Nun ist nach Jahren der Vorrat zu Ende. Ich finde jetzt nun noch
sogenanntes "Chemisch Zinn" oder "Chemisch Silber", das aus einer
hautunfreundlichen, scharfen Flüssigkeit besteht und relativ
unbrauchbar ist. Auch Lötlack ist wesentlich umständlicher zu
handhaben. Daher die Frage: Gibt es das alte Anreibesilber noch
irgendwo?
Ich hatte früher einige Chemiker als Kollegen, die eigentlich mit
Chemikalien relativ locker umgingen (es gab während der Zeit aber nur 3
größere Explosionen). Aber bei dem Zeug waren die ziemlich vorsichtig
und fanden das gar nicht gut, wenn die Flasche irgendwo auf der
Fensterbank stand.
Gruß
Stefan DF9BI
> Du meinst diese weißen Plastikflaschen mit schwarzem Etikett und
> Totenkopf drauf. Hab ich neulich noch auf dem Amateurfunkflohmarkt in
> Bentheim gesehen. Das Zeug enthält wohl Cyanit oder sowas in der Art.
Cyanid! Ja, das ist einfach eine feuchte Mischung von Silbernitrat
und Kaliumcyanid.
> Ich hatte früher einige Chemiker als Kollegen, die eigentlich mit
> Chemikalien relativ locker umgingen (es gab während der Zeit aber nur 3
> größere Explosionen). Aber bei dem Zeug waren die ziemlich vorsichtig
> und fanden das gar nicht gut, wenn die Flasche irgendwo auf der
> Fensterbank stand.
Weicheier! Aber wegen tausender toter Schwiegermütter wird das Zeug
nur noch an Sachkundige abgegeben.;-)
Gruß Dieter
manchmal lagen anschließend auch die Putzlapen im Papierkorb ;-)
>Weicheier! Aber wegen tausender toter Schwiegermütter wird das Zeug
>nur noch an Sachkundige abgegeben.;-)
Also was meine Schwiegernutter angeht: Mit der komme ich gut aus.
Macht mich das jetzt sachkundig? ;-) Und wo wird das Zeugs abgegeben?
in der Apotheke?
> On Mon, 03 Sep 2007 10:16:24 +0200, Dieter Wiedmann
> <dieter....@t-online.de> wrote:
>
> >Weicheier! Aber wegen tausender toter Schwiegermütter wird das Zeug
> >nur noch an Sachkundige abgegeben.;-)
>
> Also was meine Schwiegernutter angeht: Mit der komme ich gut aus.
Ob das wohl so bleibt, wenn sie weiß, wie Du sie nennst?
Fragt sich
Gerd
Weder noch, Goldschmiede- oder Galvanikbedarf. Und es gibt auch
cyanidfreie Anreibeversilberung, die kannst du ohne weiteres kaufen,
z.B. bei Karl Fischer in Pforzheim. Ich hätte gleich den Katalog
raussuchen sollen, und oh Wunder, die sind auch im Web zu erreichen:
http://www.goldschmiedebedarf.de
Gruß Dieter
P.S.: Wenn du größeren Bedarf hättest, gäbs hier auch ein Rezept zum
selber anrühren.
> P.S.: Wenn du größeren Bedarf hättest, gäbs hier auch ein Rezept zum
> selber anrühren.
[x] Send Rezept :-)
Bernd
http://home.arcor.de/sumpfhuhn/Anreibesilber.gif
Stammt aus dem Römpp, 5.Aufl. 1962.
Ausprobiert hab ichs nicht, sollte aber ziemlich genau das gleiche
sein wie das Zeug von Luna.
Gruß Dieter
>Und es gibt auch
>cyanidfreie Anreibeversilberung, die kannst du ohne weiteres kaufen,
>z.B. bei Karl Fischer in Pforzheim. Ich hätte gleich den Katalog
>raussuchen sollen, und oh Wunder, die sind auch im Web zu erreichen:
>
>http://www.goldschmiedebedarf.de
Ah jetzt ja:
http://www.goldschmiedebedarf.de/catalog/product_info.php?products_id=9432
>P.S.: Wenn du größeren Bedarf hättest, gäbs hier auch ein Rezept zum
>selber anrühren.
Wenn das Zeugs oben so effizient ist, wie das alte, dann reicht das
Jahre. Aber rein interessehalber ...
