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keine Einreise

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Axel Berger

unread,
Feb 11, 2012, 9:33:00 AM2/11/12
to
Jörg, Dein Einsatz:

"Two Brits visiting Los Angeles who joked on Twitter that they were
going to "destroy America," and "dig... Marilyn Monroe up" from her
grave, a joke from the American TV show "Family Guy," were deported
from the U.S. last week for their tweets.

The Sun reports that Leigh Van Bryan, 26, who wrote the offending
tweets, and his friend Emily Bunting, 24, were detained by Homeland
Security on arrival in L.A., questioned for five hours, handcuffed, put
in a van with illegal immigrants, and then held overnight.

While they were detained, Bryan and Bunting tried to assure U.S.
officials that they were simply joking, arguing that "destroying" was a
word that simply means partying in Britain. "We just wanted to have a
good time on holiday. That was all Leigh meant in his tweets," Bunting
told the Sun."

<http://www.washingtonpost.com/blogs/blogpost/post/twitter-joke-to-
destroy-america-gets-two-brits-deported-from-
us/2012/01/30/gIQAD0tfcQ_blog.html>

Im Gegensatz zu manch anderem hier halte ich Amerika zwar nicht für
gefährlich und böse, aber bisweilen scheint es, als ob grob die Hälfte
der Menschen, denen man dort so begegnen kann, hierzulande als geistig
schwer behindert gälten und in geschlossenen Anstalten aufbewahrt
würden. Die, die nicht bei der Homeland Security arbeiten, betreuen
offenbar großenteils helpdesks.


Übrigens, das Argument von Birgitta Jónsdóttir ist natürlich Blödsinn:
"Many users do not understand that they are giving away all control of
their web usage... Personal data can be used against you...!This is
very dangerous to those, like me, who are activists, journalists and
researchers. It equally endangers the merely curious."

Wenn ich etwas unter meinem Namen _veröffentliche_, dann muß ich
selbstverständlich zu den Inhalten und Folgen stehen. Anonyme Schreiben
galten in jeder zivilisierten Kultur als zutiefst verwerflich, bei
Hitler, bei Stalin und jetzt bei uns gelten sie als normal. Schlimm
sind nur die Zensurbehörden, die unfähig sind, irgendwelche Inhalte zu
erfassen und mit weniger Hirn als Pawlowsche Hunde allein auf
Schlüsselbegriffe ansprechen.


Übrigens auf Forbes:
"If I might make a small suggestion to whoever is administering the
revenues from the Tourist Promotion Act. You know, the $15 that every
traveller to the US now pays and the revenues from which are supposed
to be used to promote the US as a place to visit?
If I were you I d draw a few thousand out of the account, shout at the
London Enbassy until they issue visas, stick the pair in business seats
on a flight and then hire them a limo to swan around LA in."
<http://www.forbes.com/sites/timworstall/2012/01/31/destroy-america-on-
twitter-get-deported/>


Wolfgang Allinger

unread,
Feb 11, 2012, 10:32:00 AM2/11/12
to

On 11 Feb 12 at group /de/sci/electronics in article
<Axel_...@b.maus.de> (Axel Berger) wrote:

>Jörg, Dein Einsatz:
>
>"Two Brits visiting Los Angeles who joked on Twitter that they were
>going to "destroy America," and "dig... Marilyn Monroe up" from her
>grave, a joke from the American TV show "Family Guy," were deported
>from the U.S. last week for their tweets.
[...]

Hättest es wenigstens als OT markieren können. Versuch des nachholens
wird wohl scheitern :(

Und wenn schon OT, dann rischtisch:

Amerikaner reifen bis 14, danach wachsen sie nur noch! :)


Ok, jetzt werden wir beide Googlegegrillt :)




Saludos Wolfgang

--
Wolfgang Allinger 15h00..21h00 MEZ: SKYPE:wolfgang.allinger
Paraguay mailer: CrossPoint XP 3.20 (XP2) in WinXPprof DOSbox
Meine 7 Sinne: reply Adresse gesetzt!
Unsinn, Schwachsinn, Bloedsinn, Wahnsinn, Stumpfsinn, Irrsinn, Loetzinn.

Holger

unread,
Feb 11, 2012, 10:43:49 AM2/11/12
to
Axel Berger schrieb:

> "Two Brits visiting Los Angeles who joked on Twitter that they were
> going to "destroy America," and "dig... Marilyn Monroe up" from her
> grave, a joke from the American TV show "Family Guy," were deported
> from the U.S. last week for their tweets.

Mich müssen die Amis gar nicht ausweisen. Ich werde mein Leben lang
darauf verzichten, mich in deren Reichweite aufzuhalten. Die USA werde
ich immer meiden, weil mir mein Leben lieb ist, und weil ich die Amis
für unberechenbar halte. Sag in deren Gegenwart mal zusammenhanglos
"Terrorist" und "Präsident", und schon ballern sie dir die Rübe weg.

Holger

--- Posted via news://freenews.netfront.net/ - Complaints to ne...@netfront.net ---

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Feb 11, 2012, 11:03:27 AM2/11/12
to
Axel_...@b.maus.de (Axel Berger) wrote:

>Jörg, Dein Einsatz:

Das war genau mein Gedanke, als ich dieser Tage davon gelesen habe,
doch ich habe mir den Kommentar verkniffen,


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Joerg

unread,
Feb 11, 2012, 11:27:04 AM2/11/12
to
Axel Berger wrote:
> Jörg, Dein Einsatz:
>
> "Two Brits visiting Los Angeles who joked on Twitter that they were
> going to "destroy America," ...


Wer so einen Stuss ins Internet setzt muss schon ziemlich einen an der
Waffel haben, oder meint es ernst. Das letztere Risiko geht man hier aus
naheliegenden Gruenden nicht mehr ein. Dass dabei auch mal ueberreagiert
wird muss in Kauf genommen werden. Besser einmal zu weit reagiert als
einmal versaeumt zu reagieren.


> ... and "dig... Marilyn Monroe up" from her
> grave, a joke from the American TV show "Family Guy," were deported
> from the U.S. last week for their tweets.
>
> The Sun reports that Leigh Van Bryan, 26, who wrote the offending
> tweets, and his friend Emily Bunting, 24, were detained by Homeland
> Security on arrival in L.A., questioned for five hours, handcuffed, put
> in a van with illegal immigrants, and then held overnight.
>
> While they were detained, Bryan and Bunting tried to assure U.S.
> officials that they were simply joking, arguing that "destroying" was a
> word that simply means partying in Britain. "We just wanted to have a
> good time on holiday. That was all Leigh meant in his tweets," Bunting
> told the Sun."
>
> <http://www.washingtonpost.com/blogs/blogpost/post/twitter-joke-to-
> destroy-america-gets-two-brits-deported-from-
> us/2012/01/30/gIQAD0tfcQ_blog.html>
>
> Im Gegensatz zu manch anderem hier halte ich Amerika zwar nicht für
> gefährlich und böse, aber bisweilen scheint es, als ob grob die Hälfte
> der Menschen, denen man dort so begegnen kann, hierzulande als geistig
> schwer behindert gälten und in geschlossenen Anstalten aufbewahrt
> würden. Die, die nicht bei der Homeland Security arbeiten, betreuen
> offenbar großenteils helpdesks.
>

Wuerdest Du das von Deinen Landsleuten ebenfalls sagen?

http://www.ovb-online.de/nachrichten/deutschland/rotlicht-groesse-tuerken-musa-gericht-404452.html
http://www.kumita.de/ratgeber/sms/drohung-per-sms-einreise-verweigert-903.html

Und zum Nachtisch die Kroenung:

http://www.tagesspiegel.de/politik/einreise-verweigert-tuerkenerhalten-oft-kein-visum-fuer-deutschland/4411460.html

Zitat "Statistische Daten würden "nicht erfasst", schreibt dazu das
Auswärtige Amt. Gleiches bei den Gründen für die Ablehnung eines Visums
– etwa unglaubhafte Angaben zum Zweck des Deutschlandbesuchs"
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^

Ich hab's extra mal unterstrichen :-)


>
> Übrigens, das Argument von Birgitta Jónsdóttir ist natürlich Blödsinn:
> "Many users do not understand that they are giving away all control of
> their web usage... Personal data can be used against you...!This is
> very dangerous to those, like me, who are activists, journalists and
> researchers. It equally endangers the merely curious."
>
> Wenn ich etwas unter meinem Namen _veröffentliche_, dann muß ich
> selbstverständlich zu den Inhalten und Folgen stehen. Anonyme Schreiben
> galten in jeder zivilisierten Kultur als zutiefst verwerflich, bei
> Hitler, bei Stalin und jetzt bei uns gelten sie als normal. Schlimm
> sind nur die Zensurbehörden, die unfähig sind, irgendwelche Inhalte zu
> erfassen und mit weniger Hirn als Pawlowsche Hunde allein auf
> Schlüsselbegriffe ansprechen.
>

Die Filterung nach Leuten die wirklich drohen oder aufhetzen und solchen
die nur einen "Witz machen" kann nie perfekt sein. Da ist es ein
leichtes aus zig Millionen normalen Einreisefaellen den einen
rauszufischen wo es nicht so gut lief. Fakt ist dass das was diese
Briten taten eher auf Hirnprobleme in ihnen selbst hindeutet. Oder
faendest Du es ok wenn jemand in einer vollen Halle "FEUEEER!" schreit
und nachher der Polizei sagt das sei nur ein Scherz gewesen?

[...]

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Werner Holtfreter

unread,
Feb 11, 2012, 12:18:04 PM2/11/12
to
Axel Berger wrote:

> Anonyme Schreiben galten in jeder zivilisierten Kultur als
> zutiefst verwerflich

Nur der Spezialfall Denunziation.

> Schlimm sind nur die Zensurbehörden, die unfähig sind,
> irgendwelche Inhalte zu erfassen und mit weniger Hirn als
> Pawlowsche Hunde allein auf Schlüsselbegriffe ansprechen.

Und ich dachte in meiner Einfalt, Zensur wäre immer schlimm.

Der von dir geschilderte Fall der Einreiseverweigerung hat mit
Zensur nichts zu tun. Dagegen ist faktische Zensur in Deutschland
häufiges Phänomen, wenn jemand die erste sozialistische Diktatur
unserer Geschichte politisch inkorrekt beschreibt. Doch heute bleibt
es nicht bei symbolischen Bücherverbrennungen, stattdessen wird
jeweils die *gesamte* Auflage vernichtet und die Verfasser landen im
Gefängnis.

In diesem Punkt lob ich mir USA mit ihrem First Amendment.

Ich fürchte diejenigen, die mich vor untragbaren Schriften schützen
wollen viel mehr, als die untragbaren Schriften.
--
Viele Grüße Werner

Thomas Kindler

unread,
Feb 11, 2012, 1:10:55 PM2/11/12
to
On 11.02.2012 17:27, Joerg wrote:
> Axel Berger wrote:
>> Jörg, Dein Einsatz:
>>
>> "Two Brits visiting Los Angeles who joked on Twitter that they were
>> going to "destroy America," ...
>
>
> Wer so einen Stuss ins Internet setzt muss schon ziemlich einen an der
> Waffel haben, oder meint es ernst. Das letztere Risiko geht man hier aus
> naheliegenden Gruenden nicht mehr ein. Dass dabei auch mal ueberreagiert
> wird muss in Kauf genommen werden. Besser einmal zu weit reagiert als
> einmal versaeumt zu reagieren.
>

"destroy" ist eher britischer Slang und vergleichbar mit "Die Stadt
unsicher machen". Vermutlich wollten sie sich dort nur mal "so richtig
abschiessen", und die "Bomben-Stimmung" geniessen.


--
Thomas Kindler <mail...@t-kindler.de>

Frank Buss

unread,
Feb 11, 2012, 1:20:37 PM2/11/12
to
Thomas Kindler wrote:
> "destroy" ist eher britischer Slang und vergleichbar mit "Die Stadt
> unsicher machen". Vermutlich wollten sie sich dort nur mal "so richtig
> abschiessen", und die "Bomben-Stimmung" geniessen.

kann man aber auch wirklich nicht erwarten von einer amerikanischen
Behörde, daß die ausländischen Slang versteht und richtig einschätzen kann.

--
Frank Buss, http://www.frank-buss.de
piano and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss

Holger

unread,
Feb 11, 2012, 1:24:02 PM2/11/12
to
Thomas Kindler schrieb:

> "destroy" ist eher britischer Slang und vergleichbar mit "Die Stadt
> unsicher machen". Vermutlich wollten sie sich dort nur mal "so richtig
> abschiessen", und die "Bomben-Stimmung" geniessen.

Warum ausgerechnet in den USA? Sie hätten doch auch in Kanada feiern
können, oder in Mexiko? Ich wäre an deren Stelle wahrscheinlich nach
Monterrey gegangen, in eine Freizeitanlage oder so, und hätte mir dort
ein paar schöne Tage gemacht. Doch nicht zu den psychotischen Amis!

http://www.aie-globus.de/reiseberichte/mtytipps/mtytipps.htm

Fällt mir dazu mal eben so ein. Ganz ohne ein FBI, das fliegende
Untertassen jagt.

Dieter Wiedmann

unread,
Feb 11, 2012, 1:28:28 PM2/11/12
to
Am 11.02.2012 19:20, schrieb Frank Buss:
> Thomas Kindler wrote:
>> "destroy" ist eher britischer Slang und vergleichbar mit "Die Stadt
>> unsicher machen". Vermutlich wollten sie sich dort nur mal "so richtig
>> abschiessen", und die "Bomben-Stimmung" geniessen.
>
> kann man aber auch wirklich nicht erwarten von einer amerikanischen
> Behörde, daß die ausländischen Slang versteht und richtig einschätzen kann.

Die dürfen halt nur Neusprech.


