Kupferoxydal Dioden interessieren mich wegen der geringen Diffusionsspannung.
Weiß jemand preislich interessante Typen, die man bei Reichelt bestellen kann?
Hat jemand überhaupt schonmal irgendwo eine Kennlinie gesehen? Selbst Google
schweigt sich aus.
lg,
Markus
Du brauchst eine Zeitmaschine, Kupferoxydulgleichrichter sind in den
letzten 70 Jahren ziemlich aus der Mode gekommen.
Gruß Dieter
Das wär' doch mal was. So ein Detektorapparat ist doch das ideale
Einsteigerprojekt...
"Und vergessen Sie nicht, Ihre Antenne zu erden!"
Gruß-und-kopfschüttel
Julien
ich kenne noch Kupferoxydul-Gleichrichter.
> Hat jemand überhaupt schonmal irgendwo eine Kennlinie gesehen? Selbst
http://www.uibk.ac.at/c/c7/c704/museum/de/details/electr/selengleich.html
Gruß Reinhard
>> Kupferoxydal Dioden interessieren mich wegen der geringen Diffusionsspannung.
> ich kenne noch Kupferoxydul-Gleichrichter.
>> Hat jemand überhaupt schonmal irgendwo eine Kennlinie gesehen? Selbst
> http://www.uibk.ac.at/c/c7/c704/museum/de/details/electr/selengleich.html
Hallo Reinhard,
Danke dir. Dann weiß ich jetzt zumindest, dass Kupferoxydul
nicht geeignet ist, weil ich ungedingt möglichst gute Sperrung
in beiden Richtungen bei Spannungen unter 0,1V benötige.
Germanium mit 0,3V Diffusionsspannung fällt für den Zweck
deshalb leider auch weg.
So einen Gleichrichter aus großen Platten (wie man den auf den
Bildern sieht) ist sogar noch in meinem Ladegerät fürs Auto verbaut :)
lg,
Markus
In beiden Richtungen? Nimm doch einen Schalter.
> Danke dir. Dann weiß ich jetzt zumindest, dass Kupferoxydul
> nicht geeignet ist, weil ich ungedingt möglichst gute Sperrung
> in beiden Richtungen bei Spannungen unter 0,1V benötige.
> Germanium mit 0,3V Diffusionsspannung fällt für den Zweck
> deshalb leider auch weg.
man Präzisionsgleichrichter. Kostet einen weiteren Op-Amp...
Ansgar
--
Mails an die angegebene Adresse erreichen mich - oder auch nicht! Gültige
Adresse gibt's bei Bedarf!
Mails to the given address may or may not reach me - valid return address
will be given when required!
>> Danke dir. Dann weiß ich jetzt zumindest, dass Kupferoxydul
>> nicht geeignet ist, weil ich ungedingt möglichst gute Sperrung
>> in beiden Richtungen bei Spannungen unter 0,1V benötige.
>> Germanium mit 0,3V Diffusionsspannung fällt für den Zweck
>> deshalb leider auch weg.
> man Präzisionsgleichrichter. Kostet einen weiteren Op-Amp...
Geht nicht bei medizinischen Geräten wegen der Vorschriften.
Es handelt sich um den Eingang. Sonst wär das ja alles kein Problem ^^
lg,
Markus
na nun schmeiß nicht wieder alles durcheinander, es gab Kupferoxydul und
Selen Gleichrichter. In dem Bild wurden Selengleichrichter gezeigt.
Bye
Wird aber eher ein Selengleichrichter sein, die wurden für solche
Zwecke früher öfters benutzt, habe ich selber in KFZ-Akkuladegeräten
verbaut.
Gruß Reinhard
In einem anderen Forum wurde zu diesem Zweck mal nach einer
sog. Backward-Diode, einer speziellen Tunneldiode, gefragt.
Aber die ist wohl inzwischen genauso obsolet.
Gruss
Harald
Kupferoxydul?
Kupderoxidul?
