wie schon im Betreff genannt bin ich auf der suche nach
einem IC das Kontakte entprellt.
Der MC14490 ist mir bei Reichelt mit 4,20 etwas zu teuer...
Da kann ich ja gleich ein µC nehmen und das ganze in Software machen.
Was gibt es denn noch so für Typen ?
Grüße
Björn
Was genau soll entprellt werden ?
Welche Spannung ?
Welche Leitungslängen?
Sind Taster dran oder Relaiskontakte?
>
> Grüße
> Björn
Andreas
Das macht man heutzutage wirklich mit uC. Oder frueher, wo wir
natuerlich auch zu knickrig waren, so eine Stange Geld zu berappen, mit
Hex Schmitt Trigger, Widerstaenden und Kondensatoren. CD40106 und 74HC14
lassen gruessen ;-)
--
Gruesse, Joerg
Daran kannst du erkennen, das man so was normalerweise nicht braucht,
denn wie viel im IC drin ist spielt beim preis kaum eine Rolle, im uC
ist mehr drin.
> Da kann ich ja gleich ein 湣 nehmen und das ganze in Software machen.
So macht man das meistens, oder legt eben eine Schaltung so aus, das
der Taster prellen darf.
Und wenn man das alles nicht hinbekommt, kann man immer noch wie in der
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
F.29.1. Entprellen von Tastern
beschrieben entprellen.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
> Was genau soll entprellt werden ?
> Welche Spannung ?
> Welche Leitungslängen?
> Sind Taster dran oder Relaiskontakte?
Hallo Andreas,
es sind Kontakte in einem alten Wählscheibentelefon.
Gabelschalter, Erdtaste, Nummernschalterkontakte
Die sollen alle über 5V > 10kOhm nach GND schalten
Leitungslängen nicht mehr als 20cm
Grüße
Björn
> es sind Kontakte in einem alten Wählscheibentelefon.
> Gabelschalter, Erdtaste, Nummernschalterkontakte
> Die sollen alle über 5V > 10kOhm nach GND schalten
Wie Manfred schon schrieb: FAQ.
Daraus:
VCC
|
4k7
| 74HC14
+-100k-+--|>o--
| |
Taster 100n
| |
GND GND
Gruß Dieter
Reicht dazu nicht ein halber 74LS00? 2 NAND-Gatter als R/S-Flipflop
verschaltet und fertig.
Gerrit
> So macht man das meistens, oder legt eben eine Schaltung so aus, das
> der Taster prellen darf.
>
> Und wenn man das alles nicht hinbekommt, kann man immer noch wie in der
> de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
> F.29.1. Entprellen von Tastern
> beschrieben entprellen.
Hallo MaWin
Ich "verheirate" gerade ein altes Wählscheibentelefon mit einer Handy
elektronik, dazwischen ist ein ATMega8 . Eigentlich geht es mir um einen
Zählereingang der Pulse aus der Telefonwählscheibe bekommt...
Den Zählereingang kann ich in Software leider nicht entprellen, die
anderen schon.
Da wirds wohl auf die 74HC14 Lösung hinauslaufen. Und wenn ich den eh
schon in der Schaltung habe kann ich auch gleich die anderen Kontakte
damit entprellen...
Danke
Björn
>> So macht man das meistens, oder legt eben eine Schaltung so aus, das
>> der Taster prellen darf.
>>
>> Und wenn man das alles nicht hinbekommt, kann man immer noch wie in der
>> de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
>> F.29.1. Entprellen von Tastern
>> beschrieben entprellen.
>
>
> Hallo MaWin
> Ich "verheirate" gerade ein altes Wählscheibentelefon mit einer Handy
> elektronik, dazwischen ist ein ATMega8 . Eigentlich geht es mir um einen
> Zählereingang der Pulse aus der Telefonwählscheibe bekommt...
> Den Zählereingang kann ich in Software leider nicht entprellen, die
> anderen schon.
>
Ist denn die Software so langsam? Wuerde mich mal interessieren: Wie
programmierst Du denn so ein Handy? Hatte man angesichts eines Projektes
bei einigen angefragt, ob denn etwas Info und eine Programmschnittstelle
zur Verfuegung gestellt werden koennte. "Nein. Kann man nicht. Wo kaemen
wir hin?"
> Da wirds wohl auf die 74HC14 Lösung hinauslaufen. Und wenn ich den eh
> schon in der Schaltung habe kann ich auch gleich die anderen Kontakte
> damit entprellen...
