Bekanntlich ist der Einschaltstrom bei Halogenlampen sehr hoch, da sie
Kaltleiter sind. Also sollte man den Strom begrenzen, um die
Lebensdauer zu erhöhen.
Da ich keine analoge Schaltung (Strombegrenzung) nehmen will, dachte
ich an eine Dimmung über das Tastverhältnis, das langsam erhöht wird.
Der Mittelwert des Stromes steigt dann zwar langsam an, trotzdem habe
ich immer noch die starken Stromimpulse.
Wirkt sich das immer noch negativ aus ? Thermisch wohl kaum, da die
Wendel zu träge sein dürfte (>10kHz). Was ist mit mechanischer
Beanspruchung: Strom -> Kraft -> Schwingung ?
RK
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> Strom begrenzen, um die Lebensdauer zu erh=F6hen.
> Dimmung =FCber das Tastverh=E4ltnis
Ein Dimmer mit Triac/Thyristor bei 50 Hz erfuellt den Zweck,
eine RC-Schaltung liefert das 'langsame Einschalten'.
Die Leistungshalbleiter muessen die Spitzenstroeme vertragen,
max. 20..30-facher Strommittelwert.
In Ueberblend-Diaprojektoren, bei denen staendig abwechselnd zwei =
Halogen-Projektionslampen (ohnehin knappe Lebensdauer) eingeschaltet
werden, sind solche Schaltungen sehr nutzbringend.
Gruss
-- =
hans do...@z9edat.fu9-be9rlin.de ohne Neunen/without nines
-unfortunately necessary-
Reinhard Kopka wrote:
> =
> 4On Mon, 21 Apr 1997 hans dorn wrote: > > Dimmer ... langsam
> Wie soll die RC Schaltung aussehen ?
> Ich habe einen 12V Akku und kann mir keine nennenswerten
> Spannungsabf=E4lle leisten.
Dann genuegt MOSFET + Widerstand (+ Diode) + Kondensator.
+12V ---*----*----------+
| | | =
+-+ -+- ---
| | / \ ( X ) Lampe
| | --- ---
+-+ | | |
| | | |---+
*----*----| | Mosfet
| | |---+ Typ nach 'Ein-Widerstand'
----- | | waehlen
----- |
| |
0V ----*---------------+
1 micro F / 4,7 M Ohm
- Der Schalter liegt in der Betriebsspannungszuleitung
- Wenn Verzoegerungszeit stoert, Z-Diode in Reihe zum C probieren
- Diode verhindert ploetzliches Einschalten nach kurzzeitigem Aus =
Oder:
Stufenschalter 0-1-2 und ein Vorwiderstand oder mit Relais in der
gleichen Schaltung wie oben (+ Freilaufdiode!)
Uebrigens:
Der Lichtstrom ist proportional zur 3-komma-4-ten Potenz der Spannung,
die Lebensdauer umgekehrt proportional zur 13. Potenz der Spannung.
Wenn man dauernd schalten muss, ist es noch besser, wie bei der professionellen
Lichttechnik (z.B. bei Konzerten) die Lampen nicht ganz auszuschalten, sondern
sie noch gerade so am Leuchten zu halten. Dann sind sie auch viel schneller
wieder auf voller Leistung, und der Einschaltstromstoss entfaellt gaenzlich.
Tschau
Andreas
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Andreas Huennebeck /\
Bruker Analytik GmbH /\ ^ /\/ \ _
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keine weiteren Felssperrungen! / \ / \
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>> Wie soll die RC Schaltung aussehen ?
>> Ich habe einen 12V Akku und kann mir keine nennenswerten
>> Spannungsabf=E4lle leisten.
>
>Dann genuegt MOSFET + Widerstand (+ Diode) + Kondensator.
>
>+12V ---*----*----------+
> | | | =
>
> +-+ -+- ---
> | | / \ ( X ) Lampe
> | | --- ---
> +-+ | | |
> | | | |---+
> *----*----| | Mosfet
> | | |---+ Typ nach 'Ein-Widerstand'
> ----- | | waehlen
> ----- |
> | |
>0V ----*---------------+
Allerdings habe ich einen Reed-Schalter, der keinen hohen Strom
schalten kann. D.h. Reed vor R; Reststrom Diode ?
Außerdem ist diese Frage speziell für eine Version, wo auch ein uC
beteiligt ist, der die Lampe schaltet und blinken läßt. Das ginge
natürlich, wenn man langsam genug ist. Man kann aber auch mit einem
Transistor vom Gate nach Masse schalten.
>Oder:
>Stufenschalter 0-1-2 und ein Vorwiderstand oder mit Relais in der
>gleichen Schaltung wie oben (+ Freilaufdiode!)
Stufenschalter ist zuviel Aufwand.
Inzwischen gefundene Möglichkeiten:
- über Reedkontakt einen kleinen Vorheizstrom schicken, dann Leistung
schalten ???
- Zwei Schaltausgänge vom uC, 1x MOSFET mit R, 1x Relais, um (fast)
keine Spannungsabfälle mehr zu haben.
>Der Lichtstrom ist proportional zur 3-komma-4-ten Potenz der Spannung,
>die Lebensdauer umgekehrt proportional zur 13. Potenz der Spannung.
Aber was "killt" die Lampe nun wirklich (im Moment des Todes !) ?
RK
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*Reinhard Kopka* wrote on Mon, 97-04-21 10:17 in de.sci.electronics:
RK>12V Akku und kann mir keine nennenswerte Spannungsabfälle
RK>nicht im Betrieb dimmen, sondern nur in der Einschaltphase.
Dann nimm einen Transistor mit geringer Restspannung, z.B BD249 o.ä.
und fahre ihn langsam hoch. Ein winziger Kühlkörper reicht, denn für
eine Dimmzeit von weniger als einer halben Sekunde, reicht dessen
Wärmekapazität vollkommen aus.
>Mein Problem ist folgendes: Ich habe einen 12V Akku und kann mir keine
>nennenswerte Spannungsabfälle leisten. Außerdem will ich nicht im
>Betrieb dimmen, sondern nur in der Einschaltphase.
>
>Mich interessieren hier auch keine Lösungen wie Rechteck auf Tiefpass
>-> PWM, Drossel u.a. Daß diese Lösungen existieren ist klar.
>Aber wie wirken sich Rechteck Impulse auf die Wendel aus ?
>
>>Die Leistungshalbleiter muessen die Spitzenstroeme vertragen,
>>max. 20..30-facher Strommittelwert.
>Meine Messungen ergeben zumindest was die Halogenlampe betrifft andere
>Werte, etwa 10x Inenn.
Halogen ist problematisch an Bleiakku.
Eine etwas aufwendigere Loseung:
Einschaltdimmen und PW-Leistungsstabilisation fuer Gluehlampen incl.
Schaltplan, Erklaerung usw. in www.cs.indiana.edu/hyplan/willie/lvr.html
Solltest du unbedingt gelesen haben.
Patrick Schelauske