Gruß Dieter

E.-R. Bruecklmeier

unread,
Feb 11, 2012, 1:27:57 PM2/11/12
to
Am 11.02.2012 17:27, schrieb Joerg:

> [...}
> Besser einmal zu weit reagiert als
> einmal versaeumt zu reagieren.
>

Das ist ja auch das US Credo in Punkto Todesstrafe... Erst abdrücken,
dann nachfragen...


Eric.

Frank Buss

unread,
Feb 11, 2012, 1:32:29 PM2/11/12
to
Holger wrote:
> Warum ausgerechnet in den USA? Sie hätten doch auch in Kanada feiern
> können, oder in Mexiko? Ich wäre an deren Stelle wahrscheinlich nach
> Monterrey gegangen, in eine Freizeitanlage oder so, und hätte mir dort
> ein paar schöne Tage gemacht. Doch nicht zu den psychotischen Amis!

So ist es nun auch wieder nicht. Wird viel in den Medien übertrieben.
Ich kenne mittlerweile einige Leute aus den USA aus dem kreativen Hacker
und DIY Bereich, und man kann sich problemlos mit denen unterhalten. Die
meisten kommen mir so normal vor wie Leute aus Deutschland. Ausnahmen
gibt es überall.

gUnther nanonüm

unread,
Feb 11, 2012, 4:03:09 PM2/11/12
to

"Dieter Wiedmann" <dieter....@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4f36b317$0$7625$3ca0...@newsspool1.vodafone-ip.de...

>> kann man aber auch wirklich nicht erwarten von einer amerikanischen
>> Behörde, daß die ausländischen Slang versteht und richtig einschätzen
>> kann.
>
> Die dürfen halt nur Neusprech.

Hi,
eher war das ne Kurzalarmierung von Echelon. Dadrauf mußten die halt
reagieren. In Amiland ist BigBrother schon recht mächtig...

--
mfg,
gUnther


Axel Berger

unread,
Feb 11, 2012, 3:22:00 PM2/11/12
to
Joerg wrote on Sat, 12-02-11 17:27:
>Wer so einen Stuss ins Internet setzt muss schon ziemlich einen an der
>Waffel haben,

Im Gegensatz zu Dir brauche ich zwar bei gesprochenem Amerikanisch
schon mal Untertitel, aber die aktuelle britische Umgangssprache,
zumindest soweit sie von Randgruppen schon in den Mainstream
durchgesickert ist, verstehe ich schon. Wäre das von euren
"Elitespionen" wirklich zu viel verlangt?

>Ich hab's extra mal unterstrichen :-)

Wie viele bei Euch einreisende Briten werfen als erstes den Paß weg, um
eine Ausweisung unmöglich zu machen und nisten sich dann in Eurem
Sozialsystem ein?

>Fakt ist dass das was diese Briten taten eher auf Hirnprobleme in ihnen
>selbst hindeutet.

Blödsinn, aber totaler. Lies noch einmal, was die zwei wirklich
schrieben. Das eine war etwas, das *jeder* des britischen Englisch
mächtige (und ich erkenne nur die Teile des Straßenslang, die es längst
bis in Auntie BBC geschafft haben) als "Party machen" verstehen würde
und das zweite ein wörtliches, in manchen Kreisen wohlbekanntes Zitat
aus einer bekannten (mir nicht, aber was heißt das schon?) Comedyserie.
Nichts, aber auch gar nichts, daran weist im geringsten auf
irgendwelche Absichten hin.

Da gab es hierzugrupp weit "schlimmere" Sprüche. Wie oft hast allein Du
konkrete Mordabsichten durch Ertränken gegenüber Entwicklern geäußert?
Soll man Dich etwa noch nach Deutschland lassen?

Joerg

unread,
Feb 11, 2012, 6:52:07 PM2/11/12
to
Axel Berger wrote:
> Joerg wrote on Sat, 12-02-11 17:27:
>> Wer so einen Stuss ins Internet setzt muss schon ziemlich einen an der
>> Waffel haben,
>
> Im Gegensatz zu Dir brauche ich zwar bei gesprochenem Amerikanisch
> schon mal Untertitel, aber die aktuelle britische Umgangssprache,
> zumindest soweit sie von Randgruppen schon in den Mainstream
> durchgesickert ist, verstehe ich schon. Wäre das von euren
> "Elitespionen" wirklich zu viel verlangt?
>

Ich kannte den Ausdruck nicht und auch meine Bekannten englischer,
walisischer, schottischer und irischer Herkunft benutzen den nicht.


>> Ich hab's extra mal unterstrichen :-)
>
> Wie viele bei Euch einreisende Briten werfen als erstes den Paß weg, um
> eine Ausweisung unmöglich zu machen und nisten sich dann in Eurem
> Sozialsystem ein?
>
>> Fakt ist dass das was diese Briten taten eher auf Hirnprobleme in ihnen
>> selbst hindeutet.
>
> Blödsinn, aber totaler. Lies noch einmal, was die zwei wirklich
> schrieben. Das eine war etwas, das *jeder* des britischen Englisch
> mächtige (und ich erkenne nur die Teile des Straßenslang, die es längst
> bis in Auntie BBC geschafft haben) als "Party machen" ...


Hast Du mal ein Beispiel, Link? Ich habe mein Leben lang fast nur mit
amerikanischem und australischem Englisch zu tun gehabt. Habe mal zwei
Monate in Schottland gewohnt und den Ausdruck nie gehoert. Ebenso in
Irland nicht.


> ... verstehen würde
> und das zweite ein wörtliches, in manchen Kreisen wohlbekanntes Zitat
> aus einer bekannten (mir nicht, aber was heißt das schon?) Comedyserie.
> Nichts, aber auch gar nichts, daran weist im geringsten auf
> irgendwelche Absichten hin.
>

Was wir nicht wissen ist wie sich die beiden bei den Verhoeren
aufgefuehrt haben. Freundlich oder beleidigte Leberwurst? Ich kann mich
erinnern wie sich hier in der NG Leute den Mund zerfetzten ueber die ach
so schlimme Behandlung und das Nicht-Hereinlassen einer Frau. Meine
Nachforschung ergab dann in Sekunden was die ueblichen Gazetten
verschwiegen: Sie ist beim Verhoer dem Inspektor gegenueber pampig
geworden und zu allem Ueberfluss hatte sie einen Arbeitsvertrag in der
Tasche aber vorher angegeben dass sie nur zum Urlaub und nicht zum
Arbeiten einreise, also den Inspektor voll angelogen (ist hier eine
Straftat). Ich will damit natuerlich nicht sagen dass das in diesem Fall
so war, aber wir wissen das nicht.


> Da gab es hierzugrupp weit "schlimmere" Sprüche. Wie oft hast allein Du
> konkrete Mordabsichten durch Ertränken gegenüber Entwicklern geäußert?
> Soll man Dich etwa noch nach Deutschland lassen?
>

Das schon, aber vermutlich nicht in die Naehe von Ingenieuren die
Mumpitz gebaut haben :-)

Wie auch immer, wem sowas nicht passt der muss ja auch nicht nach USA
kommen.

Holger

unread,
Feb 12, 2012, 12:52:50 AM2/12/12
to
Joerg schrieb:

> Wie auch immer, wem sowas nicht passt der muss ja auch nicht nach USA
> kommen.

Genauso sehe ich das auch. Die Leute da sind mir einfach zu dumm und zu
brutal. Trauen die einem einzelnen britischen Urlauber zu, daß der ganz
Los Angeles in Schutt und Asche legt, obwohl der doch nur sein Bierchen
lenzen und durch die Kneipen ziehen wollte.

Nach dem Homeland Security Act geht man einfach nicht in die USA, wenn
man an seinem Leben hängt. Dieses Gesetz ist doch der Beleg dafür, daß
die Amis einen an der Klatsche haben. Und erkläre mal einem Paranoiden,
daß er gar nicht verfolgt wird - weder von den Kommunisten, noch von den
Terroristen, noch von den fliegenden Untertassen, noch von Stimmen aus
dem Jenseits. Für die Amis bist du dann ein Kommunist, ein Terrorist,
parkst irgendwo deine fliegende Untertasse (wg. "Independence Day") und
besitzt übersinnliche Fähigkeiten, die diese gebildeten Leute aus ihren
Superman-Comics schon sehr genau kennen. Wie man das unter Schießprügeln
und in deren Knästen überhaupt überleben wollte, ich weiß das nicht.

Thomas Einzel

unread,
Feb 12, 2012, 5:02:15 AM2/12/12
to
Joerg schrieb am 12.02.2012 00:52:
...
> Wie auch immer, wem sowas nicht passt der muss ja auch nicht nach USA
> kommen.

Soweit ich mich erinnere ist "in die USA" grammatisch richtig.

Und ja, mir wäre wahrscheinlich nicht ganz wohl, zumal auch ich
gesprochenes Amerikanisch (Englisch mit 3 Kieselsteinen im Mund) nur
sehr schwer verstehe. Ist ja nicht so schlimm, es gibt ja noch andere
interessante Ecken auf der Erde.

--
Thomas

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Feb 12, 2012, 5:39:08 AM2/12/12
to
Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:

>Wer so einen Stuss ins Internet setzt muss schon ziemlich einen an der
>Waffel haben, oder meint es ernst. Das letztere Risiko geht man hier aus
>naheliegenden Gruenden nicht mehr ein. Dass dabei auch mal ueberreagiert
>wird muss in Kauf genommen werden. Besser einmal zu weit reagiert als
>einmal versaeumt zu reagieren.

Irrelevant. Ein Land, daß sowas Albernes derart auffasst, will ich
erst gar nicht besuchen.

>– etwa unglaubhafte Angaben zum Zweck des Deutschlandbesuchs"
> ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
>
>Ich hab's extra mal unterstrichen :-)

Was passiert wohl, wenn ich bei der US-Immigration unglaubhafte
Angaben zum Besuchszwecks mache?

>Die Filterung nach Leuten die wirklich drohen oder aufhetzen und solchen
>die nur einen "Witz machen" kann nie perfekt sein. Da ist es ein
>leichtes aus zig Millionen normalen Einreisefaellen den einen
>rauszufischen wo es nicht so gut lief. Fakt ist dass das was diese
>Briten taten eher auf Hirnprobleme in ihnen selbst hindeutet. Oder
>faendest Du es ok wenn jemand in einer vollen Halle "FEUEEER!" schreit
>und nachher der Polizei sagt das sei nur ein Scherz gewesen?

Der Vergleich hinkt. Hallo?! Wenn ich am Stammtisch (nix Anderes ist
twitter) Sprüche klopfe, die Monroe auszubuddeln, dann ist das
ernstzunehmen?! Was für ein Schwachsinn.

Heinz Schmitz

unread,
Feb 12, 2012, 6:14:47 AM2/12/12
to
Joerg wrote:

>Was wir nicht wissen ist wie sich die beiden bei den Verhoeren
>aufgefuehrt haben.

So isses. Wir sehen die Brits vorurteilsweise als edle Gentlemen und
vergessen, daß die old Brits als Fußballfans oder im Urlaub in Jurope
dazu neigen, andere in eine heftige "not amused" Stimmung zu bringen.
Besonders, wenn the Booze dabei ist.

Grüße,
H.


Stefan

unread,
Feb 12, 2012, 7:17:31 AM2/12/12
to
Am 12.02.2012 11:39, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
> Joerg<inv...@invalid.invalid> wrote:
>

> Der Vergleich hinkt. Hallo?! Wenn ich am Stammtisch (nix Anderes ist
> twitter) Sprüche klopfe, die Monroe auszubuddeln, dann ist das
> ernstzunehmen?! Was für ein Schwachsinn.

Du vergisst da etwas. Niemand, es sei denn, er wäre US-Bürger, hat einen
Rechtsanspruch darauf, in die USA einreisen zu dürfen. Und wenn sich
jemand daneben benimmt, dann darf er sich nicht wundern, wenn er wieder
nach Hause geschickt wird.

Und da müssen die US-Behörden niemandem etwas nachweisen. Es ist Sache
desjenigen, der einreisen will, glaubhaft darzustellen, dass er keinen
Ärger machen wird.

Und wenn es daran Zweifel gibt, dann ist es absolut richtig, dass man
den betreffenden nach Hause schickt.


Gruß

Stefan

Dieter Wiedmann

unread,
Feb 12, 2012, 7:25:55 AM2/12/12
to
Am 12.02.2012 13:17, schrieb Stefan:

> Du vergisst da etwas. Niemand, es sei denn, er wäre US-Bürger, hat einen
> Rechtsanspruch darauf, in die USA einreisen zu dürfen.

Stimmt, für die USA gilt natürlich nicht 'pacta sunt servanda'.


Gruß Dieter

Holger

unread,
Feb 12, 2012, 7:37:32 AM2/12/12
to
Stefan schrieb:

> Du vergisst da etwas. Niemand, es sei denn, er wäre US-Bürger, hat einen
> Rechtsanspruch darauf, in die USA einreisen zu dürfen.

Auch die USA haben sich an geschlossene Verträge zu halten. Sie dürfen
sicherlich Personen aus dem Lande werfen, wenn sie Verbrechen begehen
oder begehen wollen. Aber darum geht es hier ja nicht. Es ging ja nur um
britische Staatsbürger, die sich ein paar nette Ferientage gönnen
wollten, ohne dabei gegen Recht und Gesetz zu verstoßen.

Aber okay, ich würde deren Risiko nicht eingehen, und ich würde meinen
Urlaub lieber in einem Land verbringen, in dem ich nicht das Gefühl
habe, ein Gejagter zu sein. Es ist besser, wenn die mich nicht kennen.
Es ist besser, wenn die mich niemals sehen werden.

