Ich vermute eine Erdungsschleife zwischen Mischpult/PA und Rechner.
Kann man diesen Effekt ohne großen finanziellen Aufwand unterdrücken (es
ist eine Schule - kein Geld da).
Reichen Trennübertäger in der NF Leitung aus (geht das überhaupt?)
Den Rechner im Metallgehäuse möchte ich eigentlich nicht von PE
trennen.........
Vielleicht hat hier jemand eine gute Idee..
Vielen Dank.
JL
Eigentlich hast Du alles selber beantwortet. Ich habe gute Erfahrungen mit
Trennübertragern für KFZ-'Hifi'-Anlagen gemacht. Kosten so 20...30 Mark und
werden dort zwischen 'Autoradio' und Superduperblasohrenweghochleistungspoweramp
geschaltet.
Ansonsten im PA/Studiozubehör schauen, die kosten aber meistens richtig Geld.
>
> Den Rechner im Metallgehäuse möchte ich eigentlich nicht von PE
> trennen.........
Zum Testen kann man den Schutzleiterkontakt am Stecker mal mit Tesafilm
abkleben. Wenns nicht mehr brummt ist es die Erdungsschleife. Und dann Tesafilm
wieder wegnehmen und Trennübertrager besorgen ;)
>
> Vielleicht hat hier jemand eine gute Idee..
> Vielen Dank.
> JL
Hoffe es hilft
Roman
Das läßt mich darauf schließen, daß der PA geerdet ist.
> Das Brummen kommt über die NF Leitung der Soundkarte an, kommt aber nicht
> aus dem Rechner.
Da Du glaubst, daß der Brumm auf dem Weg zum Pult entsteht, ist das Pult
wahrscheinlich nicht geerdet. Meine Theorie: Es fließt ein
Ausgleichs-Strom vom Rechner über das Mischpult in den PA. Hängen PA und
Rechner an verschiedenen Sicherungs-Kreisen? Ist eine Antennenleitung
irgendwo angeschlossen. Gibt es irgendwelche Verbindungen zu weiteren
Geräten, die an einem anderen Sicherungskreis oder an einer Antenne
hängen. Ein Modem an einer TAE-Dose? Was für Audio-Anschlüsse? Cinch
oder XLR?
> Reichen Trennübertäger in der NF Leitung aus (geht das überhaupt?)
Sind einen Versuch wert. Voher aber vielleicht die obigen Fragen
abklären.
> Den Rechner im Metallgehäuse möchte ich eigentlich nicht von PE
> trennen.........
Du kannst - Nur versuchsweise ! - an den Schuko-Steckern die
Erdungs-Kontakte abkleben. Möglicherweise ist auch das Netzteil des
Rechners defekt. Entstörkondensatoren im Primär-Kreis könnten Leckströme
in die Erdung durchlassen. Es hat manchmal schon geholfen, den
Schuko-Stecker in der Steckdose umzudrehen.
Bin gespannt,
Christian
--
Christian Treffler
Messtechnik
ARRI TV-Produktionsservice GmbH Tuerkenstr. 89 D-80799 Muenchen
Phone +49 89 3809-1521 Fax +49 89 3809-1549 Email CTre...@arri.de
>Ich vermute eine Erdungsschleife zwischen Mischpult/PA und Rechner.
Und dazu kommt noch die unsymetrische Leitung.
Schalte mal ne DI-Box dazwischen.
die macht dir aus dem Line-Signal erstmal ein symetrisches Mikrofon-Signal
und du kannst ausprobieren ob der Ground-Lift etwas bewirkt.
--
--
Tschau,
Bernt
+-------------------------------------------------------------------+
|Bernt Hullen Email: Bernt....@rz.ruhr-uni-bochum.de|
+-------------------------------------------------------------------+
>Ich habe ein Problem mit einem Rechner, der zur Musik-Wiedergabe an einem
>Mischpult (+PA) angeschlossen ist:
>Im Audio Signal ist ein Brummton.
>...
>Das Brummen kommt über die NF Leitung der Soundkarte an, kommt aber nicht
>aus dem Rechner (mit nichtgeerdeten Boxen direkt am SPK OUT ist kein
>Brummen da)
>
>Ich vermute eine Erdungsschleife zwischen Mischpult/PA und Rechner.
ich auch.
