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Schaltpläne von Programmiergeräten

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Robert Rottmerhusen

unread,
Jul 17, 2001, 2:07:43 PM7/17/01
to
Moin,


ich bin gerade dabei ein Universalprogrammiergerät zu bauen,
d.h. zum Programmieren EPROM, MCU, PLD.


Soll standalone (mit Display und Tasten) arbeiten können und mit RS232C an
Rechner anschließbar sein.


Ich habe auch schon genug Datenblätter für die zu programmierenden
Bausteine.


Das Konzept für Vpp, Vdd und der Steuerrechner (68B09) sind auch schon fertig.


Was mir noch fehlt sind ordentliche Pin-Treiber für den Textool-Sockel,
d.h. einfach aber effektiv.


Das ELRAD-Projekt ab Heft 4/1993 habe ich bereits.


Ich bräuchte noch Schaltpläne von anderen Universalprogrammiergeräten,
wie z.B. dem ELV - UP2000.


Ideen, wie Pintreiber realisiert werden könnten, wären auch hilfreich.


Grüße
Robert
--
__________________________________________________________
News suchen, lesen, schreiben mit http://newsgroups.web.de

Uwe Bredemeier

unread,
Jul 17, 2001, 3:30:20 PM7/17/01
to
Robert Rottmerhusen wrote:

> ich bin gerade dabei ein Universalprogrammiergerät zu bauen,
> d.h. zum Programmieren EPROM, MCU, PLD.

> Ideen, wie Pintreiber realisiert werden könnten, wären auch hilfreich.

Ich habe mal meinen ALL03A aufmachen dürfen müssen. Jede Menge
Transistoren, ich meine im TO127 Gewand.

Gruß

Uwe

MaWin

unread,
Jul 17, 2001, 3:46:26 PM7/17/01
to
Robert Rottmerhusen <R.Rottm...@myrealbox.com> schrieb im Beitrag <3b547eef$1...@netnews.web.de>...

> ich bin gerade dabei ein Universalprogrammiergerät zu
> bauen, d.h. zum Programmieren EPROM, MCU, PLD.

Neu hier. Haste de.sci.electronics FAQ und LinkList gelesen ?
http://dse-faq.e-online.de/ (Abschnitt EPROMs :-)

> Ideen, wie Pintreiber realisiert werden könnten, wären auch hilfreich.
>

Der GALEP beschraenkt sich auf 5V Bausteine und verwendet
XC3042A als I/O-Port, Texas 2 TPIC6595, 2 TL5812FN als
Schalter und MAX512 als D/A-Wandler, ist also spottbillig
realisiert. Nette Bauteile hat auch www.allegromicro.com,
aber es sind nur einige Typen bei www.elpro.org beschaffbar.

Ansonsten mein Tip: Achte darauf, das du nur EINEN Schalter
pro Pin fuer positive Spannungen reinbaust, also z.B.

|
>|-- Schalter nach VCC1 bzw. VCC2 bzw. VCC3 bzw. VCC4
|
Pin --+--Analogschalter zum Abtrennen--TTL I/O
|
>|-- Schalter nach GND
|

und dann genuegend einstellbare VCCs zur Verfuegung
stellst (per D/A-Wandler, OpAmp und Leistungstransi),
sonst musst du die verschiedenen VCC-Schalter per
Dioden entkoppeln und faengst dir nicht nur viele
Bauteile, sondern auch massive Spannungsungenauigkeiten
ein (an einer Diode fallen 0V bis 1V ab, und eben nicht
immer exakt 0.7V).
Bei geschickter Verteilung welche Pins an welchem VCC
haengen, kann man viele verschiedene Bausteine mit
nur wenigen VCCs (z.B. 4) bedienen, denn man kann die
VCCs ja umschalten (z.B. 0V/5V/12V/21V fuer VPP eines
EPROMS), die nicht-Versorgungsspannungsanschluesse
stoeren ja nicht (Schalter trennt VCC bei denen ab).
Mach die VCCs einstellbar strombegrenzt (also 2 D/A
pro VCC), um z.B. A9 zerstoerungsfrei versorgen zu
koennen (man legt normalerweise 9V ueber 1k an, aber
den Widerstand hast du nicht und somit musst du ihn per
Strombegrenzung simulieren, es fliesst ja maximal 4mA),
Strombegrenzung von VPP ist auch fuer viele uC
vorgeschrieben.

Die Hammerteile sind Intel's 8748, bipolare PROMs+PALs,
(http://www.ti.com/sc/docs/products/military/prog_log/progspec.htm )
uralte UV-EPROMS (Intel 1702), aber du wirst eh nur
Bauteile unterstuetzen wollen, die mit 5V auskommen
und nicht noch VBB -5V und VDD 12V brauchen.
Die Programmerbeschreibung der GALs gibt's hier:
http://www.geocities.com/ResearchTriangle/Forum/8070/galblast.htm

Ich weiss nicht, ob du dein Programmiergeraet dann
kostenlos im WWW publizierst, oder wie
http://home.t-online.de/home/holger.klabunde/homepage.htm
wichtige Informationen zurueckhaeltst um Profit zu
machen, aber die meisten Nachbauer wollen nur sehr
wenig Geld ausgeben. Man kommt mit 100 DM (Bauteile
ohne Platine und Aries-Sockel) aus, wenn man KEINE
Pintreiber baut, sondern nur 4 VCCs und die dann per
STECKBRUECKE zum Sockel fuehrt (also die paar Pins
per Jumper abtrennen, die kein TTL-Signal fuehren,
und dann VCC, GND, VPP etc. per Draht an den Pin).

Nachbauer hassen Schaltregler, also erzeuge die 24V
fuer VPP besser durch Spannungsverdopplung (heisst das
Villard-Schaltung ?) aus der 9V Wechselspannung aus
dem Steckernetzteil. Wegen der Wechselspannung kannst
auch auch gleich ca. -10V/+10V fuer RS232 und negative
Spannung fuer VBB leicht nebenbei erzeugen.

Da EPROMs mit VCC=6.5V programmiert werden, ist es
gut, wenn die TTL-Signale auch aus Bausteinen kommen,
die mit 6.5V versorgbar sind, oder
--
Manfred Winterhoff, mawin at gmx.net, remove NOSPAM if replying
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Robert Rottmerhusen

unread,
Jul 18, 2001, 4:19:18 PM7/18/01
to
Moin,

Uwe Bredemeier wrote:
> Ich habe mal meinen ALL03A aufmachen dürfen müssen. Jede Menge
> Transistoren, ich meine im TO127 Gewand.

Oh ha, die sind groß. Der ALL03A hat dann bestimmt auch ein
Riesen-Gehäuse.

Grüße
Robert

Robert Rottmerhusen

unread,
Jul 18, 2001, 4:19:34 PM7/18/01
to
Moin,

MaWin wrote:
> Neu hier. Haste de.sci.electronics FAQ und LinkList gelesen ?
> http://dse-faq.e-online.de/ (Abschnitt EPROMs :-)

Nicht ganz so neu, aber ziehmlich. Ich hab schon zwei Antworten
gepostet.
Die FAQ kenne ich schon länger.



> Der GALEP beschraenkt sich auf 5V Bausteine und verwendet
> XC3042A als I/O-Port, Texas 2 TPIC6595, 2 TL5812FN als

Die Texas Teile sind sehr interessant, kann ich aber nicht so einfach
bekommen.
Den GALEP, den ich mal von innen gesehen hatte, enthielt auch noch 80
bis 120 Transistoren im SOT-23 Gehäuse.

Eigentlich müt man einen GELEP nachbauen können, da der FPGA
SRAM-basiert ist. Ich vermute mal, der bekommt seine Konfiguration
durch die PC-Software.

> Ansonsten mein Tip: Achte darauf, das du nur EINEN Schalter
> pro Pin fuer positive Spannungen reinbaust, also z.B.

[...]

> sonst musst du die verschiedenen VCC-Schalter per
> Dioden entkoppeln und faengst dir nicht nur viele

Das mit mehreren Spannungen an einem Pin ist schon in der ELRAD 1993,
Heft 4, Seite 37 beschrieben:
BAT 48 | U_in
----[ 1k2 ]--o--[ 1k2 ]----|<|-------/
in | | |/_
|-----------------| | BC 327
| \
\
| Pin

was mir an diesm Programmer nicht gefällt, ist die Anbindung
der digitalen I/Os

1N 4148
i/o -----o---|>|--------o +5V
|----------------------[ 1k2 ]---- Pin

Bei 25V Vpp fließ hier ein Strom von ca. 20 mA durch den Widerstand
in den i/o, wenn dieser auf GND liegt.

Die Idee mit dem Analogschalter hört sich hier besser an, nur ein
4066 geht wohl nicht, da dieser die 25V nicht verträgt, oder ?

> Bauteile, sondern auch massive Spannungsungenauigkeiten
> ein (an einer Diode fallen 0V bis 1V ab, und eben nicht
> immer exakt 0.7V).

Das mit den Dioden habe ich schon im Studium gelernt, die Spannung
hängt nichtlinear vom Strom ab, d.h. OA -> 0V / viel A, mehr als 0.7V

> Bei geschickter Verteilung welche Pins an welchem VCC

[...]


> EPROMS), die nicht-Versorgungsspannungsanschluesse
> stoeren ja nicht (Schalter trennt VCC bei denen ab).

Ich habe 2 variable Spannungen 2..26V und eine feste (5V) geplant.
Die variablen werden per PWM eines PIC 16F874-20 erzeugt,
die PWM wird gefiltert und kommt dann über einen LM324 an einen
LM317T.
Ich mal das auf, wenn es fertig ist.

> Mach die VCCs einstellbar strombegrenzt (also 2 D/A
> pro VCC), um z.B. A9 zerstoerungsfrei versorgen zu
> koennen (man legt normalerweise 9V ueber 1k an, aber
> den Widerstand hast du nicht und somit musst du ihn per
> Strombegrenzung simulieren, es fliesst ja maximal 4mA),

Kann man die nicht einfach an den LM317T ranschalten ?
Ich hab mir darüber noch keine Gedanken gemacht, aber eine
Strommessung mit dem PIC ist vorgesehen.

Ich dachte immer A9 bekommt 12V. Ich habe mal alle IDs
meiner EPROM-Sammlung mit einem frühen Prototyp ausgelesen.
Ein paar älter Intel hatten da 0x00/0x00 ausgegeben, die
scheinen aber nich zu funktionierten.

> Strombegrenzung von VPP ist auch fuer viele uC
> vorgeschrieben.

Für welche denn ?



> Die Hammerteile sind Intel's 8748,

Ja, der ist wirklich nicht ohne, 2 Vpps und Vdd von 5V auf 18V
schalten.
Der Programmer aus 64'er Sonderheft 13, Seite 63 (mit ROCKUS)
hat einen aufwendigen Analogteil um das zu erledigen.

> bipolare PROMs

die sind nicht so wild, ich hab mal zwei N82S23AN von Hand
programmiert, ohne die spec zu kennen. Trial and Error, d.h. mir sind
dabei auch 5 abgraucht. Adress und Daten angelegt und Vcc kurz auf 9V
erhöht.
Inzwischen habe ich die Originalspecs, nur die Dinger sind inzwischen
viel teurer als GALs.

> +PALs,
> (http://www.ti.com/sc/docs/products/military/prog_log/progspec.htm )

Jo, hab ich schon gelesen, weiß aber nicht, wo man die TibPALs
herbokommt, ich habe aber noch ein paar parogrammierte zum Testen
rumligen.
Gelten sie spec's auch für andere PALs

> uralte UV-EPROMS (Intel 1702), aber du wirst eh nur
> Bauteile unterstuetzen wollen, die mit 5V auskommen
> und nicht noch VBB -5V und VDD 12V brauchen.

Jepp.

> Die Programmerbeschreibung der GALs gibt's hier:
> http://www.geocities.com/ResearchTriangle/Forum/8070/galblast.htm

Kenn ich, hab auch eine Galblast-Variante entwickelt, ja ja wird bald
veröffentlicht, die mit einem Sockel für 16V8, 20V8 und 22V10
auskommt.



> Ich weiss nicht, ob du dein Programmiergeraet dann
> kostenlos im WWW publizierst,

Ich bin am überlegen ob ich das Ding unter der GPL veröffentlichen
sollte. Wenn sich hier ein paar Leute finden, die mir helfen wollen,
dann mach ich das sofort. Mir fehlt nur noch ein WWW Provider, der
nix kostet, 10 MB bietet und einem keine Werbung einblendet.
Ich könnte dann auch ein paar alte Bausteine zum Testen gebrauchen,
auch schon programmierte. Jedem Spender bin ich dankbar.

> http://home.t-online.de/home/holger.klabunde/homepage.htm

Dazu sach ich besser nix.

> Nachbauer hassen Schaltregler, also erzeuge die 24V
> fuer VPP besser durch Spannungsverdopplung (heisst das
> Villard-Schaltung ?) aus der 9V Wechselspannung aus
> dem Steckernetzteil. Wegen der Wechselspannung kannst
> auch auch gleich ca. -10V/+10V fuer RS232 und negative
> Spannung fuer VBB leicht nebenbei erzeugen.

Ich hab da erstmal so'n Travo mit vielen Spannungen genommen,
der hat so um die 35V für Vpp und mit den 9V mach ich 5V für den
68B09.

> Da EPROMs mit VCC=6.5V programmiert werden, ist es
> gut, wenn die TTL-Signale auch aus Bausteinen kommen,
> die mit 6.5V versorgbar sind, oder

Ich glaube, die 68B21 mögen keine 6.5V Vcc.
Geht das nicht mit den EPROMs auch so ?
Beim c't EPROP, (c't 1990, Heft 1, Seite 237) nehmen die
nen 74HCT374 direkt an den Datenleitungen des EPROMs.

War mir ncoh wirklich fehlt sind die prog-specs zum EP610.

Grüße
Robert


MaWin

unread,
Jul 18, 2001, 11:54:47 AM7/18/01
to
Robert Rottmerhusen <R.Rottm...@myrealbox.com> schrieb im Beitrag <9j45sa$frr$02$2...@news.t-online.com>...

>
> Die Texas Teile sind sehr interessant, kann ich aber nicht so einfach
> bekommen.

TPIC6B595 bei www.segor.de fuer 4.10. Der andere duerfte identisch zum
UCN5812 sein, hat Segor fuer 9.20. (und den MAX512 fuer 20.10 :-).

> Den GALEP, den ich mal von innen gesehen hatte, enthielt auch noch 80
> bis 120 Transistoren im SOT-23 Gehäuse.
>

Hmm, ok, ich rede vom aktuellen GALEP III. Die Transistoren sind
wohl auf der Unterseite und sind wohl Doppeldioden und dienen dem
Schutz des XC.

> Bei 25V Vpp fließ hier ein Strom von ca. 20 mA durch den Widerstand
> in den i/o, wenn dieser auf GND liegt.
>

Ich halte 1k2 sogar schon fuer sehr viel (Eingangskapazitaet
verringert Flankensteilheit, schnelle ICs, gerde wenn sie
seriell programmiert werden, moegen keine schlaffen Flanken
sondern takten dann mehrmals -> Programmierung futsch).
Eher 120 Ohm, aber die 200mA verhindern dann eine effektive
Strombegrenzung auf VPP.

> Die Idee mit dem Analogschalter hört sich hier besser an, nur ein
> 4066 geht wohl nicht, da dieser die 25V nicht verträgt, oder ?
>

4016/4066 macht nur 16V, aber DG411 (6.- bei Segor) machen 44V,
und es gibt tausende andere: DG188, IH5142, DG191, IH5143, AD7512
und www.maxim-ic.com hat fast 100 im Angebot. Praktisch waere
einer mit serieller Bedienung, damit nicht 4 Steuereingaenge
noetig werden.
Eigentlich will man aber so was wie Quickswitch (www.idt.com),
die die Durchlasspannung automatisch auf ihre Versorgungsspannung
(minus irgendwas, egal) begrenzen und immer an bleiben koennten
(kein Steuereingang noetig), lediglich der TTL-Pin wird auf
'Eingang' geschaltet. Leider halten die von IDT nur 7V aus.
Im Prinzip geht das mit auch FETs, aber 40 einzelne FETs ?

> Ich habe 2 variable Spannungen 2..26V und eine feste (5V) geplant.
> Die variablen werden per PWM eines PIC 16F874-20 erzeugt,
> die PWM wird gefiltert und kommt dann über einen LM324 an einen
> LM317T.

Vergiss es, viel zu traege. Nimm einen billigen D/A-Wandler
wie AD7528. Das spart dir auch die vielen weiteren Bauteile.
Aber moeglichst keinen schwer beschaffbaren D/A-Wandler,
sonst verhinderst du den Nachbau.

> Kann man die nicht einfach an den LM317T ranschalten ?

Beim LM317 stellst du die Spannung durch den Widerstand
nach Masse ein. Du hast aber eine Steuerspannung. Es ist
unnoetig schwer, aus einer Steuerspannung etwas zu machen,
was wie ein Widerstand wirkt. Den LM317 auf einer Spannung
von 0..25V 'schweben' zu lassen hat
a) das Problem das die Steuerpsnnung schon auf 25V
verstaerkt sein muesste, spart also den OpAmp nicht
b) Probleme beim Kurzschluss.
Ein TIP120 (oder beliebiger anderer Darlington) tut's
zusammen mit einem OpAmp besser.

LM324 +
Steuer -----|+\ |
spannung | >--|< TIP120
0..2.5V +-|-/ |
| |
GND --10k-+--90k---+-- Pin (0..25V)

Man koennte hoechstens ueberlegen, ob man den TLC7528
als 'einstellbaren Widerstand' wirken lassen kann, und
nachlesen, ob er in dieser Betriebsart 25V aushaelt.
Glaube ich aber nicht, und einen anderen kenne ich nicht.

