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Spezifikation der Telefonleitung

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Marcus Schaefer

unread,
Jan 20, 1999, 3:00:00 AM1/20/99
to
Weiss einer von Euch die genauen Kenngroessen der Amtsleitung, also:
Spannung, Stromstaerke, Frequenz beim Gespraeche, beim Klingeln, ...
Vielen Dank schon vorher,
Marcus

Arnd-Matthias Langner

unread,
Jan 21, 1999, 3:00:00 AM1/21/99
to

Marcus Schaefer <sch...@uni-muenster.de> schrieb im Beitrag
<785f4u$1g...@majestix.uni-muenster.de>...


> Weiss einer von Euch die genauen Kenngroessen der Amtsleitung, also:
> Spannung, Stromstaerke, Frequenz beim Gespraeche, beim Klingeln, ...

Es gibt vom Franzis-Verlag ein sehr schönes Buch zu diesem Thema.
Titel, wenn ich mirch richtig erinnere, "Telefoninstallationstechnik".
Dort werden Analog- und ISDN-Telefontechnik ausführlich
behandelt.

Du (Uni-Account) solltest es problemlos über die Uni-Bibliothek
ausleihen können.

Kleiner Tip: Auch die bescheidenste Bibliothek hält oft
mehr (und nützlichere) Informationen bereit, als sämtliche
elektronischen Medien. Es lohnt sich meist, eine Informations-
recherche dort zu beginnen.


Gruß

Arnd-Matthias

J Wunsch

unread,
Jan 21, 1999, 3:00:00 AM1/21/99
to
"Marcus Schaefer" <sch...@uni-muenster.de> schrieb:

> Weiss einer von Euch die genauen Kenngroessen der Amtsleitung, also:
> Spannung, Stromstaerke, Frequenz beim Gespraeche, beim Klingeln, ...

Unabhängig vom anderen Followup, ein paar Eckdaten für hierzulande
werd' ich mal so aus dem Hut probieren:

. Gleichspannung früher mal 60 V, jetzt eher geringer (>~ 20),
Schleifenstrom bei abgenommenem Hörer < 20 mA,

. Frequenzgang auf der Leitung praktisch nur durch das Kupferpaar
begrenzt -> 16 kHz Impulse für die Gebührensignalisierung kommen
zwischen Vermittlung und Teilnehmer durch. Bandbreite über die
Vermittlung hinweg 2.5 oder 3.2 kHz. (Das Kupferpaar überträgt
ja auch die 96 kHz von ISDN.)

. Rufwechselspannung 75 V, 25 Hz, nicht sehr stark belastbar.

--
J"org Wunsch

"Verwende Perl. Shell will man koennen, dann aber nicht verwenden."
Kristian Koehntopp, de.comp.os.unix.misc


Markus Schiesser

unread,
Jan 21, 1999, 3:00:00 AM1/21/99
to Marcus Schaefer

Marcus Schaefer wrote:

> Weiss einer von Euch die genauen Kenngroessen der Amtsleitung, also:
> Spannung,

48-60V

> Stromstaerke,

10-20mA

> Frequenz beim Gespraeche

400 -4KHz

> , beim Klingeln, ...

50 bzw 25Hz


>
> Vielen Dank schon vorher,
> Marcus

ein paar infos aus anderen Länder:

>
> Country Ring-voltage Ring-frequency
> ------- ------------ --------------
> France 60v 50Hz
> Belgium 48v 25Hz
> UK 48v 16/25Hz
> Germany 60v 25Hz


gruß markus

Thomas Rehm

unread,
Jan 21, 1999, 3:00:00 AM1/21/99
to
Jörg W. schrieb am 21.01.99 zum Thema "Re: Spezifikation der Telefonleitung":

> . Gleichspannung früher mal 60 V, jetzt eher geringer (>~ 20),,


> Schleifenstrom bei abgenommenem Hörer < 20 mA,

Der Schleifenstrom ist spezifiziert von 17mA bis 45mA (ergibt sich
aus den einschlägigen Vorschriften, welche u.a. über Leitungswiderstand
und zulässige Vorschaltgeräte indirekt diesen Wert spezifizieren).

> . Frequenzgang auf der Leitung praktisch nur durch das Kupferpaarr


> begrenzt -> 16 kHz Impulse für die Gebührensignalisierung kommen
> zwischen Vermittlung und Teilnehmer durch. Bandbreite über die
> Vermittlung hinweg 2.5 oder 3.2 kHz. (Das Kupferpaar überträgt
> ja auch die 96 kHz von ISDN.)

300Hz bis 3400 Hz (-3dB) werden garantiert. Die Bandbreite wird
ausschließlich durch den Wandler im Amt vorgegeben. (Heute wird
nur noch digital zwischen den Ämtern übertragen.)

> . Rufwechselspannung 75 V, 25 Hz, nicht sehr stark belastbar..
Vier "Rufglieder" mit 1uF+10kOhm (Toleranzbereich weiß ich nicht
mehr) müssen versorgt werden können. Das sind also bis zu ca. 30mA,
bei denen mindestens noch ca. 30V anstehen müssen (genaue Werte
weiß ich nicht mehr, vieles ist nur indirekt durch verschiedene
Vorgaben spezifiziert).
Die Frequenz darf zwischen ca. 25Hz und 50Hz liegen. Heute werden
nur noch 50Hz benutzt.

