Hallo!
weiss jemand welche Metalle man als Elektroden nehmen sollte,
um bei einer "Zitronenbatterie" moeglichst viel Leistung zu
erzielen.
Hintergrund: Meine Freundin und ich haben im TV gesehen, wie jemand
mit ein bisschen Draht, Alufolie und Orangen eine Digitaluhr
zum laufen gebracht hat (ja, auch mit ueber 30 schauen wir
uns noch Loewenzahn an!)
Jedenfalls fand sie das so toll, dass sie auch so eine Orangen-
bzw. Zitronenuhr in der Kueche stehen haben moechte.
Ich habe mich daraufhin mit einigen Zitronen hingesetzt und
ein paar Versuche gemacht. Leider war alles mehr oder weniger
erfolglos. Das lag aber sicherlich daran, dass die anzutreibende
Uhr eine Quarzuhr mit mechnischem Zeigerwerk ist. Also vermutlich
zu viel Strom zieht. Jedenfalls springt sie nicht an. Eine andere
zeigerlose Uhr haben wir leider nicht.
Meine Versuche umfassten
Zitronen: 1 bis max. 3 Stueck in Reihe
aber auch mal 2 parallel
Material: a) Aluminium - Silber (versilb. Kupferdraht)
b) Zink (Zinkblech Dachdecker) - Silber
c) Zink - Kohle (Bleistiftmine)
Ich bekomme zwar mittlerweile [Anordnung c)] ca. 1,8 Volt zusammen,
aber der Strom reicht noch immer nicht aus.
Zink - Kohle Elektroden haben bisher den groessten Erfolg gebracht.
Evtl. liegt es aber auch daran, das die Bleistiftminen einen
groesseren Durchmesser haben als der Silberdraht bzw. die Aluminium-
Elektrode.
Beurteilt habe ich das mittels einem kleinen "Oh-Du-Froehliche"-
Soundmodul aus ner Kitsch-Weihnachtskarte.
Bei a) und b) jaulte es noch ziemlich schraeg, bei c) hingegen
spielt das Ding RELATIV laut und fast in der richtigen Tonlage.
Doch leider reicht es noch immer nicht aus fuer die Quarzuhr.
Die Spannung ist da, aber wie bekomme ich nun die noetige Strom-
staerke ohne Kiloweise Zitronen parallelzuschalten?
Die Zinkstreifen sind ca. 1 cm breit und stecken 3cm tief in der
Zitrone. So tief steckt auch die Kohle-Elektrode drin. Der
Abstand der beiden Elektroden hat irgendwie keinerlei Einfluss
darauf.
Tja, ich weiss nun auch nicht mehr, wie ich da mehr (Micro-)Amperes
rausbekomme.
Bin fuer jeden Tip dankbar.
Gruss Markus
PS: Wie kann denn so eine popelige Zink-Kohle-Batterie solche
vergleichsweise hohen Stroeme bereitstellen? Ist da die Flaeche
der Elektroden groesser oder haben die ein um Groessenordnungen
besseres Saeurebad?
PS2: Weshalb kann man keine Reihenschaltung mit einer Zitrone
machen, indem man einfach 2 Zink- und 2 Kohleelektroden
reisteckt?
Zink Kohle Zink Kohle
+ +---+ +
| | | |
###############################
### ###
### ###
## Zitrone ##
## ##
Das geht nicht bzw. es kommt keine Spannungsverdopplung zustande,
wohl aber, wenn ich das ganze auf 2 Zitronen ausdehne.
Wie ist es dann aber bei einer Autobatterie bei der die Elektroden
doch auch gemeinsam in ein und derselben Suppe haengen!?
Das ist ein Irrtum. Eine Autobatterie ist in einzelne Zellen
unterteilt, die untereinander keine Verbindung haben (ausser natürlich
die Reihenschaltung der Elektroden). Es ist zwar ein gemeinsames
Gehäuse, die Zellen sind aber komplett voneinander getrennt. Deshalb
hat man ja auch für jede Zelle eine eigene Öffnung zum
Wassernachfüllen.
Was den maximalen Strom der Batterie betrifft, der hängt vom
Innenwiderstand ab. Dieser kann verringert werden durch Vergrößerung
der Elektrodenfläche und/oder durch Verbesserung der
Elektrolytleitfähigkeit. Ich vermute mal, dass Zitronensaft kein sehr
leistungsfähiger Elektrolyt ist, bzw. dass der Stromdurchgang durch
das Fruchtfleisch nicht sehr ideal ist.
Wenn du/deine Freundin darauf bestehst, "Frucht"-Batterien zu
verwenden, wird sich wahrscheinlich keine sehr große Leistung
herausholen lassen. Eventuell erhöht sich die Leistung, wenn die
Zitronen ausgepreßt werden und die Elektroden in einem Glas in den
Saft eintauchen. Dann ist aber der Witz mit "Strom aus Früchten"
verlorengegangen.
MFG, Andy
|> weiss jemand welche Metalle man als Elektroden nehmen sollte,
|> um bei einer "Zitronenbatterie" moeglichst viel Leistung zu
|> erzielen.
