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Monitor reparieren

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Franz Hoffmann

unread,
Feb 17, 2012, 12:08:09 PM2/17/12
to
Hallo!

Ich habe einen defekten Monitor (Samsung) zum reparieren bekommen. Der
Standard-Fehler bei diesen Monitoren ist wohl, daß die Elkos auf der
Netzteilplatine den Geist aufgeben. Hier waren auch drei Elkos
aufgebläht, die habe ich ausgetauscht. Aber der Monitor geht immer noch
nicht.

Ich habe am Netzteil gemessen: es kommen im Leerlauf stabile 15,7V raus.
Laut Aufdruck sollten es aber 13,5V sein.

Ich habe keine Erfahrung mit solcher Elektronik. Ist diese Abweichung
normal, oder möglicherweise der Grund warum es nicht geht?
Wenn nicht normal, was könnte die Ursache sein?

Franz

Helmut Wabnig

unread,
Feb 17, 2012, 12:12:26 PM2/17/12
to
Alle Kondensatoren (Elkos) tauschen,
können hin sein auch wenn nicht so leicht zu sehen.
Sind eh nur 7 oder so.
Bei meinem Samsung gings dann.

w.

Siegfrid Breuer

unread,
Feb 17, 2012, 12:33:00 PM2/17/12
to
FranzH...@web.de (Franz Hoffmann) schrieb:

> Ich habe einen defekten Monitor (Samsung) zum reparieren bekommen.
> Der Standard-Fehler bei diesen Monitoren ist wohl, daß die Elkos auf
> der Netzteilplatine den Geist aufgeben.

Nicht, daß ich hilfreich sein könnte, aber wie äußerte sich denn der
Fehler? Das mit den Elkos hatte ich auch ergoogelt, denn ich hab hier
einen 244T, der kürzlich nicht mehr aus dem Standby aufwachen wollte.
Nach Strom-aus/ein blinkte dann die LED im Einschalter. aber nicht wie
im Standby, sondern irgendwie 'aufgeregter'.

Sigi
--
Nicht darauf kommt es an, dass ich etwas anderes meine, als der andere,
sondern darauf, dass der andere das Richtige aus Eigenem finden wird,
wenn ich etwas dazu beitrage. [Rudolf Steiner]
--> deutsche Uebersetzung links vom @ : email wird regelmäßig gelesen <--

Gerald Oppen

unread,
Feb 17, 2012, 5:12:20 PM2/17/12
to
Bei meinem 181T war es eine kalte Lötstelle so dass die
Hintergrundbeleuchtung nicht mehr ging.
Dass ein Bild da war konnte man nur unter bestimmtem Lichteinfall sehen,
auf den ersten Blick ging er einfach nur überhaupt nicht...


Gerald

Franz Hoffmann

unread,
Feb 18, 2012, 6:05:24 AM2/18/12
to
Am Fri, 17 Feb 2012 18:33:00 +0100 schrieb Siegfrid Breuer:

> Nicht, daß ich hilfreich sein könnte, aber wie äußerte sich denn der
> Fehler?

Seit ich ihn bekam lässt er sich überhaupt nicht mehr einschalten, die
LED am Einschaltknopf leuchtet gar nicht.

> Das mit den Elkos hatte ich auch ergoogelt, denn ich hab hier
> einen 244T, der kürzlich nicht mehr aus dem Standby aufwachen wollte.

Ich finde es erschreckend, wie viele Treffer Google da findet.

Aber in den meisten Fällen scheint nach dem Tausch der Kondensatoren
alles wieder zu gehen - nur bei mir nicht. Deswegen frage ich mich ja, ob
es bei mir wirklich an der Netzteilplatine liegen kann

Franz

Franz Hoffmann

unread,
Feb 18, 2012, 6:09:35 AM2/18/12
to
Am Fri, 17 Feb 2012 18:12:26 +0100 schrieb Helmut Wabnig:

> Alle Kondensatoren (Elkos) tauschen,
> können hin sein auch wenn nicht so leicht zu sehen. Sind eh nur 7 oder
> so.

