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Elektrisch exekutieren - mit welchem Schalter

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crawdad

unread,
Nov 19, 2005, 9:01:11 AM11/19/05
to
Wühlmäuse sollen sich selbsttätig exekutieren indem sie einen
Schaltvorgang auslösen der Strom über Ihren Körper fließen läßt.

Ein möglichst kleiner Schalter soll in den Gang der Wühlmaus gelegt
werden und der Gang dann zugetreten werden. Wenn die Wühlmaus den Gang
wieder öffnet, bewegt sie den Schalter und löst damit den Stromfluß
aus, der sie (hoffentlich) tötet.

Was für ein Schalter könnte wohl im feuchten Boden hierfür geeignet
sein?

MfG Theo

Andreas Tönne

unread,
Nov 19, 2005, 9:26:46 AM11/19/05
to
crawdad wrote:
> Wühlmäuse sollen sich selbsttätig exekutieren indem sie einen
> Schaltvorgang auslösen der Strom über Ihren Körper fließen läßt.
>
> Ein möglichst kleiner Schalter soll in den Gang der Wühlmaus gelegt
> werden und der Gang dann zugetreten werden. Wenn die Wühlmaus den Gang
> wieder öffnet, bewegt sie den Schalter und löst damit den Stromfluß
> aus, der sie (hoffentlich) tötet.

Winterzeit, Bastelzeit.

Auf den weiteren Plätzen für besondere Weihnachtsgeschenke:

- Sprengfallen für Maulwürfe
- Seeminen gegen Kraniche und anderes Getier dass die teuren Goldfische
frisst

Weitere Ideen? Und ach ja! Wie isoliert man so einen Mäusegang
hinreichend, so dass der Strom auch durch die Maus und nicht in den
Boden geht? Vielleicht ist die gute alte Giulltine besser geeignet. Da
muss man sich Gedanken zum Festfrieren machen.

Schlusspunkt: bin mir recht sicher, dass du damit gegen irgendein
Tierschutzgesetz verstösst.

Andreas

Rafael Deliano

unread,
Nov 19, 2005, 9:36:01 AM11/19/05
to
> Winterzeit, Bastelzeit.
Trotz fehlendem Realnamen sollten wir hilfreich sein und ihm
die Chemikalien-Bezugsquelle von Ingo Liebe nennen.

MfG JRD

crawdad

unread,
Nov 19, 2005, 10:10:41 AM11/19/05
to
Danke Andreas -

ich will mich im Augenblick nicht mit ethischen oder rechtlichen
Aspekten der Elektroexekution beschäftigen. Ich muß ein praktisches
Problem lösen.

Du fragst: "Wie isoliert man so einen Mäusegang hinreichend, so dass
der Strom auch durch die Maus und nicht in den Boden geht?" Antwort:
Der Strom soll durch den Boden fließen. Da der Körper der Wühlmaus
durch das (trockene) Fell gut isoliert ist, muß ein Teil des Stroms
über die Pfoten durch den Körper fließen. Ob das so hin zu bekommen
ist das der Exitus erreicht wird, weiß ich noch nicht.

Andreas Tönne

unread,
Nov 19, 2005, 10:23:13 AM11/19/05
to
crawdad wrote:
> Du fragst: "Wie isoliert man so einen Mäusegang hinreichend, so dass
> der Strom auch durch die Maus und nicht in den Boden geht?" Antwort:
> Der Strom soll durch den Boden fließen. Da der Körper der Wühlmaus
> durch das (trockene) Fell gut isoliert ist, muß ein Teil des Stroms
> über die Pfoten durch den Körper fließen. Ob das so hin zu bekommen
> ist das der Exitus erreicht wird, weiß ich noch nicht.
>

Welche Spannung soll denn an der Maus abfallen? Dann wüssten wir ihren
Innenwiderstand :-)

SCNR
Andreas Tönne

Michael Kamper

unread,
Nov 19, 2005, 10:49:41 AM11/19/05
to
crawdad wrote:
> Danke Andreas -
>
> ich will mich im Augenblick nicht mit ethischen oder rechtlichen
> Aspekten der Elektroexekution beschäftigen. Ich muß ein praktisches
> Problem lösen.

Besorg dir ne Katze.

Gruß
Michael

crawdad

unread,
Nov 19, 2005, 11:12:11 AM11/19/05
to
Da spielen so viele Variablen mit, daß hypothetische Berechnungen
keinen Sinn machen. Das muß empirisch gelöst werden (meine ich).
Außerdem bin ich kein Elektrofachmann und müßte zu vielZeit in die
Einarbeitung stecken. Ich weiß aber genug um zu glauben daß das
vielleicht hin zu kriegen ist ohne in einen zu gefährlichen Bereich zu
kommen.
Ich weiß daß ich einen gewissen Stromfluss durch die Maus bekommen
kann.
Das kann ich praktisch ausprobieren und mit unterschiedlichen
Spannungen experimentieren. Ich hatte gehofft erst mal Expertenrat
wegen eines geeigneten Schalters zu bekommen.
Ich verstehe wenn man meine Anfrage für Spinnerei hält, aber habe ich
nicht eine konkrete technische Frage gestellt? Natürlich kann ich
genau begründen warum ich nicht noch mehr Chemie, Katzen, Fallen oder
andere Hilfsmittel brauche.

Andreas Tönne

unread,
Nov 19, 2005, 11:21:29 AM11/19/05
to
crawdad wrote:
..

> Ich verstehe wenn man meine Anfrage für Spinnerei hält, aber habe ich
> nicht eine konkrete technische Frage gestellt? Natürlich kann ich
> genau begründen warum ich nicht noch mehr Chemie, Katzen, Fallen oder
> andere Hilfsmittel brauche.
>

Eine konkrete technische Frage die unethisch und Unfug ist, setzt dich
der erhöhten Gefahr von Spott aus. :-)

Wenn du eine Katzenallergie hast, es gibt kaufbare Mausefallen für genau
deinen Zweck. Rohre die man verbuddeln kann.

Andreas

Henning Paul

unread,
Nov 19, 2005, 11:52:30 AM11/19/05
to
crawdad schrieb:

> Außerdem bin ich kein Elektrofachmann und müßte zu vielZeit in die
> Einarbeitung stecken.

Na dann solltest Du es erst Recht lassen (abgesehen von den ethischen
Bedenken).

Gruß
Henning
--
henning paul home: http://www.geocities.com/hennichodernich
PM: henni...@gmx.de , ICQ: 111044613

crawdad

unread,
Nov 19, 2005, 12:18:26 PM11/19/05
to
Katzen haben wir zwölf Stück und die Rohrfallen auch. Mit viel Geduld
kann man mit so einer Rohrfalle selten eine Wühlmaus im Garten fangen.
Etwas daß sicher und effizient funktioniert gibt es für Wühlmäuse
nicht. Es funktioniert z.B. das vorübergehende Vertreiben in den
Garten des Nachbarn mit Karbid. Leider habe ich keine Nachbarn und
keine Zeit für Spielereien auf einem riesigen Grundstück.
Wühlmäse in einer Rohrfalle zu fangen und zu ertränken, wieso ist
das ethisch höherwertiger als die Wühlmaus mit Strom zu töten? Und
warum ist meine Frage Unfug nur weil ich etwas probieren möchte das so
nicht praktiziert wird? ( wegen der Gefährlichkeit?) Oder bist du so
ein Missionar der Alles weiß und anderen immer sagt was falsch und
richtig ist? Mfg Theo

Peter Voelpel

unread,
Nov 19, 2005, 12:55:16 PM11/19/05
to

was hast Du denn überhaupt gegen Wühlmäuse?
Ich habe ebenfalls ein riesiges Grundstück und mich haben die
Viecher noch nie gestört

Message has been deleted

bastian

unread,
Nov 19, 2005, 1:17:03 PM11/19/05
to

Michael Kamper wrote:
.
>
> Besorg dir ne Katze.

Katzen haben wir zwölf Stück und die Rohrfallen auch. Schrieb crawdad
!


Und wenn Du dir mal ne Brille besorgst, dann kannst Du auch lesen, was
andere geschrieben haben.

bastian


Ansonsten :

Wer schon mal erlebt hat, was Wühlmäuse aus einem Grundstück machen
können,
der hat keine Hemmungen mehr.

Strom im Boden ist saugefährlich, jedes Jahr sterben Angler beim
Würmer-aus-dem-Boden treiben mit Strom.

Und, Tiere sterben schon bei kleinen Spannungen. Wieviel Volt mutet
man Menschen zu und wo ist die Grenze im Stall bei der Landwirtschaft?
Nerze werden mit der 12-Volt-Autobatterie getötet.

Michael Kamper

unread,
Nov 19, 2005, 1:52:37 PM11/19/05
to
bastian wrote:

>> Besorg dir ne Katze.
>
> Katzen haben wir zwölf Stück und die Rohrfallen auch. Schrieb crawdad
> !
> Und wenn Du dir mal ne Brille besorgst, dann kannst Du auch lesen, was
> andere geschrieben haben.

Aber erst nach meinem Post du Nase.

Michael

crawdad

unread,
Nov 19, 2005, 1:54:03 PM11/19/05
to
>was hast Du denn überhaupt gegen Wühlmäuse?
Ich habe ebenfalls ein riesiges Grundstück und mich haben die
Viecher noch nie gestört<

Haupsächlich weil meine Frau seit Jahren in Tränen ausbricht weil ihr
massenhaft kleine Bäume, Blumen und Ziersträucher absterben, da die
Wurzeln abgefressen sind. Am schlimmstensind die Schäden in
Pflanzungen entlang eines Mühlgrabens; scheinbar ist an dem Wasser
entlang ein besonders günstiges Habitat für diese Wühlmäuse und es
entsteht von hier ein Populationsdruck auf das ganze Grundstück. Mein
Problem ist daß ich voriges Jahr den Mund zu voll genommen habe und
meiner Frau versprach das Problem dieses Jahr zu lösen. Nix war.
MfG Theo

Andreas Tönne

unread,
Nov 19, 2005, 1:54:43 PM11/19/05
to

Das nennt man in Fachkreisen auch "einen Scharping bauen". Aka 100%
Beratungsresistent.

Andreas

crawdad

unread,
Nov 19, 2005, 2:16:28 PM11/19/05
to
Peter Voelpel schrieb:

>was hast Du denn überhaupt gegen Wühlmäuse?
Ich habe ebenfalls ein riesiges Grundstück und mich haben die
Viecher noch nie gestört<

Haupsächlich weil meine Frau seit Jahren in Tränen ausbricht weil ihr
massenhaft kleine Bäume, Blumen und Ziersträucher absterben, da die
Wurzeln abgefressen sind. Am schlimmstensind die Schäden in

Pflanzungen entlang eines Mühlgrabens; scheinbar ist am Wasser entlang

bastian

unread,
Nov 19, 2005, 2:19:53 PM11/19/05
to

Michael Kamper wrote:
> bastian wrote:
>
> Aber erst nach meinem Post du Nase.


Sorry, Du hast Recht und ich die lange Nase.
Ich hab nicht aufs Datum geachtet, nur auf die Reihenfolge geschaut.

Ich spring jetzt gleich aus dem Fenster.

bastian

Klaus Wagner

unread,
Nov 19, 2005, 2:26:56 PM11/19/05
to

"crawdad" <INNOV...@hundonline.de> schrieb im Newsbeitrag
news:1132408871.1...@g14g2000cwa.googlegroups.com...

Wühlmäuse sollen sich selbsttätig exekutieren indem sie einen
Schaltvorgang auslösen der Strom über Ihren Körper fließen läßt.

Ein möglichst kleiner Schalter soll in den Gang der Wühlmaus gelegt
werden und der Gang dann zugetreten werden. Wenn die Wühlmaus den Gang
wieder öffnet, bewegt sie den Schalter und löst damit den Stromfluß
aus, der sie (hoffentlich) tötet.


Amerikanische Bastler haben vielleicht mehr Erfahrung :-((

Was für ein Schalter könnte wohl im feuchten Boden hierfür geeignet
sein?

MfG Theo

Klaus

--
www.wagner-mem.de


bastian

unread,
Nov 19, 2005, 2:41:45 PM11/19/05
to

Klaus Wagner schrieb:

>
> Amerikanische Bastler haben vielleicht mehr Erfahrung :-((

Ich steh wohl auf der Leitung. Erklärst Du mirs ?


Nebenbei, wenn Amis sowas probieren, gehts mit deren 110/120 V ev
nicht gleich tötlich aus (für den Ami).

