hab mal danach etwas gegoogelt, allerdings nichts wirklich sinnvolles
gefunden. Möchte ein RAM 62256 mit nem Akku puffern. Hängt an einem 8051
Microcontroller.
MfG Stevie B.
"Stefan Bittner" <stev...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:pan.2002.11.24.15....@gmx.de...
Ansonsten: Der LTC1235 enthält alle nötigen Funktionen
dazu und noch einen Watchdog für den uC.
http://www.linear.com/pdf/lt1235.pdf
Gruß Oliver
--
Oliver Bartels + Erding, Germany + obar...@bartels.de
http://www.bartels.de + Phone: +49-8122-9729-0 Fax: -10
im prinzip hast du recht. dennoch ist der ersatz eines SRAM durch ein EEPROM
nicht immer eine gute loesung. wer mit seinem controller haeufig werte im
EEPROM ablegen will hat die anzahl der moeglichen schreibzyklen (EEPROM) je
nach anwendung moeglicherweise bereits nach wenigen stunden betriebszeit
ueberschritten.
fuer controller ohne internes ram fuer den stack ist ein einsatz eines
EEPROM in benahe allen faellen nicht moeglich. schon ein zyklischer
interrupt legt die 'return addresse' dann im EEPROM ab und zwar immer an der
gleichen addresse (sonst stack ueberlauf nach einigen interrupts). das haelt
leider kein EEPROM lange aus.
der ersatz eines SRAM durch ein EEPROM ist also gut zu bedenken, aber
bestimmt sinnvoll wenn es nur 'selten' beschrieben und vor allem belesen
werden soll...dann ist das bestimmt eine einfachere und oft auch
preiswertere leosung.
gruss, sebastian
"Remo Bosin" <nospams...@bluewin.ch> wrote in message
news:3de0e3eb$0$333$5402...@news.sunrise.ch...
hi stefan!
> hab mal danach etwas gegoogelt, allerdings nichts wirklich sinnvolles
> gefunden. Möchte ein RAM 62256 mit nem Akku puffern. Hängt an einem 8051
> Microcontroller.
das habe ich mal vor jahren bei kleinen z80 projekten gesehen...wurde
glaube ich in der damaligen zeitschrift "MC" und/oder "c't" abgedruckt. ist
aber wohl schon etwa 10 jahre her. soweit ich mich erinnern kann waren
pufferungen von SRAM + RTC auf kleinem raum bis zu mehreren monaten
moeglich.
am einfachsten das sram nur aus dem akku betreiben. und den akku mit diode
(vermutlich germanium-diode) und vorwiderstand aus der stromversorgung
laden. wenn versorgung abgeschaltet, dann bleibt eben nur noch SRAM/RTC
gepuffert.
auf der SRAM seite muss wohl auch noch ein elko als puffer rein, haengt
aber von dem typ des akku (traegheit) ab.
schwieriger wird es moeglicherweise sein einen akku mit entsprechenden
werten zu erhalten.
passende akkus (kleine bauform mit loetfahnen) wurden zu hauf als externe
akku pufferung der echtzeituhren auf 286er/386er/486er boards verbaut.
leider bin ich kein elektrotechniker, lediglich informatik mit 1em semester
e-technik. die frage nach dem typ der DIODE und werten fuer einen ELKO kann
ich dir deshalb auch nicht so aus dem stehgreif beantworten, die werte fuer
einen vorwiderstand ergeben sich aus der wahl des akkus (NiCd?).
fuer die beantwortung dieser details weiss hier bestimmt jemand anderes
fachmaennischeren rat.
viele gruesse, sebastian.
Stefan Bittner schrieb:
Hi Stefan,
such mal bei den bekannten Chip-Herstellern (z.B Maxim, Dallas) nach
"Nonvolatile controller". Das sind Controller die Speziell für
diesen Zweck entwickelt wurden. Sie schalten die Betriebsspannung
für das RAM automatisch auf Batterie um. Und steuern auch das /CE Signal
gleich mit, so dass der Microcontroller beim ab- oder anschalten
keinen Müll ins RAM schreiebn kann.
Das RAM sollte natürlich ein CMOS Typ sein, mit möglichst
geringem Standby Stromverbrauch (so 10 - 50µA).
Mit einer Lithium 3,6 V Mignon-Batterie kannst Du die Daten
somit mehrere Jahre erhalten.
Grüße,
Thomas
>hab mal danach etwas gegoogelt, allerdings nichts wirklich sinnvolles
>gefunden. Möchte ein RAM 62256 mit nem Akku puffern. Hängt an einem 8051
>Microcontroller.
Dallas DS1230Y/AB: 32k SRAM mit eingebauter Lithiumbatterie. Hält so 10 Jahre
lang. Siehe http://pdfserv.maxim-ic.com/arpdf/DS1230AB-DS1230Y.pdf
Es gibt auch Versionen mit eingebauter Uhr, wenn Du das brauchst.
Mit freundlichen Grüßen
Dipl.-Ing. Frank-Christian Krügel
IstDa Kommunikationssysteme
Matthias
Hi Matthias,
wenn möglich dann sende mir bitte den Schaltplan per mail.
Danke!
Stefan
Hi Frank-Christian,
das sieht ebenfalls nach einer eleganten Methode aus. Scheint es leider bei
Reichelt nicht zu geben. Muss ich halt bei ein paar anderen Vorbeischauen.
Hast Du nen ca. Preis im Kopf?
Danke!
Stefan
Genau das ist der Knackpunkt bei meiner Anwendung. Auf meinem selbst
erstellten Board ist auch ein EEPROM mit auf dem Speicherbus. Allerdings
dient das nur dort ein paar "Settings" abzulegen. Nun möchte ich
Laufzeitdaten "sammeln". Da währe das EEPROM schnell am ende. Auch ist das
EEPROM etwas langsam beim schreiben.