>Kann man diesen Effekt ohne großen finanziellen Aufwand unterdrücken (es
>ist eine Schule - kein Geld da).
>Reichen Trennübertäger in der NF Leitung aus (geht das überhaupt?)
ein NF-Uebertrager (wird z.B. auch zum symmetrischen Ankoppeln eines
eines Mikrofons verwendet) duerfte hier die beste/billigste Loesung
sein.
>
>Den Rechner im Metallgehäuse möchte ich eigentlich nicht von PE
>trennen.........
kann sein, dass Trennung von PE alleine auch nicht reicht, denn der
Netztrafo koppelt ja auch ueber seine Koppelkapazitaet. Das kannst
Du ja mal ausprobieren. Wenn das reicht und Du berechtigte Bedenken
wegen der fehlenden Schutzerde hast, kannst Du ja auch einen
schutzisolierten Trenntrafo vorschalten!
Gruss Dietrich
Falls ich Unrecht mit o.G. habe bitte Antworten, das Thema interessiert
mich.
Tschüss.
>Zum Testen kann man den Schutzleiterkontakt am Stecker mal mit
>Tesafilm abkleben.
Nein. NIEMALS mit TESA *FILM* den SL abkleben!
Bist Du des Wahnsinns?
SL abkleben ist schon kriminell genug, aber mit nahezu unsichtbaren
Tesa film ist wirklich "versuchte fahrlässige Tötung" ebendso
wie das Abklemmen des SL IM Steckers! (Ja, das gibt es wirklich!
Die "Oberschlauen" dieser Murkser isolieren das lose Ende "wenigstens",
die ganz Kriminellen lassen das blanke Ende im Stecker herumhängen...)
>Wenns nicht mehr brummt ist es die Erdungsschleife.
>Und dann Tesafilm wieder wegnehmen
Na toll. Und wenn es "erstmal" vergessen wird oder Filmreste
bleiben?
Wenn, Isolierband oder "Tesaband" und dann DEUTLICH sichtbar!
(Nicht etwa auf 3mm heruntergeschnitten...)
>und Trennübertrager besorgen ;)
Antwort zur FAQ:
NF-Trafos sind teuer und sensibel. Billige würgen oft
am Frequenzgang (Bässe) rum und noch sensibler (Mikrofonie, Brumm
einstreuung)
Wenn eine Anlage am PC brummt reichen OFT "mantelstrom Filter" in
der Antennen(!)leitung (ca. 30DM).
Anschluss aller Geräte an EINER 230V-Dose (ggf. Drehstrom),
selbst wenn 50m VL-Kabel zum Mixer/PC gelegt werden muss.
Netzkabel und NF-Kabel sollten denselben Weg nehmen!
Gute Verstärker haben i.d.R. eine von aussen zugängliche Brücke,
die Gerätemasse und SL entkoppeln kann um mehrfach Erdung bei
Rack-einbauten zu vermeiden.
Rainer
> NF-Trafos sind teuer und sensibel. Billige würgen oft
> am Frequenzgang (Bässe) rum und noch sensibler (Mikrofonie, Brumm
> einstreuung)
Das ganze darf nichts kosten. Die Qualität ist, wie ich auch geschrieben habe,
leider oft proportional zum Preis :(. Das ganze ist vermutlich eher eine PA als
eine Hifi-Anlage (Mischpult etc.), da kann man dann auch die Bässe (falls sie
denn fehlen) mit einem Equalizer o.ä. wieder aufpäppeln. Außerdem ist ein
permanenter Brumm viel nerviger als ein krummer Frequenzgang.
Ich mache seit Jahren eine Veranstaltung mit Musik vom PC auf eine Hallen-PA
eines Sportvereins, dazwischen ein 20.- Teil als Trennübertrager. Früher hats
gebrummt, dann nicht mehr und alle waren glücklich. Über den Klang hat sich noch
keiner beschwert. Streit gibts nur wegen der Lautstärke.
> Wenn eine Anlage am PC brummt reichen OFT "mantelstrom Filter" in
> der Antennen(!)leitung (ca. 30DM).
