Wie kommts eigentlich, dass bei mir immer ein
neuer Dimmer fällig wird, wenns ne Birne zerlegt?
Jedes Mal das gleiche:
Ein paar sec. bevor die Birne draufgeht, gibt
sie ein Brummen von sich. Danach ein kurzer
Lichtblitz und Ruhe is.
Die normale Sicherung fliegt zwar nicht, dafür
brennt aber die Dimmer-Sicherung durch.
Neue Birne rein, neue Sicherung rein, Licht an,
Licht flackert, Dimmer gibt wieder Geräusche
von sich...<brrrzzzz><fupp>.... und wieder isses dunkel.
Dann steigt aus dem Dimmer ne Rauchwolke auf,
mit Geruch ähnlich wie gerade gezündete Streichhölzer.
Und das jedes Mal. Mittlerweile liegen schon 5 Dimmer
in ner Schachtel; alle defekt.
Wo is denn da der Fehler?
MfG
S.C
Das ist eher unüblich. _Was_ genau ist an den Dimmern denn kaputt?
Was qualmt?
Robert
Hi,
das klingt ja wieder nach einem typischen BDQ-Problem (BDQ = beissend
dunkler Qualm) und das BDQ-Problem kommt duch Überlastung/Kurzschluß
zustande.
In diesem Fall, scheint die Lampenleistung (Glühbirne?, Energiesparlampe?)
nicht zur
Leistung des Dimmers zu passen. Wenn alles zueinander paßt, muß weiter
gesucht werden ...
Ist eine ganz "normale " Installation oder wird der "Null" mit weggeschaltet
("Öko-Installation" um Strahlen und sonstige EMV-Erscheinungen zu
vermeiden)?
Bitte alles was du zu diesem Thema sagen kannst in der NG berichten.
Das Schadensbild, von dem Du berichtest ist jedenfalls so nicht auf normale
Alterung zurück zu führen.
Gruß,
Oliver
>Das ist eher unüblich. _Was_ genau ist an den Dimmern denn kaputt?
>Was qualmt?
So genau hab ich mir die noch nicht angeschaut.
Zerlegen ist da auch ned so einfach.
Und was da raucht ist in dem Moment, in dems passiert
auch schwer zu sagen. Aus den Öffnungen rauchts halt raus
(Schlitze an den Seiten, direkt darunter liegende Steckdose).
Bis der Dimmer ausgebaut ist, raucht nix mehr.
>Eine durchbrennende Gluehbirne stellt einen Kurzschluss dar (vor
>allem wenn es einen Lichtblitz gibt). Die 16A Haussicherung schuetzt
>den Dimmer nicht. Deshalb hat so ein Dimmer eine eigene Sicherung
>drin. Und die scheint deinen Dimmer beim ersten Mal auch geschuetzt
>zu haben.
>Hast du sie durch eine falsche (nicht flinke) Sicherung ersetzt ?
Genau die gleiche wie drin war. (2A, flink)
>Hast du irgendwas anderes ungewoehliches in der Installation
>(Energiesparlampen, Halogentrafo, Leuchtstoffroehren, 32A
>Haussicherung, du hochohmiges langes Kabel von Sicherungskasten
>bis zur Lampe) ?
Nix ungewöhnliches.
Der Sicherungsautomat ist für den Stromkreis einer mit 10A.
3x normale 80 W-Birnen.
Kabellänge zum Verteiler sind etwa 10 m.
>Ist es immer derselbe allerbilligste Dimmer aus'm 10er Pack des
>Baumarktes ? (dann trotzdem reklamieren, 5 sind Serienfehler).
Sind schon verschiedene.
-nur zum drehen
-drehen und drücken
-drehen und kippen...
>das klingt ja wieder nach einem typischen BDQ-Problem (BDQ = beissend
>dunkler Qualm) und das BDQ-Problem kommt duch Überlastung/Kurzschluß
>zustande.
>
>In diesem Fall, scheint die Lampenleistung (Glühbirne?, Energiesparlampe?)
>nicht zur
>Leistung des Dimmers zu passen. Wenn alles zueinander paßt, muß weiter
>gesucht werden ...
Die Dimmer halten alle mind. 400 W aus.
Und für 3x 80 W sollten die dann schon ausreichend sein.
>Ist eine ganz "normale " Installation oder wird der "Null" mit
weggeschaltet
>("Öko-Installation" um Strahlen und sonstige EMV-Erscheinungen zu
>vermeiden)?
2 Kabel kommend, durch den Dimmer durch und weiter zur Lampe.
Es werden also beide Kabel getrennt.
>Bitte alles was du zu diesem Thema sagen kannst in der NG berichten.
>Das Schadensbild, von dem Du berichtest ist jedenfalls so nicht auf normale
>Alterung zurück zu führen.
Alterung wäre auch nicht gut. Das Kabel vom Schalter zur Birne lässt sich
nicht einfach so austauschen (weil direkt mit eingeputzt, ohne Rohr)
>den Dimmer nicht. Deshalb hat so ein Dimmer eine eigene Sicherung
>drin. Und die scheint deinen Dimmer beim ersten Mal auch geschuetzt
>zu haben.
Ich habe letztens mal einen gesehen der auch zusammen mit seiner
Gluehbirne starb und da war es keine Sicherung sondern einer von den
blauen Sicherungswiderstaenden.
Olaf
--
D.i.e.s.S. (K.)
80 Watt? Normal. hhm. Nagut, sind wohl Strahler, vielleicht ist hier das
Problem, bei billigen gibt es, wie schon andere geschrieben haben,
Kurzschluss.
