frecher Titel aber notwendig. Folgendes habe ich von dieser Firma zu
berichten:
Vor einigen Monaten hatte ich dort (über meinen Händler vor Ort) einen
Frequenzzähler (FC 7008) als Bausatz bestellt. Nachdem ich erstmal
mehrere Monate darauf gewartet habe (bei jeder Nachfrage wurde der
Liefertermin um einige Wochen verschoben) hatte ich das Teil endlich.
Der Aufbau ging problemlos und das wars auch schon.
Hier mal mein Schreiben vom 15.10.99 an die Technik von ELV (Auszug):
........... schnipp ...............
Vor einiger Zeit hatte ich über meinen Händler einen Frequenzzähler FC
7008 bezogen. Da ich damals kaum Zeit hatte, habe ich den jetzt erst
aufgebauen können. Leider bin ich mit dem Gerät überhaupt nicht
zufrieden!
1. Im geschlosssenen Zustand wurde nach kurzer Betriebszeit der
Netztrafo übermäßig warm. (Gemessen ca 70 Grad C)
Ich habe daraufhin die Stromaufnahme kontrolliert und musste
feststellen, daß der Zweig der die Anzeige mitversorgt ca 0.7A gezogen
hat. Das wird den Trafo (angegeben mit 0.455 A) in kurzer Zeit
zerlegen! Ich habe daraufhin die Vorwiderstände (der Anzeige) , die
wohl mit 68 Ohm
etwas knapp bemessen sind, auf 390 Ohm vergrößert. Die Anzeige hat
trotzdem eine mehr als ausreichende Helligkeit. Die Stromaufnahme und
damit die Trafotemperatur, ging aber sehr deutlich zurück.
Soweit, so gut. Jetzt folgte aber der Fehler zweiter Teil:
2. Obwohl der Quarz in einem Termostat betrieben wird ändert sich bei
der geringsten Temparaturänderung im Arbeitsraum auch die
Quarzfrequenz und damit die Messgenauigkeit. Leider war es mir nicht
möglich die Temparatur im Innern des OCXO zu messen.
Ich habe daraufhin die Schaltung genauestens kontrolliert, konnte aber
keinen durch mich verursachten Fehler erkennen.
Daraufhin setzte ich mich mit meinem Händler in Verbindung:
Er berichtete mir, das er bei seinem Gerät (er hatte sich inzwischen
auch einen Bausatz gekauft) exakt die gleichen Symtome hat. Nachdem
auch er die Widerstände vergrößert hat, wurde es im Innern nicht mehr
so warm, doch der OCXO läuft auch bei ihm bei geringster
Zimmertemparaturänderung davon.
Er hat daraufhin mit einem sehr kleinen Messfühler die Temparatur im
Innern des OCXO gemessen und stellte fest, das es nur ca, 27 Grad
waren. (Soll 52!) Daraufhin haben wir den Messfühler etwas weggebogen
und erreichte so ca 32 Grad. Sind zwar nicht 52 grad, sollten aber den
Quarz halbwegs stabil halten, da deutlich über Zimmertemparatur. Aber
genau das passiert nicht. Im Vergleich mit einem 0815-Grät eines
"Markenherstellers", daß den Quarz völlig ohne Termostat betreibt, ist
die Frequenzdrift (auch nach stundenlangem Warmlaufen) katastrophal.
Wir haben zum Vergleich das Frequenznormal von ELV, syncronisiert auf
ZDF benutzt. Mit externer Referenz (10 MHz TCXO aus der verblichenen
DDR) sind selbst bei stundenlangem Betrieb und 10 sek. Messzeit alle 8
Stellen korrekt auf 1.000 000 0 +/- 1 Digit. Mit interner Referenz
(also OCXO) laufen bei gleicher Anordnung die letzten 4 Stellen
weg!!!!
Wie oben schon geschrieben, haben wir zwei Geräte (unabhängig
voneinander) gebaut und beide zeigen exact die gleichen Fehler.
Wo ist der BUG??
............... schnapp ...............
Der Techniker antwortete mir sofort (respekt!) konnte mir aber nicht
weiterhelfen. Er hat das Problem an die Entwicklungsabteilung
weitergegeben. Nu gut, die Auslieferung dauerte Monate, kann die
Antwort von dort auch Jahre dauern. Jedenfalls habe ich von denen
bisher nicht das Geringste gehört.
Auf nachfrage antwortete mir der Techniker zwar wieder, erklärte mir
zum Problem Stombedarf auch das Prinzip der Multiplexanzeige (kannte
ich natürlich schon) das aber nach meiner Meinung bei der verwendenten
Schaltung (besser Software) offenbar nicht richtig funktioniert, das
wars aber.
Nu mal sehen. Vieleicht kann mir ja hier jemand helfen oder schreibt
mal seine Erfahrungen mit ELV.
Ich jedenfalls habe nicht die besten. Hier mal ein Ausschnitt:
1. Akkulader ALM 700x, Software stürzt unter Win 9x laufend ab.
Antwort von ELV: Ist bekannt, wird ein Update geben.
Bisher (so ca. 2 Jahre) nichts mehr davon gehört.
2. Multifuktionsgenerator MFG 9000, Klirrfaktor und Frequenzstabilität
unbefriedigend.
Antwort ELV: Ist prinzipbedingt.
War aber in der Hochglanzbroschüre nichts von zu lesen.
3. Frequenzzähler FC 7008, siehe oben.
Bekannte von mir hatten auch schon diverse Probleme mit deren Geräten
bzw. Bausätzen von ELV
Nun ja mal sehen wer mir zumindest beim Zähler weiterhelfen kann.
MfG
Guido
Hallo Guido,
ich habe in der Vergangenheit mehrere Bausätze aufgebaut, die alle zur vollen
Zufriedenheit laufen (FG 7001, EL 7000, PES 7001, ALM 7001).
Das sind aber meist alles Geräte aus der "alten Serie" mit den schwarzen
Gehäusen.
Auch mit den kleinen Bausätzen (Akku-Lader, Netzteilplatine) bin ich sehr
zufrieden. Die "Universelle Ladeschaltung für NiCd-Akkus" ist in 5-facher
Ausführung im "kommerziellen" Dauerbetrieb zum Laden unserer Medizingeräte im
Einsatz und das ohne Probleme.