--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong v...@schellong.biz
www.schellong.de www.schellong.com www.schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm
Vielleicht solltest Du es mal mit dem richtigen Wort Kupferoxydul
versuchen. Gleich im ersten Link gibts ne recht gute Beschreibung.
Gruss
Harald
>> So einen Gleichrichter aus großen Platten (wie man den auf den
>> Bildern sieht) ist sogar noch in meinem Ladegerät fürs Auto verbaut :)
>na nun schmeiß nicht wieder alles durcheinander, es gab Kupferoxydul und Selen Gleichrichter. In dem Bild wurden Selengleichrichter
>gezeigt.
Ich habe nichts anderes behauptet. Lies bitte nochmal nach.
??? Was hast Du denn jetzt schon wieder vor?
Marte
Marte Schwarz <marte....@gmx.de> wrote:
> ??? Was hast Du denn jetzt schon wieder vor?
Gronotte GmbH? Oder Grnotte Ltd.?
Tschüss
Martin L.
Wie jetzt, du entwickelst Geräte für den medizinischen Bedarf? Oder
nimmst du die Gruppe auf den Arm?
Gruß,
Johannes
Immer noch sein EKG-Projekt. Das könnte man schon als "medizinisches
Gerät" auffassen.
--
Mfg
Thomas Pototschnig
www.oxed.de
(Markus Gronotte sucht schon wieder exotische Bauteile für seine noch
exotischeren Projekte)
>>Wie jetzt, du entwickelst Geräte für den medizinischen Bedarf? Oder
>>nimmst du die Gruppe auf den Arm?
>
>
> Immer noch sein EKG-Projekt. Das könnte man schon als "medizinisches
> Gerät" auffassen.
>
Angesichts seiner bisherigen teilweise haarsträubenden Postings kann man
nur hoffen, dass dieses Gerät niemals in den Handel kommt. Zumindest
sollte ein riesengroßer neonfärbiger Warnaufkleber "Made by Maakus
Grn0te" drauf sein.
MFG, Andy
--
Dieser Artikel stellt meine unmaßgebliche und möglicherweise falsche
Privatmeinung dar. Das Lesen und die Nutzung des Textes erfolgt auf
eigene Gefahr. Bei ungewollten Auswirkungen auf Mitbewohner, Haustiere
oder Computer-Festplatten kann keine Haftung übernommen werden.
> Zumindest
> sollte ein riesengroßer neonfärbiger Warnaufkleber "Made by Maakus
> Grn0te
in association with d.s.e"
;)
Ich distanzier mich hiermit von d.s.e ;)
>> Wie jetzt, du entwickelst Geräte für den medizinischen Bedarf? Oder
>> nimmst du die Gruppe auf den Arm?
>
> Immer noch sein EKG-Projekt. Das könnte man schon als "medizinisches
> Gerät" auffassen.
Klar.
Aber ich kann ein EKG für mich und den Heimbedarf entwickeln oder ein
EKG für die kommerzielle Nutzung. Es erweckt den Eindruck, als ob Markus
zweiteres vorhatte. Das wollte ich eben nachfragen.
Viele Grüße,
Johannes
Harald Wilhelms wrote:
> In einem anderen Forum wurde zu diesem Zweck mal nach einer
> sog. Backward-Diode, einer speziellen Tunneldiode, gefragt.
> Aber die ist wohl inzwischen genauso obsolet.
ich sehe hier, daß die mal früher für Mischer etc. bis 10 GHz eingesetzt
wurden, offenbar haben Schottky-Dioden sie wegen besserer Eigenschaften
verdrängt. So ähnlich muß das mit Kupferoxydul-Gleichrichtern wohl auch
gewesen sein, ich glaube es war mal von Meßtechnik die Rede, aber da hat
man heute ja OPs.
mfg. Winfried
Kannste leicht selbermachen: verbrenne ein Ende
eines Kupferlackdrahts mit einem Feuerzeug, so daß
eine geschmolzene oxidierte Kugel entsteht. Wenn Du
nun diese Kugel mit Eisen berührst, hast Du Deinen
Gleichrichter.
