1. Datenkabel
Der Elektriker schätzt, daß die Verlegung aller Leitungen, d.h. auch
der Stromkabel, in Leerrohren etwa 2000 € teurer würde. Meine
Unsicherheit: sollen im Hinblick auf künftige Entwicklungen die
Datenkabel in Leerrohren verlegt werden?
- Welche Anwendungen kann man durch cat7 übertragen?
- Ist Heimfernsehen in VDSL - Telekom - hierdurch möglich?
- Sind Anwendungen für den Privatmann vorstellbar, die
nur durch Glasfaser funktionierten? Wir haben nicht vor,
z.B. ein Röntgenbild in NullKommaNix durchs Haus zu jagen,
und auch der Inhalt einer DVD muß nicht 'sofort' bei einem
Familienangehörigen sein.
2. Durchschleifen von Daten- und Telefonkabel
Wir stellen uns vor, in einigen Zimmern jeweils drei Buchsen
in gegenüberliegenden Zimmerecken zu haben: Fernsehen, Internet
und Telefon. Daß man an Fernsehbuchsen durchschleifen kann, ist
mir bekannt; aber wie ist es mit Internet und Telefon (da die
beiden Ecken nicht gleichzeitig benutzt werden, wäre Durchschleifen
zur Kostenersparnis schön) ? Müssten
- Telefonkabel
- Internetkabel
am Ende abgeschlossen werden?
3. Kabelführung für Sat-Antenne
Telefon und Internet kommen im Keller durch einen Telekomanschluss
ins Haus. Im Hausanschlussraum stelle ich mir ein Patchfeld vor.
- Ist der Pegel nach dem Vorverstärker der Sat-Antenne hoch genug,
um ein ganzes Haus mit etwa sechs Antennenbuchsen zu versorgen,
so daß man vom Dach direkt senkrechte Leitungen in die
übereinander liegenden Zimmer ziehen kann?
- Oder muß ein zusätzlicher, größerer Verstärker her?
Falls ja: ist es sinnvoll, den zusammen mit dem anderen
Kram im Hausanschlußraum zu haben, d.h. ist der Pegel
nach dem Sat-VV hoch genug, um die zusätzliche Dämpfung
für den Umweg durch den Keller zu verkraften?
A. Mehl
Antworten, bitte, an de.sci.electronics
--
Albrecht Mehl |eBriefe an:mehlBEIfreundePUNKTtu-darmstadtPUNKTde
Schorlemmerstr. 33 |Tel. (06151) 37 39 92
D-64291 Darmstadt, Germany|sehenswert - ungefähr 'Wir einsam im All'
http://www.phrenopolis.com/perspective/solarsystem/index.html
Diese Art Anfrage "Wie elektroverkabele ich mein Haus" haben wir doch
alle paar Wochen wieder hier oder in de.rec.heimwerken.
> Zur Planung bitte ich um einige Ratschläge.
>
> 1. Datenkabel
>
> Der Elektriker schätzt, daß die Verlegung aller Leitungen, d.h. auch
> der Stromkabel, in Leerrohren etwa 2000 ¤ teurer würde. Meine
> Unsicherheit: sollen im Hinblick auf künftige Entwicklungen die
> Datenkabel in Leerrohren verlegt werden?
Also bei meinem "schlüsselfertig" Massivbau liegen Telefon/Daten/TV-
Kabels stets in Leerrohr.
> - Sind Anwendungen für den Privatmann vorstellbar, die
> nur durch Glasfaser funktionierten? Wir haben nicht vor,
> z.B. ein Röntgenbild in NullKommaNix durchs Haus zu jagen,
> und auch der Inhalt einer DVD muß nicht 'sofort' bei einem
> Familienangehörigen sein.
Quark.
Für Stromkabel ist Leerrohr nicht nötig. Macht ggfs im UG (Kelleräume)
Sinn, wenn man Betonwände hat ;-)
Vor 20 Jahren dachte auch noch niemand an 16MBit/s Internetanschluß
für den Privatmann at home.
Weißt Du heute schon so konkret was in weiteren 20 Jahren in Deiner
Familie usus ist?
>
> 2. Durchschleifen von Daten- und Telefonkabel
>
> Wir stellen uns vor, in einigen Zimmern jeweils drei Buchsen
> in gegenüberliegenden Zimmerecken zu haben: Fernsehen, Internet
> und Telefon. Daß man an Fernsehbuchsen durchschleifen kann, ist
> mir bekannt; aber wie ist es mit Internet und Telefon (da die
> beiden Ecken nicht gleichzeitig benutzt werden, wäre Durchschleifen
> zur Kostenersparnis schön) ? Müssten
> - Telefonkabel
> - Internetkabel
> am Ende abgeschlossen werden?
Wenn Du Dir das schon antun und bezahlen willst, doppelte Auslegung
dieser Infrastruktur:
Setz eine Patchfeld im Keller. Kostet wenige hundert Euro mehr, ist
die vernünftige flexible und professionelle Lösung und wenn Du dort
Platz läßt hat Dein homeserver auch einen Ort wo er sinnvoll steht.
> 3.
> Telefon und Internet kommen im Keller durch einen Telekomanschluss
> ins Haus. Im Hausanschlussraum stelle ich mir ein Patchfeld vor....
Jo. Und vor allem vorher mit der Ehefrau noch klären ob die den ganzen
Technikkram auch dort sehen will.
Und ganz wichtig:
4. eigenen UV setzen für Strom im Hobbyraum mit diversen RCD und LSS.
5. Notlichtanlage (Ceag, etc) vorsehen
6. Rauchmelder, Feuermelder, ggfs Gasmelder (je nach Heizung)
einplanen. Zentrale Alarmierung und Signalisierung vorsehen in den
oberen Stockwerken.
hth,
Andreas
es ist auf jeden Fall nicht verkehrt. Oder wenigstens Rohre verlegen um
das Kabel später reinziehen. Zwischendurch Hilfsdosen setzen: einmal um
das Kabel besser zu ziehen und ausserdem hat man flexibilität bei
späteren Ummöbeln oder auch Verkabelungsänderung.
> 2. Durchschleifen von Daten- und Telefonkabel
>
> Wir stellen uns vor, in einigen Zimmern jeweils drei Buchsen
> in gegenüberliegenden Zimmerecken zu haben: Fernsehen, Internet
> und Telefon. Daß man an Fernsehbuchsen durchschleifen kann, ist
> mir bekannt; aber wie ist es mit Internet und Telefon (da die
> beiden Ecken nicht gleichzeitig benutzt werden, wäre Durchschleifen
> zur Kostenersparnis schön) ? Müssten
> - Telefonkabel
> - Internetkabel
> am Ende abgeschlossen werden?
Telefon kannst du durchschleifen, kein Problem. Bei ISDN ist ein
Abschluß am Ende der Abzweigung notwendig, bei Analog gar nix.
Internet geht so nicht, du brauchst einen HUB oder Switch und von dem
Punkt gehst du Sternförmig zu deinen Steckdosen. Das bedeutet, das für
ein großes Haus gut und gerne 1km Kabel zu verlegen sind, wenn alle
Räume mit struktureller Verkabelung bestückt werden sollen. Abhilfe:
eine Dose pro Raum erstmal beschalten, die restliche Rohre leer lassen.
Ein Beispiel: Ich habe letztens in einem Büro 200m^2, 5 Räume
hintereinander auf eine Etage, 500m Kabel in einem Kabelkanal mit Dosen
verlegt. Insgesamt waren es 12 Doppeldosen.
> 3. Kabelführung für Sat-Antenne
>
> Telefon und Internet kommen im Keller durch einen Telekomanschluss
> ins Haus. Im Hausanschlussraum stelle ich mir ein Patchfeld vor.
> - Ist der Pegel nach dem Vorverstärker der Sat-Antenne hoch genug,
> um ein ganzes Haus mit etwa sechs Antennenbuchsen zu versorgen,
> so daß man vom Dach direkt senkrechte Leitungen in die
> übereinander liegenden Zimmer ziehen kann?
> - Oder muß ein zusätzlicher, größerer Verstärker her?
> Falls ja: ist es sinnvoll, den zusammen mit dem anderen
> Kram im Hausanschlußraum zu haben, d.h. ist der Pegel
> nach dem Sat-VV hoch genug, um die zusätzliche Dämpfung
> für den Umweg durch den Keller zu verkraften?
In dem Raum machst du ein Patchfeld fürs Telefon (wenn analog) bzw. eine
Telefonzentrale (analog oder ISDN), was sich auch empfielt. Die
Zentralen kosten nicht so viel. Eine gute für 4 Nummern kriegst du schon
für unter 200€. Dann auch einen Switch fürs Internet, 8 oder 16 Ports
und auch für die SAT-Antenne einen 4 bis 8 Port Switch mit integriertem
Verstärker. Von dort machst du eine Sternverbindung in die Räume. Ich
würde mindestens 2 Stränge SAT pro Raum durchziehen (die dann evtl. in
die andere Räume durchverbunden werden), damit man 2 verschiedene
Programme sehen kann (TV und Recorder).
Waldemar
Ja
> - Welche Anwendungen kann man durch cat7 übertragen?
Für den Hausgebrauch? Gigabit-Ethernet und ISDN/Analog-Telefon geht da
auch drauf. Das geht aber auch alles mit Cat5e-Kabel und wenn für den
Hausgebrauch jemals etwas schnelleres als Gigabit relevant wird, dann
ist wohl auch Cat7 nicht mehr aktuell. Eben deshalb Leerrohre für
Datenkabel.
> - Sind Anwendungen für den Privatmann vorstellbar, die
> nur durch Glasfaser funktionierten?
Noch nicht, aber mein erstes Netz war auch ein BNC-Netz mit 10MBit.
Heute will sowas keiner mehr haben.
> Wir stellen uns vor, in einigen Zimmern jeweils drei Buchsen
> in gegenüberliegenden Zimmerecken zu haben: Fernsehen, Internet
> und Telefon. Daß man an Fernsehbuchsen durchschleifen kann, ist
> mir bekannt;
Das stimmt teilweise. Im terrestrischen Netz geht das uneingeschränkt,
aber bei Sat ist das nicht ganz so einfach. Dazu aber später mehr.
> aber wie ist es mit Internet und Telefon (da die
> beiden Ecken nicht gleichzeitig benutzt werden, wäre Durchschleifen
> zur Kostenersparnis schön) ? Müssten
> - Telefonkabel
> - Internetkabel
> am Ende abgeschlossen werden?
"Abgeschlossen werden" muss lediglich ISDN.
Telefonkabel kann immer durchgeschleift werden. Bei TAE wird die zweite
Dose automatisch inaktiv wenn in die erste eine Stecker gesteckt wird.
Datenkabel kann man nicht doppelt belegen oder durchschleifen. In der
Theorie könnte man sich das zwar wohl hinpfuschen, aber das widerspricht
dann jedem Standard. Jede Dose ist in den Keller auf das Patchpanel
durchzuverbinden!
Spare lieber die TAE, bzw. Telefondosen ein und verbaue dafür mehr Cat5e
inklusive RJ45-Dosen, denn an den RJ45-Dosen kann auch ein Telefon
betrieben werden. Muss nur im Keller dann passend gepatcht werden
(Datenkabel zum Switch, Telefonkabel zur TK-Anlage).
> Telefon und Internet kommen im Keller durch einen Telekomanschluss
> ins Haus. Im Hausanschlussraum stelle ich mir ein Patchfeld vor.
> - Ist der Pegel nach dem Vorverstärker der Sat-Antenne hoch genug,
> um ein ganzes Haus mit etwa sechs Antennenbuchsen zu versorgen,
> so daß man vom Dach direkt senkrechte Leitungen in die
> übereinander liegenden Zimmer ziehen kann?
Klares Nein. Es gibt für Sat keine "Vorverstärker". Das Dingen heißt
"Multiswitch". Einen Mehrbereichsverstärker gibt es nur in der
terrestrischen Technik.