Nimm mal eine andere Sorte, Glühlampen sollten bei Lebensdauerende einfach
durchbrennen ohne die 2A flinke Sicherung zu brennen.
Jedenfalls kommt das bei uns auch schon mal vor, aber höchsten 20 : 1
Bernd
Afaik sind in einem Nichtbaumarktdimmer Sicherungen mit der
Bezeichnung FF eingebaut um zu verhindern, dass im Extremfall der
Triac die Sicherung schützt.
Gunther
mit normal meinte ich ja nicht die 80W, sondern die
Bauform.
Hatte auch mal Halogen-Birnen drin.
Also innen ein Halogen-Glühstab
(kleiner als die 500W-Teile) und aussen rum
ein Schutzglas, dass die Birne wie eine normale
aussehen lässt.
Seits mir aber mal eine von denen zerlegt hat und
ich weiss dass die verdammt laut sein können und die
heissen Glassplitter in Holz, Teppich und Plastik
Spuren hinterlassen bin ich auf die "normalen" umgestiegen.
Kommt häufig vor. Wieso ist das aber so?
Man sollte eigentlich glauben, dass einfach der Glühdraht an einer Stelle
immer dünner wird und dann durchbrennt.
Selbst wenn der Glühdraht irgendwie durchhängt, wie kann es da zu einem
Kurzschluss kommen?
Walter
Möglich.
Hab mich im Web etwas umgesehen und leider keinen Hinweis darauf gefunden.
In http://newton.dep.anl.gov:70/askasci/phy99/phy99339.htm wird vermutet,
dass es durch lokale Kurzschlüsse zu einer Strom- und Temperatursteigerung
und schliesslich durch Schmelzen der Glühdrahthelix zum Kurzschluss kommt.
Ein interessantes Dokument habe ich auch gefunden, beschäftigt sich mit dem
Durchbrennen von Glühbirnen bei einem Flugzeugabsturz:
http://www.tc.gc.ca/tdc/publication/pdf/6255e.pdf
Walter
>Hi.
- Baust Du jedesmal etwa den gleichen (Schrott) Dimmertyp ein?
Wenn das Teil, auch mit Trick, nicht zu öffnen ist da vergossen,
ist da etwas faul, der Hersteller will etwas verbergen.
Nimm einen, bei dem man ggf. an die Elekronik kommt.
- Könnte dieser so mies aufgebaut sein, das immer ein Stück
Leiterbahn als "Sicherung" (eher: Sollbruchstelle zur Umsatzsicherung)
wegdampft?
- "Fein" Sicherungen, auch "F" sind als Triac-Schutz VÖLLIG ungeeignet!
(Ok, ne 2A F könnte mit einem 32A Triac harmonisieren...)
- Setzt Du immer "Superflinke" Sicherungen "FF" ein?
Sind zwar teuerer und schwerer zubekommen, "helfen" aber.
(Quote ca. 1*Triac zu 4* nur sicherung ;-) )
- Achte darauf das der Triac möglich. mindestens doppel so stark ist wie
die FF-Sicherung, also bei einer 2A Sicherung min. 4A, besser 8A.
Die Mehrkosten sind unerheblich.
- Wieso brennen Dir so oft die Birnen durch?
- Sind das Halogen (Trafo) leuchten?
>Hi.
>
>Wie kommts eigentlich, dass bei mir immer ein
>neuer Dimmer fällig wird, wenns ne Birne zerlegt?
>
>Jedes Mal das gleiche:
>Ein paar sec. bevor die Birne draufgeht, gibt
>sie ein Brummen von sich. Danach ein kurzer
>Lichtblitz und Ruhe is.
Damit eine Glühlampe brummt, ist ein bisschen mehr
Leistung nötig, als so ein 400 Watt-Dimmer bereitstellt.
Normale 80 Watt Glühlampen kenne ich garnicht,
wo gibt's die? 80 Watt kenne ich nur als Strahler,
und die dürfen nicht stehend am Dimmer betrieben werden.
Osram hat das früher sogar auf die Verpackung gedruckt.
>Die normale Sicherung fliegt zwar nicht, dafür
>brennt aber die Dimmer-Sicherung durch.
>Neue Birne rein, neue Sicherung rein, Licht an,
>Licht flackert, Dimmer gibt wieder Geräusche
>von sich...<brrrzzzz><fupp>.... und wieder isses dunkel.
Sind das Baumarktdimmer? Bei 400W denke ich das mal.
Solche Kleinleistungsdimmer hat m.W. kein (Marken)hersteller
(mehr) im Programm. Mit Sicherheit ist entweder der Triac kaputt
oder die Entstördrossel ist durchgebrannt. Ich hab' auch schon
2 in der Hand gehabt, bei denen die Leiterbahnen weggebrannt sind.
..<brrrzzzz><fupp>.. klingt nach Triac.
Gönn' dir mal einen Markendimmer mit mindestens 600W Leistung.
Glaub' mir, vom Preis ist das kein grosser Unterschied mehr,
Aber von der Verarbeitung und vom Material her sind das Welten.
Falls du aber auch Markendimmer bei den defekten hast, würde ich dir
empfehlen, den Elektriker deines Vertrauens zu rufen, damit der
deine Installation mal überprüft und auch mal ausmisst.
Bernd
>Sind das Baumarktdimmer? Bei 400W denke ich das mal.
Alles vom Markt mit dem Biber...