>
Man muss nur fein aufs Timing aufpassen. Die Pulse kommen ziemlich
schnell hintereinander.
> Ich "verheirate" gerade ein altes Wählscheibentelefon mit einer Handy
> elektronik, dazwischen ist ein ATMega8
Dann musst du nix entprellen, sondern nur die Software geeignet schreiben,
der Wahlpuls wird NICHT vom AtMega in Hardware gezaehlt.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
>
>>Ich "verheirate" gerade ein altes Wählscheibentelefon mit einer Handy
>>elektronik, dazwischen ist ein ATMega8
>
>
> Dann musst du nix entprellen, sondern nur die Software geeignet schreiben,
> der Wahlpuls wird NICHT vom AtMega in Hardware gezaehlt.
>
Zum Beispiel ein Zeitfenster zur Qualifizierung drueberlegen. Nach dem
Motto "Der naechste Pulse kann nur x bis y Millisekunden nach dem
vorherigen kommen. Kommt er vor x, gilt er nicht. Kommt er erst nach y,
dann hat jemand an der Waehlscheibe bei Austrudeln herumgezuppelt.
> Ist denn die Software so langsam? Wuerde mich mal interessieren: Wie
> programmierst Du denn so ein Handy? Hatte man angesichts eines Projektes
> bei einigen angefragt, ob denn etwas Info und eine Programmschnittstelle
> zur Verfuegung gestellt werden koennte. "Nein. Kann man nicht. Wo kaemen
> wir hin?"
Hallo Joerg,
das Problem dabei ist das die Pulse direkt auf den Zähleingang 0 des AVR
gehen.. den Zähler kann ich per Software nicht entprellen.
Ich könnte höchstens mit den Pulsen einen Interrupt auslösen wenn ich
denn noch einen frei hätte, die beiten Externen IRQ vom ATMega8 sind
schon für den Gabelschalter und das Klingelsignal draufgegangen.
Im ganzen ist das eigentlich ein Spassprojekt aus einer Bierlaune heraus
geboren. Ich habe gewettet das ich ein Wählscheibentelefon schnurlos
machen kann und es wird dabei genauso bedient wie eben ein
Wählscheibentelefon... :)
Wie gesagt, die Kontakte vom Wählscheibentelefon gehen alle an den µC
und der µC steuert auch die alte Klingel (Habe die Spule auf 6V
umgewickelt) und ich schalte ein 440Hz Ton auf den HörerLS wenn derselbe
abgehoben ist und noch nicht gewählt wurde.
Die Handyelektronik ist eigentlich ein altes Nokia 6150 vom Schrott, die
Programmiere ich nicht, wegen der fehlenden Information über die
Schnittstelle was du schon erwähnt hast.
Ich adaptiere das Handy ganz rudimentär mit dem Lötkolben:
CD4066 für die Zahlentastatur und den Powerknopf, Klingelsignal konnte
ich direkt abgreifen.
Lautsprecher und Mikrofon sind aus dem Handy in den Hörer gewandert
Die Software für den µC habe ich in Assembler geschrieben.
Das ganze hat schon einen Testlauf erfolgreich bestanden...
Nur das Prellen des Nummernschalters in der Wählscheibe war noch ein
Problem.
Aber das werde ich jetzt einfach mit einem 74HC14 machen.
Grüße
Björn
> Dann musst du nix entprellen, sondern nur die Software geeignet schreiben,
> der Wahlpuls wird NICHT vom AtMega in Hardware gezaehlt.
>
Hallo MaWin,
wie denn sonst ?
Ich schicke die Pulse auf den Eingang T0 (PD4, Pin 8 beim Mega8)
Und der geht nach dem Datenblatt direkt auf den Clockeingang von Timer0
Ich kann da nur wählen ob ich intern Clock mit oder ohne Vorteiler will
oder eben extern clocke...
Hast du einen Vorschlag ?
Grüße
Björn
> Im ganzen ist das eigentlich ein Spassprojekt aus einer Bierlaune heraus
> geboren. Ich habe gewettet das ich ein Wählscheibentelefon schnurlos
> machen kann und es wird dabei genauso bedient wie eben ein
> Wählscheibentelefon... :)
Miß doch einfach die Gesamtzeit, in der das Signal tickert. Je länger,
um so höher die Nummer.