Einzig die Lieferzeit ist manchmal mehr als katastrophal. Auf die neue
Lötstation warte ich nun schon 10 Wochen! Und das kann ja eigentlich kein
Artikel sein, der nur wenig nachgefragt wird und deshalb nur in kleinen
Stückzahlen produziert wird.
MfG
Frank
--
**************************************************************************
Frank Scheffski
ASB Rettungsdienst gGmbH
Wilsdruffer Strasse 5
01683 Nossen
>This is a multi-part message in MIME format.
>
>------=_NextPart_000_0049_01BF32CC.469EE980
>Content-Type: text/plain;
> charset="Windows-1252"
>Content-Transfer-Encoding: 8bit
>------=_NextPart_000_0049_01BF32CC.469EE980
>Content-Type: text/x-vcard;
> name="Guido.vcf"
>Content-Transfer-Encoding: 7bit
>Content-Disposition: attachment;
> filename="Guido.vcf"
>
>BEGIN:VCARD
>VERSION:2.1
>N:;Guido
>FN:Guido
>EMAIL;PREF;INTERNET:Gui...@csi.com
>REV:19991119T192552Z
>END:VCARD
>
>------=_NextPart_000_0049_01BF32CC.469EE980--
>
Könnte sein, daß die Heizung im OCXO gar nicht richtig heizt. Ich weiß
ja nicht wie sie den Heizwiderstand ansteuern, aber vielleicht ist die
Ansteuerung zu schwachbrüstig.
Gegebenenfalls würde ich den OCXO durch einen fertigen TCXO ersetzen,
den auch viele größere und teurere HF-Meßgeräte namhafter Hersteller
haben den OCXO nur als Option (kommt auf die Anforderungen an, die man
stellt)
Robert
Dipl.Ing. Robert Hoffmann
robert....@nt.tuwien.ac.at
>Auch mit den kleinen Bausätzen (Akku-Lader, Netzteilplatine) bin ich sehr
>zufrieden. Die "Universelle Ladeschaltung für NiCd-Akkus" ist in 5-facher
>Ausführung im "kommerziellen" Dauerbetrieb zum Laden unserer Medizingeräte im
>Einsatz und das ohne Probleme.
Scheint einen mehr oder weniger kontinuierlichen Abwaertstrend bei ELV
zu geben. Den beschriebenen Frequenzzaehler habe ich vor einiger Zeit
auch aufgebaut (huch, ist ja SMD drin... kannst du mal...?). Ob das
Geraet die beschriebenen Fehler zeigt, kann ich nicht sagen - ich habs
nur aufgebaut. Gezaehlt hat es aber, nur eine Sonnenbrille haetten sie
beilegen sollen.
Die technische (Design-) Qualitaet ist, konkret bei diesem Geraet,
allerdings gelinde gesagt verbesserungsfaehig. Wer _so_ Leiterplatten
layoutet, sollte besser noch eine zeitlang mit Steckernetzteilen ueben.
Wer meint, er muesste den Hobbybastler mit einem Haufen SMD-Teile
aegern, obwohl Leiterplatten-Flaeche in Huelle und Fuelle vorhanden ist,
der hat irgendwie den Schuss nicht gehoert. Dass allein die Bauanleitung
fuer den unerfahrenen Hobbyisten eine harte Nuss ist, da unuebersichtlich,
unvollstaendig und "didaktisch" indiskutabel, kommt hinzu.
Dass Rueckwand, Zugentlastung und Netzkabel nicht recht zusammen und zum
Geraet passten, ist da nur noch ein Schoenheitsfehler.
>Einzig die Lieferzeit ist manchmal mehr als katastrophal. Auf die neue
>Lötstation warte ich nun schon 10 Wochen! Und das kann ja eigentlich kein
>Artikel sein, der nur wenig nachgefragt wird und deshalb nur in kleinen
>Stückzahlen produziert wird.
Welche meinst du? Dieses Wunderding mit Mikroprozessor und elektrisch
ausfahrender Schwamm-Schublade? Dann stornier den Auftrag und kauf dir eine
einfache analoge Ersa-Station. Oder hast du einen Fuchsschwanz an deinem
Rettungswagen?
BTW: Zwische Bestellung und Lieferung des Zaehler-Bausatzes lag ein
halbes Jahr. Auf eine Telefonanlage (PTZ105) habe ich etwa 1 Jahr
gewartet - nein, ich habe nicht gewartet, ich wollte ein paarmal
stornieren und habs dann immer vergessen. Immerhin geht das Teil
meistens.
Gruss
Michael
> Dann stornier den Auftrag und kauf dir eine
>einfache analoge Ersa-Station.
Die Erfahrung mit dem ERSA-Entlötkolben reicht mir!! Der Entlötaufsatz ist
selbst mit allen Tricks nicht auf dem Heizkörper dauerhaft festzukriegen. Ich
habe sogar schon bei ERSA eine neue Überwurfmutter und neue Sprengringe
bestellt. Hilft nicht.
Ich habe 2 Weller WTCP, davon einen mit 12Volt, damit ich auch mal _im_
Rettungswagen löten kann (der natürlich _KEINEN_ Fuxschwanz hat!!).
Ich brauchte einfach noch eine Lötstation und da ich mich bei der Weller
_ständig_ über den eingetrockneten Schwamm ärgere, habe ich mir aus purem Luxus
und aus Bequemlichkeit das ELV-Teil bestellt. Mal sehen, wann`s Päckchen kommt.
>Scheint einen mehr oder weniger kontinuierlichen Abwaertstrend bei ELV
>zu geben.
Ich vermute, daß die Firmenstruktur und Logistik mit dem ständig wachsenden
Angebot an neuen Bausätzen, die zudem immer anspruchsvoller werden, nicht mehr
Schritt halten kann. Die Auswüchse davon treten offensichtlich in
Konstruktionsfehlern und Lieferproblemen aller Art zutage.
Die Zeitschrift ELV ist durchaus lesbar und dient mir als Fundgrube für diverse
Grundschaltungen bzw. Schaltungskniffe.