Weitere Anregungen (Googeln nach cat's whisker detector):
http://www.wynterarchtops.com/radios/sale/detectors.htm
Grüße,
Joachim
> Makus Grnotte schrieb:
>> Kupferoxydal Dioden interessieren mich wegen der geringen
>> Diffusionsspannung.
>
> Kannste leicht selbermachen: verbrenne ein Ende
> eines Kupferlackdrahts mit einem Feuerzeug, so daß
> eine geschmolzene oxidierte Kugel entsteht. Wenn Du
> nun diese Kugel mit Eisen berührst, hast Du Deinen
> Gleichrichter.
Das erinnert mich an die Röhrendiode, die aus einer Auto-Scheinwerferbirne
entsteht, wenn einer der Glühfäden durchgebrannt ist... die verbliebene
Wendel heizen = Kathode, der durchgebrannte Pin = Anode...
Speziell am Eingang !?! Wo soll an einem Eingang ein OP ein Problem werden?
Nicht dass ich diese Kupferoxyd-Teile nicht uninteressant fände, aber ist
wohl akademisch :-( Würd mich aber schon interessieren, warum es die nicht
mehr gibt. Sieht ja eigentlich vergleichsweise preiswert aus, oder?
Marte
> Nicht dass ich diese Kupferoxyd-Teile nicht uninteressant fände, aber ist
> wohl akademisch :-( Würd mich aber schon interessieren, warum es die nicht
> mehr gibt. Sieht ja eigentlich vergleichsweise preiswert aus, oder?
V_R nur 6V und der Sperrstrom ist auch recht hoch.
Gruß Dieter
> Das erinnert mich an die Röhrendiode, die aus einer Auto-Scheinwerferbirne
> entsteht, wenn einer der Glühfäden durchgebrannt ist... die verbliebene
> Wendel heizen = Kathode, der durchgebrannte Pin = Anode...
>
Mmmh. Halte ich heutzutage für nicht mehr durchführbar, weil
Glühlampen jetzt keine evakuierten sondern schutzgasgefüllte
Glaskolben haben. Obwohl....physikalisch nachweisbar sollte Effekt
trozdem sein.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression.
Jeder echte Wettbewerb ist ruinös. Darum beruht jede funktionierende
Wirtschaft auf Schiebung.
Ich will keine besseren Politiker, ich will ein besseres Volk!
> Hallo Ansgar
>
> > Das erinnert mich an die Röhrendiode, die aus einer Auto-Scheinwerferbirne
> > entsteht, wenn einer der Glühfäden durchgebrannt ist... die verbliebene
> > Wendel heizen = Kathode, der durchgebrannte Pin = Anode...
> >
>
> Mmmh. Halte ich heutzutage für nicht mehr durchführbar, weil
> Glühlampen jetzt keine evakuierten sondern schutzgasgefüllte
> Glaskolben haben. Obwohl....physikalisch nachweisbar sollte Effekt
> trozdem sein.
Es gab auch gasgefüllte Gleichrichter. Beim obigen
Versuch dürfte aber das Verhältnis von Heizleistung
zu Gleichrichterleistung recht schlecht sein. :-(
Gruss
Harald
> Hallo Ansgar
>
>> Das erinnert mich an die Röhrendiode, die aus einer
>> Auto-Scheinwerferbirne entsteht, wenn einer der Glühfäden durchgebrannt
>> ist... die verbliebene Wendel heizen = Kathode, der durchgebrannte Pin =
>> Anode...
>>
>
> Mmmh. Halte ich heutzutage für nicht mehr durchführbar, weil
> Glühlampen jetzt keine evakuierten sondern schutzgasgefüllte
> Glaskolben haben. Obwohl....physikalisch nachweisbar sollte Effekt
> trozdem sein.
Ich hatte gerade vor 2 Wochen, als ich die H4 an meinem Auto ausgetauscht
hatte, darüber nachgedacht, was eine H4-Lampe für ein ästhetisches Objekt
ist. Und ob man die noch zweckentfremden kann. :-)
Aber wenn ich die Fernlichtwendel als Glühkathode verwende, wohin soll die
Elektronen denn beschleunigen? Vor der Anode sitzt doch der Reflektor fürs
Abblendlicht, der macht sich schlecht als Gitter...