Oder ermittle empirisch die Anzahl der Prelltakte je Ziffer. Wenn die
nicht so gut reproduzierbar sind gibt es lustige Telefonate: "Kenn' ich
nich'". "Oh, die Wählscheibe vom Handy hat wieder mal Wackelkontakt!"
--
Gruß, Raimund
Mein Pfotoalbum <http://www.raimund.in-berlin.de>
Mail ohne Anhang an <Reply-To:> wird gelesen. Im Impressum der Homepage
findet sich immer eine länger gültige Adresse.
Nur wenn man es falsch konstruiert.
> den Zähler kann ich per Software nicht entprellen.
Tja.
> Ich könnte höchstens mit den Pulsen einen Interrupt auslösen
Ebenfalls Fehlkonstruktion
> CD4066 für die Zahlentastatur und den Powerknopf
Ok. Da stoert der HC14 ja nicht mehr.
> Aber das werde ich jetzt einfach mit einem 74HC14 machen.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Na, normaler Porteingang, die Software erfasst die Impulse
und die Impulsanzahl und entprellt dabei.
So wie halt jede Tastenabfrage am uC.
Kein Mensch braucht bei so langsamen Vorgaengen Hardwarezaehler.
> Ok. Da stoert der HC14 ja nicht mehr.
Eben, Wo schon 4 IC sind tut ein fünftes auch nicht mehr weh ;)
Und der kann dann gleich den ganzen Rest mitentprellen...
Gruß
Björn
>
>> Dann musst du nix entprellen, sondern nur die Software geeignet
>> schreiben,
>> der Wahlpuls wird NICHT vom AtMega in Hardware gezaehlt.
>>
>
> wie denn sonst ?
>
> Ich schicke die Pulse auf den Eingang T0 (PD4, Pin 8 beim Mega8)
> Und der geht nach dem Datenblatt direkt auf den Clockeingang von Timer0
>
> Ich kann da nur wählen ob ich intern Clock mit oder ohne Vorteiler will
> oder eben extern clocke...
>
> Hast du einen Vorschlag ?
>
Den ATMega kenne ich nicht, nur MSP430 und 80C51. Eventuell koenntest Du
den Zaehlerstand des Timers beim Eintreffen des naechsten Pulses
feststellen. Wenn der nicht in ein Vorgabefenster passt, war es entweder
ein Preller (zu niedrige Zahl) oder jemand hat den Finger in der
Waehlscheibe gelassen (zu hohe Zahl).
> Den ATMega kenne ich nicht, nur MSP430 und 80C51. Eventuell koenntest Du
> den Zaehlerstand des Timers beim Eintreffen des naechsten Pulses
> feststellen. Wenn der nicht in ein Vorgabefenster passt, war es entweder
> ein Preller (zu niedrige Zahl) oder jemand hat den Finger in der
> Waehlscheibe gelassen (zu hohe Zahl).
>
So eine Wählscheibe hat ja zwei Kontakte:
Einer schließt beim aufziehen und gibt wieder frei wenn die Scheibe
komplett zurückgelaufen ist.
Der andere macht die Pulse
In meinem Programm sieht es zur Zeit so aus das bei Schließen des
ersteren Kontakts der Zähler auf Null zurückgesetzt wird und bei
öffnen der Zählerinhalt ausgewertet und der entsprechende Analogschalter
getoggelt wird.
In der Zeit in der die Wahlscheibe "aktiv" ist wird noch ständig geprüft
ob der Hörer nicht aufgelegt wurde.
Ich könnte die Software so umbauen das die Pulse in der Programmschleife
in der nachgeschaut wird ob der Hörer aufgelegt wurde mitregistriert
werden und dann per Software entprellen.
Aber wie ich schon mit MaWin übereigekommen bin ist bei der Gestaltung
meines 4066-Friedhof ein HC14 oder 40106 schon direkt "oldskool"
und ich kann gleich alle anderen Kontakte mitentprellen.
Spart mir Programmierarbeit und ich kann mehr von den Schubladen voller
Gatterbausteinen abbauen. :)
Gruß
Björn
>
>> Den ATMega kenne ich nicht, nur MSP430 und 80C51. Eventuell koenntest
>> Du den Zaehlerstand des Timers beim Eintreffen des naechsten Pulses
>> feststellen. Wenn der nicht in ein Vorgabefenster passt, war es
>> entweder ein Preller (zu niedrige Zahl) oder jemand hat den Finger in
>> der Waehlscheibe gelassen (zu hohe Zahl).
