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Schutzlack von Motherboards entfernen?

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Markus Schreyer

unread,
Oct 21, 2002, 3:13:31 PM10/21/02
to
Hallo!
Wie entferne ich am besten den Schutzlack ( ich nehme an es ist einer )
von Motherboards um besser löten zu können.
Es soll sehr kleinflächig sein.. ;) dürfte klar sein.
Ich hab mir bisher mit kratzen beholfen.. gibt es eine bessere Möglichkeit?

Danke
Markus

Bernhard Spitzer

unread,
Oct 22, 2002, 2:27:32 AM10/22/02
to
Hallo Markus,

"Markus Schreyer" <Markus....@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:ap1jkg$r2u6j$3...@ID-91316.news.dfncis.de...


> Hallo!
> Wie entferne ich am besten den Schutzlack ( ich nehme an es ist einer )
> von Motherboards um besser löten zu können.

Aceton. Aber nur mit Handschuhen arbeiten. Das Zeug ist ein Hautgift und
nicht sehr gesundheitsfördernd.

Tschuess
Bernhard


Jens Frohberg

unread,
Oct 21, 2002, 8:50:08 PM10/21/02
to
Aloha!

"Bernhard Spitzer" <bs.n...@sorcus.com> schrieb
> "Markus Schreyer" <Markus....@gmx.de> schrieb


> > Hallo!
> > Wie entferne ich am besten den Schutzlack ( ich nehme an es ist einer )
> > von Motherboards um besser löten zu können.
> Aceton. Aber nur mit Handschuhen arbeiten. Das Zeug ist ein Hautgift und
> nicht sehr gesundheitsfördernd.

Also so kann man das nicht stehen lassen. Schutzlack auf dem Mainboard
wird sich durch ein paar Tropfen Aceton recht unbeeindruckt lassen.
Und das Aceton ein Hautgift sein soll ist mir auch neu. Normalerweise
besteht Nagellackentferner aus Aceton und der würde ja mit Handschuhen
an recht wenig Wirkung entfalten können. Schau mal auf die Flasche, da
steht lediglich "Xi - reizend". Und das heisst soviel das man nur nicht
drin baden sollte. :-)


alsdenn, Jens

--
Hat sich die Katze in Ihrer Hand festgebissen, läßt sie sich unter fließend
Wasser leicht entfernen.

Markus Schreyer

unread,
Oct 22, 2002, 1:04:27 PM10/22/02
to
Jens Frohberg wrote:
> Aloha!
>
> "Bernhard Spitzer" <bs.n...@sorcus.com> schrieb
>
>>Aceton. Aber nur mit Handschuhen arbeiten. Das Zeug ist ein Hautgift und
>>nicht sehr gesundheitsfördernd.
>
> Jens Frohberg wrote:
>
> Also so kann man das nicht stehen lassen. Schutzlack auf dem Mainboard
> wird sich durch ein paar Tropfen Aceton recht unbeeindruckt lassen.
>

Hallo,
das hilft mir ja nun nicht wesentlich weiter. Was soll ich nun glauben?
Mir wurde aus anderer Quelle empfohlen einen Glasfaserstift zu
verwenden.. hat damit vielleicht jemand erfahrungen?
<http://mitglied.lycos.de/m00nsome/problem.jpg>
Ich hab das Problem mal eingegrenzt.. =)
An solch einen Punkt muss ich eine Brücke anlöten.. Vielleicht weiss ja
jemand Rat..

dankend
Markus

R.L.

unread,
Oct 22, 2002, 1:12:53 PM10/22/02
to
Hi,

> Mir wurde aus anderer Quelle empfohlen einen Glasfaserstift zu
> verwenden.. hat damit vielleicht jemand erfahrungen?
> <http://mitglied.lycos.de/m00nsome/problem.jpg>

Ja, das paßt für diese Sache bestens!

Die Sache mit Aceton wäre für größere Flächen, muß aber nicht funktionieren:
das hängt von der Art des verw. Lacks ab, manche gehen nur mit chem. "Strippern"
(=Säure) weg!

