Wie gross ist denn bei normalen Stereo-Potis
die Differenz der beiden Kanäle?
Zum Einstellen einer Schaltung brauche
ich einen veränderlichen Widerstand (Poti eben).
Da ich aber von einem im Stromkreis befindlichen
Poti den Widerstand nicht messen kann,
möchte ich ein Stereo-Poti nehmen.
1. Kanal = Schaltung, 2. Kanal = Messgerät.
Dabei darf die Abweichung höchstens 0,25 Ohm
betragen.
Geht das z.B. mit den P4S-LIN xxx (Reichelt)?
MfG
S.C
Hallo Stefan,
die Abweichung lässt sich messen mittels Ohmmeter. Vermutlich beträgt
dise deutlich mehr als 0.25 Ohm das hängt auch vom Widerstandswert ab.
In kleinerem Rahmen kann man das auch ein wenig verbessern durch
geeignete Serien- und Parallelwiderstände oder durch Selektion. Mit
Umschaltern statt Potis kann man besseren Gleichlauf erzielen durch
Verwendung von Widerständen mit 1% Toleranz oder besser.
Worum geht es denn?
HTH
Bernd Mayer
--
Fragen die sich wiederholen werden schnell langweilig
Du bist ein Witzbold, stimmts?
Abgesehen davon, dass du nicht gesagt hast, wie gross das Poti sein soll....
nehmen wir mal plausible 10k. Nehmen wir ferner an, dass im Worstcase beide
Kanäle entgegengesetzte Fehler haben. D.h. jeder Kanal darf nur um 0,125 Ohm
abweichen. Das ergibt eine benötigte Genauigkeit von 0,00125%. Viel Spass
bei der Suche! Bei Trimmern freut man sich über 5% und sog. Präzisionspotis
erreichen 1%.
Wenn du den Widerstandswert nicht direkt bestimmen kannst, führen viele Wege
nach Rom. Die meisten sind indirekt und messen den vom Poti bewirkten
Spannungsabfall oder andere sich ergebende Messgrößen. Das du einen
Widerstandswert einstellen willst, hat ja einen Grund und der sollte messbar
sein.
Was für eine Schaltung ist das und wie kommst du auf die (für einen Trimmer
normalerweise absurde) Forderung nach 0,25Ohm Genauigkeit? Ich denke du
sollest die Schaltung ändern. Gibt uns einen Link und es kommen sicherlich
sachdienliche Tips.
Andreas
--
==============================================================
Dipl.Inform. Andreas Tönne * mailto:ato...@t-online.de
--------------------------------------------------------------
Georg Heeg - www.heeg.de * Informatikleitung
mailto:ato...@heeg.de * http://www.heeg.de
phone x49 231 9 75 99 0/36 * fax x49 231 9 75 99 20
>Worum geht es denn?
Eine alte Analog-Anzeige (Füllstandsanzeige,
Nadel mit Bimetallstreifen) soll gegen eine neue
digitale ersetzt werden, die auch nicht so träge ist.
Um die Schaltung anzupassen, möchte ich einige
Widerstandswerte des Schwimmers "ausmessen".
Kanal 1 vom Poti würde den Schwimmer simulieren,
Kanal 2 würde mir übers Messgerät dann den
Wert anzeigen.
Also so lange drehen bis z.B. die Nadel bei "Leer"
steht, dann gleiches nochmal bei "Voll".
An den Schwimmer kommt man leider nicht ran.
Sonst könnt ich ihn einfach auf die entsprechende
Höhe bringen und den Widerstand direkt ausmessen.
Wäre halt gut das schon vorher zu wissen,
nicht dass das Poti dann bestellt ist und die beiden
Kanäle total voneinander abweichen.
(Wenns immer die gleiche Abweichung ist gehts ja auch).
Hallo,
kein Problem wenn das Poti insgesamt 1 Ohm hätte. ;-)
Warum machst Du Dir nicht mal die Mühe den Gesamtwiderstand
des Potis anzugeben?
