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Ikea Ni-MH-Akkus Ladda

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Juergen

unread,
Dec 10, 2022, 3:59:32 PM12/10/22
to
Servus.

Auf den aktuellen Akkus von Ikea steht, man soll sie 16 h mit 1/10 C
laden, also die AAA mit 750 mAh mit 75 mA und die 2450 mAh mit 245 mAh.
Gibt es wirklich aktuelle Akkus die derart schonen geladen werden
müssen?

Ihr Ladegerät Senkol macht das jedenfalls nicht, das lädt AAA mit 400 mA
(die 750er angeblich in 2,5 h) und AA mit 700 mA (die 2450er angebeblich
in 4 h) jeweils wenn höchstens 2 Akkus im Ladegerät sind.

Denke ich kann davon ausgehen, dass ich jedes Ladegerät mit -dV/dT oder
odV/dT) und entsprechender Stromstärke bedenkenlos verwenden kann.
cu.
Juergen

--
\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\
\ Freie Bits für freie Buerger \
\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

olaf

unread,
Dec 11, 2022, 3:00:04 AM12/11/22
to
Juergen <schrei...@web.de> wrote:

>laden, also die AAA mit 750 mAh mit 75 mA und die 2450 mAh mit 245 mAh.
>Gibt es wirklich aktuelle Akkus die derart schonen geladen werden
>müssen?

Das gilt fuer jeden Akku wenn du maximale Lebensdauer erreichen willst.

Du kannst immer schneller laden, aber dann halten sie halt nicht so lange.

Wobei der Effekt aber eventuell vom Ladegeraet ausgehebelt wird. Du
koenntest z.B ein Ladegeraet haben das bei 75mA Schwierigkeiten hat
immer den Vollzustand zu erkennen und deshalb etwas ueberlaedt, ein
anderes laedet mit 700mA und schafft es besser. Kann aber auch
umgekehrt sein.


Bei E-Autos ist das im uebrigen auch so. Immer schoen krass schnell
laden geht auf die Lebensdauer. Ausserdem protokollieren die das und
dann verweigert dir der Hersteller die Garantie.

>Denke ich kann davon ausgehen, dass ich jedes Ladegerät mit -dV/dT oder
>odV/dT) und entsprechender Stromstärke bedenkenlos verwenden kann.
>cu.

Man wuerde nach 20-30Jahren schon erwarten das die Ladung von NimH
mittlerweile behersscht wird. .-)

Olaf


Juergen

unread,
Dec 11, 2022, 5:32:34 AM12/11/22
to
Am Sun, 11 Dec 2022 09:19:29 -0000 (UTC) schrieb Peter Heirich
<talk....@info21.heirich.name> zum Thema "Re: Ikea Ni-MH-Akkus
Ladda":

>Am Sat, 10 Dec 2022 21:59:28 +0100 schrieb Juergen:


>> Auf den aktuellen Akkus von Ikea steht, man soll sie 16 h mit 1/10 C
>> laden, also die AAA mit 750 mAh mit 75 mA und die 2450 mAh mit 245 mAh.
>> Gibt es wirklich aktuelle Akkus die derart schonen geladen werden
>> müssen?
>
>> Ihr Ladegerät Senkol macht das jedenfalls nicht, das lädt AAA mit 400 mA
>> (die 750er angeblich in 2,5 h) und AA mit 700 mA (die 2450er angebeblich
>> in 4 h) jeweils wenn höchstens 2 Akkus im Ladegerät sind.

>> Denke ich kann davon ausgehen, dass ich jedes Ladegerät mit -dV/dT oder
>> odV/dT) und entsprechender Stromstärke bedenkenlos verwenden kann.

>https://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/D500/ANS_5035431_DB-EN.pdf

>Man sieht auch die Angabe, der o.g. Akku könne 1 Jahr ohne Explosion oder
>Aufblähung mit < 200 mA überladen werden.

>Ich denke, hier haben die Todfeinde der Menschheit, Betriebswirtschaftler
>und Anwälte, ihre Hand im Spiel. Fehlende Angaben zu Quick- und Fast-
>Charge entbinden von rechtlichen Konsequenzen bei Problemen.

>Lösung: Akkus ohne vernünftige Angaben bzw. Datenblatt boykottieren.

Das verlockende an den Ikea-Akkus ist, dass sie von Panasonic sein und
eng mit Eneloops verwandt sein sollen.

https://akkutest.org/test-die-neuen-ikea-ladda-akkus-2022-1900-2450-und-750-mah/

https://www.pocketnavigation.de/2019/11/aa-akkuvergleich-ikea-ladda2450/


>Die Akkus im Lidl-Shop sind IIRC preiswerter und haben ordentliche Angaben
>für Quick- und Fastcharge.

Gleichwohl habe ich auch mit denen sehr gemischte Erfahrungen gemacht.

>Ob die -dV/dt bzw. 0dV/dt ordentlich funktioniert, kannst du mit einem
>völlständig entladenen Akku testen, wenn der Ladestrom bekannt ist. Der
>Akku sollte nach der entsprechenden Zeit voll sein.

Ich nehm meistens dieses Ladegerät:

https://www.amazon.de/CSL-Ladestation-beleuchtetes-USB-Ladeport-Batterie-Verpolungsschutz-schwarz/dp/B01M7TNKZL/ref=sr_1_21?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=3BY89WOQJ7O46&keywords=aplic&qid=1670754296&sprefix=aplic%2Caps%2C118&sr=8-21

Wir auch als BC 4000 verkauft bzw. die Geräte sind sich extrem ähnlich.

niedrigster Ladestrom halt 300 mA. Anders als ein BC 700 zeigt es beim
Laden aber nur den eingestellten Strom, das BC 700 scheint den
tatsächlichen zu messen.

Juergen

unread,
Dec 11, 2022, 5:34:20 AM12/11/22
to
Am Sun, 11 Dec 2022 08:50:50 +0100 schrieb olaf <ol...@criseis.ruhr.de>
zum Thema "Re: Ikea Ni-MH-Akkus Ladda":

>Juergen <schrei...@web.de> wrote:

> >laden, also die AAA mit 750 mAh mit 75 mA und die 2450 mAh mit 245 mAh.
> >Gibt es wirklich aktuelle Akkus die derart schonen geladen werden
> >müssen?

>Das gilt fuer jeden Akku wenn du maximale Lebensdauer erreichen willst.

Schon entsprechende Ladegeräte zu finden sehe ich als herausfordernd an.



>Bei E-Autos ist das im uebrigen auch so. Immer schoen krass schnell
>laden geht auf die Lebensdauer. Ausserdem protokollieren die das und
>dann verweigert dir der Hersteller die Garantie.

Auch deshalb baut Tesla die ganzen Quick-Charger. Umsatzsteigerung durch
mehr Akkuverschleiss. Gibt dem Schnell-Laden eine neue Bedeutung. :-).

> >Denke ich kann davon ausgehen, dass ich jedes Ladegerät mit -dV/dT oder
> >odV/dT) und entsprechender Stromstärke bedenkenlos verwenden kann.
> >cu.

>Man wuerde nach 20-30Jahren schon erwarten das die Ladung von NimH
>mittlerweile behersscht wird. .-)

Wenn ich mir anschaue was es so an Ladegeräten gibt habe ich den
Eindruck die wurden fast alle vor über 10 Jahren entwickelt. Bei Fragen
nach einem brauchbaren Ladegerät wird oft das BC 700 empfohlen, das gibt
es wohl noch sehr viel länger. Einen kleinen Schub gab es vor ein paar
Jahren durch Ladegeräte die auch LiOn laden können, insbesondere 18650.

Vor Jahren habe ich mir dieses Teil zugelegt:

https://www.ebay.de/itm/153497001881?chn=ps&_trkparms=ispr%3D1&amdata=enc%3A1YTjS1AEXS-CIjMoFmbwOwA58&norover=1&mkevt=1&mkrid=707-159967-267642-0&mkcid=2&mkscid=101&itemid=153497001881&targetid=1878749759017&device=c&mktype=pla&googleloc=9042785&poi=&campaignid=12876320283&mkgroupid=125994436481&rlsatarget=pla-1878749759017&abcId=9
300534&merchantid=138411352&gclid=EAIaIQobChMIgqz7qKzx-wIVlfh3Ch1FGwgyEAQYAyABEgL4vvD_BwE

Helmut Schellong

unread,
Dec 11, 2022, 6:29:58 AM12/11/22
to
On 12/10/2022 21:59, Juergen wrote:
> Servus.
>
> Auf den aktuellen Akkus von Ikea steht, man soll sie 16 h mit 1/10 C
> laden, also die AAA mit 750 mAh mit 75 mA und die 2450 mAh mit 245 mAh.
> Gibt es wirklich aktuelle Akkus die derart schonen geladen werden
> müssen?

Das hat man mir schon in den 1970ern zu Bleiakkus gesagt: 14 Stunden lang mit 1/10 C.
Ist die Standard-Ladung.

In der Industrie habe ich anders programmiert.
Nämlich mit Temperaturkompensation bis zur Ladeschlußspannung.
Wobei es mehrere Ladestärken gab.
Bei Starkladung wurden Lüfter geschaltet, mit Nachlauf.