Holger

Waldemar Krzok

unread,
Feb 12, 2012, 8:21:08 AM2/12/12
to
Welche Verträge hat den USA mit den Besuchern denn geschlossen?
Nein, ich finde es nicht gut, dass die Amis, die übrigens seit über 11
Jahren im Ausnamezustand leben (von wegen Demokratie) jeden Besucher als
potentiellen Terroristen ansehen und auch so behandeln. Die Sortierung an
den Flughäfen nach USA/guten Ausländern/nicht so guten Ausländern/fast
Terroristen ist rassistisch und beleidigend. Aber: es ist auch so, dass
jedes Land das Recht besitzt, Menschen an deren Grenzen abzuweisen. Ohne das
Recht auf gerichtliche Überprüfung. Es ist überall so und die Deutschen tun
es auch. Leider.

Waldemar

--
My jsme Borgové. Sklopte štíty a vzdejte se. Odpor je marný.

Christian Treffler

unread,
Feb 12, 2012, 8:38:28 AM2/12/12
to
Holger schrieb:

> Ich wäre an deren Stelle wahrscheinlich nach
> Monterrey gegangen, in eine Freizeitanlage oder so, und hätte mir dort
> ein paar schöne Tage gemacht. Doch nicht zu den psychotischen Amis!
>
> http://www.aie-globus.de/reiseberichte/mtytipps/mtytipps.htm

Monterrey habe ich gerade heute in der Zeitung gelesen. Der heutige
Artikel ist scheinbar noch nicht online, aber der hier beschreibt auch
keinen besseren Zustände:

http://archiv.sueddeutsche.de/J5v38q/168535/download.php?id=A50027769_EGTPOGWPOOPHWCGSPPWCCAT

CU,
Christian

Holger

unread,
Feb 12, 2012, 9:30:32 AM2/12/12
to
Christian Treffler schrieb:

> Monterrey habe ich gerade heute in der Zeitung gelesen. Der heutige
> Artikel ist scheinbar noch nicht online, aber der hier beschreibt auch
> keinen besseren Zustände:

Naja, okay. Also Kanada. Du mußt dir übrigens mal den Eisernen Vorhang
zwischen Kanada und den USA ansehen. Fast so nett wie damals im
geteilten Deutschland.

Holger

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Feb 12, 2012, 9:57:10 AM2/12/12
to
Stefan
<stefan@hier_steht_absichtlich_keine_EMail_Adresse_1234567890.de>
wrote:

>Du vergisst da etwas. Niemand, es sei denn, er wäre US-Bürger, hat einen
>Rechtsanspruch darauf, in die USA einreisen zu dürfen. Und wenn sich
>jemand daneben benimmt, dann darf er sich nicht wundern, wenn er wieder
>nach Hause geschickt wird.

Klar, insofern auch ein Grund, daß ich da nicht hin will.

>Und da müssen die US-Behörden niemandem etwas nachweisen. Es ist Sache
>desjenigen, der einreisen will, glaubhaft darzustellen, dass er keinen
>Ärger machen wird.

Wenn ich sowas auch noch darstellen muß, dann verzichte ich lieber.
Nach Syrien mußte ich keine solchen Fragen beantworten, ich habe ein
Visum beantragt, die KOhle bezahlt, fertig, aus. Niemand hat gefragt,
"werden Sie", "wollen Sie".

>Und wenn es daran Zweifel gibt, dann ist es absolut richtig, dass man
>den betreffenden nach Hause schickt.

Nur, daß die Zweifel im betreffenden Fall an den Haaren herbeigezogen
bzw. einfach nur nichtig waren.

>Gruß
>
>Stefan

Axel Berger

unread,
Feb 12, 2012, 8:51:00 AM2/12/12
to
Heinz Schmitz wrote on Sun, 12-02-12 12:14:
>Joerg wrote:
>>Was wir nicht wissen ist wie sich die beiden bei den Verhoeren
>>aufgefuehrt haben.
(Das Original kam hier nie an.)

Sagen wir es mal so: Als EU-Reisender hätte ich ohne die Erfahrung aus
meist zwei jährlichen DDR-Reisen die Einreiseprozedur der USA als,
Gemeinde gesagt, höchst seltsam empfunden. So bin ich außerhalb des
Ostblocks sonst nie behandelt worden.

Da meine USA-Reise nach 1989 war: Kann es sein, daß die Jörgs Vorliebe
für Konkursversteigerungen teilen und Ausrüstung sowie Personal billig
von dort übernommen haben?

Dieter Wiedmann

unread,
Feb 12, 2012, 10:29:55 AM2/12/12
to
Am 12.02.2012 14:21, schrieb Waldemar Krzok:

>> Stimmt, fᅵr die USA gilt natᅵrlich nicht 'pacta sunt servanda'.
>
> Welche Vertrᅵge hat den USA mit den Besuchern denn geschlossen?

Nicht mit den Besuchern, aber mit deren Heimatlᅵndern, man Visaabkommen.


Gruᅵ Dieter

Joerg

unread,
Feb 12, 2012, 10:50:24 AM2/12/12
to
Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
> Stefan
> <stefan@hier_steht_absichtlich_keine_EMail_Adresse_1234567890.de>
> wrote:
>
>> Du vergisst da etwas. Niemand, es sei denn, er wäre US-Bürger, hat einen
>> Rechtsanspruch darauf, in die USA einreisen zu dürfen. Und wenn sich
>> jemand daneben benimmt, dann darf er sich nicht wundern, wenn er wieder
>> nach Hause geschickt wird.
>
> Klar, insofern auch ein Grund, daß ich da nicht hin will.
>
>> Und da müssen die US-Behörden niemandem etwas nachweisen. Es ist Sache
>> desjenigen, der einreisen will, glaubhaft darzustellen, dass er keinen
>> Ärger machen wird.
>
> Wenn ich sowas auch noch darstellen muß, dann verzichte ich lieber.
> Nach Syrien mußte ich keine solchen Fragen beantworten, ich habe ein
> Visum beantragt, die KOhle bezahlt, fertig, aus. Niemand hat gefragt,
> "werden Sie", "wollen Sie".
>

Und wirst u.U. kurz darauf abgeknallt. Oh ja, Syrien, das freie
demokratische Land. Das ist echt ein schlechter Witz gewesen.

Sieh nochmal auf dem Antrag nach welche Fragen Du da bereits beantwortet
hast. Nach USA braucht ein EU-Tourist ueberhaupt kein Visum, daher muss
an der Grenze gefragt werden.

BTW, wenn Du als Auslaender ein Visum fuer Deutschland brauchst und
machst keine den Beamten zufriendenstellenden Angaben zum Zweck der
Reise dann verweigern die oft das Visum. Darfst Du nicht rein.


>> Und wenn es daran Zweifel gibt, dann ist es absolut richtig, dass man
>> den betreffenden nach Hause schickt.
>
> Nur, daß die Zweifel im betreffenden Fall an den Haaren herbeigezogen
> bzw. einfach nur nichtig waren.
>

So, wenn hier mit Steinen geworfen wird dann werfe ich mal einen
zurueck: Firma bekam Auftrag in Bayern, paar Wochen. Korrekterweise
wurde fuer die Leute die sie mitbringen wollten Arbeitsgenehmigung
beantragt und erteilt. Der Ingenieur wurde krank, also hat man bei der
Behoerde beantragt die Genehmigung auf einen anderen Ingenieur
umzuschreiben. Wurde genehmigt und schriftlich bestaetigt. Wenige Tage
spaeter rauschten einige Autos mit blauem Pickel an, der Ingenieur
(Australier) wurde verhaftet, eingelocht und dann ausgewiesen, irgendwas
war wohl intern bei der Behoerde verschlampt worden und sein Papier
erkannten sie nicht an.

Das war in Deutschland. Ich fragte ihn ob er das Land jetzt nicht mehr
mag. "No worries, the police was pretty rough there but the people are
nice, and that's what matters to me".

Joerg

unread,
Feb 12, 2012, 10:54:57 AM2/12/12
to
Typischer Kommentar von jemandem der vermutlich noch nie selbst in
Amerika war.

http://www.peacearchpark.org/

Wo sind da jetzt die Selbstschussanlagen und die NVA Soldaten?

Waldemar Krzok

unread,
Feb 12, 2012, 11:05:44 AM2/12/12
to
Dieter Wiedmann wrote:

> Am 12.02.2012 14:21, schrieb Waldemar Krzok:
>
>>> Stimmt, für die USA gilt natürlich nicht 'pacta sunt servanda'.
>>
>> Welche Verträge hat den USA mit den Besuchern denn geschlossen?
>
> Nicht mit den Besuchern, aber mit deren Heimatländern, man Visaabkommen.

Dann lese mal 'man Visaabkommen | grep "rechte des Visainhabers". Ein Visum
ist keine Garantie für die Einreise. In keinem Land. Es wird aber nicht
überall so praktiziert. USA übt das Recht wesentlich strenger aus, als
andere Länder.

Waldemar Krzok

unread,
Feb 12, 2012, 11:17:09 AM2/12/12
to
Joerg wrote:

> Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
>> Stefan
>> <stefan@hier_steht_absichtlich_keine_EMail_Adresse_1234567890.de>
>> wrote:
>>
>>> Du vergisst da etwas. Niemand, es sei denn, er wäre US-Bürger, hat einen
>>> Rechtsanspruch darauf, in die USA einreisen zu dürfen. Und wenn sich
>>> jemand daneben benimmt, dann darf er sich nicht wundern, wenn er wieder
>>> nach Hause geschickt wird.
>>
>> Klar, insofern auch ein Grund, daß ich da nicht hin will.
>>
>>> Und da müssen die US-Behörden niemandem etwas nachweisen. Es ist Sache
>>> desjenigen, der einreisen will, glaubhaft darzustellen, dass er keinen
>>> Ärger machen wird.
>>
>> Wenn ich sowas auch noch darstellen muß, dann verzichte ich lieber.
>> Nach Syrien mußte ich keine solchen Fragen beantworten, ich habe ein
>> Visum beantragt, die KOhle bezahlt, fertig, aus. Niemand hat gefragt,
>> "werden Sie", "wollen Sie".
>>
>
> Und wirst u.U. kurz darauf abgeknallt. Oh ja, Syrien, das freie
> demokratische Land. Das ist echt ein schlechter Witz gewesen.

Kann dir in USA auch passieren.

> Sieh nochmal auf dem Antrag nach welche Fragen Du da bereits beantwortet
> hast. Nach USA braucht ein EU-Tourist ueberhaupt kein Visum, daher muss
> an der Grenze gefragt werden.

Doppelt falsch. Zum Ersten nicht alle Touristen aus der EU sind im Waver-
Programm. Zum Zweiten mußt du, als z.B. Bundesbürger (egal ob Bundesrepublik
Österreich, Deutschland oder die Confederatio Helvetica) einen Fragebogen
beantworten und einen Einreisecode bekommen, BEVOR du den Flieger besteigst.
Nennt sich ESTA. Es ist im Prinzip ein Visumsantrag und eine
Visumserteilung, auch, wenn der Hund hier nicht Waldi heißt.
Ausserdem funktioniert dieses Verfahren nur dann, wenn man nach USA mit
einem von der US-Regierung registriertem Transportmittel erfolgt. Dazu
zählen fast alle Fluggesellschaften (aber nicht alle) und manche
Schiffslinien. Nach Kanada zu fliegen und dann mit dem Auto nach USA
einreisen is nicht. Dito mit Mexiko.

> BTW, wenn Du als Auslaender ein Visum fuer Deutschland brauchst und
> machst keine den Beamten zufriendenstellenden Angaben zum Zweck der
> Reise dann verweigern die oft das Visum. Darfst Du nicht rein.

Die Wahrscheinlichkeit aber an der US-Grenze trotz eines Visums abgewiesen
zu werden ist aber schon signifikant höher, als dasselbe an der deutschen
Grenze. Obwohl, wie ich schon geschrieben habe, die Vorschriften ziemlich
gleich aussehen.

> Das war in Deutschland. Ich fragte ihn ob er das Land jetzt nicht mehr
> mag. "No worries, the police was pretty rough there but the people are
> nice, and that's what matters to me".

Kann's passieren. Aber ist dann auch ein Fall für die Zeitung. Bei den Amis
meistens nur dann, wenn dabei ein Mensch ums leben kommt.

Sebastian Suchanek

unread,
Feb 12, 2012, 11:17:43 AM2/12/12
to
Thus spoke Axel Berger:

> [...]
> Wie oft hast allein Du konkrete Mordabsichten durch Ertränken
> gegenüber Entwicklern geäußert?
> Soll man Dich etwa noch nach Deutschland lassen?

[X] Dagegen!

(Aus mehreren Gründen. ;-))


Tschüs,

Sebastian

--
Ich WEISS was ich tue ;-)
Und wenns mal wieder Knallt, weiss ich auch genau, warum ich
mich in den Hintern treten sollte ;-)
[Michael Buchholz in d.s.e]

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Feb 12, 2012, 11:34:07 AM2/12/12
to
Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:

>Und wirst u.U. kurz darauf abgeknallt. Oh ja, Syrien, das freie
>demokratische Land. Das ist echt ein schlechter Witz gewesen.

Habe ich nie behauptet, daß es da frei und demokratisch zuging, aber
ich konnte ungehindert einreisen, umherreisen und wieder ausreisen,
fast so, als wäre ich eben mal in Österreich gewesen.

>Sieh nochmal auf dem Antrag nach welche Fragen Du da bereits beantwortet

Den Grund der Reise, mehr nicht. Und halt persönliche Daten.

>hast. Nach USA braucht ein EU-Tourist ueberhaupt kein Visum, daher muss
>an der Grenze gefragt werden.

Muß es das?

>BTW, wenn Du als Auslaender ein Visum fuer Deutschland brauchst und
>machst keine den Beamten zufriendenstellenden Angaben zum Zweck der
>Reise dann verweigern die oft das Visum. Darfst Du nicht rein.

Wenn man aus den Staaten kommt? Und der Zweck ist ja eher noch
harmlos, aber Fragen nach Vorstrafen, oder ob man vorhat, den
VEreinigten Staaten zu schaden, das ist schon schräg.

