angeregt durch den Experimentierkasten-Thread fiel mir wieder eine
Anekdote ein, bei der mich in meiner Kindheit eine Verständnislücke
einige Zeit lang von der digitalen Elektronik abgehalten hat.
Würde mich interessieren, wo ihr Euer Aha-Erlebnis hattet.
Also, dann mache ich mal den Anfang:
Irgendwann kam der Zeitpunkt, zu dem ich begann, mich für die digitale
Elektronik zu interessieren. Ich lieh also aus der Bücherrei ein
entsprechendes Buch aus. Dort waren z.B. Inverter beschrieben: man sah
das Symbol und die Beschreibung. Die Funktion war mir klar, Spannung am
Eingang -> keine Spannung am Ausgang, keine Spannung am Eingang ->
Spannung am Ausgang. Nun ja, ich konnte mir nicht vorstellen, wie am
Ausgang eine Spannung anliegen soll, wenn am Eingang keine vorhanden
ist. Ich habe dann das Buch erst einmal wieder auf die Seite gelegt.
Erst Monate später bekam ich dann einen aktuellen Elektronikkatalog in
die Hände. Dort war unter anderem ein 7404-Anschlussbild drin. Dann
machte es sofort "klick": das Symbol im Buch war nur die halbe Wahrheit,
denn praktisch ausgeführt bekommt so ein Baustein eine Betriebsspannung
angelegt! Daher kann auch ohne Spannung am Eingang des Inverters am
Ausgang eine Spannung anliegen.
Viele Leute haben ja auch Verständnisprobleme mit Strom und Spannung. Da
hatte ich Glück, das war mir sofort klar.
Also: wo seid ihr mal "hängengeblieben"?
ciao
Marcus
> angelegt! Daher kann auch ohne Spannung am Eingang des Inverters am
> Ausgang eine Spannung anliegen.
>
> Viele Leute haben ja auch Verst�ndnisprobleme mit Strom und Spannung. Da
> hatte ich Gl�ck, das war mir sofort klar.
>
> Also: wo seid ihr mal "h�ngengeblieben"?
Als Kind war ich mal ziemlich entt�uscht, da� eine Taschenlampenbirne
nicht brennen wollte, zwischen dem Plus-Pol einer 4.5V-Batterie und dem
Minus-Pol einer anderen.
Als ich die freien Batteriepole versehentlich verbunden hatte und die
Lampe darauf kurzzeitig ziemlich intensiv brannte, wurde mir die
Notwendigkeit eines geschlossenen Stromkreises bewusst.
Die Birne hat's leider nicht �berlebt.
Gru�, Gerhard
Beim ESR von Elkos. Ich wusste als Kid nicht das es sowas gab, denn im
Physikunterricht waren das eben Kondensatoren, nix Widerstand. Dicke
Roehrenendstufe, Zunder gegeben, irgendwo knurrte was,
Leuchststoffroehren wurden dunkel, seltsam, die haben doch keinen Dimmer
... *PENG* ... phssssusch ... einige Zentimeter am rechten Auge vorbei,
Krater in der Decke, Brandloch im Teppich. Wie Zuendi sagen wuerde,
hatte sich ein grosser Becherelko unerlaubt vom Arbeitsplatz entfernt,
bis auf die Loetbeinchen. Ich sass da, total perplex, keinen blassen
Schimmer warum das passiert sein koennte. Hat ewig gedauert bis ich
Infos drueber fand.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
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Use another domain or send PM.
Ich hatte mich darueber aufgeregt, dass ich vom Taschengeld 4.5V
Flachbatterien fuer mein Legolaempchen kaufen musste waehrend meine
Eltern den Strom fuer ihre Lampen "umsonst" aus diesen weissen
Bakelitloechern in der Wand bekamen. Ah, das waer' ja gelacht, waer' das
ja, da nehmen wir etwas mehr Draht und ... fatz ... *POFF*
> Viele Leute haben ja auch Verst�ndnisprobleme mit Strom und Spannung. Da
> hatte ich Gl�ck, das war mir sofort klar.
>
> Also: wo seid ihr mal "h�ngengeblieben"?
Schrieb ich neulich: mit ca. 7 oder 8 Jahren besch�ftigte mich die Frage
warum immer diese grossen Netztransformatoren verwendet wurden, wo man doch
auch mit einem Spannungsteiler aus 220 Volt handliche 6 Volt machen kann.
Ein Versuchsaufbau in einer Pappschachtel l�ste sich schnell in Rauch auf,
also war weiterlesen angesagt.
Lutz
--
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Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
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> Also: wo seid ihr mal "h�ngengeblieben"?
Als 4 oder 5j�hriger bekam ich von einer Bekannten einen Bausatz mit
Elektromotor und Bananensteckern geschenkt, aber nichts, an das man die
Bananenstecker anschlie�en konnte. Vater war noch bei der Arbeit, Mutter
meinte, ich solle auf Papa warten.
Ich war mir aber 100% sicher, dass Bananenstecker f�r die Steckdose
gedacht sind, denn der Durchmesser passte perfekt. Als Mutter
weggeschaut hat, hab ich das dann ausprobiert. Es gab einen Knall,
Funken und dann war alles dunkel.
Und meine Mutter wusste nicht, wo der Sicherungskasten ist.
Der Motor war leider nicht mehr zu retten.
Viele Jahre sp�ter nahm ich lange Zeit an, dass negative Spannungsregler
wie 7905 aus positiven Spannungen negative machen k�nnen, denn eine
andere sinnvolle Funktion konnte ich mir nicht vorstellen.
Ich wurde aber eines besseren belehrt, bevor ich es ausprobiert habe.
Michael
>Also: wo seid ihr mal "h�ngengeblieben"?
Ich hatte mal als Kind ein Verst�ndnisproblem, wieso im fetten
Selbstbaunetzteil die d�nnen Dr�hte zum Siebelko fast wegbrennen, wenn
man das Netzteil ordentlich (>20A) belastet :-) Dicke Dr�hte hatte ich
nur vom Trafo zum Gleichrichter, und vom Gleichrichter zum Verbraucher
genommen...
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
On 2010-01-25, Michael Rübig <mich...@bigfoot.de> wrote:
>
> Als 4 oder 5jähriger bekam ich von einer Bekannten einen Bausatz mit
> Elektromotor und Bananensteckern geschenkt,
Elektromotor ist für mich ein Stichwort.
Ich hatte mal einen Baukasten "Kosmos Junior-Elektrotechnik".
Alle Aufbauten haben funktioniert, nur der selbst gewickelte Motor
wollte sich nicht drehen. Dabei habe ich so schon gewickelt ...
Später habe ich den Kasten einem Freund verkauft.
Irgendwann ... mindestens ein Jahr später ist es mir dann eingefallen,
warum der Motor nicht wollte.
Ich hatte die Enden des CuL-Drahtes an den Anschlüssen gar nicht
abisoliert (per Feuerzeug) ... :-/
mfg Jochen
Hallo,
durch eine Batteriefabrik vor Ort war ich in meiner Kindheit gut mit
Batterien und auch mit Birnchen versorgt.
Als ich meine erste Leselampenschaltung aus Batterie, Batterieklemme,
Schalter, Birnchenfassung und Kabeln zusammengeschraubt hatte wunderte
ich mich lange warum die Batterie nur so kurz h�lt: ich hatte die
Schaltung experimentell verkabelt und im offenbar funktionierenden
Aus-Zustand schlicht die Batterie kurzgeschlossen, f�r ein paar Minuten
hatte An- und Auschalten ja getan.
L�mpchen waren lange meine Lieblingsstromdetektoren. Sp�ter hatte ich
mich noch lange gewundert warum 6V-Birnchen an einem 6-V-Trafo mit
Gleichrichter und Elko beim Anschluss erst immer so blitzartig hell
aufleuchten - ich hatte da halt gerade mal eben angefangen Gleichstrom
zu kapieren.
Bernd Mayer
So mit ca. 10-11 Jahren: Eisenbahntrafo von $FREUND geschenkt bekommen,
angeblich kaputt. Also Testen. Man ist ja vorsichtig, also probiert mans
erstmal mit ner Flachbatterie. Eine Hand der Stecker (Finger nat�rlich
an den Kontaktstiften), die andere Hand die Flachbatterie. Seitdem wei�
ich, was (Selbst-)Induktion ist :)
Gru�
Wer-"Lernen durch Schmerzen!"-ner
Sicher nicht der gr��te Flop, sondern
bestenfalls die �bliche Baukasten-Anekdote:
Wir hatten als Kinder in den 70er Jahren
Fischertechnik Elektronik-Baukasten
von Onkel geschenkt bekommen.
Die Sorte Module
http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.juergen-horn.de/erinacom/elektronik/kaesten/fischer/images/fite04.jpg&imgrefurl=http://www.juergen-horn.de/erinacom/elektronik/kaesten/fischer/fischer.html&usg=__wAJZVO0ylF2Qo9V9BZ2k50Ixk7U=&h=357&w=500&sz=36&hl=de&start=2&tbnid=g5MIYgtD-zV6hM:&tbnh=93&tbnw=130&prev=/images%3Fq%3DFischertechnik%2BElektronik%26gbv%3D1%26hl%3Dde%26client%3Dfirefox-a%26rls%3Dorg.mozilla:de:official%26hs%3DUWN%26sa%3DN%26um%3D1&um=1
die man dann per Kabel verdrahtet.
Bruder, ich & Onkel sofort Schachtel
aufgemacht, gut bebildertes Handbuch
�berflogen und mittelschwere Schaltung
nach Anleitung verdrahtet: nichts geht.
Batterie war neu. Andere Schaltung
verdrahtet, geht auch nichts. Usw. fast
ne Stunde rumgetan, Verdrahtung immer
genauestens �berpr�ft.
Dann habe ich verst�rkt im Handbuch
gebl�ttert und irgendwo auf Seite 5 war
mal kurz erw�hnt da� man diese roten
K�mme zwischen den Modulen stecken sollte.
Das hat dann schlagartig geholfen.
Die �bliche Einsicht ist wohl:
* kein Schwein liest je das Handbuch von
Anfang bis Ende.
Je dicker und detaillierter es ist, desto
weniger wird es gelesen und desto mehr
wird rumprobiert a la "wird gleich gehen
fehlt nur noch ganz wenig"
* Bruch in der Systematik vermeiden.
Wir haben die Kabel genauestens kontrolliert.
Da� �ber die beiden Federkontakte an den
K�mmen polungssicher, niederohmig die
Versorgungsspannung zwischen den Modulen
durchgereicht wird war zwar ein technisch
versierter Trick der Entwickler, aber nicht
so klar f�r den Anwender der daf�r auch Kabel
erwartet h�tte.
MfG JRD
> Also: wo seid ihr mal "hängengeblieben"?