>Solche Kleinleistungsdimmer hat m.W. kein (Marken)hersteller
>(mehr) im Programm. Mit Sicherheit ist entweder der Triac kaputt
>oder die Entstördrossel ist durchgebrannt. Ich hab' auch schon
>2 in der Hand gehabt, bei denen die Leiterbahnen weggebrannt sind.
>..<brrrzzzz><fupp>.. klingt nach Triac.
Dieses <fupp> ist so die Richtung, als ob man eine brennbare
Flüssigkeit entzündet.
Also ein bissl Benzin oder Aceton o.ä. auf ne feuerfeste
Unterlage giessen (etwa die grösse einer Handfläche) und
dann anzünden. Dabei entsteht in etwa das gleiche Geräusch.
>Gönn' dir mal einen Markendimmer mit mindestens 600W Leistung.
>Glaub' mir, vom Preis ist das kein grosser Unterschied mehr,
>Aber von der Verarbeitung und vom Material her sind das Welten.
Werd beim nächsten (Montag) mal nen besseren besorgen.
>Kommt häufig vor. Wieso ist das aber so?
>Man sollte eigentlich glauben, dass einfach der Glühdraht an einer Stelle
>immer dünner wird und dann durchbrennt.
>Selbst wenn der Glühdraht irgendwie durchhängt, wie kann es da zu einem
>Kurzschluss kommen?
Nicht nur in dem Thread-Fragment, das bei Google unter
<http://groups.google.com/groups?hl=en&lr=&ie=UTF-8&threadm=a587pb.3vv6ms
j.2%40elektrontm.de&rnum=2&prev=/groups%3Fnum%3D30%26hl%3Den%26lr%3D%26ie
%3DISO-8859-1%26scoring%3Dr%26as_drrb%3Dq%26q%3Dstrom%2Bdurchbrennen%2BGl
%25FChlampe> (Achtung: Zeilenumbrüche evtl. entfernen!) zu finden ist
(Suchbegriffe: Strom Durchbrennen Glühlampe), wurde das schon
durchgekaut.
In Kürze lässt es sich wohl so darstellen:
Da der Draht, aus dem eine Glühwendel hergestellt wird, üblicherweise
kein idealer einer ist, hat er diverse Inhomogenitäten und ist auch
nicht überall gleich dick.
Speziell eine etwas dünnere Stelle wird heißer, als der Rest des
Drahtes, wodurch an dieser Stelle die Abdampfrate auch höher liegt.
Diese Stelle wird also im Betrieb immer dünner (und das auch noch immer
schneller, weil sie ja durch das Dünnerwerden noch heißer und dadurch
noch schneller dünner wird).
Irgendwann wird dann der Moment erreicht, in dem der Draht an dieser
Stelle reißt (selbst wenn keine mechanischen Kräfte auf den Draht wirken
würden, gäbe es eine Unterbrechung, da durch die irgendwann rapide
zunehmende Temperatur der Schmelz- und dann der Siedepunkt des
Drahtmaterials - üblicherweise Wolfram - erreicht wird).
In diesem Moment entsteht eine noch sehr kleine Lücke zwischen den
beiden Drahtfragmenten, wobei der Abstand noch so gering ist, dass auch
geringe Spannungen schon zu einem Überschlag führen. Dieser wird noch
dadurch begünstigt, dass in diesem Bereich ja einiges an abgedampften
Metallatomen, also Metalldampf, herumschwirrt.
Dieser kleine Lichtbogen erzeugt durch seinen Stromfluss ein Magnetfeld,
das wiederum auf ihn selbst zurückwirkt und ihn bogenförmig vergrößert
(letztlich der gleiche Effekt wie z.B. bei Railguns; die Induktivität
des Lichtbogens ist übrigens so klein, dass sie keine begrenzende Rolle
spielen dürfte - und der Strom durch eine Induktivität nimmt bei
anliegender Spannung zu - kleine Induktivität -> schneller
Stromanstieg). Die Enden des Bogens wandern also an den beiden
Reststücken des Glühdrahtes in Richtung der Haltedrähte. Dadurch nimmt
entsprechend der Vorwiderstand, den der Glühdraht für den Lichtbogen
bildet, ab, wodurch der Strom durch diesen weiter zunimmt und der
Lichtbogen um so schneller wächst und heißer wird. Letztlich erreicht er
die beiden Haltedrähte und sieht dann beinahe keinen Vorwiderstand zur
Strombegrenzung mehr, bzw. nur noch den Widerstand der Netzinstallation.
Es werden dann - je nach momentaner Phasenlage der Netzspannung - einige
zig Kilowatt auf kleinem Raum und in kurzer Zeit in Wärme umgesetzt, die
natürlich einen Teil der Gasfüllung der Glühbirne in ebenso kurzer Zeit
aufheizt. Der dadurch entstehende Druckstoß wird dann als Knall
wahrgenommen und zerstört eventuell sogar den Glaskolben.
Dieser Vorgang muss natürlich nicht bei jedem "Durchbrennen" einer
Glühbirne genau so ablaufen. Wenn z.B. kurz nach dem Reißen des
Glühdrahtes die Netzspannng durch einen Nulldurchgang geht, erlischt der
Lichtbogen vermutlich, bevor genügend Metalldampf bzw. Plasma erzeugt
wurde, um ein erneutes Zünden durch die nach dem Nulldurchgang wieder
ansteigende Spannung zu ermöglichen. Deshalb knallt es auch nicht jedes
Mal - "Knacks" macht es aber schon recht oft.
Grüße,
Günther
MaWin: Diese Frage taucht recht oft hier auf. Wäre eine plausible
Beschreibung nicht etwas für die FAQ?