>So, wenn hier mit Steinen geworfen wird dann werfe ich mal einen
>zurueck: Firma bekam Auftrag in Bayern, paar Wochen. Korrekterweise
>wurde fuer die Leute die sie mitbringen wollten Arbeitsgenehmigung
>beantragt und erteilt. Der Ingenieur wurde krank, also hat man bei der
>Behoerde beantragt die Genehmigung auf einen anderen Ingenieur
>umzuschreiben. Wurde genehmigt und schriftlich bestaetigt. Wenige Tage
>spaeter rauschten einige Autos mit blauem Pickel an, der Ingenieur
>(Australier) wurde verhaftet, eingelocht und dann ausgewiesen, irgendwas
>war wohl intern bei der Behoerde verschlampt worden und sein Papier
>erkannten sie nicht an.
>
>Das war in Deutschland. Ich fragte ihn ob er das Land jetzt nicht mehr
>mag. "No worries, the police was pretty rough there but the people are
>nice, and that's what matters to me".

Jo mei, shit happens, aber offenbar in gewissen Ländenr häufiger als
in anderen welchen.

Dieter Wiedmann

unread,
Feb 12, 2012, 12:20:59 PM2/12/12
to
Am 12.02.2012 17:34, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
> Joerg<inv...@invalid.invalid> wrote:
>> So, wenn hier mit Steinen geworfen wird dann werfe ich mal einen
>> zurueck: Firma bekam Auftrag in Bayern, paar Wochen. Korrekterweise
>> wurde fuer die Leute die sie mitbringen wollten Arbeitsgenehmigung
>> beantragt und erteilt. Der Ingenieur wurde krank, also hat man bei der
>> Behoerde beantragt die Genehmigung auf einen anderen Ingenieur
>> umzuschreiben. Wurde genehmigt und schriftlich bestaetigt. Wenige Tage
>> spaeter rauschten einige Autos mit blauem Pickel an, der Ingenieur
>> (Australier) wurde verhaftet, eingelocht und dann ausgewiesen, irgendwas
>> war wohl intern bei der Behoerde verschlampt worden und sein Papier
>> erkannten sie nicht an.
>>
>> Das war in Deutschland. Ich fragte ihn ob er das Land jetzt nicht mehr
>> mag. "No worries, the police was pretty rough there but the people are
>> nice, and that's what matters to me".
>
> Jo mei, shit happens, aber offenbar in gewissen Ländenr häufiger als
> in anderen welchen.

Ist doch eh nur wieder eines seiner Märchen.


Gruß Dieter

E.-R. Bruecklmeier

unread,
Feb 12, 2012, 12:21:14 PM2/12/12
to
Am 12.02.2012 16:50, schrieb Joerg:

> [...] Nach USA braucht ein EU-Tourist ueberhaupt kein Visum, daher muss
> an der Grenze gefragt werden.
>

Das ist definitiv falsch und war für mich der Grund mit einem kanadisch
registrierten Flugzeug nicht in die USA zu fliegen...

[...]
>
> So, wenn hier mit Steinen geworfen wird dann werfe ich mal einen
> zurueck: Firma bekam Auftrag in Bayern, paar Wochen. Korrekterweise
> wurde fuer die Leute die sie mitbringen wollten Arbeitsgenehmigung
> beantragt und erteilt. Der Ingenieur wurde krank, also hat man bei der
> Behoerde beantragt die Genehmigung auf einen anderen Ingenieur
> umzuschreiben. Wurde genehmigt und schriftlich bestaetigt. Wenige Tage
> spaeter rauschten einige Autos mit blauem Pickel an, der Ingenieur
> (Australier) wurde verhaftet, eingelocht und dann ausgewiesen, irgendwas
> war wohl intern bei der Behoerde verschlampt worden und sein Papier
> erkannten sie nicht an.
>
> Das war in Deutschland. Ich fragte ihn ob er das Land jetzt nicht mehr
> mag. "No worries, the police was pretty rough there but the people are
> nice, and that's what matters to me".
>

Du kannst aber einen Einzelfall hier nicht mit der methodischen Paranoia
der USA vergleichen...


Eric

Sebastian Suchanek

unread,
Feb 12, 2012, 12:35:41 PM2/12/12
to
Thus spoke Ralph A. Schmid, dk5ras:
> Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:
>
>> [...]
>> Das war in Deutschland. Ich fragte ihn ob er das Land jetzt
>> nicht mehr mag. "No worries, the police was pretty rough
>> there but the people are nice, and that's what matters to
>> me".
>
> Jo mei, shit happens, aber offenbar in gewissen Ländenr
> häufiger als in anderen welchen.

Ich bin ganz sicher kein glühender USA-Fan oder -Verteidiger,
aber das *könnte* rein statistisch auch einfach damit
zusamenhängen, daß die Amis einfach knapp viermal so viele
Hanseln sind wie die Deutschen...

Holger

unread,
Feb 12, 2012, 1:00:21 PM2/12/12
to
Sebastian Suchanek schrieb:
> Thus spoke Ralph A. Schmid, dk5ras:
>> Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:
>>
>>> [...]
>>> Das war in Deutschland. Ich fragte ihn ob er das Land jetzt
>>> nicht mehr mag. "No worries, the police was pretty rough
>>> there but the people are nice, and that's what matters to
>>> me".
>> Jo mei, shit happens, aber offenbar in gewissen Ländenr
>> häufiger als in anderen welchen.
>
> Ich bin ganz sicher kein glühender USA-Fan oder -Verteidiger,
> aber das *könnte* rein statistisch auch einfach damit
> zusamenhängen, daß die Amis einfach knapp viermal so viele
> Hanseln sind wie die Deutschen...

Laß den Achmadinedschad mal erstmal seine Atombomben fertighaben, dann
relativiert sich das da drüben bei denen sehr schnell.

Holger

Horst-D.Winzler

unread,
Feb 12, 2012, 1:00:20 PM2/12/12
to
Am 12.02.2012 16:50, schrieb Joerg:
Dann muß einer der Punkte: 1...4 erfüllt sein. Sonst keine Abschiebung.
http://www.gesetze-im-internet.de/aufenthg_2004/__51.html
--
mfg hdw

Joerg

unread,
Feb 12, 2012, 1:05:50 PM2/12/12
to
E.-R. Bruecklmeier wrote:
> Am 12.02.2012 16:50, schrieb Joerg:
>
>> [...] Nach USA braucht ein EU-Tourist ueberhaupt kein Visum, daher muss
>> an der Grenze gefragt werden.
>>
>
> Das ist definitiv falsch ...


Nein, ist es nicht. Wo hast Du diese Urban Legend her? Die Wirklichkeit
sieht so aus und ist sehr einfach:

http://www.cbp.gov/xp/cgov/travel/id_visa/business_pleasure/vwp/i94_samples.xml


> ... und war für mich der Grund mit einem kanadisch
> registrierten Flugzeug nicht in die USA zu fliegen...
>

Das waere dann reine Paranoia. Aber Du magst die USA doch eh nicht, wozu
willst Du dann hier hin reisen?


> [...]
>>
>> So, wenn hier mit Steinen geworfen wird dann werfe ich mal einen
>> zurueck: Firma bekam Auftrag in Bayern, paar Wochen. Korrekterweise
>> wurde fuer die Leute die sie mitbringen wollten Arbeitsgenehmigung
>> beantragt und erteilt. Der Ingenieur wurde krank, also hat man bei der
>> Behoerde beantragt die Genehmigung auf einen anderen Ingenieur
>> umzuschreiben. Wurde genehmigt und schriftlich bestaetigt. Wenige Tage
>> spaeter rauschten einige Autos mit blauem Pickel an, der Ingenieur
>> (Australier) wurde verhaftet, eingelocht und dann ausgewiesen, irgendwas
>> war wohl intern bei der Behoerde verschlampt worden und sein Papier
>> erkannten sie nicht an.
>>
>> Das war in Deutschland. Ich fragte ihn ob er das Land jetzt nicht mehr
>> mag. "No worries, the police was pretty rough there but the people are
>> nice, and that's what matters to me".
>>
>
> Du kannst aber einen Einzelfall hier nicht mit der methodischen Paranoia
> der USA vergleichen...
>

Das war nur ein Beispiel, von jemandem mit dem ich einige Wochen
zusammengearbeitet habe.

Einzelfaelle sind das ganz und gar nicht, nur dass Eure Presse ueber
sowas meist schweigt. Andere Medien im Ausland aber nicht:

http://www.namibian.com.na/index.php?id=28&tx_ttnews%5Btt_news%5D=85606&no_cache=1
http://www.stripes.com/news/soldier-seeks-answers-after-wife-is-deported-from-germany-to-ghana-1.52358

17-jaehrige zu deportieren ist schon recht starker Tobak.

Joerg

unread,
Feb 12, 2012, 1:09:51 PM2/12/12
to
Das war nicht der Fall. Dennoch trudelte weder bei ihm noch (soweit er
es sagen konnte) bei seinem Arbeitgeber je eine Entschuldigung ein.

Holger

unread,
Feb 12, 2012, 1:14:21 PM2/12/12
to
Joerg schrieb:

> Einzelfaelle sind das ganz und gar nicht, nur dass Eure Presse ueber
> sowas meist schweigt. Andere Medien im Ausland aber nicht:

Das deutsche Behörden ebenfalls ein Rad ab haben, rechtfertigt nicht das
entsprechende Vorgehen amerikanischer Behörden und vice versa.

Holger

E.-R. Bruecklmeier

unread,
Feb 12, 2012, 1:33:36 PM2/12/12
to
Am 12.02.2012 19:05, schrieb Joerg:
> E.-R. Bruecklmeier wrote:
>> Am 12.02.2012 16:50, schrieb Joerg:
>>
>>> [...] Nach USA braucht ein EU-Tourist ueberhaupt kein Visum, daher muss
>>> an der Grenze gefragt werden.
>>>
>>
>> Das ist definitiv falsch ...
>
>
> Nein, ist es nicht. Wo hast Du diese Urban Legend her? Die Wirklichkeit
> sieht so aus und ist sehr einfach:
>
> http://www.cbp.gov/xp/cgov/travel/id_visa/business_pleasure/vwp/i94_samples.xml
>

Doch es ist in dieser Pauschalität falsch. Unter ganz bestimmten
Bedingungen kann man ohne Visum einreisen, aber mit dem eigenen Flugzeug
z.B. nicht.

>> ... und war für mich der Grund mit einem kanadisch
>> registrierten Flugzeug nicht in die USA zu fliegen...
>>
>
> Das waere dann reine Paranoia.

??? Der Aufstand war mir einfach zu groß.


> Aber Du magst die USA doch eh nicht, wozu
> willst Du dann hier hin reisen?

Das dürfte bekannt sein.

>
>> [...]
>>>
>>> So, wenn hier mit Steinen geworfen wird dann werfe ich mal einen
>>> zurueck: Firma bekam Auftrag in Bayern, paar Wochen. Korrekterweise
>>> wurde fuer die Leute die sie mitbringen wollten Arbeitsgenehmigung
>>> beantragt und erteilt. Der Ingenieur wurde krank, also hat man bei der
>>> Behoerde beantragt die Genehmigung auf einen anderen Ingenieur
>>> umzuschreiben. Wurde genehmigt und schriftlich bestaetigt. Wenige Tage
>>> spaeter rauschten einige Autos mit blauem Pickel an, der Ingenieur
>>> (Australier) wurde verhaftet, eingelocht und dann ausgewiesen, irgendwas
>>> war wohl intern bei der Behoerde verschlampt worden und sein Papier
>>> erkannten sie nicht an.
>>>
>>> Das war in Deutschland. Ich fragte ihn ob er das Land jetzt nicht mehr
>>> mag. "No worries, the police was pretty rough there but the people are
>>> nice, and that's what matters to me".
>>>
>>
>> Du kannst aber einen Einzelfall hier nicht mit der methodischen Paranoia
>> der USA vergleichen...
>>
>
> Das war nur ein Beispiel, von jemandem mit dem ich einige Wochen
> zusammengearbeitet habe.
>
> Einzelfaelle sind das ganz und gar nicht, nur dass Eure Presse ueber
> sowas meist schweigt.

Klar unsere kommunistisch unterwanderten linken Gazetten...
Das steht nur irgendwelches BlaBla ohne Hintergrundinformation - damit
kann ich nichts anfangen.

>
> 17-jaehrige zu deportieren ist schon recht starker Tobak.
>


--
Who the hell ist general failure and why is he reading my harddisk?

Horst-D.Winzler

unread,
Feb 12, 2012, 1:40:19 PM2/12/12
to
Behörden entschuldigen sich nicht, genaugenommen nie.
Sie haben nach Gesetz zu agieren.
Vermutlich war die Aufenthaltserlaubnis aus welchen Gründen auch immer,
nicht mit einer Arbeitserlaubnis verbunden. Siehe auch Link:
http://de.wikipedia.org/wiki/Aufenthaltserlaubnis
So einfach still und leise ist eine Abschiebung nur im gegenseitigen
Einvernehmen möglich. Irgendetwas wichtiges hat man dir unterschlagen.
--
mfg hdw

Axel Berger

unread,
Feb 12, 2012, 2:01:00 PM2/12/12
to
Joerg wrote on Sun, 12-02-12 16:54:
>Typischer Kommentar von jemandem der vermutlich noch nie selbst in
>Amerika war.

Meine DDR-mäßige Horroreinreise war von Kanada aus. Der Direktflug
Düsseldorf - Idlewild war dagegen vergleichsweise harmlos. An der DDR-
Grenze hatte ich nie Grund zur Angst.

Axel Berger

unread,
Feb 12, 2012, 1:45:00 PM2/12/12
to
Stefan wrote on Sun, 12-02-12 13:17:
>Niemand, es sei denn, er wSigmre US-Bnrger, hat einen Rechtsanspruch
>darauf, in die USA einreisen zu dnrfen.