Aber in D sollten Wühlmausjäger und Angler schon einen Trenntrafo mit
nicht mehr als 65 V nehmen. Sonst killts die Falschen.
Neuerdings könnt man auch sagen, 50 V.
Wahrscheinlich sind die Deutschen empfindlicher geworden.

bastian

crawdad

unread,
Nov 19, 2005, 3:58:07 PM11/19/05
to
Klaus Wagner schrieb:


> Amerikanische Bastler haben vielleicht mehr Erfahrung :-((

Du hast Recht. Im amerikanischen Internet finden sich einige relevante
Beschreibungen. Leider aber nur über das Raustreiben von Regenwürmern
und über das elektrischen Fischen. Für ersteres war auch die
Beschreibung interessant eine Glühbirne als Widerstand zwischen zu
schalten. Natürlich sind die 110 Volt weniger gefärlich - aber auch
weniger effektiv als unsere 220V Zum fischen wurden die Magnetos (oder
wie die heißen) aus alten Kurbeltelefonen benutzt. Die amerikanischen
Beschreibungen sind ideologiefrei und angstfrei und rein praktisch.
Für die Tötung von Ratten und Mäusen gibt es noch
Hochspannungs-Kastenfallen (wirksamkeit umstritten). .

Im übrigen sind die wissenschaftlichen Beschreibungen des elektrischen
Fischens noch am relevantesten für mein Problem. Leider ist ein Fisch
im Wasser was ganz anderes als eine Wühlmaus in der Erde.

Gruß TZ

Hans Alborg

unread,
Nov 19, 2005, 4:10:57 PM11/19/05
to
"crawdad" schrieb...

> Etwas daß sicher und effizient funktioniert gibt es
> für Wühlmäuse nicht.

Was Konstruktives mal:

Sieh Dich bei der Spezies um, die es versteht sich selbst zu bekämpfen:

Ein Elektrisierer (was gewisse Händler ängstlichen Frauen empfehlen) kannst
Du kaufen und für Deine Versuche verwenden.
Irgendwie die Spannung mit Draht in die Erde bringen.

Das sollte Dich im Pechfall nur etwas lähmen...
[oder Geld zurück!!!]

Viel Spasss ;->

Hans

crawdad

unread,
Nov 19, 2005, 4:32:24 PM11/19/05
to
Michael Kamper wrote:

>Strom im Boden ist saugefährlich, jedes Jahr sterben Angler beim
Würmer-aus-dem-Boden treiben mit Strom.
Und, Tiere sterben schon bei kleinen Spannungen. Wieviel Volt mutet
man Menschen zu und wo ist die Grenze im Stall bei der Landwirtschaft?

Nerze werden mit der 12-Volt-Autobatterie getötet.<

Würmer. Das mache ich schon seit Jahren. Natürlich soll man Angst
haben wenn man die Technik nicht genau versteht. Einen Unfall hatte
ich: Mein Hund schnupperte an der "heißen" Elektrode und hat sich
geschüttelt und gequitscht.

Nerze mit 12 Volt Batterie killen? das funktioniert doch nur wenn du
den Nerz genau triffst . Mit einem Stein geht das besser.

MfG Theo

Michael Rübig

unread,
Nov 19, 2005, 6:13:50 PM11/19/05
to
Hi,

Ich glaube nicht, dass das so klappt, da Du bei Drähten frei im Boden
den Stromfluss überhaupt nicht beeinflussen kannst und die
Wahrscheinlichkeit sehr klein ist, dass der Stromweg den Umweg über die
Maus nimmt.
Immerhin musst Du dafür sorgen, dass Der Strom durch die Maus weit im
Milliamperebereich liegt, um sie sicher zu töten.

Vielleicht gehts ja so:
Du nimmst ein Plastik Rohr, welches Du in den Gang der Maus steckst. Im
Rohr legst Du viele Drähte nebeneinander.
z.B.:
Draht1 an L1
Draht2 an L2 oder N
Draht3 an L1
Draht4 an L2 oder N
...

Die Drähte so weit auseinander, dass nicht mit nur einem Fuß 2 Drähte
gleichzeitig berührt werden können (sonst kriegt die Maus nur einen
Schlag im großen Zeh und haut ab und kommt nie wieder).

Aber selbst bei dieser Lösung ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die
Maus das überlebt und einfach das Weite sucht.

Dass das Ganze sehr gefährlich ist (auch für Dich), hast Du ja von den
anderen gehört.

Michael

Peter Voelpel

unread,
Nov 19, 2005, 7:55:21 PM11/19/05
to
crawdad wrote:

> Nerze werden mit der 12-Volt-Autobatterie getötet.<
>
> Würmer. Das mache ich schon seit Jahren. Natürlich soll man Angst
> haben wenn man die Technik nicht genau versteht. Einen Unfall hatte
> ich: Mein Hund schnupperte an der "heißen" Elektrode und hat sich
> geschüttelt und gequitscht.
>
> Nerze mit 12 Volt Batterie killen? das funktioniert doch nur wenn du
> den Nerz genau triffst . Mit einem Stein geht das besser.

allmählich habe ich das Gefühl, dass es nicht nur an Deiner Frau liegt, dass
Du den Wühlmäusen ans Leben willst

crawdad

unread,
Nov 19, 2005, 8:01:18 PM11/19/05
to
danke Michael -

nein. das ginge schon au f verschiedene Weise in einem Plastikrohr mit
Hochspannung bei relativ geringer leistung, Nur, die Wühlmaus geht
kaum in ein Rohr, Außerdem ist das sorgfältige, geruchsneutrale
vergraben eines Rohres zu viel Arbeit. Außerdem: Es gibt ja solche
Rohrfallen (s.vorige Beiträge), da braucht man keinen Strom wenn
Wühlmaus da schon rein geht.

>Ich glaube nicht, dass das so klappt, da Du bei Drähten frei im Boden
den Stromfluss überhaupt nicht beeinflussen kannst und die
Wahrscheinlichkeit sehr klein ist, dass der Stromweg den Umweg über
die
Maus nimmt.>

Warum? z.B. fließt der Strom zwischen zwei Eisenstäben die in den
Boden gesteckt sind und fließt dabei auch über einen menschlichen
oder tierischen Körper und richtet Schaden an wenn die
Durchleitungeparameter stimmen.

Ein simples Experiment habe ich gemacht: Die Elektroden waren -glaube
ich - zwei bis dei Meter auseinander in den feuchten Boden gesteckt.
Eine Spannung von mehreren tausend Volt aus einem sehr starken
Weidezaungerät war angelegt. Ich habe den Daumen abgespreizt und alle
Fingerkuppen auf den Boden gedrückt mitten zwischen den Stäben.
Deutlich - aber nicht schmerzhaft - war der Stromfluß durch meine Hand
zu spüren.

Wenn nun die Elektroden eng beieinander stecken und ein starkes Feld
entsteht in dessen Mitte die Wühlmaus den Stromfluß auslöst - das
könnte doch eine Killerkonstellation sein? Jedenfalls halte ich das
für möglich. Und diese Variante wäre nicht einmal gefährlich -
höchstens schmerzhaft.

Das praktische Problem ist erst mal einen geigneten Schalter zu finden.
Weißt du denn was?

Gruß Theo

bastian

unread,
Nov 19, 2005, 10:53:48 PM11/19/05
to

crawdad wrote:
>
> Nerze mit 12 Volt Batterie killen? das funktioniert doch nur wenn du
> den Nerz genau triffst . Mit einem Stein geht das besser.

Da hast Du was falsch verstanden.
Ich red von Pelztierfarmenb.
In D wird sicher zulässig getötet.
Aber in Rußland, und da kommen wohl die meisten Pelz-Felle her, wird
bei Nerzen/Füchsen usw. ne Autobatterie (bessere Betriebe nehmen
angebl. 2 Akkus in
Reihe) verwendet.
Ein Draht wird zum Festbeisen hingehalten, der andere Draht in den
After gesteckt.

Schnell tot werden sie wohl nicht sein.
Aber der deutsche Tierschutzverein ist weit...

bastian

Ingo Liebe

unread,
Nov 20, 2005, 2:44:43 AM11/20/05
to
Hallo,

"Rafael Deliano" <Rafael_...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:437F3851...@t-online.de...


> > Winterzeit, Bastelzeit.
> Trotz fehlendem Realnamen sollten wir hilfreich sein und ihm
> die Chemikalien-Bezugsquelle von Ingo Liebe nennen.

Und was hat das nun mit mir zu tun?
Muß ich das verstehen?

Gruß Ingo


Matthias Eckel-Binder

unread,
Nov 20, 2005, 3:30:18 AM11/20/05
to
Hallo Theo,

Am 19 Nov 2005 17:01:18 -0800 schrieb crawdad:

> Wenn nun die Elektroden eng beieinander stecken und ein starkes Feld
> entsteht in dessen Mitte die Wühlmaus den Stromfluß auslöst - das
> könnte doch eine Killerkonstellation sein? Jedenfalls halte ich das
> für möglich. Und diese Variante wäre nicht einmal gefährlich -
> höchstens schmerzhaft.

Die Entfernung zwischen den Elektroden wird Dir nicht weiterhelfen. Du
hast zwar dann eine größere Feldstärke, aber sobald die Maus den
Stromfluß auszulösen beginnt, wird Dein Feld zusammenbrechen. Dafür
sorgt der hohe Innenwiderstand des Geräts. Und tödlich ist nur der
Strom. Aber der soll ja bauartbedingt nicht tödlich sein. Das
Weidezaungerät soll ja die Tiere nicht töten. Oder weiß jemand, was
eine Maus laut DIN VDE verträgt?....

Gruß
Matthias

Felix Holdener

unread,
Nov 20, 2005, 3:27:33 AM11/20/05
to
bastian wrote:

[...]

> Strom im Boden ist saugefährlich, jedes Jahr sterben Angler beim
> Würmer-aus-dem-Boden treiben mit Strom.

Hast du woher diese Info? Hört man immer wieder, diese Geschichte,
allerdings weiss ich aus der CH von genau einem Fall in den letzten 20
Jahren.

Felix

Michael Rübig

unread,
Nov 20, 2005, 3:31:44 AM11/20/05
to
Hi,

>
> nein. das ginge schon au f verschiedene Weise in einem Plastikrohr mit
> Hochspannung bei relativ geringer leistung, Nur, die Wühlmaus geht
> kaum in ein Rohr, Außerdem ist das sorgfältige, geruchsneutrale
> vergraben eines Rohres zu viel Arbeit. Außerdem: Es gibt ja solche
> Rohrfallen (s.vorige Beiträge), da braucht man keinen Strom wenn
> Wühlmaus da schon rein geht.

Ich hätte so ein Tier als wahnsinnige neugiergig eingestuft (wie unseren
Hamster). Der geht überall rein.


>>Ich glaube nicht, dass das so klappt, da Du bei Drähten frei im Boden
>
> den Stromfluss überhaupt nicht beeinflussen kannst und die
> Wahrscheinlichkeit sehr klein ist, dass der Stromweg den Umweg über
> die
> Maus nimmt.>
>
> Warum? z.B. fließt der Strom zwischen zwei Eisenstäben die in den
> Boden gesteckt sind und fließt dabei auch über einen menschlichen
> oder tierischen Körper und richtet Schaden an wenn die
> Durchleitungeparameter stimmen.
>
> Ein simples Experiment habe ich gemacht: Die Elektroden waren -glaube
> ich - zwei bis dei Meter auseinander in den feuchten Boden gesteckt.
> Eine Spannung von mehreren tausend Volt aus einem sehr starken
> Weidezaungerät war angelegt. Ich habe den Daumen abgespreizt und alle
> Fingerkuppen auf den Boden gedrückt mitten zwischen den Stäben.
> Deutlich - aber nicht schmerzhaft - war der Stromfluß durch meine Hand
> zu spüren.

Ok, bei der Variante brauchst Du halt ordentlich Spannung und
vergleichsweise viel Energie, wobei nur ein sehr kleiner Bruchteil davon
wirklich durch die Maus geht. Auch hier wird der größte Teil des Stroms
durch den Boden fließen und nur ein kleiner durch die Maus.

Und dann brauchst Du halt auch den Schalter, weil Du ja nicht
durchgängig den Strom fließen lassen kannst. Sonst kommt die Maus in den
Nähe, spürts Kribbeln und sucht das Weite.

Ich würde hier einen Schalter irgendwie selbstbauen. z.B. eine
Wäscheklammer auf beiden Seiten mit Alu bekleben und dann aufspannen.
Dann müsste man die so anbringen, dass wenn sich was bewegt, die Klammer
zuschnappt und den Stromkreis schließt. Man könnte die Wäscheklammer mit
der Griffseite zusammengedrückt in den Boden stecken (die Kontakte sind
dann oben in der Luft unter einem Becher der vor Wasser geschützt). Wird
dann in der Erde gewühlt, schnappt die Wäscheklammer zusammen.