MfG Stefan
Hallo,
wenn der Akku durch seine Selbstentladung schneller leer
wird als durch den Strom zum Puffern des RAMs ist das so
nicht sehr sinnvoll.
Wenn der Akku mit einer sehr einfachen Ladeschaltung mit
einem Strom von weniger als 1/20 seiner Kapazität geladen
wird kann ein NiCad Akku zwar nicht überladen werden, aber
eine Vollladung dauert auch über 28 Stunden.
Oft ist es möglich eine Lithiumbatterie so auszuwählen das
die das RAM für 10 Jahre puffern kann, in der Zeit brauchst
Du schon zwei bis drei Akkus.
Also nimm besser eine Lithium Batterie geeigneter Kapazität.
Bye
Wie wäre es mit Seite 51 im neuesten Reichelt Katalog "Zeropower SRAM" von
ST (z.B. M48Z35 Y70)
kostet aber 16.00 Euro für 32kx8 ;-(
Für 17.40 gibt es das auch mit RTC (verliert man aber ein paar Byte
Speicher)
Jan-Hinnerk
ACK
Segor (www.segor.de) hat den Mostek M48Z35-70PC1 für 18.15€ da. Zieh Dir mal
sicherheitshalber das Datenblatt von Mostek, aber ich denke, den Baustein
solltest Du so ohne weitere Änderungen anstelle eines normalen 62256 einsetzen
können.
...und die sind zum großen Teil inzwischen nur noch NiCd-Schrott.
--
Wolfgang Horejsi
Achte darauf, dass das Schreibsignal lowactiv ist. Wenn der Controller ohne
Versorgung ist, sollte er nicht in Speicherstelle 0000 das Datenbyte 00
schreiben.
--
Wolfgang Horejsi
hallo matthias,
also ich wuerde mich auch sehr freuen wenn du auch mir den schaltplan
zusenden koenntest, sofern du das noch finden kannst.
viele gruesse, sebastian.
--
sebastian andreas gruber ;o)
system analytiker (informatik)
fachgebiet: betriebssystem-/compilerbau
hobby: e-technik / controller
...leider mit nur 1em semester e-technik... *heul*
Das ist es ja wohl bei allen heutigen RAMs. Das /WR-Signal ist auch
nicht das Problem. Der Reset/RAM-Controller sollte vor allem das
/CS-Signal (wird durch ihn durchgeleitet) abschalten können, damit der
RAM im Power-Down-Mode ist, und dann macht auch das /WR-Signal nix
mehr aus.
Die etwas aufwendigeren aus der MAX69x-Reihe (teilweise glaub ich
baugleich mit dem DS1230) können das. Achte drauf, daß Deine normale
Betriebsspannung nicht zu nah an den Schaltschwellentoleranzen der
Reset-Schaltung liegt, sonst bekommst Du bei jedem winzigen
Spannungseinbruch einen Reset (Festspannungsregler mit Toleranzen von
5% sind da fast schon zu schlecht, da im worst-case nur noch 4,75V
Normalspannung, da sprechen manche Reset-Controller schon an).
Der Stromverbrauch von heutigen SRAMs liegt (auch bei größeren
Speicherdichten) bei wenigen uA. Einsatz eines NiCd-Akkus daher kaum
sinnvoll, abgesehen davon, daß sie schon vor Jahren schwierig zu
kriegen waren (fast alle Hersteller haben bei Speicherakkus auf NiMH
umgestellt, und die lassen sich nicht einfach per Vorwiderstand
laden). Die Entkopplungsdiode kann ein beliebiger Typ sein, die
Flußspannung von Si-Dioden liegt bei wenigen uA deutlich unter 0.5V,
so daß auch bei teilentladenen Akkus noch die Haltespannung der RAMs
erreicht wird.
BTW wird die ganze Geschichte etwas schwieriger, wenn man mehrere RAMS
zum Datenerhalt braucht, da die üblichen Reset-Controller nur einen
/CS-Ausgang haben. Da bleibt dann nur, die Dekodierlogik auch zu
puffern, und da kommt dann fast nur HCMOS-Logik in Frage, da GALs
Stromsäufer sind. Mit dem /CS-Ausgang des Reset-Controllers kann man
dann die einzelnen /CSx-Signale der RAMs freigeben. Da bei
abgeschaltetem Prozessor die Adresseingänge des Dekoders in der Luft
hängen, sollte man hochohmige Pull-downs (reichen bei CMOS) vorsehen,
um Glitches und Gatter-Rückkopplungen im Power-down-Mode zu vermeiden
(hatte ich mal).
Mit nem gescheiten Reset/RAM-Controller gibt es eigentlich keinen
Grund, für die Dauer-Datenspeicherung EEPROMs einzusetzen. Wir haben
auch Konfigurationsdaten im gepufferten RAM abgelegt, funzte
einwandfrei. Ach ja, denk dran, die Batterie über eine Steckbrücke
anzuschließen - die Chips sind ja auch bei abgeschalteter Vcc unter
Erhaltungsspannung, und bei Arbeiten an der Platine ist es lästig,
jedesmal die Batterie rauszuprokeln. Außerdem kann bei Kurzschlüssen
schnell die Batterie hochgehen. Ablegen der Platine mit
eingeschalteter/eingesetzter Batterie auf Antistatik-Unterlagen sollte
man vermeiden, da diese schwach leitfähig sind und die Batterie
vorzeitig leernuckeln können.
Winfried Büchsenschütz