> Für welche denn ?

Microchip PIC will AFAIK 100mA Strombegrenzung.


>
> Gelten sie spec's auch für andere PALs

Nein (es kann sein, das EIN anderer Hersteller wie NSC kompatibel
war, aber das ist dann Zufall = Maskenaustauschabkommen).


>
> Ich bin am überlegen ob ich das Ding unter der GPL veröffentlichen
> sollte. Wenn sich hier ein paar Leute finden, die mir helfen wollen,
> dann mach ich das sofort. Mir fehlt nur noch ein WWW Provider, der
> nix kostet, 10 MB bietet und einem keine Werbung einblendet.

Aehm, Geocities ? Beim passenden Browser stuerzt die Werbung ab ;-)

> Ich hab da erstmal so'n Travo mit vielen Spannungen genommen,
> der hat so um die 35V für Vpp und mit den 9V mach ich 5V für den
> 68B09.
>

Teuer, schwer beschaffbar, unnoetig, und nicht als Steckernetzteil
einsetzbar. Und wenn es kein Stecknetzteil ist, hat man 230V auf
der Platine :-(

> Ich glaube, die 68B21 mögen keine 6.5V Vcc.

Richtig. (8051 & Co. erlaubt 6V und hat 7V Maximum, also wird er
6.5V aushalten).

> Geht das nicht mit den EPROMs auch so ?

NEIN. Zwar machen alle Hobbyistenprogrammer das so, aber es
kann dann sein, das dein EPROM in der Schaltung spaeter nicht
mehr den reinprogrammierten Inhalt hat, eben dann wenn das
EPROM in der Schaltung mit hoeherer Betriebsspannung
versorgt wird, als beim Programmieren, eben weil die Schalt-
schwelle dabei angehoben waere.
Erst bei neueren EPROMs (ab 512 glaube ich) sind Schaltungen
zum Absenken der Schaltschwelle beim Programmieren drin, aber
dennoch werden die mit 6.5V programmiert (im Quick-Mode).

> War mir ncoh wirklich fehlt sind die prog-specs zum EP610.
>

Alle CPLDs/FPGAs sind undokumentiert, aber inzwischen sind
fast alle ISP.


--
Manfred Winterhoff, mawin at gmx.net, remove NOSPAM if replying

homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.e-online.de/

Robert Rottmerhusen

unread,
Jul 18, 2001, 6:17:53 PM7/18/01
to
Moin MaWin,


>> Die Idee mit dem Analogschalter hört sich hier besser an, nur ein
>> 4066 geht wohl nicht, da dieser die 25V nicht verträgt, oder ?
>>
>4016/4066 macht nur 16V, aber DG411 (6.- bei Segor) machen 44V,

Da sind ja nur 4 Stück drin, da wird bei 10 Stück ganz schön teuer :-(

>Im Prinzip geht das mit auch FETs, aber 40 einzelne FETs ?

Warum nicht ? Vielleicht reichen ja auch weniger, wenn nicht alle Pins
Vxx bekommen.
Wie soll ich das dann verschalten, habe BS170 und BS 250 rumliegen.

>> Ich habe 2 variable Spannungen 2..26V und eine feste (5V) geplant.
>> Die variablen werden per PWM eines PIC 16F874-20 erzeugt,
>> die PWM wird gefiltert und kommt dann über einen LM324 an einen
>> LM317T.
>
>Vergiss es, viel zu traege. Nimm einen billigen D/A-Wandler

Das muß wohl mal messen, wie schnell das ist. Liegt aber
vermutlich im Bereich von 1 ms bis 100 ms.

Der PIC kommt eh rein wegen A/D und UART.

>was wie ein Widerstand wirkt. Den LM317 auf einer Spannung
>von 0..25V 'schweben' zu lassen hat
>a) das Problem das die Steuerpsnnung schon auf 25V
> verstaerkt sein muesste, spart also den OpAmp nicht

Der sollte 28 V kriegen und ein LM324 ist doch sooo billich.

>b) Probleme beim Kurzschluss.

OK. Bei 1.5 A kann schon mal was Abrauchen, falls der
PIC zu spät abschaltet.

>Ein TIP120 (oder beliebiger anderer Darlington) tut's
>zusammen mit einem OpAmp besser.
>
> LM324 +
>Steuer -----|+\ |
>spannung | >--|< TIP120
>0..2.5V +-|-/ |
> | |
>GND --10k-+--90k---+-- Pin (0..25V)

Spart natürlich den LM317T und den 220R.
Muß ich mal testen.

Diese Schaltung unten habe ich mal getestet, die ging :o)

LM324 + _______
Steuer -----|+\ +----| in
spannung | >--+-------| adj LM 317T
0..4V +-|-/ +-220-+-|_out__
| |
GND --2k2-+--6k8--------+-- Pin (0..25V)

Ich werde beide mal vergleichen und noch ne Strombegrenzung einbauen,
könnte dann so aussehen:
Sieht wild aus und ist noch nicht getestet.
Die beiden R1 und R2 werde ich mal axperimentell ermitteln.
Vielleicht sollte OP3 als Addierer laufen ?

NPN
30V o--+--|>|-|>|-|>|-+-[ 0.1 ]--+---- _------- Uout
| | | \ /|
U+ LM324 +R1+-[10k]-+ ----
+-R2-|--+ |
| ------ |
| \+ -/ |
Strom ? ---|+\ | \ / OP2 |
OP3 | >--+ \/ |
+-|-/ | +-------|<|-----+
| | |_
GND -3k3-+-100k--+ OP1 \/
Steuer -----|+\ --
spannung | >---+
0..2.5V +-|-/ |
| |
GND --10k-+--90k---+


>> Für welche denn ?
>Microchip PIC will AFAIK 100mA Strombegrenzung.

Jo, gefunden: PIC 16C5xx will ~100mA Strombegrenzung.
Die alten parallelen Dinger ziehen sogar bis 25 mA Vpp.

Wie sieht eigentlich ein PICStart+ von innen aus ?
Der braucht doch auch Pintreiber.



>> Gelten sie spec's auch für andere PALs
>Nein (es kann sein, das EIN anderer Hersteller wie NSC kompatibel
>war, aber das ist dann Zufall = Maskenaustauschabkommen).

Gut, dann lassen wir das erstmal.

>Aehm, Geocities ? Beim passenden Browser stuerzt die Werbung ab ;-)

Ich hab heute mal geschaut und was nettes gefunden:

http://www22.brinkster.com/rrottmerhusen/

Da findet man nun ein paar alte Sachen von mir und bald auch Bilder
vom erweiterten Galblast, sowie Infos zum Universalprogrammer.
Spätestens Übermorgen.

>> Ich hab da erstmal so'n Travo mit vielen Spannungen genommen,
>> der hat so um die 35V für Vpp und mit den 9V mach ich 5V für den
>> 68B09.
>>
>Teuer, schwer beschaffbar, unnoetig, und nicht als Steckernetzteil
>einsetzbar. Und wenn es kein Stecknetzteil ist, hat man 230V auf
>der Platine :-(

Das ist doch nur mein erster Prototyp :-)
Für eine Bauanleitung ist ein Schaltregler + Steckernetzteil eh
besser.

>> Geht das nicht mit den EPROMs auch so ?
>
>NEIN. Zwar machen alle Hobbyistenprogrammer das so, aber es
>kann dann sein, das dein EPROM in der Schaltung spaeter nicht

[...]


>zum Absenken der Schaltschwelle beim Programmieren drin, aber
>dennoch werden die mit 6.5V programmiert (im Quick-Mode).

Woran man alles so denken muß.

Ich habe deswegen ein paar Datenblätter gelesen
(intel,microchip,philips)

Für die Pegel (Adressen und Daten) bei Quick-pulse braucht das EPROM:

| min | max
-------------------------
Vil | -0.1 V | 0.8 V
Vih | 2.4 V | 6.5 V

intel: The levels required for the address and data inputs are TTL.

Bei PICs (16C5xx) ist das anders:

| min | max
---------------------------------
Vil | Vss | 0.15 * Vdd
Vih | 0.85 * Vdd | Vdd

Die werden aber auch nur mit Vdd=5V programmiert, nur ein Verify mit
Vdd=2V wird schwierig.
Bei neueren PICs (16C6x) feht die max-Angabe.

Grüße
Robert

MaWin

unread,
Jul 18, 2001, 8:00:37 PM7/18/01
to
Robert Rottmerhusen <R.Rottm...@myrealbox.com> schrieb im Beitrag <3b55e33f...@news.t-online.de>...

> Der PIC kommt eh rein wegen A/D und UART.
>

Was macht dann dein 68B09 ? Wer ZWEI uC verwendet, sagt damit
nur, das die Wahl des ersten falsch war :-) AT90S8535.
Ausserdem: Ein Programmiergeraet, das programmierte Bauteile
verwendet, ist Chicken&Egg. Man darf nur Bauteile verwenden,
die bei der ersten Verwendung durch den PC 'gedownloaded'
werden, notfalls ueber einen zweiten Stecker. Der 68HC11 war
dazu besonders brauchbar.

> Wie soll ich das dann verschalten, habe BS170 und BS 250 rumliegen.

BS250 mit G an der hoechsten Spannung, die uebertragen werden
soll (um Uth korrigiert, leider streut Uth stark).

> Muß ich mal testen.
>
Teste vor allem die Reaktion im Schaltbetrieb (Einschwingen,
Ausschaltverhalten, Regelverhalten bei schwankender Last),
da koennen kleine Kondensatoren (von Basis zum OpAmp-Eingang)
Wunder wirken. Man braucht natuerlich ein Scope dazu.

> Sieht wild aus und ist noch nicht getestet.

Fuer die Strombegrenzung (OP2) darf es schon was anders sein.
Ansonsten ist es plausibel, man kann ein paar Teile (z.B.
Dioden) sparen, egal.

--+--1Ohm----+----- (0..1A)
| +--|-\
| | >--...
+--200Ohm--+--|+/
LM324 | LF411 (kann an +Ub messen)
Ust --|+\ |
| >--|< NPN/NMOSFET
+--|-/ |E
+---------+
1k (5mA@Ust=5V)
GND ---------+--

> Wie sieht eigentlich ein PICStart+ von innen aus ?

6*DG411 :-) und 1*PIC17C44-25, 1*MAX232, 1*LM78S40,
1*78L05, 2*74HC240, 3*74HC164,
und 5*H721A-L540 (SO8, vermutlich Widerstandsnetzwerke)

> Für eine Bauanleitung ist ein Schaltregler + Steckernetzteil
> eh besser.
>

Und am besten nur ein Stecknetzteil, kein Schaltregler.
Was ich bei GALBlast fuer Rueckmeldungen wegen des
Schaltreglers bekomme geht auf keine Kuhhaut rauf.

> Die werden aber auch nur mit Vdd=5V programmiert, nur ein
> Verify mit Vdd=2V wird schwierig.

Schau dir mal die 82C43 an. Heute eigentlich obsolet (werden
wohl auch nur noch von OkiSemi gebaut), aber interessante I/Os
(im Prinzip open drain mit eingebautem pullup) und Betriebs-
spannungsbereich (2V..6V). Vielleicht verwendbar.

Robert Rottmerhusen

unread,
Jul 19, 2001, 3:49:00 AM7/19/01
to
Moin MaWin,

>> Der PIC kommt eh rein wegen A/D und UART.
> Was macht dann dein 68B09 ? Wer ZWEI uC verwendet, sagt damit
> nur, das die Wahl des ersten falsch war :-) AT90S8535.

Das ist ein Dualprozessorsystem, sowas ist doch gerade in :o))

Ich wollte mit dem 68B09 128k RAM und 128k Flash addrssieren.
Bankswitching mit GAL. Der 68B09 schien mir noch ganz nett in
ASM programmierbar zu sein, im Gegensatz zu MCS51, Z80 und Co.
Bisher hatte ich nur mit PIC, MCS51, AVR, Z80, Z8, MCS48 und
6502 zu tun.
Außerdem ist er fast überall erhältlich.

Der AT90S8535 ist schon ganz nett, ich hab den öfters verbaut.
Hat sogar drei 8Bit PWM Ausgänge.
Is aber nur was für wenig Speicher und brauch externen brown-out.
Dann eher den ATMega, der aber teuer ist und nicht auf Lochraster
paßt.

Für die PIC16F87x hab ich hier allerding noch ein ICD rumliegen,
damit ist der PIC schnell entwickelt.

Ich hab hier den Vorgänger des geplanten Programmers rumliegen,
der konnte mit einem PIC16F877 EPROMs lesen und ID ermitteln.
Ich denke mal das 8k Speicher nicht für alle Algorithmen reichen,
dann das Ding soll auch noch Standalone laufen und ist somit
auch Rechnerunabhängig, im Terminalmode zumindest.
Der Vorgänger davon mit 8031 konnte sogar 8x51 auslesen.
Beide haben 28C64 erfolgreich programmiert.

> Ausserdem: Ein Programmiergeraet, das programmierte Bauteile
> verwendet, ist Chicken&Egg. Man darf nur Bauteile verwenden,
> die bei der ersten Verwendung durch den PC 'gedownloaded'
> werden, notfalls ueber einen zweiten Stecker. Der 68HC11 war
> dazu besonders brauchbar.

Dafür ist das Projekt zu komplex. Den GAL kann man aber mit
minimum-effort-GAL-programming brennen. Der PIC läßt sich auch direkt
am LPT programmieren mit low-voltage-programming. Für den FLASH-Chip
braucht man dann noch einen Q&D Programmer am LPT (mit 4040).
Die drei Programmer können ja schnell auf einem Steckbrett
aufgebaut werden. Ich mach dann auch Baupläne und Software dafür,
wenn es kein anderer macht.

>> Wie soll ich das dann verschalten, habe BS170 und BS 250 rumliegen.
> BS250 mit G an der hoechsten Spannung, die uebertragen werden
> soll (um Uth korrigiert, leider streut Uth stark).

Und D und S ?


> Teste vor allem die Reaktion im Schaltbetrieb (Einschwingen,
> Ausschaltverhalten, Regelverhalten bei schwankender Last),
> da koennen kleine Kondensatoren (von Basis zum OpAmp-Eingang)
> Wunder wirken. Man braucht natuerlich ein Scope dazu.

Klar, hab hier ein TDS 210 rumstehen :o)
Nun hab ich kein Geld mehr für nen Labtool 48 und muß
mir selber was braten :o))



> --+--1Ohm----+----- (0..1A)
> | +--|-\
> | | >--...
> +--200Ohm--+--|+/
> LM324 | LF411 (kann an +Ub messen)
> Ust --|+\ |
> | >--|< NPN/NMOSFET
> +--|-/ |E
> +---------+
> 1k (5mA@Ust=5V)
> GND ---------+--

Stimmt, sieht schon vie besser aus. Den positiven Eingang negativer
machen.

> 6*DG411 :-) und 1*PIC17C44-25, 1*MAX232, 1*LM78S40,
> 1*78L05, 2*74HC240, 3*74HC164,
> und 5*H721A-L540 (SO8, vermutlich Widerstandsnetzwerke)

Interessant, viel besser als der alte PICStart, der hatte
noch 4066.
Bestimmt schalten die mit den DG411 GND, Vpp und Vdd.



> Und am besten nur ein Stecknetzteil, kein Schaltregler.
> Was ich bei GALBlast fuer Rueckmeldungen wegen des
> Schaltreglers bekomme geht auf keine Kuhhaut rauf.

Sind die so schlimm ? Ich muß mir wohl mal einen bauen.

Wo wir schon beim GALBlast sind, löschen vor Programmiern
wäre noch ganz praktisch. Wollte ich schon einbauen, kann
das Projekt aber nicht mit meinem Borland C++ Builder
kompilieren. Portieren dauert mir momentan zu lange.

> Schau dir mal die 82C43 an. Heute eigentlich obsolet (werden
> wohl auch nur noch von OkiSemi gebaut), aber interessante I/Os
> (im Prinzip open drain mit eingebautem pullup) und Betriebs-
> spannungsbereich (2V..6V). Vielleicht verwendbar.

Hab ich rumliegen, ist bei Reichelt sauteuer geworden ~12DM.
Gibts wohl nicht mehr lange. Ich hatte auch lange nach einem
Datenblatt gesucht.
Die I/Os sind schlimm, beim Schreiben output und beim Lesen input.

Grüße
Robert

MaWin

unread,
Jul 19, 2001, 5:15:10 AM7/19/01
to
Robert Rottmerhusen <R.Rottm...@mailsurf.com> schrieb im Beitrag <9j5e8v$n6m$03$1...@news.t-online.com>...

> Und D und S ?

+5V+Uth
|G
TTL --NMOSFET-- Pin
D S
oder
S D
Geht aber nur, wenn keine Diode im MOSFET drin ist. Weiss nicht,
wie das beim BS170/BS250 ist, aber die sind VMOS und VMOS hat wohl
eine parasitaere Diode.
Da haetten wir dann noch MAX367(MAX4507), 8 Stueck von genau der
Art, die man braucht, und das ganze im 20pol Gehauese, aber die
gibt's nicht zu kaufen :-( Zu viele Samples...

> Stimmt, sieht schon vie besser aus. Den positiven Eingang negativer
> machen.

Aehm, ich bin mir nicht mehr sicher, wierum + und - des OpAmps
kommen. Immer dasselbe. War wohl falschrum.