>
> Wenn nun die Elektroden eng beieinander stecken und ein starkes Feld
> entsteht in dessen Mitte die Wühlmaus den Stromfluß auslöst - das
> könnte doch eine Killerkonstellation sein? Jedenfalls halte ich das
> für möglich. Und diese Variante wäre nicht einmal gefährlich -
> höchstens schmerzhaft.

Das Problem ist halt, dass man mit elektrischem Strom nicht sicher töten
kann. Auch wenn das jetzt makaber ist: Verbrecher auf dem elektrischen
Stuhl brauchen oft Minuten, um wirklich zu sterben.

Im täglichen Haushalt gehen die allermeisten Stromschläge ohne Folgen
aus, nur die allerwenigsten sind tödlich.

Und so wirds auch Deiner Maus ergehen.

> Das praktische Problem ist erst mal einen geigneten Schalter zu finden.
> Weißt du denn was?

s.o.

Michael

Message has been deleted

Klaus Wagner

unread,
Nov 20, 2005, 4:36:13 AM11/20/05
to

"bastian" <argu...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:1132429305.5...@o13g2000cwo.googlegroups.com...

Klaus Wagner schrieb:

>
> Amerikanische Bastler haben vielleicht mehr Erfahrung :-((

Ich steh wohl auf der Leitung. Erklärst Du mirs ?


http://www.todesstrafe-usa.de/methoden_stuhl.htm

Klaus Wagner

unread,
Nov 20, 2005, 4:40:34 AM11/20/05
to

"Klaus Wagner" <k.wag...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:dlpg20$n1j$00$1...@news.t-online.com...

>
> "bastian" <argu...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:1132429305.5...@o13g2000cwo.googlegroups.com...
>
> Klaus Wagner schrieb:
>
> >
>> Amerikanische Bastler haben vielleicht mehr Erfahrung :-((
>
>
>
> Ich steh wohl auf der Leitung. Erklärst Du mirs ?
>
>
> http://www.todesstrafe-usa.de/methoden_stuhl.htm
Nur damit keine falsche Meinung aufkommt: Ich finde das überhaupt nicht
lustig, sonder zutiefst verabscheueswürdig was da veranstaltet wird!

crawdad

unread,
Nov 20, 2005, 9:15:46 AM11/20/05
to
Hallo Matthias -

so stimmt das nicht: Das Feld bricht nicht zusammen, lediglich die
Spannung fällt ab. Die Geräte könnten sonst nicht funktionieren bei
großen Zaunlängen und Pflanzenaufwuchs. Ein Gerät arbeitet immer
noch brauchbar wenn die Bedingungen so sind daß die Spannung z.B. von
9000 auf 2000v abfällt. Man soll auch die leifähigkeit des Bodens
nicht überschätzen. Deshalb kann ja der Strom im Boden (oder im
Wasser) durch einen lebenden Körper fließen.

Gruß Theo

crawdad

unread,
Nov 20, 2005, 9:23:43 AM11/20/05
to
Hallo Micha -

danke für den Vorschlag mit der Klammer. Ich sehe du bist ein Bastler.
Nur, auszuprobierenob ich so was hin bekomme dauert mir zu lange. Ich
würde mir eher etwas aus einen Microschalter bauen. Die Anbringung in
der erde wäre ein Problem, schon wegen anfassen (Geruch). Ich dachte
an einen winzigen verkapselten Schalter den ich einfach mit einem
Stöckchen in die Erde drücken kann. Vor langer Zeit hatte ich einmal
einen Schalter gesehen der -glaube ich- aus einem Glassröhrchen
bestand in dem eine rollende Quecksilberkugel den Schaltvorgang
auslöste. Nur so was gibt es wohl nicht mehr. Ich hatte gehofft in
diesemForum könne mir jemand helfen der sich mit neueren
Kleinschaltern auskennt. Nur wegen einer Mausefalle wollte ich mir
aufwendige Recherchen ersparen.

Übrigens wäre 12 Volt Schaltstrom optimal da die Stromversorgung
über eine 12 Volt Batterie erfolgt. Mobil, aus einer Schubkarre
heraus. Entweder Hochspannungsgenerator (z.B. Weidezaungerät), oder
230 Volt ( leistugsstarker Spannungswandler) oder noch höhere Spannung
durch Transformator.

Gruß Theo

Johannes Schöller

unread,
Nov 20, 2005, 10:47:28 AM11/20/05
to
Hallo,

> Was für ein Schalter könnte wohl im feuchten Boden hierfür geeignet
> sein?

Ich würde eine Kunststoffröhre aus dem Baumarkt nehmen, einen alten
Hochspannungstrafo aus einem Ölbrenner oder einer Neonreklame, in
der Kunststoffröhre Elektroden anbringen und auslösen per IR-Lichtschranke.
Hoffe das IR sehen die Wühlmäuse nicht. Einfach wenn die Lichtschranke
unterbrochen wird kurz 1-2sec Strom auf den Trafo schalten und das Vieh
ist hin. Maus muss die Elektroden auch gar nicht genau treffen weil der
Funke bei wasweisich, 10kV oder so eh auf den Körper/Körper der Maus
überspringt. Hat den Vorteil dass bei der Spannung mit Sicherheit
der nötige Strom durch die Maus getrieben wird um sie sofort und ohne
unnötige Qualen zu töten. Trafo gibts übrigens bei Ebay.
Und bitte bitte aufpassen bei diesen Spannungen!!!

HTH,
Johannes


Matthias Eckel-Binder

unread,
Nov 20, 2005, 11:05:55 AM11/20/05
to
Hallo Theo,

> so stimmt das nicht: Das Feld bricht nicht zusammen, lediglich die
> Spannung fällt ab.

und wie ist das elektrische Feld definiert? Ohne Spannung keine
Feldstärke, also wenn die Spannung abfällt - oder besser: am Testobjekt
Maus kleiner wird (abfallen ist hier dopppeldeutig), wird auch die
Feldstärke, die Dein Testobjekt erfährt kleiner.

Gruß
Matthias

crawdad

unread,
Nov 20, 2005, 11:40:41 AM11/20/05
to
Hallo Matthias -

Sicher richtig. Die Leerlaufspannung bei Weidezaungeräten ist immer
mehr oder weniger höher als bei Belastung. Ich benutze mehrere und
habe neulich vershentlich an meinem stärksten Gerät dran gehangen. So
was wünsche ich nur einer Wühlmaus. Aber ich habe nicht so viel
Interesse an Elektotechnik um mir das Wissen anzueignen um zu verstehen
und zu berechnen was da wirklich passiert. Das läßt sich doch
ziemlich schnell ausprobieren. Jedenfalls einige tausend Volt kann ich
damit wohl eine zeitlang im Boden fließen lassen, auf kleinem Raum.
Dafür brauche ich einen geigneten Schalter.


Gruß Theo

Matthias Eckel-Binder

unread,
Nov 20, 2005, 12:13:33 PM11/20/05
to
Hallo Theo,

> Das läßt sich doch
> ziemlich schnell ausprobieren. Jedenfalls einige tausend Volt kann ich
> damit wohl eine zeitlang im Boden fließen lassen, auf kleinem Raum.
> Dafür brauche ich einen geigneten Schalter.

Das war aber genau das, was ich mit meinem ersten Post sagen wollte:
Weidezaungeräte _sollen nicht_ töten und deshalb wird der Strom auf ein
nicht lebensgefährliches Maß beschränkt. Wahrscheinlich auch auf ein für
Mäuse nicht lebensgefährliches Maß. Denn fließen kann nur Strom,
Spannung kann nur da sein, oder nicht.
Das heißt, Du hast:
- Volt
Du brauchst:
- Ampere

Aber nachdem Du mich dezent darauf hingewiesen hast, dass es Dir
eigentlich nur um den Schalter geht: Nimm doch was berührungsloses:
Lichtschranke oder aus der Automatisiserung kapazitive
Näherungsschalter; die gehen auch bei nicht-leitenden Objekten. Wenn Du
die Auswertung entsprechend gestaltest, könntest Du die wahrscheinlich
sogar einbuddeln.

Gruß
Matthias

crawdad

unread,
Nov 20, 2005, 12:13:18 PM11/20/05
to
Hallo Johannes -

sehr interessant. Du hastda ja ne richtige Killermaschiene konzipiert.
Phantastisch. Das müßte aber in einem Gehäuse untergebracht sein und
wäre daher wenig geeignet für Wühlmäuse. Die sind mein Problem.

Als Ratten- oder Mäusefalle könnte das funktioniern. Ich würde das
dann aber mit einem mechanischen schalter versehen. Die Stromversorgung
sollte aus 1,5 V Zellen kommen.

Sinnvoll als Serienprodukt? Wenns funktioniert ja.Nur könntest du das
wahrscheinlich nur im nicht-deutschsprachigen Ausland verkaufen. Bei
uns würden die Moralapostel und Angsthasen so laut schreien daß sich
niemand trauen würde dein Produkt zu vertreiben.

Gruß Theo

Harald Horn

unread,
Nov 20, 2005, 12:21:42 PM11/20/05
to
Hallo,

bei mir hat mal ein Hamster das Drehstromkabel von einem Nachtspeicherofen
blank gemacht, und keine Schramme davongetragen.
Es ist also gar nicht so einfach, einen Nager mit Strom zu töten. Besser und
für die Mäuse sicher schmerzloser wäre die gute, alte Bügelfalle, die das
Mäusegenick bricht. Das mit dem Strom wird ganz bestimmt eine unapetitliche
Angelegenheit, bei der du dann schon noch mal öfrters wirst "nachhelfen"
müssen.
B.t.W.: Es gibt auch sehr gute Lebenfallen, nur so als Vorschlag.

Gruß,
Harald


Michael Rübig

unread,
Nov 20, 2005, 12:24:05 PM11/20/05
to
Hi,

Die Auslösung musst Du eh hinbasteln, dann könntest Du das auch mit der
Wäscheklammer machen.

Dein Problem wird sein, dass Du mit Deinem Weidezaungerät zwar genug
Spannung zusammenbekommst, dass der Strom aber nicht ausreichen wird,
der Maus ernsthaft zu schaden.

Im Weidezaunbetrieb fließt bei Berührung der ganze Strom über den Körper
zum Boden hin ab. Wenn Du aber beide Elektroden in den Boden steckst,
fließt der größte Teil des Stroms durch den Boden an der Maus vorbei.

Um der Maus gefährlich zu werden sollte man schätzungsweise mindestens
100mA oder mehr zur Verfügung stellen können, damit die Maus wenigstens
ein paar mA davon abkriegt. Das schafft Dein Weidezaungerät halt nicht.

Nimmst Du direkt 230V aus der Steckdose reicht die Spannung wiederum
nicht aus.

Ich habe aber noch andere Ideen:

1. Ausräuchern
2. großen Böller direkt neben der Maus auslösen
3. große Böller in die Mauselöcher stecken, jeweiliges Loch zumachen und
zünden.
4. Das Blumenbeet unter der Erde mit einem Metallgitter einfassen

Was Dir hier im Prinzip alle sagen wollen:
Du bist auf dem Holzweg.
Entweder Du bastelst was, was elektrisch richtig Power liefern kann
(sowohl Spannung als auch Strom) oder Du wirst scheitern.

Die elektrische Powerlösung ist aber nicht nur für die Maus gefährlich,
auch für Dich, Kinder, Hunde, Katzen, ...

Michael

Harald Horn

unread,
Nov 20, 2005, 12:28:49 PM11/20/05
to
Hallo nochmal.

> Es ist also gar nicht so einfach, einen Nager mit Strom zu töten. Besser
und
> für die Mäuse sicher schmerzloser wäre die gute, alte Bügelfalle, die das
> Mäusegenick bricht. Das mit dem Strom wird ganz bestimmt eine
unapetitliche
> Angelegenheit, bei der du dann schon noch mal öfrters wirst "nachhelfen"
> müssen.
> B.t.W.: Es gibt auch sehr gute Lebenfallen, nur so als Vorschlag.

ich hatte übersehen, daß es um Wühlmäuse geht. Da werden di e von mir
genannten Fallen nicht helfen, zugegeben. Das einzige, was deinen Garten
retten wird, ist die Einrichtung einer Greifenwarte ;-).

Gerhard Hoffmann

unread,
Nov 20, 2005, 1:03:15 PM11/20/05
to
> Welche Spannung soll denn an der Maus abfallen? Dann wüssten wir ihren
> Innenwiderstand :-)

Vor >> 20 Jahren stand mal im Elektor unter der treffenden Überschrift
"Elektortur":

Der Mensch: 100 KOhm, 1/4 Watt

Gruß, Gerhard

Patrick Gerhard Stößer

unread,
Nov 20, 2005, 3:22:03 PM11/20/05
to
Am 19.11.2005 schrieb crawdad:

> Danke Andreas -
>
> ich will mich im Augenblick nicht mit ethischen oder rechtlichen
> Aspekten der Elektroexekution beschäftigen. Ich muß ein praktisches
> Problem lösen.
> [...]