Auch bei einem Präzisionszehngangpoti mit nur 100 Ohm und
einer Linearität von +- 1% wäre die Forderung völlig
unrealistisch, da wäre der Gleichlauf nur 2 Ohm.
Wie ich unseren Chaoskapitän kennen denkt er dabei an Potis
mit 10 oder gar 100 Kiloohm die auf 0,25 Ohm gleichlaufen
sollen.
Vergiss den Murks.
Bye
Nö... aber wieder mal jemand der seinem Namen
alle Ehre macht (Der Cpt.Chaos stammt ja nicht von mir),
in dem man wieder einiges vertauscht...
>wie kommst du auf die (für einen Trimmer
>normalerweise absurde) Forderung nach 0,25Ohm Genauigkeit?
Wieso sieht man die Fehler eigentlich immer hinterher...?
Der Widerstandsbereich geht von 0-0,25 kO, und Genauigkeit
sollen hier 2,5 % sein.
(2x gleiche Zahlenfolge, kann ma ja mal vertauschen...)
>Warum machst Du Dir nicht mal die Mühe den Gesamtwiderstand
>des Potis anzugeben?
>Auch bei einem Präzisionszehngangpoti mit nur 100 Ohm und
>einer Linearität von +- 1% wäre die Forderung völlig
>unrealistisch, da wäre der Gleichlauf nur 2 Ohm.
>
>Wie ich unseren Chaoskapitän kennen denkt er dabei an Potis
>mit 10 oder gar 100 Kiloohm die auf 0,25 Ohm gleichlaufen
>sollen.
Wie grad im anderen Posting schon geschrieben hab ich
hier wieder nen Fehler reingeknallt...
Wenn ich dich richtig verstehe, hast du das alte Anzeigeinstrument vorliegen
und möchtest jetzt nur noch feststellen, in welchem Bereich es anzeigt?
Vorgehen: Poti (FeldWaldUndWiesenAusführung) anhängen und drehen bis leer
angezeigt. Poti abklemmen und Wert bestimmen. Desgleichen wiederholen für
eine kleine Zahl Zwischenschritte bis voll. Wozu den Stunt mit einem
Stereo-Poti? Ist das so schwierig, den Poti mit Krokoklemmen anzubringen?
Bist du dir sicher,dass der Messbereich linear ist?
>Wenn ich dich richtig verstehe, hast du das alte Anzeigeinstrument
vorliegen
>und möchtest jetzt nur noch feststellen, in welchem Bereich es anzeigt?
So in etwa. Ich weiss, dass der Schwimmer am oberen Anschlag
die beiden Anschlüsse einfach kurzschliesst und am unteren Anschlag
knappe 0,25 kO hat. Eingebaut im Tank geht der Schwimmer aber
nicht so weit.
>Vorgehen: Poti (FeldWaldUndWiesenAusführung) anhängen und drehen bis leer
>angezeigt. Poti abklemmen und Wert bestimmen. Desgleichen wiederholen für
>eine kleine Zahl Zwischenschritte bis voll. Wozu den Stunt mit einem
>Stereo-Poti? Ist das so schwierig, den Poti mit Krokoklemmen anzubringen?
>
>Bist du dir sicher,dass der Messbereich linear ist?
Was ich so durchs bewegen gesehen hab schon.
Hallo,
gewöhne Dir endlich mal an Deine Postings dreimal in Ruhe
durchzulesen bevor Du sie in die weite Welt des Usenets
entlässt.
Bye
>Also so lange drehen bis z.B. die Nadel bei "Leer"
>steht, dann gleiches nochmal bei "Voll".
Das scheinen mir genau zwei Messungen zu sein. Was spricht dagegen,
den Test-Trimmer zweimal ein- und auszubauen und mit dem Ohm-Meter
auszumessen?
Rainer
--
Bill G. und Steve B. traue ich ganz persönlich nicht so weit wie ich
die beiden werfen kann (Benedict Mangelsdorff in ger.ct)
> Wieso sieht man die Fehler eigentlich immer hinterher...?