Thomas.


J Wunsch

unread,
Jan 22, 1999, 3:00:00 AM1/22/99
to
Th....@t-online.de (Thomas Rehm) schrieb:

> Die Frequenz darf zwischen ca. 25Hz und 50Hz liegen. Heute werden
> nur noch 50Hz benutzt.

Interessant. Die frühere Firmware meines ZyXEL-Modems konnte offenbar
nur mit 25 Hz Ruffrequenz -- zumindest vermute ich, daß das die
Ursache war, warum das Modem bei der Umstellung von Analoganschluß auf
die ISDN-TkAnl (Ackermann/Quante) nicht mehr wollte. Die TkAnl
generiert die Rufwechselspannung mit einem gesonderten Trafo, so daß
es natürlich 50 Hz sind. (Die Art und Weise dieser Generierung halte
ich für nicht gerade gut gelungen, aber das liegt nicht nur an den 50
Hz.)

Ist es eigentlich sicher, daß ein Uralt-W38 oder sowas mit 50 Hz auch
wirklich klingelt? Ich dachte immer, deren Wecker waren auf Resonanz
bei 25 Hz ausgelegt (um dadurch einigermaßen stromsparsam zu bleiben).

Thomas Goebel

unread,
Jan 22, 1999, 3:00:00 AM1/22/99
to
J Wunsch frug:

> Ist es eigentlich sicher, daß ein Uralt-W38 oder sowas mit 50 Hz auch
> wirklich klingelt? Ich dachte immer, deren Wecker waren auf Resonanz
> bei 25 Hz ausgelegt (um dadurch einigermaßen stromsparsam zu bleiben).

...ja. Bei mir an Euracom 181 (klingelnd, jedenfalls manchmal):
a) TiWa 49 (aehnlich W48),
b) W 28

Schoener klingeln sie m.A. mit 25 Hz, noch schoener klingeln meine
OB-Apparate, die per Induktor (8 bis 17 Hz) von einer Ericsson-
OB-Vermittlung (4 Leitungen, Kellogschalter, Fallklappen) gerufen
werden. Ich erwische die beste aller Ehefrauen manchmal, wenn sie
heimlich die Kurbel dreht...

Schoene Gruesze zum Wochenende
--
Thomas Goebel, Abt. UC-PN/PMS, BOSCH Telecom GmbH, D-60277 Frankfurt/M
+49-69-7505-2168, Fax +49-69-7505-4116, mailto:thomas...@gmx.net
______________________________________________________________________
This note does not necessarily represent the position of BOSCH Telecom
GmbH. No liability or responsibility for whatever will be accepted.

Thomas Schaerer

unread,
Jan 22, 1999, 3:00:00 AM1/22/99
to
Thomas Goebel <thomas...@de.bosch.com> wrote:

> Ich erwische die beste aller Ehefrauen manchmal, wenn sie heimlich
> die Kurbel dreht...

Wieviele Ehefrauen hast Du denn? :-)))

Gruss
Auch-Thomas

--
#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#
* Thomas Schaerer >>> scha...@isi.ee.ethz.ch <<< ||| *
* Swiss Federal Institute of Technology Zurich, ETHZ ||| *
* Signal and Information Processing Laboratory ISI / | \ *
* Sternwartstr. 7 CH-8092 Zurich, Switzerland / | \ *
#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#*#

Thomas Rehm

unread,
Jan 22, 1999, 3:00:00 AM1/22/99
to
Hallo J!

Du schriebst am 22.01.99 zum Thema "Re: Spezifikation der Telefonleitung":

> Die frühere Firmware meines ZyXEL-Modems konnte
> offenbar nur mit 25 Hz Ruffrequenz -- zumindest vermute ich, daß das
> die Ursache war, warum das Modem bei der Umstellung von
> Analoganschluß auf die ISDN-TkAnl (Ackermann/Quante) nicht mehr
> wollte.

Die Ursache könnte auch die Rufspannung sein. Bei deutschen Endgeräten
darf diese niedriger liegen als z.B. für US-amerikanische Endgeräte.
Kann durch ein Firmwareupdate natürlich nicht beseitigt werden... ;-)

> Die TkAnl generiert die Rufwechselspannung mit einem
> gesonderten Trafo, so daß es natürlich 50 Hz sind. (Die Art und
> Weise dieser Generierung halte ich für nicht gerade gut gelungen,
> aber das liegt nicht nur an den 50 Hz.)

So wird es aber in allen Nebenstellenanlagen gemacht. Welche
Bedenken hast Du da denn?
Wenn Du dies nicht willst, so kannst Du das Steckernetzteil öffnen,
die Wicklung mit 42V/100mA (o.ä.) abklemmen und stattdessen einen
Sinus (evt. auch einen Rechteck) mit 25 Hz und ca. 40V/100mA
einspeisen.
Das Steckernetzteil liefert übrigens nicht nur die Rufwechselspannung
sondern auch die Versorgungsspannung für die TK-Anlage.