Bei Sat ist das ganze etwas komplexer, weil der LNB nicht nur die
Frequenzen wandelt (und für den Zweck via Phantomspeisung aus dem Kabel
mit Strom versorgt wird), sondern auch zwischen mittlerweile 2
Frequenzbereichen in 2 Ausrichtungen geschaltet wird. Der Steuerbefehl
für das Umschalten der Bereiche wird vom Receiver über das Kabel zum
Multiswitch übertragen. Es ist also von jeder Antennenbuchse eine eigene
Leitung entweder zu einem mehrfach-LNB (gibt es AFAIK mit bis zu 8
Anschlüssen, ein Multiswitch ist dann im LNB eingebaut) oder zum
Multiswitch zu ziehen. Wenn ein Multiswitch in Einsatz ist, dann wird
dieser mit 4 Leitungen zum LNB verbunden (je einmal oberer und untere
Frequenzebene in horizontaler und vertikaler Ausrichtung).
Wenn du alle Sat-Dosen koppelst, dann dürfte das ein ziemliches Chaos
werden, sobald mehr als ein Receiver seine Speisespannung und ggf. seine
Steuersignale auf das Kabel "wirft".
CU
Manuel
--
www.jetzt-abwaehlen.de Wählen gehen 2009! Ein Aufruf etwas zu ändern.
Der Mensch erfand Maschinen, um sich damit die Arbeit zu erleichtern.
Nur leider hat er vergessen, rechtzeitig damit aufzuhören...
Beiträge mit *X-No-Html Header* kann ich weder lesen, noch beantworten!
Leerrohre und/oder Kabelkanäle. Vom Boden bis zum Keller. Es kommt immer
anders als man denkt und Kabel kommen immer dazu. Alte Weißheit eines
Elektrikser ;-)
--
mfg hdw
Leerrohre sind gut, noch besser sind Kabel in Fussleisten oder Kabelkanaelen
oder der abgehaengten Decke (ein immer wieder aergerliches ist, dass die Kabel
zur Beleuchtung an der falschen Stelle aus der Decke kommen und es 1 zu wenig
ist) und unbedingt Leerrohre zu jedem Fenster fuer Rollladen und Alarmanlage
und zur Tuer fuer Kamera und Klingelanlage/Tueroeffner,
aber achte darauf, dass sich auch Wasserleitungen, Abwasserrohre (Heizungsrohre
sollte ein Passivhaus ja nicht haben) autauschen lassen, ohne den
Presslufthammer
ansetzen zu muessen, denn mindestens 1, eher 2 mal im Leben eines Hauses sind
diese Leitungen auszutauschen, und wenn das jedesmal heisst, die Fliesen im Bad
auch komplett sanieren zu duerfen, obwohl 2 Jahre zuvor doch gerade die neue
Besitzerin neu hat fliesen lassen, wegen der Farbe und der Mode und so, dann
aergert man sich.
Ein Rohr geht immer gerade durch die Wand, und ist in schalldaemmenden
Schaumstoff
eingeklemmt, hinter der Wand (im Keller oder Abstellraum oder hinter einer
demontierbaren Abdeckung im Flur) geht das Rohr dann offen weiter.
Wenn dir im Bauplan schon auffaellt: Diese Leitung kann mann nicht austauschen,
ohne was anderes kaputt zu machen, sollte schleunigst umdisponiert werden.
--
Manfred Winterhoff
Leerrohre sind nicht schlecht, allerdings Kabel zu verlegen die
man nicht jetzt braucht halte ich für Quatsch.
Die Entwicklung geht so schnell, dass du in 5 Jahren wieder eine
völlig andere Technik hast. Irgendwas auf Vorrat zu kaufen oder zu bauen
im Bereich Technik halte ich persönlich in der heutigen Zeit für falsch.
MfG
Matthias
Albrecht Mehl schrieb:
> 3. Kabelführung für Sat-Antenne
>
> Telefon und Internet kommen im Keller durch einen Telekomanschluss
> ins Haus. Im Hausanschlussraum stelle ich mir ein Patchfeld vor.
> - Ist der Pegel nach dem Vorverstärker der Sat-Antenne hoch genug,
> um ein ganzes Haus mit etwa sechs Antennenbuchsen zu versorgen,
> so daß man vom Dach direkt senkrechte Leitungen in die
> übereinander liegenden Zimmer ziehen kann?
> - Oder muß ein zusätzlicher, größerer Verstärker her?
> Falls ja: ist es sinnvoll, den zusammen mit dem anderen
> Kram im Hausanschlußraum zu haben, d.h. ist der Pegel
> nach dem Sat-VV hoch genug, um die zusätzliche Dämpfung
> für den Umweg durch den Keller zu verkraften?
Hallo,
mit der Sat-Antenne ist es nicht so einfach mit der Kabelführung,
besonders bei mehreren angeschlossenen Fernsehern.
Vom Satelliten zur Antenne wird zur Verdoppelung der möglichen Kanäle
mit horizontaler und vertikaler Polarisierung übertragen, auf einenm
Kabel zum Receiver kann man aber nur entweder die Kanäle mit
horizontaler oder die mit vertikaler Polarisation übertragen, dazu
sendet der Satelliten Receiver dem LNB in der Schüssel eine
Schaltspannung zur Auswahl der Polarisation.
Will man mehrere Reciever an eine Schüssel anschliessen braucht man
entweder einen LNB mit entsprechend vielen Ausgängen und dann je ein
eigenes Kabel zum Receiver oder einen LNB mit zwei Ausgängen und eine
Umschalteinheit die zu jedem Receiver die gewünschte Polarisation
durchschaltet.
Ausserdem dürfen die Kabel nicht zu lang sein wegen der Dämpfung, also
besser kein Umweg durch den Keller.
Bye
Ja, du willst definitiv Leerrohre verlegt haben.. ;)
> - Welche Anwendungen kann man durch cat7 übertragen?
Gigabit Netzwerk, Telefon, Türklingel, POE, und noch einiges mehr, was
mir gerade nicht einfallen will.
> 2. Durchschleifen von Daten- und Telefonkabel
>
> Wir stellen uns vor, in einigen Zimmern jeweils drei Buchsen
> in gegenüberliegenden Zimmerecken zu haben: Fernsehen, Internet
> und Telefon. Daß man an Fernsehbuchsen durchschleifen kann, ist
> mir bekannt; aber wie ist es mit Internet und Telefon (da die
> beiden Ecken nicht gleichzeitig benutzt werden, wäre Durchschleifen
> zur Kostenersparnis schön) ? Müssten
> - Telefonkabel
> - Internetkabel
> am Ende abgeschlossen werden?
Ich nehme mal an, Internet heißt Netzwerkdosen. Telefon und Netzwerk
würde ich beide über eine strukturierte Verkabelung führen (CAT7). Diese
muss allerdings sternförmig ab dem Patchpanel verlegt werden. Reine
Telefondosen könnte man auch durchschleifen, flexibler ist aber auf
jeden Fall sternförmige Verkabelung.
> 3. Kabelführung für Sat-Antenne
>
> Telefon und Internet kommen im Keller durch einen Telekomanschluss
> ins Haus. Im Hausanschlussraum stelle ich mir ein Patchfeld vor.
> - Ist der Pegel nach dem Vorverstärker der Sat-Antenne hoch genug,
> um ein ganzes Haus mit etwa sechs Antennenbuchsen zu versorgen,
> so daß man vom Dach direkt senkrechte Leitungen in die
> übereinander liegenden Zimmer ziehen kann?
> - Oder muß ein zusätzlicher, größerer Verstärker her?
> Falls ja: ist es sinnvoll, den zusammen mit dem anderen
> Kram im Hausanschlußraum zu haben, d.h. ist der Pegel
> nach dem Sat-VV hoch genug, um die zusätzliche Dämpfung
> für den Umweg durch den Keller zu verkraften?
Vorverstärker? Bei 6 Dosen würde ich einen (zwei? *g*) Quattro-LNB in
die Antenne montieren und von diesem auf einen 8er-Multiswitch gehen.
Von der Entfernung sollte der Gesamtweg von der Antenne zum Multiswitch
und weiter bis zu den Endgeräten (Receiver) nicht größer als ca 40 Meter
sein. Je weniger desto besser natürlich. Du solltest aber je nach
Hausgröße den Multiswitch auch in den Keller verlegen können. Ein
beliebter Ort ist auch der Dachboden.
mfg Ulrich Krenn
Zusätzlich wird (seit der DVB?) in zwei Frequenzbereiche unterschieden.
Den unteren Bereich (hauptsächlich analoges Sat, aber wohl auch schon
einige DVB-Kanäle) und den oberen Bereich, auf dem die meisten digitalen
Sender liegen. Die Umschaltung in den oberen Bereich geschieht durch ein
22kHz Schaltsignal, welches vom Receiver gesendet wird. Die
verschiedenen Schaltsignale zum LNB/Multiswitch würde bei
Parallelschaltung der Receiver für ein ziemliches Chaos sorgen.
> Der Elektriker schätzt, daß die Verlegung aller Leitungen, d.h. auch
> der Stromkabel, in Leerrohren etwa 2000 € teurer würde. Meine
> Unsicherheit: sollen im Hinblick auf künftige Entwicklungen die
> Datenkabel in Leerrohren verlegt werden?
Unbedingt! Spätestens, wenn du einmal ein Kabel (was auch immer)
nachziehen musst, verfluchst du deinen falsch angebrachten Geiz.
> - Welche Anwendungen kann man durch cat7 übertragen?
?
> - Ist Heimfernsehen in VDSL - Telekom - hierdurch möglich?
Natürlich.
> - Sind Anwendungen für den Privatmann vorstellbar, die
> nur durch Glasfaser funktionierten? Wir haben nicht vor,
> z.B. ein Röntgenbild in NullKommaNix durchs Haus zu jagen,
> und auch der Inhalt einer DVD muß nicht 'sofort' bei einem
> Familienangehörigen sein.
Eher nicht. Mit GBit wird der Privatmann/frau auf längere Sicht
auskommen, meiner Einschätzung nach.
> 2. Durchschleifen von Daten- und Telefonkabel
> Wir stellen uns vor, in einigen Zimmern jeweils drei Buchsen
> in gegenüberliegenden Zimmerecken zu haben: Fernsehen, Internet
> und Telefon. Daß man an Fernsehbuchsen durchschleifen kann, ist
> mir bekannt; aber wie ist es mit Internet und Telefon (da die
> beiden Ecken nicht gleichzeitig benutzt werden, wäre Durchschleifen
> zur Kostenersparnis schön) ? Müssten
> - Telefonkabel
> - Internetkabel
> am Ende abgeschlossen werden?
Internetkabel?
Glaube mir, du *willst* das alles sternförmig an einer Stelle
zusammenlaufen haben. Durchschleifen ist bei GBit-Ethernet eh nicht drin
und bei allem anderen wird die Signal-Qualität auch leiden. Mein Tipp:
Finger von!
Noch dazu brauchst du bei Sat auch eine sternförmige Verteilung, am
besten gleich zwei Kabel pro Anschluss-Punkt, damit sowohl Fernseher als
auch eventueller Rekorder unabhängig voneinander arbeiten können.
> 3. Kabelführung für Sat-Antenne
> Telefon und Internet kommen im Keller durch einen Telekomanschluss
> ins Haus. Im Hausanschlussraum stelle ich mir ein Patchfeld vor.
Gut.
> - Ist der Pegel nach dem Vorverstärker der Sat-Antenne hoch genug,
> um ein ganzes Haus mit etwa sechs Antennenbuchsen zu versorgen,
> so daß man vom Dach direkt senkrechte Leitungen in die
> übereinander liegenden Zimmer ziehen kann?
> - Oder muß ein zusätzlicher, größerer Verstärker her?
> Falls ja: ist es sinnvoll, den zusammen mit dem anderen
> Kram im Hausanschlußraum zu haben, d.h. ist der Pegel
> nach dem Sat-VV hoch genug, um die zusätzliche Dämpfung
> für den Umweg durch den Keller zu verkraften?
> Antworten, bitte, an de.sci.electronics
Eigentlich ist das nicht die wirklich richtige Gruppe. Ich nehme die
Heimwerken-Gruppe mal raus und füge die de.rec.tv.technik ein, dort
bekommst du die Antworten auf deine Sat-Fragen.
S°
--
Sig lost. Core dumped.
Datenkabel in Leerrohr ist Vorschrift, Du hast hier keine
Wahlmöglichkeit.
> Daß man an Fernsehbuchsen durchschleifen kann, ist
> mir bekannt
Bei Sat ist das nur mit einer bei einem Neubau unsinnigen
Frequenzaufbereitung möglich. D.h. jede Dose braucht sein eigenes
Kabel (Sternverkabelung)
> - Ist der Pegel nach dem Vorverstärker der Sat-Antenne hoch genug,
> um ein ganzes Haus mit etwa sechs Antennenbuchsen zu versorgen, ...