Ich habe jetzt alle 8 Elkos getauscht (außer dem großen 100uF auf der
230V-Seite).

> Bei meinem Samsung gings dann.

Bei mir leider nicht. Es kommen immer noch 15,7 V aus dem 13,5V-Pin (und
alle 2ms ein Peak von 50mV, wenn der Regler regelt).

Franz

Heinz Schmitz

unread,
Feb 18, 2012, 7:05:09 AM2/18/12
to
Franz Hoffmann wrote:

>Hier waren auch drei Elkos
>aufgebläht, die habe ich ausgetauscht. Aber der Monitor geht immer noch
>nicht.

Bei manchen dieser Geräte werden Microfuses eingesetzt - die sind ggf
durch, aber man sieht es ihnen nicht an. Auch Sicherungs-Widerstände
sind gelegentlich zu finden.
Man muß also prüfen, ob die Spannungen vom Netzteil wirklich bei den
Verbrauchern ankommen.

Grüße,
H.


Mark Ise

unread,
Feb 18, 2012, 9:19:01 AM2/18/12
to
Franz Hoffmann schrieb am 17.02.2012 18:08:
> Hallo!
>
> Ich habe einen defekten Monitor (Samsung) zum reparieren bekommen. Der
> Standard-Fehler bei diesen Monitoren ist wohl, daß die Elkos auf der
> Netzteilplatine den Geist aufgeben. Hier waren auch drei Elkos
> aufgebläht, die habe ich ausgetauscht. Aber der Monitor geht immer noch
> nicht.

Bei meinem 191T war Wasser beim Reinigen hinter den Rahmen auf die
Platine gelaufen, auf denen die Mikroschalter für die Bedienung liegen.
Da ist dann was korrodiert. Zuerst hat es kurz Aussetzer gegeben und
später ist er gar nicht mehr angegangen.

Wegen des Alters und der elends kleinen Teile, und weil ich nicht
wusste, ob in der Zwischenzeit noch mehr kaputt gegangen ist, habe ich
nicht mehr versucht ihn zu reparieren.

Vielleicht kannst du bei deinem Gerät an der Stelle auch etwas erkennen.

--
Mark

Daniel Neugebauer

unread,
Feb 18, 2012, 9:23:06 PM2/18/12
to
On 02/17/2012 06:08 PM, Franz Hoffmann wrote:
> Ich habe einen defekten Monitor (Samsung) zum reparieren bekommen. Der
> Standard-Fehler bei diesen Monitoren ist wohl, daß die Elkos auf der
> Netzteilplatine den Geist aufgeben.

Mein zum Jahreswechsel ausgestiegener 245B plus wartet noch auf seinen
Reparaturversuch (vermutlich heute/morgen); hab sowas noch nie gemacht
und musste erstmal abklären ob meine Überlegungen zum sicheren Basteln
an Netzteilen (Stichwort: Entladen von Kondensatoren) korrekt sind. (bin
leider reiner Theoretiker)

Darf man fragen, welches Modell das bei Dir ist und welcher Fehler bei
"Deinem" Monitor auftrat?

Meinem ist die Hintergrundbeleuchtung endgültig ausgefallen (eben der
Standardfehler...), nachdem sich diese noch 2 Wochen lang mit etwas
Glück und mehrminütigem Abschalten wieder zum Leuchten bewegen ließ.
Laut Power-LED war der Monitor nicht im Standby sondern richtig an. Der
Fehler hat sich gesteigert und trat immer kurz nach einem "Kaltstart"
auf; sobald der Monitor längere Zeit lief, blieb er stabil.

Neben den Kondensatoren könnten es laut Google wohl noch die
Wechselrichter sein. Ich hoffe mal, dass ich mit Glück und Google den
Fehler vielleicht beseitigen kann; wäre mir lieber als ein ansonsten
einwandfreies Gerät auf den Müll zu tragen. Mangels praktischen
Fachkenntnissen wird das aber vermutlich Stochern im Nebel (ich studiere
Technische Informatik, da ist zwar Elektrotechnik mit drin, allerdings
nur als staubtrockene Theorie - ist halt nicht "Elektronik"...).