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong v...@schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm http://www.schellong.de/c2x.htm http://www.schellong.de/c_padding_bits.htm
http://www.schellong.de/htm/bishmnk.htm http://www.schellong.de/htm/rpar.bish.html http://www.schellong.de/htm/sieger.bish.html
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm http://www.schellong.de/htm/tuner.htm
http://www.schellong.de/htm/string.htm http://www.schellong.de/htm/string.c.html http://www.schellong.de/htm/deutsche_bahn.htm
http://www.schellong.de/htm/schaltungen.htm http://www.schellong.de/htm/math87.htm http://www.schellong.de/htm/dragon.c.html

Hanno Foest

unread,
Dec 11, 2022, 8:06:26 AM12/11/22
to
Am 11.12.22 um 11:34 schrieb Juergen:

>> Bei E-Autos ist das im uebrigen auch so. Immer schoen krass schnell
>> laden geht auf die Lebensdauer. Ausserdem protokollieren die das und
>> dann verweigert dir der Hersteller die Garantie.
>
> Auch deshalb baut Tesla die ganzen Quick-Charger. Umsatzsteigerung durch
> mehr Akkuverschleiss. Gibt dem Schnell-Laden eine neue Bedeutung. :-).

Es ist eher so, daß Tesla Ärger macht, wenn man dauernd am Supercharger
lädt, die haben nämlich auch keinen Bock auf entsprechende
Garantiefälle. [1] Die Dinger sind explizit fürs Laden unterwegs
gedacht. Der Normalfall sollte das langsame Laden zuhause an der Wallbox
sein.

Hanno

[1] Die Telemetrie, die die entsprechenden Daten nach Hause telefoniert,
ist dann wieder eine andere Sache.

--
The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith


Volker Bartheld

unread,
Dec 11, 2022, 8:59:48 AM12/11/22
to
On Sun, 11 Dec 2022 08:50:50 +0100, olaf wrote:
> Juergen <schrei...@web.de> wrote:
>> laden, also die AAA mit 750 mAh mit 75 mA und die 2450 mAh mit 245 mAh.
>> Gibt es wirklich aktuelle Akkus die derart schonen geladen werden
>> müssen?
> Das gilt fuer jeden Akku wenn du maximale Lebensdauer erreichen willst.

Die längste Lebensdauer erreichen Akkus, wenn Du sie teilentladen (je
nach Chemie) im Kühlschrank lagerst und nicht benutzt.

Meine pragmatische Empfehlung ist, Akkus in etwa so zu laden, wie Du
sich auch zu *enladen* beabsichtigst. Bei meinen Mignon-Eneloop ist
das meistens 1/2C, mehr als 1A lutscht sich die Taschenlampe nicht
raus, Systemblitzgeräte ähnlich, Fernbedienungen und anderer Kleinkram
sind irrelevant.

Nie ein Problem damit gehabt und...

> Du kannst immer schneller laden, aber dann halten sie halt nicht so lange.

... die 12 Jahre seit der Bestellung des ersten Achterpacks HR-3UTGA und
deutlich über 500 Ladezyklen reichen mir. Sollten die 1'500 Zyklen
wirklich erreicht werden, wäre das ein angenehmes Zuckerl aber
angesichts des Preises und der Alternativen vollkommen verschmerzbar.

Man muß die Diskussion "Primärzellen oder LSD-Akkus" eigentlich nicht
mehr führen. Auch irrelevant die Frage "Eneloop (aus Japan oder China,
letztlich egal) oder Nachbauten vom Discounter?". Zwei Flaschen natives
Ölivenöl oder eine Flasche mittelmäßiger Rotwein kostet mehr.

Ich wünschte, es gäbe noch viele andere Produkte, bei denen die
Kaufentscheidung so ein Nobrainer ist, wie hier.

Neulich erst Kurzzeittimer für die Küche (vulgo: "Eieruhren")
recherchiert. Ein Elend. Favorit: https://www.amazon.de/dp/B09TPC4SDD .
Ein Tag später: Ausverkauft.

Eiskratzer fürs Auto - falls man sich nicht mit irgendwelchen
maximalkomplizierten Teleskopkonstruktionen aus der Weltraumforschung
beschweren oder minderwertigem Sponsorramsch von der Tankstelle
erniedrigen will? Ist man auch eine Stunde beschäftigt und landet dann
unweigerlich bei handschuhfachkompatibler Ware aus Finnland:
https://www.amazon.de/dp/B01MTNYWUR

Und dann die neverending Story "Steckdosenleiste". Zumindest falls man
ein Produkt mit Überspannungsschutz, ggfs. beleuchtetem Schalter will -
und kein Tischfeuerwerk. Blieb ich bei der Bachmann 331.013
https://www.amazon.de/gp/product/B000ONWT5W hängen. Angesichts dessen,
was Kopp und Brennenstuhl versprechen, aber nur Bachmann hält (wechsel-
bzw. kürzbares Anschlußkabel, Metallprofil statt "Profil in
Metalloptik", Überspannungsschutz reparabel, Qualitäts-Wippschalter,
Befestigungsmöglichkeit mit Flachkopfschrauben, Herstellungsort), sehe
ich gerne darüber hinweg, daß man an die Befestigungsschlitze der
unmöglich geformten Endkappen nur mit einem Winkelschraubendreher
herankommt. Oder einen Fräser bzw. Oszillationssäge für die Dauerlösung
benötigt.

Nein, die "Bachmann 300.011 Handwerkerleiste 6xSchuko"
https://www.amazon.de/dp/B005MICLPM ist nicht das, was ich suche. Wir
achten insbesondere auf die horizontale Anordnung der Steckerlöcher.

Schonmal wer versucht im Jahr 2022 a. D. eine Nagel(haut)schere zu
kaufen? Abseits irgendwelchem Chinaplunder und €€€-Fetischkram im
Versand- und Einzelhandel, wo man sich mit verdächtigen Formulierungen
wie "Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Hygieneartikel! Dieser
Artikel wird nach Gebrauch, beziehungsweise Siegelbruch nicht
zurückgenommen." um das Widerrufsrecht nach BGB drücken will? Ich
schon.

Bin dann bei der Rubis Colibri (https://www.amazon.de/dp/B0017YRAT2)
gelandet. Mit 35 Fragezeichen zwar auch nicht gerade die Occasione,
aber wer seiner Elektronik eine Knipex Electronic Super Knips 125mm für
24€ gönnt (https://www.amazon.de/gp/product/B002KHSB98), dem sollten
seine Pfoten das schon wert sein. Man kann mit den Scheren von Rubis
übrigens auch prima auch an diffizilen Stoffen schneidern. Dafür aber
eher die 115er Mikroschere nehmen (https://www.amazon.de/dp/B004NO55J0).

40€. Bitte, danke, *ka-tschinggg*.

Also keine Diskussion, ob 4€ für den geilsten Mignonakku der Welt
vielleicht ein bisserl teuer wären.

> Bei E-Autos ist das im uebrigen auch so. Immer schoen krass schnell
> laden geht auf die Lebensdauer. Ausserdem protokollieren die das und
> dann verweigert dir der Hersteller die Garantie.

Pffft. Als ob auf die Garantie nicht sowieso schon geschissen wäre.
Einmal das Wartungsintervall überzogen, mit zu niedrigem Ölstand
gefahren, den Sport-Plus-Modus eingeschaltet, das Rennstartknöpferl
gedrückt, ohne ESP ein bisserl herumgedriftet und schon steht ein
Eintrag im Schwarzbuch der Sünden. Ist wie mit Mobilelektronik. Schon
feuchte Aussprache reicht für die Diagnose "Wasserschaden" und das wars
dann mit der kostenfreien Reparatur.

Man erwäge den zukünftigen Kauf bei Herstellern, die sich nicht so
divenhaft verhalten oder übe sich hartnäckig in Konsumverweigerung.

> Man wuerde nach 20-30Jahren schon erwarten das die Ladung von NimH
> mittlerweile behersscht wird. .-)

Würde man, ganz ohne Smiley. In der gegenwärtigen Praxis ist das alles
eine Funktion des Preises, den der Kunde für solche Ladegeräte zu
zahlen bereit ist. Die verblödete, phlegmatische
Geiz-ist-Geil-Laufkundschaft kann man mit minderwertigem Ramsch
problemlos abzocken, wenn er nur einen Cent unter dem der Konkurrenz
erhältlich ist.

Empfehlenswerte Sonntagskektüre:
https://steadyhq.com/en/realitatsabzweig/posts/c4e426d5-b65f-4873-8e02-ffffca986eb8

Volker

Volker Bartheld

unread,
Dec 11, 2022, 9:02:52 AM12/11/22
to
On Sun, 11 Dec 2022 09:19:29 -0000 (UTC), Peter Heirich wrote:
> Lösung: Akkus ohne vernünftige Angaben bzw. Datenblatt boykottieren.

Genau so schauts aus.

> Ob die -dV/dt bzw. 0dV/dt ordentlich funktioniert, kannst du mit einem
> völlständig entladenen Akku testen, wenn der Ladestrom bekannt ist. Der
> Akku sollte nach der entsprechenden Zeit voll sein.

Oder man kauft ein Ladegerät mit Diagnoseport. Soll es ja auch schon
geben.

Volker

Volker Bartheld

unread,
Dec 11, 2022, 9:47:26 AM12/11/22
to
On Sun, 11 Dec 2022 08:50:50 +0100, olaf wrote:
> Juergen <schrei...@web.de> wrote:
>> laden, also die AAA mit 750 mAh mit 75 mA und die 2450 mAh mit 245 mAh.
>> Gibt es wirklich aktuelle Akkus die derart schonen geladen werden
>> müssen?
> Das gilt fuer jeden Akku wenn du maximale Lebensdauer erreichen willst.

Die längste Lebensdauer erreichen Akkus, wenn Du sie teilentladen (je
nach Chemie) im Kühlschrank lagerst und nicht benutzt.

Meine pragmatische Empfehlung ist, Akkus in etwa so zu laden, wie Du
sich auch zu *entladen* beabsichtigst. Bei meinen Mignon-Eneloop ist
das meistens 1/2C, mehr als 1A lutscht sich die Taschenlampe nicht
raus, Systemblitzgeräte ähnlich, Fernbedienungen und anderer Kleinkram
sind irrelevant.

