am Montag beim stöbern entdeckt, am Dienstag bestellen wollen - war's
nicht gelistet. Gestern dann doch wieder und im Moment scheint es den
Bausatz auch zu geben:
19,95 EUR
Best.Nr. 810 058
Ethernet-Platine mit ATMega32 und Netzwerkcontroller ENC28J60. Die
Platine verfügt über 8 digitale Ausgänge, 4 digitale und 4 ADC-Eingänge,
welche alle über einen Netzwerkanschluss (TCP/IP) abgefrufen bzw.
geschalten werden können.
Mit dem mitgelieferten Windows-Beispielprogramm können alle 8 Ausgänge
geschalten sowie alle 8 Eingänge ausgewertet werden.
Die Platine verfügt zudem über alle benötigten Komponenten, wie
Netzwerkbuchse, Netzwerkcontroller und ISP-Schnittstelle um auch eigene
Projekte kostengünstig, schnell und einfach entwickeln und verwirklichen
zu können.
Technische Daten:
- Betriebsspannung 9 V~
- Stromaufnahme ca. 190 mA
- 8 digitale Ausgänge (0/5 V)
- 4 digitale Eingänge (0/5 V)
- 4 ADC-Eingänge (10 Bit)
- Netzwerkcontroller ENC28J60
- ATMega32-Prozessor
Maße (LxBxH): 108x76x22 mm.
Systemanforderungen für Windows-Beispielprogramm:
- .NET-Framework 2.0
- Netzwerkanschluss
- Windows 98 oder höher
Doku: http://www.pollin.de/shop/downloads/D810058B.PDF
Software: http://www.pollin.de/shop/downloads/D810058S.ZIP
Kann jemand anhand der Daten schon was dazu sagen?
Ähnliches bietet auch Tuxgraphics [1] an, jedoch nicht für 20 eur.
Gibt's noch mehr Alternativen?
[1] http://shop.tuxgraphics.org/electronic/index-eth.html
MfG
Stefan
Ja, es gibt noch Etherrape und avrETH1 mit fast der selben Hardware.
avrETH1 ist recht nett steht aber seit 2006 still.
http://avr.auctionant.de/avrETH1/index.html
ganz klein:
http://www.mikrocontroller.net/topic/50962
Kann viel, ich habs aber nicht zum laufen gebracht weil meine Hardware etwas
anders ist.
http://www.lochraster.org/etherrape/
--
MFG Gernot
> In article <6i9katF...@mid.individual.net>,
> Stefan Krister <stefan....@creative.chaos.de> writes:
>>
>> Doku: http://www.pollin.de/shop/downloads/D810058B.PDF
>> Software: http://www.pollin.de/shop/downloads/D810058S.ZIP
>>
>> [1] http://shop.tuxgraphics.org/electronic/index-eth.html
>
> avrETH1 ist recht nett steht aber seit 2006 still.
> http://avr.auctionant.de/avrETH1/index.html
>
> ganz klein:
> http://www.mikrocontroller.net/topic/50962
>
> Kann viel, ich habs aber nicht zum laufen gebracht weil meine Hardware
> etwas anders ist.
>
> http://www.lochraster.org/etherrape/
Apropos. Ich such ne per Ethernet fernschaltbare 230V-Dose
(also so eine Art Zwischenstecker). Man könnte ja nu eines der Boards
oben in nen Leergehäuse mit 230V-Stecker/Dose einbauen, dazu dann noch Relais
und Netzteil, aber ich hätt da gern was fertiges...
M.
> Apropos. Ich such ne per Ethernet fernschaltbare 230V-Dose
> (also so eine Art Zwischenstecker). Man könnte ja nu eines der Boards
> oben in nen Leergehäuse mit 230V-Stecker/Dose einbauen, dazu dann noch Relais
> und Netzteil, aber ich hätt da gern was fertiges...
>
http://www.gude.info/index.php?lng=0§ion=products&product=epcnet
ist natürlich preislich nicht akzeptabel...
CU Ralf
Ein bissl billiger ist "ALL3075 Netzwerksteckdose" - 115 eur bei Ebay.
MfG
Stefan
> Systemanforderungen für Windows-Beispielprogramm:
> - .NET-Framework 2.0
Klingt für den Preis sehr nett. Und da wir es gerade mit NET hatten,
konnte ich mir das jetzt hier nicht verkneifen ;-)
- Henry
Wirds weniger geben, weil Ethernet und Netzkabel in getrennten Bereichen
verlegt werden müssen.
Und du willst doch nicht überall Ethernet hinlegen?
Wie wärs mit Powerline. Dann macht das Netzkabel auch die Datenübertragung.
- Henry
> Ralf Handel schrieb:
>> On 4 Sep., 12:08, Matthias Weingart <mwn...@pentax.boerde.de> wrote:
>>
>>> Apropos. Ich such ne per Ethernet fernschaltbare 230V-Dose
>>> (also so eine Art Zwischenstecker). Man könnte ja nu eines der Boards
>>> oben in nen Leergehäuse mit 230V-Stecker/Dose einbauen, dazu dann noch
>>> Relais und Netzteil, aber ich hätt da gern was fertiges...
>>>
>>
>> http://www.gude.info/index.php?lng=0§ion=products&product=epcnet
>>
>> ist natürlich preislich nicht akzeptabel...
>>
>
> Wirds weniger geben, weil Ethernet und Netzkabel in getrennten Bereichen
> verlegt werden müssen.
> Und du willst doch nicht überall Ethernet hinlegen?
Autsch, da ist der Funkrouter, den ich damit mal an/ausschalten will
preiswerter (da ist dann sowieso nen Ethernetswitch noch in der Nähe).
Voraussetzung ist natürlich, ich komme noch an das Teil "von hinten rum"
ran. :-). Besser wärs aber, wenn man diese Steckdose so konfigurieren kann,
dass
sie nen 30sec Drop der Netzspannung macht, wenn da ein ping zu ner IP-
Adresse fehlschlägt. Oder aber ne GSM Variante - per SMS den "Drop"
erzeugen, altes Handy, billigen Prepaidvertrag, der nie ausläuft.
Also doch selberbauen...
M.
