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Daten / Anleitung Multimeter PM2528

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Jan Conrads

unread,
Aug 31, 2017, 12:57:38 PM8/31/17
to
Hallo Gruppe,

ich habe vor einiger zeit ein gebrauchtes älteres Phillips
Tischmultimeter PM 2528 erwoben - leider ohne Anleitung.

Im Netz findet sich nur ein Service Manuel für bestimmte Tests mit, aber
keine generelle Anleitung.

Kennt jemand ggf hier weitere Daten? maximale Spannungen und Ströme wäre
intressant, genau wie die Beschaltung des runden mehrpolingen
Meßanschlusses. Irgendwie soll das Gerät auch 4 leider
Widerstandsmessungen können, aber leider erkennt man nicht wie man das
zu verschalten hat.

Für Hinweise wäre ich dankbar.


Gru Jan

Kai-Martin

unread,
Sep 1, 2017, 3:46:46 AM9/1/17
to
Jan Conrads wrote:

> ich habe vor einiger zeit ein gebrauchtes älteres Phillips
> Tischmultimeter PM 2528 erwoben - leider ohne Anleitung.
>
> Im Netz findet sich nur ein Service Manuel für bestimmte Tests mit,
> aber keine generelle Anleitung.

Hier gibt es eine Anleitung für das PM2525. Das scheint mir so ähnlich,
dass die Bedienung und die Belegung des Messanschlusses sich vermutlich
nicht relevant unterscheidet.
http://bama.edebris.com/manuals/philips/pm2525/
http://bama.edebris.com/download/philips/pm2525/PM2525_user_manual.pdf

> Kennt jemand ggf hier weitere Daten? maximale Spannungen und Ströme

Ablesbar von der Frontplatte:
https://c1.staticflickr.com/9/8390/8499481067_496d362462_b.jpg

Common darf maximal 250 V gegen Schutzerde annehmen. Für den Mess-Eingang
sind immerhin 1 kV erlaubt.

Der maximale Strom wird durchj die Sicherung begrenzt: 2.5 A


> genau wie die Beschaltung des runden mehrpolingen
> Meßanschlusses. Irgendwie soll das Gerät auch 4 leider
> Widerstandsmessungen können, aber leider erkennt man nicht wie man
> das zu verschalten hat.

Siehe Seite 45 der oben verlinkten Anleitung.
Der Mess-Strom fließt von 4 nach 2.
Die Messung erfolgt zwischen 1 und 3.

Wobei die Anschlüsse "interessant" durchnummeriert sind:

2
4 5
1 6 3
7 8
Nut

Hoffe, das hilft weiter,

---<)kaimartin(>---

Bernd Laengerich

unread,
Sep 1, 2017, 2:33:16 PM9/1/17
to
Am 01.09.2017 um 09:46 schrieb Kai-Martin:

> Wobei die Anschlüsse "interessant" durchnummeriert sind:
>
> 2
> 4 5
> 1 6 3
> 7 8
> Nut

Das ist nicht "interessant", sondern die Standard-Nummerierung von
DIN-Steckern, hier DIN 45326 oder 41524.


Bernd

Werner Holtfreter

unread,
Sep 1, 2017, 3:49:38 PM9/1/17
to

Sieghard Schicktanz

unread,
Sep 1, 2017, 4:13:09 PM9/1/17
to
Hallo Kai-Martin,

Du schriebst am Fri, 01 Sep 2017 09:46:44 +0200:

> Wobei die Anschlüsse "interessant" durchnummeriert sind:
>
> 2
> 4 5
> 1 6 3
> 7 8
> Nut

Das ist einfach die erweiterte Numerierung der guten alten DIN-Phono-Buchse
von anno dunnemals noch aus der Mono-Zeit. Die hatten damals die Anschlüsse
1 (Eingang) 2 (Masse) und dazu dann noch 3 (Ausgang).
Für Stereo-Anwendungen kamen später zwei weitere Anschlüsse dazu, die der
Einfachheit halber zwischen die vorhandenen gesetzt wurden: 4 (Ein links)
und 5 (Aus links), die "alten" Anschlüsse wurden vom rechten Kanal belegt.
Und irgendwer hat dann halt mal noch eine Stromversorgung oder sowas
zusätzlich gebraucht und dafür nochmal 2 Anschlüsse eingebaut, sinniger-
weise dann eben Nummern 7 und 8...