> Ist es eigentlich sicher, daß ein Uralt-W38 oder sowas mit 50 Hz auch
> wirklich klingelt? Ich dachte immer, deren Wecker waren auf Resonanz
> bei 25 Hz ausgelegt (um dadurch einigermaßen stromsparsam zu
> bleiben).

Diese Uralt-Telefone klingeln (bzw. schnarren eher) an 50 Hz
kaum vernehmlich.
Telefone (mit Schalenweckern) aus den siebziger Jahren wurde dann
schon so ausgelegt, daß sie auch bei 50Hz einwandfrei klingeln.

Aber auch die Sprachübertragung ist an modernen Telefonanlagen
problematisch. Anpassung und Rückhördämpfung: Ganz früher
waren nur 6db Anpassung an 600 Ohm erforderlich, heute 14..18 dB
an einer komplexen Impedanz. Das könnte in Verbindung mit einem
Freisprechtelefon kräftige Rückkopplung geben, aber auch bei
Auslandsgesprächen könnte die Echodämpfung Probleme machen.

Garantiert die Telekom eigentlich immer noch, daß auch historische
Telefone an modernen Amtsanschlüssen funktionieren müssen? Würde
mich mal interessieren... Wenn ja, dann hänge ich mein W58 an
meinen S0-Bus (oder gar an die Uk0-Seite) und beschwere mich sofort
bei der Störungsstelle. ;-))

Thomas.


Oliver Bandel

unread,
Jan 23, 1999, 3:00:00 AM1/23/99
to

Marcus Schaefer <sch...@uni-muenster.de> wrote:
> Weiss einer von Euch die genauen Kenngroessen der Amtsleitung, also:
> Spannung, Stromstaerke, Frequenz beim Gespraeche, beim Klingeln, ...
> Vielen Dank schon vorher,
> Marcus

Wenn Du nach der Leitung fragst, müßte doch auch der Wellenwiderstand
über der Frequenz...

... nur so als Idee. :-)


Tschüß,
Oliver

--
Greetings to my brothers and sisters in America; one world, one future:
good luck Thomas, good luck Marian, good luck Jimmy, good luck Jane,
good fuck Mr. President, fuck off Mr. Gates.

Olaf Kaluza

unread,
Jan 23, 1999, 3:00:00 AM1/23/99
to
Oliver Bandel <oli...@first.in-berlin.de> wrote:

: Wenn Du nach der Leitung fragst, müßte doch auch der Wellenwiderstand
: über der Frequenz...

: ... nur so als Idee. :-)

Also ich gehe von 135 Ohm aus. (100khz bis 30Mhz) Ausserdem musste ich
18db Daempfung auf 200Meter bei 30Mhz beobachten. (normales
blabla-Kabel, ISDN-Kabel ist etwas besser)

Olaf


--
D.i.e.s.S. (K.)

Sabine Wolf

unread,
Jan 25, 1999, 3:00:00 AM1/25/99
to
Hallo!

Und wie sieht es heutzutage mit analogen Standleitungen aus ?
Sind das einfache Kupferdraehte, ueber die man gut was uebertragen kann,
oder eher was auf Sprachqualitaet begrenztes, damit die Telekom besser
ihre wesentlich teureren ISDN-Standleitungen vertreiben kann ?

Tschau,
Sabine


--
__ http://autos.cs.tu-berlin.de/~lythande_
/*+*\ sab...@macsi.ut.tu-berlin.de
%| - |% lyth...@cs.tu-berlin.de
___oOOo_oOOo___ Sabine Wolf wolf...@w250zrz.zrz.tu-berlin.de

Olaf Kaluza

unread,
Jan 25, 1999, 3:00:00 AM1/25/99
to
Sabine Wolf <lyth...@cs.tu-berlin.de> wrote:

: Und wie sieht es heutzutage mit analogen Standleitungen aus ?


: Sind das einfache Kupferdraehte, ueber die man gut was uebertragen kann,
: oder eher was auf Sprachqualitaet begrenztes, damit die Telekom besser
: ihre wesentlich teureren ISDN-Standleitungen vertreiben kann ?

Was heisst 'gut was uebertragen'? Telefonleitungen sind immer schon
auf Sprache begrenzt allein schon deshalb weil ihr enger Bereich ja
gemultiplext wird. Damit sind IMHO maximal 28.8k innerhalb des
STandards und oft auch noch 33.6k moeglich.

Andererseits hat die Telekom jetzt ihren ADSL Feldversuch
abgeschlossen. Die Ergebnisse waren soweit positiv und jetzt wird es
wohl so langsam eingefuehrt. Allerdings ist das ja Asymetrisch.
Aeh..langsam heisst uebrigens LANGSAM. Immerhin haben die beteiligten
Firmen es jetzt aber geschafft sich auf einen Standard zu einigen und
ich habe schon eine Abschlussdose (NTBA) fuer ADSL live gesehen. Die
dazugehoerigen Modeme sind noch recht fette und warme Kisten, groesser
wie unser erster Akustikkoppler<g>. Was die kosten? Keine Ahnung, aber
garantiert teuer.