Vor langer Zeit war ich mal begeisterter ELRAD-Leser. Aber irgendwann fingen
die an nur noch Irrsinns-Bauanleitungen mit µP und doppelseitig
durchkontaktierten Platinen zu veröffentlichen und da hab ich`s dann sein
gelassen.
Immerhin sehen die fertigen Bausätze nicht nach selbstgebaut aus und sind
aufgrund der einheitlichen Gehäuse auch prima stapelbar.
Wenn die Qualität des Innenlebens ständig abnimmt ist das natürlich schade. Ich
befürchte aber auch, daß die das auf Dauer nicht in den Griff kriegen.
Wenigstens kann man die Dinger dann in der Müllkiste sauber stapeln ;-)
>> Dann stornier den Auftrag und kauf dir eine
>>einfache analoge Ersa-Station.
>Die Erfahrung mit dem ERSA-Entlötkolben reicht mir!! Der Entlötaufsatz ist
>selbst mit allen Tricks nicht auf dem Heizkörper dauerhaft festzukriegen. Ich
>habe sogar schon bei ERSA eine neue Überwurfmutter und neue Sprengringe
>bestellt. Hilft nicht.
Den Entloetkolben kenn ich nicht; meine analogen Loetstationen
funktionieren dafuer einfach. Die neuen sind aber, Industriedesign-Preis
hin oder her, einfach unpraktischer, weil man nichts draufstellen kann.
Bei der alten lag da immer die unentbehrliche Uhrmacher-Lupe.
>Ich habe 2 Weller WTCP, davon einen mit 12Volt, damit ich auch mal _im_
>Rettungswagen löten kann (der natürlich _KEINEN_ Fuxschwanz hat!!).
Dacht' ichs mir doch :-) Zum Loeten im Rettungswage wuerde ich auch mal
einen Gasloetkolben vorschlagen. Hab ich ausprobiert und funktioniert
gut. Ich kenn da einen Kollegen, der nimmt ueberhaupt keinen anderen
mehr.
>Ich brauchte einfach noch eine Lötstation und da ich mich bei der Weller
>_ständig_ über den eingetrockneten Schwamm ärgere, habe ich mir aus purem Luxus
>und aus Bequemlichkeit das ELV-Teil bestellt. Mal sehen, wann`s Päckchen kommt.
Also bei mir reicht einmal, hoechstens zweimal nassmachen fuer den Tag.
Und wenn dir das nicht reicht: ueberleg mal, von welcher Qualitaet das Wasser
im Tank nach 2 Tagen ist. Dann doch lieber frisches.
Diese Station ist IMO so ein typischer Auswuchs von Marketing-Fuzzis,
die sich nicht die Bohne an den Anforderungen an ein richtiges Werkzeug
orientieren. Wer braucht ernsthaft in der Loetstation eine
Temperaturanzeige? Wer muss so ein Ding programmieren!? Wenn ich meine
nicht brauche, schalte ich sie aus. Wenn ich sie brauche, schalte ich
sie ein, ganz ohne Mikroprozessor. Die wird digital nicht eine Sekunde
schneller warm als analog.
Cool und nuetzlich finde ich dagegen ein Feature, das bei der analogen
Ersa dabei ist: kleine runde selbstklebende Metallplaettchen. Man stellt
mit dem Drehknopf die gewuenschte Temperatur ein. Man zieht den Knopf
raus. Man klebt so ein Plaettchen ueber das verbleibende Loch. Dann
stellt man dem Mitarbeiter die Station hin. _Das_ ist eine Loesung, die
offensichtlich aus vielen Jahren praktischer Erfahrung stammt.
>>Scheint einen mehr oder weniger kontinuierlichen Abwaertstrend bei ELV
>>zu geben.
>Ich vermute, daß die Firmenstruktur und Logistik mit dem ständig wachsenden
>Angebot an neuen Bausätzen, die zudem immer anspruchsvoller werden, nicht mehr
>Schritt halten kann. Die Auswüchse davon treten offensichtlich in
>Konstruktionsfehlern und Lieferproblemen aller Art zutage.
Ich hab auch schon gute Erfahrungen mit ELV gemacht, aber die liegen
Jahre zurueck: angerufen, Auslieferung fuer den gleichen Tag wurde
angekuendigt, Paket war am naechsten Tag da - super. So wuenscht man
sich das. Bei Farnell z.B. geht das heute noch so.
>Die Zeitschrift ELV ist durchaus lesbar und dient mir als Fundgrube für diverse
>Grundschaltungen bzw. Schaltungskniffe.
Die "Zeitschrift" ist doch wohl mehr oder weniger ein Katalog, der als
Periodikum erscheint.
>Vor langer Zeit war ich mal begeisterter ELRAD-Leser. Aber irgendwann fingen
>die an nur noch Irrsinns-Bauanleitungen mit µP und doppelseitig
>durchkontaktierten Platinen zu veröffentlichen und da hab ich`s dann sein
>gelassen.
Nix gegen die elrad, Friede ihrer Asche, wenigstens so lange sie in den
Haenden des Heise-Verlags war. Die Zielgruppe waren, zumindest in den
letzten Jahren, aber eindeutig die professionell Elektroniker und die
sehr engagierten Hobbyisten. Dass die zeitgemaesse Elektronik nur noch
gelegentlich mit einfachen diskreten Schaltungen und einseitigen
Leiterplatten auskommt, kommt dazu.
Die Schaltungen von ELV sind doch nicht anders (ausser dass sie schlecht
designed, erbaermlich layouted und als Komplettbausatz angeboten
werden).
Von den Bausaetzen kommen doch die wenigsten ohne Controller aus. Und
selbst bei so vergleichsweise banalen Sachen wie Netzteilen (wieviele
ELV-Netzteile gibts eigentlich inzwischen?) brauchst du einen speziellen
Trafo oder einen speziellen Kuehlkoerper
>Immerhin sehen die fertigen Bausätze nicht nach selbstgebaut aus und sind
>aufgrund der einheitlichen Gehäuse auch prima stapelbar.