Ich find des Preis ziemlich unschlagbar, alleine die Bauteile, wenn sie
ein Bastler kaufen muss gehen in die Richtung.
>
> Ethernet-Platine mit ATMega32 und Netzwerkcontroller ENC28J60. Die
> Platine verfügt über 8 digitale Ausgänge, 4 digitale und 4 ADC-Eingänge,
> welche alle über einen Netzwerkanschluss (TCP/IP) abgefrufen bzw.
> geschalten werden können.
Ich meine auch gesehen zu haben, dass da noch ein ganzer weiter Port
rausgefuehrt ist, den man mit eigener Software ansprechen kann.
> Doku: http://www.pollin.de/shop/downloads/D810058B.PDF
> Software: http://www.pollin.de/shop/downloads/D810058S.ZIP
Leider haben sie keinen Sourcecode fuer den mega mitgeliefert.
> Kann jemand anhand der Daten schon was dazu sagen?
Ich werde mir so ein Ding mal bestellen. Ist im Grunde die selbe
Hardware wie etherrape[1]. Da ich auch noch Mitentwickler von
ethersex[2] bin, wird ethersex wohl recht zuegig da drauf portiert
werden, damit hat man dann ein paar mehr Moeglichkeiten, als einfach nur
8 eingaenge und 8 ausgaenge zu schalten. Da kommen dann so sachen dazu
wie IPv6, NTP, Cron, OpenVPN, RFM12-IP.....etc.
> Gibt's noch mehr Alternativen?
Fuer den Preis, mit fertiger Platine, hab ich bisher nix gesehen und wie
gesagt ich beschaeftige mich ja ein wenig damit ;)
grusz didi
[1] http://www.etherrape.de
[2] http://www.ethersex.de - etherrape kompatible firmware
> Klingt für den Preis sehr nett. Und da wir es gerade mit NET hatten,
> konnte ich mir das jetzt hier nicht verkneifen ;-)
Das ist nur für die Klicki-Bunti-Benutzer interessant. Alle anderen
können das Teil auch mit telnet/putty oder mit jedem beliebigen
Terminalprogramm seriell nutzen.
Bernd
http://www.mdd-gmbh.de/index.php?option=com_content&task=view&id=14
&Itemid=42
http://www.leunig.de/_pro/downloads/Brochures/eps_lepo_01_04_for_web.pdf
Frag aber vor der Bestellung nach dem Preis, iirc hatte ELV oder Pearl
mal was einkanaliges.
Falk D.
> Das ist nur für die Klicki-Bunti-Benutzer interessant. Alle anderen
> können das Teil auch mit telnet/putty oder mit jedem beliebigen
> Terminalprogramm seriell nutzen.
Naja, die .NET anwendung tut ja des Ding auch uebers Netz kontrollieren.
Also sollte man, gegebenenfalls man kennt das Protokoll, auch uebers
Netz das ganze kontrollieren koennen, was man ja eigentlich will. Und
ich denke das ist mit ein bischen mitsniffen gut zu machen.
grusz didi
Das tut "telnet 192... 50290" und "SETPORT 1.1" auch mit das Ding tun.
Falk
War das jetzt Bochumer Slang oder teils türkisch????
- Henry
Ich habe den Vorpost als Template benutzt ;-)
Falk
> Das tut "telnet 192... 50290" und "SETPORT 1.1" auch mit das Ding tun.
tel_NET_ setzt bestimmt auf .Net auf ;-)
Lutz
--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Neu: Ethernetbox jetzt auch im 19 Zoll Gehäuse mit 12 Ports für Sensoren
Und die Enfield schaut dir, stehend neben dem Schreibtisch, beim Tippen zu?
- Henry
> Also sollte man, gegebenenfalls man kennt das Protokoll, auch uebers
> Netz das ganze kontrollieren koennen, was man ja eigentlich will. Und
> ich denke das ist mit ein bischen mitsniffen gut zu machen.
Wenn Du möchtest, mach das so. Ich hingegen nehme lieber die
offizielle Schnittstellenbeschreibung.
Bernd
> tel_NET_ setzt bestimmt auf .Net auf ;-)
Nur bei Jör^WHenry!
Bernd
Dann nimmt man halt ssh - hmm, das geht dann ja aber immer noch ueber
Ether_NET_ und womoeglich sogar das Inter_NET_ - verdammt, die ganze
Welt basiert schon auf .Net und keiner hats gemerkt ... SCNR
Micha
Sogar die Fischer arbeiten mit Net-zen
und das schon seit hunderten von Jahren.
Gruss
Harald
Endlich kommen wir zum Kern der Sache: MS hat nicht nur das InterNET
erfunden, Bill Gates ist gar eine Reinkarnation[0] von Petrus.
Damit ist auch klar, welches der richtige Glaube ist. Oder werden in der
Bibel Pinguine erwähnt?
Falk
[0]Wird am jüngsten Patchday eingeführt.
Mindestens 2. Zu entscheiden, ob es gar 14 sind, überlasse ich den
OS-Kriegern ;-)
--
MfG Knut
~Subject: * [NewsGroup] *
> Damit ist auch klar, welches der richtige Glaube ist. Oder werden in der
> Bibel Pinguine erwähnt?
Zum Linux ja Teufelszeug ist: <http://ubuntusatanic.org/news/about/>
Christian
--
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.com.ar/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA
Fische, Wale und andere Wassertiere gehören eigentlich nicht dazu.
Können Pinguine im Wasser schlafen oder brauchen sie zwingend Land?
Fairy Pinguine kommen dazu an Land, andere schnurchen auch schonmal auf
See. Muesste man die Linux-Juenger mal fragen, welche Art ihrer ist.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
> Axel Berger wrote:
>> *=?ISO-8859-15?Q?Knut_Schottst=E4dt?=* wrote on Mon, 08-09-08 13:03:
>>> Mindestens 2. Zu entscheiden, ob es gar 14 sind, nberlasse ich den OS-
>>> Kriegern ;-)
>>
>> Fische, Wale und andere Wassertiere gehören eigentlich nicht dazu.
>> Können Pinguine im Wasser schlafen oder brauchen sie zwingend Land?
