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DC/DC - Wandler selbstbau!

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Stefan Flick

unread,
Oct 1, 1999, 3:00:00 AM10/1/99
to
Hallo Leute!

in diesem Bereich bin ich noch rel. unerfahren, hab mir aber gedanken
gemacht wie ich mir einen DC/DC - wandler selbst bauen könnte:
also: 12VDC rein -> mit nem NE555 und etwas leistungselektronik ne
hächsel-endstufe gebaut ca.50Hz -> in einen trafo mit prim. 12 V und sek 24V
mit mittelabgriff -> zwei brückengleichrichter -> von da aus mit 7812, 7805,
7905 und 7912 alle spannungen erzeugt, die für den betrieb eines PC's (AT)
im auto benötigt werden.
wie gesagt, ich hab da (noch) net sooo den plan von, aber ich denke
theoretich müsste das doch gehen, oder?
bitte korrigiert mich, wenn ich auf dem holzweg bin!
oder hat evtl. jmd. ne bessere idee?


--
MfG
Stefan Flick
sfl...@rz-online.de

Manfred Winterhoff

unread,
Oct 1, 1999, 3:00:00 AM10/1/99
to
Stefan Flick <sfl...@rz-online.de> schrieb im Beitrag
<7t2hag$52c$1...@news.rhein-zeitung.DE>...

Geht schon, aber wieviel Leistung brauchst du ?
Mein PC-Netzteil hat: 5V@23A, 12V@8A, -...@0.5A, -1...@0.5A, also 220 Watt.
Bei deiner Bauweise produziert die 2*12V Volt Ausgangswicklung nach
Gleichrichtung 17 Volt, dabei brauchst du 32 Ampere um die +5V und +12V
daraus abzuleiten, das sind 544 Watt Trafoleistung, mit Trafoverlust
steckst du also 660 Watt rein. Moeglichst Sinus oder wenigstens Trapez,
das macht 1 Kilowatt Aufnahmeleistung deiner 'Haecksel-Elektronik', die
330 Watt 'verdampft'.
(-: Macht nix, mein Auto hat einen 100 PS-Motor :-)
Also 85 Ampere die deine 'Haecksel-Elektronik' im Mittel verarbeiten
muss, so sie denn dein Auto liefern kann. Der 5V-Regler bekommt 17 Volt
rein, und regelt 23 Ampere, das ist ein Verlust von 280 Watt, der 12V
Regler immerhin nur 24 Watt Verlust.
(-: Macht nix, mein Auto hat sowieso Wasserkuehlung :-)

Also, wenn dein PC nur 10 Watt braucht, ist das eine probate Loesung,
aber schon deine Wahl eines 7805 zeigt, dass du irgendwas uebersehen
hast (nicht bloss, dass eine Trafospannung von 12V nicht fuer einen
7812 reicht und die beiden 100000uF/25V Siebelkos...).
--
Manfred Winterhoff
mawin at gmx.net
(remove NOSPAM if replying)

Christian Richter

unread,
Oct 2, 1999, 3:00:00 AM10/2/99
to
www.richterfelix.de

Chris

Stefan Flick <sfl...@rz-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
7t2hag$52c$1...@news.rhein-zeitung.DE...
> Hallo Leute!


>
> in diesem Bereich bin ich noch rel. unerfahren, hab mir aber gedanken
> gemacht wie ich mir einen DC/DC - wandler selbst bauen könnte:
> also: 12VDC rein -> mit nem NE555 und etwas leistungselektronik ne
> hächsel-endstufe gebaut ca.50Hz -> in einen trafo mit prim. 12 V und sek
24V
> mit mittelabgriff -> zwei brückengleichrichter -> von da aus mit 7812,
7805,
> 7905 und 7912 alle spannungen erzeugt, die für den betrieb eines PC's (AT)
> im auto benötigt werden.
> wie gesagt, ich hab da (noch) net sooo den plan von, aber ich denke
> theoretich müsste das doch gehen, oder?
> bitte korrigiert mich, wenn ich auf dem holzweg bin!
> oder hat evtl. jmd. ne bessere idee?
>
>

Praml Roland

unread,
Oct 2, 1999, 3:00:00 AM10/2/99
to
> Mein PC-Netzteil hat: 5V@23A, 12V@8A, -...@0.5A, -1...@0.5A, also
220 Watt.
Das ist die Maximalbelastung !
Auf die kommst du nur (und dann auch nicht), wenn der PC "voll"
ist z.B:

SCSI-Controller
Voodoo Karte
Modem
Netzwerk
mehrere Festplatten
Brenner
CD-Rom

Ich denke nicht, dass Stefan das alles in sein Auto einbauen
möchte, sondern einen MP3-Player bauen will, wobei er nur ein
Board, Grafikkarte, Soundkarte , Festplatte und CD-Rom LW
braucht. das ganze braucht dann ca. 60 W (12V@5A). Die 12 V kann
man dann über ein LC-Filter und Varisator (alte
Dimmerdrosselspule in Plus-Leitung) direkt am Board anschließen,
die 5 V regelt man mit einem Schaltregler (MAX ???, LT????)
herunter. Die negativen Spannungen benötigt man manchmal gar
nicht (hängt von der Soundkarte ab und ob man die seriellen
Schnittstellen verwenden möchte). die Stromaufnahme liegt unter
100 mA, wobei man einfach eine negative Hilfsspannung mit einer
Kaskade aus ein paar Dioden und Kondensatoren erzeugen kann. Die
Wechselspannung dafür kann man sogar vom Schaltregler abgreifen
:-)

Eine Trafolösung würde ich nicht verwenden, weil:
-viel Platz
-schlechter Wirkungsgrad
-evtl. Brumm

CU
Roland

Stefan Huebner

unread,
Oct 2, 1999, 3:00:00 AM10/2/99
to
> in diesem Bereich bin ich noch rel. unerfahren, hab mir aber gedanken
> gemacht wie ich mir einen DC/DC - wandler selbst bauen k/nnte:

> also: 12VDC rein -> mit nem NE555 und etwas leistungselektronik ne
> hEchsel-endstufe gebaut ca.50Hz -> in einen trafo mit prim. 12 V und sek 24V
> mit mittelabgriff -> zwei brnckengleichrichter -> von da aus mit 7812, 7805,
> 7905 und 7912 alle spannungen erzeugt, die fnr den betrieb eines PC's (AT)
> im auto ben/tigt werden.

> wie gesagt, ich hab da (noch) net sooo den plan von, aber ich denke
> theoretich mnsste das doch gehen, oder?

> bitte korrigiert mich, wenn ich auf dem holzweg bin!
> oder hat evtl. jmd. ne bessere idee?

Vergiss die 50Hz und die 78xx/79xx, der Strom, den diese zu liefern
vermoegen, wird nicht reichen. Die 50Hz sind ein Garant fuer niedrigen
Wirkungsgrad, zumindest, wenn Du die Endstufe mit einem 555 ansteuerst.
Nicht dass der 555 schlecht waere, aber ich befuerchte, die Leistungs-
elektronik wird aehnlich "grausam" aussehen wie ein 555 als Taktgeber.
Weiche auf hoehere Frequenzen aus und bediene Dich eines modernen
Schaltreglers ! Fuer die +5V zB. einen L4977 von ST, der bringt 7A
und ist nicht allzu pingelig was die Drossel angeht, dennoch, eine
richtige Speicherdrossel sollte es schon sein. Ich habe dieses IC bei
einem ehemaligen Mitarbeiter auch schon mit zwei flachen Ferritantennen-
staeben mit schaetzungsweise 30 Windungen dicken Cu-L-Drahtes drumherum
bei 7A gesehen, seltsamerweise hat es funktioniert, und der Wirkungsgrad
lag auch irgendwo bei ueber 70%. Die beiden negativen Spannungen koenntest
Du vielleicht mit einem LT1074 oder 1076 erzeugen, ich habe Freitag gerade
vier Stueck in die Finger bekommen und gedenke nun, einen davon im
Netzteil meines aktuellen Projektes zu verwenden, da ich +/-12V zur
Verfuegung habe, aber +5V fuer die Backlight-LEDs eines LC-Displays
benoetige. Daher kommt mir die Stromtransformation eines solchen Schalt-
reglers ganz recht. Du weisst, was ich meine ? Wenn ich 5V bei 600mA
brauche und dafuer einen Buck-Converter (so nennt sich diese Sorte von
Abwaertsschaltreglern) verwende, brauche ich bei der 2,5fachen Spannung
nur wenig mehr als ein 2,5-tel des Stromes !
Wie auch immer, der LT1074 (5A) und der 1076 (2A) koennen auch als
Spannungsinverter beschaltet werden, ich wuerde einen solchen dann
-12V erzeugen lassen und mit einem 7905 auf -5V herunterregeln, diese
Spannungen sind eh nur mit 0,5A belastbar auszulegen. Das groesste Uebel
sind die +12V: ich habe mal einen Regler entworfen, der auf einem BUZ11
beasierte und stabile +12V bei 4A lieferte, sobald am Eingang 12.3V
anlagen, das gibt es auch integriert, aber ich wuerde es lassen. Ich
weiss ja nicht, was Du genau vorhast, aber bei einem zeitweiligen Motor-
(oder Fahrer-findet-Kupplung-nicht-)Problem einen Plattencrash zu
riskieren - ich weiss ja nicht. Also wuerde ich auch hier dafuer sorgen,
dass ich die +12V erstmal etwas booste, zB. auf geregelte 14V und dann
mit einem 5A-Low-Drop-Regler linear auf 12V heruntergehe. Zum Aufwaerts-
wandeln fiele mir spontan der L296 ein, wahrscheinlich, weil auf der
Antistatikmatte auf meinem Tisch gerade zwei voellig desinteressiert in
die Weltgeschichte blicken. Um das Ganze abzurunden wuerde ich den
Ausgaengen noch Ueberspannungsschutzschalungen verpassen, zB. eine
Zenerdiode, die ueber einen Thyristor die betreffende Spannung einfach
kurzschliesst. Im Normalfall sind die Regler-ICs kurzschlussgeschuetzt,
und wenn sie das nicht mehr sind, sind sie eh hin und die Sicherung in
der Zuleitung brennt durch. Sinnvoll waere es hier, die pos. Spannungen
ueber Dioden (10A) auf die Thyristor-Anoden zu fuehren und parallel dazu
eine Ueberwachungsspannung von zb. 5V ueber einen Widerstand und je eine
Diode auf beide Thyristoranoden zu fuehren und bei Abfall dieser Ueber-
wachungsspannung beide Regler und den Inverter mit lahmzulegen da dann
erstens der gestoerte Regler nicht im Ueberlastbetrieb weiterlaeuft
und zweitens die Bedingung nach gleichzeitigem Wegfall aller Spannungen
erfuellt ist.