>>
>
> So eine Wählscheibe hat ja zwei Kontakte:
> Einer schließt beim aufziehen und gibt wieder frei wenn die Scheibe
> komplett zurückgelaufen ist.
> Der andere macht die Pulse
>
Dann sollte Prellen doch kein grosses Problem sein. Man kann ueber den
Zaehlerstand zehn Zeitfenster bilden. So eine Art Filter, damit auch
Unterschiede in der Waehlscheibendrehzahl das nicht
durcheinanderbringen. Man koennte natuerlich auch ein
Wellendigitalfilter mitlaufen lassen, dann waere das echt High-Tech :-)
> In meinem Programm sieht es zur Zeit so aus das bei Schließen des
> ersteren Kontakts der Zähler auf Null zurückgesetzt wird und bei
> öffnen der Zählerinhalt ausgewertet und der entsprechende Analogschalter
> getoggelt wird.
>
> In der Zeit in der die Wahlscheibe "aktiv" ist wird noch ständig geprüft
> ob der Hörer nicht aufgelegt wurde.
>
> Ich könnte die Software so umbauen das die Pulse in der Programmschleife
> in der nachgeschaut wird ob der Hörer aufgelegt wurde mitregistriert
> werden und dann per Software entprellen.
>
> Aber wie ich schon mit MaWin übereigekommen bin ist bei der Gestaltung
> meines 4066-Friedhof ein HC14 oder 40106 schon direkt "oldskool"
> und ich kann gleich alle anderen Kontakte mitentprellen.
> Spart mir Programmierarbeit und ich kann mehr von den Schubladen voller
> Gatterbausteinen abbauen. :)
>
Stimmt. Aber dann ist das doch nicht mehr so sportlich...
Hast du keinen Timerinterrupt mit ~100 HZ laufen?
Dann lass den Zähler aus und werte im Interrupt die Puls-pausenzeiten aus.
Um die Pause zwischen den Pulsen zu erkennen brauchst du sowiso einen Timer.
--
MFG Gernot
Versuchs doch zuerst mal mit 100 nF parallel zum Taster.
Marte
Wo hast Du denn gefragt? Die meisten Händis kann man mit Java programmieren,
Win CE Teile auch mit C++ und Co. Falls Du da mal was konkretes hast: Ein
früherer Kollege macht so was hauptberuflich und selbständig.
Marte
> Die meisten Händis kann man mit Java programmieren,
Stimmt, einmal eintunken und Ruhe wurde programmiert.
CNR, Dieter
> Reicht dazu nicht ein halber 74LS00? 2 NAND-Gatter als R/S-Flipflop
> verschaltet und fertig.
Hallo,
aber nur wenn der Kontakt kein einzelner Schliesser ist sondern ein echter
Umschaltkontakt, zwei PullUp Widerstände braucht man auch noch.
Bye
Das war Nokia. Ja, damals war es etwas konkretes. Waere schoen, wenn Du
mir mal den Kontakt zu Deinem Bekannten per Email schicken koenntest.
Meine kuerzeste Email Adresse ist: jsc (das At Zeichen) ieee.org
Ich weiss nicht, wie gross die Kontakte sind. Bei zuviel C parallel zum
Kontakt koennen die schneller altern, weil das jedesmal ein kleiner
Kurzschluss ist.
>
> Ich weiss nicht, wie gross die Kontakte sind. Bei zuviel C parallel zum
> Kontakt koennen die schneller altern, weil das jedesmal ein kleiner
> Kurzschluss ist.
>
Sieht in etwa so aus:
Sollte schon eine Zeit lang halten, aber ich wuerde trotzdem RC nehmen.
--
Regards, Joerg
>
> Sollte schon eine Zeit lang halten, aber ich wuerde trotzdem RC nehmen.
>
Hallo Joerg,
nehm ich auch... Ich habe mal spasseshalber die Sache mit der
Softwareentprellung getestet: Geht auch gut, aber man darf sich nicht zu
sehr darauf verlassen dass die Pulse regelmäßig kommen, allein eine
andere Wählscheibe hat schon ein anderes Timing.
Aber ich bleibe jetzt trotzdem bei der RC+40106-Entprellung.
Grüße
Bjoern
Kaum.