Ja, ja, das war schon immer eine beliebte Ausrede.


mfg, pgs

--
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pgp public key: <http://www.pgs-info.de/pgp/pgs.asc>

Nick Müller

unread,
Nov 19, 2005, 3:15:09 PM11/19/05
to
crawdad <INNOV...@hundonline.de> wrote:

> Was für ein Schalter könnte wohl im feuchten Boden hierfür geeignet
> sein?

Feuchtraumschalter?


Gruß,
Ni-SCNR-ck
--
Motor Modelle // Engine Models
http://www.motor-manufaktur.de
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Juergen Klein

unread,
Nov 21, 2005, 4:32:53 AM11/21/05
to
"crawdad" <INNOV...@hundonline.de> schrieb:

>Vor langer Zeit hatte ich einmal
>einen Schalter gesehen der -glaube ich- aus einem Glassröhrchen
>bestand in dem eine rollende Quecksilberkugel den Schaltvorgang
>auslöste. Nur so was gibt es wohl nicht mehr. Ich hatte gehofft in
>diesemForum könne mir jemand helfen der sich mit neueren
>Kleinschaltern auskennt. Nur wegen einer Mausefalle wollte ich mir
>aufwendige Recherchen ersparen.


Hi!

So was nennt sich Neigungsschalter und die gibt es auch noch ohne
Quecksilber, da ist dann wirklich eine Kugel oder Zylinder drin. In
den alten Quecksilber-Neigungsschalter ist (bei Zimmertemperatur)
flüssiges Quecksilber drin, keine Kugel.

Gruß
Jürgen
--
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MyEbay: http://members.ebay.de/aboutme/do1pjk/

Johannes Bauer

unread,
Nov 21, 2005, 6:23:41 AM11/21/05
to
crawdad wrote:

> Bei
> uns würden die Moralapostel und Angsthasen so laut schreien daß sich
> niemand trauen würde dein Produkt zu vertreiben.

Weil es bei uns (im Gegensatz zu Tschechien oder den USA) auch das
Tierschutzgesetzt (Grundgesetz!) und das Produkthaftungsgesetz gibt.
Niemand will riskieren, mit einer völlig fehlkonzeptionierten Falle den
kleinen dreijährigen "Michael" zu töten, der dazu noch so hübsche runde
Kugelaugen hatte. Verdammt schlechte Publicity, das.

Gruß,
Johannes

send

unread,
Nov 21, 2005, 7:54:01 AM11/21/05
to
Hallo Theo,
zunächst darf ich Dir und deiner Frau mein Mitgefühl aussprechen,
Wühlmäuse können einen zur Verzweifelung bringen.
Ich glaube nicht daß Du elektrisch Erfolg haben wirst, vor allem weil
Wühlmäuse sehr vorsichtig und anscheinend nicht sehr neugierig sind.
Eine die einmal einen Stromschlag bekommen hat und das überlebt hat, die
wird Deinen Schalter nie mehr auslösen. Und Du wirst ja wissen was eine
einzige für Schaden anrichten kann.
Bleiben also Fallen und Gas.
Fallenstellen am besten mal von einem erfahrenen Obstbauern zeigen
lassen und dann üben,üben,üben.... (bei mir hats irgendwann nach ca.
1 1/2 Jahren gut geklappt).
Gas dann für die, die man mit der Falle erschreckt hat. Die gehen da
nicht mehr rein. Am besten Phosphide.
Details dazu sind hier natürlich OT. Wenn Du mich anmailst gerne mehr.
Viele Grüße und "Gut fang"
Winfried

crawdad schrieb:
> Wühlmäuse sollen sich selbsttätig exekutieren indem sie einen
> Schaltvorgang auslösen der Strom über Ihren Körper fließen läßt.
>
> Ein möglichst kleiner Schalter soll in den Gang der Wühlmaus gelegt
> werden und der Gang dann zugetreten werden. Wenn die Wühlmaus den Gang
> wieder öffnet, bewegt sie den Schalter und löst damit den Stromfluß
> aus, der sie (hoffentlich) tötet.


>
> Was für ein Schalter könnte wohl im feuchten Boden hierfür geeignet
> sein?
>

> MfG Theo
>

Michael Lange

unread,
Nov 21, 2005, 8:25:05 AM11/21/05
to
Ingo Liebe schrieb:

> ...


>
> Und was hat das nun mit mir zu tun?
> Muß ich das verstehen?

Es ging vermutlich darum, ihm einen netten Hausbesuch der Folkloregruppe
zu organisieren ;-)

Michael
--
Schreibt zusammen, was zusammengehört.

crawdad

unread,
Nov 21, 2005, 9:17:51 AM11/21/05
to
<So was nennt sich Neigungsschalter und die gibt es auch noch ohne
Quecksilber, da ist dann wirklich eine Kugel oder Zylinder drin. In
den alten Quecksilber-Neigungsschalter ist (bei Zimmertemperatur)
flüssiges Quecksilber drin, keine Kugel.>

Hi Jürgen -

danke für diese wirklich brauchbare Info. Habe die Dinger bei Conrad
gefunden und werde bestellen.

Die Frage die mir sofot kommt ist ob man bei dem geringenSchaltwinkel
den schalter, ohne ihn mit den Fingern zu berühren, ruck-zuck im Boden
einbringen kann, so daß die Elektrofalle scharf ist. Eventuell müßte
man ein kleines "Bündel" unterbringen so daß wenigstens einer
schaltet wenn die Erde bewegt wird. Oder mache ich einen Denkfehler?

Kennst du dich mit diesen Schaltern aus?

Nochmals herzlichen Dank. Theo

crawdad

unread,
Nov 21, 2005, 9:52:04 AM11/21/05
to
>Im Weidezaunbetrieb fließt bei Berührung der ganze Strom über den Körper
zum Boden hin ab. Wenn Du aber beide Elektroden in den Boden steckst,
fließt der größte Teil des Stroms durch den Boden an der Maus
vorbei.

Um der Maus gefährlich zu werden sollte man schätzungsweise
mindestens
100mA oder mehr zur Verfügung stellen können, damit die Maus
wenigstens
ein paar mA davon abkriegt. Das schafft Dein Weidezaungerät halt
nicht. <

danke Michael -

du magst recht haben. wenn ich mich aber richtig erinnere soll mein
starkes Weidezaun gerät auch bei 500 Ohm widerstand noch 4 oder 5000
Volt bringen. Deshalb meine ich es könnte funktionieren. Aber egal,
ich habe doch genug Möglichkeiten Spannung und Leistung so hin zu
bekommen daß eine Wühlmaus das nicht überlebt. Nur einen
funktionierenden Schalter den ich ruck-zuck in den Boden drücken kann,
muß ich erst finden.

Gruß Theo

Georg Acher

unread,
Nov 21, 2005, 9:58:53 AM11/21/05
to
"crawdad" <INNOV...@hundonline.de> writes:

>du magst recht haben. wenn ich mich aber richtig erinnere soll mein

>starkes Weidezaun ger=E4t auch bei 500 Ohm widerstand noch 4 oder 5000
>Volt bringen. Deshalb meine ich es k=F6nnte funktionieren. Aber egal,

Da musst du dich falsch erinnern. Nach P=U^2/R müsste das Gerät im Lastfall schlappe
32-50kW liefern, die Last müsste 10A aushalten. Damit könnte man ganze Kühe in ca.
5s zum Explodieren bekommen.

Wenn du also schon so mit deinen Einschätzungen bzgl. Strom und Auswirkungen
danebenliegst, könnte es durchaus sein, dass deine Frau auch mal danebenliegt. Und
zwar tot. Dann hilft auch kein wühlmausfreier Garten.

--
Georg Acher, ac...@in.tum.de
http://www.lrr.in.tum.de/~acher
"Oh no, not again !" The bowl of petunias

Michael Kutscher

unread,
Nov 21, 2005, 10:37:15 AM11/21/05
to
Hi,

> du magst recht haben. wenn ich mich aber richtig erinnere soll mein
> starkes Weidezaun gerät auch bei 500 Ohm widerstand noch 4 oder 5000
> Volt bringen.

Dann hätte Dein Weidezaungerät mindestens 32 Kilowatt anzubieten. Bringt
das gleich seinen eigenen Generator zur Stromversorgung mit?
Irgendwie beginnt die Geschichte, mich an den "Knaben" zu erinnern, der
mit Stroboskop und Oszilloskop Selbstmord begehen wollte.
Du könntest einen im Garten ausgelegten blanken Draht bis zur nächsten
Bahntrasse führen und da über die Oberleitung schmeißen. Ist dann nur
schwierig, wieder ins Haus zu kommen.

> Deshalb meine ich es könnte funktionieren. Aber egal,
> ich habe doch genug Möglichkeiten Spannung und Leistung so hin zu
> bekommen daß eine Wühlmaus das nicht überlebt. Nur einen
> funktionierenden Schalter den ich ruck-zuck in den Boden drücken kann,
> muß ich erst finden.

Ach, die 32 KW zu schalten, kann doch nun wirklich nicht das Problem
sein. Könnte sein, daß die Maus vor Schreck tot umfällt, wenn sie die
Maße des Schalters sieht, den man braucht um solche Energien zu
schalten. (Obwohl, ich habe hier als Briefbeschwerer einen Thyristor
rumstehen, der könnte grade so reichen).

Gruß
Michael Kutscher

Ingo Liebe

unread,
Nov 21, 2005, 10:21:15 AM11/21/05
to
Hallo,

"Michael Lange" <leck...@despammed.com> schrieb im Newsbeitrag
news:dlshqs$fia$1...@online.de...


> Ingo Liebe schrieb:
>
> > ...
> >
> > Und was hat das nun mit mir zu tun?
> > Muß ich das verstehen?
>
> Es ging vermutlich darum, ihm einen netten Hausbesuch der Folkloregruppe
> zu organisieren ;-)

Och, so "Folklorig" sahen die in Zivil garnicht aus ;-)


Gruß Ingo


crawdad

unread,
Nov 21, 2005, 12:07:22 PM11/21/05
to
Hallo Winfried -

Danke für dein Mitgefühl. Das tut gut.
Mit dem "üben, üben, üben...." mit Fallen und Gas, das ist für mich
entmutigend. Habe alles versucht mit dem was man in Garten- und
Baumärkten kaufen kann.

Bisher hielt ich das Gerede vom nachhaltigen, erfolgreichen
Wühlmausfang für ein Gerücht. Nach deinem Vorschlag müßte ich in
unserer Gegend (Rhön) etwa über Zeitungsanzeigen einen erfolgreichen
Fänger finden zwecks know-how transfers. Gute Idee.

Zunächst kann ich mich aber deiner Bewertung nicht anschließen daß
es mit Strom nicht funktionieren wird:
In den Beiträgen ist angesprochen worden, daß es zur Selbsttötung
von Anglern im Garten kommt wenn mit Strom würmer extrahiert werden.
Im Garten kann ich - elektrotechnisch gesehen - keinen gravierenden
Unterschied erkennen zwischen dem tragischen Unfalltod eines Anglers
und der gezielten Tötung einer Wühlmaus.Oder habe ich da was
übersehen?

Natürlich könnte es sein daß ich aus rein praktischen Erwägungen
heraus doch noch auf deinen guten Vorschlag zurück kommen muß.

Danke, Theo

crawdad

unread,
Nov 21, 2005, 12:35:34 PM11/21/05
to
Hallo Matthias,

habe deinen Beitrag erst jetzt gelesen:

Lichtschranke ist nicht praktikabel.
kapazitive Näherungsschalter? weiß nicht was das ist. Werde das
gelegentlich nachlesen. Aber in deinem Text klingt das nicht wie etwas
daß funktioniern würde. Oder?

Gruß Theo

Michael Rübig

unread,
Nov 21, 2005, 1:05:27 PM11/21/05
to
Hi,

> <So was nennt sich Neigungsschalter und die gibt es auch noch ohne
> Quecksilber, da ist dann wirklich eine Kugel oder Zylinder drin. In
> den alten Quecksilber-Neigungsschalter ist (bei Zimmertemperatur)
> flüssiges Quecksilber drin, keine Kugel.>
>
>
> Die Frage die mir sofot kommt ist ob man bei dem geringenSchaltwinkel
> den schalter, ohne ihn mit den Fingern zu berühren, ruck-zuck im Boden
> einbringen kann, so daß die Elektrofalle scharf ist. Eventuell müßte
> man ein kleines "Bündel" unterbringen so daß wenigstens einer
> schaltet wenn die Erde bewegt wird. Oder mache ich einen Denkfehler?

Klemm doch irgendeinen anderen Schalter in die von mir vorgeschlagene
Wäscheklammer. Die Erde bewegt sich, die Wäscheklammer schnappt zu und
drückt den Schalter/Taster.

