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C nach Bascom übersetzen?

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RR

unread,
Jan 28, 2012, 3:51:20 PM1/28/12
to
Hallo Gemeinde,

gibt es denn irgendein Tool o.ä. welches mir in C verfasste Programme
nach BASIC bzw. BASCOM übersetzt?
Wäre großartig und äußerst hilfreich, wenn sowas zu machen wäre!

Und bitte keine entsetzten Kommentare à la "..was, du kannst kein C",
"..dann lern's halt". Will ich eben net, Ponkt ;-)

Gruß, Rolf

Leo Baumann

unread,
Jan 28, 2012, 4:13:03 PM1/28/12
to
Ich meine so ein Tool gibt es nicht, dazu liegen die Hochsprachen in der
Syntax zu weit auseinander. C ist/kann sehr maschinennah programmiert sein.
Basic ist im Vergleich dazu beschränkt.

Übersetze das doch von Hand. Ist wirklich kein Problem, wenn der Sourcecode
nicht zu lang ist.

mfG Leo


wernertrp

unread,
Jan 28, 2012, 4:21:25 PM1/28/12
to
Wenn man mit hundert verschiedenen C-Compilern hundert verschiedene C-
Programme
under hundert verschiedenen Linux Systemen mit hundert verschiedene
Versionen
übersetzen würde, so würden höchstens 3 davon ohne Eingriffe laufen.
Die Anzahl der Fehlermeldungen der restlichen Versuche würde die
Anzahl
der Elementarteilchen im Universum überschreiten.

Joerg

unread,
Jan 28, 2012, 4:42:18 PM1/28/12
to
Irgendwas in der Richtung muss es geben, bin aber kein SW Spezi:

http://msdn.microsoft.com/en-us/magazine/cc163946.aspx

Falls Du nichts passendes findest vielleicht gibt es bei Euch
Programmierer die solche Jobs uebernehmen. Das muessen ja keine
richtigen Gurus sein. Manche schwoeren auf solche Organisationen, kenne
ich aber nicht selbst:

http://rentacoder.corporationreview.com/

Guenstig kann man Code Services auch im ehemaligen Ostblock finden. Die
SW fuer ein Projekt wo ich dran mitarbeite entsteht derzeit z.B. zu
einem guten Teil in Litauen.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Wolfgang P u f f e

unread,
Jan 28, 2012, 4:24:30 PM1/28/12
to

"Leo Baumann" schrieb...
Dem schließe ich mich an.
Die Übersetzung zwischen Hochsprachen untereinander ist mir auch
nicht bekannt. Bascom bzw. Basic ist doch eigentlich auch schon
seit ein paar Tagen ;-) aus der Mode gekommen.
Ich hänge zwar auch an Basic, aber der Ofen scheint aus zu sein.

W.

Thomas Stegemann

unread,
Jan 29, 2012, 4:53:34 AM1/29/12
to
Hallo Rolf,


das ist ja interessant. Und ich hätte sowas gerne rückwärts für meine
alten Programme :-)
Ich bin vor drei Jahren von BASCOM auf C umgestiegen, da ich Angst
hatte, dass BASCOM auf Dauer nicht weitergeführt wird. Ich scheine Recht
zu behalten...

Aber mal im Ernst: Sowas wird es gerade bei BASCOM kaum geben. BASCOM
enthält viele Treiber und Programmschnipsel bereits intern (RC5, I2C
etc.). Die müssten alle erstmal komplett nachprogrammiert oder
zusammengesucht werden. Alles schon etwas aufwendig...

Auch wenn du den Tipp nicht hören wolltest: Der Umstieg von BASCOM auf C
ist eine sinnvolle und recht einfache Sache.

Ich musste mich zwar erst ein wenig daran gewöhnen, bin aber nun
deutlich besser zufrieden. Man programmiert halt mit dem Datenblatt und
schreibt direkt Register anstatt in der BASCOM-Hilfe zu wühlen. Viele
Eigenarten gerade der AVR-Timerbausteine lassen sich auch mit BASCOM
nicht mehr ohne direkte Registerzugriffe bedienen.


Schönen Sonntag noch
Gruß
Thomas


RR

unread,
Jan 29, 2012, 7:38:40 AM1/29/12
to
> http://msdn.microsoft.com/en-us/magazine/cc163946.aspx
>
...........