Von Antenne war hier nirgends die Rede. Wo soll JL denn dann den
Mantelstromfilter hintun ??
> Anschluss aller Geräte an EINER 230V-Dose (ggf. Drehstrom),
1 Dose = 16 A maximal. Drehstrom sind dann wieder 3 Phasen mit 120 Grad
Verschiebung oder 380V. Ich kenne aber keine Audioanlage mit
Drehstromanschlüssen.
> selbst wenn 50m VL-Kabel zum Mixer/PC gelegt werden muss.
Und die Oma vom Schorsch stolpert dann über das lange Kabel, reißt den PC und
das Mischpult um, der Mann am Mischer kriegt einen Herzkasper und der Herr
Schuldirektor steht ohne Mikro da. Wer hat jetzt gewonnen ? :)
Wenn die NF Leitungen galvanisch getrennt sind kann, der Strom sogar von
verschiedenen Kraftwerken kommen.
> Netzkabel und NF-Kabel sollten denselben Weg nehmen!
Vielleicht noch im gleichen Kabel ? :) Wozu soll das gut sein ?? Für lange
Strecken ist symmetrische NF-Übertragung angesagt. Wo die Netzleitung verläuft
ist dabei unerheblich.
> Gute Verstärker haben i.d.R. eine von aussen zugängliche Brücke,
> die Gerätemasse und SL entkoppeln kann um mehrfach Erdung bei
> Rack-einbauten zu vermeiden.
Dann hat JL leider keinen guten Verstärker, sonst hätte er das Problem nicht.
Locker bleiben.
Gruß
Roman
>Ich mache seit Jahren eine Veranstaltung mit Musik vom
>PC auf eine Hallen -PA eines Sportvereins,
Naja, die dürfte auf max. 200Hz untere Grenzfrequenz ausgelegt
sein, da im wesentlichen Sprache übertragen werden soll,
ich dachte an "Bässe", so um 20..40Hz, sorry.
>dazwischen ein 20.- Teil als Trennübertrager.
>Früher hats gebrummt, dann nicht mehr und alle waren glücklich. Über
>den Klang hat sich noch keiner beschwert.
Dazu muss auch ganz gewaltig in den Klang eingegrieffen werden.
Das menschliche (ungeübte) Ohr ist erstaunlich tolerant.
Aber wenn, dann erfolgt die Abstimmung einfach mit den Füssen.
>> Wenn eine Anlage am PC brummt reichen OFT "mantelstrom Filter" in
>> der Antennen(!)leitung (ca. 30DM).
>Von Antenne war hier nirgends die Rede. Wo soll JL denn dann den
>Mantelstromfilter hintun ??
Ja, weiss ich. Aber in diesem Zusammenhang kommt die FAQ in
letzter Zeit oft. Wir machen ja in den News
ja keine Einzelfall-Beratungen: Die sollte per mail erfolgen. :-)
>> Anschluss aller Geräte an EINER 230V-Dose (ggf. Drehstrom),
>1 Dose = 16 A maximal. Drehstrom sind dann wieder 3 Phasen mit 120
>Grad Verschiebung oder 380V. Ich kenne aber keine Audioanlage mit
>Drehstromanschlüssen.
Die 400V (ehemals 380V) hast Du nur bei "Dreieckschaltung"
zwischen je 2 "Phasen". Zwischen "Phase" und "Null" liegen
die üblichen 230V.
"Man" verwendet bei professionnellen PA-Einsätzen oft
einen Verteiler, der einfach in "Sternschaltung", die 3 Phasen
auf 3 Schukosteckdosen(reihen) legt. Weil ebend die 1*16A u.U.
nicht reichen.
>> selbst wenn 50m VL-Kabel zum Mixer/PC gelegt werden muss.
>Und die Oma vom Schorsch stolpert dann über das lange Kabel, reißt den
>PC und das Mischpult um, der Mann am Mischer kriegt einen Herzkasper
>und der Herr Schuldirektor steht ohne Mikro da. Wer hat jetzt gewonnen ? :)
Der Hersteller von "Gaffers-Tape" :-)
Oder der von Wandhaken oder Kabelkanälen oder Bodenfugen ;-)
>Wenn die NF Leitungen galvanisch getrennt sind kann,
>der Strom sogar von verschiedenen Kraftwerken kommen.