Ein möglichst "unedles" Metall mit einem sehr "edlen" Metall nehmen, was geht und
ann rauskommt, sieht man an der elektrochemischen Spannungsreihe:
http://www.uni-ulm.de/~s_ykrist/Arbeit/gradient/reihe.htm
Die zwei Metalle sollten ein Potential haben, was möglichst weit auseinander
liegt. Lithium und Gold wären gut (=(-3) - (1.5) = -4.5V), aber Lithium verträgt
sich so schlecht mit Wasser ;-)
|> Die Spannung ist da, aber wie bekomme ich nun die noetige Strom-
|> staerke ohne Kiloweise Zitronen parallelzuschalten?
Mehr Oberfläche, d.h. Elektroden parallel schalten. Das geht auch in einer
Zitrone.
|> Die Zinkstreifen sind ca. 1 cm breit und stecken 3cm tief in der
|> Zitrone. So tief steckt auch die Kohle-Elektrode drin. Der
|> Abstand der beiden Elektroden hat irgendwie keinerlei Einfluss
|> darauf.
Das verändert auch nur den Innenwiderstand der Zitr...äh Batterie, bei Belastung
macht sich ein grösserer Abstand schon negativ bemerkbar (d.h. Spannung bricht
ein).
|> PS: Wie kann denn so eine popelige Zink-Kohle-Batterie solche
|> vergleichsweise hohen Stroeme bereitstellen? Ist da die Flaeche
|> der Elektroden groesser oder haben die ein um Groessenordnungen
|> besseres Saeurebad?
Ja...
|> PS2: Weshalb kann man keine Reihenschaltung mit einer Zitrone
|> machen, indem man einfach 2 Zink- und 2 Kohleelektroden
|> reisteckt?
|>
|> Das geht nicht bzw. es kommt keine Spannungsverdopplung zustande,
|> wohl aber, wenn ich das ganze auf 2 Zitronen ausdehne.
Die Sosse macht einen internen Kurzschluss, an den äusseren Elektroden kommt
dann fast nichts mehr raus. Und deine Zitrone ist auch bald leer ;-)
|> Wie ist es dann aber bei einer Autobatterie bei der die Elektroden
|> doch auch gemeinsam in ein und derselben Suppe haengen!?
Nein, das sind alles getrennte Kammern.
--
Georg Acher, ac...@in.tum.de
http://www.in.tum.de/~acher/
"Oh no, not again !" The bowl of petunias
>Hintergrund: Meine Freundin und ich haben im TV gesehen, wie jemand
>mit ein bisschen Draht, Alufolie und Orangen eine Digitaluhr
>zum laufen gebracht hat (ja, auch mit ueber 30 schauen wir
>uns noch Loewenzahn an!)
Na aber sicher doch! Peter Lustig ist einer von den Wenigen, die einen
die Entsorgung des Fernsehers gelegentlich bedauern lassen.
>Jedenfalls fand sie das so toll, dass sie auch so eine Orangen-
>bzw. Zitronenuhr in der Kueche stehen haben moechte.
Geht auch mit allem anderen, das irgendwie sauer ist: Kartoffel,
Apfel...
>Ich habe mich daraufhin mit einigen Zitronen hingesetzt und
>ein paar Versuche gemacht. Leider war alles mehr oder weniger
>erfolglos. Das lag aber sicherlich daran, dass die anzutreibende
>Uhr eine Quarzuhr mit mechnischem Zeigerwerk ist. Also vermutlich
>zu viel Strom zieht. Jedenfalls springt sie nicht an. Eine andere
>zeigerlose Uhr haben wir leider nicht.
Analoge Uhren ziehen den Strom offenbar stossweise, und benoetigen
deshalb einen relativ kleinen Innenwiderstand. Ein Elko koennte da
helfen.
>Meine Versuche umfassten
>Material: a) Aluminium - Silber (versilb. Kupferdraht)
> b) Zink (Zinkblech Dachdecker) - Silber
> c) Zink - Kohle (Bleistiftmine)
>Ich bekomme zwar mittlerweile [Anordnung c)] ca. 1,8 Volt zusammen,
>aber der Strom reicht noch immer nicht aus.
Der Strom sollte _theoretisch_ ausreichen, nur der Innenwiderstand macht
dir wohl einen Strich durch die Rechnung. Ein Elko kann da, wie gesagt,
helfen, indem er puffert. 1,8V fuer Zn/C kommt mir etwas hoch vor -
Zn/Ag sollte ebenfalls die ueblichen 1,5V liefern, ist nur etwas teuer
auf die Dauer. Zn/Cu sollte ueber den Daumen ca. 1V ergeben; wenn man
zwei Zellen bastelt, sollte das auch reichen.
>Zink - Kohle Elektroden haben bisher den groessten Erfolg gebracht.
>Evtl. liegt es aber auch daran, das die Bleistiftminen einen
>groesseren Durchmesser haben als der Silberdraht bzw. die Aluminium-
>Elektrode.
Eine wesentliche Groesse fuer den Innenwiderstand ist die Flaeche, die
fuer die Reaktion zur Verfuegung steht. Blech- oder gitterfoermige
Elektroden sind also tendenziell besser als kompakte, runde. Die
Elektroden muessen nicht gleich sein, aber die schlechtere bestimmt das
Ergebnis.
>Beurteilt habe ich das mittels einem kleinen "Oh-Du-Froehliche"-
>Soundmodul aus ner Kitsch-Weihnachtskarte.