An VDSL/xDSL wird noch gearbeitet. (unter anderem von mir :-) Das ist
zwar symetrisch und unglaublich goil (theoretische OBergrenze irgendwo
so bei 50Mbit/s) aber es ist noch nichtmal klar wie gut dies ueber die
Leitungen kommt. (daran arbeite ich :-) Ich glaube man (Telekom)
schafft da derzeit 500m Kabellaenge. Das reicht noch nicht.

Bei ADSL laeuft es zwar schon besser, man hat im Feldversuch so im
Durchschnitt immer so 70-80% des theoretischen Grenzwertes erreicht,
wie das aussieht wenn ploetzlich viele Leute das machen, uebersprechen
in den Leitungen, ist noch unklar. Es gibt aber wohl Grund sich sorgen
zu machen. Leitungslaengen von 2km sind da derzeit kein Problem und
etwas mehr geht wohl auch noch.

2km reicht uebrigens deshalb weil dann bei 90% der Bevoelkerung ein
kleines Vermittlungshaeuschen kommt. Ich schaetze aber mal diejenigen
die das Pech haben weiter weg zu wohnen, z.B irgendwo auf dem flachen
Land, die werden wohl in Zukunft Pech haben.

Die Antwort auf deine Frage lautet also wohl: Es sieht eher schlecht
aus. :)

Olaf


--
D.i.e.s.S. (K.)

J Wunsch

unread,
Jan 25, 1999, 3:00:00 AM1/25/99
to
Olaf Kaluza <ol...@criseis.ruhr.de> schrieb:

> Also ich gehe von 135 Ohm aus.

Sicher realistisch. Interessanterweise wird Telefon im Amateur-
funkjargon als ,,600 Ohm'' bezeichnet. (Das dürfte bestenfalls eine
gute ,Hühnerleiter' mit sehr weitem Drahtabstand schaffen.)

SCSI geht von irgendwas wie 110 Ohm aus, die Kabel sind sich nicht
unähnlich. UTP-Ethernet ist doch auch auf ca. 120 Ohm normiert, oder?

J Wunsch

unread,
Jan 25, 1999, 3:00:00 AM1/25/99
to
Olaf Kaluza <ol...@criseis.ruhr.de> schrieb:

> Was heisst 'gut was uebertragen'? Telefonleitungen sind immer schon
> auf Sprache begrenzt allein schon deshalb weil ihr enger Bereich ja
> gemultiplext wird.

Doch aber nicht bei einer Standleitung, oder? (Das war ja wohl auch
Sabines Frage.) Sind das nicht einfach zwei durchgeklemmte
Kupferdrähte?

> Andererseits hat die Telekom jetzt ihren ADSL Feldversuch
> abgeschlossen. Die Ergebnisse waren soweit positiv und jetzt wird es
> wohl so langsam eingefuehrt.

Igitt. Ich (DL8DTL) freue mich (nicht!) jetzt schon auf den
Störnebel... Als ob die strahlenden TV-Kabel nicht schon ausreichen
würden, die wild auf diversen Frequenzen abstrahlen.

Winfried Burg

unread,
Jan 25, 1999, 3:00:00 AM1/25/99
to
Hi !

J Wunsch schrieb in Nachricht
<78hk07$ap0$1...@innocence.interface-business.de>...


>Olaf Kaluza <ol...@criseis.ruhr.de> schrieb:
>
>> Also ich gehe von 135 Ohm aus.
>
>Sicher realistisch. Interessanterweise wird Telefon im Amateur-
>funkjargon als ,,600 Ohm'' bezeichnet. (Das dürfte bestenfalls eine
>gute ,Hühnerleiter' mit sehr weitem Drahtabstand schaffen.)


Eben ! Die 600 Ohm kommen aus der Zeit, als Telefon noch über Freileitungen
lief.

>SCSI geht von irgendwas wie 110 Ohm aus, die Kabel sind sich nicht
>unähnlich. UTP-Ethernet ist doch auch auf ca. 120 Ohm normiert, oder?

Genau 100 Ohm bei den neueren Kabeln mit RJ45 Stecker, 150 beim älteren
IBM-System. 120 Ohm gibt es beim Telefon auch noch, glaub ich. Das muß
irgendwo am Primärmultiplexer sein.


Win

Sascha Streng

unread,
Jan 25, 1999, 3:00:00 AM1/25/99
to
In article <78h2o2$4bt$1...@news.cs.tu-berlin.de>, Sabine Wolf
<URL:mailto:lyth...@cs.tu-berlin.de> wrote:

> Und wie sieht es heutzutage mit analogen Standleitungen aus ?
> Sind das einfache Kupferdraehte, ueber die man gut was uebertragen kann,
> oder eher was auf Sprachqualitaet begrenztes, damit die Telekom besser
> ihre wesentlich teureren ISDN-Standleitungen vertreiben kann ?