>Wenn die Qualität des Innenlebens ständig abnimmt ist das natürlich schade. Ich
>befürchte aber auch, daß die das auf Dauer nicht in den Griff kriegen.
Das scheint mir vor allem eine Kostenfrage. Wenn du einen brauchbaren
Frequenzzaehler anbieten willst, ist ein VK von 200,-DM verflixt wenig.
Die Kosten fuer die Ingenieure, die das entwickeln, sind verflixt hoch,
ebenso wie die Erwartungen der Kunden. Nur: welcher Kunde waere bereit,
500 statt 200 zu zahlen, wenn er dafuer ein gescheit ausentwickeltes
Geraet kriegen koennte? Der Haken ist ja, dass er so ein Geraet an jeder
Ecke kriegen _kann_, fix und fertig.
>Wenigstens kann man die Dinger dann in der Müllkiste sauber stapeln ;-)
Na hoffentlich liest hier ein Mitarbeiter von ELV mit :-)
Gruss
Michael
>Zum Loeten im Rettungswagen wuerde ich auch mal
>einen Gasloetkolben vorschlagen.
Davon habe ich auch 2 Stück. Den alten kleinen Weller aus Metall und das neue
Billigplastikteil (der große Blaue ist mir mit 250,- irgendwie zu teuer).
Besonders bei kniffligen Lötungen in Steckern oder so ist der heiße Gasstrom,
der seitlich aus der Lötspitze austritt, von Übel. Wenn man da nicht aufpaßt,
verbrutzelt man damit schnell umliegende Teile oder verbrennt sich den
Lötzinnzuführfinger.
Außerdem brauchte der alte ständig ein Gasfeuerzeug und zündete zeitweise erst
nach dem 5. Versuch. Ich nutze ihn jetzt hauptsächlich mit der Heißluftdüse zum
Schrumpfschlauchen. Das neue Plastikding zündet zwar mit Piezo, hat einen
größeren Tank ist aber mechanisch nicht auf lange Lebensdauer bzw. robuste
Einsätze ausgelegt.
Der WTCP mit 12V-Stecker und Original Ständer ist im Auto schon das Optimum.
>Wer braucht ernsthaft in der Loetstation eine
>Temperaturanzeige?
Bei der Reparatur von Funkmeldeempfängern o.ä. ist es manchmal erforderlich
Plastikteile zu verschweißen oder andere Brutzelarbeiten durchzuführen.
Die 370°C der 7er Weller-Spitzen sind da zuviel, also suchte ich eine
Lötstation mit einstellbarer Temperatur. Und da die ELV eben ein Stück billiger
ist als die WS50 von Weller und offensichtlich der Lötkolben mechanisch
baugleich ist (nach 15 Jahren hat man sich an das Handling irgendwie gewöhnt),
habe ich diese bestellt.
Wenn ich damit die ersten Erfahrungen gemacht habe, kann ich Dir gerne Bericht
erstatten.
>Ich hab auch schon gute Erfahrungen mit ELV gemacht, aber die liegen
>Jahre zurueck
ACK
>Von den Bausaetzen kommen doch die wenigsten ohne Controller aus
Das ist ja unterdessen der allgemeine Trend. PIC`s, PAL`s, PLD`s und ähnlicher
Kram dort, wo früher 5 Transistoren oder 3 CMOS-IC´s das selbe getan hätten.
Um beim Thema Fuchsschwanz zu bleiben:
IMO sind SMD`s und µController die Fuchsschwänze der Entwickler bzw.
Bausatzhersteller "WIR haben SMD..PIC..PLD....in unseren Bausätzen!!"
Die Redaktion des Funkamateur hat sich vor einiger Zeit bei den Lesern fast
entschuldigt, daß in einem Projekt ein SMD-IC drin war, weil es nur in dieser
Bauform lieferbar ist.
Andere (wohl auch ELV) verbauen SMD`s obwohl auf der Leiterplatte Platz genug
für 2W-Widerstände wäre. Gibt`s eigentlich schon einen LED-Wexelblinker auf der
Basis eines 68HC11? Kann man für sowas nicht auch nen alten Pentium nehmen ?
;-)
>(wieviele
>ELV-Netzteile gibts eigentlich inzwischen?)
Im Prinzip reichen 3 Stück:
Ein Dual-Netzteil (0-20V), ein zartes (0-20V, 2A) und der Koloss (0-25V, 10A).
Alles andere belastet bloß die Entwicklungsabteilung und das Lager. Mit den
bekannten Folgen.
Mal sehen, wie es mit ELV weitergeht.
Offenbar ist ein Großteil der möglichen Kundschaft so "konditioniert", dass
sie über das Pfennigfuchsen und die Wühltischmentalität *jedes* andere
Qualitätskriterium vernachlässigen. Die PC-Markt-Charakter, gepriesen
durch viele PC-Zeitschriften, hat da eben voll durchgeschlagen. Und diese
Leute erhalten dort genau das, was sie wünschten zu bekommen:
"Es gibt kein Produkt, daß man nicht noch ein wenig billiger und schlechter
machen kann, und diejenigen, die solche Produkte kaufen, sind dann die
gerechten Opfer dieser Machenschaften" (so etwa von Fürstenberg).
Gruss Oliver
P.s.: ... der gerade darüber nachdenkt, ob bei gestiegenen PC-Preisen
nicht eine PC-Ramsch-zum-selberbauen-und-dadurch-sparen-suggerieren-
Bude (also Motherboard und Grafikkarte zum selberlöten nach Anleitung ;-)
mit Supportsitz in Papua-Neuguinea ein echter Hit sein könnte ;-))
Oliver Bartels + Erding, Germany + obar...@bartels.de
http://www.bartels.de + Phone: +49-8122-9729-0 Fax: -10
>Offenbar ist ein Großteil der möglichen Kundschaft so "konditioniert", dass
>sie über das Pfennigfuchsen und die Wühltischmentalität *jedes* andere
>Qualitätskriterium vernachlässigen. Die PC-Markt-Charakter, gepriesen
>durch viele PC-Zeitschriften, hat da eben voll durchgeschlagen.
