On 11.01.16 14.04, Peter Heitzer wrote:
> Für Opampschaltungen mit symmetrischer Versorgung hätte ich gerne ein einstellbares
> Netzteil mit max. 100-200 mA Ausgangsstrom.
Das werden aber nicht viele OPs.
> Vorhanden ist ein Trafo mit zwei
> getrennten 20V Wicklungen gleicher Leistung.
Gibt ohne Last je nach Trafobauart bis über 30V. Eher etwas viel.
> Ich möchte die symmetrische Spannung mit nur einem Poti einstellen können, wobei
> der Betrag der Versorgungsspannungen um 5% abweichen darf.
5% vom Sollwert - das wird lustig mit einem Standard-Poti.
5% relativ - dann nimm Metallfilm-Widerstände mit 1%.
Aber brauchst Du wirklich eine regelbare Spannung? Oder reichen 5V, 8V,
10V, 15V? Wenn ja, schnalle ein paar 78xx/79xx hintereinander und ein
Schalter und Du bist fertig. Da dann nicht einer alles verheizen muss,
bekommst Du auch keine Probleme mit der Verlustleistung. Wenn Du es noch
besser verteilen willst, hänge noch einen einen Transistor mit Z-Diode
fürs Grobe davor.
> Ein normaler LM317 bzw. LM337 lässt sich ja mit auch mit einer Spannung am ADJ Eingang
> einstellen. Es würde also reichen, z.B. aus der positiven Ausgangsspannung eine
> betragsmässig um 1.25V (interne Referenz) kleinere Spannung abzuleiten und dem
> ADJ-Pins des Negativreglers zuzuführen.
Das wird nix genaues.
> Ich hätte auch noch ein paar Leistungsopamps (Toshiba TA8449P AFAIR) herumliegen.
> Könnte ich die anstelle der Spannungsregler verwenden, solange ich innerhalb des
> Aussteuerungsbereichs bleibe? Betragsmässig wären bei +/- 15V Versorgung zwar nur
> max. 12-13V Ausgansspannung möglich, aber das wäre noch tolerierbar.
Das mit der Verlustleistung hatten wir ja schon.
2 DC-gekoppelte Audioendstufen mit entsprechendem Widerstandsnetzwerk
zur Ansteuerung wäre noch ein Plan.
Marcel