>
>
> Fairy Pinguine kommen dazu an Land, andere schnurchen auch schonmal auf
> See. Muesste man die Linux-Juenger mal fragen, welche Art ihrer ist.
Tuxe schlafen im Prinzip ständig, ausser es gibt mal was zu compilieren. :-)
M.
> am Montag beim stöbern entdeckt, am Dienstag bestellen wollen - war's
> nicht gelistet. Gestern dann doch wieder und im Moment scheint es den
> Bausatz auch zu geben:
Hat den jemand bekommen?
Wir hatten noch ein wenig dazu gepackt.. alles da nur die nicht ;(
Peter
Ich hab einen bestellt und heute war die rote Karte im Briefkasten.
Hole ich morgen ab und berichte was im Karton zu finden ist.
Gerrit
> Ich hab einen bestellt und heute war die rote Karte im Briefkasten.
> Hole ich morgen ab und berichte was im Karton zu finden ist.
Danke....
Petrauriger
>
Habe meinen gestern zusammengelötet.
Hat auf Anhieb funktioniert.
Zumindest mit PUTTY via RS232 und Netz.
Alle Funktionen lassen sich bedienen.
Aber die mitgeliefert NET-SERVER 1.01 Software läuft extrem
schlecht.
Die Software verliert oft die Verbindung zur "Platine".
Windows zeigt dann im Task-Manager "keine Rückmeldung" an,
für dieses Programm.
Programm muß dann abgebrochen werden.
Ach ja, noch etwas, bei meinen beiden Bausätzen stimmte
die MAC-Adresse auf dem Aufkleber des ATMEGA nicht mit der
MAC-Adresse überein, die Windows bei einem ARP -a anzeigte.
Ausserdem wird der 7805 ziemlich heiss. Dem habe ich zuerst
einmal einen KK besorgt.
Hans-Willi
Hat quasi gar.NET funktioniert?
> Ach ja, noch etwas, bei meinen beiden Bausätzen stimmte
> die MAC-Adresse auf dem Aufkleber des ATMEGA nicht mit der
> MAC-Adresse überein, die Windows bei einem ARP -a anzeigte.
Naja ich glaub es gibt tragischeres.
> Ausserdem wird der 7805 ziemlich heiss. Dem habe ich zuerst
> einmal einen KK besorgt.
Naja liegt halt dran, dass der ENC28J60 relativ viel Strom (ca 100mA)
bei 3,3V braucht Und dort 7805 erstmal des meiste von der
Versorgunsspannung verbrennen muss. Wieviel Spannung hast du den ran?
grusz didi
> Hat den jemand bekommen?
> Wir hatten noch ein wenig dazu gepackt.. alles da nur die nicht ;(
Hier & heute ganz genauso :(
Siegfried
--
http://www.schmidt.ath.cx
Damit bin ich wenigstens nicht der Einige, der sich am WE ein anderes
Projekt suchen muss.
Zwar wollen sie nachliefern, aber wannn ist unklar. Und dann kommen
gleich wieder die Gebühren für die NN drauf ;(
Schade.
Peter
Laut Datasheet sind es typisch 120mA wenn er nichts tut und bis zu 180mA
beim Senden.
Micha
Heute bei der Post gewesen... Bausatz ist angekommen und sieht auch
vollstaendig aus. Auf dem AVR ist ein Aufkleber mit der MAC-Adresse
(00:22:f9:xx:yy:zz), die haben sich anscheinend eine eigene Range besorgt:
00-22-F9 (hex) Pollin Electronic GmbH
0022F9 (base 16) Pollin Electronic GmbH
Max-Pollin-Str. 1
Pfoerring 85104
GERMANY
Ansonsten ist noch eine (gepresste) CD dabei auf der die
Beispielsoftware zu finden ist. Anscheinend aber kein Quellcode fuer den
AVR.
Zum Aufbau komme ich aber erst naechste Woche.
Hier noch ein Thread zum Board:
http://www.mikrocontroller.net/topic/109988
Gerrit
Platine ist aufgebaut und getestet. Funktionierte auf Anhieb. Dem 7805
sollte man aber einen Kuehlkoerper verpassen, mir wird der ohne Kuehlung
entschieden zu heiss.
Der Entwickler hat Humor bewiesen:
# telnet 192.168.0.90 50290
Trying 192.168.0.90...
Connected to 192.168.0.90.
Escape character is '^]'.
help
Read Datasheet
(Lieber haette ich bei 'help' eine Liste der vorhandenen Kommandos bekommen)
Gerrit
Gerrit Heitsch schrieb:
> Peter Kern wrote:
>> Siegfried Schmidt schrieb:
>>> Hallo Peter,
>>>> Wir hatten noch ein wenig dazu gepackt.. alles da nur die nicht ;(
>>> Hier & heute ganz genauso :(
>> Damit bin ich wenigstens nicht der Einige, der sich am WE ein anderes
>> Projekt suchen muss.
>
> Platine ist aufgebaut und getestet. Funktionierte auf Anhieb. Dem 7805
> sollte man aber einen Kuehlkoerper verpassen, mir wird der ohne Kuehlung
> entschieden zu heiss.
Wie hoch ist denn die Ruhestromaufnahme?
> Der Entwickler hat Humor bewiesen:
>
> # telnet 192.168.0.90 50290
> Trying 192.168.0.90...
> Connected to 192.168.0.90.
> Escape character is '^]'.
> help
> Read Datasheet
Au ja - der ist cool.
Frage mal noch dazu: Gibts ne Möglichkeit veränderte Firmware einzuspielen?
Peter
240mA, gemessen mit einem alten Multimeter auf der 10A-Stellung im
AC-Breich. Nachdem der ENC28J60 im Standby anscheinend knapp unter 200mA
braucht koennte das hinkommen (plus 2 LEDs, MAX232 und ATmega32). Er
wird ziemlich warm.
> Frage mal noch dazu: Gibts ne Möglichkeit veränderte Firmware einzuspielen?
Es ist ein Atmega32... Du kannst problemlos einen anderen Atmega32
einsetzen und deine eigene Firmware benutzen oder du steckst den
gelieferten Atmega32 in einen Programmieradapater und spielst neue
Firmware auf. Ein ISP-Connector ist onboard. Du brauchst also nur ein
pasendes Kabel und AVRdude oder Ponyprog.