Höchstwahrscheinlich hat der Triac nach dem Lampendefekt schon einen
Schluss. Beim wieder in Betrieb nehmen wird der dann so heiß, dass er
abraucht.
Ich habe auch einige dieser Selbstbaudimmer von Conrad. Dabei hatte ich
schon bei einigen dieses Problem, dass der Triac schneller, als die
Sicherung durchbrannte. Ich habe dann einfach statt dem billigen BT136
den stärksten Typ, den es bei Reichelt gibt ( BT 139/800 ) eingebaut.
Seither ist Ruhe. Die halten jetzt schon sehr lange . So richtig
gedampft hat es allerdings aus meinen Dimmern noch nie. Kann natürlich
auch wie in anderen Postings angedacht andere Gründe, als den Triac
haben.
Bei einem dieser billigen Baumarkt Sensordimmer hatte ich auch schon das
selbe Problem. Ebenfalls stärkeren Triac eingelötet, Kostenpunkt 97 Cent
(Reichelt), seither auch keine Probleme.
>Sind schon verschiedene.
>-nur zum drehen
>-drehen und drücken
>-drehen und kippen...
Versuche es doch mal mit einem Dimmer, der folgende Features hat:
----------elektronische Reisskante ON----------------
Kurzschlußschutz
Betrieb im Phasenabschnitt (Kapazitive Last, ohmsche Last):
Abschaltung mit automatischem Wiederanlauf nach Kurzschlußbeseitigung
innerhalb von 7 Sek.. Danach bleibende Abschaltung bis zum manuellen
Wiedereinschalten des Universal-Dimmers.
Betrieb im Phasenanschnitt (induktive Last):
Abschaltung mit automatischem Wiederanlauf nach Kurzschlußbeseitigung
innerhalb von
100 ms. Danach bleibende Abschaltung bis zum manuellen
Wiedereinschalten des Universal-Dimmers.
Übertemperaturschutz
Anschlußleistung max. 420 W/VA:
230V-Glühlampen, HV-Halogenlampen
NV-Halogenlampen mit Tronic-Trafos oder
NV-Halogenlampen mit konventionellen Trafos
Trafoverlustleistung 420 W/VA nicht überschreiten.
Die Gesamtleistung der angeschlossenen Lampen darf 420 W/VA nicht
überschreiten.
Mindestanschlußleistung 50 W/VA.
----------elektronische Reisskante OFF----------------
Kostet leider ein paar Euro mehr, gibt es nur beim Elektriker deines
Vertrauens von Gira, denke andere Hersteller wie Berker, BuschJäger
und wie sie sonst alle heissen, haben auch so ein Teil im Programm
Man sollte an die 2-jährige Gewährleistung denken und den Ärger den
man mit dem 0815-Dimmer aus dem Baumarkt hat.
Nebenbei hat dieses Teil keine Feinsicherung, die ersetzt werden muss.
Gruss
Martin
>On Sat, 16 Nov 2002 03:04:34 +0100, "Stefan Czech"
><eMailGi...@Spam.Net> wrote:
>>Hi.
>>
>>Wie kommts eigentlich, dass bei mir immer ein
>>neuer Dimmer fällig wird, wenns ne Birne zerlegt?
>>
>>Jedes Mal das gleiche:
>>Ein paar sec. bevor die Birne draufgeht, gibt
>>sie ein Brummen von sich. Danach ein kurzer
>>Lichtblitz und Ruhe is.
>Damit eine Glühlampe brummt, ist ein bisschen mehr
>Leistung nötig, als so ein 400 Watt-Dimmer bereitstellt.
>Normale 80 Watt Glühlampen kenne ich garnicht,
>wo gibt's die? 80 Watt kenne ich nur als Strahler,
>und die dürfen nicht stehend am Dimmer betrieben werden.
stehend: "nach oben leuchtend"?
>Osram hat das früher sogar auf die Verpackung gedruckt.
Wovon kommt denn dass?
>"Walter Brenner" <walter-...@gmx.at> wrote:
>>Kommt häufig vor. Wieso ist das aber so?
>>Man sollte eigentlich glauben, dass einfach der Glühdraht an einer
>>Stelle immer dünner wird und dann durchbrennt.
>>Selbst wenn der Glühdraht irgendwie durchhängt, wie kann es da zu
>>einem Kurzschluss kommen?
>Nicht nur in dem Thread-Fragment, das bei Google unter
><http://groups.google.com/groups?hl=en&lr=&ie=UTF-8&threadm=a587pb.3vv
>6ms j.2%40elektrontm.de&rnum=2&prev=/groups%3Fnum%3D30%26hl%3Den%26lr%
>3D%26ie %3DISO-8859-1%26scoring%3Dr%26as_drrb%3Dq%26q%3Dstrom%2Bdurchb
>rennen%2BGl %25FChlampe> (Achtung: Zeilenumbrüche evtl. entfernen!) zu
>finden ist (Suchbegriffe: Strom Durchbrennen Glühlampe), wurde das
>schon durchgekaut.
>In Kürze lässt es sich wohl so darstellen:
>Da der Draht, aus dem eine Glühwendel hergestellt wird, üblicherweise
>kein idealer einer ist, hat er diverse Inhomogenitäten und ist auch
>nicht überall gleich dick.
>Speziell eine etwas dünnere Stelle wird heißer, als der Rest des
>Drahtes, wodurch an dieser Stelle die Abdampfrate auch höher liegt.
>Diese Stelle wird also im Betrieb immer dünner (und das auch noch
>immer schneller, weil sie ja durch das Dünnerwerden noch heißer und
>dadurch noch schneller dünner wird).