Nee, die Telekom ist so "schlau" und "bespult" ihre Standleitungen.
Durch diesen Tiefpaß ist ab einer bestimmten Frequenz Schluß, sodaß
sich eine ISDN-Standleitung (für die Telekom) immer rechnet.:-(

Bis danndann

Sascha
--
| \ Sascha Streng \ Mail-replies to postings must contain 'Re:' / |
|No \ Acorn RISC-PC \ in the subject line, otherwise your mail / no|
|RISC \ ICQ: 23296594 \ will be recycled by www.muelltonne.de! / fun!|

J Wunsch

unread,
Jan 25, 1999, 3:00:00 AM1/25/99
to
Th....@t-online.de (Thomas Rehm) schrieb:

> > Die TkAnl generiert die Rufwechselspannung mit einem
> > gesonderten Trafo, so daß es natürlich 50 Hz sind. (Die Art und
> > Weise dieser Generierung halte ich für nicht gerade gut gelungen,
> > aber das liegt nicht nur an den 50 Hz.)

> So wird es aber in allen Nebenstellenanlagen gemacht. Welche
> Bedenken hast Du da denn?

. der Trafo für die Rufwechselspannung wird säuisch heiß -- im
Gegenteil zum restlichen Netzteil,

. ohne diese Gurke kommt die TkAnl sekundär mit einer Oberspannung von
12 V aus (wenn ich das noch recht in Erinnerung habe), d. h. diese
Spannung wäre sehr einfach mit einem Akku zu puffern gewesen (was
deutlich sinnvoller ist, als das Vorschalten eines 12 V -> 220 V
Wandlers, wenn man am Ende eigentlich nur eine Kleinspannung
benötigt),

. die 25 vs. 50 Hz eben -- allerdings war mir nicht klar, daß die 50
Hz schon seit längerem eingeführt sind.

Wenn die Telebumm auf ihren Analogleitungen wirklich mit 50 Hz ruft,
dann ist mir allerdings absolut nicht klar, warum das ZyXEL mit der
Umstellung von T*-Analoganschluß auf die TkAnl ein Problem hatte, das
sich noch dazu durch einen Firmwareupgrade lösen ließ.

> Wenn Du dies nicht willst, so kannst Du das Steckernetzteil öffnen,

Nix Steckernetzteil, die Ackermann/Quante kommt ansonsten mit einem
soliden Schaltnetzteil daher. Daher nehme ich denen ja auch den
blöden Ruftrafo übel.

Thomas Rehm

unread,
Jan 25, 1999, 3:00:00 AM1/25/99
to
Hallo Sascha!

Du schriebst am 25.01.99 zum Thema "Re: Spezifikation der Telefonleitung":

> Nee, die Telekom ist so "schlau" und "bespult" ihre Standleitungen.
> Durch diesen Tiefpaß ist ab einer bestimmten Frequenz Schluß, sodaß
> sich eine ISDN-Standleitung (für die Telekom) immer rechnet.:-(

Die Telekom rüstet schon seit Jahrzehnten keine Leitungen mehr
mit Pupin-Spulen aus. Und wenn Leitungen überhaupt noch bespult
sind, dann nicht zwischen VSt und Tln. Falls also keine
Vermittlungstechnik dazwischen liegt, ist die Chance groß, mehr
als die üblichen 3,1 kHz Bandbreite zu haben.
(PS: Werden "Standleitungen" denn überhaupt noch angeboten???)

Thomas.


Thomas Rehm

unread,
Jan 25, 1999, 3:00:00 AM1/25/99
to
Hallo Olaf!

Du schriebst am 25.01.99 zum Thema "Re: Spezifikation der Telefonleitung":

[ADSL]


> Allerdings ist das ja Asymetrisch.

Asymmetrisch? ;-) Ja, bezogen auf die Datenrate, die in Hin-
und Rückrichtung unterschiedlich sind. Die Übertragung über
Kabel erfolgt natürlich symmetrisch. (Wolltest uns mal testen,
was? ;-)) )

> Ich schaetze aber mal diejenigen die das Pech haben weiter
> weg zu wohnen, z.B irgendwo auf dem flachen Land, die werden
> wohl in Zukunft Pech haben.

Das wird wohl ähnlich wie bei ISDN gelöst werden - einfach
die zahllosen grauen "Schaltkästen" der Telekom mit etwas
digitaler Vermittlungs-Elektronik nachrüsten, fertig.
Ist natürlich Zukunftsmusik. Aber das war ISDN ja auch mal. ;-)

Thomas.


Oliver Bartels

unread,
Jan 25, 1999, 3:00:00 AM1/25/99
to
In <79ZoQPDn$G...@th.rehm.dialin.t-online.de>, Th....@t-online.de (Thomas Rehm) writes:
[...]