Gruß
Henning
P.S.: Bei den H7-Lampen aktueller Modelle hat sich die Bastelei aber sowieso
schon erledigt.
Wieso? Vorsichtig ein Loch bohren, Das Vaccuum
rausgiessen und aufbewahren (Achtung, nichts
danebentropfen lassen. Das gibt hässliche Löcher!),
Dann Gitter einbauen( ähnliches Verfahren, wie bei
Buddelschiffen) und das Vaccuum wieder
vorsichtig reingiessen.
SCNR
Harald
"Marte Schwarz" <marte....@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:dro4be$n5a$1...@news2.rz.uni-karlsruhe.de...
Ach, nicht ganz so ernst nehmen.
Für Medizintechnik sind die Schranken recht hoch angesetzt.
Ohne Grundwissen, und das machen seine Fragen recht deutlich,
würde er nicht mal Ansatzweise ein Audit überstehen, geschweige denn
offiziell an Produkten arbeiten, welche direkt am Patienten sind.
Ich habe eine Vage Ahnung davon, da bei uns unter anderem
für Roche gefertigt wird.
Ich habe den Makus Grnotte mal fix in den Filter geschoben
und lebe etwas ruhiger. Mich hat nämlich doch etwas das fehlende
Wissen aber die massive Selbstüberschätzung genervt.
Gruß Ingo
>
> Henning Paul schrieb:
>> Ich hatte gerade vor 2 Wochen, als ich die H4 an meinem Auto
>> ausgetauscht
>> hatte, darüber nachgedacht, was eine H4-Lampe für ein ästhetisches
>> Objekt
>> ist. Und ob man die noch zweckentfremden kann. :-)
>> Aber wenn ich die Fernlichtwendel als Glühkathode verwende, wohin soll
>> die
>> Elektronen denn beschleunigen? Vor der Anode sitzt doch der Reflektor
>> fürs
>> Abblendlicht, der macht sich schlecht als Gitter...
Ich sprach von Röhren*diode*.
Das Blech macht sich doch prima als Anode... das ist doch eh an einem der
Haltedrähte befestigt...
Man kann damit angeblich Ströme im Bereich von einigen 100 mA
gleichrichten; hab's aber selber noch nicht probiert.
>> Bei den H7-Lampen aktueller Modelle hat sich die Bastelei aber sowieso
>> schon erledigt.
>
> Wieso? Vorsichtig ein Loch bohren, Das Vaccuum
> rausgiessen und aufbewahren (Achtung, nichts
> danebentropfen lassen. Das gibt hässliche Löcher!),
> Dann Gitter einbauen( ähnliches Verfahren, wie bei
> Buddelschiffen) und das Vaccuum wieder
> vorsichtig reingiessen.
hihi...
> Ich sprach von Röhren*diode*.
> Das Blech macht sich doch prima als Anode... das ist doch eh an einem
> der Haltedrähte befestigt...
Funktioniert aber nur wenn es nicht am gemeinsamen Anschluss
angebracht ist. Ich hab jetzt keine H4 hier, aber meines
Wissens ist das der Fall. Also bleibt nur der Rest der
Wendel und der Haltedraht als Anode.
> Man kann damit angeblich Ströme im Bereich von einigen 100 mA
> gleichrichten; hab's aber selber noch nicht probiert.
Mit einer Bilux-Lampe vielleicht, aber mit einer Halogenlampe?
Sollte da nicht eine Halogenfuellung drin sein?
Zumindest die H7 sind sogar mit Ueberdruck befuellt
(steht auf der Packung/Lampe meist auch drauf). Ob
da noch ein Diodeneffekt zu finden ist?