Gerade das Timing der Waehlscheibe ist knallhart normiert und
wurde damals, als Geiz noch nicht geil war und Telefon noch aus
Deustchland und nicht China stammten, auch sehr gut eingehalten.
Halte dich bei der Decodierung einfach an die Postvorgabe, die
hat das mit Trillionen von Wahlverbindungen ein Jahrhundert lang
problemlos so gemacht.
>Gerade das Timing der Waehlscheibe ist knallhart normiert und
>wurde damals, als Geiz noch nicht geil war und Telefon noch aus
>Deustchland und nicht China stammten, auch sehr gut eingehalten.
Es gab dennoch ordentliche Toleranzen, teilweise verharzte das
untaugliche Öl in den Dingern, und sie wurden langsamer. Das NEtz hat
das dennoch verdaut. Ich hatte Telephone, die für eine Sieben oder
eine Acht so lange gebracuht ahben, wie andere für eine Null.
Joerg meinte:
> programmierst Du denn so ein Handy? Hatte man angesichts eines Projektes
> bei einigen angefragt, ob denn etwas Info und eine Programmschnittstelle
> zur Verfuegung gestellt werden koennte. "Nein. Kann man nicht. Wo kaemen
> wir hin?"
Für solche Dinge verwendet man dann besser die Geräte von z.B. Wavecom.
Habe ich mal mit dem M1306 gemacht, dass kann man einfach per RS232
steuern (AT Befehle ähnlich Modem) und kostet auch noch weniger als ein
Handy ohne Vertrag.
73 de Tom
--
Thomas 'Tom' Malkus, DL7BJ
Locator JO43PC * DL-QRP-AG #1186 * AGCW-DL #2737 * DARC OV I19
>
>>programmierst Du denn so ein Handy? Hatte man angesichts eines Projektes
>>bei einigen angefragt, ob denn etwas Info und eine Programmschnittstelle
>>zur Verfuegung gestellt werden koennte. "Nein. Kann man nicht. Wo kaemen
>>wir hin?"
>
>
> Für solche Dinge verwendet man dann besser die Geräte von z.B. Wavecom.
> Habe ich mal mit dem M1306 gemacht, dass kann man einfach per RS232
> steuern (AT Befehle ähnlich Modem) und kostet auch noch weniger als ein
> Handy ohne Vertrag.
>
Das haette hier nicht funktioniert. Es ging um eine Anwendung, wo die
Kunden ihre bereits vorhandenen Handys benutzt haetten. Doch da man sich
bei den Herstellern offenbar nicht einig war und ausserdem zugeknoepft
war, lief das nicht und wird es leider auf laengere Sicht nicht. Gerade
hier koennten sich Handy Hersteller am Markt profilieren, indem sie den
Kunden erlauben, einfache Applikationen laufen zu lassen, die sie
unterwegs brauchen. Reisekostenbuchhaltung und so. Ich denke mal nicht,
dass deren Marketingleute das je raffen. Wie war das? Was der Bauer
nicht kennt, das isst er nicht.
Welches aktuelle Händi kann kein Java? Allerdings weiss ich gut genug, dass
auch hier die platformunabhängigkeit nicht durchgängig ist.
> Doch da man sich bei den Herstellern offenbar nicht einig war und
> ausserdem zugeknoepft war, lief das nicht und wird es leider auf laengere
> Sicht nicht.
> Kunden erlauben, einfache Applikationen laufen zu lassen, die sie
> unterwegs brauchen. Reisekostenbuchhaltung und so.
Gibt es doch einiges, zumindest im WinCE-Bereich und PalmOS Mich müsste
wundern, wenn nicht eine Java-Applikation auch dabei ist.
Marte
>
>>Das haette hier nicht funktioniert. Es ging um eine Anwendung, wo die
>>Kunden ihre bereits vorhandenen Handys benutzt haetten.
>
>
> Welches aktuelle Händi kann kein Java? Allerdings weiss ich gut genug, dass
> auch hier die platformunabhängigkeit nicht durchgängig ist.
>
Meines (Nokia 2115i) m.W. nicht. Ist aber auch ein recht einfaches Geraet.
>
>>Doch da man sich bei den Herstellern offenbar nicht einig war und
>>ausserdem zugeknoepft war, lief das nicht und wird es leider auf laengere
>>Sicht nicht.
>
>
>>Kunden erlauben, einfache Applikationen laufen zu lassen, die sie
>>unterwegs brauchen. Reisekostenbuchhaltung und so.