<geständnismodus>
Ich hielt es mal für eine gute Idee, aus 15 V mit Hilfe von 7805 und 7905
eine symmetrische Spannungsversorgung zu bauen. Hat immerhin einen
Vormittag gebraucht, bis ich endlich verstanden habe, warum die Schaltung
mal dies und mal das, aber nie wirklich das richtige machte.
</geständnismodus>
---<(kaimartin)>---
--
Kai-Martin Knaak tel: +49-511-762-2895
Universität Hannover, Inst. für Quantenoptik fax: +49-511-762-2211
Welfengarten 1, 30167 Hannover http://www.iqo.uni-hannover.de
GPG key: http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?search=Knaak+kmk&op=get
>angeregt durch den Experimentierkasten-Thread fiel mir wieder eine
>Anekdote ein, bei der mich in meiner Kindheit eine Verst�ndnisl�cke
>einige Zeit lang von der digitalen Elektronik abgehalten hat.
>W�rde mich interessieren, wo ihr Euer Aha-Erlebnis hattet.
Mal was ohne Knall-Peng:
Ich konnte mir als Kind/Jugendlicher Radiowellen nicht richtig
vorstellen. Ich dachte immer das w�re wie ein langes Seil wo jemand
das Ende immer auf- und abschwingt, nur eben unsichtbar.
Wahrscheinlich unterst�tzt durch die Zeichentrick Darstellungen im
Fernsehen und so 'nem dusseligen Zeugs.
Haj�
> W�rde mich interessieren, wo ihr Euer Aha-Erlebnis hattet.
War Sch�ler 12. Klasse, wir mussten eine 'Jahresarbeit' fertigen und ich
dachte damals, ein Doppel-Labornetzger�t k�nnte ein n�tzlicher Startpunkt
f�r ein sp�teres gl�ckliches Bastelerleben werden. Jedenfalls n�tzlicher als
der 'Klatschschalter', den sich der Rest der Klasse unter Anleitung
aufbaute.
Ich scherte also aus, war dann zwar anleitungslos aber, unvern�nfig, wie die
Jugend nunmal ist, trotzdem voller Enthusiasmus und Zuversicht...
Zwei Ger�te in einem Geh�use, regelbar von 2.5...30V, erdfrei und mit
einstellbarer Strombegrenzung sollte es sein. Zehngangpoti war zu teuer,
also gab es je zwei Potis in Reihe f�r grob/fein nach dem Sch�lermotto:
Viel Knopf, viel Freud'
Aber wie anfangen? Damals gab es neben der Funkschau eine Zeitschrift ELO
und in einem Heft erschlugen sie die Regelungen mit einem 4-fach OP; doch
die Referenz gefiel mir in deren Vorschlag nicht. In einem meiner
wundersch�nen Schulb�cher (Europa-Verlag) fand sich dann der hochmoderne
uA723 abgebildet und ich liess mir das Datenblatt beim �rtlichen Dealer
kopieren. Nachdem ich glaubte, den Inhalt vollst�ndig verstanden zu haben
(die schriftliche Ausarbeitung bewegte sich dann sp�ter gr�sstenteils im
Dunstkreis von Zener- und Avalancheeffekt) baute ich das nahezu so auf wie
im Datenblatt vorgeschlagen. Nat�rlich mit kr�ftigerem Stellglied, jeweils
zwei 2N3055 parallel f�r die gew�nschten 3A pro Ausgang, mit
Emitterwiderst�nden symmetriert, angesteuert nat�rlich mit einer sch�n
stromverst�rkenden Treiberstufe. Von den (aus der Erinnerung, zu faul jetzt
zum nachgucken) 160mA max., f�r die das IC spezifiziert war (Jugend will
immer alles maximal verstehen ;-) blieb ich jedenfalls sicherheitshalber
weit, weit entfernt...
Langer Rede kurzer Sinn: Beim ausgiebigen Testen zerlegte es den 723er im
mittleren Lastbereich. Und zwar reproduzierbar, zu meinem Leidwesen! Ich
weiss nicht mehr, warum ich damals mindestens 10 Exemplare in Reihe gekillt
hatte --- vermutlich hoffte ich auf ein Wunder oder sowas?
Ich hatte Exemplare mit Keramikgeh�use, die quittierten stillschweigend den
Dienst. Dann hatte ich welche mit gl�nzendem schwarzen Kunststoffgeh�use,
die flammten zwischen pin 10 und 13 auf wie ein Streichholzkopf mit durchaus
ganz �hnlicher Ger�uschentwicklung Beeindruckend, aber Streichh�lzer w�ren
deutlich billiger gewesen f�r den erzielten Effekt.
Nachdem das letzte vorr�tige Exemplar get�tet war und das Nachdenken nunmehr
endlich ganz ungest�rt einsetzen konnte, erinnerte ich mich endlich an die
(im Schulunterricht durchaus schon behandelte) Sache mit der SOA, damals
nannte man das allerdings "Lasthyperbel"..
Und der AHA-Effekt?
Die alle 5Min aufflammenden Streichholzk�pfchen in DIL treten seitdem
zuverl�ssig immer dann ganz deutlich ins Bewusstsein, wenn ich den
Spontanimpuls versp�re, 'mal eben schnell' ein defektes Bauteil zu
ersetzen, einzuschalten 'und dann sieht man schon'...
> Am Sun, 24 Jan 2010 23:32:40 +0100 schrieb Marcus Woletz:
>> Also: wo seid ihr mal "h�ngengeblieben"?
Poti, Trimmer, Einstellregler???
Eines meiner ersten Projekte war mal eine kleine Miniorgel, als Tasten hab
ich die (klavier�hnlichen) Weichensteuertasten meiner Modelleisenbahn
verwendet. Nun brauchte man laut Schaltplan noch f�r jede Taste ein Poti
(also 12 St�ck). Mit Papa in den lokalen Elektronikladen gegangen - die waren
ziemlich teuer (30 Mark), da �berlegte ich dreimal. Es gab aber auch
g�nstigere, sogenannte Trimmer; gehen die denn auch? Waren das denn nicht
v�llig andere Bauteile, die man an die Spule bei Radio's anschloss? Auch der
"Verk�ufer" riet uns zu den teuren Poti's (seitdem traue ich keinem Verk�ufer
mehr;-). Ein paar Wochen sp�ter war mir klar, dass ich da auch Trimmer h�tte
nehmen k�nnen, h�tte mein Taschengeldbudget deutlich geschont.
M.
[...]
> Nachdem das letzte vorr�tige Exemplar get�tet war und das Nachdenken nunmehr
> endlich ganz ungest�rt einsetzen konnte, erinnerte ich mich endlich an die
> (im Schulunterricht durchaus schon behandelte) Sache mit der SOA, damals
> nannte man das allerdings "Lasthyperbel"..
>
Die SOA wurde im Schulunterricht erklaert? Da bleibt mir echt die Spucke
weg. War das so eine Art Super-Ueberflieger-Elite-Schule, vielleicht
eine von denen in Frankreich?
Unsereins lernte SOA auf die uebliche Methode ... *PENG*
Wenn Ebbe in der Kasse war lief das bei mir frueher so: Kohlewiderstand
mit etwas zu wenig Widerstandswert eingeloetet. Mit der Feile drueber
und dann mir 250er Schmirgel solange gerieben bis das passte. Dann ein
Tupfer von Mamas Nagellack drauf (hat sie nie gemerkt ...).
Mein erster Detektor (Spule, Drehko, Gleichrichter, Kopfh�rer) ging
�berhaupt nicht.
Tja, ein alter Selengleichrichter aus einem R�hrenradio war total
ungeignet...
Ein Freund besorgte dann eine OA 625 - schon liefs...
--
Mit freundlichen Gr��en
Martin Riedel
++ hier lesen - hier antworten ++
> R�diger Klenner wrote:
>
> [...]
>
>> Nachdem das letzte vorr�tige Exemplar get�tet war und das Nachdenken
>> nunmehr endlich ganz ungest�rt einsetzen konnte, erinnerte ich mich
>> endlich an die (im Schulunterricht durchaus schon behandelte) Sache
>> mit der SOA, damals nannte man das allerdings "Lasthyperbel"..
>>
>
> Die SOA wurde im Schulunterricht erklaert? Da bleibt mir echt die
> Spucke weg. War das so eine Art Super-Ueberflieger-Elite-Schule,
> vielleicht eine von denen in Frankreich?
Die Beschreibung klang mir eher nach FOS, Fachoberschule.
Gru�
Henning
Der alte Professor Piccard
http://de.wikipedia.org/wiki/Auguste_Piccard
hat den Shunt zur Messung des Akkustroms im Uboot in dem
Stil eigenh�ndig so abgeglichen. War allerdings massiv Metall
mit Drehspulinstrument parallel.
MfG JRD
Marcus Woletz schrieb:
> Also: wo seid ihr mal "h�ngengeblieben"?
Hallo,
in meinen fr�hen Zeiten fragte ich mich mal wieso zwei gegeneinander in
Reihe geschaltete Dioden nicht auch als Transistor fungieren k�nnen.
Bye
> Wenn Ebbe in der Kasse war lief das bei mir frueher so: Kohlewiderstand
> mit etwas zu wenig Widerstandswert eingeloetet. Mit der Feile drueber
> und dann mir 250er Schmirgel solange gerieben bis das passte. Dann ein
> Tupfer von Mamas Nagellack drauf (hat sie nie gemerkt ...).
Als Sch�ler sah etwa 1973 mein erstes Voltmeter so aus:
Poti von 1 Megaohm, die zu messende Spannung wurde an den beiden Enden
angelegt.
Eine Glimmlampe lag mit einem kleinem Vorwiderstand zwischen Schleifer und
einem der Enden.
Der jeweilige Z�ndpunkt der Glimmlampe war auf einer Skala am Poti mit
Spannungswerten beschriftet, die einmal im Vergleich mit einem anderen
Messger�t ermittelt wurden.
Die Idee stammte aus dem Buch 'Der junge Techniker', f�r Messungen in
R�hrenschaltungen ab 60 Volt aufw�rts reichte es bei minimalem Kostenaufwand
erstmal.
> in meinen fr�hen Zeiten fragte ich mich mal wieso zwei gegeneinander in
> Reihe geschaltete Dioden nicht auch als Transistor fungieren k�nnen.
>
Und sp�ter die Frage vergessen, wie so viel grundlegendes.
--
mfg hdw
�hnliches hier (m�sste zu Zeiten der 5. oder 6. Klasse gewesen sein):
Motor aus Waschmaschine ausgebaut, nur musste noch irgendwie der Saft
aus der Steckdose da dran. Also Verl�ngerungsleitung genommen und an
beiden Enden mit Schukosteckern versehen, um die beiden Metallstifte an
die Kontakte des Motors halten zu k�nnen... Naja, irgendwann ist es ja
immer das erste Mal, wenigstens waren's damals noch 220V und keine 230V.
*eg* Dieses Gummigef�hl in den Knien hatte aber echt was, tsts...
Gr��e,
Niko
Achwas.