Gerrit
> V_R nur 6V und der Sperrstrom ist auch recht hoch.
nun denn, über 6V beginnt doch mittlerweile ohnehin Hochspannung und der
Sperrstrom stört doch auch nicht überall. Wird aber wohl sonst noch ein paar
erhebliche Nachteile haben...
Wie war das noch gleich mit dem "Selen gleich riecht er" ?
Marte
Ich finde ihn immer wieder nett zum lesen, mit seinen oft erfrischend
unkonventionellen Lösungsansätzen. Ich habe allerdings geistig bereits das
"Vorsicht nicht nachmachen" Tag mit seinem Namen verbunden.
--
Martin
> Joachim Pimiskern schrub:
>
>> Makus Grnotte schrieb:
>>> Kupferoxydal Dioden interessieren mich wegen der geringen
>>> Diffusionsspannung.
>>
>> Kannste leicht selbermachen: verbrenne ein Ende
>> eines Kupferlackdrahts mit einem Feuerzeug, so daß
>> eine geschmolzene oxidierte Kugel entsteht. Wenn Du
>> nun diese Kugel mit Eisen berührst, hast Du Deinen
>> Gleichrichter.
>
> Das erinnert mich an die Röhrendiode, die aus einer
> Auto-Scheinwerferbirne entsteht, wenn einer der Glühfäden durchgebrannt
> ist... die verbliebene Wendel heizen = Kathode, der durchgebrannte Pin =
> Anode...
>
Könnte ev. mit Brems-/Rücklicht Zweifadenlampen funktionieren. Zumindest
die 10W Rücklichtbirnchen scheinen evakuiert zu sein. Vor ein paar Jahren
hatte ich eines, welches gg. Ende idr Lebensdauer sehr stark
innenverspiegelt war. Ein metallisch-schwarzes Birnchen, an dem man sich
beim Versuch es zu wechseln erstmal ordentlich die Finger verbrannt hatte
- es hat nämlich in seinem schwarzen Kolben noch geglüht.
--
Martin
Vielleicht lässt sich das Loch ja mit einem Laser ins Blech bohren?
--
Martin
> Ansgar Strickerschmidt wrote:
>
>> Ich sprach von Röhren*diode*.
>> Das Blech macht sich doch prima als Anode... das ist doch eh an einem
>> der Haltedrähte befestigt...
>
> Funktioniert aber nur wenn es nicht am gemeinsamen Anschluss
> angebracht ist. Ich hab jetzt keine H4 hier, aber meines
> Wissens ist das der Fall. Also bleibt nur der Rest der
> Wendel und der Haltedraht als Anode.
>
>
>> Man kann damit angeblich Ströme im Bereich von einigen 100 mA
>> gleichrichten; hab's aber selber noch nicht probiert.
>
> Mit einer Bilux-Lampe vielleicht, aber mit einer Halogenlampe?
> Sollte da nicht eine Halogenfuellung drin sein?
>
Die Bilux sind auch gasgefüllt. Einfacher Test mit Lötlampe: Das Gas
drückt das erweichte Glas nach aussen und bläßt die Flamme aus. Ein
Taschenlampenbirnchen zieht sich löffelförmig ein.
--
Martin
bei modernen Versendern wirst Du wohl kaum fündig.
http://www.oldradioworld.de/shopd/shopindex.htm
hat wohl noch welche. Nach Sirutor suchen.
Eddi
>> Mit einer Bilux-Lampe vielleicht, aber mit einer Halogenlampe?
>> Sollte da nicht eine Halogenfuellung drin sein?
>>
> Die Bilux sind auch gasgefüllt. Einfacher Test mit Lötlampe: Das Gas
> drückt das erweichte Glas nach aussen und bläßt die Flamme aus. Ein
> Taschenlampenbirnchen zieht sich löffelförmig ein.
>
Wie es der Zufall so will ist mir gestern eine H7 durchgebrannt.
Sofort ist mir dieser threat wieder eingefallen und ich hab dann heute mal
wieder besserem Wissen den Versuch gemacht.
Ja, Halogengefüllte Lampen taugen rein gar nicht als Röhrendiode.