Gerrit
Naja, das Chipchen enthaelt auch noch den PHY fuer 10baseT, man braucht
nur noch den Uebertrager und schon kann man 100m ueberbruecken. Ich
denke mal, dass sowas nicht ganz ohne Treiberleistung abgeht.
Nebenbei hat er 2 LED-Treiber integriert, fehlt nur noch der Widerstand
und schon hat man 2 LEDs zur Anzeige des Betriebszustandes. Pro LED kann
er bis 12mA bringen. Die Polung der LEDs (gegen GND oder Vcc) wird beim
RESET erkannt, bei LEDB entscheidet die Polung ueber
Halbduplex/Vollduplex beim Ethernet (LEDB gegen GND = HDX)
Gerrit
Na ein kleiner Aluwürfel liegt hier noch rum....
>
>
>
>> Frage mal noch dazu: Gibts ne Möglichkeit veränderte Firmware
>> einzuspielen?
>
> Es ist ein Atmega32... Du kannst problemlos einen anderen Atmega32
> einsetzen und deine eigene Firmware benutzen oder du steckst den
> gelieferten Atmega32 in einen Programmieradapater und spielst neue
> Firmware auf. Ein ISP-Connector ist onboard. Du brauchst also nur ein
> pasendes Kabel und AVRdude oder Ponyprog.
Danke.
Dann weiss ich schon mal um was ich mich kümmern muss ;)
Mal sehen, wann nachgeliefert wird....
Peter
> Hat den jemand bekommen?
> Wir hatten noch ein wenig dazu gepackt.. alles da nur die nicht ;(
Heute kam unser Satz.
Allerdings wirds wohl eher nächstes WE werden. Und Wetter sich noch so
hält dann erst in 14 Tagen. Die freien Tage sind jetzt vorbei. ;(
Peter...
...sein erstes digitales Projekt.
Einer der Hauptnachteile dieses Chips. Neben den unzaehligen Erratas
kann er Full-Duplex nicht automatisch aushandeln.
Micha
--
http://micha.freeshell.org/
Autonegotiation ist bei 10baseT meines Wissens nicht sauber
implementiert und deshalb sollte man, so Vollduplex nicht unbedingt sein
muss, bei Halbduplex bleiben. Nachdem das der Fallback ist kann die
andere Seite ruhig Autonegotiation benuten. Speziell beim ENC28J60 am
ueblichen Microcontroller ist es ja nicht so, dass die Bandbreite knapp
werden koennte und man ohne Vollduplex nicht auskaeme.
Hingegen sollte man bei allen anderen Anwendungen die ueber 10 Mbit
rausgehen _immer_ Autonegotiation benutzen. Also nicht, wie frueher
ueblich, 100FDX fest einstellen. Seit GBit ueber Kupfer Autonegotiation
zwingend vorschreibt bekommt das sogar Cisco hin.
Gerrit
*würg*
Aber es gibt ja noch die Taiwaner. Irgendwie ein nicht richtig
beackerter Markt. Hatte Maxim nicht nach Wünschen gefragt?
- Henry
Ich denke, sinnvoll wäre das nur direkt im Controller integriert. Der ASIX
AX11001 hat einen 8051-Kern sowie integrierten Ethernet-PHY, ansonsten wäre
mein derzeitiger Favorit einer von Luminary - LM3S6100, LM3S6918 o.ä., die
haben einen funktionierenden 100MBit-MAC+PHY integriert.
cu
Michael
--
Some people have no respect of age unless it is bottled.
Das Datasheet des CP220x von Silicon Labs behauptet zumindest, dass der
10BaseT und Vollduplex automatisch verhandeln kann.
> Nachdem das der Fallback ist kann die
> andere Seite ruhig Autonegotiation benuten. Speziell beim ENC28J60 am
> ueblichen Microcontroller ist es ja nicht so, dass die Bandbreite knapp
> werden koennte und man ohne Vollduplex nicht auskaeme.
Das Problem ist nicht die Bandbreite oder die Kollisionen sondern der
potentielle Paketverlust (und die damit verbundene Latenz und
Ressourcenverschwendung). Ohne Vollduplex gibts keine IEEE 802.3x
Flusskontrolle, d.h. es bleibt nur Backpressure. Dazu schreibt
Microchip:
| Given the detrimental network effects that are possible
| and lack of effectiveness, it is not recommend that half-
| duplex flow control be used unless the application will
| be in a closed network environment with proper testing.
Das will man nicht wirklich und muss dann mit TCP-Paketwiderholung
leben. Die kann man selbst bei nur einer Verbindung durch ein
TCP-Receive-Window das kleiner als der RX-Buffer des Chips ist nicht
vermeiden (da der Chip ja auch non-TCP Pakete empfaengt, z.B. ARP, ICMP,
UDP). Die anderen Pakete fuellen dann den Buffer des Chips schon mal
schneller als der langsame Mikrocontroller die Pakete verarbeiten kann.
Wenn dann der TCP-Treiber auf dem Mikrocontroller mangels Speicher kein
Reordering unterstuetzt, werden evtl. auch noch zusaetzlich Pakete
empfangen und letztlich weggeworfen (weil out-of-order) die bereits fast
den ganzen Protokollstack durchlaufen und entsprechend Ressourcen
verbraucht haben.
Damit nicht genug kommt beim ENC28J60 dann noch Errata 10 ins Spiel: Im
Halbduplex-Modus muss man nach jedem Paket den Transmitter resetten
(oder einen noch komplizierteren Workaround machen) weil sich sonst der
Chip aufhaengen kann ...
Micha
Ja, es kann funktionieren, muss aber nicht, haengt stark von der
Gegenstelle ab und ob sich der Chip-Designer noch die Muehe gemacht hat
10FDX incl. Erkennung sauber zu implementieren. Bei einem
Switch-Controller fuer GBit laesst man sowas inzwischen mal unter den
Tisch fallen. Ich hab hier einen GBit-Switch mit Marvell-Controller, der
ist bei 10baseT-Clients nicht stabil, der entsprechende Port haengt sich
nach ein paar Tagen gerne mal auf.
