich habe zwar schon lSigmnger VoIP

Dann weißt Du etwas darüber. Derzeit habe ich zwei "Leitungen"
gleichzeitig und zehn Rufnummern, von denen gut die Hälfte für
MSN-Weiterleitungen zur Verfügung steht. Wieviel davon wird mir
weggenommen? Blöderweise ziehe ich bald (Nov. 2015) um, und kann dann
nicht einmal mit Bestandsschutz argumentieren.

Heinz Saathoff

unread,
Dec 17, 2014, 7:22:33 AM12/17/14
to
Moin,

Manuel Reimer schrieb:
>Ich habe zwar schon länger VoIP aber wirklich glücklich bin ich mit dem,
>was da so "Standard" ist, nicht. Der ganze SIP-Kram geht per Default
>erstmal komplett unverschlüsselt quer durch's Internet und wirklich
>schön finde ich die Black-Box-Plastikrouter, die man für VoIP braucht,
>auch nicht. Noch gibt es keinen VoIP-Router der ohne Funktionsverlust
>komplett mit Open-Source-Firmware läuft... :(

Ich selbst hab noch kein VoIP genutzt, deshalb mal eine Frage zur
Verzögerung. Im Gegensatz zur Leitungsvermittlung müssten doch bei IP
Verzögerungen wg. Paketübertragung entstehen?
Solche lästigen Verzögerungen habe ich manchmal bei Mobiltelefonie
erlebt, mehr oder weniger ausgeprägt.


- Heinz

Eric Brücklmeier

unread,
Dec 17, 2014, 7:35:49 AM12/17/14
to
Auch bei der Leitungsvermittlung gibt es eine Latenz, die allerdings
(nahezu) konstant ist. Bei Paketvermittlung ist die Latenzvorhersage
viel schwieriger...


--
www.headless-brewing.com
Message has been deleted

horst-d.winzler

unread,
Dec 17, 2014, 9:11:50 AM12/17/14
to
Am 17.12.2014 um 13:22 schrieb Heinz Saathoff:

> Ich selbst hab noch kein VoIP genutzt, deshalb mal eine Frage zur
> Verzögerung. Im Gegensatz zur Leitungsvermittlung müssten doch bei IP
> Verzögerungen wg. Paketübertragung entstehen?
> Solche lästigen Verzögerungen habe ich manchmal bei Mobiltelefonie
> erlebt, mehr oder weniger ausgeprägt.

Ungenügende DSL geschwindigkeiten machen sich echos + kracher bemerkbar.

--
mfg hdw

Eric Brücklmeier

unread,
Dec 17, 2014, 10:43:05 AM12/17/14
to
Wobei zwischen Datenrate und Latenz unterschieden werden muß.

--
www.headless-brewing.com

Matthias Weingart

unread,
Dec 17, 2014, 11:06:47 AM12/17/14
to
Manuel Reimer <Manuel.N...@nurfuerspam.de>:

> Sieht ja beim Beh”rdenfunk nicht anders aus. Die alte Technik, die mit
> recht einfachen Mitteln doch recht weite Strecken abdecken konnte,
> ersetzt man da ja auch durch komplexe digitale Technik die ohne
> funktionierende Basisstationen wohl recht unbrauchbar ist.
>
> http://www.taz.de/!68548/

Stimmt. Dabei würde sich unser Dorf hier (und das nahe gelegen Krankenhaus)
sicherlich auch von den acht 2 MW Windturbinen nebenan versorgen können. Nur
ist das ganze Netz nicht drauf ausgelegt, da Stückchen für Inselbetrieb draus
zu lösen. Ob der Amateurfunk da im Notfall wirklich einspringen könnte?
Hängen denn alle Relais an ner USV? Naja könnte man ranfahren und mit
nem Autoakku und nachladen per Notstromdiesel ne Weile betreiben; aber das
machen sie bei ein paar Mobilfunk-Basisstationen in der Stadt auch. Zumindest
SMS schicken ging damals bei Kyrill noch und das analoge Telefon. Der Rest
war tot für nen Tag, als hier die 380kV Masten fielen...
MW/LW ist auch langsam tot, können sie ja froh sein UKW noch nicht
eingestampft zu haben; aber das fällt dann bestimmt auch aus weil die
Zuspeisungen (ev. über Internet?) dann auch ausgefallen sind?

M.
--

Manuel Reimer

unread,
Dec 17, 2014, 11:32:40 AM12/17/14
to
On 12/17/2014 05:06 PM, Matthias Weingart wrote:
> Ob der Amateurfunk da im Notfall wirklich einspringen könnte?
> Hängen denn alle Relais an ner USV? Naja könnte man ranfahren und mit
> nem Autoakku und nachladen per Notstromdiesel ne Weile betreiben;

Amateurfunker haben Bänder zur Verfügung bei denen man auch ohne Relais
beträchtliche Distanzen brücken kann.

> MW/LW ist auch langsam tot, können sie ja froh sein UKW noch nicht
> eingestampft zu haben; aber das fällt dann bestimmt auch aus weil die
> Zuspeisungen (ev. über Internet?) dann auch ausgefallen sind?

Die Verfügbarkeit eines Rundfunksenders hängt von der Notstromversorgung
des/der Sender ab. In dem Bereich ist DAB nicht schlechter wie UKW.
Wobei man im Zusammenhang mit "DAB-Werbung" immer mal wieder liest, dass
für DAB weniger Strom für den Sendebetrieb nötig sein soll.

Schade nur das DRM sich nie durchgesetzt hat (Digitalradio auf
Kurzwelle). Lediglich einige kleine (ausländische?) Sender nutzen den
Standard. Durch das Ausbreitungsverhalten der Kurzwelle kommt man ganz
ohne Repeater sehr weit raus.