Was nützen falsch messende Meßinstrumente wie falsch zählende
Frequenzzähler? Ich kenne da eine ELV-Schaltung, die nur Hausnummern
zählt, weil das Timing falsch ist (der Reset für den Zähler kommt nach
der Zählfreigabe) und weil Zeitverzögerungen mit RC-Gliedern und nicht
etwa mit Schieberegistern vorgenommen worden sind. Das Ding ist sehr
ungenau und taugt eigentlich nur für Daumenpeilungen im NF-Bereich,
aber nicht für Messungen bis 1.2 GHz, denn selbst bei UKW gibt es
bereits Fehler von mehreren 10kHz in der Anzeige.
Über die PC-Mentalität wurde hier ansonsten schon so viel Wahres
geschrieben, da klage ich jetzt nicht noch einmal mit. ;-) Dieser
PC-Kram ist im Gegensatz zu den ELV-Schaltungen ja noch nicht einmal
dokumentiert und damit noch schlechter als diese. Deshalb an dieser
Stelle nur ein Tip: Streikende VGA-Karten lassen sich leicht aus dem
PC-Gehäuse entfernen und auch mit der Blechschere quer durch die
modernen High-Tech-Chips hindurch zerkleinern, damit sie besser in den
Gelben Sack passen.
Holger
Ich hätte da auch was zu sagen .
Ich habe mir vor langer Zeit den Eprommer UP 95 von ELV zugelegt.
Eigendlich ein gutes Teil .
Allerdings wollte ich dann mehr als die vorgegebenen Chips brennen und war
vom Update auf UP 2000
voll begeistert . Man kann seine eigenen Bausteintreiber editieren .
Nun ja . Als der Katalog 2000 dann endlich kam bestellte ich noch am selben
Tag .
Ergebniss : 14 Tage Lieferzeit . Aber denkste .Ich warte jetzt schon fast
ein viertel Jahr .
Was soll man davon halten ?
Bis dann Ingo
Gruss Oliver
Die Zeitschrift selbst ist ganz brauchbar, aber es gibt bei fast allen
Bausätzen verschiedene Unausgereiftheiten.
Hab mal einen Thermometerbausatz bestellt, aber statt dem Fühler mit
Thermoelement haben sie ein PT100-Element beigelegt, was natürlich nicht
funktioniert hat. Reklamation hat nichts ergeben, haben das ganze
zurückgeschickt und einfach behauptet, es würde schon funktionieren. Na gut,
hab ich eben einen PT100 umsonst bekommen und mir sonstwo ein Thermoelement
besorgt.
Vor Jahren hab ich mal eine Soundkarte für den PC bestellt. Was gekommen
ist, war zwar eine Soundkarte, aber völlig anderes Fabrikat, als im Katalog
beschrieben.
Später dann mal ein Strom-Verbrauchsmeßgerät (Fertigteil) bestellt. Hat
zuerst ganz gut funktioniert und nach einigen Jahren wollte ich dann
nochmals den Verbrauch der Tiefkühltruhe über einige Wochen messen.
Ergebnis: Tiefkühltruhe aufgetaut, das Gerät völlig abgebrannt, hab Glück
gehabt, daß das Haus noch steht.
Lieferzeiten sind katastrophal, hab mal fast ein halbes Jahr gewartet.
JK
1) Audio-Input-Selector AIS7000
Bei dem Gerät funktioniert so gut wie gar nichts. Platinenlayout
Fehler, Dimensionierungsfehler, Schaltungslayout Mangel. Da mit einer
unsymmetrischen Versorgungsspannung gearbeitet wird, ist eine
Knackunterdrückung notwendig. Die funktioniert so gut wie nie
(Dimensionierungsfehler) und produziert einen Klirrfaktor jenseits der
Schmerzgrenze. Die von ELV vorgesehenen Änderungen sind eine eindeutige
Verschlimmbesserung. Frequenzgang unter 100Hz bei kleiner Lautstärke
ist unter aller Sau. Die Härte ist ein 5V Relais an einer 17V
Versorgungsspannung. Das kann natürlich nur mit Vorwiderstand betrieben
werden, der dann glatt 1W verbrät.
2) LED VU-Meter mit Peak-Hold
völlig unzureichende Kanaltrennung unter 100Hz. Kapazitäten zu klein
3) PC-Lüfterregelung
das ist keine analoge Regelschaltung, sondern ein digitaler Oszillator
im Hz Bereich
This OS/2 system uptime is 03 hours, 27 minutes and 51 seconds.
--
MfG / Regards
Peter Engels
Ditto.
http://www.computerbank.org.au
(Project Computer Bank)
Oliver Bartels wrote:
>[...]
> Frage nicht, *was* sie nützen, frage *wem* sie nützen ;-))
Wo hier doch schon alle ihre Erfahrungen mit ELV zum Besten geben, mach
ich da jetzt auch mit ;-)
Ganz so schlecht wie es nach Durchlesen der übrigen Postings scheint,
ist ELV auch wieder nicht. Man sollte nur eine gewisses Risiko im
Hinterkopf behalten, insbesondere was die Zukunftssicherheit von
Produkten angeht.
Gute Erfahrungen sind z.B.:
- das digitale Kapazitätsmeßgerät. Ist so genau, wie beworben
(jedenfalls mit dem einzigen mir zur Verfügung stehenden
Referenzkondensator). Funktioniert einwandfrei. Nur die 4.
Anzeigestelle ist Makulatur, die wackelt heftig, aber die ist bei
der beworbenen Genauigkeit eh uninteressant.
Im Bausatz fehlte ein 0,1% Referenzwiderstand, dafür war ein
anderer doppelt drin. ELV ein Fax geschickt, und zwei Tage später
war Ersatz da. Positiv.
- der Drehzahlregler für Gleichstrommotoren, der die Motordrehzahl
durch die Generatorwirkung des Motors bestimmt. Funktioniert,
regelt gut, keine Probleme.
Durchwachsene Erfahrungen:
- Der Lötkolben LK50 zur alten Lötstation (die erste mit Temp.-Anzeige)
Ging bei beiden in der Familie vorhandenen Exemplaren nach ca. 3
Jahren kaputt (Temp-Sensor im Eimer). Der erste wurde noch auf Kulanz
getauscht, der zweite dann nicht mehr. Aber immerhin gab es den noch
als Ersatzteil. Bleibt die Hoffnung, daß die Austauschexemplare noch
lange halten mögen.