--
--
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
-----------------------------------------------------------
Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
-----------------------------------------------------------

Wolfgang Martens

unread,
Sep 1, 2017, 6:50:23 PM9/1/17
to
49MB Deutsch ab S.66 Stecker S.113

https://freeservicemanuals.info/en/servicemanuals/download/Philips/pm2528.pdf

mfG Wolfgang Martens

Jan Conrads

unread,
Sep 1, 2017, 7:29:55 PM9/1/17
to
Hallo,


vielen lieben Dank, genau dieses Dokument hilft mir sehr weiter, das
PM2525 weicht da schon sehr ab in vielen Dingen.
Also nochmals Danke an Alle :-)


Gruß Jan

Kai-Martin

unread,
Sep 3, 2017, 6:50:50 AM9/3/17
to
Ich weiß.
Wenn es Dir besser zusagt, kann ich die Nummerierung auch
"eigenwillig" nennen. So ziemlich alle anderen Steckerbelegungen, die
mir bisher untergekommen sind, verfolgen ein Schema, das man als "im
Kreis-rum", oder "hin-und-her", oder "zickzack von-links-nach-rechts"
äder ähnliches umschreiben könnte.

---<)kaimartin(>---

Kai-Martin

unread,
Sep 3, 2017, 6:51:33 AM9/3/17
to
Sieghard Schicktanz wrote:

> Hallo Kai-Martin,
>
> Du schriebst am Fri, 01 Sep 2017 09:46:44 +0200:
>
>> Wobei die Anschlüsse "interessant" durchnummeriert sind:
>>
>> 2
>> 4 5
>> 1 6 3
>> 7 8
>> Nut
>
> Das ist einfach die erweiterte Numerierung der guten alten
> DIN-Phono-Buchse von anno dunnemals noch aus der Mono-Zeit. Die
> hatten damals die Anschlüsse 1 (Eingang) 2 (Masse) und dazu dann
> noch 3 (Ausgang). Für Stereo-Anwendungen kamen später zwei weitere
> Anschlüsse dazu, die der Einfachheit halber zwischen die vorhandenen
> gesetzt wurden: 4 (Ein links) und 5 (Aus links), die "alten"
> Anschlüsse wurden vom rechten Kanal belegt. Und irgendwer hat dann
> halt mal noch eine Stromversorgung oder sowas zusätzlich gebraucht
> und dafür nochmal 2 Anschlüsse eingebaut, sinniger- weise dann eben
> Nummern 7 und 8...

klingt plausibel.

---<)kaimartin(>---

Wilhelm C. Schütze

unread,
Sep 3, 2017, 9:06:48 AM9/3/17
to
Kai-Martin schrieb am 03.09.2017:

> Wenn es Dir besser zusagt, kann ich die Nummerierung auch
> "eigenwillig" nennen. So ziemlich alle anderen Steckerbelegungen, die
> mir bisher untergekommen sind, verfolgen ein Schema, das man als "im
> Kreis-rum", oder "hin-und-her", oder "zickzack von-links-nach-rechts"
> äder ähnliches umschreiben könnte.

Die Zählung ist geradezu logisch und historisch gewachsen.

Die ersten DIN-Stecker waren 3polige Stecker für Audio/mono: (1) Masse,
(2) Schirm, (3 Signal) im Halbkreis von 180° angeordnet und linear
durchgezählt.

Dann kam Stereo auf und der zweite Kanal brauchte zwei weitere
Kontakte, die auch in den oberen 180° untergebracht werden sollten.
Also wurde schneckenförmig in einer zweiten ideellen Schleife mit 4 und
5 weitergezählt.

Wie es zu den Kontakten 6-9 kam, weiß ich nicht. Für HiFi-Audio
brauchte man die, glaube ich, nie. Die ersten Farbfernseher, z.B.
Nordemende Spectra, nutzten die für eine Kabelfernbedienung. Blaupunkt
benutzte 8polige Stecker Ende der 1970er oder erst in den 1980ern für
den Anschluss von Autoradioequalizern. Aber ob die weiteren Kontakte
schon vorher genutzt oder standardisiert wurden, evtl. schon bei der
Erweiterung auf 4 u. 5 oder später, ist mir nicht so wichtig, dass ich
das jetzt aufklären wollte. Wie auch immer - man musste die Zählung bis
8 irgendwie zu Ende bringen.