> http://rentacoder.corporationreview.com/
........

Hallo nochmal und besten Dank!

Über diese beiden Links bin ich 'googletechnisch' auf ein paar weitere
gestossen, die für meine Zwecke recht gut ausschauen, hier sind sie:

http://www.carlosag.net/tools/codetranslator/
http://converter.telerik.com
http://codeconverter.sharpdevelop.net/SnippetConverter.aspx
http://www.developerfusion.com/tools/convert/csharp-to-vb

Vor allem erster Link gefällt mir für meine Zwecke ganz gut, um einzelne
Zeilen oder Schnipsel mal so prinzipiell portiert zu bekommen.
Übersetzt wird zwar nach VB.NET, aber wenn die grundsätzliche Richtung
schon mal nach BASIC geht, ist es ein Riesenfortschritt für mich.

Sicherlich weniger brauchbar, um tausende von Codezeilen in kurzer Zeit
exakt übersetzt zu kriegen, da bleibt schon noch weitere Kreativität und
Geduld gefragt. Oder eben das Wissen an sich, klar.
Für meine Hobbyzwecke jedoch auch eben schnipselweise verheißungsvollen
Code konvertiert zu erhalten bestimmt geeigneter als sich Bücherweise in
eigentlich nicht gewollte Materie 'reinzuwurschteln. :-)

Vielleicht hilfts ja jemandem hier auch weiter!

Gruß Rolf

Rolf Bombach

unread,
Jan 29, 2012, 1:22:54 PM1/29/12
to
RR schrieb:
C2F; Altsprachler, die kein C können, können FORTRAN.

--
mfg Rolf Bombach

Leo Baumann

unread,
Jan 29, 2012, 1:27:20 PM1/29/12
to
Rolf Bombach wrote:
> C2F; Altsprachler, die kein C können, können FORTRAN.
>
> --
> mfg Rolf Bombach

Ich hatte einen Prof. für Datenverarbeitung im Fachbereich für
Nachrichtentechnik, der hat auf 'ner PDP 11/40 in FORTRAN einen
Editor/Textverarbeitung geschrieben ...

... wir haben und damals schlapp gelacht als Studenten ...

mfG Leo


Hergen Lehmann

unread,
Jan 29, 2012, 1:56:04 PM1/29/12
to
On 29.01.2012 13:38, RR wrote:

> Für meine Hobbyzwecke jedoch auch eben schnipselweise verheißungsvollen
> Code konvertiert zu erhalten bestimmt geeigneter als sich Bücherweise in
> eigentlich nicht gewollte Materie 'reinzuwurschteln. :-)

Ganz ehrlich: Ich halte automatisch generierten, "schnipselweise
verheißungsvollen" Code für brandgefährlich. Besonders dann, wenn man
sich damit ersparen will, sich in die Materie einzuarbeiten.

Hergen

Wolfgang Allinger

unread,
Jan 29, 2012, 2:35:00 PM1/29/12
to

On 29 Jan 12 at group /de/sci/electronics in article
<leo-b...@t-online.de> (Leo Baumann) wrote:

>Rolf Bombach wrote:
>> C2F; Altsprachler, die kein C können, können FORTRAN.

>Ich hatte einen Prof. für Datenverarbeitung im Fachbereich für
>Nachrichtentechnik, der hat auf 'ner PDP 11/40 in FORTRAN einen
>Editor/Textverarbeitung geschrieben ...
>
>... wir haben und damals schlapp gelacht als Studenten ...

Ein echter FORTRAN Programmierer schreibt FORTRAN Progamme in jeder
Programmiersprache :)

Als ich anfing, war das praktisch die einzig gängige HLL neben COBOL.

Habe sogar Compiler für Signalpläne damit geschrieben.

Bei der AEG 60/10 haben sie sogar einen 33 pass FORTRAN Compiler
verbrochen. Die Quelle wurde im Kernspeicher gehalten und dort langsam
ins Ziel verwandelt. Die 33 Durchgänge waren jeweils 300(?)m
Lochstreifenrollen, die man in der richtigen Reihenfolge durchmümmeln
musste. So schluckaufartig liefen immer 100m für eine Teilmenge des
Compilers rein... Ätzend.

