Gruss
Paul
Hallo Paul,
vom Klingeltrafo bis zur Klingel hast Du nicht zufällig 3 Adern ?
Sonst wird es schwierig da es sich um Wechselspannung handelt.
Lutz
>vom Klingeltrafo bis zur Klingel hast Du nicht zufällig 3 Adern ?
Nein leider nicht.
>Sonst wird es schwierig da es sich um Wechselspannung handelt.
Sowas hatte ich mir schon gedacht, doch ich bin in Schaltungstechnik
nicht so firm und hab gedacht, vielleicht weiß jemand im Newsnet eine
Lösung. Vielen Dank.
Gruss
Paul
Du meintest am 26.08.00 zum Thema
"Türklingel Telefonanlage anschliessen":
> Nun zu meiner Frage: Gibt es eine einfache und preisgünstige Lösung
> wie ich nur bei gedrücktem Klingeltaster die 8V Spannung auch in die
> Telefonanlage bekomme?
Das 'auch' heißt, daß die Klingel weiterhin funktionieren soll?
Zuerst würde ich eine Klingel einbauen, die auch mit 5 Volt schon
klingelt (sollte es geben). Dann würde ich am Klingeltrafo einen
Brückengleichrichter mit den Wechselstromanschlüssen in eine Leitung
einschleifen. Wenn Du Plus und Minus verbindest, fließt dort der
Klingelstrom in Form von pulsierendem Gleichstrom. Jetzt müsste man
einen Optokoppler finden, dessen Sendediode diesen Strom abkann.
Insgesamt müssten dann immer noch die 5 Volt für die Klingel
übrigsein. Die Empfängerseite des Optokopplers dann weiter auswerten
und die Teflonanlage mit dem Signal versorgen.
Nur so als Idee zu nachtschlafener Zeit...
Sigi
--
[X] <-- nail here for new monitor
>> Nun zu meiner Frage: Gibt es eine einfache und preisgünstige Lösung
>> wie ich nur bei gedrücktem Klingeltaster die 8V Spannung auch in die
>> Telefonanlage bekomme?
>
> Das 'auch' heißt, daß die Klingel weiterhin funktionieren soll?
Genau dies sollte mein 'auch' ausdrücken. Mein Arbeitszimmer ist etwas
abgelegen, sodass ich die Türklingel nicht immer höre. Der Anschluss
an die Telefonanlage sollte kein Ersatz der bisherigen Türklingel sein
sondern nur eine Ergänzung selbiger.
Danke für Deinen Lösungsvorschlag, der auch noch zu so
fortgeschrittener Stunde ersonnen wurde. Ich werde in einer ruhigen
Minute mal versuchen ihn in die Tat umzusetzen.
Gruss
Paul
Paul Mueller schrieb:
>
> Hallo zusammen,
> ich habe bei meiner Telefonanlage die Möglichkeit die Türklingel mit
> einzuspeisen. Leider komme ich (ohne große Baumassnahmen vornehmen zu
> müssen) nur an den Klingeltrafo im Sicherungskasten ran und der hängt
> sogar gleich neben der Telefonanlage.
> Nun zu meiner Frage: Gibt es eine einfache und preisgünstige Lösung
> wie ich nur bei gedrücktem Klingeltaster die 8V Spannung auch in die
> Telefonanlage bekomme?
> Ich denke mir, dass dies durch eine kleine elektronische Schaltung
> möglich sein müsste, da bei einer Reihenschaltung die Klingel nicht
> mehr genug Spannung bekommt.
> Hat da jemand eine Lösung für mich?
> Ich schrecke vor kleineren Lötarbeiten nicht zurück.
Du könntest ein Relais einsetzen. Ein Relais, dessen Spule in Reihe zu
deiner Klingel geschaltet wird. Kennst Du die Funktion eines KFZ-Brems-
lichtkontrollrelais?
Du wirst Dir aber vermutlich so ein Teil selber bauen müssen. Oder
gibt es noch irgendwo Relais zu kaufen, bei denen ein (größerer) Strom
für das Anziehen des Relais angegeben wird?
Es sollte aber nicht besonders schwer sein, so etwas aufzubauen. Ich
würde mir einen Reedkontakt nehmen, mit Papier umwickeln und dann ein
paar Windungen Kupferdraht aufwickeln. Wieviel Windungen erforderlich
sind, ist vom (durch die Klingel) fließenden Strom abhängig.
mfg
Joachim
Du meintest am 29.08.00 zum Thema
"Türklingel Telefonanlage anschliessen":
> Du könntest ein Relais einsetzen. Ein Relais, dessen Spule in Reihe zu
> deiner Klingel geschaltet wird.
Stimmt. Das ist natürlich das einfachste.
> Es sollte aber nicht besonders schwer sein, so etwas aufzubauen. Ich
> würde mir einen Reedkontakt nehmen, mit Papier umwickeln und dann ein
> paar Windungen Kupferdraht aufwickeln. Wieviel Windungen erforderlich
> sind, ist vom (durch die Klingel) fließenden Strom abhängig.