> Der Widerstandsbereich geht von 0-0,25 kO, und Genauigkeit
> sollen hier 2,5 % sein.
> (2x gleiche Zahlenfolge, kann ma ja mal vertauschen...)
Das würdest Du nur mit Super-Duper-High-Tech-Stereopotis hinkriegen.
Das normale Kram bietet nur eine Gleichlaufgenauigkeit von 3 db
(bezogen auf ein Ausgangssignal), was darauf schließen läßt, daß die
Widerstandswerte um bis zu ca. 30% abweichen. Auch mit der Genauigkeit
des Endwiderstandes sieht es bei normalen Potis eher trübe aus.
Winfried Büchsenschütz
> Andreas Tönne schrieb in Nachricht
> <3e425a92$0$21293$45be...@newscene.com>...
> >
> >"Stefan Czech" <Cpt_...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
> >news:b1tk8k$pf2$07$1...@news.t-online.com...
> >> möchte ich ein Stereo-Poti nehmen.
> >> 1. Kanal = Schaltung, 2. Kanal = Messgerät.
[...]
> Wieso sieht man die Fehler eigentlich immer hinterher...?
> Der Widerstandsbereich geht von 0-0,25 kO, und Genauigkeit
> sollen hier 2,5 % sein.
> (2x gleiche Zahlenfolge, kann ma ja mal vertauschen...)
Das geht *allenfalls* mit 10-Gang-Wendelpotis, vonn denen muessest Du
dann 2 Stueck per Getriebe koppeln. Abgesehen davon kannst Du
natuerlich auch von einem eingebauten Poti den Widerstand messen,
indem Du halt gleichzeitig den Strom und deie Spannung am Poti misst
und den in der Schaltung fliessenden Strom zum Messen benutzt.
Aber wenn du nur den Wiederstand kennen willst ist ein Wendelpoti mit
Knopskala eigentlich auch gut genug, oder wenn es groesser und
Exotisch sein darf geht auch ein Widerstandsdraht mit Lineal und
Schleifer, wie z.B. im Bonner Anfaengerpraktikum fuer Physiker...
--
Dr. Juergen Hannappel http://lisa2.physik.uni-bonn.de/~hannappe
mailto:hann...@physik.uni-bonn.de Phone: +49 228 73 2447 FAX ... 7869
Physikalisches Institut der Uni Bonn Nussallee 12, D-53115 Bonn, Germany
CERN: Phone: +412276 76461 Fax: ..77930 Bat. 892-R-A13 CH-1211 Geneve 23
[Gleichlauf von Stereo-Potis]
> Das würdest Du nur mit Super-Duper-High-Tech-Stereopotis hinkriegen.
> Das normale Kram bietet nur eine Gleichlaufgenauigkeit von 3 db
> (bezogen auf ein Ausgangssignal), was darauf schließen läßt, daß die
> Widerstandswerte um bis zu ca. 30% abweichen. Auch mit der Genauigkeit
> des Endwiderstandes sieht es bei normalen Potis eher trübe aus.
Hallo Winfried,
gilt das nur für logarithmische oder auch für lineare Potis?
Grüsse
> Hallo Winfried,
>
> gilt das nur f r logarithmische oder auch f r lineare Potis?
In Lautstärkeregelschaltungen sind ja hauptsächlich logarithmische,
wahrscheinlich beziehen sich die in db angegebenen Gleichlaufwerte
hauptsächlich auf diese. Ich glaube aber nicht, daß der Gleichlauf bei
lin. Standardpotis besser ist. Präzisionspotis gibt es eh nur als
lineare.
Bei log. Potis ist die Kurvenabweichung an sich schon manchmal
erheblich. Ich hatte mir mal (wie viele andere) einen
Frequenzgenerator mit dem XR2206 gebaut, um die Skala halbwegs zu
linearisieren, braucht man da auch ein log. Poti. Bei einigen davon
war der Widerstandsverlauf aber alles andere als logarithmisch, mit
Bereichen sehr stark abweichender Steigung.
Winfried Büchsenschütz