Der Notkauf-Monitor wurde dann leider mangels Alternativen ein weiterer
Samsung aus einer gleichaltrigen Modellreihe (2443) und wird vermutlich
irgendwann mit dem gleichen Fehler ins Gras beißen. (Wollte bei
1920x1200 bleiben, viel Auswahl gibts da nicht mehr. Hätte lieber LED
genommen, das entsprechende Modell ist allerdings laut diverser Kritiken
sehr ungleichmäßig ausgeleuchtet.)

Gruß,
Daniel

Dieter Wiedmann

unread,
Feb 19, 2012, 2:20:26 AM2/19/12
to
Am 19.02.2012 03:23, schrieb Daniel Neugebauer:

> Fehler hat sich gesteigert und trat immer kurz nach einem "Kaltstart"
> auf; sobald der Monitor längere Zeit lief, blieb er stabil.

Ja, das sind ziemlich sicher auch ein paar trockene Elkos.


Gruß Dieter

Franz Hoffmann

unread,
Feb 19, 2012, 4:55:22 AM2/19/12
to
Am Sat, 18 Feb 2012 13:05:09 +0100 schrieb Heinz Schmitz:

> Man muß also prüfen, ob die Spannungen vom Netzteil wirklich bei den
> Verbrauchern ankommen.

Und wie macht man das am geschicktesten?

Beispiel: Nachdem der Monitor sich nicht mehr einschalten lässt, habe ich
den Einschaltknopf und die Power-LED durchgemessen. Beides funktioniert.
Aber der Einschaltknopf hängt an einer kleinen Platine, die sieben andere
Tasten enthält, und von der nur vier Drähte weggehen. Und da komme ich
nicht weiter.

Franz

Franz Hoffmann

unread,
Feb 19, 2012, 5:10:28 AM2/19/12
to
Am Sun, 19 Feb 2012 03:23:06 +0100 schrieb Daniel Neugebauer:

> Mein zum Jahreswechsel ausgestiegener 245B plus wartet noch auf seinen
> Reparaturversuch (vermutlich heute/morgen); hab sowas noch nie gemacht
> und musste erstmal abklären ob meine Überlegungen zum sicheren Basteln
> an Netzteilen (Stichwort: Entladen von Kondensatoren) korrekt sind. (bin
> leider reiner Theoretiker)

Die kleinen Kondensatoren sind alle 25V- oder 50V-Typen auf der
Niederspannungsseite, also sollte da keine gefährliche Spannung drin
sein. Bei dem einen großen Kondensator auf der Hochspannungsseite habe
ich aber auch nachgemessen, bevor ich ihn angefasst habe. Scheint sich
aber sehr schnell zu entladen.

> Darf man fragen, welches Modell das bei Dir ist und welcher Fehler bei
> "Deinem" Monitor auftrat?

Syncmaster 226BW, laut Aufdruck aus dem Jahr 2007.
Als ich ihn bekam ließ er sich gar nicht mehr einschalten. Davor soll es
immer länger gedauert haben...

> Neben den Kondensatoren könnten es laut Google wohl noch die
> Wechselrichter sein. Ich hoffe mal, dass ich mit Glück und Google den
> Fehler vielleicht beseitigen kann;

Mich würde interessieren, falls Du das messen kannst, welche Spannung das
Netzteil ausgibt.

> Der Notkauf-Monitor wurde dann leider mangels Alternativen ein weiterer
> Samsung aus einer gleichaltrigen Modellreihe (2443) und wird vermutlich
> irgendwann mit dem gleichen Fehler ins Gras beißen.

Mein nächster Monitor wird definitiv kein Samsung. Ich muß zwar zugeben
daß er innen schon sauber und ordentlich gemacht aussieht, aber daß die
Monitore nach wenigen Jahren reihenweise ausfallen, sowas darf einfach
nicht passieren.