Jugend forscht ;-) "Oh du froehliche" hat im Juni immerhin einen
gewissen schraegen Charme :-)
>Bei a) und b) jaulte es noch ziemlich schraeg, bei c) hingegen
>spielt das Ding RELATIV laut und fast in der richtigen Tonlage.
>Doch leider reicht es noch immer nicht aus fuer die Quarzuhr.
>Die Spannung ist da, aber wie bekomme ich nun die noetige Strom-
>staerke ohne Kiloweise Zitronen parallelzuschalten?
>Die Zinkstreifen sind ca. 1 cm breit und stecken 3cm tief in der
>Zitrone. So tief steckt auch die Kohle-Elektrode drin. Der
>Abstand der beiden Elektroden hat irgendwie keinerlei Einfluss
>darauf.>
>Tja, ich weiss nun auch nicht mehr, wie ich da mehr (Micro-)Amperes
>rausbekomme.
Flaeche, wie gesagt. Steck z.B. ein Kupferblech oder eine
kupferkaschierte Platine rein, oder mehrere Bleistiftminen, oder eine
Anzahl Kupferdraehte. Dann kommst du wahrscheinlich auch mit
"Knopfzellen" (Radieschen) aus ;-)
>PS: Wie kann denn so eine popelige Zink-Kohle-Batterie solche
>vergleichsweise hohen Stroeme bereitstellen? Ist da die Flaeche
>der Elektroden groesser oder haben die ein um Groessenordnungen
>besseres Saeurebad?
Die Flaeche ist groesser: mehrere cm² bei einer schlichten AA-Zelle.
Wenn dann die Elektroden noch geeignet behandelt werden (aufgerauht,
gesintert (bei Akkus), schwammartig) steigert das die Moeglichkeiten
noch weiter.
>PS2: Weshalb kann man keine Reihenschaltung mit einer Zitrone
>machen, indem man einfach 2 Zink- und 2 Kohleelektroden
>reisteckt?
Weil der Elektrolyt leitet (deshalb heisst er so) und damit den
Ladungstraegern eine Abkuerzung bietet.
>Das geht nicht bzw. es kommt keine Spannungsverdopplung zustande,
>wohl aber, wenn ich das ganze auf 2 Zitronen ausdehne.
Denn da sind die Ladungstraeger gezwungen, den Weg ueber die "mittleren"
Elrktroden zu nehmen.
>Wie ist es dann aber bei einer Autobatterie bei der die Elektroden
>doch auch gemeinsam in ein und derselben Suppe haengen!?
Oh, das tun sie nicht; da sind Trennwaende dazwischen. Oder warum hat
deiner Meinung nach so eine Batterie fuer jede Zelle einen eigenen
Stoepsel?
Gruss
Michael
Andreas Haimberger wrote:
> > Wie ist es dann aber bei einer Autobatterie bei der die Elektroden
> > doch auch gemeinsam in ein und derselben Suppe haengen!?
> Das ist ein Irrtum. Eine Autobatterie ist in einzelne Zellen
> unterteilt, die untereinander keine Verbindung haben (ausser natürlich
[...]
> hat man ja auch für jede Zelle eine eigene Öffnung zum
> Wassernachfüllen.
Ach klar, stimmt. Jetzt wo Du es sagst...
Hätt man ja auch mal selbst drauf kommen können. #-)
> Was den maximalen Strom der Batterie betrifft, der hängt vom
> Innenwiderstand ab. Dieser kann verringert werden durch Vergrößerung
> der Elektrodenfläche und/oder durch Verbesserung der
> Elektrolytleitfähigkeit. Ich vermute mal, dass Zitronensaft kein sehr
> leistungsfähiger Elektrolyt ist, bzw. dass der Stromdurchgang durch
> das Fruchtfleisch nicht sehr ideal ist.
Hmmm, jo.
> Wenn du/deine Freundin darauf bestehst, "Frucht"-Batterien zu
> verwenden, wird sich wahrscheinlich keine sehr große Leistung
> herausholen lassen. Eventuell erhöht sich die Leistung, wenn die
> Zitronen ausgepreßt werden und die Elektroden in einem Glas in den
> Saft eintauchen. Dann ist aber der Witz mit "Strom aus Früchten"
> verlorengegangen.
Daran hatte ich auch schon gedacht, aber dann ist, wie du schon
gesagt hast, ja der ganze optische Effekt dahin.
Auf jeden Fall Danke für deine Infos!
--
Gruß Markus Haacke
> Ein möglichst "unedles" Metall mit einem sehr "edlen" Metall nehmen, was geht und
> ann rauskommt, sieht man an der elektrochemischen Spannungsreihe:
> http://www.uni-ulm.de/~s_ykrist/Arbeit/gradient/reihe.htm
Danke für den Link, sehr aufschlußreich.
> |> Die Spannung ist da, aber wie bekomme ich nun die noetige Strom-
> |> staerke ohne Kiloweise Zitronen parallelzuschalten?
> Mehr Oberfläche, d.h. Elektroden parallel schalten. Das geht auch in einer
> Zitrone.
Ich werde die "Kohlestifte" mal gegen etwas großflächigeres tauschen.