>
>
> Gibt es doch einiges, zumindest im WinCE-Bereich und PalmOS Mich müsste
> wundern, wenn nicht eine Java-Applikation auch dabei ist.
>
Schon, aber dafuer muss man auch noch einen PDA mitschleppen oder eine
recht teure und breite Handy/PDA Kombination kaufen.
Ungünstiges Design.
Für den Gabelschalter reicht es ja wohl locker, den Eingang mit 1-2Hz zu
pollen - entweder aus einem sowieso vorhandenen Timerinterrupt, oder (so
vorhanden) aus der Hauptschleife.
Damit kann die Wählscheibe dann einen echten Interrupt auslösen, und man
kann das Ganze robust in Software entprellen und auswerten.
cu
Michael
--
Some people have no respect of age unless it is bottled.
Aktuell meinte ich ;-) OK, minimalistische Händis ausgenommen ;-)
>> Gibt es doch einiges, zumindest im WinCE-Bereich und PalmOS Mich müsste
>> wundern, wenn nicht eine Java-Applikation auch dabei ist.
> Schon, aber dafuer muss man auch noch einen PDA mitschleppen oder eine
> recht teure und breite Handy/PDA Kombination kaufen.
zum einen gibt es jede Menge Händis mit WinCE drauf, ein paar wenige mit
PalmOS (meines z.B.) und Java läuft aus soooo vielen Geräten, zumindest
Spiele und Klingeltöne werden aktiv vermarktet. So heftig, dass man
mitlerweile selbst die widerspenstigen Microsoft-Händis zu Java verholfen
hat.
Marte
Joerg meinte:
>
> Das haette hier nicht funktioniert. Es ging um eine Anwendung, wo die
> Kunden ihre bereits vorhandenen Handys benutzt haetten. Doch da man sich
> bei den Herstellern offenbar nicht einig war und ausserdem zugeknoepft
Okay, dafür geht das natürlich nicht.
> war, lief das nicht und wird es leider auf laengere Sicht nicht. Gerade
> hier koennten sich Handy Hersteller am Markt profilieren, indem sie den
> Kunden erlauben, einfache Applikationen laufen zu lassen, die sie
> unterwegs brauchen. Reisekostenbuchhaltung und so. Ich denke mal nicht,
Na, auf Handies die Java können gibt es doch Möglichkeiten. Ich habe mich
damit noch nicht auseinandergesetzt aber kennst Du:
http://forum.nokia.com/main/resources/technologies/java/index.html ?
Das ist eigentlich eine Seite für die Entwicklung von Applikationen
für Handies (Java und C++).
>>>Welches aktuelle Händi kann kein Java?
>>
>>Meines (Nokia 2115i) m.W. nicht.
>
>
> Aktuell meinte ich ;-) OK, minimalistische Händis ausgenommen ;-)
>
Ist aktuell, gibt es jetzt mit $20 Air Time fuer $19.95 praktisch umsonst:
http://www.virginmobileusa.com/phones/phoneDetail.do?skuId=VM2125
Wenn man minimalistische Geraete ausschliesst, kann man eine breite SW
Anwendung de fakto vergessen.
>
>>>Gibt es doch einiges, zumindest im WinCE-Bereich und PalmOS Mich müsste
>>>wundern, wenn nicht eine Java-Applikation auch dabei ist.
>>
>>Schon, aber dafuer muss man auch noch einen PDA mitschleppen oder eine
>>recht teure und breite Handy/PDA Kombination kaufen.
>
>
> zum einen gibt es jede Menge Händis mit WinCE drauf, ein paar wenige mit
> PalmOS (meines z.B.) und Java läuft aus soooo vielen Geräten, zumindest
> Spiele und Klingeltöne werden aktiv vermarktet. So heftig, dass man
> mitlerweile selbst die widerspenstigen Microsoft-Händis zu Java verholfen
> hat.
>
Ja, Klingeltoene und solche Dinge, die ich eher als "Non-Essentials"
ansehe, kannst Du ueberall bekommen. Aber die Strategen bei diesen
Unternehmen verstehen nicht, dass sie z.B. fuer eine Oeffnung auch
kleinerer Geraete durchaus Nutzerlizenzgebuehren einstreichen koennten.