Rolf

Jens Frohberg

unread,
Oct 22, 2002, 1:30:20 PM10/22/02
to
Aloha!

"Markus Schreyer" <Markus....@gmx.de> schrieb


> Jens Frohberg wrote:
> > "Bernhard Spitzer" <bs.n...@sorcus.com> schrieb
> >>Aceton. Aber nur mit Handschuhen arbeiten. Das Zeug ist ein Hautgift und
> >>nicht sehr gesundheitsfördernd.

> > Also so kann man das nicht stehen lassen. Schutzlack auf dem Mainboard
> > wird sich durch ein paar Tropfen Aceton recht unbeeindruckt lassen.
> >
>
> Hallo,
> das hilft mir ja nun nicht wesentlich weiter. Was soll ich nun glauben?

Das man z.B. Flussmittel mit Aceton entfernen kann und keinen Lack.
Natürlich wie immer: es kommt drauf an... z.B. welcher Lack darauf ist.

> Mir wurde aus anderer Quelle empfohlen einen Glasfaserstift zu
> verwenden.. hat damit vielleicht jemand erfahrungen?

Glasfaserstift klingt nicht schlecht. Aber mit grosser Wahrscheinlich-
keit ist der Lack zu dick. Mit viel Vorsicht und einer Rasierklinge
kommst du weiter.

> <http://mitglied.lycos.de/m00nsome/problem.jpg>
> Ich hab das Problem mal eingegrenzt.. =)
> An solch einen Punkt muss ich eine Brücke anlöten.. Vielleicht weiss ja
> jemand Rat..

Wenn du meinst eine Brücke einlöten zu müssen, dann mach es doch einfach.
Was spricht denn dagegen? Ich musste bis dato zwar nur zwei mal an einem
MB rumlöten aber das war kein Problem. Lötaugen von bedrahteten Bauteilen
kann man einfach so löten und bei kleineren Sachen (hitzeempfindlicher)
halt vorher den Lack abkratzen.


alsdenn, Jens


--
printed with 100% recycled electrons

Bernd Maier

unread,
Oct 22, 2002, 10:58:02 AM10/22/02
to

> Ich hab mir bisher mit kratzen beholfen.. gibt es eine bessere
Möglichkeit?

Glasfaserradierer - im Prinzip auch kratzen ;)

Carsten Bohemann

unread,
Oct 22, 2002, 2:56:47 PM10/22/02
to
Markus Schreyer wrote:


> Hallo,
> das hilft mir ja nun nicht wesentlich weiter. Was soll ich nun glauben?
> Mir wurde aus anderer Quelle empfohlen einen Glasfaserstift zu
> verwenden.. hat damit vielleicht jemand erfahrungen?


Ja, ich.


> <http://mitglied.lycos.de/m00nsome/problem.jpg>
> Ich hab das Problem mal eingegrenzt.. =)
> An solch einen Punkt muss ich eine Brücke anlöten.. Vielleicht weiss ja
> jemand Rat..


Glasfaserstift ist gut. Ebenbürtig ist dem bei diesem Problem auch
ein Einhandtrennschleifer...
SCNR

Mit dem in relation zur Leiterbahn doch recht grobschlächtigen
Stift schleifst Du mit dem Lack auch gleich die Durchkontaktierung
an der nicht geschützten Stelle weg.
Ich nehme für solche "fidelinschen" Sachen einen Fädeldraht der
zuerst ein kleines Stück verzinnt und dann in das Loch der
Kontaktierung eingeführt und direkt dort verlötet wird.