Evtl. bringt das dann schon Abhilfe. Auch werde ich den Tip von
Michael probieren, einen Elko paralellzuschalten (wg. der stoßweisen
Stromaufnahme der Uhr)
> |> Abstand der beiden Elektroden hat irgendwie keinerlei Einfluss
> |> darauf.
> Das verändert auch nur den Innenwiderstand der Zitr...äh Batterie, bei Belastung
> macht sich ein grösserer Abstand schon negativ bemerkbar (d.h. Spannung bricht
> ein).
Stimmt, unter Belastung (Uhr) ist die Spannung auf ca. 0,5 Volt zusammengebrochen,
obwohl 3 Zitronen in reihe geschaltet waren. Im Leerlauf waren das so ca. 1,8 V.
(Teilweise schwankte die Voltzahl auch im Rythmus von 1 Sekunde... [0,5...1,6]
aber trotzdem bewegte sich der Sekundenzeiger nicht :) )
> |> Wie ist es dann aber bei einer Autobatterie bei der die Elektroden
> |> doch auch gemeinsam in ein und derselben Suppe haengen!?
> Nein, das sind alles getrennte Kammern.
Asche auf mein Haupt... nen bißchen nachdenken hätte schon geholfen :)
--
Gruß Markus Haacke
--
__________________________________________________________
News suchen, lesen, schreiben mit http://newsgroups.web.de
Michael Linnemann wrote:
> >zum laufen gebracht hat (ja, auch mit ueber 30 schauen wir
> >uns noch Loewenzahn an!)
> Na aber sicher doch! Peter Lustig ist einer von den Wenigen, die einen
> die Entsorgung des Fernsehers gelegentlich bedauern lassen.
Genau so sehen wir das auch (obwohl wir unseren nicht entsorgt haben ;-) )
> >bzw. Zitronenuhr in der Kueche stehen haben moechte.
> Geht auch mit allem anderen, das irgendwie sauer ist: Kartoffel,
> Apfel...
Aber bei den anderen Früchten/Gemüsen wäre ich vermutlich auch nicht
weiter gekommen als mit den Zitronen?
> >Uhr eine Quarzuhr mit mechnischem Zeigerwerk ist. Also vermutlich
> >zu viel Strom zieht. Jedenfalls springt sie nicht an. Eine andere
> >zeigerlose Uhr haben wir leider nicht.
> Analoge Uhren ziehen den Strom offenbar stossweise, und benoetigen
> deshalb einen relativ kleinen Innenwiderstand. Ein Elko koennte da
> helfen.
Das werde ich u.a. mal austesten! Bei meinen Messungen war der Effekt
auf jeden Fall zu sehen. Spannung brach rythmisch im Sekundentakt
zusammen. Guter Tip, danke.
> helfen, indem er puffert. 1,8V fuer Zn/C kommt mir etwas hoch vor -
Mehrere Zitronen in Reihe! Eine Zitrone brachte so Werte zw. 0,5 und 0,7 Volt.
> Zn/Ag sollte ebenfalls die ueblichen 1,5V liefern, ist nur etwas teuer
> auf die Dauer. Zn/Cu sollte ueber den Daumen ca. 1V ergeben; wenn man
> zwei Zellen bastelt, sollte das auch reichen.
Ich werde statt der Kohle mal breite flächige Kupferelektroden basteln
(Kupferrohr aufsägen und Plattschlagen).
Sollte doch mit reichlichen Tips hier zum laufen bringen lassen, diese
dämliche Uhr :-)
> >Beurteilt habe ich das mittels einem kleinen "Oh-Du-Froehliche"-
> >Soundmodul aus ner Kitsch-Weihnachtskarte.
>
> Jugend forscht ;-) "Oh du froehliche" hat im Juni immerhin einen
> gewissen schraegen Charme :-)
Ich bin im ganzen Haus rumgerannt, um etwas passendes zu finden
(also mit entsprechend geringer Stromaufnahme). Das war das einzige
was sich in der Kürze auftreiben ließ :-)
> Flaeche, wie gesagt. Steck z.B. ein Kupferblech oder eine
> kupferkaschierte Platine rein, oder mehrere Bleistiftminen, oder eine
> Anzahl Kupferdraehte. Dann kommst du wahrscheinlich auch mit
> "Knopfzellen" (Radieschen) aus ;-)
... ich werde berichten.
[...]
> >Wie ist es dann aber bei einer Autobatterie bei der die Elektroden
> >doch auch gemeinsam in ein und derselben Suppe haengen!?
> Oh, das tun sie nicht; da sind Trennwaende dazwischen. Oder warum hat
> deiner Meinung nach so eine Batterie fuer jede Zelle einen eigenen
> Stoepsel?
*Einzelne* Kammern, jo ist eigentlich klar. Peinlich peinlich... :)
--
Gruß Markus Haacke
> Hallo Markus,
> du kannst auch eine Mignonzelle zur Pufferung parallelschalten. :-)
> (Gut verstecken)
Och nö, das wär ja geschummelt :-)
--
Gruß Markus Haacke
>>zum laufen gebracht hat (ja, auch mit ueber 30 schauen wir
>>uns noch Loewenzahn an!)
>
>Na aber sicher doch! Peter Lustig ist einer von den Wenigen, die einen
>die Entsorgung des Fernsehers gelegentlich bedauern lassen.
Armin, Christoph und Ralph nicht vergessen!