> Wenn das Zeugs oben so effizient ist, wie das alte, dann reicht das
> Jahre.
Kann ich nicht versprechen.
> Aber rein interessehalber ...
Siehe mein Posting von 16:30Uhr.
Gruß Dieter
>http://home.arcor.de/sumpfhuhn/Anreibesilber.gif
Hm..gut..aber gibt es auch dasselbe fuer Gold? Silber laeuft ja ratz
fatz schwarz an.
Olaf
> Hm..gut..aber gibt es auch dasselbe fuer Gold?
Im Prinzip ja, aber Gold direkt auf Kupfer ist Murks. Da muss schon
eine angemessen dicke Sperrschicht (Nickel ist üblich, Silber ginge
auch) dazwischen, und die kriegt man stromlos nicht hin.
> Silber laeuft ja ratz fatz schwarz an.
Zweifellos, lange lagern ist nicht angesagt, zumindest nicht ohne
Schutzlack.
Gruß Dieter
> http://home.arcor.de/sumpfhuhn/Anreibesilber.gif
Ah, prima. Schwarze Finger sind vorprogrammiert :-)
> Stammt aus dem Römpp, 5.Aufl. 1962.
In der Auflage sind ja auch noch so mancherlei nette Silvesterartikel
drin, wnen ich mich recht an die Büchereizeit meiner Jugend erinnere.
Heute stände dem Römpp sofort der mobile-Einsatz-Schäuble vor der Tür.
Bernd, erinnert sich noch lebhaft an die Teil-Evakuation der Schule, als
der Chemielehrer wohl eine _etwas_ zu große Probe Berger-Nebel im
Chemiesaal zündete
>> Silber laeuft ja ratz fatz schwarz an.
>
>Zweifellos, lange lagern ist nicht angesagt, zumindest nicht ohne
>Schutzlack.
Damit hatte ich nie Probleme. Das Anreibesilbers stand Jahre im
Schrank und funzte immer noch. Und auch die behandelten
Kupferleiterbahnen in der Firma spiegeln ohne Nachbehandlung nach
Jahren fast noch wie am ersten Tag. Das mag allerdings auch an dem
dort herrschenden sterilen Klima liegen, zu 99% nur Beton, Stahl und
keine Pflanzen etc.
>> Stammt aus dem Römpp, 5.Aufl. 1962.
>
>
> In der Auflage sind ja auch noch so mancherlei nette Silvesterartikel
> drin, wnen ich mich recht an die Büchereizeit meiner Jugend erinnere.
> Heute stände dem Römpp sofort der mobile-Einsatz-Schäuble vor der Tür.
Allerdings.:-(
> Bernd, erinnert sich noch lebhaft an die Teil-Evakuation der Schule, als
> der Chemielehrer wohl eine _etwas_ zu große Probe Berger-Nebel im
> Chemiesaal zündete
Heute würde wohl ein ganzes Stadtviertel evakuiert. Aber ganz
harmlos ist das Aerosol nun doch nicht.
Gruß Dieter
>>Stammt aus dem Römpp, 5.Aufl. 1962.
>
>
> Welcher? Ich habe hier "Chemische Experimente die gelingen" von
> Römpp/Raaf, 15. Auflage, darin habe ich nur die Versilberung von Glas
> (für einen Spiegel) gefunden, die aber etwas aufwendiger erscheint.
*Der* Römpp ist das Chemielexikon. Römpp hat aber auch einige nette
Bücher für junge und alte Hobbychemiker verfasst. O.g. Buch hab ich
noch in einer Auflage von 1941, ebenso 'Organische Chemie im
Probierglas'.
Gruß Dieter
Bei Conrad gibts so nen Galvanisier-Vergoldungsset. Da müssen die zu
vergoldenden Leiterzüge dann aber alle elektrisch angeschlossen werden.
Die Anreibevergoldung funktioniert mit Quecksilber und ist deshalb
nicht mehr gebräuchlich. Prinzipiell könnte man aber auch Blattgold
auflegen (Leiterzug für Leiterzug ;-).
M.
--
Bitte auf mwn...@pentax.boerde.de antworten.
> Bei Conrad gibts so nen Galvanisier-Vergoldungsset. Da müssen die zu
> vergoldenden Leiterzüge dann aber alle elektrisch angeschlossen werden.