Gruß

Manuel

Peter Thoms

unread,
Dec 17, 2014, 12:19:51 PM12/17/14
to
Am 16.12.2014 um 16:38 schrieb Manuel Reimer:
> Das würde ich so pauschal nicht sagen, denn es kann durchaus Gründe
> geben die Anlage zu erhalten auch wenn man auf VoIP umrüstet (umrüsten
> muss?).
Hallo,

bspw. Sammelleidenschaft, für Ausrangiertes.


Peter

Peter Thoms

unread,
Dec 17, 2014, 12:23:02 PM12/17/14
to
Am 16.12.2014 um 15:59 schrieb Matthias Weingart:
> Naja VOIP hat damit ja nix zu tun, das sind einfach nur die Outdoor-DSLAM's.
> Wenn dem so wäre, dann würde ich ja eine bessere Qualität erwarten. Ist bei
Hallo,

doch. DLSAMs sind dann alte Eisen.


Peter

Hartmut Kraus

unread,
Dec 17, 2014, 2:43:51 PM12/17/14
to
Am 16.12.2014 22:26, schrieb Manuel Reimer:
> On 12/16/2014 05:23 PM, Dieter Wiedmann wrote:
>>> man könnte den Speedport o.ä. ja aus einem Akku o.ä. speisen..
>>
>> Und den Outdoor-DSLAM auch...
>
> Ich persönlich wäre mir auch bei DSL ohne Outdoor-DSLAM nicht mehr so
> sicher, dass die Verbindung bei lokalem Stromausfall noch eine
> nennenswerte Zeit weiterläuft. Die Telekom ist auf Sparkurs und warum
> sollte gerade die kleine Vermittlungsstelle im Nachbardorf an einer USV
> hängen?
>
> Notfallsicherheit ist einfach nicht mehr "in". Vielleicht sind wir auch
> nur zu sehr verwöhnt von den (relativ) stabilen Netzen? Aber
> Stromausfall über mehrere Tage hat es auch in Deutschland schon gegeben!
> Wie setzt man dann einen Notruf ab wenn auch die Handy-Basisstationen
> "aus" sind?
>
> Wenn das so weitergeht, dann sind Amateurfunker bei längerem
> Stromausfall wirklich die einzigen, die noch Sprechverbindungen aufrecht
> erhalten.

Vorausgesetzt, sie können auch unabhängig vom Netz arbeiten. ;)


--
http://www.hkraus.eu/

Hartmut Kraus

unread,
Dec 17, 2014, 2:49:19 PM12/17/14
to
Mir egal, wie man's nennt - wenn mein Gesprächspartner sein Gerät schon
laut gestellt hat, so dass ich mein eigenes "Raumecho" bei ihm höre,
aber schon deutlich zeitverzögert, ist das für mich kein technischer
Fortschritt, sondern schlichtweg Scheiße.

--
http://www.hkraus.eu/

Axel Berger

unread,
Dec 17, 2014, 4:15:02 PM12/17/14
to
Manuel Reimer wrote on Tue, 14-12-16 22:26:
>Vielleicht sind wir auch nur zu sehr verw÷hnt von den (relativ) stabilen
>Netzen?

Die hatten wir mal, ist eine Weile her. Dann kam die Privatisierung mit
Breifkastenfirmen ohne Kraftwerke und ohne Netz aber mit großer
Rechtsabteilung zum Kundenbescheißen. Ich bin zwar beim
Regionalversorger, aber der lebt auch nur von der Substanz von früher
und wird kaputtgespart. Keine Investition, nur unbedingt nötige
Reparaturen auf minimalem Niveau -- das war schon das wirtschaftliche
Erfolgsrezept der DDR 1.0.

Norbert Hahn

unread,
Dec 17, 2014, 4:28:05 PM12/17/14
to
On Wed, 17 Dec 2014 20:49:49 +0100, Hartmut Kraus <hartmut...@web.de>
wrote:

>Mir egal, wie man's nennt - wenn mein Gesprächspartner sein Gerät schon
>laut gestellt hat, so dass ich mein eigenes "Raumecho" bei ihm höre,
>aber schon deutlich zeitverzögert, ist das für mich kein technischer
>Fortschritt, sondern schlichtweg Scheiße.

Wir haben in der Fa seit einem Jahr IP-Telefonie und da gibt es durchaus
"Raumechos" ohne Raum, d.h. sowohl ich als auch der/die Angerufene haben
entweder ein Headset oder einen klassischen Hörer. Die Verzögerung bei
den Echos ist durchaus so, dass man annehmen könnte, das Gespräch wird
- obwohl Firmenintern - erstmal über den Teich zur NSA geleitet.
Das Echo ist natürlich nicht immer, auch die Verzögerungszeiten variieren.
Schöne neue Welt.

Norbert

Hartmut Kraus

unread,
Dec 17, 2014, 4:43:27 PM12/17/14
to
Am 17.12.2014 22:28, schrieb Norbert Hahn:
> On Wed, 17 Dec 2014 20:49:49 +0100, Hartmut Kraus <hartmut...@web.de>
> wrote:
>
>> Mir egal, wie man's nennt - wenn mein Gesprächspartner sein Gerät schon
>> laut gestellt hat, so dass ich mein eigenes "Raumecho" bei ihm höre,
>> aber schon deutlich zeitverzögert, ist das für mich kein technischer
>> Fortschritt, sondern schlichtweg Scheiße.
>
> Wir haben in der Fa seit einem Jahr IP-Telefonie und da gibt es durchaus
> "Raumechos" ohne Raum, d.h. sowohl ich als auch der/die Angerufene haben
> entweder ein Headset oder einen klassischen Hörer. Die Verzögerung bei
> den Echos ist durchaus so, dass man annehmen könnte, das Gespräch wird
> - obwohl Firmenintern - erstmal über den Teich zur NSA geleitet.