HTH

Carsten

Markus Schreyer

unread,
Oct 22, 2002, 3:09:28 PM10/22/02
to
Carsten Bohemann wrote:
>> Markus Schreyer wrote:
>> <http://mitglied.lycos.de/m00nsome/problem.jpg>

> Mit dem in relation zur Leiterbahn doch recht grobschlächtigen
> Stift schleifst Du mit dem Lack auch gleich die Durchkontaktierung
> an der nicht geschützten Stelle weg.
> Ich nehme für solche "fidelinschen" Sachen einen Fädeldraht der
> zuerst ein kleines Stück verzinnt und dann in das Loch der
> Kontaktierung eingeführt und direkt dort verlötet wird.
>
>
> HTH
>
> Carsten
>

Hallo..
In dem zusammenhang hat sich mir genau die Frage gestellt.. ob "Im Loch"
sozusagen auch kupfer ist.. oder ob nur obenauf?
Das Bild trifft nur genau den Fall den ich vor mir habe, es entspricht
also _nicht_ der zu lötenden stelle! Ist es also generell so das in
solch einem kleinen loch auch metall ist?
danke
Markus

Andreas Bockelmann

unread,
Oct 22, 2002, 3:41:42 PM10/22/02
to
Jens Frohberg schrieb:

> Normalerweise
> besteht Nagellackentferner aus Aceton und der würde ja mit Handschuhen
> an recht wenig Wirkung entfalten können.

Aceton ist in erster Linie total entfettend und schädigt Haut und Nägel.
Von daher ist in Nagellackentferner schon seit über 30 Jahren kein
Aceton mehr enthalten.


--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann

Andreas.B...@gmx.de V+49-162-9850173
Xot...@T-Online.de xot...@gmx.de

Jens Frohberg

unread,
Oct 22, 2002, 3:39:13 PM10/22/02
to
Aloha!

"Andreas Bockelmann" <xot...@gmx.de> schrieb


> Jens Frohberg schrieb:
> > Normalerweise
> > besteht Nagellackentferner aus Aceton und der würde ja mit Handschuhen
> > an recht wenig Wirkung entfalten können.
> Aceton ist in erster Linie total entfettend und schädigt Haut und Nägel.
> Von daher ist in Nagellackentferner schon seit über 30 Jahren kein
> Aceton mehr enthalten.

Flcsah! Geh in eine Drogerie deiner wahl und schau nach Nagellackentferner.
Und siehe da es gibt Sorten mit und ohne Aceton. Ein paar Regale weiter
kann man aber auch "richtiges" Aceton kaufen.


alsdenn, Jens


--
Erst wenn die letzte Ölplattform versenkt,
die letzte Shell-Tankstelle geschlossen ist,
dann werdet ihr merken, dass GREENPEACE nachts
kein Bier verkauft.

Aguja

unread,
Oct 22, 2002, 3:48:02 PM10/22/02
to

Mit so 'nem Dremel (oder Nachbau) vorsichtig (!) abschleifen?

cu,

Aguja

*** www.PROuC.de ==> Free AVR-, PIC- & 8051-Programmers, Apps & Tips ***

Juergen Hannappel

unread,
Oct 22, 2002, 4:07:20 PM10/22/02
to
Markus Schreyer <Markus....@gmx.de> writes:

[...]

> In dem zusammenhang hat sich mir genau die Frage gestellt.. ob "Im Loch"
> sozusagen auch kupfer ist.. oder ob nur obenauf?
> Das Bild trifft nur genau den Fall den ich vor mir habe, es entspricht
> also _nicht_ der zu lötenden stelle! Ist es also generell so das in
> solch einem kleinen loch auch metall ist?

Ja, die Loecher sind auf der Innenseite verkupfert. ABER: Die, die
nicht schon verloetet sind, sind normalerweise mit Loetstopplack
ueberzogen, der (wie der Name schon sagt) das Loeten verhindert. Man
muss ihn also (am besten nicht an dem Via (das ist das Loch) sondern
an der Leiterbahn selbst) abkratzen. Am besten erstmal an einem Steck
Schrott ausprobieren, damit nicht gleich die Leiterbahn auch weg ist!