> Ich denke mal das 8k Speicher nicht für alle Algorithmen reichen,

Die Programmieralgorithmen sind zwar auch ein Problem, aber man kann
die tabellengesteuert machen (auslagern in Daten-Flash), aber 128k
RAM reicht lang nicht, um mit dem Programmer stand-alone 8-MBit-Chips
kopieren zu koennen. Und 8MBit sind jetzt schon da.
(Ich erinnere mich an das Wechseln von Floppies zum Kopieren unter
dem Apple II mit 16k und nur einem Laufwerk nur mit Grauen)

> Dafür ist das Projekt zu komplex. Den GAL kann man aber mit
> minimum-effort-GAL-programming brennen. Der PIC läßt sich auch direkt
> am LPT programmieren mit low-voltage-programming. Für den FLASH-Chip
> braucht man dann noch einen Q&D Programmer am LPT (mit 4040).
> Die drei Programmer können ja schnell auf einem Steckbrett
> aufgebaut werden. Ich mach dann auch Baupläne und Software dafür,
> wenn es kein anderer macht.

Mir kommt das grundverkehrt vor, jemanden erst 3 Programmiergeraete
bauen zu lassen, damit er sich das eine Programmiergeraet bauen kann,
das er haben will (das selbstverstaendlich die anderen 3 ersetzt).
Und das bloss, weil der Entwickler die falschen Bausteine gewaehlt
hat. Ich bin mir sicher, das weder das GAL noch der PIC *noetig*
sind, und das der geeignete uC ISP erlauben wuerde.

> Hab ich rumliegen, ist bei Reichelt sauteuer geworden ~12DM.
> Gibts wohl nicht mehr lange.

Das gilt doch wohl erst recht fuer den 68B09. Der ist doch wohl
noch in NMOS gefertigt...

> Die I/Os sind schlimm, beim Schreiben output und beim Lesen input.

Nein, natuerlich nicht, die I/Os sind immer open drain mit pull up.

> Sind die so schlimm ? Ich muß mir wohl mal einen bauen.

Die Schaltregler wohl nicht, aber die Nachbauer. "Was ist eine Spule?"

Henning Paul

unread,
Jul 19, 2001, 7:25:27 AM7/19/01
to
MaWin wrote:

> > Sind die so schlimm ? Ich muß mir wohl mal einen bauen.
>
> Die Schaltregler wohl nicht, aber die Nachbauer. "Was ist eine Spule?"

*LOL" Jaja... :-) ich muß mich im H-Mpeg Forum gerade mit so jemandem
herumschlagen. "Wenn ich Cinch-Kabel halbwegs unfallfrei bauen kann, kann
ich auch SMD-MP3-Player bauen!" Diesen Menschen werfe ich gern ein dezentes
RTFM entgegen... *g* (Zum Glück lesen die hier nicht mit, sondern nur in
z-netz.alt.elektronik...)

SCNR
Henning
--
Henning Paul's FUMP2 Standalone-MP3-Player (AVR+VS1001-based):
http://www.geocities.com/hennichodernich/fump.html
henning paul home: http://www.geocities.com/hennichodernich/
PM: henni...@gmx.de , ICQ: 111044613


Robert Rottmerhusen

unread,
Jul 19, 2001, 2:15:50 PM7/19/01
to
Moin MaWin,

>> Und D und S ?

> Geht aber nur, wenn keine Diode im MOSFET drin ist. Weiss nicht,
> wie das beim BS170/BS250 ist, aber die sind VMOS und VMOS hat wohl
> eine parasitaere Diode.

Da ist eine Diode drin.

> Da haetten wir dann noch MAX367(MAX4507), 8 Stueck von genau der
> Art, die man braucht, und das ganze im 20pol Gehauese, aber die
> gibt's nicht zu kaufen :-( Zu viele Samples...

Schade :-(



> Aehm, ich bin mir nicht mehr sicher, wierum + und - des OpAmps
> kommen. Immer dasselbe. War wohl falschrum.

Kann man ja ausprobieren.



>> Ich denke mal das 8k Speicher nicht für alle Algorithmen reichen,
> Die Programmieralgorithmen sind zwar auch ein Problem, aber man kann
> die tabellengesteuert machen (auslagern in Daten-Flash), aber 128k
> RAM reicht lang nicht, um mit dem Programmer stand-alone
> 8-MBit-Chips kopieren zu koennen. Und 8MBit sind jetzt schon da.
> (Ich erinnere mich an das Wechseln von Floppies zum Kopieren unter
> dem Apple II mit 16k und nur einem Laufwerk nur mit Grauen)

Ja das ist mir auch klar, wer dauernt so große Dinger kopiert,
muß dann wohl doch nen PC anschließen.

Problem ist, daß 1MByte Dram sind heute teuer und schwer
erhältlich. Die 128kB sind gerade noch bezahlbar. Segor hätte
notfalls auch noch 512kB



> Mir kommt das grundverkehrt vor, jemanden erst 3 Programmiergeraete
> bauen zu lassen, damit er sich das eine Programmiergeraet bauen
> kann, das er haben will (das selbstverstaendlich die anderen 3
> ersetzt). Und das bloss, weil der Entwickler die falschen Bausteine
> gewaehlt hat. Ich bin mir sicher, das weder das GAL noch der PIC
> *noetig* sind, und das der geeignete uC ISP erlauben wuerde.

Da muß ich mir wohl nochmal was überlegen.

> Das gilt doch wohl erst recht fuer den 68B09. Der ist doch wohl
> noch in NMOS gefertigt...

Ja, leider. In CMOS wäre der mir auch lieber.


>> Die I/Os sind schlimm, beim Schreiben output und beim Lesen input.
> Nein, natuerlich nicht, die I/Os sind immer open drain mit pull up.

Muß ich nochmal nachsehen, wie die als output arbeiten.



>> Sind die so schlimm ? Ich muß mir wohl mal einen bauen.
> Die Schaltregler wohl nicht, aber die Nachbauer. "Was ist eine
> Spule?"

Oh ha.

Thomas Schaerer

unread,
Jul 19, 2001, 10:09:39 AM7/19/01
to
Henning Paul <henni...@gmx.de> wrote:
> MaWin wrote:

>> > Sind die so schlimm ? Ich muß mir wohl mal einen bauen.
>>
>> Die Schaltregler wohl nicht, aber die Nachbauer. "Was ist eine Spule?"

> *LOL" Jaja... :-) ich muß mich im H-Mpeg Forum gerade mit so jemandem
> herumschlagen. "Wenn ich Cinch-Kabel halbwegs unfallfrei bauen kann, kann
> ich auch SMD-MP3-Player bauen!" Diesen Menschen werfe ich gern ein dezentes
> RTFM entgegen... *g* (Zum Glück lesen die hier nicht mit, sondern nur in
> z-netz.alt.elektronik...)

Wenn ich jetzt ein ganz Boeser waere, wuerde ich Dein Posting dorthin
crossposten und dann noch extra draufhinweisen, dass Du das
geschrieben hast. *ROTFL*

Gruss
Thomas Meine Mini-Elektronik-Kurse in:
http://www.e-online.de/public/schaerer/
-- --------------------------------

Henning Paul

unread,
Jul 19, 2001, 10:47:32 AM7/19/01
to
Thomas Schaerer wrote:

> >> > Sind die so schlimm ? Ich muß mir wohl mal einen bauen.
> >>
> >> Die Schaltregler wohl nicht, aber die Nachbauer. "Was ist eine Spule?"
>
> > *LOL" Jaja... :-) ich muß mich im H-Mpeg Forum gerade mit so jemandem
> > herumschlagen. "Wenn ich Cinch-Kabel halbwegs unfallfrei bauen kann,
> > kann ich auch SMD-MP3-Player bauen!" Diesen Menschen werfe ich gern ein
> > dezentes RTFM entgegen... *g* (Zum Glück lesen die hier nicht mit,
> > sondern nur in z-netz.alt.elektronik...)
>
> Wenn ich jetzt ein ganz Boeser waere, wuerde ich Dein Posting dorthin
> crossposten und dann noch extra draufhinweisen, dass Du das
> geschrieben hast. *ROTFL*

Ja, aber die aus dem H-Mpeg-CGI-Forum sind noch die schlimmsten (aber die
wissen zum Glück nicht, daß das Usenet existiert *g*). In
z-netz.alt.elektronik gibts gerne auch mal Handyblocker- und "wo kann man
kabel kaufen?"-Fragen...

Gruß
Henning (der heute einen seiner überheblichen Tage hat... *bg*)

Holger Bruns

unread,
Jul 19, 2001, 12:56:19 PM7/19/01
to
On 19 Jul 2001 16:09:39 +0200, Thomas Schaerer
<scha...@isi.ee.ethz.ch> wrote:

>> *LOL" Jaja... :-) ich muß mich im H-Mpeg Forum gerade mit so jemandem
>> herumschlagen. "Wenn ich Cinch-Kabel halbwegs unfallfrei bauen kann, kann
>> ich auch SMD-MP3-Player bauen!" Diesen Menschen werfe ich gern ein dezentes
>> RTFM entgegen... *g* (Zum Glück lesen die hier nicht mit, sondern nur in
>> z-netz.alt.elektronik...)
>
>Wenn ich jetzt ein ganz Boeser waere, wuerde ich Dein Posting dorthin
>crossposten und dann noch extra draufhinweisen, dass Du das
>geschrieben hast. *ROTFL*

Gegen diesen satanischen Vers muß ich protestieren. Du bist ein ganz
Boeser, denn du stiftest mich zu solchen Untaten an, die ich aber
nicht begehe, denn ich bin nicht psychisch labil.

Was diese Leute da betrifft: Mehr Toleranz, wenn ich bitten darf. Es
ist alles eine Frage der Bildung. Ich entsinne mich an meine
Zivistelle in einer Ausbildungskooperative, wie ich dort am Rande die
heftigsten Diskussionen über Zenerdioden (unter Azubis ohne
Hauptschulabschluß) mitbekam. Einer meinte, er habe jetzt eine für 70
Volt. Damit wollte er sich ein Netzteil bauen und das auch noch
überleben. Mutig, und 70 Volt als Zenerspannung, naja, man gönnt sich
ja sonst nichts; 75 Volt hätte ich jedoch im Angebot.

Klar, daß ich mir jede Belehrung verkniffen habe, insbesondere
gegenüber dem, der darauf bestand, der "mit Ahnung" zu sein.

Es ist eben diese Schulhofmentalität. Da gibt es die "Hacker", die
"Wannabes" und die "Lamer". Und es gibt Leute, die sagen nicht viel
und können alles auf Anhieb viel besser als alle anderen.

Wie dem auch sei: Ich habe nichts gegen das Interesse an der Sache,
und wenn jemand ohne jeden Hauch von Erfahrung eine SMD-Schaltung
vergeigen will, soll er das doch tun. Ich empfehle Anfängern immer,
die Lautstarken zu meiden und sich sukzessive die richtigen Kenntnisse
anzueignen. Jeder Multivibrator aus zwei Transistoren, der auch
wirklich funktioniert und tatsächlich verstanden wurde, ist da
kostbarer als jedes Luftschloß aus unrealisierbaren Ideen.

Holger

Henning Paul

unread,
Jul 19, 2001, 1:34:24 PM7/19/01
to
Holger Bruns wrote:

> Es ist eben diese Schulhofmentalität. Da gibt es die "Hacker", die
> "Wannabes" und die "Lamer". Und es gibt Leute, die sagen nicht viel
> und können alles auf Anhieb viel besser als alle anderen.
>
> Wie dem auch sei: Ich habe nichts gegen das Interesse an der Sache,
> und wenn jemand ohne jeden Hauch von Erfahrung eine SMD-Schaltung
> vergeigen will, soll er das doch tun. Ich empfehle Anfängern immer,
> die Lautstarken zu meiden und sich sukzessive die richtigen Kenntnisse
> anzueignen. Jeder Multivibrator aus zwei Transistoren, der auch
> wirklich funktioniert und tatsächlich verstanden wurde, ist da
> kostbarer als jedes Luftschloß aus unrealisierbaren Ideen.

ACK. Was hab' ich klein angefangen. Im Alter von 9 Jahren mit
Krokodilklemmen, Batterien und Glühlämpchen, mit 10 dann den
Elektronikbaukasten. Das waren noch Zeiten... alles bevor ich Zugriff auf
einen Computer, geschweige denn einen eigenen hatte. Den umgekehrten Weg
heutzutage finde ich echt lachhaft. Irgendwann versuchen sich dann die
vergeistigten Programmierer, die kaum die Funktion ihrer Maschine erklären
können, an einem Mikrokontroller, denn "das bißchen Hardware, das ist doch
kein Problem"(frei nach Johanna von Koczian). Und dann kommen Fragen wie
"Ich möchte mit dem uC etwas schalten. Muß an das dritte Bein vom
Transistor auch etwas ran?!?" "Muss an das IC auch noch eine
Spannungsversorgung ran?" Ja ja. Ich weiß noch, wie ich (im MausNetz IIRC)
jemandem erklären mußte, daß man aus einem Mignon-Akkupack 2A ziehen kann,
auch wenn da 500mAh draufsteht...

Gruß
Henning (der sich gerne an Sachen heraufzieht, zumindest im Augenblick)

Henning Paul

unread,
Jul 19, 2001, 1:37:00 PM7/19/01
to
Holger Bruns wrote:

> Es ist eben diese Schulhofmentalität. Da gibt es die "Hacker", die
> "Wannabes" und die "Lamer". Und es gibt Leute, die sagen nicht viel
> und können alles auf Anhieb viel besser als alle anderen.
>
> Wie dem auch sei: Ich habe nichts gegen das Interesse an der Sache,
> und wenn jemand ohne jeden Hauch von Erfahrung eine SMD-Schaltung
> vergeigen will, soll er das doch tun. Ich empfehle Anfängern immer,
> die Lautstarken zu meiden und sich sukzessive die richtigen Kenntnisse
> anzueignen. Jeder Multivibrator aus zwei Transistoren, der auch
> wirklich funktioniert und tatsächlich verstanden wurde, ist da
> kostbarer als jedes Luftschloß aus unrealisierbaren Ideen.

ACK. Was hab' ich klein angefangen. Im Alter von 9 Jahren mit

Krokodilklemmen, Batterien und Glühlämpchen, mit 10 dann den
Elektronikbaukasten. Das waren noch Zeiten... alles bevor ich Zugriff auf
einen Computer, geschweige denn einen eigenen hatte. Den umgekehrten Weg
heutzutage finde ich echt lachhaft. Irgendwann versuchen sich dann die
vergeistigten Programmierer, die kaum die Funktion ihrer Maschine erklären
können, an einem Mikrokontroller, denn "das bißchen Hardware, das ist doch
kein Problem"(frei nach Johanna von Koczian). Und dann kommen Fragen wie
"Ich möchte mit dem uC etwas schalten. Muß an das dritte Bein vom
Transistor auch etwas ran?!?" "Muss an das IC auch noch eine
Spannungsversorgung ran?" Ja ja. Ich weiß noch, wie ich (im MausNetz IIRC)
jemandem erklären mußte, daß man aus einem Mignon-Akkupack 2A ziehen kann,
auch wenn da 500mAh draufsteht...

Gruß
Henning (der sich gerne an Sachen hochzieht, zumindest im Augenblick)

Thomas Schaerer

unread,
Jul 19, 2001, 1:53:57 PM7/19/01
to
Holger Bruns <hbr...@gmx.de> wrote:
> On 19 Jul 2001 16:09:39 +0200, Thomas Schaerer
> <scha...@isi.ee.ethz.ch> wrote:

>>> *LOL" Jaja... :-) ich muß mich im H-Mpeg Forum gerade mit so jemandem
>>> herumschlagen. "Wenn ich Cinch-Kabel halbwegs unfallfrei bauen kann, kann
>>> ich auch SMD-MP3-Player bauen!" Diesen Menschen werfe ich gern ein dezentes
>>> RTFM entgegen... *g* (Zum Glück lesen die hier nicht mit, sondern nur in
>>> z-netz.alt.elektronik...)
>>
>>Wenn ich jetzt ein ganz Boeser waere, wuerde ich Dein Posting dorthin
>>crossposten und dann noch extra draufhinweisen, dass Du das
>>geschrieben hast. *ROTFL*

Hallo Holger,

> Gegen diesen satanischen Vers muß ich protestieren.

Ariman, sei gegruesst, - und ebenso alle Engel und Bengel der Finsternis!


> Du bist ein ganz Boeser, denn du stiftest mich zu solchen Untaten
> an, die ich aber nicht begehe, denn ich bin nicht psychisch labil.

Wenn Du es aber trotzdem tust, so bescheinige ich Dir
hoechstpersoenlich, dass Du nicht labil sondern ein ganz grosser Held
sein wirst. Man wird Dich verehren und sich vor Dir
verneigen. *haende_reib_und_fies_grins*


> Was diese Leute da betrifft: Mehr Toleranz, wenn ich bitten darf.

Wem sagst Du das, mein Sohn? *huldvoll_grins*


> Es ist alles eine Frage der Bildung.

Ohja, Bildung und nicht Einbildung, ist das Ziel.


> Ich entsinne mich an meine Zivistelle in einer
> Ausbildungskooperative, wie ich dort am Rande die heftigsten
> Diskussionen über Zenerdioden (unter Azubis ohne Hauptschulabschluß)
> mitbekam.

Koestlich, einfach koestlich....


> Es ist eben diese Schulhofmentalität. Da gibt es die "Hacker", die
> "Wannabes" und die "Lamer". Und es gibt Leute, die sagen nicht viel
> und können alles auf Anhieb viel besser als alle anderen.

Das war schon immer so. In welchem Theaterstueck kommt der Satz "Viel
Laerm um nichts" vor?


> Wie dem auch sei: Ich habe nichts gegen das Interesse an der Sache,
> und wenn jemand ohne jeden Hauch von Erfahrung eine SMD-Schaltung
> vergeigen will, soll er das doch tun.

Es ist schliesslich das Vorrecht der Idioten jede Erfahrung selbst zu
machen und moeglichst gar nichts aus der Geschichte anderer zu lernen.