Und da der Reedkontakt von einem Wechselfeld evtl. nicht sonderlich
angetan ist, das ganze in Verbindung mit dem von mir vorgeschlagenen
Brückengleichrichter. Viel einfacher als ein Optokoppler.
Siegfrid Breuer schrieb:
Ja, er könnte auch den Brückengleichrichter so einbauen, daß nur das
Relais einen (pulsierenden) Gleichstrom bekommt, für den Fall daß die
Klingel Wechselstrom mag.
mfg
Joachim
Dort koenntest Du auch Loesungen finden mit den "Gleisbesetzt-Meldern".
Wenn Du nach den Wechselstromloesungen suchst, wirst Du auch mit
einer Wechselstromklingel klarkommen.
Gerald
Hallo Joachim,
mußte auswärts mir ein paar Brötchen verdienen, und habe nun genug um
mir einen Reedkontakt leisten zu können.
>> > Es sollte aber nicht besonders schwer sein, so etwas aufzubauen. Ich
>> > würde mir einen Reedkontakt nehmen, mit Papier umwickeln und dann ein
>> > paar Windungen Kupferdraht aufwickeln. Wieviel Windungen erforderlich
>> > sind, ist vom (durch die Klingel) fließenden Strom abhängig.
Habe gerade mal den Strom, der durch die Klingel geht gemessen, das
sind 0,7A. Wie viele Windungen mit einem wie starken Kupferdraht
benötige ich denn da in etwa? Habe einen 40cm langen Kupferdraht mit
0,05mm2 um dem Reedkontakt gewickelt, doch der Reedkontakt schaltet
nicht durch.
>> Und da der Reedkontakt von einem Wechselfeld evtl. nicht sonderlich
>> angetan ist, das ganze in Verbindung mit dem von mir vorgeschlagenen
>> Brückengleichrichter. Viel einfacher als ein Optokoppler.
Habe dann einen Gleichrichter hinter den Trafo geschaltet. Die Klingel
arbeitet weiterhin, doch der Reedkontakt schaltet nicht.
Muß ich nun da noch ein paar Windungen mit einem dünneren Draht
zulegen? Dabei stellt sich dann die Frage wie dünn der Draht bei 0,7A
und 8V sein darf?
Gruß
Paul
Paul Mueller schrieb:
>
> Habe gerade mal den Strom, der durch die Klingel geht gemessen, das
> sind 0,7A. Wie viele Windungen mit einem wie starken Kupferdraht
> benötige ich denn da in etwa?
Das müsste ich auch ausprobieren. Es sind ja auch nicht alle Reed-
kontakte gleich.
> Habe einen 40cm langen Kupferdraht mit
> 0,05mm2 um dem Reedkontakt gewickelt, doch der Reedkontakt schaltet
> nicht durch.
Na ja, ein paar Meter können es schon werden. Aber 0,05 mm² ist evtl.
etwas dünn. Ich würde es mit 0,5mm² CU-Lackdraht probieren.
> >> Und da der Reedkontakt von einem Wechselfeld evtl. nicht sonderlich
> >> angetan ist, das ganze in Verbindung mit dem von mir vorgeschlagenen
> >> Brückengleichrichter. Viel einfacher als ein Optokoppler.
> Habe dann einen Gleichrichter hinter den Trafo geschaltet. Die Klingel
> arbeitet weiterhin, doch der Reedkontakt schaltet nicht.
Was ist das denn für eine Klingel? Und hast du einen Brückengleich-
richter so eingebaut, daß nur das (Eigenbau)Relais Gleichstrom
bekommt?
mfg
Joachim
>Joachim schrieb am Wed, 30 Aug 2000 20:47:17 +0200
Da die Klingel auch nach dem Gleichrichter funktioniert würde ich doch
der vorgeschlagenen Schaltung mit Gleichrichter den Vorzug geben
anstall jetzt mit Kupferlackdraht zu fummeln.
Lutz
Joachim schrieb am Thu, 07 Sep 2000 20:36:20 +0200
zum Thema "Re: Türklingel Telefonanlage anschliessen":
>Was ist das denn für eine Klingel? Und hast du einen Brückengleich-
>richter so eingebaut, daß nur das (Eigenbau)Relais Gleichstrom
>bekommt?
In der Klingel ist ein Bolzen drin, der nur eine Spule bei gedrücktem
Taster auf eine Metallplatte bewegt wird und beim Loslassen durch
Federkraft eine zweite Metallplatte trifft. Den Gleichrichter habe ich
direkt hinter den Trafo eingebaut, sodaß er sowohl das Relais als auch
die Klingel mit Gleichstrom durchflossen wird.
Paul
Lutz Illigen schrieb am Fri, 08 Sep 2000 04:39:57 +0200
zum Thema "Re: Türklingel Telefonanlage anschliessen":
>Da die Klingel auch nach dem Gleichrichter funktioniert würde ich doch
>der vorgeschlagenen Schaltung mit Gleichrichter den Vorzug geben
>anstall jetzt mit Kupferlackdraht zu fummeln.