Michael

Michael Rübig

unread,
Nov 21, 2005, 1:10:01 PM11/21/05
to
crawdad schrieb:

>>Im Weidezaunbetrieb fließt bei Berührung der ganze Strom über den Körper
>
> zum Boden hin ab. Wenn Du aber beide Elektroden in den Boden steckst,
> fließt der größte Teil des Stroms durch den Boden an der Maus
> vorbei.
>
> Um der Maus gefährlich zu werden sollte man schätzungsweise
> mindestens
> 100mA oder mehr zur Verfügung stellen können, damit die Maus
> wenigstens
> ein paar mA davon abkriegt. Das schafft Dein Weidezaungerät halt
> nicht. <
>
> danke Michael -
>
> du magst recht haben. wenn ich mich aber richtig erinnere soll mein
> starkes Weidezaun gerät auch bei 500 Ohm widerstand noch 4 oder 5000
> Volt bringen. Deshalb meine ich es könnte funktionieren. Aber egal,
> ich habe doch genug Möglichkeiten Spannung und Leistung so hin zu
> bekommen daß eine Wühlmaus das nicht überlebt. Nur einen

Ohne jetzt auf die von anderen erwähnten 32KW eingehen zu wollen. So ein
Weidezaungerät muss so konzipiert sein, dass weder Kuh, Kind, Hund oder
Katze davon ernsthaft gefährdet werden können.
Wenn man davon ausgeht, dass es für eine Katze vielleicht schon knapp
wird, dann könnte man damit eine Maus vielleicht mit einer Reserve von
10 töten.
Um die Maus aber auch noch töten zu können, wenn 95% des Stroms im Boden
an der Maus vorbeifließen und nur 5% durch die Maus, reicht das dann
schon nicht mehr.
Die 5% durch die Maus sind meines Erachtens schon sehr optimistisch
geschätzt.

Michael

crawdad

unread,
Nov 21, 2005, 1:35:24 PM11/21/05
to
Das klingt zu abscheulich um wahr zu sein. Technisch: die Tiere spüren
doch 12 Volt kaum. Praktisch: Selbst russische Tierquäler hätten wohl
kaum die Geduld zu warten bis ein Tier stirbt weil ein Draht im After
steckt. Was ich glaube: Die schieben eine Stricknadel durch die
Innereien und schließen eine Batterie nur an weil das der Stand der
russischen High-Tech ist.

Theo

Bjoern Schliessmann

unread,
Nov 21, 2005, 1:52:53 PM11/21/05
to
Johannes Bauer wrote:

> Weil es bei uns (im Gegensatz zu Tschechien oder den USA) auch das
> Tierschutzgesetzt

Seit wann gibt es in den USA kein Tierschutzgesetz mehr?

> (Grundgesetz!)

Was hat das Grundgesetz mit Tierschutz zu tun?

Grüße,


Björn

--
BOFH Excuse #339:

manager in the cable duct

Christian Zietz

unread,
Nov 21, 2005, 2:05:42 PM11/21/05
to
Bjoern Schliessmann schrieb:

> Was hat das Grundgesetz mit Tierschutz zu tun?

"Der Staat schützt [...] die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen
Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht
durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung." - Artikel 20a,
Grundgesetz der BRD

CU Christian
--
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.com.ar/
PGP-Key-ID: 0x6DA025CA

Bjoern Schliessmann

unread,
Nov 21, 2005, 2:34:50 PM11/21/05
to
Christian Zietz wrote:

> "Der Staat schützt [...] die Tiere im Rahmen der
> verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe
> von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die
> Rechtsprechung." - Artikel 20a, Grundgesetz der BRD

Ah ja -- wobei es in dem Artikel um die "natürlichen
Lebensgrundlagen" geht und die Tiere "nur" Beiwerk sind. Danke für
den Hinweis.

Grüße,


Björn

--
BOFH Excuse #2:

solar flares

Matthias Eckel-Binder

unread,
Nov 21, 2005, 4:15:09 PM11/21/05
to
Hallo Theo,

> kapazitive Näherungsschalter? weiß nicht was das ist. Werde das
> gelegentlich nachlesen. Aber in deinem Text klingt das nicht wie etwas
> daß funktioniern würde. Oder?

...wenn ich dann was von Wäscheklammern und Neigungschaltern höre,
glaube ich dann doch, dass die Näherungsschalter keine so schlechte Idee
waren.*g* Aber im Ernst: Wenn Du die elektronische Auswertung des
Schalters einmal eingestellt hast für "Wühlmaus über 2 bis 5 cm
Erdreich", dann kannst Du den Schalter immer einbuddeln und er
funktioniert. Das Ergebnis ist also reproduzierbar. Bei der
Wäschklammermethode sieht mir das mehr nach Zufallsprinzip aus, wann die
zuschnappt...

Aber halt mich doch mal auf dem Laufenden, was Deine Recherchen zu den
Näherungsschaltern ergeben haben.

Gruß
Matthias

Rainer Zocholl

unread,
Nov 21, 2005, 6:32:00 PM11/21/05
to
(crawdad) 19.11.05 in /de/sci/electronics:

>>was hast Du denn überhaupt gegen Wühlmäuse?
> Ich habe ebenfalls ein riesiges Grundstück und mich haben die
> Viecher noch nie gestört<

>Haupsächlich weil meine Frau seit Jahren in Tränen ausbricht weil ihr
>massenhaft kleine Bäume, Blumen und Ziersträucher absterben, da die
>Wurzeln abgefressen sind.


a) Den Mäusen alternativ Futter anbieten (Opferpfanzen "Topinambur").
b) Junge bäume etc. in einem Drahtkorb pflanzen
(wenn der feinmaschig ist, bekommt man ganz ohne arbeit Bonsai-Bäumchen!)
c) Google fragen.

>Am schlimmstensind die Schäden in
>Pflanzungen entlang eines Mühlgrabens; scheinbar ist an dem Wasser
>entlang ein besonders günstiges Habitat für diese Wühlmäuse und es
>entsteht von hier ein Populationsdruck auf das ganze Grundstück. Mein
>Problem ist daß ich voriges Jahr den Mund zu voll genommen habe und
>meiner Frau versprach das Problem dieses Jahr zu lösen. Nix war.

d) Andere Frau suchen.

e) Lost/Senfgas.


Rainer

http://www.wdr.de/tv/ardheim/tipps/9911_4.phtml

[ Anleitung zum WIRKSAMEN(!) Einsatz von Fallen (verbuddeln allein
reicht nicht) ]

Befinden sich Wühlmäuse im Garten, sollte man Rosen, Blumenzwiebeln und
Gehölze immer in Drahtkörbe pflanzen. Dazu legt man in die großzügig
ausgehobene Pflanzgrube Kaninchendraht.


Johannes Bauer

unread,
Nov 21, 2005, 8:16:21 PM11/21/05
to
Bjoern Schliessmann wrote:

> Seit wann gibt es in den USA kein Tierschutzgesetz mehr?

In den USA gibt es auch ein verfassungsmنكig "garantiertes" Recht auf
Redefreiheit. Dass ich nicht lache.

Gruك,
Johannes

crawdad

unread,
Nov 21, 2005, 9:12:01 PM11/21/05
to
>Klemm doch irgendeinen anderen Schalter in die von mir vorgeschlagene
Wäscheklammer. Die Erde bewegt sich, die Wäscheklammer schnappt zu
und
drückt den Schalter/Taster. >

Danke Michael Rübig.

Ich glaube Du könntest das hin bekommen. Ich eher nicht. Jedenfalls
nicht für den Erdboden. Zugegeben, ich habe eine Aversion gegen
basteln und versuche immer erst einen fertigen bauteil zu kaufen. Nach
deinem Vorschlag habe ich an eine vertikal und außerhalb positionierte
Mausefalle gedacht, die einen Microschlter schaltet oder an einen
Microschalter mit langem hebel der in die Erde ragt und bewegt wird,
wenn die Maus die Erde vor sich her schiebt, usw usw

Nur, ich habe die Frage mit dem Schalter deswegen ins Forum gestellt,
weil mein Denkansatz ein anderer ist: Ein mechanisches schalten ist in
der konstellation probelematisch. Also müßte es mit Hilfe der
Microelektronic möglich sein mehr indirekt einen Schaltvorgang
auszulösen. z.B könnte ein Sensor das elektrische Feld der Wühlmaus
registrieren und den Schaltvorgang auslösen. Leider kann ich wohl so
was (noch) nicht kaufen. Oder, es müßte einen
Vibrationssensor/Schalter geben der schaltet wenn die Maus dicht bei
buddelt.

Jürgen´s Vorschlag mit dem Neigungsschalter ist interessant.
Natürlich kann ich auch da gleich weiter phantasieren: Was ist wenn
die Drähte zum Schalter ein Feld erzeugen das zwar kein
Wissenschaftler messen kan, was aber die besondere Intelligenz der
Wühlmaus registriert???
Und weil ich schon dabei bin, kann ich noch weiter abschweifen: Die
meisten Beiträge zeigen daß das Wühlmausproblem einfach mechanisch
(oder ethisch) gesehen wird. Da sind Leute die noch nie eine Wühlmaus
gesehen haben oder nicht einmal wußten das es so was gibt. Wissen tun
sie aber ganz genau wie man so ein Tier mit Chemie oder Physik
kontrolliert. Meiner Meinung nach ist so was ziemlich oft die Folge von
typischer menschlicher Überheblichkeit oder mangelndem Respekt vor
einem Lebewesen. Auch wenn dieses als Feind auftritt.

Der nette Beitrag von Winfried macht deutlich daß in diesem Fall
Verhaltenspsychologie (Menschen eingeschlossen) viel wichtiger ist als
die Physik.

P.S. Die Sache mit dem Schalter wird noch dadurch problematischer, daß
ich eventuell gelegentlich die kurze Strecke zwischen den Elektroden im
Boden wässern muß, um die Leitfähigkeit zu erhöhen.

Theo

Michael Rübig

unread,
Nov 22, 2005, 4:39:09 AM11/22/05
to
Hi,

> der konstellation probelematisch. Also müßte es mit Hilfe der
> Microelektronic möglich sein mehr indirekt einen Schaltvorgang
> auszulösen. z.B könnte ein Sensor das elektrische Feld der Wühlmaus
> registrieren und den Schaltvorgang auslösen. Leider kann ich wohl so
> was (noch) nicht kaufen. Oder, es müßte einen
> Vibrationssensor/Schalter geben der schaltet wenn die Maus dicht bei
> buddelt.

Das Zeug musst Du auch einstellen und jedes mal neu auf das neu
zugedrückte Loch eichen. Fährt ein Lastwagen vorbei, löst das Ding dann aus.


>
> Jürgen´s Vorschlag mit dem Neigungsschalter ist interessant.
> Natürlich kann ich auch da gleich weiter phantasieren: Was ist wenn
> die Drähte zum Schalter ein Feld erzeugen das zwar kein
> Wissenschaftler messen kan, was aber die besondere Intelligenz der
> Wühlmaus registriert???

Bei Gleichspannung und 12V halte ich das für ausgeschlossen.

Michael

Michael Rübig

unread,
Nov 22, 2005, 4:40:10 AM11/22/05
to
Hi,

> Zunächst kann ich mich aber deiner Bewertung nicht anschließen daß
> es mit Strom nicht funktionieren wird:
> In den Beiträgen ist angesprochen worden, daß es zur Selbsttötung
> von Anglern im Garten kommt wenn mit Strom würmer extrahiert werden.
> Im Garten kann ich - elektrotechnisch gesehen - keinen gravierenden
> Unterschied erkennen zwischen dem tragischen Unfalltod eines Anglers
> und der gezielten Tötung einer Wühlmaus.Oder habe ich da was
> übersehen?

Die Angler haben sich bestimmt nicht mit einem Weidezaungerät getötet.

Michael

crawdad

unread,
Nov 22, 2005, 8:37:19 PM11/22/05
to
Hallo Michael -

Dieser Thread geht jetzt seinem Ende zu.

Du hast ja nun ganz genau beschrieben warum es so schwer sein wird
einen Strom durch die Erde und gleichzeitig tötungswirksam durch die
Wühlmaus zu schicken.

Ich würde dich nun gerne fragen wie du das denn elektrotechnisch
machen würdest. Natürlich rein hypothetisch. Und da wir in einem
öffentlichen Forum sind würde deine Beschreibung wahrscheinlich auch
den obligatorischen Hinweis enthalten daß so etwas niemals praktisch
angewandt werden darf, weil saugefährlich. Unterstelle bitte das
Problem mit dem Schalter sei gelöst.

Wie würdest du das denn machen????