>Irgendwann wird dann der Moment erreicht, in dem der Draht an dieser
>Stelle reißt (selbst wenn keine mechanischen Kräfte auf den Draht
>wirken würden, gäbe es eine Unterbrechung, da durch die irgendwann
>rapide zunehmende Temperatur der Schmelz- und dann der Siedepunkt des
>Drahtmaterials - üblicherweise Wolfram - erreicht wird).
Es wirken aber durchaus Kräfte:
Mr. Lorenz und das Erdmagnetfeld sollte man nicht vergessen.
Es sind ja nur minimalste Kräfte nötig.
Was auch rel. zwangfrei erklärt, warum Glühlampen besonders gerne
beim Einschalten (wegen des erhöhten Einschaltstromes) kaputt gehen.
>In diesem Moment entsteht eine noch sehr kleine Lücke zwischen den
>beiden Drahtfragmenten, wobei der Abstand noch so gering ist, dass
>auch geringe Spannungen schon zu einem Überschlag führen.
Da der Faden sehr dünn ist, folgt er mit seiner Temperatur
relativ gut der Stromstärke, wird also eher im Strommaximum
durchbrennen, da er dann "flüssiger" ist...
Da dann auch die elekromagnetischen Kräfte maximal sind,
wird es den Draht eher in diesem Moment des Strom+Spannungsmaximun
resp. sehr kurz danach zerreissen als im Nullduchgang.
(Was aber nicht auszuschliessen ist, da ja auch die
Umkehr der Kraft zum Bruch führen kann).
>Dieser wird noch dadurch begünstigt, dass in diesem Bereich ja einiges an
>abgedampften Metallatomen,
Sind das nicht eher Ionen, reps. "Plasma"?
"Plasma" wg. der enormen Hitze haben sich die Elektronen
von ihren Atomen massenweise verp...
>also Metalldampf, herumschwirrt.
Auch sollte man darauf hinweisen, das Glühbirnen,
entgegen landläufiger Meinung, nicht luftleer sind, sondern
mit einem Innertgas (Stickstoff, Xenon o.a.) gefüllt sind.
Da darauf könnte auch ein Lichtbogen gezündet werden.
>Dieser kleine Lichtbogen erzeugt durch seinen Stromfluss ein
>Magnetfeld, das wiederum auf ihn selbst zurückwirkt und ihn
>bogenförmig vergrößert
Naja, dieser Effekt könnte den Bogen doch auch "auspusten"
können?
>(letztlich der gleiche Effekt wie z.B. bei Railguns;
>die Induktivität des Lichtbogens ist übrigens so klein, dass
>sie keine begrenzende Rolle spielen dürfte
Verglichen zu dem sehr dünnen, sehr langen, oft doppelt
wendelten "Fadenrest" ist die des rel. kurzen, geraden und
dicken Bogens bestimmt vernachlässigbar.
>- und der Strom durch eine Induktivität nimmt bei anliegender Spannung
>zu - kleine Induktivität -> schneller Stromanstieg).
Übel an einem Lichtbogen ist dessen geringer, ja sogar
"negativer" Innenwiderstand (Je höher der Strom, desto
kleiner der Innenwiderstand.. Marconi hatte keine Tunneldioden,
sondern Funkenstrecken ... ;-)).
>Die Enden des Bogens wandern also an den
>beiden Reststücken des Glühdrahtes in Richtung der Haltedrähte.
>Dadurch nimmt entsprechend der Vorwiderstand, den der Glühdraht für
>den Lichtbogen bildet, ab, wodurch der Strom durch diesen weiter
>zunimmt und der Lichtbogen um so schneller wächst und heißer wird.
Was auch dazuführen kann, das der Fadenrest erneut durchbrennt.
Das erklärt dann, das man manchmal 2 oder mehr Fadenreste
in der Birme blaumeln oder rumfliegen sieht.
>Letztlich erreicht er die beiden Haltedrähte und sieht dann beinahe
>keinen Vorwiderstand zur Strombegrenzung mehr, bzw. nur noch den
>Widerstand der Netzinstallation.
>Es werden dann - je nach momentaner Phasenlage der Netzspannung
>- einige zig Kilowatt auf kleinem Raum und
>in kurzer Zeit in Wärme umgesetzt, die natürlich einen Teil der
>Gasfüllung der Glühbirne in ebenso kurzer Zeit aufheizt.
>Der dadurch entstehende Druckstoß wird dann als Knall wahrgenommen
>und zerstört eventuell sogar den Glaskolben.
Sollte bei "normalen" Glühlampe nie passieren....
>Dieser Vorgang muss natürlich nicht bei jedem "Durchbrennen" einer
>Glühbirne genau so ablaufen. Wenn z.B. kurz nach dem Reißen des
>Glühdrahtes die Netzspannng durch einen Nulldurchgang geht, erlischt
>der Lichtbogen vermutlich, bevor genügend Metalldampf bzw. Plasma
>erzeugt wurde, um ein erneutes Zünden durch die nach dem Nulldurchgang
>wieder ansteigende Spannung zu ermöglichen. Deshalb knallt es auch
>nicht jedes Mal - "Knacks" macht es aber schon recht oft.
>MaWin: Diese Frage taucht recht oft hier auf. Wäre eine plausible
> Kostet leider ein paar Euro mehr, gibt es nur beim Elektriker deines
> Vertrauens von Gira, denke andere Hersteller wie Berker, BuschJäger
> und wie sie sonst alle heissen, haben auch so ein Teil im Programm
Wahrscheinlich alle vom gleichen Hersteller: Insta. Deswegen auch das Preis-
und Rabatt-Kartell der Markenhersteller.