Ja, der Verstärker im Switch reicht dafür in der Regel aus.
>> Unsicherheit: sollen im Hinblick auf künftige Entwicklungen die
>> Datenkabel in Leerrohren verlegt werden?
>
> Datenkabel in Leerrohr ist Vorschrift, Du hast hier keine
> Wahlmöglichkeit.
Im eigenen Haus werde ich in der Beziehung tun und lassen können was ich
möchte.
Lutz
--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Neu: Ethernetbox jetzt auch im 19 Zoll Gehäuse mit 12 Ports für Sensoren
"Vorhersagen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen"
Wie lange soll das Haus denn stehen? 5-10 Jahre kann man die technische
Entwicklung vielleicht noch ueberblicken. Mehr kaum. Oder wer haette es
vor 20 Jahren fuer moeglich gehalten, dass man ueberhaupt jemals
irgendwelche Datenkabel ausser dem Koaxkabel fuer des eine(!)
Fernsehgeraet im Wohnzimmer in einem Privathaus brauchen koennte? 300
Baud Modems waren gerade mal eben der allerletzte Schrei.
Und fuer die Lebensdauer eines Hauses sind 20 Jahre normalerweise
ueberhaupt nichts.
jue
Jürgen Exner schrieb:
> Wie lange soll das Haus denn stehen? 5-10 Jahre kann man die technische
> Entwicklung vielleicht noch ueberblicken. Mehr kaum. Oder wer haette es
> vor 20 Jahren fuer moeglich gehalten, dass man ueberhaupt jemals
> irgendwelche Datenkabel ausser dem Koaxkabel fuer des eine(!)
> Fernsehgeraet im Wohnzimmer in einem Privathaus brauchen koennte? 300
> Baud Modems waren gerade mal eben der allerletzte Schrei.
> Und fuer die Lebensdauer eines Hauses sind 20 Jahre normalerweise
> ueberhaupt nichts.
Hallo,
die 300 Baud Modems sind schon eher 30 Jahre her, vor 20 Jahren gab es
auch 1200 Baud Modems.
http://www.iser.uni-erlangen.de
Bye
Moin,
geräumige (!) Leerrohre mit eingezogenem Rödeldraht für spätere
Erweiterungen sind nie verkehrt.
> 2. Durchschleifen von Daten- und Telefonkabel
>
> Wir stellen uns vor, in einigen Zimmern jeweils drei Buchsen
> in gegenüberliegenden Zimmerecken zu haben: Fernsehen, Internet
> und Telefon. Daß man an Fernsehbuchsen durchschleifen kann, ist
> mir bekannt; aber wie ist es mit Internet und Telefon (da die
> beiden Ecken nicht gleichzeitig benutzt werden, wäre Durchschleifen
> zur Kostenersparnis schön) ?
Telefon als Nebenstelle kannst du offen lassen. Und warum soll man nicht
gleichzeitig telefonieren und online sein können? Außerdem gibt es WLAN
und Schnurlostelefone.
> 3. Kabelführung für Sat-Antenne
>
> Telefon und Internet kommen im Keller durch einen Telekomanschluss
> ins Haus. Im Hausanschlussraum stelle ich mir ein Patchfeld vor.
> - Ist der Pegel nach dem Vorverstärker der Sat-Antenne hoch genug,
> um ein ganzes Haus mit etwa sechs Antennenbuchsen
Kopfkratz - seid ihr ein fernsehsüchtiger Haushalt? Womöglich noch mit
ner Glotze in der Küche?
Gruß Jo
> 1. Datenkabel
>
> Der Elektriker schätzt, daß die Verlegung aller Leitungen, d.h. auch
> der Stromkabel, in Leerrohren etwa 2000 ¤ teurer würde. Meine
> Unsicherheit: sollen im Hinblick auf künftige Entwicklungen die
> Datenkabel in Leerrohren verlegt werden?
Wechsel den Elektriker.
Kommunikationsleitungen MÜSSEN austauschbar verlegt werden.
Die Stromleitungen kann man in Leerrohren verlegen, das wird aber gerne
vermurkst ausgeführt (etwa durch führen von X verschiedenen Stromkreisen in
nur einem Leerrohr - frage zu diesem Aspekt in de.sci.ing.elektrotechnik
nach).
> - Welche Anwendungen kann man durch cat7 übertragen?
Das Kabel alleine macht noch keine Übertragung. Erst nach Zertifizierung der
gesamten Strecke - also Patchfeld-Leitung-Dose - mit einer passenden Messung
kann man sich sicher sein, das bestimmte Bandbreiten möglich sind.
Dazu kann man sehr schnell sagen:
Für 100MBit/s und 1000MBit/s: Messung nach ISO Klasse D.
Für 10.000Mbit/s: Messung nach ISO Klasse Ea.
Dazu sind notwendig:
ISO Klasse D: Leitung Kat5e oder besser, Dosen Kat5e oder besser
ISO Klasse Ea: Leitung Kat7, Dosen Kat6a.
> - Ist Heimfernsehen in VDSL - Telekom - hierdurch möglich?
Ja, problemlos! Das, was ins Haus hereinkommt, liegt deutlich unter dem, was
selbst die billigste Netzwerkverkabelung möglich macht.
> - Sind Anwendungen für den Privatmann vorstellbar, die
> nur durch Glasfaser funktionierten? Wir haben nicht vor,
> z.B. ein Röntgenbild in NullKommaNix durchs Haus zu jagen,
> und auch der Inhalt einer DVD muß nicht 'sofort' bei einem
> Familienangehörigen sein.
Glasfaser ist unnötig. Erst wenn Dein Anwesen längere Leitungen als 90m
erfodert oder Du zwischen zwei Häusern Datenverbindungen haben willst, ist
Glasfaser dringend nötig. Mache den Elektriker darauf aufmerksam, dass Du ab
Hausnaschluss ein TN-C-S System / TT System (also Leitungen mit getrenntem
Neutral- und Schutzleiter) verlangst.
> 2. Durchschleifen von Daten- und Telefonkabel
>
> Wir stellen uns vor, in einigen Zimmern jeweils drei Buchsen
> in gegenüberliegenden Zimmerecken zu haben: Fernsehen, Internet
> und Telefon. Daß man an Fernsehbuchsen durchschleifen kann, ist
> mir bekannt;
Wenn Du auf alle Ewigkeit ausschließen kannst, mal SAT zu nutzen, dann
stimmt das.
> aber wie ist es mit Internet und Telefon (da die
> beiden Ecken nicht gleichzeitig benutzt werden, wäre Durchschleifen
> zur Kostenersparnis schön) ? Müssten
> - Telefonkabel
> - Internetkabel
> am Ende abgeschlossen werden?
NIEMALS durchschleifen. Das geht schief, alleine schon weil die
Netzwerkdosen nicht zum Auflegen zweier Adern geeignet sind und weil das
einfach - bitte verzeihe die klaren Worte - unfassbarer MURKS wäre.
Was sagt den Elektriker dazu? Wenn der beim Thema "durchschleifen" nicht
SOFORT "Nein" sagt: Elektriker wechseln!
> 3. Kabelführung für Sat-Antenne
>
> Telefon und Internet kommen im Keller durch einen Telekomanschluss
> ins Haus. Im Hausanschlussraum stelle ich mir ein Patchfeld vor.
> - Ist der Pegel nach dem Vorverstärker der Sat-Antenne hoch genug,
> um ein ganzes Haus mit etwa sechs Antennenbuchsen zu versorgen,
> so daß man vom Dach direkt senkrechte Leitungen in die
> übereinander liegenden Zimmer ziehen kann?
SAT wird grundsätzlich im Stern verlegt. An Stellen, wo Du evtl. mal einen
TWIN Receiver anschließen willst (ein Programm sehen, ein anderes aufnehmen)
solltest Du auch zwei SAT Leitungen hinlegen lassen.
Und - bevor Du fragst - SAT Leitungen gehören auch in Leerohre.
Wenn die Schüssel vernünftig ausgepegelt ist und vernünftige Leitungen /
Dosen genommen werden, dann gleicht der Vorverstärker die Leitungsverluste
bis einige zig Meter aus. Übrigens: Verstärker setzt man immer möglichst
nahe an die Signalquelle, sonst verstärken sie neben dem Nutzsignal auch die
zwischenzeitlich eingefangenen Störungen mit.
1.. Legen Sie die VDE Normen und die DIN 18015 als verbindlich fest.
2.. Insbesondere sollten Sie darauf achten, dass nicht die
Leistungsbeschreibung des Planers als Grundlage benutzt wird, sondern die
Ausstattungsrichtlinie RAL-RG 678 in der Variante *, ** oder ***. Die *
Variante entspricht der Mindestausstattung nach DIN 18015.
3.. In Ergänzung zu den Normen sollte darauf bestanden werden, dass:
a) im Wohnzimmer ggf. mehrere Antennensteckdosen gesetzt werden (wissen
Sie jetzt schon genau, wo der Fernseher mal stehen wird???)
b) an Stellen, wo auch ein Videorecorder stehen könnte, zwei
Antennenleitungen gelegt werden (TWIN-Receiver, ein Programm sehen, ein
anderes Programm aufnehmen).
c) die Möglichkeit besteht, sowohl Kabel TV als auch SAT-Empfang zu
realisieren. Dies bedeutet i.d.R. nur, dass die Leitungen sternförmig am
Standort der SAT-Schüssel enden und dort ein Leerrohr in den Keller /
Hausanschlussraum vorgesehen wird.
d) weitere Leerrohre vom Keller zum Dach vorgesehen werden, z.B. um später
eine Solaranlage betreiben zu können.
e) in Zimmern, wo ein PC angeschlossen werden könnte, eine 2fach
Netzwerkdose oder mindestens ein ausreichendes Leerrohr existiert. Diese
laufen sternförmig zu einem Sammelpunkt, i.d.R. im Hausanschlussraum.
Netzwerkdosen unbedingt testen lassen, dazu dient mindestens die Norm ISO
ClassD, besser ISO ClassE oder ISO Class Ea. Aussagen wie "Cat6 Dosen" oder
"gigabittauglich" sind hingegen wertlos, da nicht prüfbar. Lassen Sie, wenn
Leerrohre verlegt werden, den Elektriker mal zur Probe ein 2fach
Netzwerkkabel in die entfernteste Dose einziehen, um zu sehen, ob der nicht
viel zu viele enge Knicke und Bögen gemacht hat. In der Regel ist bereits
nach drei 90° Bögen kein vernünftiges Einziehen mehr möglich. Dann müssen
Zugdosen gesetzt werden.
4.. Immer die Stromkreise auf mehrere FI-Schalter aufteilen. Dies ist auch
eine gerne missachtete Forderung der TAB 2007!
5.. Die Anlagendokumentation gehört zu einer vernünftigen Ausführung dazu.
Vereinbaren Sie, dass Sie als Bauherr selbstverständlich die Dokumentation
(Leitungspläne, Messprotokolle) erhalten!
6.. Wenn der Planer nun erklärt, dass unter diesen Bedingungen die
Elektroinstallation doppelt oder gar dreimal so teuer wird, dann ist das nur
ein Indiz dafür, was für eine minderwertige Ausstattung /
Ausführungsqualität er Ihnen andrehen wollte. Dies geschieht oft in der
Hoffnung, dass Sie dann während der Ausführung der Arbeiten Zusatzarbeiten
in Auftrag geben, welche (ohne voriges Angebot) zu horrenden Preisen
erledigt werden.
Nachinstallationen sind immer teurer als eine vorausschauende Planung beim
Neubau!
Lassen Sie während der Bauarbeiten mal einen befreundeten
Elektroinstallateur über die halbfertigen Arbeiten schauen. Vielleicht
fallen dem dann schon Fehler auf, die später kaum noch behoben werden können
oder deren Folgen erst nach Jahren auffallen.
Unbedingt! Alles andere ist Pfusch[TM].
> - Welche Anwendungen kann man durch cat7 übertragen?
So ziemlich alle. Ich würde dir *dringend* eine strukturierte
Verkabelung ans Herz legen - ausgehend von einem geeigneten Raum werden
alle nötigen Orte angefahren.
Leerrohre großzügig dimensionieren und mit Zugdraht versehen.