>> Nachdem das der Fallback ist kann die
>> andere Seite ruhig Autonegotiation benuten. Speziell beim ENC28J60 am
>> ueblichen Microcontroller ist es ja nicht so, dass die Bandbreite knapp
>> werden koennte und man ohne Vollduplex nicht auskaeme.
>
> Das Problem ist nicht die Bandbreite oder die Kollisionen sondern der
> potentielle Paketverlust (und die damit verbundene Latenz und
> Ressourcenverschwendung).
Kollisionen sollte der Chip selber erkennen und den Restransmit
selbstaendig durchfuehren. Nachdem Hubs heute eher selten sind besteht
deine Kollisions-Domain nur aus dem ENC28J60 und dem Switchport.
Letzteren wirst du eher nicht ueberlasten koennen.
> Damit nicht genug kommt beim ENC28J60 dann noch Errata 10 ins Spiel: Im
> Halbduplex-Modus muss man nach jedem Paket den Transmitter resetten
> (oder einen noch komplizierteren Workaround machen) weil sich sonst der
> Chip aufhaengen kann ...
Solche Fehler sind nicht wirklich neu und auch bei anderen NICs zu
finden. Der INTeL 82557 hatte einen Fehler bei dem sich der Receiver
aufhaengen konnte (Siehe Bootmeldung des Linux-Treibers). Andere NICs
moegen Halbduplex nur wenn die minimale Paketgroesse auf um die 100
Bytes erhoeht wird. Von Problemen mit dem RTL8139 gar nicht zu reden.
Normalerweise siehst du diese Bugs aber nie, da du einfach den fertigen
Treiber installierst und dich nicht drum kuemmerst. Lies mal den
Quelltext zu den diversen Linux-Treibern, teilweise sehr unterhaltsam.
Der ENC28J60 ist nicht perfekt (waere schoen :)), aber immerhin ist es
mit diesem Chip moeglich einen Microcontroller sehr einfach und
pinsparend mit Ethernet zu verbinden. Nebenbei gibts ihn als DIP was
fuer Bastler und Prototypen interessant ist. Wer mehr als nur
Grundperformance braucht muss sich nach einem anderen NIC umsehen. Die
gibts auch, sind dann aber SMD und aufwendiger in der Ansteuerung.
Gegen eine neue Revision mit weniger Bugs und weniger Stromverbrauch
haette ich allerdings nichts einzuwenden. Bitte per Software unterscheidbar.
Gerrit
>Damit nicht genug kommt beim ENC28J60 dann noch Errata 10 ins Spiel: Im
>Halbduplex-Modus muss man nach jedem Paket den Transmitter resetten
>(oder einen noch komplizierteren Workaround machen) weil sich sonst der
>Chip aufhaengen kann ...
Schon erstaunlich, dass es ca. 20 Jahre nach Einführung von 10Mbit-Ethernet
immer noch möglich ist, solche Bugs zu produzieren und das auch noch zu
verkaufen. Mir fällt da spontan der Burggraben ein.
--
Georg Acher, ac...@in.tum.de
http://www.lrr.in.tum.de/~acher
"Oh no, not again !" The bowl of petunias
Das Problem duerfte im Unterschied zwischen simulierter Schaltung und
der Implementation auf dem Chip zu finden sein. Die Simulation laeuft
sicher problemlos. Eine neue Maske zu machen kostet Geld und wenn es
funktionierende Workarounds gibt wird die erste Revision erstmal
verkauft. Macht jeder Hersteller so.
Gerrit
>Das Problem duerfte im Unterschied zwischen simulierter Schaltung und
>der Implementation auf dem Chip zu finden sein. Die Simulation laeuft
>sicher problemlos. Eine neue Maske zu machen kostet Geld und wenn es
>funktionierende Workarounds gibt wird die erste Revision erstmal
>verkauft. Macht jeder Hersteller so.
Aber hallo, 10Mbit sind doch keine Raketentechnologie mehr, wo man mit nichts
ausser dem echten Chip testen kann. Der Kram passt von Grösse und Geschwindigkeit
locker in ein kleineres FPGA. Damit kann man den digitalen Kram problemlos
stressen, bevor man eine Maske in Auftrag gibt...
Das heisst dann aber nur, dass er in diesem FPGA problemlos laeuft. Der
ENC28J60 hat nebenbei noch 8K RAM als Paketpuffer integriert, so klein
wird das FPGA also nicht sein wo das reinpasst. Das Problem bei 'haengt
sich hin und wieder auf' sind eher kritische Pfade im Bezug auf Timing
oder Stromversorgung und die sind nunmal leider spezifisch auf die
verwendete Maske und den verwendeten Prozess.
Der Hersteller wird das alles getestet haben, wuerde mich jedenfalls
wundern wenn nicht. Trotzdem gibt es zumindest bei der ersten Revision
des echten Chips immer unangenehme Ueberraschungen.
Inzwischen scheint es mehrere Revisionen des Chips zu geben wobei B7 die
aktuelle ist, es werden also Fehler berichtigt. Die Frage ist wie
aufwendig manche dieser Fehler sind, ein komplettes Redesign moechte man
schliesslich vermeiden.
Gerrit
Wenn nicht ist der Port kaputt, jedenfalls fuer 10MBit/s. Dann haetten
sie es im Zweifel lieber gar nicht implementiert, ein konformes Geraet
haette dann korrekt auf Halbduplex geschaltet.
> > > Nachdem das der Fallback ist kann die
> > > andere Seite ruhig Autonegotiation benuten. Speziell beim ENC28J60 am
> > > ueblichen Microcontroller ist es ja nicht so, dass die Bandbreite knapp
> > > werden koennte und man ohne Vollduplex nicht auskaeme.
> >
> > Das Problem ist nicht die Bandbreite oder die Kollisionen sondern der
> > potentielle Paketverlust (und die damit verbundene Latenz und
> > Ressourcenverschwendung).
>
> Kollisionen sollte der Chip selber erkennen und den Restransmit
> selbstaendig durchfuehren.