ZYNISMUS ON
Zum Glueck ist die Welt da ganz anders. Die meisten lernen doch
staendig aus der Geschichte und darum hat die Menschhheit in den
letzten 2000 Jahren einen unglaublichen geistigen Fortschritt
erzielt.
ZYNISMUS OFF


> Ich empfehle Anfängern immer, die Lautstarken zu meiden und sich
> sukzessive die richtigen Kenntnisse anzueignen.

Hast Du mal eine Statistik darueber gemacht wieviel Promille auf Dich
gehoert haben. Oder sollte man diese Zahl eher in ppm angeben?


> Jeder Multivibrator aus zwei Transistoren, der auch wirklich
> funktioniert und tatsächlich verstanden wurde, ist da kostbarer als
> jedes Luftschloß aus unrealisierbaren Ideen.

Exzellent Holger! Du bist einer, der macht Naegel mit Koepfen. In
meiner E_ONLINE-Seite gibt es neuerdings ein Vorwort von Jochen Zilg,
das exzellent dazu passt, zu lesen in:

http://www.e-online.de/public/schaerer/

Apropz Zenerdiode, wenn Du wiedermal jemanden entdeckst, der eine
70V-Z-Diode hat und darauf sein Liedchen in allen Toenen singt, dem
empfiehl ja nicht meine E-ONLINE-Seite zu diesem Thema. Denn ich
muesste mich grausam schaemen, weil dem all das was dort steht kalter
Kaffe ist. Nicht zu lesen in:

http://www.e-online.de/public/schaerer/zbandgp.htm

Schoene Gruesse aus der Unterwelt!

Thomas Meine Mini-Elektronik-Kurse in:
http://www.e-online.de/public/schaerer/
-- --------------------------------

Seit Anbeginn der Zeit existierte die Menschheit zwischen der
Welt des Lichts und der Welt der Finsternis. Unser Geheimbund
gibt es schon seit einer Ewigkeit. Er soll andere Menschen
vor den Geschoepfen der Nacht und des Schattens schuetzen.
Nur die Eingeweihten kennen unseren richtigen Namen.

Das Legat


Thomas Schaerer

unread,
Jul 19, 2001, 2:08:33 PM7/19/01
to
Henning Paul <henni...@gmx.de> wrote:

> ACK. Was hab' ich klein angefangen. Im Alter von 9 Jahren mit
> Krokodilklemmen, Batterien und Glühlämpchen, mit 10 dann den
> Elektronikbaukasten. Das waren noch Zeiten... alles bevor ich Zugriff auf
> einen Computer, geschweige denn einen eigenen hatte.

Hoert sich echt gut an. Du bist noch aus der Zeit als man neben dem
Kopf auch noch die Haende gebrauchte.


> Den umgekehrten Weg heutzutage finde ich echt lachhaft.

Und traurig.


> Irgendwann versuchen sich dann die vergeistigten Programmierer, die
> kaum die Funktion ihrer Maschine erklären können, an einem
> Mikrokontroller, denn "das bißchen Hardware, das ist doch kein
> Problem"(frei nach Johanna von Koczian).

Johanna, hast Du das gehoert???!!!!

Wieso nennst Du diese Schmalbanddenker vergeistigt? *gruebel*


> Und dann kommen Fragen wie "Ich möchte mit dem uC etwas
> schalten. Muß an das dritte Bein vom Transistor auch etwas ran?!?"
> "Muss an das IC auch noch eine Spannungsversorgung ran?"

Ja natuerlich und es gibt Azubis die lernen Elektronik mit dem
englischen Krokodil-Simulator auf dem Putter und meinen dann, sie sind
jetzt ganz gescheit geworden.


> Ja ja. Ich weiß noch, wie ich (im MausNetz IIRC) jemandem erklären
> mußte, daß man aus einem Mignon-Akkupack 2A ziehen kann, auch wenn
> da 500mAh draufsteht...

Wer waaaaaaaaaaagt da ueber die Maeuse zu schimpfen???!!!!

MaWin

unread,
Jul 19, 2001, 3:07:43 PM7/19/01
to
Robert Rottmerhusen <R.Rottm...@mailsurf.com> schrieb im Beitrag <9j6j08$tgs$07$1...@news.t-online.com>...

>
> Ja das ist mir auch klar, wer dauernt so große Dinger kopiert,
> muß dann wohl doch nen PC anschließen.
>
> Problem ist, daß 1MByte Dram sind heute teuer und schwer
> erhältlich. Die 128kB sind gerade noch bezahlbar. Segor hätte
> notfalls auch noch 512kB
>
Ja, das ist ein ziemliches Problem geworden, RAM zu bekommen,
wenn man nicht gerade den 128MB SDRAM-Riegel verwenden will.
Dynamisches gibt's fast gar nicht (1M*4), statisches nur bis
512kByte.
Ich wuerde Programmiergeraete immer nur vom PC aus steuern,
denn der einzige Stand-Alone Sinn ist 'kopieren', fuer alles
andere braucht man eh einen PC, aber wenn man's Stand-alone
haben will und daher >8MBit RAM braucht:
- Entweder die alten 8 bit SIMMs aus schrottreifen PCs
(gibts leider neu nicht mehr zu vernuenftigen Preisen)
- oder eben genug Sockel fuer die statischen 512kByte Teile
a 29.- von Elpro
Ich bin ja immer fuer Recycling, aber wenn es ein nachbaubares
Projekt werden soll, muss man aktuell erhaeltliche Teile
nehmen. Nur wird kein Nachbauer 60.- extra fuer 8MBit RAM nur
fuer Stand-Alone zahlen. Den PC hat er eh.

Henning Paul

unread,
Jul 19, 2001, 3:23:10 PM7/19/01
to
Thomas Schaerer wrote:

> Hoert sich echt gut an. Du bist noch aus der Zeit als man neben dem
> Kopf auch noch die Haende gebrauchte.

*Neben* dem Kopf, da lege ich Wert drauf! Obwohl diese Zeit noch gar nicht
so lange her ist - ich zähle erst 20 Lenze...

> > Den umgekehrten Weg heutzutage finde ich echt lachhaft.
> Und traurig.

Aber das machen viele meiner Altersgenossen leider so. Ich bin früher immer
entgeistert angesehen worden, als ich mal eine kleine Schaltung zur Schule
mitgebracht habe. Aber in der Oberstufe haben ein Freund und ich da einen
Sport draus entwickelt (der studiert jetzt Informatik (nein, ich bin nicht
sitzengeblieben, der konnte sich nur erfolgreich vorm Bund drücken)): Ich
bring' eine Schaltung mit, er ein C++-Listing. Aber meine
"Induktionsspannungs-Elektroschock-Bonbon-Dose" ist auch bei anderen gut
angekommen. Sein Lieblingsspruch: "Das macht man alles in Software." Das
will ich sehen: Software-Stromschläge... :-)
Vor kurzem hat er mich mal gefragt, wie so ein Logikgatter eigentlich "von
innen" aussieht. Ich weiß auch nicht, was er damit wollte. Ich hab ihn
jedenfalls tief in deine Minikurse bzgl. LatchUp/Pullup/etc geschickt. Er
ist so jemand, der nicht weiß, wo am Lötkolben das heiße Ende ist...
Jedenfalls wollte er (ich hatte ihn auf einem späteren Treffen mal
persönlich gefragt) Logikfunktionen in Software von einem tieferen Niveau
aus nachbilden. Hätte ich ihn wohl auf Spice aufmerksam machen sollen.

> Wieso nennst Du diese Schmalbanddenker vergeistigt? *gruebel*

Nun, die wissen nicht, an welchem Ende man den Lötkolben anfasst (aber das
wissen manche E-Techniker heutzutage IMO auch nicht!)

> > Ja ja. Ich weiß noch, wie ich (im MausNetz IIRC) jemandem erklären
> > mußte, daß man aus einem Mignon-Akkupack 2A ziehen kann, auch wenn
> > da 500mAh draufsteht...
>
> Wer waaaaaaaaaaagt da ueber die Maeuse zu schimpfen???!!!!

Nich über die Mäuse!!!! (ich glaub' es Pratchett'et), auch nicht über
Richard Raddatz, sondern über die, die sich (zum Glück) mit ihren Fragen
nicht zu uns Weisen nach d.s.e trauen... :-)

Gruß
Henning

Henning Paul

unread,
Jul 19, 2001, 3:26:44 PM7/19/01
to
Thomas Schaerer wrote:

> > Es ist eben diese Schulhofmentalität. Da gibt es die "Hacker", die
> > "Wannabes" und die "Lamer". Und es gibt Leute, die sagen nicht viel
> > und können alles auf Anhieb viel besser als alle anderen.
>
> Das war schon immer so. In welchem Theaterstueck kommt der Satz "Viel
> Laerm um nichts" vor?

Im gleichnamigen von Shakespeare... *g* "Much Ado About Nothing"

> ZYNISMUS OFF

Bei mir klemmt dieses Tag leider häufiger... :-)

> Apropz Zenerdiode, wenn Du wiedermal jemanden entdeckst, der eine
> 70V-Z-Diode hat und darauf sein Liedchen in allen Toenen singt, dem
> empfiehl ja nicht meine E-ONLINE-Seite zu diesem Thema. Denn ich
> muesste mich grausam schaemen, weil dem all das was dort steht kalter
> Kaffe ist. Nicht zu lesen in:
>
> http://www.e-online.de/public/schaerer/zbandgp.htm

Jetzt weiß ich endlich was ich mit der 75V-Z-Diode mache, die seit 7 Jahren
im Magazin-Schubfach liegt!

Robert Rottmerhusen

unread,
Jul 19, 2001, 11:09:17 PM7/19/01
to
Moin MaWin,

>> Problem ist, daß 1MByte Dram sind heute teuer und schwer
>> erhältlich. Die 128kB sind gerade noch bezahlbar. Segor hätte
>> notfalls auch noch 512kB
> Ja, das ist ein ziemliches Problem geworden, RAM zu bekommen,
> wenn man nicht gerade den 128MB SDRAM-Riegel verwenden will.

Da werden dann auch Sockel und Platine teuer.

> Dynamisches gibt's fast gar nicht (1M*4), statisches nur bis
> 512kByte.

Ja, die 1M*4 findet man nur noch im Schrott oder als Restposten.

128kByte SRAM kann man bei Reichelt gerade noch bezahlen.
Das reicht um 27512er und MCUs zu kopieren.
Notfalls kann man dann auch ein paar Bytes in einem EEPROM ändern.

Das RAM soll auch noch zu Austesten von Algorithmen benutzt werden,
die dann ins FLASH wandern können.

> Ich wuerde Programmiergeraete immer nur vom PC aus steuern,
> denn der einzige Stand-Alone Sinn ist 'kopieren', fuer alles
> andere braucht man eh einen PC, aber wenn man's Stand-alone
> haben will und daher >8MBit RAM braucht:
> - Entweder die alten 8 bit SIMMs aus schrottreifen PCs
> (gibts leider neu nicht mehr zu vernuenftigen Preisen)

Die Schrott PCs werden weniger, mit der letzten Ladung, die
mit in die Finger gekommen ist habe ich meine EPROM Sammlung
aufgestockt. Ist auch ne Tüte DRAM und ne Stang CacheRAM bei
abgefallen.

> - oder eben genug Sockel fuer die statischen 512kByte Teile
> a 29.- von Elpro

Das wird wieder teuer.

> Ich bin ja immer fuer Recycling, aber wenn es ein nachbaubares

Ich auch ! Ich hab mir bisher nur 2 EPROMs gekauft, die anderen
50 sind ausgeschlachtet :o))
2716 bis 27C010

> Projekt werden soll, muss man aktuell erhaeltliche Teile
> nehmen. Nur wird kein Nachbauer 60.- extra fuer 8MBit RAM nur
> fuer Stand-Alone zahlen. Den PC hat er eh.

OK, ich bau ne RAM-Größen -Erkennung in die Firmware ein.
Dann kann der Anwender 8K bis 512K reinpacken, je nachdem
was er mit dem Programmer machen will.

Morgen früh hole ich meinen Reichelt Karton von der Post ab
und steck mir mal ein 68B09 System auf Steckbrettern zusammen.

Grüße
Robert

Robert Rottmerhusen

unread,
Jul 19, 2001, 11:09:12 PM7/19/01
to
Moin,

Henning Paul wrote:

> Holger Bruns wrote:
>
>> Es ist eben diese Schulhofmentalität. Da gibt es die "Hacker", die
>> "Wannabes" und die "Lamer". Und es gibt Leute, die sagen nicht viel
>> und können alles auf Anhieb viel besser als alle anderen.
>>
>> Wie dem auch sei: Ich habe nichts gegen das Interesse an der Sache,
>> und wenn jemand ohne jeden Hauch von Erfahrung eine SMD-Schaltung
>> vergeigen will, soll er das doch tun. Ich empfehle Anfängern immer,
>> die Lautstarken zu meiden und sich sukzessive die richtigen
>> Kenntnisse anzueignen. Jeder Multivibrator aus zwei Transistoren,
>> der auch wirklich funktioniert und tatsächlich verstanden wurde,
>> ist da kostbarer als jedes Luftschloß aus unrealisierbaren Ideen.
>
> ACK. Was hab' ich klein angefangen. Im Alter von 9 Jahren mit
> Krokodilklemmen, Batterien und Glühlämpchen, mit 10 dann den
> Elektronikbaukasten. Das waren noch Zeiten... alles bevor ich

Ja ja, mit den guten Kästen hab ich auch mal angefangen. Dann aber
bald mit Lötkolben weitergemacht. In der Bücherei die alten
Franzis' Bücher geholt und alles nachgebaut, was sich interessant
anhörte: Blinker, Sirenen, Radios und Elektroschocker :o)

> Zugriff auf einen Computer, geschweige denn einen eigenen hatte. Den

Später BASIC aufm 64'er vom Kumpel.

Mein erster Computer war ein Z80 auf Lochraster mit RAM und I/O.
Das Programm hab ich per DIP-Schalter in das geschrieben. Echte
Maschinenspache.

Mit PCs (vom Schrott) hab ich dann ASM programmiert.

> umgekehrten Weg heutzutage finde ich echt lachhaft. Irgendwann

ACK

Grüße
Robert

Ralf Scherer

unread,
Jul 20, 2001, 1:30:27 AM7/20/01
to
On 17 Jul 2001, Robert Rottmerhusen <R.Rottm...@myrealbox.com> wrote:
>ich bin gerade dabei ein Universalprogrammiergerät zu bauen,
>d.h. zum Programmieren EPROM, MCU, PLD.
>Soll standalone (mit Display und Tasten) arbeiten können und mit RS232C an
>Rechner anschließbar sein.

Wie stellst du dir die Unterscheidung zwischen Steuerdaten und Brenndaten
vor? Oder soll der Brenner von alleine rausbekommen was er gerade grillt
EPROM, Flash, Schnitzel ;)?

Gruß, Ralf

--
Ralf Scherer Tel.: 0631/3724-223
FH-Kaiserslautern http://www.fh-kl.de/~rscherer
rsch...@et.fh-kl.de

Thomas Schaerer

unread,
Jul 20, 2001, 2:02:31 AM7/20/01
to
Henning Paul <henni...@gmx.de> wrote:

> Ich bring' eine Schaltung mit, er ein C++-Listing.

Hardware alleine ist laufffaehig, Software alleine nicht. Hat er denn
das C-Listing auch kompiliert und an einem Putter vorgefuehrt? Und was
konnten denn seine Programme?

Hardware alleine laeuft oft viel stabiler als Hardware welche Software
braucht. Ich kann da ein Liedchen singen betreffs Grundig-Videorecoder
gestern und heute. *AAAAaaarggghhhh*


> Aber meine "Induktionsspannungs-Elektroschock-Bonbon-Dose" ist auch
> bei anderen gut angekommen. Sein Lieblingsspruch: "Das macht man
> alles in Software." Das will ich sehen: Software-Stromschläge... :-)

Aber natuerlich geht das in wenigen Jahren. Da werden Menschen mit
Anthropo-Spikes 100%ig simuliert und die kann man dann per
Softwareschnittstelle mit einem geSpicten Elektroschocker quaelen. :-))))


> Vor kurzem hat er mich mal gefragt, wie so ein Logikgatter eigentlich "von
> innen" aussieht. Ich weiß auch nicht, was er damit wollte.

Er wollte etwas lernen. :-/


> Ich hab ihn jedenfalls tief in deine Minikurse
> bzgl. LatchUp/Pullup/etc geschickt.

Oh danke fuer die Blumen. Allerdings muss so einer bei den Grundlagen
von Patrick Schnabel anfangen.


> Er ist so jemand, der nicht weiß, wo am Lötkolben das heiße Ende
> ist... Jedenfalls wollte er (ich hatte ihn auf einem späteren
> Treffen mal persönlich gefragt) Logikfunktionen in Software von
> einem tieferen Niveau aus nachbilden. Hätte ich ihn wohl auf Spice
> aufmerksam machen sollen.

Ich denke, besser waere mit so jemandem eine eher philosophische
Grundlagendiskussion. Er moege doch einmal die Natur als Vorbild
nehmen und sich darueber Gedanken machen, was die Neorosoftware
eigentlich wert waere, wenn es nicht erstmal eine ultrakomplexe
Hardware (Hirn, Nervensystem) mit ebenso komplexer Motorik und
Sensorik gaebe...


>> > Ja ja. Ich weiß noch, wie ich (im MausNetz IIRC) jemandem erklären
>> > mußte, daß man aus einem Mignon-Akkupack 2A ziehen kann, auch wenn
>> > da 500mAh draufsteht...
>>
>> Wer waaaaaaaaaaagt da ueber die Maeuse zu schimpfen???!!!!

