Ich meine jetzt nicht die letztendliche Einbaulage im Bezug auf den
Erdmittelpunkt, sondern die Bauart: quer = gleiche Zudrahtlänge oder
axial = ungleiche Zudrahtlänge.
Gibt es Untersuchungen über diesen "kleinen Unterschied"?
Gruß,
Dieter
> Macht es für die Lebensdauer von Halogenlampen eigentlich einen
> Unterschied, ob die Wendel axial (längs) oder radial (quer) angeordnet
> ist?
Also die Einbaulage zum Erdmittelpunkt spielt eine Rolle,
wenn das dann die Haltedrähte ansprechend anpassen, ist gut.
Besonders deutlich bei langen Glühwendeln, Linestra darf
nur waagerecht montiert werden. Bei kurzen Glühwendeln ist
der Effekt daß die heissen Wendeln unten zusammensacken, und
damit heisser werden und früher durchbrennen nicht so stark.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://freenet-homepage.de/mawin/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
In meiner Kindheit kannte ich zwei Arten der Montage von Linestra. Oma
hatte die senkrecht lins und rechts in einer Vitrine als abendliche
Beleuchtung und eine waagerecht auf dem Klo über'm Spiegel.
Witzigerweise ware die waagerechte vom Klo dauernd kaputt, ebenso die
beiden Linestras (auch waagerecht) im Kelleraufgang meines Elternhauses.
Die Dinger waren ausnahmslos von Philips.
Von der Theorie der Wendelstauchung gebe ich Dir völlig Recht.
--
Mit freundlichen Grüßen | /"\ ASCII RIBBON CAMPAIGN |
Andreas Bockelmann | \ / KEIN HTML IN E-MAIL |
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Linestra kenne ich leider nicht. Ich dachte eigentlich eher an
Niedervolt-Stiftsockellampen, 12V, G4 o. ä. Die gibt's mit Längs- und
Querwendel. Keine Doppelhelix, einfach geschätzte 0,05 - 0,1 mm
starker Wolframdraht in 20 Windungen mit ca. 1 mm Durchmesser auf etwa
4 mm Länge. Da komme ich mit der "Theorie der Wendelstauchung" nicht
viel weiter.
Die gasdynamischen und gaschemischen Prozesse in Halogenlampen sollen
kompliziert sein, hab ich gelesen. Hat die Wahl der Wendellage etwas
damit zu tun, oder ist es mehr wegen der Strahlungsgeometrie nach
außen? Z. B. könnte ich mir vorstellen, dass Längswendeln bei Einsatz
in einen konzentrischem Reflektor einfach einen runderen Lichtkegel
ergeben.
Ja, je mehr ich darüber nachdenke, gelange ich zu der Ansicht, dass
das wohl der Grund für die Herstellung zweier unterschiedlicher
Bauarten sein muss. Ich schau mir nachher mal ein paar Reflektorlampen
an.
> Linestra kenne ich leider nicht.
Internet bei dir noch nicht erfunden ?
> Ja, je mehr ich darüber nachdenke, gelange ich zu der Ansicht, dass
> das wohl der Grund für die Herstellung zweier unterschiedlicher
> Bauarten sein muss.
Zumindest bei IRC infrarotreflektorbeschichteten ES energy saver
Halogen-Stiftsockellampen von Osram wie 64423 ECO sieht man, wie
mit der Kugelform des Glases versucht wird, den Brennpunkt des
Reflektors wieder auf den Glühdraht zu bringen, und man die
oberen und unteren schlecht reflektierenden Enden des
Quartzglaskolbens gar nicht beleuchten will.
Bei normalen Halogenlämpchen ist ja der Glühdraht im zylinderförmigen
Rohr eher quer eingebaut, und wäre für IRC damit an der falschen Stelle.
--
Manfred Winterhoff
Dann dürften es allerdings Philinea gewesen sein.