Wehe da kam was durcheinander. Habs 3mal erfolglos probiert und denen
den Scheiss wieder vor die Tür gekippt :)



Saludos Wolfgang

--
Wolfgang Allinger 15h00..21h00 MEZ: SKYPE:wolfgang.allinger
Paraguay mailer: CrossPoint XP 3.20 (XP2) in WinXPprof DOSbox
Meine 7 Sinne: reply Adresse gesetzt!
Unsinn, Schwachsinn, Bloedsinn, Wahnsinn, Stumpfsinn, Irrsinn, Loetzinn.

Christian Zietz

unread,
Jan 29, 2012, 2:49:48 PM1/29/12
to
RR schrieb:

> Über diese beiden Links bin ich 'googletechnisch' auf ein paar weitere
> gestossen, die für meine Zwecke recht gut ausschauen, hier sind sie:
>
> http://www.carlosag.net/tools/codetranslator/
> http://converter.telerik.com
> http://codeconverter.sharpdevelop.net/SnippetConverter.aspx
> http://www.developerfusion.com/tools/convert/csharp-to-vb

Dort ist die Ausgangssprache aber immer C#, nicht C. Die Unterschiede
sind nicht vernachlässigbar! Außerdem ist, wie Du schon festgestellt
hast, die Zielsprache VB.NET. Die einzige Ähnlichkeit mit BASCOM dürfte
das "Basic" im Namen sein.

Letztendlich wird so übersetzter Code so viel Nachbearbeitung von Dir
verlangen, dass Du erstens um Kenntnisse in C nicht herum kommst und
zweitens den Code auch gleich selber hättest portieren können.

Christian
--
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.de/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA

Stefan Huebner

unread,
Jan 29, 2012, 5:20:12 PM1/29/12
to
Das Problem ist doch: der Übersetzer macht einen Fehler, oder setzt
einen kleinen Kunstgriff im C-Code nicht korrekt um, oder was auch
immer. Nachher läuft das Ganze nicht oder fehlerhaft oder am
schlimmsten: der Fehler tritt nur unter seltenen Bedingungen auf.
Und dann suchst Du den Fehler, indem Du den C-Code auf Besonderheiten,
den Übersetzer auf Fehler, den Objektcode auf Probleme und den Basiccode
auf Um- bzw. Übersetzbarkeit prüfst.

Ich habe mir angewöhnt, jede Programmiersprache, die ich brauche, so
weit zu verstehen, dass ich die Programmteile, die mich interessieren,
auf einen mir verständlichen Pseudocode herunterbrechen kann und dann
wird das Ganze in Assembler, C, Perl,... neu erstellt. Nur so weiss ich
am Ende, was mein Programm tut.

Leo Baumann

unread,
Jan 29, 2012, 5:47:58 PM1/29/12
to
Stefan Huebner wrote:
> Ich habe mir angewöhnt, jede Programmiersprache, die ich brauche, so weit
> zu verstehen, dass ich die Programmteile, die mich interessieren, auf
> einen mir verständlichen Pseudocode herunterbrechen kann und dann wird das
> Ganze in Assembler, C, Perl,... neu erstellt. Nur so weiss ich am Ende,
> was mein Programm tut.

... gänau, nichts geht über eine vernünftige ASM-Lib, da brauche ich gar
keine Hochsprache mehr, und das geht ab wie Zäpfchen ...

mfG Leo


Axel Schwenke

unread,
Jan 29, 2012, 6:06:57 PM1/29/12
to
RR <rr-...@s-planet.de> wrote:

> gibt es denn irgendein Tool o.ä. welches mir in C verfasste Programme
> nach BASIC bzw. BASCOM übersetzt?

So etwas gibt es jenseits von "Hello World" nicht.

> Und bitte keine entsetzten Kommentare à la "..was, du kannst kein C",
> "..dann lern's halt".

Was fragst du eigentlich, wenn du die Antwort schon kennst?

Ganz kurz gesprochen: Keine Arme, keine Kekse!


XL

Lutz Schulze

unread,
Jan 29, 2012, 11:07:02 PM1/29/12
to
... und bleiben dann irgendwann selbst stehen.

Das ist der Gang der Dinge, bei einem eher, beim anderen früher.