Gruß Theo

Michael Rübig

unread,
Nov 23, 2005, 2:59:14 AM11/23/05
to
crawdad schrieb:

Hmm,
da man IMHO mit Gleichspannung nur thermisch töten kann, würde ich
versuchen, das ganze mit Wechselspannung zu lösen. Vielleicht reichen ja
400V Wechselspannung schon aus, dann könnte man einfach 2 Phasen einer
Starkstromsteckdose in den Boden stecken.
Allerdings würde ich mir überlegen, wie man relativ einfach und sicher
ne höhere Wechselspannung erzeugen könnte.
Man könnte bei mehreren 230V Trenntrafos die Sekundärwicklungen in Reihe
schalten. Das wäre ne "relativ" sichere Lösung, ist aber nicht billig.

Kaskaden wären billig, liefern aber nur Gleichspannung.

Da Du nicht basteln willst, fallen meine anderen Ideen raus.

Michael

Michael Roth

unread,
Nov 23, 2005, 6:11:32 AM11/23/05
to
crawdad wrote:

> Was ist wenn die Drähte zum Schalter ein Feld erzeugen
> das zwar kein Wissenschaftler messen kan, was aber die
> besondere Intelligenz der Wühlmaus registriert???

Das ist in der Tat ein Problem: Stromdurchflossene Drähte in der Erde
erzeugen die sogenannten "Erdstrahlen". Wühlmäuse können Erdstrahlen
spüren. Darum graben sie auch nur da, wo es keine solche Erdstrahlen
gibt. Genau aus diesem Grund finden sich in Städten usw. kaum Wühlmäuse,
da durch die Elektro-Smog verseuchte Umgebung diese Erdstrahlen in der
Erde entstehen.

Glücklich können sich die Grundtückseigentümer schätzen, die ein
Grundstück in einem Funkloch besitzen und das deshalb erdstrahlenfrei
ist. Nachteil sind natürlich die Wühlmäuse, die dann alle auf dieses
Grundstück kommen. Aber das Problem kennst Du ja.

Nun hast Du zwei Möglichkeiten:

a.) Du erzeugst die Erdstrahlen selbst, damit die Wühlmäuse abhauen.
Dazu kannst Du einen sogenannten Frei-Energie-Tesla-Konverter verwenden.
Bauanleitungen findest Du im Internet allerdings nur sehr schwer, da die
großen Stromkonzerne mit aller Macht verhindern wollen, dass sich die
Menschen solche Konverter bauen und dann keinen Stromanschluß mehr
benötigen. Deshalb werden die entsprechenden Seitenbetreiber sofort
kostenpflichtig abgemahnt. Wenn Du nach Abmahn-Abzocke suchst, findest
Du tausende Berichte von Leuten die auf diese Weise mundtot gemacht
werden sollten.

b.) Du musst die Kabel in der Erde abschirmen, so dass die erzeugten
Erdstrahlen die Wühlmäuse nicht erreichen können. Da helfen allerdings
keine normalen abgeschirmten Kabel weil es ja um Erdstrahlen geht.
Wie jeder Mensch weiß, kann man Erdstrahlen nur mit Pyraminden aus
Rosenquarz in einem Häkelstrumpf aus 100% Baumwolle abschirmen.
Zusätzlich könntest Du noch Erdstrahlen-Energie-Rekonverter im Boden
verbuddeln, die evtl. ausgetretene Erdstrahlen zurück in freie Energie
wandeln (Wühlmäuse können freie Energie nicht spüren).
Der Aufbau dieser Rekonverter ist ganz einfach: Du benötigst eine aus
Granit geschliffene Hohlkugel die Du mit linksdrehendem Energie-Wasser
füllst. Händler für diese Energie-Wässer findest Du im Internet
genügend. Du musst nur drauf achten, dass es linksdrehendes
Energie-Wasser ist.
Die Granitkugeln kann dir jeder Steinmetz herstellen. Am besten wäre
Granit aus der heiligen Region um Assisi. Dieser Granit ist der beste
den es für diesen Zweck gibt.


Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Jagd!

Ansgar Strickerschmidt

unread,
Nov 23, 2005, 7:28:17 AM11/23/05
to
Michael Roth schrub:

> crawdad wrote:
>
>> Was ist wenn die Drähte zum Schalter ein Feld erzeugen
>> das zwar kein Wissenschaftler messen kan, was aber die
>> besondere Intelligenz der Wühlmaus registriert???
>
> Das ist in der Tat ein Problem: Stromdurchflossene Drähte in der Erde
> erzeugen die sogenannten "Erdstrahlen". Wühlmäuse können Erdstrahlen
> spüren. Darum graben sie auch nur da, wo es keine solche Erdstrahlen
> gibt. Genau aus diesem Grund finden sich in Städten usw. kaum Wühlmäuse,
> da durch die Elektro-Smog verseuchte Umgebung diese Erdstrahlen in der
> Erde entstehen.
>
> Glücklich können sich die Grundtückseigentümer schätzen, die ein
> Grundstück in einem Funkloch besitzen und das deshalb erdstrahlenfrei
> ist. Nachteil sind natürlich die Wühlmäuse, die dann alle auf dieses
> Grundstück kommen. Aber das Problem kennst Du ja.

Könnte man nicht eine Kombination aus kleiner IR-Reflexlichtschranke und
zwei freistehenden Lichtbogenelektroden in einen existierenden
Wühlmaus-Laufgang einbauen? Die Hochspannung wird dann eben erst durch die
Maus ausgelöst. Die Schaltung dazu kann man aus jedem Stroboskop oder
Fotoblitz entleihen...
Alternative wäre natürlich eine kleine Giftgaspatrone oder eine kleine
Giftprojektil-Schußvorrichtung in Verbindung mit besagter Lichtschranke.
Könnte man in einem handlichen Kästchen unterbringen.

> Der Aufbau dieser Rekonverter ist ganz einfach: Du benötigst eine aus
> Granit geschliffene Hohlkugel die Du mit linksdrehendem Energie-Wasser
> füllst. Händler für diese Energie-Wässer findest Du im Internet
> genügend. Du musst nur drauf achten, dass es linksdrehendes
> Energie-Wasser ist.

Jou. Ganz bestimmt.

Ansgar

--
Mails an die angegebene Adresse erreichen mich - oder auch nicht! Gültige
Adresse gibt's bei Bedarf!
Mails to the given address may or may not reach me - valid return address
will be given when required!

Joerg Wunsch

unread,
Nov 23, 2005, 7:49:45 AM11/23/05
to
"Ansgar Strickerschmidt" <dropsp...@onlinehome.de> schrieb:

> Alternative wäre natürlich eine kleine Giftgaspatrone oder eine
> kleine Giftprojektil-Schußvorrichtung in Verbindung mit besagter
> Lichtschranke. Könnte man in einem handlichen Kästchen
> unterbringen.

Es würde vollauf genügen, die Wühlmausgänge mit Ethin (,,Aze'') zu
füllen und das anzuzünden. Wenn sie nur weitverzweigt genug waren,
lösen sich sämtliche damit im Zusammenhang stehenden Probleme auf
Darwinsch-biologische Art völlig von selbst.

Der Garten ist danach auch gleich so weit umgegraben, dass der
Nachmieter ihn übernehmen kann.

--
Jörg Wunsch

"Verwende Perl. Shell will man können, dann aber nicht verwenden."
Kristian Köhntopp, de.comp.os.unix.misc

Thomas Prufer

unread,
Nov 23, 2005, 8:41:25 AM11/23/05
to
On Wed, 23 Nov 2005 12:49:45 +0000 (UTC), j...@ida.interface-business.de (Joerg
Wunsch) wrote:

>Es würde vollauf genügen, die Wühlmausgänge mit Ethin (,,Aze'') zu
>füllen und das anzuzünden. Wenn sie nur weitverzweigt genug waren,
>lösen sich sämtliche damit im Zusammenhang stehenden Probleme auf
>Darwinsch-biologische Art völlig von selbst.
>
>Der Garten ist danach auch gleich so weit umgegraben, dass der
>Nachmieter ihn übernehmen kann.

Das ist sehr gefährlich weil unkontrolliert, davon kann man nur abraten.

Also bitte ein Dosiergerät, welches ein geeignetes Brennstoffgemisch mit
Sauerstoff einbläst und zündet. Hier wird Propan verwendet, ist wohl billiger:

http://www.rodenator.com

Unter http://www.rodenator.com/videos.html gibt's den Film dazu.


Thomas Prufer

crawdad

unread,
Nov 23, 2005, 8:55:10 AM11/23/05
to
Danke Ansar -

Bei diesen Viechern sollte man nur was in den Gang tun wenn man viel,
-sehr viel- Zeit und Geduld hat. Habe ich nicht.

Sicher ist, daß wenn man den Gang zu tritt, dieser ziemlich schnell
wieder aufgebuddelt wird. Hier will ich ansetzen.

Gruß Theo

Peter Voelpel

unread,
Nov 23, 2005, 9:28:13 AM11/23/05
to
Michael Roth wrote:

> Glücklich können sich die Grundtückseigentümer schätzen, die ein
> Grundstück in einem Funkloch besitzen und das deshalb erdstrahlenfrei
> ist. Nachteil sind natürlich die Wühlmäuse, die dann alle auf dieses
> Grundstück kommen. Aber das Problem kennst Du ja.

leider ist es bei mir genau umgekehrt.
Trotz regelmässiger HF-Erzeugung und ordentlichem Antennengewinn
habe ich zeitweise um die 300 Wühlmaushügel/ha.
Es scheint auch nichts zu bringen, dass ich mit einigen km Kupferdraht unter
der Grasnabe die Bodenleitfähigkeit stark verbessert habe...


crawdad

unread,
Nov 23, 2005, 10:10:18 AM11/23/05
to
Hallo Michael -

Ich freue mich sehr. Das ist doch endlich mal was Gutes.

> da man IMHO mit Gleichspannung nur thermisch töten kann....<
habe ich leider nicht verstanden . Kann mann die Wühlmäuse gleich
braten?

>Vielleicht reichen ja 400V Wechselspannung schon aus, dann könnte man einfach 2 Phasen einer Starkstromsteckdose in den Boden stecken. <

Super. Wohl die einfachste Versuchsanodnung die ich mir vorstellen kann
(wenn ich den Schalter habe).

Da ich etwas ängstlich bin würde ich beim Dauereinsatz im
unübersichtlichen Gelände am liebsten ganz auf Netzstrom verzichten.

> ......würde ich mir überlegen, wie man relativ einfach und sicher


ne höhere Wechselspannung erzeugen könnte.<

Im Augenblick stelle ich mir eine mobile Mausefalle in der Schubkarre
vor, die ich den ganzen Sommer im Gelände hin und her bewegen kann. In
der Karre befindet sich eine 12V Batterie und ein starker
Spannungswandler (2KW/4Kw) für 230Volt Wechselstrom. Dein Wissen und
mein Gefühl sagen daß 400V eventuell ausreichen könnten. Ich müßte
also nur einen geeigneten(?) Trafo finden und dahinter hängen um die
Spannung auf 400/500 V anzuheben.Oder?

Mit diesen Spannungswandlern soll es irgendwie Probleme bei inductiven
Lasten geben. Könnte das eine Rolle spielen?

Oder befinde ich mich schon wieder auf einem Holzweg?

Gruß Theo

Peter Voelpel

unread,
Nov 23, 2005, 10:55:16 AM11/23/05
to

crawdad wrote:

> Da ich etwas ängstlich bin würde ich beim Dauereinsatz im
> unübersichtlichen Gelände am liebsten ganz auf Netzstrom verzichten.
>
> > ......würde ich mir überlegen, wie man relativ einfach und sicher
> ne höhere Wechselspannung erzeugen könnte.<

ich habe noch einen Moppel 3x400V mit 4,2 KVA abzugeben.
An den Auspuff könntest Du gleichzeitig noch einen Schlauch
anbringen und den in den Mäusegang schieben ;-)


Michael Rübig

unread,
Nov 23, 2005, 12:28:45 PM11/23/05
to
Hi,

>
> Ich freue mich sehr. Das ist doch endlich mal was Gutes.
>
>>da man IMHO mit Gleichspannung nur thermisch töten kann....<
>
> habe ich leider nicht verstanden . Kann mann die Wühlmäuse gleich
> braten?

elektrische Effekte auf Muskeln (Herzstillstand) gibt es IMHO nur, wenn
sich der Strom ständig ändert. Bei Gleichspannung gibts also einen
Schlag, wenn man die Spannungsquelle berührt und wieder einen, wenn man
loslässt. Ob das zum Töten einer Maus reicht, weiß ich nicht.

Bei ordentlich Leistung wird die Maus bei Gleichspannung aber auch heiß,
also lebendig gebraten. Weiterhin gibt es Elektrolyseeffekte im Blut,
was zu einer Blutvergiftung führen kann.
Dafür brauchst Du aber vermutlich noch deutlich mehr Power als wenn Du
das mit Wechselspannung versuchst.