> - Sind Anwendungen für den Privatmann vorstellbar, die
> nur durch Glasfaser funktionierten? Wir haben nicht vor,
> z.B. ein Röntgenbild in NullKommaNix durchs Haus zu jagen,
> und auch der Inhalt einer DVD muß nicht 'sofort' bei einem
> Familienangehörigen sein.
Was in ein paar Jahren alles vorstellbar ist, weiß der Geier. Das war
bisher schließlich nicht anders. Deshalb: CAT7, Leerrohre und Zugdraht.
> 2. Durchschleifen von Daten- und Telefonkabel
>
> Wir stellen uns vor, in einigen Zimmern jeweils drei Buchsen
> in gegenüberliegenden Zimmerecken zu haben: Fernsehen, Internet
> und Telefon. Daß man an Fernsehbuchsen durchschleifen kann, ist
> mir bekannt;
Auch nur solange es *nicht* um SAT geht. Besser sternförmig verkabeln.
Es gab hier nicht wenige Fälle, in denen schon einige Jahre nach
Bauabschluss das Gejammere losging, ob und wie man eine Installation in
Reihe auf SAT portieren kann.
Drei TV-Anschlüsse in einem Raum lassen aber generell die Frage nach dem
tieferen Sinn dafür aufkommen.
> aber wie ist es mit Internet und Telefon (da die
> beiden Ecken nicht gleichzeitig benutzt werden, wäre Durchschleifen
> zur Kostenersparnis schön) ? Müssten
> - Telefonkabel
> - Internetkabel
> am Ende abgeschlossen werden?
Kommt darauf an, was auf den Kabeln gefahren wird. Ein S0-Bus, wie er
bei ISDN zum Einsatz kommt, ist z. B. an den Enden mit
100-Ohm-Widerständen zu terminieren.
Mein Rat: Strukturiert (und sternförmig) verkabeln. Die (vergleichsweise
lächerliche) Ersparnis durch ein eventuelles "Durchschleifen" wirst du
später entweder bitter bereuen oder sehr teuer bezahlen. In letzterem
Fall Dreck durch neue Baumaßnahmen inklusive. Garantiert.
> 3. Kabelführung für Sat-Antenne
>
> Telefon und Internet kommen im Keller durch einen Telekomanschluss
> ins Haus. Im Hausanschlussraum stelle ich mir ein Patchfeld vor.
Gut.
> - Ist der Pegel nach dem Vorverstärker der Sat-Antenne hoch genug,
> um ein ganzes Haus mit etwa sechs Antennenbuchsen zu versorgen,
> so daß man vom Dach direkt senkrechte Leitungen in die
> übereinander liegenden Zimmer ziehen kann?
Keine Ahnung. Was für ein Vorverstärker? Meinst du einen Multischalter?
Was den Pegel angeht: Eventuell mal in de.rec.tv.technik nachfragen.
> - Oder muß ein zusätzlicher, größerer Verstärker her?
> Falls ja: ist es sinnvoll, den zusammen mit dem anderen
> Kram im Hausanschlußraum zu haben, d.h. ist der Pegel
> nach dem Sat-VV hoch genug, um die zusätzliche Dämpfung
> für den Umweg durch den Keller zu verkraften?
Einen Multischalter wirst du ohnehin brauchen, und den würde ich bald
hinter der Schüssel montieren. Wozu damit in den Keller?
Leo.
Aber der Elektriker wird sich tunlichst an die anerkannten Regeln der
Technik halten. Und da bezieht sich die Rechtsprechung nunmal auf den VDE.
>>>> Unsicherheit: sollen im Hinblick auf künftige Entwicklungen die
>>>> Datenkabel in Leerrohren verlegt werden?
>>>
>>> Datenkabel in Leerrohr ist Vorschrift, Du hast hier keine
>>> Wahlmöglichkeit.
>>
>> Im eigenen Haus werde ich in der Beziehung tun und lassen können was ich
>> möchte.
>
> Aber der Elektriker wird sich tunlichst an die anerkannten Regeln der
> Technik halten. Und da bezieht sich die Rechtsprechung nunmal auf den VDE.
Wenn ich ihn beauftrage die Kabel ohne Leerrohr zu verlegen wird er sich das
vielleicht schriftlich geben lassen und so ausführen.
> Zur Planung bitte ich um einige Ratschläge.
>
> 1. Datenkabel
>
> Der Elektriker schätzt, daß die Verlegung aller Leitungen,
> d.h. auch der Stromkabel, in Leerrohren etwa 2000 € teurer
> würde.
Keine Ahnung wie der auf 2000€ kommt (kenne die Stundensätze
nicht), aber Energieleitung in Leerrohren zu verlegen ist nicht
sooo viel aufwendiger, wie wenn man das direkt in den Putz
knallt. Dafür sind spätere Reperaturen um einiges einfacher.
> Meine Unsicherheit: sollen im Hinblick auf künftige
> Entwicklungen die Datenkabel in Leerrohren verlegt werden?
Auf jeden Fall!
> - Welche Anwendungen kann man durch cat7 übertragen?
CAT-7 ist eigentlich der totale Overkill. Das billige CAT-5e
reicht selbst für 1GBit/s-Ethernet völlig aus. Mit CAT-6
funktioniert schon 10GBit/s Ethernet.
> - Ist Heimfernsehen in VDSL - Telekom - hierdurch möglich?
Das sind 50MBit/s, wenn's hochkommt. Dafür reicht CAT-5
> - Sind Anwendungen für den Privatmann vorstellbar, die
> nur durch Glasfaser funktionierten?
Vorerst: Nein. Glasfaser fängt so ab 10GBit/s an, interessant zu
werden. Vor allem aber braucht mal Glasfaser, wenn man Daten
über längere Strecken (>500m) übertragen will.
Ich habe hier ein 1GBit/s Netzwerk und momentan sind die
Festplatten und die CPUs der limitierende Faktor.
> 2. Durchschleifen von Daten- und Telefonkabel
>
> Wir stellen uns vor, in einigen Zimmern jeweils drei Buchsen
> in gegenüberliegenden Zimmerecken zu haben: Fernsehen,
> Internet und Telefon. Daß man an Fernsehbuchsen
> durchschleifen kann, ist mir bekannt;
Das funktioniert nur mit Kabel-TV und dem Signal einer
terrestrischen Antenne. Bei Satellit findet ein Bidirektionale
Kommunikation statt. Der Reciever steuert mit der
Versorgungsspannung für den LNB ob horizontale oder vertikale
Polarisation empfangen wird. Zum umschalten zwischen digital und
analog kommt dann noch ein 22kHz-Steuerton dazu. Und dann gibt's
da noch ein drittes Steuersignal (das IIRC den 22kHz-Ton
abgelöst hat), mit dem man diversen Equipment steuern kann.
> aber wie ist es mit
> Internet und Telefon (da die beiden Ecken nicht gleichzeitig
> benutzt werden, wäre Durchschleifen zur Kostenersparnis
> schön) ? Müssten
> - Telefonkabel
> - Internetkabel
> am Ende abgeschlossen werden?
Internetkabel? Was ist das, sowas ähnliches wie WLAN-Kabel?
*SCNR*
Mal ehrlich: Das wird wohl eher so laufen: Im Keller kommt die
Leitung von der Telekom und geht als erstes in den Splitter. Von
dort in die Telefonanlage (oder zuerst den NTBA falls ISDN) und
das DSL-Modem/Router.
Im Haus sind überall CAT-6 Dosen verteilt, die mit einer
_sternförmigen_(!) Verkabelung individuell an ein Patchfeld
angeschlossen sind. Solche Scherze wie Durchschleifen sollte man
tunlichst lassen, das führt später nur zu Problemen. Über CAT-6
kann man auch problemlos Telefon führen. Sowohl POTS als auch
ISDN.
Die meisten DSL-Router die man heute kaufen kann, bringen einen
Switch mit (meistens 4-Port). Falls das reicht, schließt man
diese direkt an die 4 Dosen an, an denen man Ethernet haben
will. Ansonsten kommt da noch ein Switch dazu.
Das selbe macht man mit den Leitungen aus der Telefonanlage.
RJ-11 Stecker passen wunderbar in die 8p8c-Buchsen der
CAT-6-Dosen. Und bei ISDN-sowieso. Man muss nur aufpassen, dass
man nicht aus versehen eine Netzwerkkarte an eine mit POTS oder
ISDN beschaltete Buchse anschließt - das verkraftet eine
Netzwerkkarte nicht. Umgekehrt ist kein Problem.
Und falls die Frage kommt: Wieso zum Geier eine Telefonanlage:
Man kann zwar Telefone parallel schalten. Machen sollte man es
aber nicht. Aus diversen Gründen. Einer davon ist die
Gesetzeslage lt. der Telefonanlage nicht so geschaltet werden
dürfen, dass Gespräche an Nebenstellen abgehört werden können.
Zugegeben, seit ISDN und S0-Bus ist das eigentlich idiotisch,
aber trotzdem... Eine einfache POTS-Anlage ist aber nun wirklich
nicht teuer.
> 3. Kabelführung für Sat-Antenne
Sternförmig von jeder Dose zum Multiswitch. 'Nuff said.
Wolfgang
> Die verschiedenen
> Schaltsignale zum LNB/Multiswitch würde bei Parallelschaltung
> der Receiver für ein ziemliches Chaos sorgen.
Hinzu kommt dann noch dieses digitale Signal, mit dem man
zwischen verschiedenen LNBs umschalten kann und auch Befehle an
Antennenrotoren usw. schicken kann. Ich hab den Namen vergessen,
war irgendwas mit Di... am Anfang. Seit ich wieder in der Stadt
wohne und mit Kabel zwangsversorgt werden gammelt meine
Sat-Anlage im Keller herum.
Wolfgang
> Wenn dir im Bauplan schon auffaellt: Diese Leitung kann mann
> nicht austauschen, ohne was anderes kaputt zu machen, sollte
> schleunigst umdisponiert werden.
Sehr guter Hinweis.
Ich habe mittlerweile schon 3 Mietshäuser hinter mir (von
Kindheit an) und in jedem gab's mal sowas wie einen Rohrbruch in
einem eingemauerten Rohr.
Falls ich mal je dazu kommen werde mir ein Haus zu bauen so sind
zwei Dinge sicher: Sämtliche Infrasruktur wird so verlegt, dass
sie leicht erreichbar und gut austauschbar ist. Alles andere
macht einfach nur zu viel Streß. Tatsächlich bin ich sogar der
Überzeugung, dass Häuser so gebaut werden sollten, dass die
Aussenwände und das Treppenhaus tragende Funktion übernehmen und
in den einzelnen Etagen keine gemauerten Zwischenwände gebaut
werden. Zimmer teilt man durch Leichtbauweise ab. Die
Böden/Decken sind in Doppelbauweise (wie in einem Serverraum),
sodass man darin Rohre und Leitungen unterbringen kann. Darauf
kommt dann eine leicht demontierbare Dämmung und "Modul"-Estrich
oder sowas in der Art.
Und ja, wenn man das richtig plant, kann man damit ohne weiteres
Passivhausbedingungen erreichen.
Wolfgang
Manuel Reimer schrieb:
> Zusätzlich wird (seit der DVB?) in zwei Frequenzbereiche unterschieden.
> Den unteren Bereich (hauptsächlich analoges Sat, aber wohl auch schon
> einige DVB-Kanäle) und den oberen Bereich, auf dem die meisten digitalen
> Sender liegen. Die Umschaltung in den oberen Bereich geschieht durch ein
> 22kHz Schaltsignal, welches vom Receiver gesendet wird. Die
> verschiedenen Schaltsignale zum LNB/Multiswitch würde bei
> Parallelschaltung der Receiver für ein ziemliches Chaos sorgen.
Hallo,
noch schlimmer wird es wenn man zwei oder mehr Satelliten zusammen
empfangen will, z.B. Astra und Eutelsat. Das geht mit nur einer Schüssel
und zwei LNBs davor, aber die Verkabelung muß dazu passen. Für die zwei
Polarisationen, zwei Frequenzbereiche und zwei Positionen im Extremfall
zusammen 8 Kabel zum Multischalter.
(Natürlich stehen an der einen Satellitenposition gleich mehrere
Satelliten die zusammen das gesamte Programmangebot übertragen, aber für
die Schüssel sieht das wie ein einziger Satellit aus.)