Nie ein Problem damit gehabt und...

> Du kannst immer schneller laden, aber dann halten sie halt nicht so lange.

> Bei E-Autos ist das im uebrigen auch so. Immer schoen krass schnell
> laden geht auf die Lebensdauer. Ausserdem protokollieren die das und
> dann verweigert dir der Hersteller die Garantie.

Pffft. Als ob auf die Garantie nicht sowieso schon geschissen wäre.
Einmal das Wartungsintervall überzogen, mit zu niedrigem Ölstand
gefahren, den Sport-Plus-Modus eingeschaltet, das Rennstartknöpferl
gedrückt, ohne ESP ein bisserl herumgedriftet und schon steht ein
Eintrag im Schwarzbuch der Sünden. Ist wie mit Mobilelektronik. Schon
feuchte Aussprache reicht für die Diagnose "Wasserschaden" und das wars
dann mit der kostenfreien Reparatur.

Man erwäge den zukünftigen Kauf bei Herstellern, die sich nicht so
divenhaft verhalten oder übe sich hartnäckig in Konsumverweigerung.

> Man wuerde nach 20-30Jahren schon erwarten das die Ladung von NimH
> mittlerweile behersscht wird. .-)

Marcel Mueller

unread,
Dec 11, 2022, 10:35:37 AM12/11/22
to
Am 10.12.22 um 21:59 schrieb Juergen:
> Auf den aktuellen Akkus von Ikea steht, man soll sie 16 h mit 1/10 C
> laden, also die AAA mit 750 mAh mit 75 mA und die 2450 mAh mit 245 mAh.

Also aus dem letzten Jahrtausend.
Lass sie da liegen, wo sie hingehören: im Regal des Händlers.

> Gibt es wirklich aktuelle Akkus die derart schonen geladen werden
> müssen?

Offenbar schon.

> Ihr Ladegerät Senkol macht das jedenfalls nicht, das lädt AAA mit 400 mA
> (die 750er angeblich in 2,5 h) und AA mit 700 mA (die 2450er angebeblich
> in 4 h) jeweils wenn höchstens 2 Akkus im Ladegerät sind.

Delta-U-Verfahren.

> Denke ich kann davon ausgehen, dass ich jedes Ladegerät mit -dV/dT oder
> odV/dT) und entsprechender Stromstärke bedenkenlos verwenden kann.

Ich würde eher davon ausgehen, dass diese Akkus keine sonderliche
Lebensdauer erwartet. Und wenn doch: Glück gehabt.


Marcel

olaf

unread,
Dec 11, 2022, 3:15:03 PM12/11/22
to
Volker Bartheld <news...@bartheld.net> wrote:

>Neulich erst Kurzzeittimer für die Küche (vulgo: "Eieruhren")
>recherchiert. Ein Elend. Favorit: https://www.amazon.de/dp/B09TPC4SDD .
>Ein Tag später: Ausverkauft.

Ich kann dir das Modell Klockis von Ikea empfehlen. Hab ich zwar in
Tokyo gekauft, aber ich denke mal das wird es auch in Deutschland
geben.

Olaf

olaf

unread,
Dec 11, 2022, 3:15:03 PM12/11/22
to
Juergen <schrei...@web.de> wrote:

>Das verlockende an den Ikea-Akkus ist, dass sie von Panasonic sein und
>eng mit Eneloops verwandt sein sollen.

Sie werden wohl in derselben Firma gefertigt welche die aktuellen
Eneloops von Panasonic fertigt. Falls du die alten Eneloops meinst,
die werden wohl jetzt von Fujitzu gefertigt.

Olaf

Gregor Szaktilla

unread,
Dec 11, 2022, 5:11:51 PM12/11/22
to
Am 11.12.22 um 16:35 schrieb Marcel Mueller:
> Ich würde eher davon ausgehen, dass diese Akkus keine sonderliche
> Lebensdauer erwartet. Und wenn doch: Glück gehabt.

Live fast, die young. (Janis Joplin)

Gruß

Gregor

--
Sehrsehr! Vielviel!

Jaja.

Volker Bartheld

unread,
Dec 11, 2022, 5:37:24 PM12/11/22
to
On Sun, 11 Dec 2022 21:06:24 +0100, olaf wrote:
> Volker Bartheld <news...@bartheld.net> wrote:
>>Neulich erst Kurzzeittimer für die Küche (vulgo: "Eieruhren")
>>recherchiert. Ein Elend. Favorit: https://www.amazon.de/dp/B09TPC4SDD .
>>Ein Tag später: Ausverkauft.
> Ich kann dir das Modell Klockis von Ikea empfehlen.

https://www.ikea.com/de/de/p/klockis-uhr-thermometer-wecker-timer-weiss-80277004/

Wenn ich der Bedienungsanleitung folgen kann, finde ich es ausgesprochen
dämlich, daß die Tasten für die wichtigsten Funktionen eines
Kurzzeittimers ausgerechnet auf der RÜCKSEITE des Geräts angeordnet
sind. Ich sehe dabei gerne über das anachronistische Bedienkonzept
hinweg (Zeiteinstellung separat für Minuten und Sekunden, immer nur
vorwärts) und darüber, daß ich an einer Eieruhr *) weder die
Thermometerfunktion noch einen Wecker oder einen weiteren Chronometer
vermisse, den ich 2x im Jahr zwecks Zeitumstellung betüddeln muß.

Volker

*)
Tee: 5 Minuten.
Nudeln: 8 Minuten.
Pizza: 15 Minuten.
Fritten: 2x15 Minuten.
Quadratfisch: 45 Minuten.
Leberkas: 15+60 Minuten.
Der falsche Hase (aka. Hackbraten) zu Weihnachten: 90 Minuten.

Martin Klaiber

unread,
Dec 11, 2022, 6:08:09 PM12/11/22
to
Gregor Szaktilla <spam...@ktilla.de> wrote:
> Am 11.12.22 um 16:35 schrieb Marcel Mueller:

>> Ich würde eher davon ausgehen, dass diese Akkus keine sonderliche
>> Lebensdauer erwartet. Und wenn doch: Glück gehabt.

> Live fast, die young. (Janis Joplin)

Müsste das in dem Fall nicht heißen: Charge fast, die young?

Martin

Rupert Haselbeck

unread,
Dec 12, 2022, 2:50:11 AM12/12/22
to
Peter Heirich schrieb:
> Juergen:
>>> Lösung: Akkus ohne vernünftige Angaben bzw. Datenblatt boykottieren.
>>
>> Das verlockende an den Ikea-Akkus ist, dass sie von Panasonic sein und
>> eng mit Eneloops verwandt sein sollen.
>
> Völlig ohne Datenblatt können die aber auch in Kinderarbeit in Indien
> gefertigt werden. Wer weiß das schon.

Ein Datenblatt verhindert das natürlich zuverlässig...

> Wie gesagt, ich boykottiere Akkus ohne zumindest glaubhafte Angaben. Schon
> zur Erziehung der Hersteller.

Die Hersteller werden sicherlich zittern vor solch massiver Drohung :->

MfG
Rupert

Dominik Heinrich

unread,
Dec 12, 2022, 3:24:55 AM12/12/22
to
Am 12.12.22 um 00:41 schrieb Peter Heirich:
> Am Sun, 11 Dec 2022 11:32:29 +0100 schrieb Juergen:
>
>>> Lösung: Akkus ohne vernünftige Angaben bzw. Datenblatt boykottieren.
>>
>> Das verlockende an den Ikea-Akkus ist, dass sie von Panasonic sein und
>> eng mit Eneloops verwandt sein sollen.
>
> Völlig ohne Datenblatt können die aber auch in Kinderarbeit in Indien
> gefertigt werden. Wer weiß das schon.

Ach deswegen steht da Made in Japan drauf.

--
Grüße
Dominik

Christian Weisgerber

unread,
Dec 12, 2022, 12:30:06 PM12/12/22
to
On 2022-12-11, Volker Bartheld <news...@bartheld.net> wrote:

> Man muß die Diskussion "Primärzellen oder LSD-Akkus" eigentlich nicht
> mehr führen. [...]
> Also keine Diskussion, ob 4€ für den geilsten Mignonakku der Welt
> vielleicht ein bisserl teuer wären.

Das ist der wievielfache Preis einer Alkalinen? Achtfach? Zehnfach?

Batterien verschwinden hier in Geräten, wo sie dann vermutlich Jahre
lang ihren Dienst verrichten. Ich führe kein Buch, aber selbst bei
den größten "Batterienfressern", Wanduhren, bezweifle ich, dass ich
sie jährlich wechsle.

Rein wirtschaftlich betrachtet dürfte es zwanzig, dreißig Jahre
dauern, bis Eneloops sich amortisiert haben - angenommen, sie bleiben
so lange verwendbar.

Anders sieht es aus, wenn man jährlich rundherum im Smarthome
Batterien wechselt, häufig Kofferradio hört, Spielzeug wie
ferngesteuerte Autos hat, usw. Es kommt halt auf den Haushalt an.

Ich habe mich die letzten Jahrzehnte nicht wirklich für das Thema
interessiert, weil Primärzellen so billig sind, dass eine weitere
Beschäftigung damit nicht lohnt. Mein Vater hat klassische NiMH-Akkus
aufgehäuft, dann aber keine Verwendung dafür gefunden.