Jeder einzelne USA-Reisende zahlt jedesmal fünfzehn Dollar in die Kasse
einer Behörde, deren Aufgabe es ist, Werbung für US-Reisen zu machen
und Reisende anzulocken. Gibt es in den USA nicht strenge Gesetze gegen
irreführende und betrügerische Werbung?

Andere Bananendiktaturen sind wenigstens ehrlich, haben eine
Visumspflicht und sagen vorher, daß sie dich eigentlich nicht wollen.
Und mit Visum kommst du dann auch rein, und mußt nicht auf eigene
Rechnung zum Vierfachen des Normalpreises halb um die Erde
zurückfliegen.

Manche US-Hochschulen bekamen Probleme, weil nicht etwa Studenten
sondern angestellte und für die Arbeit wichtige Wissenschaftler nach
einem Familienurlaub nicht wieder zurück durften. (Und nein, das las
ich nicht im Spiegel, sondern entweder in science oder nature.)

Axel Berger

unread,
Feb 12, 2012, 1:56:00 PM2/12/12
to
Joerg wrote on Sun, 12-02-12 16:50:
>Und wirst u.U. kurz darauf abgeknallt.

Jörg, Du kennst auch die Kohlegruben bei Jülich. In Fort McMurray fuhr
ich an einem ca. 5 m hohen Wall entlang, hinter dem die Teersandgrube
liegen mußte. Ich hielt an um von oben einen tollen Blick hinein zu
haben. Auf halber Höhe lief ein trip-wire entlang. Ich hätte
drübersteigen können, aber getraut habe ich mich nicht. In Jülich gibt
es sowas nicht und da habe ich keine Angst. In Deutschland halte ich
auch an, wenn eine Polizeistreife dazu auffordert.


Holger

unread,
Feb 12, 2012, 2:24:59 PM2/12/12
to
Axel Berger schrieb:

> Meine DDR-mäßige Horroreinreise war von Kanada aus. Der Direktflug
> Düsseldorf - Idlewild war dagegen vergleichsweise harmlos. An der DDR-
> Grenze hatte ich nie Grund zur Angst.

Ich kann jedem Amerika-Touristen nur empfehlen, sich nicht den Streß
einer USA-Einreise zu machen. Solange die Amis jeden Touristen als
Terroristen sehen, der ihren Präsidenten erschießen will, sollen die
unter sich bleiben.

Holger

Waldemar Krzok

unread,
Feb 12, 2012, 2:32:31 PM2/12/12
to
Joerg wrote:

> E.-R. Bruecklmeier wrote:
>> Am 12.02.2012 16:50, schrieb Joerg:
>>
>>> [...] Nach USA braucht ein EU-Tourist ueberhaupt kein Visum, daher muss
>>> an der Grenze gefragt werden.
>>>
>>
>> Das ist definitiv falsch ...
>
>
> Nein, ist es nicht. Wo hast Du diese Urban Legend her? Die Wirklichkeit
> sieht so aus und ist sehr einfach:
>
>
http://www.cbp.gov/xp/cgov/travel/id_visa/business_pleasure/vwp/i94_samples.xml
>
>
>> ... und war für mich der Grund mit einem kanadisch
>> registrierten Flugzeug nicht in die USA zu fliegen...
>>
>
> Das waere dann reine Paranoia. Aber Du magst die USA doch eh nicht, wozu
> willst Du dann hier hin reisen?

Jörg, du hast wirklich keine Ahnung was für einen Deutschen ohne Green Card
notwendig ist. Es ist tatsächlich so, dass man eine ESTA-Freigabe braucht,
um ein Transportmittel in die USA zu besteigen. Es muß von der USA
registriertes und genehmigtes Transportmittel sein, also Flugzeug von einer
Gesellschaft, die in der Liste steht oder ein Schiff (auch entsprechend
freigegeben). Man darf nicht nach USA auf dem Landwege einreisen, mit einem
Privat-Flieger oder einem eigenen Schiff/Yacht etc. Dann braucht man ein
Visum. Ich hatte mal vor nach Kanada zu reisen. Es hat sich inzwischen
erledigt, aber habe mal nachgefragt bei der Homeland-Security wie das
ablaufen soll (hatte vor aus de nach Kanada und dann weiter nach USA zu
reisen). So ging es nicht. Ich sollte nach USA einreisen, mit dem Waver-
Programm, von dort nach Kanada weiterreisen, ohne den Einreiseschein
abzugeben, eine Wiedereinreise anzukündigen, und dann zurück nach USA
kommen. Das ginge auch auf dem Landwege. Das Gleiche galt auch für Mexico.
Also kein Paranoia, sondern es ist tatsächlich so. Wenn man das Ganze
umgehen möchte, muß man ein Visum beantragen. Übrigens, früher mußte man im
Flieger das I-94W Formular ausfüllen, zusätzlich zu ESTA. Jetzt reicht nur
das ESTA (es waren sowieso die gleichen Fragen darauf), aber es ist auch
Pflicht sie zu beantragen. Früher (<2010) war es fakultativ. Ohne ESTA hat
das Transportunternehmen die Pflicht dir die Beförderung zu verweigern.
Kannst du mir glauben, war in den letzten Jahren ziemlich oft bei dir in der
Gegend.

gUnther nanonüm

unread,
Feb 12, 2012, 3:31:02 PM2/12/12
to

"Holger" <hol...@invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
news:jh8vhp$1me$1...@speranza.aioe.org...
Hi,
Du hast eben nicht verstanden, daß Joergsch das als einen Wettbewerb
auffaßt, streng nach Marktdoktrin...
schummeln Deine Beamten, schummeln unsere besser...

--
mfg,
gUnther


gUnther nanonüm

unread,
Feb 12, 2012, 3:33:29 PM2/12/12
to

"Waldemar Krzok" <wald...@zedat.fu-berlin.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9pqief...@mid.uni-berlin.de...
Hi,
aus Erfahrung kann ich sagen, wenn Du keinen Link als "Beleg" vorzeigen
kannst, wird er Dir nix glauben :-)

--
mfg,
gUnther


gUnther nanonüm

unread,
Feb 12, 2012, 3:40:57 PM2/12/12
to

"Axel Berger" <Axel_...@b.maus.de> schrieb im Newsbeitrag
news:201202121...@b.maus.de...

> Jeder einzelne USA-Reisende zahlt jedesmal fünfzehn Dollar in die Kasse
> einer Behörde, deren Aufgabe es ist, Werbung für US-Reisen zu machen
> und Reisende anzulocken. Gibt es in den USA nicht strenge Gesetze gegen
> irreführende und betrügerische Werbung?

Hi,
ja, wenn Du beweisen kannst, daß jemand für die 15 Dollar Werbung macht,
wird der Ärger kriegen :-)

>
> Andere Bananendiktaturen sind wenigstens ehrlich, haben eine
> Visumspflicht und sagen vorher, daß sie dich eigentlich nicht wollen.
> Und mit Visum kommst du dann auch rein, und mußt nicht auf eigene
> Rechnung zum Vierfachen des Normalpreises halb um die Erde
> zurückfliegen.

Manche erschießen Dich auch gleich. Das kostet nur einen Dollar.

>
> Manche US-Hochschulen bekamen Probleme, weil nicht etwa Studenten
> sondern angestellte und für die Arbeit wichtige Wissenschaftler nach
> einem Familienurlaub nicht wieder zurück durften. (Und nein, das las
> ich nicht im Spiegel, sondern entweder in science oder nature.)

Hast Du keinen Link, ist es auch nicht wahr.
Da könnte ja jeder kommen und die Wahrheit sagen. Nur wenn eine
gottesfürchtige Bibelseite mit noch weihwasserfeuchtem Stempelbild davon
schreibt, ist es vielleicht glaubhaft. Obwohl, irren ist menschlich. Also so
etwa meistens muß man auch denen nix glauben.

--
mfg,
gUnther


Waldemar Krzok

unread,
Feb 12, 2012, 3:58:01 PM2/12/12
to
Ich werde wohl noch die Email von DHS auf dem Arbeitsrechner haben. Aber es
kann sich inzwischen tatsächlich was geändert haben bezüglich Einreise auf
dem Landweg über Kanada. Wenigstens steht es so auf der Webseite von DHS,
die Joerg gelinkt hat. Mein Wissenstand war vom Anfang 2011. Trotzdem ist
der Rest bez. ESTA immer noch gültig. Die Einreisesteuer mußte ich übrigens
nicht bezahlen. Die ESTA von 2010 war noch gültig :-).

Joerg

unread,
Feb 12, 2012, 4:03:13 PM2/12/12
to
E.-R. Bruecklmeier wrote:
> Am 12.02.2012 19:05, schrieb Joerg:
>> E.-R. Bruecklmeier wrote:
>>> Am 12.02.2012 16:50, schrieb Joerg:
>>>
>>>> [...] Nach USA braucht ein EU-Tourist ueberhaupt kein Visum, daher muss
>>>> an der Grenze gefragt werden.
>>>>
>>>
>>> Das ist definitiv falsch ...
>>
>>
>> Nein, ist es nicht. Wo hast Du diese Urban Legend her? Die Wirklichkeit
>> sieht so aus und ist sehr einfach:
>>
>> http://www.cbp.gov/xp/cgov/travel/id_visa/business_pleasure/vwp/i94_samples.xml
>>
>>
>
> Doch es ist in dieser Pauschalität falsch. Unter ganz bestimmten
> Bedingungen kann man ohne Visum einreisen, aber mit dem eigenen Flugzeug
> z.B. nicht.
>

Ach, jetzt sind schon alle die mit dem Auto, Bahn, Bus oder per Rucksack
einreisen "ganz bestimmte Bedingungen"?

Im uebrigen bist Du auch da einer Urban Legend aufgesessen. Die moderne
Methode geht heutzutage ruckzuck, man registriert sich bei eAPIS und
feddich:

https://eapis.cbp.dhs.gov/help.html

Zitat "How do I know whether to choose a Commercial or Private Aviation
eAPIS account?" Ergo ist das Stetement dass man mit dem eigenen Flugzeug
nicht einreisen kann schlicht falsch.

Mal sehen was als naechste Ausrede kommt :-)

[...]


>> Andere Medien im Ausland aber nicht:
>>
>> http://www.namibian.com.na/index.php?id=28&tx_ttnews%5Btt_news%5D=85606&no_cache=1
>>
>> http://www.stripes.com/news/soldier-seeks-answers-after-wife-is-deported-from-germany-to-ghana-1.52358
>>
>
> Das steht nur irgendwelches BlaBla ohne Hintergrundinformation - damit
> kann ich nichts anfangen.
>

Da steht einiges an Info drin. Aber klar, darf es nicht geben, kann es
ja gar nicht, weil es ja nicht die poesen, poesen ...

Joerg

unread,
Feb 12, 2012, 4:14:17 PM2/12/12
to
Horst-D.Winzler wrote:
> Am 12.02.2012 19:09, schrieb Joerg:
>> Horst-D.Winzler wrote:
>>> Am 12.02.2012 16:50, schrieb Joerg:
>>>> Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
>>>
>>>> zurueck: Firma bekam Auftrag in Bayern, paar Wochen. Korrekterweise
>>>> wurde fuer die Leute die sie mitbringen wollten Arbeitsgenehmigung
>>>> beantragt und erteilt. Der Ingenieur wurde krank, also hat man bei der
>>>> Behoerde beantragt die Genehmigung auf einen anderen Ingenieur
>>>> umzuschreiben. Wurde genehmigt und schriftlich bestaetigt. Wenige Tage
>>>> spaeter rauschten einige Autos mit blauem Pickel an, der Ingenieur
>>>> (Australier) wurde verhaftet, eingelocht und dann ausgewiesen,
>>>> irgendwas
>>>> war wohl intern bei der Behoerde verschlampt worden und sein Papier
>>>> erkannten sie nicht an.
>>>>
>>>> Das war in Deutschland. Ich fragte ihn ob er das Land jetzt nicht mehr
>>>> mag. "No worries, the police was pretty rough there but the people are
>>>> nice, and that's what matters to me".
>>>>
>>>
>>> Dann muß einer der Punkte: 1...4 erfüllt sein. Sonst keine Abschiebung.
>>> http://www.gesetze-im-internet.de/aufenthg_2004/__51.html
>>
>>
>> Das war nicht der Fall. Dennoch trudelte weder bei ihm noch (soweit er
>> es sagen konnte) bei seinem Arbeitgeber je eine Entschuldigung ein.
>>
>
> Behörden entschuldigen sich nicht, genaugenommen nie.


Doch, tun sie. Ronald Reagan hat 1988 formell fuer der USA alle noch
lebenden Insassen der Internierungslager die unter Roosevelt geschaffen
wurden um Entschuldigung gebeten. Dazu wurden auch Schecks ueberreicht,
also nicht nur Worte. Natuerlich kann sowas ein geschehenes Unrecht
nicht ausloeschen aber es war ein guter Zug sowas zu tun.


> Sie haben nach Gesetz zu agieren.


Eben. In dem Fall den ich beschrieb taten sie es offenbar es nicht.


> Vermutlich war die Aufenthaltserlaubnis aus welchen Gründen auch immer,
> nicht mit einer Arbeitserlaubnis verbunden. Siehe auch Link:
> http://de.wikipedia.org/wiki/Aufenthaltserlaubnis
> So einfach still und leise ist eine Abschiebung nur im gegenseitigen
> Einvernehmen möglich. Irgendetwas wichtiges hat man dir unterschlagen.


Glaube ich kaum. Mit dem Ingenieur hatte ich ein recht gutes
Vertrauensverhaeltnis, wir haben zusammen einen Job gemacht der nicht
immer ungefaehrlich ist. Es war auch nicht so dass er im Zorn
uebertreiben wollte, denn er hatte keinen Zorn darueber. Was aehnliches
passierte (allerdings in NL) einem anderen Kollegen. Der war noch
besser: Nachdem er aus dem Gefaengnis raus war klang er total
begeistert. "You would not believe it, that was like a hotel, they even
had color TV in there!"