Lutz

--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Messwerte nachträgliche Wärmedämmung http://www.messpc.de/waermedaemmung.php

Horst-D.Winzler

unread,
Jan 29, 2012, 11:58:44 PM1/29/12
to
Am 30.01.2012 05:07, schrieb Lutz Schulze:
> Am Sun, 29 Jan 2012 19:27:20 +0100 schrieb Leo Baumann:
>
>>> C2F; Altsprachler, die kein C können, können FORTRAN.
>>>
>>> --
>>> mfg Rolf Bombach
>>
>> Ich hatte einen Prof. für Datenverarbeitung im Fachbereich für
>> Nachrichtentechnik, der hat auf 'ner PDP 11/40 in FORTRAN einen
>> Editor/Textverarbeitung geschrieben ...
>>
>> ... wir haben und damals schlapp gelacht als Studenten ...
>
> ... und bleiben dann irgendwann selbst stehen.
>
> Das ist der Gang der Dinge, bei einem eher, beim anderen früher.
>
> Lutz
>

Nicht zwangsläufig, kommt sehr darauf an, welchen Anforderungen der Mann
ausgesetzt ist und welche Interessen er hat. Gut bei beamteten
Hochschulprofessor widerspreche ich dir nicht. Und vermutlich
unterrichtet obiger Prof. nicht das Fach Industriegeschichte. Somit wäre
sein Einfluß auf Lernende nicht zu unterschätzen. Na ja, Chinamann
scheint in Vielem vitaler zu sein? ;-)

--
mfg hdw

Lutz Schulze

unread,
Jan 30, 2012, 12:42:28 AM1/30/12
to
Am Mon, 30 Jan 2012 05:58:44 +0100 schrieb Horst-D.Winzler:

>>> ... wir haben und damals schlapp gelacht als Studenten ...
>>
>> ... und bleiben dann irgendwann selbst stehen.
>>
>> Das ist der Gang der Dinge, bei einem eher, beim anderen früher.

> Nicht zwangsläufig, kommt sehr darauf an, welchen Anforderungen der Mann
> ausgesetzt ist und welche Interessen er hat. Gut bei beamteten
> Hochschulprofessor widerspreche ich dir nicht. Und vermutlich
> unterrichtet obiger Prof. nicht das Fach Industriegeschichte. Somit wäre
> sein Einfluß auf Lernende nicht zu unterschätzen. Na ja, Chinamann
> scheint in Vielem vitaler zu sein? ;-)

Der ist noch nicht so gesättigt, aber es ist doch ganz normal dass man in
jungen Jahren progressiv vorantreibt, dann irgendwann mitschwimmt und später
dann zum Bremser neuer Entwicklungen wird.

Und natürlich gibt es Ausnahmen und natürlich merkt man das selbst meist
nicht.

Christian Zietz

unread,
Jan 30, 2012, 8:00:33 AM1/30/12
to
RR schrieb:

> gibt es denn irgendein Tool o.ä. welches mir in C verfasste Programme
> nach BASIC bzw. BASCOM übersetzt?
> Wäre großartig und äußerst hilfreich, wenn sowas zu machen wäre!

Was mir noch einfällt, wenn es Dir nur darum gehen sollte, irgendeinen
tollen Algorithmus, den Du in C vorliegen hast, in BASCOM zu nutzen:
Kann BASCOM gegen in anderen Sprachen kompilierte Objektfiles bzw.
Bibliotheken linken? Dann könntest Du die Routinen in C belassen,
compilieren und trotzdem aus BASCOM aufrufen. Natürlich muss die
Aufrufkonvention (wie werden Parameter und Rückgabewerte übergeben) ggf.
angepasst werden, d.h. ganz ohne C-Kenntnisse kommst Du wohl nicht aus.