Ach was, professionelle Geheimdienste dürften die einzigen sein, die das
noch in Echtzeit beherrschen. ;) Aber ohne, dass du einen neuen Schrank
im Zimmer hast (daran konnte man erkennen, dass der KGB eine Wanze
installiert hatte). ;)

--
http://www.hkraus.eu/

horst-d.winzler

unread,
Dec 18, 2014, 1:27:57 AM12/18/14
to
Am 17.12.2014 um 22:28 schrieb Norbert Hahn:

> Wir haben in der Fa seit einem Jahr IP-Telefonie und da gibt es durchaus
> "Raumechos" ohne Raum,

Bei firmeninternem VoIP sollten echos unbekannt sein.

--
mfg hdw

Matthias Weingart

unread,
Dec 18, 2014, 7:55:20 AM12/18/14
to
Peter Thoms <dl6...@darc.de>:
Aha. Was meinst Du dann? Doch nicht etwa FTTH? Wär schön ist aber noch
ziemliche Mangelware...

M.
--

Axel Berger

unread,
Dec 18, 2014, 8:15:02 AM12/18/14
to
Juergen Roesener wrote on Wed, 14-12-17 13:45:
>Bei der Auftragsannahme hat man mir gesagt, dass man in der Regel* den
>Wechsel überhaupt nicht wahrnehmen würde.

Wie das? Ich dachte, ich bräuchte hier komplett neue Hardware, ähnlich
wie damals beim Wechsel von Analog auf ISDN.

Axel Berger

unread,
Dec 18, 2014, 8:15:02 AM12/18/14
to
Heinz Saathoff wrote on Wed, 14-12-17 13:22:
>Solche lästigen Verzögerungen habe ich manchmal bei Mobiltelefonie
>erlebt, mehr oder weniger ausgeprägt.

Ich kenne das von Überseegesprächen nach USA, iirc immer dann, wenn es
über einen Satelliten geht.

horst-d.winzler

unread,
Dec 18, 2014, 8:15:50 AM12/18/14
to
Am 18.12.2014 um 13:55 schrieb Matthias Weingart:
> Peter Thoms <dl6...@darc.de>:
>
>> Am 16.12.2014 um 15:59 schrieb Matthias Weingart:
>>> Naja VOIP hat damit ja nix zu tun, das sind einfach nur die
>>> Outdoor-DSLAM's. Wenn dem so w�re, dann w�rde ich ja eine bessere
>>> Qualit�t erwarten. Ist bei
>> Hallo,
>>
>> doch. DLSAMs sind dann alte Eisen.
>
> Aha. Was meinst Du dann? Doch nicht etwa FTTH? W�r sch�n ist aber noch
> ziemliche Mangelware...

Und selbt da wird man auf DSLAMS kaum verzichten wollen.

--
mfg hdw

horst-d.winzler

unread,
Dec 18, 2014, 8:22:33 AM12/18/14
to
Wenn du das ernst gemeint haben solltes, dann schau dich mal bei
Fritzens um. ;-)

--
mfg hdw

Message has been deleted

Axel Berger

unread,
Dec 18, 2014, 1:15:01 PM12/18/14
to
horst-d.winzler wrote on Thu, 14-12-18 14:22:
>dann schau dich mal bei Fritzens um. ;-)

Was daran widerspricht dem "ich bräuchte komplett neue Hardware"?

Wenn Du vorausschauend Dual-use Harware hattest, mag das ein Sonderfall
sein. Die Existenz von Mehrprotokollmäusen ändert auch ncihts daran,
daß PS/2 und USB unterschiedliche Standards sind, die nicht durch
einfachen Steckertausch passend gemacht werden können.

horst-d.winzler

unread,
Dec 18, 2014, 2:15:47 PM12/18/14
to
Am 18.12.2014 um 17:21 schrieb Axel Berger:
> horst-d.winzler wrote on Thu, 14-12-18 14:22:
>> dann schau dich mal bei Fritzens um. ;-)
>
> Was daran widerspricht dem "ich bräuchte komplett neue Hardware"?

Wenn dein anschluß auf VoIP umgestellt wird, kanns du selbstverständlich
deine analogen bzw ISDN geräte weiter nutzen. Warum sollte das denn bei
dir nicht gehen?

--
mfg hdw

Manuel Reimer

unread,
Dec 18, 2014, 2:22:43 PM12/18/14
to
On 12/17/2014 08:44 PM, Hartmut Kraus wrote:
> Vorausgesetzt, sie können auch unabhängig vom Netz arbeiten. ;)

Ich habe "das Ende vom CB-Funk" noch miterlebt und habe damals mit einer
Autobatterie, die mit einem 12W-Solarpanel "voll gehalten" wurde,
gefunkt. Hat wunderbar funktioniert.

Etwas später habe ich mir die KFZ-Funke auf den Gepäckträger des
Fahrrads gepackt und mangels Alternative (und mangels Taschengeld) mit
den billigsten Babyzellen, die ich kriegen konnte, gefunkt. Auch das ging.

Ich sehe keinen Grund warum man ein Amateurfunkgerät nicht ohne
Stromnetz "sendebereit" halten können sollte.

Gruß

Manuel

Peter Thoms

unread,
Dec 18, 2014, 3:06:20 PM12/18/14
to
Hallo,

weil das hochgradiger Quatsch ist. Willst Du damit nach EON telefonieren?


Peter

Dieter Wiedmann

unread,
Dec 18, 2014, 3:11:47 PM12/18/14
to
Am 18.12.2014 21:06, schrieb Peter Thoms:

>> Ich sehe keinen Grund warum man ein Amateurfunkgerät nicht ohne
>> Stromnetz "sendebereit" halten können sollte.