> Man sollte an die 2-jährige Gewährleistung denken und den Ärger den
> man mit dem 0815-Dimmer aus dem Baumarkt hat.
> Nebenbei hat dieses Teil keine Feinsicherung, die ersetzt werden muss.
Das vom Baumarkt oder das von der "Marke" ?
Gruss,
Georg
--
Georg O.F. Richter
alias Hourdi
hourdi_@_t-online.de
Was für ein Dimmertyp, welche Maximalleistung, welche Birne,
ist ein Trafo mit im Spiel?
Bye
[diverse Kommentare zu meiner Beschreibung]
>>Es werden dann - je nach momentaner Phasenlage der Netzspannung
>>- einige zig Kilowatt auf kleinem Raum und
>>in kurzer Zeit in Wärme umgesetzt, die natürlich einen Teil der
>>Gasfüllung der Glühbirne in ebenso kurzer Zeit aufheizt.
>>Der dadurch entstehende Druckstoß wird dann als Knall wahrgenommen
>>und zerstört eventuell sogar den Glaskolben.
>
>Sollte bei "normalen" Glühlampe nie passieren....
Sollte vielleicht nicht, tut es aber.
Ist mir vor nicht allzu langer Zeit passiert. Ich war in der Küche, am
Schreibtisch war die Schreibtichleuchte eingeschaltet. Ich hörte einen
Knall und dachte, eine meiner beiden Katzen hätte wieder mal etwas
heruntergeschmissen. Als dann aber beide ins Arbeitszimmer guckten, als
wäre da ein Fremder drin, sah ich dort nach dem Rechten und entdeckte
die Scherben unter der dunklen Leuchte.
Grüße,
Günther
Dazu fällt mir ein, dass ich zufällig mal im Inneren der Schraubfassung
einer defekten Glühbirne sowas wie eine Sicherung (ein Draht eingeschmolzen
in einem Glasröhrchen) gefunden habe. Ist das bei allen Glühbirnen so oder
evt. nur bei den "Qualitätsbirnen"? Hab grade keine defekte zur Hand und
will keine neue opfern.
Walter
>>>Der dadurch entstehende Druckstoß wird dann als Knall wahrgenommen
>>>und zerstört eventuell sogar den Glaskolben.
>>
>>Sollte bei "normalen" Glühlampe nie passieren....
>
>Sollte vielleicht nicht, tut es aber.
>Ist mir vor nicht allzu langer Zeit passiert. Ich war in der Küche, am
>Schreibtisch war die Schreibtichleuchte eingeschaltet. Ich hörte einen
>Knall und dachte, eine meiner beiden Katzen hätte wieder mal etwas
>heruntergeschmissen. Als dann aber beide ins Arbeitszimmer guckten, als
>wäre da ein Fremder drin, sah ich dort nach dem Rechten und entdeckte
>die Scherben unter der dunklen Leuchte.
mir hats auch schon mal eine so zerlegt.
Die hat aber dann weitergeleuchtet.
(siehe 16.11.2002, 14:17)
Sehr intelligente Konstruktion der Lampe,
v.a. weil eine der Zuleitungen zur Röhre
danach offen zugänglich war.
Das wär nicht das Problem:
Problem ist, dass es nicht speziell mit 1 Modell passiert
sondern mit verschiedenen.
Also muss es ja irgendwo ne Gemeinsamheit geben, die
überall zu finden ist.
Also:
letzte geplatzte Glühbirne: Zenith 80 W
Letzter durchgeheizter Dimmer:
Hersteller vermutlich HP
(nicht Hewlett Packard, oder doch?), 60-300 W
"Grundtyp DI"
Darin zuletzt verwendete Sicherung: Unitec 2 A
Zuleitung Dimmer-Lampe: Eingeputztes 2-Ader-Kabel
(Sicherungsautomat: 10A; FI: 30 mA, falls notwendig)
Vorab: Dimmer sind mit einer Feinsicherung geschützt, diese Feinsicherung
darf nur gegen eine gleichwertige ausgewechselt werden, ansonsten kein
Schutz.
Die Sicherung ist geflogen !
Ich gehe davon aus, daß der Nullpunkts-Schalter nach einem Kurzschluß einer
ionisierernden Glühlampe weggeschmort ist, oder noch wahrscheinlicher, der
Triac gestorben ist.
Da Triacs immer einen gewissen Leckstrom haben, ist im Dimmer zusätzlich ein
Schalter, meist als Druckschalter oder als Drehfolgeschalter mit dem Poti
eingebaut, der bei ausgeschaltetem Dimmer eine einwandfreie galvanische
Trennung gewährleistet.
Eine ungewollte, extrem hohe Überlastung ergibt sich häufig beim
Durchbrennen des Glühfadens einer Glühlampe. Beim Fadenbruch wird durch den
auftretenden Abreiss-Funken das Füllgas der Lampe ionisiert, so daß ein
Lichtbogen innerhalb der der Lampe entsteht, der praktisch einen Kurzschluß
bildet. Je kleiner der Körper einer Glühlampe ist, deto größer ist die
Wahrscheinlichkeit, daß das Gas Ionisiert oder andersrum, eine Kerzenlampe
ist anfälliger dafür als eine "normale" Glühbirne.
Auffällig bei diesem Tot einer Glühlampe ist ein kurzes grelles Aufblitzen
und ein hörbares "plink". Dieser Effekt tritt meistens beim Einschalten auf,
daher war Dein Schalter im Dimmer stark gefährdet und wahrscheinlich
festgebrannt.