Joerg

unread,
Jan 30, 2012, 10:23:55 AM1/30/12
to
Lutz Schulze wrote:
> Am Mon, 30 Jan 2012 05:58:44 +0100 schrieb Horst-D.Winzler:
>
>>>> ... wir haben und damals schlapp gelacht als Studenten ...
>>> ... und bleiben dann irgendwann selbst stehen.
>>>
>>> Das ist der Gang der Dinge, bei einem eher, beim anderen früher.
>
>> Nicht zwangsläufig, kommt sehr darauf an, welchen Anforderungen der Mann
>> ausgesetzt ist und welche Interessen er hat. Gut bei beamteten
>> Hochschulprofessor widerspreche ich dir nicht. Und vermutlich
>> unterrichtet obiger Prof. nicht das Fach Industriegeschichte. Somit wäre
>> sein Einfluß auf Lernende nicht zu unterschätzen. Na ja, Chinamann
>> scheint in Vielem vitaler zu sein? ;-)
>
> Der ist noch nicht so gesättigt, aber es ist doch ganz normal dass man in
> jungen Jahren progressiv vorantreibt, dann irgendwann mitschwimmt und später
> dann zum Bremser neuer Entwicklungen wird.
>

Es ist einfach traurig wenn das im Alter so wird, dann sollte man
abdanken und Geranien zuechten oder so. Ich kenne eher das Gegenteil,
wenn die familiaeren Verpflichtungen weniger werden drehen manche so
richtig auf mit Ideen. Einen hat es hier mit 83 weggefegt,
Bauchspeicheldruesenkrebs :-(


> Und natürlich gibt es Ausnahmen und natürlich merkt man das selbst meist
> nicht.
>

Aber man sollte auf andere hoeren, die teilen einem das schon versteckt
mit. Wenn kaum noch jemand was fragen kommt ist das ein recht sicheres
Zeichen.

Lutz Schulze

unread,
Jan 30, 2012, 10:33:04 AM1/30/12
to
Am Mon, 30 Jan 2012 07:23:55 -0800 schrieb Joerg:

>>>>> ... wir haben und damals schlapp gelacht als Studenten ...
>>>> ... und bleiben dann irgendwann selbst stehen.
>>>>
>>>> Das ist der Gang der Dinge, bei einem eher, beim anderen früher.
>>
>>> Nicht zwangsläufig, kommt sehr darauf an, welchen Anforderungen der Mann
>>> ausgesetzt ist und welche Interessen er hat. Gut bei beamteten
>>> Hochschulprofessor widerspreche ich dir nicht. Und vermutlich
>>> unterrichtet obiger Prof. nicht das Fach Industriegeschichte. Somit wäre
>>> sein Einfluß auf Lernende nicht zu unterschätzen. Na ja, Chinamann
>>> scheint in Vielem vitaler zu sein? ;-)
>>
>> Der ist noch nicht so gesättigt, aber es ist doch ganz normal dass man in
>> jungen Jahren progressiv vorantreibt, dann irgendwann mitschwimmt und später
>> dann zum Bremser neuer Entwicklungen wird.
>>
>
> Es ist einfach traurig wenn das im Alter so wird, dann sollte man
> abdanken und Geranien zuechten oder so. Ich kenne eher das Gegenteil,

Ich schrieb doch: selber merkt man das meist nicht.

Joerg

unread,
Jan 30, 2012, 10:46:09 AM1/30/12
to
Lutz Schulze wrote:
> Am Mon, 30 Jan 2012 07:23:55 -0800 schrieb Joerg:
>
>>>>>> ... wir haben und damals schlapp gelacht als Studenten ...
>>>>> ... und bleiben dann irgendwann selbst stehen.
>>>>>
>>>>> Das ist der Gang der Dinge, bei einem eher, beim anderen früher.
>>>> Nicht zwangsläufig, kommt sehr darauf an, welchen Anforderungen der Mann
>>>> ausgesetzt ist und welche Interessen er hat. Gut bei beamteten
>>>> Hochschulprofessor widerspreche ich dir nicht. Und vermutlich
>>>> unterrichtet obiger Prof. nicht das Fach Industriegeschichte. Somit wäre
>>>> sein Einfluß auf Lernende nicht zu unterschätzen. Na ja, Chinamann
>>>> scheint in Vielem vitaler zu sein? ;-)
>>> Der ist noch nicht so gesättigt, aber es ist doch ganz normal dass man in
>>> jungen Jahren progressiv vorantreibt, dann irgendwann mitschwimmt und später
>>> dann zum Bremser neuer Entwicklungen wird.
>>>
>> Es ist einfach traurig wenn das im Alter so wird, dann sollte man
>> abdanken und Geranien zuechten oder so. Ich kenne eher das Gegenteil,
>
> Ich schrieb doch: selber merkt man das meist nicht.
>

In dem Teil den Du weggeschnippelt hast schrieb ich wie man das merken
kann. Aber nur wenn man will, und da liegt vermutlich in den meisten
Faellen das Problem. Mancher war mal der absolute Ueberflieger mit
vielen mehr oder minder geistreichen Veroeffentlichungen, Ehrennadeln
und so weiter, und hat sich selbst auf einen Marmorsockel zementiert.