Er _sollte_, tut der ENC28J60 aber nicht dank Errata 13:
| When transmitting in Half-Duplex mode with some
| link partners, the PHY will sometimes incorrectly
| interpret a received link pulse as a collision event.
| [...]
Empfohlener Workaround laut Microchip:
| Implement a software retransmit mechanism
| whenever a late collision occurs. [...]
> Nachdem Hubs heute eher selten sind besteht
> deine Kollisions-Domain nur aus dem ENC28J60 und dem Switchport.
> Letzteren wirst du eher nicht ueberlasten koennen.
Ack. Mir ging es ja eigentlich auch um Paketverlust durch RX-Overflow im
ENC28J60 (wegen fehlender L2-Flusskontrolle).
> > Damit nicht genug kommt beim ENC28J60 dann noch Errata 10 ins Spiel: Im
> > Halbduplex-Modus muss man nach jedem Paket den Transmitter resetten
> > (oder einen noch komplizierteren Workaround machen) weil sich sonst der
> > Chip aufhaengen kann ...
>
> Solche Fehler sind nicht wirklich neu und auch bei anderen NICs zu
> finden. Der INTeL 82557 hatte einen Fehler bei dem sich der Receiver
> aufhaengen konnte (Siehe Bootmeldung des Linux-Treibers).
So einen habe ich zu Hause im Rechner, da heult der Treiber auch immer
rum.
> Andere NICs
> moegen Halbduplex nur wenn die minimale Paketgroesse auf um die 100
> Bytes erhoeht wird. Von Problemen mit dem RTL8139 gar nicht zu reden.
> Normalerweise siehst du diese Bugs aber nie, da du einfach den fertigen
> Treiber installierst und dich nicht drum kuemmerst. Lies mal den
> Quelltext zu den diversen Linux-Treibern, teilweise sehr unterhaltsam.
Die Sprueche kenne ich schon. Nett find ich den hier im Treiber fuer die
3Com 3C501:
| Do not purchase this card, even as a joke.
| It's performance is horrible, and it breaks in many ways.
> Der ENC28J60 ist nicht perfekt (waere schoen :)),
"Nicht perfekt" ist schon stark untertrieben. Was Microchip da als Rev.
B7 verkauft heisst anderswo "engineering sample". Positiv anrechnen muss
man ihnen, dass sie die Probleme offen dokumentieren und man die
Erratasheets nicht nur auf Anfrage bekommt.
> aber immerhin ist es
> mit diesem Chip moeglich einen Microcontroller sehr einfach und
> pinsparend mit Ethernet zu verbinden. Nebenbei gibts ihn als DIP was
> fuer Bastler und Prototypen interessant ist. Wer mehr als nur
> Grundperformance braucht muss sich nach einem anderen NIC umsehen. Die
> gibts auch, sind dann aber SMD und aufwendiger in der Ansteuerung.
Ack. Das serielle Interface ist der Punkt der den ENC28J60 ausmacht.
> Gegen eine neue Revision mit weniger Bugs und weniger Stromverbrauch
> haette ich allerdings nichts einzuwenden.
> Bitte per Software unterscheidbar.
Die Revision war doch schon immer auslesbar (Register EREVID).
Micha
Kaeuflich waren AFAIK die Revisions B1, B4, B5 und B7.
> es werden also Fehler berichtigt. Die Frage ist wie
> aufwendig manche dieser Fehler sind, ein komplettes Redesign moechte man
> schliesslich vermeiden.
Es wurden eigentlich nur zwei Fehler behoben: Seit B5 braucht man nicht
mehr mindestens 8MHz SPI-Takt und der Temperaturbereich ist wie er sein
soll. Bleiben noch 15 Fehler von denen 7 weh tun.
Micha
Bei dem erwaehnten Switch ist 10Mbit komplett im Eimer. Egal welcher
Client und/oder Port, wenn er 10Mbit spricht schaltet sich der Port nach
ein paar Tagen ab. Da hat sich der Hersteller die Tests gespart, denn
wer benutzt heute noch 10Mbit und steckt den Client an einen
GBit-Switch? Der Workaround war ein alter 10/100-Switch zwischen GBit
und 10Mbit. Jetzt laeufts. Hier waere eher ein Bad im Burggraben angesagt.
>>> Damit nicht genug kommt beim ENC28J60 dann noch Errata 10 ins Spiel: Im
>>> Halbduplex-Modus muss man nach jedem Paket den Transmitter resetten
>>> (oder einen noch komplizierteren Workaround machen) weil sich sonst der
>>> Chip aufhaengen kann ...
>> Solche Fehler sind nicht wirklich neu und auch bei anderen NICs zu
>> finden. Der INTeL 82557 hatte einen Fehler bei dem sich der Receiver
>> aufhaengen konnte (Siehe Bootmeldung des Linux-Treibers).
>
> So einen habe ich zu Hause im Rechner, da heult der Treiber auch immer
> rum.
Wie man sieht sind Workarounds nicht notwendigerweise schlecht. Ist
immer die Frage welchen Einfluss ein Workaround auf die Performance hat.
>> Andere NICs
>> moegen Halbduplex nur wenn die minimale Paketgroesse auf um die 100
>> Bytes erhoeht wird. Von Problemen mit dem RTL8139 gar nicht zu reden.
>> Normalerweise siehst du diese Bugs aber nie, da du einfach den fertigen
>> Treiber installierst und dich nicht drum kuemmerst. Lies mal den
>> Quelltext zu den diversen Linux-Treibern, teilweise sehr unterhaltsam.
>
> Die Sprueche kenne ich schon. Nett find ich den hier im Treiber fuer die
> 3Com 3C501:
>
> | Do not purchase this card, even as a joke.
> | It's performance is horrible, and it breaks in many ways.
Das gleiche gilt fuer den RTL8139, zumindest vor ein paar Jahren. Wenn
du mit dieser Karte NFS machen wolltest musstest du die Blocksize auf
3072 Bytes begrenzen, schon bei 4096 brach die Performance komplett
zusammen. Grund ist die etwas 'geizige' Implementation des
DMA-Controllers im 8139. Eine gebrauchte 3C905 loeste alle
diesbezueglichen Probleme.