Franz

Matthias Olescher

unread,
Feb 19, 2012, 5:16:01 AM2/19/12
to
Am 19.02.2012 03:23, schrieb Daniel Neugebauer:
> On 02/17/2012 06:08 PM, Franz Hoffmann wrote:

> Meinem ist die Hintergrundbeleuchtung endgültig ausgefallen (eben der
> Standardfehler...), nachdem sich diese noch 2 Wochen lang mit etwas
> Glück und mehrminütigem Abschalten wieder zum Leuchten bewegen ließ.
> Laut Power-LED war der Monitor nicht im Standby sondern richtig an. Der
> Fehler hat sich gesteigert und trat immer kurz nach einem "Kaltstart"
> auf; sobald der Monitor längere Zeit lief, blieb er stabil.

ich verweise mal auf

http://www-user.tu-chemnitz.de/~heha/bastelecke/Rund%20um%20den%20PC/MR122T/

und

http://www-user.tu-chemnitz.de/~heha/bastelecke/Monitor%20reparieren/

Matthias

Heinz Schmitz

unread,
Feb 19, 2012, 6:11:33 AM2/19/12
to
Franz Hoffmann wrote:

>> Man muß also prüfen, ob die Spannungen vom Netzteil wirklich bei den
>> Verbrauchern ankommen.

>Und wie macht man das am geschicktesten?

Man besorgt sich das Service Manual und arbeitet den Schaltplan ab.
Google bringt unter <Syncmaster 226BW schematic> ungefähr 184.000
Ergebnisse.
Unter
http://aldiarman.blogspot.com/2011/01/samsung-syncmaster-206bw-service-manual.html
scheint man das Ding (ca 3,x MB) komplett downloaden zu können
(für 206BW, soll aber auch für 226BW anwendbar sein).

Mitunter bringt auch die spezielle Suche nach dem Problem, oder
allgemein <"Syncmaster 226BW" problem> schon Hinweise, denn
selten ist man nicht der Einzige, der das Problem hat.

Grüße,
H.



Arnim Eisenblaetter

unread,
Feb 19, 2012, 7:58:10 AM2/19/12
to
Am 19.02.2012 03:23, schrieb Daniel Neugebauer:
> On 02/17/2012 06:08 PM, Franz Hoffmann wrote:
>> Ich habe einen defekten Monitor (Samsung) zum reparieren bekommen. Der
>> Standard-Fehler bei diesen Monitoren ist wohl, daß die Elkos auf der
>> Netzteilplatine den Geist aufgeben.
>
> Mein zum Jahreswechsel ausgestiegener 245B plus wartet noch auf seinen
> Reparaturversuch (vermutlich heute/morgen); hab sowas noch nie gemacht
> und musste erstmal abklären ob meine Überlegungen zum sicheren Basteln
> an Netzteilen (Stichwort: Entladen von Kondensatoren) korrekt sind. (bin
> leider reiner Theoretiker)

Überleg' nicht lange, miss nach. In den allermeisten
PC/Monitor/sonstigen Schaltnetzteilen, die mir unter den Lötkolben
gekommen sind, war(en) der(die) Primärelko(s) in weniger als 30 Sek. auf
ungefährliche Spannungen runter. Ungefährlich im Sinne von 'tut nicht
mehr weh, ist nicht mehr Lebensgefährlich'. Zum 'Teile durch Restladung
bei ungeschicktem hantieren zerstören' reicht es manchmal trotzdem noch ;-)

Aber wie immer: Netzspannung ist kein Kindergeburtstag!

> Meinem ist die Hintergrundbeleuchtung endgültig ausgefallen (eben der
> Standardfehler...), nachdem sich diese noch 2 Wochen lang mit etwas
> Glück und mehrminütigem Abschalten wieder zum Leuchten bewegen ließ.
> Laut Power-LED war der Monitor nicht im Standby sondern richtig an. Der
> Fehler hat sich gesteigert und trat immer kurz nach einem "Kaltstart"
> auf; sobald der Monitor längere Zeit lief, blieb er stabil.

In dieser Reihenfolge:
Spannungsversorgung Netzteilseitig, Spanungsversorgung Inverterseitig
(manchmal auf einer Platine, meistens trotzdem entkoppelt), Inverter
defekt, Röhren defekt, Kabelverbindungen an den Röhrenenden abgelötet
oder in Auflösung begriffen. Letzteres kündugt sich gemeinhin aber durch
Britzelgeräusche und ggf. Geruchsentwicklung an.