In Baden-W�rttemberg (Wie man weiss, sind Schulangelegenheiten ja
L�ndersache.) gibt es jedoch 'technische Gymnasien' (TGs), die ab Klasse 11
beginnen. D.h. man besucht erstmal irgendein Gymnasium, damals hiessen
diese noch 'altsprachlich' wg. ihrer Schwerpunktsetzung, deckt dort seine
mindestens zwei Fremdsprachen ab (und �berhaupt :-) und kann dann nach
erfolgreichem Abschluss der Klasse 10 und irgendwelchen erzielten
Mindestnoten in nat-wiss. F�chern, Details hab ich vergessen, in ein
solches TG wechseln.
Vollabitur wird somit regul�r nach 14 statt 13 Schuljahren erzielt, da das
TG selbst 3 Jahrgangstufen hat.
TGs meiner Schulzeit waren Vollzeitschulen, d.h. 6 UE vormittags und 5 UE
nachmittags, ausser Samstag, da war dann nur vormittags Unterricht. (Wenn
wir also was gelernt haben, dann deshalb, weil es viel Unterrichtszeit gab
und auch fast nie was ausfiel, anders als heutzutage). Vormittags erfolgte
'normaler' Unterricht, nachmittags folgten dann Praktika. Praktische �bungen
gab es insbesondere im Bereich Metallverarbeitung. Das fing mit U-Stahl
schruppen an, meisseln, Schlagzahlen einkl�ppeln, Sackl�cher bohren und
Gewinde reinschneiden; Weihnachten wurde ger�ndelt und br�niert... sp�ter
durften wir dann an Maschinen ran, erst die St�nderbohrmaschine... Im Keller
standen 20 alte Drehmaschinen, die hatte die �rtliche Industrie gestiftet,
da durften wir im zweiten Jahr lustig unsere Sp�ne abdrehen und versuchen,
Gewinde zu schneiden... Ein halbes Jahr lang gabs Unterricht in autogenem
Schweissen und ein halbes Jahr E-Schweissen. Zwischendurch mal kurze
praktische �bungen, z.B. 'Pneumatik': Erinnere mich noch daran wie ich auf
ner riesigen Pressspanplatte mit Lochfeld zwei 2/2 Wegeventile, glaub' ich,
und einen doppeltwirkenden Kolben so zusammengest�pselt hatte, dass das
Gesamtgebilde zur Begeisterung aller Sch�ler und zum Entsetzen des Lehrers
(die teuren Bauteile!) lautstark als Oillator lostackerte und zischte...
Interessant der Gesamtlehrk�rper an dieser Schule: Vormittags die
Damen&Herren mit typischem Lehrerhabitus, nachmittags dann "gestandene
M�nner" aus der Industrie. Diese wiederum hatten, da sie uns b�sen Burschen
(es gab zu meiner Zeit in der gesamten Schule genau ein (!) M�dchen)
sprachlich ernsthaft unterlegen waren, einerseits keinen leichten Stand,
konnten sich daf�r fachlich ausgezeichnet revanchieren. Die blutigen Finger
der linken Hand beim U-Stahl meisseln wurden kurzerhand zum Initiationsritus
erkl�rt (Tenor: "Verz�rtelte Knaben k�nnen wohl nur Bleistifte in der Hand
halten?" und: "Passt halt besser auf!") .
D�nne Bleche autogen schweissen war auch so ne Veranstaltung, die �beraus
geeignet war, der selbstbewussten Jugend den Horizont mal wieder
geradezur�cken. Trotzdem hat die Sache insgesamt viel Spass gemacht und auch
die Lehrer nahmen's oft mit Humor: Am Ende der Doppelstunde, in der wir
dicke Bleche elektrisch schweissen sollten wurde abgestimmt, wer den
sch�nsten Streusselkuchen gebacken hatte... (Es gab nat�rlich nur
Streusselkuchen. Aber keiner war durchgefallen, wir hatten alle den
(oberschw�bischen) Schweissergrad: "B�ppelesschweisser" erfolgreich erzielt.
:-).
Um diese Schulart zu vers�ssen, konnte man dann zeitgleich mit dem Abitur
eine IHK-Pr�fung ablegen, die als abgeschlossene Lehre im Fachbereich
Metall gewertet wurde. (Motto: Man verliert nicht ein Jahr bis zum Studium
sondern man gewinnt eineinhalb Jahre, falls man eine abgeschlossene Lehre
dazwischenschieben m�chte, was damals nicht v�llig un�blich war).
>
> Unsereins lernte SOA auf die uebliche Methode ... *PENG*
>
Naja, so hatte ich es ja letztlich auch gelernt. Vorher hatte ich es "nur"
geh�rt und dabei fleissig genickt.
P.S.: Anekdote zum Schweissen.
Jahre sp�ter mit dem Motorrad zur Schule vorgefahren, 'alten' Lehrer gefragt
ob ich "mal schnell was anschweissen" k�nnte, ein Teil vom Hauptst�nder
w�rde sich gerade verabschieden, Schweissnaht ist angebrochen.
Er guckt mich lange an: "Hmmm... hmmm... hmmm... ich weiss ja, wie DU
schweisst!". Grinst, dann kommt er selbst mit Equipement, mobilem
Schweisstrafo. (Nicht die alten riesigen Dinger, die wir benutzten,
Motor/Generator gekoppelt). Geraffel am Motorrad mit Schraubzwingen fixiert,
dann: "Was machen wir als Erstes?" Ich: "�h, �h, losschweissen eben, oder?".
Er dann: "Hat deine M�hle auch ne Batterie? Die klemmen wir doch lieber
vorher erstmal ab." Ich dann: "Ist doch alles �ber den Rahmen
kurzgeschlossen.?" und er darauf: "Biste _ganz_ sicher?" *g*
Diese Geschichte k�nnte also auch als (Kirchhoffscher?) Aha-Effekt im Sinne
des Fadens gelten.
Macht doch genau 13 Jahre, nicht? Ich gestehe, ich habe 14 Jahre gebraucht,
aber nur wegen einer Ehrenrunde in deutlich fr�heren Jahren. NAch der 10.
bin ich zum TG und habe dort auch noch 3 Jahre lang die 2. Fremdsprache
genossen, um allgemeine Hochschulreife zu genie�en.
Marte
Sowas haette ich mir damals auch gewuenscht. Wenn ich dann noch statt
Latein Spanisch haette nehmen duerfen, da haette ich heute erheblich
weniger Malessen. Habe einen neuen Kunden, wo das echt praktisch waere
wenn ich's koennte. Ausserdem rechnen die nicht wie ueblich in Fuessen
und Pfuenden, macht's auch nicht gerade einfacher :-)
[...]
> Interessant der Gesamtlehrk�rper an dieser Schule: Vormittags die
> Damen&Herren mit typischem Lehrerhabitus, nachmittags dann "gestandene
> M�nner" aus der Industrie. Diese wiederum hatten, da sie uns b�sen Burschen
> (es gab zu meiner Zeit in der gesamten Schule genau ein (!) M�dchen)
> sprachlich ernsthaft unterlegen waren, einerseits keinen leichten Stand,
> konnten sich daf�r fachlich ausgezeichnet revanchieren. Die blutigen Finger
> der linken Hand beim U-Stahl meisseln wurden kurzerhand zum Initiationsritus
> erkl�rt (Tenor: "Verz�rtelte Knaben k�nnen wohl nur Bleistifte in der Hand
> halten?" und: "Passt halt besser auf!") .
Oh, kenne ich. Chemie wurde erst interessant als wir eine Chemiker von
Henkel als Lehrer hatten. Tscheche mit keringem Akzent. In der ersten
Stunde fragte er uns "Wo iss sich Feierleschehr?" Oh, das wurde
interessant ...
> D�nne Bleche autogen schweissen war auch so ne Veranstaltung, die �beraus
> geeignet war, der selbstbewussten Jugend den Horizont mal wieder
> geradezur�cken. Trotzdem hat die Sache insgesamt viel Spass gemacht und auch
> die Lehrer nahmen's oft mit Humor: Am Ende der Doppelstunde, in der wir
> dicke Bleche elektrisch schweissen sollten wurde abgestimmt, wer den
> sch�nsten Streusselkuchen gebacken hatte... (Es gab nat�rlich nur
> Streusselkuchen. Aber keiner war durchgefallen, wir hatten alle den
> (oberschw�bischen) Schweissergrad: "B�ppelesschweisser" erfolgreich erzielt.
> :-).
>
> Um diese Schulart zu vers�ssen, konnte man dann zeitgleich mit dem Abitur
> eine IHK-Pr�fung ablegen, die als abgeschlossene Lehre im Fachbereich
> Metall gewertet wurde. (Motto: Man verliert nicht ein Jahr bis zum Studium
> sondern man gewinnt eineinhalb Jahre, falls man eine abgeschlossene Lehre
> dazwischenschieben m�chte, was damals nicht v�llig un�blich war).
>
Jetzt frage ich mich nur warum bei Euch immer ueber PISA Probleme
lamentiert wird. Das ist doch eine Ausbildung vom feinsten, sozusagen
echt fuer's Leben.
[...]
> Diese Geschichte k�nnte also auch als (Kirchhoffscher?) Aha-Effekt im Sinne
> des Fadens gelten.
>
Anekdote, der Ingenieur sei ungenannt aber es ist verziehen da Chemiker:
"Koennte man nicht ..." ... "Aehm, leider nicht, weil laut
Kirchhoff'schem Gesetz die Summe aller Stroeme in jeden Knoten Null sein
muss" ... "Ok, gibt es da nicht irgendeine Methode so ein Gesetz zu
umschiffen?" ... "Tja, da muessten wir eine Eingabe an den Kongress
machen und ein paar Lobbyisten heuern, das wuerde zu teuer".
Stimmt, irgendwo ist in meiner Schilderung der rechentechnische Wurm drin...
es waren aber definitiv insgesamt 14 Schuljahre bis zum Vollabitur! Erinnere
mich an diesbez�gliche Diskussionen mit Mitsch�lern vor dem Wechsel; die
Frage war immer: Gewinnt man ein Jahr oder verliert man eines?
Kann auch was mit den abzudeckenden zwei Fremdsprachen zu tun haben,
damals gab es ja noch 'kleines' und 'grosses' Latinum, da waren die
Anforderungen nach der 10. Klasse, wenn ich recht erinnere, noch nicht
abgedeckt (?). Also gut m�glich, dass man erst nach der 11.Stufe wechselte.
Ist alles �ber 30 Jahre her, erinnere mich leider nicht mehr exakt.
Gerade im Netz nachgeschaut: 'Mein' TG gibt es nicht mehr und die
Nachfolgeschule ist wohl doch deutlich anders strukturiert.
> Marcus Woletz schrieb:
>
>> Also: wo seid ihr mal "hängengeblieben"?
>
> in meinen frühen Zeiten fragte ich mich mal wieso zwei gegeneinander in
> Reihe geschaltete Dioden nicht auch als Transistor fungieren können.