> Nich über die Mäuse!!!! (ich glaub' es Pratchett'et), auch nicht über
> Richard Raddatz, sondern über die, die sich (zum Glück) mit ihren Fragen
> nicht zu uns Weisen nach d.s.e trauen... :-)

Naja, vielleicht ist die durchschnittliche Qualitaet im MAUSNET etwas
gesunken. Wie auch immer, ich empfehle die MAUSNET-Elektronik-NG oft,
weil es gerade dort oft alte Elektronik-Hasen gibt und aus dem
Naehkaestchen plaudern koennen. Aber vielleicht hat sich das ein
wenig geaendert....

Die urspruenglichen Maeuse waren grossteils ATARIaner. Die haben mit
ihrem edlen Putter viel gebastelt, -ich auch (es gibt fuer Freaks auch
runterladbare selbstgestrickte Elektronikprogramme auf meiner
E-ONLINE-Seite) -, und dies floss ebenso in diese MAUSNET-NGs. Aber
wahrscheinlich werden diese Leute langsam alt und grau, - ich auch -,
und entschwinden aus den herrlichen MAUS-Gefilden.

Falls ein ATARI-ST-Freak mitlesen sollte, hier die Links:

http://www.e-online.de/public/schaerer/elec2000.htm
http://www.e-online.de/public/schaerer/trans192.htm

Thomas Schaerer

unread,
Jul 20, 2001, 2:11:33 AM7/20/01
to
Robert Rottmerhusen <R.Rottm...@mailsurf.com> wrote:
> Moin,

> Mein erster Computer war ein Z80 auf Lochraster mit RAM und I/O.

Bei mir begann's anfangs der 80er-Jahre mit dem Micro-Professor, der
ebenfalls einen Z80 hat. Kennt den jemand?


> Das Programm hab ich per DIP-Schalter in das geschrieben. Echte
> Maschinenspache.

Das war bei den ersten Micro-Professoren ebenso. War echt lustig. :-)


> Mit PCs (vom Schrott) hab ich dann ASM programmiert.

Spaeter im letzten Drittel der 80er-Jahre als das Institut, wieviele
andere auch, ATARI-STs in grossen Mengen gekauft und angewendet haben
(Signalverarbeitung mit der ROM-Port-Schnittstelle), haben viele, auch
ich, privat einen solchen gekauft. Privat benutze ich ihn noch heute
und auf einem PC habe ich TOSBOX als Emulator drauf.

Naja, jetzt wird's langsam OT, kommen wir zurueck zum Hauptthema: DAU
:-))))))))

Harald Wilhelms

unread,
Jul 20, 2001, 2:43:32 AM7/20/01
to
Henning Paul <henni...@gmx.de> wrote:

>jemandem erklären mußte, daß man aus einem Mignon-Akkupack 2A ziehen kann,


Hallo Henning,
ich weiss zwar, wie man aussem Automaaten Zigaretten zieht, aber an meinem
Mignon-Dingsbums ist gar kein Griff, um die zwei A`s rauszuziehen???
:-)
Gruss
Harald (der ab und zu gern mal etwas Oel ins Feuer giesst)

--
__________________________________________________________
News suchen, lesen, schreiben mit http://newsgroups.web.de

Ralf Scherer

unread,
Jul 20, 2001, 2:26:21 AM7/20/01
to
On 18 Jul 2001 15:54:47 GMT, MaWin <ma...@gmx.net> wrote:
>Robert Rottmerhusen <R.Rottm...@myrealbox.com> wrote:
[...] Spannungen beim programmieren

>> Geht das nicht mit den EPROMs auch so ?
>
>NEIN. Zwar machen alle Hobbyistenprogrammer das so, aber es
>kann dann sein, das dein EPROM in der Schaltung spaeter nicht
>mehr den reinprogrammierten Inhalt hat, eben dann wenn das
>EPROM in der Schaltung mit hoeherer Betriebsspannung
>versorgt wird, als beim Programmieren, eben weil die Schalt-
>schwelle dabei angehoben waere.
>Erst bei neueren EPROMs (ab 512 glaube ich) sind Schaltungen
>zum Absenken der Schaltschwelle beim Programmieren drin, aber
>dennoch werden die mit 6.5V programmiert (im Quick-Mode).

Verstehe ich das jetzt richtig, beim *profi* brennen schaltest du zum einen
deine Input Pins (Adress+Daten) auf 6.5V bzw. GND und die Vpp auf z.B. 12V
und zum Verify das ganze zurück auf 5V?
Uff, _das_ artet in Aufwand aus.
Ihr hattet es von Strom den es zu begrenzen gillt, ist das der Strom der in
den Vpp-pin geht?

Ich spiele auch mit dem Gedanken einen Brenner zu bauen. Meine Motivation
ist, daß ich bis jetzt noch keinen Brenner (Flash+Eprom) gefunden habe der
unter _Linux_ arbeitet. Die RS232 zum Steuren und ein 90S8515 mit PufferRam
ist meine Wahl gewesen. Wenn ich aber diesen Thread verfolge wären wohl ein
alter Pentium mit WinXX und ~600,- Lewonzen für einen Brenner keine
Fehlinvestition :(

Juergen Hannappel

unread,
Jul 20, 2001, 3:16:27 AM7/20/01
to
Harald Wilhelms <Harald....@web.de> writes:

> Henning Paul <henni...@gmx.de> wrote:
>
> >jemandem erklären mußte, daß man aus einem Mignon-Akkupack 2A ziehen kann,

[...]

> ich weiss zwar, wie man aussem Automaaten Zigaretten zieht, aber an meinem
> Mignon-Dingsbums ist gar kein Griff, um die zwei A`s rauszuziehen???

die Mignon-Zellen heissen ja nicht umsonst auch Size AA cells...

Gruss,
Juergen
--
Dr. Juergen Hannappel Office: W148 Phone: +49 228 73 2447 FAX +49 228 73 7869
mailto:hann...@physik.uni-bonn.de Physikalisches Institut der Uni Bonn
http://lisa2.physik.uni-bonn.de/~hannappe Nussallee 12, D-53115 Bonn, Germany
CERN: Phone: +412276 76461 Fax: 77930 Bat. 892-R-A13 F-01631 CERN CEDEX, France

Thomas Schaerer

unread,
Jul 20, 2001, 3:45:18 AM7/20/01
to
Juergen Hannappel <hann...@lisa2.physik.uni-bonn.de> wrote:
> Harald Wilhelms <Harald....@web.de> writes:

>> Henning Paul <henni...@gmx.de> wrote:
>>
>> >jemandem erklären mußte, daß man aus einem Mignon-Akkupack 2A ziehen kann,

> [...]

>> ich weiss zwar, wie man aussem Automaaten Zigaretten zieht, aber an meinem
>> Mignon-Dingsbums ist gar kein Griff, um die zwei A`s rauszuziehen???

> die Mignon-Zellen heissen ja nicht umsonst auch Size AA cells...

Juergen und Harald bekommen den Pokal des EdelDAU.

Auaaaaa! Nicht schlagen!!!!

Harald Wilhelms

unread,
Jul 20, 2001, 4:11:03 AM7/20/01
to
Henning Paul <henni...@gmx.de> wrote:


>Jetzt weiß ich endlich was ich mit der 75V-Z-Diode mache, die seit 7 Jahren
>im Magazin-Schubfach liegt!


Ich nehm da lieber ´ne Glimmlampe. Hat auch etwa 70 Volt, aber sieht hübscher
aus...
Gruss
Harald
PS: vor vielen Jahren habe ich ´mal nen Dimmer mit zwei Thyristoren gebaut.
(Triacs gabs da noch nicht.) In der Schaltung wurden zur Zündung auch
Glimmlampen genommen.

Georg Acher

unread,
Jul 20, 2001, 5:34:53 AM7/20/01
to
In article <3b57c977$1...@pfaff.ethz.ch>,
Thomas Schaerer <scha...@isi.ee.ethz.ch> writes:
<...>

|> Hardware alleine laeuft oft viel stabiler als Hardware welche Software
|> braucht. Ich kann da ein Liedchen singen betreffs Grundig-Videorecoder
|> gestern und heute. *AAAAaaarggghhhh*

Versteh' ich nicht. In einem V2000 aus dem Jahre 82 sind auch schon zwei 8051
drin, einer zur Servokontrolle, der andere für die (G)UI. Gut, 8051 samt
Software zählt evtl. gerade noch als Voll-HW (oder HW mit Mikroprogrammierung...).
--
Georg Acher, ac...@in.tum.de
http://www.in.tum.de/~acher/
"Oh no, not again !" The bowl of petunias

MaWin

unread,
Jul 20, 2001, 5:40:30 AM7/20/01
to
Ralf Scherer <r...@isis.et.fh-kl.de> schrieb im Beitrag <slrn9lfj...@isis.et.fh-kl.de>...

>
> Verstehe ich das jetzt richtig, beim *profi* brennen schaltest du zum einen
> deine Input Pins (Adress+Daten) auf 6.5V bzw. GND und die Vpp auf z.B. 12V
> und zum Verify das ganze zurück auf 5V?

Nein, natuerlich Verify den vorgeschriebenen 5.5V und 4.5V.
Schau doch einfach mal in ein EPROM-Datenblatt, bevor du dir
einen EPROM-Brenner bauen willst...

> Ihr hattet es von Strom den es zu begrenzen gillt, ist das der Strom der in
> den Vpp-pin geht?
>

Ja, Microchip fordert das.

> unter _Linux_ arbeitet. Die RS232 zum Steuren und ein 90S8515 mit PufferRam
> ist meine Wahl gewesen. Wenn ich aber diesen Thread verfolge wären wohl ein
> alter Pentium mit WinXX und ~600,- Lewonzen für einen Brenner keine
> Fehlinvestition :(
>

Wozu PufferRAM ? Der PC ist doch eh da. Selbst der Programmspeicher des
8515 muss dir keine Sorgen machen, denn wenn nicht ALLE Programmier-
algorithmen reinpassen, downloadest du halt vom PC aus jedes mal die zum
eingestellten Chip passende Brennsoftware (in der neuesten Version).
Ist doch ISP :-)

Die Unterscheidung Steuerdaten/Brenndaten bedingt, das auf der RS232
Leitung ein 'Protokoll' gefahren wird, bei der die Brenndaten immer
von Steuerdaten eingeleitet werden 'Hier kommen die naechsten 16 Byte'.
Es gibt dann auch ein Kommando 'Chiptyp ist 27C512'.

Thomas Schaerer

unread,
Jul 20, 2001, 5:51:07 AM7/20/01
to
Harald Wilhelms <Harald....@web.de> wrote:
> Henning Paul <henni...@gmx.de> wrote:


>>Jetzt weiß ich endlich was ich mit der 75V-Z-Diode mache, die seit 7 Jahren
>>im Magazin-Schubfach liegt!


> Ich nehm da lieber ´ne Glimmlampe. Hat auch etwa 70 Volt, aber sieht
> hübscher aus...

Und bei dieser "Zener"-Spannung ist der dynamische Innenwiderstand bei
der richtigen Stabilisator-Glimmlampe von Cerberus (ich meine nicht
eine hundsgewoehnliche Leucht-Glimmlampe) eher geringer und vermutlich
ebenso der TK.

Da wir schon beim Thema sind. Ich habe da noch einen Pfeil im
Koecher. Irgendwann publiziere ich mal etwas Elektronikgeschichte in
meiner E-ONLINE-Seite und dabei geht es ein wenig um die
Kaltkathoden-Ignition-Roehre. Ich habe noch eine ganze Sammlung alter
Unterlagen. Ich habe selbst mal bei Cerberus gearbeitet. Das war etwa
um 1966.


> PS: vor vielen Jahren habe ich ´mal nen Dimmer mit zwei Thyristoren gebaut.
> (Triacs gabs da noch nicht.) In der Schaltung wurden zur Zündung auch
> Glimmlampen genommen.

Warum denn nicht?

Gruss


Thomas Meine Mini-Elektronik-Kurse in:
http://www.e-online.de/public/schaerer/
--

#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#
* Thomas Schaerer >>> scha...@isi.ee.ethz.ch <<< ||| *
* Swiss Federal Institute of Technology Zurich, ETHZ ||| *
* Signal and Information Processing Laboratory ISI / | \ *
* Sternwartstr. 7 CH-8092 Zurich, Switzerland / | \ *
#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#

Henning Paul

unread,
Jul 20, 2001, 6:13:50 AM7/20/01
to
Robert Rottmerhusen wrote:

> > - Entweder die alten 8 bit SIMMs aus schrottreifen PCs
> > (gibts leider neu nicht mehr zu vernuenftigen Preisen)
>
> Die Schrott PCs werden weniger, mit der letzten Ladung, die
> mit in die Finger gekommen ist habe ich meine EPROM Sammlung
> aufgestockt. Ist auch ne Tüte DRAM und ne Stang CacheRAM bei
> abgefallen.

Ich hab' zuhause noch eine Menge 1Mx9-30pol-SIMMs rumliegen. Sowohl 9x1Mx1
als auch 2x1Mx4+1x1Mx1. Auf dem Flohmarkt wird man die ja nicht los.
386DX-Cache lässt sich noch prima für MP3-Player o.ä. benutzen... ;-)

Gruß

Thomas Schaerer

unread,
Jul 20, 2001, 7:24:31 AM7/20/01
to
Georg Acher <ac...@in.tum.de> wrote:
> In article <3b57c977$1...@pfaff.ethz.ch>,
> Thomas Schaerer <scha...@isi.ee.ethz.ch> writes:
> <...>
> |> Hardware alleine laeuft oft viel stabiler als Hardware welche Software
> |> braucht. Ich kann da ein Liedchen singen betreffs Grundig-Videorecoder
> |> gestern und heute. *AAAAaaarggghhhh*

> Versteh' ich nicht. In einem V2000 aus dem Jahre 82 sind auch schon
> zwei 8051 drin, einer zur Servokontrolle, der andere für die
> (G)UI. Gut, 8051 samt Software zählt evtl. gerade noch als Voll-HW
> (oder HW mit Mikroprogrammierung...).

Oh, ich wusste natuerlich nicht was drin war. Aber ich denke, dass man
sich bei diesen kleinen Controllern vielleicht noch mehr Muehe gegeben
hat und die Programme waren noch kleiner und durchschaubarer.

Gruss
Thomas Meine Mini-Elektronik-Kurse in:
http://www.e-online.de/public/schaerer/
--

Ernst Ahlers

unread,
Jul 20, 2001, 7:26:31 AM7/20/01
to
Thomas Schaerer <scha...@isi.ee.ethz.ch> wrote:

>Bei mir begann's anfangs der 80er-Jahre mit dem Micro-Professor, der
>ebenfalls einen Z80 hat. Kennt den jemand?

Bedauerlicherweise kam der nach dem Kim-1 raus. Kennt den jemand?
;-)

Groetjes

Ernst


--
Dipl.-Ing. (FH) Ernst Ahlers, DL4BAJ, Editors c't
PO-Box 610407, D-30604 Hannover, Germany, http://www.heise.de/ct/
Bookmarks at: http://www.heise.de/ct/Redaktion/ea/ea_bk.htm
PGP-Key-ID: 0x265E 3662
{$I std\disclaim.inc}

/"\
\ /
X ASCII Ribbon Campaign -- Against HTML Mail
/ \
(Warum? -> http://www.dantobias.com/webtips/email.html)

Hinrich Donner in ger.ct zum Thema HTML-Mail: Wenn man keine
Inhalte hat, dann soll's wenigstens nach was aussehen.

Thomas Schaerer

unread,
Jul 20, 2001, 7:53:08 AM7/20/01
to
Ernst Ahlers <e...@ct.heise.de> wrote:
> Thomas Schaerer <scha...@isi.ee.ethz.ch> wrote:

>>Bei mir begann's anfangs der 80er-Jahre mit dem Micro-Professor, der
>>ebenfalls einen Z80 hat. Kennt den jemand?

> Bedauerlicherweise kam der nach dem Kim-1 raus.

Kenn ich nicht und wie meinst Du das?

Gruss
Thomas Meine Mini-Elektronik-Kurse in:
http://www.e-online.de/public/schaerer/

-- --------------------------------

Harald Wilhelms

unread,
Jul 20, 2001, 8:30:22 AM7/20/01
to
ac...@in.tum.de (Georg Acher) wrote:


>Versteh' ich nicht. In einem V2000 aus dem Jahre 82 sind auch schon zwei 8051

drin.


...und was war in der V200 (Diesellok bei der deutschen Bundesbahn)?
0,2 x 8051 oder 2x 805,1(=1/10 8051) :-)
Gruss
Harald
PS: Hallo Thomas, reicht das für den Doppel-EdelDAU?

Robert Rottmerhusen

unread,
Jul 20, 2001, 2:27:02 PM7/20/01
to
Moin Thomas,

> Georg Acher <ac...@in.tum.de> wrote:
>> In article <3b57c977$1...@pfaff.ethz.ch>,
>> Thomas Schaerer <scha...@isi.ee.ethz.ch> writes:
>> <...>
>> |> Hardware alleine laeuft oft viel stabiler als Hardware welche
>> |> Software braucht. Ich kann da ein Liedchen singen betreffs
>> |> Grundig-Videorecoder gestern und heute. *AAAAaaarggghhhh*
>
>> Versteh' ich nicht. In einem V2000 aus dem Jahre 82 sind auch schon
>> zwei 8051 drin, einer zur Servokontrolle, der andere für die
>> (G)UI. Gut, 8051 samt Software zählt evtl. gerade noch als Voll-HW
>> (oder HW mit Mikroprogrammierung...).
>
> Oh, ich wusste natuerlich nicht was drin war. Aber ich denke, dass
> man sich bei diesen kleinen Controllern vielleicht noch mehr Muehe
> gegeben hat und die Programme waren noch kleiner und
> durchschaubarer.

