Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

AC/DC-Wandler: Sicherung primärseitig nötig?

97 views
Skip to first unread message

Manuel Reimer

unread,
Jul 11, 2017, 2:38:59 PM7/11/17
to
Hallo,

ich möchte sowas einsetzen:

https://www.reichelt.de/?ARTICLE=203036

Das Datenblatt enthält keine Info darüber ob eine Sicherung primärseitig
nötig ist. Kann man dann davon ausgehen, dass diese schon im Modul
integriert ist?

Gruß

Manuel

Helmut Wabnig

unread,
Jul 11, 2017, 3:46:03 PM7/11/17
to
Würde mich sehr wundern.

Also Sicherung.
Gibt ja auch Einlötsicherungen, sogar SMD.

w.

MaWin

unread,
Jul 11, 2017, 6:41:29 PM7/11/17
to
"Manuel Reimer" <manuel.n...@nurfuerspam.de> schrieb im Newsbeitrag
news:ok35op$2d9$1...@dont-email.me...
Das Ding braucht vor allen Dingen einen Überspannungsschutz,
wenn du etwas länger an ihm Freude haben willst.
Und weil nach EN62368-1 die für 1.25-fache Spannung auszulegen
sind, bei 240V~ also für 300V=, dein Teil hält 305V aus
(allerdings lassen solche VDR bis 610V durch, und es steht
nirgends im Datenblatt daß der DC/DC das packt, hoffen wir mal
auf das Elektronikverständnis von MeanWell).
Zudem fordert EN62368-1 eine Temperatursicherung an dem VDR,
man kann 105 GradC mit Schrumpfschlauch dranpacken.

+-----+
--Sich--+---|~ +|--
| | |
VDR |DC/DC|
| | |
-Thermo-+---|~ -|--
+-----+

Immerhin ist ein EMI Filter integriert.
Der wird dann auch als Sicherung zerplatzen, wenn der
Gleichrichter oder Eingangskondenstaor im DC/DC-Wandler
einen Kurzschluss bildet. Insofern würde ich vermuten, dass
in der Praxis keine Sicherung nötig ist, aber auch hier
schweigt der Herstller und zur Sicherheit sollte man eine
montierebn. Da man sowieso VDR und THermosicherung braucht,
macht dasn den Kohl nicht mehr fett.
--
MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net
Homepage http://www.oocities.org/mwinterhoff/
dse-FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/

Rafael Deliano

unread,
Jul 11, 2017, 11:41:29 PM7/11/17
to
Wenn man ein Steckerschaltnetzteil 9V/0,333A Typ Wandwarze
einsetzt, hat das eine "Sicherung primärseitig" ?
Der Vorteil von Wandwarzen ist, daß man im eigenen Gerät mit
Kleinspannung arbeitet.
Bei einer festinstallierten Anlage mit AC/DC-Modul auf PCB
würde ich vorne noch einen Netzschalter vorsehen, müsste
Abstände/Isolationen prüfen. Bei geöffnetem Gerät ist der
Bereich dann immer noch heikel.

MfG JRD

Manuel Reimer

unread,
Jul 14, 2017, 10:21:05 AM7/14/17
to
Hallo,

danke für die Rückmeldungen.

Ist ja doch deutlich aufwändiger als gedacht. Ich hätte erwartet, dass
da direkt alles nötige drin ist.

Da es auch auf Restwelligkeit ankommt, würde ich dann doch lieber einen
guten alten Trafo verwenden.

https://www.reichelt.de/?ARTICLE=27471

Wenn ich den primärseitig noch mit 50mA Träge vorsichere sollte passen,
oder?

Gruß

Manuel

Manuel Reimer

unread,
Jul 14, 2017, 10:26:33 AM7/14/17
to
On 07/12/2017 05:41 AM, Rafael Deliano wrote:
> Wenn man ein Steckerschaltnetzteil 9V/0,333A Typ Wandwarze
> einsetzt, hat das eine "Sicherung primärseitig" ?