HTH,
Arnim

Klaus Butzmann

unread,
Feb 19, 2012, 12:55:49 PM2/19/12
to
Am 19.02.2012 11:10, schrieb Franz Hoffmann:
> daß die Monitore nach wenigen Jahren reihenweise ausfallen, sowas
> darf einfach nicht passieren.
Doch, dann ists eine betriebswirtschaftlich optimale Konstruktion, kurz
nach Ablauf der gesetzlichen Gewährleistung wird ein Neukauf erforderlich.
Bei Waschmaschinen und Geschirrspülern geht die Strategie in eine andere
Richtung:
Aus Wasser-/Energiespargründen wird die Laufzeit mittlerweile so lang,
dass die vierköpfige Durchschnittsfamilie jeweils zwei Geräte im
Haushalt benötigt.



Butzo


Ewald Pfau

unread,
Feb 19, 2012, 1:49:35 PM2/19/12
to
Klaus Butzmann <k.butzmann.deletethis.@butzo.de>:
> Am 19.02.2012 11:10, schrieb Franz Hoffmann:

>> daß die Monitore nach wenigen Jahren reihenweise ausfallen, sowas darf
>> einfach nicht passieren.

> Doch, dann ists eine betriebswirtschaftlich optimale Konstruktion, kurz
> nach Ablauf der gesetzlichen Gewährleistung wird ein Neukauf erforderlich.

Von ähnlich denen einer, von denen hier die Rede war (Samsung 204B; die
1600x1200 machen sich immer rarer, sollte man aufpassen drauf) wurde kurz
nach Ablauf der zwei Jahre die Abholung organisiert, hernach Zustellung des
reparierten Geräts. Auf Kulanz. Das merkt man sich gerne.

Was nun ist betriebswirtschaftlich? Wenn alle auf "schwäbische Hausfrau"
tun (dort, wo diese selbige nie hätte hinwollen)? und hinterher traut
keiner mehr dem anderen über den Weg?

Betriebswirtschaft ist zwar im universitäten Angebot, aber, wie man leicht
bestätigt bekommen wird, gewiss nicht als Wissenschaft, vielleicht eher als
Glaubensrichtung. Bei Volkswirtschaft wird es schon interessanter, aber
auch wohl noch lange nicht so einfach auf dem geraden Pfad der stringenten
Erkenntnis.

Franz Hoffmann

unread,
Feb 19, 2012, 1:57:25 PM2/19/12
to
Am Sun, 19 Feb 2012 18:55:49 +0100 schrieb Klaus Butzmann:

> Doch, dann ists eine betriebswirtschaftlich optimale Konstruktion, kurz
> nach Ablauf der gesetzlichen Gewährleistung wird ein Neukauf
> erforderlich.

Ich habe mich jetzt nicht getraut, Samsung zu unterstellen, daß sie das
absichtlich machen.

Ich glaube auch nicht, daß ich von Samsung auf die Frage "Fallen Ihre
Monitore immer noch alle kurz nach Ablauf der Garantie aus?" eine
vernünftige Antwort bekomme.

Also: Finger weg.

Franz

Franz Hoffmann

unread,
Feb 19, 2012, 2:09:31 PM2/19/12
to
Am Sun, 19 Feb 2012 12:11:33 +0100 schrieb Heinz Schmitz:

> Man besorgt sich das Service Manual und arbeitet den Schaltplan ab.
> Google bringt unter <Syncmaster 226BW schematic> ungefähr 184.000
> Ergebnisse.

Ja, das ist mal ein Ansatz.
Leider stimmt der Schaltplan in diesem Service-Manual nicht wirklich mit
meinem Monitor überein, und die 184000 anderen Seiten, die Google findet,
scheinen SPAM zu sein, oder Forenbeiträge, die das gleiche Problem haben
wie ich.