Joerg

unread,
Feb 12, 2012, 4:21:08 PM2/12/12
to
Axel Berger wrote:
> Joerg wrote on Sun, 12-02-12 16:50:
>> Und wirst u.U. kurz darauf abgeknallt.
>
> Jörg, Du kennst auch die Kohlegruben bei Jülich. In Fort McMurray fuhr
> ich an einem ca. 5 m hohen Wall entlang, hinter dem die Teersandgrube
> liegen mußte. Ich hielt an um von oben einen tollen Blick hinein zu
> haben. Auf halber Höhe lief ein trip-wire entlang. ...


Das ist normalerweise eine Alarmanlage. Die gibt es in Deutschland auch
und es wurde welche dort entwickelt. Das weiss ich aus meiner Arbeit.


> ... Ich hätte
> drübersteigen können, aber getraut habe ich mich nicht. In Jülich gibt
> es sowas nicht und da habe ich keine Angst. ...


Bei Gruben hat das hier meist andere Gruende. Wenn Peterchen Rotzloeffel
naemlich da reinspaziert und in den Teersand stuerzt wird der
Eigentuemer auf Millionen verklagt weil Peterchen die Warntafeln nicht
lesen konnte und sie nicht in Babysprache waren. Ergo tut man alles um
das Wachpersonal so schnell dort zu haben dass das nicht passiert.
Kohlenklau hat es m.W. seit dem zweiten Weltkrieg in der zivilisierten
Welt nicht gegeben.


> ... In Deutschland halte ich
> auch an, wenn eine Polizeistreife dazu auffordert.
>

Das ist in den USA ebenfalls ratsam :-)

Bernd Laengerich

unread,
Feb 12, 2012, 4:36:14 PM2/12/12
to
Am 12.02.2012 21:33, schrieb gUnther nanonüm:

> aus Erfahrung kann ich sagen, wenn Du keinen Link als "Beleg" vorzeigen
> kannst, wird er Dir nix glauben :-)

Link geht nicht, das ist nur für Gazetten...

Bernd


Rupert Haselbeck

unread,
Feb 12, 2012, 4:40:06 PM2/12/12
to
Joerg schrieb:

> Typischer Kommentar von jemandem der vermutlich noch nie selbst in
> Amerika war.

Ja, das sollte aber doch offensichtlich sein!
Warum lässt du dich mit so schöner Regelmäßigkeit von Leuten aufziehen,
welche offensichtlich die Realität überhaupt nicht kennen (oder so tun, als
würden sie sie nicht kennen)?

Du wirst doch nicht ernsthaft glauben, all die Leute hier, welche (trotz
akademischer Bildung und damit zu unterstellender Lernfähigkeit) aus
Leibeskräften wider die USA wettern, seien tatsächlich derart andersartig
begabt, daß sie die Realitäten auf dieser Welt so wenig wahrzunehmen
vermöchten? Die Leute sind sicher nicht wirklich so weltfremd, wie sie sich
manchmal geben! Wär ja wirklich schlimm sonst...

MfG
Rupert

Joerg

unread,
Feb 12, 2012, 4:42:40 PM2/12/12
to
gUnther nanonüm wrote:
> "Waldemar Krzok" <wald...@zedat.fu-berlin.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:9pqief...@mid.uni-berlin.de...
>
>> Jörg, du hast wirklich keine Ahnung was für einen Deutschen ohne Green
>> Card
>> notwendig ist. Es ist tatsächlich so, dass man eine ESTA-Freigabe braucht,
>> um ein Transportmittel in die USA zu besteigen. Es muß von der USA
>> registriertes und genehmigtes Transportmittel sein, also Flugzeug von
>> einer
>> Gesellschaft, die in der Liste steht oder ein Schiff (auch entsprechend
>> freigegeben).


Nein, muss es definitiv nicht. Sonst duerfte ja auch niemand aus Kanada
oder der Karibik hier mit seiner Cessna oder Piper einreisen. Doch sie
tun das, und voellig legal. Wie das geht? So:

https://eapis.cbp.dhs.gov/help.html

Man macht ein "Private Aviation eAPIS Account" auf. Jetzt muesstest Du
nur noch irgendwie eine Pilatus finanzieren und den Flugschein mit
Turbo-Prop Endorsement machen, dann kann's losgehen.


>> Man darf nicht nach USA auf dem Landwege einreisen, mit einem
>> Privat-Flieger oder einem eigenen Schiff/Yacht etc. Dann braucht man ein
>> Visum. Ich hatte mal vor nach Kanada zu reisen. Es hat sich inzwischen
>> erledigt, aber habe mal nachgefragt bei der Homeland-Security wie das
>> ablaufen soll (hatte vor aus de nach Kanada und dann weiter nach USA zu
>> reisen). So ging es nicht.


Natuerlich geht das:

http://www.cbp.gov/xp/cgov/travel/id_visa/business_pleasure/vwp/i94_samples.xml


>> ... Ich sollte nach USA einreisen, mit dem Waver-
>> Programm, von dort nach Kanada weiterreisen, ohne den Einreiseschein
>> abzugeben, eine Wiedereinreise anzukündigen, und dann zurück nach USA
>> kommen. Das ginge auch auf dem Landwege. Das Gleiche galt auch für Mexico.





>> Also kein Paranoia, sondern es ist tatsächlich so. Wenn man das Ganze
>> umgehen möchte, muß man ein Visum beantragen. Übrigens, früher mußte man
>> im
>> Flieger das I-94W Formular ausfüllen, zusätzlich zu ESTA. Jetzt reicht nur
>> das ESTA (es waren sowieso die gleichen Fragen darauf), aber es ist auch
>> Pflicht sie zu beantragen. Früher (<2010) war es fakultativ. Ohne ESTA hat
>> das Transportunternehmen die Pflicht dir die Beförderung zu verweigern.
>> Kannst du mir glauben, war in den letzten Jahren ziemlich oft bei dir in
>> der
>> Gegend.


Aber Du bist nie z.B. ueber Kanada gekommen. Dann hat man weiterhin das
I-94, aber kein ETSA. What's the big deal?

>
> Hi,
> aus Erfahrung kann ich sagen, wenn Du keinen Link als "Beleg" vorzeigen
> kannst, wird er Dir nix glauben :-)
>

Da ist was dran. Ich versuche immer Belege zu bringen. Weil die obiges
so ziemlich widerlegen.

--
Regards, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Wolfgang Allinger

unread,
Feb 12, 2012, 5:33:00 PM2/12/12
to

On 12 Feb 12 at group /de/sci/electronics in article
<ra...@radio-link.net> (Ralph A. Schmid, dk5ras) wrote:

[USA]
>Klar, insofern auch ein Grund, daß ich da nicht hin will.
[...]
>Wenn ich sowas auch noch darstellen muß, dann verzichte ich lieber.
>Nach Syrien mußte ich keine solchen Fragen beantworten, ich habe ein
>Visum beantragt, die KOhle bezahlt, fertig, aus. Niemand hat gefragt,
>"werden Sie", "wollen Sie".

Wer will schon nach Syrien `werden` oder `wollen`?
Mit den USA sieht es anders aus :)
Da wollen sogar Syrier :(


Saludos Wolfgang

--
Wolfgang Allinger 15h00..21h00 MEZ: SKYPE:wolfgang.allinger
Paraguay mailer: CrossPoint XP 3.20 (XP2) in WinXPprof DOSbox
Meine 7 Sinne: reply Adresse gesetzt!
Unsinn, Schwachsinn, Bloedsinn, Wahnsinn, Stumpfsinn, Irrsinn, Loetzinn.

Joerg

unread,
Feb 12, 2012, 6:08:49 PM2/12/12
to
Es geht mir eher darum Urban Legends auszumerzen. Denn hier lesen ja
auch viele nur mit und die glauben dann sowas. Ich finde es ehrlich
gesagt verblueffend wieviele intelligente Leute solchen Sachen
aufsitzen. Angeblich Einreise mit eigenem Fahrzeug nicht moeglich und so
einen Unsinn. Dabei wird das bereits als Mumpitz entlarvt wenn man nur
mal aufmerksam Geschichten verfolgt von Europaern die das schlicht und
einfach gemacht haben. Etwa diese niederlaendische Familie die mit der
eigenen Segelyacht hier ruebergeschippert ist:

http://www.bxtimes.com/stories/2011/51/51_boat_2011_12_22_bx.html

Horst-D.Winzler

unread,
Feb 12, 2012, 8:24:35 PM2/12/12
to
Ronald Reagen war nie Behördenleiter. Er repräsentierte die
US-Regierung. Was ganz anderes.

>> Sie haben nach Gesetz zu agieren.
>
>
> Eben. In dem Fall den ich beschrieb taten sie es offenbar es nicht.
>
>
>> Vermutlich war die Aufenthaltserlaubnis aus welchen Gründen auch immer,
>> nicht mit einer Arbeitserlaubnis verbunden. Siehe auch Link:
>> http://de.wikipedia.org/wiki/Aufenthaltserlaubnis
>> So einfach still und leise ist eine Abschiebung nur im gegenseitigen
>> Einvernehmen möglich. Irgendetwas wichtiges hat man dir unterschlagen.
>
>
> Glaube ich kaum. Mit dem Ingenieur hatte ich ein recht gutes
> Vertrauensverhaeltnis,

Eine Ausweisungsentscheidung gabs dann wohl in seinem Fall auch nicht?
Und wenn, wäre es für dich als der deutschen Sprache mächtig,
interessant, welche Gründe die Behörde angeführt hätte. Und für mich im
Nachhinein auch. ;-)

http://www.jurati.de/Auslaenderrecht/Ausweisung.php

--
mfg hdw

Joerg

unread,
Feb 12, 2012, 8:59:38 PM2/12/12
to
Er repraesentierte damit auch die landesweiten Behoerden. Die Camps
wurden vom Justizministerium gefuehrt.


>>> Sie haben nach Gesetz zu agieren.
>>
>>
>> Eben. In dem Fall den ich beschrieb taten sie es offenbar es nicht.
>>
>>
>>> Vermutlich war die Aufenthaltserlaubnis aus welchen Gründen auch immer,
>>> nicht mit einer Arbeitserlaubnis verbunden. Siehe auch Link:
>>> http://de.wikipedia.org/wiki/Aufenthaltserlaubnis
>>> So einfach still und leise ist eine Abschiebung nur im gegenseitigen
>>> Einvernehmen möglich. Irgendetwas wichtiges hat man dir unterschlagen.
>>
>>
>> Glaube ich kaum. Mit dem Ingenieur hatte ich ein recht gutes
>> Vertrauensverhaeltnis,
>
> Eine Ausweisungsentscheidung gabs dann wohl in seinem Fall auch nicht?
> Und wenn, wäre es für dich als der deutschen Sprache mächtig,
> interessant, welche Gründe die Behörde angeführt hätte. Und für mich im
> Nachhinein auch. ;-)
>
> http://www.jurati.de/Auslaenderrecht/Ausweisung.php
>

Kann ich nicht mehr nachfragen. Wir hatten noch einige Zeit Briefkontakt
doch das schlief ein. Er sagte mir dass er aufgefordert wurde
Deutschland zu verlasssen. Allerdings ohne Handschellen und dergleichen,
das lief recht friedlich ab.

Olaf Kaluza

unread,
Feb 12, 2012, 11:07:26 PM2/12/12
to
Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:

>lesen konnte und sie nicht in Babysprache waren. Ergo tut man alles um
>das Wachpersonal so schnell dort zu haben dass das nicht passiert.
>Kohlenklau hat es m.W. seit dem zweiten Weltkrieg in der zivilisierten
>Welt nicht gegeben.


Aber nur weil die meisten Leute nicht mehr wuessten was sie mit den
Kohlen anfangen sollten. Kupfer wird ja derzeit andauernd irgendwo
geklaut.

Olaf

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Feb 13, 2012, 12:20:45 AM2/13/12
to
Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:

>Ergo ist das Stetement dass man mit dem eigenen Flugzeug
>nicht einreisen kann schlicht falsch.

Das muß definitiv falsch sein, mein Chef war mit seiner Kiste schon
paarmal in den USA. Keine Ahnung, wie aufwendig das war...mal fragen
bei Gelegenheit.


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Horst-D.Winzler

unread,
Feb 13, 2012, 1:09:46 AM2/13/12
to
Am 13.02.2012 02:59, schrieb Joerg:
> Horst-D.Winzler wrote:

>> Ronald Reagen war nie Behördenleiter. Er repräsentierte die
>> US-Regierung. Was ganz anderes.
>
> Er repraesentierte damit auch die landesweiten Behoerden.

Die Vorgabe für Behörden sind Gesetze. Sind Gesetze mißachtet worden?
Nur wenn der Beamte Fehler gemacht bzw allzu eng ausgelegt hat, kann
sich eine Behörde entschuldigen.

> Die Camps
> wurden vom Justizministerium gefuehrt.

Nächste Frage, wurden "Fehler" absichtlich gemacht oder war es eine
Falschinterpretation? Bei Falschinterpretation von Vorschriften kann der
Fehler bei der politischen Führung liegen.

>> Eine Ausweisungsentscheidung gabs dann wohl in seinem Fall auch nicht?
>> Und wenn, wäre es für dich als der deutschen Sprache mächtig,
>> interessant, welche Gründe die Behörde angeführt hätte. Und für mich im
>> Nachhinein auch. ;-)
>>
>> http://www.jurati.de/Auslaenderrecht/Ausweisung.php
>>
>
> Kann ich nicht mehr nachfragen.

Schade.

--
mfg hdw

Lutz Schulze

unread,
Feb 13, 2012, 2:35:04 AM2/13/12
to
Am Mon, 13 Feb 2012 06:20:45 +0100 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:

> Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:
>
>>Ergo ist das Stetement dass man mit dem eigenen Flugzeug
>>nicht einreisen kann schlicht falsch.
>
> Das muß definitiv falsch sein, mein Chef war mit seiner Kiste schon
> paarmal in den USA. Keine Ahnung, wie aufwendig das war...mal fragen
> bei Gelegenheit.