--
Dr. Juergen Hannappel http://lisa2.physik.uni-bonn.de/~hannappe
mailto:hann...@physik.uni-bonn.de Phone: +49 228 73 2447 FAX ... 7869
Physikalisches Institut der Uni Bonn Nussallee 12, D-53115 Bonn, Germany
CERN: Phone: +412276 76461 Fax: ..77930 Bat. 892-R-A13 CH-1211 Genève 23

Sebastian Voitzsch

unread,
Oct 23, 2002, 5:53:16 AM10/23/02
to
Juergen Hannappel wrote:

> Markus Schreyer <Markus....@gmx.de> writes:
>
> [...]
>
>> In dem zusammenhang hat sich mir genau die Frage gestellt.. ob "Im Loch"
>> sozusagen auch kupfer ist.. oder ob nur obenauf?
>> Das Bild trifft nur genau den Fall den ich vor mir habe, es entspricht
>> also _nicht_ der zu lötenden stelle! Ist es also generell so das in
>> solch einem kleinen loch auch metall ist?
>
> Ja, die Loecher sind auf der Innenseite verkupfert. ABER: Die, die
> nicht schon verloetet sind, sind normalerweise mit Loetstopplack
> ueberzogen, der (wie der Name schon sagt) das Loeten verhindert. Man
> muss ihn also (am besten nicht an dem Via (das ist das Loch) sondern
> an der Leiterbahn selbst) abkratzen. Am besten erstmal an einem Steck
> Schrott ausprobieren, damit nicht gleich die Leiterbahn auch weg ist!
>

Komisch, mir sind noch nie Durchkontaktierungen begegnet, die mit
Lötstopplack überzogen waren?! Zumal die Durchkontaktierunen idR vergoldet
oder verzinnt sind, und der Lötstopplack mit einer Maske aufgetragen wird,
die alle zu verlötenden oder durchzukontaktierenden Bereiche freiläßt. Hast
Du der Einfachheit halber mal probiert, an der Stelle zu löten?

Alternativ bietet sich natürlich an, den Draht am anderen Ende der
Leiterbahn anzulöten - natürlich nur, sofern's ein IC-Pin und nicht wieder
eine Durchkontaktierung ist. Aber irgendwo sind ja alle Leiterbahnen mal an
"richtige" Anschlüsse gebunden - bei MultiLayer kann's natürlich zum
Geduldsspiel werden, das rauszufinden.

Alles was kratzt ist bei derartigen Leiterbahn"breiten" nur 2. Wahl...

Sebastian

Juergen Hannappel

unread,
Oct 23, 2002, 7:45:53 AM10/23/02
to
Sebastian Voitzsch <Sebastian...@web.de> writes:


[...]

> Komisch, mir sind noch nie Durchkontaktierungen begegnet, die mit
> Lötstopplack überzogen waren?! Zumal die Durchkontaktierunen idR vergoldet

Das ist aber Standard.

> oder verzinnt sind, und der Lötstopplack mit einer Maske aufgetragen wird,
> die alle zu verlötenden oder durchzukontaktierenden Bereiche freiläßt. Hast

Reine Durchkontaktierunen werden aber nicht verloetet, also kan da der
Lötstopplack nicht schaden, er hilft eher Kurzschluesse zu vermeiden!

Michael Schwingen

unread,
Oct 23, 2002, 1:27:47 PM10/23/02
to
In article <3DB59F6F...@ewetel.net>,

Carsten Bohemann <carsten....@ewetel.net> wrote:
>
>Mit dem in relation zur Leiterbahn doch recht grobschlächtigen
>Stift schleifst Du mit dem Lack auch gleich die Durchkontaktierung
>an der nicht geschützten Stelle weg.

Kommt auf die Anwendung an - das geht schon, man sollte das aber dosiert
einsetzen, ideal ist das für diese Anwendung wirklich nicht.

Ich bevorzuge ein kleines Skalpell mit gerundeter Klinge. Flach angesetzt
kann man damit wunderbar kontrolliert den Lack wegschaben:

http://www.ccac.rwth-aachen.de/~michaels/images/SCRN0017.jpg
http://www.ccac.rwth-aachen.de/~michaels/images/SCRN0018.jpg

So läßt sich das wunderbar und zuverlässig löten.

(nur gerade zur Demonstration mal auf einem alten Board freigekratzt, an
*der* Stelle wäre das sonst wirklich nicht nötig gewesen ;-)).