Meinst Du damit die Schaltung von Siegfrid Breuer, der einen
Optokoppler anstelle des Reedrelais vorgeschlagen hat?
Gruß
Paul
Paul Mueller schrieb:
>
Ja, dann sollte es mit den genannten 'paar Metern' Kupferlackdraht
funktionieren.
Der Vorteil der Eigenbau-Relais Lösung besteht in einer recht stör-
sicheren und überspannungsfesten Schaltung.
Du mußt nur etwas experimentieren, um die richtige Windungszahl zu
finden. Und wenn Du die Windungszahl ermittelt hast (also mitzählen)
bei der das Relais anzieht, lege noch ca. 15% der Anzahl als Toleranz-
ausgleich (Netzspannungsschwankungen) drauf.
Du kannst aber das alles auch mit einem Microcontroller machen ;-))
mfg
Joachim
>Hallo Lutz,
Hallo Paul,
genau das habe ich gemeint. Nur so an Rande: Nach deiner Erklärung
(anderes Posting) handelt es sich um einen Gong nicht um eine Klingel.
Lutz
>Hallo Paul,
>genau das habe ich gemeint. Nur so an Rande: Nach deiner Erklärung
>(anderes Posting) handelt es sich um einen Gong nicht um eine Klingel.
Hallo Lutz,
danke für den Hinweis. Ich werde erst Joachims Vprschlag in die Tat
umsetzen den Optokoppler kann ich ja immer noch besorgen.
Danke für Deine bisherige Hilfe.
Gruß
Paul
>Ja, dann sollte es mit den genannten 'paar Metern' Kupferlackdraht
>funktionieren.
>Der Vorteil der Eigenbau-Relais Lösung besteht in einer recht stör-
>sicheren und überspannungsfesten Schaltung.
>Du mußt nur etwas experimentieren, um die richtige Windungszahl zu
>finden. Und wenn Du die Windungszahl ermittelt hast (also mitzählen)
>bei der das Relais anzieht, lege noch ca. 15% der Anzahl als Toleranz-
>ausgleich (Netzspannungsschwankungen) drauf.
Hallo Joachim,
ich habe mir eine Einheit Kupferlackdraht zugelegt und werde morgen
Abend zum Wickeln konnen und dann auch vom Erfolg berichten.
>Du kannst aber das alles auch mit einem Microcontroller machen ;-))
Ich wollte schon immer das ganze Haus mit einem einheitlichen Bus
ausrüsten, jetzt habe ich entlich einen Anlass dazu ;-).
Gruss
Paul
>Du mußt nur etwas experimentieren, um die richtige Windungszahl zu
>finden. Und wenn Du die Windungszahl ermittelt hast (also mitzählen)
>bei der das Relais anzieht, lege noch ca. 15% der Anzahl als Toleranz-
>ausgleich (Netzspannungsschwankungen) drauf.
Hallo Joachim,
es ist vollbracht nach 50 Windungen zieht das Relais an, habe dann
noch 10 extra Windungen draufgelegt. Das Ganze funktioniert übrigens
auch ohne Gleichrichter, deshalb ist er weg rationalisiert worden.
Danke für Deine hilfreichen Tips, gilt natürlich auch für die
Anregungen von Lutz.
Newsgroups find ich klasse!
Gruss
Paul
Im allgemeinen Verwenden TK-Anlagen keine "Spannung" oder "Strom" zum
Schalten, sondern nur einen Schließkontakt. Nimm doch einen recht
kleinen Widerstand, der bei gedrückter Taste eine ausreichende Spannung
aufbaut, um eine Transitor-Strecke schalten zu können. Selber Transistor
schließt dann den kontakt in der Anlage und die Telefone scheppern mit.
Die hier gezeigte Schaltung solltest Du dahingehend modifizieren. Der
dort gezeigte Schalter wird duch einen Transistor ersetzt, zu welchem
parallel (zwischen Basis und Emitter) der Widerstand eingesetzt wird
(Dein Taster zwischen Trafo und Klingel bleibt bestehen).
http://www.hufenbecher.de/ec-md1.htm
Andy
>Die hier gezeigte Schaltung solltest Du dahingehend modifizieren. Der
>dort gezeigte Schalter wird duch einen Transistor ersetzt, zu welchem
>parallel (zwischen Basis und Emitter) der Widerstand eingesetzt wird
>(Dein Taster zwischen Trafo und Klingel bleibt bestehen).
>
>http://www.hufenbecher.de/ec-md1.htm
Danke für Deinen Vorschlag Andy, doch ich habe bereits auf Joachims
Vorschlag hin die Telefonanlage mittels Reedrelais angeschlossen.
Gruss
PAul
Na super. So habe ich mir das vorgestellt. Ich möchte auch so eine
Klingelsignalerfassung machen.
mfg
Joachim