Richtig, so etwas hatte ich mich auch gefragt. Sch... Ersatzschaltbild...
:-)
Gruß
Henning
--
henning paul home: http://home.arcor.de/henning.paul
PM: henni...@gmx.de , ICQ: 111044613
Naja, Poti und Glimmlampe heute.... da ist ein DVM ausm Supermarkt billiger.
Verr�ckte Zeiten.
BTW, in �hnlichen Werken wurde beschrieben, wie man mit einer schwenkbaren
Glimmlampe ein "Oszilloskop" im engeren Sinne baut.
Die Z�ndspannung ist allerdings ziemlich zuf�llig, im Gegensatz zur
Brennspannung. Ich hab noch mehrere garantiert elektronikfreie Hochspannungs-
netzger�te aus den 50er Jahren, mit Glimmstabis. Gar nicht so einfach,
mit Elektronik �hnliche Konstanz hinzukriegen. Die Ger�te sind
auch diebstahlsicher.
--
mfg Rolf Bombach
Mein Schwung DVM fuer den Werkzeugkoffer hatte $2.99/Stueck gekostet. Da
ist es nicht so schlimm wenn mal eins weg kommt oder vom Mast faellt.
> BTW, in �hnlichen Werken wurde beschrieben, wie man mit einer schwenkbaren
> Glimmlampe ein "Oszilloskop" im engeren Sinne baut.
>
Das haben wir frueher mit Fernsehern gemacht. Man durfte bloss nie den
Stecker falsch herum ... ;-)
> Die Z�ndspannung ist allerdings ziemlich zuf�llig, im Gegensatz zur
> Brennspannung. Ich hab noch mehrere garantiert elektronikfreie
> Hochspannungs-
> netzger�te aus den 50er Jahren, mit Glimmstabis. Gar nicht so einfach,
> mit Elektronik �hnliche Konstanz hinzukriegen. Die Ger�te sind
> auch diebstahlsicher.
>
Bei Tektronix gab es IIRC fuer solche Zwecke sogar "vorgeschwaerzte"
Glimmlampen.
> Also: wo seid ihr mal "h�ngengeblieben"?
Nun, da war ich noch sooo klein... Da mein Vater vor meiner
Geburt bei der OEEC (heute OECD) gearbeitet hatte, besuchten
wir gern Paris. Zu der Zeit hatte er noch nicht vergessen,
dass auch er mal als Kind angefangen hatte ;-). Auf dem
Flohmarkt hatte ich dann einiges interessantes abgebettelt.
Etwa eine riesige 4.5V Batterie und ein ebenso riesiges
Einbau-Messinstrument (10 V oder dergleichen). Jedenfalls
kamen mir die Teile damals so gross vor ;-).
N�xter Teil.
Im Institut meines Vaters befand sich das Rechenzentrum der Uni.
Ein Kuriosum, welches in DE undenkbar w�re: Das Rechenzentrum
geh�rte dem Kanton (logischerweise), und der benutzte die Rechner
halbtags f�r die Finanzkontrolle. Morgens wurden Steuerrechnungen
und Lohnt�ten gedruckt, nachmittags kamen Leute von der Uni zum
Programmieren. Nichtsdestotrotz gab es mal �rger, als wir Schul-
kinder mal Lochkarten (der Finanzkontrolle) aus dem M�lleimer
fischten und diese in die umliegenden Briefk�sten verteilten.
Egal, die (wirklich h�ufigen) Reparaturen der IBM 1620 waren eine
spannende Sache. So ein klaviergrosses M�bel mit einem gef�hlten
Quadratmeter Blinkenlighten. Und einer Magischen Notbremse, ein
gef�hrlich rot-weisser Hebel "EMERGENCY SHUT OFF", mit der h�ufig
wiederholten Belehrung, dass dieser Hebel nie, gar nie, nicht
mal im gr�ssten Notfall bet�tigt werden d�rfte.
Ich glaube, die 1620 war noch eine BCD-Maschine. Jedenfalls waren
die L�mpchen einerseits 1-2-4-8, andererseits in Zeilen "tens",
"hundreds", "thousands" eingeteilt.
Sch**sse. Fast 50 Jahre her und ich sehe das praktisch als
Foto vor mir. Inklusive Kinder-Abakus drauf, Standardscherz
dieser Tage. Andererseits, eine Ahnung, was ich heute in der
Kantine gefuttert habe. An so was merkste das Alter.
Item, gab immer viel Austauschware. Meist Pertinaxplatinen,
ca. 1/2 Eurokarte, mit einigen Geranien, Dioden, R drauf.
Manchmal auch mit interessantem K�hlk�rper. Der H�hepunkt
waren R�hren, etwa wie EL36 aussehend, aus den Lochkarten-
stanzern.
Aus den Platinen hatte ich dann mal einen Widerstand rausge-
pfriemelt. Eventuell 470 Ohm oder 4.7kOhm, jetzt weiss ich es
doch nicht mehr so genau ;-). Immerhin konnte ich den Wert
rauskriegen, wahrscheinlich per Ohmmeter, obwohl ich dannzumal
eigentlich noch keine Ahnung von der Funktion hatte.
Ich hatte dann die eingangs erw�hnte Batterie an das erw�hnte
Messwerk geh�ngt. 4.5 V Anzeige, war schon mal toll, dass der
Zeiger wackelte. Dann habe ich den Widerstand eingef�gt, worauf
die Anzeige auf 2.5 V zur�ckging (oder so was ungef�hr). Meine
Schlussfolgerung war, dass ein ca. 4.5 kOhm Widerstand bei 4.5 V
ungef�hr die Spannung halbierte. Unglaubliches Unverst�ndnis kam
auf, als ich ein L�mpchen mit halber Spannung betreiben wollte....
Ich kam dann zu zwei Schl�ssen: Widerst�nde sind eigentlich
zu nichts wirklich n�tze. Und mein Vater konnte nicht alles
erkl�ren. Diese Kindheitstraumata verfolgen mich noch heute ;-]
--
mfg Rolf Bombach
> Mein erster Detektor (Spule, Drehko, Gleichrichter, Kopfh�rer) ging
> �berhaupt nicht.
Meiner auch nicht. Eine Ge-Diode hatte ich ja, aber als Spulenk�rper
fand sich lediglich bei Muttern eine Unterfadenspule aus der
N�hmaschine -- nat�rlich aus Stahlblech. ;-) Stand nirgends in dem
Kinderbastelbuch drin, dass man die Spule *nicht* auf einen
metallischen K�rper wickeln darf. :)
--
cheers, J"org .-.-. --... ...-- -.. . DL8DTL
http://www.sax.de/~joerg/ NIC: JW11-RIPE
Never trust an operating system you don't have sources for. ;-)
> Seitdem wei�
> ich, was (Selbst-)Induktion ist :)
Das habe ich mit einer Netzdrossel aus einem alten R�hrenradio durch.
War mir v�llig unklar, wie man, nur mit einer Flachbatterie und einer
solchen Drossel bewaffnet, derart einen "gewischt" bekommen konnte, wo
die Batterie doch nur 4,5 V hat...
Scheint mir die Erinnerung zu getr�bt zu sein. Ich hatte anno '87 das Abi
gemacht und da war es schon lange zuvor nicht anderst und danach hatte sich
daran auch nichts ge�ndert.
> Kann auch was mit den abzudeckenden zwei Fremdsprachen zu tun haben,
> damals gab es ja noch 'kleines' und 'grosses' Latinum, da waren die
> Anforderungen nach der 10. Klasse, wenn ich recht erinnere, noch nicht
> abgedeckt (?). Also gut m�glich, dass man erst nach der 11.Stufe
> wechselte.
Eigentlich war es seit mindestens Anfang der 80er so, dass mn mit 4 Jahren
Hauptfach 2. Fremdsprche durch war, oder alternativ in der Oberstufe die 2.
Fremdsprache komplett durchziehen musste. Bei uns gab es dann die offizielle
Regelung f�r die Realsch�ler, die seinerzeit teilweise nur 3 Jahre Hauptfach
hatten einen Erg�nzungszug, der dann Franz nach 11 h�tte abw�hlen k�nnen. Da
das aber nur eine Handvoll Sch�ler betroffen h�tte hatte man sich darauf
geeinigt, dass wir im Anf�ngerfranz nur zu den Klassenarbeiten
Anwesenheitspflicht hatten und 2 Wochen vorher bekanntgegeben wurde, welcher
Stoffumfang dran kommt, damit man noch einmal reinschaut, vors zur
Klassenarbeit geht.
> Ist alles �ber 30 Jahre her, erinnere mich leider nicht mehr exakt.
Ach, die Zeit war doch so sch�n, die vergisst man doch nicht so schnell...
> Gerade im Netz nachgeschaut: 'Mein' TG gibt es nicht mehr und die
> Nachfolgeschule ist wohl doch deutlich anders strukturiert.
Welches wars denn? Ich war in Schwenningen.
Marte
Deshalb wird all das f�r den internationalen Anschlu� ja jetzt auch
abgeschafft. Die gymnasiale Oberstufe wird im Angels�chsischen gern auf
"Colledges" absolviert. Und schon erkennen unsere
hochqualifizierten Bildungsvergleicher im Ausland wieder einen viel
h�heren Anteil an Hochschulabsolventen.
> Jetzt frage ich mich nur warum bei Euch immer ueber PISA Probleme
> lamentiert wird. Das ist doch eine Ausbildung vom feinsten, sozusagen
> echt fuer's Leben.
Es gibt hier noch mehr Figuren mit derartigen Werdeg�ngen :-)
Die 13er Jahresarbeit "Netzteil mit L200 und gefr�ster Leiterplatte"
l�uft hier jetzt im 30. Betriebsjahr...
Butzo
Das habe ich auch nie so ganz verstanden. Da haben sie die High School
hinter sich und muessen dann erst zwei Jahre aufs College bevor sie
studieren koennen.
Aber was mich an Ruedigers Schilderung begeisterte war, dass die in der
Schule offenbar knallhartes Praxiswissen bekamen. Das gab's bei uns
nichtmal an der Uni, entweder man erarbeitete sich das nebenbei selbst
oder man hatte es nicht. Inzwischen merkt man den Effekt immer mehr. In
meinem Fachbereich (analoge Schaltungstechnik) gehen massiv Baby Boomer
in den Ruhestand und inzwischen bollern die Leute hier an die Tuer.
Soweit dass ich im Dezember Kunden auf Maerz vertroesten musste. Das war
vor 2-3 Jahren noch nicht so. Viele von der juengeren Garde schnallen
bei fast allem was ueber eine einfache Opamp-Schaltung rausgeht voll ab.
Bei anstehenden Schaltregler-Design kriegen die oft Ekelgefuehle.
<staun>
Gerade mal nachgeguckt, den L200 gibt es tatsaechlich noch. Allerdings
nur noch von ST und die Plots sehen eindeutig nach auf den Scanner
gelegt aus. Also Methusalem-Klasse :-)
Moin!
