Hallo,
Am Sat, 18 May 2013 13:36:59 +0200
schrieb Dieter Wiedmann <
dieter....@t-online.de>:
> Am 18.05.2013 13:16, schrieb Marcel Müller:
>
> >> Gehäuse graues flacheres Plastikgehäuse ähnl. TO92.
>
> E-Line
>
>
> >> Ist bedruckt auf der *runden* Seite mit oben "ZTX" und darunter
> >> "A20"
>
> > Nur mal so ins Blaue, vielleicht ein MPSA20-Klon.
würde das zu einem Gerät von ca 1977 passen? War lange vor meiner Zeit.
Der Transistor sitzt zwischen +13,8V (+Ub) und dem Sendezweig als
Schalter (+Utx)und sieht an der Basis im Empfangsfall ca 12,8V, im
Sendefall ca 11,1V gegen Masse (+Uptt). Das Gerät selber ist ein MMT
144/28 von Microwave Modules aus England, vermutlich 1. Generation, die
Schaltpläne die ich auftreiben könnte hatten schon alle eine HF Vox und
irgendwelche BC Transistoren.
also irgendwie so:
+Ub--- Emitter
+Uptt--Basis
+Utx---Collector
mit Ub=13,0V Uptt off=12,8V und Uptt on=11,1V
komme ich auf eine Spannung Ube von ca -0,2 bzw -1,9V
Damit sollte ein PNP Transistor schalten können und ohne Ansteuerung
sperren +Ub--|>|+Uptt--|<|---+Utx---Last--Gnd
bei einem NPN Transistor müsste das doch dauerhaft leiten...
> Gut getroffen!
>
Das hieße NPN, da sollte m.E die BC oder die BE Diode dauerhaft
leitfähig sein, wenn an der Basis dauerhaft eine positive Spannung
anliegt.
Die ganze Schaltung ist etwas seltsam aufgebaut, einzelne Stufen werden
z.B über 10R (als Schutz?) versorgt, aber der Trimm C liegt direkt ohne
Abblockung an der Betriebsspannung der Stufe, die Folie war wohl etwas
zu alt und da hat der 10R Rauchzeichen gesendet, dumm nur, das der o.g
Transistor auch im Stromkreis lag.
>
> Gruß Dieter
Gruß Jan