>>Vielleicht reichen ja 400V Wechselspannung schon aus, dann könnte man einfach 2 Phasen einer Starkstromsteckdose in den Boden stecken. <
>
> Super. Wohl die einfachste Versuchsanodnung die ich mir vorstellen kann
> (wenn ich den Schalter habe).
>
> Da ich etwas ängstlich bin würde ich beim Dauereinsatz im
> unübersichtlichen Gelände am liebsten ganz auf Netzstrom verzichten.

400V sind 400V. Wenn Du das in die Erde steckst, ist das ganze für Dich
gleich gefährlich, da macht es keinen Unterschied, ob das Netzstrom ist
oder nicht.
WICHTIG: Was für die Maus gefährlich ist, ist auch für Dich gefährlich.

>> ......würde ich mir überlegen, wie man relativ einfach und sicher
>
> ne höhere Wechselspannung erzeugen könnte.<
> Im Augenblick stelle ich mir eine mobile Mausefalle in der Schubkarre
> vor, die ich den ganzen Sommer im Gelände hin und her bewegen kann. In
> der Karre befindet sich eine 12V Batterie und ein starker
> Spannungswandler (2KW/4Kw) für 230Volt Wechselstrom. Dein Wissen und
> mein Gefühl sagen daß 400V eventuell ausreichen könnten. Ich müßte
> also nur einen geeigneten(?) Trafo finden und dahinter hängen um die
> Spannung auf 400/500 V anzuheben.Oder?

500W sollten locker reichen. Bei 500W ist eine Autobatterie in einer
Stunde leer und wenn Du das nicht vorher abschaltest ist die
Autobatterie kaputt. Die darf man nämlich nicht völlig entladen.

> Mit diesen Spannungswandlern soll es irgendwie Probleme bei inductiven
> Lasten geben. Könnte das eine Rolle spielen?

Wenn Du einen Trafo dahinterhängst dann eventuell ja.

> Oder befinde ich mich schon wieder auf einem Holzweg?
>

Du befindest Dich auf einem sehr gefährlichen Weg, da Du offenbar sehr
wenig Ahnung von Elektrizität hast und damit rumbasteln willst.

Der Aufwand, den Du da treiben willst wird immer größer, das ganze ist
gefährlich und es ist überhaupt nicht sichergestellt, dass das funktioniert.

Michael

Michael J. Schülke

unread,
Nov 23, 2005, 12:29:22 PM11/23/05
to
Michael Rübig wrote:
> Der Aufwand, den Du da treiben willst wird immer größer, das ganze ist
> gefährlich und es ist überhaupt nicht sichergestellt, dass das funktioniert.
>
man rube-goldberg

Michael

crawdad

unread,
Nov 23, 2005, 1:58:12 PM11/23/05
to
Hallo Michael Roth.

Dein Beitrag ist hoch interessant. Danach müßte es es möglich sein
abstrahlende Leitungen zu vergraben welche die Wühlmäse permanent
verscheuchen. Meine Frau würde so was sofort kaufen und unter ihren
Rosen verbuddeln. ich bin skeptisch: Warum verscherbelt oder beschreibt
niemand so was, da das technisch nicht aufwendig sein kann. Da wäre
doch auch ein wirksamer Frequenzbereich bekannt?

Ich habe Steuergeräte die niederfrequente Signale über (Erd) Kabel
abstrahlen (Hundezaun). Könnte das mal schnell in Pflanzungen legen
legen. Gibt es da überhaupt glaubhaftes, brauchbares das im Internt
publiziert ist? Außerdem ist doch gerade die Angst vor Elektrosmog so
groß das auch seriös geforscht wird. Als Nebenprodukt gäbe es dann
doch ruck zuck Geräte auf dem Markt um Viecher zu vertreiben. Die
bräuchten nicht mal zu funktionieren weil wissenschaftlich fundiert.

So ein Gerät kann man sogar beschreiben: "Installieren Sie einfach
die neue DESIGN-VIECHER-WEG (Reg. Trademark) Antenne irgenwo auf Ihrem
Grundstück und Mäuse, Ratten, Mehlwürmer und alles andere was stört
verläßt fluchtartig Ihr Grundstück. Und das alles für nur € 899,-
in jedem guten Baumarkt".

Entschuldigung.

Ansonsten bin ich mit deinem Beitrag überfordert, weil ich kein
richtiger Elektromensch bin. Ich mußte mir nur etwas Elektrotechnik
anlesen weil ich auch Strom mit wasserturbine mache. Werde gelegentlich
versuchen mich über den Tesla-Konverter zu informieren.

Was die Abschirmung des Schalters betrifft, so hast du wahrscheinlich
überlesen daß da kein Strom fließt. Ich glaube - wie der andere
Michael im Beitrag davor - daß da nix is. ich habe das blöderweise
spontan geschrieben weil ich immer um die Ecke denke: Gerade im
biochemischen Bereich ignorieren wir technisch orientierten Leute fast
alles was noch nicht messbar/quantifizierbar ist.

Gruß Theo

crawdad

unread,
Nov 23, 2005, 9:53:19 PM11/23/05
to
Hi Michael Rübig.

> >>da man IMHO mit Gleichspannung nur thermisch töten kann....<

> elektrische Effekte auf Muskeln (Herzstillstand) gibt es IMHO nur, wenn
> sich der Strom ständig ändert.

aha, das wird wohl der Grund sein warum beim fischen mit Strom
Gleichsstrom schonender ist.

> > Da ich etwas ängstlich bin würde ich beim Dauereinsatz im
> > unübersichtlichen Gelände am liebsten ganz auf Netzstrom verzichten.
> 400V sind 400V. Wenn Du das in die Erde steckst, ist das ganze für Dich
> gleich gefährlich, da macht es keinen Unterschied, ob das Netzstrom ist
> oder nicht.

ist doch selbstverständlich. Aber lange, dauernd unter Strohm
stehende, oberirdische Kabel ist wegen Tieren und Fahrzeugen eben doch
nicht ganz ungefährlich. Außerdem ist es viel zu lästig laufend
lange Kabel auszulegen.

> 500W sollten locker reichen. Bei 500W ist eine Autobatterie in einer
> Stunde leer und wenn Du das nicht vorher abschaltest ist die
> Autobatterie kaputt. Die darf man nämlich nicht völlig entladen.

wieso manuel schalten? Die Wühlmaus schaltet den Strom ein und der
schaltet sich etwas spöter, nach deren exitus selbstätig
ab.(Natürlich muß der Wühlmaus-Bodenschalter erst noch erfunden
werden).
Die Batterie hält dann wochenlang.

> > Oder befinde ich mich schon wieder auf einem Holzweg?
> >
> Du befindest Dich auf einem sehr gefährlichen Weg, da Du offenbar sehr
> wenig Ahnung von Elektrizität hast und damit rumbasteln willst.

Mit der wenig Ahnung das stimmt sicher. Nur glaubst du wirklich daß
ein Mensch der denken kann dein profundes Fachwissen braucht um die
Gefährlichkeit von solchen Basteleien einzuschätzen? Nie. Das Problem
ist eher ein blöder Unfall, Leichtsinn durch Gewöhnung,
Unachtsamkeit, Schnapps odersowas.

Danke, Theo

crawdad

unread,
Nov 23, 2005, 10:19:29 PM11/23/05
to

Eine pataphysische Rube Goldberg contraption soll ich konzipiert haben?
Nein,das ist zuviel der Ehre. Du überschätzt meine Fachkenntnisse.
Obwohl, ich habe noch nicht erwähnt daß ich noch einen Gorgonzola
Inundator zwischen die Bodenelktroden schalten will.

Trotzdem vielen Dank, Theo

Juergen Klein

unread,
Nov 24, 2005, 1:15:30 PM11/24/05
to
"crawdad" <INNOV...@hundonline.de> schrieb:

><So was nennt sich Neigungsschalter und die gibt es auch noch ohne
> Quecksilber, da ist dann wirklich eine Kugel oder Zylinder drin. In
> den alten Quecksilber-Neigungsschalter ist (bei Zimmertemperatur)
> flüssiges Quecksilber drin, keine Kugel.>
>
>Hi Jürgen -
>
>danke für diese wirklich brauchbare Info. Habe die Dinger bei Conrad
>gefunden und werde bestellen.
>
>Die Frage die mir sofot kommt ist ob man bei dem geringenSchaltwinkel
>den schalter, ohne ihn mit den Fingern zu berühren, ruck-zuck im Boden
>einbringen kann, so daß die Elektrofalle scharf ist. Eventuell müßte
>man ein kleines "Bündel" unterbringen so daß wenigstens einer
>schaltet wenn die Erde bewegt wird. Oder mache ich einen Denkfehler?
>
>Kennst du dich mit diesen Schaltern aus?
>
>Nochmals herzlichen Dank. Theo


Hab noch nix mit den Dingern gebaut. Hab aber irgendwo ein ziemlich
großes und altes Teil mit Quecksilber und nem Zylinder sowie Feder
drin rumliegen. Der kann auch ne ziemlich große Leistung schalten,
braucht aber auch einen entsprechend große Winkel um zu Arbeiten.

Du solltest auf jeden Fall mehrere vor sehen. Die müssen aber so
ausgerichtet werden, das diese erst mal alle aus sind. Wenn diese dann
irgendwie bewegt werden, schaltet das ganze dann ein.

Alternativ gibt es noch Erschütterungssensoren (sind glaube ich im
Conrad bei den Glasbruchsensoren unter Sicherheitstechnik). Allerdings
müßtest Du die Teile sehr empfindlich einstellen und dann würden die
schon bei nem vorbeifahrenden LKW los gehen.

Außerdem gibt es noch Radarschalter, aber evtl. nimmt die Maus das
Signal noch wahr und günstig sind die Teile auch nicht.

Evtl. wäre eine mechanische Lösung doch besser. Ein Mikroschalter mit
entsprechend langem Hebel lößt schon bei sehr geringer Kraft aus.

Gruß
Jürgen

--
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Michael Rübig

unread,
Nov 24, 2005, 2:52:47 PM11/24/05
to
Juergen Klein schrieb:

> Evtl. wäre eine mechanische Lösung doch besser. Ein Mikroschalter mit
> entsprechend langem Hebel lößt schon bei sehr geringer Kraft aus.

Sowas:
http://de.farnell.com/jsp/endecaSearch/partDetail.jsp?SKU=521863&N=0

Kann ja vorgespannt (betätig) sein und schnappt dann beim Freilegen
zurück. Kann sogar 250VAC.

Michael

Ernst Keller

unread,
Nov 24, 2005, 5:15:33 PM11/24/05
to
On 19 Nov 2005 19:53:48 -0800, "bastian" <argu...@web.de> wrote:

>
>crawdad wrote:
> >
>> Nerze mit 12 Volt Batterie killen? das funktioniert doch nur wenn du
>> den Nerz genau triffst . Mit einem Stein geht das besser.
>
>Da hast Du was falsch verstanden.
>Ich red von Pelztierfarmenb.
>In D wird sicher zulässig getötet.
>Aber in Rußland, und da kommen wohl die meisten Pelz-Felle her, wird
>bei Nerzen/Füchsen usw. ne Autobatterie (bessere Betriebe nehmen
>angebl. 2 Akkus in
>Reihe) verwendet.
>Ein Draht wird zum Festbeisen hingehalten, der andere Draht in den
>After gesteckt.
>
Nach meinen Informationen scheint aber Gleichspannung ungefährlich zu sein
solange nicht ein so hoher Strom fliesst dass der Körper überhitzt wird oder
der Strom solange fliesst bis durch die elektrolytische Zersetzung des Blutes
der Organiamus an Vergiftung stirbt.

Ernst

--
Was ist TOFU? Wieso finden die anderen meine Artikel schwer zu lesen?
TOFU steht für "Text Oben, Fullquote Unten". Das ist eine Unart, die einen
nicht nur in dieser Newsgroup, sondern im ganzen Netz unbeliebt macht.
Lies "Wie zitiere ich im Usenet?": http://www.afaik.de/usenet/faq/zitieren/.

crawdad

unread,
Nov 25, 2005, 11:55:37 AM11/25/05
to
Michael Rübig schrieb:

> Juergen Klein schrieb:
>
> > Evtl. wäre eine mechanische Lösung doch besser. Ein Mikroschalter mit
> > entsprechend langem Hebel lößt schon bei sehr geringer Kraft aus.

Ich kann erst im Frühjahr probieren wenn bis dahin - mit eurer hilfe -
eine brauchbare Lösung vor meinem geistigen Auge erscheint, oder mir
jemand was baut.