>Sch**sse. Fast 50 Jahre her und ich sehe das praktisch als
>Foto vor mir. Inklusive Kinder-Abakus drauf, Standardscherz
>dieser Tage. Andererseits, eine Ahnung, was ich heute in der
^k?
>Kantine gefuttert habe. An so was merkste das Alter.
Ach, das kann auch an der Kantine liegen.
Manches ist es einfach nicht wert, es sich zu merken. :-)
Gru�,
Michael.
>> Die 13er Jahresarbeit "Netzteil mit L200 und gefr�ster
>> Leiterplatte" l�uft hier jetzt im 30. Betriebsjahr...
> Also Methusalem-Klasse :-)
Ja und die ersten 10 St�ck dieses nagelneuen ICs haben wir auf der
Elektronica 1980 aus einem �berdimensionalen Spielautomaten bei SGS
gezogen.
Wer alle Fragen richtig beantwortete bekam einen einget�teten L200 aus
dem Ausgabeschlitz - eine Runde, zwei Runden, drei Runden...
Ich glaube wir haben sogar einen Tag "Sonderurlaub" f�r die
Elektronica rausgehandelt, �bernachtung im Jugendg�stehaus Thalkirchen.
Anstatt die Netzteile aus Transistoren zusammenzunageln wurde
unter dem skeptischen Blick des Lehrk�rpers der L200 eindesigned.
Und da Pertinaxaufbau bl�de war, haben wir die CNC-Fr�se der Schule
etwas zweckentfremdet um Leiterplatten zu fr�sen.
Ein Mitsch�ler hat sich CNC Programmierung mal kurz reingezogen und das
Programm daf�r geschieben.
Nur die unterschiedliche Leiterplattendicke und die sagenhaften 3000
Touren des 2mm Fr�sers machten Probleme.
Wir haben die halbe Jahrgangsstufe damit versorgt und die Abnahme
"Brummspannung, Innenwiderstand" mit bravour bestanden.
Butzo
<snip>
> Also: wo seid ihr mal "h�ngengeblieben"?
Eins meiner famosen Elektronik-"Bastel"-B�cher beschrieb den Transistor
als Stromverst�rker: "ein kleiner Strom von Basis zu Emitter wird zu
einem gro�en Strom zwischen Kollektor und Emitter verst�rkt".
Folgerichtig war meine Schaltung ein Transistor mit einer Solarzelle
zwischen Basis und Emitter und einer Gl�hlampe (f�r die Jungspunde: wie
eine LED, nur mit viel Strom ;) zwischen Kollektor und Emitter. Ich
war damals ziemlich entt�uscht, da� das nicht funktionierte. Hatte
lange auch die selbergebastelte [1] Solarzelle im Verdacht.
[1] einen Selengleichrichter schlachten. Lackschicht von den Scheiben
entfernen. Dann vorsichtig(!) erhitzen und das Zinn von der Selen-
Schicht wischen. Wenns nach Knoblauch riecht, war es zu warm.
XL
angeregt durch den Experimentierkasten-Thread fiel mir wieder eine
Anekdote ein, bei der mich in meiner Kindheit eine Verst�ndnisl�cke
einige Zeit lang von der digitalen Elektronik abgehalten hat.
W�rde mich interessieren, wo ihr Euer Aha-Erlebnis hattet.
Also: wo seid ihr mal "h�ngengeblieben"?
Ich wollte bei meiner M�rklin Eisenbahn die zu Weihnachten geschenkten
Signale installieren, sie funktionierten auch, aber der Zug blieb nicht
stehen. Da mu�ten n�mlich noch die Mittellaschen der Schienen mit kleinen
Pappst�cken isoliert werden. War schwierig heraus zu finden, da ich erst
wenig lesen konnte. Erst nach Wochen konnte ich mal einen Freund fragen,
damals 1958 war dieses Spielzeug halt noch nicht so verbreitet. Aber so hab
ich schon fr�h die Bedeutung des Strom'kreises' zu verstehen gelernt.
ciao Ban
So unterschiedlich sind die Geschm�cker.
Ich w�rde es eher mit Sellerie vergleichen.
MfG
hjs
> Mein Schwung DVM fuer den Werkzeugkoffer hatte $2.99/Stueck gekostet. Da
> ist es nicht so schlimm wenn mal eins weg kommt oder vom Mast faellt.
Da lohnt sich ja das Aufschrauben zum Batteriewechsel kaum noch. ;-)
M.
> Seitdem wei�
> ich, was (Selbst-)Induktion ist :)
>
Erinnert mich an den alten Elktrobastelkasten meines Opa's, der hatte auch
einen Wagnerschen Hammer drin und eine Anleitung f�r einen Elektrisierapparat
(und wir haben an allen Leuten im Haushalt ausprobiert, wer mehr ausgehalten
hat) :-).
M.
Bei mir war das in Friedrichshafen anno '77
> Der alte Professor Piccardhttp://de.wikipedia.org/wiki/Auguste_Piccard
> hat den Shunt zur Messung des Akkustroms im Uboot in dem
> Stil eigenhändig so abgeglichen. War allerdings massiv Metall
> mit Drehspulinstrument parallel.
Die Ilgnersätze, mit denen ich mal in einem Walzwerk zu tun hatte,
hatten als Shunts ein Stück Eisenbahnschiene, das zum Feinabgleich auf
ca. 1/3 des Kopfes angesägt war. Typ vermutlich ein S49 Vorgänger. Die
Anlage war von 1910. :-)
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression.
Jeder echte Wettbewerb ist ruinös. Darum beruht jede funktionierende
Wirtschaft auf Schiebung.
> angeregt durch den Experimentierkasten-Thread fiel mir wieder eine
> Anekdote ein, bei der mich in meiner Kindheit eine Verständnislücke
> einige Zeit lang von der digitalen Elektronik abgehalten hat.
> Würde mich interessieren, wo ihr Euer Aha-Erlebnis hattet.
Oh, ich habe oft weit danebengelegen, und das ist, fürchte ich, noch
immer nicht zuende.
1) Mit Flachbatterie und alter Selbstunterbrecher Klingel
herumgespielt. Netter Funke am Unterbrecherkontakt. Mal sehen, was
passiert, wenn ich dort feinjustiere.
Drangelangt und heftigst einen gezogen bekommen.....Gelernt:
Selbstinduktion tut weh.
2) In Bezug auf Selbsinduktion war ich etwas lernresistent. Mein
erster Aufbau mit einem IC. 555, das Teil schwingt wie beabsichtigt.
Betrieben an einem 12V Autoakku. In einem Signalverfolger kann ich es
hören......stattdessen mal eine Postkapsel angeschlossen......die
Folge, der 555 explodiert spontan.
Dabei habe ich zwei Sachen gelernt:
2a: Sorge immer für eine Strombegrenzung. Insbesondere, wenn die
Quelle so richtig Strom nachschieben kann.
2b: 555 (und natürlich andere Halbleiter) mögen keine nakten
Induktivitäten.
3) Altes Autoradio repariert. Läuft wieder. Getestet mit nur einem
Lautsprecher: Ein Stereo Kanal funktioniert. Jemand kommt herein und
gibt mir ein 5 Markstück. Ich lege es auf den Tisch, spreche noch kurz
mit ihm und teste dann weiter. Jetzt der andere Kanal. Dabei lege ich
das angeschlossene und eingeschaltete Gerät mit der Platinenunterseite
auf das 5 Markstück.....danach war eine Reparatur nicht mehr sinnvoll.
Gelernt: Auch die Umgebung eines Gerätes ist für das Funktionieren
wichtig. Dabei kommt es auf Kleinigkeiten an.
4) Ein Bedienteil mit 1750hz Auswerter, der über ein Relais einen
Lautsprecher
schaltet, für ein FM-Funkgerät gebaut. Lochrasteraufbau. Mit offenem
Gehäuse funktioniert alles.
Deckel auf Gehäuse......das Relais ist immer angezogen. Ich habe einen
ganzen Tag nach der Stelle gesucht, die den Schluss verursacht, der
das Relais anziehen lässt.
Dann viel mir auf, das ich das Relais auch klicken höre, wenn ich den
Deckel aufsetzte, das Gerät aber noch nicht unter Spanung ist.
Im Deckel aber ist der Lautsprecher mit dem Magneten......der bei
Annäherung das Relais zum anziehen bringt.
Gelernt: Auch bei bester Planung gibt es immer Sachen, die ich
übersehe.
Und die können einem heftigst ein Bein stellen. Ich musste den
kompletten mechanischen Aufbau ändern......
> Also: wo seid ihr mal "h�ngengeblieben"?
1. Gleichstrom-Widerstand der Prim�rseite eines Trafos gemessen, und
daraus mit I=U/R die Stromaufnahme bei 220V berechnet, und dann lange
ger�tselt warum das nicht stimmt.
2. Eine rote LED mit Vorwiderstand direkt an Netzspannung.
Merkw�rdigerweise hat die LED hat nicht lange geleuchtet. Obwohl die
Berechnung des Widerstands zweifellos korrekt war. Ich habe einige
Versuche gebraucht, bis mir klar geworden ist woran das liegt.
Michael
> Erinnert mich an den alten Elktrobastelkasten meines Opa's, der hatte auch
> einen Wagnerschen Hammer drin und eine Anleitung f�r einen
> Elektrisierapparat (und wir haben an allen Leuten im Haushalt ausprobiert,
> wer mehr ausgehalten hat) :-).
Wie war "aushalten" definiert? LD50?
--
Uwe Bonnes b...@elektron.ikp.physik.tu-darmstadt.de
Institut fuer Kernphysik Schlossgartenstrasse 9 64289 Darmstadt
--------- Tel. 06151 162516 -------- Fax. 06151 164321 ----------
--
Mit freundlichen Gr��en
Martin Riedel
++ hier lesen - hier antworten ++
Michael Koch schrieb:
> 2. Eine rote LED mit Vorwiderstand direkt an Netzspannung.
> Merkw�rdigerweise hat die LED hat nicht lange geleuchtet. Obwohl die
> Berechnung des Widerstands zweifellos korrekt war. Ich habe einige
> Versuche gebraucht, bis mir klar geworden ist woran das liegt.
>
Hallo
und dann hast Du noch eine Diode in Serie geschaltet um die LED nicht in
Sperrrichtung zu strapazieren?
Bye
> und dann hast Du noch eine Diode in Serie geschaltet um die LED nicht in
> Sperrrichtung zu strapazieren?
nee, als mir die Ursache klar geworden war habe ich es dann gleich
richtig gemacht.
Michael
Als Farbfehlsichtiger habe ich mir die Sache wegen der Farbringe
verkniffen. Das �nderte sich, als billige Digitalmultimeter mit
hochaufl�senden Widerstandsbereichen bezahlbar wurden. Ich erinnere
mich immer noch an den Preis meines ersten, 170 DM bei Conrad, wurde
ein Weihnachtsgeshenk f�r mich iirc im ersten Semester.