>Die Telekom rüstet schon seit Jahrzehnten keine Leitungen mehr
>mit Pupin-Spulen aus. Und wenn Leitungen überhaupt noch bespult
>sind, dann nicht zwischen VSt und Tln. Falls also keine
>Vermittlungstechnik dazwischen liegt, ist die Chance groß, mehr
>als die üblichen 3,1 kHz Bandbreite zu haben.
>(PS: Werden "Standleitungen" denn überhaupt noch angeboten???)
Selbstredend, analoge (auch galvanisch verbunden) und digitale FV/DDV,
dies hier wurde ueber eine digitale Standleitung geschrieben ;-)
Zu den Spulen: Seit es die ADSL/HDSL-Modems gibt, sind die wieder
"in", allerdings IMHO nicht als Pupin-Spulen, sondern als simple Filter.
In de.comm.internet.routing war diesbezueglich vor kurzem eine
Diskussion, warum es ausgerechnet immer bestimte Provider trifft.
Die Telekom ist halt irgendwie ein komischer Laden, einerseits
geben die sich inzwischen beim Service schon viel Muehe (wir hatten
z.B. am Freitag ein Leitungsproblem, da wurde wirklich bis Samstag
abend gearbeitet! :-), andererseits machen sie dann wieder so einen
"Schmarrn". Es gaebe da mehr als ein Dutzend marketingmaessige
Alternativen, von der Extra-HDSL-Leitung (etwas teurer, dafuer besser)
bis hin zum Provider-Bundle im Zehnerpack, jede dieser Alternativen
waere besser fuers T-Image und Geschaeft als die Bespulungsaktion ...

Gruss Oliver

P.s.: Lange "analoge" Leitungen sind natuerlich immer digitalisiert,
weil es kein analoges Fernnetz mehr gibt.

Oliver Bartels + Erding, Germany + obar...@bartels.de
http://www.bartels.de + Phone: +49-8122-9729-0 Fax: -10
Watch this, Spamer: A MAPS/RBL entry is waiting for you!


Olaf Kaluza

unread,
Jan 25, 1999, 3:00:00 AM1/25/99
to
J Wunsch <j...@ida.interface-business.de> wrote:

: Doch aber nicht bei einer Standleitung, oder? (Das war ja wohl auch


: Sabines Frage.) Sind das nicht einfach zwei durchgeklemmte
: Kupferdrähte?

Also gut, nehmen wir mal an du bekommst zwei Kupferdraehte die direkt
durchgehen und zwei Orte in, sagen wir mal 20km Entfernung, miteinander
verbinden. Bei hoeheren Frequenzen hast du da so 20db DAempfung auf
200m. Was machst du damit? Was haengst du da als Standleitungsmodem
dran das ueber 28k8 liegt?

: Igitt. Ich (DL8DTL) freue mich (nicht!) jetzt schon auf den


: Störnebel... Als ob die strahlenden TV-Kabel nicht schon ausreichen
: würden, die wild auf diversen Frequenzen abstrahlen.

Soll ja angeblich nicht so schlimm sein. :-) Wie sich das wohl
anhoert? Durchgehendes Rauschen von 100khz bis 10Mhz?

Olaf

--
D.i.e.s.S. (K.)

Sabine Wolf

unread,
Jan 26, 1999, 3:00:00 AM1/26/99
to

Hallo!

>
>Was heisst 'gut was uebertragen'? Telefonleitungen sind immer schon
>auf Sprache begrenzt allein schon deshalb weil ihr enger Bereich ja
>gemultiplext wird. Damit sind IMHO maximal 28.8k innerhalb des
>STandards und oft auch noch 33.6k moeglich.

Aber soweit ich weiss, bestanden analoge Standleitungen bloss aus einen
Paar Kupferdraehte, wenn die Verbindung nicht zu lang war. Wie das
heutzutage ist, weiss ich aber nicht.

>Andererseits hat die Telekom jetzt ihren ADSL Feldversuch
>abgeschlossen. Die Ergebnisse waren soweit positiv und jetzt wird es

>wohl so langsam eingefuehrt. Allerdings ist das ja Asymetrisch.
Und zu welchen Kosten? Interessant ist es ja schon, so schnell Daten
uebertragen zu koennen, aber oft braeuchte man eher was langsames, billiges,
zum Beispiel, wenn man Online News-Artikel liest und schreibt. :-)

>Aeh..langsam heisst uebrigens LANGSAM. Immerhin haben die beteiligten
>Firmen es jetzt aber geschafft sich auf einen Standard zu einigen und
>ich habe schon eine Abschlussdose (NTBA) fuer ADSL live gesehen. Die
>dazugehoerigen Modeme sind noch recht fette und warme Kisten, groesser
>wie unser erster Akustikkoppler<g>. Was die kosten? Keine Ahnung, aber
>garantiert teuer.

Wo wird das zuerst moeglich sein ? Wahrscheinlich doch in groesseren
Staedten, wel man da am meisten Leute erreicht, oder?

>An VDSL/xDSL wird noch gearbeitet. (unter anderem von mir :-) Das ist

Arbeitest du fuer die Telekom ? Oder eher fuer eine Forschungseinrichtung?

>zwar symetrisch und unglaublich goil (theoretische OBergrenze irgendwo
>so bei 50Mbit/s) aber es ist noch nichtmal klar wie gut dies ueber die
>Leitungen kommt. (daran arbeite ich :-) Ich glaube man (Telekom)
>schafft da derzeit 500m Kabellaenge. Das reicht noch nicht.