Oder wie wir hier sagen, "They are leaving money on the table". Das
passiert uns im Medizinberecih normalerweise nicht, da hatten wir uns
mit vielen anderen Unternehmen an einen Tisch gesetzt. Bzw. der Leiter
unserer SW tat das. Heraus kam ein Standard, der den Krankenhaeusern und
Aerzten einen reibungslosen Austausch von Bildmaterial und Diagnosen
ermoeglicht (DICOM). Und zwar weltweit.
>>Das haette hier nicht funktioniert. Es ging um eine Anwendung, wo die
>>Kunden ihre bereits vorhandenen Handys benutzt haetten. Doch da man sich
>>bei den Herstellern offenbar nicht einig war und ausserdem zugeknoepft
>
>
> Okay, dafür geht das natürlich nicht.
>
>
>>war, lief das nicht und wird es leider auf laengere Sicht nicht. Gerade
>>hier koennten sich Handy Hersteller am Markt profilieren, indem sie den
>>Kunden erlauben, einfache Applikationen laufen zu lassen, die sie
>>unterwegs brauchen. Reisekostenbuchhaltung und so. Ich denke mal nicht,
>
>
> Na, auf Handies die Java können gibt es doch Möglichkeiten. Ich habe mich
> damit noch nicht auseinandergesetzt aber kennst Du:
>
> http://forum.nokia.com/main/resources/technologies/java/index.html ?
>
> Das ist eigentlich eine Seite für die Entwicklung von Applikationen
> für Handies (Java und C++).
>
Danke, das ist interessant. Allerdings wurde mir, nachdem ich einige
(hier recht gaengige) Geraete genannt hatte, gesagt, dass es nichts
wuerde. Wenn wir das nur fuer Edel-Handy auf die Beine stellen, gaebe
das finanziell eine Bauchlandung.
Dann sieht Euer Markt erheblich anderst aus als unserer. Hier hat jedes Kid
ein schickes Händi. Minimalisten gibt es kaum. Mein PalmOS-Händi zählt schon
zu den Minimalistischen, weil 1. ist es ein Noname, 2. es hat kein Bluetooth
und 3. Es kann keine MP3 Files abspielen.
> unserer SW tat das. Heraus kam ein Standard, der den Krankenhaeusern und
> Aerzten einen reibungslosen Austausch von Bildmaterial und Diagnosen
> ermoeglicht (DICOM). Und zwar weltweit.
Soweit zur Theorie :-)
Marte
>
>>Wenn man minimalistische Geraete ausschliesst, kann man eine breite SW
>>Anwendung de fakto vergessen.
>
>
> Dann sieht Euer Markt erheblich anderst aus als unserer. Hier hat jedes Kid
> ein schickes Händi. Minimalisten gibt es kaum. Mein PalmOS-Händi zählt schon
> zu den Minimalistischen, weil 1. ist es ein Noname, 2. es hat kein Bluetooth
> und 3. Es kann keine MP3 Files abspielen.
>
Letztens total ueberrascht: Ein hochrangiger Manager eines neuen Kunden
(Grossfirma) hatte das gleiche "Simpel-Handy" wie ich. Er sagte, es sei
viel praktischer.
>
>>unserer SW tat das. Heraus kam ein Standard, der den Krankenhaeusern und
>>Aerzten einen reibungslosen Austausch von Bildmaterial und Diagnosen
>>ermoeglicht (DICOM). Und zwar weltweit.
>
>
> Soweit zur Theorie :-)
>
Fluppt seit Jahren voll in der Praxis. Auch in Europa.
Ich bin kein Softwerker, aber die Leute in der Arbeitsgruppe waren mit dem
DICOM Zeugs gar nicht so glücklich. IMHO war der Standard ziemlich
Lückenhaft. Jedenfalls macht sich da gerade iene Gruppe Wissenschaftler ans
Werk, das zu erweitern, um z.B. nicht nur Bilddaten sondern auch andere
Messdaten, Annotationen... kompatibel zu machen. Es gibt Diaknostik jenseits
der Bildgebung.
Marte
Klar gibt es noch Luecken. Aber der gegenwaertige Stand ist schon ganz
gut. Ich wurde im Dezember gebeten, einen EMI Fall zu untersuchen. Dazu
wurde mir das DICOM Material mit geloeschten Patienten-IDs geschickt.
Befunde und dgl. waren auch dabei, aber das habe ich gleich alles
geloescht. Konnte alles gemuetlich hier am PC ansehen. Nicht
Standbilder, sondern als Film. Ist meist ziemlich gruselig, wenn man
sich mit der Geraetetechnik einigermassen auskennt und weiss, wie ein
Blutgefaess normalerweise aussehen sollte. Hinterher schwor ich mir,
fortan gesunder zu essen...