Grüße - Wilhelm

Frank Buss

unread,
Sep 3, 2017, 9:16:41 AM9/3/17
to
On 09/03/2017 03:06 PM, Wilhelm C. Schütze wrote:
> Dann kam Stereo auf und der zweite Kanal brauchte zwei weitere
> Kontakte, die auch in den oberen 180° untergebracht werden sollten.
> Also wurde schneckenförmig in einer zweiten ideellen Schleife mit 4 und
> 5 weitergezählt.

Interessant bei 5-poligen DIN-Steckern: Davon gibt es 4 verschiedene
Varianten:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/42/Din-Steckertypen.png/220px-Din-Steckertypen.png

Muß man aufpassen, welche gebraucht wird. Bei MIDI z.B. die 180°
Variante. Keine Ahnung warum ich jetzt hier dran denken muß:

https://xkcd.com/927/

--
Frank Buss, http://www.frank-buss.de
electronics and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss

Wilhelm C. Schütze

unread,
Sep 3, 2017, 10:49:35 AM9/3/17
to
Frank Buss schrieb am 03.09.2017:

Erst mal sorry dafür, dass Sieghard diesen Punkt schon an anderer
Stelle beantwortet hatte, hab ich erst später gesehen.

Die Kontaktbelegung habe ich aus der Sicht des Vorverstärkers für
normale Zuspielgeräte angegeben. In dessen Tonbandbuchse sind
zusätzlich 1+4 als Ausgänge beschaltet, und nur die Abschirmung ist
dann noch als Masseverbindung verfügbar.

> On 09/03/2017 03:06 PM, Wilhelm C. Schütze wrote:
> > Dann kam Stereo auf und der zweite Kanal brauchte zwei weitere
> > Kontakte, die auch in den oberen 180° untergebracht werden sollten.
> > Also wurde schneckenförmig in einer zweiten ideellen Schleife mit 4
> > und 5 weitergezählt.
>
> Interessant bei 5-poligen DIN-Steckern: Davon gibt es 4 verschiedene
> Varianten:
>
Deswegen bezog ich mich immer auf den 180° Stecker. Das sind die, bei
denen die oberen 5, früher 3 Pole im Halbkreis liegen (3, 5, 7 u.
8polig). Die sind, wenn man so will, auch wenn sie mehr als 5 Pole
haben, abwärtskompatibel (solange die Buchse/Kupplung mindestens die
gleiche Kontaktzahl hat).

> https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/42/Din-Steckertypen.png/220px-Din-Steckertypen.png

All die anderen Typen sind nicht so relevant. Die Würfelstecker kenne
ich nur als Kopfhöreranschluss. Der "drehbare" schaltet gewöhnlich über
einen Schalter in der Buchse den Endverstärker/die Lautsprecher
automatisch ab. Der hat auf der einen Seite ein Aussparung in der
Steckerabschirmhülse, die den Schalter unberührt lässt, anders herum
gesteckt, den Schalter betätigt.

>
> Muß man aufpassen, welche gebraucht wird. Bei MIDI z.B. die 180°
> Variante. Keine Ahnung warum ich jetzt hier dran denken muß:
>
Audio im weiteren Sinne heißt fast immer: Wenn schon DIN, dann
180°-Stecker.

Der 240°-Stecker ist ein Exot. Es gibt Braun Regie 500/501 Verstärker
von 1968/1969, die den als Kopfhöreranschluss haben. Sonst habe ich den
Stecker in freier Wildbahn noch nicht gesehen.

Letzteres gilt auch für den 4poligen mit quadratischem Pinout. Nie
irgendwo gesehen. Vielleicht gibt es den bei Kleinnetzteilen oder
individuellen Industrieprodukten. Einen ähnlichen 4pol.
Mini-DIN-Stecker mit trapezförmigen Pinout hat Apple mal verwendet.

Grüße - Wilhelm

Guido Grohmann

unread,
Sep 3, 2017, 12:04:32 PM9/3/17
to
Wilhelm C. Schütze schrieb:

> Wie es zu den Kontakten 6-9 kam, weiß ich nicht. Für HiFi-Audio
> brauchte man die, glaube ich, nie.

Kontakt 6 wurde für Mikrofone mit "Stoptaste" verwendet. Bei Verwendung
an einem Reporter-(Kassetten)Tonbandgerät wurde damit in Interviewpausen
das Band gestoppt.