Bye
> Im eigenen Haus werde ich in der Beziehung tun und lassen können was ich
> möchte.
Hallo,
solange Du Dein Haus nicht an das Stromnetz des örtlichen Versorgers
anschliessen willst hast Du alle Freiheiten.
Bye
Wolfgang Draxinger schrieb:
> Falls ich mal je dazu kommen werde mir ein Haus zu bauen so sind
> zwei Dinge sicher: Sämtliche Infrasruktur wird so verlegt, dass
> sie leicht erreichbar und gut austauschbar ist. Alles andere
> macht einfach nur zu viel Streß. Tatsächlich bin ich sogar der
> Überzeugung, dass Häuser so gebaut werden sollten, dass die
> Aussenwände und das Treppenhaus tragende Funktion übernehmen und
> in den einzelnen Etagen keine gemauerten Zwischenwände gebaut
> werden. Zimmer teilt man durch Leichtbauweise ab. Die
> Böden/Decken sind in Doppelbauweise (wie in einem Serverraum),
> sodass man darin Rohre und Leitungen unterbringen kann. Darauf
> kommt dann eine leicht demontierbare Dämmung und "Modul"-Estrich
> oder sowas in der Art.
Hallo,
beschwer Dich dann aber nicht wenn die in den Decken verlaufenden
Abwasserrohre nach einiger Zeit verstopfen weil das Gefälle zu gering war.
Bye
Achte auf Schallschutz und Brandschutz.
--
Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de
Und der redet wegen der Verlegung der Kommunikationsleitungen in Leerrohr
hinein und verweigert deshalb ggf. den Anschluss?
> Am Wed, 22 Apr 2009 13:21:21 +0200 schrieb Carsten Kreft:
>>>> Datenkabel in Leerrohr ist Vorschrift, Du hast hier keine
>>>> Wahlmöglichkeit.
>>>
>>> Im eigenen Haus werde ich in der Beziehung tun und lassen können was ich
>>> möchte.
>>
>> Aber der Elektriker wird sich tunlichst an die anerkannten Regeln der
>> Technik halten. Und da bezieht sich die Rechtsprechung nunmal auf den
>> VDE.
>
> Wenn ich ihn beauftrage die Kabel ohne Leerrohr zu verlegen wird er sich
> das
> vielleicht schriftlich geben lassen und so ausführen.
Aber warum sollte man sowas machen lassen?
Preiswerter ist es zunächst ja mal.
Aber in einigen Jahren wird man sich verteufeln.
Aus der Praxis:
Eine schrottig angeschlossene Netzwerkdose kann man bei vernünftiger
Leitungsverlegung problemlos tauschen. Dose samt Leitung ein wenig
herausziehen, Leitung abschneiden, Dose neu anschließen, dann unter sanftem
Zug am anderen Ende des Rohrs wieder in die Schalterdose einsetzen.
(Vorausgesetzt, dass am anderen Ende des Leerrohrs noch ein bisschen Reserve
ist).
Wenn aber die Leitung festverlegt ist, dann ist ein knickfreies Verstauen
der Leitung kaum möglich. Neuanschluss dürfte an mangelnder Leitungsreserve
scheitern. Und wenn doch (hab ich schon gesehen!) die 20cm Reserveleitung
6fach geknickt in der Schalterdose verstaut wurden, dann möchte man die
eigentlich auch nur noch wegschmeißen.
Du meintest am 22.04.09:
>> - Sind Anwendungen für den Privatmann vorstellbar, die
>> nur durch Glasfaser funktionierten? Wir haben nicht vor,
>> z.B. ein Röntgenbild in NullKommaNix durchs Haus zu jagen,
>> und auch der Inhalt einer DVD muß nicht 'sofort' bei einem
>> Familienangehörigen sein.
> Eher nicht. Mit GBit wird der Privatmann/frau auf längere Sicht
> auskommen, meiner Einschätzung nach.
Vor 15 Jahren war 10 MBit/s BNC-Verkabelung Stand der Technik ...
Viele Gruesse!
Helmut
>> in den einzelnen Etagen keine gemauerten Zwischenwände gebaut
>> werden. Zimmer teilt man durch Leichtbauweise ab.
Mangelnder Schallschutz, keine Waermespeicherfaehigkeit, aber top
geeignet fuer Lueftungskanaele.
>> Böden/Decken sind in Doppelbauweise (wie in einem Serverraum),
>> sodass man darin Rohre und Leitungen unterbringen kann.
Vorsicht bei Hohlraeumen, Staub und Mause.
> beschwer Dich dann aber nicht wenn die in den Decken verlaufenden
> Abwasserrohre nach einiger Zeit verstopfen weil das Gefälle zu gering war.
0.5% Gefaelle (http://de.wikipedia.org/wiki/Abwasserrohr) sind nicht viel,
die passen eigentlich ueberalhin,
nur Dellen nerven, die entstehen weil das Rohr nur solide genug
abgehaengt worden ist und einen 'Durchhaenger' hat.
--
Manfred Winterhoff
>> Wenn ich ihn beauftrage die Kabel ohne Leerrohr zu verlegen wird er sich
>> das
>> vielleicht schriftlich geben lassen und so ausführen.
>
> Aber warum sollte man sowas machen lassen?
> Preiswerter ist es zunächst ja mal.
Die Leerrohre können noch einige andere Probleme mitbringen, vor allem wenn
sie in grosser Zahl auftauchen.
Aber das warum ist auch eine andere Frage, es ging doch bei dem Einwurf
darum ob es tatsächlich vorgeschrieben ist.
>> Eher nicht. Mit GBit wird der Privatmann/frau auf längere Sicht
>> auskommen, meiner Einschätzung nach.
>
> Vor 15 Jahren war 10 MBit/s BNC-Verkabelung Stand der Technik ...
Tja, und heute sind gerade mal 100MBit Standard für die Verkabelung von
Endgeräten, und für alle im Haushalt anfallenden Anwendungen mehr als
ausreichend.
Eine 10GBit-taugliche Cat6a- oder Cat7-Verkabelung reicht bei in
gleichbleibendem Tempo wachsendem Bandbreitenbedarf noch für Jahrzehnte,
und somit über mehr als eine Renovierung hinweg. Vorrausgesetzt, wir
bekommen bis dahin das Holodeck fürs Wohnzimmer, denn für Internet,
Fernsehen, Telefon und Musik wird man niemals 10Gbit brauchen. Schon das
heutige HDTV ist unter Wohnzimmerbedingungen von eher fragwürdigem
Nutzen und kommt dabei mit lächerlichen Bandbreiten im 1- bis 2stelligen
Megabit-Bereich aus.
Wachsender Bandbreitenbedarf ist an der Stelle also kaum ein schlagendes
Argument, die heutigen Kabeltypen bieten da mehr als ausreichende Reserven.
Gewichtiger sind die ständig wechselnden Modewellen beim
Verkabelungstyp, vor allem in der Unterhaltungselektronik. Nachdem DVB,
Ethernet und HDMI langsam in die Jahre kommen, arbeitet die
Unterhaltungselektronik-Branche mit Sicherheit schon fieberhaft an einem
neuen, inkompatiblen Standard, um die Umsätze anzukurbeln.
Hergen
Hier habe ich in fast alle Raeume vier Leitungen gelegt, nix Leerrohr,
allerdings ist das bei uns Holzbausweise:
a. TV-Koax fuer Fernsehen (das gute, vierfach geschirmt).
b. Koax fuer Rueckkanal zum Einspeisen, ebenfalls Vierfach-schirm.
c. CAT-5 fuer Telefon, ein Paar blieb frei.
d. CAT-5 fuer Internet.
Im Keller geht das alles sternfoermig zu einer Art Zentrale. Mit Telefon
war das Haus bereits beim Bau 1970 gut ausgestattet worden, fuenf
Leitungspaare durch die ganze Huette geschleift.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
Es sieht nur aus, als würden Leerohre in größerer Anzahl Probleme mit
sich bringen. Erfahrene Installateure werden es erst garnicht soweit
kommen lassen.
> Aber das warum ist auch eine andere Frage, es ging doch bei dem Einwurf
> darum ob es tatsächlich vorgeschrieben ist.
Nein!
--
mfg hdw
> Der Elektriker schätzt, daß die Verlegung aller Leitungen, d.h. auch
> der Stromkabel, in Leerrohren etwa 2000 € teurer würde. Meine
> Unsicherheit: sollen im Hinblick auf künftige Entwicklungen die
> Datenkabel in Leerrohren verlegt werden?
Anwendungen fuer Datenkabel "altern" viell schneller als
Stromkabel. Da koennen Leerrohre nicht schaden. Mir kommen recht
haeufig komplette Zimmerrenovierungen unter als nur neus Kabel,
also Lehrrohr bis ins Zimmer und von der Ecke weiter UP reicht.
> - Welche Anwendungen kann man durch cat7 übertragen?
?? Welche nicht? Die Frage ist seltsam.
> - Ist Heimfernsehen in VDSL - Telekom - hierdurch möglich?
Normal ja. Du Moechtest evtl. typische Nutzbandbreiten
nachschlagen.
> - Sind Anwendungen für den Privatmann vorstellbar, die
> nur durch Glasfaser funktionierten? Wir haben nicht vor,
> z.B. ein Röntgenbild in NullKommaNix durchs Haus zu jagen,
> und auch der Inhalt einer DVD muß nicht 'sofort' bei einem
> Familienangehörigen sein.
Es geht immer auch anders. Allerdings wuerde ich die Rechner in
der Garage tendentiell nicht ueber Kupfer direkt anschliessen.
> 2. Durchschleifen von Daten- und Telefonkabel
> Wir stellen uns vor, in einigen Zimmern jeweils drei Buchsen
> in gegenüberliegenden Zimmerecken zu haben: Fernsehen, Internet
Klingt, als macht Deine Frau die Inneneinrichtung und dekoriert
mehrmals im Jahr um ;-)
> und Telefon. Daß man an Fernsehbuchsen durchschleifen kann, ist
> mir bekannt; aber wie ist es mit Internet und Telefon (da die
Bei typischen SAT-Analgen nicht.
> beiden Ecken nicht gleichzeitig benutzt werden, wäre Durchschleifen
> zur Kostenersparnis schön) ? Müssten
Haengt vom Aufwand ab, den Du triebn willst. Durchschleifen
interpretiere ich mal als Bus- oder Ring-Topologie. Die
Alternative ist Stern. Letzteres ist mehr Aufwand, aber auch
flexibler.
> - Telefonkabel
ISDN: ja, Analog: nein.
> - Internetkabel
RG58: ja, Cat7: Die Frage macht keinen Sinn.
> am Ende abgeschlossen werden?
Du solltest das entweder einem ueberlassen, der sich damit
auskennt, oder einen Crashkurs durch die Niederungen der
Verkabelung fuer die von Dir gewuenschten Annehmlichkeiten
machen. Das eine kostet Geld, das andere Zeit. Wenn Du beides
jetzt sparst, gibst Du es frueher oder spaeter mehrfach aus.
> 3. Kabelführung für Sat-Antenne
> Telefon und Internet kommen im Keller durch einen Telekomanschluss
> ins Haus. Im Hausanschlussraum stelle ich mir ein Patchfeld vor.
Sterntopologie also. Schon mal nicht schlecht.
> - Ist der Pegel nach dem Vorverstärker der Sat-Antenne hoch genug,
> um ein ganzes Haus mit etwa sechs Antennenbuchsen zu versorgen,
> so daß man vom Dach direkt senkrechte Leitungen in die
> übereinander liegenden Zimmer ziehen kann?
Fuer 6 Buchsen riecht es foermlich nach einen Multiswitch. Da ist
der Verstaerker drin. Ich wiederhole: Grundlagen der
Verkabelungstechnik reinziehen und nicht so viele Dinge
durcheinanderwerfen (z.B. SAT -> Bus nur mit Tricks moeglich;
Kabel -> Bus Standart)
> - Oder muß ein zusätzlicher, größerer Verstärker her?
> Falls ja: ist es sinnvoll, den zusammen mit dem anderen
> Kram im Hausanschlußraum zu haben, d.h. ist der Pegel
> nach dem Sat-VV hoch genug, um die zusätzliche Dämpfung
> für den Umweg durch den Keller zu verkraften?
Ich wiederhole meinen Satz von oben. Grundsaetzlich wuerde ich
mit derartigen Dingen eher zu einen PC- oder Fernsehladen gehen.