Ja hat es. Und auch der von MaWin angesprochene Überspannungsschutz ist
da eingebaut. Ich war einfach der Meinung, dass sowas in einem gekauften
Modul, welches für Netzanschluss vorgesehen ist, schon verbaut ist.
Andernfalls hätte ich einen Hinweis im Datenblatt erwartet.

Eine 9V Wandwarze mit ca. 300mA würde mein Problem in der Tat direkt
lösen. Wenn die 9V stabilisiert sind. Allerdings wird das mit dem
Schaltnetzteil von der Stange nichts. Ich bräuchte das mit klassischem
Trafo und Linearregler. Hier ist das Angebot heutzutage dünn bis nicht
mehr vorhanden.

Gruß

Manuel

Manuel Reimer

unread,
Jul 14, 2017, 10:43:28 AM7/14/17
to
On 07/14/2017 04:26 PM, Manuel Reimer wrote:
> Eine 9V Wandwarze mit ca. 300mA würde mein Problem in der Tat direkt
> lösen.

Nachtrag: Bin eventuell doch fündig geworden:

http://www.ebay.de/itm/171336334763

Damit hätte sich das Thema erledigt.

Ich habe selber ein FW1299 Netzteil mit 7,5V Ausgang da und das ist
stabilisiert. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass obiges dann
auch stabilisiert ist.

Gruß

Manuel

Rafael Deliano

unread,
Jul 15, 2017, 4:14:17 AM7/15/17
to
> http://www.ebay.de/itm/171336334763

> Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass obiges dann
> auch stabilisiert ist.

So sicher wäre ich mir da nicht. Sieht nach Oldtimer aus:
Gleichrichter + Elko aber kein 78xx. Ordentlich Brumm
bei Last. 78xx im Gerät macht aber ohnehin mehr Sinn.

>> Wenn man ein Steckerschaltnetzteil 9V/0,333A Typ Wandwarze
>> einsetzt, hat das eine "Sicherung primärseitig" ?

> Ja hat es.

Da reden wir aneinander vorbei. Ich meinte "Schmelzsicherung
durch Anwender wechselbar".
Ein Steckerschaltnetzteil ist technisch anders verpackt der
genannte AC/DC-Wandler. Es hat innen Schutzschaltungen
daß es nicht niederohmig ausfällt. Es ist dann selbst
die Sicherung die gewechselt werden muß.

Davon getrennt ist der Aspekt "Anwender kann Netz-Stromkreis
am Gerät öffnen". Das ist bei der Wandwarze kein Problem, macht
der Schukostecker. Das ist bei fest verkabeltem konventionellem
Trafo in Schaltschrank dann kein Problem, wenn dessen Netz-
Schmelzsicherung herausgeschraubt werden kann und dann als
Schalter wirkt.

MfG JRD

Manuel Reimer

unread,
Jul 15, 2017, 4:41:25 AM7/15/17
to
On 07/15/2017 10:14 AM, Rafael Deliano wrote:
>> Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass obiges dann
>> auch stabilisiert ist.
>
> So sicher wäre ich mir da nicht. Sieht nach Oldtimer aus:
> Gleichrichter + Elko aber kein 78xx. Ordentlich Brumm
> bei Last. 78xx im Gerät macht aber ohnehin mehr Sinn.

Ich habe, wie erwähnt, genau so ein Netzteil da. Friwo hat mit genau der
Bezeichnung wohl in Auftragsfertigung viele verschiedene Typen gebaut.
Selbst wenn die Komponenten fehlen ist im Gehäuse definitiv Platz um
diese noch unterzubringen. Wenn nicht sogar immer die gleiche Platine
drin ist und man so einfach ggf. die fehlenden Komponenten nachbestücken
kann. Wenn da noch zu viel Welligkeit am Ausgang ist, reicht der Platz
im Gehäuse auch für einen weiteren Elko locker aus.

Gruß

Manuel
0 new messages