Woher der Strom kommt ist nicht relevant.
Wichtig ist nur woher der PE kommt (oder ebend auch nicht,
vgl. 230V-"Schutztrafo")
>> Netzkabel und NF-Kabel sollten denselben Weg nehmen!
>Vielleicht noch im gleichen Kabel ? :)
>Wozu soll das gut sein ??
Damit die effektive Fläche der "Brummschleife" klein bleibt.
>Für lange Strecken ist symmetrische NF-Übertragung angesagt.
Ja, wenn Du eine hast und diese erdfrei ist.
Ob es Brummt oder nicht ist keine Frage der Kabellänge.
Bei entsprechend niederohmige Treibern und Eingängen
und zentraler Masse sind "100m asymmetrisch" kein Problem.
Was soll man machen, wenn der Kunde nicht gesagt hat,
das er auch noch eine Nebenhalle beschallen will...
>Wo die Netzleitung verläuft ist dabei unerheblich.
Theoretisch ja. Aber praktisch nicht.
Oder hast Du eine Bezugsquelle für einen idealen Trafo?
Anyaway:
Es gibt immer mehrere Lösungen.
Eine Verkabelung mit einem zentralen Massepunkt ist
"Stand der Technik" und vermeidet viele Probleme, die
sonst nur mit erheblichem Aufwand behoben werden können.
Symmetrische, erdfreie Verkabelung von NF-Leitungen ist
auch "Stand der Technik", nur im Amateurbreich schwer zu realisieren.
"Habn Sie mal 'ne Kabeltrommel" dürfte weniger Verwunderung bei
OBI auslösen als "Ich hätte gerne einen NF-Trafo mit MU-Metal
schirmung"...
BTW: Passend belastete "Printtrafos" (115V/24V,50mA z.B. 1K/4,7K)
haben u.U. einen lineal geraden Frequenzgang zwischen 20 und 20kHz.
Etwaige Remanenz (u.U. verbleibt eine solche nach einem Betrieb am
Stromnetz) muss natürlich entfernt worden sein und ein grösserer
Gleichstrom aus Ein oder Ausgang der Geräte ist dem Klirrfaktor
nicht förderlich (gilt aber für alle Trafos).
Nur: Natürlich kann es in ein solchen ungeschirmten
Trafo direkt magnetisch einstreuen, aber man bekommt ihn fast bei OBI.
Evtl. hat jemand die Chance den Klirrfaktor eines solchen
"NF-Trafos" zu messen?
Dürfte eine sehr einfach zu realisierende Methode sein.
(Zur Not "schlachtet" man irgendein gerade überflüssiges
Steckernetzteil. Evtl. geht auch so ein extrem einfach gemachter
Trafo auch.)
Rainer
> Ich habe ein Problem mit einem Rechner, der zur Musik-Wiedergabe an einem
> Mischpult (+PA) angeschlossen ist:
> Im Audio Signal ist ein Brummton.
> Die Lautstärke ist immer konstant, egal, ob die Eingangsfader des Pultes
> auf oder zu sind (warum auch immer - das Mischpult ist OK).
Das läßt mich darauf schließen, daß der PA geerdet ist.
Jau, ist geerdet. (Mixer übrigens auch.)
> Das Brummen kommt über die NF Leitung der Soundkarte an, kommt aber nicht
> aus dem Rechner.
Da Du glaubst, daß der Brumm auf dem Weg zum Pult entsteht, ist das Pult
wahrscheinlich nicht geerdet.
(s.o.)
Meine Theorie: Es fließt ein
Ausgleichs-Strom vom Rechner über das Mischpult in den PA. Hängen PA und
Rechner an verschiedenen Sicherungs-Kreisen? Ist eine Antennenleitung
irgendwo angeschlossen. Gibt es irgendwelche Verbindungen zu weiteren
Geräten, die an einem anderen Sicherungskreis oder an einer Antenne
hängen. Ein Modem an einer TAE-Dose? Was für Audio-Anschlüsse? Cinch
oder XLR?