Klar früher hat man sowas noch auf Papier assembliert, und da
man ja schreibfaul ist, wurde zuerst nachgedacht und dann
programmiert :o))

Grüße
Robert

Robert Rottmerhusen

unread,
Jul 20, 2001, 2:27:05 PM7/20/01
to
Moin Ernst,

>>Bei mir begann's anfangs der 80er-Jahre mit dem Micro-Professor, der
>>ebenfalls einen Z80 hat. Kennt den jemand?
> Bedauerlicherweise kam der nach dem Kim-1 raus. Kennt den jemand?
> ;-)

Den wollte mein Kumpel mal nachbauen, der ist Commodore-Sammler.
Baupläne gibts ja im Netz mit kommentiertem ROM-Listing.

Grüße
Robert

Robert Rottmerhusen

unread,
Jul 20, 2001, 2:27:12 PM7/20/01
to
Moin,

> Wie stellst du dir die Unterscheidung zwischen Steuerdaten und
> Brenndaten vor?

Das wird durch ein Protokoll gesteuert.
Im Terminal-Mode und Standalone direkt durch beutzterangaben,
wie upload-HEX oder Copy-EPROM

> Oder soll der Brenner von alleine rausbekommen was
> er gerade grillt EPROM, Flash, Schnitzel ;)?

Speicherbausteine können automatisch mittel 12V an A9
identifiziert werden, die neueren zumindest.

Grüße
Robert

Robert Rottmerhusen

unread,
Jul 20, 2001, 2:27:09 PM7/20/01
to
Moin,

>> Verstehe ich das jetzt richtig, beim *profi* brennen schaltest du
>> zum einen deine Input Pins (Adress+Daten) auf 6.5V bzw. GND und die
>> Vpp auf z.B. 12V und zum Verify das ganze zurück auf 5V?
>
> Nein, natuerlich Verify den vorgeschriebenen 5.5V und 4.5V.
> Schau doch einfach mal in ein EPROM-Datenblatt, bevor du dir
> einen EPROM-Brenner bauen willst...

Sollte man immer tun, das Datenblatt lesen.

>>
> Wozu PufferRAM ? Der PC ist doch eh da. Selbst der Programmspeicher

Die Übertragung größerer Datenmengen 512 byte bis 2kByte in einem
Block verringert der Overhead des Protokolls und verringert somit
die Gesamt-Programmierzeit.

> des 8515 muss dir keine Sorgen machen, denn wenn nicht ALLE
> Programmier- algorithmen reinpassen, downloadest du halt vom PC aus
> jedes mal die zum eingestellten Chip passende Brennsoftware (in der
> neuesten Version). Ist doch ISP :-)

Aber soo oft kann der das auch nicht ab.
Code-RAM wäre da ganz nett.



> Die Unterscheidung Steuerdaten/Brenndaten bedingt, das auf der RS232
> Leitung ein 'Protokoll' gefahren wird, bei der die Brenndaten immer
> von Steuerdaten eingeleitet werden 'Hier kommen die naechsten 16
> Byte'. Es gibt dann auch ein Kommando 'Chiptyp ist 27C512'.

Jepp !


Grüße
Robert

Robert Rottmerhusen

unread,
Jul 20, 2001, 2:27:20 PM7/20/01
to
Moin Henning,

> Robert Rottmerhusen wrote:
>
>> > - Entweder die alten 8 bit SIMMs aus schrottreifen PCs
>> > (gibts leider neu nicht mehr zu vernuenftigen Preisen)
>>
>> Die Schrott PCs werden weniger, mit der letzten Ladung, die
>> mit in die Finger gekommen ist habe ich meine EPROM Sammlung
>> aufgestockt. Ist auch ne Tüte DRAM und ne Stang CacheRAM bei
>> abgefallen.
>
> Ich hab' zuhause noch eine Menge 1Mx9-30pol-SIMMs rumliegen. Sowohl
> 9x1Mx1 als auch 2x1Mx4+1x1Mx1. Auf dem Flohmarkt wird man die ja

> nicht los. 386DX-Cache lässt sich noch prima für MP3-Player o.ä.
> benutzen... ;-)

Ja, hab ich gesehen, Deinen MP3 Player. Schön solide auf
Lochraster :o)

Grüße
Robert

Robert Rottmerhusen

unread,
Jul 20, 2001, 2:30:40 PM7/20/01
to
Thomas Schaerer wrote:
Moin,

> Ernst Ahlers <e...@ct.heise.de> wrote:
>> Thomas Schaerer <scha...@isi.ee.ethz.ch> wrote:
>
>>>Bei mir begann's anfangs der 80er-Jahre mit dem Micro-Professor,
>>>der ebenfalls einen Z80 hat. Kennt den jemand?
>
>> Bedauerlicherweise kam der nach dem Kim-1 raus.
>
> Kenn ich nicht und wie meinst Du das?

Der Kim-1 ist ein Einplatinenrechner auf 6502 Basis,
von MOS-Technologies hergestellt, die dann von CBM
gekauft wurden.

Grüße
Robert

Henning Paul

unread,
Jul 20, 2001, 8:41:48 AM7/20/01
to
Robert Rottmerhusen wrote:

> Speicherbausteine können automatisch mittel 12V an A9
> identifiziert werden, die neueren zumindest.

Klasse, das probier' ich mal an einem 3V3-SDRAM-Baustein! *g*

SCNR

Robert Rottmerhusen

unread,
Jul 20, 2001, 2:45:56 PM7/20/01
to
Moin Henning,

> Robert Rottmerhusen wrote:
>
>> Speicherbausteine können automatisch mittel 12V an A9
>> identifiziert werden, die neueren zumindest.
>
> Klasse, das probier' ich mal an einem 3V3-SDRAM-Baustein! *g*

Grrr, ich meine natürlich EPROMs und Flash :o)


Grüße
Robert

Holger Bruns

unread,
Jul 20, 2001, 9:01:27 AM7/20/01
to
On 20 Jul 2001 14:30:22 +0200, Harald Wilhelms
<Harald....@web.de> wrote:

>...und was war in der V200 (Diesellok bei der deutschen Bundesbahn)?
>0,2 x 8051 oder 2x 805,1(=1/10 8051) :-)
>Gruss
>Harald
>PS: Hallo Thomas, reicht das für den Doppel-EdelDAU?

Ich weiß zwar nicht, was Thomas dir verpaßt, aber bei mir könntest du
dir für teueres Geld eine echte Merkbefreiung kaufen, weil die immer
so höflich ist. ;-)

Ich weiß, ich bin ein schlechter Mensch. :-)

Grüße, Holger

PS: Aber wo wir schon mal beim Thema sind und uns nichts peinlich sein
braucht: Ich wollte schon immer mal wissen, wieso Transistoren
eigentlich drei Beine haben. Zwei sind mir klar: Eins für Plus und
eins für Minus. Ist das dritte jetzt für Wechselstrom?

Weckduck....aua...nich hauen...aua...weckduck...

Holger Veit

unread,
Jul 20, 2001, 9:19:58 AM7/20/01
to

Der Knackpunkt ist der 6530, den man zum einen nicht mehr bekommt, und schon
gar nicht mit dem KIM-Monitor drin (es sei denn aus einem Original).
Und weder Huckpackloesungen mit einem 6532 (auch schwer zu bekommen)
noch ein Redesign sind wirklich begeisterend - da baut man mit heutigen
erhaeltlichen Teilen gleich ein System mit 6502 und 64K RAM, 16K ROM
und ordentlichem UART.

Holger

--
Please update your tables to my new e-mail address:
holger.veit$ais.fhg.de (replace the '$' with '@' -- spam-protection)

MaWin

unread,
Jul 20, 2001, 10:29:29 AM7/20/01
to
Robert Rottmerhusen <R.Rottm...@mailsurf.com> schrieb im Beitrag <9j981a$l8l$01$3...@news.t-online.com>...

> Aber soo oft kann der das auch nicht ab.

Dann kaufst du dir nach dem 1000sten Download (also dem
wohl 10000ten gebrannten Chip) eben einen neuen AT90S8515,
die sind doch spottbillig (naemlich 0,15Pf/Brennvorgang :-)

> Code-RAM wäre da ganz nett.

Also doch 68HC11 ?

Robert Rottmerhusen

unread,
Jul 20, 2001, 11:43:27 AM7/20/01
to
Moin,


>Morgen früh hole ich meinen Reichelt Karton von der Post ab
>und steck mir mal ein 68B09 System auf Steckbrettern zusammen.


Der Karton war nicht von Reichelt, sondern von Conrad, so
schnell haben die noch nie geliefert. Montag nacht bestellt und
Donnerstag morgen schon da :o)

Dann muß der 68B09 halt noch warten.

So, meine Homepage wird gerade überarbeitet und an alle Browser
angepaßt, die hier so rumfliegen (IE, Netscape, Mozilla, Opera, Lynx).

Es sind dann auch Bilder zur Programmer-Stromversorgung zu sehen.

Grüße
Robert


Thomas Rehm

unread,
Jul 20, 2001, 1:03:00 PM7/20/01
to
Holger Bruns wrote:
> Ich wollte schon immer mal wissen, wieso Transistoren
> eigentlich drei Beine haben. Zwei sind mir klar: Eins für Plus und
> eins für Minus. Ist das dritte jetzt für Wechselstrom?

So ein Blödsinn!! Das dritte Bein ist natürlich der Ausgang!!!

Was ich nur nie verstanden habe, wie das mit dem Eingang gemacht
wird, aber das weis vielleicht jemand anderes hier...

Thomas.

--
Von PICs, Bytes und Elektronikbasteleien: "Die elektronische Datenhalde"
-------------------------------------. http://members.aol.com/datenhalde
Aktuell: Elektronikentwicklung live: `----------------------------------
"Work in Progress" -> http://members.aol.com/datenhalde/live/index.htm

Kai Ebersbach

unread,
Jul 20, 2001, 12:28:18 PM7/20/01
to
Moin,

Holger Bruns schrieb:

> PS: Aber wo wir schon mal beim Thema sind und uns nichts peinlich sein
> braucht: Ich wollte schon immer mal wissen, wieso Transistoren
> eigentlich drei Beine haben. Zwei sind mir klar: Eins für Plus und
> eins für Minus. Ist das dritte jetzt für Wechselstrom?

Nöö... *ganzschlauguck* das dritte Bein is nur dran, damit der nich
umkippt auffe Leiterpladde :-)

> Weckduck....aua...nich hauen...aua...weckduck...

*auch mal überlegt, die beine besser in die hand zu nehmen bevors
gruppenkloppe gibt* :-)

SCNR+Greetings

Kai

--
Homepage: http://www.erosoft.de
Spamschutz: Die oben angegebene Mailadresse ist replyfaehig,
sie verfaellt jedoch am Ende jeden Quartals und wird durch eine
neue nach dem Muster usenet...@kai-ebersbach.de ersetzt.

Rainer Knaepper

unread,
Jul 20, 2001, 2:29:00 AM7/20/01
to

Moin Henning,

>Nich über die Mäuse!!!!

Tja, viele gute Leute haben sich dort verabschiedet :-/


>Richard Raddatz,

LOL, jetzt hat er's auch ins Usenet geschafft, wenn auch
unbeabsichtigt ;-)

Rainer

--
Welcher Trojaner überlebt schon XP? (Thomas Niering in m.c.h)

Martin Schoenbeck

unread,
Jul 20, 2001, 3:54:15 PM7/20/01
to

Thomas Schaerer wrote:
>
>
> Hardware alleine laeuft oft viel stabiler als Hardware welche Software
> braucht. Ich kann da ein Liedchen singen betreffs Grundig-Videorecoder
> gestern und heute. *AAAAaaarggghhhh*

Tja, ich hätte ja als Softwerker auch von alleine drauf kommen müssen.
Aber als unser Grundig zum vierten Mal jede Aufnahme verhunzte, als
seien die Bänder verdreckt, war zum Glück meine Mutter zu Besuch und
fragte, ob wir schon mal probiert hätten, den Stecker zu ziehen. Und das
mir. Klar hatten wir den Stecker gezogen. Jedesmal wenn wir den zum
Händler getragen hatten. Deshalb hat der auch nichts gefunden und
meinte, daß müsse an unseren Bändern liegen.

Gruß Martin

Klaus Butzmann

unread,
Jul 20, 2001, 2:24:22 PM7/20/01
to
Ernst Ahlers schrieb:

>
> Bedauerlicherweise kam der nach dem Kim-1 raus. Kennt den jemand?
> ;-)
Ja! Ich habe einen an einem Nagel an der Wand hängen,
und drei AIM-65, einen 2001, einen 3032, zwei Eurocom II/V7
usw. usw. laberlaber....

Butzo :-)))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))

Ralf Scherer

unread,
Jul 20, 2001, 6:58:44 AM7/20/01
to

On 20 Jul 2001 09:40:30 GMT, MaWin <ma...@gmx.net> wrote:
>Ralf Scherer <r...@isis.et.fh-kl.de> schrieb im Beitrag <slrn9lfj...@isis.et.fh-kl.de>...
>>[...]
>Datenblätter zu EPROMs lesen

:) Hast du _einen_ Link für mich zu einem etwas ausführlicherem Datenblatt?
Ich habe mir erst mal einen Haufen AMD-Flash Docus besorgt.

>> unter _Linux_ arbeitet. Die RS232 zum Steuren und ein 90S8515 mit PufferRam
>> ist meine Wahl gewesen.
>>

>Wozu PufferRAM ? Der PC ist doch eh da. Selbst der Programmspeicher des
>8515 muss dir keine Sorgen machen, denn wenn nicht ALLE Programmier-
>algorithmen reinpassen, downloadest du halt vom PC aus jedes mal die zum
>eingestellten Chip passende Brennsoftware (in der neuesten Version).
>Ist doch ISP :-)

Der Gedanke beim Ram war ein *Buffer underrun* wie beim CD-Brennen zu
vermeiden. Es gibt auch Flashs die Sektorweise gebrannt werden wollen.
Hm, vieleicht denke ich auch zu kompliziert, _langsam_ brennen war noch nie
ein Problem :).

>Die Unterscheidung Steuerdaten/Brenndaten bedingt, das auf der RS232
>Leitung ein 'Protokoll' gefahren wird, bei der die Brenndaten immer
>von Steuerdaten eingeleitet werden 'Hier kommen die naechsten 16 Byte'.
>Es gibt dann auch ein Kommando 'Chiptyp ist 27C512'.

Protokoll, jo klar, aber was? Was total selbstgestricktes? Hm, Xmodem?
Fehlerkontrolle?

So, jetzt ist erst mal Weekend. Auf das die Sonne brennt.

Gruß, Ralf
--
Ralf Scherer Tel.: 0631/3724-223
FH-Kaiserslautern http://www.fh-kl.de/~rscherer
rsch...@et.fh-kl.de

MaWin

unread,
Jul 21, 2001, 3:55:02 AM7/21/01
to
Ralf Scherer <r...@isis.et.fh-kl.de> schrieb im Beitrag <slrn9lg3...@isis.et.fh-kl.de>...

> >Datenblätter zu EPROMs lesen
>
> :) Hast du _einen_ Link für mich zu einem etwas ausführlicherem Datenblatt?
> Ich habe mir erst mal einen Haufen AMD-Flash Docus besorgt.
>

www.st.com, www.maxim-ic.com, selbst www.nsc.com AN472, obwohl
nsc keine EPROMS mehr herstellt...

Robert Rottmerhusen

unread,
Jul 21, 2001, 10:14:49 AM7/21/01
to
Moin MaWin,

> Beim LM317 stellst du die Spannung durch den Widerstand
> nach Masse ein. Du hast aber eine Steuerspannung. Es ist
> unnoetig schwer, aus einer Steuerspannung etwas zu machen,
> was wie ein Widerstand wirkt. Den LM317 auf einer Spannung
> von 0..25V 'schweben' zu lassen hat
> a) das Problem das die Steuerpsnnung schon auf 25V
> verstaerkt sein muesste, spart also den OpAmp nicht
> b) Probleme beim Kurzschluss.
> Ein TIP120 (oder beliebiger anderer Darlington) tut's
> zusammen mit einem OpAmp besser.

Das Regelverhalten eine Darlingtons in Verbindung mit
OPV ist bei größeren Lastwechseln 100mA bis 200mA bescheiden.
Ich habs gemessen und die Bilder möcht ich nicht zeigen.
Bei Vpp könnten die Spikes so manches EPROM grillen, die
alten Dinger zumindest.

Dann habe ich mich wieder dem LM317T zugewendet, hiermit
ein paar Messungen durchgeführt und online gebracht.

Zu lesen unter:

http://www22.brinkster.com/rrottmerhusen/unip_g.html

PS: Da gibt es auch Infos über meinen Jupiter ACE

Grüße
Robert

Robert Rottmerhusen

unread,
Jul 21, 2001, 10:27:53 AM7/21/01
to
Moin Ralf,

>>Datenblätter zu EPROMs lesen
> :) Hast du _einen_ Link für mich zu einem etwas ausführlicherem
> :Datenblatt?
> Ich habe mir erst mal einen Haufen AMD-Flash Docus besorgt.

Bei www.freetradezone.com gibts sogar Datenblätter für
die ganzen alten Dinger wie 2716 und 8748 :o)

>>> unter _Linux_ arbeitet. Die RS232 zum Steuren und ein 90S8515 mit
>>> PufferRam ist meine Wahl gewesen.
>>Wozu PufferRAM ? Der PC ist doch eh da. Selbst der Programmspeicher
>>des 8515 muss dir keine Sorgen machen, denn wenn nicht ALLE
>>Programmier- algorithmen reinpassen, downloadest du halt vom PC aus
>>jedes mal die zum eingestellten Chip passende Brennsoftware (in der
>>neuesten Version). Ist doch ISP :-)
> Der Gedanke beim Ram war ein *Buffer underrun* wie beim CD-Brennen
> zu vermeiden. Es gibt auch Flashs die Sektorweise gebrannt werden
> wollen. Hm, vieleicht denke ich auch zu kompliziert, _langsam_
> brennen war noch nie ein Problem :).