>> aber immerhin ist es
>> mit diesem Chip moeglich einen Microcontroller sehr einfach und
>> pinsparend mit Ethernet zu verbinden. Nebenbei gibts ihn als DIP was
>> fuer Bastler und Prototypen interessant ist. Wer mehr als nur
>> Grundperformance braucht muss sich nach einem anderen NIC umsehen. Die
>> gibts auch, sind dann aber SMD und aufwendiger in der Ansteuerung.
>
> Ack. Das serielle Interface ist der Punkt der den ENC28J60 ausmacht.
Ein weiteres Feature ist das kleine Gehaeuse (bei der SMD-Version) und
das integrierte RAM. Man braucht also nur den ENC28J60, einen MagJack
plus etwas Kleinkram und schon hat man Ethernet.
BTW: Laut Errata-Sheet fuer B7 Punkt 6 soll man als Rbias einen
Widerstand mit 2,32KOhm 1% verwenden. Pollin packt beim Bausatz einen
2,2KOhm 5% dazu. Zu funktionieren scheint es damit auch...
BTW2: Bei meinem Bausatz war ein ENC28J60-I/SP dabei. Laut microchip ist
das die Version fuer -40 bis +85 Grad C. Normal waeren 0-70.
Gerrit
>Das heisst dann aber nur, dass er in diesem FPGA problemlos laeuft. Der
Und wenn man die üblichen Sorgfaltsmassnahmen getroffen hat (von denen ich
annehme, dass Microchip sie als Hersteller kennt), kann man davon ausgehen, dass
die Funktion dann auch in einer anderen Implementierung läuft.
>ENC28J60 hat nebenbei noch 8K RAM als Paketpuffer integriert, so klein
>wird das FPGA also nicht sein wo das reinpasst. Das Problem bei 'haengt
Der xc3s50 hat schon 72kbit als Blockram, passt also. Das Ding kostet einzeln
schon nur 7EUR, was kleineres bekommt man auch schon gar nicht mehr wirklich.
>sich hin und wieder auf' sind eher kritische Pfade im Bezug auf Timing
>oder Stromversorgung und die sind nunmal leider spezifisch auf die
>verwendete Maske und den verwendeten Prozess.
Kritische Pfade kann man schon vorher rausfinden und es ist ja auch
(hoffentlich?) kein Erstlingswerk eines unerfahrenen E-Technik-Studis. Bei 10Mbit
muss es für heutige Verhältnisse auch nicht übermässig schnell sein... Sicher ist
der analoge Kram nicht so einfach, viele Errata klingen aber nach digitalem
Pfusch ("may stall the internal transmit logic", "not reliably/accurately
report", "corrupt the circular receive buffer", ...). Sowas findet sich
möglicherweise schlecht in trockenen Simulationen, aber im Real-Model mit echtem
Traffic ganz sicher.
>Der Hersteller wird das alles getestet haben, wuerde mich jedenfalls
>wundern wenn nicht. Trotzdem gibt es zumindest bei der ersten Revision
>des echten Chips immer unangenehme Ueberraschungen.
Ich frage mich nur, wie man bei sowas langweiligen soviele
schwere/user-relevante Fehler machen kann und dann noch soviele Revisionen
hinterherschieben muss. Das spricht nicht gerade für Microchip...
Ich habe mir den Chip auch schon mal für unser Praktikum angeschaut, bin dann
aber lieber bei der Athernut-Kombination AVR+RTL8019 geblieben. Die Taiwanesen
konnten sowas schon vor 15 Jahren produzieren und der 8019 hat wahrscheinlich
weniger echte Fehler...
Das Problem mit dem 8019 ist, dass er SMD ist und einen Haufen Pins hat.
Du musst einen ISA-Bus in Software nachbauen und verballerst da eine
Menge I/O-Pins. Intern verhaelt er sich meines Wissens wie eine NE2000,
ist also kein wirklich neues Design.
Statt dem RTL8019 muesste auch ein UMC UM9007 oder UM9008 funktionieren,
ist auch so ein Ein-Chip NE2000-Clone.
Gerrit
>Das Problem mit dem 8019 ist, dass er SMD ist und einen Haufen Pins hat.
>Du musst einen ISA-Bus in Software nachbauen und verballerst da eine
Naja, ein Nachmittag Kabel abisiolieren halt, passt aber alles in ein
Steckbrett:
http://www.lrr.in.tum.de/~acher/imgs/20071119_003.jpg
Ausserdem bekommt der gemeine Student bei der Grösse des Steckbretts auch etwas
Respekt vor der Technik ;-)
>Menge I/O-Pins. Intern verhaelt er sich meines Wissens wie eine NE2000,
>ist also kein wirklich neues Design.
Eben, hätte doch Microchip auch nur den NE2000 geklont und nur das Interface dazu
über SPI gemacht...
Dem Aussehen nach muesste man das zweite Steckbrett komplett
wegrationalisieren koennen, oder?
Gerrit
>> http://www.lrr.in.tum.de/~acher/imgs/20071119_003.jpg
>>
>> Ausserdem bekommt der gemeine Student bei der Grösse des Steckbretts auch etwas
>> Respekt vor der Technik ;-)
>
>Dem Aussehen nach muesste man das zweite Steckbrett komplett
>wegrationalisieren koennen, oder?
Das ist für die Verbastelung der FPGA-Ausgänge gedacht. Das Projekt (so ca. 8-10
Erst/Zweitsemester-Informatiker) macht eine übers Netz ansteuerbare Grafikkarte
(so ala VTX). Da muss man dann plattformübergreifend programmieren können, am PC
für das Client-Tool, den AVR für das Netzwerkprotokoll über TCP und das FPGA in
VHDL als VGA-Karte. Sieht am Anfang immer monströs komplex aus, klappt aber immer
recht gut.
Wenn ich mir ueberlege, dass ich damals noch mit einem 8080 rumspielen
musste... Hex-Tastatur usw. Wird man direkt neidisch.
Fuer fortgeschrittene Studenten waere der ENC28J60 aber wieder eine gute
Idee. Warum? Weil sie dabei lernen wuerden, dass ein Chip sich nicht
unbedingt wie im Datenblatt beschrieben verhaelt sondern zusaetzliches
Gehirnschmalz erfordern kann bevor er funktioniert.