Selbst Strippenziehen durch den Elektriker kann Datenkabel
unbrauchbar machen. Signalkleinstspannung und Energieversorgung
mit Niederspannung begegnen sich selten mit gluecklichem Ausgang.
> Antworten, bitte, an de.sci.electronics
Ich halte es zwar mehr fuer eine Heimwerkerfrage, aber bitte.
Tschau,
Joerg
Unsinn.
BTW Du hast in deinem Haus durchaus nicht alle Freiheiten. Sie hören da
auf, wo die Gesundheit anderer Menschen gefährdet werden zB das deiner
Angehörigen.
Mit anderen Worten, in deinem Sarg ist die Freiheit wohl grenzenlos ;-)
--
mfg hdw
>
>
> Nachinstallationen sind immer teurer als eine vorausschauende Planung beim
> Neubau!
>
>
>
> Lassen Sie während der Bauarbeiten mal einen befreundeten
> Elektroinstallateur über die halbfertigen Arbeiten schauen. Vielleicht
> fallen dem dann schon Fehler auf, die später kaum noch behoben werden können
> oder deren Folgen erst nach Jahren auffallen.
>
>
Bei Dokumentationsfotos ein gut ablesbares Metermaß immer mitablichten.
Leerohre mit Ziehdraht versehen lassen! Keine 90° Bögen!
--
mfg hdw
Hergen Lehmann schrieb:
> Eine 10GBit-taugliche Cat6a- oder Cat7-Verkabelung reicht bei in
> gleichbleibendem Tempo wachsendem Bandbreitenbedarf noch für Jahrzehnte,
> und somit über mehr als eine Renovierung hinweg. Vorrausgesetzt, wir
> bekommen bis dahin das Holodeck fürs Wohnzimmer, denn für Internet,
> Fernsehen, Telefon und Musik wird man niemals 10Gbit brauchen. Schon das
> heutige HDTV ist unter Wohnzimmerbedingungen von eher fragwürdigem
> Nutzen und kommt dabei mit lächerlichen Bandbreiten im 1- bis 2stelligen
> Megabit-Bereich aus.
Hallo,
wenn ich so zurückdenke was ich schon alles für Netzwerkverkabelungen in
den letzten 30 Jahren gesehen habe die dann nach einigen bis etlichen
Jahren wieder überholt waren habe ich doch meine Zweifel das man jetzt
einen Standard hätte der noch für die nächsten Jahrzehnte reicht. Es muß
ja nicht nur die von den 10 GBit übrigbleibende Nutzdatenrate für die
nächsten Jahrzehnte reichen, es müssen auch in dieser Zeit alle nötigen
Netzwerkkomponenten noch verfügbar bleiben, also Netzwerkkarten,
Switches, Router, Kabel, Dosen, Stecker, Patchkabel und was man noch so
alles mit dem Netzwerk verbinden will.
Bye
>>>> Im eigenen Haus werde ich in der Beziehung tun und lassen können was ich
>>>> möchte.
>>> Hallo,
>>>
>>> solange Du Dein Haus nicht an das Stromnetz des örtlichen Versorgers
>>> anschliessen willst hast Du alle Freiheiten.
>>
>> Und der redet wegen der Verlegung der Kommunikationsleitungen in Leerrohr
>> hinein und verweigert deshalb ggf. den Anschluss?
>>
>> Lutz
>>
>
> Unsinn.
>
> BTW Du hast in deinem Haus durchaus nicht alle Freiheiten.
Selbstverständlich nicht. Deshalb schrieb ich "in der Beziehung".
> Sie hören da
> auf, wo die Gesundheit anderer Menschen gefährdet werden zB das deiner
> Angehörigen.
Aber eben wohl nicht dort ob die Kommunikationsleitungen leicht
auszuwechseln sind. Hier wurde behauptet es ist vorgeschrieben und das ist
es eben nicht zwingend.
> Mit anderen Worten, in deinem Sarg ist die Freiheit wohl grenzenlos ;-)
Gemach, gemach ...
Ich würde genügend Leerrohre in einen zentralen Verteilerraum führen
und
zwischendurch genug "Unterputz-Abzweigdosen" setzen.
An Kabeln sollte nur das Notwendigste tatsächlich rein (veilleicht
noch
ein Strick um später Kabel bequem nachzuziehen).
Es war ja schon einmal Alu als Kabel der Wahl üblich und jetzt möchte
kaum noch jemand Alu haben.
Viele richtig großen Gebäude haben sogar begehbare Wartungsschächte
in denen die Kabel nach oben geführt werden.
Mit Leerrohren bist du später sehr flexibel aber auch die wollen
geplant sein,
damit später genug leere Rohre da sind.
Bezüglich Sat würde ich die Multischalter im Keller montieren, statt
in jedes
Zimmer 2 oder 4 Kabel zu führen. Außerdem wie willst du die Sat-Anlage
erden und ein Potentialausgleich herstellen, wenn du die Kabel direkt
in
die Zimmer führst.
Telefonkabel: ISDN muß abgeschlossen sein (Sternführung ist
sogar fast verboten).
Telefonkabel (analog): Die Dosen sind fast immer zum Durchschleifen
ausgelegt, nur braucht man sich nicht wundern, wenn nur eine Dose
jeweils betriebsbereit ist. Übrigens müssen auch SAT-Kabel
abgeschlossen
werden.
Cat7: ISDN und 100Mbit Ethernet gleichzeitig auf dem selben Kabel oder
2x 100 MBbit Ethernet auf einen Kabel ... (Ist/war sogar zulässig,
wenn es keine
Alternative vorhanden ist.
Bei einer Neuverkabelung würde ich gleich noch einen Experten für
Blitzschutz
hinzuziehen und selbst verkabeln ist meist nicht möglich bzw. man
braucht einen
Elektriker, der sich lieber mit elektrischen Anlagen beschäftigt als
im Dreck
rumzuwühlen, Kernbohrungen vorzunehmen und Mauern aufzustemmen.
Sternförmige Verkabelung für 230V mag zwar übertrieben erscheinen, hat
jedoch auch Vorteile, wenn sich jede Dose getrennt schalten lässt (ok
2er-Dosen an einem Kable) und einzeln abgesichert sind. (Die
Sicherungen
sind auf das angeschlossene Gerät bezogen und nicht eine 16A für
Alles).
Ansonsten würde ich zumindest für jedes Zimmer einen eigenen
Steckdosen-
Kreis vorziehen.
Wegen des Preises: Frag mal ob der Elektriker dir die Postition der
Leerrohre
markiert, du die Drecksarbeit machst und er dir dass nachher abnimt.
Die
UP-Kabel für für 230V müsst er nur an die Wand dran dübeln.
90° sind genauso kritisch oder unkritisch wie 45° oder 180°, wenn denn der
Biegeradius stimmt / nicht stimmt.
Bei den Standardrohren (16") so der Bogen nicht am Anfang/Ende liegt,
ein Krampf. Nicht zu empfehlen.
--
mfg hdw
Carsten Kreft schrieb:
> 90° sind genauso kritisch oder unkritisch wie 45° oder 180°, wenn denn der
> Biegeradius stimmt / nicht stimmt.
Hallo,
für das verlegte Netzwerkkabel soll der Biegeradius nicht zu klein sein,
sonst wird der Wellenwiderstand verändert und es kann Reflektionen geben.
Wenn man in ein vorhandenes Leerrohr neue Kabel einziehen will tut man
sich deutlich leichter wenn man nur gerade Rohrstücke ohne Bögen hat,
die Reibung ist dann deutlich geringer. Statt 90 ° Bögen in den
Leerrohren also besser dort genügend grosse Abzweigdosen setzen, die
erleichtern das Durchziehen der Kabel und vermeiden die Reibung in den
Bögen.
Bye
Dann versuche mal ein Quad-Shield Koax da durch zu rammen :-)
Na komm, wo stehen denn die Fernseher jetzt wirklich?
1. WZ
2. Küche
3. Beamer im Kino
4. "Ersatzfernseher" im Kino
5. Büro
6. KiZi 1
7. KiZi 2
8. Schlazi
9. Fremdenzimmer
10. Hobbyraum
11. TV-Karte PC Büro
12. TV-Karte PC Werkstatt
13. TV Karte PC Speicher
und nur 8 Ausgänge am SAT Verteiler ;-(
also 6 TV Dosen, da kommste nicht weit mit.
Gott sei Dank gibts seit gewisser Zeit DVBT
mfg
SS
>
> Gruß Jo
Streiche 2, 4, 5, 6, 7, 8, 11, 12 und 13 und dann hast Du wieder ein
halbwegs normales Familienleben :-))
>
> Gott sei Dank gibts seit gewisser Zeit DVBT
>
Muss man aber auch sauber per Kabel in die Huette bringen. Das Stueck
Draht in der Antennenbuchse bringt nur einige lokale Sender.
>>>>>> um ein ganzes Haus mit etwa sechs Antennenbuchsen
>> Kopfkratz - seid ihr ein fernsehsüchtiger Haushalt? Womöglich noch mit ner
>> Glotze in der Küche?
>
> Na komm, wo stehen denn die Fernseher jetzt wirklich?
>
> 1. WZ
> 2. Küche
> 3. Beamer im Kino
> 4. "Ersatzfernseher" im Kino
> 5. Büro
> 6. KiZi 1
> 7. KiZi 2
> 8. Schlazi
> 9. Fremdenzimmer
> 10. Hobbyraum
> 11. TV-Karte PC Büro
> 12. TV-Karte PC Werkstatt
> 13. TV Karte PC Speicher
Zu 2. Küche
Cobra 11 ist doch wohl interessanter als Rübchen putzen? Na ja, bei
Hausfrauen kann aber auch alles ganz anders sein?
Du hast das WC vergessen. Bei eingefleischten Fußballfans gehört ins WC
zumindest ein SW-FS. Bei Fußballweltmeisterschaften durchlaufend!
--
mfg hdw
>Der Elektriker schätzt, daß die Verlegung aller Leitungen, d.h. auch
> der Stromkabel, in Leerrohren etwa 2000 € teurer würde.
Naja, bei den 400m² Wohnfläche und einem eigenwilligen Architekten
kann man da schon mit rechnen. Ansonsten nochmal überprüfen, ob das
wirklich der Elektriker Deines geringsten Misstrauens ist.
Bei meinen 230m² und massig Reserve an Leerrohren, hat er mir
insgesamt nur ca 5000 Euronen abgenommen, also Elektro, Sat,
Datenkabel und Telefon. Sat 8x, Telefon 8x, Datenkabel 10x inklusive
ordentlicher Steckdosen und Elektro halt das übliche im Keller, EG,
1.OG, Anschluss im DG und Garage und Tor usw. Man muss da natürlich
schon zweimal nachfragen, ob das wirklich der Endpreis ist.
b.g.
Peter
--
bn statt spamkuebel, das les ich öfter
> Tja, und heute sind gerade mal 100MBit Standard für die Verkabelung von
> Endgeräten, und für alle im Haushalt anfallenden Anwendungen mehr als
> ausreichend.
Als hier die Verkabelung vor fünf Jahren gelegt wurde, war CAT5e Standard
und CAT6 wurde mir angeboten. Da aber recht grosszügig Kabelkanäle
vorhanden sind, war mir das nicht so wichtig für den Privatbereich. 1
Gbit/s ist aber nun schon einige Zeit Standard und auch im kleinen Heimnetz
angebracht, wenn man mit Daten wie DVD Images umgehen und dabei nicht
einschlafen will.
> Eine 10GBit-taugliche Cat6a- oder Cat7-Verkabelung reicht bei in
> gleichbleibendem Tempo wachsendem Bandbreitenbedarf noch für Jahrzehnte,
Das stimmt allerdings.
--
Und tschüß | Bitte nach Möglichkeit keine Rückfragen per Mail. Ich lese
Ingo | die Gruppen, in denen ich schreibe.
| Die E-Mail Adresse ist gültig, bitte nicht verstümmeln!
[...]
>> Eine 10GBit-taugliche Cat6a- oder Cat7-Verkabelung reicht bei in
>> gleichbleibendem Tempo wachsendem Bandbreitenbedarf noch für Jahrzehnte,
>
> Das stimmt allerdings.
>
Selbst die alte CAT3 oder was immer Telefonverdrahtung von 1970 hier im
Haus hat mit DSL keinerlei Probleme gehabt.
