Hallo,
Am 23.01.2018 um 18:44 schrieb Johannes Bauer:
> On 23.01.2018 18:36, Peter Heitzer wrote:
>
>> Da das Verhältnis Ein/Aus immer >= 0.5 ist, du aber auch kleinere
>> Werte benötigst, musst du den Ausgang des Timers invertieren.
>
> Diode über R2 (Kathode an 2/6, Anode an 7) behebt das.
IIRC nein! Mit der Diode kommt man gerade auf die 50 zu 50. Aber
ich bin gerade zu faul das genauer nachzurechnen. Das Invertieren
geht billigst mit einem PNP und einem Vorwiderstand um die Basis
auf Plus zu ziehen, worauf auch der Emitter hängt. Dies habe ich
mit dem Monoflop gelegentlich gemacht, aber immer nur testweise,
nie in Alltagsschaltungen. In einigen habe ich aber Triggern auf
die negative Flanke mit einem weiteren C.
Mit dem PNP könnte man dann eine Konstantstromquelle schalten.
Ich habe eine ähnliche Aufgabenstellung in der Warteschlange,
brauche aber wesentlich geringere Ströme von N * (max) 30 mA
für N * IR-LED in einer Lichtschranke. Bis heute bin ich wegen
mangelnden Leidensdruck nicht so viel weiter gekommen. Ich habe
die Idee der typischen Stromquelle mit NPN und Basiswiderstand
sowie Referenzspannung U_BE + I * R_Basis. Sollte gehen, ist aber
sicherlich aus der Sicht vieler Profis arg letztes Jahrtausend.
Wegen der IR-Lichtschranke: Ich hätte gerne ein Tastverhältnis
von 1 von 100, also 1 zu 99, und dazu sollten die Ströme durch
die LED einstellbar sein (Sendeleistung statt Empfindlichkeit
des Empfängers einstellbar, Engergieverbrauch minimieren). Auf
der Gegenseite wäre ein Missing Pulse Detector. Den würde ich
aber auch gerne einstellbar machen auf 1 bis 10 verlorene Impulse
bis zum Auslösen. Die dafür zwingend erforderlichen Ansprechzeiten
liegen für die Aufgabe (Kurzzeitfotografie und Blitzauslösung)
definitiv unter 0,1 ms, also 100 µs. Die Frequenz müsste dazu
mindestens 10 kHz sein, eher sogar 100 kHz. Mit Steckernetzteil
5V (oder etwas mehr) aus dem E-Schrott würde das sehr einfach
gehen, aber der Batteriebetrieb hätte ggf. auch Vorteile beim
Aufbau, besonders als Reflexlichtschanke. Mit 2 x Mignon und
CMOS-555 sollte das halbwegs gehen. Das Ganze steht aber noch weit
hinten in der Warteschlange, da sich einige andere Aufgaben in der
Schlange vorgedrängelt haben.
PS: Ich würde für das Einstellen des Tastverhältnis beim Dimmen
durchaus einen Poti in Betracht ziehen. Das wäre preiswerter als
ein Stufenschalter mit Widerstandsnetzwerk. Da wäre ggf. ein
zusätzlicher Schalter für volle Leistung notwendig ... oder ein
Poti mit Schalter ... oder f > 1kHz und I_const = 2 I_nenn
(I_nenn = Nenn- und Maximalstrom der LED, so die Datenblätter
ausreichende Impulsfestigkeit angeben, bei Schalttransistoren
und vielen anderen Halbleitern geht das aber idR nach den
Datenblättern) ...
Von der Bedienung und Entwicklung her wäre bei I_const = I_max
ein Stufenschalter mit zwei Ebenen (2 x 6?) einfacher. Volle
Leistung geht am Timer vorbei direkt auf Plus als Ausgangssignal
und bei den anderen Stellungen wird auf den Ausgang des Timers
geschaltet und mit der zweiten Ebene an der passenden Position
des R-Netzwerks abgegriffen. Mit dem nun so eingestellten
Ausgangssignal wird dann die Stromquelle geschaltet. Ich würde
aber zuerst mal schau’n ob I_const = 2 I_nenn (idR f > 1 kHz?)
möglich ist. Das wäre von der Bedienung mit dem Poti ebenso
einfach, aber sehr viel preiswerter, einfacher aufzubauen und
stufenlos zu regeln. Oder habe ich da was übersehen?
MfG
Uwe Borchert