Guido


Bernd Laengerich

unread,
Sep 3, 2017, 1:32:34 PM9/3/17
to
Am 03.09.2017 um 12:50 schrieb Kai-Martin:

> "eigenwillig" nennen. So ziemlich alle anderen Steckerbelegungen, die
> mir bisher untergekommen sind, verfolgen ein Schema, das man als "im
> Kreis-rum", oder "hin-und-her", oder "zickzack von-links-nach-rechts"
> äder ähnliches umschreiben könnte.

Das Schema ist logisch und durchdacht, wenn man die unterschiedliche
Polzahl der Stecker/Buchsen betrachtet: es ist möglich und erlaubt,
einen 3pol-Stecker in eine 5pol-Buchse zu stecken, dabei bleiben an
beiden Partnern die Nummern identisch. Wäre es nicht so, sondern "im
Kreis herum", wären bei 3 in 5 nur die Stifte 1 identisch, der Stift 2
des dreipoligen Stecker ginge dann auf Stift 3 der 5pol-Buchse,
weiterhin 3 zu 5. bei 3 in 7/8 wären dann weitere Verwirrungen der
Nummerierung.

Bernd

Sieghard Schicktanz

unread,
Sep 3, 2017, 4:13:10 PM9/3/17
to
Hallo Wilhelm,

Du schriebst am Sun, 3 Sep 2017 16:49:33 +0200:

> Erst mal sorry dafür, dass Sieghard diesen Punkt schon an anderer
> Stelle beantwortet hatte, hab ich erst später gesehen.

Kein Problem, schließlich kommt das nicht bei jedem gleichzeitig an.
Aber jedenfalls Danke für die Rückmeldung, so erfahre ich wenigstens, daß
meine Postings auch tatsächlich ankommen.

...
> > Interessant bei 5-poligen DIN-Steckern: Davon gibt es 4 verschiedene
> > Varianten:
> >
> Deswegen bezog ich mich immer auf den 180° Stecker. Das sind die, bei

Interessante Bezeichnung, "180° Stecker". Ich kenne die in 3-polig als 90°
und in 5- (und mehr-) polig als 45°-Ausführungen. Daneben gibt's auch noch
die 60°-Versionen, in 5- oder 6-polig (letzterer mit Mittenkontakt). Und
die 45°-Versionen können auch 7 oder 8 Kontakte haben.

...
> All die anderen Typen sind nicht so relevant. Die Würfelstecker kenne
> ich nur als Kopfhöreranschluss. Der "drehbare" schaltet gewöhnlich über

Die Würfelstecker sind explizit für Kopfhöreranschluss vorgesehen, deshalb
auch die eigenwillige Aussparung für die Schalterbetätigung. Sie waren
nicht für andere Anwendungen gedacht und sind heute praktisch vollständig
verschwunden.

> Der 240°-Stecker ist ein Exot. Es gibt Braun Regie 500/501 Verstärker

Der 60°-Stecker? Der ist nicht für Audio vorgesehen, sondern für allgemeine
Anwendungen. Davon gibt es auch Varianten ohgne Schirmkragen, z.B. für
Stromversorgungen oder Steuerverbindungen, wo eine solche nicht gebraucht
wird.

Sieghard Schicktanz

unread,
Sep 3, 2017, 4:13:10 PM9/3/17
to
Hallo Kai-Martin,

Du schriebst am Sun, 03 Sep 2017 12:50:49 +0200:

> "eigenwillig" nennen. So ziemlich alle anderen Steckerbelegungen, die
> mir bisher untergekommen sind, verfolgen ein Schema, das man als "im
> Kreis-rum", oder "hin-und-her", oder "zickzack von-links-nach-rechts"
> äder ähnliches umschreiben könnte.

Spiralig von außen nach innen oder von innen nach außen kommt auch vor.

Wolfgang Allinger

unread,
Sep 3, 2017, 4:33:53 PM9/3/17
to

On 03 Sep 17 at group /de/sci/electronics in article oogmrk$tso$2...@gwaiyur.mb-net.net
genauso wars, wie Sieghard es beschrieben hat.

Somit hab ich mich als alter Sack geoutet, damals von Chinch auf die neuen
3pol DIN-Phono umgerüstet, danach dann auf 5pol... IIRC wars ein Grundig
TK5, mit dem diese 3pol DIN Stecker erstmals in meinem Elternhaus
auftauchten.





Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig)
Wolfgang

--
Ich bin in Paraguay lebender Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt!
Ich diskutiere zukünftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf
ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p
(lt. alter usenet Weisheit) iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot

Wolfgang Allinger

unread,
Sep 3, 2017, 4:33:54 PM9/3/17
to

On 03 Sep 17 at group /de/sci/electronics in article ooh4pu$qp9$1...@news.albasani.net
<wi...@web.de> (Wilhelm C. Schütze) wrote:

> Frank Buss schrieb am 03.09.2017:
>>
>> Interessant bei 5-poligen DIN-Steckern: Davon gibt es 4 verschiedene
>> Varianten:
>> [...]
>> Muß man aufpassen, welche gebraucht wird. Bei MIDI z.B. die 180°
>> Variante. Keine Ahnung warum ich jetzt hier dran denken muß:
>>
> Audio im weiteren Sinne heißt fast immer: Wenn schon DIN, dann
> 180°-Stecker.

> Der 240°-Stecker ist ein Exot. Es gibt Braun Regie 500/501 Verstärker
> von 1968/1969, die den als Kopfhöreranschluss haben. Sonst habe ich den
> Stecker in freier Wildbahn noch nicht gesehen.

Wurde gerne in der Bühnen- und Messtechnik verwendet, gerne auch mit Renk-
Verschluss (Bühne) oder Überwurfmutter (MSR).

Klaus Butzmann

unread,
Sep 3, 2017, 5:18:56 PM9/3/17
to
Am 03.09.2017 um 21:26 schrieb Sieghard Schicktanz:

> Die Würfelstecker sind explizit für Kopfhöreranschluss vorgesehen,
> deshalb auch die eigenwillige Aussparung für die Schalterbetätigung.
> Sie waren nicht für andere Anwendungen gedacht und sind heute
> praktisch vollständig verschwunden.
...und bei Einführung gleich mal von den Firmen unterschiedlich
nummeriert und beschaltet worden.
--> Funkschau 18XX, kurz nach den Bananenkrieg.


Butzo

Dieter Wiedmann

unread,
Sep 3, 2017, 6:14:56 PM9/3/17
to
Der Bananenkrieg war aber viel später...



Gruß Dieter


Axel Berger

unread,
Sep 4, 2017, 1:53:48 AM9/4/17
to
Wolfgang Allinger wrote:
> damals von Chinch auf die neuen 3pol DIN-Phono umgerüstet,

Bitte? Ist das jetzt eine Ironie, für die ich zu blöd bin? DIN kenne ich
an Geräten aus den fünfziger Jahren, die älter waren als ich. Die ersten
Cinch habe ich, iirc, in den achtzigern gesehen.

--
/¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067
\ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069
 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de
/ \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

Bernhard Wohlgemuth

unread,
Sep 4, 2017, 2:22:51 AM9/4/17
to
Sieghard Schicktanz schrieb:

> Das ist einfach die erweiterte Numerierung der guten alten DIN-Phono-Buchse
> von anno dunnemals noch aus der Mono-Zeit. Die hatten damals die Anschlüsse
> 1 (Eingang) 2 (Masse) und dazu dann noch 3 (Ausgang).
> Für Stereo-Anwendungen kamen später zwei weitere Anschlüsse dazu, die der
> Einfachheit halber zwischen die vorhandenen gesetzt wurden: 4 (Ein links)
> und 5 (Aus links), die "alten" Anschlüsse wurden vom rechten Kanal belegt.

...und weil es keine Regel ohne Ausnahme gibt, gab es in den frühen
1970er Jahren einen Stereo-Kofferplattenspieler (AFAIR von Philips) mit
Kristallsystem und dreipoligem DIN-Stecker, bei dem 1 und 3 mit links
und rechts belegt war - an einem 5-pol-Anschluss hat man da ohne Adapter
immer nur einen Kanal gehört.

Gruß Bernhard

Falk Dµebbert

unread,
Sep 4, 2017, 2:31:59 AM9/4/17
to
Am 04.09.17 um 00:15 schrieb Dieter Wiedmann:
>> --> Funkschau 18XX, kurz nach den Bananenkrieg.
>
> Der Bananenkrieg war aber viel später...

Er wurde durch den Bananen-Friedensvertrag von 1994 beendet und
Frankreich hatte mal wieder gewonnen. Wir mussten das Saarland weiter
behalten.