Jetzt aber weg wg. OT.
Servus
Oliver
--
Oliver Betz, Munich.
Das kann man vieleicht doch! Zitrusfrüchte haben ja von Natur aus eine
radiale Zellenstruktur. Du könntest versuchen eine Zitrone entzwei zu
schneiden und in verschiedenen Zellen Elektrodenpaare zu stecken.
Hoffentlich isolieren die Trennwände gute genug. Wenn die jeweiligen zwei
Elektroden nahe beisamen sind, dafür aber die Elektrodenpaare weit entfernt,
könnte eine Reihenschaltung funktionieren.
Dan
Markus Haacke tat am 19.06.2001 kund:
> > >Uhr eine Quarzuhr mit mechnischem Zeigerwerk ist. Also vermutlich
> > >zu viel Strom zieht. Jedenfalls springt sie nicht an. Eine andere
> > >zeigerlose Uhr haben wir leider nicht.
> > Analoge Uhren ziehen den Strom offenbar stossweise, und benoetigen
> > deshalb einen relativ kleinen Innenwiderstand. Ein Elko koennte da
> > helfen.
>
> Das werde ich u.a. mal austesten! Bei meinen Messungen war der Effekt
> auf jeden Fall zu sehen. Spannung brach rythmisch im Sekundentakt
> zusammen. Guter Tip, danke.
5DM- Quarzuhr aus dem Kaugummiautomat. Das sollte Dir deine Liebste
eigentlich wert sein *stichel*.
Waldemar
--
Wie meinen? Gnus, tin und slrn laufen auf einem Betriebssystem, der
Agent auf einer überdimensionalen Spielekonsole, deren
Textverarbeitung mit einer schwulen Büroklammer daherkommt.
(Stefanie Teufel in d.c.s.mailreader
Mußt du deiner Freundin ja nicht erzählen das mit der Baterie.
--
Matthias Weißer
http://www.matwei.de/
matt...@matwei.de
Bleibt die Frage des Versteckes,
in eine grosse Zitrone passt doch sicherlich noch so eine Monozelle rein,
damit ist die Energieversorgung der Uhr über Jahre gesichert.
Auch die Versorgung einer Uhr mit Zitronen ist ein recht risikoreiches Spiel,
stell dir vor, du musst deinem Arbeitgeber die Verspätung mit einer leeren Zitrone erklären !
--
Gruß
Arne
>Stimmt, unter Belastung (Uhr) ist die Spannung auf ca. 0,5 Volt
>zusammengebrochen, obwohl 3 Zitronen in reihe geschaltet waren. Im Leerlauf
>waren das so ca. 1,8 V. (Teilweise schwankte die Voltzahl auch im Rythmus
>von 1 Sekunde... [0,5...1,6] aber trotzdem bewegte sich der Sekundenzeiger
>nicht :) )
Schalte einen Elko (>100湩) parallel, dann geht's vermutlich.
Gruss,
Karl-Heinz Weiss
--
http://mvmpc9.ciw.uni-karlsruhe.de/
> > Das werde ich u.a. mal austesten! Bei meinen Messungen war der Effekt
> > auf jeden Fall zu sehen. Spannung brach rythmisch im Sekundentakt
> > zusammen. Guter Tip, danke.
> 5DM- Quarzuhr aus dem Kaugummiautomat. Das sollte Dir deine Liebste
> eigentlich wert sein *stichel*.
Nicht noetig, habe dir bloede Analog/Quarzuhr endlich bezwungen!
Ich werde doch meiner Freundin keine 5,- Quarzuhr aus dem
Automaten vorsetzen, nur weil ich es nicht packe das Krueckending
hier zum laufen zu bringen. :-) [stichel zurueck]
Gruss Markus
> >Na aber sicher doch! Peter Lustig ist einer von den Wenigen, die einen
> >die Entsorgung des Fernsehers gelegentlich bedauern lassen.
> Armin, Christoph und Ralph nicht vergessen!
Jepp, meine Freundin verpasst am Wochenende nie die Maus!
Ralph? ist das der neue, der jungsche? Der mit der komischen
Brille? Sozusagen der Praktikant und Nachfolger, wenn Armin und
Christoph mal zu alt werden?
Naja, der muss sich erstmal behaupten und Kultstatus erarbeiten
wie A. und C.
[sorry wegen OT]
Gruss Markus
> > PS2: Weshalb kann man keine Reihenschaltung mit einer Zitrone
> > machen, indem man einfach 2 Zink- und 2 Kohleelektroden
> > reisteckt?
> Das kann man vieleicht doch! Zitrusfruechte haben ja von Natur aus eine
> radiale Zellenstruktur. Du koenntest versuchen eine Zitrone entzwei zu
> schneiden und in verschiedenen Zellen Elektrodenpaare zu stecken.
> Hoffentlich isolieren die Trennwaende gute genug. Wenn die jeweiligen zwei
> Elektroden nahe beisamen sind, dafuer aber die Elektrodenpaare weit
> entfernt, koennte eine Reihenschaltung funktionieren.
Das wird nicht klappen, denn es liegt schon die volle Spannung an,
wenn eine Elektrode steckt und ich mit der anderen nur leicht die
Schale der Frucht beruehre. Okay, der Innenwiderstand wird ziemlich
hoch sein, aber den Ionen sind Zellwaende scheinbar ziemlich egal.