> Selbst die alte CAT3 oder was immer Telefonverdrahtung von 1970 hier im
> Haus hat mit DSL keinerlei Probleme gehabt.
Naja, DSL ist auch dafür gedacht, über uralte Telefonleitung (ggf.
mehrere Kilometer davon) übertragen zu werden. GBit-Ethernet stellt da
etwas andere Anforderungen an die Verkabelung.
Christian
PS: Follow-Up nach d.s.e gesetzt.
--
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.com.ar/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA
Ja. Gerade dafür sind die deutschen TAE-Buchsen ausgelegt und andere
Standards nicht. Paß aber auf, daß sie korrekt angeschlossen werden.
Die gut ausgebildeten Elektriker wissen alles besser als der dumme
Kunde und schalten alles parallel, klarer Auftrag oder nicht, wen stört
das schon.
Genau. Einmal etwas, wo ich MaWin vollständig und uneingeschränkt
zustimmen muß. Dazu kommt neben dem Austausch, daß in der Wand verlegt
der nasse Fleck viele Meter und mehrere Räume neben der undichten
Stelle auftritt, alles schon gehabt.
Mit der Datenleitung wird er das wohl eher nicht vorhaben, hoffe ich
wenigstens.
Natürlich. Und nicht so wie bei meiner Mutter die Telephonleitungen.
Der Elektriker hat fein säuberlich die Leitungen in Rohren verlegt und
irgendein Mauer oder Putzer hat die offenbar später, wo sie ihm nicht
paßten, mit dem dicken Hammer plattgehauen. Vom Sternpunkt im Keller
komme ich gut 14 m weit in beide Rohre und von den beiden Dosen etwa
einen halben Meter - ziemlich genau in Fußbodenhöhe geht nichts mehr.
Zum Glück habe ich in der Murksbude Pfusch erwartet. Normalerweise
hätte ich als allerersten Schritt die ollen nur vieradrigen Leitungen
rausgerupft, in dem Fall hätte ich recht dumm dagestanden.
Da macht man auf unserer Seite des Atlantik immer so. Funzt wunderbar.
>Streiche 2, 4, 5, 6, 7, 8, 11, 12 und 13 und dann hast Du wieder ein
>halbwegs normales Familienleben :-))
Du hast noch nie abends in der Küche die Ernte eingekocht? Stundenlang
Äpfel geschält etc.? da ist die Glotze viel wert.
>Zur Planung bitte ich um einige Ratschläge.
Ich würde mir da keine Gedanken machen, was ich irgendwann mal
brauchen könnte (dann müßte ich gleich Doppelböden machen, wie bei uns
in der Regie). Da man eh alle Jahre mal tapeziert, sind ein paar Kabel
schnell neu verlegt. Im Erdgeschoß kann man nachträglich auch an der
Kellerdecke entlanggehen und nur am gewünschten Ort ein Loch durch den
Boden bohren und sonst helfen Fußleisten bis zum nächsten Tapezieren.
Doch, aber unsere Kueche ist offen und man kann den Wohnzimmer-TV von da
aus sehen. Doch er laeuft trotzdem dabei nie, wir lassen uns dann von
Bluegrass und Country Musik berieseln. Ausser den Abendnachrichten und
ein paar aelteren Filmen ist bei uns zuhause in Richtung TV nicht viel
gebacken.
> Selbst die alte CAT3 oder was immer Telefonverdrahtung von 1970 hier im
> Haus hat mit DSL keinerlei Probleme gehabt.
Die hat Cat1. Cat3 hat eine stärkere Paar-Verdrillung.
mfG Thomas Richter
Es hat in etwa die gleiche Verdrillung wie CAT5, nur laeuft das Buendel
offen ohne Mantel unterm Haus lang.
> Mangelnder Schallschutz, keine Waermespeicherfaehigkeit, aber
> top geeignet fuer Lueftungskanaele.
Also das Matheinstitut der LMU ist praktisch so gebaut.
Architektonisch nicht so die Wucht, aber ansonsten passt's.
Probleme mit dem Schallschutz kann ich nicht bestätigen.
> Vorsicht bei Hohlraeumen, Staub und Mause.
Staub -> sehe ich ein.
Mäuse: Dafür gibt es lebende Fallen, die allerdings das
Staubproblem vergrößern.
Wolfgang
> Naja, DSL ist auch dafür gedacht, über uralte Telefonleitung (ggf.
> mehrere Kilometer davon) übertragen zu werden. GBit-Ethernet stellt da
> etwas andere Anforderungen an die Verkabelung.
Nicht unbedingt. Es gibt mehrere Hersteller von Ethernet-Chipsets, die
behaupten, 1GBit mit Cat3-Kabeln zu schaffen (welche ursprünglich nur
für 10MBit gedacht waren). Darüber hinaus sind mit VDSL2 immerhin noch
200MBit über antikes Telefonkabel (Cat1) möglich.
Wo immer ein Kabeltyp in grösseren Mengen installiert wurde, gibt es
auch einen Markt für teschnische Lösungen, diesen Kabeltyp weiter zu
verwenden...
Hergen
Moin!
>aber achte darauf, dass sich auch Wasserleitungen, Abwasserrohre (Heizungsrohre
>sollte ein Passivhaus ja nicht haben) autauschen lassen,
...und vielleicht extra Leitungen zu den Spülkästen legen. Auch wenn
es sich - je nach Versorger - noch nicht finanziell lohnt, die mit
Regenwasser zu betreiben, kann sich das ja ändern und dann braucht man
nur im Keller umklemmen.
Gruß,
Michael.
> Datenkabel in Leerrohr ist Vorschrift, Du hast hier keine
> Wahlmöglichkeit.
In bin gespannt welche Vorschriften nach drei Jahre Finanzkrise
noch irgendwen interessieren, aber sinnvoll ist LR allemal.
> Bei Sat ist das nur mit einer bei einem Neubau unsinnigen
> Frequenzaufbereitung möglich. D.h. jede Dose braucht sein eigenes
> Kabel (Sternverkabelung)
...nur weil es noch kein gescheites System Spiegel-LNB-4xKabel-XYZ-Box mit
4-8-16 Receivern auf Ethernet und Ethernet-ABC-Box auf Fernseher gibt.
Kiste unter's Dach genagelt und mit genau einer CAT-5/6/7 Leitung incl.
Fernspeisung auf den Mediaserver.
Butzo
Butzo
> Vor 15 Jahren war 10 MBit/s BNC-Verkabelung Stand der Technik ...
Vielleicht in Sibirien, aber die ersten (10MBit) CAT-5/RJ45/HUB Leitungen
haben wir 93/94 verbastelt. Auf der Netzwerkkarte für meinen SE/30
kuckt mich lustig eine RJ-45 Buchse an und auf der Verpackung ist
ein Datecode 12-09-1991.
Butzo
Hier ist das so aehnlich, nennt sich "raised foundation". Muss man aber
drunterkriechen, was ein mulmiges Gefuehl hinterlassen kann. Es gab
schon Falle, wo ploetzlich zwei nah beieinandersitzende Augen
auftauchten und es zischte.
http://www.itsnature.org/wp-content/uploads/2008/09/746px-crotalus_horridus_1.jpg
Ihr habt eine quasi Wohnkueche. Fisch in Oel gebraten und mal nicht
aufgepasst, die ganze Rauemlichkeit stinkt tagelang nach Fisch ;-(
Inzwischen geht der Trend wieder zu raeumlich klar getrennten Einheiten.
Was ich immerschon besser fand ;-)
Bei klar getrennten Einheiten und Alleinschaelernte ist ein FS durchaus
vorteilhaft.
--
mfg hdw
Nicht ganz, es gibt nur eine breite Oeffnung. Rechts hinter dem Tresen
beginnt das Wohnzimmer:
http://www.analogconsultants.com/ng/images/Kitchen1.jpg
> Inzwischen geht der Trend wieder zu raeumlich klar getrennten Einheiten.
> Was ich immerschon besser fand ;-)
Ich mag's offen lieber. Du kannst kochen und trotzdem mitkloenen.
> Bei klar getrennten Einheiten und Alleinschaelernte ist ein FS durchaus
> vorteilhaft.
>
In Deutschland aber wir eine getrennte Kueche, trotzdem kein TV.
Bodenplatte herausnehmen bei Betonböden. Kinder, verlasst das Haus,
bevor Vater werkelt ;-)
Diese Doppelböden sind für Küchen, Werkräume, also überall dort, wo auch
Flüssigkeiten zu erwarten sind, ungeeignet. Dort werden Kabelbühnen
bevorzugt ;-)
--
mfg hdw
Arbeitsplatte erinnert mich an den Chemieraum. Na ja, Essenzubereiten
hat ja auch etwas von Chemie. Manchmal explodiert sogar auch etwas ;-)
>
>> Inzwischen geht der Trend wieder zu raeumlich klar getrennten Einheiten.
>> Was ich immerschon besser fand ;-)
>
>
> Ich mag's offen lieber. Du kannst kochen und trotzdem mitkloenen.
Dafuer waren die Kuechen fruher etwas groesser. Man lebte in der Kueche.
Und bei Herrschafts tummelten sich die Plagen immer in der Kueche beim
Personal ;-)
>
>> Bei klar getrennten Einheiten und Alleinschaelernte ist ein FS durchaus
>> vorteilhaft.
>>
>
> In Deutschland aber wir eine getrennte Kueche, trotzdem kein TV.
>
Aber in den USA oft gesehen.
--
mfg hdw
Ist alles von 1970, inklusive dem Kochfeld. Die Spuelmaschine hatte es
allerdings nach knapp 30 Jahren zerdengelt, musste ersetzt werden. Ja
isses denn ...
Explodiert ist da bisher nur ein antikes Waffeleisen. Das allerdings mit
Karacho und Flammenstrahl.
>
>>> Inzwischen geht der Trend wieder zu raeumlich klar getrennten Einheiten.
>>> Was ich immerschon besser fand ;-)
>>
>> Ich mag's offen lieber. Du kannst kochen und trotzdem mitkloenen.
>
> Dafuer waren die Kuechen fruher etwas groesser. Man lebte in der Kueche.
> Und bei Herrschafts tummelten sich die Plagen immer in der Kueche beim
> Personal ;-)
War bei Oma so und ist auch bei uns kaum anders. Das ist einer der
Gruende, warum die Erstbesitzer so eine grosse Kueche bauen liessen (auf
dem Photo ist nur eine Ecke drauf).
>>> Bei klar getrennten Einheiten und Alleinschaelernte ist ein FS durchaus
>>> vorteilhaft.
>>>
>> In Deutschland aber wir eine getrennte Kueche, trotzdem kein TV.
>>
>
> Aber in den USA oft gesehen.
>
Ja, leider. Bei vielen Leuten dudelt die Kiste den ganzen Tag durch. Das
nervt.
Du meintest am 23.04.09:
>>> Inzwischen geht der Trend wieder zu raeumlich klar getrennten
>>> Einheiten. Was ich immerschon besser fand ;-)
>> Ich mag's offen lieber. Du kannst kochen und trotzdem mitkloenen.
> Dafuer waren die Kuechen fruher etwas groesser. Man lebte in der
> Kueche. Und bei Herrschafts tummelten sich die Plagen immer in der
> Kueche beim Personal ;-)
Nicht nur bei Herrschafts. Auf dem Bauernhof gab es zwar die "gute
Stube", aber die war erst ab 20 Uhr freigegeben (wenn die ganz Kleinen
bereits im Bett waren). Da konnte dann der Rest der Familie Radio hören,
lesen, Karten oder Mensch-ärgere-Dich-nicht spielen.
Miniküchen (mit Platz für 1,5 Personen) dürften eine Erfindung der
Neuzeit sein, passend für Singles.
Viele Gruesse!
Helmut
> Es hat in etwa die gleiche Verdrillung wie CAT5, nur laeuft das Buendel
> offen ohne Mantel unterm Haus lang.
Quatsch. Hat Sternvierer eine Verdrillung? Nein.
ISTY natürlich schon. Bei ISTY hast Du aber immer die gleiche
Schlagzahl.
Bei Cat5 haben die Paare unterschiedliche Schlagzahlen um ein
Übersprechen zu verhindern.
mfG Thomas Richter
Joerg schrieb:
> Muss man aber auch sauber per Kabel in die Huette bringen. Das Stueck
> Draht in der Antennenbuchse bringt nur einige lokale Sender.