-Mixer ist geerdet
-ein Sicherungskreis
-keine Antenne
-weitere Geräte:
2x cd Player mit Euro Etecker - nicht geerdet - am gleiche F-Kreis
-kein Modem
-Anschlüsse:
Sondkarte - Kabel : Klinke 3,xmm
Kabel - Mixer Chinch
CD-Player - Mixer : Chinch
Mixer - Kabel : Chinch
Kabel - PA : Klinke 6,3mm
leider kein XLR :-|
> Reichen Trennübertäger in der NF Leitung aus (geht das überhaupt?)
Sind einen Versuch wert. Voher aber vielleicht die obigen Fragen
abklären.
> Den Rechner im Metallgehäuse möchte ich eigentlich nicht von PE
> trennen.........
Du kannst - Nur versuchsweise ! - an den Schuko-Steckern die
Erdungs-Kontakte abkleben. Möglicherweise ist auch das Netzteil des
Rechners defekt. Entstörkondensatoren im Primär-Kreis könnten Leckströme
in die Erdung durchlassen. Es hat manchmal schon geholfen, den
Schuko-Stecker in der Steckdose umzudrehen.
wird sowoso ständig umgesteckt , also unwahrscheinlich das er immer gleich
drin ist.
Bin gespannt,
Christian
--
Christian Treffler
Messtechnik
ARRI TV-Produktionsservice GmbH Tuerkenstr. 89 D-80799 Muenchen
Phone +49 89 3809-1521 Fax +49 89 3809-1549 Email CTre...@arri.de
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> Dazu muss auch ganz gewaltig in den Klang eingegrieffen werden.
Nö, eigentlich nicht. Ich bleib dabei die 20 DM-Teile sind nicht optimal, aber
wenns billig sein soll immernoch besser als ein Dauerbrumm.
> Das menschliche (ungeübte) Ohr ist erstaunlich tolerant.
Und der Anteil der ungübten Ohren am Verabstaltungspublikum ist sehr hoch, wenn
man nicht gerade beim Jahrestreffen der Süddeustschen HiFi-Freunde ist. ;)
> Aber wenn, dann erfolgt die Abstimmung einfach mit den Füssen.
Nee, das restliche Programm ist so interessant,daß alle da bleiben.
> BTW: Passend belastete "Printtrafos" (115V/24V,50mA z.B. 1K/4,7K)
> haben u.U. einen lineal geraden Frequenzgang zwischen 20 und 20kHz.
> Etwaige Remanenz (u.U. verbleibt eine solche nach einem Betrieb am
> Stromnetz) muss natürlich entfernt worden sein und ein grösserer
> Gleichstrom aus Ein oder Ausgang der Geräte ist dem Klirrfaktor
> nicht förderlich (gilt aber für alle Trafos).
> Nur: Natürlich kann es in ein solchen ungeschirmten
> Trafo direkt magnetisch einstreuen, aber man bekommt ihn fast bei OBI.
> Evtl. hat jemand die Chance den Klirrfaktor eines solchen
> "NF-Trafos" zu messen?
> Dürfte eine sehr einfach zu realisierende Methode sein.
> (Zur Not "schlachtet" man irgendein gerade überflüssiges
> Steckernetzteil. Evtl. geht auch so ein extrem einfach gemachter
> Trafo auch.)
Hört sich interessant an. Das Problem ist vermutlich die richtige Beschaltung.
Warum hat das noch keiner gemacht ?
Also fassen wir zusammen:
Hilfe bei mir brummt! Was kann ich tun ?
1. Überprüfen ob das Brummen aus der Audioanlage kommt.
2. Sternförmige Masseverdrahtung, dabei vor allem auch PE der Gerät
berücksichtigen. Auftrennen von PE-Leitungen, Abkleben von Schutzkontakten wird
mit 10 Stockhieben bestraft.
3. Galvanische Trennung der NF-Leitungen mit Übertragern. Skalierung der
Übertrager- und damit Übertragungsqualität über den Geldbeutel des Auftraggebers
möglich.
4. Falls Antennleitungen beteiligt sind, Mantelstromfilter einsetzen.
5. Symmetrische, galvanisch entkoppelte NF-Übertragung zur Reduktion von
Einstreuungen.