- ELV-Schnellstarter der ersten (1 Sek.) und zweiten (0,3 Sek)
Generation. Wohl etwas empfindlich auf Bauteiletoleranzen. Die ersten
10% sind nach kurzer Zeit ausgefallen, der Rest funktioniert seit
Jahren einwandfrei
- ELV-Leuchtstofflampen-Schnellstarter der aktuellen Generation: mieses
Design: reihenweiser Ausfall nach kurzer Betriebszeit. Schon nach
einem Tag den ersten umgetauscht (problemlos, Rücksendung des
defekten war nicht erforderlich). Nach 14 Tagen dann alle
zurückgeschickt (ich glaube, bis dahin waren von den originalen 10
schon 3 ausgefallen). Der Umtausch war allerdings problemlos.
Kommentar von ELV. Die Starter sind wohl nicht kompatibel zu den
verwendeten Lampen.
- Der erste Fahrradcomputer von ELV. Exorbitanter Stromfresser, jedes
Jahr zwei Ladyzellen. Gut, ist schon ne Weile her und µP's waren
noch nicht so sparsam damals, andererseit liefen Armbanduhren auch
vor 15 Jahren jahrelang mit einer Knopfzelle.
Schlechte Erfahrungen:
- Der Einsteckkarten-EPROM-Brenner (so ca. 8-9 Jahre alt). In der
Zeitschrift wurde noch das zukunftssichere Design (vorbereitet für
4 und 8-MBit-Eproms) hervorgehoben. Als ich dann ein 4MBit-Eprom
brennen wollte, mußte ich nur feststellen, daß die Hardware zwar dazu
in der Lage ist, die beigefügte Software aber nicht. Anfrage bei ELV
nach neuerer Software blieb erfolglos, neue Software sei nicht ver-
fügbar und nicht geplant. Erneute Anfrage, ob sie denn nicht
wenigstens den Quellcode der Betriebssoftware rausrücken würden,
wurde auch negativ beantwortet (Urheberrechtliche Gründe bla bla.
Ich meine, wenn sie selber nix mehr an der Software tun, das Produkt
seit Jahren nicht mehr verkauft wird, die Software auch nur für
diesen EPROM-Brenner gut ist, und im übrigen ein Versprechen aus der
Zeitschrift nicht eingelöst wird, könnten sie sich ja wenigstens
in diesem Punkt kulant zeigen).
Fazit:
Die Qualität der ELV-Schaltungen reicht von sehr gut bis mies.
(Allerdings ist ELV IMHO immer noch der beste vorhandene
Bausatzanbieter).
Lieferzeiten schwankend zwischen wenigen Tagen und vielen Wochen.
Kundenservice bzgl. fehlenden Teilen und so einwandfrei.
Auf die Zukunftssicherheit der Produkte würde ich allerdings nicht
vertrauen, Software-Updates zu alten Produkten sind wohl Fehlanzeige
(obwohl in meinem Fall eigentlich ja sogar in der Zeitschrift zugesagt).
Grüße
Tassilo
siehe meine Feststellungen zur Akkuladersoftware oben. Da hatte sie
auch gesagt kommt bald! Doch ich denke, sie ist nie entwickelt worden.
Waren zuwenig Interessenten (besser Beschwerden) da.
MfG
Guido
Hallo Holger,
die Schaltung scheint schon ganz ordentlich. Mit einer guten externen
Referenz (TXCO, alter DDR-Bestand) läuft das Teil prima und genau. Nur
mit der eigentlich vom Prinzip her deutlich besseren internen Referenz
kommt nur Schrott raus. Die propagirten Daten waren für mich als
Amataur mehr als ausreichend. Deshalb habe ich das Teil gekauft. Nur
in Praxi bringt das Teil nicht mal das was ich brauche und das
ärgert!!
MfG
Guido
Falsche Firmware ! Nix ging außer Dementis von ELV.
Gleichzeitig kaufte ich auch noch einen PIC Adapter - zum
Programmieren von PICs - NoNa !!? -> Denkste !
Nach 2 Reperaturversuchen ! teilte mir ELV mit das sei ja völlig
falsch ! ich brauche nicht den PIC Adapter sondern den Super PIC
Adapter - Ach so, na klar wie dumm von mir !! Den PIC Adapter haben
sie mit 2 Strippen aufgelötet zurückgeschickt - mutiert zum Super Pic
Adapter !! Geil nicht ?
Das ganze hin und her hat viel Geld, Zeit und Nerven gekostet - aber
sei sicher du kriegst schon eine Antwort - irgendwan !-)
Man muß nur sehr hartnäckig sein !
Wenigstens hat ELV inzwischen eine Support page für die gröbsten
Mängel eingerichtet ! Besser wäre allerdings wenn sie gleich die
Sourcen der verwendeten Firmware und Ansteuersoftware ins Web stellen
würden und eine Art Newsgroup für Änderungen installieren würden.
(Da kommt immer die Ausrede mit den Urheberrechten ! - Ich glaub kaum
daß man die nicht auch ablösen kann - oder ?)
Wenn sich die Anwender selbst helfen dürften, würden die Bausätze
sicher steigende Beliebtheit erfahren. Die Kunden wären dan wohl auch
zufriedener.
Ich hab übrigens, was den UP95 betrifft inzwischen eine neuere
Firmware mit der fast schon alles funktioniert :-))
-- Alex
Und wenn es niemanden stört, gebe ich meinen Senf mit dazu:
Ich hatte voller Entsetzen feststellen müssen, daß meine Wischerblätter
im Eimer waren. Am nächsten Tag hatte ich eine längere Autobahnfahrt.
Also hatte ich kurzentschlossen bei ELV welche bestellt - und am
nächsten Morgen waren sie da. (Und es regnete den ganzen Tag ---
so'n Zufall! - war aber wirklich so gewesen).