Falk D.

Wolfgang Allinger

unread,
Sep 4, 2017, 9:46:23 AM9/4/17
to

On 04 Sep 17 at group /de/sci/electronics in article 59ACEA10...@Berger-Odenthal.De
<Sp...@Berger-Odenthal.De> (Axel Berger) wrote:

> Wolfgang Allinger wrote:
>> damals von Chinch auf die neuen 3pol DIN-Phono umgerüstet,

> Bitte? Ist das jetzt eine Ironie, für die ich zu blöd bin? DIN kenne ich
> an Geräten aus den fünfziger Jahren, die älter waren als ich. Die ersten
> Cinch habe ich, iirc, in den achtzigern gesehen.

Mag ja sein, kenne Deine Augen nicht :)

Cinch (RCA jack): Dieser Steckertyp wurde in den USA schon seit den
1940er-Jahren zunehmend verwendet"

Quelle Wikipedia.

Wilhelm C. Schütze

unread,
Sep 4, 2017, 1:00:59 PM9/4/17
to
Wolfgang Allinger schrieb am 03.09.2017:

>
> > Der 240°-Stecker ist ein Exot. Es gibt Braun Regie 500/501

>
> Wurde gerne in der Bühnen- und Messtechnik verwendet, gerne auch mit
> Renk- Verschluss (Bühne) oder Überwurfmutter (MSR).
>
Aha.

Wikipedia verweist noch auf alte Videotechnik mit diesem Stecker:

https://de.wikipedia.org/wiki/DIN-Stecker#Einsatzgebiete

Ich sehe, ganz so selten war der 240°-Stecker offensichtlich nicht.

Wilhelm C. Schütze

unread,
Sep 4, 2017, 1:46:30 PM9/4/17
to
Sieghard Schicktanz schrieb am 03.09.2017:

> Hallo Wilhelm,
>
> Du schriebst am Sun, 3 Sep 2017 16:49:33 +0200:
>
> Interessante Bezeichnung, "180° Stecker". Ich kenne die in 3-polig
> als 90° und in 5- (und mehr-) polig als 45°-Ausführungen. Daneben
> gibt's auch noch die 60°-Versionen, in 5- oder 6-polig (letzterer mit
> Mittenkontakt). Und die 45°-Versionen können auch 7 oder 8 Kontakte
> haben.

Ich hab die Bezeichnung ja nicht erfunden. Sie hat sich bei mir
eingeschlichen. In welchem Jahrzehnt und warum genau, kann dir beim
besten Willen nicht sagen. Aber wenn ich in meiner Jugend DIN-Stecker
kaufte, als HiFi-Geräte deutscher Hersteller noch gängig waren, fragte
der Verkäufer im damals bevorzugten Elektronikgeschäft immer
sicherheitshalber nach: "180°[-Typ]?"

Der Sprachgebrauch in dem inzwischen aufgefundenen Wikipediaartikel
erscheint mir meinem zumindest hinsichtlich der 240° durchaus ähnlich.

https://de.wikipedia.org/wiki/DIN-Stecker#Einsatzgebiete

Aber das muss nichts heißen. Ich muss da nicht Recht haben, ich will
mich nur verständlich ausdrücken - aber bitte mit einer kurzen
prägnanten Steckerbezeichnung, ohne das Lorem Ipsum der korrekten
technischen Beschreibung runterbeten zu müssen.

Ich kaufe also einen "DIN-Stecker 6/7/8polig, 180°". Aber ich kaufe
doch keinen "Stecker, 7polig, bei dem ..." ... ich erst mit mindestens
einem Relativsatz dem Verkäufer erklären muss, was ich will. Der
langweilt sich doch schon bei einer solch umständlichen Erklärung zum
ersten Mal.

Aber wer tatsächlich einen Stecker hätte, bei dem alle 6-8 Pins auf
einem Halbkreis liegen, der hätte dann das "DIN" überhört. Sofern denke
ich schon, dass jeder halbwegs Kundige sofort erkennen müsste, welchen
Stecker ich meine. Wenn 45° die verständlichere und übliche
fachsprachliche Bezeichnung ist, will ich die gern übernehmen.

Allerdings: Ich brauche heute nur hin und wieder DIN-Stecker und
Einbaubuchsen für Reparaturen. Aber so was bestellt man ja nur noch und
spricht mit niemandem mehr darüber.

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