Ich habe es immer noch aus Nostalgie, aber seit mir eine Batterie drin
ausgelaufen ist und der Schaltapparat spinnt, sollte ich es entsorgen.
Nᅵmlich einen Kondensator statt des Widerstands benutzt?
SCNR
Ansgar
--
*** Musik! ***
>> [1] einen Selengleichrichter schlachten. Lackschicht von den Scheiben
>> entfernen. Dann vorsichtig(!) erhitzen und das Zinn von der Selen-
>> Schicht wischen. Wenns nach Knoblauch riecht, war es zu warm.
>
> So unterschiedlich sind die Geschmᅵcker.
> Ich wᅵrde es eher mit Sellerie vergleichen.
Drum heiᅵt's ja auch Selenerie.
> Hallo Leute,
>
> angeregt durch den Experimentierkasten-Thread fiel mir wieder eine
> Anekdote ein, bei der mich in meiner Kindheit eine Verstᅵndnislᅵcke
> einige Zeit lang von der digitalen Elektronik abgehalten hat.
> Wᅵrde mich interessieren, wo ihr Euer Aha-Erlebnis hattet.
Naja, Aha-Erlebnis vielleicht weniger; aber ich habe mal eine Vollbrᅵcke
aus Darlingtons zur Ansteuerung eines 12V-Motors gebaut. Hat auch ganz gut
funktioniert, nur haben die "oberen" Transistoren nie richtig
durchgesteuert. Ich habe lange rumgerᅵtselt, wie ich denn die Basis des
jeweils "oberen" Transistors ᅵber die Versorgungsspannung anhebe, wenn ich
keine andere als die vorhandene Versorgung verfᅵgbar habe, um den nicht
nur "so halb" leitend zu bekommen. Damals hatte ich von
Booster-Kondensatoren noch keine Ahnung, und derlei dynamische
Betrachtungen waren fᅵr mich Teufelszeug.
> *Rolf Bombach* wrote on Mon, 10-01-25 20:15:
>> Naja, Poti und Glimmlampe heute.... da ist ein DVM ausm Supermarkt
>> billiger. Verrnckte Zeiten.
>
> Als Farbfehlsichtiger habe ich mir die Sache wegen der Farbringe
> verkniffen. Das ᅵnderte sich, als billige Digitalmultimeter mit
> hochauflᅵsenden Widerstandsbereichen bezahlbar wurden. Ich erinnere
> mich immer noch an den Preis meines ersten, 170 DM bei Conrad, wurde
> ein Weihnachtsgeshenk fᅵr mich iirc im ersten Semester.
>
> Ich habe es immer noch aus Nostalgie, aber seit mir eine Batterie drin
> ausgelaufen ist und der Schaltapparat spinnt, sollte ich es entsorgen.
Woran sich nahtlos der Glaubenskrieg anschlieᅵt: Drucktasten- oder
Drehschalter-DMM?
Ich bin bekennender Verfechter des Drehschalters und muss in der Arbeit
mit Druckschalter-DMMs auskommen... *grmpf*
Die Phase hatte ich auch mal.
Danach kam dann, wieso kann ich bei einem Transistor Emitter und
Collector nicht vertauschen, im Ersatzschaltbild ist es egal und es
funktioniert ja manchmal auch.
Heute baue ich sie richtig ein.
Das letzte war "aha, ein Si570 (~20ᅵ) nimmt bei 12V Schaden, lᅵtet sich
aber auch gleich aus".
Eines der Ersten war der Anfang einer langen Reihe enttᅵuschender
Erkenntnisse: Mit etwa acht Jahren hatte ich das Perpetuum Mobile
erfunden....
Ansonsten gelten die Regeln:
1. Bauteile, die nichts kosten, gehen nicht kaputt.
2. 1.) gilt nicht beim letzten Bauteil seiner Art und am Wochenende
3. Sobald der Distri die Lieferung auf den Weg gebracht hat, fallen
einem die fehlenden Sachen ein.
4. Wenn man versehentlich QFN32 statt TQFP32 bestellt hat, setzt man
sich in die Ecke und schᅵmt sich und bestellt neu. Man ᅵndert nicht
das Layout und denkt "QFN geht doch auch" ;-)
Falk
--
Am 18.6. ist "Bundesweiter Tag des Cholesterins", Butter und Eier kaufen
nicht vergessen!
>>> [1] einen Selengleichrichter schlachten. Lackschicht von den Scheiben
>>> entfernen. Dann vorsichtig(!) erhitzen und das Zinn von der
>>> Selen- Schicht wischen. Wenns nach Knoblauch riecht, war es zu
>>> warm.
>>
>> So unterschiedlich sind die Geschm�cker.
>> Ich w�rde es eher mit Sellerie vergleichen.
>>
> Dies schrub schon ein gewisser Jakubaschk in seinen "Elektronikbastelbuch"
> (1964). ;-))
> Die Herstellung ist mir leider nie gelungen .. ;-(
Haben wir als Kinder am heimischen Gasherd gemacht. Es stank ganz sch�n, hat
aber funktioniert.
Lutz
--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch f�r Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Neu: Ethernetbox jetzt auch im 19 Zoll Geh�use mit 12 Ports f�r Sensoren
> > in meinen fr hen Zeiten fragte ich mich mal wieso zwei gegeneinander in
> > Reihe geschaltete Dioden nicht auch als Transistor fungieren k nnen.
> Die Phase hatte ich auch mal.
Ich auch. :-)
> Danach kam dann, wieso kann ich bei einem Transistor Emitter und
> Collector nicht vertauschen, im Ersatzschaltbild ist es egal und es
> funktioniert ja manchmal auch.
Ich habe ganze Serien von Geräten gesehen, wo Transistoren verkehrt
herum montiert waren. Das funktioniert oft erstaunlich lange.....
Ein anderer Fall sind Transistoren die einfach nur grottige Parameter
haben.
Ist mir vor ein paar Jahren bei der Reparatur des laengstgeregelten
Netzteiles am SEG15d vorgekommen. Eigentlich funktionierte die Stufe,
solange die Last klein war (im Empfang). Schaltete ich auf Sendung,
sackte sie Zusammen, der Sender schaltete sich ab, die Spannung stieg
wieder, der Sender schaltete sich wieder ein, die Spannung brach
wieder zusammen......
Aus einer Fremdspannungsquelle funktionierte alles. Ich dachte zuerst,
das da HF einstreut, aber das Netzteil mit einem Widerstand belastet
brach auch zusammen.
Dann hatte ich erstmal den Trafo in Verdacht.......
Schliesslich baute ich den Endtransistor aus und stellte fesst, das er
eine Stromverstärkung von knapp über 1 (eins) hatte. Aber sonst war er
ok. :-)
Alle Pegel drumherum stimmten, und er wurde auch nicht heiiis.
Da hatte ich einiges.
1) Gro�e Trafos sind teuer und Ringkerntrafos ganz besonders, aber man
k�nnte sich ja einen selber wickeln. 1kg Hantelscheibe genommen und 200
Windungen Kupferlackdraht draufgemacht. War eine Heidenarbeit und
urspr�nglich wollte ich mit nur einer(!) Wicklung testen, da nach meiner
Theorie das dann schon eine Spule sein m�sste und ich somit eine
induktive Last habe, die nur Blindleistung verbraucht und somit die
Sicherung nicht anspringt. Die Sicherung habe ich fuer den Test auch
gleich wegoptimiert, da bei einem so einfachen Versuchsaufbau nichts
schiefgehen kann und zur Not existiert immer noch eine Haussicherung.
Leider konnte ich das Versuchsergebnis nicht sehen, da in dem Moment,
als das Messger�t etwas angezeigt hatte, das Licht ausging. Keinen
Zugang zum Sicherungskasten und Eltern waren nicht daheim.
Heute kenne ich meine Serie von Denkfehlern, und ich werde immer zuerst
die Sicherung einbauen.
2) Kennlinie von Mosfet ausmessen (etwa BUZ11). Drain und Source an 12V
Netzteil angeschlossen und Gate �ber Poti auch an das Netzteil
angeschlossen. Nach meiner Theorie m�sste sich bei einer festen Spannung
am Gate und einer festen Drain-Source Spannung ein fester
Drain-Source Stom einstellen. Man konnte sehr sch�n den Zusammenhang
zwischen Gatespannung und Strom beobachten, aber er blieb bei konstanter
Gatespannung nicht konstant, im Gegenteil, der hat sich immer schneller
ge�ndert. Als ich den Transistor in die Hand nehmen wollte, um nach dem
L�tfehler in dieser einfachen Schaltung zu suchen, haben sich Fall des
Bauteils auf den Tisch s�mtliche L�tverbindungen verabschiedet.
Danach hatte ich eine vage Idee von Temperaturkoeffizient, Verwendung
von K�hlblechen und warum Verst�rker mehr als nur einen Transistor
enthalten.
3) THD-Platine zum Durchmessen gehabt, aber die L�tpunkte der
DIL-Bauteile h�tten den Holztisch verkratzt, also nach einer
nichtleitenden Unterlage gesucht. Anti-ESD-Schaumstoff als perfekte
Unterlage gefunden. Nach l�ngerer Fehlersuche mit total unerkl�rlichen
Ph�nomenen (je nachdem, wo man auf die Platine dr�ckt, geht woanders auf
der Platine eine LED an) hatte ich festgestellt, das
Anti-ESD-Schaumstoff entgegen meiner Theorie leitf�hig ist.
4) Beim Elektronikh�ndler vor Ort eine T�te Dioden f�r die Diodenmatrix
eines Funkger�tes gekauft. Da er nicht soviele Dioden eines Typs da
hatte, hatte ich eine Mischung aus 2 unterschiedlichen Diodentypen, die
�hnlich aussahen. Beide Typen hatten eine Markierung, die man als
Kathodenmarkierung interpretieren konnte. Nach Einbau von ca. 40 Dioden
musste ich diese Ansicht bei einem der Diodentypen revidieren.
Seitdem messe ich bei unbekannten Bauteilen vorher die Polaritaet aus.
Amen! Ist im Auto das gleiche, nicht geht ueber Drehschalter fuer
Heizung, Klimaanlage und so weiter.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
> Stromverstärkung 1. Hm. Da könnten wohl Kollektor und Emitter
> verwechselt worden sein. In dieser Schaltung ist Stromverstärkung 1
> plausibel. Obwohl -- bei Leistungstransistoren (TO3 ...) passiert einem
> so etwas eigentlich nicht.
Ich habs dreimal überprüft, weil ich ähnliches dachte. Vom (kaputten)
Transistor her war es sogar egal....er hatte in beide Richtungen ca.
1.
Als Ersatz hab ich problemlos einen 2N3055 eingesetzt.
Ansgar Strickerschmidt schrieb:
[...]
> Woran sich nahtlos der Glaubenskrieg anschließt: Drucktasten- oder
> Drehschalter-DMM?