Jedenfalls bin ich mittlerweile überzeugt, daß es bei mir nicht das
Netzteil ist, sondern die Logikplatine. Ich habe in einem Forum drei
Threads mit exakt gleichen Symptomen gefunden - aber alle bosher ohne
Lösung :(

Franz

Klaus Butzmann

unread,
Feb 19, 2012, 3:10:54 PM2/19/12
to
Am 19.02.2012 19:49, schrieb Ewald Pfau:
> hernach Zustellung des reparierten Geräts. Auf Kulanz. Das merkt
> man sich gerne.
Ich mir auch!

> und hinterher traut keiner mehr dem anderen über den Weg?
Beruflich gesehen leider ja, Bewertungskriterium bei den (meisten)
Einkäufern Preis 90%, Leistung/Qualität/Liefertreue etc. 10% :-(

> gewiss nicht als Wissenschaft, vielleicht eher als Glaubensrichtung.
:-)



Butzo

Klaus Butzmann

unread,
Feb 19, 2012, 3:14:30 PM2/19/12
to
Am 19.02.2012 19:57, schrieb Franz Hoffmann:
> Am Sun, 19 Feb 2012 18:55:49 +0100 schrieb Klaus Butzmann:
>
>> Doch, dann ists eine betriebswirtschaftlich optimale Konstruktion, kurz
>> nach Ablauf der gesetzlichen Gewährleistung wird ein Neukauf
>> erforderlich.
>
> Ich habe mich jetzt nicht getraut, Samsung zu unterstellen, daß sie das
> absichtlich machen.
Absichtlich denke ich nicht, und die Technikerfraktion bei welcher Firma
auch immmer ebenso nicht, aber der Einkauf hat vielleicht etwas zuviel
"kostenoptimiert".



Butzo


Hans-Jürgen Schneider

unread,
Feb 20, 2012, 3:27:40 AM2/20/12
to
Klaus Butzmann schrieb:
>
> Am 19.02.2012 19:57, schrieb Franz Hoffmann:
> > Am Sun, 19 Feb 2012 18:55:49 +0100 schrieb Klaus Butzmann:
> >
> >> Doch, dann ists eine betriebswirtschaftlich optimale Konstruktion, kurz
> >> nach Ablauf der gesetzlichen Gewährleistung wird ein Neukauf
> >> erforderlich.
> >
> > Ich habe mich jetzt nicht getraut, Samsung zu unterstellen, daß sie das
> > absichtlich machen.

> Absichtlich denke ich nicht, und die Technikerfraktion bei welcher Firma
> auch immmer ebenso nicht, aber der Einkauf hat vielleicht etwas zuviel
> "kostenoptimiert".

Die Technikerfraktion schreibt beispielsweise vielerorts extra
E96-Widerstände in die Stücklisten, damit Schrott garnicht erst
eingekauft werden kann.
Und trotzdem scheint es Widerstände mit Verfallsdatum zu geben.
Besonders gemein, wenn sowas im Netzteil ist und zu gegebener[tm]
Zeit für mäßiges Hochlaufen der Spannung sorgt. Dann stirbt
nämlich irgendwo im Gerät was anderes an der Überspannung. Dieses
Teil wird dann ersetzt und alles ist scheinbar wieder in Ordnung.
Aber nicht für lange Zeit, denn die eigentliche Ursache bleibt
ja meistens unentdeckt.

MfG
hjs

Hans-Jürgen Schneider

unread,
Feb 20, 2012, 3:30:24 AM2/20/12
to
Ewald Pfau schrieb:
>
> Betriebswirtschaft ist zwar im universitäten Angebot, aber, wie man leicht
> bestätigt bekommen wird, gewiss nicht als Wissenschaft, vielleicht eher als
> Glaubensrichtung. Bei Volkswirtschaft wird es schon interessanter, aber
> auch wohl noch lange nicht so einfach auf dem geraden Pfad der stringenten
> Erkenntnis.

Lass mal die Wiwis in Ruhe.
Wenn Du über Marketing oder Bankbetriebslehre herziehst, dass könnte
man da ja verstehen. Aber so ganz pauschal geht das nicht.
Schließlich haben sich denen in weiten Bereichen irgendwelche Juristen
vor die Nase gesetzt und die treffen die eigentlichen Entscheidungen.

MfG
hjs
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