Denn die Namen sind rechtlich geschützt:
Linestra von Osram,
Ralina und Kristallina von Radium
und Philinea von Philips
--
Thomas
>> Elternhauses. Die Dinger waren ausnahmslos von Philips.
>
> Dann dürften es allerdings Philinea gewesen sein.
>
> Denn die Namen sind rechtlich geschützt:
> Linestra von Osram,
> Ralina und Kristallina von Radium
> und Philinea von Philips
Mag sein. Ich persönlich habe da keine guten Erinenrungen dran, als mir
(als Dreikäsehoch) solch eine Lampe beim Herausziehen aus der Fassung in
der HAnd geplatzt ist.
Jau, ich kaufe auch immer das Magnetophon
von Sony und den Walkman von Telefunken.
:-)
Gruss
Harald
PS: "Geben sie mir Doch eine Packung Tempo,
aber bitte die Billigen!"
> Jau, ich kaufe auch immer das Magnetophon
> von Sony und den Walkman von Telefunken.
> PS: "Geben sie mir Doch eine Packung Tempo,
> aber bitte die Billigen!"
Wenn Du es als Hersteller geschafft hast, Deinen Produktnamen als
Gattungsbegriff zu etablieren, hast Du ausgesorgt.
Und jetzt ist die Haartrockner(Fön)frisur hinüber, weil der
Geländewagen(Jeep) kein Verdeck hatte.
An"das-Magnetophon-kam-nach-dem-Tefifon"dreas
> An"das-Magnetophon-kam-nach-dem-Tefifon"dreas
Bist Du Dir da sicher? Das Magnetbandgerät
wurde m.W. von Telefunken schon vor dem
zweiten Weltkrieg entwickelt, während das
Tefifon als reines Wiedergabegerät basierend
auf Plattenspielertechnik (Rillen in Bändern).
eher ein Kind der fünfziger Jahre war. Dann gabs
auch noch Minifon, die wohl einen Draht als
Aufnahmemedium hatten.
Gruss
Harald
PS: Ist der Name "Andreas" auch geschützt? :-)
> On 29 Mrz., 14:34, Andreas Bockelmann <xot...@gmx.de> wrote:
>
> > An"das-Magnetophon-kam-nach-dem-Tefifon"dreas
>
> Bist Du Dir da sicher? Das Magnetbandgerät
> wurde m.W. von Telefunken schon vor dem
> zweiten Weltkrieg entwickelt, während das
> Tefifon als reines Wiedergabegerät basierend
> auf Plattenspielertechnik (Rillen in Bändern).
> eher ein Kind der fünfziger Jahre war. Dann gabs
Nö - wurde so gegen die 1930 "erfunden".
Schade - meines habe ich mal im Anfall von Aufräumwut weggeschmissen.
:-(
[Halogenwendel waagrecht oder senkrecht]
> Die gasdynamischen und gaschemischen Prozesse in Halogenlampen sollen
> kompliziert sein, hab ich gelesen. Hat die Wahl der Wendellage etwas
> damit zu tun, oder ist es mehr wegen der Strahlungsgeometrie nach
> außen? Z. B. könnte ich mir vorstellen, dass Längswendeln bei Einsatz
> in einen konzentrischem Reflektor einfach einen runderen Lichtkegel
> ergeben.
Trotz hoher Wandtemperaturen bei Halogenlampen ist die Temperatur-
differenz zwischen Wendel und Wand enorm. Dadurch kommt es zu
starken Thermodiffusionseffekten. Diese drücken schwerere Gasteilchen
zur Wand. Leichte bleiben beim Wendel, werden dann erst noch auf-
geheizt, sodass gleich zwei Effekte für Aufwind sorgen. Der Effekt
ist sogar stark genug, um Isotope zu trennen.
Argon/Iod ist daher ziemlich ungünstig. Ich glaube gelesen zu haben,
dass man deshalb Krypton/Iod nimmt bei Lampen, welche senkrecht
eingebaut werden.
http://homepage.bluewin.ch/bombach/pics/lamps.jpg
Unterste ist eine 1kW mit E40 Sockel, welche für senkrechten
Einbau vorgesehen ist. Gaszusammensetzung kenne ich jedoch nicht.