Lutz Schulze

unread,
Jan 30, 2012, 11:01:06 AM1/30/12
to
Am Mon, 30 Jan 2012 07:46:09 -0800 schrieb Joerg:

>>>> Der ist noch nicht so gesättigt, aber es ist doch ganz normal dass man in
>>>> jungen Jahren progressiv vorantreibt, dann irgendwann mitschwimmt und später
>>>> dann zum Bremser neuer Entwicklungen wird.
>>>>
>>> Es ist einfach traurig wenn das im Alter so wird, dann sollte man
>>> abdanken und Geranien zuechten oder so. Ich kenne eher das Gegenteil,
>>
>> Ich schrieb doch: selber merkt man das meist nicht.
>>
>
> In dem Teil den Du weggeschnippelt hast schrieb ich wie man das merken
> kann. Aber nur wenn man will, und da liegt vermutlich in den meisten
> Faellen das Problem.

Dazu muss man das aber erst mal als Problem sehen.

Der Vorgang ist ein ganz normaler, sonst gäbe es von Generation zu
Generation keine Entwicklung.

Man kann sicher auch die Zeitpunkte in weiten Grenzen verschieben und manche
sind schon in der Jugend nicht progressiv, dem Effekt völlig aus dem Weg
gehen kann man aber eigentlich nicht. Das Leben hat auch ein paar mehr
Facetten als nur die Technik, schwierig da überall und auf Dauer ganz weit
vorn zu sein.

Deshalb erneuere ich noch mal die These dass man in jungen Jahren vieles
verändern will, später mehr oder weniger (manchmal auch schon ein wenig
selbstzufrieden) mitschwimmt und irgendwann doch bremst. Beispiele gibt es
viele, ein paar Ausnahmen natürlich auch.

RR

unread,
Jan 30, 2012, 11:33:16 AM1/30/12
to
> Was mir noch einfällt, wenn es Dir nur darum gehen sollte, irgendeinen
> tollen Algorithmus, den Du in C vorliegen hast, in BASCOM zu nutzen:
> Kann BASCOM gegen in anderen Sprachen kompilierte Objektfiles bzw.
> Bibliotheken linken? Dann könntest Du die Routinen in C belassen,
> compilieren und trotzdem aus BASCOM aufrufen. Natürlich muss die
> Aufrufkonvention (wie werden Parameter und Rückgabewerte übergeben) ggf.
> angepasst werden, d.h. ganz ohne C-Kenntnisse kommst Du wohl nicht aus.
>
> Christian

Hi,
das geht wohl nur mit Assembler, ich habe bisher auch keine Hinweise in
Richtung einbinden von C gefunden.
Wahrscheinlich werden mich einige Mitleser steinigen, aber auch
Assembler war mir noch nie geheuer. Ich mag BASIC oder Derivate, konnte
mal leidlich RMB, auch dies war lesbar und relativ einfach und jetzt ist
Bascom für meine hinterlistigen Zwecke völlig ausreichend.
;-)

Gruß, Rolf

E.-R. Bruecklmeier

unread,
Jan 30, 2012, 11:47:54 AM1/30/12
to
Am 30.01.2012 05:58, schrieb Horst-D.Winzler:
> Am 30.01.2012 05:07, schrieb Lutz Schulze:
>> Am Sun, 29 Jan 2012 19:27:20 +0100 schrieb Leo Baumann:
>>
>>>> C2F; Altsprachler, die kein C können, können FORTRAN.
>>>>
>>>> --
>>>> mfg Rolf Bombach
>>>
>>> Ich hatte einen Prof. für Datenverarbeitung im Fachbereich für
>>> Nachrichtentechnik, der hat auf 'ner PDP 11/40 in FORTRAN einen
>>> Editor/Textverarbeitung geschrieben ...
>>>
>>> ... wir haben und damals schlapp gelacht als Studenten ...
>>
>> ... und bleiben dann irgendwann selbst stehen.
>>
>> Das ist der Gang der Dinge, bei einem eher, beim anderen früher.
>>
>> Lutz
>>
>
> Nicht zwangsläufig, kommt sehr darauf an, welchen Anforderungen der Mann
> ausgesetzt ist und welche Interessen er hat. Gut bei beamteten
> Hochschulprofessor widerspreche ich dir nicht.