Der Gang verläuft meistens deutlich sichtbar an der Oberfläche,
läßt sich leicht flach treten und wird schnell wieder
aufgebaut/aufgebuddelt. Ich trete einige Zentimeter des Ganges zu. Wenn
die Wühlmaus den Gang repariert wird das Bodenniveau angehoben und
Bodenbrocken werden bewegt. Irgendwie muß das für den Schaltvorgang
genutzt werden. Ich sehe z.B.eine kleine Kugel an einem Faden der beim
Buddeln gespannt oder entspannt wird. Gelällt mir überhaupt nicht.
Was mir besser gefällt ist ein dünnes, streichholzähnliches Holz,
das in den Boden gesteckt wird, und dessen äußeres Ende sich beim
buddeln bewegt und den Schaltvorgang auslöst. Ohne eine konkrete
Vorstellung zu haben, sehe ich da irgend etwas magnetisches,
inductives. Dann sehe ich wie die Bewegung des Holzes irgendwie den
Schaltknubbel eines Mikroschalters heraus springen läßt
("vorgespannt" nach Rübig). Was ich mir ganz konkret vorstellen kann,
ist ein senkrecht im Boden stehendes Stäbchen, daß sich langsam
neigt, durch das Buddeln der Wühlmaus. Ein Schalter mit entsprechendem
Namen ist daran befestigt. Den idealen Schalter den ich sehe ist ein
Ding daß ich direkt auf den zugetretenen Boden lege und das
denSchaltvorgang auslöst wenn der Boden bewegt und angehoben wird.
Dann sehe ich noch....usw,usw

Die Erfindung der Mausefalle ist unbestritten eine der ganz großen
Leistungen menschlichen Forschens. Michael´s Klammerschalter ist eine
Weiterentwicklung mit elektrischer Komponente auf dem Weg zum
Wühlmaus-Bodenschalter, den die Menschheit jetzt braucht. Ich hoffe im
Frühjahr ist es so weit.

Theo

crawdad

unread,
Nov 25, 2005, 12:07:58 PM11/25/05
to
Michael Rübig schrieb:

> Juergen Klein schrieb:
>
> > Evtl. wäre eine mechanische Lösung doch besser. Ein Mikroschalter mit
> > entsprechend langem Hebel lößt schon bei sehr geringer Kraft aus.

Ich kann erst im Frühjahr probieren wenn bis dahin - mit eurer hilfe -

Martin

unread,
Nov 26, 2005, 6:37:10 AM11/26/05
to
Am 21 Nov 2005 14:58:53 GMT schrieb Georg Acher <ac...@in.tum.de>:

> "crawdad" <INNOV...@hundonline.de> writes:
>
>> du magst recht haben. wenn ich mich aber richtig erinnere soll mein
>> starkes Weidezaun ger=E4t auch bei 500 Ohm widerstand noch 4 oder 5000
>> Volt bringen. Deshalb meine ich es k=F6nnte funktionieren. Aber egal,
>
> Da musst du dich falsch erinnern. Nach P=U^2/R müsste das Gerät im
> Lastfall schlappe
> 32-50kW liefern, die Last müsste 10A aushalten. Damit könnte man ganze

Wieso, das sind doch gerade mal 32Ws über 1ms. :-) , das schafft ein
besseres Blitzgerät. Ich glaube mich aber zu erinnern, daß das WZG,
welches einem Arbeitskollegen gehört, nur ca. 5..7Ws Energie hatte (wobei
die Energie in diesem Falle ja die sinnvollste Maßzahl sein dürfte).
Spitzenspannung ca. 10kV, der Spitzenstrom im Kurzschlußfall lag ca. bei
10A. Alles dazwischen dürfte möglich sein, aber eben nur sehr kurz <<1ms

> Kühe in ca.
> 5s zum Explodieren bekommen.
>
Die Leistung liegt eben nur um Größenordnungen kürzer an - das macht es ja
so gefährlich, wenn Laien aus obigen Eckdaten (U,I) versuchen selbst einen
Weidezaungenerator zu basteln. Die Geräte arbeiten ja wie auch ein
Stroboskop oder eine Thyristorzündung mit einem Kondensator, auf
definierte Energieaufgeladen, der auf einen Trafo geschaltet wird.


> Wenn du also schon so mit deinen Einschätzungen bzgl. Strom und
> Auswirkungen
> danebenliegst, könnte es durchaus sein, dass deine Frau auch mal
> danebenliegt. Und
> zwar tot. Dann hilft auch kein wühlmausfreier Garten.
>

--
Martin

Martin

unread,
Nov 26, 2005, 6:40:37 AM11/26/05
to
Am Thu, 24 Nov 2005 19:15:30 +0100 schrieb Juergen Klein <ne...@ek-p.de>:

>
> Außerdem gibt es noch Radarschalter, aber evtl. nimmt die Maus das
> Signal noch wahr und günstig sind die Teile auch nicht.
>

Die Maus soll 2,5..10GHz bei <1mW wahrnehmen können? Sicher nicht. Aber
wenn wir schon bei den Bewegungsmeldern sind - vielleicht passt ja so ein
PIR Sensor als Bewegungsmelder. Ein paar Fehlauslösungen machen ja nichts,
wenn die Anlage dann wieder scharf ist.

--
Martin

Klaus

unread,
Nov 27, 2005, 7:45:59 AM11/27/05
to
crawdad wrote:
> Wühlmäuse sollen sich selbsttätig exekutieren indem sie einen
> Schaltvorgang auslösen der Strom über Ihren Körper fließen läßt.
>
> Ein möglichst kleiner Schalter soll in den Gang der Wühlmaus gelegt
> werden und der Gang dann zugetreten werden. Wenn die Wühlmaus den Gang
> wieder öffnet, bewegt sie den Schalter und löst damit den Stromfluß
> aus, der sie (hoffentlich) tötet.
>
> Was für ein Schalter könnte wohl im feuchten Boden hierfür geeignet
> sein?
>
> MfG Theo
>
Mach den Waffenschein, besorg die Waffen- und Minutionsbesitzkarte und
lege Dich, wie nach guter alter Sitte auf die Lauer. Das ist wenigstens
waidmännisch :-D

Klaus

Bjoern Schliessmann

unread,
Nov 27, 2005, 9:50:04 PM11/27/05
to
Klaus wrote:

> Mach den Waffenschein, besorg die Waffen- und Minutionsbesitzkarte
> und lege Dich, wie nach guter alter Sitte auf die Lauer. Das ist
> wenigstens waidmännisch :-D

Ich will ja nicht nerven, aber einen Waffenschein kann man nicht so
einfach "machen" wie z.B. eine Kfz-Fahrerlaubnis, sondern man muss
der zuständigen Behörde glaubhaft machen, dass man wesentlich mehr
als der Durchschnittsmensch gefährdet ist, und das Führen einer
Schusswaffe geeignet ist, diese Gefahr zu mindern.

Einen Waffenschein braucht es auch nur, wenn man eine Schusswaffe in
der Öffentlichkeit führen dürfen will oder muss. Meinjanur :)

Grüße,


Björn

--
BOFH Excuse #430:

Mouse has out-of-cheese-error

crawdad

unread,
Nov 28, 2005, 8:58:20 AM11/28/05
to
Re: Weidezaungerät

Hi Martin:

Du hast es auf den Punkt gebracht:

> Die Leistung liegt eben nur um Größenordnungen kürzer an - das macht es ja
> so gefährlich, wenn Laien aus obigen Eckdaten (U,I) versuchen selbst einen
> Weidezaungenerator zu basteln. Die Geräte arbeiten ja wie auch ein
> Stroboskop oder eine Thyristorzündung mit einem Kondensator, auf
> definierte Energieaufgeladen, der auf einen Trafo geschaltet wird.
> Die Leistung liegt eben nur um Größenordnungen kürzer an - das macht es ja
> so gefährlich, wenn Laien aus obigen Eckdaten (U,I) versuchen selbst einen
> Weidezaungenerator zu basteln. Die Geräte arbeiten ja wie auch ein
> Stroboskop oder eine Thyristorzündung mit einem Kondensator, auf
> definierte Energieaufgeladen, der auf einen Trafo geschaltet wird.

Der Chefkontributor in diesem Thread, Michael Rübig, hat mich von der
Vorstellung geheilt, ich könne eventuell ein käufliches
Weidezaungerät zum schnuckligen Tötungsgerät umfunktionieren. Ich
glaube schon daß man im Eigenbau mit dieser Kondensatortechnik was
bauen kann, daß aus einer sehr kleinen Stromquelle einen kräftigen
Tötungsschlag generiert. Nur käme ich als Nicht-Elektromensch gar
nicht auf die Idee so etwas zu versuchen. Ich habe schon als ganz
junger Angler mit einem Draht aus der Steckdose am Eisenpfahl
Regenwürmer extrahiert. Erst diese Fachkenntnisse des Würmersammelns
ermöglichten es die elektrische Wühlmausfalle zu denken, und ich kann
nur auf bewährte, übersichtliche Technik zurück greifen.

Gerade dein Beitrag zeigt aber auch, daß Fachkenntnisse eine starke
Behinderung bedeuten können, wenn z.B. erstaunliche 32 KW Leistung
für mein Weidezaungerät errechnet werden.

Sicherlich wäre es interessant zu wissen, an welche praktische
Spannung und Leistung man denken sollte, wenn z.B. ein Student als
Prüfungsaufgabe so ein Gerät mit Kondensatortechnik bauen müßte.

Theo

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Martin

unread,
Dec 9, 2005, 9:56:11 AM12/9/05
to
Am Fri, 09 Dec 2005 06:31:03 +0100 schrieb Rolf_B
<rolfnosp...@bluewin.ch>:

> Michael Kutscher wrote:
>> Dann hätte Dein Weidezaungerät mindestens 32 Kilowatt anzubieten.
>> Bringt das gleich seinen eigenen Generator zur Stromversorgung mit?
>
> Diese Leistung klingt gut. Da bei 32kW wahrscheinlich eh 3-Phasen-Strom
> zur Verfügung steht, sollte man den auch so verwenden. Sicher sind
> drei Elektroden etwas anspruchsvoller auszulegen, dafür ist
> die Wirksamkeit besser. Als energieschonende Vorwiderstände bieten
> sich bei Wechselstrom Induktivitäten an. Am besten werden drei
> Drosseln in dreieckiger Anordnung um den Mäusegang positioniert.
> Das entstehende Drehfeld wird die stromdurchflossene Maus innert
> ca. 10 Millisekunden auf 3000 rpm beschleunigen. Falls dies ihr

Der neue Asynchron-Maus-Motor, durch den hohen Widerstand des Rotors
(Maus) ist wohl ein hohes Anzugsmoment zu erwarten. Aber um auf die
Synchronrehzahl zu kommen, mußt du der Maus vorher einen Magneten zu kauen
geben. Oder wolltest du die Verwendung von 60Hz vorschlagen, per
transozeanischem Kabel aus den USA importiert.

> nicht das Genick brechen würde, wäre sie nach kurzer Einwirkungsdauer
> doch hinreichend so desorientiert, dass sie händisch eingefangen
> und einer ökokompatiblen Kompostierung zugeführt werden könnte.
>> Ach, die 32 KW zu schalten, kann doch nun wirklich nicht das Problem
>> sein.
>
> Eigentlich nicht. Ich empfehle aber, einen genügend grossen Kondensator
> zu laden, wobei ein 35kV Typ letztendlich wohl am ökonomischsten wird.
> Die Ladung könnte dann mit einem HY-3202 Wasserstoff-Thyratron,
> ich hab irgendwo eh noch eins rumliegen, ist nur etwa faustgross,
> geschaltet werden. Das Teil schaltet dank Grounded grid Technologie
> 120 kA innert 7 ns, bei den genannten 35 kV. Für Vorversuche
> tut es sicher auch eine geschaltete Funkenstrecke aus zwei
> M12-Schlossschrauben. Bis hierher hab ich das so oder ähnlich
> schon erfolgreich getestet.
> Als Leiter im Mauskanal geht vielleicht ein längs geschlitztes
> Kunststoff-Installationsrohr für Heizungen, die sind innen
> metallisiert. Entsprechend verkabelt ergibt sich dann eine
> Railgun, welche die Maus innert etwa 1.5 Metern auf ungefähr
> Mach 8 beschleunigt. Obwohl dies dem Schädling zuverlässig
> den Garaus machen wird, empfiehlt sich das Aufstellen eines
> Sandsacks in der Rohrflucht, da Verunreinigungen an nachbarlichen
> Fassaden erfahrungsgemäss nichts als Ärger bringen.
>
Zumindest für die ersten Versuche, bis geklärt ist, ob die Maus durch die
ca. 4000MW Entladung oder den Luftwiderstand bei Mach8 auch zuverlässig
vaporisiert.


--
Martin

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