Hmf, sehe gerade, es steht "MAZDA IODE" drauf, was aber nicht
unbedingt was heissen muss.
--
mfg Rolf Bombach
> Wenn Du es als Hersteller geschafft hast, Deinen Produktnamen als
> Gattungsbegriff zu etablieren, hast Du ausgesorgt.
Echt? http://www.frag-einen-anwalt.de/forum_topic.asp?topic_id=15288&
Guido
Nach "Überfliegn" des Textes, verkauft er ja tatsächlich
Glaskeramikkochfelder besagter Firma. Wo ist da die mißbräuchliche
Verwendung des Markennamens?
--
mfg hdw
s. u.
>>
>> Echt? http://www.frag-einen-anwalt.de/forum_topic.asp?topic_id=15288&
>
> Nach "Überfliegn" des Textes, verkauft er ja tatsächlich
> Glaskeramikkochfelder besagter Firma. Wo ist da die mißbräuchliche
> Verwendung des Markennamens?
Offenbar darin, daß der Begriff "Ceran" nicht nur für die Produkte von
Schott benutzt wurde. Diese Firma möchte ein Verwässern des Begriffes
als "Gattungsbezeichnung" verhindern.
Guido
> > Nach "Überfliegn" des Textes, verkauft er ja tatsächlich
> > Glaskeramikkochfelder besagter Firma. Wo ist da die mißbräuchliche
> > Verwendung des Markennamens?
>
> Offenbar darin, daß der Begriff "Ceran" nicht nur für die Produkte von
> Schott benutzt wurde. Diese Firma möchte ein Verwässern des Begriffes
> als "Gattungsbezeichnung" verhindern.
>
> Guido
Nö. das steht da nicht drinn.
Stimmt - in diesem Fall steht dort, daß der Begriff "Ceranfeld" als
Gattungsbegriff und damit Verwässerung der Marke "Ceran" angesehen wird.
Und genau darum ging es in diesem Sub-Thread - daß Firmen eben nicht
unbedingt ein Interesse daran haben, wenn ihr Produktname als
Bezeichnung für eine gesamte Produktgruppe verwendet wird.
Guido
>> Nö. das steht da nicht drinn.
>
> Stimmt - in diesem Fall steht dort, daß der Begriff "Ceranfeld" als
> Gattungsbegriff und damit Verwässerung der Marke "Ceran" angesehen wird.
> Und genau darum ging es in diesem Sub-Thread - daß Firmen eben nicht
> unbedingt ein Interesse daran haben, wenn ihr Produktname als
> Bezeichnung für eine gesamte Produktgruppe verwendet wird.
Nachvollziehbar das Firmen den mit oft viel Aufwand ins Bewußtsein der
Öffentlichkeit transportierten Produktnamen nicht unbedingt für die
Produkte von Mitbewerbern installiert sehen möchten.
Spekulationmode an:
Aber könnte in unserer "Rechtswelt" mit oft "akademischen"
Urteilsbegründungen nicht gerade der Aufwand, den der originäre
Hersteller für die Durchdringung des öffentlichen Bewußtseins mit seinem
Produktnamen ihn zum Mitverantwortlichen für einen von ihm "nicht
gewollten" Gattungsbegriff stempeln?
Ich denke, eine Mitverantwortung für den Wandel von Produktnamen in
Gattungsbegriff ist dem eigentlichen Hersteller nicht abzusprechen. Eben
die Folge von "sehr erfolgreicher" Produktbewerbung. ;-)
Spekulationsmode aus.
--
mfg hdw
Zum Glück haben gewisse Anwälte die Newsgroups
wohl noch nicht als Betätigungsfeld entdeckt.
Hoffentlich habe ich jetzt nicht schlafende
Hunde geweckt...
Gruss
Harald