Ich habe das Gefühl ihr redet aneinander vorbei. Ging es nicht darum, dass
man in manchen Fällen, z.B. mit eigenem Flugzeug, nicht ohne Visum einreisen
kann?

Lutz

--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Messwerte nachträgliche Wärmedämmung http://www.messpc.de/waermedaemmung.php

E.-R. Bruecklmeier

unread,
Feb 13, 2012, 2:53:03 AM2/13/12
to
Am 13.02.2012 08:35, schrieb Lutz Schulze:
> Am Mon, 13 Feb 2012 06:20:45 +0100 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
>
>> Joerg<inv...@invalid.invalid> wrote:
>>
>>> Ergo ist das Stetement dass man mit dem eigenen Flugzeug
>>> nicht einreisen kann schlicht falsch.
>>
>> Das muß definitiv falsch sein, mein Chef war mit seiner Kiste schon
>> paarmal in den USA. Keine Ahnung, wie aufwendig das war...mal fragen
>> bei Gelegenheit.
>
> Ich habe das Gefühl ihr redet aneinander vorbei. Ging es nicht darum, dass
> man in manchen Fällen, z.B. mit eigenem Flugzeug, nicht ohne Visum einreisen
> kann?
>

Jörg liest sehr selektiv...

E.-R. Bruecklmeier

unread,
Feb 13, 2012, 2:54:14 AM2/13/12
to
Am 12.02.2012 22:03, schrieb Joerg:
> E.-R. Bruecklmeier wrote:
>> Am 12.02.2012 19:05, schrieb Joerg:
>>> E.-R. Bruecklmeier wrote:
>>>> Am 12.02.2012 16:50, schrieb Joerg:
>>>>
>>>>> [...] Nach USA braucht ein EU-Tourist ueberhaupt kein Visum, daher muss
>>>>> an der Grenze gefragt werden.
>>>>>
>>>>
>>>> Das ist definitiv falsch ...
>>>
>>>
>>> Nein, ist es nicht. Wo hast Du diese Urban Legend her? Die Wirklichkeit
>>> sieht so aus und ist sehr einfach:
>>>
>>> http://www.cbp.gov/xp/cgov/travel/id_visa/business_pleasure/vwp/i94_samples.xml
>>>
>>>
>>
>> Doch es ist in dieser Pauschalität falsch. Unter ganz bestimmten
>> Bedingungen kann man ohne Visum einreisen, aber mit dem eigenen Flugzeug
>> z.B. nicht.
>>
>
> Ach, jetzt sind schon alle die mit dem Auto, Bahn, Bus oder per Rucksack
> einreisen "ganz bestimmte Bedingungen"?

Ja, das sind sie - im geschilderten Fall ging es um ein privates Flugzeug.

>
> Im uebrigen bist Du auch da einer Urban Legend aufgesessen. Die moderne
> Methode geht heutzutage ruckzuck, man registriert sich bei eAPIS und
> feddich:
>
> https://eapis.cbp.dhs.gov/help.html
>
> Zitat "How do I know whether to choose a Commercial or Private Aviation
> eAPIS account?" Ergo ist das Stetement dass man mit dem eigenen Flugzeug
> nicht einreisen kann schlicht falsch.
>

Das habe ich nie behauptet.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Feb 13, 2012, 3:13:31 AM2/13/12
to
Lutz Schulze <lsch...@netzwerkseite.de> wrote:

>Ich habe das Gefühl ihr redet aneinander vorbei. Ging es nicht darum, dass
>man in manchen Fällen, z.B. mit eigenem Flugzeug, nicht ohne Visum einreisen
>kann?

Mag sein, ich habe längst den Überblick verloren. Jedenfalls schien es
kein unlösbares Problem zu sein, da im eigenen Flugzeug hinzufliegen.

Lutz Schulze

unread,
Feb 13, 2012, 3:19:29 AM2/13/12
to
Am Mon, 13 Feb 2012 09:13:31 +0100 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:

> Mag sein, ich habe längst den Überblick verloren. Jedenfalls schien es
> kein unlösbares Problem zu sein, da im eigenen Flugzeug hinzufliegen.

Sicher, zumal das wohl jeden Tag praktiziert wird. Es hatte aber auch
niemand etwas gegenteiliges behauptet.

Waldemar Krzok

unread,
Feb 13, 2012, 3:22:05 AM2/13/12
to
Joerg wrote:


>
> Aber Du bist nie z.B. ueber Kanada gekommen. Dann hat man weiterhin das
> I-94, aber kein ETSA. What's the big deal?

wie gesagt, es war mein Wissensstand vom Anfang 2011 und diese Info habe ich
ja vom DHS bekommen (d.h. das eine visafreie Einreise auf dem Landweg nicht
möglich ist). Dein Link besagt anderes, also Mitte 2011 hat sich was
geändert.

Übrigens, Formular heißt I-94W. Wenn du I-94 ausfüllst, brauchst du ein
Visum.

>> aus Erfahrung kann ich sagen, wenn Du keinen Link als "Beleg" vorzeigen
>> kannst, wird er Dir nix glauben :-)
>>
>
> Da ist was dran. Ich versuche immer Belege zu bringen. Weil die obiges
> so ziemlich widerlegen.

Ich schaue mal ob ich die Mail von DHS noch habe.

E.-R. Bruecklmeier

unread,
Feb 13, 2012, 3:34:05 AM2/13/12
to
Am 13.02.2012 09:13, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
> Lutz Schulze<lsch...@netzwerkseite.de> wrote:
>
>> Ich habe das Gefühl ihr redet aneinander vorbei. Ging es nicht darum, dass
>> man in manchen Fällen, z.B. mit eigenem Flugzeug, nicht ohne Visum einreisen
>> kann?
>
> Mag sein, ich habe längst den Überblick verloren. Jedenfalls schien es
> kein unlösbares Problem zu sein,

Schrieb ich ja auch nicht - lediglich, daß man in diesem Fall ein Visum
braucht.

Eric.

Heinz Schmitz

unread,
Feb 13, 2012, 6:00:59 AM2/13/12
to
Waldemar Krzok wrote:

>Die Sortierung an
>den Flughäfen nach USA/guten Ausländern/nicht so guten Ausländern/fast
>Terroristen ist rassistisch und beleidigend.

Erst neuerdings.
Von der Einreise nach England erinnere ich mich noch an die
diversen Sortierungen, bei denen ich mich unter "Alien" fand :-).

Grüße,
H.


Horst-D.Winzler

unread,
Feb 13, 2012, 7:07:54 AM2/13/12
to
Am 13.02.2012 09:13, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
> Lutz Schulze<lsch...@netzwerkseite.de> wrote:

> Mag sein, ich habe längst den Überblick verloren. Jedenfalls schien es
> kein unlösbares Problem zu sein, da im eigenen Flugzeug hinzufliegen.

Terroristen haben nur gelernt zu fliegen. Ihr Programm umfasst weder das
Starten noch das Landen. Zumindest nicht das Landen auf Flugpisten.
Somit dient das eigene Flugzeug bereits als Filter. Da kann
US-Heimatschutz sich die Arbeit sparen. Im Übrigen wenn in deinem Pass
Milliardär steht, gehörst du automatisch nicht zu den Verdächtigen.
--
mfg hdw
Message has been deleted

Joerg

unread,
Feb 13, 2012, 10:42:51 AM2/13/12
to
Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
> Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:
>
>> Ergo ist das Stetement dass man mit dem eigenen Flugzeug
>> nicht einreisen kann schlicht falsch.
>
> Das muß definitiv falsch sein, mein Chef war mit seiner Kiste schon
> paarmal in den USA. Keine Ahnung, wie aufwendig das war...mal fragen
> bei Gelegenheit.
>

Oh, Euch scheint es vom Business her ja recht gut zu gehen. Frage ihn
mal, vermutlich hat er sich bei eAPIS registriert und das war's schon.

Ich hatte mal jemandem einige Anlagen gezeigt und als es spaeter
Nachmittag war fragte ich wnn er am Flugplatz sein muesse. "Och, meine
Crew fliegt schon nicht ohne mich ab". Der hatte da einen dicken Hawker
Jet stehen.

Joerg

unread,
Feb 13, 2012, 10:52:42 AM2/13/12
to
Horst-D.Winzler wrote:
> Am 13.02.2012 02:59, schrieb Joerg:
>> Horst-D.Winzler wrote:
>
>>> Ronald Reagen war nie Behördenleiter. Er repräsentierte die
>>> US-Regierung. Was ganz anderes.
>>
>> Er repraesentierte damit auch die landesweiten Behoerden.
>
> Die Vorgabe für Behörden sind Gesetze. Sind Gesetze mißachtet worden?
> Nur wenn der Beamte Fehler gemacht bzw allzu eng ausgelegt hat, kann
> sich eine Behörde entschuldigen.
>

Wenn die obere Etage der Behoerde kraeftig an einem Gesetz mitfeilt hat
dann haben diese Leute welche bei der Behoerde arbeiten Fehler gemacht.
Dann waere eine Bitte um Entschuldigung das einzig richtige.


>> Die Camps
>> wurden vom Justizministerium gefuehrt.
>
> Nächste Frage, wurden "Fehler" absichtlich gemacht oder war es eine
> Falschinterpretation? Bei Falschinterpretation von Vorschriften kann der
> Fehler bei der politischen Führung liegen.
>

Fehlinterpretation wohl weniger. Aber fuer mich gibt es da kein wenn und
aber. Selbst als Soldat wurde mir eingeblaeut dass ich etwas dagegen zu
unternehmen haette wenn ein Befehl eindeutig gegen auch im Kriegsfall
geltendes Recht verstoesst. Der einzelne Ausfuehrende kann sich IMHO
nicht einfach hinter "denen da oben" verstecken. Genausowenig wie ich
das gekonnt haette wenn ich von einer Unzulaenglichkeit einer Norm
weiss, das ignoriere und nachher sage "Es stand ja nicht in der Norm"
(das war damals IEC601).

[...]

horst-d.winzler

unread,
Feb 13, 2012, 12:04:42 PM2/13/12
to
Am 13.02.2012 16:52, schrieb Joerg:
> Horst-D.Winzler wrote:
>> Am 13.02.2012 02:59, schrieb Joerg:
>>> Horst-D.Winzler wrote:
>>
>>>> Ronald Reagen war nie Behördenleiter. Er repräsentierte die
>>>> US-Regierung. Was ganz anderes.
>>>
>>> Er repraesentierte damit auch die landesweiten Behoerden.
>>
>> Die Vorgabe für Behörden sind Gesetze. Sind Gesetze mißachtet worden?
>> Nur wenn der Beamte Fehler gemacht bzw allzu eng ausgelegt hat, kann
>> sich eine Behörde entschuldigen.
>>
>
> Wenn die obere Etage der Behoerde kraeftig an einem Gesetz mitfeilt hat
> dann haben diese Leute welche bei der Behoerde arbeiten Fehler gemacht.
> Dann waere eine Bitte um Entschuldigung das einzig richtige.

Unsinn, eine Behörde hat nach Gesetz zu arbeiten. Nicht mehr und
weniger. Wie ein Gesetz entstanden ist, hat allein die Politik zu
verantworten.

>
>>> Die Camps
>>> wurden vom Justizministerium gefuehrt.
>>
>> Nächste Frage, wurden "Fehler" absichtlich gemacht oder war es eine
>> Falschinterpretation? Bei Falschinterpretation von Vorschriften kann der
>> Fehler bei der politischen Führung liegen.
>>
>
> Fehlinterpretation wohl weniger. Aber fuer mich gibt es da kein wenn und
> aber. Selbst als Soldat wurde mir eingeblaeut dass ich etwas dagegen zu
> unternehmen haette wenn ein Befehl eindeutig gegen auch im Kriegsfall
> geltendes Recht verstoesst.

Blanke Theorie, Kommt auch darauf an, wie lange und grausam sich ein
Krieg entwickelt. Es ist dir wärmstens zu empfehlen, sich mal mit
Veteranen die den Pazifikkrieg gegen Japan überlebt haben, zu
unterhalten. Insbesondere die das Inselhopping überlebt haben. Selbst
ich als Pazifist verkneife mir diesbezüglich Kommentare über die dort
Kämpfenden.
Wer etwas gegen Kriege tun will, muß das vorher machen. Das Dritte Reich
zB war am Ende. Entweder Staatsbankrott oder Krieg und die Besiegten
bezahlen lassen. Wir wissen ja, wie es ausgegangen ist.

> Der einzelne Ausfuehrende kann sich IMHO
> nicht einfach hinter "denen da oben" verstecken.

Seit der Magna Charta Libertatum von 1215.
Auch in der preußischen Armee wurde Befehlsverweigerung bei
offensichtlich verbrecherischen Befehlen behandelt. Nur, mach das mal in
brenzligen Situationen.
Wir Nachgeborenen haben gut schwätzen.


> Genausowenig wie ich
> das gekonnt haette wenn ich von einer Unzulaenglichkeit einer Norm
> weiss, das ignoriere und nachher sage "Es stand ja nicht in der Norm"
> (das war damals IEC601).

Was unter Kriegsbedingungen abgeht kannst du nicht mit Entscheidungen in
deinem Büro vergleichen.

--
mfg hdw

Sebastian Suchanek

unread,
Feb 12, 2012, 2:45:04 PM2/12/12
to
Thus spoke Axel Berger:
> Joerg wrote on Sun, 12-02-12 16:50:
>
>> Und wirst u.U. kurz darauf abgeknallt.
>
> Jörg, Du kennst auch die Kohlegruben bei Jülich. In Fort
> McMurray fuhr ich an einem ca. 5 m hohen Wall entlang,
> hinter dem die Teersandgrube liegen mußte. Ich hielt an um
> von oben einen tollen Blick hinein zu haben. Auf halber
> Höhe lief ein trip-wire entlang. Ich hätte drübersteigen
> können, aber getraut habe ich mich nicht.
> [...]