Das mit dem Buffer underrun tritt hier so nicht auf. Die Pause
zwischen den Bytes darf beliebig Lang sein, da man die Bytes
auch einzeln brennen kann.
OK, bei den 16bittern brauch man natürlich zwei auf einmal.



>>Die Unterscheidung Steuerdaten/Brenndaten bedingt, das auf der RS232
>>Leitung ein 'Protokoll' gefahren wird, bei der die Brenndaten immer
>>von Steuerdaten eingeleitet werden 'Hier kommen die naechsten 16
>>Byte'. Es gibt dann auch ein Kommando 'Chiptyp ist 27C512'.
> Protokoll, jo klar, aber was? Was total selbstgestricktes? Hm,
> Xmodem? Fehlerkontrolle?

Xmodem ist nicht so toll, aber Zmodem ist ganz brauchbar.
Sowas ist in Terminalprogrammen zur Dateiübertragung drin.
Ich glaug, für Zmodem braucht man auch ein paar kByte Puffer.



> So, jetzt ist erst mal Weekend. Auf das die Sonne brennt.

Aber nicht so doll :o)

Grüße
Robert

Robert Rottmerhusen

unread,
Jul 21, 2001, 10:27:44 AM7/21/01
to
Moin,

>>Morgen früh hole ich meinen Reichelt Karton von der Post ab
>>und steck mir mal ein 68B09 System auf Steckbrettern zusammen.
>
>
> Der Karton war nicht von Reichelt, sondern von Conrad, so
> schnell haben die noch nie geliefert. Montag nacht bestellt und
> Donnerstag morgen schon da :o)
>
> Dann muß der 68B09 halt noch warten.

Heute ist er da !!!
Datum 9718, also gar nicht soo alt und von ST.
Reichelt hat mich nicht im Stiech gelassen :o)))
Das Wochenende ist gerettet.

> So, meine Homepage wird gerade überarbeitet und an alle Browser
> angepaßt, die hier so rumfliegen (IE, Netscape, Mozilla, Opera,
> Lynx).
>
> Es sind dann auch Bilder zur Programmer-Stromversorgung zu sehen.

Ist jetzt online.

Grüße
Robert

Rainer Knaepper

unread,
Jul 21, 2001, 4:02:00 AM7/21/01
to

Moin Ernst,

>Bedauerlicherweise kam der nach dem Kim-1 raus. Kennt den jemand?
>;-)

Nur noch als nicht mehr betriebsbereites Ansichtsexemplar bei einem
Bekannten :-/

Rainer

--
Ja, ich weiß, das ist eigentlich fast nicht schön formuliert.
(Roy Kübrich)

Rolf Bombach

unread,
Jul 21, 2001, 10:05:58 AM7/21/01
to
Holger Bruns wrote:
>
> PS: Aber wo wir schon mal beim Thema sind und uns nichts peinlich sein
> braucht: Ich wollte schon immer mal wissen, wieso Transistoren
> eigentlich drei Beine haben. Zwei sind mir klar: Eins für Plus und
> eins für Minus. Ist das dritte jetzt für Wechselstrom?

Nimm es nicht persönlich, aber dein Ausbilder hat dich
verarscht. Transistoren sind, wie die Theorie beweist,
Vierpole. Das war schon bei den uralt-Geraniumtransistoren
so, schau mal den AF114 an, 4 Beine. Und modernere,
BFG, BFT, BFY, usw. alles 4 Beine. Und dass der LM675
gleich 5 Beine hat, verwirrt allenfalls blutige Anfänger.
Dabei ist Fünfpoltheorie bei Verwendung von komplexen
Zahlen nur unwesentlich aufwendiger als Vierpoltheorie.
Also: Wenn da kein viertes Bein dran ist, ist es kein
Transistor, sondern eine Diode. Das kannst du ganz leicht
mit dem Ohmmeter überprüfen. Und wenn du dabei ganz genau
hinsiehst, geht der dritte Draht eh nur ans Gehäuse, dient
also nur der Abschirmung. Wahrscheinlich eine HF-Diode.
Achtung, bei sehr symmetrischer Anordnung könnte es sich
um eine Doppeldiode handeln, unbedingt auch dies mit dem
Ohmmeter überprüfen!

--
MfG Rolf Bombach


Rolf Bombach

unread,
Jul 21, 2001, 10:31:50 AM7/21/01
to
Thomas Schaerer wrote:
>
> Und bei dieser "Zener"-Spannung ist der dynamische Innenwiderstand bei
> der richtigen Stabilisator-Glimmlampe von Cerberus (ich meine nicht
> eine hundsgewoehnliche Leucht-Glimmlampe) eher geringer und vermutlich
> ebenso der TK.

Der TK ist Dimensionen besser. Z Dioden (nein, bitte nicht "Zener")
höherer Spannung haben einen TK von +0.13%/K, d.h die driften
bei betriebsbedingter Erwärmung schon mal um 5% und mehr weg.
Ich hab noch die alten Landis&Gyr Hochspannungsnetzgeräte im
Einsatz, völlig elektronikfrei. Magnetisch stabilisierter
Netztrafo und dann eine Unzahl besagter Glimmlampen, die aller-
dings eher aussehen wie normale Novalröhren. Nach vielleicht
einer Minute Aufwärmzeit lässt sich auch mit einem teuren
DMM kein Drift mehr feststellen, Hut ab.

In der Firma haben wir tausende Cerberus-Röhren verbaut. Die
wenigsten eingelötet, die meisten einbetoniert :-(, du
weisst warum. Eine GR16 (?) habe ich noch als Testquelle,
soweit ich das mit amateurmässigen Mitteln messen kann,
schätze ich auf 1 Microcurie Ra-226.

> Da wir schon beim Thema sind. Ich habe da noch einen Pfeil im
> Koecher. Irgendwann publiziere ich mal etwas Elektronikgeschichte in
> meiner E-ONLINE-Seite und dabei geht es ein wenig um die
> Kaltkathoden-Ignition-Roehre. Ich habe noch eine ganze Sammlung alter
> Unterlagen. Ich habe selbst mal bei Cerberus gearbeitet. Das war etwa
> um 1966.

Jaja, Cerberus. Ich hab auch noch den Kurzkatalog: "Zuverlässig
schalten, steuern, regeln... Cerberus Kaltkathodenröhren"
Kapitel 1: "Sind Kaltkathodenröhren noch modern?"..

Und das berühmtberüchtigte BBC Mischgas-Industriethyratron?
Die Unterlagen habe ich IIRC vor kurzem noch im Web gesehen,
kopfschüttel.... Ein so'n Vieh sollte ich irgendwo noch
rumliegen haben.

--
MfG Rolf Bombach

Andreas Just

unread,
Jul 21, 2001, 12:01:18 PM7/21/01
to
In article <3B598C46...@bluemail.ch>, bom...@bluemail.ch says...

> Also: Wenn da kein viertes Bein dran ist, ist es kein
> Transistor, sondern eine Diode. Das kannst du ganz leicht
> mit dem Ohmmeter überprüfen. Und wenn du dabei ganz genau
> hinsiehst, geht der dritte Draht eh nur ans Gehäuse, dient
> also nur der Abschirmung. Wahrscheinlich eine HF-Diode.
> Achtung, bei sehr symmetrischer Anordnung könnte es sich
> um eine Doppeldiode handeln, unbedingt auch dies mit dem
> Ohmmeter überprüfen!

Es gibt da auch die Draehte, die - wenn man genau hinsieht (Mikroskop) -
in Wirklichkeit ein Roehrchen sind. Das dient dazu die auftretenden
Spannungsabfaelle aus dem Gehaeuse zu leiten, sonst wuerden die Dioden
irgendwann ueberlaufen und nicht allzulange halten. Bei den schnoeden
zweibeinigen diffundiert dieser Abfall allerdings uebers Gehauese aus -
deswegen riecht so ein Geraet immer elektrisch.

SCNR

Andreas

--
Nix mehr Garage - nennt sich jetzt Tigerkaefig
Tiger 955i 9Mm

Thomas Rehm

unread,
Jul 21, 2001, 3:08:00 PM7/21/01
to
Rolf Bombach wrote:
> Achtung, bei sehr symmetrischer Anordnung könnte es sich
> um eine Doppeldiode handeln, unbedingt auch dies mit dem
> Ohmmeter überprüfen!
Verflixt, Du hast recht! Alle meine (angeblichen) NPN-Transistoren
in meiner Bastelkiste sind in Wirklichkeit Doppeldioden, laut
Ohmmeter.
Ich habe natürlich auch gleich mal ein paar FETs genommen und auf
diese Weise getestet: Das ist ja ein noch größerer Betrug! Alle FETs
(irgendwas mit IRFD9...) haben einen Wackelkontakt! Wenn ich mit dem
Ohmmeter an die Anschlüsse "S" und "D" drangehe und mit dem
Finger auf dem Anschluß, der als "G" bezeichnet ist, drauftippe
und auf dem Stuhl herumrutsche, passiert es ab und zu, daß der
Transistor Kurzschluß macht. Und in der umgekehrten Richtung ist es
nur eine Diode. Und von "G" nach "S" oder "D" ist garnix. Hat man mir
kaputte Dioden als FETs angedreht??!
Aber jetzt wunder ich mich nicht, daß alle meine Verstärker
durchbrennen und sogar meine Blinkschaltungen abfackeln und
mein Chef mich schon seit langem nicht mehr an die Elektronik
setzt sondern mich nur noch Excel-Listen bearbeiten läßt. :-(

> Fünfpoltheorie (...)
Das ist ja das haarsträubendste und erheiterndste, was ich je im
Zusammenhang mit Elektronik gelesen habe! :-)) ) )

Thomas.

--
Es gibt 3 Sorten Ingenieure: Die einen können bis 3 zählen, die
anderen nicht.

Peter Weiss

unread,
Jul 22, 2001, 4:00:04 PM7/22/01
to
Hallo Thomas!

Am 20 Jul 01 schriebst Du an All:

TR> Was ich nur nie verstanden habe, wie das mit dem Eingang gemacht
TR> wird, aber das weis vielleicht jemand anderes hier...

Deswegen gibt es ja auch Transistoren mit VIER Beinchen! <g>

So z. B. (ich greif hier mal wahllos in eine Schachtel) beim AF 116.

Peter Weiss

unread,
Jul 22, 2001, 4:00:04 PM7/22/01
to
Hallo Klaus!

Am 21 Jul 01 schriebst Du an All:

KB> Ja! Ich habe einen an einem Nagel an der Wand hängen,
KB> und drei AIM-65, einen 2001, einen 3032, zwei Eurocom II/V7
KB> usw. usw. laberlaber....

Wow, das muß aber EIN kräftiger Nagel sein, wenn der das alles hebt? <g>

MaWin

unread,
Jul 22, 2001, 4:49:19 PM7/22/01
to
Robert Rottmerhusen <R.Rottm...@mailsurf.com> schrieb im Beitrag <9jbdk4$9hr$05$1...@news.t-online.com>...

>
> Das Regelverhalten eine Darlingtons in Verbindung mit
> OPV ist bei größeren Lastwechseln 100mA bis 200mA bescheiden.
> Ich habs gemessen und die Bilder möcht ich nicht zeigen.
> Bei Vpp könnten die Spikes so manches EPROM grillen, die
> alten Dinger zumindest.
>
Doch, zeig mal, ich krieg von meinem Scope kein Bild ins Internet.
Wie war die Verkabelung ? Steckbrett ? Geloetet? Kroko ? oder
extra eine Platine mit Masseflaeche gemacht und Bypass-Kondis ?

Robert Rottmerhusen

unread,
Jul 23, 2001, 12:04:08 AM7/23/01
to
Moin MaWin,

>> Das Regelverhalten eine Darlingtons in Verbindung mit
>> OPV ist bei größeren Lastwechseln 100mA bis 200mA bescheiden.
>> Ich habs gemessen und die Bilder möcht ich nicht zeigen.
>> Bei Vpp könnten die Spikes so manches EPROM grillen, die
>> alten Dinger zumindest.
>>
> Doch, zeig mal, ich krieg von meinem Scope kein Bild ins Internet.
> Wie war die Verkabelung ? Steckbrett ? Geloetet? Kroko ? oder
> extra eine Platine mit Masseflaeche gemacht und Bypass-Kondis ?

Ich mach das Bild mit ner Aldi-Webcam. Kleiner Tip auch für die
d.s.e. FAQ, nach dem Motto wie bekommen ich billig an eine
Garfik-Datei von meinem Oszi-Bild.
Die Schaltung war gesteckt. Bypass-Kondis kommen da auch immer mit
rauf, quer über dem IC zu den Spannungspins und an den
Spannungreglern.
Ich komm leider erst morgen Abend dazu, das Ding nochmal aufzubauen
und Bilder zu machen. Das Problem ist, daß ich hier auch keine
ordentlichen Darlingtons rumliegen habe (ausgelöteter BDT65C),
ansonsten nur PowerMOS.
Die Bilder von meinen LM317T Versuchen sind schon im Internet.

Grüße
Robert

Harald Wilhelms

unread,
Jul 23, 2001, 3:06:06 AM7/23/01
to
Th....@T-ONLINE.de (Thomas Rehm) wrote:


>So ein Blödsinn!! Das dritte Bein ist natürlich der Ausgang!!!
>
>Was ich nur nie verstanden habe, wie das mit dem Eingang gemacht
>wird, aber das weis vielleicht jemand anderes hier...
>

Hallo Thomas,
also brauch ich vier Beine, ist mir womöglich das Vierte beim
Auspacken abgebrochen? Bei den Röhren früher war das viel
einfacher, die hatten immer mindestens vier Beine!
(mit Ausnahme der Cerberusse von Thomas!) :-)
Gruss
Harald

--
__________________________________________________________
News suchen, lesen, schreiben mit http://newsgroups.web.de

Thomas Schaerer

unread,
Jul 23, 2001, 4:23:38 AM7/23/01
to
Holger Bruns <hbr...@gmx.de> wrote:
> On 20 Jul 2001 14:30:22 +0200, Harald Wilhelms
> <Harald....@web.de> wrote:

>>...und was war in der V200 (Diesellok bei der deutschen Bundesbahn)?
>>0,2 x 8051 oder 2x 805,1(=1/10 8051) :-)
>>Gruss
>>Harald
>>PS: Hallo Thomas, reicht das für den Doppel-EdelDAU?

Hmmm, muss das erst mal ganz genau analysieren? Geduld bringt Rosen. ;-))))


> Ich weiß zwar nicht, was Thomas dir verpaßt,

Nichts. Ich bin doch ganz nett...


> Ich weiß, ich bin ein schlechter Mensch. :-)

Ich auch und ich setze kein Smily *fies_grins*


> PS: Aber wo wir schon mal beim Thema sind und uns nichts peinlich sein
> braucht: Ich wollte schon immer mal wissen, wieso Transistoren
> eigentlich drei Beine haben. Zwei sind mir klar: Eins für Plus und
> eins für Minus. Ist das dritte jetzt für Wechselstrom?

Es gibt aber auch solche mit 4 Anschluessen. Der vierte ist fuer den
Blitzableiter.

Gruss
Thomas Meine Mini-Elektronik-Kurse in:
http://www.e-online.de/public/schaerer/
-- --------------------------------

Thomas Schaerer

unread,
Jul 23, 2001, 4:26:55 AM7/23/01
to
Thomas Rehm <Th....@T-ONLINE.de> wrote:
> Holger Bruns wrote:
>> Ich wollte schon immer mal wissen, wieso Transistoren
>> eigentlich drei Beine haben. Zwei sind mir klar: Eins für Plus und
>> eins für Minus. Ist das dritte jetzt für Wechselstrom?

> So ein Blödsinn!! Das dritte Bein ist natürlich der Ausgang!!!

> Was ich nur nie verstanden habe, wie das mit dem Eingang gemacht
> wird, aber das weis vielleicht jemand anderes hier...

Ja natuerlich. Der dritte Anschluss ist Ein-und Ausgang. Ganz tief
innen hat es einen Multiplexer. Er schaltet mit 600 THz. In den
Zwischenphasen wird das Eingangssignal innen ebenso schnell
berechnet. Das ist ein BC109 mit Ultra-Supercomputer.

Thomas Schaerer

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Jul 23, 2001, 4:29:55 AM7/23/01
to
Andreas Just <ne...@anju.de> wrote:

> deswegen riecht so ein Geraet immer elektrisch.

Am liebsten rieche ich Elektronen.

Thomas Schaerer

unread,
Jul 23, 2001, 4:33:18 AM7/23/01
to
Martin Schoenbeck <Mar...@Schoenbeck.de> wrote:

Grundig ist an der Misere selber schuld! Sie haben den
Stecker-Rauszieh-Reset nicht in die Technische Aleitung
reingeschrieben.