> weil das hochgradiger Quatsch ist. Willst Du damit nach EON telefonieren?

Nach Hause, ca. 3MLj.


Gruß DiETer

Hartmut Kraus

unread,
Dec 18, 2014, 4:54:09 PM12/18/14
to
Da sehe ich das ja ein. Aber nicht, wenn ich von Privat zu Privat in D
via Festnetz telefoniere und merkliche "Latenzzeiten" höre. Da kniept's
ja wohl irgendwo.

--
http://www.hkraus.eu/

Thomas 'Tom' Malkus

unread,
Dec 18, 2014, 5:57:10 PM12/18/14
to
Manuel Reimer (Manuel.N...@nurfuerspam.de):
>
> Wenn das so weitergeht, dann sind Amateurfunker bei längerem
> Stromausfall wirklich die einzigen, die noch Sprechverbindungen aufrecht
> erhalten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Notfunk

Und dies auch mehrfach gemacht haben. Das letzte Mal ist erst ein paar
Tage her:

http://www.arrl.org/news/philippine-hams-support-emergency-communication-for-typhoon-hagupit

73, Tom
--
DARC OV I18|DL-QRP-AG #1186|G-QRP #14624|FISTS #15933|ARRL
http://dl7bj.org https://twitter.com/dl7bj

Thomas 'Tom' Malkus

unread,
Dec 18, 2014, 6:02:32 PM12/18/14
to
horst-d.winzler (horst.d...@web.de):
>
> Wenn dein anschluß auf VoIP umgestellt wird, kanns du selbstverständlich
> deine analogen bzw ISDN geräte weiter nutzen. Warum sollte das denn bei
> dir nicht gehen?

Fax und Modem auch? Und das funktioniert dann auch?

horst-d.winzler

unread,
Dec 19, 2014, 12:19:13 AM12/19/14
to
Am 19.12.2014 um 00:02 schrieb Thomas 'Tom' Malkus:
> horst-d.winzler (horst.d...@web.de):
>>
>> Wenn dein anschluß auf VoIP umgestellt wird, kanns du selbstverständlich
>> deine analogen bzw ISDN geräte weiter nutzen. Warum sollte das denn bei
>> dir nicht gehen?
>
> Fax und Modem auch? Und das funktioniert dann auch?

Bei 16MB/s funktioniert fax. Zu modems kann ich wenig sagen. Es gab zB
modems, die schon bei iSDN rumzickten.

--
mfg hdw

Thomas 'Tom' Malkus

unread,
Dec 19, 2014, 2:33:16 AM12/19/14
to
horst-d.winzler (horst.d...@web.de):
Um 9.6k zu übertragen braucht man 16MBit Bandbreite ;-) Meine alten Modem
von der Mailbox (Zyxel 19.2, Elsa) hatten nie Probleme über den a/b Adapter
oder der Istec 1008 am ISDN.

Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass man mit dem ganzen VoIP
und Digitalkram einen gewaltigen Rückschritt macht und eine funktionierende
Technik ersetzt, nur weil es um Gewinnmaximierung geht, aber keineswegs
um eine Verbesserung.

Beim Amateurfunk spielt sich bzgl. den Relais ja etwas Ähnliches ab. Da
werden die Relais per Echolink gekoppelt und man nimmt eine extreme Ver-
schlechterung der Übertragungsqualität in Kauf. Die letzten Wochen gab
es nicht einen Rundspruch am Sonntag Vormittag, der zu 100% verständlich
übertragen wurde.

Da greife ich doch lieber zur Morsetaste, das funktioniert und die
Information kommt zu 100% an ;-)

Eric Brücklmeier

unread,
Dec 19, 2014, 3:43:52 AM12/19/14
to
Am 19.12.2014 08:33, schrieb Thomas 'Tom' Malkus:

> Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass man mit dem ganzen VoIP
> und Digitalkram einen gewaltigen Rückschritt macht und eine funktionierende
> Technik ersetzt, nur weil es um Gewinnmaximierung geht, aber keineswegs
> um eine Verbesserung.

Nunja, wenn Du weiterhin bei 9600Bd oder 19200Bd bleiben möchtest, dann
könntest Du auf den Digitalkram verzichten - *ich* möchte das nicht...


--
www.headless-brewing.com

Thomas 'Tom' Malkus

unread,
Dec 19, 2014, 3:52:50 AM12/19/14
to
Eric Brücklmeier (use...@nerdcraft.de):
Das bezog sich nun auf die Übertragung von Sprache und Fax bei VoIP
gegenüber ISDN und Digitalfunk bei BOS und im Amateurfunk.

Hanno Foest

unread,
Dec 19, 2014, 4:07:42 AM12/19/14
to
Am 19.12.2014 08:33 schrieb Thomas 'Tom' Malkus:

> Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass man mit dem ganzen VoIP
> und Digitalkram einen gewaltigen Rückschritt macht und eine funktionierende
> Technik ersetzt, nur weil es um Gewinnmaximierung geht, aber keineswegs
> um eine Verbesserung.

Ich empfinde 16 MBit Internet durchaus als Verbesserung gegenüber früher.

Hanno

Manuel Reimer

unread,
Dec 19, 2014, 4:27:37 AM12/19/14
to
On 12/18/2014 10:54 PM, Hartmut Kraus wrote:
>> Ich kenne das von Überseegesprächen nach USA, iirc immer dann, wenn es
>> über einen Satelliten geht.
>
> Da sehe ich das ja ein. Aber nicht, wenn ich von Privat zu Privat in D
> via Festnetz telefoniere und merkliche "Latenzzeiten" höre. Da kniept's
> ja wohl irgendwo.