--
Christian "naddy" Weisgerber na...@mips.inka.de

Gerrit Heitsch

unread,
Dec 12, 2022, 12:50:09 PM12/12/22
to
On 12/12/22 17:33, Christian Weisgerber wrote:
> On 2022-12-11, Volker Bartheld <news...@bartheld.net> wrote:
>
>> Man muß die Diskussion "Primärzellen oder LSD-Akkus" eigentlich nicht
>> mehr führen. [...]
>> Also keine Diskussion, ob 4€ für den geilsten Mignonakku der Welt
>> vielleicht ein bisserl teuer wären.
>
> Das ist der wievielfache Preis einer Alkalinen? Achtfach? Zehnfach?
>
> Batterien verschwinden hier in Geräten, wo sie dann vermutlich Jahre
> lang ihren Dienst verrichten. Ich führe kein Buch, aber selbst bei
> den größten "Batterienfressern", Wanduhren, bezweifle ich, dass ich
> sie jährlich wechsle.
>
> Rein wirtschaftlich betrachtet dürfte es zwanzig, dreißig Jahre
> dauern, bis Eneloops sich amortisiert haben - angenommen, sie bleiben
> so lange verwendbar.
>
> Anders sieht es aus, wenn man jährlich rundherum im Smarthome
> Batterien wechselt, häufig Kofferradio hört, Spielzeug wie
> ferngesteuerte Autos hat, usw.

... oder wenn eine ausgelaufene Batterie zum Totalschaden des fraglichen
Gerätes führen könnte. Dann wird es zur Risikoabwägung. Aus diesem Grund
sind in den Heizkörperthermostaten hier Eneloop. Da hatte ich schon
einen Totalschaden mit Batterien.

Gerrit


Volker Bartheld

unread,
Dec 12, 2022, 12:52:45 PM12/12/22
to
On Mon, 12 Dec 2022 16:33:58 -0000 (UTC), Christian Weisgerber wrote:
> On 2022-12-11, Volker Bartheld <news...@bartheld.net> wrote:
>> Man muß die Diskussion "Primärzellen oder LSD-Akkus" eigentlich nicht
>> mehr führen. [...] Also keine Diskussion, ob 4€ für den geilsten
>> Mignonakku der Welt vielleicht ein bisserl teuer wären.
> Das ist der wievielfache Preis einer Alkalinen? Achtfach? Zehnfach?

Etwa achtfach, wenn Du Großgebinde kaufst.

> Rein wirtschaftlich betrachtet dürfte es zwanzig, dreißig Jahre
> dauern, bis Eneloops sich amortisiert haben - angenommen, sie bleiben
> so lange verwendbar.

Rein wirtschaftlich betrachtet, darf Dir nie eine Alkaline auslaufen und
ein Gerät irreparabel beschädigen. So eine Maglite Mini z. B. hat den
wievielfachen Preis zweier Mignon-Eneloop? Achtfach? Zehnfach?

> Ich habe mich die letzten Jahrzehnte nicht wirklich für das Thema
> interessiert, weil Primärzellen so billig sind, dass eine weitere
> Beschäftigung damit nicht lohnt. Mein Vater hat klassische NiMH-Akkus
> aufgehäuft, dann aber keine Verwendung dafür gefunden.

Wenns OK für Dich ist, isses OK für Dich.

Volker

Hanno Foest

unread,
Dec 12, 2022, 1:30:42 PM12/12/22
to
Am 12.12.22 um 17:33 schrieb Christian Weisgerber:

> Das ist der wievielfache Preis einer Alkalinen? Achtfach? Zehnfach?
>
> Batterien verschwinden hier in Geräten, wo sie dann vermutlich Jahre
> lang ihren Dienst verrichten. Ich führe kein Buch, aber selbst bei
> den größten "Batterienfressern", Wanduhren, bezweifle ich, dass ich
> sie jährlich wechsle.

Gerade bei "einmal reintun und dann vergessen" stellt sich das Problem
mit den Schäden durch Auslaufen.

> Rein wirtschaftlich betrachtet dürfte es zwanzig, dreißig Jahre
> dauern, bis Eneloops sich amortisiert haben - angenommen, sie bleiben
> so lange verwendbar.

Wenn dir allerdings, wie hier vielfach berichtet, die Alkalis ab und an
die Geräte versauen, und die Eneloop nicht, dann haben sich die Dinger
vermutlich nach einem Mal Nichtauslaufen amortisiert.

Hanno

Marcel Mueller

unread,
Dec 12, 2022, 1:32:05 PM12/12/22
to
Am 12.12.22 um 17:33 schrieb Christian Weisgerber:
> Das ist der wievielfache Preis einer Alkalinen? Achtfach? Zehnfach?
>
> Batterien verschwinden hier in Geräten, wo sie dann vermutlich Jahre
> lang ihren Dienst verrichten. Ich führe kein Buch, aber selbst bei
> den größten "Batterienfressern", Wanduhren, bezweifle ich, dass ich
> sie jährlich wechsle.

Fernbedienungen und Uhren sind hier auch das einzige, was noch Batterien
bekommt. Bei Uhren sind es zumindest wenige Jahre. Bei Fernbedienungen,
habe ich schon öfter nach >20 Jahren die Originalbatterien getauscht, zu
erkennen an einer Sorte, die ich niemals kaufte.

> Rein wirtschaftlich betrachtet dürfte es zwanzig, dreißig Jahre
> dauern, bis Eneloops sich amortisiert haben - angenommen, sie bleiben
> so lange verwendbar.

Eben.
Und selbst LSD-Akkus halten keine 10 Jahre durch. Man müsste sie also
zwischendurch trotzdem immer mal laden.

> Anders sieht es aus, wenn man jährlich rundherum im Smarthome
> Batterien wechselt, häufig Kofferradio hört, Spielzeug wie
> ferngesteuerte Autos hat, usw. Es kommt halt auf den Haushalt an.

Solche Verbraucher meide ich wo immer möglich. Ansonsten kommen Akkus
rein. Faktisch ist das nur bei den Dect-Telefonen und einer alten,
selten genutzten Digiknipse der Fall.


Marcel

Jürgen Hüser

unread,
Dec 13, 2022, 7:54:28 AM12/13/22
to
Hallo!

Am 12.12.2022 um 18:50 schrieb Gerrit Heitsch:
> ... oder wenn eine ausgelaufene Batterie zum Totalschaden des fraglichen
> Gerätes führen könnte. Dann wird es zur Risikoabwägung. Aus diesem Grund
> sind in den Heizkörperthermostaten hier Eneloop. Da hatte ich schon
> einen Totalschaden mit Batterien.

Hmm...hatte selber schon unzählige Geräteschäden wegen ausgelaufener
Primärzellen. Das Gerücht aber das Eneloop gar nicht auslaufen können,
ist fake!
Selber erlebt in einem Hideki TS18 Temperatur/Rh-Funksensor.
Nach etwa einem Jahr, bestückt mit 2xEneloop AAA, fand der Empfänger den
Sensor nicht mehr. Zeitgleich fingen einige weitere Teile die auf
433,92MHz rödelten an zu spinnen.
Ich also erst mal den Spektrumanalyzer angeworfen, welcher meinen ersten
Verdacht bestätigte: Irgendwo in der Nachbarschaft ein fetter
Dauerträger der alle Sensordaten auf 433,92MHz plättete.

Nicht schlecht staunte ich als ich zufällig diesen TS18 erblickte,
dessen eigenes LCD nix mehr anzeigte.
Als ich das Batteriefach öffnete sah ich die Sauerrei.
Beide Eneloops ausgelaufen, mit einem absoluten Teufelszeug. Eine
derartige Verwüstung kannte ich von Akalis und selbst Zink-Kohle bisher
nicht.
Restspannung 1,7V beider Eneloops, also knapp auf 850mV/Zelle tiefentladen.
Kurze Zeit später erkannte ich: Genau dieser TS18 hat aufgrund
Unterspannung den Dauerträger getastet und damit die Eneloops unnötig
noch weiter entladen.
Gut, scheiß Design - aber das Eneloops nicht auslaufen können ist
hierdurch für mich widerlegt.

Jürgen

Gerrit Heitsch

unread,
Dec 13, 2022, 7:57:47 AM12/13/22
to
On 12/13/22 13:54, Jürgen Hüser wrote:

> Gut, scheiß Design - aber das Eneloops nicht auslaufen können ist
> hierdurch für mich widerlegt.

Ich hatte bisher noch keine ausgelaufenen NiMH-Akkus, aber schon genug
ausgelaufene Alkaline. Also bleibe ich bei wichtigen Geräten erst einmal
bei Akkus.

In den Thermostaten reichen die hier für 1 Jahr, also immer vor der
Heizperiode laden und man hat Ruhe.

Gerrit


Hanno Foest

unread,
Dec 13, 2022, 9:15:41 AM12/13/22
to
Am 13.12.22 um 13:54 schrieb Jürgen Hüser:

> Restspannung 1,7V beider Eneloops, also knapp auf 850mV/Zelle tiefentladen.
> Kurze Zeit später erkannte ich: Genau dieser TS18 hat aufgrund
> Unterspannung den Dauerträger getastet und damit die Eneloops unnötig
> noch weiter entladen.
> Gut, scheiß Design - aber das Eneloops nicht auslaufen können ist
> hierdurch für mich widerlegt.

Spannend - hatte ich aber noch nicht, auch nicht bei stark
tiefentladenen Zellen. - Weißt du zufällig, welcher Typ (Generation)
Eneloop das war, und ob aus Japan oder China? Produktfälschung wär auch
noch ne Möglichkeit.

Jürgen Hüser

unread,
Dec 13, 2022, 12:09:40 PM12/13/22
to
Hallo!

Am 13.12.2022 um 15:15 schrieb Hanno Foest:
> Spannend - hatte ich aber noch nicht, auch nicht bei stark
> tiefentladenen Zellen. - Weißt du zufällig, welcher Typ (Generation)
> Eneloop das war, und ob aus Japan oder China? Produktfälschung wär auch
> noch ne Möglichkeit.