Gruss Markus
Andere Batterien laufen aus, deine wird wohl entweder verschimmeln oder
austrocknen...
|> Hierfuer wuerde ich dann Aluminiumfolie, Zewatuch [als Trennermedium]
|> und noch irgend ein wickelbares Metall benutzen. Das zweite Metall
|> macht mir noch Kopfzerbrechen. Keine Ahnung was es da noch in
|> Folienform gibt.
Du kannst ja den Zink-Mantel einer leeren Zink-Kohle-Batterie recyclen,
Kupferfolie gibts z.B. in Hobby-Läden (Tiffany-Zubehör), dicke Graphitstifte beim
Künstlerbedarf. Oder versuch's mal mit etwas dickerem Blattgold. Das edlere
Metall wird freundlicherweise nicht verbraucht (ist ja auch der Sinn der
Verzinkung von Stahl...).
>Evtl. werde ich mal versuchen eine Selbstbau-Batterie herzustellen.
>Dabei moechte ich darauf achten, dass ich moeglichst grosse Elekroden-
>oberflaechen hinbekomme.
>
>Ich dachte an einen kleinen Kunststoffbehaelter, z.B. eine Filmdose,
>in die ich dann die Elektroden, elektrisch getrennt, schneckenfoermig
>einwickle.
>Hierfuer wuerde ich dann Aluminiumfolie, Zewatuch [als Trennermedium]
>und noch irgend ein wickelbares Metall benutzen. Das zweite Metall
>macht mir noch Kopfzerbrechen. Keine Ahnung was es da noch in
>Folienform gibt.
>
>Evtl. hat ja jemand noch eine Idee.
>
Hallo Markus,
Alufolie wird wegen Oxydschicht nicht gehen. (es wird schon einen Grund
haben, dass man keine Batterien mit Alu kaufen kann). Zinkblech gibts beim
Klempner. + Pol am besten Kupfer oder Kohle(kein Graphit). Ein Problem ist
auch die Bildung von Gasblasen an der Oberfläche der Elektroden, welche
den Innenwiderstand erhöhen. In den Baubeschreibungen für Batterien in
meinem Buch "Elektrobasteln für Jungen" aus dem Jahre 1910 wird als
Gegenmittel die (Selbst-)beschichtung der Zinkbleche mit Quecksilber
empfohlen. (Bevor du nun Dein Fieberthermometer aufschneidest,
empfehle ich Dir, mal nach Literatur über "Gesundheitsschäden durch
Quecksilberdämpfe" zu suchen!)
Viel Erfolg wünscht
Harald
Statt mit Elkos zu Puffern kannst Du ja auch mal einen GoldCAP Kondensator
probieren. Ist zwar was teuer, aber die gibt es mit 1F bei 5,5V. Hab auch
irgendwo mal welche für niedrigere Spannung mit 2,3F gesehen.
Ansonsten bleibt dir nix anderes übrig als auf eine LCD-Uhr umzusteigen.
Gruß
Jürgen
--
Homepage: www.ek-p.de
eMail: jue...@ek-p.de
ICQ: 23676625
>Statt mit Elkos zu Puffern kannst Du ja auch mal einen GoldCAP Kondensator
>probieren. Ist zwar was teuer, aber die gibt es mit 1F bei 5,5V. Hab auch
>irgendwo mal welche für niedrigere Spannung mit 2,3F gesehen.
>
Möglicherweise läuft die Uhr dann auch mehrere Tage ohne Zitrone. :-)
(Siehe auch Antwort:"versteckte Mignon-Batterie")
Gruss
Die Spannung ist nicht unbedingt ausschlaggebend, der Innnenwiderstand zählt
mehr. Es stelt sich die Frage wie egal den Ionen die Zellwände sind :)
Es würde aber auf jedem Fall einen kleinen Leckstrom geben was eine
schnellere 'Entladung' der 'Batterie' als Folge hätte.
Gruß
Dan
PS. Das mit den Zellen war auch nicht meine Idee, ich habe es als Kind in
einer Zeitschrift gelesen..
> Alufolie wird wegen Oxydschicht nicht gehen. (es wird schon einen Grund
> haben, dass man keine Batterien mit Alu kaufen kann)
Es gibt Batterien mit Aluminiumelektroden. Es hängt aber vom Elektrolyt abe
ob sich die Oxidschicht auflöst oder nicht. Aluminiumoxid löst sich im
basischen Medium auf, also würde eine Baterrie mit Al-Elektroden und
alkalinem elektrolyt funktionieren. Leider reagiert ohne Oxidschutzschicht
auch das Aluminium mit dem Wasser aus dem Elektrolyt.Zellen mit
Aluminiumelektrode haben meistens wasserfreie Elektrolyte.
ciao
Dan
> Möglicherweise läuft die Uhr dann auch mehrere Tage ohne Zitrone. :-)
> (Siehe auch Antwort:"versteckte Mignon-Batterie")
> Gruss
> Harald
>
Das aber nur wenn man sich mehrere Tage geduldet bis die Uhr anspringt :)
Nichts geht verloren, alles wird umgewandelt.
Dan
Wenns dann funktioniert kannst du ja den Zylinder ( ohne Boden )
und die Kohle so in die Zitrone stecken, daß es noch gut
aussieht.