Hab die "Heizwendel" mit 8V betrieben, was schon recht grell ist und bis 30V
getestet.
Kein messbarer Strom.
Die Gegenprobe mit einer EC92 (eine Diode hab ich gerade nicht da) ergab
schon ohne externer Spannung ca.1,8V Anodenspannung.
War aber auch genauso zu erwarten. :-)
Allerdings kann ich mich noch an ein Buch aus den 60ern erinnern, in dem
genau dieses Experiment beschrieben wurde. Mit Biluxlampen aus der
Vor-Halogen-Zeit könnte es schon klappen. Nur wird man wohl kaum noch eine
auftreiben können.
Eddi
[Lampe als Röhrendiode]
> Allerdings kann ich mich noch an ein Buch aus den 60ern erinnern, in dem
> genau dieses Experiment beschrieben wurde. Mit Biluxlampen aus der
> Vor-Halogen-Zeit könnte es schon klappen. Nur wird man wohl kaum noch eine
> auftreiben können.
Ach wo, die gibts nach wie vor, halt nur noch im Fachhandel. Sind
nichtmal besonders teuer, AFAIR ca. EUR 2,-.
Gruß Dieter
Wie gesgt, die Bilux, die ich mal mit der Lötlampe testete, war
gasgefüllt. Zwar keine Halogene, aber wahrscheinlich Ar und/oder N2.
--
Martin
Wie kannst Du denn die H7 heizen, wenn sie
durchgebrannt ist?
Fragt sich
Harald
| > genau dieses Experiment beschrieben wurde. Mit Biluxlampen aus der
| > Vor-Halogen-Zeit könnte es schon klappen. Nur wird man wohl kaum noch eine
| > auftreiben können.
|
| Ach wo, die gibts nach wie vor, halt nur noch im Fachhandel. Sind
| nichtmal besonders teuer, AFAIR ca. EUR 2,-.
Die gibt es in jedem besser sortierten Baumarkt beim KFZ-Zubehör. Mein 2CV hat auch noch solche. Und dann gibt es noch Kombi-Rücklichter, die mehrere Wendeln haben, IMHO auch ohne Gas.
Marte
Evakuierte Glühlampen gibt es seit etwa 1920 nicht mehr. Hast Du jemals
beim Zerbrechen einer solchen einen lauten Knall gehört?
Die H7 war eine Biluxlampe. Eine Wendel war noch OK und damit sollte sie die
Kathode spielen.
Eddi
> "Harald Wilhelms" <news...@ich.ms> schrieb im Newsbeitrag
> news:1140429812.0...@g47g2000cwa.googlegroups.com...
>> Wie kannst Du denn die H7 heizen, wenn sie
>> durchgebrannt ist?
>
> Die H7 war eine Biluxlampe. Eine Wendel war noch OK und damit sollte sie
> die Kathode spielen.
H7 hat nur eine Wendel. Du meinst bestimmt H4.
Gruß
Henning
> H7 hat nur eine Wendel. Du meinst bestimmt H4.
>
ach meine Augen werden auch nicht gerade besser.
Es ist eine H4 (hab sie extra noch mal rausgekramt).
Und als Vergleich hatte ich auch keine ECC92 sondern die Einfachtriode EC92.
Eddi
Gibt's noch, sonst wäre die Lichtausbeute bei kleinen Leistungen noch
jämmerlicher. Die Grenze ist schwammig. Aber ich hab da was von 5W in
Erinnerung, ab wo Gasfüllung vorliegt..
Problem bei Evakuierung: Zu hohe Verdampfungsrate vom Wolfram und Glaskolben
wird bedampft...
Olaf
Die extrem innenbedampfte 10W Rücklichtbirne hatte ich in den 90ern
ersetzt - bei einem Auto, welches nicht vor 1980 gebaut wurde.
--
Martin
Die Gasfüllung mildert das nur, sie verhindert es nicht - es sei denn
es handelt sich um ungedimmte Halogenlampen.
Glühlampen, die an Altersschwäche sterben, sind fast immer deutlich
sichtbar bedampft.