Ob aus Japan oder China weis ich nicht.
Laut Aufdruck HR-4UTGA 750mAh Eneloop von Panasonic.
Fälschung? Nunja...solche Eneloops kaufe ich immer bei Reichelt.
Zumindest bei Halbleitern habe ich da eher Bauchschmerzen bei dieser
Quelle - schon genug Ärger gehabt. Wie es dort bei Eneloop-Fakes
aussieht weis ich nicht.
Die ausgelaufenen HR-4UTGA müssen so um 2017/2018 von mir dort bestellt
worden sein.
Und die vielen anderen Eneloops (AAA: HR-4UTGA und AA: HR-3UTGB) bei
mir, viele davon deutlich vor 2017 beschafft, laufen bis heute mehr als
zufriedenstellend.

Jürgen


Hanno Foest

unread,
Dec 13, 2022, 12:25:25 PM12/13/22
to
Am 13.12.22 um 18:09 schrieb Jürgen Hüser:

> Ob aus Japan oder China weis ich nicht.
> Laut Aufdruck HR-4UTGA 750mAh Eneloop von Panasonic.
> Fälschung? Nunja...solche Eneloops kaufe ich immer bei Reichelt.
> Zumindest bei Halbleitern habe ich da eher Bauchschmerzen bei dieser
> Quelle - schon genug Ärger gehabt. Wie es dort bei Eneloop-Fakes
> aussieht weis ich nicht.
> Die ausgelaufenen HR-4UTGA müssen so um 2017/2018 von mir dort bestellt
> worden sein.

Das ist ebenfalls recht interessant. Laut

https://eneloop101.com/batteries/complete-lineup/

kamen die November 2009 raus (2nd gen), November 2011 die 3rd gen. 2015
waren wir schon bei 4th gen updated. Nun werden die Dinger sicher länger
verkauft (Lagerbestand) oder gar gefertigt, aber 2017 scheint mir doch
etwas alt für die 2nd gen Dinger.

> Und die vielen anderen Eneloops (AAA: HR-4UTGA und AA: HR-3UTGB) bei
> mir, viele davon deutlich vor 2017 beschafft, laufen bis heute mehr als
> zufriedenstellend.

Muß man weiter beobachten. Vermutlich Ausreißer. Aber interessant zu
wissen - bisher war mir nicht bekannt, daß die überhaupt auslaufen können.

Michael Schwingen

unread,
Dec 13, 2022, 2:20:29 PM12/13/22
to
On 2022-12-12, Hanno Foest <hurga...@tigress.com> wrote:
> Wenn dir allerdings, wie hier vielfach berichtet, die Alkalis ab und an
> die Geräte versauen, und die Eneloop nicht, dann haben sich die Dinger
> vermutlich nach einem Mal Nichtauslaufen amortisiert.

Womit sich die Frage stellt, wie lange die dafür (einmal nichtauslaufen)
denn brauchen ;-)

cu
Michael

Gerald Eіscher

unread,
Dec 13, 2022, 2:33:32 PM12/13/22
to
Am 12.12.22 um 09:11 schrieb Dominik Heinrich:
> Am 12.12.22 um 00:41 schrieb Peter Heirich:
>> Am Sun, 11 Dec 2022 11:32:29 +0100 schrieb Juergen:
>>>
>>> Das verlockende an den Ikea-Akkus ist, dass sie von Panasonic sein und
>>> eng mit Eneloops verwandt sein sollen.
>>
>> Völlig ohne Datenblatt können die aber auch in Kinderarbeit in Indien
>> gefertigt werden. Wer weiß das schon.

Oder Ikea veröffentlicht nur deshalb kein Datenblatt, weil den typischen
Ikea-Kunden ein Datenblatt sowas von überhaupt nicht interessiert.

> Ach deswegen steht da Made in Japan drauf.

Ja, weil die indischen Kinder "Made in Japan" drauf schreiben ;-)

Vermutlich stammen daher die Ikea aus dem ehemaligen Werk von Sanyo in
Japan, das von Fujitsu gekauft wurde.

--
Gerald

Gerald Eіscher

unread,
Dec 13, 2022, 2:54:44 PM12/13/22
to
Am 13.12.22 um 13:54 schrieb Jürgen Hüser:
>
> Gut, scheiß Design - aber das Eneloops nicht auslaufen können ist
> hierdurch für mich widerlegt.

Vermutlich steht in der Betrübsanleitung dieser Wetterstation ebenso wie
bei meinen Technoline WS9796 (Conrad):

"Verwenden Sie nur Alkali-Batterien, keine wiederaufladbaren Batterien."

Ich verstoße dagegen indem ich in meine Sensoren 1,5 V Lithiumzellen
stecke, die haben mMn mit Frost weniger Probleme.

--
Gerald

Gerald Eіscher

unread,
Dec 13, 2022, 3:19:17 PM12/13/22
to
Am 13.12.22 um 13:57 schrieb Gerrit Heitsch:
>
> Ich hatte bisher noch keine ausgelaufenen NiMH-Akkus,

Ich einen, den hat es im Ladegerät zerissen, da war dann eine
Generalüberholung angesagt. Weiß aber nicht mehr den Hersteller,
jedenfalls kein Eneloop, sonst hätte ich von denen keine gerade Anzahl.

> aber schon genug
> ausgelaufene Alkaline.

Kann nie und nimmer nimmernicht sein. Frag Helmut.

--
Gerald

Volker Bartheld

unread,
Dec 14, 2022, 6:45:24 AM12/14/22
to
On Tue, 13 Dec 2022 13:54:25 +0100, Jürgen Hüser wrote:
> Am 12.12.2022 um 18:50 schrieb Gerrit Heitsch:
>> ... oder wenn eine ausgelaufene Batterie zum Totalschaden des fraglichen
>> Gerätes führen könnte. [...] Aus diesem Grund
>> sind in den Heizkörperthermostaten hier Eneloop.
> Das Gerücht aber das Eneloop gar nicht auslaufen können,
> ist fake!

Welches Gerrit - ich bediene mich hier mal der semantischen Raffinessen
unsers Elektro-Chucks - weder in die Welt setzte noch zu setzen
beabsichtigte.

> Selber erlebt in einem Hideki TS18 Temperatur/Rh-Funksensor.
> [Eneloop tiefentladen, mglw. umgepolt]

Ich schätze, Eneloops werden auch auslaufen (unten dazu mehr), wenn man
sie mit 5C für ein paar Tage mit Konstantstrom lädt. Dein Glück, daß Du
in dem Gerät gutartige NiMH-Chemie drinnen hattest, Li-Ion wäre
möglicherweise noch für ganz andere Überraschunugen gut gewesen.

Bei Mißbrauch dürftest Du annähernd jeden Energiespeicher zum
spektakulären Versagen bewegen können, auch Panasonic macht hier keinen
Hehl daraus:
https://www.panasonic-eneloop.eu/en/faq/what-could-cause-leakage-ni-mh-rechargeable-batteries

Hier hat jemand eine leckende Eneloop autopsiert:
https://www.candlepowerforums.com/threads/leaking-eneloops.468306/

Und hier noch ein Erfahrungsbericht:
https://www.dpreview.com/forums/post/53953312

Die Preisfrage ist, ob solches Verhalten bei praxisüblicher Behandlung
vorkommt und ob es Möglichkeiten zur Verhinderung gibt. Und meine
Antworten diese:

- "Vergißt" man Eneloop einfach in einem Gerät oder der
Schrankschublade, führt die Selbstentladung auch nach vielen Jahren
nicht dazu, daß sie unmotiviert auslaufen. Alkalines tun das sehr wohl.

- Eine Eneloop, deren Zellspannung im Normbereich ist, läuft mit an Null
grenzender Wahrscheinlichkeit aus. Alkalines tun das sehr wohl.

- Eine Serienschaltung von Eneloops gleicher Bauart und gleichem
Ladestand arbeitet in einem Gerät mit funktionierender
Entladeschlußerkennung bis zur Abschaltung i. d. R. vollkommen
einwandfrei. Dabei ist es weitgehend irrelevent, ob die Exemplare aus
unterschiedlichen Chargen stammen, weil die Serienstreuung extrem gering
ausfällt. Bei Alkalines würde ich den Teufel tun und Exemplare aus
unterschiedlichen Chargen (MHD) oder gar unterschiedlichere Hersteller
einzusetzen, selbst wenn die Zellspannung gleich wäre.

- Eneloop vertragen Mißbrauch (längere Überladung, Tiefentladung)
erheblich besser als Alkaline-Primärzellen. Bei Mißbrauch durch
Überladung kommt es meistens nicht zur Leckage von Flüssigkeiten,
sondern eines Gases (Wasserstoff), welches gezielt durch ein Ventil
abgeleitet wird. Und selbst dagegen gibt es Vorkehrungsmaßnahmen, wie
z. B. Bimetallstreifen und Katalysatoren.

- Auf Eneloops gibt es - im Gegensatz zu Alkaline-Primärzellen - keinen
"Best Before"-Aufdruck. Warum wohl?

> Restspannung 1,7V beider Eneloops, also knapp auf 850mV/Zelle
> tiefentladen. Kurze Zeit später erkannte ich: Genau dieser TS18 hat
> aufgrund Unterspannung den Dauerträger getastet und damit die
> Eneloops unnötig noch weiter entladen. Gut, scheiß Design - aber das
> Eneloops nicht auslaufen können ist hierdurch für mich widerlegt.

Das war es vorher schon. Interessant allerdings, daß Elektrolyt
ausgelaufen ist. Das hatte ich noch nie. Tatsächlich bezieht sich meine
Erfahrung aber auch nicht auf 200 Exemplare, sondern nur ein paar
dutzend. Denn Eneloop sind schließlich aufladbar, man muß sie also
nicht wie Primärzellen durchtauschen.