Vergiss das Ding, taugt für Elektronikzwecke allenfalls um bereits
vergoldete Kontakte aufzufrischen, die Sperrschicht darunter muss
noch in Ordnung sein.
> Die Anreibevergoldung funktioniert mit Quecksilber und ist deshalb
> nicht mehr gebräuchlich.
Ähm, das ist Feuervergoldung, echt gesundheitsfördernd.
> Prinzipiell könnte man aber auch Blattgold
> auflegen (Leiterzug für Leiterzug ;-).
Vorher den Kleber nicht vergessen.
Gruß Dieter
>Vergiss das Ding, taugt für Elektronikzwecke allenfalls um bereits
>vergoldete Kontakte aufzufrischen, die Sperrschicht darunter muss
>noch in Ordnung sein.
Ich hab damit so um 1990/1 die Kontakte meiner selbstgebauten
Speicherkarten fuer den HP48 vergoldet. Das funktioniert bis heute
vollkommen problemlos. Ohne vergoldung haben die Karten immer nur
1-2Monate funktioniert und dann gab es Kontaktprobleme.
Olaf
> Ich hab damit so um 1990/1 die Kontakte meiner selbstgebauten
> Speicherkarten fuer den HP48 vergoldet. Das funktioniert bis heute
> vollkommen problemlos. Ohne vergoldung haben die Karten immer nur
> 1-2Monate funktioniert und dann gab es Kontaktprobleme.
Freut mich für dich, ich hab leider schlechte Erfahrungen in der
Hinsicht gemacht. Erst vernickeln und dann vergolden hat aber immer
prima geklappt. Kann aber auch mit daran liegen, dass in einem
Chemielabor öfter mal 'dicke' Luft herrscht.
Gruß Dieter
Was kann denn da eigentlich so passieren? Bröselt es ab, legiert es sich ins
Kupferinnere weg oder führt es zur unheilbaren Kupferpest?
--
Georg Acher, ac...@in.tum.de
http://www.lrr.in.tum.de/~acher
"Oh no, not again !" The bowl of petunias
Also ohne Nickelsperrschicht 'verdunstet' (legiert) es ins Kupfer,
gerade die duenne Schicht des Tampongalvanisierungsverfahrens,
wenn man aber zuerst vernickelt (Nickelelektrolyt gibt es auch
bei Conrad) sind diese Vergoldungen gut geeignet fuer Kontakte,
die selten verwendet werden. Meine selbstgeaetzten PC-Karten
etc. hielten damit so lange, wie die Rechner.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
> "Georg Acher" <ac...@in.tum.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:fbn51b$bbb$1...@news.lrz-muenchen.de...
>>
>> Was kann denn da eigentlich so passieren? Bröselt es ab, legiert
>> es sich ins Kupferinnere weg oder führt es zur unheilbaren
>> Kupferpest?
>>
>
> Also ohne Nickelsperrschicht 'verdunstet' (legiert) es ins Kupfer,
> gerade die duenne Schicht des Tampongalvanisierungsverfahrens,
> wenn man aber zuerst vernickelt (Nickelelektrolyt gibt es auch
> bei Conrad) sind diese Vergoldungen gut geeignet fuer Kontakte,
> die selten verwendet werden. Meine selbstgeaetzten PC-Karten
> etc. hielten damit so lange, wie die Rechner.
Was spricht eigentlich gegen eine reine Nickelschicht? Kontakte sind ja
manchmal auch nur vernickelt. Gibt es da auch nichtleitende
Oxidschichten (so wie irgendwann mal beim Silber)?
>Du meinst diese weißen Plastikflaschen mit schwarzem Etikett und
>Totenkopf drauf. Hab ich neulich noch auf dem Amateurfunkflohmarkt in
>Bentheim gesehen. Das Zeug enthält wohl Cyanit oder sowas in der Art.
Ich habe das Zeugs auch mal in Weinheim gekauft; musste erst eine
Gefahrenbelehrung unterschreiben. In der Flasche ist bestimmt ein
guter Eßlöffel (K, Na)-Cyanid; mit einem ordentlich saurem Kloreiniger kann man
bestimmt seinen Entsafter in eine Gaskammer für 20 Leute verwandeln.