Das ist jetzt der neue "Standard". Gewöhn dich dran. In Zukunft genauso
normal wie die lästige Wartezeit bis die VoIP-Schachtel nach dem
abeschlossenen Wahlvorgang einen Verbindungsaufbau hinbekommt. Aber
billig ist's...

Gruß

Manuel

Manuel Reimer

unread,
Dec 19, 2014, 4:29:14 AM12/19/14
to
On 12/18/2014 11:57 PM, Thomas 'Tom' Malkus wrote:
>> Wenn das so weitergeht, dann sind Amateurfunker bei längerem
>> Stromausfall wirklich die einzigen, die noch Sprechverbindungen aufrecht
>> erhalten.
>
> http://de.wikipedia.org/wiki/Notfunk

Weiß ich doch ;)

Trotzdem schade, dass wichtige TK-Infrastruktur durch immer mehr
überhand nehmende Einsparmaßnahmen anfälliger gemacht wird.

Wobei ich zwischenzeitlich rausfinden konnte, dass das Technische
Hilfswerk wohl auch noch "Notfalltaugliche" Funktechnik vorrätig haben soll.

Gruß

Manuel

Guido Grohmann

unread,
Dec 19, 2014, 4:32:19 AM12/19/14
to
Thomas 'Tom' Malkus schrieb:
> horst-d.winzler (horst.d...@web.de):
>> Bei 16MB/s funktioniert fax. Zu modems kann ich wenig sagen. Es gab zB
>> modems, die schon bei iSDN rumzickten.
>
> Um 9.6k zu übertragen braucht man 16MBit Bandbreite ;-)

Du kannst mit einem Kinderdreirad mit "Ladefläche" für 'ne Schaufel Sand
locker in der Kippmulde eines Bergbau-LKWs herumfahren. Auf einem
normalen Baukipper wirds schon eng. Klar, dein Dreirad funktioniert ohne
Diesel - ich würde zur Anlieferung einer Tonne Sand trotzdem den
Baukipper bevorzugen, auch wenn ich da nicht mit dem Dreirad drin
herumfahren könnte. ;)

Guido

Axel Berger

unread,
Dec 19, 2014, 8:15:04 AM12/19/14
to
horst-d.winzler wrote on Thu, 14-12-18 20:15:
>Warum sollte das denn bei dir nicht gehen?

Gemeint sind natürlich nicht die Endgeräte. Hinter ISDN hängen
auch jetzt Wählscheibenapparate und eine analoge Anlage. Aber
netzseitig brauche ich doch sicher neues, ich weiß nur nicht wie viel
und was genau ich alles rausschmeißen muß.

Manuel Reimer

unread,
Dec 19, 2014, 8:40:11 AM12/19/14
to
On 12/19/2014 11:55 AM, Axel Berger wrote:
> Gemeint sind natürlich nicht die Endgeräte. Hinter ISDN hängen
> auch jetzt Wählscheibenapparate und eine analoge Anlage. Aber
> netzseitig brauche ich doch sicher neues, ich weiß nur nicht wie viel
> und was genau ich alles rausschmeißen muß.

Das kommt drauf an was da jetzt so alles hintereinanderhängt.

Mein Wählscheibentelefon hängt direkt an der Fritz-Box. Das funktioniert
erstaunlich gut.

Allerdings ist die AVM-Box dafür bekannt das mit den Impulsbreiten sehr
genau zu nehmen. Manches Wählscheibentelefon, das am "echten Analognetz"
gut funktioniert hat, sorgt an der Fritz-Box für Wahlfehler. Ich habe
mir hier:

http://www.wasser.de/telefon-alt/forum/

einen Kontakt zu jemanden herstellen lassen, der noch das Wissen und die
Messgeräte hat, um einen Nummernschalter auf Vordermann zu bringen.
Seitdem funktioniert alles bestens. Ach ja, eine Transistorsprechkapsel
habe ich meinem Telefon gegönnt. Die ist aber kein Muss.

Bei meinen Eltern hängt die große Auerswald komplett an der Fritz-Box
(am internen S0). Wie schon erwähnt hat das damit zu tun, dass die
gesamte Türsprechtechnik in der Auerswald hängt.

Gruß

Manuel

horst-d.winzler

unread,
Dec 19, 2014, 8:55:52 AM12/19/14
to
Du kannst deine ISDN anlage hinter eine, zB FritzBox, hängen. Dann
kannst du dir immernoch überlegen was du zukünftig tun willst.
Die AVM ADSL-VoIP-TK-Anlage FRITZ!Box Fon würde für deinen fall
ausreichen. Das nur als ein beispiel von vielen.
--
mfg hdw

Axel Berger

unread,
Dec 19, 2014, 6:15:03 PM12/19/14
to
horst-d.winzler wrote on Fri, 14-12-19 14:55:
>Die AVM ADSL-VoIP-TK-Anlage FRITZ!Box Fon w?Pilcrde f?Pilcr deinen fall
>ausreichen. Das nur als ein beispiel von vielen.