Und hier kommt der Erwartungswert als Produkt aus
Eintrittswahrscheinlichkeit und Zahl der Experimente ins Spiel, von
Laien gerne mit der Eintrittwahrscheinlichkeit selbst verwechselt.

Bei Flugzeugabstürzen sterben mit hoher Wahrscheinlichkeit 100% der
Insassen. Bei Autounfällen ist dieser Prozentsatz um Zehnerpotenzen
geringer. Leider bumst es auf der Straße viel Öfter. Weswegen in
Deutschland 2022 nach COVID-19-Rekordtief vermutlich etwa 2'790
Menschen ihr Leben lassen werden. Demgegenüber erwartet man im
Flugverkehr für 2022 etwa 250 Todesopfer. WELTWEIT.

Hätten wir tatsächlich den Fall, daß Eneloops in einem gegebenem
Einsatzumfeld mit einer Wahrscheinlichkeit von 0.1% auslaufen und bei
Primärzellen läge diese Wahrscheinlichkeit bei 1%, dann wäre der
Erwartungswert bzgl. der Auslaufereignisse über eine postulierte
Gerätelebensdauer von 100 Lade-/Entladezyklen 0.1. Statistisch
gesehen hast Du also in ZEHN gleichartigen Geräten über die
Nutzungsdauer EINE Leckage.

Im gleichen Gerät wären etwa 100 Primärzellen verschlissen (unter der
durchaus realistischen Annahme, daß die Kapazität von Primärzellen kaum
unterschiedlich zu der von guten NiMH-Akkus ist) und einen
Erwartungswert von 1. Statistisch gesehen ist dann also während der
Lebensdauer EINES Geräts ungefähr EINE Leckage zu erwarten.

In Niedrigverbrauchern werden diese 100 Zyklen oder 100 Primärzellen
aber gar nicht erreicht. Da kommt es dann eher auf die zeitliche
Stabilität an. Aktuelle Eneloop haben nach 5 Jahren noch einen
Ladestand von 70%. Du verschwendest zwar Dein Geld, müßtest aber die
Akkus in Deiner Fernbedienung vielleicht ein einziges Mal aufladen, bis
der Fernseher ohnehin in der Tonne mit dem Elektroschrott landet. Und
könntest die Eneloop sehr wahrscheinlich weiterverwenden (s. u.).

In diesem Anwendungsfall sei die Wahrscheinlichkeit, daß Eneloop
auslaufen 0.01%. Ich unterstelle hier, daß Aufladung und
(Tief-)Entladung einen signifikanten Teil zur
Leckagewahrescheinlichkeit von Eneloops beitragen. Bei Primärzellen
nehme ich weiterhin wohlwollend an, daß sie über die Gerätelebensdauer
weder überlagert noch tiefentladen werden. Die hypothetische
Wahrscheinlichkeit dafür unterscheidet sich also nicht vom obigen Fall:
1%.

Damit fallen die Erwartungswerte (1 Eneloop * 0.01% vs. 1 Alkaline * 1%)
sogar noch mehr zugunsten der Akkus aus. Und das ist
größenordnungsmäßig, was die Realität widerspiegelt: Deutlich mehr
Versager unter den Alkalines als bei LSD-NiMH-Akkus, insbesondere
Eneloops.

Jetzt können wir nochmal die finanzielle Seite beleuchten. Wenn Dir ein
Gerätedefekt nichts ausmacht und Du knallhart mit dem Erwartungswert
(Kosten Neuanschaffung * Eintrittswahrscheinlichkeit Auslaufereignis)
kalkulierst, stellst Du Dich mit Primärzellen eventuell besser.
Eventuell auch nicht, je nach Wert des Geräts und ob Du die mit
Reparatur oder Neubeschaffung vergeudete Zeit mit einpreist.

Und nun kommen wir zur Umweltfreundlichkeit. VDI und Umweltbundesamt
sind sich einig: "Sekundäre Batteriesysteme, im Allgemeinen auch als
Akkumulator beziehungsweise Akku bezeichnet, sind viel nachhaltiger. Da
diese Zellen viele hundert- und in besonderen Anwendungen sogar bis zu
tausend- und zehntausendmal geladen werden können. Somit ist der
Einsatz von Ressourcen für einen Akkumulator um einiges nachhaltiger
als die Produktion von Primärbatterien.".

Zur Ökobilanz (CO2-Fußabdruck, usw.) für die Produktion eine
Alkali-Mangan-Mignonzelle vs. einer Eneloop gleicher Größe habe ich
nichts gefunden. Bei der Li-Ion-Technologie redet man von etwa 30kg
CO2e/kWh (Quelle: Tesla). Andere behaupten sogar 70kg CO2e/kWh.

Ich vermute, daß sich die CO2-Emission für die Herstellung von
Primärzellen vs. NiMH-Akkus kaum was gibt, der echte Vorteil nur über
die Wiederverwendbarkeit entsteht. Im Umkehrschluß: Unter
Umweltaspekten ist es genauso Scheiße, in der Fernbedienung eine
Alkalizelle zu versenken oder einen Akku zu verwenden. Erstere kostet
halt weniger Geld.

Volker

Rolf Bombach

unread,
Dec 14, 2022, 2:13:17 PM12/14/22
to
Volker Bartheld schrieb:

> Empfehlenswerte Sonntagskektüre:
> https://steadyhq.com/en/realitatsabzweig/posts/c4e426d5-b65f-4873-8e02-ffffca986eb8

Kapitalismus?

Im Sozialismus war Inflation per Definitionem inexistent.
Dennoch gab es zahlreiche Inkarnationen von Shrinkflation
in der DDR. Schrumpfende Portionen in der Kneipe bis
Verschwinden von Produkten und wundersamer gleichzeitigem
Erscheinen neuer. Einfach kleiner und/oder teurer.

--
mfg Rolf Bombach

Rolf Bombach

unread,
Dec 14, 2022, 2:36:03 PM12/14/22
to
Volker Bartheld schrieb:

> https://www.panasonic-eneloop.eu/en/faq/what-could-cause-leakage-ni-mh-rechargeable-batteries
>
> Hier hat jemand eine leckende Eneloop autopsiert:
> https://www.candlepowerforums.com/threads/leaking-eneloops.468306/
>
> Und hier noch ein Erfahrungsbericht:
> https://www.dpreview.com/forums/post/53953312
>
> Die Preisfrage ist, ob solches Verhalten bei praxisüblicher Behandlung
> vorkommt und ob es Möglichkeiten zur Verhinderung gibt. Und meine
> Antworten diese:
>
> - "Vergißt" man Eneloop einfach in einem Gerät oder der
> Schrankschublade, führt die Selbstentladung auch nach vielen Jahren
> nicht dazu, daß sie unmotiviert auslaufen. Alkalines tun das sehr wohl.

Es sei denn, die Taschenlampe liegt so ungünstig, dass sie eingeschaltet
wurde. Schlimmstenfalls mit Glühlampe. Dann kommt wohl Punkt 1 zu tragen:

"1. Forcefully discharging the batteries when they’re already over-discharged"

(Ich gehe auch davon aus, dass die english können und mit eventually
meinen: irgendwann aber unvermeidlich)
>
> Und hier kommt der Erwartungswert als Produkt aus
> Eintrittswahrscheinlichkeit und Zahl der Experimente ins Spiel, von
> Laien gerne mit der Eintrittwahrscheinlichkeit selbst verwechselt.
>
> Bei Flugzeugabstürzen sterben mit hoher Wahrscheinlichkeit 100% der
> Insassen. Bei Autounfällen ist dieser Prozentsatz um Zehnerpotenzen
> geringer. Leider bumst es auf der Straße viel Öfter. Weswegen in
> Deutschland 2022 nach COVID-19-Rekordtief vermutlich etwa 2'790
> Menschen ihr Leben lassen werden. Demgegenüber erwartet man im
> Flugverkehr für 2022 etwa 250 Todesopfer. WELTWEIT.

Du machst den Fehler, vor dem du warnst. Es werden viel mehr
Autofahrten unternommen als Flugreisen. Gern wird ja zitiert,
die Taxifahrt zum Flughafen wäre 7x mal gefährlicher als
die Flugreise. Stimmt nicht. Jedes Jahr 1750 Todesopfer in
Taxis zum Flugplatz? Ziemlich dumm ist auch die Umrechnung
"pro Kilometer".

> Zur Ökobilanz (CO2-Fußabdruck, usw.) für die Produktion eine
> Alkali-Mangan-Mignonzelle vs. einer Eneloop gleicher Größe habe ich
> nichts gefunden. Bei der Li-Ion-Technologie redet man von etwa 30kg
> CO2e/kWh (Quelle: Tesla). Andere behaupten sogar 70kg CO2e/kWh.

Ältere Arbeiten zu LiIon sprechen von einem Energiebedarf
von ca. 200 mal vollladen. Bei Strom aus dem Kohlekraftwerk dann
etwa 200 kg CO2/kWh. Mit Strommix sieht das dann besser aus.
Tesla wird wohl eigenen PV-Strom reinrechnen, was zwar Quatsch
ist, aber natürlich nicht gelogen.

--
mfg Rolf Bombach

Volker Bartheld

unread,
Dec 14, 2022, 4:42:02 PM12/14/22
to
On Wed, 14 Dec 2022 20:13:17 +0100, Rolf Bombach wrote:
> Volker Bartheld schrieb:
>> Empfehlenswerte Sonntagskektüre:
>> https://steadyhq.com/en/realitatsabzweig/posts/c4e426d5-b65f-4873-8e02-ffffca986eb8
> Kapitalismus?

Ja, glaube schon, daß der Blogger von Kapitalismus redet.