Nachdem das Cyan-Zeugs sogar durch die Haut diffundieren soll und bei
Microstrips der Strom eh nur auf der Seite zur Massefläche fließt, habe
ich für meine selbstgebastelten Platinen lieber SENO-Glanzzinn benutzt
(Vertrieb Conrad u. a.). Das erzeugt optisch und löttechnisch eine
richtig gute Oberfläche.
Die Platinen kommen nach dem Ätzen noch mal vor die Höhensonne
und in den NaOH-Entwickler zum Entfernen des Photolacks.
Die Platinen sind dann sauberer als man es mit Lösungsmitteln oder
dem SENo-Radiergummi hinbekommen könnte (zumindest bei
presensitized Bungard-Material).
Dann werden die Platinen mit Wasser abgespült und ab geht's in die
SENO-Lösung. Es scheint wichtig zu sein, dass etwas von dem weißen
Schlamm auf der Platine liegt.
Gruß, Gerhard
Grüße Peter
> Die Platinen kommen nach dem Ätzen noch mal vor die Höhensonne
> und in den NaOH-Entwickler zum Entfernen des Photolacks.
> Die Platinen sind dann sauberer als man es mit Lösungsmitteln oder
> dem SENo-Radiergummi hinbekommen könnte (zumindest bei
> presensitized Bungard-Material).
Hallo,
was versprichst Du Dir von der Höhensonne vor dem Entschichten?
Bye
> Bernd, erinnert sich noch lebhaft an die Teil-Evakuation der
> Schule, als der Chemielehrer wohl eine _etwas_ zu große Probe
> Berger-Nebel im Chemiesaal zündete
Das erinnert mich an meinen Chemie-Prof. Dessen
Lieblingsanweisung an den Assi bei Versuchen in der Vorlesung
ist "MEHR!", getreu dem Motto "Spaten- nicht Spatelspitzen".
Wolfgang Draxinger
--
E-Mail address works, Jabber: hexa...@jabber.org, ICQ: 134682867
> Das erinnert mich an meinen Chemie-Prof. Dessen
> Lieblingsanweisung an den Assi bei Versuchen in der Vorlesung
> ist "MEHR!", getreu dem Motto "Spaten- nicht Spatelspitzen".
Hehe! :-)
Lustig war auch, als unser Lehrer (Chemie-Leistungskurs) eines
Montagmorgens des Jahres 1979 freudestrahlend in den Chemiesaal kam,
uns über beide Ohren angrinste und meinte: "Guckt mal, was ich am
Wochenende beim Aufräumen des Chemie-Kühlschrankes hier gefunden habe!"
Dann stellte er eine alte Holzkassette hin, in der mehrere alte
Röhrchen mit irgendwelchen Stoffen drin waren. Aufschrift auf dem
Deckel und auf den Röhrchen waren vorhanden und liessen einen erstmal
etwas schaudern: "Fa. Stoltzenberg, Hamburg." und "Weißkreuz",
"Blaukreuz", "Gelbkreuz"...
Eine verblichenes Beiblatt faselte etwas von Proben für den
Chemieunterricht.
Bernd
>
>was versprichst Du Dir von der Höhensonne vor dem Entschichten?
Auf den Leiterbahnen ist ja unbelichtetes Photoresist.
Wenn das nach dem Ätzen auch weg soll, hilft kurze Beleuchtung.
Es sollen wirklich alle Reste runter und normal starker Entwickler
darf ja unbelichtetes Resist "eigentlich" nicht angreifen.
Auf der Unterseite habe ich meist nur Masse, dann lasse ich
bis nach dem Ätzen sogar die Schutzfolie drauf.
Aber für die Glanzverzinnung müssen Folie und Resist natürlich runter.
Origami für HF-Leute:
Bei Conrad hatten/haben sie auch dünnes beschichtetes Messingblech.
Das braucht einen anderen Entwickler, lässt sich aber sonst ganz
normal mit Persulfat ätzen. Damit kann man ganz wunderbar
full-custom Abschirmkammern etc. produzieren, sogar mit
Firmenlogo und Beschriftung.
Die Knickkanten werden etwa bis zur Hälfte durchgeätzt.
Dann kann man den Kasten einfach zusammenfalten
und das dünne Blech verbiegt sich nur an den Soll-Linien.
Sieht mit der Glanzverzinnung und schwarzer Farbe in der Schrift
recht edel aus und dauert keine halbe Stunde.