Danke, damit habe ich jetzt eine Vorstellung, was da kommen wird. Alles
was wegfällt und nicht mehr geht ist also das Nottelephon bei
Stromausfall, jetzt an einer sonst völlig untätigen Arcor-Box
angeschlossen.

horst-d.winzler

unread,
Dec 20, 2014, 1:25:07 AM12/20/14
to
Wenn du notlaufeigenschaften haben möchtest, kannst du die VoIP-Anlage
über eine Back-UPS betreiben.
Hängst du an einem Outdoor-DSLAM, die werden auch nur aus normalen netz
betrieben. Selbst bei direkter anbindung an einen knoten ist der betrieb
aus einer ev. noch vorhandenen amtsbatterie nicht mehr sicher. Ein
vorteil hat der betrieb über eine Back-UPS bei dir, sollte der strom
ausfallen, gibt die UPS ein warnsignal. ;-)
Du erwähnst eine Arcor-Box. Bist du sicher, das du nicht schon längst
VoIP nutzt? Die mitbewerber der Telekom setzen VoIP nämlich schon lange
ein, nur, die kunden wissen es nicht. Irgentwoher muß der günstigere
preis nunmal herkommen. ;-)

--
mfg hdw

Eric Brücklmeier

unread,
Dec 20, 2014, 4:47:02 AM12/20/14
to
Am 19.12.2014 um 09:52 schrieb Thomas 'Tom' Malkus:
> Eric Brücklmeier (use...@nerdcraft.de):
>>
>> Am 19.12.2014 08:33, schrieb Thomas 'Tom' Malkus:
>>
>>> Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass man mit dem ganzen VoIP
>>> und Digitalkram einen gewaltigen Rückschritt macht und eine funktionierende
>>> Technik ersetzt, nur weil es um Gewinnmaximierung geht, aber keineswegs
>>> um eine Verbesserung.
>>
>> Nunja, wenn Du weiterhin bei 9600Bd oder 19200Bd bleiben möchtest, dann
>> könntest Du auf den Digitalkram verzichten - *ich* möchte das nicht...
>
> Das bezog sich nun auf die Übertragung von Sprache und Fax bei VoIP
> gegenüber ISDN


Aber eine gewisse Netzkonvergenz ist schon sinnvoll. Wenn man VoIP
richtig macht, dann gehts auch...


--
http://www.headless-brewing.com/

Axel Berger

unread,
Dec 20, 2014, 1:15:03 PM12/20/14
to
horst-d.winzler wrote on Sat, 14-12-20 07:25:
>Bist du sicher, das du nicht schon l?ñngst VoIP nutzt?

Ja. Es ist diese:
http://www.arcor.de/hilfe/pksc/index.php?sid=&aktion=anzeigen&rubrik=0040181080
01&id=2050

Keine Ahnung wie alt, aber neu und aktuell ist anders und sie war viel
billiger als es ein notspeisefähiges ISDN-Telephon gewesen wäre.

Message has been deleted

horst-d.winzler

unread,
Dec 21, 2014, 1:09:28 AM12/21/14
to
Am 20.12.2014 um 13:56 schrieb Axel Berger:
> horst-d.winzler wrote on Sat, 14-12-20 07:25:
>> Bist du sicher, das du nicht schon l?ñngst VoIP nutzt?
>
> Ja. Es ist diese:
> http://www.arcor.de/hilfe/pksc/index.php?sid=&aktion=anzeigen&rubrik=0040181080
> 01&id=2050

Mit einer kaskade, wie vorgeschlagen, ist es mit dieser anlage wohl
nichts. Wäre auch nicht sinnvoll. Ich habe mal bei ebay nach einer
passenden alnlage gesucht. Die gäbe es für etwa €_50,- wie zB folgende:
http://www.ebay.de/itm/AVM-FRITZBOX-FRITZ-BOX-FON-WLAN-7170-DSL-MODEM-ROUTER-VOIP-NAS-VPN-FAX-ISDN-/140624841615?pt=DE_Computing_Modem_Router_Kombinationen&hash=item20bde4cb8f

Zu beachten ist, du bräuchtest noch das "Optionale Zubhör" Darin
enthalten ist das Y-Kabel wie auch die aufteilung für analoge telefone.
--
mfg hdw

Message has been deleted

Günther Dietrich

unread,
Dec 21, 2014, 5:33:02 AM12/21/14
to
Am 21.12.14 um 07:00 schrieb Martin Gerdes:

>> Damals hat mein Onkel viel Wert auf die "Notstromfunktion" von ISDN
>> gelegt. Direkt an der Anlage ist dafür extra ein Relais verbaut welches
>> bei Anlagenausfall den Notapparat im Haus direkt auf den NTBA legt. Das
>> kann man bei VoIP dann gleich mal vergessen.
>
> Tempora mutantur. Ich habe mir für Notfälle extra einen IDSN-Apparat
> zugelegt, der direkt am NTBA arbeitet (das tut nicht jeder). Ich habe
> ihn kein einziges Mal gebraucht.

Sicherheitsgurt und/oder Airbag in KFZ hast Du vermutlich auch noch kein
einziges Mal gebraucht. Hältst Du die deshalb auch für unnötig?



Grüße,

Günther


Bernd Laengerich

unread,
Dec 21, 2014, 6:37:42 AM12/21/14
to
Am 20.12.2014 um 13:56 schrieb Axel Berger:

> Keine Ahnung wie alt, aber neu und aktuell ist anders und sie war viel
> billiger als es ein notspeisefähiges ISDN-Telephon gewesen wäre.

Meine ISDN-Telefone sind fast alle notspeisefähig. Und waren nicht
teurer als nicht notspeisefähige, eher günstiger.

Bernd

Bernd Laengerich

unread,
Dec 21, 2014, 6:40:22 AM12/21/14
to
Am 21.12.2014 um 07:00 schrieb Martin Gerdes:

> Tempora mutantur. Ich habe mir für Notfälle extra einen IDSN-Apparat
> zugelegt, der direkt am NTBA arbeitet (das tut nicht jeder). Ich habe
> ihn kein einziges Mal gebraucht.

Welcher ISDN-Apparat arbeitet denn nicht direkt am S0-Bus?

Bernd

Axel Berger

unread,
Dec 21, 2014, 8:15:02 AM12/21/14
to
horst-d.winzler wrote on Sun, 14-12-21 07:09:
>Mit einer kaskade, wie vorgeschlagen, ist es mit dieser anlage wohl
>nichts.