Ciao
Stefan!


Manfred Winterhoff

unread,
Oct 3, 1999, 3:00:00 AM10/3/99
to
Praml Roland <praml....@t-online.de> schrieb im Beitrag
<7t7b8o$fhp$1...@news03.btx.dtag.de>...

> Die 12 V kann man dann über ein LC-Filter und Varisator (alte
> Dimmerdrosselspule in Plus-Leitung) direkt am Board anschließen,
> die 5 V regelt man mit einem Schaltregler (MAX ???, LT????)
> herunter. Die negativen Spannungen benötigt man manchmal gar nicht.

Ein Schaltregler ist sicher keine bloede Idee, aber dann kann
man gleich flyback nehmen und mehr Wicklungen auf die Spule
machen um alle Spannungen zu erzeugen, die man so braucht.

Aber Stefan hat seinen Vorschlag zur Diskussion gestellt, und
wollte nicht die ueblichen untauglichen '13.8V direkt an Fest-
platte' Vorschlaege hoeren, die hier jede Woche jemand macht.

Hightech

unread,
Oct 5, 1999, 3:00:00 AM10/5/99
to

Stefan Flick wrote:

> Hallo Leute!


>
> in diesem Bereich bin ich noch rel. unerfahren, hab mir aber gedanken

> gemacht wie ich mir einen DC/DC - wandler selbst bauen könnte:


> also: 12VDC rein -> mit nem NE555 und etwas leistungselektronik ne

> hächsel-endstufe gebaut ca.50Hz -> in einen trafo mit prim. 12 V und sek 24V
> mit mittelabgriff -> zwei brückengleichrichter -> von da aus mit 7812, 7805,
> 7905 und 7912 alle spannungen erzeugt, die für den betrieb eines PC's (AT)
> im auto benötigt werden.


> wie gesagt, ich hab da (noch) net sooo den plan von, aber ich denke

> theoretich müsste das doch gehen, oder?


> bitte korrigiert mich, wenn ich auf dem holzweg bin!
> oder hat evtl. jmd. ne bessere idee?
>

> --
> MfG
> Stefan Flick
> sfl...@rz-online.de

Einfachste Methode: Spannungswandler 12V/230V kaufen (150-200DM).
Eigenbau ist sehr schwer und auch kaum billiger.
mfg Hightech

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