Die Form des Abschirmbechers malt man auf eine extra Lage beim
Platinenlayout. Dann sind auch die Bohrlöcher für HF-Trimmer
und Aussparungen für Leiterbahnen zwangskorrekt.
Gruß, Gerhard
Viel hilft viel ;-)
Mit einer deutlich stärker konzentrierten NaOH-Lösung geht das ruck-zuck
ohne Belichten ab.
cu
Michael
--
Some people have no respect of age unless it is bottled.
>Mit einer deutlich st?rker konzentrierten NaOH-L?sung geht das ruck-zuck
>ohne Belichten ab.
Und warum nehmt ihr nicht einfach ein Taschentuch mit etwas Aceton
drauf?
Olaf
- Weil der Entwickler und die UV-Lampe schon sowieso schon auf dem Tisch stehen,
- man nicht noch eine Chemikalie braucht oder eine andere Konzentration,
- das NaOH Fettfreiheit garantiert,
- die geläppte Oberfläche der Bungard-Karten schon durch heftiges Rubbeln
mit Küchenkrepp sichtbar leidet
- Papiertuchfusseln und das 1% Rückstand in 99% Aceton nicht akzeptabel sind
wenn es um eine hauchdünne Schicht geht, die nur durch Kontakt-Elektrolyse aufgebracht wird
- das Glanzzinn einfach am besten wird
Gruß, Gerhard
Davon läuft bei mir das Kupfer immer an.
> On Mon, 03 Sep 2007 10:07:03 +0200, Stefan Brröring <stef...@broering.de> wrote:
> ...[snip]...
>
> Die Platinen kommen nach dem Ätzen noch mal vor die Höhensonne
> und in den NaOH-Entwickler zum Entfernen des Photolacks.
> Die Platinen sind dann sauberer als man es mit Lösungsmitteln oder
> dem SENo-Radiergummi hinbekommen könnte (zumindest bei
> presensitized Bungard-Material).
>
> Dann werden die Platinen mit Wasser abgespült und ab geht's in die
> SENO-Lösung. Es scheint wichtig zu sein, dass etwas von dem weißen
> Schlamm auf der Platine liegt.
>
> Gruß, Gerhard
Is doch aber Quatsch was du da tust. Zumindest bei Bungard funktioniert
der Lack hervorragend als Lötlack... bis auf die Stellen, wo der Lack
beim Ätzen Schaden genommen hat.
Roland
--
| /"\ ASCII Ribbon | Email Adresse existiert, wird aber
| \ / Campaign Against | nicht gelesen.
| X HTML In Mail | Private Adresse ist bei Bedarf erhältlich ;-)
| / \ And News |
>Is doch aber Quatsch was du da tust. Zumindest bei Bungard funktioniert
>der Lack hervorragend als Lötlack... bis auf die Stellen, wo der Lack
>beim Ätzen Schaden genommen hat.
Dass man ein TO220 auch so festbraten kann steht außer Frage,
aber bei SO-Flatpacks habe ich schon gerne ein definiertes Flußmittel.
Gruß, Gerhard
>In article <5ootbf...@criseis.ruhr.de>,
>Olaf Kaluza <ol...@criseis.ruhr.de> wrote:
>>
>>Und warum nehmt ihr nicht einfach ein Taschentuch mit etwas Aceton
>>drauf?
>Davon läuft bei mir das Kupfer immer an.
Probiers mal mit ungebrauchten Taschentüchern :-]
SCNR
Saludos Wolfgang
--
Meine 7 Sinne:
Unsinn, Schwachsinn, Blödsinn, Wahnsinn, Stumpfsinn, Irrsinn, Lötzinn.
Wolfgang Allinger Paraguay reply Adresse gesetzt !
VoIP 02173 / 99 39 209 ca. 15h00..21h00 MEZ SKYPE:wolfgang.allinger
>Michael Schwingen <news-11...@discworld.dascon.de> wrote:
Das sollte man nur dann tun, wenn man *nicht* mit HCl/H2O2 geätzt hat...
SCNR, Holger
> On Sat, 08 Sep 2007 14:53:59 +0200, Roland Ertelt <rer...@yahoo.de> wrote:
Der Lack ist ein Flussmittel, aber wenn das nicht reicht dann kann man
die Platinen immer noch mit Alkohol strippen...