Das ist egal. Wie weiter oben angedeutet liegt die Kiste hinter dem
wirklich benutzten DSL-Splitter und vor der benutzten Kaskade
aus Auerswald 2206 (ISDN nach 6x analog) und Auerswald 3216 (2x analog
Tonwahl auf 16 Endapparate mit Pulswahl).
Die Arcorkiste dient allein dazu, bei Stromausfall den einen
Analogapparat im Hausflur an die Notversorgung zu klemmen.

>http://www.ebay.de/itm/AVM-FRITZBOX ...

Danke, das sieht schon mal ziemlich gut aus. bis zu meinem Umzuzg im
November in einem Jahr brauche ich es wohl nicht und werde ohne Zwang
gar nichts machen, aber so beginne ich schon einmal, einen ersten
Durchblick zu erhaschen.

Hat eigentlich inzwischen Fritz das totale de-facto Monopol? Etwas
anderes sehe ich inzwischen nirgends mehr erwähnt.

Axel Berger

unread,
Dec 21, 2014, 8:15:02 AM12/21/14
to
Martin Gerdes wrote on Sun, 14-12-21 07:00:
>Ich habe ihn kein einziges Mal gebraucht.

Ich habe eine Feuerversicherung für mein Haus, eine
Krankenversicherung, die notfalls Rettunghubschrauber übernähme, und
eine Haftpflichtversicherung, die Millionenschäden abdeckte ...

Mein Vater starb, als es über eine Stunde dauerte, bis ein Arzt kam
(weil die Anwesenden sonntags versuchten, den Hausarzt zu erreichen
statt den Notarzt zu rufen). Ich bin der Depp, der auch im Real Life
wert auf auf Backups und Fallbacks legt und sich freut, wenn sie nicht
gebraucht werden.

>haben die Leute vermutlich noch ein ganz anderes Problem,

Wenn man dem Radio glauben kann, dann rufen sie "alle"(TM) die
Notrufnummern bei Polizei und Feurwehr an, um mitzuteilen, der Strom
sei ausgefallen. Da nützt im echten Notfall auch ein funktionierendes
Telephon wenig.

Peter Thoms

unread,
Dec 21, 2014, 8:57:38 AM12/21/14
to
Hallo,

echte "Nottelefone" sind aber heutzutage andere Geräte:
http://de.wikipedia.org/wiki/Satellitentelefon


Peter

Gernot Zander

unread,
Dec 21, 2014, 10:15:04 AM12/21/14
to
Hi,

in de.sci.electronics Eric Brücklmeier <use...@nerdcraft.de> wrote:
> Aber eine gewisse Netzkonvergenz ist schon sinnvoll. Wenn man VoIP
> richtig macht, dann gehts auch...

Nun ja, man tauscht ein mehr oder minder Echtzeit-Medium/Verfahren
gegen etwas, so ein Stück der Sprache auch mal 30 s später ankommen
darf (an sich). Das ist broken by design. Dann haut man mit so viel
"Bandbreite" und QoS drauf, dass die 30 s hoffentlich nie eintreten.
Wenn man sagt, Telefonie ist sooo unwichtig, das nehmen wir da in
Kauf, muss man aber konsequent sagen, Daten dann aber bitte nur per
IP, und nicht mit Fax - Modulation - Digitalisierung - IP und wieder
zurück. Das ist dann auch Murks.
Problem ist, dass viele bei ihrem Fax bleiben wollen. Und irgendwie
geht es ja auch noch, mehr oder minder gut.

Man hat damit die Hälfte der Geräte in den Netz-Zentren gespart (ich
hab' mir sowas mal angesehen, da standen halt eine Ladung Racks für IP
und eine Ladung (minimal weniger) für Telefonie (was weiß ich, was die
da für Protokolle auf den Fasern fuhre, ATM und Abkömmlinge).
Ich behaupte, dass man das heute mit nur wenig teureren Geräten auch
auf den gleichen Fasern wie IP fahren könnte (also IP und ATM-Routing
in einem, und angesichts der Preise eine Reservierung von Transferrate
kein Problem wäre), aber der Zug ist nicht in diese Richtung gefahren.

mfg.
Gernot

--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander) *Keine Mailkopien bitte!*
Für Leute mit guten Englischkenntnissen liefert <esc><X> "doctor"
rasche Hilfe für die psychischen Probleme, die bei zu langer Be-
schäftigung mit Emacs unweigerlich auftreten. (Stefan Schneider)
Message has been deleted

Axel Berger

unread,
Dec 22, 2014, 4:15:02 AM12/22/14
to
Bernd Laengerich wrote on Sun, 14-12-21 12:37:
>Meine ISDN-Telefone sind fast alle notspeisefSigmhig.

Glaube ich - ich habe gar kein ISDN-Telephon, weil mir die
Gegenleistung für das viele Geld nie klar wurde. Viele meiner Apparate
haben noch eine Wählscheibe, meist benutzt sind allerdings die zwei mit
Lautsprecher zum Freisprechen.

Eric Brücklmeier

unread,
Dec 22, 2014, 4:27:08 AM12/22/14
to
Am 21.12.2014 um 16:12 schrieb Gernot Zander:
> Hi,
>
> in de.sci.electronics Eric Brücklmeier <use...@nerdcraft.de> wrote:
>> Aber eine gewisse Netzkonvergenz ist schon sinnvoll. Wenn man VoIP
>> richtig macht, dann gehts auch...
>
> Nun ja, man tauscht ein mehr oder minder Echtzeit-Medium/Verfahren
> gegen etwas, so ein Stück der Sprache auch mal 30 s später ankommen
> darf (an sich). Das ist broken by design.