Gerrit
Informatiker bauen bei Euch mit Steckbrettern rum? So richtig mit
Bauteilen? Alle Achtung. Dann besteht ja doch noch Hoffnung fuer die
naechste Generation.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
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|> Fuer fortgeschrittene Studenten waere der ENC28J60 aber wieder eine gute
|> Idee. Warum? Weil sie dabei lernen wuerden, dass ein Chip sich nicht
|> unbedingt wie im Datenblatt beschrieben verhaelt sondern zusaetzliches
|> Gehirnschmalz erfordern kann bevor er funktioniert.
Das Schmalz brauchen sie schon fürs FPGA und die Bugs im TCP-Stack ;) Bis zu dem
Zeitpunkt hat ja auch keiner was mit VHDL (die Trockenübung in der Klausur
zählt nicht wirklich) oder echten FPGAs gemacht. Der Schritt vom sequentiellen
zum parallelen Denken ist da schon recht anstrengend...
|> Informatiker bauen bei Euch mit Steckbrettern rum? So richtig mit
|> Bauteilen? Alle Achtung. Dann besteht ja doch noch Hoffnung fuer die
|> naechste Generation.
Naja, der ISA-Kram ist von mir schon fertig gemacht, das kann ich denen (und
meinen Nerven) nicht zumuten. Aber die Verbindung AVR-FPGA und den Videokram
müssen sie selber machen. Da gehört auch dazu, sich erstmal schlau zu machen, wie
man überhaupt so zwischen Chips kommunizieren kann, ob der AVR schon was besonder
gut davon kann oder wie VGA so funktioniert. Das kann dann beim Debuggen auch
schon mal in eine längere Oszi-Session gehen (natürlich analog, sonst lernt man
ja keine Tricks...). Danach ist das mit Setup/Hold und Asynchronität auch klar ;-)
Das praktische an dem Praktikum ist, dass der Betreuungsaufwand für die
Komplexität und das quasi nicht vorhandene Studentenvorwissen in dem Bereich
erstaunlich niedrig ist, das ist echt ein Selbstläufer. Sicher muss man mal nach
dem Rechten schauen und etwas Consulting machen, aber sonst läuft es nach dem
Motto: "Das soll grob rauskommen, hier die Datenblätter und ein paar Links, jetzt
macht mal". Es gibt also insb. keine Einweisung in den AVR (nur ein "hello
world"-Setup) und auch nicht in die Xilinx-Umgebung. Das Ziel des Praktikums ist
eben zu lernen, wie man sich sowas im Team erarbeitet. Sicher gibt es da auch ab
und zu Sackgassen (FPGA platzt vor lauter Multiplikationen...), aber auch sowas
gehört dazu. Nachher ist man eben immer schlauer ;-)
Sehr schoen. Bei uns an der Uni gabe es damals nichts derartig
praxisnahes. Nur bei Studien- und Diplomarbeiten, da ging das so richtig
zur Sache (wenn man wollte). Das eigentliche Wissen zogen wir uns daher
privat rein. Apple IIe nachgebaut, funzte nicht, ja was zum Kuckuck ist
denn da jetzt faul, und so weiter. Alles mit dem alten Hameg 8MHz Scope,
nur synchronisierbar, kein Trigger.
|> Sehr schoen. Bei uns an der Uni gabe es damals nichts derartig
|> praxisnahes. Nur bei Studien- und Diplomarbeiten, da ging das so richtig
Naja, das hängt auch vom Betreuer ab. Ausser mir frickelt kaum einer am
Lehrstuhl mit Elektronik oder nackten uCs.
|> zur Sache (wenn man wollte). Das eigentliche Wissen zogen wir uns daher
|> privat rein. Apple IIe nachgebaut, funzte nicht, ja was zum Kuckuck ist
|> denn da jetzt faul, und so weiter. Alles mit dem alten Hameg 8MHz Scope,
|> nur synchronisierbar, kein Trigger.
Die Studis haben auch nur ein Tektronics 454 und ein 465, beide mit etwas
tauber Triggerung ;-) Not macht aber erfinderisch...
Schade.
> |> zur Sache (wenn man wollte). Das eigentliche Wissen zogen wir uns daher
> |> privat rein. Apple IIe nachgebaut, funzte nicht, ja was zum Kuckuck ist
> |> denn da jetzt faul, und so weiter. Alles mit dem alten Hameg 8MHz Scope,
> |> nur synchronisierbar, kein Trigger.
>
> Die Studis haben auch nur ein Tektronics 454 und ein 465, beide mit etwas
> tauber Triggerung ;-) Not macht aber erfinderisch...
>
Das schult ungeheuer. Man kann auch eine Menge mit Sound Cards machen,
praktisch umsonst. FFT, Pulsmessungen, Generator und so weiter. Wenn Ihr
mal etwas Budget habt, DSO gibt es heute ganz gute um die $1000. Muss ja
nicht unbedingt 1GSPS Vierkanal sein.
Sagte ja schon: Das Feld Ethernetanbindung an kleine Controller ist
nicht beackert.
- Henry
gibts jemand, der eine Nachlieferung bekommen hat?
Siegfried
--
http://www.schmidt.ath.cx
> gibts jemand, der eine Nachlieferung bekommen hat?
Ja. Die bestellten beiden Bausätze waren als "werden versandkostenfrei
schnellstmöglich nachgeliefert" gekennzeichnet, heute wurden sie mit
der gelben Spedition vorbeigebracht. Bestellung war um den 14.09. herum.
Bernd
Ja, ich hab se auch bekommen, die bestellung war auch so ca.
Anfang/mitte September.
Im uebrigen habe ich ethersex[1] dauf "portiert", sprich ich habs halt
fur den mega32 compiled und es ging, weil Pollin da des Pinning gleich
gemacht hat.
Was ich ja mal immer noch cool faende war so ne art Basisplatine mit
Enc28J60, Magjack und Mega644, wo einfach alle Pins rausgefuehrt sind.
Sollte dann natuerlich auch nit exorbitant viel kosten. Pollin verkauft
die ja quasi schon einen Kampfpreis.
grusz didi
[1] http://www.ethersex.de
--
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