>Ich nehme für solche "fidelinschen" Sachen einen Fädeldraht der
>zuerst ein kleines Stück verzinnt und dann in das Loch der
>Kontaktierung eingeführt und direkt dort verlötet wird.

An den Vias links sieht man, daß der Lötstopplack das Kupfer auch im Loch so
gut bedeckt, daß man da nichts sinnvoll anlöten kann. Wenn das Kontakt gibt,
dann so gerade eben und nicht dauerhaft, es sei denn, man brutzelt so lange,
daß die Hitze den lack erledigt - das ist aber für das Via auch nicht gut.

cu
Michael
--
there is nothing interesting at
http://heisenberg.ccac.rwth-aachen.de/my_addresses/contacts.sss/info

Michael Schwingen

unread,
Oct 23, 2002, 1:32:21 PM10/23/02
to
In article <ap5rnd$1b9k$1...@redenix.uni-muenster.de>,

Sebastian Voitzsch <Sebastian...@web.de> wrote:
>>
>Komisch, mir sind noch nie Durchkontaktierungen begegnet, die mit
>Lötstopplack überzogen waren?! Zumal die Durchkontaktierunen idR vergoldet

Das ist eigentlich der Normalfall - beim Wellenlöten würden die DKs sich
sonst alle unnötig mit Zinn vollsaugen.

>oder verzinnt sind, und der Lötstopplack mit einer Maske aufgetragen wird,
>die alle zu verlötenden oder durchzukontaktierenden Bereiche freiläßt. Hast

Kommt auf den Layouter und das CAD-System an. Bei uns sind Vias
normalerweise mit Stopplack bedeckt, ich habe hier aber eine Platine von
Siemens liegen, da ist alles vergoldet und die Vias sind ohne Lack. Das ist
aber auch eine reine SMD-Platine, die nicht durch die Lötwelle muß.

>Alles was kratzt ist bei derartigen Leiterbahn"breiten" nur 2. Wahl...

Korrekt. Andererseits kratze und löte ich lieber an einem einzelnen Via, als
an einem 0.5mm-QFP, vielleicht noch an 2 benachbarten Pins ...

Bei 0.4mm wird es dann ganz ekelhaft.

Michael Schwingen

unread,
Oct 23, 2002, 1:33:40 PM10/23/02
to
In article <ytat9cw4...@web.de>, Aguja <aguja....@web.de> wrote:
>
>Mit so 'nem Dremel (oder Nachbau) vorsichtig (!) abschleifen?

Zu grob - da ist in Nullkommanix die ganze Leiterbahn samt Via weg. Lieber
Skalpell oder zur Not Glasfaserradierer und von Hand.

jetmarc

unread,
Oct 24, 2002, 6:46:54 PM10/24/02
to
> Wie entferne ich am besten den Schutzlack ( ich nehme an es ist einer )
> von Motherboards um besser löten zu können.

Gemaess Deines Fotos: Einfach mit Zinn (0.5mm) und Loetkolben 1-2
Sekunden reinhalten. Der wenige Lack, sofern ueberhaupt vorhanden,
verdampft und zurueck bleibt eine mit Zinn gefuellte Durchkontaktierung.
Danach den Brueckendraht anloeten. Nur sehr feinen leichten Draht
verwenden damit keine mechanische Kraft auf die Durchkontaktierung
wirkt.

Marc

Juergen Hannappel

unread,
Oct 25, 2002, 3:41:07 AM10/25/02
to
jet...@hotmail.com (jetmarc) writes:

> > Wie entferne ich am besten den Schutzlack ( ich nehme an es ist einer )
> > von Motherboards um besser löten zu können.
>
> Gemaess Deines Fotos: Einfach mit Zinn (0.5mm) und Loetkolben 1-2
> Sekunden reinhalten. Der wenige Lack, sofern ueberhaupt vorhanden,
> verdampft und zurueck bleibt eine mit Zinn gefuellte Durchkontaktierung.

Richtiger Loetstopplack (wie er auf jeder anstaendigen Platine drauf
ist) *denkt* gar nicht daran bei so niedrigen Temperarturen zu verdampfen!

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