Ja, es gibt auch gute Erfahrungen mit dem "Elektronik"-Literatur-Verlag :-)
Nun aber mal die Kurve zum OnToppic gemacht:
ELV bietet tatsächlich auch hochwertige (natürlich SMD) Mikrofonverstärker
mit TL 072 an. Das sind natürlich (lt.Katalog) auch noch rauscharme
Verstärker. Naja, wenn meine blöden Mics gleich Line-Pegel liefern würden,
dann könnte es fast stimmen.
Irgendwie scheinen die nicht mehr so richtig auf den aktuellen Stand zu sein.
Gerade die Audio-Sektion ist gelinde gesagt "unter aller S.."
Was mir bis jetzt ganz gut gefallen hat, ist der Universallader MLE6
Aber die Erfahrung bezüglich der Lieferzeit deckt sich voll mit dem
hier schon gesagten.
mfg, Karsten
gruß,
georg
> Nu mal sehen. Vieleicht kann mir ja hier jemand helfen oder schreibt
> mal seine Erfahrungen mit ELV.
Ist gemischt.
Multimeter und Netzteile laufen gut (wenn auch im Detail verbesserbar).
Der Impulsgenerator TIG7000 liefert nicht in allen Bereichen die digital
eingestellen Impulslängen (wegen ein paar eingesparten Gattern, aber
nicht ohne größeren Umbauten korrigierbar).
Die 'Durchreicheware' krankt an den bekannten Stellen (kein Update,
keine Unterstützung) und ist nach der Mindesthaltbarkeit meistens ein
Fall für den Mülleimer.
Siegfried
> Im Prinzip reichen 3 Stück:
> Ein Dual-Netzteil (0-20V), ein zartes (0-20V, 2A) und der Koloss (0-25V, 10A).
Weil ich Dualspannungen nur gelegentlich brauche, habe ich mir ein
Single-Netzteil mit einem Splitter nachträglich erweitert. Ich habe
immer darauf gewartet, daß diese Kombination mal als große Neuerung in
einem Gerät herauskommt, aber stattdessen kam immer nur die 99.
Strom/Spannungs-Kombination.
Siegfried
> Scheint einen mehr oder weniger kontinuierlichen Abwaertstrend bei ELV
> zu geben.
Ach was. Die waren schon 1994 schlecht. Damals gab es Probleme von einem
Kollegen von mir mit ELV. Er hatte dort ein Netzteil gekauft, dass leider nie
funktionierte. Ich weiss jetzt nicht mehr genau, wie lange der Advokat unser
damaligen
Firma sich mit ELV auseinandergesetzt hat - war jedoch nicht mehr feierlich.
Die Qualitaet einer Firma zeigt sich im entscheidenden Masse auch darin,
wie sie mit dem Kunden bei Problemen (egal welcher Art) umgeht.
ELV ist fuer Kunden mit schwachen Nerven nicht zu empfehlen.
Gruss, Norbert Hoppe
> Dipl.Ing. Robert Hoffmann
> robert....@nt.tuwien.ac.at
Also von einem Dipl-Ing. sollte man erwarten dürfen, daß er richtig
quoten kann, oder?
Thorsten
--
WZL Lehrstuhl für Werkzeugmaschinen
http://www.wzl.rwth-aachen.de
E-Mail: w...@wzl.rwth-aachen.de
Jaaaaaa,
nach diversen Problemen (Lieferzeiten, Reklamationen, etc.) schrieb
ich einen freundlichen (wirklich...) Brief, dass:
bei der letzten Lieferung Bausatz "abc" die Bauelemente a,b,c fehlten.
Ich ansonsten mit dem Service nicht zufrieden sei, weil Lieferung
Feretiggeraet, statt Bausatz, lange Wartezeiten (1/2 Jahr fuer
unbrauchbare Telefonzentrale, bis Software nur die Haelfte des
Versprochenen machte 3/4 Jahr) etc. Ich nun kein Kunde mehr sein
wolle.
Tja, keine Entschuldigung, keine Lieferung der reklamierten
Bauelemente, aber auch kein Katalog mehr. Solche Kunden wollen die
halt nicht.
Gruss,
Peter
--
Mit freundlichen Gruessen von
Bernd Bömer
Staatlich geprüfter Techniker
Elektromechaniker an der Uni-Muenster
Inst.f.Geophysik
Corrensstr.24
48148 Muenster
Tel.0251/83-34724
Die PTZ105 hat mehrere Softwarefehler. Ich behelfe mich damit, das ich per
Schaltuhr jede Woche einmal den Strom abschalte und nach einer Minute wieder
an. Es war halt ein Fehlkauf...
> Ich habe schon en Prozessor gewechselt, kein Erfolg.
Hae ? Ist das nicht ein x51 compatibler Singel Chip ? Hast Du von ELV einen
Ersatz bestellt, denn man braucht doch einen programmierten.
--
Klaus Rotter * mailto:kl...@rotters.de
> =
>
>> BTW: Zwische Bestellung und Lieferung des Zaehler-Bausatzes lag ein
>> halbes Jahr. Auf eine Telefonanlage (PTZ105) habe ich etwa 1 Jahr
>> gewartet - nein, ich habe nicht gewartet, ich wollte ein paarmal
>Du auch.
>Ich habe schon en Prozessor gewechselt, kein Erfolg.
>Mein Fehler: Kannste mal bei dir uebrpr=FCfen?
>Wenn ich die 6 waehle, soll sichj die Srechleitung auf die Tuerstation
>schalten, aber das relais zieht nur ganz kurz an und faellt dann wieder
>ab. Nach meiner Meinung ein Softwarefehler.
Bei mir gehts :-)
Peter
Bei Telefonen mit exakt 80ms Flahdauer wird die Flashtaste nicht
registriert! Ich habe schon die neueste Sofwareversion drinstecken. Ganz zu
Beginn funktionierte die Amtsanschaltung sehr langsam - der Gesprächspartner
dachte dann wohl der BND schaltet sich in der Zwischenzeit auf *grins*. Die
neue Softwarerealease war allerdings nach 2Tagen nach der Anfrage bei mir
angekommen...
Gruß Thomas
Wie mach ihr das ? Das Teil hat doch nur einen Singlechip 8051 Derivat mit
einem seriellen EEprom dran, beide Bausteine sind (bei mir) fest eingelötet.