Wenn du glück hast, hat die Sicherung früh genug angesprochen, denn sonst
kann der Schalter festbacken und/oder der Triac sterben.
Ob sich ein Öffnen Deines Dimmers lohnt, ist Ansichtssache, ein neuer ist
schon günstig zu bekommen, Deinen Wissensdurst wird es allemal stillen
können.
Falls Du reinschaust wirst Du feststellen, daß ein Großteil des Innenlebens
aus einer Spule besteht. Diese Spule dient fast auschließlich der
Funkentstörung.
Sinn der Sicherung:
Da Triacs - wie auch alle anderen Halbleiterbauelemente - einen
nichtvernachlässigbaren Durchlasswiderstand ( Ri ) besitzen, erwärmen sie
sich beim Stromdurchgang. (Kühlung durch festschrauben am Dimmerrahmen).
Aufgrund der geringen Abmessung des Triacs ist die Wärmekapazität gering.
Das heißt, die Erwärmung erfolgt sehr rasch. Bei Überschreiten einer
bestimmten Grenztemperatur wird das Bauteil zerstört (bei
Silizium-Halbleitern ca.180°C, bei Bauelementen in Plastikgehäusen meist
90..100°C.)
Die Halbleiter werden vom Hersteller so ausgewählt, daß diese
Grenztemperatur bei für das Gerät zugelassenen Belastunmg nicht erreicht
wird.
Bei Überlastung oder extrem hohe Umgebungstemperatur ist aber eine
Zerstörung durch Überhitzung nicht auszuschließen
Bei einer ionistierten Lampe ( Kurzschluß ) steigt der Strom ,der durch den
Triac fließt schlagartig auf extrem hohe Werte. Die Triactemperatur erhöht
sich dabei weit über den erlaubten Wert hinaus, ehe ein normales
Sicherungselement überhaupt anspricht und den Kurzschlußstrom abschaltet.
Umden Triac unter diesen Umständen vor Zerstörung zu bewahren, wird im
allgemeinen eine "flinke" Feinsicherung vorgeschaltet, die im Kurzschlußfall
eher anspricht als die Triactemperaur ihren Grenzwert überschreitet.
Diese meist im Gerät eingebaute Sicherung ist auf den Dimmer abgestimmt und
darf daher nur gegen eine gleichwertige ausgetauscht werden.
Da die Sicherung zum Beispiel in Glühlampenkreisen wegen des geringen
Kaltwiderstandes der Lampenfäden kurzzeitige Einschaltströme bis zum
zehnfachen des Nennstromes aushalten muß, anderseits aber noch bei noch
höheren Strömen wie Kurzschluß beim Fadenbruch extrem schnell abschalten
muß, um den Triac zu schützen, kann sie nicht zusätzlich noch so gewählt
werden, daß sie einen wirksamen Schutz gegen ständige Nennstrom-Überlastung
gewährt, die den Triac langsam über seine Grenztemperatur hinaus zerstört.
Daher auf die Nennbelastung des Dimmers achten (zB.400W, 600W) und nicht
größere Verbraucher anschließen.
Ich hoffe, daß ich Dir genügend Information gegeben habe.
Eine Reperatur ist sicherlich nicht lohnend bei dem geringem
Anschaffungswert, anderseits brauchtst Du Dein Zeit nicht zu rechnen und
lernen kannt Du auch noch dabei.
Achte beim Zusammenbau unbedingt darauf, daß der Triac am Geräterahmen zur
Kühlung angeschraubt ist. VORSICHT, wenn diese Verbindung isoliert
ausgeführt ist, Isolierteile wieder ungeschädigt in richtiger Lage einbauen,
nicht daß gefährliche Körperströme am Dimmerrahmen auftreten.
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Dimmer, Fehlerbilder und mögliche Ursachen.
( Bitte, bitte nagelt mich nicht darauf fest )
Fehlerbild: Schwarzes Licht
Ursache: Glühlampe ,Feinsicherung , Null-Schalter oder Triac defekt
Fehlerbild: Glühlampe flackert bei niedriger Helligkeit
Ursache: Glühlampe ,Last zu gering. (siehe unten)
Bei Dimmer immer auf die Lastdaten achten, zB 60- 600W
Fehlerbild: Dimmer regelbar,
in Ausstellung leichtes Glimmen der Lampen
Ursache: Null-Schalter Kontakt festgebacken
Fehlerbild: Licht immer hell, oder halbhell, nicht dimmbar
Ursache: Triac defekt
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Anmerkung zum Fehlerbild:
Glühlampe flackert bei niedriger Helligkeit
Dimmer dürfen nur innerhalb ihres ausgewiesenen Lastfensters
betrieben werden.
Auf jedem Dimmer steht die Lastangabe wie zB 40-400W oder 60-600W.
Sind zu starke Verbraucher angeschlossen, wird der Dimmer überlastet und er
kann den Wärmetod sterben, ist die Last zu gering, kann der Dimmer im
unteren Bereich nicht sauber regeln, die Lampe flackert.
Das hängt unter anderem mit der nicht ausreichenden Dämpfung
des nach VDE 0875 geforderten Funkenstörschwingkreises durch nicht
ausreichende Grundlast zusammen.
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Leistungsreduzierung:
Dimmer dürfen nur bei idealen Einbaubedingungen bis zur angegebenen
Nennleistung belastet werden.