Klingt aber schon mal gut. :-)


>
>Bei ADSL laeuft es zwar schon besser, man hat im Feldversuch so im
>Durchschnitt immer so 70-80% des theoretischen Grenzwertes erreicht,
>wie das aussieht wenn ploetzlich viele Leute das machen, uebersprechen
>in den Leitungen, ist noch unklar. Es gibt aber wohl Grund sich sorgen
>zu machen. Leitungslaengen von 2km sind da derzeit kein Problem und
>etwas mehr geht wohl auch noch.
>
>2km reicht uebrigens deshalb weil dann bei 90% der Bevoelkerung ein

>kleines Vermittlungshaeuschen kommt. Ich schaetze aber mal diejenigen


>die das Pech haben weiter weg zu wohnen, z.B irgendwo auf dem flachen
>Land, die werden wohl in Zukunft Pech haben.

Hmm, kann man die dann nicht einfach noch ein paar Vermittlungshaeuschen
hinstellen ? Die Technik braucht ja immer weniger Platz ?


>
>Die Antwort auf deine Frage lautet also wohl: Es sieht eher schlecht
>aus. :)

Na, vielleicht entscheide ich mich ja fuer das Angebot von Mogelkom fuer das
Surfen abends, auch wenn sie es grade wieder eingestellt haben, weil der
Ansturm zu gross war. Bei einer Standleitung brauchte ich ja auch erstmal
einen Provider in der Naehe, und billig wuerde der wohl nicht sein, und die
Anfangskosten waeren auch recht hoch.

Tschau,
Sabine (jetzt muss ich nur noch sehen, wie ich Emacs wieder rauskommen,
nehme sonst eher vi ;-))

Olaf Kaluza

unread,
Jan 26, 1999, 3:00:00 AM1/26/99
to
Sabine Wolf <lyth...@cs.tu-berlin.de> wrote:

: Aber soweit ich weiss, bestanden analoge Standleitungen bloss aus einen

: Paar Kupferdraehte, wenn die Verbindung nicht zu lang war. Wie das
: heutzutage ist, weiss ich aber nicht.

Wenn sie so kurz ist, vielleicht kann man dann einfach selber ein Kabel
legen. :)
Aber das Problem sehe ich da weniger im Kabel. Da ist schon eher die
Frage zu klaeren mit was fuer Modemen du da arbeiten willst wenn es
schneller als 28.8/33.6 werden soll. Also IMHO gibt es da garnichts.
Wie sieht es ueberhaubt aus mit der Standleitungsfaehigkeit aktueller
Billigmodeme?

: Und zu welchen Kosten? Interessant ist es ja schon, so schnell Daten


: uebertragen zu koennen, aber oft braeuchte man eher was langsames, billiges,
: zum Beispiel, wenn man Online News-Artikel liest und schreibt. :-)

Also wofuer man das braucht habe ich mich auch schon gefragt. :-)
Wichtiger waere IMHO eine volumenabhaengige Tarifstruktur und nicht
Zeitabhaengig. Dann brauche ich auch keine eigene Standleitung mehr.

: Wo wird das zuerst moeglich sein ? Wahrscheinlich doch in groesseren


: Staedten, wel man da am meisten Leute erreicht, oder?

Uh...also da lag so eine Folie auf dem Projektor, aber ist jetzt schon
eine Woche her. ICh meine Ruhrgebiet, die Gegend um Muenchen und
Berlin sind zuerst dran.

:>An VDSL/xDSL wird noch gearbeitet. (unter anderem von mir :-) Das ist


: Arbeitest du fuer die Telekom ? Oder eher fuer eine Forschungseinrichtung?

Ich arbeite garnicht, jedenfalls bekomme ich da keine Kohle fuer. Ich
mache mein Diplom bei einem Prof der viel fuer die Telekom macht und
der jetzt zweimal irgendwelche Telekom-Entwickler zu Vortraegen
eingeladen hat.
Der andere Vortrag, um so einigermassen das Topic der NG zu erreichen,
war uebrigens ueber Lichtleitkabel aus Plastik die jetzt langsam in
die Naehe von Glasfaser kommen was Daempfung und Datenrate angeht. War
sehr interessant.

:>die das Pech haben weiter weg zu wohnen, z.B irgendwo auf dem flachen


:>Land, die werden wohl in Zukunft Pech haben.
: Hmm, kann man die dann nicht einfach noch ein paar Vermittlungshaeuschen
: hinstellen ?

Man kann vieles, aber die Telekom ist ja jetzt kein staatlicher
Monopolbetrieb sondern eine Firma. ADSL auf irgendeinem abgelegenem
Bauernhof ist IMHO ein Verlustgeschaeft.

: Die Technik braucht ja immer weniger Platz ?

Aeh...wir haben erst vor ein paar Wochen mit ein paar Kollegen
darueber Witze gerissen wie es werden soll wenn die Post mehrere der
aktuellen Modeme in ihre Haeusschen einbaut. Die werden naemlich noch
recht warm weil da einiges drin rechnet.

: Na, vielleicht entscheide ich mich ja fuer das Angebot von Mogelkom fuer das


: Surfen abends, auch wenn sie es grade wieder eingestellt haben, weil der
: Ansturm zu gross war. Bei einer Standleitung brauchte ich ja auch erstmal
: einen Provider in der Naehe, und billig wuerde der wohl nicht sein, und die
: Anfangskosten waeren auch recht hoch.