Sonnenklar das ist natürlich Zwangsläufig.

"Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null - und das
nennen sie ihren Standpunkt."

Eric
--
Who the hell ist general failure and why is he reading my harddisk?

Martin Schoenbeck

unread,
Jan 30, 2012, 5:20:50 PM1/30/12
to
Hallo Rolf,

RR schrieb:

> das geht wohl nur mit Assembler, ich habe bisher auch keine Hinweise in
> Richtung einbinden von C gefunden.

Überall da, wo man Assembler-Module einbinden kann, kann man auch C-Module
einbinden. Im äußersten Fall mit einem Assemblermodul dazwischen, das die
Parameter passend macht, falls man das weder in C noch in BASIC passend
bekommt.

> Wahrscheinlich werden mich einige Mitleser steinigen, aber auch
> Assembler war mir noch nie geheuer. Ich mag BASIC oder Derivate, konnte
> mal leidlich RMB, auch dies war lesbar und relativ einfach und jetzt ist
> Bascom für meine hinterlistigen Zwecke völlig ausreichend.
> ;-)

Wenn Du weder C (wenigstens rudimentär) lernen willst noch Assembler
hinreichend um die Anpassung der C-Routinen machen zu können, wirst Du
nicht umhinkommen jemand zu engagieren, der Dir den C-Code umsetzt.
Automatisieren kann man das nicht. BASIC nach C - kein Problem. Aber
umgekehrt - vergiß es.

Gruß Martin
--
Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die paßt so.

Peter Heitzer

unread,
Jan 31, 2012, 4:31:50 AM1/31/12
to
Martin Schoenbeck <ms.usene...@schoenbeck.de> wrote:
>Hallo Rolf,

>RR schrieb:

>> das geht wohl nur mit Assembler, ich habe bisher auch keine Hinweise in
>> Richtung einbinden von C gefunden.

>Überall da, wo man Assembler-Module einbinden kann, kann man auch C-Module
>einbinden. Im äußersten Fall mit einem Assemblermodul dazwischen, das die
>Parameter passend macht, falls man das weder in C noch in BASIC passend
>bekommt.
AFAIR kann man in Bascom nur Inline-Assemblercode einbauen. Man müsste also
erst vom C-Compiler Assembleroutput erzeugen und diesen entsprechend um-
formatieren. Verständlicher wird es für den OP dadurch wohl kaum.
Daß Bascom keinen linkfähigen Objektcode erzeugt, ist IMHO das grösste Manko.
Solange man mit den eingebauten Features auskommt, ist Bascom OK.

BTW: Hat jemand mit Turbo51 schon grössere Projekte gemacht?

--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter....@rz.uni-regensburg.de
HTML mails will be forwarded to /dev/null.

Rolf Bombach

unread,
Jan 31, 2012, 4:19:08 PM1/31/12
to
Leo Baumann schrieb:
Und heute wärst du froh, wenn du wenigstens Fortran richtig gelernt
hättest.

Und du wärst froh, wenn deine Mitarbeiter irgendwie gelernt hätten
irgendwas richtig oder zumindest irgendwie zu programmieren. Nicht
nur "ich hab schon mal in Excel eine Formel eingegeben".

Der Blick der Studis hier ist wirklich unbezahlbar, wenn sie zum
ersten Mal in Kontakt mit real number crunching kommen. Die
typische Programmiersprache ist dort, ich sags jetzt nicht, jeden-
falls ist es nicht C.

--
mfg Rolf Bombach

Uwe Borchert

unread,
Jan 31, 2012, 5:56:05 PM1/31/12
to
Hallo,

Am 31.01.2012 22:19, schrieb Rolf Bombach:

...[...]...