Ich habe soeben an diesem Wochenende wieder einmal diesen
Stecker-Rauszieh-Reset durchgefuehrt, nach dem die Anzeige etwas
Falsches anzeigte. *grmpf*

Thomas Schaerer

unread,
Jul 23, 2001, 4:45:45 AM7/23/01
to
Danke fuer Dein Posting. Ich kam soeben in's nostalgische Schwaermen. *seufz*

Zu diesen schwachen radioaktiven Praeparaten: Wie unvorsichtig man
doch damals damit umging. So erhielt man in der Versuchswerkstatt von
Cerberus fuer neue Testrauchmelder in Allufolie verpacktes Americium,
das praktisch ein reiner Alphastrahler ist. Verpackt war es also
harmlos. Aber da oeffnete man die Folie und man roch genuesslich das
ausstroemende Ozon. :-))) :-///

Rolf Bombach

unread,
Jul 23, 2001, 9:09:42 AM7/23/01
to
Harald Wilhelms wrote:
>
> also brauch ich vier Beine, ist mir womöglich das Vierte beim
> Auspacken abgebrochen? Bei den Röhren früher war das viel
> einfacher, die hatten immer mindestens vier Beine!
> (mit Ausnahme der Cerberusse von Thomas!) :-)

Möönsch Thomas, hier must du doch protestieren!
Abgesehen von den offensichtlichen Dioden hatten
die Cerberusse selbverständlich 4 Beine (GR46).
Normalerweise waren die auch im Novalgehäuse und für
den Laien, der, wie wir mittlerweile feststellen
mussten, nicht mal einen Transistor als solchen
erkennt, nicht von einer normalen Novalröhre zu
unterscheiden. Diese Röhren wurden "Trioden" genannt,
aber nach dem, was wir mittlerweile dazugelernt
haben, wundert es uns nicht, dass sie vier Elektroden
haben. Ausser der GR20, die hat 5, ist aber ebenfalls
eine "Triode".

--
MfG Rolf Bombach

Klaus Butzmann

unread,
Jul 23, 2001, 9:58:12 AM7/23/01
to
Peter Weiss schrieb:
huch, leider mißverständlich formuliert, am Nagel hängt nur der KIM.

Butzo :-)

Thomas Rehm

unread,
Jul 23, 2001, 2:01:00 PM7/23/01
to
Rolf Bombach wrote:
> Diese Röhren wurden "Trioden" genannt, aber nach dem, was wir
> mittlerweile dazugelernt haben, wundert es uns nicht, dass sie
> vier Elektroden haben.
Wegen der Vierpoltheorie. Verstehe.

Und "Triode" war einfach nur ein Name, sozusagen um die Generation
zu kennzeichnen? So wie der "Pentium" bei den PCs?

> Ausser der GR20, die hat 5, ist aber ebenfalls eine "Triode".

Klar. Hier kommt ja auch die von Dir erwähnte Fünfpoltheorie zur
Anwendung.

Möhnsch, von Dir kann man ja allerhand gelernt bekommen!

Thomas

Georg Acher

unread,
Jul 23, 2001, 1:40:57 PM7/23/01
to
In article <85QjDu$n$G...@th.rehm.dialin.t-online.de>,

Th....@T-ONLINE.de (Thomas Rehm) writes:

|> Und "Triode" war einfach nur ein Name, sozusagen um die Generation
|> zu kennzeichnen? So wie der "Pentium" bei den PCs?

Nach der Pentode kam die PentodeII bis IV mit steigender Transitfrequenz...
Und als Konkurrenzprodukt von AMD die A-node.

BTW: Und was ist eigentlich mit einer Pentode? Braucht man da jetzt eine
Sechspoltheorie?

--
Georg Acher, ac...@in.tum.de
http://www.in.tum.de/~acher/
"Oh no, not again !" The bowl of petunias

Holger Bruns

unread,
Jul 23, 2001, 3:26:50 PM7/23/01
to
On 23 Jul 2001 10:26:55 +0200, Thomas Schaerer
<scha...@isi.ee.ethz.ch> wrote:

>berechnet. Das ist ein BC109 mit Ultra-Supercomputer.

Der selige BC109! Den mußt du trotz seines kleinen Metalldeckels
knuddeln und richtig liebhaben, denn er ist rauscharm! Obwohl er im
Sortierkästchen immer lauter klötert als alle anderen schnöden
Dreibeiner, weil die nur aus Plastik sind. Aber die Anschlußbeinchen:
Manche von denen sind goldfarben. Die müssen ja richtig wertvoll sein.
Würdest du die abschneiden und auch für sich alleine weiterverkaufen?

dbH

--
Seit Anbeginn der Zeit existierte die Menschheit zwischen der Welt des
Lichtes und der Welt der Finsternis. Unseren Geheimbund gibt es schon
seit einer Ewigkeit. Er soll andere Menschen vor den Geschoepfen der
Nacht und des Schattens schuetzen. Nur die Eingeweihten kennen unseren
richtigen Namen. Das Legat.

Jan C. Bernauer

unread,
Jul 23, 2001, 5:12:10 PM7/23/01
to
Eins vorweg: Ich bin Physik-Student und von daher sowieso nicht ganz
normal.

On Thu, 19 Jul 2001 19:37:00 +0200, Henning Paul <henni...@gmx.de>
wrote:
>Den umgekehrten Weg
>heutzutage finde ich echt lachhaft. Irgendwann versuchen sich dann die
>vergeistigten Programmierer, die kaum die Funktion ihrer Maschine erklären
>können, an einem Mikrokontroller, denn "das bißchen Hardware, das ist doch
>kein Problem"(frei nach Johanna von Koczian).
Ich gehe grade diesen umgekehrten Weg. Wenn man Programmieren richtig
verstanden hat, ist das ganz natürlich, das man immer tiefer geht.
Denn: Was ist gut programmieren? Schnell Code schreibe? Nein, das ist
Übung. Lesbaren Code schreiben? Nein, warum? Wenn´s läuft, läufts,
und jeder Programmierer sieht sich selbst sowieso als besten und
andere kapieren das Programm eh nicht.
Was also dann? Schnellen Code schreiben. Wie mach ich das? Mit ner
echten Programmiersprache (also C), ohne Objekte und andere "wie
verheiz ich Taktzyklen" Techniken. Und die wichtigen Routinen dann in
Assembler.
Und wie schreib ich noch schnellere Programme? Genau, ich bau die in
Hardware.
Und ich muß sagen, bis jetzt klappt das hier ganz gut. Bin zwar mit
meinem MP3-Player noch nicht wirklich weit, das liegt aber mehr am
Zeitmangel. So richtige Probleme hatte ich eigentlich noch nicht.
(Holzplatte suchen, Hand dran wundklopfen)

Grüße, Jan

Jan C. Bernauer

unread,
Jul 23, 2001, 5:15:41 PM7/23/01
to
On 20 Jul 2001 08:02:31 +0200, Thomas Schaerer
<scha...@isi.ee.ethz.ch> wrote:

>Ich denke, besser waere mit so jemandem eine eher philosophische
>Grundlagendiskussion. Er moege doch einmal die Natur als Vorbild
>nehmen und sich darueber Gedanken machen, was die Neorosoftware
>eigentlich wert waere, wenn es nicht erstmal eine ultrakomplexe
>Hardware (Hirn, Nervensystem) mit ebenso komplexer Motorik und
>Sensorik gaebe...

Ohne jetzt ne medizinische Diskussion vom Zaun brechen zu wollen.
Ich würde mal sagen, SOOO komplex ist das Hirn nicht... Nur massiv
parallel.
Auch die Steuerung der Motorik nicht (5 Neuronen dafür, das die Muskel
im Arm nicht gleichzeitig beugen und Strecken).
Ok, die Mechanik ist ziemlich genial. (Ich sag nur Wirbelsäule)

Grüße, Jan

Jan C. Bernauer

unread,
Jul 23, 2001, 5:13:13 PM7/23/01
to
On Thu, 19 Jul 2001 16:47:32 +0200, Henning Paul <henni...@gmx.de>
wrote:

>Ja, aber die aus dem H-Mpeg-CGI-Forum sind noch die schlimmsten (aber die
>wissen zum Glück nicht, daß das Usenet existiert *g*). In
>z-netz.alt.elektronik gibts gerne auch mal Handyblocker- und "wo kann man
>kabel kaufen?"-Fragen...

Geht mal in de.sci.physik
Ich hab so den Eindruck, da werden Trolls gezüchtet.

Grüße, Jan

Robert Rottmerhusen

unread,
Jul 23, 2001, 7:03:28 PM7/23/01
to
Moin MaWin,

>> Das Regelverhalten eine Darlingtons in Verbindung mit
>> OPV ist bei größeren Lastwechseln 100mA bis 200mA bescheiden.
>> Ich habs gemessen und die Bilder möcht ich nicht zeigen.
>> Bei Vpp könnten die Spikes so manches EPROM grillen, die
>> alten Dinger zumindest.
>>
>Doch, zeig mal, ich krieg von meinem Scope kein Bild ins Internet.
>Wie war die Verkabelung ? Steckbrett ? Geloetet? Kroko ? oder
>extra eine Platine mit Masseflaeche gemacht und Bypass-Kondis ?

So, ist jetzt online:

http://www22.brinkster.com/rrottmerhusen/unip_g.html

Grüße
Robert

Thomas Schaerer

unread,
Jul 23, 2001, 11:24:56 AM7/23/01
to
Rolf Bombach <bom...@bluemail.ch> wrote:

> Ausser der GR20, die hat 5, ist aber ebenfalls eine "Triode".

Es gab auch noch GT-Roehren. Ich glaub' die eine hiess GT21. Das waren
Kaltkathodentyratrons. GT hiess also nicht etwa Grand-Tourisme oder
Gepaecktrager, wie vielleicht ein Edel-DAU, - Anwesende ausgeschlossen
-, meinen koennten.

Harald Wilhelms

unread,
Jul 24, 2001, 4:20:03 AM7/24/01
to
Th....@T-ONLINE.de (Thomas Rehm) wrote:


>Und "Triode" war einfach nur ein Name, sozusagen um die Generation
>zu kennzeichnen? So wie der "Pentium" bei den PCs?


im Prinzip schon, nur das man mit den Röhren schon wesentlich mehr
Generationen geschafft hat, schliesslich gibt es auch Oktoden und Nonoden.

Harald Wilhelms

unread,
Jul 24, 2001, 4:38:41 AM7/24/01
to
hbr...@gmx.de (Holger Bruns) wrote:


>Der selige BC109! Den mußt du trotz seines kleinen Metalldeckels
>knuddeln und richtig liebhaben, denn er ist rauscharm!


Hallo Holger,
komisch, egal ob ich mir ´nen BC107, BC108 oder BC109 ins
Ohr stecke, ich höre keinen Unterschied beim Rauschen.
Besser waren allerdings die 2N1613. Wegen des grösseren
Durchmessers konnte man die gut als Ohropaxersatz verwenden.

Thomas Schaerer

unread,
Jul 24, 2001, 6:58:48 AM7/24/01
to

Warum hast Du das nicht gleich nach 'de.sci.physik' crossgepostet? Das
koennte lustig werden. Das ist wie wenn man zu vor sich hindoesenden
Hunden einen saftigen Knochen schmeisst. *grins*

Soll ich es fuer Dich tun? Ich bin immer gerne behilfich wenn ich kann.

Thomas Schaerer

unread,
Jul 24, 2001, 7:04:54 AM7/24/01
to
Holger Bruns <hbr...@gmx.de> wrote:
> On 23 Jul 2001 10:26:55 +0200, Thomas Schaerer
> <scha...@isi.ee.ethz.ch> wrote:

>>berechnet. Das ist ein BC109 mit Ultra-Supercomputer.

> Der selige BC109! Den mußt du trotz seines kleinen Metalldeckels
> knuddeln und richtig liebhaben, denn er ist rauscharm!

Das war der BC109C !!!
*SEUFZZZZZ*


> Obwohl er im Sortierkästchen immer lauter klötert als alle anderen
> schnöden Dreibeiner, weil die nur aus Plastik sind. Aber die
> Anschlußbeinchen: Manche von denen sind goldfarben. Die müssen ja
> richtig wertvoll sein. Würdest du die abschneiden und auch für sich
> alleine weiterverkaufen?

Schaem Dich so respektlos ueber den BC109 zu reden! Ab in die Ecke mit
Dir!


> Seit Anbeginn der Zeit existierte die Menschheit zwischen der Welt
> des Lichtes und der Welt der Finsternis. Unseren Geheimbund gibt es
> schon seit einer Ewigkeit. Er soll andere Menschen vor den
> Geschoepfen der Nacht und des Schattens schuetzen. Nur die
> Eingeweihten kennen unseren richtigen Namen. Das Legat.

Pfui! Den hast Du mir gstohlen!

Thomas Schaerer

unread,
Jul 24, 2001, 7:06:14 AM7/24/01
to
Harald Wilhelms <Harald....@web.de> wrote:
> hbr...@gmx.de (Holger Bruns) wrote:


>>Der selige BC109! Den mußt du trotz seines kleinen Metalldeckels
>>knuddeln und richtig liebhaben, denn er ist rauscharm!


> Hallo Holger,
> komisch, egal ob ich mir ´nen BC107, BC108 oder BC109 ins
> Ohr stecke, ich höre keinen Unterschied beim Rauschen.
> Besser waren allerdings die 2N1613. Wegen des grösseren
> Durchmessers konnte man die gut als Ohropaxersatz verwenden.
> Gruss
> Harald

Hallo Harald!

Damit kriegst Du die Super-DAU-Auszeichnung! ;-)

Thomas Schaerer

unread,
Jul 24, 2001, 7:09:06 AM7/24/01
to
Jan C. Bernauer <taggedfo...@web.de> wrote:
> On 20 Jul 2001 08:02:31 +0200, Thomas Schaerer
> <scha...@isi.ee.ethz.ch> wrote:

>>Ich denke, besser waere mit so jemandem eine eher philosophische
>>Grundlagendiskussion. Er moege doch einmal die Natur als Vorbild
>>nehmen und sich darueber Gedanken machen, was die Neorosoftware
>>eigentlich wert waere, wenn es nicht erstmal eine ultrakomplexe
>>Hardware (Hirn, Nervensystem) mit ebenso komplexer Motorik und
>>Sensorik gaebe...

> Ohne jetzt ne medizinische Diskussion vom Zaun brechen zu wollen.
> Ich würde mal sagen, SOOO komplex ist das Hirn nicht... Nur massiv
> parallel.

Das auch, aber bedenke es sind etwa 100 Milliarden Neuronen im
Spiel. Etwa gleichviel wie "unsere" Galaxy Sterne hat....


> Auch die Steuerung der Motorik nicht (5 Neuronen dafür, das die Muskel
> im Arm nicht gleichzeitig beugen und Strecken).
> Ok, die Mechanik ist ziemlich genial. (Ich sag nur Wirbelsäule)

Richtig, aber ich denke, dass Du ganz gehoerig die Faehigkeiten des
Hirn unterschaetzt....

Jan C. Bernauer

unread,
Jul 24, 2001, 7:56:05 AM7/24/01
to
On 24 Jul 2001 12:58:48 +0200, Thomas Schaerer
<scha...@isi.ee.ethz.ch> wrote:

Laß mal... die haben taktische Waffen unter ihrer Kontrolle....

Harald Wilhelms

unread,
Jul 24, 2001, 8:08:39 AM7/24/01
to
Jan C. Bernauer <taggedfo...@web.de> wrote:


>Laß mal... die haben taktische Waffen unter ihrer Kontrolle....


Tak tik... ist das das was man hört, wenn ´ne Uhr
rückwärts läuft?

Holger Bruns

unread,
Jul 24, 2001, 8:11:11 AM7/24/01
to
On 24 Jul 2001 13:06:14 +0200, Thomas Schaerer
<scha...@isi.ee.ethz.ch> wrote:

>Damit kriegst Du die Super-DAU-Auszeichnung! ;-)

Will ich auch haben!!

Ich bestehe nämlich darauf, daß so ein Teil nur deshalb Transist-Ohr
heißt, weil man ihn sich in die Ohren reinpfriemeln kann. Und weißt du
auch schon, warum ein Mensch zwei Ohren hat? Damit man sich eine
Gegentaktendstufe bauen kann. Ist doch voll klasse, so Elektronik?

Harald Wilhelms

unread,
Jul 24, 2001, 8:27:10 AM7/24/01
to
hbr...@gmx.de (Holger Bruns) wrote:


>>Damit kriegst Du die Super-DAU-Auszeichnung! ;-)
>
>Will ich auch haben!!


Ich werde diese Auszeichnung hiermit als Wanderpreis an Dich weiterleiten!

>Ich bestehe nämlich darauf, daß so ein Teil nur deshalb Transist-Ohr
>heißt, weil man ihn sich in die Ohren reinpfriemeln kann. Und weißt du
>auch schon, warum ein Mensch zwei Ohren hat? Damit man sich eine
>Gegentaktendstufe bauen kann. Ist doch voll klasse, so Elektronik?


Wenn man die dann einschaltet, kann man schön im Gegentakt mit dem
Kopf hin- und herwackeln!
Gruss
Harald
PS: Ich dachte immer, die Dinger heissen Transis-Tor, weil die Leute früher
so wenig damit anfangen konnten (Tor= alte Bezeichnung für DAU)


PSPS: Der Torwart:
Wenn er hält, dann isser ein Held.
Wenn er nicht hält, dann schreien alle: "Du Toor!"
(Heinz Ehrhardt)

Martin Wenk

unread,
Jul 24, 2001, 8:45:12 AM7/24/01
to
> Und weißt du auch schon, warum ein Mensch zwei Ohren hat? Damit man sich eine
> Gegentaktendstufe bauen kann. Ist doch voll klasse, so Elektronik?
>
> dbH

...ein rechtes und ein linkes Ohr - quasi eine Komplementärendstufe...

Gruß Martin

Alexander Hahmann

unread,
Jul 24, 2001, 8:45:32 AM7/24/01
to
Das Trick funktioniert auch Bei Telekom (Eumex) ISDN-Anlagen. Ich weiß es
mittlerweile. Die Telekom weiß es nicht ("Wie? einfach nur 10 sekunder
rausziehen und einstecken? Hier steht was von 30 Minuten warten...")

ALex


Holger Bruns

unread,
Jul 24, 2001, 8:53:03 AM7/24/01
to
On 24 Jul 2001 13:09:06 +0200, Thomas Schaerer
<scha...@isi.ee.ethz.ch> wrote:

>Richtig, aber ich denke, dass Du ganz gehoerig die Faehigkeiten des
>Hirn unterschaetzt....

Ich kenne Leute, da wärest du nicht dieser Meinung.

HB

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