> Im Sozialismus war Inflation per Definitionem inexistent.
> Dennoch gab es zahlreiche Inkarnationen von Shrinkflation
> in der DDR. Schrumpfende Portionen in der Kneipe bis
> Verschwinden von Produkten und wundersamer gleichzeitigem
> Erscheinen neuer. Einfach kleiner und/oder teurer.

Klar. Gier ist nicht vom Gesellschaftssystem abhängig sondern vermutlich
Eigenart gewisser Personengruppen. Vielleicht auch des Menschen selbst.
Blöd nur, wenn am Drücker exakt diese Personengruppen sitzen.

Volker

Volker Bartheld

unread,
Dec 14, 2022, 4:53:51 PM12/14/22
to
On Wed, 14 Dec 2022 20:36:02 +0100, Rolf Bombach wrote:
> Volker Bartheld schrieb:
>> - "Vergißt" man Eneloop einfach in einem Gerät oder der
>> Schrankschublade, führt die Selbstentladung auch nach vielen Jahren
>> nicht dazu, daß sie unmotiviert auslaufen. Alkalines tun das sehr wohl.

> Es sei denn, die Taschenlampe liegt so ungünstig, dass sie eingeschaltet
> wurde.

Mei. Liegt die Eneloop ungünstig in einer Schublade und Letztere
ungünstig im Kaminofen, dürfte es auch zu merkwürdigen Prozessen kommen.
Wer Akkus in eine strunzdumme Glühlampentaschenlampe packt und sie auch
noch eingeschaltet läßt, der möge sich bitte nicht beklagen sondern
fragen, ob das mit Alkalines nicht genauso oder gar wahrscheinlicher
passiert wäre.

> "1. Forcefully discharging the batteries when they’re already over-discharged"

Auch verkehrtrum an Konstantstromquelle dürfte spannend werden. Ein
Argument contra Eneloops und pro Alkalines?

>> Bei Flugzeugabstürzen sterben mit hoher Wahrscheinlichkeit 100% der
>> Insassen. Bei Autounfällen ist dieser Prozentsatz um Zehnerpotenzen
>> geringer. Leider bumst es auf der Straße viel Öfter. Weswegen in
>> Deutschland 2022 nach COVID-19-Rekordtief vermutlich etwa 2'790
>> Menschen ihr Leben lassen werden. Demgegenüber erwartet man im
>> Flugverkehr für 2022 etwa 250 Todesopfer. WELTWEIT.

> Du machst den Fehler, vor dem du warnst. Es werden viel mehr
> Autofahrten unternommen als Flugreisen.

So? Soll ich nun mit dem Risiko von Fahrradfahrten kommen und Du
argumentierst mit Personenkilometern? Ich hoffe, es wurde dennoch klar,
was ich im Kontext "Eneloop vs. Alkalines" mit dem Erwartungswert
meinte, nämlich daß sinnvollerweise deren Anschaffungspreis überhaupt
keine Rolle spielt, wenn sie nur mit genügend hoher Wahrscheinlichkeit
ein genügend teures Gerät ruinieren.

>> Zur Ökobilanz (CO2-Fußabdruck, usw.) für die Produktion eine
>> Alkali-Mangan-Mignonzelle vs. einer Eneloop gleicher Größe habe ich
>> nichts gefunden.

> Ältere Arbeiten zu LiIon sprechen von einem Energiebedarf
> von ca. 200 mal vollladen.

Erklärt leider nicht, ob die Produktion von Alkalines einen weniger
großen CO2e-Rucksack erzeugt und darum ging es. Ich schätze, das gibt
sich nichts und wenn der Ladeprozeß nicht in exorbitant großer Relation
zum Herstellungsprozeß steht, dann siegt NiMH in der Ökobilanz schon bei
der ersten Aufladung über Alkalines.

Volker

Rolf Bombach

unread,
Dec 15, 2022, 4:18:38 PM12/15/22
to
Volker Bartheld schrieb:
Bei Alkalines wurde mal die Zahl 100 rumgereicht. Also, wie du sagst,
einmal Aufladen und gut ist. Kommt aber auf die Verwendung an.
In Fernbedienungen nagt wohl die Zeit schneller an der Zelle
als der Energiebezug. Und bei der heutigen Lebensdauer der
Produkte muss man sich dann überlegen, ob man den Akku dann
auch wirklich regelmässig lädt und später in das Folge-
gerät einbaut oder einfach gute Alkalische rein und hoffen.

--
mfg Rolf Bombach

Christian Weisgerber

unread,
Dec 15, 2022, 5:30:05 PM12/15/22
to
On 2022-12-14, Volker Bartheld <news...@bartheld.net> wrote:

> Wer Akkus in eine strunzdumme Glühlampentaschenlampe packt und sie auch
> noch eingeschaltet läßt, der möge sich bitte nicht beklagen sondern
> fragen, ob das mit Alkalines nicht genauso oder gar wahrscheinlicher
> passiert wäre.

Apropos Taschenlampen, warum gibt es eigentlich keine Eneloops im
Mono- und Baby-Format? Hat das technische Gründe? Ist der Marktanteil
zu klein?

Bernd Mayer

unread,
Dec 15, 2022, 8:47:25 PM12/15/22
to
Am 15.12.22 um 23:01 schrieb Christian Weisgerber:
> On 2022-12-14, Volker Bartheld <news...@bartheld.net> wrote:
>
>> Wer Akkus in eine strunzdumme Glühlampentaschenlampe packt und sie auch
>> noch eingeschaltet läßt, der möge sich bitte nicht beklagen sondern
>> fragen, ob das mit Alkalines nicht genauso oder gar wahrscheinlicher
>> passiert wäre.
>
> Apropos Taschenlampen, warum gibt es eigentlich keine Eneloops im
> Mono- und Baby-Format? Hat das technische Gründe? Ist der Marktanteil
> zu klein?
>
Hallo,

ich hatte online schon welche gesehen (IIRC Mono), das war allerdings im
Ausland.
Kapazitäten im Bereich von 5X00 mAh.

Siehe hier:
https://eneloop101.com/batteries/complete-lineup/

"Panasonic Eneloop 4th generation"

"C: BK-2MGC 1000 cycles Min. 3000 mAh (C-size)
D: BK-1MGC 1000 cycles Min. 5700 mAh (D-size)


C and D: Only available in Japan"


Bernd Mayer

Volker Bartheld

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Dec 18, 2022, 2:56:34 PM12/18/22
to
On Thu, 15 Dec 2022 22:01:03 -0000 (UTC), Christian Weisgerber wrote:
> Apropos Taschenlampen, warum gibt es eigentlich keine Eneloops im
> Mono- und Baby-Format?

Hierzudeutschlands sind mir nur Adapter begegnet.

> Hat das technische Gründe?

Nicht daß ich wüßte. Der Materialeinsatz wäre recht hoch, vielleicht
gibt es auch bei (Schnell)Ladung ein paar thermische Probleme. Außerdem
ist die Zielgruppe für >5Ahdoch sehr gering, in diesem Segment hat sich
doch längst die Li-Ion-Chemie mit ihren etabliert. Günstiger, höhere
Energiedichte (mithin leichter) und sympathischere Nennspannung.

> Ist der Marktanteil zu klein?

Vermutlich.

Volker

Volker Bartheld

unread,
Dec 18, 2022, 3:27:44 PM12/18/22
to
On Thu, 15 Dec 2022 22:01:03 -0000 (UTC), Christian Weisgerber wrote:
> Apropos Taschenlampen, warum gibt es eigentlich keine Eneloops im
> Mono- und Baby-Format?

Hierzudeutschlands sind mir nur Adapter begegnet.

> Hat das technische Gründe?

Nicht daß ich wüßte. Der Materialeinsatz wäre recht hoch, vielleicht
gibt es auch bei (Schnell)Ladung ein paar thermische Probleme. Außerdem
ist die Zielgruppe für >5Ah doch sehr gering, in diesem Segment hat
sich längst die Li-Ion-Chemie mit ihren etabliert. Günstiger, höhere
Energiedichte (mithin leichter) und sympathischere Nennspannung.

> Ist der Marktanteil zu klein?

Vermutlich.

Volker

Andreas Fecht

unread,
Dec 18, 2022, 4:30:23 PM12/18/22
to
Und wie wär's dann mit sowas:

https://www.ansmann.de/akkus/c-4500-2
https://www.ansmann.de/akkus/d-1000-2

Muss ja nicht unbedingt eneloop draufstehen, oder?

Gruß Andreas

Gerald Eіscher

unread,
Dec 21, 2022, 1:16:32 PM12/21/22
to
Am 11.12.22 um 10:19 schrieb Peter Heirich:

> Ich denke, hier haben die Todfeinde der Menschheit, Betriebswirtschaftler
> und Anwälte, ihre Hand im Spiel. Fehlende Angaben zu Quick- und Fast-
> Charge entbinden von rechtlichen Konsequenzen bei Problemen.
>
> Lösung: Akkus ohne vernünftige Angaben bzw. Datenblatt boykottieren.

Es bleibt dir überlassen, ob du Ikea LADDA kaufen möchtest oder nicht.
Ich habe es vorgestern getan und die Pole der LADDA sehen identisch aus
wie die der Sanyo eneloop, sie werden wie die ehemaligen Sanyo eneloop
in Japan gefertigt, wobei es in Japan nur ein Werk geben soll, das
NiMH-Akkus fertigt und haben mit Temperaturen knapp über dem
Gefrierpunkt keine Probleme so wie die eneloop.
Sieh einfach ins Datenblatt der eneloop. Alles andere, als dass die
LADDA umgelabelte eneloop wären, wäre zu unwahrscheinlich.

