Ich habe hier einen Thyristor (KP20A600V). Um ihn endg�ltig als defekt
zu deklarieren brauche ich ein Datenblatt und/oder eure Hilfe.
Zwischen Gate und Katode messe ich etwa 40 Ohm in beide Richtungen. Alle
anderen Kombinationen ergeben einige zig-Megohm.
Das w�rde mich prinzipiell dazu verleiten ihn als defekt zu erkennen.
Aber...
K�nnte es sein dass zwischen Gate und Katode ein Widerstand eingebaut
ist? Ich bilde mir ein, von dieser M�glichkeit einmal gelesen zu haben.
F�r Datenblatt bzw. Kommentare bin ich euch sehr dankbar.
LG, Andreas.
Nachrechnen hilft. Der Thyristor ist lt. Typenkennzeichnung f�r 600 Volt
ausgelegt. Dann hat er einen ohmschen Widerstand von 40 Ohm in beide
Richtungen. Damit verbr�t er an 600 Volt, egal wie herum gepolt er auch
immer sein mag, satte 9 kW an Wirkleistung. Solch ein Bauteil willst du
also ernsthaft betreiben? Am besten noch auf eine Platine l�ten? Und einen
Prozessork�hler dazu, damit das Ding nicht zu hei� wird? Bitte immer an die
Hausratsversicherung denken!
Holger
Holger Bruns schrieb:
> Der Thyristor ist lt. Typenkennzeichnung f�r 600 Volt
> ausgelegt.
Zwischen _Gate_ und Katode?
Gru�, Wolfgang
> Hallo,
>
> Holger Bruns schrieb:
>> Der Thyristor ist lt. Typenkennzeichnung f�r 600 Volt
>> ausgelegt.
>
> Zwischen _Gate_ und Katode?
Pardon. Das habe ich �berlesen. Aber mal eben nachmessen: Der Wert kommt
sogar hin.
Holger
W�re zwar ungew�hnlich, aber ausschlie�en kann man es nicht. Trotzdem
sollte eine Asymmetrie der G-K Strecke gegeben sein. Wie genau hast
du die 40 Ohm denn gemessen? Schick doch einfach mal 100mA in jeder
Richtung durch. In Durchla�richtung sollte die Spannung nicht �ber
1V kommen, in der Gegenrichtung sollten es 4V sein. Wenn ja, dann
K�nnte da ein 40 Ohm Widerling drin sein...
Symmetrisch 40 Ohm w�re "defekt"
XL
Danke, Andreas.
Axel Schwenke schrieb:
> Andreas Aigner <aigner....@aon.at> wrote:
>> Ich habe hier einen Thyristor (KP20A600V). Um ihn endgᅵltig als defekt
>> zu deklarieren brauche ich ein Datenblatt und/oder eure Hilfe.
>>
>> Zwischen Gate und Katode messe ich etwa 40 Ohm in beide Richtungen. Alle
>> anderen Kombinationen ergeben einige zig-Megohm.
>>
>> Das wᅵrde mich prinzipiell dazu verleiten ihn als defekt zu erkennen.
>> Aber...
>>
>> Kᅵnnte es sein dass zwischen Gate und Katode ein Widerstand eingebaut
>> ist? Ich bilde mir ein, von dieser Mᅵglichkeit einmal gelesen zu haben.
>
> Wᅵre zwar ungewᅵhnlich, aber ausschlieᅵen kann man es nicht. Trotzdem
> sollte eine Asymmetrie der G-K Strecke gegeben sein. Wie genau hast
> du die 40 Ohm denn gemessen? Schick doch einfach mal 100mA in jeder
> Richtung durch. In Durchlaᅵrichtung sollte die Spannung nicht ᅵber
> 1V kommen, in der Gegenrichtung sollten es 4V sein. Wenn ja, dann
> Kᅵnnte da ein 40 Ohm Widerling drin sein...
>
> Symmetrisch 40 Ohm wᅵre "defekt"
>
>
> XL
> Super dein Hinweis. Der hat geholfen. Ich habe bei 100mA in einer
> Richtung etwa 4V und in der anderen Richtung knapp 1V.
ausserdem kannst du einfach testen, ob das Ding grundsᅵtzlich arbeitet.
Kleine Lampe 12V in Reihe mit Anode an 12V DC, Kathode an Masse und dann
schalten mit ein paar V am Gate.
Waldemar
9 zu 1, dass der noch funktioniert :-)
lg Leo..