Hallo,
das hängt sehr davon ab wie weit der zuständige DVBT Sender weg ist, im
Nahbereich reichen auch einfache Innenantennen.
Bye
>Quatsch. Hat Sternvierer eine Verdrillung? Nein.
Doch. Nur anders :-)
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Nur, wenn a) die Kabel dann so verlegt werden, dass man tatsächlich
weitere Kabel durchziehen kann (also auf Knicks und Radien achten), b)
sie Röhre so gross sind, dass weitere Kabel einziehbar sind und c)
irgendein Zugschnur mitverlegt wird
Mein Haus hat Leerröhre aber keins von a), b) oder c), also nutzen mir
die Röhre auch nicht.
> - Welche Anwendungen kann man durch cat7 übertragen?
Telefon, Netz. Kat5 Reicht aktuell udn für die nächste Zukunft auch.
> - Ist Heimfernsehen in VDSL - Telekom - hierdurch möglich?
Das ist ja nichts anderes als LAN, also ja, sofern du das
entsprechende Hardwarre dazu hast
> - Sind Anwendungen für den Privatmann vorstellbar, die
> nur durch Glasfaser funktionierten?
Nein.
> 2. Durchschleifen von Daten- und Telefonkabel
Lass sein, bringt nur Ärger.
> Wir stellen uns vor, in einigen Zimmern jeweils drei Buchsen
> in gegenüberliegenden Zimmerecken zu haben: Fernsehen, Internet
> und Telefon. Daß man an Fernsehbuchsen durchschleifen kann, ist
> mir bekannt;
Definiere "Fernsehbuchse". Mit SAT geht das nicht ohne weiteres.
> aber wie ist es mit Internet und Telefon (da die
> beiden Ecken nicht gleichzeitig benutzt werden, wäre Durchschleifen
> zur Kostenersparnis schön) ?
ISDN ist ein Bussystem, das man "Durchschleifen" kann.
Telefonanschlüsse kann man üblicherweise auch mehrfach anschliessen.
Netwerk geht nicht (nunja, gehen tuts schon, aber nicht mit moderne,
für jedermann erhältliche LAN-mittel).
Lege einfach überall ein twisted-pair m,ulticore oder gar ein
Kombikabel mit coax und gebe das Geld aus für Kabellängen, die alle
irgendwo zusammenlaufen, Auf lange sich gesehn spart amn sich dann
Geld und Nerven.
Merke: Man hat NIE genug Kabel und Anschlüsse.
Müssten
> - Telefonkabel
> - Internetkabel
> am Ende abgeschlossen werden?
Nein. ISDN ja.
> 3. Kabelführung für Sat-Antenne
>
> Telefon und Internet kommen im Keller durch einen Telekomanschluss
> ins Haus. Im Hausanschlussraum stelle ich mir ein Patchfeld vor.
Vereinfacht habe ich es auch so genmacht. Router udn DSL-zeugs hängen
an der Wand, Datenkabel enden in AP-Sockel und werden gepatcht.
> - Ist der Pegel nach dem Vorverstärker der Sat-Antenne hoch genug,
Was für ein Vorverstärker? Bei läuft der Kabel dirkt vom LNB drei
Stockwerke toefer zum Recioever. Nix Vorverstärker.
> um ein ganzes Haus mit etwa sechs Antennenbuchsen zu versorgen,
> so daß man vom Dach direkt senkrechte Leitungen in die
> übereinander liegenden Zimmer ziehen kann?
> - Oder muß ein zusätzlicher, größerer Verstärker her?
Was für ein Verstärker? Pro Anschluss brauchst du einen Kabel.
Entweder hast du dann entsprechen viele LNB-Ausgänge, oder ein
Multiswitch, So oder so langt der Pegel locker.
> Falls ja: ist es sinnvoll, den zusammen mit dem anderen
> Kram im Hausanschlußraum zu haben, d.h. ist der Pegel
> nach dem Sat-VV hoch genug, um die zusätzliche Dämpfung
> für den Umweg durch den Keller zu verkraften?
Ich glaube, du solltest dich ernsthaft über SAT-technik informieren -
Du scheinst hier was falsch verstanden zu haben. Sopwas wäre nur
sionnig, wenn du vom SAT-Spiegel lediglich vier (oder acht, wenn du
zwei SATs anpeilen willst) Kabel ins Keller führen würdest, um dann
vom multiswitsch beliegbig viele Anschlüsse (allerdings mit 1 Kabel
pro anschluss) vom Keller wegzugehen. Gehen würde das. Sinnig wäre es
vermutlich kaum.
andy M
.. und verbiegen in aller Regel die Pins 2 und 7. Wenn schon, dann
gleich eine kleine Menge RJ45-Stecker anschaffen. Eine billige
Crimpzange kostet nur wenige EUR. So kann man die Patchleitungen von
Telefonanlage zum Patchpanel auch gleich auf eine angemessene Länge
bringen und erspart sich so den Kabelsalat.
CU
Manuel
--
www.jetzt-abwaehlen.de Wählen gehen 2009! Ein Aufruf etwas zu ändern.
Der Mensch erfand Maschinen, um sich damit die Arbeit zu erleichtern.
Nur leider hat er vergessen, rechtzeitig damit aufzuhören...
Beiträge mit *X-No-Html Header* kann ich weder lesen, noch beantworten!
> >Quatsch. Hat Sternvierer eine Verdrillung? Nein.
>
> Doch. Nur anders :-)
Eine Verseilung ist aber keine Verdrillung.
mfG Thomas Richter
Moin!
> Explodiert ist da bisher nur ein antikes Waffeleisen. Das allerdings mit
> Karacho und Flammenstrahl.
Gas oder Kohle?
Gruß,
Michael.
Doch. Sternvierer bestehen, wie der Name schon sagt aus 4 Adern, welche
mit einer Schlagzahl von min. 4 und max. 6 Schlägen pro Meter verseilt
werden.
5 Sternvierer (rt, grn, gr, ge, ws) werden zu einem Bündel mit max. 8
Schlägen pro Meter verseilt. Deshalb spricht man von Bündelverseilten
Kabeln.
Daneben gibt es dann noch Lagenverseilte und Dieselhorst-Martin
verseilte Kabel. Die sind zwar heute noch teilweise in Betrieb, werden
aber bei Reparaturen ausgetauscht.
Du kennst: "Amt von vorne rechts herum. Amt im Rücken, links herum." Da
die heutigen Fernmelder / Kommunikationstechniker nicht mehr in der Lage
sind sich sowas einfaches zu merken, hat man dann irgendwann bunte
Drähtchen eingeführt damit nicht mehr soviele Fehler gemacht werden.
Obwohl.... Das was ich so in den letzten 3-4 Jahren gesehen habe, läßt
mich doch Zweifel hegen.
> ISTY natürlich schon. Bei ISTY hast Du aber immer die gleiche
> Schlagzahl.
Wenn dann bitte I-Y(St)Y. Stimmt. 6 Schläge pro Meter
> Bei Cat5 haben die Paare unterschiedliche Schlagzahlen um ein
> Übersprechen zu verhindern.
Also bislang haben alle von mir verbauten CAT5 eine Schlagzahl von 6 für
die Paare und auch 6 für die Leitung gehabt. Allerdings kommt hier nur
Conzen-Lapp oder Blackbox Material auf den Tisch des Hauses.
Sag mir mal eine Marke bei der die Paare unterschiedliche Schlagzahlen
haben. Mir ist noch keine begegnet. Die Leitung würde ich gern mal mit
dem hier stehenden Agilent vermessen.
> mfG Thomas Richter
>
Andy
> Also bislang haben alle von mir verbauten CAT5 eine Schlagzahl von 6 für
> die Paare und auch 6 für die Leitung gehabt. Allerdings kommt hier nur
> Conzen-Lapp oder Blackbox Material auf den Tisch des Hauses.
>
> Sag mir mal eine Marke bei der die Paare unterschiedliche Schlagzahlen
> haben. Mir ist noch keine begegnet. Die Leitung würde ich gern mal mit
> dem hier stehenden Agilent vermessen.
Kerpen SC524 zum Beispiel.
Der Typ ist schon Jahre alt, bei anderen wird das nicht anders aussehen.
Der Trick ist doch gerade durch unterschiedliche Verdrillung der Paare
unterschiedliche Induktivitäten und Kapazitäten im laufenden Kabel zu haben
um so die Dämpfung und Kopplung zu verringern und gleichmässig ohne markante
Spitzen über den gesamten Frequenzbereich zu halten.
Lutz
--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Neu: Ethernetbox jetzt auch im 19 Zoll Gehäuse mit 12 Ports für Sensoren
Martin Trautmann schrieb:
> Du vergisst, dass der Geschichtsbegriff in den USA etwas anders
> definiert wird als in good old europe. Hier gab's schon Waffeleisen, als
> Amerika noch nicht mal entdeckt war. Skaliere also deine Zeitachse
> entsprechend, dann klappt's auch mit den optisch-akustischen
> Show-Effekten zum Attribut "antik".
Hallo,
das wird schon etwas knapp mit den Waffeleisen in Deutschland zu Zeiten
als Amerika noch nicht (wieder-)entdeckt war. In Belgien und Frankreich
stimmt es eher:
http://de.wikipedia.org/wiki/Waffeln
Bye
Helmut Hullen schrieb:
> Miniküchen (mit Platz für 1,5 Personen) dürften eine Erfindung der
> Neuzeit sein, passend für Singles.
Hallo,
ganz so neu auch wieder nicht, die sogenante "Frankfurter Küche" von
1926 war konsequent für eine Person entworfen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurter_K%C3%BCche
Bye
> Sag mir mal eine Marke bei der die Paare unterschiedliche Schlagzahlen
> haben. Mir ist noch keine begegnet. Die Leitung würde ich gern mal mit
> dem hier stehenden Agilent vermessen.
Ich verwende meist Alcatel-Siemens Leitungen. Keine Ahnung wie die zur
Zeit mal wieder heißen.
Die unterschiedliche Paar-Schlagzahl haben sogar die chinesischen Flat
Cables die bei den Buffalo Geräten mitgeliefert werden.
mfG Thomas Richter
> Warum denn nicht?
Wenn Du 4 Adern miteinander verseilt würde ich nicht von einer
paarweisen verdrillung sprechen.
Du hast zwischen den zwei miteinander verseilten Paaren immer ein
stärkeres Übersprechen als zwischen seperat verdrillten Paaren die
danach verseilt wurden.
mfG Thomas Richter
Thomas Richter schrieb:
> Eine Verseilung ist aber keine Verdrillung.
Hallo,
na ja, beim Verseilen nimmt man wohl mindestens drei Litzen aus denen
das Seil geschlagen wird.
Aber wie definierst Du den Unterschied zwischen Verseilung und Verdrillung?
Bye
Die Unterscheidung ist nicht so einfach. Siehe dazu auch wiki:
http://de.wikipedia.org/wiki/Verdrillung
Die Disselhorst-Martin-Verseilung ist eigentlich eine paarweise
Verdrillung bei der der Vierer verseilt ist ;-) ;-)
--
mfg hdw
Verdrillung ist eigentlich paarweise gegeneinander. Bei Verseilung
liegen die Adern nebeneinander wie beim Sternvierer. Ich lasse mich
dafür aber nicht annageln ;-)
--
mfg hdw
Nur das dürfte auch Einfluß auf die Impedanzen haben. Und, gerade wg.
geringster Kopplung wird doch größtmögliche Symmetrie verlangt.
http://www.laantec.de/product_info.php?products_id=24044
--
mfg hdw
> Verdrillung ist eigentlich paarweise gegeneinander. Bei Verseilung
> liegen die Adern nebeneinander wie beim Sternvierer.
So isses! Es gibt auch bestimmt eine ellenlange VDE Begriffserklärung
dazu, ich bin aber zu faul das jetzt rauszusuchen.
mfG Thomas Richter
Horst-D.Winzler schrieb:
> Die Disselhorst-Martin-Verseilung ist eigentlich eine paarweise
> Verdrillung bei der der Vierer verseilt ist ;-) ;-)
Hallo,
und dann gibt es noch die nichtleitenden Seile, da sagt man "schlagen"
wenn man verdrillen oder verseilen meint:
http://de.wikipedia.org/wiki/Seil
Bye