--
Gerald

Peter Heirich

unread,
Dec 22, 2022, 5:44:57 PM12/22/22
to
Gerald Eіscher wrote:

>Vermutlich steht in der Betrübsanleitung dieser Wetterstation ebenso wie
>bei meinen Technoline WS9796 (Conrad):
>
>"Verwenden Sie nur Alkali-Batterien, keine wiederaufladbaren Batterien."

Bei meiner Technoline FWS-500 (5018) hängt der Displaykontrast von der
Spannung ab. NIMH Akkus funktionieren frisch nach der Aufladung, später
ist der Kontrast zu schwach.

Derzeit betreibe ich das Teil mit einem Li-ion 14505. Dabei ist die
Spannung von 3,6 V zu hoch. Die Segmente der LCD-Anzeige, die nicht aktiv
sein sollen, färben sich trotzdem ein.

Lösung: In den Batterie-Dummy eine Si-Diode einbauen, die 0,5 - 0,6 V
zusätzlich abbaut.

https://www.amazon.de/gp/product/B083Z6YKNZ/ref=ppx_yo_dt_b_asin_title_o00_s00?ie=UTF8&psc=1

Platz ist genug, die Dummys können zerstörungsfrei geöffnet werden.
Draht durchtrennen und ( ca. 1 - 3A) Diode mit Kathode an Pluspol des
Dummys loten

Als Li-ion habe ich derzeit eine XCell 750 mAh drin, die nur sehr, sehr
stramm in das Gehäuse gepasst hat. Als Dauerlösung mit diesem Akku
müsste man die Feder für den Minuspol um 1-2 mm einkürzen.

Inzwischen versuche ich auf NITECORE NL1475R zu wechseln, die 1 mm kürzer
sein soll ( 49 tatt 50,5 mm ) und zudem über eingebauten Micro-UsB
Ladeport verfügt. Es sollte dann auch möglich sein, den Akku im Gerät
zu laden.

Vorteil im Gegensatz zu einer 3,2 V Lösung mit LIFePO4 AA Zelle und Dummy
ohne Diode ist der eingebaute Tiefentladeschutz der o.g. Akkus.

Peter

Gerrit Heitsch

unread,
Dec 23, 2022, 12:51:45 AM12/23/22
to
On 12/22/22 23:38, Peter Heirich wrote:
> Gerald Eіscher wrote:
>
>> Vermutlich steht in der Betrübsanleitung dieser Wetterstation ebenso wie
>> bei meinen Technoline WS9796 (Conrad):
>>
>> "Verwenden Sie nur Alkali-Batterien, keine wiederaufladbaren Batterien."
>
> Bei meiner Technoline FWS-500 (5018) hängt der Displaykontrast von der
> Spannung ab. NIMH Akkus funktionieren frisch nach der Aufladung, später
> ist der Kontrast zu schwach.

In anderen Worten das Design taugt nichts weil beim Betrieb mit
Batterien der Kontrast schon nicht mehr taugt wenn die Batterien gerade
mal halb leer sind.

Gerrit


Peter Heirich

unread,
Dec 23, 2022, 4:49:57 AM12/23/22
to
Gerrit Heitsch wrote:

>
>In anderen Worten das Design taugt nichts weil beim Betrieb mit Batterien
>der
>Kontrast schon nicht mehr taugt wenn die Batterien gerade mal halb leer
>sind.

Ja, korrekt!

Leider steht nicht auf der Packung: "Schwachsinniges Design"

Zumal sich Ansteuerung der LCD mit Gleichspannung vermuten läßt.

Früher hatte ich mal gelernt, dass man LCD mit "echter" Wechselspannung
ansteuern muss, um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten, weil
Gleichspannung zwar kurzzeitig funktioniert, aber die Flüssigkristalle
zersetzt.

Meine Technoline FWS-500 lebt aber schon über 20 Jahre. Damals waren
Warenrückgaben nicht so einfach.

Peter

Peter Heirich

unread,
Dec 23, 2022, 5:04:57 AM12/23/22
to
Christian Weisgerber wrote:

>Apropos Taschenlampen, warum gibt es eigentlich keine Eneloops im
>Mono- und Baby-Format? Hat das technische Gründe? Ist der Marktanteil
>zu klein?

Offenbar nicht.

In Baby ( = C = LR14 ) sind LSD Akkus käuflich.

https://www.amazon.de/5000mAh-Wiederaufladbare-Batterien-NI-MH-St%C3%BCck/dp/B086PR3F8M?pd_rd_w=1DQKN&content-id=amzn1.sym.995b3ade-87fd-4685-9950-c7995e7b483c&pf_rd_p=995b3ade-87fd-4685-9950-c7995e7b483c&pf_rd_r=A7X39WV8CQ4RYYVH793Y&pd_rd_wg=Y7hAe&pd_rd_r=48c9036f-de24-47ad-a9f8-01bd7b0fbf95&pd_rd_i=B086PR3F8M&psc=1&ref_=pd_bap_d_grid_rp_0_1_i


Die versprechen >80% nach 24 Monaten.

Und mindestens noch 5 andere Anbieter.

Peter

olaf

unread,
Dec 23, 2022, 6:45:03 AM12/23/22
to
Peter Heirich <talk....@info21.heirich.name> wrote:

>Zumal sich Ansteuerung der LCD mit Gleichspannung vermuten läßt.

Sehr unwahrscheinlich weil das nur wenige Minuten gut geht.

Ich hab mal ein LCD geschrottet weil ich im Debugger im Singlestep
durch die Initialisierung des LCD-Controllers gegangen bin. .-)

>Früher hatte ich mal gelernt, dass man LCD mit "echter" Wechselspannung
>ansteuern muss, um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten, weil
>Gleichspannung zwar kurzzeitig funktioniert, aber die Flüssigkristalle
>zersetzt.

Was ist echte und unechte Wechselspannung?

Olaf

Bernd Laengerich

unread,
Dec 23, 2022, 7:18:52 AM12/23/22
to
Am 23.12.2022 um 10:40 schrieb Peter Heirich:

> Zumal sich Ansteuerung der LCD mit Gleichspannung vermuten läßt.

Woraus?

Bernd

Axel Berger

unread,
Dec 23, 2022, 7:32:43 AM12/23/22
to
olaf wrote:
> Was ist echte und unechte Wechselspannung?

Exakt definiert ist's nicht, aber imho ist eine unechte Wechselspannung
eine mit einem Rest Gleichanteil. Also z.B. das, was auf der
Sekundärseite eines mit Einweggleichrichtung oder unsymmetrisch
belasteten Transformators ansteht. Wer sicher gehen will, sieht einen
hinreichend großen Abblockkondensator vor.


--
/¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067
\ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069
 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de
/ \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

Bernd Laengerich

unread,
Dec 23, 2022, 7:45:08 AM12/23/22
to
Am 23.12.2022 um 13:34 schrieb Axel Berger:

> Exakt definiert ist's nicht, aber imho ist eine unechte Wechselspannung
> eine mit einem Rest Gleichanteil. Also z.B. das, was auf der

Eine Wechselspannung hat keinen Gleichanteil. Eine Wechselspannung ist
definiert periodisch und über eine Periode ist der Mittelwert 0.

Bernd

Eric Bruecklmeier

unread,
Dec 23, 2022, 8:09:29 AM12/23/22
to
Am 23.12.2022 um 13:34 schrieb Axel Berger:
> olaf wrote:
>> Was ist echte und unechte Wechselspannung?
>
> Exakt definiert ist's nicht,

Doch, dafür gibt es sogar eine Norm. Verläufe mit Gleichanteil heißen
nach DIN Mischspannung.

Axel Berger

unread,
Dec 23, 2022, 8:53:12 AM12/23/22
to
Eric Bruecklmeier wrote:
> Doch, dafür gibt es sogar eine Norm. Verläufe mit Gleichanteil heißen
> nach DIN Mischspannung.

Klar. Ich meinte den hier gebrauchten und von mir zitierten Begriff
"unechte Wechselspannung". Der ist m.W. weder genormt noch strengenommen
korrekt, aber man kann verstehen, was gemeint ist.

Peter Heirich

unread,
Dec 23, 2022, 9:04:57 AM12/23/22
to
Bernd Laengerich wrote:

>
>>Zumal sich Ansteuerung der LCD mit Gleichspannung vermuten läßt.
>
>Woraus?

Dass der Kontrast so direkt von der Betriebsspannung abhängt.

Insbesondere bei um 4V Betriebsspannung werden die gewollt nicht
angesteuerten Segmente deutlich grau. Die 7 Segmente sind also alle aktiv.
Manche tiefschwarz, manche grau.

Bei um 2,5 V sind die nicht angesteuerten Elemente klar, die gewollt
angesteuerten Elemente sind mittelmäßig grau, nicht mehr schwarz.

Ich würde die LCD mit einer tristate Gegentaktendstufe ansteuern, die
zwischen Betriebsspannung und Masse umschaltet, während die andere Seite
auf halber Betriebsspannung liegt.

Ansteuerung der gewollten Segmente mit 32 Hz ( läßt sich aus dem
Uhrenquartz ableiten ) im Gegentakt oder beide Komplementären Endstufen
werden gesperrt, wenn keine Ansteuerung erfolgen soll.

Dass da bei sinkender Betriebsspannung die Ansteuerung schwächer wird,
ist klar, aber warum werden bei gering höherer Spannung Segmente leicht
angesteuert, die klar bleiben sollten.

Peter

Peter Heirich

unread,
Dec 23, 2022, 9:14:58 AM12/23/22
to
Axel Berger wrote:

>Klar. Ich meinte den hier gebrauchten und von mir zitierten Begriff
>"unechte Wechselspannung". Der ist m.W. weder genormt noch strengenommen
>korrekt, aber man kann verstehen, was gemeint ist.

Sorry, mir fiel gerade nichts besseres ein.

Peter
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