Ist doch klar, Drehschalter natürlich. ;-) Ich hatte auch mal eines mit
Drucktasten, aber mit dem habe ich bei einem Stromausfall meinem Vater
zeigen wollen, dass nur die halbe Netzspannung vorhanden ist. War
wirklich so, doch ich musste zum Messen, nach dem Knall, zuerst mal mein
Messgerät auf Spannungsmessung umstecken ;-) Jedenfalls, dieses
Messgerät wurde mir dann ein wenig später bei einer Turnhallendisco
geklaut. Ich habe ihm nicht nachgetrauert...
Schlimm finde ich die aktuellen von Conrad, Reichelt etc., deren
Unterseite gewölbt ist. Ja habe die denn eine Meise? Die Dinger kann man
nirgends kurz hinstellen. <kopfschüttel>
> Ich bin bekennender Verfechter des Drehschalters und muss in der Arbeit
> mit Druckschalter-DMMs auskommen... *grmpf*
>
> Ansgar
>
> --*** Musik! ***
ciao
Marcus
>> Danach kam dann, wieso kann ich bei einem Transistor Emitter und
>> Collector nicht vertauschen, im Ersatzschaltbild ist es egal und es
>> funktioniert ja manchmal auch.
> Ich habe ganze Serien von Ger�ten gesehen, wo Transistoren verkehrt
> herum montiert waren. Das funktioniert oft erstaunlich lange.....
:-)
Ich hatte mal ein Ger�t zu �berarbeiten, da waren auch Transistoren verkehrt
herum eingezeichnet (und in der Serie nat�rlich auch so verbaut). Ich hab
die nat�rlich gleich richtig herum eingezeichnet un mich gewundert, warum
ich den NE555 so schlecht zur�ckgesetzt bekommen habe. An der Stelle ist ein
Reversebetrieb sehr hilfreich.
Marte
> 1) Gro�e Trafos sind teuer und Ringkerntrafos ganz besonders, aber man
> k�nnte sich ja einen selber wickeln. 1kg Hantelscheibe genommen und 200
> Windungen Kupferlackdraht draufgemacht.
Erinnert mich schwer an den Magnetfeldgenerator in der Firma, in der ich
mein Vorpraktikum geleistet hatte. Da kamen Kundenreklamationen, dass die
Sensoren (Wirbelstromprinzip) zu sehr durch externe Magnetfelder gest�rt
wurden. Um dem im Labor auf die Spr�nge zu helfen hat an also einen
kr�ftigen St�rmagnet gebraucht. Also wurde der Jupp an die Drehbank
gestellt, ein ellenlanges und armdickes St�ck Rundstahl eingespannt und eine
gro�e Rolle Lackdraht aufgespult. Ein paar satte Lagen Isolationsfolie
dazwischen, damit man den Pr�gel auch gut anfassen kann... Beim Test hat man
dann mit einem Regel-Spartrafo hochgezogen bis knapp 10 A am
Dreheiseninstrument angezeigt war. Schlagartig hat Jupp den Pr�gel fallen
lassen. Am Boden hat der Stab dann das dampfen angefangen. Und keiner wollte
sich so recht erkl�ren, warum der Stahlkern so schnell heiss geworden ist...
Nein, ich schreib jetzt nicht, welche Firma das war. Offensichtlich kann man
Wirbelstromsensoren konstruieren und mit Erfolg vermarkten, auch wenn man
das Prinzip der Wirbelstr�me gar nicht begriffen hatte (die hatten alle
Topfkerne aus eben jenem Stahl, die hat Jupp extra gedreht) :-)
> hatte ich festgestellt, das Anti-ESD-Schaumstoff entgegen meiner Theorie
> leitf�hig ist.
Ich wollte mal mit einem St�ck solchen leitf�higen Schaumstoffs als
EKG-Elektrodenmaterial experimentieren und hatte mich gewundert, warum ich
partout kein Signal abgreifen konnte, obwohl man mit dem Ohmmeter deutliche
Leitf�higkeit nachweisen konnte... Bis ich bemerkte, dass deren
Leitf�higkeit nur auf der Oberfl�che, nicht aber von einer Seite zur anderen
gegeben war.
> Seitdem messe ich bei unbekannten Bauteilen vorher die Polaritaet aus.
Bei mir war das der Aha-Effekt bei Tanatalkondensatoren. AFAIR werden bei
denen die Pluspole markiert, bei Alubechern der Minuspol. Knallt ordentlich
;-)
Marte
> Amen! Ist im Auto das gleiche, nicht geht ueber Drehschalter fuer Heizung,
> Klimaanlage und so weiter.
och.... einmal 22ᅵ und AUTO drᅵcken, fertig.
Aber ohne Automatik haste recht, da sind mir Drehregler auch
lieber...
CU Ralf
>>Also: wo seid ihr mal "h�ngengeblieben"?
als Azubi wollte ich mal nen Wechselrichter bauen.
Also 12V -> 220V
Passenden Trafo fand ich im Firmenfundus.
Allerdings weigerten sich die FETs von damals
(IRF640), einer Parallelschaltung beizutreten,
obwohl ich mich peinlich genau an den Vorschlag
des Herstellers gehalten habe. Keine Ahnung was
da nicht passte. Einer alleine ging ohne Probleme,
zwei parallel ging auch...in Rauch auf. Pr�gte meinen
Geruchssinn, bis heute. Hab dann bei der Inventur
zwei, damals s�ndhaft teure, IGBT abgegriffen.
Damit lief das Ding dann. Damals hatte ELV auch
einen Wechselrichter im Bauplan.... jeweils 15x
3055 als Endstufe, einen Dreiecksgenerator aus
HEFxxxxx samt Komparator als PWM-Generator
und einer GL�HLAMPE!!!!! als Feedback.
Da hab ich lieber einen echten(tm) PWM-Generator
als Grundlage genommen, vor allem weil der ELV
Schaltplan mehr Haifischflossen statt Dreieck
generiert hat. Mit nem 4093 Rechteck machen und
�ber ein RC-Glied zu ner Haifischflosse vergr�tzen.
Und das mit nem Komparator zur PWM. Hat mich als
Azubi schon grauseln lassen.
Von damals stammt auch meine, bis heute
anhaltende, Abneigung gegen ELV.
Was aber an der Parallelschaltung der IRF nicht
passte...keine Ahnung. Jedenfalls hats nach Datenblatt
nicht funktioniert, hab nie nachgeforscht.
CU Ralf
>>dieser Tage. Andererseits, eine Ahnung, was ich heute in der
> ^k?
>>Kantine gefuttert habe. An so was merkste das Alter.
>
> Ach, das kann auch an der Kantine liegen.
> Manches ist es einfach nicht wert, es sich zu merken. :-)
wieeeeeee?
Ist unser Chefkoch etwa auch bei euch t�tig?
CU Ralf
> [1] einen Selengleichrichter schlachten. Lackschicht von den Scheiben
> entfernen. Dann vorsichtig(!) erhitzen und das Zinn von der Selen-
> Schicht wischen. Wenns nach Knoblauch riecht, war es zu warm.
:-)
Wir haben mal nen 3055 aufges�gt und dann als Fototransistor
verwendet...
CU Ralf
> 2. Eine rote LED mit Vorwiderstand direkt an Netzspannung.
> Merkw�rdigerweise hat die LED hat nicht lange geleuchtet. Obwohl die
> Berechnung des Widerstands zweifellos korrekt war. Ich habe einige
> Versuche gebraucht, bis mir klar geworden ist woran das liegt.
Du wirst lachen...
Unser Ausbilder brachte seinerzeit einen Leuchtr�hrentrafo mit.
6kV bei max. 30mA.
Daran haben wir so einiges angeschlossen...
H�rnerelektroden: bzzzztt...bzzzzzttt.... it`s alive, it's aliiiiiive...
Widerst�nde: bzzwww..PAFF...Rauch...
Folienkondensatoren: bschhchschshchcPOFF....
und ne LED: leuuuuuuuuucht......... ohne POFF!
Die h�tte eigentlich auch hochgehen m�ssen.... der Trafo
schiebt ja Wechselspannung, und 6kV in Sperrichtung...
Mysteri�s...unser Ausbilder war genau so Ratlos wie wir....
CU Ralf
Zu lange Draehte oder Leiterbahnen? Die Dinger sind HF-maessig ganz gut
auf Zack und wenn es erstmal schwingt dann tut es das u.U die ganze
Halbwelle lang. In der naechsten dann wieder, bis nach einigen Sekunden
... zusch ... *POFF*
Man kann im Zweifel Angstwiderstaende oder bei langsamen Sachen auch
Ferritperlen vor die Gates setzen, aber ich tue das fast nie weil es den
Wirkungsgrad verschlechtert.
Vermutlich sind bei Deinem Versuch von damals auch die Radios in der
naeheren Umgebung "ausgegangen" :-)
Marte Schwarz wrote:
>> Seitdem messe ich bei unbekannten Bauteilen vorher die Polaritaet aus.
>
> Bei mir war das der Aha-Effekt bei Tanatalkondensatoren. AFAIR werden bei
> denen die Pluspole markiert, bei Alubechern der Minuspol. Knallt ordentlich
> ;-)
Das mit den Tantals hatte ich auch ^_^. Bis (-)10V ging alles gut, als
ich dann auf 15V aufgedreht hatte, gabs ein Plop mit Freudenfeuerchen
mitten in einem Drahtverhau.
Die Alubechern sind i.A. klar beschriftet, man sollte sich nur daran
halten. Insbesondere halten 25V Typen keine 35V aus. Flog zum Gl�ck weg
von mir, aber erschrocken habe ich mich trotzdem.
> Wir haben mal nen 3055 aufges�gt und dann als Fototransistor
> verwendet...
Ich hab' mal einen 3055 aufges�gt und nach Entfernen der
Glasdurchf�hrungen als Bohrschablone f�r K�hlk�rper benutzt.
Liegt noch in der Schachtel mit den Gewindebohrern. :-)
Wom�glich wird TO-3 wieder modern.
Gerhard
> Bei mir war das der Aha-Effekt bei Tanatalkondensatoren. AFAIR werden bei
> denen die Pluspole markiert, bei Alubechern der Minuspol. Knallt
> ordentlich ;-)
:-)
mir fiel mal auf, dass die gr�nen Tantal orangefarbenen Rauch erzeugten.
Ist aber lange her ;-)
Der Rekord f�r Becherelkos steht bei uns �brigens bei etwa 20 Metern.
Die dicken Dinger sind zum Gl�ck mit Kupferschienen angeschlossen,
sonst w�rden die durch die ganze Halle fliegen ;-)
CU Ralf
Moin!
>Bei mir war das der Aha-Effekt bei Tanatalkondensatoren. AFAIR werden bei
>denen die Pluspole markiert, bei Alubechern der Minuspol. Knallt ordentlich
>;-)
Ja, und gibt fiese kleine Brandb�mbchen, die sich tief in den Teppich
schmelzen.