> Der Blick der Studis hier ist wirklich unbezahlbar, wenn sie zum
> ersten Mal in Kontakt mit real number crunching kommen. Die
> typische Programmiersprache ist dort, ich sags jetzt nicht, jeden-
> falls ist es nicht C.

Ich mache so was privat meistens mit Fortran90 und gfortran.
Mit C und gcc mache ich andere Dinge. Datenmengen in einer
Tabellenkalkulation wie Excel oder Gnumeric abzuarbeiten ist
IMHO nur in Ausnahmefällen sinnvoll. Für den ersten Überblick
oder sowas wie grobe Abschätzungen tut es das aber durchaus.
Aber wenn es mal etwas fetter wird ist Fortran aus meiner
Sicht dann doch leichter und angenehmer.

MfG

Uwe - Altsprachler - Borchert

Raimund Nisius

unread,
Jan 31, 2012, 9:04:31 PM1/31/12
to
F#?

--
Gruß, Raimund
Mein Pfotoalbum <http://www.raimund.in-berlin.de>
Mail ohne Anhang an <Reply-To:> wird gelesen. Im Impressum der Homepage
findet sich immer eine länger gültige Adresse.

Thomas Stegemann

unread,
Feb 1, 2012, 2:54:59 AM2/1/12
to

> Der Blick der Studis hier ist wirklich unbezahlbar, wenn sie zum
> ersten Mal in Kontakt mit real number crunching kommen. Die
> typische Programmiersprache ist dort, ich sags jetzt nicht, jeden-
> falls ist es nicht C.

Was für Studis sind das denn? Bei uns in der E-Technik sind C und C++
Standardwerkzeug... Ab und zu auch Java und MATLAB. Für schnelle
Visualisierungen auch LabView. Was lernen die Studis bei euch?


Gruß
Thomas


Bernd Laengerich

unread,
Feb 1, 2012, 3:03:25 AM2/1/12
to
Am 29.01.2012 20:49, schrieb Christian Zietz:

> Dort ist die Ausgangssprache aber immer C#, nicht C. Die Unterschiede
> sind nicht vernachlässigbar! Außerdem ist, wie Du schon festgestellt
> hast, die Zielsprache VB.NET. Die einzige Ähnlichkeit mit BASCOM dürfte
> das "Basic" im Namen sein.

Zudem benutzen übliche C#-Programme viel der .NET-Bibliotheken, deren
Funktionalität prinzipiell jeder anderen Sprache zur Verfügung steht. Das
dürfte bei C-Programmen für Mikrocontroller eher nicht der Fall sein, dort
werden bei BASCOM und C (welcher Compiler?) mit hoher Wahrscheinlichkeit
unterschiedliche Bibliotheken benutzt. Zumal BASCOM ein geschlossenes System
bildet.

> Letztendlich wird so übersetzter Code so viel Nachbearbeitung von Dir
> verlangen, dass Du erstens um Kenntnisse in C nicht herum kommst und
> zweitens den Code auch gleich selber hättest portieren können.

ACK.
Zudem stellt sich die Frage, warum der Code portiert werden muß, nach
Einarbeitung ist der Aufwand einer Änderung vermutlich kleiner als die
Portierung plus Änderung.

Bernd

Rolf Bombach

unread,
Feb 6, 2012, 3:46:41 PM2/6/12
to
Thomas Stegemann schrieb:
Vorallem die Maschinenbauer. Die berechnen/modellieren/simulieren
reaktive Strömungen mit irknwelchen chemischen Kinetikmodellen.
Die müssen das, da die Chemiker mit Physik beschäftigt sind, da
die Physiker Ing-Aufgaben beim Bau von freien Elektronen-Lasern
übernehmen müssen.

Von Ferne sieht es jedenfalls so aus, als bräuchten die da einen
Fortran-Dialekt auf Serverfarmen unter Unix.
Für Prozessvisualisierung wird hier LabView verwendet, eine
hier nicht genannte Firma dürfte dabei reich werden.
C und verwandtes wird eher nur von Einzelkämpfern verwendet,
E-Technik-Doktoranden gibt es eher nicht. In Teams gilt C als
write-only-Sprache.

--
mfg Rolf Bombach
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