Hab ich was vergessen ?
Viele Grüße
Roman
Was lt. http://www.hut.fi/Misc/Electronics/ ganz gut gehen soll, sind
die Uebertrager aus Modems / Telefon*s*. Nicht HiFi, aber ganz ok.
>Ich habe ein Problem mit einem Rechner, der zur Musik-Wiedergabe an einem
>Mischpult (+PA) angeschlossen ist:
>Im Audio Signal ist ein Brummton.
>Die Lautstärke ist immer konstant, egal, ob die Eingangsfader des Pultes
>auf oder zu sind (warum auch immer - das Mischpult ist OK).
>Das Brummen kommt über die NF Leitung der Soundkarte an, kommt aber nicht
>aus dem Rechner (mit nichtgeerdeten Boxen direkt am SPK OUT ist kein
>Brummen da)
>
>Ich vermute eine Erdungsschleife zwischen Mischpult/PA und Rechner.
>Kann man diesen Effekt ohne großen finanziellen Aufwand unterdrücken (es
>ist eine Schule - kein Geld da).
>Reichen Trennübertäger in der NF Leitung aus (geht das überhaupt?)
>
>Den Rechner im Metallgehäuse möchte ich eigentlich nicht von PE
>trennen.........
>
>Vielleicht hat hier jemand eine gute Idee..
>Vielen Dank.
>JL
Das Signal aus Deinem Rechner ist unsymetrisch. Störspannungen welche
auf Deine Leitung einstreuen werden schön mitverstärkt. Dies scheint
aber nicht Dein Problem zu sein. Dein Problem scheint wahrlich eine "
Brummschleife" zu sein.
Vernünftigerweise hilft da nur ein 1:1 Linelevel Übertrager. Solche
Dinger gibt es fertig zu kaufen. Dieser Übertrager sollte aber
zwingend einen Ground Lift Schalter besitzen. Erst dann erreichst Du
eine Trennung zwischen PC - Masse und Masse Mischpult Eingang.
Gewöhnlicher Weise sind Signalmassen und PE in Audiomischpulten
miteinander verbunden. Manche Geräte haben auch Schalter um Sie
trennen. Das kann, muß aber nicht helfen.
Der weitere Effekt eines Übertragers ist die Symetrierung der Audio
leitung, welche wesentlich unempfindlicher gegenüber
Störeinstrahlungen sind.
Willst Du dir selber etwas basteln so sollte der Übertrager sowohl
Primäseitig als auch sekundärseitig über eine Mittelpunktanzapfung
verfügen. Primarseitig werden die Mittelpunkanzapfungen einfach
verbunden. An den Kopfpunkt des Trafos kommt die Signalleitung, an den
Fußpunkt die Abschirmung der leitung aus dem PC. Sekundärseitig werden
die beiden Drähte der Mittelpunktanzapfung ebenfalls verbunden, und
stellen die Masse bzw. die Abschirmung der Leitung dar. Kopf und
Fußpunkt führen jeweils das Signal (symetrisch).
Gehst Du mit diesem Signal ins Mischpult stellt sich noch die Frage,
ob du den Mikrofoneingang oder den Lineeingang benutzt.
Mikrofoneingänge sind in aller Regel symetrisch, Lineeingänge nicht
unbedingt. Hängt von der Qualität des Pultes ab. Ist der Lineeingang
unsymetrisch, so hast Du keine symetrische Signalführung mehr und
deren Vorteil wären elliminiert. Benutzt Du einen Mikrofoneingang so
muß es kein 1:1 Übertrager sein sondern eine DI Box. Diese hat kein
1:1 Übersetzungsverhältniss sondern macht aus dem hochpegeligem
Linesignal ein niederpegeliges Mikrofonsignal.
Jedes bessere Musikgeschäft mit PA Abteilung sollte wenigstens DI
Boxen an lager haben und 1:1 Line Übertrager besorgen können.
Hersteller sind z.B. die Fima Proco über den Vertieb Pro Audio in
Frankfurt. Ansonsten fällt mir noch die Firma Musik Produktiv in
Ibbenbüren ein.
so long Olaf