Du glaubst irgendein Provider laesst dich einfach so mit einer
STandleitung an sein Netz? :-o Ich schaetze mal das klappt nur beim
IN, und auch nur wenn du die oertlichen Burschen gut kennst und sie
nett drauf sind. Sonst wird das doch wohl auch teuer.

: Sabine (jetzt muss ich nur noch sehen, wie ich Emacs wieder rauskommen,


: nehme sonst eher vi ;-))

Und ich haette geschworen du wuerdest deine News mit ed schreiben. :-]

Olaf

--
D.i.e.s.S. (K.)

J Wunsch

unread,
Jan 27, 1999, 3:00:00 AM1/27/99
to
Olaf Kaluza <ol...@criseis.ruhr.de> schrieb:

> Aber das Problem sehe ich da weniger im Kabel. Da ist schon eher die
> Frage zu klaeren mit was fuer Modemen du da arbeiten willst wenn es
> schneller als 28.8/33.6 werden soll. Also IMHO gibt es da garnichts.

Doch. Wir haben mal für einen Kunden recherchiert, es gibt einen
Anbieter, der mit ISDN-Technologie arbeitet (Echounterdrückung und
Pegelanpassung aus der NTBA-Technologie) und dort 64 kbit/s bzw. 128
kbit/s (je nach Leitungslänge und Drahtdurchmesser) bis zu ca. 5 km
auf einem Kupferpaar schafft. Interface dieser Modems war X.21 oder
sowas.

Die Dinger waren aber nicht ganz billig, für einen Privatmenschen
sicher unrentabel.

Michael Linnemann

unread,
Jan 27, 1999, 3:00:00 AM1/27/99
to
On Tue, 26 Jan 1999 16:58:10 GMT, Olaf Kaluza <ol...@criseis.ruhr.de> wrote:
>Sabine Wolf <lyth...@cs.tu-berlin.de> wrote:

>: Und zu welchen Kosten? Interessant ist es ja schon, so schnell Daten
>: uebertragen zu koennen, aber oft braeuchte man eher was langsames, billiges,
>: zum Beispiel, wenn man Online News-Artikel liest und schreibt. :-)

Na warum liest du die News denn nicht offline? Z.B. mit einem kleinen
lokalen Newsserver (leafnode), und du saugst die gewuenschten Newsgruppen
dann "am Stueck". Ich lese dabei dann meistens auch noch ein paar
Newsticker-Artikel, und auf diese Weise ist mein Modem ein paar Minuten
lang ziemlich ausgelastet (Spitzen-Connect bisher 45300). Und dann in Ruhe
lesen, ohne Gebuehren-Stress...

>: Sabine (jetzt muss ich nur noch sehen, wie ich Emacs wieder rauskommen,
>: nehme sonst eher vi ;-))

>Und ich haette geschworen du wuerdest deine News mit ed schreiben. :-]

>Olaf

Schauder...nein, ich fange keinen Editor-Krieg an. Aber ist man eigentlich
ein Warmduscher, wenn man nedit verwendet? Der ist so erbaermlich einfach
zu benutzen...

Gruss
Michael

--
Where I want to GO?? You can't go anywhere with a window!

odo

unread,
Jan 28, 1999, 3:00:00 AM1/28/99
to
>
> >: zum Beispiel, wenn man Online News-Artikel liest und schreibt. :-)
>
> Na warum liest du die News denn nicht offline? Z.B. mit einem kleinen
> lokalen Newsserver (leafnode), und du saugst die gewuenschten Newsgruppen
>
>
> Gruss
> Michael

Netscape in der 4.5er Version macht die Newsgroupverwaltung sehr komfortabel. Alle
gewünschten NGs subscriben, zum offline lesen markieren und herunterladen. Netscape
ist zwar ein Platzfresser, aber dafür ist alles drin. Nur die "Plain-Text"-
Einstellung ist etwas knifflig ;-)
und... es ist (auch kostenlos) für LINUX verfügbar.

gruss
odo


Sabine Wolf

unread,
Jan 31, 1999, 3:00:00 AM1/31/99
to
Hallo Odo!

>Netscape in der 4.5er Version macht die Newsgroupverwaltung sehr komfortabel. Alle
>gewünschten NGs subscriben, zum offline lesen markieren und herunterladen. Netscape
>ist zwar ein Platzfresser, aber dafür ist alles drin. Nur die "Plain-Text"-
>Einstellung ist etwas knifflig ;-)
>und... es ist (auch kostenlos) für LINUX verfügbar.
>

Ich weiss, nur habe ich es noch nicht hin bekommen, mit Linux eine PPP-
Verbindung zur Uni herzustellen. Aber ich glaube, so langsam wird das hier
Off-Topic. :-)

Tschau,
Sabine

--
__ http://autos.cs.tu-berlin.de/~lythande/
/|||\ sab...@macsi.ut.tu-berlin.de
%|°o°|% lyth...@cs.tu-berlin.de
___oOOo_oOOo___ Sabine Wolf wolf...@w250zrz.zrz.tu-berlin.de

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