*AUTSCH*
Fort McMurray liegt im zivilisierten Teil Nordamerikas.


Tschüs,

Sebastian

--
Ich WEISS was ich tue ;-)
Und wenns mal wieder Knallt, weiss ich auch genau, warum ich
mich in den Hintern treten sollte ;-)
[Michael Buchholz in d.s.e]

Kai Ebersbach

unread,
Feb 13, 2012, 1:03:23 PM2/13/12
to
Moin,

Am 13.02.2012 18:04, schrieb horst-d.winzler:

> Unsinn, eine Behörde hat nach Gesetz zu arbeiten. Nicht mehr und
> weniger.

In den meisten Fällen gibt es aber Auslegungs-/Ermessensspielräume.
Diese kann die Behörde dann durchaus entweder für oder gegen den
Betroffenen nutzen...
Und eine Behörde kann den verzapfenden Politikern auch mal sagen, sorry
Leute, so wie ihr Euch das ausgedacht habt, funktioniert es beim besten
Willen nicht, also bessert nach oder wir wenden diese Vorschrift erst
einmal nicht an, denn ansonsten bleiben an uns das Prozessrisiko, die
Kosten und sogar die Schadenersatzforderungen hängen...

> Wie ein Gesetz entstanden ist, hat allein die Politik zu
> verantworten.

Die verbricht diesbezüglich laufend eine große Menge unausgegorenen Mist
und wenn die Behörden nicht ganz oft Augenmaß walten lassen würden, sähe
es noch finsterer in DE und Europa aus...
Das "blinde Michel-Behördentum" ist zum Glück eine eher aussterbende
Spezies, (Mit)Denken ist inzwischen durchaus gefragt.
Oft kann man sich auch die Überwachung und den Vollzug von noch mehr
Vorschriften schlicht nicht mehr leisten, also bleibts liegen... damit
wird es dann wieder Aufgabe der Politik, erst einmal die
Rahmenbedingungen neu zu gestalten.

> Was unter Kriegsbedingungen abgeht kannst du nicht mit Entscheidungen in
> deinem Büro vergleichen.

Natürlich nicht... es entbindet einen Behördenfuzzi aber kein Gesetz
davon, seine Entscheidungen immer wieder zu hinterfragen und
nötigenfalls statt blindem Gehorsam auch "Zähne" gegenüber Vorgesetzten
und auch der Politik zu zeigen... Ich denke, das ist es, was Jörg damit
ausdrücken wollte. Was selbst einem Soldaten in einer modernen Armee
zugestanden wird (nämlich in begründeten Einzelfällen einen Befehl nicht
zu befolgen), muss in einer friedlichen Behörde erst recht möglich sein...

Gruß
Kai



Joerg

unread,
Feb 13, 2012, 1:16:31 PM2/13/12
to
Kai Ebersbach wrote:
> Moin,
>
> Am 13.02.2012 18:04, schrieb horst-d.winzler:
>
>> Unsinn, eine Behörde hat nach Gesetz zu arbeiten. Nicht mehr und
>> weniger.
>
> In den meisten Fällen gibt es aber Auslegungs-/Ermessensspielräume.
> Diese kann die Behörde dann durchaus entweder für oder gegen den
> Betroffenen nutzen...
> Und eine Behörde kann den verzapfenden Politikern auch mal sagen, sorry
> Leute, so wie ihr Euch das ausgedacht habt, funktioniert es beim besten
> Willen nicht, also bessert nach oder wir wenden diese Vorschrift erst
> einmal nicht an, denn ansonsten bleiben an uns das Prozessrisiko, die
> Kosten und sogar die Schadenersatzforderungen hängen...
>

Exactamente. Es geht nicht an dass sich Leute in Behoerden wie Roboter
verhalten. Sie haben ethische Pflichten genau wie jeder andere.
Hinterher rausreden dass es alles "die da oben" schuld waren zieht nicht.


>> Wie ein Gesetz entstanden ist, hat allein die Politik zu
>> verantworten.
>
> Die verbricht diesbezüglich laufend eine große Menge unausgegorenen Mist
> und wenn die Behörden nicht ganz oft Augenmaß walten lassen würden, sähe
> es noch finsterer in DE und Europa aus...
> Das "blinde Michel-Behördentum" ist zum Glück eine eher aussterbende
> Spezies, (Mit)Denken ist inzwischen durchaus gefragt.


Du sprichst mir aus der Seele.


> Oft kann man sich auch die Überwachung und den Vollzug von noch mehr
> Vorschriften schlicht nicht mehr leisten, also bleibts liegen... damit
> wird es dann wieder Aufgabe der Politik, erst einmal die
> Rahmenbedingungen neu zu gestalten.
>
>> Was unter Kriegsbedingungen abgeht kannst du nicht mit Entscheidungen in
>> deinem Büro vergleichen.
>
> Natürlich nicht... es entbindet einen Behördenfuzzi aber kein Gesetz
> davon, seine Entscheidungen immer wieder zu hinterfragen und
> nötigenfalls statt blindem Gehorsam auch "Zähne" gegenüber Vorgesetzten
> und auch der Politik zu zeigen... Ich denke, das ist es, was Jörg damit
> ausdrücken wollte. Was selbst einem Soldaten in einer modernen Armee
> zugestanden wird (nämlich in begründeten Einzelfällen einen Befehl nicht
> zu befolgen), muss in einer friedlichen Behörde erst recht möglich sein...
>

So ist es. In meinem beruflichen Fall war es z.B. die Tatsache dass
Defibrillator-Sicherheit bei Patientenkontakt selbst im kardiologischen
Bereich in der damaligen IEC601 nicht vorgeschrieben war. Ich habe meine
Interfaces jedoch immer mit diesem Schutz entwickelt und haette die
Auftraege ansonsten abgelehnt. Es ist dann auch mehrmals vorgekommen
dass Aerzte den Defi benutzt haben und in der Aufregung den Stecker am
Interface nicht zogen. Es waere Vorschrift gewesen aber alle Menschen
machen besonders in Krisensituationen Fehler, auch die teuer bezahlten
in weiss. Hat also vermutlich hie und da Leben gerettet. Solches
Mitdenken ist das mindeste was ich auch von einer Behoerde erwarte.
Sonst koennte man sie gleich abschaffen (was manchmal nicht verkehrt
waere ...).

Axel Berger

unread,
Feb 13, 2012, 8:59:00 AM2/13/12
to
Joerg wrote on Sun, 12-02-12 22:21:
>Das ist in den USA ebenfalls ratsam :-)

Und warum erlauben und empfehlen dann eure Behörden selbst, lieber
erstmal bis zum nächsten Rastplatz weiterzufahren?

Joerg

unread,
Feb 13, 2012, 4:34:19 PM2/13/12
to
Tun sie das? Hast Du mal einen Link? Normalerweise gibt das Aerger. Man
faehrt bis zur nachsten Stelle wo das anhalten einigermassen
verkehrssicher moeglich ist. Der naechste Rastplatz ist eher
unrealistisch, der kann hier durchaus mal 50-100km entfernt sein.

Naechste Tankstelle ist ok, aber nur wenn die nicht weit weg ist ab dem
Zeitpunkt wo hinter einem die Festbeleuchtung und die Sirene anging.

Axel Berger

unread,
Feb 13, 2012, 3:37:00 PM2/13/12
to
horst-d.winzler wrote on Mon, 12-02-13 18:04:
>Wie ein Gesetz entstanden ist, hat allein die Politik zu verantworten.

"Yes Minister" und Sir Humphrey Appleby.

Axel Berger

unread,
Feb 13, 2012, 3:39:00 PM2/13/12
to
Sebastian Suchanek wrote on Sun, 12-02-12 20:45:
>Fort McMurray liegt im zivilisierten Teil Nordamerikas.

Jetzt wo Du's sagst ...
Die gesprochene Sprache verstehe ich genausowenig und die Pförtner am
Werkstor sind auch genauso martialisch kriegsbewaffnet, für jemand, der
sonst das Werkstor von Bayer-Leverkusen kennt, ist das alles dasselbe.

Der wichtigste Unterschied: Man weiß ja, daß da alle mit Meilen pro
Stunde rechnen und die Schilder an der Straße zeigen nicht 55 sondern
immerhin 80 ;-)

Axel Berger

unread,
Feb 13, 2012, 3:47:00 PM2/13/12
to
Kai Ebersbach wrote on Mon, 12-02-13 19:03:
>(Mit)Denken ist inzwischen durchaus gefragt.

Na ja. Was in die Biotonne muß: Alle organischen Küchenabfälle.
Was auf keinen Fall hineindarf: Fleischprodukte und Fleischreste.

Die haben's nicht mal begriffen, als ich um Erläuterung bat. Daß jemand
an einem schlechten Tag versehentlich mal solchen Käse hinschreibt ist
normal, das könnte auch mir passieren. Aber bevor sowas in großer
Auflage in den Druck geht, ist es durch mindestens fünf oder sechs
weitere Hände gegangen und da hört für mich jedes Verständnis dann auf.

Message has been deleted
Message has been deleted

Andreas Lobinger

unread,
Feb 14, 2012, 2:25:47 PM2/14/12
to
Aloha,

On Sun, 12 Feb 2012 21:40:57 +0100, gUnther nanonüm wrote:

> "Axel Berger" <Axel_...@b.maus.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:201202121...@b.maus.de...
>
>> Jeder einzelne USA-Reisende zahlt jedesmal fünfzehn Dollar in die Kasse
>> einer Behörde, deren Aufgabe es ist, Werbung für US-Reisen zu machen
>> und Reisende anzulocken. Gibt es in den USA nicht strenge Gesetze gegen
>> irreführende und betrügerische Werbung?
> Manche erschießen Dich auch gleich. Das kostet nur einen Dollar.
>

Soll ich mal die Geschichte erzählen, was passiert, wenn man zu
den Auserwählen gehört, deren Reisepassnummer ein '0' enthält,
was man auch als 'O' lesen kann....

Einen fröhlichen Tag wünschend,
LOBI

Klaus Butzmann

unread,
Feb 14, 2012, 7:43:47 PM2/14/12
to
Am 12.02.2012 22:14, schrieb Joerg:

> Doch, tun sie. Ronald Reagan hat 1988 formell fuer der USA alle noch
> lebenden Insassen der Internierungslager die unter Roosevelt geschaffen
> wurden um Entschuldigung gebeten. Dazu wurden auch Schecks ueberreicht,
> also nicht nur Worte. Natuerlich kann sowas ein geschehenes Unrecht
> nicht ausloeschen aber es war ein guter Zug sowas zu tun.
Bei Sacco und Vanzetti hats aber eine Weile gedauert...


Butzo

Klaus Butzmann

unread,
Feb 14, 2012, 8:19:29 PM2/14/12
to
Am 14.02.2012 15:01, schrieb Martin Gerdes:

> Ich habe auch ganz schön lange gebraucht, bis ich begriffen habe, was Du
> uns überhaupt sagen willst. Jetzt ist der Groschen aber gefallen.
Ich sofort,
mein Lieblingssatz "Der älteste XX ist gestorben" --> vollständige
Induktion :-)


Butzo

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Feb 15, 2012, 12:37:36 AM2/15/12
to
Andreas Lobinger <tv...@biszumknie.de> wrote:

>Soll ich mal die Geschichte erzählen, was passiert, wenn man zu
>den Auserwählen gehört, deren Reisepassnummer ein '0' enthält,
>was man auch als 'O' lesen kann....

-v, bitte.

Horst-D.Winzler

unread,
Feb 15, 2012, 1:17:35 AM2/15/12
to
Am 15.02.2012 06:37, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
> Andreas Lobinger<tv...@biszumknie.de> wrote:
>
>> Soll ich mal die Geschichte erzählen, was passiert, wenn man zu
>> den Auserwählen gehört, deren Reisepassnummer ein '0' enthält,
>> was man auch als 'O' lesen kann....
>
> -v, bitte.
> -ras
>
Hier findest du, was du wissen möchtest:
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,698133,00.html
--
mfg hdw

E.-R. Bruecklmeier

unread,
Feb 15, 2012, 3:14:15 AM2/15/12
to
Am 15.02.2012 07:17, schrieb Horst-D.Winzler:
>[...]
>>
> Hier findest du, was du wissen möchtest:
> http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,698133,00.html

Oh, Oh, ist das nicht diese Kommunistenpostille? Alles was da drin steht
ist ohnehin erlogen ;-)

Grüße aus dem Schneesturm

Eric

Axel Berger

unread,
Feb 15, 2012, 9:26:00 AM2/15/12
to
E.-R. Bruecklmeier wrote on Wed, 12-02-15 09:14:
>Alles was da drin steht ist ohnehin erlogen ;-)

Stimmt. Die Aussage in dem Artikel, bei den Briten seien 0 und O
geradezu vorbildlich unterscheidbar, kann ich nicht bestätigen.
Verschieden sind sie aber.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Feb 15, 2012, 11:46:23 AM2/15/12
to
"Horst-D.Winzler" <horst.d...@web.de> wrote:

>Hier findest du, was du wissen möchtest:
>http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,698133,00.html

Ach, _das_? Davon hatte ich gehört, finde es aber schon albern, daß
sowas gleich derart Streß bei der Einreise verursacht, Antrag im
Internetcafe neu ausfüllen und so.
Message has been deleted
Message has been deleted

Guido Grohmann

unread,
Feb 17, 2012, 5:42:45 PM2/17/12
to
Ralf . K u s m i e r z schrieb:
> Überhaupt: 0O.
> Na, was ist was? (In dem hier benutzten Font sehe ich nicht einmal
> einen Unterschied.)

Null Oh. Blöde wenn man gerade 'n Klo sucht :D

Guido

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