Übrigens:
Ein Elko besteht aus Elektrolyt und Alufolie.
Das Dielektrikum ist hauchdünn und besteht aus
Aluminiumoxyd, das sich an der Oberfläche bildet.
Es könnte auch Aluminiumcitrat sein, da der Elektrolyt
( zumindest früher ) Zitronensäure war.
Wenn Du also eine Aluminiumelektrode nimmst für Deine
Batterie, dann hast Du eher einen Elko gebastelt.
Das heißt jetzt allerdings nicht, daß ich schuld bin, wenn Du
einen Elko zerlegst und probierst, ob er sauer schmeckt..
Da kann ich nur abraten !!!
Auch die Idee, den Pufferelko mit einigen hundert Zitronen
nun auch selbst zu basteln ist nicht von mir.
Übrigens, ich finde es absolut nicht lächerlich, wenn jemand
in der heutigen Zeit solche Experimente durchführt.
Es wird sowieso zuviel debattiert und simuliert.
Jochen
--
'Debilität ist lernbar.'
Könnte man machen, aber dann ist der meiste Teil des Selbstbaus
weg.
> Wenns dann funktioniert kannst du ja den Zylinder ( ohne Boden )
> und die Kohle so in die Zitrone stecken, daß es noch gut
> aussieht.
:-) Ob das dann auch Leistung bringt? Mich würde interessieren,
wieviel mA ich mit einer selbstgewickelten Batterie erreichen
kann (also Filmdose).
> Aluminiumoxyd, das sich an der Oberfläche bildet.
> Es könnte auch Aluminiumcitrat sein, da der Elektrolyt
> ( zumindest früher ) Zitronensäure war.
> Wenn Du also eine Aluminiumelektrode nimmst für Deine
> Batterie, dann hast Du eher einen Elko gebastelt.
Was ja eigentlich nicht schlimm ist, oder?
Solange er genügend lange Strom abgibt.
Aber ich hatte nicht vor beide Elektroden aus Alu zu
wickeln.
> Das heißt jetzt allerdings nicht, daß ich schuld bin, wenn Du
> einen Elko zerlegst und probierst, ob er sauer schmeckt..
Wo denkst du hin... :-)
> Übrigens, ich finde es absolut nicht lächerlich, wenn jemand
> in der heutigen Zeit solche Experimente durchführt.
> Es wird sowieso zuviel debattiert und simuliert.
Jepp, was zum anfassen ist doch immer interessanter, als
all die Theorie. Das gilt nicht nur für die Elektrizität ;-)
Gruß Markus
"Harald Wilhelms" <Harald....@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3b304e93$1...@netnews.web.de...
Hallo,
ich habe mal eine "Kopfballuhr" gewonnen, die hat einen besonders langen und
nicht ausbalancierten Sekundenzeiger und braucht deshalb sehr starke
Stromspitzen, besonders wenn der Sekundenzeiger auf der 45 steht.
Eine frische Mignonzelle schafft das problemlos, aber nach einigen Wochen
schon zuckt der Zeiger nur noch bei der 45. Durch parallelschalten eines
grösseren Elkos lies sich das aber wieder beheben.
Du kannst aber davon ausgehen das auch bei der Zitronenbatterie der
Innenwiderstand mit der Zeit zunimmt.
Früher war ja auch in den Batterien etwas Quecksilbersalze, nur um den
Innenwiderstand zu verringern.
Bye
> [...]
> ich habe mal eine "Kopfballuhr" gewonnen,
> [...]
Hey! Du hast Ball *und* Uhr und ich hab' nix.
Vielleicht sollte ich doch 'mal mitspielen. :-)
Tschüs,
Sebastian
--
http://www.baumaschinen-modelle.net
Neu: Baubericht "BG6" fertiggestellt, neue Links
> |> "Zitronenuhr" jetzt laeuft. :-)
> Andere Batterien laufen aus, deine wird wohl entweder verschimmeln oder
> austrocknen...
Ja, aber ich hoffe, dass sie ein paar Tage durchhaelt.
> |> macht mir noch Kopfzerbrechen. Keine Ahnung was es da noch in
> |> Folienform gibt.
> Du kannst ja den Zink-Mantel einer leeren Zink-Kohle-Batterie recyclen,
> Kupferfolie gibts z.B. in Hobby-Laeden (Tiffany-Zubehoer), dicke
Kupferfolie, super, dann habe ich ja alles was ich brauche. Danke.
Gruss Markus
>
> Ja, aber ich hoffe, dass sie ein paar Tage durchhaelt.
Sie läuft noch... :-)
Gruß Markus
Uwe Hercksen wrote:
> Eine frische Mignonzelle schafft das problemlos, aber nach einigen Wochen
> schon zuckt der Zeiger nur noch bei der 45. Durch parallelschalten eines
> grösseren Elkos lies sich das aber wieder beheben.
So werde ich dann wohl auch die Lebensdauer der Zitronenuhr verlängern,
wenn sie anfängt zu zucken.
> Du kannst aber davon ausgehen das auch bei der Zitronenbatterie der
> Innenwiderstand mit der Zeit zunimmt.
> Früher war ja auch in den Batterien etwas Quecksilbersalze, nur um den
> Innenwiderstand zu verringern.