Aha #2: Auch 10 Jahre alte, v�llig platte Akkus gen�gen bei Verpolung,
Tantal-Elkos in diesen Zustand zu versetzen.
Aha #3: Bevor man einen Akku an die Kontakte ein ge�ffneten,
schnurlosen Telefons h�lt, sollte man besser nochmal einen Blick auf
das Geh�use werfen, wie dort die Ausschnitte f�r Akku und Kontakte
liegen.
Aha #4: Die Telefonplatine dabei in der Hand zu halten und dem
Tantal-Elko damit den Weg zum Teppich zu versperren, kann ziemlich
schmerzhaft sein.
Gru�,
Michael.
Versuchsanstalt für Miniraketen?
--
mfg hdw
> und dann hast Du noch eine Diode in Serie geschaltet um die LED nicht in
> Sperrrichtung zu strapazieren?
Das ist vielleicht nicht 100%-ig seri�s, h�tte aber funktioniert.
Die LED verh�lt sich in Sperrrichtung wie eine Z-Diode. Nur ist
die Kennlinie nicht so steil. Angenommen, die bringt es auf 20V
und der Sperrstrom der Diode w�re 50 �A. Dann setzt die gerade
mal 1 mW um. Das macht die nicht kaputt.
MfG
hjs
Da warst Du also kein Nutzen f�r die Volkswirtschaft.
MfG
hjs
War mal Geheimtipp f�r geringe S�ttigungsspannung.
MfG
hjs
>Der Rekord f�r Becherelkos steht bei uns �brigens bei etwa 20 Metern.
>Die dicken Dinger sind zum Gl�ck mit Kupferschienen angeschlossen,
>sonst w�rden die durch die ganze Halle fliegen ;-)
Mit dicken (Blitz-)Elkos kann man auch die Klingen sauteurer
Seitenschneider nachhaltig miteinander verschwei�en:
Alten Broncolor Blitzgenerator geschenkt bekommen, leider fratze.
Aufgemacht, Bron angerufen, 30 Minuten sp�ter war das Service-Manual
per Fax da mit dem Hinweis, unbedingt zwei Dioden zu tauschen, sollten
Elkos hin sein.
Um letztere zu testen, mussten die Br�ckenschienen ausgel�tet werden.
Schlauer Mensch denkt sich noch "entladen, sonst wirds unangenehm".
Also 100W Gl�hobst zwischen die Schienen geklemmt, nach gef�hlt 5
Minuten war sie dann auch aus und die Restspannung auf gut 15V
gefallen.
"15V? Kann ja nicht sooo viel passieren". "Schlie� es kurz" w�re der
bessere Ansatz gewesen:
Mit dem nagelneuen (und wie erw�hnt sauteuren) Knipex eine Schiene am
ersten Elko gegriffen, L�tkolben dran, Schiene raus. Weiter mit Nummer
2, alles prima.
Just in dem Moment, wo ich die erste 4er-Batterie durch hatte und zu
Elko 5 in der zweiten Gruppe �bergehen wollte, klingelt es
(erw�hnenswert w�re an dieser Stelle, dass die Klingel _laut_ ist).
Vor Schreck habe ich den Seitenschneider fallen lassen, nach Murphy
fiel der nat�rlich genau zwischen die Schienen der restlichen 8 Becher
- fatz *PENG*.
Der Blitz war grell, der Knall so ohrenbet�ubend, dass der Postmann
(der hatte geklingelt) sich instinktiv vor der T�r auf den Boden
geschmissen hatte.
Der Seitenschneider war �brigens final hin, da Klingen vollfl�chig
verschwei�t. Der Generator funktionierte nach Austausch einiger
Kleinigkeiten wieder, danach habe ich solchen Kram immer erst entladen
_und_ kurzgeschlossen...
Nummer 2:
Kunde bringt zwei defekte Aktivboxen rein, Fehler ist schnell
gefunden: Endtransis hin�ber. Neue bestellt (sicherheitshalber mal ein
paar mehr als n�tig, wer wei� wann der das n�chste Mal damit ankommt).
Alte raus, neue rein, eingeschaltet, fatz *PENG*.
Nanu? Wie kann das denn, der Rest tut doch eindwandfrei?
Nochmal einen Satz neue rein, eingeschaltet -> *POFF*
Nach dem Versuch und einem halben Tag gr�beln fiel mir dann irgendwann
auf, dass ich die eine Enstufe durchg�ngig mit den NPNs, die andere
mit den PNPs best�ckt hatte...
Zuendi
--
Signatur abgelaufen!
Die Partyband vom Niederrhein: http://www.stimmtso.net
Bitte Drehschalter mit ungerader Anzahl Stellungen, damit es auch nur
eine einzige 'optische' Aus-Position gibt. BTW: Hat jemand Erfahrungen
mit den 9,6V-NiMH-Akkus in 9V-Block-Form?
Haibe
> Also: wo seid ihr mal "h�ngengeblieben"?
Als ich noch jung war, so etwa acht oder neun Jahre, war ich bei Bekannten
zu Besuch. Deren Sohn war schon etwas �lter und Elektronikbastler. Er hatte
gerade einen Verst�rker offen und ich habe fasziniert hinein geschaut und
gefragt, was das f�r Teile drin sind. "Die farbigen sind Kondensatoren, die
kleinen Blechdinger Transistoren, und die mit den farbigen Ringen sind
Widerst�nde". Darauf meine Anf�ngerfrage: "Wozu Widerst�nde, der soll die
Musik doch lauter und nicht leiser machen?"
Stefan
> Die Alubechern sind i.A. klar beschriftet, man sollte sich nur daran
> halten. Insbesondere halten 25V Typen keine 35V aus. Flog zum Glᅵck weg
> von mir, aber erschrocken habe ich mich trotzdem.
6,3V (richtigrum) an 12V kocht dagegen nur eher gemᅵtlich ab. BTDT.
Ansgar
--
*** Musik! ***
Fᅵr DMMs?
Ja ... warum?
Halten mit einer Ladung lᅵngst nicht so lange wie ein normaler
Alkali-Block, aber geht ansonsten gut.
MfG JRD
>Das habe ich mit einer Netzdrossel aus einem alten R�hrenradio durch.
>War mir v�llig unklar, wie man, nur mit einer Flachbatterie und einer
>solchen Drossel bewaffnet, derart einen "gewischt" bekommen konnte, wo
>die Batterie doch nur 4,5 V hat...
Ich hatte sehr fr�h eine Autoz�ndspule organisiert, und da mit NE555,
BCxxx und BU106 ein feines Weidezaunger�t gezaubert, das mit
entsprechend erh�hter Frequenz b�sartige Funken zu erzeugen vermochte.
Damit konnte man Dinge anz�nden, und die Ozonentwicklung war durchaus
heftig. Induktion war einer der Effekte, den ich von Anfang an sehr
mochte.
Praktisch auch der umgedrehte kleine Trafo, um mit ihm und dem
Eisenbahntrafo paar hundert volt potentialfrei herzubekommen, f�r
Experimente mit Glimmlampen und so. Damals hatte ich meinen Vater zur
Funktion von Transformatoren ausgefragt und schnell den Schlu�
gezogen, da� so ein Ding bidirektional arbeiten m��te...was dann
schnell belegt war.
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
> "Axel Schwenke" <axel.s...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:5ng237-...@xl.homelinux.org...
>
>> [1] einen Selengleichrichter schlachten. Lackschicht von den Scheiben
>> entfernen. Dann vorsichtig(!) erhitzen und das Zinn von der Selen-
>> Schicht wischen. Wenns nach Knoblauch riecht, war es zu warm.
>
> :-)
>
> Wir haben mal nen 3055 aufgesᅵgt und dann als Fototransistor
> verwendet...
Gerᅵchteweise soll man ja derart behandelte DRAM-Bausteine als
Low-End-CCD-Sensoren benutzen kᅵnnen.
Ich stelle mir da nur das Gehᅵuse-ᅵffnen als nicht ganz einfach und
ziemlich "verlustbehaftet" vor.
> Praktisch auch der umgedrehte kleine Trafo, um mit ihm und dem
> Eisenbahntrafo paar hundert volt potentialfrei herzubekommen, fᅵr
> Experimente mit Glimmlampen und so. Damals hatte ich meinen Vater zur
> Funktion von Transformatoren ausgefragt und schnell den Schluᅵ
> gezogen, daᅵ so ein Ding bidirektional arbeiten mᅵᅵte...was dann
> schnell belegt war.
Hab ich auch schon probiert. Ging ganz gut. Nur der Strom im
4V-"Zwischenkreis" war ein wenig hoch.
Erstaunlich.
Ich habe vor ein paar Jahren mal den dritten Quadranten bei
verschiedenen LEDs untersucht und war eigentlich zu dem
Ergebnis gekommen, dass der Gegenstrom nicht schadet, solange
die umgesetzte Leistung klein bleibt.
MfG
hjs
Wo nehmt Ihr denn die Dinger her?
Emmerich ist pleite.
MfG
hjs
Bei 7,2V-Typen zeigen meine diversen Gerᅵte nach wenigen Minuten aus dem
Ladegerᅵt Batteriewarnung an und machen dann noch 2-3 Tage normalen
Einsatz mit; die 8,irgendwas-Typen kommen am nᅵchsten Tag mit der
Warnung und machen nach ~2 Wochen schlapp. Ich weiss, dass ich jetzt
ᅵpfel mit Birnen verleiche aber die 9,6V-Typen haben nur so die halbe
Kapazitᅵt der Zink/Kohle-Typen, WIMRE 150mAh, aber ich hᅵtte schon gerne
eine Batteriewarnung auf die ich mich weningstens grob verlassen kann.
Mein Missverstᅵndnis (um wieder ans Thema zu kommen): Alles was wie eine
Batterie aussieht wird auch so anderthalb Volt haben. In die
Fernbedienung von Funksteckdosen passte wunderbar eine Ladyzelle, ging
aber trotzdem nicht. Der Aufkleber konnte ja auch nicht stimmen, '12V
23A', wozu sollte so eine Fernbedienung 23A brauchen?
Haibe
Die Sache wird deutlich einfacher, wenn man RAMs im Keramikgeh�use
mit aufgel�tetem Blechdeckel nimmt.
XL
MfG JRD
>> Die Sache wird deutlich einfacher, wenn man RAMs im Keramikgeh�use
>> mit aufgel�tetem Blechdeckel nimmt.
> Hei�luft und Pinzette gen�gen:
Sag ich doch
> http://www.embeddedFORTH.de/temp/x.pdf
Du Banause. Einen sch�nen U2164-25 daf�r zu schlachten!
H�tte ja wenigstens ein -45 oder ein S1-Typ sein k�nnen...
XL
Der 2SC2878 ist sogar dafür spezifiziert. (Reverse hFE=150 typ laut
Toshiba-Datenblatt zum Beispiel).
Gruß,
Michael Karcher