Hallo Joerg,
Nu ist es Vollbracht: Das Telefon ist fertig und funktioniert ganz
hervorragend.
Sportlich war war dabei die alte Klingel vernünftig ans laufen zu
bekommen... Ich hatte sie erst umgewickelt und dann festgestellt das sie
zu viel Strom zieht (mal von den anderen Störungen ganz abgesehen).
Die Lösung für dieses Problem war letztendlich den Vibrationsmotor aus
dem Handy an den Klöppel der Klingel zu montieren.. DAS macht einen Lärm.
Der ganze Rest ist eigentlich ziemlich Simpel.
Bilder und Pläne habe ich mal hier:
http://www.mikrocontroller.net/topic/65293#new
abgelegt.
Grüße
Bjoern
Hallo Björn,
willst du denn die Wahlpulse per Hardwarezähler auswerten?
Die sind so langsam, dafür wäre mir der Zähler zu schade.
Ich würde in einem festen Zeitraster von z.B. 5 ms Samples nehmen und
Entprellung und Auswertung über eine simple state machine machen. Die
dürfte so klein werden, dass sie problemlos komplett im Interrupt
liegen kann.
Definitionen für Impulswahl (nach 1TR2 Juni 1990):
Impuls 52 - 71 ms
Pause 32 - 46 ms
Verhältnis Impuls : Pause zwischen 1,4:1 bis 1,8 : 1
Toleranz für Ziffer "0": 1000 ms +/- 100 ms
Zwischenwahlzeit (Zeit zwischen dem Ende des letzten Impulses einer
Ziffer und dem Beginn des ersten Impules der nächsten Ziffer): >= 650 ms
Die zulässigen Prellzeiten des Nummernschalterkontaktes dürfen übrigens
nicht größer als 3 ms sein.
Ach ja: "1" = 1 Impuls, "2" = 2 etc. bis "0" = 10 Impulse
Gruß
Stefan
Aus der Erinnerung mal die Implementation in einem (rein
leitungsgespeisten) Kartentelefon, das ich vor gut 15 Jahren entworfen
und implementiert habe:
Timerinterrupt auf 1 ms Raster, zwei verkettete Timer 1ms und 100 ms.
Zusätzlich hing die state machine für die Impulswahl im 1ms-Zweig.
Den Rest konnte man prima in der main loop machen, in der für jedes
Modul eine state machine und ein timer service aufgerufen wurde. Und
das alles auf einem 8032 bei 3,579 MHz...
Was der OP vorhat, sollte problemlos rein in Software gehen,
einschließlich Rufstrom- und Hörtonerzeugung. (Ok, für 440 Hz müßte man
ein etwas krummes Zeitraster nehmen, aber warum nicht.)
Schoen! Jetzt muesste man das Ding bei einer Geschaeftsbesprechung
laessig aus dem Pilotenkoffer heben und waehlen. Davon reden sie dann
noch nach Jahren.
Versuch mal die Kontakte über Optokoppler, bestehend aus einer 6V-Lampe
und Fotodiode zu verbinden. Die Lampenträgheit sollte genügen.
Peter
> Schoen! Jetzt muesste man das Ding bei einer Geschaeftsbesprechung
> laessig aus dem Pilotenkoffer heben und waehlen. Davon reden sie dann
> noch nach Jahren.
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Hallo Joerg,
alleine die dummen Gesichter die ich diese Woche sehen durfte als das
Teil auf meinem Schreibtisch@work stand haben waren die Bastelei mehr
als Wert...
Grüße
Bjoern
>> Schoen! Jetzt muesste man das Ding bei einer Geschaeftsbesprechung
>> laessig aus dem Pilotenkoffer heben und waehlen. Davon reden sie dann
>> noch nach Jahren.
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> alleine die dummen Gesichter die ich diese Woche sehen durfte als das
> Teil auf meinem Schreibtisch@work stand haben waren die Bastelei mehr
> als Wert...
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Nun muesste man das noch in ein Nachkriegstelefon Marke Uralt einbauen.
Habe noch ein belgisches hier, ist aber leider zu schwer zum schicken.
Das Ding koennte auch ein Vorkriegsmodell sein. Voll aus Guss und mit Griff.