Noch tickt sie... und wenn sie mal stehen bleibt hilft ja evtl.
schon das reinigen der Elektroden.
Gruß Markus
Sebastian Suchanek wrote:
> Hey! Du hast Ball *und* Uhr und ich hab' nix.
>
> Vielleicht sollte ich doch 'mal mitspielen. :-)
Hallo,
nein, nur die Uhr, nicht den Ball. ;-)
Bye
*kruschtl*, *wühl*
Tatsächlich, die Uhr war's. :-)
Tschüs,
Se-"Big Brother"-bastian ;-)
In der WG hatten wir auch mal eine grosse Wanduhr billig gekauft (der
Besitzer der letzten hatte das Studium Fertig und zog aus...). Nach
einigen Tagen ging sie nach... ich habe dann den Sekunden- und
Minuten-zeiger gekürzt... auf die Idee des Elkos bin ich nicht gekommen
- aber das Problem war auch gelöst...
> In der WG hatten wir auch mal eine grosse Wanduhr billig gekauft (der
> Besitzer der letzten hatte das Studium Fertig und zog aus...). Nach
> einigen Tagen ging sie nach... ich habe dann den Sekunden- und
> Minuten-zeiger gek=FCrzt... auf die Idee des Elkos bin ich nicht gekommen=
> - aber das Problem war auch gel=F6st...
Kurz mal einen Zwischenbericht eingeworfen:
Die Batt... aeh Zitronen fangen jetzt zwar so langsam an zu schimmeln,
aber die Uhr tickt noch immer und zeigt die richtige Zeit an :-)
Gruss Markus
Sicher, sicher. Auch gibt es die Supercaps mit 2700F und einem
Preis in der gleichen Grössenordnung. Ich denke, irgendwo
fängt da der Overkill an, schon mit dem GoldCap müsste man wohl
schon längere Zeit erst den C laden bevor die Uhr startet :-)
Äh, 1mA, 1V, 1F, ich grüble schon eine reichliche Viertelstunde, wie
lange man da laden müsste :->
--
MfG Rolf Bombach
>Äh, 1mA, 1V, 1F, ich grüble schon eine reichliche Viertelstunde, wie
>lange man da laden müsste :->
>
hallo Rolf,
die reichliche Viertelstunde kommt schon ganz gut hin:
1F = 1A*s/V d.h. 1mA entspricht 1000s.
> Kurz mal einen Zwischenbericht eingeworfen:
> Die Batt... aeh Zitronen fangen jetzt zwar so langsam an zu schimmeln,
> aber die Uhr tickt noch immer und zeigt die richtige Zeit an :-)
Zwischenbericht2:
Seltsam beschleunigter Prozess:
Die Zitronen haben sich binnen der letzten 2 Tage komplett mit
einer ekeligen gruenen Pelzschicht ueberzogen. Also in Zeitraffer
geschimmelt. Strom liefern sie aber noch immer.
(trotzdem werden die jetzt entsorfgt, ist ja nicht so angenehm 3
Schimmelpilz-Bomben in der Kueche stehen zu haben :-) )
Gruss Markus
> Zwischenbericht2:
>
> Seltsam beschleunigter Prozess:
> Die Zitronen haben sich binnen der letzten 2 Tage komplett mit
> einer ekeligen gruenen Pelzschicht ueberzogen. Also in Zeitraffer
> geschimmelt. Strom liefern sie aber noch immer.
>
> (trotzdem werden die jetzt entsorfgt, ist ja nicht so angenehm 3
> Schimmelpilz-Bomben in der Kueche stehen zu haben :-) )
>
> Gruss Markus
>
Vielleicht geht es ja auch mit elektroden in einer _lebenden_ Pflanze.. Aua,
ich glaube ich werde jetzt heftige Kritik von den Naturschützern hören.
Dan
Wo Du die Elektroden reisteckst, ist so ziemlich egal, so lange es sich
um eine leitfähige Flüssigkeit (also in der Küchenpraxis ausreichend
dreckiges Wasser) handelt: Salzwasser, Cola, Orangensaft, Kartoffeln,
Zwiebeln, das Spülwaser von letzter Woche, Deinen Arm,...
Das Problem ist halt nur, daß alles, was Zucker oder Stärke enthält,
früher oder später zu schimmeln anfängt.
Gruß
Markus
Dan Oprisan wrote:
> Vielleicht geht es ja auch mit elektroden in einer _lebenden_ Pflanze.. Aua,
> ich glaube ich werde jetzt heftige Kritik von den Naturschützern hören.
:-)
Wenn Du Deine Blumen immer schön gießt geht es auch mit Elektroden im Blumentopf
in der Erde...
Gruß,
Martin
Bist du da sicher? Dann sind ja beide Elektroden geerdet!
--
MfG Rolf Bombach
> Martin Müller wrote:
> >
> > Wenn Du Deine Blumen immer schön gießt geht es auch mit Elektroden im Blumentopf
> > in der Erde...
>
> Bist du da sicher? Dann sind ja beide Elektroden geerdet!
ROTFL
:-D
Der war gut...
--
Dipl.-Ing. Martin Müller
Institut f. Wasserbau, Universität Stuttgart
Pfaffenwaldring 61, 70550 Stuttgart
Tel.: +49 (0)711 685-7023, Fax: -7020