Da Sprache vermutlich über UDP übertragen wird, schert das 30s Paket
nicht, es wird einfach weggelassen. Bei der klassischen Telephonie wird
auch ein Teil der Information weggelassen - also ebenfalls broken by design?

> Dann haut man mit so viel
> "Bandbreite" und QoS drauf, dass die 30 s hoffentlich nie eintreten.

Denk nochmal über die "Leitungsvermittlung" nach, da ist der
nichtverwendete Overhead viel viel größer. Früher (tm) war das
vergleichsweise egal, weil man ohnehin keinen Dienst hatte, der diese
Ressourcen nutzen konnte. Heute ist ein leitungsvermitteltest Verfahren
einfach extreme Ressourcenverschwendung, die der Kunde auch bestimmt
nicht bezahlen wollte.

> Wenn man sagt, Telefonie ist sooo unwichtig, das nehmen wir da in
> Kauf, muss man aber konsequent sagen, Daten dann aber bitte nur per
> IP, und nicht mit Fax - Modulation - Digitalisierung - IP und wieder
> zurück. Das ist dann auch Murks.

Fax ist am Aussterben. Wir befinden uns halt in einer Übergangsphase.

> Problem ist, dass viele bei ihrem Fax bleiben wollen. Und irgendwie
> geht es ja auch noch, mehr oder minder gut.
>
> Man hat damit die Hälfte der Geräte in den Netz-Zentren gespart (ich
> hab' mir sowas mal angesehen, da standen halt eine Ladung Racks für IP
> und eine Ladung (minimal weniger) für Telefonie (was weiß ich, was die
> da für Protokolle auf den Fasern fuhre, ATM und Abkömmlinge).
> Ich behaupte, dass man das heute mit nur wenig teureren Geräten auch
> auf den gleichen Fasern wie IP fahren könnte (also IP und ATM-Routing
> in einem, und angesichts der Preise eine Reservierung von Transferrate
> kein Problem wäre),

Die Bandbreite müsste aber auch im Weitverkehr ständig reserviert
werden, um vernünftige Annahmeraten zu gewähren und das wird teuer...


--
http://www.headless-brewing.com/

Thomas 'Tom' Malkus

unread,
Dec 22, 2014, 5:18:30 AM12/22/14
to
Eric Brücklmeier (use...@nerdcraft.de):
>
> Fax ist am Aussterben. Wir befinden uns halt in einer Übergangsphase.
>

Das ist ein Irrtum. Das klassische Faxgerät im Unternehmen vielleicht,
aber Faxserver sind immer noch gefragt, ich habe gerade für Januar 2
Installationen. Der Handwerker, der auf dem Bau eine Skizze kritzelt,
legt die einfach am Abend aufs Fax, der will nicht erst lange scannen.

Ebenso schwören Anwälte, Steuerberater usw. auf Fax.

Ich habe das auch gedacht, werde aber permanent eines Besseren belehrt,
dass man von der Arbeitsorganisation her Fax benötigt.

Eric Brücklmeier

unread,
Dec 22, 2014, 5:25:02 AM12/22/14
to
Am 22.12.2014 um 11:18 schrieb Thomas 'Tom' Malkus:
> Eric Brücklmeier (use...@nerdcraft.de):
>>
>> Fax ist am Aussterben. Wir befinden uns halt in einer Übergangsphase.
>>
>
> Das ist ein Irrtum. Das klassische Faxgerät im Unternehmen vielleicht,
> aber Faxserver sind immer noch gefragt, ich habe gerade für Januar 2
> Installationen. Der Handwerker, der auf dem Bau eine Skizze kritzelt,
> legt die einfach am Abend aufs Fax, der will nicht erst lange scannen.
>
> Ebenso schwören Anwälte, Steuerberater usw. auf Fax.
>
> Ich habe das auch gedacht, werde aber permanent eines Besseren belehrt,
> dass man von der Arbeitsorganisation her Fax benötigt.
>

Auch in diesem Fall würde ich statt persönlichen Erfahrungen lieber eine
statistische Auswertung sehen...


--
http://www.headless-brewing.com/

Dieter Wiedmann

unread,
Dec 22, 2014, 5:46:02 AM12/22/14
to
Am 22.12.2014 10:27, schrieb Eric Brücklmeier:

> Wir befinden uns halt in einer Übergangsphase.

Das ist der Normalzustand.

Panta rhei


Gruß Dieter

Eric Brücklmeier

unread,
Dec 22, 2014, 5:54:36 AM12/22/14
to
Am 22.12.2014 11:46, schrieb Dieter Wiedmann:
> Am 22.12.2014 10:27, schrieb Eric Brücklmeier:
>
>> Wir befinden uns halt in einer Übergangsphase.
>
> Das ist der Normalzustand.

Sicher, aber es gibt immer Zeiten, in denen eine Technologie schon
erwachsen, der Nachfolger aber noch nicht flächendeckend eingeführt ist
- diese Zeit ist für die Fernkopie ziemlich sicher vorbei.


--
www.headless-brewing.com

Thomas 'Tom' Malkus

unread,
Dec 22, 2014, 5:56:45 AM12/22/14
to
Eric Brücklmeier (use...@nerdcraft.de):
>
> Auch in diesem Fall würde ich statt persönlichen Erfahrungen lieber eine
> statistische Auswertung sehen...

Kannst Du den Rückgang von Faxgeräten statistisch belegen oder ist
das auch nur Deine persönliche Erfahrung?

Für private Haushalte gibt es eine Statistik:

https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/EinkommenKonsumLebensbedingungen/AusstattungGebrauchsguetern/Tabellen/Infotechnik_D.html
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