Ideale Einbaubedingungen sind wenn:
- die Raumtemperatur (Dimmerumgebungstemperatur)
25°C nicht übersteigt
- Der Dimmer in eine massiven Gibs-oder Steinwand montiert ist
- Der Dimmer als Einzelgerät montiert ist. (Kombination mit
Steckdosen oder Mechanischen Schaltern gelten als Einzelgeräte)
Die Nennleistung des Dimmers , d.h. die maximale Belastung
muß reduziert werden um:
- ./.10% pro 5°C, um die die Raumtemperatur
von 25°C überschritten wird.
- ./.15% bei Einbau in Holz oder Gipskartonwand
- ./.10% für äüßere Geräte bei Kombinationen mehrerer Dimmer
- ./.20% für innere Geräte bei Kombinationen
von 3 oder mehr Dimmern
Sollte sich nach den Berechnungen eine zu hohe Gesamtbelastung des Dimmers
ergeben, so muß entweder ein Gerät höherer Leistung oder ein Leistungszusatz
verwendet werden
Gruß aus dem Sauerland
von Josef
Tips und Schaltpläne zum Herd, Elektro(nik) und zum KFZ:
http://www.josefscholz.de
Das hat der Osram-Vertreter damals auch immer beworben (gut 30 Jahre her).
Leider hatten DIESE es damals schon bei der 25W Kerze und den 15W Bfm. und
AGL eingespart ;-)
> Letzter durchgeheizter Dimmer:
> Hersteller vermutlich HP
> (nicht Hewlett Packard, oder doch?), 60-300 W
> "Grundtyp DI"
HP=Heinrich Popp. Der hat mit Insta nix am Hut.
> Darin zuletzt verwendete Sicherung: Unitec 2 A
Unitec ist kein Hersteller, die lassen in BHW's x-beliebiges eintüteln.
> Zuleitung Dimmer-Lampe: Eingeputztes 2-Ader-Kabel
Halt ich's aus. NYFAZ? YR? Telefonkabel?
Oder gar flexibel? Lass' die Finger vom Strom!
> (Sicherungsautomat: 10A; FI: 30 mA, falls notwendig)
EINEN Sicherungsautomat 10A gibts nicht. Welche Charakteristik?
EINEN FI 30mA gibts nicht. Aus welchem Jahrzehnt?
Hallo Olver,
gibt es eigentlich irgendwo eine Webside, wo eine Fehlerbeschreibung
auf Grund des Geruchs vorgenommen wird?
Gruss
Harald
Klassische Scheuklappenmentalitaet.
Sie sehen nur ihr eigenes Umfeld.
Und glauben, das das auf ALLE uebertragbar ist.
JEDER hat dieselbe Lampe, JEDER hat denselben Dimmer.
Obwohl sie eigentlich wissen, das es den anderen wohl
nicht ebenso ergehen kann, wie ihnen selbst.
Aber wer denkt in unserer egoistischen Welt schon an andere...
hourdi_@_t-online.de:
> > Zuleitung Dimmer-Lampe: Eingeputztes 2-Ader-Kabel
>
> Halt ich's aus. NYFAZ? YR? Telefonkabel?
> Oder gar flexibel? Lass' die Finger vom Strom!
>
> > (Sicherungsautomat: 10A; FI: 30 mA, falls notwendig)
>
> EINEN Sicherungsautomat 10A gibts nicht. Welche Charakteristik?
> EINEN FI 30mA gibts nicht. Aus welchem Jahrzehnt?
Was ist das denn für eine Nerverei hier??
Er hat doch ganz höflich gefragt.
Wollt ihr nun helfen oder wollt ihr nur motzen?
Walter
>> Darin zuletzt verwendete Sicherung: Unitec 2 A
>
>Unitec ist kein Hersteller, die lassen in BHW's x-beliebiges eintüteln.
Naja, aber sonst stand nix drauf.
>> Zuleitung Dimmer-Lampe: Eingeputztes 2-Ader-Kabel
>
>Halt ich's aus. NYFAZ? YR? Telefonkabel?
>Oder gar flexibel? Lass' die Finger vom Strom!
ich habs ja ned eingemauert. Das Haus ist ein gutes Stück
älter als ich.
Es ist so ne Art Flachbandkabel; 1 blauer, 1 schwarzer Draht,
Beide in dem hellgrauen Band, das unterm Putz verschwindet.
Und flexibel würd ich des ned nennen.
A paar Mal biegen und der Draht bricht.
>> (Sicherungsautomat: 10A; FI: 30 mA, falls notwendig)
>
>EINEN Sicherungsautomat 10A gibts nicht. Welche Charakteristik?
Charakteristik L.
Im Verteiler hängen 15 Automaten, aber eben nur
diese eine ist für den Kreis der Lampe & restliche
Beleuchtung verantwortlich.
>EINEN FI 30mA gibts nicht. Aus welchem Jahrzehnt?
Ok, der stimmt nicht ganz.
Vermutlich wie der Rest des Hauses ~1965-1970.
Dass er alt ist, stimmt; deswegen is da fast nix mehr
lesbar. In= 30 A, Ifn= 500 mA
Ist aber trotzdem nur 1.
Hallo,
also ganz normale Unterputzleitung. Massivdraht wie bei
fester Verlegung üblich.
Bye
> Was ist das denn für eine Nerverei hier??
> Er hat doch ganz höflich gefragt.
> Wollt ihr nun helfen oder wollt ihr nur motzen?
Loriot würde jetzt sagen: "Ach was!"
Also helfen wir jetzt ein bisschen: Gegen auslösende Feinsicherungen hilft
auf Dauer nur ein Paßstaift 5x20mm. So recht?
Nix für ungut,
Gehorch(!)