Gut, man kann den DIL40 auslöten, ist aber wohl nur was für hardgesottene.
(Erinnert mich, wie ich damals den Kernel meines C64 ausgelötet habe ;-)
> Gruß Thomas
>> Die PTZ105 hat mehrere Softwarefehler. Ich behelfe mich damit, das ich per
>> Schaltuhr jede Woche einmal den Strom abschalte und nach einer Minute
>wieder
>> an. Es war halt ein Fehlkauf...
>muss ich mich anschliessen!
Kein Wunder, denn da arbeiten Ing's und Techniker für 'nen Appel & Ei.
Die werden total ausgebeutet, da sie dummerweise bodenständig sind und
nicht weg von Ostfriesland wollen. Außerdem soll die Fluktuation sehr
hoch sein.
Der einzige der wohl gut einsackt, ist der Besitzer.
Jurgen
Jurgen Bartels, Taunusstein near Wiesbaden, Germany
jur...@rheingau.netsurf.de
Das Microcontroller-Experimentier-Set (S302 im Hauptkatalog 2000) läuft
soweit ganz gut, bei den Bonus-Platinen hab ich mir nur die Platinen und
Dokumentationen Bestellt, den Rest beim Reichelt, ca.30-40% gespart.
Doch die platinen sind grausam, Brücken sind ja noch verträglich, doch wenn
man beim rumlöten aufeinmal das Lötauge mitsamt nem Stücken Leiterbahn am
Kolben hat find ich das auch recht Merkwürdig.
Ich will mal demnächst bei nem kumpel mitbestellen, Wetten über die
lieferzeit nimmt Oliver dankend an ;-)
Dirk Jaenecke schrieb:
-> Lieferzeit ein Tag... aber bestellen mußt du jetzt selbst.. :-)
Moin..
Also, ich bin mit ELV zufrieden,... die Bestellung von gestern war heute da,
und sonst hatte ich auch noch keine Probleme... Ich hab bisher allerdings nur
Bausätze - Platinen dort bestellt... Wie es mit Fertiggeräten aussieht, weiß
ich nicht..
Also denn, man liest sich....
--
If a woodchuck would chuck wood, how much wood would a woodchuck then chuck ?!?
> Also, ich bin mit ELV zufrieden,... die Bestellung von gestern war heute
da,
> und sonst hatte ich auch noch keine Probleme... Ich hab bisher allerdings
nur
> Bausätze - Platinen dort bestellt... Wie es mit Fertiggeräten aussieht,
weiß
> ich nicht..
Ich hab' mir seinerzeit den Flash-Programmer FP 51 (für die Atmel-Controller
89C....) als Fertiggerät bestellt und bin sehr zufrieden. War sehr sauber
und professionell verarbeitet und um den Preis würde ich den nicht selber
machen können/wollen. Ist sein Geld sicher wert.
MFG
Andy
>Nun ja, hab noch nich so viel bei ELV bestellt aber war bis jetzt
>immer soweit zufrieden.
>
>Doch die platinen sind grausam, Brücken sind ja noch verträglich, doch
>wenn man beim rumlöten
>aufeinmal das Lötauge mitsamt nem Stücken
>Leiterbahn am Kolben hat find ich das auch recht Merkwürdig.
Womit lötest Du, bei welcher Temperatur?
Das wievielte mal warst Du an diesem Punkt? :-)
Wie lange lötest Du an einem Punkt?
Wie alt ist Deine Lötspitze?
Mehr als 1sec, max. 2mal sollte man es nicht machen.
Es geht öfter öfters, aber...dann muss man mit den von Dir
beschrieben Folgen rechnen. Das hält keine Platine aus.
(Bei einer durchkontaktierten/Multilayer könnte eine
innere Verbindung ausleiern, was dann zu spät schaden
und bösen Wackelkontakten führen kann)
Ansonsten:
ELV hätte interessante Produkte, wenn sie nicht so dumm/kleinkariert
wären die Sourcen unter Verschluss zu halten.
Ohne "Sourcen" kann man nur noch an Billigst-Schaltungen
wirklich "basteln" (=so umbauen wie man sie selbst braucht).
Viel zum Verständnis Tragen deren sterotypen Artikel auch nicht
bei, wenn die wesentlich Funktionen in einem GAL oder uC
versteckt werden und nicht einmal ein Innenschaltplan geliefert wird.
Software updates geben sie nie bekannt, ausser sie sind
kostenpflichtig.
Software Fehler werden nur gaaanz langsam behoben.
Mich ärgert immer wieder das ELV zwar eigentlich
nette Bausätze/geräte hat, aber leider nicht bis Ende (dem Kunden)
überlegen. Z.B. gab es mal einen A/D-Wandler am Druckerpport.
Nette Idee, aber: Obwohl nur 2 Signal Leitungen zu PC
und ein separates Netzteil verwenden musste, wurden die Optokoppler
Richtung PC "wegespart". Besonders ärgerlich:
Man konnte Ausgaenge nur "ein oder aus" schalten, für
eine Funktion xx sec den Ausgang togglen "reichte" es dann nicht ;-(
Zum Parametrieren wurden Non-printables, Steuerzeichen vorgesehen
(Bei eine HighSpeed anwendung ja evtl. sinnvoll...)
D.H. wer "kurzmal" etwas mit dem Teil machen wil,
muss erst eine Software schreiben, da normale Terminals
mit binaer Zeichen oft überfordert sind.
Das es keinen SourceCode gibt ist klar. Die Kunden könnten
das Teil dann ja selbst anpassen wollen.
Oder dieser "Universal" Programmierer UP95.
Soo universal, das in der Datenbank KEIN TI-Prom erschien
(wohl weil sie von TI das Gerät nicht zertifiziert bekommen haben)
und damit der Schaden für den Kunden maximal wird,
waren weder "Tipps" für Vergleichstypen zu bekommen noch
bestand die Möglichkeit die Datenbank selbst zu erweitern
oder wenistens die manuellen Einstellungen abzuspeichern.
Such einfach mal nach "ELV" bei deja.com/usenet.